News: Mai 10
 

Sonntag, 30. Mai 10
Fans for Kids Auktion:Die Masken aus dem Schloss der Träume
Wieder einmal ist der Startschuss im Fans for Kids - Auktionshaus gefallen - und dieses mal für 31 ganz besondere Exponate! Es wird gesteigert mit auf 31 zum Teil handbemalte Original-Venezianische Masken.
Die wunderschönen und zum Teil einzigartigen Masken wurden dem Verein von der Benefiz-Veranstaltung "Maskenball im Schloss der Träume“, die am 30. April 2009 in der Krypta des Hamburger Michel stattfand, von Avandgarde Lifestyle zur Verfügung gestellt.Die Masken wurden bei der Veranstaltung im Opening von allen teilnehmenden Künstlern, u.a. Nadine Schreier, Stefanie Kock, Alexander Kerbst, Christian Alexander Müller, Monika-Julia Dehnert, Lillemor Spitzer, Bernie Blanks und Roberta Valentini getragen.
Die Auktion läuft bis zum 19. Juni 2010. Der Erlös der Versteigerung geht zu 100% an Fans for Kids e.V. und trägt somit zur Heilung an Krebs erkrankter Kinder bei.
www.fansforkids.de

Sonntag, 30. Mai 10
Bühnenverein fordert Runden Tisch über die Zukunft der Stadt
Der Deutsche Bühnenverein hat in seiner Jahreshauptversammlung, die gestern in Freiburg zu Ende gegangen ist, intensiv über die Zukunft der Stadt debattiert. Er fordert einen Runden Tisch, der unter Beteiligung von Künstlern und Politikern sowie Vertretern von Wirtschaft und Gesellschaft die Zukunft entwerfen soll. Dort muss es um Fragen gehen wie:
- Was ist die Rolle von Stadt und Region in einer globalisierten Welt?
- Was bedeuten der demographische Wandel und die zunehmende Migration für die Stadt?
- Welche Aufgaben haben dabei Kultureinrichtungen wie Theater und Orchester?
- Wie können sich Theater als Orte des freien Diskurses und der Kunst behaupten?
- Wie werden die Städte vor einer finanziellen Auszehrung bewahrt?
Diese Fragen sind nach Auffassung des Bühnenvereins zentrale Fragen für die Zukunft der Theater und Orchester, nachdem sie einen strukturellen Reformprozess mit einem Abbau von 7.000 Arbeitsplätzen in den letzten 15 Jahren durchlaufen und abgeschlossen haben. Die Jahreshauptversammlung hat sich neben diesen grundsätzlichen Fragen auch mit zahlreichen praktischen Problemen der Theater und Orchester befasst. Dazu gehörten die ungelösten Probleme bei der Nutzung von Frequenzen für Mikroportanlagen und die in vieler Hinsicht zu hohen Abgaben an die Verwertungsgesellschaften GEMA und GVL. Eine wichtige Frage war auch, wie man in Zukunft illegale Aufzeichnungen von Theatervorstellungen und Konzerten verhindern kann.
Der Bühnenverein protestiert zudem gegen den in Italien stattfindenden beispiellosen Abbau der dortigen Opernlandschaft und fordert den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi auf, den von ihm betriebenen Kahlschlag einzustellen.

Außerdem wurde das Präsidium des Deutschen Bühnenvereins mit Ausnahme des Präsidenten neu gewählt:
Präsident: Präsident Prof. Klaus Zehelein, Bayerische Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater, München3
Vorsitzender Staatstheatergruppe: Senatsdirektor Hans Heinrich Bethge, Freie und Hansestadt Hamburg Kulturbehörde
Stellvertretender Vorsitzender Staatstheatergruppe: Abteilungsleiter Volker Heller, Senatsverwaltung Berlin für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Vorsitzender Stadttheatergruppe: Kulturreferent Gabriel Engert, Stadt Ingolstadt
Stellvertretender Vorsitzender Stadttheatergruppe: Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, Stadt Freiburg
Vorsitzender Landesbühnengruppe: Intendant Christian Schmidt, Landesbühnen Sachsen, Radebeul
Stellvertretender Vorsitzender: Geschäftsführer und Intendant Dirk Löschner
Landesbühnengruppe: Theater der Altmark Stendal - Landesbühne Sachsen-Anhalt Nord
Vorsitzender Privattheatergruppe und Vizepräsident: Direktor Horst Johanning, Contra-Kreis-Theater, Bonn
Stellvertretender Vorsitzender Privattheatergruppe: Intendant Christian Seeler, Ohnsorg-Theater GmbH, Hamburg
Vorsitzender Intendantengruppe: I ntendant Holk Freytag, Bad Hersfelder Festspiele In der 1100jährigen Stiftsruine
Stellvertretender Vorsitzender Intendantengruppe: Intendant Sewan Latchinian, Neue Bühne Senftenberg
Vorsitzender Außerordentliche Mitglieder: Intendant a.D. Prof. Dr. Heinz Glässgen
Stellvertretender Vorsitzender: Kaufmännische Geschäftsführerin Charlotte Sieben
Außerordentliche Mitglieder: Berliner Festspiele, Kulturveranstaltungen des Bundes Berlin GmbH
 
www.buehnenverein.de

Samstag, 29. Mai 10
3sat FOYER - Das Theatermagazin : Die Themen der nächsten Sendung
Der Regisseur Armin Holz bringt bei den Ruhrfestspielen Willliam Shakespeares "Was ihr wollt" auf die Bühne. Das Besondere: Die Darsteller sind alle über 60 Jahre. Mit der Schlagersängerin Gitte Haenning als Zugpferd und einem Ensemble gealterter Diven inszeniert Regisseur Armin Holz Shakespeares rasante Liebeskomödie. Mit dabei sind außerdem Markus Boysen, Hans Diehl, Vadim Glowna, Dieter Laser, Ilse Ritter, Angela Schmid und Elisabeth Trissenaar. "FOYER - Das Theatermagazin" berichtet über das Stück.

Weitere Themen in "FOYER":
Frank Castorfs Eröffnungsinszenierung beim Internationalen Tschechow-Festival in Moskau, ein Vorbericht zu Soeren Voimas Inszenierung von Ben Jonsons "Volpone" am Staatstheater Stuttgart, in dem Harald Schmidt die Hauptrolle spielt, ein Porträt des Künstlerduos Monika Gintersdorfer und Knut Klassen, die in diesem Jahr mit dem erstmals vergebenen George-Tabori-Preis für eine herausragende Arbeit im Bereich der freien Szene ausgezeichnet werden sowie ein Bericht über die Performance-Gruppe "geheimagentur", die Kopisten aus der chinesischen Stadt Dafen zum Live-Fälschen nach Deutschland eingeladen hat.

Mit Tita von Hardenberg, am Dienstag, 1. Juni 10 um 22.25 Uhr auf 3sat.

Samstag, 29. Mai 10
Marcel Reich-Ranicki wird 90! Zahlreiche Sendungen im Hessischen Rundfunk
Der Hessische Rundfunk würdigt den Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki anlässlich seines 90. Geburtstags am kommenden Mittwoch, 2. Juni, in zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen sowie mit einem Special im Internet unter
www.mrr.hr-online.de. Hier sind unter anderem Videos von seinen „Zornesreden“ und Fernsehauftritten aus den 60er Jahren, Bildergalerien und Anekdoten sowie ein kompletter Programmüberblick zu finden.

Ein aktuelles Gespräch mit dem einflussreichsten deutschsprachigen Literaturkritiker der Gegenwart ist am Sonntag, 30. Mai, 10 bis 12 Uhr, in der hr1-Sendung „Talk“ zu hören. Moderator Fritz Reichardt spricht mit Reich-Ranicki über das Leben in Deutschland, die Literatur und die Frauen. Den Sonntagvormittag (9.35 bis 12.05 Uhr) widmet auch das hr-fernsehen dem „Mann, der die Bücher liebt“. Im Mittelpunkt dieser Fernseh-Matinee stehen ab 9.50 Uhr ein einstündiges Gespräch, das Wilfried F. Schoeller mit Marcel Reich-Ranicki führte, sowie ab 11 Uhr ein dreißigminütiges Porträt von Elisabeth Weyer, die insbesondere die letzten drei Jahrzehnte des streitbaren Kritikers Revue passieren lässt. Weitere Themen sind der in seinem Namen eingerichtete Lehrstuhl an der Universität Tel Aviv (9.35 Uhr), Ausführungen Reich-Ranickis zu Friedrich Schiller und Heinrich Böll (10.50 und 11.30 Uhr) sowie ein Gespräch mit Michel Friedman (11.35 Uhr).

Am Geburtstag selbst sendet hr2-kultur um 6.30 Uhr in „Mikado“ ein ausführliches Porträt und um 12.05 Uhr ein einstündiges Gespräch mit Reich-Ranicki und Gastgeber Ruthard Stäblein in der Sendung „Doppel-Kopf“. Um 17.05 Uhr schließlich ist Franz Josef Görtz zu Gast, ehemaliger Mitarbeiter von Marcel Reich-Ranicki bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Autor des Buches „Die besten Bonmots und Anekdoten des berühmtesten Literaturkritikers Deutschlands“. Noch bis zum 2. Juli sind in hr2-kultur die Erzählungen aus „Der Kanon – Die deutsche Literatur“ von Marcel Reich-Ranicki zu hören, gelesen unter anderem von Ulrich Noethen, Ulrich Matthes und Iris Berben (montags bis freitags, 9.30 und 15.15 Uhr). Die Erzählungen wurden von hr2-kultur in einem Umfang von 40 CDs auch als Hörbuch produziert, das zu Marcel Reich-Ranickis Geburtstag im Verlag Random House Audio erscheint.

Nicholas Angelich spielt Brahms: Neue CD mit dem hr-Sinfonieorchester unter Paavo Järvi © hr / Virgin ClassicsSamstag, 29. Mai 10
Erleben Sie Brahms: Das zweite Klavierkonzert mit Nicholas Angelich ~ Neue Brahms-CD mit dem hr-Sinfonieorchester unter Paavo Järvi
Mit Haut und Haaren hat sich Nicholas Angelich dem Œuvre von Johannes Brahms verschrieben. Mit dem hr-Sinfonieorchester unter der Leitung seines Chefdirigenten Paavo Järvi hat der Weltklassesolist jetzt das 2. Klavierkonzert und die Klavierstücke op. 76 von Johannes Brahms eingespielt. Im Label Virgin Classics ist damit die zweite CD des US-Amerikaners mit dem Orchester des Hessischen Rundfunks erschienen.

Mit ungeheurer Leidenschaft erschließt sich der preisgekrönte Brahms-Spezialist Angelich immer tiefer die Werke des 1833 in Hamburg geborenen und 1897 in Wien verstorbenen Komponisten. Es ist auch „Leidenschaft“, die nach Brahms' eigener Aussage aus seinem 2. Klavierkonzert spricht. Das B-Dur -Konzert besticht durch das Ineinander von »sinfonischer Form« und »virtuosem Anspruch«. Obwohl jede selbstherrliche Geste fehlt, stellt das Werk mit seinen vollen Akkorden und seiner komplizierten Rhythmik technisch wie interpretatorisch höchste Anforderungen. Es gilt als großartige Schlussfolgerung der gesamten Konzertliteratur vor Brahms.

Nicholas Angelich, 1970 in den USA geboren und am Pariser Conservatoire ausgebildet, ist ein hervorragender Interpret des klassischen und romantischen Repertoires. Seine Diskografie umfasst bereits fünf gefeierte Brahms-CDs, unter anderem auch das 1. Klavierkonzert mit dem hr -Sinfonieorchester: Er erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik, den »Choc du Monde de la Musique« und den »BBC Music Choice«.

Das hr-Sinfonieorchester ist eines der innovativsten und flexibelsten sinfonischen Ensembles in Deutschland. Mit seinem breiten stilistischen Repertoire und seinen Konzert- und CD-Produktionen genießt das Orchester internationales Renommee. Paavo Järvi ist seit 2006 Chefdirigent des hr -Sinfonieorchesters und bereichert das Orchester um neue spannende Facetten.

Die CD kann im hr-shop und über den Fachhandel bezogen werden. Bestellnummer: Virgin Classics 50999 2663492 0, Gesamtzeit: 74:37 Minuten.

© hrSamstag, 29. Mai 10
hr-Sinfonieorchester: Neueinspielung von Mahlers 2. Sinfonie: „Aufersteh’n wirst du“
CD des hr-Sinfonieorchesters mit dem Orfeón Donostiarra und Paavo Järvi

„Die 2. Sinfonie ist ein Geniestreich Gustav Mahlers“, so Paavo Järvi zur neuesten CD-Produktion des hr-Sinfonieorchesters. „In einem relativ frühen Alter hat er etwas so Dramatisches, Expressives, so Mächtiges geschrieben.“
Mit dieser Doppel-CD setzen das hr-Sinfonieorchester unter Paavo Järvi und das Label Virgin Classics - nach der Einspielung der sinfonischen Einzelsätze - die gemeinsame erfolgreiche Mahler-Arbeit fort. Mitwirkende sind der spanische Konzertchor Orfeón Donostiarra, die französische Sopranistin Natalie Dessay sowie die englische Mezzosopranistin Alice Coote.

Mahlers 2. Sinfonie ist in viel höherem Maße Weltanschauungsmusik als jedes andere seiner Werke. Aus der von Tod und Jüngstem Gericht kündenden frühen Tondichtung „Totenfeier“ wuchs das Werk letztlich zur allumfassenden „Auferstehungs-Sinfonie“ heran. Die christliche Vorstellung der Auferstehung ist dabei in der Musik kaum je klanggewaltiger und zwingender beschworen worden als in dieser Sinfonie. Der instrumentale und vokale Apparat, den Mahler bemüht, wird in Umfang und Größe nur noch von seiner 8. Sinfonie übertroffen. So brachte die 2. Sinfonie einst dem 40-jährigen Mahler schließlich auch den entscheidenden Durchbruch als Komponist.

Die Neueinspielung der 2. Sinfonie unterstreicht dabei einmal mehr die große Mahler-Kompetenz des hr -Sinfonieorchesters. Das Orchester ist eines der innovativsten und flexibelsten sinfonischen Ensembles in Deutschland. Mit seinem breiten stilistischen Repertoire und seinen Konzert- und CD -Produktionen genießt das hr-Sinfonieorchester internationales Renommee. Paavo Järvi ist seit 2006 Chefdirigent und bereichert das Orchester immer wieder um neue spannende Facetten.

Die Doppel-CD kann im hr-shop und über den Fachhandel bezogen werden. Bestellnummer: Virgin Classics 5099969 458606, Gesamtzeit: 85:11 Minuten.

Samstag, 29. Mai 10
"ttt - titel thesen temperamente" am 30. Mai 2010
"ttt" kommt am Sonntag, 30. Mai, um 23.00 Uhr, vom Hessischen Rundfunk und hat folgende Themen:
Fräuleinwunder für Oslo
„ttt" über das Phänomen Lena Meyer-Landrut
Die Herzen der Deutschen hat sie im Sturm erobert: Lena Meyer-Landrut. Jetzt will sie diesen Erfolg auf der großen internationalen Bühne fortsetzen. Der Eurovision Song Contest am Samstag ist der vorläufige Höhepunkt ihrer Karriere. Was hat sie, was andere nicht haben? Ihre Single „Satellite" und das dazugehörige Album stürmen die Charts, die Zeitungen überschlagen sich, und das Feuilleton diskutiert über das „Kulturphänomen" Lena Meyer-Landrut. Aber steht sie wirklich für ein neues Deutschlandbild? Tatsächlich hatte Deutschland sich in den vergangenen Jahren noch ganz anders präsentiert im europäischen Gesangswettstreit, dem Eurovision Song Contest. Mit Liedern wie „Guildo hat Euch lieb" und „Wadde hadde dudde da" war international kein Ruhm zu holen. Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf Lena. Sie gilt als wohlerzogene Tochter aus gutem Hause und damit als ideale Identifikationsfigur. &bd quo;Lenaismus" nennt der Spiegel das Phänomen. Ist hier eine neue Sehnsucht nach Bürgerlichkeit erkennbar?
Für seine aktuelle Ausgabe fragt „ttt - titel, thesen, temperamente" den Feuilletonisten Matthias Matussek und den Soziologen und Grand-Prix-Experten Jan Feddersen: Was ist dran an dem neuen deutschen Mythos Lena Meyer-Landrut?

Außerdem bei „ttt":
- Skandal um Elbphilharmonie - Warum das Richtfest des Vorzeigeprojekts überschattet ist
- Postcard to Daddy - Wie ein Opfer seinen sexuellen Missbrauch durch den Vater filmisch dokumentiert
- Königin im Ring - Die ungewöhnliche Karriere der Boxerin Regina Halmich
- Jazzmusik gegen Apartheid - Abdullah Ibrahim über seine Heimat Südafrika und die Fußballweltmeisterschaft
Moderation: Dieter Moor
Redaktion: Gitta Severloh

Samstag, 29. Mai 10
Weltpremiere: Edmund Nicks und Erich Kästners „Leben in dieser Zeit“ erscheint in einer Aufnahme der Staatsoperette Dresden erstmals auf CD
„Leben in dieser Zeit“ (1929) kommt mit seinem Untertitel „eine lyrische Suite“ ganz harmlos daher, ist aber in Wirklichkeit eine diskographische Sensation! 1929, dem Jahr der großen Weltwirtschaftskrise, war das Medium Radio gerade einmal sechs Jahre alt. Die Redakteure arbeiteten mit Hochdruck, um ein Programmangebot zu schaffen, das mit dem rasanten technischen Fortschritt mithalten konnte. Einige Programmgestalter hatten ein besonders ehrgeiziges Ziel: Sie wollten eine eigene „radiophone“ Musik – eine Musik, zugeschnitten auf die technischen Möglichkeiten des Lautsprechers. Edmund Nick, Komponist und seit 1925 Leiter der Musikabteilung des Breslauer Rundfunks, und sein acht Jahre jüngerer Freund Erich Kästner stellten sich der Herausforderung. Das Resultat war „Leben in dieser Zeit“ – im Grunde eine noch nie dagewesene Gattung, ein Zeitstück mit ebenso brisanten wie zeitlosen Texten Kästners und Nicks eingängiger und eindringlicher Musik zwischen Jazz, Unterhaltungsmusik, großer Symphonik und Experiment. Die zeitgenössische Kritik verstand sofort: „Orchester, gesungene Lieder, gesprochene Gedichte, sprechende Stimmen, Sprechchor. Das Ganze der erste vollkommene Sieg des Ringens um Rundfunkkunst...“. Bis zur Machtergreifung der Nazis feierte das Werk große Erfolge im Radio, im Konzertsaal und sogar auf der Theaterbühne.
Die Weltersteinspielung dieses wiederentdeckten Meisterwerks durch die Staatsoperette Dresden ist soeben als Doppel-CD erschienen. Chefdirigent Ernst Theis leitet darauf Chor und Orchester der Staatsoperette Dresden, als Solisten sind beliebte Stars des Hauses zu erleben: mit dabei sind u. a. Elke Kottmair, Christian Grygas und Marcus Günzel. Als Sprecher wirken u.a. Walter Niklaus und der Kabarettist Peter Ensikat mit. Historisches Funkmaterial und Erinnerungen von Edmunds Nicks Tochter, der bedeutenden deutschen Lyrikerin Dagmar Nick, ergänzen, von ihr selbst gesprochen, dieses Hördokument.
Mit dieser CD-Veröffentlichung startet zugleich eine Reihe mit RadioMusiken, die die Staatsoperette in Zusammenarbeit mit MDR Figaro, Deutschlandradio Kultur und dem renommierten deutschen Klassik-Label CPO einspielt. Dabei handelt es sich um Kompositionen, die in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts von nahezu allen Sendegesellschaften bei den bekanntesten zeitgenössischen Komponisten mit dem Ziel in Auftrag gegeben wurden, Musiken zu entwickeln, die den technischen Möglichkeiten des neuen Massenmediums angepasst sein sollten. RadioMusiken von Max Butting, Pavel Haas, Paul Hindemith, Eduard Künneke, Franz Schreker, Ernst Toch, Kurt Weill u.a. sind bereits eingespielt und sind für die CD-Veröffentlichung vorgesehen. Uwe Schneider

Die Doppel-CD mit Edmund Nicks und Erich Kästners „Leben in dieser Zeit“ gibt es unter www.jpc.de zu kaufen (bis 15. Juni zum Einführungspreis von 24,99 €, danach kostet sie 29,99 €). Ab Anfang Juni ist die CD auch in der Staatsoperette Dresden erhältlich.

Samstag, 29. Mai 10
Der Juni 2010 im Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz
Die Premiere der Oper
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Kurt Weill und Bertolt Brecht am Freitag, 18.6.2010 steht im Mittelpunkt des Gärtnerplatz-Programms im Juni. Bedeutet Freiheit eigentlich, dass man alles darf? Bertolt Brechts Stückvorlage zu Kurt Weills Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny könnte kaum aktueller sein. Zwei Männer und eine Frau gründen eine Stadt, in der den Männern von der Goldküste ihre Bedürfnisse erfüllt werden sollen. Die Paradiesstadt Mahagonny. Dennoch herrscht Unzufriedenheit. In der Nacht, als ein Taifun gegen die Stadt heraufzieht, erfindet Jim Mahoney das neue Gesetz der Stadt: DU DARFST ALLES. „Die Bedürfnisse steigen – und mit ihnen die Preise. Denn man darf alles – aber nur, wenn man es bezahlen kann ...“ (Kurt Weill).
Am Beginn der großen Wirtschaftskrise 1929 entstand dieses Werk, das mit seiner Gesellschafts- und Kapitalismuskritik nicht hinterm Berg hielt. Dabei war Brecht zugleich auch der unterhaltsame Aspekt wichtig, was auch musikalisch seine Entsprechung findet. Wie kaum ein anderes Werk parodiert Mahagonny seine eigene Gattung, die Oper, und wartet dabei zugleich mit einem ganzen Spektrum musikalischer Sprachen auf: von Music-Hall-Songs und Schlagern, über Ariosi und große Ensembles bis zu Bach, Mozart, Weber oder Verdi, die er augenzwinkernd zitiert.
Thomas Schulte-Michels, erfahrener Schauspielregisseur, der seit langem regelmäßig auch mit Musiktheater befasst ist, in München bekannt durch seine siebenjährige Tätigkeit am Residenztheater, erzählt die Geschichte in klaren, plakativen Bildern - zweidimensional, einem Comic-Strip vergleichbar, der die Figuren der Oper als Typen in gut oder böse, schwarz oder weiß einteilt. „Eine Geschichte von Sex and Crime and Money“, verpackt in „Entertainment mit Musike“ (Schulte-Michels).

Mit dem Sommersinfoniekonzert und dem dazu gehörigen Familienkonzert setzt das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz am Ende des Monats einen konzertanten Höhepunkt. Neun meisterhafte Ouvertüren machen das Sinfoniekonzert am Montag, 28. Juni unter der Leitung von David Stahl zu einem „Abend voller Anfänge“. Eine enorme musikalische Bandbreite liegt dabei zwischen den Ouvertüren wie Mozarts Idomeneo, Verdis La Forza del Destino, Wagners Lohengrin oder Gershwins Girl Crazy.
Am Tag davor, Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr ist die Ouvertüre auch Thema des Familienkonzerts. Warum dauert es in der Oper immer so lange, bis das Spiel beginnt? Was bedeutet eigentlich "Ouvertüre" und wofür ist sie da? In einem unterhaltsamen moderierten Konzert spüren Thomas Peters (Moderator) und das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz unter der Leitung von Chefdirigent David Stahl diesen Fragen nach. Zu Gehör kommen fünf Ouvertüren von Mozart, Verdi, Wagner, Gershwin und Bernstein.
Als weiteres konzertantes Highlight steht am 16. Juni zum zweiten Mal das Operettenkonzert Sterne der Bühne in der großen Orchesterfassung unter Leitung von Andreas Kowalewitz auf dem Programm.

Am Sonntagvormittag, 27. Juni, geben sich Tenor Adrian Xhema und seine Frau, die Sopranistin Shirli Polena, seit 2008 Mitglied des Gärtnerplatz-Chores, im Foyer die Ehre. Mit der Matinée La mia Canzone al Vento – „Lieblings Lieder“ erfüllen sich die beiden den lang gehegten Wunsch eines gemeinsamen Programms mit Arien, Romanzen und Duetten - ihren „Lieblings Liedern“. Allesamt in Originalsprache gesungen, fehlen darin weder Puccinis Mimi-Arie und Bizets Habañera, noch Leoncavallos Lache, Bajazzo und Lehárs Lippen Schweigen. Polena und Xhema stammen beide aus Albanien und waren an der Nationaloper von Tirana engagiert. Nach europaweiten Gastengagements im Opern- und Konzertbereich ist Adrian Xhema seit 2005 Solist am Gärtnerplatz, der  u.a. als Don José in Carmen, Nemorino im Liebestrank oder Carlo in Giovanna d’Arco viel bejubelt wird. Am Flügel begleitet werden die beiden von Chordirektor Jörn Hinnerk Andresen.

Mit dem Kammerkonzert am 20. Juni, 11.00 Uhr, gratulieren die Orchestermitglieder „Meister Raro“. Ein Konzert zu Robert Schumanns 200. Geburtstag. Sie präsentieren ein reines Schumann-Programm mit kammermusikalischen „Schwergewichten" wie dem F-Dur Streichtrio und dem A-Dur Streichquartett und leichteren Werken wie den Märchenbildern für Klarinette, Viola und Klavier. Geradezu Seltenheitswert hat die Bearbeitung der Studien op. 56 für Pedalflügel, einem Instrument, das schon zu Schumanns Zeiten im Aussterben begriffen war. Mit diesem siebten Konzert in der Kammermusikreihe verabschiedet sich das Kammerensemble in den Sommer, um in der kommenden Spielzeit mit einem Jubiläumsprogramm das 10-jährige Bestehen der beliebten Reihe zu feiern.

Im Repertoire hat am 1. Juni der Musical Thriller Sweeney Todd seine Abschiedsvorstellung. Zum vorläufig letzten Mal ist dann Marianne Larsen als unverwechselbare Mrs. Lovett an der Seite von Gary Martin als blutigem Rächer zu sehen.
Wegen der großen Nachfrage nimmt das Gärtnerplatztheater dafür am 25. Juni mit drei Vorstellungen die mit dem AZ-Stern des Jahres ausgezeichnete Produktion von Benjamin Brittens Death in Venice wieder auf. Anlässlich der Wiederaufnahme entsteht auch eine DVD-Aufzeichnung des Werkes in der Inszenierung von Immo Karaman. Die Partie des Gustav von Aschenbach singt weiterhin Hans Jürgen Schöpflin. Erneut werden die Vorstellungen inhaltlich durch das Angebot der Literarischen Stadtspaziergänge auf den Spuren Thomas Manns und Gustav von Aschenbachs mit Dr. Dirk Heißerer ergänzt.

Gärtnerplatztheater bei den 28. Bayerischen Theatertagen in Regensburg
Auch in diesem Jahr ist das Staatstheater am Gärtnerplatz mit ausgewählten Beiträgen bei den Bayerischen Theatertagen präsent und zeigt Grigori Frids Monooper Das Tagebuch der Anne Frank in der Inszenierung von Heinz Lukas-Kindermann mit Thérèse Wincent in der Rolle der Anne Frank sowie das außergewöhnliche Schauspiel Orchesterprobe Traviata III. Akt von Jean Sivadier in der Inszenierung von Thomas Peters, bei dem das Publikum die Plätze der Orchestermusiker im Graben einnimmt.

Samstag, 29. Mai 10
Soundtrack „Sex and the City 2“
Endlich läuft der Kultfilm „Sex and the City 2“ in den deutschen Kinos. Die vier Grazien aus New York stürzen sich im zweiten Kinofilm zur erfolgreichen Serie wieder in Abenteuer voller Sex, Cocktails und Männergeschichten. Diesmal verlassen Carrie (Sarah Jessica Parker), Samantha (Kim Cattrall), Charlotte (Kristin Davis) und Miranda (Cynthia Nixon) New York und reisen nach Abu Dhabi.

© Sony Music

Der Soundtrack strotzt nur so vor Frauenpower. Alicia Keys ist gleich mit zwei Songs vertreten, neben einer Coverversion von Blondies „Rapture" singt sie ihren aktuellen Hit „Empire State of Mind (Part II) Broken Down". Leona Lewis und Jennifer Hudson haben zusammen für den Soundtrack das Duett „Love Is Your Color" eingesungen. Neue Songs gibt es auch von Dido („Everything to Lose") und Cee-Lo (Gnarls Barkley, „Language of Love"). Liza Minnelli covert Beyoncés „Single Ladies (Put A Ring On It)" und Erykah Badu singt „Window Seat". Auch die vier Darstellerinnen sind auf dem Soundtrack vertreten, sie haben den Song „I am woman" eingesungen.

Der Soundtrack zu “Sex and the City 2”, erschien bei Sony Classical (# 88697729512)

Freitag, 28. Mai 10
Theater Magdeburg: Die Spielzeit 2010/2011
Die neue Spielzeit des Theater Magdeburgs steht fest! Gefreut werden kann sich auf die Musical-Highlights "Sunset Boulevard" - erstmalig an einen deutschen Stadttheater - und "Disney's Die Schöne und das Biest", erstmalig als Openair, auf dem Magdeburger Domplatz. Und das besondere 'Schmankerl' für die Fans von außerhalb: Die "ersten Magdeburger Musicaltage" von Gründonnerstag bis Ostermontag Musical satt.

Als erstes und einziges Stadttheater präsentiert das Theater Magdeburg in der kommenden Spielzeit zwei Hit-Musicals in neuen Inszenierungen! Den Anfang macht ab dem 13. November 2010 Andrew Lloyd Webbers »Sunset Boulevard« nach Billy Wilders weltberühmtem Film, das damit endlich wieder nach Deutschland zurückkehrt. 1995 erlebte das Musicaldrama über den vergänglichen Ruhm und die ungestillte Sehnsüchte Hollywoods seine umjubelte Deutschlandpremiere in der Londoner Originalinszenierung, im Magdeburger Opernhaus setzt es Stefan Huber (»Sweet Charity« in Nürnberg) in einem Bühnenbild von Michael Kraus (»Rent« in München) und mit Kostümen von Susanne Hubrich (»Evita« in Dortmund) in Szene.

Vom 17. Juni bis 9. Juli 2011 ist Disney's »Die Schöne und das Biest« vor der imposanten Kulisse des Magdeburger Doms zum allerersten Mal in einer Open-Air-Version zu erleben und tritt damit die Nachfolge von »Titanic« und »Evita« an. Freuen Sie sich auf ein Wiederhören mit unsterblichen Disney-Melodien wie »Sei hier Gast« und dem Oscar -gekrönten Titelsong »Die Schöne und das Biest« sowie auf die Magdeburger »Jekyll & Hyde«-Stars Leah Delos Santos und Yngve Gasoy-Romdal in den Titelrollen!
Das DomplatzOpenAir 2011 inszeniert Helga Wolf (»West Side Story« in Thun und Tecklenburg) in einem Bühnenbild von Christoph Weyers (»Buddy« in Essen), die Kostüme gestaltet Karin Alberti (»Titanic« in Magdeburg).

Als deutsche Erstaufführung choreografiert der Magdeburger Ballettdirektor Gonzalo Galguera Claude-Michel Schönbergs (»Les Misérables«, »Miss Saigon«) 2002 uraufgeführtes Ballett »Stürmische Höhen« (»Wuthering Heights«), die Geschichte von Heathcliff, dem wohl faszinierendsten Unhold der Weltliteratur, und seiner Stiefschwester Cathy aus der Feder von Emily Brontë. Premiere ist am 16. April 2011 im Opernhaus.

Ein Wiedersehen gibt es mit Nico Rabenalds »My Fair Lady« (ab 30. Oktober 2010) sowie mit Andreas Gergens und Christian Struppecks Erfolgsproduktionen »West Side Story« (ab 25. Februar 2011) und »Jekyll & Hyde« (ab 31. März 2011).

Als ein deutschlandweit einzigartiges Event feiern in der kommenden Spielzeit zudem die 1. Magdeburger Musicaltage ihre Premiere: Am langen Osterwochenende vom 21. bis 25 . April 2011 stehen im Opernhaus erstmalig alle vier Musicalproduktionen »am Stück« mit umfangreichem Rahmenprogramm und einer Musicalgala in Starbesetzung auf dem Spielplan: 21. 4. »My Fair Lady«, 22. 4. »Jekyll & Hyde«, 23. 4. »Musical in Concert«, 24. 4. »West Side Story«, 25. 4. »Sunset Boulevard«.
Der Kartenvorverkauf beginnt am 12. Juli 2010.
Tickets: (0391) 540 65 55 oder online
www.theater-magdeburg.de

Die Premieren der Spielzeit 2010/11:

Magdeburg 2010_11Oper/Operette/Musical

18. 9. 2010 im Opernhaus:
La Traviata Oper von Giuseppe Verdi
2. 10. 2010 im Opernhaus:
The Turn of the Screw (Die Geister von Schloss Bly) Oper von Benjamin Britten
13. 11. 2010 im Opernhaus:
Sunset Boulevard Musical von Andrew Lloyd Webber
29. 1. 2011 im Opernhaus:
Werther Oper von Jules Massenet
19. 2. 2011 im Opernhaus:
Die Fledermaus Operette von Johann Strauß
26. 3. 2011 im Opernhaus:
Lucia di Lammermoor Oper von Gaetano Donizetti
21. 4. 2011 im Schauspielhaus/Studio:
The Io Passion Kammeroper von Harrison Birtwistle
14. 5. 2011 im Opernhaus:
Der Freischütz Romantische Oper von Carl Maria von Weber
17. 6. 2011 auf dem Domplatz: DomplatzOpenAir Disney’s
Die Schöne und das Biest Musical

Ballett
16. 10. 2010 im Opernhaus:
Der Nussknacker Ballett von Peter Tschaikowsky
15. 1. 2011 im Schauspielhaus/Bühne:
Tanzbegegnung 1 Ballettabend von Gonzalo Galguera und Robert North
16. 4. 2011 im Opernhaus:
Stürmische Höhen Ballett von Claude-Michel Schönberg

Schauspiel
24. 9. 2010 im Schauspielhaus/Bühne:
Der gute Mensch von Sezuan von Bertolt Brecht
25. 9. 2010 im Schauspielhaus/Studio:
Der Besuch der alten Dame Eine tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt
1. 10. 2010 im Schauspielhaus/Studio:
Die Geschichte der Zukunft von Christian Lollike
2. 10. 2010 im Schauspielhaus/Bühne:
Von morgens bis mitternachts von Georg Kaiser
26. 11. 2010 im Schauspielhaus/Studio:
Der Messias Komödie von Patrick Barlow
3. 12. 2010 im Schauspielhaus/Bühne:
Ein seltsames Paar Komödie von Neil Simon
4. 2. 2011 im Schauspielhaus/Studio:
Heimkommen (Arbeitstitel) von Kai-Ivo Baulitz
5. 2. 2011 im Schauspielhaus/Bühne:
Faust. Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang von Goethe
25. 3. 2011 im Schauspielhaus/Studio:
Hamlet in Magdeburg von William Shakespeare und Magdeburger Bürgern
1. 4. 2011 im Schauspielhaus/Bühne:
Reigen Schauspiel mit Musik nach Arthur Schnitzler
20. 5. 2011 im Schauspielhaus/Studio:
Durst von Michael Kumpfmüller - In Zusammenarbeit mit dem Puppentheater Magdeburg.
27. 5. 2011 im Schauspielhaus/Bühne:
Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare
24. 6. 2011 im Schauspielhaus/Garten:
Sommertheater

Für junge Zuschauer
9. 10. 2010 im Schauspielhaus/Studio:
Die Geschichte von Lena von Michael Ramløse und Kira Elhauge
4. 11. 2010 im Schauspielhaus/Foyer:
Hinter den Rosen Musiktheater von Marc Neikrug
23. 11. 2010 im Opernhaus/Podium:
Tausendschön und das Tier Ballettmärchen für Kinder
28. 11. 2010 im Opernhaus/Bühne:
Der Räuber Hotzenplotz Märchen von Otfried Preußler
16. 2. 2011 im Opernhaus/Podium:
Die Waldkinder Taschenoper von Wilfried Hiller

www.theater-magdeburg.de

Freitag, 28. Mai 10
Verleihung des Berg-Berndt-Preises 2010 ~ Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt zeichnet das Schauspiel Frankfurt für seine Kinder- und Jugendtheaterproduktionen aus
Für seine »herausragenden Leistungen in der Kunst- und Kulturvermittlung für Kinder und Jugendliche« wird das Schauspiel Frankfurt vom Kuratorium Kulturelles Frankfurt (KKF) mit dem Berg-Berndt-Preis 2010 gewürdigt.
Ausgezeichnet werden drei Inszenierungen der aktuellen Spielzeit: das Familienstück »Roter Ritter Parzival« auf der Großen Bühne, »Peterchens Mondfahrt« in der Inszenierung der Performance-Gruppe Showcase Beat Le Mot und »Die kleine Hexe«, ein Live-Hörspiel für Kinder ab 5 Jahren. Die Verleihung der mit 2.000 Euro dotierten Auszeichnung findet am 30. Mai 2010 im Anschluss an die Vorstellung »Die kleine Hexe« statt. Die Laudatio hält Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Vorsitzender der Internationalen Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche (ASSITEJ).
In seiner ersten Spielzeit am Schauspiel Frankfurt setzte Intendant Oliver Reese gleich vier Inszenierungen für Kinder und Jugendliche auf den Spielplan. »Junge Leute von Anfang an ans Theater heranzuführen liegt uns nicht nur am Herzen, es ist eine Verpflichtung, die auch noch Spaß macht«, so Reese. Daher stehen auch in der Spielzeit 2010/11wieder vier Inszenierungen für alle Altersgruppen auf dem Programm: das Familienstück »Ronja Räubertochter«, »Die Bremer Stadtmusikanten« für Kinder ab 5 Jahren sowie die Jugendstücke »DNA« des englischen Erfolgsautors Dennis Kelly und »the killer in me is the killer in you my love« von Andri Beyeler.
Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt wurde 1957 von Frankfurter Bürgern als gemeinnütziger Verein gegründet, der seinen Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit das ganze Jahr über ein breit gestreutes Veranstaltungsspektrum anbietet und damit als Forum der Information und Diskussion in die Frankfurter Bürgergesellschaft hineinwirkt. Mit dem Berg-Berndt-Preis fördert das KKF gezielt Projekte, die junge Menschen an die Kultur heranführen.

Freitag, 28. Mai 10
Alexander Klaws beeindruckt als Tarzan
Gefeierte Premiere - Standing Ovations und viel Lob für den neuen Hauptdarsteller von Disneys Musical TARZAN®
Mit Standing Ovations ging am vergangenen Dienstag im Hamburger Theater Neue Flora die lang erwartete Premiere von Alexander Klaws in der Hauptrolle von Disneys Musical
TARZAN® zu Ende. Unter den über 1800 Zuschauern waren zahlreiche Prominente aus Kultur, Wirtschaft, Sport und Unterhaltung.
Moderatorin Nandini Mitra, Schlagerstar Mary Roos, Sternekoch Christian Rach, Moderator Carlo von Thiedemann, die Band Queensberry, der neue Juror von "Germany´s next Topmodel", Jorge Gonzales und viele andere ließen sich von der Show und dem Können von Alexander Klaws mitreißen.
Die fast dreistündige Show wurde immer wieder von Szenenapplaus begleitet und die Vorstellung, Alexander Klaws und das gesamte Ensemble wurden vom Publikum euphorisch gefeiert. Die Reaktionen des Publikums waren durchweg positiv.
Christian Rach: "Es war ganz, ganz großartig!". Auch Nandini Mitra war begeistert: "Alexander sieht großartig aus! Die Funken sprühen, wenn er auf der Bühne ist. Er ist der perfekte Tarzan!". Jorge Gonzales ergänzte: "Ich bewundere die Entwicklung von Alexander - unglaublich! Er hat eine Wahnsinns-Stimme und die gesamte Cast ist unglaublich gut!" und auch Leo von Queensberry schwärmte: "TARZAN ist eine tolle Bühnenshow, die mich emotional sehr berührt. Und der Körper von Alexander: Oh! Mein!Gott!.... Und er hat auch großartig gesungen!"
Disneys Musical TARZAN®
Tickets & Informationen unter 0 18 05 - 44 44* oder www.musicals.de
*(14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis max. 42 Ct./Min.)

Donnerstag, 27. Mai 10
Das English Theatre Frankfurt zeigt „Spring Awakening - Das Musical“
Gestern stellte das English Theatre Frankfurt seinen Spielplan für die kommende Saison vor. Intendant Daniel John Nicolai merkte zur neuen Spielzeit an, dass es am English Theatre Frankfurt auch künftig kein deutsches Regietheater in englischer Übersetzung geben wird. Stücke werden, wie bisher mit Erfolg gezeigt, auch künftig möglichst „werktreu“ inszeniert. Glücklich und stolz zeigte sich Nicolai hinsichtlich des Musicals der kommenden Saison: Spring Awakening.
Neben den unten aufgeführten Stücken wird es auch weiterhin den Internationalen Stammtisch, Lesungen und ein noch umfangreicheres „Reachout- and Workshop Program“ geben. Der Frankfurt Deluxe Poetry Slam wird künftig im English Theatre stattfinden.
Für die noch laufenden 30. Jubiläumsspielzeit wird mit über 60.000 Besucher gerechnet. Das Musical „The Full Monty“ hatte eine Auslastung von 91%. Das Bühnenbild wird demnächst bei der Produktion im Deutschen Theater München verwendet. Hinsichtlich der Auslastung schnitt Oscar Wildes „An Ideal Husband“ am besten ab (Auslastung: 95 %, absoluter Spitzenwert in der Geschichte des Hauses).

Die Stücke der Saison 2010/11:

Fiddler On The Roof (Der Fiedler auf dem Dach – Anatevka)
Musical von J. Bock, S. Harnick und J. Stein
Spielzeit: 20. – 29. August (Drama Club Produktion)

Who's Afraid Of Virginia Woolf? (Wer hat Angst vor Virginia Woolf?)
Schauspiel von Edward Albee
Spielzeit: 10. September – 30. Oktober 2010

Spring Awakening · The Musical (Frühlings Erwachen)
Musical von Duncan Sheik (Musik) und Steven Sater (Buch und Liedtexte)
Spielzeit: 12. November 2010 – 13. Februar 2011 (Deutschlandpremiere)

An Inspector Calls (Ein Inspektor kommt)
Schauspiel von J. B. Priestley
Spielzeit: 25. Februar – 17. April 2011

The Dead Guy (Der tote Mann)
Eine Multi-Media Extravaganza von Eric Coble
Spielzeit: 6. Mai – 24. Juni 2011

www.english-theatre.de

Donnerstag, 27. Mai 10
„Turandot“ auf der Seebühne Bremen an der Waterfront
Nach den Erfolgen von „Der Fliegende Holländer“ und „Aida“ begibt sich das Theater Bremen mit Puccinis Spätwerk „Turandot“ nun zum dritten Mal auf die Seebühne Bremen an der Waterfront.
Für die szenische Realisation zeichnet, wie auch in den vergangen beiden Jahren, Generalintendant Hans-Joachim Frey verantwortlich. In der Titelpartie werden alternierend die Sängerinnen Anna Shafajinskaja (sie sang die Turandot schon an der Royal Opera Covent Garden, London sowie an der New York City Opera), Elena Zelenskaya (derzeit engagiert am Bolschoi Theater) sowie die in Bremen bestens bekannte Kelly Cae Hogan zu sehen und zu hören sein. Für die Partie des Prinzen Calaf konnte zudem Zoran Todorovich, der unter anderem in Puccinis „Tosca“ bei den Bregenzer Festspielen 2007 für großes Aufsehen sorgte und an renommierten Opernhäusern wie der Deutschen Oper Berlin oder der Bayerischen Staatsoper München gastierte, gewonnen werden. Aus den eigenen Reihen des Bremer Opernensembles werden darüber hinaus Sängerinnen und Sänger wie Juan Orozco, Nadine Lehner oder Luis Olivares Sandoval auf der Seebühne an der Waterfront stehen.
Premiere: 12 Juni, 20.30 Uhr, Seebühne Bremen, 20.30 Uhr
Weitere Termine: 15. – 20. Juni und 22. – 26. Juni, jeweils 20.30 Uhr
www.theaterbremen.de

Donnerstag, 27. Mai 10
ZDF zeichnet Welturaufführung wiederentdeckter Kantaten von Wilhelm Friedemann Bach auf
Das ZDF zeichnet am 1. Juni 2010 in der barocken Augustinerkirche in Mainz die Welturaufführung zweier nach rund 250 Jahren wiederentdeckter Kantaten von Wilhelm Friedemann Bach (1710 bis 1784) auf. Der Mainzer Bachchor widmet sich im 300. Geburtsjahr dem Werk des ältesten Sohnes von Johann Sebastian Bach und führt gemeinsam mit dem Münchner Barockorchester L'arpa festante zwei Weihnachtskantaten auf. Die Kompositionen waren wie zahlreiche andere Vokalwerke seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen und tauchten 1999 in Kiew wieder auf. In Mainz erleben sie nun ihre zweite Uraufführung. Das Konzert wird voraussichtlich im Weihnachtsprogramm auf ARTE ausgestrahlt.

Das komplette Programm umfasst neben den beiden Weihnachtskantaten "O Wunder, wer kann dieses fassen" und "Ach, dass du den Himmel zerrissest" die "Sinfonia d-moll" sowie die Kompositionen "Gott fähret auf mit Jauchzen" und "Wohl dem, der den Herren fürchtet". Als Solisten wirken mit: die Sopranistin Dorothee Mields, die Altistin Gerhild Romberger, der Tenor Georg Poplutz und der Bass Klaus Mertens. Die musikalische Leitung hat Ralf Otto, seit 1986 Künstlerischer Leiter des Mainzer Bachchors.

Karten für das Konzert sind erhältlich beim Mainzer Bachchor unter der Ticket-Hotline 0 700 - 22 24 24 67.
ARTE Live Web wird das Konzert "Wilhelm Friedemann Bach. Renaissance nach 300 Jahren" am 1. Juni 2010 ab 20.30 Uhr live übertragen. Es moderiert Axel Brüggemann.

Donnerstag, 27. Mai 10
Staatsoper Hamburg sucht Kinder und Jugendliche für neue Kinderoper »Die Schneekönigin«
Für die neue Kinderoper in der Reihe »Opera piccola« sucht die Hamburgische Staatsoper junge Nachwuchssänger, die bei den Aufführungen im Februar 2011 mitwirken wollen. Die erfolgreiche Reihe, in der Kinder und Jugendliche aus Hamburg Musiktheater für ihre Altersgenossen auf die Bühne bringen, wird von der Hamburger Sparkasse und der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper gefördert. In der Spielzeit 2010/11 steht Pierangelo Valtinonis »Die Schneekönigin« nach dem Märchen von Hans Christian Andersen auf dem Programm. Premiere ist am 6. Februar 2011 auf Kampnagel. Von Valtinoni wurde bereits 2008 die Kinderoper »Pinocchio« in der Reihe »Opera piccola« aufgeführt.
Die Staatsoper Hamburg sucht ab sofort wieder Mädchen und Jungen, die als Solisten oder Chorsänger mitmachen möchten. Bewerben können sich Kinder ab 9 Jahren und Jugendliche, die eine musikalische Vorbildung sowie Spaß am Singen und Schauspielen haben. Zwischen dem 9. und 25. Juni finden mehrere Vorsingen an der Hamburgischen Staatsoper statt. Wer Interesse hat, schickt seine Bewerbung mit kurzem Lebenslauf, Angaben zur musikalischen Ausbildung und gegebenenfalls vorhandener Bühnenerfahrung sowie Foto per E-Mail an
bettina.kok@staatsoper-hamburg.de oder per Post an die Staatsoper Hamburg, z. Hd. Bettina Kok, Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg.
Wie immer werden die Gesangspartien sowie das Orchester mit Kindern und Jugendlichen aus Hamburger Schulen besetzt. Die musikalische Leitung übernimmt erneut Benjamin Gordon, der die letzten drei »Opera piccola«- Produktionen dirigierte. Regie führt Nicola Panzer. Sie ist der Staatsoper als Gast-Spielleiterin verbunden und inszenierte bereits die Kinderoper »Der verzauberte Zauberer«, die in der letzten Spielzeit in der Reihe »Opera piccola« Premiere hatte. 
Pierangelo Valtinoni: »Die Schneekönigin« – In der Reihe »Opera piccola«
Kinderoper nach Hans Christian Andersen (2010), Libretto von Paolo Madron
Premiere: 6. Februar 2011 auf Kampnagel Hamburg
Aufführungen: 11., 12., 13., 18., 19., 20., 25., 26. und 27. Februar 2011
Vorsingen: 9. bis 25. Juni 2010
Bewerbung mit kurzem Lebenslauf und Foto an: Staatsoper Hamburg, Bettina Kok, Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg oder per E-Mail an
bettina.kok@staatsoper-hamburg.de.

Donnerstag, 27. Mai 10
Zum 100. Geburtstag von Inge Meysel: ZDF-Fernsehfilm "Guppies zum Tee"
Anlässlich des 100. Geburtstages von Inge Meysel am 30. Mai, wiederholt das ZDF am Samstag, 29. Mai 2010, 14.00 Uhr, den ZDF-Fernsehfilm "Guppies zum Tee" nach dem gleichnamigen Roman von Marika Cobbold. In der 1997 entstandenen Produktion verkörpert die gebürtige Berlinerin Inge Meysel die rebellische Heimbewohnerin Selma, die nur ein Ziel vor Augen hat: Weinachten will sie spätestens wieder zu Hause sein.

Amelia Lindner (Jeannette Arndt) ist eine bemerkenswerte junge Frau. Obwohl ihr eigenes Leben zunehmend aus den Fugen gerät, kümmert sie sich liebevoll um ihre Großmutter Selma (Inge Meysel). Allerdings kann auch Amelia Selmas Einlieferung in ein Seniorenheim nicht verhindern. Die alte Dame muss rund um die Uhr betreut werden, womit sowohl Amelia als auch deren neurotische Mutter Dagmar (Monika Peitsch) überfordert sind.

Obwohl man sich im Heim große Mühe mit der neuen Bewohnerin gibt, wünscht sich Selma nichts sehnlicher, als das nächste Weihnachtsfest wieder in ihrem Zuhause zu verbringen. Doch eine Rückkehr ist nicht vorgesehen, in Selmas Haus wohnt nun Familie Schröder. Und niemand bringt es übers Herz, die alte Dame mit der Wahrheit zu konfrontieren. Tote Guppies aus dem Heim-Aquarium versetzen Selma schließlich so sehr in Aufregung, dass Amelia ihre Großmutter kurz entschlossen mit zum Hof ihres Freundes nimmt. Als Selmas Kräfte schwinden und sie vehement ihren innigsten Wunsch wiederholt, in ihr altes Haus zurückzukehren, fasst Amelia einen Entschluss.

An der Seite von Inge Meysel spielen neben Jeannette Arndt und Monika Peitsch, Michael Roll, Ferdinand Dux, Stephan Schwartz, Antje Hagen und viele mehr.

Mittwoch, 26. Mai 10
„Ehrensache“ von Lutz Hübner gewinnt Günther-Rühle-Preis 2010 bei der 15. „Woche junger Schauspieler“ in Bensheim
Die am 11. Mai 2010 bei der 15. „Woche junger Schauspieler“ im Parktheater Bensheim präsentierte theaterperipherie-Inszenierung „
Ehrensache“ wurde zum Abschluss der Woche mit dem Günther-Rühle-Preis für die beste schauspielerische Leistung ausgezeichnet. theaterperipherie teilt sich diesen Theaterpreis (€ 3.000,-) mit dem Staatsschauspiel Dresden, das mit seiner Inszenierung „Italienische Nacht“ (Regie: Tilmann Köhler) ebenfalls ausgezeichnet wurde.
theaterperipherie war mit „Ehrensache“ von der Festivalleitung, Hermann Beil, Karl-Heinz Braun und Klaus Völker zusammen mit dem Nationaltheater Weimar, der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, dem Theater der Stadt Erlangen und dem Staatsschauspiel Dresden zur diesjährigen „Woche junger Schauspieler“ nach Bensheim eingeladen gewesen.
Die Jury begründete ihre Entscheidung für „Ehrensache“  folgendermaßen: „Selten haben wir junge Darsteller so persönlich - aber nie privat - auf der Bühne erlebt wie in der Frankfurter Inszenierung von „Ehrensache“, selten so ehrliches und direktes Spiel, frei von jeglichem Manierismus. (...) Die Entwicklung der Figuren ist fern von jedem Klischee und vor allem jeder Verurteilung. Sie ist bis in die Extreme glaubhaft und deswegen so beklemmend. (...) Herausheben möchten wir auch die behutsame, unaufdringliche Regiearbeit von Alexander Brill, die den Darstellern diese große Leistung ermöglicht.“ (Quelle:
www.darstellendekuenste.de)
Das Votum der Zuschauer ging ebenfalls an theaterperipherie. 98% der Zuschauer beurteilten „Ehrensache“ als sehr positiv.

Die theaterperipherie Spielzeit 2010/11 steht unter dem Motto „Migration legal - Migration illegal“ und bietet ein noch umfänglicheres Programm als in den Jahren zuvor. Für die drei neuen Produktionen, zwei davon als Doppelabend, haben die Proben begonnen:
 - legal - Premiere am 10.09.2010: "
Maria Magdalena“ von Friedrich Hebbel, Regie Alexander Brill, beschreibt die Lebenswirklichkeit migrantischer Familien.
- illegal- Premiere am 24.10.2010:
Warten auf Godot“ von Samuel Beckett, Regie Peter Eckert, wird von Afrikanern gespielt und erzählt vom Warten und Hoffen auf afrikanischem Boden.
Die im Dunkeln“, ein Projekt von Ute Bansemir, spürt Hoffnungen und Strategien illegalen Lebens in Deutschland nach.

Der Autor und Islamwissenschaftler Navid Kermani berät theaterperipherie seit diesem Jahr in gesellschaftlichen und konzeptionellen Fragen. Die Premieren und Vorstellungen finden in der Jugend- und Veranstaltungskirche sankt peter, Stephanstr. 6, 60311 Frankfurt am Main statt.

www.theaterperipherie.de, Leitung: Alexander Brill

Mittwoch, 26. Mai 10
ZDF trauert um Anneliese Rothenberger ~ Intendant Schächter: Sie konnte Generationen begeistern
Das ZDF trauert um die Opernsängerin Anneliese Rothenberger, die am Wochenende im Alter von 83 Jahren gestorben ist. ZDF-Intendant Markus Schächter würdigte die Sopranistin als Wegbereiterin der klassischen Musik im Fernsehen: "Anneliese Rothenberger war nicht nur eine der erfolgreichsten deutschen Sängerinnen der Nachkriegszeit, von der Kritik gelobt und vom Publikum geliebt. Sie hat auch als eine der Ersten - wie außer ihr vielleicht nur Herbert von Karajan - die Möglichkeiten des Mediums Fernsehen für die Musik erkannt und konnte Generationen für Musik begeistern. Als Gastgeberin zahlreicher ZDF-Unterhaltungssendungen hat sie in den siebziger und achtziger Jahren der klassischen Musik im Fernsehen ein Millionenpublikum gewonnen. Wir haben Anneliese Rothenberger viel zu verdanken."
Anfang der siebziger Jahre startete Anneliese Rothenberger eine zweite Karriere als Moderatorin im ZDF. Als Gastgeberin in den Sendungen "Traumland Operette", "Anneliese Rothenberger gibt sich die Ehre", "Anneliese Rothenberger stellt vor" sowie in "Melodien für Millionen" und im "ZDF-Sonntagskonzert" nutzte sie ihre Popularität und ihr Können, um der klassischen Musik auch im Fernsehen zu großen Publikumserfolgen zu verhelfen. Zuletzt war Anneliese Rothenberger am 26. Oktober 2003 im ZDF aufgetreten, als sie im Konzerthaus Dortmund den ECHO Klassik für ihr Lebenswerk in Empfang nahm.

Mittwoch, 26. Mai 10
hr2-Literaturpreis geht an drei Nachwuchsautoren
Auszeichnung im Rahmen des "Jungen Literaturforums Hessen Thüringen" erstmals vergeben / Knapp 35.000 Hörer haben entschieden / Ministerin Kühne -Hörmann: Beleg für Interesse an Literatur
Wiesbaden
– Der im Rahmen des Literaturwettbewerbs „Jungen Literaturforum Hessen Thüringen“ erstmals vergebene hr2-Literaturpreis geht an die drei Nachwuchsautoren Juliane Bruhn, Markus Ladebeck und Kai Mertig. Das „Junge Literaturforum Hessen-Thüringen“ ist ein Schreibwettbewerb für Autorinnen und Autoren zwischen 16 und 25 Jahren aus beiden Bundesländern und wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur alljährlich gemeinsam ausgelobt. Insgesamt 28 Preisträgerinnen und Preisträger hatte die Jury in diesem Jahr unter den 734 Einsendungen ausgewählt. Die zehn Hauptpreisträger erhalten traditionell ein Preisgeld von 500 Euro, gemeinsam mit weiteren fünf Preisträgern nehmen sie an einem Autorenseminar teil. Alle Preisträgertexte sind nachzulesen in der im Allitera Verlag erschienenen „Nagelprobe“.
Mit dem hr2 Literaturpreis fügt der Hessische Rundfunk 2010 nun eine weitere Auszeichnung hinzu. hr2-kultur hatte die Gewinnertexte im April und Mai in seiner Sendung „Spätlese“ präsentiert und zur Wahl gestellt. 34.844 Hörerinnen und Hörer des Hessischen Rundfunks haben im Internet unter www.hr2.de unter den Texten der zehn Hauptgewinner des Wettbewerbs ihre Lieblingstexte ausgewählt. hr2-kultur bietet den drei Preisträgern nun die Möglichkeit, eine weitere Arbeit im Radio zu veröffentlichen. Die „Landesmusikakademie Hessen – Schloss Hallenburg“ lädt sie darüber hinaus zu einem Arbeitswochenende nach Schlitz ein.
Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann dankte dem Hessischen Rundfunk für seine Initiative: „Wie groß die Schreiblust junger Autorinnen und Autoren ist, hat die Rekordteilnehmerzahl beim Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen 2010 gezeigt. Wie groß das Interesse an junger Literatur ist, zeigt jetzt das überwältigende Hörerinteresse an ihren Texten. Das ist ein gutes Zeichen für die Zukunft der Literatur – nicht nur in Hessen.“
Die meisten Voten entfielen auf „Sinnflimmern“ von Juliane Bruhn. Sie wurde 1984 in Kühlungsborn geboren und studierte Kommunikationswissenschaft, Englische Philologie und Psychologie. Sie lebt in Frankfurt und ist zurzeit Praktikantin in einem Verlag. „Sinnflimmern“ ist der innere Monolog einer jungen Frau, die ihr nächtliches Erwachen aus einem Alptraum in die nicht minder unsichere Realität beschreibt.
Der zweitplatzierte Text ist „windmann geht die Stürme küssen“ von Kai Mertig. 1987 in Chemnitz geboren, studiert er Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Erfurt. 2008 gründete er die Literaturzeitschrift „wortwuchs“. „windmann geht die stürme küssen“ ist ein rasante Geschichte vom Überfliegen und Scheitern, von großen Erwartungen und kleinlautem Realitätssinn.
Den 3. Platz belegt „Herr Karlstein“ von Markus Ladebeck. Er wurde 1993 geboren, ist Schüler und wohnt in Erlensee. „Herr Karlstein“ handelt vom Aufbruch ins Freie, den ein Mensch unternimmt, der an der Überkomplexität seines Wahrnehmens und Denkens leidet.

Mittwoch, 26. Mai 10
»Ich sehe was, was du nicht siehst.« Eine Werkschau von Kuenstlerinnen und Kuenstlern mit Autismus
In einer breit angelegten Werkschau werden in der kasseler dokumenta-Halle ab kommenden Samstag (29. Mai 10) rund 60 Künstlerinnen und Künstler gezeigt, mit Arbeiten auf dem Gebiet der bildenden Kunst, Fotografie und Videoarbeiten.
Weitere Informationen unter:
www.initiative-akku.org/pages/startseite.php  www.ichsehewas.de/start.php

Zu sehen sind u.a. zahlreiche Zeichnungen von Philipp Wewerka, Sohn des Bildhauers Stefan Wewerka.
»Mich erstaunen Deine Schiffe mit Tausenden von Fenstern, obsessiv markiert, getrieben von der Not eines Gläubigen, die das DIN-Format sprengt, voller Träume. Nein, es ist real, Strich für Strich.«
Leiko Ikemura über Philipp Wewerka in: »Wewerka - Tradition einer Künstlerfamilie«, Katalog zur Ausstellung, Alexander Verlag Berlin, 2001.
www.alexander-verlag.com/paymate/AID81.html

Mittwoch, 26. Mai 10
Schauspiel Frankfurt: COHN-BENDIT TRIFFT …TOBIAS REHBERGER »Neue Horizonte der Kunst«
Mit Spielzeitbeginn ist am Schauspiel Frankfurt eine neue Gesprächsreihe gestartet, in der Daniel Cohn-Bendit regelmäßig prominente Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Politik , Wissenschaft und Literatur, Theater oder Fernsehen trifft. Im Gespräch bringt Herr Cohn-Bendit seine jeweiligen Gäste und deren Persönlichkeit dem Frankfurter Publikum näher.
Der Frankfurter Künstler Tobias Rehberger befragt in seinen Werken die Grenzen zwischen Kunst, Design und Architektur. Er produziert raumfüllende Installationen als auch minimale künstlerische Eingriffe und Filmprojekte. Indem er bekannte Elemente aus Architektur, Design und der Kunstgeschichte verknüpft, hinterfragt er die Funktion von Dingen und Situationen, die Autorenschaft von Werken oder auch den so genannten »Zeitgeist« mit seinen Trends und Moden. Für seine Arbeiten wurde Tobias Rehberger mehrfach international ausgezeichnet, u. a. mit dem Goldenen Löwen der Biennale 2009 in Venedig. Mit ihm diskutiert Daniel Cohn-Bendit über »Neue Horizonte der Kunst«.
Schauspielhaus, am 30. Mai um 12.00 Uhr
www.schauspielfrankfurt.de

Mittwoch, 26. Mai 10
Paavo Järvi und das hr-Sinfonieorchester als Kulturbotschafter Deutschlands auf der EXPO in Shanghai / Tournee nach China und Korea
Am vergangenen Wochenende haben Chefdirigent Paavo Järvi und das hr-Sinfonieorchester eine achttägige Fernost-Tournee nach China und Südkorea begonnen. Höhepunkt ist ein Konzert in Shanghai im Rahmen der EXPO, wo das Orchester mit Werken von Bruckner, Weber und Mozart offiziell als Kulturbotschafter der Bundesrepublik Deutschland auftritt.
Frankfurt am Main (pia) Mit Järvi hat das Rundfunkorchester einen renommierten und international gefragten Spitzendirigenten als Chef, der schon zwei Grammys – die Oscars der Musikbranche – gewonnen hat. Er leitet das hr-Sinfonieorchester seit 2006 und hat im vergangenen Jahr seinen Vertrag bis zum Jahr 2013 verlängert. Außerdem ist er seit 2004 künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Im Herbst dieses Jahres übernimmt er zusätzlich das Orchestre de Paris als Nachfolger von Christoph Eschenbach und bis zum Frühjahr 2011 ist er noch Music Director des Cincinnati Symphonie-Orchestra.

Schwerpunkt nordische Komponisten
Aus seiner Begeisterung für den Klangkörper des Hessischen Rundfunks macht er keinen Hehl: "Das ist ein phantastisches Orchester. Wenn ich die Aufnahmen von vor vier Jahren mit denen von heute vergleiche, dann sehe ich, dass es sich enorm entwickelt hat. Aber es hat immer noch ein sehr großes Potential." Mit den Rundfunkmusikern möchte er in den nächsten Jahren noch einige Großprojekte abschließen, wie den Mahler-Zyklus, den Bruckner-Zyklus und alle Sinfonien des dänischen Komponisten Carl Nielsen. Einen Schwerpunkt bilden für ihn nordische Komponisten, die hier noch nicht zum Kanon gehören. "Ich will es damit nicht übertreiben, aber es ist mein Erbe, ich bin damit groß geworden. Das deutsch e Repertoire ist vielfältig, aber es gibt noch viel Anderes zu entdecken."

Die Ohren für Neues und Unbekanntes öffnen
Eine zusätzliche Attraktivität des hr-Sinfonierchesters sieht der neugierige und wissbegierige Dirigent darin, dass auch das Aufführen zeitgenössischer Musik zu seinem Auftrag zählt. Es ist für ihn ein wichtiges Anliegen, seinem Publikum die Ohren für Neues und Unbekanntes zu öffnen. Im Gegensatz zu Cincinnati ist er hier nicht einem konservativen Musikgeschmack verpflichtet und muss sich nicht an der Zahl der verkauften Tickets messen lassen. Vielmehr fühlt er sich vom hiesigen Publikum in seinen Ambitionen unterstützt, das sehr differenziert und offen für neue Klänge sei.

Orchestermusiker als Partner
Während des Abschlussapplauses im Konzert lässt Järvi vom Publikum vor allem sein Orchester feiern. Bescheiden stellt er sich zwischen die Streicher und verweist auf seine Musiker. Erst wenn das Orchester seiner Aufforderung sich zu erheben, nicht mehr folgt und stattdessen sitzen bleibt und seinen Chefdirigenten begeistert beklatscht, geht er doch noch für eine Verbeugung auf das Pult. Ebenso kollegial arbeitet er mit dem Orchester zusammen. Järvi betrachtet die Musiker als seine Partner, mit denen er eine Interpretation erarbeitet. Natürlich hat er ein Konzept, aber er diskutiert, will überzeugen und hört auch auf Argumente anderer und nimmt ihre Anregungen auf.

Eine Musikerfamilie
Der 1962 im estländischen Tallinn geborne Paavo Järvi ist mit Musik aufgewachsen. Sein Vater, Neeme Järvi, ist ebenfalls Dirigent mit einer erfolgreichen internationalen Karriere. Bei den Järvis gingen schon während der Kindheit Paavos weltbekannte Musiker wie David Oistrach ein und aus. Da schien ein Musikstudium schon fast vorherbestimmt, das er dann auch in den Fächern Schlagzeug und Dirigieren absolvierte. Seine Geschwister sind ebenfalls international als Musiker unterwegs, der jüngere Bruder Kristjan als Dirigent und die Schwester Maarika als Soloflötistin. Paavo sieht seine Musikerfamilie als großes Privileg an: "Mit meinem Vater und meinen Geschwistern diskutiere ich immer über die Interpretationen der Stücke, das ist etwas besonderes. Denn Dirigenten untereinander sprechen wenig über Interpretationsfragen. Sie reden eher unverbindlich miteinander."

Kontinuität ist ihm wichtig
Obwohl Järvi zu der Spitzenklasse der Dirigenten seiner Generation zählt, tourt er nicht von Orchester zu Orchester, um jeweils nur ein Gastdirigat zu absolvieren. Sehr viel mehr schätzt er die kontinuierliche Arbeit mit einem Orchester. "Als Gast kommt man und geht man. Als Gast zum Essen eingeladen, beginnt man ja auch nicht, die Möbel umzustellen. Genauso ist es mit den Orchestern. Als Gastdirigent kann man ein Orchester nicht wirklich überzeugen. Tatsächlich etwas erreichen kann ich erst in einer ständigen Auseinandersetzung."

„Jedes Orchester hat seinen eigenen Klang“
Wenn er im Herbst sowohl Chef des Orchestre de Paris als auch des hr-Sinfonieorchesters sein wird, dann gibt es nicht einfach zwei Järvi-Orchester. Beide werden ihren jeweils eigenen Charakter bewahren, versichert er. "Jedes Orchester hat seinen eigenen Klang, das ändern auch die Dirigenten nur geringfügig. Denn der Charakter und der jeweils spezifische Klang ergeben sich aus langen historischen Prozessen, die mit der Erziehung und der kulturellen Umgebung zusammenhängen." So seien die Franzosen schneller zu begeistern, da es bei ihnen stärkere Einflüsse aus Russland und den romanisch sprechenden Ländern gebe. Die Deutschen hätten dagegen andere Traditionen, sie möchten erst etwas verstehen, ehe sie sich begeistern.

Mit Emotionen zur Musik verführen
Begeistern möchte Järvi auch sein Publikum. Denn nur so könne man die Menschen in den Konzertsaal bringen. Er will die Menschen mit Enthusiasmus und Emotionen zur Musik verführen, er sieht sich als Botschafter der Musik. "Diese Aufgabe kann uns kein Marketing der Welt abnehmen." Für Experimente und Events ist er offen, "je verrückter desto besser", nur glaubt er nicht, dass so dauerhafte Konzertgänge gewonnen werden. Er ist dagegen überzeugt, "wenn junge Menschen eine so emotionale Frau wie die Geigerin Janine Jansen einmal im Konzertsaal erlebt haben, dann sprechen sie darüber und kommen wieder."

Tournee in den fernen Osten
Vor der Tournee in den fernen Osten freut er sich besonders auf Korea. Denn zwar hat er als Musiker schon sehr viele Länder bereist und hat eine große Affinität für die fernöstliche Kultur, aber in Korea war er noch nie. "Ich bin sehr neugierig auf dieses Land, da gibt es für mich noch viel zu entdecken."  Nikolaus Münster [Quelle & ©: Stadt Frankfurt am Main, Presse- und Informationsamt]

Mittwoch, 26. Mai 10
 „Preiskampf“ beim Berliner Theatertreffen 2010 entschieden ~ 3sat-Preis geht an die Schauspieler Annette Paulmann und Paul Herwig
Am vergangenen Samstag, 22. Mai 2010, wurde im Rahmen des Berliner Theatertreffens im Haus der Berliner Festspiele der mit 10.000 Euro dotierte 3sat-Preis zu gleichen Teilen an Annette Paulmann und Paul Herwig vergeben. Die beiden Schauspieler erhielten die Auszeichnung für ihre künstlerische Darbietung in Luk Percevals Inszenierung von Hans Falladas „Kleiner Mann – was nun?“ an den Münchner Kammerspielen. Darauf haben sich die Juroren Juli Zeh (Schriftstellerin), Burghart Klaußner (Schauspieler und Regisseur), Tobi Müller (Journalist) und Christopher Schmidt (Journalist) in einem 60-minütigen Streitgespräch verständigt.

Juli Zeh konnte ihre Mitjuroren mit großem Verhandlungsgeschick und ihrem Plädoyer für die unzynische Darstellung der Liebe zwischen den beiden Charakteren, die trotz ihres Elends nicht ihre Würde verlieren, von ihrer Wahl überzeugen: „Die Inszenierung ist im gesamten Theatertreffen, das sich sehr stark an das Thema Finanzkrise prostituiert, die einzige ernst zu nehmende Aussage zum Thema, weil sie substanziell ist, weil sie nicht mit wohlfeilen Phrasen um sich wirft“, so Zeh in der Begründung für ihren Kandidaten.

3sat stiftet den mit 10.000 Euro dotierten Preis für eine „herausragende künstlerische Leistung“ aus dem Kreise der zum Theatertreffen eingeladenen Ensembles. Er wurde dieses Jahr zum 14. Mal verliehen.

Mittwoch, 26. Mai 10
Festspielsommer in 3sat: Opern und Konzerte zur besten Sendezeit
Die Karten für die besten Konzerte sind meist schon im Vorfeld ausverkauft: Die großen musikalischen Sommerfestivals mit internationalem Staraufgebot sind Publikumsmagneten . 3sat besucht viele der renommiertesten Veranstaltungen und bringt ab Sonntag, 6. Juni, im 3sat-Festspielsommer Opern und Konzerte direkt ins Wohnzimmer. Zu sehen sind Aufführungen aus Schönbrunn, Grafenegg, von den Salzburger Festspielen, vom Rheingau- und Schleswig-Holstein Musik Festival, von der Berliner Waldbühne, aus Schwetzingen und vielen anderen Festspielorten mehr. Operetten wie „La Périchole“ von Jacques Offenbach zum Auftakt des Festspielsommers am Sonntag, 6. Juni, 20.15 Uhr, und zwei Opernsamstage mit Werken von Gioacchino Rossini im August stehen ebenso auf dem Programm wie Konzerte mit Werken von Gustav Mahler, Arnold Schönberg, Robert Schumann, John Williams und vielen anderen. Live oder in aktuellen Aufzeichnungen: Der 3sat-Festspielsommer bietet bis zum 25. September musikalische Fernsehabende zur besten Sendezeit.

Das Programm des 3sat-Festspielsommers 2010 im Überblick:

Sonntag, 6. Juni, 20.15 Uhr: La Périchole Live zeitversetzt
Opéra-bouffe von Jacques Offenbach
Aufzeichnung der Premiere aus der Komischen Oper Berlin
Chor und Orchester der Komischen Oper Berlin; Musikalische Leitung Markus Poschner; Inszenierung: Nicolas Stemann; Mitwirkende: Karolina Gumos, Johannes Chum, Roger Smeets, Peter Renz u.a.

Dienstag, 8. Juni, 21.05 Uhr: 
Sommernachtskonzert Schönbrunn 2010 Live
Aus dem Schlosspark von Schönbrunn bei Wien
Kompositionen von Gustav Holst, Joseph Lanner, Franz Liszt, Otto Nicolai, Josef Strauss und John Williams
Wiener Philharmoniker; Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst; Solist: Yefim Bronfman (Piano)

Sonntag, 20. Juni, 10.15 Uhr: 
Mariss Jansons dirigiert Arnold Schönberg: Gurre-Lieder
Aufzeichnung aus der Philharmonie am Gasteig, München 2009
NDR Chor, MDR Rundfunkchor, Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks; Musikalische Leitung: Mariss Jansons; Mitwirkende: Deborah Voigt (Sopran), Mihoko Fujimura (Mezzosopran), Stig Andersen und Herwig Pecoraro (Tenor) und Michael Volle (Bariton)

Samstag, 26. Juni, 20.15 Uhr:
Sommernachtsgala Grafenegg 2010
„Wolkenturm“ in Grafenegg, Juni 2010
Kompositionen von Johann Strauß, Joseph Haydn, Edvard Grieg, Manuel de Falla, Astor Piazolla u.a.
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich; Musikalische Leitung: Andrés Orozco-Estrada; Mitwirkende: Alison Balsom (Trompete), Anne Sofie von Otter (Mezzosopran), Rudolf Buchbinder (Piano)

Sonntag, 27. Juni, 20.15 Uhr: 
Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne Live „Nacht der Liebe“ 
Kompositionen von Modest Mussorgsky, Antonin Dvorak, Aram Khachaturian, Bedrich Smetana, Richard Strauss, Giacomo Puccini, Richard Wagner, Erich Wolfgang Korngold, Edward Elgar, Ruggero Leoncavallo, Peter Tschaikowsky u.a.
Musikalische Leitung: Ion Marin; Solistin: Renée Fleming (Sopran)

Samstag, 3. Juli, 20.15 Uhr: 
Eröffnungskonzert Rheingau Musik Festival 2010
aus der Basilika von Kloster Eberbach
Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 2 c-Moll
hr-Sinfonieorchester, Chor des Bayerischen Rundfunks, NDR Chor; Musikalische Leitung: Paavo Järvi; Mitwirkende: Camilla Tilling (Sopran), Lilli Paasikivi (Mezzosopran)

Sonntag, 11. Juli, 20.15 Uhr: 
Schleswig-Holstein Musik Festival 2010 Live
Eröffnungskonzert aus der Musik- und Kongresshalle, Lübeck
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 G-Dur
NDR Sinfonieorchester; Musikalische Leitung: Christoph von Dohnányi; Solistin: Christiane Oelze (Sopran)

Samstag, 17. Juli, 20.15 Uhr:
Schumann total
Eröffnungskonzert MDR Musiksommer, Zwickau, 12. Juni 2010
Robert Schumann: u.a. Klavierkonzert a-Moll op. 54 u.a.
MDR Sinfonieorchester, MDR Rundfunkchor; Musikalische Leitung: Jun Märkl; Mitwirkende: Hélène Grimaud (Klavier), Cheryl Shepard (Sprecherin)

Dienstag, 27. Juli, 20.15 Uhr: *
Konzert der Wiener Philharmoniker – 50 Jahre Großes Festspielhaus
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr.4 G-Dur op 58,
Pierre Boulez: Notations, Anton Bruckner: Te Deum
Wiener Philharmoniker, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor; Musikalische Leitung und Klavier: Daniel Barenboim;
Mitwirkende: Dorothea Röschmann (Sopran), Elīna Garanča (Mezzosopran), Klaus-Florian Vogt (Tenor), René Pape (Bass) u.a.
*Sendetermin verschiebt sich ggf. auf 21.00 Uhr

Samstag, 31. Juli, 20.15 Uhr:
Thomas Quasthoff im A-Trane Berlin
Ein Konzert mit Jazz-Standards, Berlin 2010
Mitwirkende: Thomas Quasthoff (Gesang), Bruno Müller (Gitarre), Frank Chastenier (Keyboards), Dieter Ilg (Bass), Wolfgang Haffner (Schlagzeug)

Samstag, 7. August, 20.15 Uhr:
Lulu
Oper von Alban Berg nach den Tragödien „Der Erdgeist“ und „Die Büchse der Pandora“ von Frank Wedekind
Aufzeichnung aus der Salzburger Felsenreitschule, August 2010
Wiener Philharmoniker; Musikalische Leitung: Marc Albrecht; Mitwirkende: Patricia Petibon, Tanja Ariane Baumgartner, Cora Burggraaf, Pavol Breslik, Michael Volle, Thomas Piffka u.a.

Samstag, 14. August, 20.15 Uhr: 
Gioacchino Rossini – Der Schwan von Pesaro
Film von Theo Roos über den Meister des Belcanto
Mit Juan Diego Flórez

Samstag, 14. August, 21.00 Uhr:
Gioacchino Rossini: La Cenerentola
Aus dem Gran Teatre del Liceu, Barcelona 2008
Chor und Orchester des Gran Teatre del Liceu; Musikalische Leitung: Patrick Summers; Inszenierung: Joan Font; Mitwirkende: Joyce DiDonato, Juan Diego Flórez, David Menéndez, Bruno de Simone u.a.

Samstag, 21. August, 20.15 Uhr: 
Gioacchino Rossini: La Pietra del Paragone (Die Liebesprobe)
Aus dem Théātre Musical de Paris (Chātelet), Paris 2007
Ensemble Matheus, Chor des Teatro Regio di Parma; Musikalische Leitung: Jean-Christophe Spinosi; Inszenierung und Bühne: Giorgio Barberio Corsetti und Pierrick Sorin; Mitwirkende: Sonia Prina, Jennifer Holloway, Laura Giordano, Franēois Lis, Christian Senn, José Manuel Zapata, Joan Martin-Royo, Filippo Polinelli u.a.  

Sonntag, 12. September, 10.45 Uhr:
Mare Nostrum – Klangraum Mittelmeer
Schwetzinger Festspiele 2010
Konzertaufzeichnungen aus dem Rokokotheater Schloss Schwetzingen
Teil 1: „Mythos Griechenland“: Arien des Barock von Pietro Antonio Cesti, Francesco Cavalli, Claudio Monteverdi, Henry Purcell, Nicola Porpora, Antonio Vivaldi u.a.; I Virtuosi delle Muse; Musikalische Leitung und Cembalo: Stefano Molardi; Mitwirkende: Raffaella Milanesi (Sopran), Jonathan Guyonnet (Violine)
Teil 2: „Il Fiore Splendente – Die Blume Siziliens“: Musik und Poesie aus 1.000 Jahren arabisch-sizilianischer Kulturgeschichte
Mitwirkende: Etta Scollo (Gesang und Gitarre), Nabil Salameh (Gesang), Sebastiano Scollo (Laute), Fabio Tricomi (Oud, Mandoline), Cathrin Pfeifer (Akkordeon), Susanne Paul (Cello)

Samstag, 18. September, 20.15 Uhr:
Koukourgi 
Oper von Luigi Cherubini
Uraufführung aus dem Stadttheater Klagenfurt
Auftakt des Festjahres zum 100jährigen Bestehen des Stadttheaters Klagenfurt und 250. Geburtstag von Luigi Cherubini
Musikalische Leitung: Peter Marschik
Regie: Josef E. Köpplinger

Samstag, 25. September, 21.45 Uhr :
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
 Eine Festivalbetrachtung von Martina Mattick-Stiller

Mittwoch, 26. Mai 10
Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck
Am Sonntag, 30. Mai 2010, um 23.30 Uhr über das Leben eines genialen Italieners und den deutschen Alltag. In Rom begegnet Denis Scheck dem Sizilianer Andrea Camilleri, einer kritischen Stimme Italiens und dem Erfinder des Commissario Montalbano, um mit ihm über das Leben eines genialen Landsmanns zu plaudern. Um die deutsche Befindlichkeit geht es im Gespräch mit Benjamin von Stuckrad-Barre in der nächsten Ausgabe von „Druckfrisch" am Sonntag, 30. Mai 2010, um 23.35 Uhr im Ersten.

Andrea Camilleri: Die Farbe der Sonne
Der international gefeierte Krimi-Autor hat zum 400. Todestag Caravaggios einen phantasievoll konstruierten Roman über den genialen Maler des italienischen Frühbarock geschrieben: „Die Farbe der Sonne". Darin nähert sich Camilleri den letzten Jahren des Meisters der Helldunkelmalerei, der nur 38 Jahre alt wurde. Der Schriftsteller erzählt vom ausschweifenden Leben Caravaggios, seinem Jähzorn und seiner immerwährenden Flucht vor seinen Verfolgern.

Benjamin von Stuckrad-Barre: Auch Deutsche unter den Opfern
Mit Benjamin von Stuckrad-Barre spricht Denis Scheck über dessen Reportage-Sammlung „Auch Deutsche unter den Opfern". Darin begleitet von Stuckrad-Barre unter anderem Politiker im Wahlkampf, besucht Udo Lindenberg im Hotel, schaut Fernsehen mit Dieter Hildebrandt, geht mit Til Schweiger ins Kino oder diskutiert mit Günter Grass. Dabei herausgekommen ist ein aktuelles Kaleidoskop des deutschen Alltags und deutscher Befindlichkeit - eine ernsthafte und damit oft grotesk-witzige Beschreibung von einem faszinierten Beobachter.

Arthur Brehmer (Hg.): Die Welt in 100 Jahren
Was wäre, wenn wir nicht sterben müssten? Was wäre, wenn Lenin 1917 die Revolution in der Schweiz und nicht in Russland angezettelt und was, wenn eines der Attentate auf Hitler Erfolg gehabt hätte? Vor genau 100 Jahren lud der damals bekannte deutsche Journalist Arthur Brehmer eine Handvoll Fachleute für Technik, Politik, Kunst und Kultur dazu ein, sich Gedanken zu machen über „Die Welt in hundert Jahren" - also heute. Die Anthologie war ein Bestseller. Jetzt hat der Georg Olms Verlag sie, passend zum Datum, neu aufgelegt. Von Denis Scheck wird sie zur Lektüre heiß empfohlen.

Wie immer leidenschaftlich und zugespitzt: Denis Schecks Kommentar zur aktuellen „Spiegel"-Bestseller-Liste Belletristik sowie seine ganz persönlichen Empfehlungen in einer Stuttgarter Buchhandlung.

Moderation: Denis Scheck. Regie: Andreas Ammer. Redaktion: Susanne Schettler (WDR), Stefanie Appel (HR), Christoph Bungartz (NDR) und Armin Kratzert (BR).
„Druckfrisch" im Internet: DasErste.de/druckfrisch

Dienstag, 25. Mai 10
Die Spielzeit 2010/11 am Theater Aachen
Noch sind wir der Krise nicht entkommen, erst recht haben wir sie nicht überwunden, noch hat sie uns im Klammergriff, schwebt als Damoklesschwert über uns, stellt die Selbstverständlichkeit unseres Wohlstandes in Frage, lässt Lebenspläne ins Wanken geraten oder, schlimmer noch, scheitern. Alles wird davon abhängen, welche Fragen wir stellen werden und wie wir die Frage nach dem Wesentlichen beantworten können.
Welchem Weg werden wir Glauben schenken, auf welche Rettung richten wir unsere Hoffnung und welche Kraft soll uns antreiben? Diese Fragen stehen im Zentrum der Spielzeit 2010/11 am Theater Aachen. Der neutestamentarischen Utopie von der Liebe als zentralem Wert, als höchster Geistesgabe, haben wir in der neuen Spielzeit die archaische Weltbeschreibung des alten Testaments gegenübergestellt. Von Anbeginn seiner Existenz an steht der Mensch dort hiobartig auf dem Prüfstand, fällt von einer Krise in die nächste, stetig gemessen an der Demut vor seinem Schöpfer und seiner Verantwortung der Schöpfung gegenüber.

An den Wassern zu Babel ist der Titel einer zentralen Produktion dieser Spielzeit, die die Entstehung und Entwicklung unserer Welt und des Menschen aus der Perspektive des großen, für drei Religionen grundlegenden Buches, des Alten Testamentes, erzählt mit Texten des polnischen Autors Tomasz Man. Um diese Uraufführung, die die bildkräftigen biblischen Mythen als Sprech- und Musiktheater auf die Bühne bringt, gruppieren sich Geschichten, die dem alten Testament entlehnt oder von ähnlich großer archetypischer Kraft sind. Ob in dramatischer oder komödiantischer Gestalt, immer stellt sich dabei die Frage nach der Sinnhaftigkeit menschlicher Existenz und menschlichen Handelns.

Mit dem Familienstück Ronja Räubertochter, der Kinderoper Pollicino und dem Puppenspiel Fundevogel kommen auch die kleinen Theaterzuschauer auf ihre Kosten.

Das Mörgens wird ein Ort bleiben, in dem vor allem die Welt der Jugendlichen, die Welt des Erwachsenwerdens mit all ihren Gefühlen und Konflikten thematisiert wird. Ein Raum – fünf Inszenierungen. Immer verschieden – immer neu. Kraftvoll, schnell, hochemotional – verdammt nah dran am Leben! Ein Theater für Menschen ab 13 Jahren, aber auch für alle, die sich mit dieser Welt auseinandersetzen wollen.

Die Zusammenarbeit mit dem THEATERausBruch wird auch in der kommenden Spielzeit fortgesetzt. Im Herbst 2010 wird die Inszenierung Baal Premiere feiern.

In der neuen Spielzeit wird es eine Uraufführung und eine Deutschsprachige Erstaufführung geben.

Auch in der Spielzeit 2010/11 werden erfolgreiche Reihen weiter geführt. So zum Beispiel Liederabende, Matineen, Nachreden und Einführungen vor den Vorstellungen.


Konzerte
Ludwig van Beethoven, dessen Neunte Sinfonie ihre zweite Aufführung überhaupt 1825 in Aachen fand, wird im Mittelpunkt der neuen Konzertspielzeit des sinfonieorchester Aachen stehen. Daher ist das Motto der neuen Spielzeit – nach »tonangebend« und »natürlich« – »heldenhaft«, eine Referenz an Beethoven, und doch nicht ohne Augenzwinkern. In diesem Jahr spielt das sinfonieorchester Aachen die ersten vier Sinfonien und die Messe C-Dur, teils in ungewöhnlichen Kombinationen. Der Zyklus gibt Gelegenheit, Sinfonien, die in den letzten Jahren vom sinfonieorchester Aachen gespielt wurden, noch einmal neu zu lesen. Die zweite Linie sind die Solokonzerte: Werke, die selten in den Konzertprogrammen auftauchen, die es aber wert sind, gehört zu werden. Gerade dafür konnten exzellente Solisten nach Aachen eingeladen werden, die zu den ersten ihres Fachs zählen und in den letzten Jahren ein großes Publikum erobert haben: den Schlagzeuger Martin Grubinger, den Bratscher Nils Mönkemeyer, den Saxophonisten Daniel Gauthier, aber auch die Cellistin Anne Gastinel und die Pianistin Lauma Skride. Es stehen acht Sinfoniekonzerte auf dem Programm, spannende Sonderkonzerte, oder beim Stummfilm mit Live-Orchester die Stummfilmvertonung von Charlie Chaplins »The Kid«. Die erfolgreichen Familienkonzerte werden fortgesetzt und die Musiker des sinfonieorchester Aachen bieten Kammerkonzerte an. Nach dem Erfolg der Ersten Internationalen Chorbiennale 2009 wird es 2011 eine Fortsetzung geben. Eröffnet wird die Spielzeit des sinfonieorchester Aachen vom 03. bis 05. September 2010 mit den beliebten Kurpark Classix.

Premieren Musiktheater:
Premiere am 19. September 2010:
Madame Butterfly, Theater Aachen – Bühne
Premiere am 07. November 2010:
An den Wassern zu Babel, Theater Aachen - Bühne
Premiere am 05. Dezember 2010:
Mazeppa, Theater Aachen - Bühne
Premier am 31. Dezember 2010:
I Capuleti e i Montecchi - Romeo und Julia, Theater Aachen - Bühne
Premiere am 20. Februar 2011:
Don Giovanni, Theater Aachen - Bühne
Premiere am 01. Mai 2011:
Arabella, Theater Aachen - Bühne
Premiere am 20. Mai 2011:
Pollicino, Theater Aachen - Bühne
Premiere am 19. Juni 2011:
La Cenerentola - Aschenputtel, Theater Aachen - Bühne
Premiere am 08. Juli 2011:
Ein Opernprojekt, Theater Aachen - Bühne

Premieren Schauspiel:

Premiere am 12. September 2010: Kabale und Liebe, Theater Aachen – Bühne
Premiere am 16. September 2010:
Die Traumnovelle, Mörgens
Premiere am 17. September 2010:
Antigone, Kammer
Premiere am 03. Oktober 2010:
Fundevogel, Kammer
Premiere am 04. November 2010:
Moby Dick, Mörgens
Premiere am 12. November 2010:
Der Fundamentalist, Kammer
Premiere am 19. November 2010:
Ronja Räubertochter, Theater Aachen - Bühne
Premiere am 13. Januar 2011:
Clyde und Bonnie, Mörgens
Premiere am 14. Januar 2011:
Gegen den Fortschritt, Kammer
Premiere am 22. Januar 2011:
Viel Lärm um Nichts, Theater Aachen - Bühne
Premiere am 24. Februar 2011:
Lilith. Paradise Loft, Mörgens
Premiere am 04. März 2011:
Harper Regan, Kammer
Premiere am 02. April 2011:
Berlin Alexanderplatz, Theater Aachen – Bühne
Premiere am 06. Mai 2011:
Die Pest oder Menschen im Belagerungszustand, Kammer
Premiere am 12. Mai 2011:
Boys don't cry, Mörgens
Premiere am 20. Mai 2011:
Pollicino, Theater Aachen - Bühne
Premiere am 27. Mai 2011:
Hiob, Kammer
Premiere am 10. Juni 2011:
Der Himmel kann warten, Theater Aachen - Bühne

Ab sofort liegen an der Theaterkasse und allen bekannten Vorverkaufstellen die Spielzeithefte zur Abholung bereit!
www.theater-aachen.de

Dienstag, 25. Mai 10
Die Spielzeit 2010/2011 am Hans Otto Theater Potsdam
Wenige Städte verändern sich so rasant wie Potsdam. Wachstum und Wandel werden getragen von einem neuen städtebürgerlichen Selbstbewußtsein. Es geht um attraktive Stadtstrukturen, vielstimmigen Gemeinsinn, kreative Lebensgestaltung und individuelle Verantwortung im Gemeinwesen – Fragen, die unweigerlich zum Nachdenken führen über das historische Gewordensein, über Leitbilder, Werte, Gerechtigkeit. In Potsdam mit seiner neuen Ausstrahlung und seinen vielen Baustellen, seinem Glanz und seinen Erinnerungsorten an historische Konflikte, reiben sich Ansichten und Konzepte, Herkünfte und Erwartungen. Diesen vitalen Gestus greift das Programm auf und bietet neuer Gestaltungslust und Vielstimmigkeit eine Plattform.

Insgesamt zwanzig Neuproduktionen bringt das Hans Otto Theater in der Spielzeit 2010…2011 auf die Bühne.
Acht Inszenierungen entstehen für den Abendspielplan im Neuen Theater. John von Düffels Theaterfassung des Epochenromans »Der Turm« von Uwe Tellkamp (Regie Tobias Wellemeyer) erzählt vom Prozeß des Erwachsenwerdens in einem vormundschaftlichen System. Christian Hoffmann wächst im Vorwende-Dresden der 1980er Jahre auf. Seine Jugend ist geprägt von einer disparaten Realitätserfahrung: der Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen, der unlösbaren Verschränkung von Vergangenheit und einer Gegenwart, aus der keine Zukunft zu erwachsen scheint. Tellkamp erhielt für seinen knapp tausendseitigen Roman, seine »Geschichte aus einem versunkenen Land«, den Deutschen Nationalpreis, den Deutschen Buchpreis und den Uwe-Johnson-Preis. »Der Turm« gilt schon jetzt als Klassiker der Nachwendeliteratur.
Während der Regisseur und Schauspieler Bruno Cathomas der Unbeirrbarkeit der Liebe in Shakespeares »Romeo und Julia« nachspürt, widmet sich »Schroffenstein«-Regisseur Markus Dietz der Geschichte eines individuellen Kräfteversagens in Tschechows Daseinsdrama »Iwanow«. Auf das dünne Eis selbstverkennender Eitelkeit führt Gogols Komödie »Der Revisor« (Regie Peter Kube); der politischen Sprengkraft des uralten Sündenbock-Prinzips spürt Arthur Miller in »Hexenjagd« nach (Regie Ingo Berk). Ben Jonsons Barockkomödie »Volpone« erforscht lustvoll das kriminelle Potential unserer Gier (Regie Tobias Wellemeyer), und Tracy Letts’ Broadway-Erfolg »Eine Familie« rechnet sarkastisch mit den Lebenslügen der Erfolgreichen ab (Regie Barbara Bürk). Ludger Nowak und Matthias Brenner arrangieren die Schöpfungsund Verwandlungsgeschichte des unsterblichen Musical-Klassikers »My Fair Lady« und seine mitreißenden Melodien für unser sängerisch hochbegabtes Schauspielensemble in einer Fassung für modernes Salonorchester.

Erfahrungsgeschichten für junge Zuschauer
Fast die Hälfte unserer gespielten Vorstellungen wendet sich auch in der kommenden Saison an Kinder und Jugendliche. Wir laden zu sechs neuen Inszenierungen und einem reichen Angebot für Kinder und Jugendliche in die Reithalle und in das Neue Theater ein. In Deutschsprachiger Erstaufführung zeigen wir »Der Junge mit dem Koffer«, eine Geschichte von Flucht und Heimatverlust für Kinder ab 9 Jahren von Mike Kenny. Eine Deutsche Erstaufführung wird die Inszenierung »Wie hoch ist oben?« sein. In diesem Kinderstück von Brendan Murray begreift das Mädchen Sternchen den Kreislauf von Wachsen und Vergehen, Leben und Sterben. In »Angstmän« von Hartmut El Kurdi bleibt Jennifer abends allein zuhaus und lernt in der Begegnung mit einem Monster aus dem Schrank, seine eigene Angst zu überwinden.
In »Ein Schaf fürs Leben« von Maritgen Matter läßt sich Schaf von Wolf zu einer abenteuerlichen Reise nach »Erfahrungen« einladen und findet einen neuen Freund. In »Eye of the Storm« von Charles Way begegnet das Mädchen Miranda an ihrem vierzehnten Geburtstag einer neuen Welt und – der Liebe.
Ganz herzlich sind Kinder und ihre Familien zum Weihnachtsmärchen »Die Schneekönigin« in der Regie von Marita Erxleben in das Neue Theater eingeladen.


Zeitgenössisch in der Reithalle
Für den zeitgenössischen Abendspielplan in der Reithalle werden vier Neuproduktionen vorbereitet:
In »ENRON« verwandelt die britische Autorin Lucy Prebble einen der größten Wirtschaftsskandale der jüngeren Geschichte in eine mitreißende dokumentarische Theaterrevue: Den Aufstieg und Fall des texanischen Energieriesen ENRON, der nach einem beispiellosen Börsenflug unzählige Anleger und Finanziers mit sich in den Untergang riß. In der Reithalle kommt die Deutschsprachige Erstaufführung des Stückes heraus (Regie Niklas Ritter).
Clemens Bechtels Rechercheprojekt »Potsdam – Kundus« fragt nach dem schwierigen Weg zum Frieden in Afghanistan. In Geltow bei Potsdam hat das Einsatzführungskommando der Bundeswehr seinen Sitz. Von hier aus wird auch der Einsatz in Afghanistan koordiniert. Das deutsche Afghanistan-Engagement hat neben der militärischen jedoch auch eine Vielzahl weiterer Komponenten. Aufgrund von Recherchen und Gesprächen mit Partnern aus ganz verschiedenen Feldern der deutschen Gesellschaft wird Clemens Bechtel die Facetten des deutschen Afghanistan-Engagements aus vielfältigen Perspektiven und in vielen Stimmen betrachten. Auf der Bühne stehen in diesem Uraufführungs-Projekt Akteure aus authentischen Umfeldern und Schauspieler.
Wie in der zuendegehenden Spielzeit gibt es auch 2010…2011 eine Koproduktion mit den Schauspielstudenten der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« Potsdam-Babelsberg. Nach der ersten erfolgreichen Gemeinschaftsproduktion 2009/2010 mit »Die Aeneis« von Olivier Kemeid in der Regie von Sascha Hawemann wird erneut ein zeitgenössisches Stück für die Reithalle vorbereitet. Es spielen die Studenten des Absolventenjahrgang, es inszeniert Isabel Osthues.
Lukas Langhoff führt Regie in dem skurrilen allegorischen Moraldiskurs »Adams Äpfel« nach dem Film von Anders Thomas Jensen.
Die Reihe »nachtboulevard« ergänzt unser Programm mit Themenabenden, Begegnungen, Clubnächten, Musik und Party.

Komödiantisch und musikalisch im Schloßtheater
Für das Schloßtheater in Sanssouci entsteht eine Neuinszenierung von Heinrich von Kleists vielschichtiger Komödie »Amphitryon« (Regie Julia Hölscher). In Koproduktion mit der Kammerakademie Potsdam und in Zusammenarbeit mit dem Brandenburger Theater bringt das Hans Otto Theater als Potsdamer Winteroper Gioacchino Rossinis »La Cenerentola« (»Das Aschenputtel«) heraus.

Regie
Eine Neubegegnung führt das Theater mit der Regisseurin Barbara Bürk (»Eine Familie«) zusammen. Barbara Bürk inszenierte u. a. am Theaterhaus Stuttgart, dem Theater Basel, dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, dem schauspielhannover und dem Staatsschauspiel Dresden. Ihre Inszenierung »Hotel Paraiso« von Lutz Hübner, mit dem sie eine erfolgreiche Arbeitsbekanntschaft verbindet, wurde zum Theatertreffen 2005 eingeladen.
Sein Potsdamer Debüt gibt 2010…2011 auch Niklas Ritter (»ENRON«). Er arbeitete als freier Regisseur und Videokünstler u. a. am Staatstheater Meiningen, am Schauspiel Leipzig, am Schauspiel Hannover, am Schauspiel Köln, dem Schauspiel Frankfurt, dem Anhaltischen Theater Dessau und am Maxim Gorki Theater Berlin. Als Videokünstler arbeitete er für Inszenierungen von Armin Petras sowie mit Sebastian Baumgarten.
Nico Rabenald führt Regie in der Winteroper-Koproduktion »La Cenerentola«. Er inszenierte über 50 Opern, Operetten und Musicals, Schauspiele und Kabarett-Abende, u. a. an den Staatstheatern Braunschweig, München und Oldenburg, der Staatsoperette Dresden, den Freilichtspielen Tecklenburg und Theatern in Hamburg, Bielefeld, Magdeburg, Würzburg und Stuttgart. Bei den Bad Hersfelder Festspielen 2010 bringt er die Welturaufführung von »Carmen – Ein deutsches Musical« heraus.
Clemens Bechtel ist dem Potsdamer Publikum durch seine erfolgreichen Dokumentar-Theaterabende »Staats-Sicherheiten« und »Vom Widerstehen« bekannt. In den letzten Jahren beschäftigt er sich in seiner Theaterarbeit bevorzugt mit konkreten politischen Themen. Im westafrikanischen Mali realisierte er 2008 ein Theaterprojekt zum Thema Migration. Am Landestheater Tübingen brachte er u. a. 2006 die interaktiv angelegte Inszenierung »The Prisoner‘s Dilemma« und 2010 das Stadtprojekt »68« heraus.
Andreas Rehschuh wird nach den erfolgreichen Aufführungen »Drachenreiter« und »Momo« erneut zwei Neuproduktionen für junge Zuschauer verwirklichen: »Wie hoch ist oben?« und »Eye of the Storm«.

Julia Hölscher (»Amphitryon«) inszenierte 2009/2010 in Potsdam Büchners »Woyzeck«. Bruno Cathomas (»Romeo und Julia«) führte Regie bei der Aufführung »Lola«, und Ingo Berk stellte sich mit (»Fräulein Julie«) vor. Peter Kube (»Der Revisor«) zeigte »Die Kameliendame«; Matthias Brenner (»My Fair Lady«) kam mit »Trilogie der Sommerfrische« heraus, Lukas Langhoff inszenierte »Macbeth« und »Die Kontrakte des Kaufmanns« von Elfriede Jelinek (Premiere am 18. 06. 2010). Regie für junge Zuschauer führen neben Andreas Rehschuh Kerstin Kusch (»Ein Schaf fürs Leben«), Katharina Holler (»Der Junge mit dem Koffer«), Aurelina Bücher (»Angstmän«) und Marita Erxleben (»Die Schneekönigin«).

Premieren

Der Revisor
von Nikolai Gogol, Premiere: 1. Oktober 2010, Spielort Neues
Enron von Lucy Prebble, Deutschsprachige Erstaufführung, Premiere: 24. Oktober 2010, Spielort Reithalle
Der Turm nach Uwe Tellkamp, Bearbeitung John von Düffel, Premiere: 27. November 2010, Spielort Neues Theater
N. N. Ein zeitgenössisches Stück, Eine Koproduktion mit der Hochschule für Film und Fernsehen, »Konrad Wolf« Potsdam-Babelsberg. Studioinszenierung des 3. Studienjahrs Schauspiel, Premiere: 17. Dezember 2010, Spielort Reithalle
Potsdam – Kundus [AT] Der schwierige Weg zum Frieden in Afghanistan, Uraufführung, Premiere: 12. Januar 2011, Spielort Reithalle
My Fair Lady Musical, von Alan J. Lerner und Frederick Loewe, Premiere: 15. Januar 2011, Spielort Neues Theater
Romeo und Julia von William Shakesp eare, Premiere: 28. Januar 2011, Spielort Neues
Adams Äpfel von anders thomas jensen, Premiere: 4. März 2011, Spielort Reithalle
Amphitryon von Heinrich von kleist, Premiere: 5. März 2011, Spielort Schlosstheater im Neuen Palais
Iwanow von Ant on Tschechow, Premiere: 19. März 2011, Spielort Neues Theater
Hexenjagd von Arthur Miller, Premiere: 21. April 2011, Spielort Neues Theater
Volpone oder Der Fuchs von Ben Jonson, Premiere: 14. Mai 2011, Spielort Neues Theater
Eine Familie von Tracy Letts, Premiere: 30. Juni 2011, Spielort Neues Theater

weiter in der Reithalle:
nachtboulevard Lange Nächte
Kunst und Party, Neue Dramatik und Literatur, Performance und Diskurs, Musik und Film, Spielort nachtboulevard-Bühne in der Reithalle

POTSDAMER WINTEROPER:
La Cenerentola (Aschenputtel) von Gioacchino Ross ini, Eine Koproduktion mit der Kammerakademie Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Brandenburger Theater., Premiere: 5. November 2010, Spielort Schlosstheater im Neuen Palais

Stücke für junge Zuschauer
Der Junge mit dem Koffer
(9+) von Mike Kenn y, Deutschsprachige Erstaufführung, Premiere: 9. September 2010 Spielort Reithalle
Wie hoch ist oben? (6+) von Brendan Murray, Deutsche Erstaufführung, Premiere: 7. Oktober 2010, Spielort Reithalle
Die Schneekönigin (6+) von Hans Christ ian An dersen, Prmiere: 18. November 2010, Spielort Neues Theater
Angstmän (8+) von Hartmut El Kurdi, Premiere: 24. Februar 2011, Spielort Reithalle
Ein Schaf fürs Leben (6+) von maritg en matt er, Premiere: 14. April 2011, Spielort Reithalle
Eye of the Storm (13+) von Charles Way, Premiere: 9. Juni 2011, Spielort Reithalle

Jugendclub HOT
Die Aufführungen des »Jugendclubs HOT« finden auf der »nachtboulevard«-Bühne in der Reithalle statt.
das urteil des paris
grenzgänger
die nächte so lang
Weitere Jugendclub-Projekte sind in Planung. www.hansottotheater.de

Dienstag, 25. Mai 10
Frankfurter Autorentheater zeigt: Sprachloses Kind und “Alles muß raus”
Anfangs war vieles nur „Gerede“, jetzt wird langsam ein „Reden“ daraus: Missbrauchs-Opfer können reden. ALLES MUSS RAUS – der lange Prozess, bis der traumatisierte Norbert Denef über den Seelenmord, der im angetan worden war, öffentlich sprechen konnte, wird jetzt wieder im Frankfurter Autoren Theater gezeigt (zwei Jahre nach der Uraufführung und aktueller denn je).

ALLES MUSS RAUS von Wolfgang Spielvogel, zusammen mit SPRACHLOSES KIND, ein Text von Bodo Kirchhoff, der im Frankfurter Autoren Theater jetzt u r a u f g e f ü h r t wird. Mit Sandra Baumeister, Ilja Kampues und Viktor Vössing. Regie: Wolfgang Spielvogel. Im Frankfurter Autoren Theater, Brotfabrik – Bachmannstraße 2-4
Am 28. und 29. Mai, jeweils um 20 Uhr.
www.frankfurter-autoren-theater.de

Dienstag, 25. Mai 10
Vom Zerfall des Menschlichen: „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ und „O Ewigkeit, du Donnerwort“ im Leipziger Kellertheater
Peter Konwitschny setzt sein Vorhaben fort, in jeder Spielzeit im Kellertheater der Oper Leipzig eine Bach-Kantate und ein zeitgenössisches Werk an einem Abend zu kombinieren. Für das zeitgenössische Werk fiel die Wahl dieses Mal auf die Vertonung von Manuel Durãos „
Tagebuch eines Wahnsinnigen“. Manuel Durão, in Lissabon geboren, studiert derzeit Komposition an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“. 2007 wurde das „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ am Stadttheater „São Luiz“ in Lissabon uraufgeführt. Für die Oper Leipzig überarbeitete er sein Werk, so dass nun die Deutsche Erstaufführung des Werkes zu hören sein wird. Das „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ steht in der Tradition von Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“. Gogols Erzählung hat Manuel Durão sehr farbig – mal absurd-witzig, mal poetisch-melancholisch – vertont. Die Rolle des „Wahnsinnigen“, verkörpert von Tomas Möwes, ist die Charakterstudie eines Mannes, der absolut kein Dummkopf ist. Er hat nur eine andere Vision von der Realität. Die Musiker sind Teil seiner Phantasie, aber auch seiner Verzweiflung – für die Mitglieder der Sinfonietta Leipzig, zu deren Fixpunkten im Repertoire neben Bach die zeitgenössische Musik zählt, eine reizvolle musikalische wie darstellerische Herausforderung. Inszeniert wird das „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ von der Regisseurin Claudia Forner, die den Leipzigern durch ihre Hochschultätigkeit bereits mit Inszenierungen wie „Die spanische Stunde“ von Ravel bekannt ist.
Bachs Kantate „
O Ewigkeit, du Donnerwort“, BWV 60, ist eines seiner dra-matischsten und harmonisch kühnsten Werke überhaupt, das Bach selbst als „Dialog zwischen Furcht und Hoffnung“ bezeichnet hat. Damit ist ihr Thema beschrieben: jener seelische Zwiespalt, der dem Menschen angesichts des eigenen Sterbens nicht erspart bleibt. Peter Konwitschny schließt mit seiner Inszenierung der Kantate den Bogen zu seiner Inszenierung von Luigi Nonos „Unter der großen Sonne von Liebe beladen“. Durften die Toten in Nonos Werk ihren Särgern entsteigen, damit nachfolgende Generationen von ihren Erfahrungen hören und lernen konnten, geschieht das Gegenteil in Bachs Werk (Bühnenbild: Helmut Brade) – die wenigen Hoffnungsschimmer haben kaum eine „Überlebenschance“, um so mehr die Zweifel an paradiesischen Heilsversprechungen der Furcht. Das Einsargen zeigt, dass die Erfahrungen der Alten, der Toten, nur allzu ungerne gehört werden. Neben Tomas Möwes als Chef des irdischen Personals sind in der Bach-Kantate Martin Petzold als Hoffnung und Lena Belkina als Furcht zu erleben. Es spielt wiederum die Sinfonietta Leipzig unter der musikalischen Leitung von Johannes Harneit.
Premiere am Samstag, 29. Mai um 17 Uhr im Kellertheater.
Weitere Termine: 6., 8. Juni, 20 Uhr sowie 12. Juni, 15 Uhr I Tickets: 15,- / 11,- (erm.)
www.oper-leipzig.de

Montag, 24. Mai 10
55. Drama Desk Awards verliehen
Gestern wurden in New York die diesjährigen Drama Desk Awards verliehen. Die Preisverleihung fand in der FH LaGuardia Concert Hall im Lincoln Center statt und wurde von Patti LuPone moderiert. Mit dem Drama Desk Awards werden herausragende Produktionen an den Broadway-Theatern gewürdigt (ähnlich der Tony Award-Verleihung, die dieses Jahr am 13. Juni 2010 stattfindet).
Das Musical „Memphs“ gewann in vier Kategorien, darunter die wichtigste Kategorie: „Outstanding Musical“. Eine komplette Liste gibt es bei
Playbill , ausführliche Infos unter www.dramadesk.com.

Samstag, 22. Mai 10
Mülheimer KinderStückePreis 2010 vergeben
Ulrich Hub erhält für sein Stück "Nathans Kinder"in der Inszenierung des tjg. theater junge generation Dresden den erstmals vergebenen, mit 10.000 Euro dotierten Mülheimer KinderStückePreis 2010.
Der Jury gehörten an: Oliver Bukowski, Nina Peters und Stefan Keim.
Bukowski und Peters votierten für Ulrich Hub. Keim gab seine Stimme Franziska Steiof für "Undine, die kleine Meerjungfrau", fand aber ebenfalls höchstes Lob für Hubs "meisterliches Stück".

Mit "Nathans Kinder" wird ein durchkomponierter Text gewürdigt, der in herausragender sprachlicher Qualität eine Neudeutung des Lessingschen Stoffes für die Gegenwart erzählt. Das gewagte Thema des Religionen- und Generationenkonfliktes wird ohne "Zeitgeisteleien" und mit lakonischem Witz in der Inszenierung des Autors hervorragend umgesetzt.

Die Übergabe des Preises an Ulrich Hub erfolgt in einer gemeinsamen Feierstunde für alle diesjährigen Mülheimer Preisträger und wird nach der Entscheidung über den Mülheimer Dramatikerpreis am 3. Juni organisiert.
www.kinderstuecke.de

Samstag, 22. Mai 10
Die Saison 2010/2011 im Schauspielhaus Bochum ~ Anselm Weber, designierter Intendant des Schauspielhauses Bochum, stellt seinen ersten Spielplan vor
In einer Gegend, die sich immer wieder neu erfinden muss und die das Zusammenleben von Menschen aus über 150 Nationen täglich neu regelt und gestaltet, ist es notwendig, nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft zu blicken, Visionen und Träume zu entwerfen und Verbindungen herzustellen: zwischen den unterschiedlichen Menschen und Kulturen dieser Region, aber auch zwischen dieser Region und dem Rest der Welt. Die Frage, wie wir in Zukunft zusammenleben werden, lässt sich dabei weder regional noch national beantworten. Wir brauchen Gespräche mit Menschen aus vielen Ländern und Kulturen, brauchen den Blick nach Europa und über Europa hinaus, um über Zukunft nachdenken zu können.
Die Menschen, die wir zum Neustart des Schauspielhauses Bochum eingeladen haben, kommen deshalb nicht nur aus dem Ruhrgebiet und aus ganz Deutschland, sondern auch aus Warschau und Istanbul, den Niederlanden, Italien und der Schweiz, aus Tunis und der Elfenbeinküste. Sie bringen ihre ganz eigenen Geschichten mit und ihren besonderen Blick auf die Zukunft, auf Deutschland und auf das, was sie in der Region vorfinden. Gemeinsam mit dem Ensemble des Schauspielhauses Bochum werden sie von dem erzählen, was das Zusammenleben ausmacht. In Bochum wie in Europa, gestern, heute und in Zukunft. Das Schauspielhaus Bochum wird zu einem Ort, an dem unterschiedliche Künstler und Kulturen aufeinander treffen, mitsamt ihren verschiedenen Sprachen und bekannten und unbekannten Formen Theater zu spielen. Vor allem aber wird es zu einem Ort der Verbindung von Bochum und Europa. Boropa entsteht, ein neuer Ort, ein neues Land, mitten im Ruhrgebiet, mitten im Zentrum der Stadt. Die erste Ausgabe unseres Magazins, das die Künstler und den Spielplan der Saison 2010/2011 vorstellt, trägt den Namen dieses neuen Landes der Begegnungen und Utopien. 
Als Künstler haben wir sowohl europäische und internationale Regisseure als auch deutschsprachige Regisseure wie David Bösch oder Roger Vontobel, die sich beide fest an das Haus binden werden, eingeladen. Außerdem fünf zeitgenössische junge Autoren, die in ihren Stücken und Auftragsarbeiten für das Schauspielhaus Bochum von einem Land in Bewegung erzählen und die Zeit beschreiben, in der wir leben.

Fünf Premieren in vier Tagen: Wir starten die Saison am Schauspielhaus Bochum am 23. September mit einem langen Eröffnungswochenende (23.-26.9.), das die ganze Bandbreite unserer geplanten künstlerischen Ausrichtung zeigt. Wir eröffnen mit Voltaires „Candide“ in der Regie des Niederländers Paul Koek, koproduziert mit der Veenfabriek in Leiden/Niederlande. Am 24. September starten wir „Renegade in Residence“, eine Zusammenarbeit mit Pottporus/Renegade. Die langjährige Pina Bausch-Tänzerin Malou Airaudo inszeniert und choreografiert ein „Nouvelle Pièce“ und startet damit die Reihe, die wir über die nächsten Jahre fortsetzen. Am gleichen Tag hat die neue Arbeit von Monika Gintersdorfer Premiere: „Eleganz ist kein Verbrechen“. Es spielt unter anderem der aus Abidjan kommende Schauspieler, Sänger und Tänzer Franck Edmond Yao. Am 25. September wird David Bösch als Hausregisseur Shakespeares „Sturm“ in Szene setzen und tags darauf Anselm Weber „Eisenstein“, das neue Stück von Christoph Nußbaumeder, das der Autor für das Schauspielhaus Bochum geschrieben hat.

Ein zweiter Eröffnungsblock beginnt schon eine Woche später, Anfang Oktober: Die Arbeit „Life Streaming“ des Niederländers Dries Verhoeven, koproduziert mit dem Festival a/d Werf, Utrecht und LIFT, London, hat am 1. Oktober 2010 Premiere auf dem Vorplatz des Schauspielhauses. Am 8. Oktober wird der tunesische Regisseur Fadhel Jaibi eine eigene Bearbeitung des Medea-Stoffes  uraufführen und Roger Vontobel bringt am 9. Oktober „Die Labdakiden“ auf die Bühne des Schauspielhauses – eine  Politsaga mit den Stücken „Ödipus“, „Sieben gegen Theben“ und „Antigone“ von Sophokles und Aischylos in einer Fassung für einen Abend.

Internationale Regisseure: Neben den Niederländern Paul Koek und Dries Verhoven und dem tunesischen Regisseur Fadhel Jaibi werden weitere internationale Regisseure am Schauspielhaus Bochum arbeiten. Der Istanbuler Regisseur Mahir Günsiray zeigt seine Version des deutschesten aller Stoffe, Goethes „Faust“ (4.12.), Jan Klata, einer der wichtigsten polnischen Regisseure, wird Franz Kafkas „Amerika“ in Szene setzen und die türkische Regisseurin Sahika Tekand, die in ihrem eigenen Theater „Studio Oyunculari“ in Istanbul an neuen Formen chorischen Theaters arbeitet, wird Brechts „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ inszenieren (28.5.).

Zeitgenössische Autoren: Das Schauspielhaus Bochum war schon immer auch ein Ort für Uraufführungen und neue Autoren. Fünf zeitgenössische Theaterautoren zeigen ihre neuen Stücke in der nächsten Saison in Bochum. Anselm Weber inszeniert neben Christoph Nußbaumeders „Eisenstein“ das neue Stück von Reto Finger („Der Fall des Robert K.“, Mai 2011) und Heike M. Götze wird das neues Stück von Dirk Laucke erarbeiten („Jimi Bowatski hat kein Schamgefühl“, 25.3.). Jan Neumann wird als Autor und Regisseur unter dem Titel „Hochstapeln“ ein neues Stück entwickeln (2.12.) und Nuran David Calis inszeniert „NEXT GENERATION – Das Stück“ zusammen mit Jugendlichen aus dem ganzen Ruhrgebiet .

NEXT GENERATION, das Projekt das wir bereits seit Beginn des Kulturhauptstadtjahres zusammen mit RUHR.2010 und der Bundeszentrale für politische Bildung unter der Intendanz von Anselm Weber am Schauspiel Essen gestartet haben, setzen wir am Schauspielhaus Bochum mit vielen Aktionen rund um die zehn Zukunftshäuser fort.

David Bösch wird als leitender Regisseur mindestens zwei Inszenierungen pro Spielzeit in Bochum erarbeiten, neben Shakespeares „Sturm“ innerhalb des Eröffnungswochenendes wird er am 28. Januar 2011 Hauptmanns „Ratten“ zur Premiere bringen. Auch Roger Vontobel bindet sich als Hausregisseur an das Bochumer Schauspielhaus. Nach den „Labdakiden“ am 9. Oktober hat seine Inszenierung von Schillers „Jungfrau von Orleans“ im Juni 2011 Premiere.
Einen Abend über das romantisches Bild der Natur im Zwielicht des Klimawandels wird der Schweizer Regisseur Christoph Frick inszenieren (2.12.): „Oft ist die Natur nicht einmal schön“ ist ein romantisches Requiem, die musikalische Leitung hat Karsten Riedel. Katharina Thalbach inszeniert Edmond Rostands „Cyrano de Bergerac“ mit Armin Rohde in der Titelrolle (29.1.) und Lisa Nielebock wird Horváths „Kasimir und Karoline“ in Szene setzen (19.2.).

Als Kinder- und Familienstück wird Katja Lauken Michael Endes „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ für die große Bühne im Schauspielhaus inszenieren.

Das Junge Schauspielhaus unter der bewährten Leitung von Martina van Boxen setzt seine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fort. Martina van Boxen wird in der nächsten Saison drei Inszenierungen erarbeiten. „Parzival“ von Lukas Bärfuss hat am 18.2. in den Kammerspielen Premiere. „Honigherz“ der Finnin Cristina Gottfriedsson zeigen wir ab dem 3.10. und „Hikikomori“ von Holger Schober ab dem 26.11. im Melanchthonsaal.

Spielstätten: Zentrum des Bochumer Schauspielhauses sind und bleiben die große Bühne und die Kammerspiele. In Gedenken an zwei Ikonen des Bochumer Theaters haben wir zwei Orte des Schauspielhauses umbenannt. Das TuT heißt ab sofort wieder, wie sein Gründer Peter Zadek es genannt hat, „Theater Unten“. Und die Speisekammer nennen wir mit Beginn der neuen Saison in Erinnerung an Tana Schanzara „Tanas“.

Alle Informationen und das Magazin BOROPA zum Download unter
www.boropa.de.“


Die Premieren:
Candide oder Der Optimismus
, von Voltaire, Regie: Paul Koek, Premiere am 23. September 2010, im Schauspielhaus, Eine Koproduktion mit der Veenfabriek Leiden, Niederlande
Nouvelle Piece, Renegade in Residence, Choreografie und Regie: Malou Airaudo, Uraufführung am 24. September 2010, in den Kammerspielen, Eine gemeinsame Produktion von Schauspielhaus Bochum und Pottporus/Renegade, Herne
Eleganz ist kein Verbrechen, von Gintersdorfer/Klassen, Regie: Monika Gintersdorfer, Uraufführung am 24. September 2010, im Theater unten
Der Sturm, von William Shakespeare, Regie: David Bösch, Premiere am 25. September 2010, im Schauspielhaus
Eisenstein, von Christoph Nußbaumeder, Regie: Anselm Weber, Uraufführung am 26. September 2010, in den Kammerspielen
Life Streaming, Eine Weltverbindung, von Dries Verhoeven, Premiere am 1. Oktober 2010 auf dem Platz vor dem Schauspielhaus, Eine Produktion von Dries Verhoeven in Koproduktion mit dem Schauspielhaus Bochum, dem Festival a/d Werf, Utrecht und LIFT, London
Medea, in einer Bearbeitung, von Jalila Baccar und Fadhel Jaibi, Regie: Fadhel Jaibi, Premiere am 8. Oktober 2010, in den Kammerspielen
Die Labdakiden, Eine Politsaga – Ödipus, Sieben gegen Theben und Antigone von Sophokkes und Aischylos, Regie: Roger Vontobel, Premiere am 9. Oktober 2010, im Schauspielhaus
Next Generation Das Stück, von Nuran David Calis , und Jugendlichen aus dem ganzen Ruhrgebiet, Regie: Nuran David Calis, Uraufführung am 28. Oktober 2010, in den Kammerspielen, Ein Projekt von Schauspielhaus Bochum, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, Kinder- und Familienstück von Michael Ende, Regie: Katja Lauken, Premiere am 14. November 2010, im Schauspielhaus
Hochstapeln, von Jan Neumann, ,Regie: Jan Neumann, Uraufführung am 2. Dezember 2010, im Theater unten
Oft ist die Natur nicht einmal Schön, Ein romantisches Requiem von Christoph Frick und Karsten Riedel, Regie: Christoph Frick, Musik: Karsten Riedel, Premiere am 3. Dezember 2010, in den Kammerspielen
Faust, von Johann Wolfgang von Goethe, Regie: Mahir Günsiray, Premiere am 4. Dezember 2010, im Schauspielhaus
Die Ratten, von Gerhart Hauptmann, Regie: David Bösch, Premiere am 28. Januar 2011, in den Kammerspielen
Cyrano de Bergerac, von Edmond Rostand, Regie: Katharina Thalbach, Premiere am 29. Januar 2011, im Schauspielhaus, In Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität der Künste
Kasimir und Karoline, von Ödön von Horváth, Regie: Lisa Nielebock, Premiere am 19. Februar 2011, im Schauspielhaus
Jimi Bowatski hat kein Schamgefühl, von Dirk Laucke, Regie: Heike M. Götze, Uraufführung am 25. März 2011, in den Kammerspielen
Amerika, von Franz Kafka, Regie: Jan Klata, Premiere am 2. April 2011 im Schauspielhaus
Der Fall des Robert K., von Reto Finger, Regie: Anselm Weber, Uraufführung im Mai 2011, in den Kammerspielen
Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui,von Bertolt Brecht, Regie: Sahika Tekand,Premiere am 28. Mai 2011, im Schauspielhaus
Die Jungfrau von Orleans, von Friedrich Schiller, Regie: Roger Vontobel, Premiere im Juni 2011, in den Kammerspielen
Next Generation Die Zukunftshäuser, mit Jugendlichen aus Bochum, Essen, Duisburg, Herne , und dem ganzen Ruhrgebiet, Bei X-Vision in Wattenscheid, in den Ausbildungswerkstätten des Opel-Werks Bochum, der Ruhr-Universität Bochum, dem Medien-Bunker Marxloh in Duisburg, in Essen-Altendorf, den Jugendhäusern des Essener Nordens, der UNESCO-Schule Essen, bei Pottporus in Herne und mit einem Erinnerungsmobil zwischen Essen und Bochum.
Ein Projekt von Schauspielhaus Bochum und Schauspiel Essen, der Bundes-zentrale für politische Bildung und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Partner: Deutschlandradio Kultur

Weiter im Spielplan:
A tribute to Johnny Cash, Musikalische Leitung: Torsten Kindermann und Karsten Riedel, Regie: Arne Nobel

Junges Schauspielhaus:
Honigherz
, Ein Stück für Kinder ab 2, von Cristina Gottfridsson, Regie: Martina van Boxen, Premiere am 3. Oktober 2010, im Melanchthonsaal
Hikikomori, von Holger Schober, Regie: Martina van Boxen, Premiere am 26. November 2010, im Melanchthonsaal
Parzival, von Lukas Bärfuss, Regie: Martina van Boxen, Premiere am 18. Februar 2011, in den Kammerspielen, In Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität der Künste

Weiter im Spielplan:
Die Verwirrungen des Zöglings Törless, von Robert Musil, Regie: Martina van Boxen

Übernahmen aus dem Repertoire des Schauspiel Essen:
Ubu
, von Alfred Jarry/Simon Stephens, Regie: Sebastian Nübling, Eine Koproduktion mit Toneelgroep Amsterdam
Woyzeck , von Georg Büchner, Regie: David Bösch
Don Carlos, von Friedrich Schiller, Regie: Anselm Weber
Peer Gynt, von Henrik Ibsen, Regie: Roger Vontobel
Transit , nach dem Roman von Anna Seghers , in einer Bearbeitung von Reto Finger, Regie: Anselm Weber
Nathan der Weise, von Gotthold Ephraim Lessing, Regie: Lisa Nielebock
Effi Briest , von Theodor Fontane, Regie: Cilli Drexel

und weitere Inszenierungen von David Bösch, Carola Bühn und Stephanie Sewella

Samstag, 22. Mai 10
Zwischen den Stühlen: Das Symposium zum Geburtstag
20 Jahre Studiengang Musical/Show an der UdK Berlin – das ist neben großem Entertainment auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Musiktheater. So widmet sich das Symposium "Zwischen den Stühlen" den Remigranten im unterhaltenden Musiktheater der Fünfziger Jahre. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft oder oppositioneller Haltung nach 1933 ins Ausland geflohen waren, kamen nach 1945 wieder in den deutschen Sprachraum zurück – im Gepäck eine neue Gattung, die es bis dahin hierzulande noch nicht gab: das Musical.
Nach den Entbehrungen des Exils versuchten diese Künstlerinnen und Künstler, an ihre früheren Erfolge anzuknüpfen. Sie trafen auf die konservativen fünfziger Jahre und gerieten "zwischen die Stühle". Ein konfliktträchtiges Jahrzehnt, dynamisch pendelnd zwischen besitzstandswahrender Spätoperette und ästhetischer Innovation.
Beide Traditionsstränge, die des amerikanischen Musicals und des deutschen unterhaltenden Musiktheaters, fließen in der heutigen Ausbildung der UdK Berlin zusammen. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Studiengangs werden diese Zusammenhänge mit einem wissenschaftlichen Symposium zwei Tage lang untersucht.

28. und 29. Mai 2010, 10-18 Uhr
Alte Bibliothek, Hardenbergstraße 33, Berlin-Charlottenburg
Eine Veranstaltung des Deutschen Musikarchivs und des Studiengangs Musical/Show der UdK Berlin
www.udk-berlin.de

Samstag, 22. Mai 10
Schauspiel Frankfurt: Highlights im Juni
Zwei Premieren in den Kammerspielen und viele Extras stehen im Juni und Juli auf dem Programm des Schauspiel Frankfurt.
Im Schauspielhaus wird ab Juni die Obermaschinerie saniert. Daher kann die Große Bühne in dieser Spielzeit nur noch bis Ende Mai bespielt werden. Der Vorstellungsbetrieb in den Kammerspielen, der Box und der Panorama Bar geht jedoch bis zu den Theaterferien weiter.

Hausregisseurin Bettina Bruinier inszeniert in den Kammerspielen William Shakespares große Liebestragödie ROMEO UND JULIA mit Mathis Reinhardt und Sandra Gerling in den Hauptrollen.
Mit ALICE IM WUNDERLAND schuf Lewis Carroll ein surreales Traumspiel, das weit über die klassische Kinderliteratur hinausgeht. Regisseur Philipp Preuss hat daraus ein Solo mit Valery Tscheplanowa erarbeitet und stellt dieses am 16. Juni in den Kammerspielen vor.

Der Sommer steht vor der Tür und mit der Reihe READY 4 TAKE OFF präsentieren vier Regieassistenten ihre jüngsten Arbeiten in der Box.
Unter dem Titel BESTE REISEBERICHTE richtet Barbara Wolf am 11. Juni mit Bettina Hoppe und Joachim Nimtz einen literarischen Abend über englische Delikatessen und spanische Taxis ein.
Michel Houllebecqs Erzählung LANZAROTE stellt Karoline Behrens dann am 15. Juni in einer szenischen Lesung mit Michael Benthin vor.
Am 30. Juni präsentieren Henrike Johanna Jörissen und Sébastien Jacobi DAS TRAURIGSTE ORCHESTER DER WELT von László Darvasi in einer Einrichtung von Alexander Frank.
Und Lily Sykes zeigt am 3. Juli REISEN MIT MEINER TANTE, eine Performance nach Graham Greenes gleichnamigem Roman mit Sandra Gerling, Torben Kessler und Mathis Reinhardt.
Ensemblemitglied Martin Rentzsch würdigt mit SACH MA NIX! Den niederrheinischen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch; die Hommage kann am 4. Juli in den Kammerspielen erlebt werden.

Musikalische Veranstaltungen stehen im Juni wieder auf dem Programm der Panorama Bar. So befassen sich die Radiomoderatoren Weller und Klaus Walter in der FRANKFURTER HÖRSCHULE VIII am 4. Juni mit dem Thema Zeit in der Popmusik. Und am 11. Juni heißt es wieder KARAOKE MIT PÜTTI – Ensemblemitglied Christoph Pütthoff führt moderierend und singend durch seinen legendären Karaoke-Abend.
Zudem stellt das JUNGE SCHAUSPIEL in diesem Monat die aktuellen Arbeiten der Jugendclubs vor: am 2. Juni LILITH@ONLINE von Paul Pourveur in der Box und am 4. Juni das Projekt BEWEGTE STIMMEN.

Box: READY 4 TAKE OFF, Startklar zum Abflug? Vier Regieassistenten sind bereit abzuheben und zeigen, was sie können. Der Sommer steht vor der Tür und deshalb bleibt ihnen nur ein Thema: Nix wie weg! Vier Bücher, vier Regisseure, eine Reihe.

# 1: Beste Reiseberichte
Ein literarischer Abend über englische Delikatessen, italienische Pünktlichkeit, schweizer Liebhaber, französische Bescheidenheit und spanische Taxis.
Lesung mit Bettina Hoppe; Joachim Nimtz
Einrichtung Barbara Wolf
Am 11. / 12. Juni

# 2 Lanzarote
Ein lustiger, tragischer, provokanter Reisebericht einer postmodernen Realität aus Kakteen, Vulkanen, Sex, CNN, MTV, Azraelistischer Religion, vollbusigen Deutschen und hoffnungslosen Belgiern. Szenische Lesung mit Michael Benthin
Einrichtung Karoline Behrens
Am 15. / 16. Juni

# 3 Das traurigste Orchester der Welt
Eine junge Frau sehnt sich nach ihrem verlorenen Bein und ein Bürgermeister schenkt seinem Dorf das traurigste Orchester der Welt. Szenische Lesung mit Henrike Johanna Jörissen; Sébastien Jacobi
Einrichtung Alexander Frank
Am 30. Juni / 1. Juli

# 4 Reisen mit meiner Tante
Eine turbulente schwarze Komödie mit Thrillerelementen, nach Graham Greenes heiterstem Roman. Performance mit Sandra Gerling; Torben Kessler, Mathis Reinhardt
Einrichtung Lily Sykes
Am 3. / 4. Juli

Kammerspiele
SACH MA NIX! Eine Hommage an Hanns Dieter Hüsch
Martin Rentzsch würdigt den niederrheinischen Kabarettisten. Mit Sprachwitz und Ironie beschreibt der »Poet der kleinen Leute und kleinen Dinge« seine Heimat und deren Menschen.
Am 4. Juli

Panorama Bar: FRANKFURTER HÖRSCHULE VIII MIT WELLER UND KLAUS WALTER
Musik ist immer da. Jederzeit. »Our enemies have watches but we have time«, erklärt DJ Rupture. »Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt«, singt Barry Ryan in den späten Sechzigern. Da sind die Zeiten noch übersichtlich. Nachdenken über Zeit in Wort, Bild und Sound mit Weller und Klaus Walter.
In Kooperation mit Byte FM
Am 4. Juli

Panorama Bar
KARAOKE MIT PÜTTI
Der Schauspieler Christoph Pütthoff (»Phädra«, »Das Weiße Album«) präsentiert seinen legendären Karaoke-Abend in der Panorama Bar.
Am 11. Juni

Box
JUGENDCLUB 3
LILITH@ONLINE Paul Pourveur
Wer ist Lilith? Wer bin ich? Ein Spiel um Identität und den Aufbruch ins Leben.
Mit Mitgliedern des Jugendclubs des Jungen Schauspiels
Einrichtung Karoline Behrens Bühne Olga Ventosa Quintana Kostüme: Lene Schwind
Am 2. / 4. / 5. Juni

JUGENDCLUB 4
BEWEGTE STIMMEN
Die Stadt bewegt uns. Über den Wunsch nach Eigenständigkeit und Verbundenheit.
Leitung Wiebke Droege, Klara Buchtova
Mit Mitgliedern des Jugendclubs des Jungen Schauspiels
Am 4. / 5. / 6. / 9. / 10. Juni, Anmeldung erforderlich:
theaterpaedagogik@schauspielfrankfurt.de
Treffpunkt: Box

Samstag, 22. Mai 10
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen begeistert mit Open Air Musik-Theater
Am Ende der Vorstellung skandierte das Publikum in Sprechchören den Namen Elvis. Elvis, so heißt der Junge, der das Straßenkind Nelio so eindrucksvoll verkörperte. Der Geschäftsführer der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Albert Schmitt, sowie alle Beteiligten an dem genreübergreifenden Projekt zeigten sich überglücklich, dass nach den nasskalten Endproben der Wettergott bei der gestrigen Premiere und heutigen Matinee ein Einsehen mit den jungen Protagonisten und Musikern hatte. So begeisterten beide Vorstellungen unter blauem Himmel und vor vollbesetzten Rängen am ›Grünen Hügel‹ in Mitten von Osterholz-Tenever.
Grundlage für das bunte Theaterspektakel mit Tanz, Literatur, Musik und Gesang bildet der Roman ›Der Chronist der Winde‹ von Henning Mankell. Der Chronist, gespielt von Simon Zigah, dem einzigen echte Schauspieler bei der Produktion, erzählt aus dem Leben eines afrikanischen Straßenkindes. Die bewegende Geschichte wird musikalisch begleitet von den Musikern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, einem Jazz-Trio sowie Musikern aus Ghana vom ›Center for Talent Expression‹ unter der Leitung von Morphius Eurapson-Quaye und den vielen Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Bremen-Ost.
Albert Schmitt resümiert: »Wie wichtig die kulturelle Arbeit des Zukunftslabors ist, hat diese erneute Kooperation der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit der Gesamtschule Bremen-Ost und den vielen Beteiligten aus der Stadt und dem Stadtteil gezeigt. Hier zeigt sich, dass Unmögliches machbar ist! ›Afrika kommt‹ hat uns einen Festivalhügel mitten in OTe geschenkt.« Nicht zuletzt die Gäste aus Ghana haben den Bewohnern von ganz Bremen eine neue Sicht auf diesen Stadtteil beschehrt.
Das preisgekrönte ›Zukunftslabor‹ der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche, die soziale Benachteiligung erfahren, mit Hilfe von Musik und Kultur neue Perspektiven zu eröffnen. Wie befruchtend und bereichernd diese visionären Kulturprojekte sein können, hat ›Afrika kommt‹ gezeigt. Zum aller ersten Mal konnten so sechs Jugendliche aus Ghana mit Hilfe des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amtes Bremen besuchen und an einem Kulturprojekt dieser Größenordnung teilnehmen. Bürgermeister
Jens Böhrnsen würdigte die Arbeit in einer kurzen, ermutigenden Ansprache. Das Publikum war ob der tollen Leitung aller Beteiligten einfach hingerissen. »Das vergisst man sein Leben lang nicht«, »nächsten Jahr kommen wir wieder«, so die Stimmen der Zuschauer. die sich sogar aus Freiburg oder Leipzig auf den Weg nach Tenever gemacht hatten, um dabei zu sein, wenn ›Afrika kommt‹. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen hat damit nicht nur in den erstklassigen Konzertsälen der Welt eine Fangemeinde, sondern auch ganz gewiss am Rande von Bremen. Einstimmig daher der Wunsch auf allen Seiten nach einer weiteren Fortführung der kulturellen Arbeit des Weltklasse-Orchesters mit der Gesamtschule Bremen-Ost und einer wachsenden Zahl von Paten und Partner.
www.kammerphilharmonie.com

Freitag, 21. Mai 10
Sabrina Weckerlin, Ethan Freeman und Mara Dorn beim Musical „Bonifatius“
Weitere Spitzendarsteller konnten für das Kult-Musical „
Bonifatius“ verpflichtet werden:

Sabrina Weckerlin wird zum Heidenmädchen „Alrun“
Für die Rolle des Heidenmädchens Alrun konnte Produzent Peter Scholz den Musicalstar Sabrina Weckerlin verpflichten. Weckerlin, bekannt als Landgräfin Elisabeth aus dem Erfolgsmusical „Elisabeth – Die Legende einer Heiligen“, avancierte in den vergangen Jahren zu einer der gefragtesten Musicaldarstellerinnen Deutschlands.
Bonifatius-Komponist und Textautor Dennis Martin ist begeistert: „Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit Sabrina. Durch die gemeinsame Arbeit am Musical Elisabeth kenne ich ihr Potential genau. Sabrina ist die beste Sängerin, die ich kenne. Sie hat darüber hinaus herausragende darstellerische Qualitäten und eine enorme Bühnepräsenz. Ich werde die Rolle textlich und musikalisch ausbauen und ich bin sehr gespannt darauf, wie Sabrina sie interpretiert.“

Stargast Ethan Freeman spielt einige Termine
Unser Bonifatius Darsteller der Jahre 2005 und 2006, Ethan Freeman, konnte trotz übervollem Terminplan als Stargast für einige Vorstellungen in Fulda gewonnen werden.
Ethan Freeman gehört zu den wenigen Top Darstellern der internationalen Musical Szene und hat eine Vielzahl der bedeutenden Hauptrollen der letzen Jahrzehnte gespielt. Von Publikum begeistert gefeiert hat er bereits 2005 und 2006 in Fulda und im Musicaltheater Bremen die Hauptrolle in unserem Erfolgsmusical gespielt.

Ethan Freeman wird folgende Vorstellungen in Fulda spielen:
Montag, 26.7. um 14 Uhr und 19 Uhr
Dienstag, 27.7. um 15 Uhr
Freitag, 30.7. um 15 Uhr
Montag, 2.8. um 14 Uhr und um 19 Uhr
Donnerstag, 5.8. um 20 Uhr
Freitag, 6.8. um 15 Uhr

Mara Dorn ist Lioba
„Lioba ist die starke und erfahrene Unterstützerin an Bonifatius Seite. Mara Dorn hat diese musikalische Partie schon in der Vergangenheit hervorragend umgesetzt“ meint Komponist Dennis Martin. Auch als Landgräfin Sophie in „Elisabeth – Die Legende einer Heiligen“ hat sie mit Power die Besucher begeistert.
Mara Dorn ist vielen Zuschauern aus den beiden Produktionen „Bonifatius" und „Elisabeth – Die Legende einer Heiligen" aus dem Hause spotlight bereits als „Lioba" und „Landgräfin Sophie" bestens bekannt. Ihren Diplomabschluss erwarb sie an der renommierten Folkwang Universität der Künste, ehemals Folkwang Hochschule, in Essen. In den letzten Jahren spielte sie zahlreiche Titelrollen, wie in „Les Misérables", „Sofies Welt", „Anatevka" oder „Vom Geist der Weihnacht" und gehörte als „Landgräfin Sophie" schon zur Uraufführungsbesetzung in „Elisabeth - Die Legende einer Heiligen". Neben ihrer Bühnentätigkeit ist sie auch gefragte Dozentin an den privaten und den staatlichen Musikschulen im Ruhrgebiet.

Promotion Termine
Fest stehen bereits die folgenden Promotion Termine, bei denen die Darsteller alte und neue Songs des Musicals Vorstellen. Eine tolle Gelegenheit , sich bei tollem Wetter schon mal auf den Highlight des Sommers in Fulda und Erfurt einzustimmen.

Am 29. Mai 2010 finden in Fulda folgende Auftritte statt:
12 Uhr live im Karstadt oder am Borgiasplatz
15.30 Uhr live im Zieleinlauf des GWV Marathons
21 Uhr live im Fürstensaal des Stadtschlosses Fulda mit Begleitung am Konzertflügel
22 Uhr live bei "Lions Rockt" im Festzelt auf dem Geländer der Firma Heurich, Breitunger Strasse 6-12

Und am 6. Juni 2010 singt Hauptdarsteller Reinhard Brussmann auf dem Domplatz Fulda im Rahmen der Bonifatius Wallfahrt.

Gute Tickets für die täglich zwei Vorstellungen vom 23. Juli bis zum 8.August im Schlosstheater Fulda und vom 19.-22. August 2010 im Theater Erfurt sind noch erhältlich. Preise von 15,90 Euro bis 51,90 Euro, besondere Rabatte für Familien, Schüler und Gruppen.
Tickets können unter 0661-2500 8090,
www.spotlight-musical.de oder an allen Vorverkaufsstellen erworben werden.

Freitag, 21. Mai 10
Mit Michael Ballack ist Gottschalks Mannschaft komplett: "Wetten, dass..?" am Pfingstsonntag live aus Palma de Mallorca
Nach seinem WM-Aus ist der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Pfingstsonntag, 23. Mai 2010, 20.15 Uhr, zu Gast bei Thomas Gottschalk im Coliseo Balear auf Mallorca. Es ist bereits der zweite Einsatz für Michael Ballack in der 1. Liga der deutschen Fernsehunterhaltung: Bereits am 5. Oktober 2002 war der Profi-Kicker Gast bei "Wetten, dass..?". In der kommenden 189. Ausgabe tritt er als Wettpate an.
Bei einem Foul von Kevin-Prince Boateng am 15. Mai 2010 im englischen Pokalfinale zwischen dem FC Chelsea und FC Portsmouth, hatte Ballack einen Riss des Innenbandes und einen Teilabriss der Syndesmose des Sprunggelenks erlitten. Ballack wird Thomas Gottschalk und der Fernsehnation am Sonntagabend berichten, wie er mit dieser Situation umgeht.

Neben Kapitän Ballack hat "Trainer" Gottschalk für das Sommer-Special folgende Mannschaft aufgestellt: Amy Macdonald, Mark Medlock und Mehrzad Marashi, Peter Maffay, K'Naan mit David Bisbal, Jeff Beck und Joss Stone auf der Showbühne, und als Wettpaten Dieter Bohlen, Nicole und Lionel Richie, Franziska van Almsick und Jo-Ann Strauss, Cindy aus Marzahn, Rick Kavanian. Special Guess sind Horst Lichter und Pauline Afaja.

Freitag, 21. Mai 10
Diesen Erfolg gibt es auf der Welt nur einmal: Guinness World Records zeichnet STARLIGHT EXPRESS aus
Weltklasse im Revier: Jeder zweite Bürger des Ruhrgebietes und damit des dichtesten Ballungsraums Deutschlands hat
STARLIGHT EXPRESS schon zweieinhalb Mal gesehen – statistisch gesehen. Global betrachtet, ist die Bochumer Musical-Produktion die mit der höchsten Besucherzahl überhaupt – aktuell wurde STARLIGHT EXPRESS jetzt vom Guinnessbuch der Rekorde zum erfolgreichsten Musicaltheater der Welt gekürt!
Mehr als 13 Millionen Menschen kamen seit der Premiere bis heute nach Bochum, um die Geschichte der Weltmeisterschaft der Lokomotiven zu erleben und machten das Rollschuh-Musical so zum größten Publikumsmagneten aller Zeiten.

Freitag, 21. Mai 10
Oper Leipzig: Bevorstehende Highlights

O Ewigkeit, du Donnerwort 
ML: Johannes Harneit | R: Peter Konwitschny (O Ewigkeit, du Donnerwort) / Claudia Forner (Tagebuch eines Wahnsinnigen)
Premiere: 29. Mai 2010, um 17.00 Uhr im Kellertheater der Oper Leipzig (ausverkauft!)
Weitere Vorstellungen: 06.06.10, 20:00 Uhr; 08.06.10, 20:00 Uhr; 12.06.10, 15:00 Uhr
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Crazy for you® – Das neue Gershwin®-Musical
ML: Stefan Diederich | R: Kerstin Polenske
Premiere: 05. Juni 2010, um 19.00 Uhr in der Musikalische Komödie
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„Das klinget so herrlich …“
Ulf Schirmer präsentiert & moderiert Ausschnitte aus dem Opernspielplan 
05. Juni 2010, um 19.00 Uhr im Opernhaus
Ein Konzert für Neugierige und Entdeckungslustige, für Opernfans und solche, die es erst werden wollen, möchte Generalmusikdirektor Ulf Schirmer dem Leipziger Publikum bieten. Gemeinsam mit dem Gewandhausorchester, den Sängern des Ensembles und dem Chor der Oper Leipzig will er allen Neueinsteigern die Angst vor der vermeintlich „schweren“ Muse nehmen. Das erklärte Ziel dabei ist einerseits zu beweisen, dass diese nicht minder unterhaltsam sein kann als die so genannte „leichte Muse“ und andererseits umgekehrt zu zeigen wie es immer wieder auch Vertreter der Unterhaltungsmusik geschafft haben, in die Reihen der Klassiker aufzurücken. Wer weiß heute noch, dass Mozarts Zauberflöte – heute der Opernklassiker schlechthin – als Volksbelustigung im Vorstadttheater uraufgeführt wurde? Zu den Leidenschaften des Dirigenten Ulf Schirmer, der auch Professor an der Hamburger Musikhochschule ist, zählen die Werke von Wagner und Humperdinck, aus denen auch Ausschnitte erklingen werden. Doch Ulf Schirmer wird seinem Leipziger Publikum noch viel mehr aus dem Opernrepertoire präsentieren, von Bizet über Verdi, Rossini und Tschaikowsky bis hin zu Paul Dessau. So wird es in dem Konzert auch schon einige Einblicke in Werke geben, die in der kommenden Spielzeit 2010/11 auf dem Programm stehen werden.

Monsieur Mathieu, was wird?
Szenische Konzeption und Realisierung: Anett Seidel
Premiere: 17. Juni 2010, 11 Uhr im Opernhaus | Weitere Aufführung im Rahmen des Kinder- und Jugendtages am 20. Juni 2010, 11 Uhr im Opernhaus
Monsieur Mathieu, was wird?
Eine szenisch-musikalische Antwort auf den Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“, mit dem Originalsoundtrack
Gefördert von der PwC-Stiftung
Als der französische Film „Les Choristes“ unter seinem deutschen Titel „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ 2004 in die hiesigen Kinos kam, gab es einen regelrechten Ansturm auf Kinder- und Jugendchöre. Auch der Kinderchor der Oper Leipzig spürte die schlagartig ansteigende Begeisterung am Singen, inzwischen hat seine Mitgliederzahl die Hundertermarke längst überschritten. Der Kino-Hit „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ steht für die begeisternde Kraft des Singens, die Kinder aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Verhältnissen zu einer eingeschworenen Gemeinschaft zusammenschweißt.
Ein solches Projekt ist auch der Oper Leipzig gelungen. Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Leipziger Schulen haben gemeinsam mit dem Kinderchor der Oper Leipzig ihre eigenen Antworten auf den populären Film gefunden und ein Stück daraus entwickelt, in dem neben dem Originalsoundtrack des   Films auch  eigene Kompositionen erklingen werden. Das Projekt wird gefördert von der renommierten Pricewaterhouse Coopers-Stiftung. Premiere ist am 17. Juni 2010, um 11 Uhr im Opernhaus.
Der erste Kinder- und Jugendtag der Oper Leipzig am 20. Juni von 11 bis 15 Uhr beinhaltet neben der Vorstellung von „Monsieur Mathieu, was wird?“ einige Show-Acts, bei denen sich Talente aus dem Kinder- und Jugendchor vorstellen. Zudem haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, beliebte Sängerinnen und Sänger des Opernensembles einmal hautnah zu erleben und einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen zu werfen, denn Kinder führen Kinder durch die geheimen Gänge des Opernhauses. Außerdem gibt es ein Foto-Shooting für das persönliche Erinnerungsalbum, eine Gesangsschnupperstunde, einen Dance-Workshop und vieles mehr!

Klassik airleben
Johann Strauß: Die Fledermaus

ML: Andrés Orozco-Estrada
25. Juni 2010, 20.00 im Rosental
Klassik airleben
Präsentiert von BMW, Niederlassung Leipzig, Alte Messe

Johann Strauß: Die Fledermaus
 „Die Fledermaus“, Königin der Operetten, lädt ins idyllische Rosental, um mit prickelnder Champagnerlaune sich den mitreißenden Walzermelodien und der pikanten, turbulenten Story hinzugeben. Dabei wird Tenor Stefan Vinke, der in dieser Saison schon als Lohengrin und Don José im Opernhaus brillierte, sich als Gabriel von Eisenstein präsentieren. Zum nächtlichen Souper bei dem exzentrischen Prinz Orlofsky schleicht er sich aus seinem bürgerlichen Heim, um sich als „Herr Marquis“ für eine ausschweifende Nacht auszugeben. Und macht die Bahn frei für Alfred, der Eisensteins Frau Rosalinde zu verführen trachtet … Schließlich treffen sich alle im Gefängnis wieder, wo es ebenfalls fidel zugeht. Peter Lerchbaumer, beliebter österreichischer TV-Schauspieler und Tatort-Kommissar, wird Sie sicher durch all die nächtlichen Ausschweifungen führen. Als bestinformiertes Faktotum in dieser konzertanten Version meldet er sich mit Texten des bissigen Wiener Satirikers Karl Kraus zu Wort. Und da traditionsgemäß kleine Überraschungen im zweiten Finale der Operette das amüsante Programm bereichern, sollten Sie dieses einmalige Ereignis der Oper Leipzig und des Gewandhausorchesters nicht verpassen!

Donnerstag, 20. Mai 10
Neue Homepages von Dirk Denzer
„Was wäre die Welt ohne das Bemühen jedes Einzelnen nach Verbesserung?“ Auch DIRK DENZER Performing Arts haben an weiteren Verbesserungen zum Nutzen der User gearbeitet und präsentieren die neu gestalteten und überarbeiteten Homepages. Umfangreiche Projektbeispiele, zahlreiche neue Videos und stets aktuelle News finden sich auf:
www.dirkdenzer.com und www.varietefestival.de

Donnerstag, 20. Mai 10
Renée Flemings “Dark Hope” erscheint am 21. Mai 10
Der strahlende Klang, die funkelnde Bühnenpräsenz und das überragende künstlerische Können sind nur einige der Aspekte, die Renée Fleming zu einer der beliebtesten und bekanntesten Sopranistinnen der Welt machen. Sie fasziniert das Publikum mit der Frische und Reinheit ihres Tons sowie einer außergewöhnlichen Grazie.
Vier Grammy Awards kann die Amerikanerin bereits ihr Eigen nennen. Renée Fleming zählt zu den ganz Großen ihres Genres und wagt sich nun auf Neuland. Mit ihrem neuen Album „Dark Hope“ interpretiert sie Songs von Arcade Fire, Muse, Mars Volta und Peter Gabriel. Produziert wurde dieses Prachtstück von David Kahne, der schon mit Paul McCartney, The Strokes und Linkin Park zusammen gearbeitet hat.
Auf „Dark Hope“ covert die 51-Jährige Songs von Künstlern, die sich trauen, eigene Wege zu gehen. Genau das ist es, was Renée Fleming nach eigener Aussage begeistert und den Anlass gab, sich einen Song vom jeweiligen Künstler auszusuchen und ihm eine ganz eigene Note zu verpassen.

Dark Hope, CD Album , Artikelnummer: 06025 2739699 6
VÖ: 21.05.2010, Decca
www.renee-fleming.com

Donnerstag, 20. Mai 10
Schauspiel Stuttgart: Die Spielzeit 2010/2011
Die Premieren und Projekte des SCHAUSPIEL STUTTGART für die Spielzeit 2010/2011 wurden gestern im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Hier eine Übersicht:


LIEDERHALLE HEGEL-SAAL:
Metropolis von Fritz Lang, Film-Konzert in Kooperation mit den Stuttgarter Philharmonikern, 29. September 2010

NIEDERLASSUNG Türlenstraße, ARENA:
Der Bau, von Heiner Müller, Regie: Hasko Weber, Premiere: 25. September 2010
Der gute Mensch von Sezuan, von Bertolt Brecht, Regie: Thomas Dannemann, Premiere: 15. Januar 2011
Dantons Tod, von Georg Büchner, Regie: Nuran David Calis, Premiere: 11. März 2011
Metropolis, nach dem Film von Fritz Lang, Regie: Volker Lösch, Premiere: 21. Mai 2011

NIEDERLASSUNG Türlenstraße, Werkhalle:
Uraufführung:
Drei Western, von René Pollesch, Regie: René Pollesch, Premiere: 26. September 2010
Von morgens bis mitternachts, von Georg Kaiser, Regie: Nina Mattenklotz, Premiere: 20. November 2010
Madame Bovary, nach Gustave Flaubert, mit Corinna Harfouch, Regie: Christian Weise, Premiere: 12. Februar 2011
Der blaue Boll, von Ernst Barlach, Regie: Stephan Rottkamp, Premiere: 19. März 2011
Uraufführung
Menschen, Autos und das Öl, von Soeren Voima und Marc Rosich, Regie: Josep Galindo und Annette Pullen Premiere: 7. Mai 2011
Eine neue Inszenierung, von Christian Brey, mit Harald Schmidt , Premiere: 17. Juni 2011

NIEDERLASSUNG Türlenstraße, Box :
Ehemänner, Ehefrauen, von Woody Allen , Regie: Christian Weise, Premiere: Herbst 2010
Uraufführung
Missionen der Schönheit, von Sibylle Berg, Regie: Hasko Weber, Premiere: Herbst 2010

Nord

Romeo und Julia , von William Shakespeare, Regie: Catja Baumann, Premiere: 17. Dezember 2010
Amphitryon, von Heinrich von Kleist, Regie: Kristo Šagor, Premiere: 29. Januar 2011
Die bitteren Tränen der Petra von Kant, von Rainer Werner Fassbinder, Regie: Laura Tetzlaff, Premiere: 12. März 2011
Homo Faber, von Max Frisch, Regie: Mareike Mikat, Premiere: 16. April 2011
Tod eines Handlungsreisenden, von Arthur Miller, Regie: Jan Neumann, Premiere: 4. Juni 2011

Kammertheater
Teil der Lösung, von Ulrich Peltzer, Regie: Seraina Maria Sievi, Premiere: 25. September 2010
Nachtblind, von Darja Stocker, Regie: Hasko Weber, Premiere: 11. Januar 2011
Der goldene Drache, von Roland Schimmelpfennig, Regie: Johanna Wehner, Premiere: 18. März 2011
Deutsche Erstaufführung
Fragile!, von Tena Štivičić, Regie: André Rößler, Premiere: 30. April 2011


THEATER WINTERTHUR
Emilia Galotti, von Gotthold Ephraim Lessing, Regie: Barbara-David Brüesch, Premiere in Winterthur: 4. November 2010, Stuttgarter Premiere in der Spielzeit 2011/2012, Koproduktion mit dem Theater Winterthur

-Änderungen vorbehalten-

Neu im Ensemble:

Toni Jessen
1984 in Königs Wusterhausen bei Berlin geboren. Schauspielstudium von 2006 bis 2010 an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Am bat Studiotheater der Hochschule spielte er u.a. in Michail Bulgakows "Hundeherz" und in "Die Herren Erben" (Regie: Marc Wortel). Außerdem spielte er bei P14 im 3. Stock der Berliner Volksbühne und am Ballhaus Ost u. a. in "Ariel 15" von Helene Hegemann (Regie: Sebastian Mauksch). Während des Studiums gastierte er zudem am Schauspiel Fankfurt in der Inszenierung von Robert Lehniger und Florian Fiedler von Lars von Triers "Dear Wendy". Zuletzt spielte er an der Berliner Schaubühne in Friedrich Schillers "Die Räuber" (Regie: Lars Eidinger) sowie in Volker Löschs "Berlin Alexanderplatz"-Inszenierung. Seine erste Rolle als festes Ensemblemitglied des SCHAUSPIEL STUTTGART ist Gernot in "Die Nibelungen" nach Moritz Rinke und Friedrich Hebbel (Regie: Christian Weise, Premiere: 26. Juni 2010).

Murat Parlak (Musik und Komposition)
1975 in Kempten im Allgäu geboren, entstammt einem türkisch-kurdischen Elternhaus. In seiner Jugend lernte er Klavierspielen und gab schon Konzerte in Europa, Costa Rica, Panama und Honduras, bevor er von 1996 bis 1998 an der Berufsfachschule für Musik in Krumbach Klavier studierte. Seitdem schreibt er Kompositionen für Orchester, Chor und Soloinstrumente und verfasst Hörspiel- und Theatermusiken. Als festes Bandmitglied der britischen New-Wave-Ikone Anne Clark begleitete er zahlreiche ihrer Europa-Tourneen. Zudem ist er mit mehreren eigenen Bandprojekten aktiv. Am SCHAUSPIEL STUTTGART wirkte er bereits mit in "Der kleine Nick" von René Goscinny und als musikalischer Leiter des Liederabends von und mit Harald Schmidt "Elvis lebt. Und Schmidt kann es beweisen" sowie in Hasko Webers Inszenierung von Sibylle Bergs "Hauptsache Arbeit!".

Lukas Rüppel
1985 in Göttingen geboren. Absolvierte seine Schauspielausbildung von 2006 bis 2010 an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Am bat Studiotheater der Hochschule spielte er die Rolle des Frank in Roland Schimmelpfennigs "Push Up 1-3". Es folgten Gastengagements am Berliner Ensemble für die Rolle des Moritz Stiefel in "Frühlings Erwachen" von Frank Wedekind (Regie: Claus Peymann) und als Neffe in Federico García Lorcas "Doña Rosita oder Die Sprache der Blumen" (Regie: Thomas Langhoff). Bereits in der laufenden Spielzeit hat er am SCHAUSPIEL STUTTGART in mehreren Produktionen mitgewirkt: in Johanna Wehners Inszenierung von Anna Katharina Hahns "Kürzere Tage", in "Liebeskummer lohnt sich nicht" (im Rahmen des Themen-Wochenendes 'Gib mir Liebe!'), als Chiron in Volker Löschs "Titus Andronicus"-Inszenierung und als König von Burgund in "Die Nibelungen" (Regie: Christian Weise, Premiere: 26. Juni 2010).

Claudius von Stolzmann
1981 in Bonn geboren. Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/M. und an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Er spielte bei der Shakespeare Company Berlin, an der Schaubühne Berlin, dem Wiener Volkstheater und dem Theater der Jugend Wien. Er wurde bereits mit mehreren Nachwuchs-Preisen ausgezeichnet und 2009 für den österreichischen Theaterpreis Nestroy nominiert. Derzeit ist er für die Rolle des Laertes in Dreharbeiten zu Roland Emmerichs Shakespeare-Verfilmung "Anonymous". Ab der Spielzeit 20010/2011 ist er festes Ensemblemitglied des Schauspiel Stuttgart.

Veränderungen im Ensemble:
Christoph Gawenda, Ernst Konarek und Lisa Wildmann gehen aus dem festen Engagement.

Künstlerische Leitung
Nord

Catja Baumann
1980 in Tübingen geboren. Studierte Theater- und Medienwissenschaft, Geschichte und Pädagogik in Erlangen und Regie am Mozarteum in Salzburg. Von 2005 bis 2007 war sie Regieassistentin am Theater Heidelberg und von 2007 bis 2009 am Schauspiel Stuttgart, wo sie den Absacker mit verantwortete. Seit der Spielzeit 2009/2010 arbeitet sie als freie Regisseurin und inszenierte u.a. La Linéa oder der Traum vom besseren Leben im Depot. In der Spielzeit 2010/2011 übernimmt sie die künstlerische Leitung des NORD. 

Katrin Spira
1978 in Basel geboren. Studium Literatur, Rhetorik und Geschichte in Tübingen und Aix-en-Provence. Von 2003 bis 2005 arbeitete sie als Dramaturgieassistentin am LTT in Tübingen und von 2005 bis 2008 als Dramaturgin am Heidelberger Theater, wo sie gemeinsam mit Catja Baumann u. a. die Theatersoap "Friedrichstraße" realisierte.

Das Spielzeitbuch 2010/2011 zum Download gibt es auf der Homepage:
www.staatstheater.stuttgart.de/schauspiel_1011/konzept/

Donnerstag, 20. Mai 10
Vom Mozarteum zum Mozartsaal: Dr. Stephan Pauly wird Geschäftsführer und Intendant der Alten Oper Frankfurt
(pia) Dr. Stephan Pauly wird ab 1. März 2012 die Alte Oper Frankfurt als Geschäftsführer und Intendant leiten. So hat es der Aufsichtsrat der Alten Oper bei seiner heutigen Sitzung auf Vorschlag der Aufsichtsratsvorsitzenden Oberbürgermeisterin Petra Roth und des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Kulturdezernent Professor Dr. Felix Semmelroth beschlossen.

Ehemals Persönlicher Assistent August Everdings
Dr. Stephan Pauly ist derzeit künstlerischer Leiter und kaufmännischer Geschäftsführer der Stiftung Mozarteum Salzburg, einer international renommierten Kulturinstitution mit rund einhundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der 1972 in Köln geborene Pauly, der Philosophie, Theologie sowie Theater- und Opernregie in München und Rom studierte, war vor seiner Zeit in Salzburg sowohl in der Kultur als auch in der Wirtschaft tätig. So war er persönlicher Assistent des Regisseurs und Staatsintendanten Professor August Everding und Managementberater bei der Unternehmensberatung McKinsey & Co. Seine Arbeit in Salzburg war in den letzten Jahren insbesondere durch eine Kombination von Konzertprogrammen mit klassischen und modernen Werken sowie durch den Aufbau eines umfassenden Kinder- und Jugendprogrammes geprägt.

Neue Impulse für das hiesige Musikleben
"Dr. Pauly ist ein hervorragender Kenner sowohl der klassischen als auch der zeitgenössischen Musik", erklärt Kulturdezernent Felix Semmelroth. "Neben seiner geisteswissenschaftlichen und künstlerischen Ausbildung bringt Dr. Pauly viel Erfahrung als Intendant und Manager einer führenden Kultureinrichtung mit, die wie die Alte Oper eine Brücke zwischen Tradition und zeitgenössischer Kultur schlägt. Ich bin überzeugt, dass er die Stellung der Alten Oper im internationalen Musikleben weiter festigen und dem hiesigen Musikleben neue Impulse geben wird", so der Stadtrat.

"Es ist eine außerordentlich schöne Aufgabe, dieses wunderbare Haus in Zukunft leiten zu dürfen", so Stephan Pauly. "Ich freue mich sehr darauf, nun mit Künstlern und Partnern ins Gespräch kommen zu können, um an die so erfolgreiche Gestalt des Hauses anzuknüpfen und neue programmatische Aspekte für die Zukunft zu entwickeln."

Donnerstag, 20. Mai 10
Schauspielhaus Zürich: Der Spielplan 2010/11

DIE ERÖFFNUNGSPREMIEREN
Am 16. September eröffnet die Künstlerische Direktorin Barbara Frey die Spielzeit mit Marieluise Fleissers Stück FEGEFEUER IN INGOLSTADT im Pfauen. Am 17. September feiert in der Halle des Schiffbaus Arthur Millers TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN Premiere – Regie führt Stefan Pucher. Das Junge Schauspielhaus eröffnet die Spielzeit am 18. September in der Box mit der deutschsprachigen Erstaufführung von Charles Ways WEIT IST DER WEG in der Inszenierung von Enrico Beeler.
Ab dem 30. September wird zum Abschluss des Eröffnungsreigens William Shakespeares’ VIEL LÄRM UM NICHTS – inszeniert von Karin Henkel – im Pfauen zu erleben sein. Ende September/Anfang Oktober findet dann zum 10-jährigen Bestehen des Schiffbaus das SCHIFFBAUFEST statt mit Konzerten, Theater und Tanz als Tag der offenen Tür. Der genaue Termin wird noch bekannt geben.

MAX FRISCH UND FRIEDRICH DÜRRENMATT
Das Schauspielhaus Zürich beschäftigt sich anlässlich des 100. Geburtstages von Max Frisch und des 20. Todestages von Friedrich Dürrenmatt mit den beiden grossen Schweizer Autoren: Lars-Ole Walburg zeigt ab dem 23. Oktober im Pfauen seine Inszenierung von Dürrenmatts DIE PANNE. Für Walburg, von 2003-2006 Schauspieldirektor am Theater Basel, ist es die erste Auseinandersetzung mit dem Werk Dürrenmatts und seine erste Regiearbeit in Zürich. Max Frischs Roman STILLER wird ab dem 10. November – inszeniert von Heike M. Goetze - in der Box des Schiffbaus zu sehen sein.

DAS FAMILIENSTÜCK IM PFAUEN
DORNRÖSCHEN von Katharina Schlender nach den Brüdern Grimm ist das diesjährige Stück für Kinder ab sechs Jahren. In der Regie von Philippe Besson wird es ab dem 20. November im Pfauen zu erleben sein.

SINGSPIEL GERI
Der Schriftsteller Martin Suter und der Musiker Stephan Eicher entwickeln gemeinsam für das Schauspielhaus Zürich das Singspiel GERI – nach den Suter-Kolumnen „Geri Weibel“. GERI wird am 11. Dezember im Pfauen uraufgeführt, es inszeniert Stefan Bachmann.

REGISSEURE
Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Regisseuren, die in der vergangenen Spielzeit am Schauspielhaus inszeniert haben, wird auch in der kommenden Saison fortgesetzt: So inszeniert Sebastian Nübling sein grosses Antiken-Projekt ÖDIPUS nach Aischylos, Sophokles und Euripides in der Halle des Schiffbaus. Frank Castorfs Bearbeitung von Jeremias Gotthelfs Novelle DIE SCHWARZE SPINNE wird im Pfauen Premiere feiern. Der tschechische Regisseur Dušan David Pařízek inszeniert Heinrich von Kleists DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN. Unter dem Arbeitstitel FAHRENDE FRAUEN wird ein neues Stück von René Pollesch zu sehen sein. Und zum Abschluss der Spielzeit 2010/11 zeigen Lola Arias und Stefan Kaegi die Uraufführung ihres schweizerisch-argentinischen Projekts CIUDADES PARALELAS/PARALLELE STÄDTE an verschiedenen Schauplätzen in Zürich.
Sebastian Baumgarten, Grenzgänger zwischen den grossen Schauspiel- und Opernhäusern, wird hingegen zum ersten Mal in Zürich Regie führen.
Von der Künstlerischen Direktorin Barbara Frey werden – neben FEGEFEUER IN INGOLSTADT – das Edgar-Allan-Poe-Projekt A DREAM WITHIN A DREAM, Anton Tschechows PLATONOW, die MEDEA von Euripides (als Übernahme vom Deutschen Theater Berlin) sowie ein Gastspiel ihrer Shakespeare-Inszenierung DER STURM des Burgtheaters Wien zu sehen sein.
Ein besonderes Anliegen bleibt die Förderung junger Regietalente:
Anca Munteanu Rimnic inszeniert Jean Tardieus DER SCHALTER in der Kammer des Pfauen und Daniela Löffner Thomas Jonigks TÄTER in der Box des Schiffbaus. In der Kammer werden Mélanie Huber eine Erstaufführung und Hannes Weiler ROT UND SCHWARZ von Stendhal zeigen.

JUNGES SCHAUSPIELHAUS
Am Jungen Schauspielhaus werden – neben WEIT IST DER WEG und dem Familienmärchen DORNRÖSCHEN – die Schweizerische Erstaufführung DAS GESCHENK DES WEISSEN PFERDES von Rudolf Herfurtner (Regie: Antonia Brix) und die Uraufführung von Eva Rottmanns neuem Stück DA GEHÖREN ZWEI DAZU zu sehen sein. Zudem findet im März das internationale Festival BLICKFELDER – KÜNSTE FÜR ALLE (SCHUL-)KLASSEN statt.

EXTRAS
Den Auftakt zur wieder belebten „Serie française“ macht am 15. und 16. Dezember das Gastspiel von Luc Bondys Ionesco-Inszenierung LES CHAISES, dem noch zwei weitere französischsprachige Gastspiele im Rahmen der „Serie française“ folgen werden.

Die neue sechsteilige Reihe WER HAT DAS SAGEN? des Schauspielhauses Zürich mit der Wochenzeitung DIE ZEIT findet - moderiert von Peer Teuwsen und Lukas Bärfuss – ab Oktober im Pfauen statt.
Werner Morlang präsentiert nach der NACHTMAHR-ABTEI in der nächsten Spielzeit den literarischen Zyklus SERIE NOIRE mit rabenschwarzen Kriminalgeschichten, schnarrenden Schauspielern und Tote erweckendem Whisky.

Die erfolgreiche Reihe WEISSE FLECKEN von und mit Lukas Bärfuss, die sich mit den Grenzen unseres Wissens auseinandersetzt, wird ab Oktober 2010 weitergeführt werden.

ENSEMBLE
Das gesamte Schauspielensemble dieser Spielzeit wird auch in der kommenden Saison auf den Bühnen des Schauspielhauses zu erleben sein. Als neue Ensemblemitglieder konnten Isabelle Menke und Michael Neuenschwander gewonnen werden. Fabian Müller kommt als Ensemblemitglied an das Junge Schauspielhaus.

DER THEATERWAGEN
Bettina Meyer, Ausstattungsleiterin am Schauspielhaus Zürich, hat für das Haus einen THEATERWAGEN entworfen. Die bewegliche Spielfläche wird Auftritte und Interventionen im Stadtraum und in der Region ermöglichen. Bei besonderen Anlässen wird der Theaterwagen ab Herbst 2010 auch im Schiffbau-Foyer anzutreffen sein.

SCHAUSPIELHAUS ZÜRICH – SAISON 2010/11

PFAUEN
16.09.2010:
Fegefeuer in Ingolstadt, von Marieluise Fleisser, Regie: Barbara Frey
30.09.2010:
Viel Lärm um nichts, von William Shakespeare, Regie: Karin Henkel
23.10.2010:
Die Panne, von Friedrich Dürrenmatt, Regie: Lars-Ole Walburg
20.11.2010:
Dornröschen oder Das Märchen vom Erwachen (Schweizerische Erstaufführung),von Katharina Schlender nach den Brüdern Grimm, Regie: Philippe Besson, ab 6 Jahren
11.12.2010:
Geri (Uraufführung), Singspiel von Martin Suter und Stephan Eicher, Regie: Stefan Bachmann
20.01.2011:
Die schwarze Spinne, nach der Novelle von Jeremias Gotthelf, Regie: Frank Castorf
Februar 2011:
Medea, von Euripides, Regie: Barbara Frey, Übernahme vom Deutschen Theater Berlin
März 2011:
Das Käthchen von Heilbronn, von Heinrich von Kleist, Regie: Dušan David Pařízek
April 2011:
Platonow, von Anton Tschechow, Regie: Barbara Frey
Mai 2011:
Fahrende Frauen (Arbeitstitel)(Uraufführung), von René Pollesch, Regie: René Pollesch

SCHIFFBAU/HALLE
17.09.2010:
Tod eines Handlungsreisenden, von Arthur Miller, Regie: Stefan Pucher
Januar 2011: 
Ödipus, Ein Projekt nach Aischylos, Sophokles und Euripides, Regie: Sebastian Nübling

SCHIFFBAU/BOX
10.11.2010:
Stiller, nach dem Roman von Max Frisch, Regie: Heike M. Goetze
18.12.2010:
A Dream Within a Dream (Uraufführung), Ein Edgar-Allan-Poe-Projekt, Regie: Barbara Frey
Februar 2011: N.N., ein Stück, Regie: Sebastian Baumgarten
Mai 2011:
Täter, von Thomas Jonigk, Regie: Daniela Löffner

PFAUEN/KAMMER UND ANDERE SPIELORTE
13.11.2010:
Der Schalter, von Jean Tardieu, Regie: Anca Munteanu Rimnic
Januar 2011:
Biokraphia (Deutschsprachige Erstaufführung), von Lina Saneh und Rabih Mroué, Regie: Thomas Jonigk
März 2011:
Rot und Schwarz, nach dem Roman von Stendhal, Regie: Hannes Weiler
Mai 2011: N.N., Ein neues Stück, Regie: Mélanie Huber
Juni 2011:
Ciudades Paralelas /Parallele Städte (Uraufführung), kuratiert von Lola Arias und Stefan Kaegi, an verschiedenen Schauplätzen in Zürich

JUNGES SCHAUSPIELHAUS - SCHIFFBAU/BOX/MATCHBOX
18.09.2010:
Weit ist der Weg (Deutschsprachige Erstaufführung), von Charles Way, Regie: Enrico Beeler, Neueinrichtung Produktion Theater an der Sihl, ab 9 Jahren
22.10.2010:
Das Geschenk des weissen Pferdes (Schweizerische Erstaufführung), von Rudolf Herfurtner, Regie: Antonia Brix, ab 7 Jahren
Mai 2011:
Da gehören zwei dazu (Arbeitstitel) (Uraufführung), von Eva Rottmann, Regie: N.N., ab 11 Jahren

GASTSPIELE
Herbst 2010:
Der Sturm, von William Shakespeare, Regie: Barbara Frey, Gastspiel des Wiener Burgtheaters
23.-26.02.2011:
Öper Öpis, Zimmermann & de Perrot, Regie: Zimmermann & de Perrot
15.&16.12.2010
Les chaises, von Eugène Ionesco, Regie: Luc Bondy, Gastspiel des Théâtre Vidy Lausanne, Auftakt der Série française

www.schauspielhaus.ch

Donnerstag, 20. Mai 10
"Europa - Utopie und Realität": Friedenspreis-Ausstellung in Brüssel startet mit Diskussionsveranstaltung
Große Debatten, lebendige Geschichte - seit 1950 steht der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für herausragende Persönlichkeiten und Lebenswerke im Dienst von Frieden und Verständigung. Über das Thema "Europa - Utopie und Realität" debattieren im Brüsseler Goethe-Institut Claudio Magris, Friedenspreisträger 2009, der polnische Journalist Adam Krzeminski und Deutschlandfunk-Chefredakteur Stephan Detjen. "Nur ein wirklich geeintes Europa, ein echter Staatenbund könnte fähig sein, sich Problemen zu stellen, die über das Nationale hinausgehen", so argumentierte Claudio Magris in seiner Friedenspreisrede 2009. Als bekennender Europäer hat er auf der Friedenspreisverleihung im Oktober 2009 dazu aufgerufen, den Einigungsprozess Europas trotz aller Finanznöte und einem erstarkenden Populismus in vielen europäischen Ländern gerade im Hinblick auf die kulturelle Vielfalt weiter voranzutreiben. Die Veranstaltung startet am 1. Juni 2010 um 19 Uhr im Brüsseler Goethe-Institut in der Rue Beliard 58. Sie wird am 2. Juni 2010 von 19.15 - 20.00 Uhr im Deutschlandfunk ausgestrahlt, der mit dem Goethe-Institut Kooperationspartner des Börsenvereins bei der Veranstaltung ist.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt zur Ausstellung "Widerreden - 60 Jahre Friedenspreis", die vom 1. bis 12. Juni 2010 jeweils von Montag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr in den Räumlichkeiten des Goethe-Instituts besichtigt werden kann. Anlässlich seines 60jährigen Jubiläums im Jahr 2009 dokumentiert die Wanderausstellung in Bildern und Texten die Geschichte des Friedenspreises im Lauf der Jahrzehnte.

Zum Jubiläum ist auch ein Sammelband erschienen: In "Widerreden" - 60 Jahre Friedenspreis des Deutschen Buchhandels beleuchten Wissenschaftler, Journalisten, Preisträger und ehemalige Laudatoren die Geschichte des Preises als Bestandteil des kulturellen Gedächtnisses der Deutschen und dokumentieren ihn im Spiegel von Kultur und Gesellschaft:

"Widerreden" - 60 Jahre Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Herausgeber: Wolfgang Frühwald, Stephan Füssel, Niels Beintker und Martin Schult, MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-7657-3088-7, 34,90 Euro.
Weitere Informationen zur Ausstellung, ihren Stationen sowie dem Friedenspreis-Buch unter:
www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de

Donnerstag, 20. Mai 10
31. Theatertreffen der Jugend 2010 beginnt ~ Vom 21. bis zum 29. Mai zeigen acht junge Theaterensembles ihre Preisträgerproduktionen
Während des noch bis zum 24. Mai andauernden Theatertreffens starten die Berliner Festspiele schon das nächste Festival. Vom 21. bis 29. Mai 2010 findet das 31. Theatertreffen der Jugend statt. Dem Festival geht ein bundesweiter Wettbewerb voraus. Aus den diesjährigen 105 Bewerbungen von Schulen und Jugendclubs wählte die Jury aus Theaterfachleuten acht bemerkenswerte und beispielhafte Produktionen aus.

Aus Berlin sind zwei Produktionen eingeladen. Bereits zum vierten Mal dabei ist das Jugendtheater der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz P14, diesmal mit einem politischen Stück über Italien unter dem Titel „Paulina sulla spiaggia“. Erstmals eingeladen ist das Junge DT Berlin mit der Inszenierung „Aussteigen auf freier Strecke“, die sich mit der Berliner Mauer aus Ost- und West-Perspektive beschäftigt. Weitere Preisträgerstücke kommen aus Baden-Baden, Düsseldorf, Hannover, Krefeld und Münster. Auf dem Programm stehen sechs Theater-Eigenproduktionen – darunter zwei Tanzstücke – sowie auf klassischen Vorlagen basierende Stücke wie Schillers „Räuber“ und Shakespeares „Hamlet“.
Die eingeladenen Teilnehmer sind zwischen 13 und 22 Jahre alt.
Eröffnet wird das Theatertreffen der Jugend am 21. Mai um 20 Uhr mit der energiegeladenen Produktion „Revolution Reloaded“, frei erzählt nach Schillers „Die Räuber“, vom Jugendclub des Schauspielhaus Chemnitz.
Neben den allabendlichen Aufführungen bietet das Festival ein breites Spektrum an Workshops mit erfahrenen Theaterprofis wie Judica Albrecht, Ole Georg Graf, Knut Jensen oder Laura de Weck und weiteren. Neu sind in diesem Jahr die praktisch orientierten Fachforen für Theaterlehrer und -pädagogen sowie Studenten.
Das Festivalblog http://blog.theatertreffen-der-jugend.de dokumentiert das Geschehen auf und hinter der Bühne.
Das Theatertreffen der Jugend findet in der Wabe im Prenzlauer Berg statt (Danzigerstraße 101). Karten für jeweils 4,- Euro sind an der Kasse im Haus der Berliner Festspiele, an der Abendkasse in der Wabe oder im Online-Verkauf unter
www.berlinerfestspiele.de erhältlich.
Weitere Informationen unter:
www.theatertreffen-der-jugend.de.

Mittwoch, 19. Mai 10
Fliegende Nonnen bringen himmlische Botschaft nach Hamburg ~ Sister Act feiert am 02. Dezember 2010 Premiere im TUI Operettenhaus
Nonnen sind im Anflug auf Hamburg, und ab jetzt geht es rasend schnell. Am 2. Dezember feiert die Stage Entertainment-Eigenproduktion
Sister Act - Ein himmlisches Musical-Vergnügen Premiere im TUI Operettenhaus. Hamburgs "sündige Meile", die Reeperbahn, ist ab dann fest in der Hand der Musical-Nonnen, die mit unglaublichem Soul und mitreißendem Groove die heiligen Hallen am Spielbudenplatz zum Beben bringen. Selbst die härtesten Ganoven Hamburgs werden dann nicht mehr ihre Colts, sondern nur noch ihre Hüften kreisen lassen.

Das Musical Sister Act, das momentan vor ausverkauftem Haus im Londoner Palladium Theater am West End läuft, beruht auf dem gleichnamigen Film, der allein in Deutschland Millionen von Zuschauern immer wieder begeistert. Die Castings für die Besetzung sind in vollem Gange, und schon bald wird feststehen, wer als Nachtclubsängerin Deloris in die Fußstapfen von Whoopi Goldberg treten darf. Die Schauspielerin wird in Hamburg übrigens genau wie bei der Londoner Produktion als Co-Produzentin auftreten.

Sister Act erzählt die Geschichte der Disco-Diva Deloris van Cartier.Als Zeugin eines Mordes wird Deloris von der Polizei in Schutzhaft genommen und an den einzigen Ort
gebracht, der wirklich Sicherheit bieten sollte: ein Kloster! Als Nonne verkleidet findet sie schnell Fans unter ihren Mitschwestern, denn ihr Leben ist die Musik und so hilft sie kurzerhand dem etwas verstimmten Chor des Klosters auf die Notenschlüssel und sorgt dafür, dass statt den schwachen Nonnenstimmchen ein wahrhaft göttlicher Choral ertönt. Ganz nebenbei verhilft Deloris gemeinsam mit den Mitschwestern auch dem heruntergekommenen Viertel zu neuem Lebensmut - und riskiert dabei, ihre Undercover- Tarnung zu verraten. Die Gangster nehmen die Verfolgung auf und sind ihr schon bald dicht auf der Fährte. Läuft Deloris Zeit ab? Oder hat die Bande die göttliche Kraft einer Schwesternschaft unterschätzt?

Mittwoch, 19. Mai 10
"Wetten, dass..?" live von Mallorca
Amy Mcdonald, Peter Maffay und Mehrzad Marashi zu Gast bei Thomas Gottschalk Bereits zum vierten Mal begrüßt ZDF-Moderator Thomas Gottschalk die Zuschauer am Pfingstsonntag, 23. Mai, 20.15 Uhr, zu einer "Wetten, dass..?"-Show live aus dem "Coliseo Balear" in Palma de Mallorca. Amy Mcdonald, Dieter Bohlen, Nicole und Lionel Richie und Peter Maffay sind in der 189. "Wetten, dass..?" -Sendung zu Gast. Die skurrilen und spannenden Wetten präsentiert wieder Co-Moderatorin Michelle Hunziker.

Sie ist eines der bekanntesten It-Girls, er einer der erfolgreichsten Sänger und Songwriter weltweit: Nicole und Lionel Richie. Bei "Wetten, dass..?" sind Vater und Tochter zum ersten Mal gemeinsam im deutschen Fernsehen zu sehen. Musiker, Produzent, Pop-Titan - Dieter Bohlen ist mittlerweile zur Kultfigur avanciert. Mit dabei in Palma sind seine beiden "Superstars" Mark Medlock und Mehrzad Marashi. Sie präsentieren die TV Premiere ihrer neuen Single "Sweat (a lalalala long)". Mit zehn olympischen Medaillen, zwei Weltmeister- und 22 Europameistertitel ist Franziska van Almsick die erfolgreichste deutsche Schwimmerin aller Zeiten. 2004 beendete Sie Ihre Profikarriere und ist seitdem als Moderatorin, Model und Designerin erfolgreich. Am 23. Mai stellt sie sich bei "Wetten, dass..?" der Herausforderung als Wettpatin. Zum ersten Mal zu Gast in der Show ist die dreifache Comedy-Preisträgerin und Möchtegern-Prinzessin Cindy aus Marzahn. Ebenfalls auf der Wettcouch Platz nehmen Schauspieler, Comedian und Synchronsprecher Rick Kavanian sowie die ehemalige Miss Südafrika und ZDF-WM-Expertin Jo-Ann Strauss.

Weltweit verkaufte er über 35 Millionen Tonträger, 14 seiner Alben landeten auf Platz eins der Charts, 2009 feierte er sein 40-jähriges Bühnenjubiläum: Peter Maffay. Bei "Wetten, dass..?" singt er ein Medley seiner größten Hits. Amy Mcdonald wurde 2009 mit dem Echo als beste Newcomerin ausgezeichnet. Auf die Baleareninsel bringt sie ihren Hit "Don't tell me that it's over" mit. "Wavin' Flag" wird als der WM-Song 2010 gehandelt. Bei Thomas Gottschalk präsentiert K'Naan seine Fußballhymne gemeinsam mit dem spanischen Superstar David Bisbal. Für sein neues Album hat sich Gitarrenlegende Jeff Beck die Grammy-Gewinnerin Joss Stone an seine Seite geholt. Gemeinsam werden Sie ihre Version des Jay Hawkins-Klassiker "I put a spell on you" performen.

Mittwoch, 19. Mai 10
"Götz Alsmanns Nachtmusik" ~ ZDF-Show mit Katie Melua, Sol Gabetta und Aura Dione
Fünf Stars aus fünf Ländern: In seiner zwölften "Nachtmusik" begrüßt Götz Alsmann die britisch-georgische Singer-Songwriterin Katie Melua, die argentinische Cellistin Sol Gabetta, den chinesischen Pianisten Yundi, den niederländischen Musikkabarettisten Hans Liberg und den dänischen Shootingstar Aura Dione. Ein Highlight der Sendung, die das ZDF an Pfingstmontag, 24. Mai 2010, 23.35 Uhr, ausstrahlt, ist die TV-Premiere von Katie Meluas Song "The Flood" zwei Tage nach Erscheinen ihres neuen Albums. Typisch für "Nachtmusik" sind die gemeinsamen Zugaben der Gäste mit Götz Alsmann: Katie Melua hat mit "Aqac me var" ("Lied von der Sonne") ein Kinderlied aus ihrer Heimat mitgebracht. Sol Gabetta, 2009 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, spielt Edward Elgars Klassiker "Salut d'amour". Hans Liberg, einer der Altmeister des Musikkabaretts, unterhält die Zuschauer mit schrägen Vergleichen, skurril verdrehten Fakten und musikalischen Scherzen. Aura Dione, die 2009 mit ihrer Debütsingle die Charts stürmte und soeben mit Platin ausgezeichnet wurde, stellt ihren neuen Hit "Song For Sophie" vor. Yundi spielt ein Nocturne von Frédéric Chopin. Begleitet werden die Solisten von der Götz Alsmann Band und dem "Nachtmusik" Orchester.

Unter der Internetadresse
www.nachtmusik.zdf.de findet gibt es umfangreiches Begleitmaterial zur Sendung, darunter Interviews, die der Musikjournalist Axel Brüggemann backstage mit den Künstlern geführt hat. Einige der Interviews sind auch auf dem ZDF-YouTube-Kanal (www.youtube.com/zdf ) abrufbar.

Die nächste Ausgabe von "Götz Alsmanns Nachtmusik" wird voraussichtlich im Dezember 2010 im ZDF zu sehen sein.

Mittwoch, 19. Mai 10
Keith Warner wird Direktor des Königlichen Opernhauses Kopenhagen
Der Brite Keith Warner, einer der wichtigsten Regisseure der Oper Frankfurt während der Intendanz Bernd Loebes, wird ab Juli 2011 die Position des Direktors des Königlichen Opernhauses Kopenhagen bekleiden.
In Frankfurt inszenierte er bisher mit großem Erfolg Rossinis Aschenbrödel, Dallapiccolas Volo di notte und Il prigioniero, Blochs Macbeth, Brittens Death in Venice und Reimanns Lear sowie in der aktuellen Spielzeit 2009/10 die Deutsche Erstaufführung von Thomas Adès' The Tempest. In der Saison 2010/11 kehrt er für die Neuinszenierung von Pizzettis Murder in the Cathedral an den Main zurück.

Keith Warner, Regisseur:
Keith Warner ist einer der bedeutendsten britischen Regisseure unserer Zeit. Er war Co-Director der English National Opera in London, der Scottish Opera in Glasgow und Künstlerischer Leiter der Opera Omaha in Nebraska. Bei mehr als 100 Opern, Musicals und Sprechtheaterstücken führte er in der ganzen Welt Regie. Bisherige Höhepunkte waren u.a. die Uraufführung von John Caskens God´s Liar in London und die amerikanische Premiere der Oper Golem desselben Komponisten, Lohengrin in Bayreuth, The Turn of the Screw in Brüssel und die beiden Ring-Inszenierungen in Tokio und London (Royal Opera House Covent Garden). Mit Wozzeck gewann Keith Warner den Olivier Award für die beste Produktion 2003. Der Regisseur ist regelmäßig an der Oper Frankfurt zu Gast. Nach Rossinis Aschenbrödel, Dallapiccolas Volo di notte und Il prigioniero, Blochs Macbeth, Brittens Death in Venice und Reimanns Lear feierte er hier in der aktuellen Spielzeit einen großen Erfolg mit der deutschen Erstaufführung von Thomas Adès' The Tempest. Dem soll in der Saison 2010/11 seine Neuinszenierung von Pizzettis Murder in the Cathedral folgen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Keith Warner zudem mit dem Theater an der Wien, wo er zuletzt mit Orlando Paladino sowie Katja Kabanova Aufmerksamkeit erregte. Weitere Projekte sind z.B. in Dresden (im Juni Gounods Faust), Savonlinna (im Juli Tosca), Kopenhagen, Straßburg, Bregenz und Warschau geplant. [© Oper Frankfurt] 

Mittwoch, 19. Mai 10
Theater- und Performanceprogramm auf dem Tollwood Sommerfestival 2010: Poesie, Artistik und fliegende Küchenmesser
MÜNCHEN. HIMMELBLAUER FESTIVALSOMMER: „Blau, so blau“ lautet das Motto des Tollwood Sommerfestivals, das vom 1. bis zum 25. Juli 2010 im Münchner Olympiapark stattfindet. Das Theaterprogramm präsentiert internationale Produktionen und Performances, darunter drei Deutschlandpremieren: Mit der Outdoor-Performance „Schraapzucht“, einer mit einem großen Schwungrad bespielten Installation, eröffnet die niederländische Gruppe Tuig das Festival. Mit leidenschaftlicher Zigeunermusik und fulminanter Artistik gewährt die französische Compagnie Rasposo in „Le Chant du Dindon“, der ersten Deutschlandpremiere auf dem Festival, Einblick in das Leben einer Nomadenfamilie. Viel „Zirkus ums Essen“ erwartet die Besucher mit dem spanischen Escarlata Circus und der zweiten Deutschlandpremiere „Devoris Causa“, einem poetischen Küchenspaß. In der dritten deutschen Erstaufführung „Circenses“ des belgischen Circus Ronaldo verfolgen die Zuschauer das Geschehen aus zweierlei Blickwinkeln – zuerst im Zuschauerraum sitzend, dann den „verborgenen“ Teil hinter der Bühne erlebend. Zwei Comedies sind ebenfalls auf Tollwood zu sehen: „Hi Dad!“, die neue Solo-Comedy über die Freuden und Leiden des Elternwerdens von Regisseurin Esther Schweins, kommt zum ersten Mal nach München, ebenso wie „Flhip Flhop“, eine Hip Hop-Comedy mit Tanz-Battles und Hip Hop-Beat. Karten für das Theaterprogramm sind unter der Tollwood-Tickethotline 0700-38 38 50-24 (12 Ct/min), auf www.tollwood.de sowie an allen üblichen Kartenvorverkaufsstellen erhältlich.

Theaterprogramm:

Cie Rasposo: „Le Chant du Dindon“
In der Lebensschule der Zirkusnomaden: Mit leidenschaftlicher Zigeunermusik gibt der bekannte französische Cie Rasposo in „Le Chant du Dindon“ Einblick in das Leben einer Nomadenfamilie. Ein fulminantes zirzensisches Erlebnis. (2.-6.7.2010 (außer 4.7.), Deutschlandpremiere)

Escarlata Circus: „Devoris Causa“
Rezepte für die Zirkusküche: Wo Messer fliegen, Chilis brennen und Auberginen singen – ein großer zirzensischer Küchenspaß des spanischen Escarlata Circus, nicht nur, aber auch für Vegetarier. Eine „vegetarisch-kannibalische“ Poesie. (8.-12.7.2010, Deutschlandpremiere)

Circus Ronaldo: „Circenses“
Die zwei Seiten des Zirkus: Der Zuschauer betrachtet das Geschehen aus zweierlei Blickwinkeln – zuerst im Zuschauerraum sitzend, dann den „verborgenen“ Teil hinter der Bühne erlebend. Eine außergewöhnliche Show des belgischen Circus Ronaldo, die die zwei Seiten des Zirkus, Liebelei und Eifersucht hinter der Bühne zeigt. Ein zirzensisches Erlebnis der besonderen Art (15.-19.7.2010, Deutschlandpremiere).

Circo Ripopolo: „A Rovescio“
Große Zirkuskunst auf kleinstem Raum: Während im ausverkauften Zelt die Vorstellung im vollen Gange ist, packen die zwei Mitarbeiter des belgischen Circo Ripopolo die Gelegenheit beim Schopf, um endlich ihre Tricks hinter der Bühne vorzustellen. (22.-25.7.2010)

Eröffnungsveranstaltung: Tuig „Schraapzucht“
Mit der Outdoor-Performance „Schraapzucht“, einer mit einem großen Schwungrad bespielten Installation, eröffnet die niederländische Gruppe Tuig am 1. Juli das Festival (1.-3.7.2010).

Comedy:

Solo-Comedy: „Hi DAD!”
Hilfe. Endlich Papa. Schauspieler Kristian Bader und Regisseurin Esther Schweins haben einst mit „Caveman“ die erfolgreichste Solo-Comedy Deutschlands auf die Bühne gebracht. Für „Hi Dad“ hat sich das Duo wieder zusammengefunden: Auf urkomische Weise beschreibt „Hi Dad“ die ganze Bandbreite des Elternwerdens, mit allen natürlichen Katastrophen, Ängsten, Flüchen, aber auch den stillen emotionalen Momenten, denen ein werdender Vater ausgesetzt ist. (30.6.-2.7.10, Münchenpremiere)

Hip-Hop-Comedy: Flhip Flhop
Eigentlich sollten sie nur die Wohnung eines befreundeten Star-DJs anstreichen, doch schon bald können die beiden Jungs in FLHIP FLHOP die Finger nicht mehr von der Einrichtung ihres Kumpels lassen. Platten, Farbrollen, der kostbare Teppich: Was immer ihnen in die Finger kommt, wird in ihren freundschaftlichen Wettstreit einbezogen und beim Beatboxen, DJing und Hip-Hop-Dance eingesetzt. Klar, dass bei diesem Battle einiges zu Bruch geht – und zwar nicht nur das teure Mobiliar. (21.7., 23.7., 25.7., Münchenpremiere)

www.tollwood.de 

Mittwoch, 19. Mai 10
Jahreshauptversammlung des Bühnenvereins vom 27. bis 29. Mai 2010 in Freiburg – Intendanten und Kulturpolitiker beraten über Situation der Theater und Orchester
Zur Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins treffen sich die Intendanten und Direktoren der deutschen Theater und Orchester sowie die zuständigen Kulturpolitiker vom 27. bis 29. Mai 2010 in Freiburg. Rund 250 Teilnehmer werden erwartet. Der Bühnenverein beschäftigt sich mit der Situation von Schauspiel, Oper, Tanz und Konzert. Dabei wird es im Wesentlichen um die Zukunft unserer Städte sowie um deren Finanzausstattung gehen. Auch die Bedeutung der Kultureinrichtungen für diese Zukunft wird ein Thema sein.

Neu gewählt für die nächsten drei Jahre werden die sechs Präsidiumsmitglieder des Bühnenvereins. Das Präsidium setzt sich aus den Vorsitzenden der verschiedenen Gruppen des Bühnenvereins zusammen (Gruppe der Staatstheater, Stadttheater, Landesbühnen, Privattheater, Intendanten und der Außerordentlichen Mitglieder, zu denen vor allem die Rundfunkanstalten gehören). Bühnenvereinspräsident Prof. Klaus Zehelein wurde bereits 2007 für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt.

Die öffentliche Abschlussdiskussion hat das Thema „Vom Wert der Kunst“ und findet am Samstag, 29. Mai 2010, 11.15 Uhr (Eintritt frei) im Theater Freiburg, Bertoldstraße 46, Winterer-Foyer, statt. Prof. Dr. Dirk Baecker wird ein Impulsreferat halten. Schwerpunkte der Diskussion werden unter anderem sein: Was kann Kunst leisten? Welche Bedeutung hat sie für die Gesellschaft? Was ist sie der Gesellschaft wert im doppelten Sinn, also inhaltlich und finanziell? Gibt es eine Legitimationsdebatte gerade auch mit Blick auf die öffentliche Finanzierung? Es diskutieren: Prof. Dr. Dirk Baecker, Soziologe und Inhaber des Lehrstuhls für Kulturtheorie und -analyse, Zeppelin Universität Friedrichshafen; Prof. Jürgen Flimm, Intendant der Salzburger Festspiele und designierter Intendant der Staatsoper Unter den Linden; Barbara Mundel, Intendantin des Theaters Freiburg; Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main und Präsidentin des Deutschen Städtetages; Prof. Klaus Zehelein, Präsident des Deutschen Bühnenvereins und der Bayerischen Theaterakademie. Moderieren wird Eggert Blum vom SWR.
www.buehnenverein.de

Mittwoch, 19. Mai 10
The Black Eyed Peas | Es regnet Gold und Platin für The E.N.D
Universal Music zeichnet THE BLACK EYED PEAS in Berlin mit Gold und Platin-Awards für Singles und Album aus.
Am Samstag, 15. Mai, wurden The Black Eyed Peas bei ihrem einzigen Deutschland-Konzert in der komplett ausverkauften O2 World in Berlin von den Fans frenetisch gefeiert. Die Rekord-Popband wurde vorab bei einer exklusiven Award-Verleihung von Universal Music mit Gold für eine Single und mit Platin für zwei Singles und Platin für ihr Album ausgezeichnet.
The Black Eyed Peas gehören zu den absoluten Superstars der Musikwelt, räumen international einen Preis nach dem anderen ab und schrieben mit ihren Singles „Boom Boom Pow“ und „I Gotta Feeling“ Musikgeschichte: 26 Wochen standen die Black Eyed Peas ununterbrochen an der Spitze der amerikanischen Charts – keine andere Band hat dies vor ihnen in der 51-jährigen Geschichte der Billboardcharts je geschafft! Auch hierzulande erreichten The Black Eyed Peas mit ihrem aktuellen Album „The E.N.D.“ (The Energy Never Dies) und den dazugehörigen Singles die Top-Positionen: 46 Wochen in den Charts, davon 13 in den Top10, über 500.000 verkaufte Einheiten und 4,5 Millionen Downloads und über 50.000 Radioeinsätze. Am Wochenende zeichnete Universal Music die Black Eyed Peas mit Gold und Platin-Awards aus.

Bevor will.i.am, Fergie, apl.de.ap und Taboo am Samstagabend ihr einziges, komplettes ausverkauftes Deutschland-Konzert in der O2 World in Berlin spielten, übergab das Universal Music Team bei der Award-Verleihung den Black Eyed Peas die Platin-Auszeichnung für das Album „The E.N.D.“, die Single-Auskopplungen „I Gotta Feeling“ und „Meet Me Halfway“ sowie den Gold-Award für die Single „Boom Boom Pow“. Anschließend feierte die Band ausgiebig zusammen mit ihren Fans in der O2 World ihren Erfolg.
www.blackeyedpeas.de 

Dienstag, 18. Mai 10
Hermann Baumann, Orchesterdirektor der Philharmoniker Hamburg, wird neuer Geschäftsführender Intendant des Festivals
Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen starten mit einem neuen Leitungsteam in die Festspielsaison 2010/11. Dies wurde auf der gestrigen Pressekonferenz der Festspiele bekannt gegeben. Neuer Geschäftsführender Intendant des Festivals und Nachfolger von Dr. Benedikt Poensgen wird ab Juli 2010 der 46jährige Orchestermanager Hermann Baumann. Ab Juli 2011 übernimmt der britische Dirigent und Cembalist Laurence Cummings als Nachfolger von Nicholas McGegan die Künstlerische Leitung der Festspiele.

Laurence Cummings zählt zu den vielseitigsten Protagonisten der Historischen Aufführungspraxis. Seit 1999 ist er Musikalischer Leiter des London Handel Festivals, wo er zahlreiche Opern und Oratorien von Georg Friedrich Händel zur Aufführung brachte. Darüber hinaus steht er regelmäßig am Pult des English Concert und des Orchestra of the Age of Enlightenment, das er u.a. auch beim Glyndebourne Festival dirigiert hat. 

Mit Hermann Baumann haben die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen einen profilierten Musikmanager gewinnen können. Als Geschäftsführer und Direktor verschiedener Orchester, zuletzt der Philharmoniker Hamburg, sammelte er Erfahrungen im nationalen wie internationalen Musikbetrieb. In seiner bisherigen Laufbahn verantwortete Baumann die Produktion von über 30 CDs, darunter eine Gesamteinspielung der 15 Sinfonien von Schostakowitsch, die mit dem Echo Klassik und dem MIDEM classical award ausgezeichnet wurde. Die Entwicklung und Umsetzung neuer Musikformate speziell für das junge Publikum ist darüber hinaus eines seiner zentralen Anliegen. „Händel hat uns großartige Musik geschenkt“, so Hermann Baumann. „Das Festival bietet die Möglichkeit, den Blick für die tiefen Emotionen, die diese Musik auslösen kann, zu öffnen und sie einem heutigen Publikum mit modernen Konzertformen nahe zu bringen.“

„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, mit Laurence Cummings als Künstlerischem Leiter und Hermann Baumann als Intendanten ein zugleich erfahrenes und dynamisches Leitungsteam für Göttingen gewonnen zu haben, so Dr. Wilhelm Krull, Aufsichtsrat-vorsitzender der Internationale Händel-Festspiele Göttingen GmbH. „Mit ihren Kontakten zu den Musikmetropolen Hamburg und London werden die Göttinger Festspiele sich noch stärker im internationalen Musikleben positionieren können.“
www.haendel-festspiele.de

Dienstag, 18. Mai 10
3sat: "Der goldene Drache" - Zweites "Starkes Stück" zum Theatertreffen Berlin
Was hat mein Leben mit dem jungen Chinesen zu tun, der mir die Thai-Suppe serviert? Roland Schimmelpfennig beantwortet diese Frage in seinem Theaterstück „Der goldene Drache“, einem Horrorkabinett des globalisierten Alltags. 3sat sendet die Inszenierung am Samstag, 15. Mai, um 20.15 Uhr in Erstausstrahlung. Es ist das zweite der drei „Starken Stücke“ zum Theatertreffen Berlin im 3sat-Programm.
Ein Thai-China-Vietnam-Schnellrestaurant mit dem Namen „Der goldene Drache” ist der zentrale Ort der Handlung. Fünf Asiaten arbeiten illegal in der engen Küche, einer von ihnen ist ein junger Chinese, gepeinigt von Zahnschmerzen. Weil er keine Aufenthaltsgenehmigung hat, kann er nicht zum Arzt zu gehen und wird daran verbluten, dass seine Kollegen ihm den Zahn selbst ziehen. Parallel verlaufen weitere Handlungsstränge: Auf dem Balkon über dem Restaurant steht ein alter Mann mit einem großen Wunsch, den ihm niemand erfüllen kann. Dem jungen Liebespaar in der Dachwohnung des Hauses passiert etwas, das auf keinen Fall passieren sollte. Eine Etage tiefer verlässt eine Frau ihren Mann, obwohl sie dies nie vorhatte. Der benachbarte Lebensmittelhändler entdeckt ein lukratives Nebengeschäft. Eine Stewardess findet in ihrer Thai-Suppe etwas, was da nicht hinein gehört. Und in der Nähe tut eine Grille alles für eine Ameise, um nicht zu verhungern oder zu erfrieren, obwohl der Winter längst vorbei ist.
Fünf Schauspieler springen in fliegendem Wechsel in rund zwanzig verschiedene Rollen, Junge spielen Alte, Männer Frauen und umgekehrt. „Am Theater ist es das Schönste, wenn das ganze System sich verheddert und man nicht mehr weiß, wo oben und unten ist“, sagt Regisseur Schimmelpfennig, der mit erschreckend leichter Hand eine rabenschwarze Sozialparabel inszeniert hat.

Dienstag, 18. Mai 10
Das Erste / "Melodien der Herzen": Vom Chiemsee in den Kaiserwinkel
Er gilt als Sonnyboy der Volksmusik: erfolgreich, vielseitig, smart - ein blonder Frauenschwarm. Schon mit seinem „MusikantenDampfer" begeistert er ein Millionenpublikum - jetzt will Maxi Arland die Zuschauer mit einer zweiten großen Show im Ersten erobern: „Melodien der Herzen" heißt die neue Sendung, bei der der Titel bereits Programm ist. Mit Charme, noch mehr Herz, aber auch mit Augenzwinkern und jeder Menge Schwung führt der Publikumsliebling durch die Sendung.
In der ersten Folge bereist Maxi in einem flotten Oldtimer die traumhaft schöne Landschaft vom Chiemsee bis zum Tiroler Kaiserwinkel und findet dabei beeindruckende Naturwunder, interessante Gesprächspartner, spannende Geschichten und viel Spaß: Mit dem Segelflugzeug hebt Maxi Arland ab und präsentiert ein grandioses Bergpanorama. Auf dem Gipfel des Hochfelln lässt sich das Multitalent das Jodeln beibringen. Später wagt er mit Bikern eine rasante Fahrt und er versucht sich als Dirigent einer Musikkapelle. Ein weiteres Highlight: Der Moderator zündet die größte Kanone Tirols - und sorgt für viel Trubel!
Mit "Melodien der Herzen" trifft der im Chiemgau aufgewachsene Moderator, der in der Sendung auch als Sänger auftritt, nicht nur den richtigen Ton, sondern auch mitten in die Herzen der Zuschauer. Hochkarätige und beliebte Stars aus Schlager und Volksmusik sind heute zu Gast bei Maxi Arland. Allein sechs Gewinner des „Internationalen Grand Prix der Volksmusik" werden mit ihren Hits die Zuschauer begeistern: Géraldine Olivier, Die Ladiner, Henry Arland, das Alpentrio Tirol, die Zillertaler Haderlumpen und Sigrid & Marina.
In der ersten Folge von „Melodien der Herzen" hat Maxi Arland auch einige musikalische Überraschungen parat. Géraldine Olivier: Vielleicht liegt's an ihrem Umzug nach Hamburg, die Schweizerin singt bei Maxi Arland ein Seemannslied. Sigrid & Marina: Mit ihrer Ballade „Schau doch öfter mal nach oben" erinnern die Schwestern aus dem Salzkammergut an die Lieblingslieder ihrer Oma, mit der sie als Kinder auf der Bühne standen. Mara Kayser und der Tegernseer Wolfgang G. Herrmann stehen in „Melodien der Herzen" zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera und singen ein Lied aus dem Album „Freudentränenmeer", in dem Mara Kayser ganz persönliche Momente und erlebte Geschichten verarbeitet hat.
Eine Premiere auch für Rosenherz: Die Gruppe hat bei Maxi Arland ihren ersten Fernseh-Auftritt. Takeo Ischi: Nach Jahren der Fernseh-Abstinenz gibt es ein Wiedersehen mit dem japanischen Meisterjodler, der zeigt, dass er nichts verlernt hat. Brandig: Einen Riesen-Erfolg feierten die „Brandigen" im März 2010 bei den „Bayerischen Special Olympics Winterspielen" in Reit im Winkl mit ihrem Musikmix aus Volksmusik, Jazz und Reggae. In „Melodien der Herzen" lassen sie es bayerisch krachen mit „O'Zapf'n".
Mit Maxi Arland am Samstag, 22. Mai 2010, um 20.15 Uhr im Ersten

Dienstag, 18. Mai 10
Rainer Werner Fassbinder (1945 - 1982): Zum 65. Geburtstag drei seiner Meisterwerke im Spätprogramm des Ersten
Zum 65. Geburtstag von Rainer Werner Fassbinder zeigt Das Erste drei Filme aus dem großen Œvre des früh verstorbenen deutschen Kino-Revolutionärs. Die kleine Filmreihe startet an seinem Geburtstag, dem 31. Mai, mit „Lili Marleen": Darin erzählt Fassbinder frei nach Lale Andersens autobiografischem Roman „Der Himmel hat viele Farben" die melodramatische Geschichte einer gescheiterten Liebe vor dem Hintergrund einer Karriere in Nazi-Deutschland. Am 1. Juni folgt der mehrfach ausgezeichnete Film „Die Ehe der Maria Braun", in dem von der Kehrseite der Wirtschaftswunder-Jahre erzählt wird. Und in dem intensiven Kammerspiel „Die bitteren Tränen der Petra von Kant", das am 2. Juni ausgestrahlt wird, zeigt Fassbinder erneut in schmerzhaft präziser Weise auf, dass es keine herrschaftsfreien Liebesbeziehungen gibt.

Mo., 31. Mai 2010, 0.50 Uhr:
LILI MARLEEN
Deutschland 1980
Regie: Rainer Werner Fassbinder
Darsteller: Hanna Schygulla, Giancarlo Giannini, Mel Ferrer, Hark Bohm
Die deutsche Barsängerin Willie Bunterberg und der Schweizer Jude Robert Mendelsson verlieben sich 1938 zur falschen Zeit und am falschen Ort. Aufgrund einer Intrige von Roberts einflussreichem Vater darf Willie nach einer Deutschlandreise nicht mehr in die Schweiz zurück. Mit Hilfe eines Nazi-Kulturfunktionärs nimmt sie in München eine Schallplatte auf und avanciert mit ihrem wehmütigen Soldatenlied „Lili Marleen" über Nacht zum Star. Doch ihr zweifelhafter Ruhm als Ikone der Nazi-Propaganda überschattet ihre Beziehung zu Robert. Um ihre Liebe zu beweisen, versucht Lili, einen Film mit Informationen über Konzentrationslager außer Landes zu schmuggeln, und gerät so ins Visier der Gestapo.

Di., 1. Juni 2010, 0.20 Uhr:
DIE EHE DER MARIA BRAUN
Deutschland 1978
Regie: Rainer Werner Fassbinder
Darsteller: Hanna Schygulla, Klaus Löwitsch, Ivan Desny, Gottfried John
Weil sie glaubt, ihr Gatte Hermann sei während des Zweiten Weltkriegs gefallen, lässt sich die junge Maria Braun nach dem Krieg mit dem schwarzen US-Soldaten Bill ein. Als Hermann unerwartet nach Hause zurückkehrt, kommt es zu einem Streit mit Bill, in dessen Verlauf Maria den Amerikaner tötet. Hermann nimmt die Schuld auf sich, geht ins Gefängnis. Maria lernt unterdessen den Industriellen Oswald kennen. An seiner Seite macht sie eine glanzvolle Karriere. Dann wird Hermann aus der Haft entlassen.

Mi., 2. Juni 2010, 0.35 Uhr:
DIE BITTEREN TRÄNEN DER PETRA VON KANT
Deutschland 1972
Regie: Rainer Werner Fassbinder
Darsteller: Irm Hermann, Margit Carstensen, Hanna Schygulla, Eva Mattes
Die erfolgreiche Modeschöpferin Petra von Kant verliebt sich Hals über Kopf in die junge Karin Thimm. Petra ermöglicht der verführerischen Karin eine Karriere als Model. Die beiden werden ein Paar. Doch während Petra vollkommen auf Karin fixiert ist, trifft sich diese nach wie vor mit Männern. Als Karin zu ihrem Ehemann zurückkehrt, ist Petra verzweifelt. Verletzt erkennt sie das Heuchlerische in all ihren Beziehungen und wendet sich ihrer schweigsamen Dienerin Marlene zu.

Dienstag, 18. Mai 10
Katy Perry läutet den Sommer mit der Sommerhymne "California Gurls" ein!
Nach vier erfolgreichen Singleauskopplungen von ihrem fünf Millionen Mal verkauften Debütalbum "One Of The Boys" (2008) schickt sich Katy Perry jetzt an, die Radiowellen mit ihrer brandheißen Single "California Gurls" in Flammen zu setzen. Am 7. Mai erlebte die brodelnde Single ihre überraschende Radiopremiere, inzwischen steht sie weltweit zum digitalen Download bereit.
Der neue Song ist ein unwiderstehlicher, mit einer packenden Hookline ausgestatteter Fanfarenstoß, der die Mädels aufruft, in Hot Pants und ein Bikini-Oberteil zu schlüpfen. Die "California Gurls" "werden euer Eis am Stiel zum Schmelzen bringen", versichert Katy Perry in der Partyhymne des Sommers. Der hitzige Track - eine erfrischende Weiterentwicklung von Perrys sprühendem, frechem Sound - folgt auf eine ununterbrochene Reihe von Number-One-Hits, bestehend aus "I Kissed A Girl", "Hot N Cold" und "Waking Up In Vegas" vom Album "One Of The Boys".
Die Idee zu "California Gurls" kam der in Santa Barbara geborenen Perry, als sie auf einer Party beobachtete, wie ihre Freunde beim Hören von Jay-Zs New-York-Grußadresse "Empire State Of Mind" ausflippten. "Alle streckten ihre Gläser in die Luft und tanzten. Da dachte ich mir, 'wir sind nicht in New York, wir sind in Los Angeles! Wie wär's mit Kalifornien? Mit all den Kumpels hier, den Drinks, den hin und her schwingenden Palmen und der sonnengeküssten Haut?'" Perry erinnert sich noch genau an die Situation: "Ich beschloss auf der Stelle, dass wir unsere eigene Antwort [auf Jay-Z] formulieren sollten. Wenn sie die zum ersten Mal hören, sollen die Leute gleich einen Flug nach Kalifornien buchen!" Und weil es geradezu unamerikanisch gewesen wäre, einen Song, in dem von Gin und Körpersäften die Rede ist, ohne die Rap-Ikone Snoop Dogg zu veröffentlichen, holte man ihn mit hinzu, damit er seine unnachahmlichen Vocals beitragen konnte. "Wir dachten, dass es mit ihm bestimmt irre cool klingt und dem Song eine weitere Dimension verleiht", sagt Perry. "Noch mehr West Coast als Snoop geht einfach nicht."
"California Gurls" ist nur ein Vorgeschmack auf das, was noch alles kommen wird, wenn Katy am 27. August ihr brandneues Album "Teenage Dream" von der Leine lässt. Dabei handelt es sich um den Nachfolger des Blockbuster-Debüts "One Of The Boys", das in den USA mit Platin ausgezeichnet wurde und weltweit fünf Millionen Stück verkaufte. Insgesamt vier Smash-Singles gingen daraus hervor, als da wären: "I Kissed A Girl" und "Hot N Cold" (beide auf Platz eins der Charts und für den Grammy nominiert; zusammen verkauften sie über acht Millionen Stück allein in Amerika), "Thinking Of You" (Spitzenreiter der Airplay-Charts in fünf Ländern) und "Waking Up In Vegas" (2,3 Millionen Verkäufe in den USA und ebenfalls No. 1 der Airplay-Listen in fünf Ländern). Alles in allem hat Perry bislang 22 Millionen Singles, Digital-Downloads und Accessoires fürs Handy verkauft.
www.emimusic.de/katy_perry

Dienstag, 18. Mai 10
GOSSIP: "Pop Goes The World" - Die neue Single aus dem Gold-Album "Music For Men"
Sollte es mehr als neun Monate nach Veröffentlichung des Albums "Music For Men" in Deutschland tatsächlich noch irgendwelche Zweifler an der allgemeinen Großartigkeit und dem unglaublichen Unterhaltungswert von Gossip gegeben haben, so überzeugten Beth Ditto und Co. mit einem denkwürdigen Auftritt beim Samstagabend-ZDF-Klassiker "Wetten Dass..?" auch den letzten Musikfan hierzulande. Nachdem die Band vor dem TV-Millionenpublikum und tausenden Zuschauern in der Salzburg Arena mit ihren Mega-Hit "Heavy Cross" (Platinstatus in Deutschland) abgeräumt hatten, begeisterte Gossip-Frontfrau Beth Ditto im Anschluß mit einem (insbesondere für Hansi Hinterseer) umwerfend charmanten Besuch auf Thomas Gottschalks Prominenten-Couch. Die Folge: "Heavy Cross" stürmte Monate nach Veröffentlichung zurück in die Top 5 der Media Control Single Charts und das Album "Music For Men" (ebenfalls Platinstatus) schoss nach 41 Wochen in den Charts auf Platz zehn der Longplay Hitliste - und sicherte damit erstmals eine Notierung in den deutschen Top Ten. Nun steht der Titel der dritten Auskopplung fest: nach "Heavy Cross" und "Love Long Distance" erscheint der Live-Favorit "Pop Goes The World" am 21. Mai als neue Single.

Und da offenbar weder die Band noch ihre deutschen Fans von einander genug bekommen können, stehen für Juni wieder einige Live-Daten auf dem Gossip'schen Tourplan. Die Termine auf einen Blick:

02.06. Berlin, Zitadelle Spandau
05.06. Nürburgring, Rock am Ring
06.06. Nürnberg, Rock im Park
07.06. Hamburg, Stadtpark

www.gossipyouth.com

Dienstag, 18. Mai 10
"Bädertournee" erfolgreich beendet
Anlässlich des 15. Chursächsischen Sommer als "Sächsisch | Böhmisches Kulturfestival" eröffnete die Chursächsische Philharmonie aus Bad Elster erstmalig gemeinsam mit dem Westböhmischen Sinfonieorchester Marienbad das diesjährige, grenzüberschreitende Sommerfestival in Bad Elster (01.05.) sowie anschließend bei den repräsentativen "Kursaisoneröffnungen" in den böhmischen Bädern Marienbad (07.05.) und Franzensbad (14.05.) "Dieser Dreiklang bedeutete für alle Beteiligten eine Premiere und soll der Startschuss für eine noch intensivere Zusammenarbeit, insbesondere im Kultubereich werden", so der Tenor der Verantwortlichen. Auf dem musikalischen Programm standen bei dieser verbindenden "Bädertournee" das berühmte Violoncellokonzert von Antonin Dvorák in h-Moll, welches unter der Stabführung des Marienbader Chefdirigenten Michael Rohác und des Prager Solisten Lukáš Pospíšil erklang sowie die 4. Symphonie in e-Moll op. 98 von Johannes Brahms unter der musiklischen Leitung von GMD Florian Merz aus Bad Elster. Die drei Konzerte in der europäischen Bäderregion waren allesamt ausverkauft und erfreuten sich auch bei grenzüberschreitender Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien großer Anerkennung. Für die nächste Spielzeit sind bereits weitere Gemeinschaftskonzerte geplant: Dann wird musikalisch "getauscht": Rohác dirigiert das Violinkonzert von Johannes Brahms und Merz die berühmte 8. Symphonie von Dvořák - als gelebter kultureller Austausch im Herzen Europas.
15. Chursächsischer Sommer: "Sächsisch | Böhmisches Kulturfestival": 1. Mai bis 3. Oktober 2010
ROBERT-Schumannfest Bad Elster: 4. bis 8. Juni 2010
www.chursaechsische.de

Dienstag, 18. Mai 10
Neues Theater Höchst: Vorverkauf für den Herbst beginnt am 19. Mai
Höchst. Auch wenn das Frühjahrsprogramm des Neuen Theaters noch einen guten Monat lang läuft, ist Programmchef Ralf Ebert gedanklich bereits im Herbst. Und das aus gutem Grund: Am Mittwoch, 19. Mai, startet schließlich der Vorverkauf für ausgewählte Veranstaltungen im September und Oktober.
Los geht es am 10. und 11. September mit Henny Nachtsheims erstem Comedy-Solo „Den Schal enger schnallen und in die Ohren spucken“.
Am 13. Sept. folgt „Nette Rabenväter“ mit Gerd Knebel (Badesalz) und Olaf Mill (Türzueszieht), beide auch bekannt als die Frontmänner von „Flatsch“. Ihr Auftrag: Lieder aller Art, vorgetragen auf akustischen Gitarren, Mandoline, Ukulele, diversen Blasinstrumenten, Mundharmonika und versprenkelten E-Gitarren, dazu deutsche Texte mit schwarzendoofen-netten-bösen-geraden und schiefen Themen.
„Nessi Tausendschön“ präsentiert „Das Beste vom Besten von der Besten“ am 18. September, und „Ab 20 Uhr wird zurückgeschossen“ heißt es preußisch kabarettistisch dank Barbara Kuster am 23. September.
„Du willst es doch auch“ behauptet Florian Schroeder am 24. und 25. September, und Vince Ebert liefert vom 26. bis zum 28. September die Vorpremiere seines neuen Programms „Noch wissen wir garnix“ ab. Ein Abend im Übrigen, an dem die Presse nicht zugelassen ist.
Verlegt werden könnte hingegen „Sapiens - Eine Lebensreise“ mit Kay Ray am 29. September. Allerdings nur bei großer Nachfrage, und dann ins Bikuz.
Skurriles Klavier-Kabarett unter dem Motto „Lapsuslieder“ gibt es einen Abend später am 30. September. Der Tausendsassa zwischen Kabarett, Poesie und Klaviermusik, Marco Tschirpke, packt dann mit einem spitzbübischen Grinsen verblüffende und punktgenaue Wahrheiten in kurze, poetische Statements.
Das neue Programm des Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer(!)Kabaretts, „Moses war ein Mehrteiler“ erwartet die Besucher am 4. Oktober, und am 5. Oktober gibt es „Radio Heimat – Geschichten von Zuhause“ mit Frank Goosen im Neuen Theater.
„Im Rahmen des Unmöglichen“ heißt es gleich zweimal, wenn das „Chaostheater Oropax“ am 6. und 7. Oktober in Höchst gastiert.
„Gebrochen Deutsch“ kommt Lutz von Rosenberg Lipinski mit lustigem Kabarett und intelligenter Comedy am 8. Oktober daher.
Nicht verlegt, sondern von Haus aus im Bikuz gibt es am 8. Oktober den „Hassprediger“. Eine Performance der anderen Art: Der umstrittenste aller kabarettistischen Demagogen, Serdar Somunco, stellt Ausschnitte aus berühmten Reden der Weltgeschichte von Osama Bin Laden bis Roland Koch einander gegenüber. Wenn man jetzt noch die Namen derjenigen wüsste, deren Reden da gerade verlesen werden ...
„Ganz schön Feist“ geht es außerdem beim „Klassentreffen“ am 9. und 10. Oktober mit Popacappellacomedy zu. Auch hier gilt: Achtung. Wird bei großer Nachfrage ins BIKUZ Höchst verlegt.
Die Lokalmatadoren von der „keltischen“ Folk-Front, „Kenavo", greifen am 12. Oktober zu den bewährten Traditionals aus Irland, Schottland, Wales und der Bretagne. Mit der „Gaita“, dem galizischen Dudelsack, sind noch zusätzliche Inspirationen hinzugekommen.
Impro-Comedy gibt es am 13. und 14. Oktober mit „Springmaus“, und „Bodo Wartke“ präsentiert am 17. und 18. August mit „König Ödipus“ Mythologie federleicht. Heißt: Die griechische Tragödie als Solo-Theater – ein musikalischer, kurzweiliger, frech und intelligent präsentierter Klassiker, der das Publikum mitreißt, der die Laune und das Bildungsniveau schlagartig hebt.
„Alleingang“ heißt am 20. Oktober die Solotour 2010 von „Klaus Lage“ auf der Bühne des Neuen Theaters, und „15 Jahre Füenf – Die Jubiläumstour“, bei der VokalSpaß ernst genommen wird, folgt am 21. und 22. Oktober.
Dass „Durst schlimmer als Heimweh ist“, beweist auch Stand-Up-Poet “ Jess Jochimsen, also: die rheinische Komik-Queen, am 23. Oktober. Anka Zink hingegen behauptet am 24. Oktober „Sexy ist was anderes“. Was sie meint: Na ja: Fummeln war früher, heute ist twittern. Wir sind digital und unverbindlich. Wer nervt, wird einfach per Mausklick gelöscht. Das neue Programm von Anka Zink ist ein Fest für die ganze zerrüttete Familie! Aber hier gibt es für alle ein Quantum Trost, sichere Wege aus der Krise und als Topbonus eine saftige Prise Humor.
Den braucht es am 25. Oktober zumindest nicht im übertrieben Maß. Dann nämlich steht mit der „Frankfurt City Blues Band“ eine Band, die seit dreißig Jahren ihren eigenen Weg geht und immer das Ohr an der Melodie der Zeit hat, auf der Bühne.
„Elke versteht das“ heißt das neue Schmalenbach-Programm, das am 26. Oktober sanft begleitet vom leichten Late-Night-Jazz des Frankfurt Jazz Trios über die Bühne geht.
Dagegen kommt „Carmen verzweifelt gesucht“ Dank Ingrid El Sigai, Markus Neumeyer und Frank Wolf am 27. Oktober zwar als große Oper aber in kleiner Besetzung daher. Eine ganze Oper in 45 Minuten verdichtet, gesungen, geflüstert, gebrüllt, gehämmert, zersägt, gestreichelt. Wobei dies nur der zweite Teil ist. Im ersten Teil wird Carmen verzweifelt gesucht. Was sonst.
Mit „Linne und Riesling“ steht am 28. Oktober erotischste Traumduo seit Laurel & Hardy auf der Bühne. Wer da nicht „Hilfäää!!!“ schreit, ist selber schuld.
Komische Geschichten und Gedankensplitter aus einem facettenreichen Schauspieler-Leben, melancholische Rückblicke, eine Menge kurioser und berührender Erlebnisse, liebevoll-musikalische Betrachtungen, manchmal aus bissiger Perspektive präsentiert Jan-Gregor Kremp unter dem Titel „Kremp – ist mir so passiert“ am 28. Oktober, und am 30. Oktober zeigt das „Tom Haydn Trio“, wo „Hundstrümmerl“ zu Seitensprüngen zwingen, sabbernde Lustgreise auf erotomane Finanzbeamtinnen treffen und der Leichenschmaus zum kulinarischen Event avanciert.
Ach. Noch etwas: Auch Heinz Becker, sprich: Gerd Dudenhöffer ist schon wieder im Vorverkauf. Mit der Uraufführung des neuen Programms am 27. April 2011 und weiteren Vorstellungen vom 28. April bis zum 7. Mai.
www.neues-theater.de

Samstag, 15. Mai 10
3sat Foyer: Die Themen der nächsten Sendung
FOYER - Das Theatermagazin
In Babelsberg entsteht "Anonymous", der neue Film von Regisseur Roland Emmerich, der sich nach seinen Katastrophenfilmen nun einem anderen Sujet zuwendet: "Anonymous" erzählt, wie es dazu kam, dass nicht William Shakespeare der Autor seiner Stücke war, sondern der Earl of Oxford. Vanessa Redgrave spielt Queen Elizabeth, Rhys Ifans den Earl of Oxford. "FOYER - Das Theatermagazin" besucht das Filmset.

Weitere Themen in "FOYER": der Theaterstreit bei den Passionsspielen in Oberammergau, Christoph Schlingensiefs neues Stück "Via Intolleranza II", die Produktion "Das globale Rheingold" der katalanischen Theatergruppe "La Fura dels Baus" in Duisburg, das Stück "Trollmanns Kampf - Mer Zikrales" am Schauspiel Hannover und ein Porträt des Videokünstlers Chris Kondek.

Samstag, 15. Mai 10
Intensiv-Workshop in Bühnenkampf mit Kristoffer Jörgensen
Der Norwegier Kristoffer Jörgensen hält am 22. Mai 10 einen Intensiv-Workshop in Bühnenkampf in Berlin (11.00-17.00, in der Agentur für Stuntdienstleistungen
Reiner Werner).

The workshop:
Punches, kicks, grappling, throws, falls, rolls and other handy tools for creating fun, exciting and safe fight scenes for the theatre.
The workshop will be directed at professional performers from the worlds of theatre, film, dance and the circus; however, no previous experience with stage combat required.

Themes covered: Warming up ~ Fighting technique ~ Reactions ~ Rolls and falls ~ Fight choreography~ Safety

The workshop will be held in English, with German-speaking assistant available. Price: 40 EURs. Registration:
jorgensen@kulta.no

Kristoffer Jörgensen :
World Champion, Stage Fencing 2008
Certified instructor, Nordic Stage Fight Society
President, Norwegian Academy of Artistic Fencing
Stunt coordinator, 15 years experience
More than 100 professional fight choreographies for theatre
Aikido black belt
Head of Circus Dept, KULTA Culture Center, Norway
Will sing and whistle on occasions

Samstag, 15. Mai 10
Lulu - Das Musical: Heute Uraufführung am Landestheater Tirol
Als Brigitte Fassbaender 1992 am Tiroler Landestheater Alban Bergs Lulu inszenierte, hätte sie wohl kaum gedacht, dass sie im Jahr 2010 ein Musical gleichen Namens schreiben würde. Die Idee hatte der Regisseur und Choreograph Pierre Wyss, ein Komponist war bald gefunden: Stephan Kanyar, der bereits ein erfolgreiches Frankenstein-Musical geschrieben hatte.
Als Vorlage dient mit Frank Wedekinds Erdgeist und Die Büchse der Pandora die Geschichte einer schillernden Frauenfigur der Weltliteratur – Lulu. Sie ist sprichwörtliche Kindfrau und Femme fatale, Unschuld und Verführerin, arglose Naive und gefährliches Tier, Projektionsfläche für männliche Sehnsüchte und Begierden. Lulu eilt von einem Mann zum nächsten. Ihrem beispiellosen Aufstieg zur Gattin des Chefredakteurs Dr. Schön folgt ein atemloser Abstieg, der mit ihrem Tod durch den Frauenmörder Jack the Ripper endet.
In einer revuehafte Erzählweise mit eindringlichen Liedern, lasziven Tangos und ironischen musikalischen Kommentaren zeigt Lulu – Das Musical nicht nur das Schicksal dieser Frau mit ihrem kompromisslosen Anspruch auf ein intensives Leben, sondern auch das bizarre Tableau einer bürgerlich-verlogenen Gesellschaft, in der Heuchelei höher geschätzt wird als lustvolles Begehren.
In der Partie der Lulu ist die junge Musicaldarstellerin Lucy Scherer zu erleben. Lucy Scherer absolvierte ihr Studium an der Universität der Künste Berlin, Studiengang Musical/Show, das sie mit Auszeichnung abschloss. Im Theater des Westens Berlin stand sie als Sarah in Tanz der Vampire auf der Bühne. Anschließend gastierte Lucy Scherer in St. Gallen als Eponine in der Schweizer Erstaufführung von Les Misérables und spielte die Glinda in Wicked – Die Hexen von Oz in Stuttgart. Als Jack/Erzähler gastiert der Musicalstar Máté Kamarás, der bereits unglaubliche 700mal den Tod in Elisabeth - in Wien, Ungarn und bei der Wiener Japan Tournee - verkörpert hat. Mehr Info

Samstag, 15. Mai 10
Christina Kratzer (24) aus Adelsheim gewinnt öffentliches Vorsingen im SI-Centurm Stuttgart
Über 150 Bewerber meldeten sich in den vergangenen zwei Wochen zum Casting-Wettbewerb "WE WILL ROCK YOU sucht das größte Rocktalent Baden Württembergs" an. Nach einer intensiven Vorauswahl wurden 40 Teilnehmer zum öffentlichen Vorsingen auf die Showbühne des SI-Centrums eingeladen und rockten im Wettstreit um den Einzug ins Finale. Am Ende konnte die Adelsheimerin Christina Kratzer (24) mit ihrer energiegeladenen Performance des Songs "What´s up" von den 4 non Blondes
die Jury überzeugen und das Finale für sich entscheiden.

Die Jury, bestehend aus den Hauptdarstellern der aktuellen Show im Apollo Theater Mark Seibert (Galileo), Brigitte Oelke (Killer Queen) und DMJ (Brit), war begeistert von der hohen Qualität der Darbietungen: "Die Teilnehmer haben uns mit ihren Songs und ihren leidenschaftlichen Interpretationen sehr beeindruckt. Christina hat mit ihrer coolen Rockstimme das größte stimmliche Potential gezeigt und uns alle überzeugt", so Galileo-Darsteller Mark Seibert. "Am liebsten hätten wir viele zum Sieger gemacht, aber es kann eben nur einer gewinnen. Allen anderen können wir nur sagen: The Show Must Go On", ergänzt DMJ, der allabendlich als Brit auf der Musical-Bühne steht.

Einige hundert jubelnde Zuschauer machten das Vorsingen zum einzigartigen Erlebnis für alle Beteiligten und brachten das SI-Centrum bei der Wahl des Publikumslieblings regelrecht zum Beben.

Die Siegerin Christina Kratzer war nach ihrem Finalsieg vollkommen überwältigt: "Die Atmosphäre hier war absolut grandios. Wir haben uns alle gegenseitig unterstützt und auch die Profis in der Jury waren total positiv. Ich bin einfach nur glücklich dabei gewesen zu sein. Dass ich am Ende gewonnen habe, kann ich noch gar nicht fassen." Am meisten freut sich das frischgebackene Rocktalent über die gewonnene Reise zu WE WILL ROCK YOU nach London. "Ich habe das Stück schon in Stuttgart gesehen. Es ist für mich die tollste Show, die ich kenne. Nun kann ich sie auch mal am Ursprungsort des Rocks sehen." Neben der Reise nach London erhält die Gewinnerin eine professionelle CD-Aufnahme und einen Musicalworkshop im Apollo Theater.

Bei diesem Workshop wird sie auch die anderen vier Finalisten, Sabrina Brüggemann (16) aus Fellbach, Vera Herbst (16) aus Rechberghausen, Julia Dürr (17) aus Gechingen und Michael Wittel (21) aus Rottenburg, wiedertreffen, die sich ebenfalls dafür qualifiziert haben. Der Rottenburger Michael Wittel freut schon jetzt darauf, hinter die Kulissen von
WE WILL ROCK YOU zu schauen: "Ich bin so gespannt, wie ein Tag im Theater aussieht und wie die Atmosphäre hinter der Musicalbühne ist. Wir werden bestimmt eine Menge von den Profis lernen und ja auch unsere Jury wiedertreffen."

Seit 2008 rockt das Original Musical von Queen und Ben Elton in Stuttgart. Das einzigartige Stück um Rebellion und Rock begeistert noch bis 16. September 2010 das Publikum. Danach folgt "Ich war noch niemals in New York" mit den Songs von Udo Jürgens.

Donnerstag, 13. Mai 10
Schneider-Schott-Musikpreis Mainz 2010: Preisträgerkonzert der Sopranistin Anna Prohaska im Staatstheater Mainz
Die junge Berliner Sopranistin Anna Prohaska erhält an diesem Sonntag, den 16. Mai 2010, 18 Uhr, im Kleinen Haus des Staatstheaters Mainz den renommierten Schneider-Schott-Musikpreis Mainz 2010. Der Preis wird übergeben von der Mainzer Kulturdezernentin Marianne Grosse und von Friederike Baechle, der Tochter des Stifters. Der Eintritt zu diesem Preisträgerkonzert ist frei, Einlasskarten gibt es an der Theaterkasse im Großen Haus (Telefon 06131/2851-222) und an der Abendkasse.

Anna Prohaska wurde 1983 geboren und wuchs in einer Wiener Musikerfamilie auf. Singen und Musizieren waren hier selbstverständlich. Dies mag ihren spontanen Zugang zu verschiedenen Musikstilen ebenso erklären wie das Selbstvertrauen, das die Auftritte der jungen Sopranistin auszeichnet. Seit ihrem vierzehnten Lebensjahr erhielt sie Unterricht in Klavier, Musiktheorie und Stimmbildung bei Eberhard Kloke. Noch vor dem Abitur begann sie ein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Norma Sharp, Brenda Mitchell und Wolfram Rieger, das sie 2009 mit dem Diplom im Fach Gesang beendete. Nach Engagements an der Komischen Oper Berlin (u. a. in Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ ) wurde Anna Prohaska zu Beginn der Spielzeit 2006/07 Ensemblemitglied der Staatsoper Unter den Linden Berlin, wo sie u. a. bei der Uraufführung von Peter Ruzickas „Hölderlin“ mitwirkte. 2008 debütierte sie mit den „Vier Liedern“ op. 13 von Anton Webern bei den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle. Bei den Salzburger Festspielen 2009 wurde sie in „Al gran sole carico d’amore“ von Luigi Nono mit den Wiener Philharmonikern unter Ingo Metzmacher gefeiert. Im Herbst des gleichen Jahres überzeugte sie als Interpretin der Uraufführung von Wolfgang Rihms „Mnemosyne“.

„Die Jury verleiht der Sopranistin Anna Prohaska den Schneider-Schott-Musikpreis 2010 für ihre musikalisch und intellektuell gleichermaßen herausragenden Interpretationen und ihre außerordentliche künstlerische Reife“, heißt es in der Begründung. „Anna Prohaska besticht in Konzert- und Opernpartien durch hohes technisches Können und geistige Durchdringung sowohl der musikalischen Struktur als auch der Texte. Unbedingte künstlerische Ernsthaftigkeit verbindet sie mit rascher Auffassungsgabe, Leidenschaft und dem Mut, sich ständig neuen Herausforderungen zu stellen. Spiellust, Verständnis des emotionalen Gehalts und Temperament begleiten ihre überragenden sängerischen Fähigkeiten und verleihen ihr außerordentliche Bühnenpräsenz.“

Die Jury hob außerdem das gefächerte Repertoire Anna Prohaskas, das von Purcell über Mozart, Schubert und Webern bis hin zu Nono, Ligeti und Henze reicht, hervor. Neben der Alten Musik gilt die besondere Liebe der Sängerin der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Musik. „Die Jury des Schneider-Schott-Musikpreises Mainz zeichnet mit Anna Prohaska eine junge Sängerin aus, die ihr überragendes Talent mit großem Verantwortungsbewusstsein in den Dienst ihrer Kunst und besonders auch der zeitgenössischen Musik stellt.“ 

Zur Jury des Schneider-Schott-Musikpreises 2010 gehörten Prof. Giselher Schubert (Hindemith-Institut Frankfurt, Jury-Vorsitzender), Dr. Achim Heidenreich (Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe), Dr. Christiane Krautscheid (Schott Music), Prof. Wolfgang Rihm (Komponist, Karlsruhe), Lars Vogt (Pianist, Berlin).

Der Schneider-Schott-Musikpreis
Der Mainzer Musikverleger Heinz Schneider-Schott (1906-1988) stiftete der Stadt Mainz Mitte der 80er-Jahre Beträge zur Vergabe eines Musikpreises. Der Preis wurde von 1986 bis 2006 jährlich, seit 2006 im Zweijahresrhythmus vergeben. Preisträger, so der Stiftungsvertrag, sollen „förderungswürdige und förderungsbedürftige Komponisten, Interpreten und Musikensembles auf dem Gebiet der ernsten Musik“ sein. Dabei sollen „Leistungen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik bevorzugt“ werden. Die Auswahl der bzw. des Preisträgers erfolgt von einer fünfköpfigen aus Musiksachverständigen bestehenden unabhängigen Jury. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Seit der ersten Verleihung des Schneider-Schott-Musikpreises Mainz 1986 an Detlev Müller-Siemens erhielten herausragende Künstler wie Adriana Hölszky, Isabel Mundry, Enno Poppe, Neue Vokalsolisten Stuttgart, Ensemble Modern, ensemble recherche, Salome Kammer, Mike Svoboda und zuletzt Marton Illés den Preis.

Die Preisträger seit 1986
1986: Detlev Müller-Siemens und Wolfgang von Schweinitz
1987: Ensemble Modern
1988: Hans-Jürgen von Bose
1989: Herbert Henck und Walter Zimmermann
1990: Adriana Hölszky
1991: Gruppe Neue Musik Hanns Eisler
1992: Ulrich Stranz
1993: Steffen Schleiermacher/Ensemble Avantgarde
1994: Jörg Birkenkötter und Hanspeter Kyburz
1995: ensemble recherche
1996: Isabel Mundry und Moritz Eggert
1997: Nomos Quartett
1998: Helmut Oehring
1999: Ensemble 13
2000: Michael Riessler und Mike Svoboda
2001: Babette Koblenz
2002: Jörg Widmann
2003: Salome Kammer und Thomas E. Bauer
2004: Ensemble Neue Vocalsolisten Stuttgart
2005: Enno Poppe
2006: Peter Schöne
2008: Márton Illés
2010: Anna Prohaska

Donnerstag, 13. Mai 10
„Festspiele am Rheinblick 2010“ – Vorverkauf startet am 17. Mai 2010
Bendorf. Der Sommer auf der Vierwindenhöhe wartet mit Theater, Musik und lauschigen Sommerabenden auf die Freunde des Freilichttheaters. Die „Festspiele am Rheinblick“ oder besser gesagt, die Festspiele bei denen der Rheinblick bei allen Veranstaltungen inklusive ist, geben schon jetzt einen Ausblick auf das Festivalprogramm. An sechs Wochenenden im Juli und August steht der Kulturgenuss unter freiem Himmel im Vordergrund. Nach dem überwältigenden Erfolg im ersten Jahr des Bestehens der Freilichtbühne auf der Vierwindenhöhe, haben sich die Macher aus den Reihen des Kulturforums der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde (GGH) Bendorf e.V. ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen. Möglichst vielen verschiedenen Geschmäckern soll Rechnung getragen werden. Während im vergangenen Jahr ausschließlich die Theaterkunst in Form des heimatgeschichtlichen Stückes „Ein Bergmann in Bendorf“ zu sehen war, wird das Angebot im Sommer 2010 um musikalische Auftritte erweitert werden. Lieder, Songs und Chansons erklingen beispielsweise, wenn das „Duo Balance“ und Dirko Juchem die Gäste mit auf eine musikalische Reise ins Nachbarland Frankreich nehmen (20.8.). Ein stimmgewaltiger Abend verspricht auch der Opern-, Operetten- und Liederabend mit der Bendorfer Sopranistin Edeltrud Kahn zu werden (14.8.).

Um sich einen besseren Überblick über die musikalischen Veranstaltungen, als auch die verschiedenen Termine der Theateraufführungen der „Findlinge“ zu verschaffen, liegt ab sofort in vielen Bendorfer Geschäften der druckfrische Programmflyer des Kulturforums zur kostenlosen Mitnahme aus. Alle Informationen auf einen Blick lassen hoffentlich keine Fragen mehr offen. Ein kurzer Einblick zur Thematik des diesjährigen Theaterstücks, alle Termine, Preise und Uhrzeiten sind darin, nebst Vorverkaufsstellen zu finden. Karten können allerdings auch per Email reserviert werden.

www.kulturforum-bendorf.de: Die Website des Kultuforums ging in der vergangenen Woche offiziell an den Start. Damit präsentieren sich das Kulturforum und die „Festspiele am Rheinblick“ auch im Internet. „Die Chancen der vernetzten Welt nutzen“, so lautet die Meinung der Verantwortlichen des Kulturforums. Dieses attraktive Fleckchen Erde bietet mit dem fantastischen Blick auf den Rhein und die Region einen wunderbaren Platz um Menschen, Musiker, Schauspieler und Kulturgenießer zusammen zubringen. Das Internet bietet eine Möglichkeit die Freilichtbühne weiter publik zu machen und Besucher außerhalb Bendorfs dorthin einzuladen. Einen Klick wert ist diese Seite allemal, denn neben der Geschichte der Eisenerzröstöfen, hält sie viele Informationen zur Bühnensaison 2010 bereit und ist mit Texten und Bildimpressionen der perfekte Vorgeschmack auf die „Festspiele am Rheinblick“. Der Kartenvorverkauf startet ab sofort. Karten sind erhältlich im Bendorfer Buchladen, im Berghotel Rheinblick oder per Mail an: kulturforum-bendorf@t-online.de.

Donnerstag, 13. Mai 10
Ein Abend in den KÖRPERWELTEN mit Lilo Wanders & Erika Berger
Lilo Wanders, glamouröse Kult-Diva, und Deutschlands führende Horizontal-Beraterin Erika Berger stellen vor wissenschaftlich anatomischer Kulisse ihr neues Buch “Sex – Deutsch/Deutsch - Sex“ vor. Eine vortreffliche Wahl, denn was der geneigte Zuhörer verbal erotisch von den beiden Grandes Dames de Sexe serviert bekommt, kann er beim Rundgang durch die Ausstellung „KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens“ in der Offenbacher Halle K 39 an den wirkungsechten Plastinaten optisch verifizieren. Die Berechtigung der Sexplastinate als wesentlicher Bestandteil der Ausstellung erklärt der Erfinder der Plastination Gunther von Hagens so:

„KÖRPERWELTEN verschafft den Menschen Zugang zu den Wundern des menschlichen Körpers und hilft ihnen, ihren Körper besser zu verstehen. Der Sexualakt ist die unabdingbare Voraussetzung für die Fortentwicklung der menschlichen Existenz und gehört deshalb in die Ausstellung."
Das finden auch Lilo Wanders und Erika Berger, in deren Lesung die schönste Nebensache der Welt zur Hauptsache wird. Nie mehr sprachlos im Bett heißt die Devise, weshalb ihr Buch Sex-Deutsch/Deutsch- Sex als erotisches Nachschlagewerk und damit als eine echte Anleitung zum Glücklichsein gilt.
Vokabellisten und offenherzige Übersetzungen in Sachen Sex-Talk sorgen dabei für den nötigen Klartext. Die beiden Autorinnen geben in ihrem aufregend anderen Sprachführer jede Menge praktische Tipps: Wie werde ich Mann/Frau wieder los? Oder: Was muss ich tun, um beim Umgang mit dem Objekt der Begierde nicht alleine vor der Tür, sondern gemeinsam im Bett zu landen? Wie geht man mit Sex im Büro um? Warum leuchtet „geküsstes Fleisch“? Was bedeuten erotische Träume und welcher Sextyp bin ich eigentlich? Auf 128 Seiten haben Erika Berger und Lilo Wanders gemeinsam mit dem Langenscheidt Verlag fachkundige Antworten auf diese und viele andere Fragen zum Thema Nummer 1 zusammengetragen.
Mehr als 10 Jahre hat Lilo Wanders in ihrer Sendung 'Wa(h)re Liebe' über Liebe und Sexualität gesprochen und sich damit den Ruf erworben, auf diesem Gebiet kompetent zu sein. Nicht weniger bewandert ist Erika Berger, die es sich im Lauf ihrer jahrzehntelangen TV-Karriere zur Aufgabe machte, eine ganze Nation in Sachen Sex zu therapieren. Kein Wunder, wenn die beiden Sexpertinnen nunmehr gemeinsame Sache auf der Bühne machen.

Die Lesung findet am Dienstag, 1. Juni 2010 in der Halle K39 (ehemals Goldpfeilhalle), Kaiserstr. 39, in Offenbach statt. Einlass und Rundgang durch die Ausstellung ab 18.30 Uhr, Beginn der Lesung 19.30 Uhr. Das Kombiticket für Ausstellung und Lesung kostet 17,00 Euro zzgl. VVK-Gebühren. Tickets unter
www.koerperwelten.de oder unter 01805 510024. Die reguläre Ausstellung läuft noch bis zum 4. Juli 2010.

Donnerstag, 13. Mai 10
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen: Premiere „Afrika kommt“
Nach dem großen Erfolg der Aufführung von ›Faust II‹ im Juli 2009 mit insgesamt 500 Mitwirkenden geht die einmalige Kooperation eines Orchesters mit einem Stadtteil weiter! 2010 heißt es ›Afrika kommt‹ in Osterholz-Tenever.
Am 20. Mai 2010 wird sich unter dem Titel ›Afrika kommt‹ ein ganzer Stadtteil an einem bislang bundesweit einmaligen Modellprojekt beteiligen. Die szenisch-musikalische Open Air-Aufführung frei nach Henning Mankells Roman ›Der Chronist der Winde‹ vereint Menschen unterschiedlichster gesellschaftlicher Bereiche, Kulturen und Religionen. ›Afrika kommt‹ ist ein Projekt aus dem preisgekrönten Zukunftslaborder Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, in dem das Weltklasse-Orchester seine Vision von Kultur als Motor, von nachhaltiger und verantwortungsvoller gesellschaftlicher Entwicklung langfristig umsetzt.
Die Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen feiern mit ihren Konzerten Erfolge in New York, London und Tokio, aber ihre Wahlheimat liegt mitten im Bremer Brennpunkt Stadtteil Osterholz-Tenever. In der hier ansässigen Gesamtschule Bremen-Ost, hat das Orchester seit 2007 erstklassige Aufführungs- und Probenräume – Tür an Tür mit Schülern und Lehrern. Dies war der Anfang einer befruchtenden Kooperation der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit dem Stadtteil Osterholz-Tenever. Bereits 2009 startete mit ›Faust II‹ das erste großangelegte Stadtteilprojekt.
Nicht nur die ganze Schule, sondern nahezu sämtliche Bewohner des sozial benachteiligten Stadtteils, haben sich 2009 mitreißen lassen, viele Menschen mit Migrationshintergrund und/oder Hartz IV.
2010 wird mit dem Projekt ›Afrika kommt‹ diese einmalige Zusammenarbeit weiter geführt! Seit Beginn des Jahres lernen die Schüler der GSO in verschiedenen Workshops mit Ghanaern aus Tenever bzw. Bremen die Kultur des afrikanischen Landes kennen. Im Mai reist die Musikgruppe aus dem Centre for Talent Expression unter Leitung von Morphius Eurapson Quaye aus Ghana an und beginnen die gemeinsamen Proben mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und den Schülern der Gesamtschule Bremen Ost unter der Leitung von Alexander Shelley.
Bei ›Afrika kommt‹ fließen die verschiedenen musikalischen Teile in die szenische Aufführung nach Henning Mankells ›Der Chronist der Winde‹ ein. Mankells Thema sind die afrikanischen Straßenkinder, deren Leben er ohne den mitleidigen westeuropäischen Blick erzählt. Er verleiht den Kindern Afrikas Gesichter und Würde und holt sie aus der Anonymität heraus. Höhepunkt der Aufführung wird ein gemeinsames Crossover-Stück, welches extra für das Projekt komponiert wird und die beiden unterschiedlichen Musiktraditionen verbindet. Projekte, wie diese der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und der Gesamtschule Bremen-Ost fördern die individuelle Entwicklung und interkulturelle Kommunikation. Du hast immer eine Wahl! – ist das Motto. Das gilt auch für die Frage, ob man miteinander oder nebeneinander leben möchte, oder ob man ein bedauernswertes Schicksal akzeptiert, ohne zumindest versucht zu haben, es zu ändern.
Erleben Sie Open Air inmitten von Osterholz-Tenever ein märchenhaftes, visionäres Zusammenspiel aus Musik, Theater, Literatur und Tanz mit Schülern der Gesamtschule Bremen-Ost, Musikern des ›Centre for Talent Expression‹ aus Winneba, dem berühmten Jazz-Pianisten Mike Herting sowie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter Leitung des Dirigenten Alexander Shelley.

›Afrika kommt‹
Ein Open Air-Musik-Theater nach dem Roman ›Chronist der Winde‹ von Henning Mankell.
Musikalische Leitung: Alexander Shelley, Regie: Silke Lange, Bühne: Lea Dietrich, Kostüme: Christin Bokelmann
Mit: Schülern und Schülerinnen der Gesamtschule Bremen Ost und des Centre for Talent Expression, Winneba (Ghana), der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Jazztrio Mike Herting und Stadtteilpaten aus Osterholz-Tenever, Bremen
Donnerstag 20. Mai 2010, 20.30 Uhr,
Open Air an der Neuwieder Straße/Otto-Brenner-Allee, Osterholz-Tenever, Bremen
www.radiobremen.de/kultur/themen/afrika/afrikakommt100.html
www.kammerphilharmonie.com/Afrika_kommt_2.html

Donnerstag, 13. Mai 10
Oper Frankfurt: Mezzosopranistin Bernarda Fink bestreitet den nächsten Liederabend
Der siebte Liederabend der Spielzeit 2009/10 wird bestritten von der aus einer slowenischen Familie stammenden argentinischen Mezzosopranistin Bernarda Fink am Dienstag, dem 25. Mai 2010, um 20.00 Uhr im Opernhaus.
Am höchsten Nationalfeiertag ihrer argentinischen Heimat, an dem in diesem Jahr zum 200. Mal der Unabhängigkeit von der einstigen Kolonialmacht Spanien gedacht wird, gibt die Mezzosopranistin Bernarda Fink ihr Debüt an der Oper Frankfurt. Als Liedsängerin ist sie in den großen Musikzentren Europas wie bei der Schubertiade Schwarzenberg, im Musikverein Wien und in der Londoner Wigmore Hall zu Gast. Ihr Repertoire reicht vom Barock bis ins 20. Jahrhundert, und sie konzertiert mit den führenden Orchestern und Dirigenten unserer Zeit, u.a. mit dem London Philharmonic Orchestra sowie den Wiener und Berliner Philharmonikern. Seit Beginn ihrer Karriere feierte sie große Erfolge an wichtigen Opernhäusern Europas und Argentiniens. So wirkte sie 2005 bei den Wiener Festwochen in der Partie des Sesto bei konzertanten Aufführungen von Mozarts La clemenza di Tito unter der Leitung von René Jacobs mit. Ihre mehrfach ausgezeichnete Diskografie umfasst Werke von Claudio Monteverdi, Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach über Jean-Philippe Rameau, Johann Adolph Hasse und Joseph Haydn bis hin zu Franz Schubert, Gioacchino Rossini, Anton Bruckner und Robert Schumann. 2006 wurde die Sängerin durch den österreichischen Bundeskanzler mit dem Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst geehrt.

Anlässlich ihres Frankfurter Liederabends präsentiert Bernarda Fink, begleitet von Anthony Spiri am Flügel, Werke von Robert Schumann, Enrique Granados, Luis Giannéo, Luigi Dallapiccola und Joaquin Rodrigo.

Karten zum Preis von € 11 bis 60 zzgl. 12,5% Vorverkaufgebühr – außer an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt – sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 oder online unter
www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Achter und letzter Liederabend-Termin in dieser Spielzeit: Michael Schade, Tenor 08. Juni 2010

Die Liederabend-Reihe der Oper Frankfurt wird auch in der kommenden Saison 2010/11 fortgesetzt:
Barbara Frittoli, Sopran 28.September 2010
Anne Schwanewilms, Sopran 26.Oktober 2010
Russell Braun, Bariton 30. November 2010
Christine Schäfer, Sopran 25. Januar 2011
Johan Reuter, Bassbariton 01. März 2011
Christopher Maltman, Bariton 29. März 2011
John Mark Ainsley, Tenor 26. April 2011
Jennifer Larmore, Mezzosopran 14. Juni 2011

Donnerstag, 13. Mai 10
Münchner Kammerspiele: Highlights im Juni
F
ür drei Wochen ziehen die Münchner Kammerspiele im Juni in das südliche Bahnhofsviertel: MUNICH CENTRAL, das diesjähriges Stadtprojekt um die Goethestraße herum, präsentiert sechs Projekte, die einen Einblick in die Geschichte und Gegenwart des Stadtviertels gewähren:
24 h – 12 Stadterkundungen von Karnik Gregorian und Anne-Isabelle Zils (ab 5.6.), die zusammen 24 Stunden Bahnhofviertel erfahrbar machen
GLEIS 11, ein Dokumentartheaterprojekt von Christine Umpfenbach im Bunker unter Gleis 11 über die Ankunft der ausländischen Arbeitskräfte in München in den 1960er Jahren (Premiere 5.6.)
NAME SEI! von Martin Clausen entsteht zusammen mit Besuchern und Mitarbeitern des Drogennotdiensts L 43 (prop e.V.) in der Landwehrstraße (Premiere 7.6.)
in RETTET DIE VÖGEL überträgt Bülent Kullucku "Ortners Erzählung" von Ernst Jünger in die Wirklichkeit des südlichen Bahnhofsviertels (Premiere 14.6.)
Sylvia Sobottka lädt POLNISCHE COUSINEN zu einer theatralen Weiterqualifizierung ein.
Die Gentrifizierung des Bahnhofsviertels ist Thema des Vortrags EMINÖNÜ / MÜNCHEN von Orhan Esen (16.6.) und der Podiumsdiskussion MUNICH CENTRAL 2018 (17.6.).
Das Festivalzentrum in der Goethestraße 30 ist ab 15.5. bereits als Ort für Ausstellungen, Konzerte und eine IMPORT EXPORT BAR eröffnet. Mehr Informationen und das komplette Programm unter
www.munich-central.de.

Am 6. und 7. Juni ist das Deutsche Theater Berlin zu Gast im Schauspielhaus mit DIEBE. In ihrem neuen Stück verwebt Dea Loher einzelne Episoden zu einem Panorama von Menschen unserer Zeit. Im Bühnenbild und unter der Regie von Andreas Kriegenburg spielen Jörg Pose, Judith Hofmann, Markwart Müller-Elmau, Daniel Hoevels, Barbara Heynen, Bernd Moss, Katrin Klein, Helmut Mooshammer, Olivia Gräser, Susanne Wolff, Bernd Stempel und Heidrun Perdelwitz.

Der belgische Regisseur Ivo van Hove hat den berühmten Film von John Cassavetes OPENING NIGHT an seinen Ursprungsort übertragen: das Theater. Van Hoves Inszenierung des Backstage-Stoffs über die Lebenskrise der Schauspielerin Myrtle Gordon ist am 23. und 24. Juni in einem Gastspiel im Schauspielhaus zu sehen. Die Gemeinschaftsproduktion von Toneelgroep Amsterdam und Johan Simons' NTGent vereint die derzeit besten flämischen und holländischen Schauspielerinnen und Schauspieler: Elsie de Brauw, Jacob Derwig, Daan van Dijsseldonk, Fred Goessons, Lien De Graeve, Katja Herbers, Servé Hermans, Fedja van Huêt, Hadewych Minis, Chris Nietvelt und Eelco Smits.

Elfriede Jelineks "Stück des Jahres 2009" RECHNITZ (DER WÜRGEENGEL) ist viel unterwegs: nach der Einladung zu den Berliner Autorentheatertagen im April reisen der Regisseur Jossi Wieler und das Ensemble im Mai zu den Wiener Festwochen und im Juni nach Amsterdam zum Holland Festival. Wir zeigen die letzte Münchner Vorstellung in dieser Spielzeit am 1. Juni. 
www.muenchner-kammerspiele.de

Donnerstag, 13. Mai 10
Holiday on Ice eröffnet den Vorverkauf für die neue Saison 2010/201 ~ Dracula tanzt den Bolero!
Glamouröse Weltpremiere der neuen Holiday on Ice-Show Festival am 11. November 2010 in Hamburg – Festival und Tropicana  in 23 weiteren deutschen Städten
Amsterdam/Hamburg, 12. Mai 2010
– Dracula tanzt den Bolero! Stars und Sternchen posieren im Blitzlichtgewitter der Fotografen auf einem spiegelglatten Roten Teppich. Inspiriert von den schönsten Holiday on Ice-Momenten der letzten Jahrzehnte zeigt die beliebteste Eisshow der Welt in ihrer neuen Produktion professionellen Eiskunstlauf in einer beeindruckenden Kulisse: Ein farbgewaltiger Wirbelwind schwebt über der Bühne und verwandelt jede Szene in ein buntes Treiben mit ganz eigenem Charakter. Festival präsentiert sich verführerisch beim Maskenball in Venedig, geheimnisvoll beim Tanz der Geister und Vampire und heißblütig beim Bolero. Höhepunkt ist das futuristische Finale des gesamten Ensembles in französischen Haute Couture-Kostümen, dazu Laser Lights und echtes Feuerwerk. Mit Festival eröffnet Holiday on Ice die Saison 2010/2011 und verspricht den Zuschauern von der ersten bis zur letzten Minute Vergnügen pur. Der Vorhang für die Weltpremiere der neuesten Show von Holiday on Ice hebt sich am 11. November in der o2 World Hamburg.

Schon jetzt können sich alle – Holiday on Ice-Begeisterte, Eiskunstlauf-Liebhaber und jeder, der neugierig geworden ist – die besten Plätze sichern, denn die meistgesehene Eisshow der Welt hat den Vorverkauf für die neue Saison 2010/2011 eröffnet. Die beliebte Live-Entertainment-Produktion präsentiert ab November die beiden Shows Festival und Tropicana in insgesamt 23 deutschen Städten bundesweit. Tickets gibt es zwischen 19,90 € und 49,90 € an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.holidayonice.de oder unter 01805 / 44 14*. Kinder bis einschließlich 15 Jahre erhalten Tickets zum Festpreis von 10 € auf allen Plätzen für alle Vorstellungen in der Woche; am Wochenende kosten Karten für Kinder nur 50 Prozent der regulären Preise.

Festival – Vergnügen pur
Gleich zu Beginn von Festival ist der Name Programm. Stars und Sternchen posieren im Blitzlichtgewitter der Fotografen auf einem spiegelglatten Roten Teppich – begleitet von der aktuellsten Musik von heute. Festival führt das Publikum mit energiegeladenen Rhythmen in die faszinierende Welt von Holiday on Ice.
Im Tanz der Geister und Vampire entführt die neue Show die Zuschauer in die geheimnisvolle Unterwelt des Draculas. Mit seinem hypnotisierendem Solo-Auftritt zieht der unwiderstehliche Beißer das Publikum in seinen Bann und präsentiert mit seinen fliegenden, maskierten Gehilfen den geisterhaften Walzer.
Auf dem verführerischen Maskenball in Venedig lässt Festival das Publikum mit prächtigen und farbenfrohen Kostümen an dem ereignisreichen Event teilhaben. Die berühmte und wunderschöne Szene von Romeo und Julia bringt jedes Zuschauerherz zum Schmelzen.
Mit schwarzen und tiefroten Farbakzenten an den temperamentvollen Tangokostümen präsentieren die Eiskunstläufer von Festival die legendäre Bolero-Nummer.
Höhepunkt der Show ist das futuristische Licht- und Feuerspektakel in atemberaubenden Haute Couture-Kostümen. Mit einem Sprung in das 21. Jahrhundert verwandelt Festival die Show zu einem einmaligen Dance Club-Event mit beeindruckenden Lasershow-Effekten, einem echten Feuerwerk.

Tropicana – die Show mit den schönsten Hits von Barry Manilow
Tropicana
nimmt das Publikum mit auf eine Reise längs durch Amerika, von den pulsierenden Straßen New Yorks bis an karibische Strände. Dabei steht die unterhaltsame Produktion ganz im Zeichen der schönsten Hits von Superstar Barry Manilow: Songs wie "Mandy" und "Copacabana" werden bei Tropicana von Weltklasse-Eiskunstläufern atemberaubend interpretiert. Große Arrangements eines Symphonieorchesters wechseln sich im Laufe der Show ab mit Latino-Pop, traumhaften Balladen, den swingenden Rhythmen einer Big Band aus den 40ern und dem Rock’ n ’Roll-Feeling der 50er Jahre.
Einzigartig: In Tropicana verbindet sich die spektakuläre Akrobatik auf dem Eis mit optischen Illusionen und einer opulenten Bilderpracht. Möglich wird das durch ein besonderes Bühnendesign - eine riesige LED-Wand mit 25.000 Lichtern zaubert eine glitzernde Traumwelt. Was ist noch spiegelglatte Bühne, was ist Projektion?

www.holidayonice.de
Tickets und Informationen zu allen Preissegmenten unter 01805 / 44 14* *(0,14/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen. Ab 1.3.2010 Mobilfunkpreis max. 0,42 €/Min.)

Donnerstag, 13. Mai 10
Pardon! – das neue Jugendtanzprojekt der Staatsoperette Dresden
Pardon! heißt das nunmehr dritte Jugendtanzprojekt – nach „Dancin’ Jesus“ (2006) und „Chess Fever“ (2008) – , das die Staatsoperette Dresden gemeinsam mit zwei Dresdner Schulen – dem Gymnasium Dresden-Plauen und der 64. Mittelschule „Hans Grundig“ – startete. Am Mittwoch, 19. Mai, findet die erste Vorstellung von „Pardon!” im Festspielhaus Hellerau statt.
Choreografin und Regisseurin Silvana Schröder, in deren Händen auch dieses Tanzprojekt liegt, diente als Konzeptvorlage das Musical „Pardon My English“ von George Gershwin. Die Themen Alkohol als subtile Verführung und Gruppenzwang sind neben dem Zündstoff Liebe zentrale Elemente des Tanztheater-Stückes. Die Musik zum Projekt „Pardon!“ liefert die Dresdner Band NASH. Die jungen Musiker haben sich der Gershwin-Hits aus dem Musical angenommen und sie in ihrer ganz speziellen Art verrockt. „Das Thema ist ungeheuer spannend, alleine wenn man an Phänomene wie Alkopops und Flatratesaufen denkt, die für viele Jugendliche eine ganz reale Bedrohung darstellen“, sagt Silvana Schröder und betont die Aktualität des Projektes, „das die Jugend in ihrer eigenen Lebenswelt abholt.“

Liebe, Sucht und Gruppenzwang
Im Mittelpunkt des Tanzprojektes „Pardon!“ steht Golo, ein junger Mann, der dem Alkohol verfallen ist. Immer wenn er mit seiner Clique feiert und sich betrinkt, fühlt er sich zu Gitta hingezogen, die um ihre Schönheit und ihre Wirkung auf Männer weiß. Als er im Alkoholrausch stürzt, kümmert sich niemand außer Frieda um ihn, die zum ersten Mal auf einer Party ist. Die beiden kommen sich näher. Doch hat diese Liebe eine Chance? Ist er stark genug, sein Versprechen zu halten, mit dem Alkoholtrinken aufzuhören und der Verführung zu widerstehen oder ist er inzwischen schon zu sehr der Sucht nach Vergnügung und dem Gruppenzwang erlegen?

Große Resonanz in Chemnitz und Leipzig
Im April stellte die Staatsoperette Dresden ihr Jugendtanzprojekt beim 6. Sächsischen Theatertreffen in Chemnitz vor. Hier lud Theaterpädagogin Uta Walther Pädagogen zu einem Workshop ein, an dem Choreografin Silvana Schröder, Intendant Wolfgang Schaller, Chefdramaturg André Meyer und Schüler der am Projekt beteiligten Schulen über das Konzept, die Besonderheiten und ihre Erfahrungen berichteten. In einer öffentlichen Probe demonstrierte die Choreografin auch mit mehreren Schülern ihre Arbeitsweise. Dieser Workshop stieß vor allem bei Pädagogen auf große Resonanz. Das Konzept zu den Jugendtanzprojekten der Staatsoperette Dresden hat sich inzwischen so bewährt, dass die Oper Leipzig in der kommenden Saison ebenfalls ein Jugendtanzprojekt nach dem bewährten Modell der Staatsoperette Dresden plant. Auch hier wird Silvana Schröder die Choreografie und Regie übernehmen.

Vorstellungstermine „Pardon!“
19. und 20. Mai 2010, 20.00 Uhr, Festspielhaus Hellerau im Rahmen des Festivals „Kids on Stage“ im Festspielhaus Hellerau am 19. und 20. Juni 2010, 20.00 Uhr

Karten
zu 6 € (Schüler) und 15 € unter
www.pardon-tanzprojekt.de
Telefon: (0351) 207 99 99 oder (0351) 264 62 44
an der Theaterkassen der Staatsoperette Dresden oder an der Abendkasse im Festspielhaus Hellerau

„Pardon!”-Extra: NASH rocks Gershwin
Den Soundtrack zu „Pardon!“ gibt es jetzt auch auf CD. NASH hat zusammen mit Sängerin Constanze Eschrig und Frontmann Georg Randel, unterstützt vom Kinderchor der Staatsoperette Dresden, die Musik zu diesem Jugendtanzprojekt aufgenommen und die CD „NASH rocks Gershwin – Pardon!“ produziert. Am 15. Mai stellt die Band erstmals das neue Album in Rosis Amüsierlokal vor. Beginn ist 22 Uhr, der Eintritt zum Konzert ist frei.

Donnerstag, 13. Mai 10
George-Tabori-Preis - Verleihung am 31. Mai 2010
Zu seinem 25-jährigen Bestehen vergibt der „Fonds Darstellende Künste“ erstmals den „George-Tabori-Preis“. Die öffentliche und festliche Verleihung der mit 20.000 und 10.000 Euro dotierten Auszeichnungen, die die Arbeit herausragender Ensembles freier Theater- und Tanzschaffender würdigt, findet am Montag, 31. Mai 2010, ab 19.30 Uhr im Berliner Ensemble am Schiffbauer Damm statt. Musiker, Sänger, Performer und Figurenspieler sind am Vorprogramm ab 18.30 Uhr auf dem Bertold-Brecht-Platz sowie an der Preisverleihung beteiligt. Die Festrede hält Peter von Becker, Kulturjournalist des "Tagesspiegel", Schriftsteller und langjähriger Freund George Taboris.

Mit dem Hauptpreis in Höhe von 20.000 Euro zeichnen die vom „Fonds Darstellende Künste“ berufene Jury mit Hartmut Krug (Kritiker, Berlin), Marietta Piekenbrock (Kuratorin und Programmleiterin der Kulturhauptstadt Ruhr 2010, Essen) und Carena Schlewitt (Direktorin der Kaserne Basel) und der Fonds die Dresdner Gruppe „norton.commander.productions“ aus. Als Symbol des George-Tabori-Preises wird der Gruppe eine vom Bildhauer und Maler Christian Peschke gestaltete Skulptur überreicht, gestiftet von der Berliner Ärztin Dr. Gunhild Kühn.
Harriet und Peter Meining gründeten bereits 1995 ihre freie Gruppe „norton.commander.productions“, deren Merkmal genreübergreifende Experimente im Zusammenspiel von Schauspiel, Musik, Gesang und Film jenseits gängiger Ästhetiken sind. Dabei steht im Zentrum ihrer Arbeiten die Auseinandersetzung mit aktuellen politischen und gesellschaftlich relevanten Themen.

Den Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro erhält das Hamburg-Berliner Künstlerduo Monika Gintersdorfer und Knut Klaßen. Mit dem Förderpreis ist eine mehrwöchige Residenz im Wert von 10.000 Euro im Ostseebad Kühlungsborn verbunden, gestiftet von der „Initiative Internationaler Tourismus e.V. (IIT)“. Seit 2005 entwickeln Gintersdorfer/Klaßen gemeinsam mit deutschen und ivorischen Performern neue interkulturelle und transdisziplinäre Formate, die zwischen Tanz, Schauspiel, Sprachen, Musik und Entertainment oszillieren und neue Weltsichten und Spielräume für Künstler und Zuschauer eröffnen.

Der „George-Tabori-Preis“ soll zugleich an den außergewöhnlichen und vielseitigen Regisseur und Autor erinnern, der am 24. Mai 2010 96 Jahre alt geworden wäre und von 1999 bis zu seinem Tod 2007 am Berliner Ensemble inszenierte. Tabori, der 1966 in New York u.a. die freie Theatergruppe „The Strolling Players“ gründete und von 1975 bis 1978 mit seinem „Bremer Theaterlabor“ sowie zehn Jahre später in Wien mit dem Theater „Der Kreis“ für großes Aufsehen sorgte, war mit seinen kühnen Theaterträumen und –alpträumen Zeit seines Lebens einer der kreativsten Grenzgänger zwischen der „freien Theaterszene“ und den Stadt- und Staatstheatern im deutschsprachigen Raum.

Restkarten für 7,00 Euro können an der Kasse des Berliner Ensembles erworben werden: Telefon 030-28408155. 
www.fonds-daku.de

Donnerstag, 13. Mai 10
André Rieu erhält Karlsmedaille
Große Ehre für den niederländischen Violinisten André Rieu. Vergangene Woche erhielt er in Aachen die Karlsmedaille für europäische Medien. Mit der «Médaille Charlemagne pour les Médias Européens» wird seit 2000 im Vorfeld der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen eine Persönlichkeit oder Institution ausgezeichnet, die sich auf dem Gebiet der Medien in besonderer Weise um den Prozess der europäischen Einigung und um die Herausbildung einer europäischen Identität verdient gemacht hat.

«Dieser Preis ist ein Zeichen, dass mein Orchester und ich auf dem richtigen Weg sind, klassische Musik einem großen Publikum nahe zu bringen, was immer unser Ziel war.», sagte André Rieu. Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) würdigte den Preisträger: «Er verbindet Tradition und Innovation, vor allem aber ermöglicht er einem Millionenpublikum den Zugang zur europäischen Musiktradition.»

Das Kuratoriums-Mitglied des Trägervereins, Michael Kayser , betonte die verbindende Wirkung von Rieus Schaffen: «Er präsentiert und findet eine musikalische Sprache, die jeder Europäer versteht.»

Mittwoch, 12. Mai 10
15 Millionen Mal Seebühne mit Sahne ~ Sechs Jahrzehnte Musiktheater am Bodensee auf Kaffeerahmdeckeln
Bregenz/Nüziders, 11.5.2010. Auf den Deckeln ihrer Kaffeerahm-Portionsbecher lässt die Firma Emmi Österreich in den kommenden Monaten sechs Jahrzehnte Spiel auf dem See Revue passieren. 30 Motive zeigen die Vielfalt der spektakulären Produktionen, die bereits am Bodensee zu sehen waren: vom Anbeginn des Festivals 1946 mit Mozarts Bastien und Bastienne auf zwei Kieskähnen über die goldenen Operettenjahre mit Werken wie Das Land des Lächelns, Der Zigeunerbaron und Hochzeit am Bodensee bis hin zu den spektakulären Opernproduktionen der vergangenen 25 Jahre, darunter Die Zauberflöte, Nabucco, Tosca und Aida.

Festspiel-Cups in den Sommer 2010 und 2011
Die Emmi Festspiel-Cups sind ab sofort bei Spar, Interspar, Eurospar, Adeg und MPreis sowie im Großhandel bei Metro, AGM und C&C Pfeiffer erhältlich. Aufgelegt sind 15 Millionen Stück. Die Festspielmotive werden sowohl im Sommer 2010 als auch im Sommer 2011 verkauft werden. "Es freut uns ganz besonders, dass wir mit diesem großen Vorarlberger Kulturveranstalter für die neue Serie unserer Sahnalp Kaffeeobers-Cups zusammenarbeiten konnten. Über die Kaffeekultur bis zum kulturellen Hochgenuss der Bregenzer Festspiele sorgt diese Konstellation für ein einzigartiges Zusammenspiel", so Gerhard Frei, Geschäftsführer Emmi Österreich. 

Aida in "Originalgröße" ab 22. Juli wieder am Bodensee
Giuseppe Verdis
Aida kann man in diesem Sommer ab 22. Juli auch wieder in "Originalgröße" am Bodensee erleben: Regisseur Graham Vick und Bühnenbildner Paul Brown haben die monumentale Wüstenoper kurzerhand ins Wasser versetzt und mit ihrer eigenwilligen Interpretation in vergangenen Jahr Besucher und Kritiker begeistert: Die aus Teilen einer zerborstenen Statue bestehende Bühne am Bodensee wird mittels zweier riesiger Kräne allabendlich vor den Augen des Publikums zusammengesetzt. Für alle Vorstellungen sind derzeit noch Tickets verfügbar.

Mittwoch, 12. Mai 10
Münchner Gärtnerplatztheater beim Ökumenische Kirchentag
Beim heute in München beginnenden 2. Ökumenische Kirchentag ist das Staatstheater am Gärtnerplatz mit großem Engagement dabei.
Mit einer ganzen Reihe von Beiträgen wird das Staatstheater am Gärtnerplatz zum 2. Ökumenischen Kirchentag beitragen, der vom 12. bis 16. Mai in München stattfindet. Das Staatstheater am Gärtnerplatz ist damit das einzige Münchner Theater, das sich nicht nur mit thematisch auf den Spielplan gesetzten Inszenierungen engagiert, sondern auch mehrere eigens für den ÖKT entwickelte Beiträge zeigt.
Dezidiert thematisch auf den Kirchentag abgestimmt sind die eigens angesetzte Vorstellung von Grigori Frids Monooper DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK am Donnerstag, 15. Mai, 19.30 Uhr im Marstall sowie Giuseppe Verdis GIOVANNA D'ARCO in der Inszenierung von Thomas Wünsch am Samstag, 15. Mai, 19.00 Uhr im Gärtnerplatztheater.
Für beide Vorstellungen erhalten Besucher des ÖKT 10% Ermäßigung an der Abendkasse. Schüler und Studenten besuchen die Vorstellung auf allen Plätzen für nur 8,-€ (KiJu).

Zusätzlich zu diesen Vorstellungen nimmt das Gärtnerplatztheater mit mehreren eigens für den ÖKT entwickelten Beiträgen teil. So ist das Junge Theater am Gärtnerplatz (
jtg)  am Freitag, 14. Mai mit dem musikalisch-lyrischen Programm MENSCH, STERBLICH, SUCHT…  samt Workshop im Zentrum Jugend in der Eventarena präsent. Hans Henning Paar entwickelt zwei Choreografien mit Mitgliedern des TanzTheaterMünchen: eine anlässlich des ökumenischen Aids-Gottesdienstes in der Herz-Jesu-Kirche am Freitag,  die zweite zum Thema Ökumene in der Allerheiligen Hofkirche am Samstag.

Weitere Musiker und Solisten des Gärtnerplatz-Ensembles treten mit eigenen Beiträgen im Programm der Allerheiligenhofkirche auf, die als Kulturkirche unter dem Motto „Virtualität – Spiritualität“ steht. 

Das Staatstheater am Gärtnerplatz wünscht dem 2. ÖKT gutes Gelingen und freut sich, zu dieser wichtigen Begegnung kulturell beitragen zu können.

Das Staatstheater am Gärtnerplatztheater beim 2. ÖKT vom 12. bis 16. Mai 2010 in München  
Beiträge im Überblick

Donnerstag, 13.05.2010, 19.30 Uhr, im Marstall
Das Tagebuch der Anne Frank   *
Monooper von Grigori Frid, Einführung: 19.00 Uhr, Publikumsgespräch nach der Vorstellung

Freitag, 14.05.2010, 11.00 Uhr, in der Event-Arena im Olympiapark, Zentrum Jugend
Mensch, sterblich, sucht…  
Musikalisch-lyrisches Programm des Jungen Theater am Gärtnerplatz

Freitag, 14.05.2010, 14.00-15.30 Uhr, in der Event-Arena im Olympiapark, Zentrum Jugend
I will follow him … Musical-Workshop für Jugendliche  

Freitag,  14.05.2010, 19.30 Uhr, in der Herz-Jesu-Kirche
Ökumenischer Aids-Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche mit einer Tanzperformance von Hans Henning Paar  

Freitag, 14.05.2010, 20.00 Uhr, in der Allerheiligenhofkirche (Kulturkirche)
Abendprogramm zum Thema Liebe
Liederabend mit Elaine Ortiz Arandes, Gregor Dalal und Martin Steinlein (Flügel)

Samstag, 15.05.2010, 12.30 Uhr, in der Allerheiligenhofkirche (Kulturkirche) METAMORPHOSEN von Richard Strauss mit Orchestermitgliedern des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Samstag, 15.05.2010, 16.00 Uhr, in der Allerheiligenhofkirche
Ökumene - Zwei Solisten des TanzTheaterMünchen in einer Choreografie von Hans Henning Paar

Samstag, 15.05.2010, 19.30 Uhr, im Staatstheater am Gärtnerplatz: Giovanna d’Arco   *
Oper von Giuseppe Verdi, Libretto von Temistocle Solera
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln, Einführung 18.30 Uhr, Publikumsgespräch nach der Vorstellung

* 10% Ermäßigung für Inhaber des ÖKT-Ausweises / KiJu 8,- € alle anderen Vorstellungen zugänglich mit ÖKT-Ausweis 
www.gaertnerplatztheater.de www.oekt.de

Mittwoch, 12. Mai 10
Staatstheater Oldenburg: Ein Theater entsteht auf dem Fliegerhorst
Der Orchestergraben ist ausgehoben, die Bühne wird gefräst, die Tribünen sind angeliefert, die notwendigen Maßnahmen für die Akustik laufen, ebenso für Heizung und Elektrik: Stück für Stück nähert sich die Halle 10 auf dem Fliegerhorst ihrer neuen Bestimmung als Ersatzspielstätte des Oldenburgischen Staatstheaters.
Wie bereits bekannt gegeben, werden hier während der Sanierung des Großen Hauses in der kommenden Spielzeit 2010.2011 zahlreiche Produktionen zu sehen sein;  die Exerzierhalle und das Kleine Haus sind vom Umbau nicht betroffen und werden weiter bespielt. Auf dem riesigen Tor der Halle 10 und auf dem Titel des gerade  erschienenen Spielzeitheftes der neuen Saison steht es zu lesen: zur Wahlheimat soll die Halle dem Ensemble und den Zuschauern werden. „Wenn man hier auf der Baustelle sieht, wie eine neue Spielstätte entsteht, steigt die Vorfreude und Spannung auf die außergewöhnliche Saison, die uns alle ab September erwartet“, sagte Generalintendant Markus Müller, der bei einem Lokaltermin heute Nachmittag Vertreter der Medien über den Stand der Baumaßnahmen informierte. „Den Raum darauf vorzubereiten, dass hier Oper, Schauspiel, Tanz und Konzert ein Jahr lang eine Heimat finden können, ist eine große Herausforderung. Die Aussicht auf die großen künstlerischen Möglichkeiten, die die Halle danach bieten wird, befeuert alle Beteiligten bei ihrer Arbeit.“
Die Halle 10 wird am 11.9.2010 mit Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ in einer Inszenierung vom leitenden Regisseur  K.D. Schmidt eröffnet, der gesamte Spielplan der neuen Saison steht unter
www.staatstheater.de. Unterdessen wird  im Großen Haus des Staatstheaters weiter gespielt. Wer also vor der Sanierung noch einmal in der gewohnten Umgebung sitzen möchte, kann dies noch bis zu den Sommerferien Ende Juni realisieren.

Mittwoch, 12. Mai 10
Ausgezeichnet: 15.000 Euro für die Geigerin Leticia Moreno ~ LOTTO–Förderpreisträger des Rheingau Musik Festivals 2010 steht fest
Zum zweiten Mal wird 2010 der mit 15.000 Euro dotierte LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals verliehen. Als Preisträgerin wird in diesem Jahr die 1985 geborene, spanische Geigerin Leticia Moreno ausgezeichnet. Die Preisverleihung sowie das Konzert mit dem Ausnahmetalent Leticia Moreno und der polnischen Kammerphilharmonie unter der Leitung von Wojciech Rajski findet am 12.08.2010 im Kreuzgang von Kloster Eberbach statt. Der LOTTO-Förderpreis soll Nachwuchstalenten den Weg an die Spitze erleichtern.

Seit dem Jahr 2009 kann das Rheingau Musik Festival in jeder Spielsaison auf einen weiteren Höhepunkt verweisen, die Auszeichnung eines seiner Künstler mit dem LOTTO-Förderpreis. Dieser mit 15.000 Euro dotierte Preis zur Förderung von Ausnahmetalenten ging im vergangenen Jahr an den Klarinettisten Sebastian Manz. Im Jahr 2010 wählte die hochkarätige Jury die Geigerin Leticia Moreno aus. Die Jury besteht aus dem Intendanten und Geschäftsführer des Rheingau Musik Festival, Michael Herrmann, dem Geschäftsführer von LOTTO Hessen, Dr. Heinz-Georg Sundermann, sowie den Programmmitarbeitern des Rheingau Musik Festivals. Neu für die Jury gewonnen werden konnte in diesem Jahr der Dirigent Christoph
Eschenbach, musikalischer Leiter des Orchestre de Paris, Generalmusikdirektor des National Symphony Orchestra sowie Generalmusikdirektor des John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington D.C. und Kuratoriumsmitglied des Rheingau Musik Festivals.

In der Begründung der Jury des LOTTO-Förderpreises heißt es: „Leticia Moreno verfügt über eine breite Palette suggestiver Gestaltungsmittel und interpretiert Musik technisch makellos, angemessen kontrastbetont, mit nicht zu üppigem Vibrato und einer Spannung erzeugenden Erzählstruktur. Bei ihr verschmelzen spanisches Temperament und russische Spielweise.“ Die 1985 geborene Geigerin Leticia Moreno studierte sechs Jahre bei Prof. Zakhar Bron in Madrid und Köln. In der „Guildhall School of Music and Drama“ erhielt sie die höchste je verliehene Auszeichnung für ihr „Final Recital“.

Mit der Einrichtung des Förderpreises will LOTTO Hessen die Nachwuchsförderung junger Künstler unterstützen. „Der LOTTO-Förderpreis soll das beeindruckende Leistungsvermögen junger Nachwuchstalente würdigen und weiter fördern, um ihnen den Weg vom Debutpodium an die Spitze zu erleichtern“, so Dr. Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer von LOTTO Hessen. Der Preis der hessischen Lotteriegesellschaft ist mit 15.000 Euro dotiert – eine ausreichende Summe, um beispielsweise die Produktion einer Debut-CD in die Wege zu leiten oder eine eigene Homepage für den jungen Musiker gestalten zu lassen. Ausgezeichnet wird seit 2009 in jeder Konzertsaison eine Künstlerin oder ein Künstler aus den Reihen „Junge Virtuosen“ bzw. „Klassikmarathon/Treffpunkt Jugend“. Sie bilden das Debutpodium für jüngere Künstler, die gerade auf dem Weg dahin sind, sich zu etablieren.
Seit 1996 begleitet LOTTO Hessen das Rheingau Musik Festival als Partner und engagiert sich im nunmehr fünften Jahr als Hauptsponsor. 

Leticia Moreno gewann bereits in jungen Jahren internationale Wettbewerbe wie den Henryk Szeryng Wettbewerb (2000) und den Sarasate-Wettbewerb (2001) gewonnen. Seit ihrem zwölften Lebensjahr arbeitet sie mit führenden Orchestern und trat u.a. mit Dirigenten wie Krzystof Penderecki oder Saulus Sondeckis auf. Leticia Moreno konzertierte unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, Prager Rudolfinum, Opernhaus Bayreuth, in der Sankt Petersburger und der Warschauer Philharmonie, den Konzertsälen von Krakau und Tel Aviv, in Madrids Auditorio Nacional und Teatro Monumental und in den bekanntesten Sälen Spaniens. Im Herbst 2009 feierte sie ihr herausragendes Debüt in der Alten Oper Frankfurt mit dem Mozarteum Orchester Salzburg unter der Leitung von Ivor Bolton. Leticia Moreno spielt auf einer Pietro Guarneri de Mantua von 1679 als Leihgabe der Stradivari Association Chicago.

Mittwoch, 12. Mai 10
„Preiskampf“ um Theaterruhm und 10.000 Euro ~ Vergabe des 3sat-Preises live mit Juror Burghart Klaußner u.a.
Wer erhält in diesem Jahr den mit 10.000 Euro dotierten 3sat-Preis für eine herausragende künstlerische Leistung? Live und vor Publikum diskutieren Burghart Klaußner, Juli Zeh, Tobi Müller und Christopher Schmidt im Haus der Berliner Festspiele, welcher Künstler aus den zum Theatertreffen eingeladenen Inszenierungen den Preis verdient hat. 3sat zeigt die Diskussion live in der Sendung „Preiskampf“ am Samstag, 22. Mai 2010, um 21.45 Uhr. 
Die Juroren, Regisseur und Schauspieler Burghart Klausner, Schriftstellerin Juli Zeh und die Journalisten Tobi Müller und Christopher Schmidt, nominieren jeweils ihren Kandidaten für den 3sat-Preis aus dem Kreis der zum Theatertreffen eingeladenen Künstler. Innerhalb von 60 Minuten müssen sie sich auf einen Preisträger verständigen und gemeinsam entscheiden, wer der Auszeichnung würdig ist. Nur wenn sich die Juroren einig werden, gibt es den Preis. Ringrichterin Tita von Hardenberg wacht darüber, dass der „Preiskampf“ hart, aber fair verläuft.

Der 3sat-Preis – gestiftet von den 3sat-Partnern ZDF, ORF, SRG und ARD – wird seit 14 Jahren für eine besonders herausragende künstlerische Leistung im Rahmen des Berliner Theatertreffens vergeben. Die Liste der bisherigen Preisträger liest sich wie das „Who’s who“ des jüngeren und jüngsten Theaters: Alain Platel, Andreas Kriegenburg, Michael Thalheimer, Olaf Altmann, Susanne Wolff und der verstorbene Einar Schleef gehören dazu. 2009 ging der 3sat-Preis an Birgit Minichmayr, Nicholas Ofczarek und Werner Wölbern für ihre Schauspielerische Leistung in „Der Weibsteufel“ von Karl Schönherr in der Inszenierung von Martin Kušej.

Mittwoch, 12. Mai 10
Theater Bonn: Highlights zum Saisonfinale
Am 6. Juni 2010 findet am Theater Bonn die Uraufführung des Musiktheater-Projekts BUCH ASCHE. von Claudia Doderer, Händl Klaus und Klaus Lang in der Reihe „Bonn Chance! Experimentelles Musiktheater" im Opernhaus statt. BUCH ASCHE. ist eine Produktion des Fonds Experimentelles Musiktheater, eine gemeinsame Initiative des NRW KULTURsekretariats und der Kunststiftung NRW in Zusammenarbeit mit THEATER BONN und wird unterstützt von der Ernst von Siemens Musikstiftung. Die auf ein japanisches Märchen zurückgehende Oper „wird nicht erzählt und bebildert, sie erscheint vielmehr abstrahiert zu „kalligraphischer' Sprache, zu inszeniertem Klang und zu inszeniertem Raum" (Claudia Doderer und Klaus Lang). Der österreichische Komponist Klaus Lang hat im Rahmen von „Bonn Chance!" bereits STIMME ALLEIN und KÖNIGIN OK zur Uraufführung gebracht. Händl Klaus wird am Tag der Premiere um 17.00 Uhr im Opernhaus-Foyer sein Libretto zu BUCH
ASCHE. lesen.

Ein reiner Beethoven-Abend im Ballett ist selten, deshalb verdient das Gastspiel des Kevin O'Day-Balletts Mannheim besondere Aufmerksamkeit: Die Choreographen Bridget Breiner, Robert Glumbek und Kevin O'Day haben zu Beethovens 3. Klavierkonzert, der Cellosonate op. 69 und der berühmten 5. Symphonie einen beeindruckenden, BEETHOVEN betitelten Abend geschaffen, der exklusiv für dieses Gastspiel im Bonner Opernhaus am 15. und 16. Juni 2010 von den Bergischen Symphonikern begleitet wird.

Am 9. Juli 2010, nur wenige Tage nach der Uraufführung im Stuttgarter Theaterhaus, gastiert Gauthier Dance mit der neuesten Kreation des künftigen Zürcher Ballett-Chefs Christian Spuck mit dem Titel POPPEA/POPPEA in der Bonner Oper. Spuck ließ sich durch die Oper L'INCORONAZIONE DI POPPEA zu einer bezwingenden choreographischen Versuchsanordnung inspirieren, die auch mit filmischen und gesprochenen Elementen arbeitet. Die Musik Monteverdis wird Zitat und begleitet die Tänzer von Gauthier Dance durch ein Vexierspiel von Liebe und Verrat, Sex, Mord und unbedingtem Herrschaftswillen.

Die Bonner Werkstattbühne präsentiert am 2. Juni 2010 die Premiere von Peter Handkes KASPAR in der Inszenierung von Alexander Riemenschneider, der seine Karriere als Regieassistent in Bonn begann und der inzwischen am Schauspielhaus Hamburg, am Thalia Theater, am DT Göttingen inszeniert und zu verschiedenen europäischen Festivals eingeladen wird.

Nach der Premiere als Theaterinnovation gefeiert und inzwischen auch auf Kampnagel erfolgreich, kehrt DAS MAEDCHEN von Richard Maxwell mit den New York City Players für drei Vorstellungen ab dem 26. Juni 2010 auf die Bühne der Halle Beuel zurück.

Am 4. Juli 2010 vergeben die Freunde der Kammerspiele den Bonner Theaterpreis „Thespis" für herausragende
künstlerische Leistungen.

In der Reihe SCENES, in der
zweimal im Jahr Theatermacher aus Frankreich und Deutschland vorgestellt werden, sind am 5. Juli 2010 in der Werkstatt zwei Persönlichkeiten eingeladen, die das deutsche und französische Gegenwartsdrama der letzten Jahrzehnte maßgeblich mitgeprägt haben: Jean Jourdheuil, Autor, Theaterwissenschaftler, Dramaturg, Regisseur und Heiner Müller-Übersetzer, sowie Karlheinz Braun, Gründer und langjähriger Leiter des Verlags der Autoren, ehemaliger Intendant des Frankfurter Schauspiels und Lektor so bedeutender Dramatiker wie Peter Handke und Botho Strauß.

Das inzwischen traditionelle KEHRAUSKONZERT zum Spielzeitende findet am 3. Juli 2010
in der Oper statt. Solisten und Chor des THEATER BONN bringen zusammen mit dem Beethoven Orchester Bonn musikalische Höhepunkte der zurückliegenden und der kommenden Saison zu Gehör. Auftakt für die neue Spielzeit ist das THEATERFEST am 19. September 2010 mit der inzwischen Kultstatus genießenden NICHT AT THE OPERA. Die erste Neuproduktion der Saison 2010/11 wird in der Oper TURANDOT am 26. September 2010 sein. Im Schauspiel haben nacheinander ANTIGONE am 17. September in der Halle Beuel, NATHAN DER WEISE am 22. September in der Werkstatt und DER PRINZ VON HOMBURG am 24. September 2010 in den Kammerspielen Premiere.

www.theater-bonn.de

Bonner Theaternacht: Samstag, 29. Mai 2010:
www.bonnertheaternacht.de

Dienstag, 11. Mai 10
Tarzan-Premiere für Alexander Klaws ~ Ab dem 25. Mai spielt Alexander Klaws die Hauptrolle in Disneys Musical TARZAN®
Die Meldung verbreitete sich im März wie ein Lauffeuer. Alexander Klaws wird der neue Tarzan im gleichnamigen Disney Musical. Am 25. Mai 2010 feiert der gebürtige Westfale seine Bühnenpremiere im Theater Neue Flora in Hamburg. Bereits jetzt zeigt er sich erstmals in der Rolle des berühmten Dschungelhelden.

"Diese Rolle erfordert eine unglaubliche Ausdauer und Fitness. Ich muss in über zehn Metern Höhe durchs Theater schwingen, schauspielern und dazu noch singen. Dafür habe ich hart trainiert und kann es kaum erwarten, endlich auf der Bühne zu stehen", so Alexander Klaws. Er ergänzt: "Der Disney-Tarzan ist ja kein Muskelprotz und Haudegen wie Johnny Weissmuller es in den Filmen war. Im Musical ist Tarzan sehr durchtrainiert, fast athletisch. Diese Art von Körperlichkeit brauche ich auch um in dieser Rolle mit all ihren akrobatischen Herausforderungen bestehen zu können."

Klaws wurde von Phil Collins persönlich für die Rolle des Tarzan ausgesucht. Der Weltstar, der die Musik zu Disneys Musical TARZAN® schrieb, attestierte dem 26-jährigen die besten Voraussetzungen für den Job: "Er ist jung, sieht gut aus und hat eine großartige Stimme. Und er besitzt einen unbändigen Willen. Wenn man etwas unbedingt will, dann klappt es auch. Ich bin überzeugt, dass Alexander ein sehr guten Tarzan sein wird."

Bekannt wurde Alexander Klaws 2003, als er die erste Staffel der Castingshow Deutschland sucht den Superstar gewann. Es folgten insgesamt vier Alben und diverse Gold- und Platinauszeichnungen für sein musikalisches Schaffen. Im Verlauf seiner Karriere bewies er eindrucksvoll, dass Singen nicht das einzige seiner Talente ist. Bereits 2006 spielte er die Rolle des Alfred in der Musicalversion von Roman Polanskis Tanz der Vampire in Berlin. Tarzan ist für Alexander Klaws also nicht die erste Musicalrolle, sicher aber die größte. Zuletzt war Alexander Klaws täglich in der SAT.1 Telenovela Anna und die Liebe zu sehen. Für
TARZAN® hat er nun seinen Wohnsitz von Berlin nach Hamburg verlegt.

Dienstag, 11. Mai 10
Carl St. Clair verlässt die Komische Oper Berlin
Die Komische Oper Berlin und ihr Generalmusikdirektor Carl St. Clair beenden ihre Zusammenarbeit vorzeitig zum Ende der Spielzeit 2009/10. Als Hintergrund für diese Entscheidung nannten Carl St. Clair und der Intendant der Komischen Oper Berlin, Andreas Homoki, »künstlerische Differenzen«. Andreas Homoki hat den bisherigen Kapellmeister des Hauses, Patrick Lange, zum Chefdirigenten ernannt, der seine neue Position mit Beginn der Spielzeit 2010/11 übernimmt.

Andreas Homoki und Carl St. Clair begründen die vorzeitige Vertragsauflösung damit, dass die gemeinsamen künstlerischen Ziele, die bei der Bestellung von Carl St. Clair zum Generalmusikdirektor formuliert wurden, sich in der täglichen Zusammenarbeit nicht umsetzen ließen. Andreas Homoki: »Ich schätze Carl St. Clair nach wie vor als einen außergewöhnlichen und hochinteressanten Musiker und bedauere es sehr, dass wir nicht zusammen gefunden haben.«
Die Neuproduktionen von Aribert Reimanns Lear, La Traviata, La Bohème sowie die Uraufführung von Christian Josts Oper Hamlet prägten St. Clairs Amtszeit an der Komischen Oper Berlin, die er jetzt, zwei Jahre vor Vertragsende, verlässt.
Patrick Lange (29), der vor zwei Jahren als Kapellmeister an die Komische Oper Berlin kam, steht bereits jetzt am Beginn einer internationalen Karriere die ihn in nächster Zeit unter anderem als Gastdirigent an die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden, sowie auf eine Konzerttournee mit der Academy of St. Martin in the Fields führen wird. Bereits im vergangenen Jahr debütierte er beim Glyndbourne Festival mit Cosí fan tutte.
www.komische-oper-berlin.de

Dienstag, 11. Mai 10
Die Spielzeit 2010/2011 am Theater Ulm
Ein Theater ist für eine Stadt und Region kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. So steht die Spielzeit 2010/2011 am Theater Ulm unter einem Begriff aus der Ökonomie: MEHRWERT. Tatsächlich ist den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Ulm und seines weiten Umlandes das Theater Ulm immer mehr wert. Denn in der nun zu Ende gehenden, vierten Spielzeit unter Intendant Andreas von Studnitz schreibt das Theater Besucherzahlen, die ein ähnlich bescheiden ausgestattetes Haus in Deutschland kaum erreicht.

Dass Kultur als wichtiger Standortfaktor wirtschaftlicher Attraktivität unverzichtbar ist, gilt inzwischen als unbestreitbare Tatsache. Nicht nur in diesem Sinne ist Kunst mehr wert, als das Geld, das sie kostet. Die vielen jungen Theaterbesucher, die dank intensiver Jugendarbeit verzeichnet werden können, werden im Theater oft zum ersten Mal an das große Erbe unserer Kultur herangeführt. Und da Theater immer die Grundfragen unserer Existenz und unseres Zusammenlebens berührt, ist es politisch auch da, wo es das auf den ersten Blick gar nicht zu sein scheint. Auch das ist ein "Mehrwert", der mehr wert ist, als alle nicht gering zu schätzende "Umwegrentabilität".

Das Motto MEHRWERT weist angesichts erster Theaterschließungen in Deutschland darauf hin, dass auch und gerade in Zeiten knapper Finanzen das öffentliche Leben einer Stadt nach einem Theater-Aus nicht mehr so sein kann wie zuvor. "Es ist nicht wie eine Jacht on Monte Carlo. Was weg ist, ist nicht einfach wieder aufbaubar." (Andreas von Studnitz). Allerdings reagiert das Theater Ulm auf die veränderten Bedingungen: Mit Preisehöhungen im moderaten Rahmen, die das Missverhältnis zwischen Angebot und Leistung korrigieren, mit einem Spielplan, der die ganze Bandbreite des Genres auslotet, in dem Klassisches aktueller Dramatik gegenübergestellt wird, "Mut zu Populärem" neben ambitionierten Projekten steht. Geprägt ist das Programm auch durch die der Generalsanierung des Hauses geschuldeten verkürzten Spielzeit: Ab 26. Mai 2011 wird open-air vor der Kulisse der Wilhelmsburg gespielt; The Rocky Horror Show, Don Carlo, Cyrano de Bergerac.

Veränderungen gibt es auch im Team: Bass Jie Mei verlässt das Theater Ulm aus familiären Gründen, sein Nachfolger wird Jeoung-Su Seo, der unter anderem bei Siegfried Jerusalem in Nürnberg studierte. Auch Mezzosopran Gillian Crichtin verlässt Ulm, für sie kommt die Sopranistin Katarzyna Jagiello. Im Schauspielensemble wechselt Christian Taubenheim nach Würzburg, für ihn erhielt der aus Dortmund stammende Fabian Gröver einen Vertrag. Und auch in der Leitung steht ein Wechsel an. Nach 4 1/2 Jahren fruchtbarer Arbeit verläßt die Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Frau Dr. Christine Tretow, Ulm und wechsle als Direktorin für Organisation und Marketing und stv. Intendantin ans Hessische Landestheater Marburg. Die Nachfolge in der Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tritt am 22. Mai Susanne Lemke an, die Funktion der persönlichen Referentin des Intendanten übernimmt die künstl. Betriebsdirektorin Susanne Ablaß.

Die Premieren der Spielzeit 2010/11:

Musiktheater:
La Bohéme
, Szene in vier Bildern von Giacomo Puccini, Premiere: 23.09.2010
Maria de Buenos Aires, Operita in zwei Teilen von Astor Piazzolla, Premiere: 14.10.2010
Die lustigen Weiber von Windsor, komisch-phantastische Oper in drei Akten von Otto Nicolai, Premiere: 02.12.2010
Das Rheingold, Vorabend zum Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen “ von Richard Wagner, Premiere: 13.01.2011
Der Zwerg / Herzog Blaubarts Burg; Der Zwerg . Ein tragisches Märchen für Musik in einem Akt von Alexander von Zemlinsky; Herzog Blaubarts Burg . Oper in einem Akt von Béla Bartók, Premiere 10.03.2011
The Rocky Horor Show, von Richard O´Brien, Premiere: 26.05.2011
Don Carlo, Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi, Premiere: 09.06.2011

Ballett:
Maria de Buenos Aires
, Operita in zwei Teilen von Astor Piazzolla, Premiere: 14.10.2010
Tag und Nacht, Ballett von Roberto Scafati Uraufführung: 17.02.2011
Rinnovazione 2, Ballettabend von Roberto Scafati und David Nicolas Russo, Premiere: 1.04.2011

Schauspiel:
Hexenjagd,
Drama in zwei Akten von Arthur Miller, Premiere: 16.09.2010
Alice m Wunderland, Märchen für ale ab 5 Jahren von Lewis Carroll , Fassung von Nele Neitzke, Premiere: 29.10.2010
Bürger Schippel, Komödie von Carl Sternheim, Premiere: 18.11.2010
Hamlet , Tragödie von Wiliam Shakespeare, Premiere: 27.01.2011
Cyrano de Bergerac, Romantische Komödie von Edmond Rostand, Premiere: 16.06.2011

Podium:
Medea
, Tragödie von Euripides, Premiere: 17.09.2010
Herzalarm, Musikalische Metastasen von Andreas von Studnitz und Ariane Müller, Uraufführung : 25.09.2010
Nachwehen, Stück von Mike Bartlett, Premiere: 19.11.2010
Filmriss, Stück für Jugendliche ab 15 Jahren von Tina Müller, Premiere: 22.01.2011
Shakespeares gesammelte Werke, Komödie von Adam Long , Daniel Singer und Jess Winfield, Premiere: 12.03.2011
Eine Familie, Stück von Tracy Letts, Premiere: 19.03.2011
Meisterklasse, von Terrence McNally, Premiere: 12.05.2011

Wiederaufnahme:
Im weissen Rössl, Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky, Wiederaufnahme: 31.12.2010

www.theater.ulm.de

Dienstag, 11. Mai 10
Bregenzer Festspiele trauern um Stefanos Lazaridis
Die Bregenzer Festspiele trauern um Bühnen- und Kostümbildner Stefanos Lazaridis, der am Samstag in London verstorben ist. Der in Äthiopien als Sohn griechischer Eltern geborene Künstler erlag im Alter von 65 Jahren einem Krebsleiden. Sein Bühnenbild im Bodensee für Richard Wagners Der fliegende Holländer markierte im Jahr 1989/90 den Beginn einer neuen Bildsprache für die Aufführungen auf der Seebühne. Als Regisseur zeichnete David Pountney verantwortlich, der vor seiner Amtszeit als Festspielintendant eng mit Lazaridis zusammen arbeitete.
Weitere Maßstäbe auf der Seebühne setzten Lazaridis und Pountney mit Nabucco (1993/94) und Fidelio (1995/96), die bis heute zu den erfolgreichsten und Aufsehen erregendsten Opernaufführungen des Sommerfestivals zählen. Die gemeinsame Realisierung von Bohuslav Martinus Die griechische Passion als Oper im Festspielhaus 1999 wurde mit dem renommierten Theaterpreis "Laurence Olivier Award" ausgezeichnet. Lazaridis arbeitete weltweit für die bedeutendsten Opernhäuser und Festivals, 1998 zeichnete er bei den Bayreuther Festspielen als Ausstatter für Lohengrin verantwortlich. Das Fachmagazin "Opernwelt" kürte ihn 1998 zum Ausstatter des Jahres.
"Stefanos Lazaridis ist der bis Dato bedeutendste Künstler für die Bregenzer Festspiele, der das spezielle Design des Bühnenbildes auf der Seebühne tiefgreifend veränderte. Mit seinen drei Arbeiten am See erschuf er eine einzigartige visuelle Form, die bis heute für die unverwechselbare Bregenzer Idee steht, künstlerische Innovation und populären Anspruch zu etwas Neuem zu verbinden. Niemandem bisher gelang es auf derart brillante Art und Weise, der Seebühne eine kompromisslose dramatische Integrität zuzuweisen, gepaart mit spektakulären Elementen und einem unübertroffenen ästhetischen Sinn, der gewährleistete, dass seine Ideen mit Klarheit, Stil und Flair beim Publikum ankam. Stefanos war kein einfacher Mensch, aber warum hätte er das sein sollen? Er war der Beste!", erklärt David Pountney, Intendant der Bregenzer Festspiele. 
www.bregenzer-festspiele.com 

Dienstag, 11. Mai 10
Oper Frankfurt: Wiederaufnahme von Verdis „Don Calro“
Die Inszenierung des Don Carlo von Giuseppe Verdi (1813-1901) durch David McVicar feierte am 30. September 2007 Premiere an der Oper Frankfurt. Vom Publikum wurde die aufwändige Aufführung mit den prachtvoll-historischen Kostümen von Brigitte Reiffenstuel überwiegend bejubelt, und auch die Beurteilung der Kritiker fiel in erster Linie positiv aus: „Ein Ausstattungschinken also? Eine konventionelle Mantel-und-Degen-Produktion? In gewissem Sinne: ja, durchaus. Aber ungewöhnlicherweise eine, an der man nichts vermisst hat.“

Nun wird diese Erfolgsproduktion der Oper Frankfurt am 21. Mai 2010 zum zweiten Mal wiederaufgenommen, und die Besetzungsliste weist neben den mit der Inszenierung vertrauten Künstlern auch einige neue Namen auf: Der in Uruguay geborene italienische Tenor Carlo Ventre ist erstmals in dieser Produktion in der Titelpartie zu erleben. In der Vergangenheit war er hier vor allem in Verdi- und Puccini-Partien eingesetzt. Als Radames in Verdis Aida wird er 2010 an der Oper Leipzig, der Bayerischen Staatsoper in München sowie der San Francisco Opera zu hören sein. Sein Frankfurt-Debüt legt der griechische Bariton Tassis Christoyannis (Rodrigo) vor. Zu seinen jüngsten Aufgaben gehören Ford in Verdis Falstaff beim Glyndebourne Festival, Orest in Gretrys Andromaque am Théâtre des Champs-Elysées in Paris und bei den Schwetzinger Festspielen sowie Figaro in Rossinis Il barbiere di Siviglia an der Opéra de Rouen. Neu in die Produktion steigt auch der türkische Bassist Hakan Tirasoglu (Großinquistor) vom Staatstheater Braunschweig ein. Aus dem Ensemble sind Tanja Ariane Baumgartner (Eboli) und Thorsten Grümbel (Mönch) erstmals in dieser Inszenierung vertreten. Alle weiteren Gäste und Ensemblemitglieder haben ihre Partien im Laufe der Zeit bereits schon einmal verkörpert. Auch der italienische Dirigent und „Altmeister“ Carlo Franci ist mit dieser Produktion bereits bestens vertraut.
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Dienstag, 11. Mai 10
Kulturfond Frankfurt Rhein-Main fördert nachhaltig die Kultur in der Region
(pia) "Mit seiner Entscheidung, einen Schwerpunkt 'Moderne' in allen künstlerischen Sparten nachhaltig zu fördern, bringt der Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main die Kulturregion entscheidend voran", erklärt der Frankfurter Kulturdezernent und Vorsitzende des Kulturauschusses (Aufsichtsrat des Kulturfonds) Felix Semmelroth. "Wieder einmal hat sich die gute Zusammenarbeit mit den anderen Gesellschaftern des Kulturfonds bewährt. Mit dem Darmstädter Oberbürgermeister Walter Hoffmann, dem Landrat des Hochtaunuskreises Ulrich Krebs, dem Landrat des Maintaununskreises Berthold Gall sowi e dem Land Hessen sind kluge Entscheidungen auf den Weg gebracht worden, die die Kulturregion kulturpolitisch dauerhaft prägen werden", so der Kulturdezernent.

So wird das Projekt Tanzlabor 21 unter anderem mit Mitteln aus dem Kulturfonds fortgesetzt. 2011 wird erstmals ein Festival für moderne Musik Frankfurt RheinMain veranstaltet. Dabei wird das Ensemble Moderne unterstützt wie auch die Internationalen Musiktage und die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt. Im Bereich der Kunst erhält das MMK Museum für Moderne Kunst für die Ausstellung "The Purple Generation. Mode und Fotografie in den 90er Jahren" eine Förderung genauso wie "Art and Life", ein gemeinsames Projekt der Städelschule Frankfurt mit der Darmstädter Mathildenhöhe, und desweiteren die Ausstellung des Frankfurter Kunstvereins "New Frankfurt Internationals" über internationale Künstlerinnen und Künstler in der Region Frankfurt Rhein-Main. Das Schauspielstudio Frankfurt, vergleichbar mit dem Opernstudio Frankfurt, widmet sich in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und der Hessischen Theaterakademie mit eigenen P roduktionen der Förderung des Nachwuchses und bekommt dafür Mittel aus dem Kulturfonds. Auch das biennal stattfindende Literaturfestival der Stadt Frankfurt "LiteraTurm" wird in diesem Jahr und 2012, wenn es sich in die Region ausweitet, gefördert.

Insgesamt werden über vier Millionen Euro aus dem Kulturfonds in die kulturelle Zukunft der Region investiert, so wurde es in der Aufsichtsratssitzung des Kulturfonds vergangene Woche beschlossen.

Samstag, 8. Mai 10
53 Städte – 53 Lesungen: P.E.N.-Autoren zu Gast in der Metropole Ruhr
Am 10. Mai werden sich alle 53 Städte der Metropole Ruhr an einer gemeinsamen symbolischen Aktion beteiligen. Am Gedenktag der Bücherverbrennung finden in allen 53 Städten der Metropole Ruhr Autorenlesungen statt. 53 namhafte Schriftstellerinnen und Schriftsteller des P.E.N.-Zentrums Deutschland werden an diesem Tag Lesungen durchführen, um an die Bücherverbrennung in der Nazizeit zu erinnern.
Zu Gast sind z.B. Franziska Sperr (Dortmund), Liane Dirks (Gladbeck), Ralph Grüneberger (Waltrop), Ursula Krechel (Ennepetal), Benedikt Dyrlich (Gelsenkirchen), Tina Stroheker (Xanten) und Manfred Flügge (Castrop-Rauxel).
Mit dabei ist auch Jürgen Banscherus, der in Holzwickede aus seinem Roman „Bis Sansibar und weiter“ lesen wird.
In der Künstlerzeche „Unser Fritz 2/3 Herne“ präsentiert der P.E.N.-Autor Jürg Amann Auszüge aus seinem Buch „Die kalabrische Hochzeit“. Guy Helminger wird in Hattingen aus seinem Roman „Morgen war schon“ lesen. Auszüge aus seinem Prosawerk „Gegenüber brennt noch Licht“ trägt der Schriftsteller Jens Wonneberger in Bönen vor.
Andere Lesungen werden sich stärker der Lyrik widmen. So tragen am 10. Mai z.B. Guntram Vesper in Essen, Jan Wagner in Schwelm und Andreas Altmann in Heiligenhaus Gedichte aus ihren Lyrikbänden vor.
Die 53 Lesungen der Schriftstellerinnen und Schriftsteller finden an ganz unterschiedlichen Veranstaltungsorten, z. B. in Kulturzentren, Cafés, Bars, Restaurants, auf Schlössern, in Stadtbibliotheken, Buchhandlungen, Schulen oder auch in einer Zeche statt.
Die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 führt das Projekt in Kooperation mit dem P.E.N.-Zentrum Deutschland durch. Das P.E.N.-Zentrum Deutschland ist eine der weltweit über 140 Schriftstellervereinigungen, die im Internationalen P.E.N. vereint sind. Die drei Buchstaben stehen für „Poets, Essayists, Novelists“. Der P.E.N. wurde 1921 in England als literarischer Freundeskreis gegründet und hat sich schnell weltweit als Anwalt des freien Wortes etabliert – er gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.
10.05.2010
in allen 53 Städten der Metropole Ruhr
Tickets 0-5 Euro
Die Tickets sind jeweils vor Ort an der Abendkasse erhältlich.
Eine genaue Übersicht über alle Lesungen, Orte, Uhrzeiten und weitere Infos finden sich unter
www.ruhr2010.de/pen-zentrum
Weitere Informationen auch unter:
www.pen-deutschland.de.
Jede Vision braucht Menschen, die an sie glauben. Die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 dankt ihren Hauptsponsoren: Deutsche Bahn AG, E.ON Ruhrgas AG, HANIEL, RWE AG, Sparkassen-Finanzgruppe

Samstag, 8. Mai 10
Oper Frankfurt: Christopher Maltman springt für Peter Mattei in Brittens "Billy Budd" ein
Eigentlich sollte in der übermorgigen Wiederaufnahme (9. Mai 2010) von Brittens
Billy Budd ein Großteil der Sänger unter der musikalischen Leitung des gleichfalls premierenbewährten englischen Dirigenten Paul Daniel die von ihnen bei der Premiere im November 2007 kreierten Rollenportraits erneut übernehmen, darunter auch der schwedische Bariton Peter Mattei in der Titelpartie. Doch musste wegen Erkrankung dieses Sängers eine kurzfristige Umbesetzung vorgenommen werden, so dass nun der renommierte englische Bariton Christopher Maltman für seinen Kollegen einspringt. Maltman ist dem Frankfurter Publikum durch seinen Liederabend in der Saison 2007/08 noch in bester Erinnerung. Auch in der kommenden Spielzeit 2010/11 wird er als Liedsänger nach Frankfurt zurückkehren. Bei den Salzburger Festspielen 2008 war er als Mozarts Don Giovanni in der Regie von Claus Guth erfolgreich.

Samstag, 8. Mai 10
Nominierung für Architekturpreis "Große Nike" – Umbau des Staatstheaters Darmstadt ist in Endausscheidung
Der Umbau des Staatstheaters Darmstadt ist für den Architekturpreis „Große Nike“ vom Bund Deutscher Architekten (BDA) nominiert. Der Preis wird morgen, am 8. Mai, in Essen auf der Zeche Zollverein vergeben. Der Umbau des Staatstheaters steht damit als eine von drei Maßnahmen in der Endausscheidung. „Die Nominierung ist die wiederholte Bestätigung für das hohe Niveau von Baumaßnahmen des Landes im Bereich von Wissenschaft und Kultur“, sagte die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann. Neben dem Staatstheater Darmstadt sind die Neugestaltung des Jungfernstiegs in Hamburg und das Berliner Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum in der engeren Wahl. Der Preis „Große Nike“ würdigt herausragende Projekte in Architektur und Städtebau und wird als zentraler deutscher Architekturpreis vom BDA ausgelobt. Der Umbau des Staatstheaters wurde bereits in der Vergangenheit mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt:
2008 die "Joseph-Maria-Olbrich-Plakette" als Auszeichnung guter Architektur in Hessen
2006 den Gestaltungspreis der Wüstenrot-Stiftung "Umbau im Bestand" (Auszeichnung)
2005 Auszeichnung für "Vorbildliche Bauten in Hessen 2005" der Architektenkammer Hessen

Im vergangenen Jahr erhielt das hessische Hochschulbauinvestitionsprogramm HEUREKA die "BDA-Auszeichnung für Baukultur in Hessen". Damit würdigt der BDA das Engagement der ausgezeichneten Persönlichkeiten, Institutionen und Initiativen im Bereich des Planens und Bauens.

Samstag, 8. Mai 10
"Die Vorleser" im ZDF: Amelie Fried und Ijoma Mangold begrüßen Schauspielerin und Hörbuchpreisträgerin Maria Schrader
"Die Vorleser" Amelie Fried und Ijoma Mangold begrüßen am Freitag, 14. Mai 2010, um 23.00 Uhr die vielfach preisgekrönte Schauspielerin und Filmregisseurin Maria Schrader. Die Vielleserin, die zudem in diesem Jahr mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet wurde, stellt ihr Lieblingsbuch vor: "Die schönsten Liebesgeschichten" des russischen Schriftstellers Anton Tschechow.

Die siebte Ausgabe der ZDF-Literatursendung steht im Zeichen der bevorstehenden leseintensiven Urlaubszeit. Klassiker locken ebenso wie junge Entdeckungen mit schrägen Geschichten. Zwei junge Autoren stehen mit ihren Neuerscheinungen im Mittelpunkt. Die kanadische Schriftstellerin Rivka Galchen legt ein hochgelobtes Debüt vor: "Atmosphärische Störungen", ein Roman rund um einen kauzigen New Yorker Psychiater, der auf der Suche nach seiner Frau wilde Abenteuer erlebt. Der Leipziger Schriftsteller Clemens Meyer schreibt in "Gewalten. Ein Tagebuch" zärtlich und wütend über Träume und Albträume des Lebens. 

In der Rubrik "3 Bücher in 3 Minuten" wird Ijoma Mangold unter anderen auch Sachbücher vorstellen, die sowohl das Morgenland als auch das Abendland näher bringen wollen. In "Terra Islamica" macht sich Aatish Taseer auf die Suche nach der unbekannten Welt seines muslimischen Vaters, in "Menetekel. 3000 Jahre Untergang des Abendlandes" entlarvt Gerhard Henschel Unheilsverkünder und Untergangspropheten der westlichen Welt. Hinzu kommt ein weiterer russischer Klassiker, "Anna Karenina", der große Roman um Ehe und Moral von Lew Tolstoi, anlässlich seines 100. Todestages.

Amelie Fried und Ijoma Mangold haben weitere sommerliche Lese- und Hörtipps vorbereitet. Helge Timmerberg bietet in seinem Erzählungsband "Der Jesus vom Sexshop" amüsante Reisereportagen für Fernwehkranke und lange Urlaubsfahrten verkürzt Eva Mattes mit ihrer packenden Lesung von Jane Austens Meisterwerk "Verstand und Gefühl". Die ZDF-Vorleser - die Fernsehmoderatorin und Schriftstellerin Amelie Fried und der Literaturkritiker und stellvertretende Feuilletonchef der "Zeit", Ijoma Mangold - melden sich, wie gewohnt, aus dem ehemaligen Hauptzollamt des Hamburger Hafens.

Bücherliste zur Sendung am 14. Mai 2010

"Atmosphärische Störungen" von Rivka Galchen
Aus dem Amerikanischen von Grete Osterwald, gebundene Ausgabe, 320 Seiten, Rowohlt Verlag, 2010

"Gewalten. Ein Tagebuch" von Clemens Meyer
Gebundene Ausgabe, 223 Seiten, S. Fischer Verlag, 2010

"Die schönsten Liebesgeschichten" von Anton Tschechow Broschierte Ausgabe, 192 Seiten, insel taschenbuch, 2010

3 Bücher in 3 Minuten:
"Menetekel. 3000 Jahre Untergang des Abendlandes" von Gerhard Henschel
Gebundene Ausgabe, 372 Seiten, Eichborn Verlag, 2010

"Terra Islamica. Auf der Suche nach der Welt meines Vaters" von Aatish Taseer
Aus dem Englischen von Rita Seuß, gebundene Ausgabe, 368 Seiten, Verlag C.H. Beck, 2010

"Anna Karenina" von Lew Tolstoi
Aus dem Russischen von Rosemarie Tietze, gebundene Ausgabe, 1288 Seiten, Hanser Verlag, 2009

Weitere Bücher:
"Verstand und Gefühl" von Jane Austen
Hörbuch, gelesen von Eva Mattes, Ungekürzte Lesung, 11 CDs plus MP3-CD in Schmuckbox mit Booklet, Laufzeit: etwa 775 Minuten

"Der Jesus vom Sexshop. Stories von unterwegs" von Helge Timmerberg
Gebundene Ausgabe, 304 Seiten, Rowohlt BERLIN, 2010 
http://vorleser.zdf.de/

Samstag, 8. Mai 10
„Pasión de Buena Vista“ kommt im Winter 2010 zurück nach Europa - im Dezember auch wieder in die Jahrhunderthalle Frankfurt
Nach mehr als 250.000 begeisterten Besuchern in über 25 Ländern und 150 Shows, kommt nun „Pasión de Buena Vista“ im Winter 2010 zurück nach Europa - im Dezember auch wieder in die Jahrhunderthalle Frankfurt (03. + 04. Dezember 2010). Der VVK hat begonnen.

„Pasión de Buena Vista“:
- Ausgezeichnet mit dem „Radio Regenbogen Award“, dem Medienpreis Baden- Württemberg, in der Kategorie „Show 2008“
- Live Auftritt in der TV Show „Wetten dass..?“ am 13. Juni 2009 auf Palma de Mallorca (ca. 13 Millionen Zuschauer am TV)
- Singleauskopplung des Publikums- Hit „La vida es un carnaval“ und „Chá Chá Chá Con Sabor“ aus dem Album „Pasión de Buena Vista“
- Live Auftritt bei der Radio Regenbogen Charity Jubiläumsgala „Ball der Sterne“ in Mannheim

Wenn es etwas gibt, das die kubanische Mentalität am besten widerspiegelt, so ist es die Musik. Nicht umsonst haben die heute in aller Welt bekannten Musikstile wie Rumba, Mambo, Cha-Cha-Cha und Salsa ihren Ursprung auf Kuba.
Heiße Rhythmen, mitreißende Tänze, exotische Schönheiten und traumhafte Melodien führen Sie durch das aufregende Nachtleben Kubas.
PASIÓN DE BUENA VISTA entführt den Zuschauer auf die Straßen der karibischen Insel und vermittelt puren kubanischen Rhythmus. Eine 10-köpfige Live Band von alt eingesessenen kubanischen Unikaten, in Kuba umschwärmte Sänger, Tänzer aus der legendären TROPICANA SHOW Havanna sowie einzigartige Bühnenkulissen mit atemberaubenden Projektionen stecken mit dem Humor und Temperament Kubas an! Schon im letzten Jahr hat PASIÓN DE BUENA VISTA das Frankfurter Publikum an drei Abenden begeistert. Nun kommen Sie zurück, um auch den letzten Winter-Blues zu vertreiben.
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Freitag, 7. Mai 10
Theater Chemnitz: Premieren der Spielzeit 2010/2011
Höhepunkte der Opernsaison sind die Uraufführung der heiter-phantastischen Oper "Benzin" von Emil Nikolaus von Reznicek, die zwar bereits Ende der 20-er Jahre, in Rezniceks Hoch-Zeit, fertiggestellt war, jedoch aus ganz unterschiedlichen Gründen bis heute noch nie aufgeführt wurde; außerdem die Aufführung der Oper "Die Heimkehr des Verbannten", nach der Wiederaufführung von "Il Templario" 2008 die zweite Beschäftigung mit einer Opern-Rarität von Otto Nicolai; und mit Händels "Alcina" gibt es erstmals seit Mitte der 80-er Jahre wieder eine Aufführung einer Barock-Oper auf der Chemnitzer Bühne.

Das Ballett widmet sich mit dem Tanzabend "Sheherazade" den 1001 Märchen aus einer Nacht; der Tanzabend "Melina Mercouri" stellt die griechische Sängerin, Schauspielerin und Politikerin Melina Mercouri, inzwischen eine Ikone der griechischen Kultur, in den Mittelpunkt; außerdem gibt es mit "Hamlet" die seltene Gelegenheit, Shakespeares Stück als Tanzdrama zu erleben.

Im Schauspiel ist das neue Spielzeitmotto "Wolken.Heim" dem gleichnamigen Stück von Elfriede Jelinek entlehnt, das Anfang Oktober Premiere hat - damit steht erstmals überhaupt eine "Jelinek" auf der Chemnitzer Schauspielbühne. Die Große Bühne wird u.a. mit "Woyzeck", "Peer Gynt", "König Lear" erneut die großen Klassiker der Weltdramatik zu Wort kommen lassen, die Kleine Bühne ist wieder den zeitgenössischen jungen Autoren vorbehalten.

Das Figurentheater hat als Besonderheiten mit "Sonne.Mond.Sterne" erstmals Theaterspiel für die Allerkleinsten ab 3 Jahren sowie mit "The Girl with the Bird’s Nest Hair", anknüpfend an den großen Erfolg von "Adam, Alfons and Amalia" vor zwei Jahren, ein Papiertheater vollständig in englischer Sprache für Kinder ab 4 Jahren im Angebot.

Die Robert-Schumann-Philharmonie widmet sich im 1. Sinfoniekonzert anlässlich des Schumann-Jahres 2010 ganz ihrem Namenspatron; im 2., 6. und 8. Sinfoniekonzert wird jeweils ein Werk des "composer in residence" der nächsten Saison, Jörg Widmann, aufgeführt; im 7. Sinfoniekonzert ist anlässlich der Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz die Klezmer-Band Kolsimcha – The World Quintet zu Gast; Richard Strauss’ "Vier letzte Lieder" werden im 10. Sinfoniekonzert von der Sopranistin Christiane Oelze zu hören sein u.v.m. Daneben ist die Robert-Schumann-Philharmonie unter Leitung ihres GMD Frank Beermann wieder mehrfach zu Gastkonzerten eingeladen.

Oper:
All You Need Is Beat
, Ein Beatles-Abend, Premiere: 2. Oktober 2010
Musikalische Leitung: Ralf Schrabbe, Inszenierung und Bühne: Frank Leo Schröder, Choreografie: Silvia Zygouris, Kostüme: Franka Lüdtke, Animationen: Popeia Herzog
Alcina, Oper von Georg Friedrich Händel (Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln), Premiere: 9. Oktober 2010, Musikalische Leitung: Jos van Veldhoven, Inszenierung: Dominik Wilgenbus, Bühne: Udo Vollmer, Kostüme: Andrea Fisser
Uraufführung:
Benzin, Heiter-phantastisches Spiel mit Musik von Emil Nikolaus von Reznicek, Premiere: 28. November 2010, Musikalische Leitung: Frank Beermann, Inszenierung: Martin Duncan, Bühne und Kostüme: Francis O’Connor, Choreografie: Nick Winston
Die Heimkehr des Verbannten, Oper von Otto Nicolai, Premiere: 29. Januar 2011, Musikalische Leitung: Frank Beermann, Inszenierung: Philipp Kochheim, Bühne: Thomas Gruber, Kostüme: Bernd Hülfenhaus
Rigoletto, Oper von Giuseppe Verdi (Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln), Premiere: 5. März 2011, Musikalische Leitung: Reinhard Petersen, Inszenierung: Michael Heinicke, Bühne und Kostüme: Peter Sykora
Viva la Mamma!, Oper von Gaetano Donizetti (Aufführung in deutscher Sprache), Premiere: 3. Juni 2011, Drehbühne, Musikalische Leitung: Anja Bihlmaier, Inszenierung: Michael Heinicke, Bühne und Kostüme: Peter Sykora

Ballett
Sheherazade
, Tanzabend von Lode Devos, Musik von Nikolai Rimski-Korsakow und orientalische Rhythmen, Premiere: 6. November 2010, Opernhaus, Musikalische Leitung: Reinhard Petersen, Choreografie: Lode Devos, Bühne: „Katxua“ José A. Pelejero Pastor , Kostüme: Christiane Devos
Hamlet, Ballett nach William Shakespeare, Premiere: 6. Februar 2011, Schauspielhaus, Choreografie: Joseph Sturdy, Bühne: N. N., Kostüme: Christiane Devos
Melina Mercouri, Tanzabend von Lode Devos, Musik von Manos Hadjidakis, Mikis Theodorakis u. a., Premiere: 6. Mai 2011, Opernhaus, Choreografie: Lode Devos, Bühne und Kostüme: Christiane Devos

Schauspiel

Große Bühne:
Woyzeck, Georg Büchner, Premiere: 25. September 2010, Regie: Enrico Lübbe, Bühne: Henrik Ahr, Kostüme: Bianca Deigner
Wolken.Heim, Elfriede Jelinek, Premiere: 2. Oktober 2010, Hinterbühne, Regie: Dieter Boyer, Bühne und Kostüme: Ralph Zeger
Der nackte Wahnsinn, Michael Frayn. Übersetzt von Ursula Lyn, Premiere: 4. Dezember 2010, , Regie: Christian Brey, Bühne und Kostüme: Anette Hachmann
Peer Gynt, Henrik Ibsen , Premiere: 22. Januar 2011, Regie: Claudia Bauer, Bühne und Kostüme: Patricia Talacko
Fallen (Arbeitstitel), Studioinszenierung der Studenten der Hochschule für Musik und Theater, „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, Premiere: 25. Februar 2011, Hinterbühne, Regie: Uli Jäckle, Bühne und Kostüme: Studenten der Hochschule der bildenden Künste Dresden
Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui, Bertolt Brecht, Premiere: 19. März 2011, Regie: Markus Bothe, Bühne und Kostüme: N. N.
Amphitryon, Heinrich von Kleist, Premiere: 7. Mai 2011, Regie: Kay Neumann, Bühne und Kostüme: Günter Hellweg
König Lear, William Shakespeare, Premiere: 18. Juni 2011, Regie: Enrico Lübbe, Bühne und Kostüme: Michaela Barth, Musik: Bert Wrede, Kampfchoreografie: Klaus Figge

Kleine Bühne
Lohnarbeit und Liebesleid & Die Fortsetzung oder Die Friseuse, die Finanzkrise und andere Fälle Uraufführung, Johanna Kaptein, Premiere: 3. Dezember 2010, Regie: Alexandra Wilke, Bühne: Detlef Franke, Kostüme: Sophie Weikert
Uraufführung:
Feuer mit mir, Oliver Kluck, Premiere: 18. Februar 2011, Regie: Max Claessen, Ausstattung: N. N.
Die nächste Unschuld, Kristo Šagor, Premiere: 29. April 2011oH, Regie: Kristo Šagor, Ausstattung: Sebastian Kross, Musik: Sebastian Katzer
Uraufführung:
Ein neues Stück, Premiere: 18. Juni 2011, Regie: Dieter Boyer, Ausstattung: N. N.

Junges Schauspiel
Erste Stunde, Jörg Menke-Peitzmeyer (ab 12 J.), Premiere: 1. Oktober 2010, Klassenzimmerstück, Regie und Ausstattung: Matthias Huber
8 Väter, Tina Müller (ab 14 J.), Premiere: 29. Oktober 2010, Foyer, Regie: Matthias Huber, Ausstattung: Daniela Flügge
Don’t cry for me, baby!, nach William Shakespeares „Romeo and Juliet“, Stückentwicklung des Theaterjugendclubs „KarateMilchTiger“ (ab 12 J.), Premiere: 4. November 2010, Hinterbühne, Leitung: Yves Hinrichs

Figurentheater
Sonne.Mond.Sterne
, Ein Stück Theater für die Allerkleinsten von Claudia Friedemann (3 bis 5 J.), Premiere: 19. September 2010, Luxorpalast (TiK), Regie: Claudia Friedemann / Manfred Blank, Ausstattung und Spiel: Claudia Friedemann
The Girl with the Bird’s Nest Hair, Nach einem Bilderbuch von Sarah Dyer, in englischer Sprache (4 bis 8 J.), Premiere: 5. Oktober 2010, Luxorpalast (TiK), Regie: Gerlinde Tschersich / Manfred Blank, Ausstattung und Spiel: Gerlinde Tschersich
Der Zauberer von Oz, nach L. Frank Baum von Dominik Wilgenbus (6 bis 14 J.), Premiere: 14. November 2010, Luxorpalast, Regie: Dominik Wilgenbus, Ausstattung: Michael Schmidt
Drunter & drüber, von Jörg Wolfradt (4 bis 8 J.), Premiere: 8. März 2011, Luxorpalast (Bühne), Regie: Ulrike Kölgen, Ausstattung und Spiel: Michael Schmidt
Erwin & Frosch, Von Bettina Wegenast (6 bis 12 J.), Premiere: 19. April 2011, Luxorpalast, Regie: Manfred Blank, Ausstattung: Christof von Büren
Das hässliche Entlein, nach Hans Christian Andersen von Dirk Baum (4 bis 8 J.), Premiere: 7. Juni 2011, Luxorpalast (TiK), Regie: Dirk Baum, Puppen: Axel Jirsch, Bühne: Christof von Büren

Dazu Sinfoniekonzerte, Sonderkonzerte, Gastspiele, Sonntagskonzerte und Kammermusikabende.
www.theater-chemnitz.de

Freitag, 7. Mai 10
Jazz im Jagdhofkeller - Landes Jugend Jazz Orchester Hessen mit Jazzsängerin Elke Diepenbeck
Das Landes Jugend Jazz Orchester Hessen (Kicks & Sticks) wird am 23. Mai um 20 Uhr bei der Veranstaltungsreihe „Jazz im Jagdhofkeller“ auf der Bühne des historischen Gewölbes des Bessunger Jagdhofkellers stehen. Unter der Leitung von Wolfgang Diefenbach bieten die hochbegabten jungen Jazzer einen vielfältigen Streifzug durch die Welt der großen amerikanischen Meister des „Songwriting“ und zeigen ihr Können abseits des Swing mit sensiblen Samba-Balladen bis hin zu fetzigem Latin Jazz im Big Band-Format.
Zusammen mit Gastsolistin Elke Diepenbeck präsentieren sie mit leidenschaftlichen und einfühlsamen Arrangements herausragender Swingklassiker des „Great American Songbook“ ebenso wie mit mitreißender lateinamerikanischer Jazzmusik von Spitzenkomponisten wie Carlos Jobim, Ivan Lins und Dizzy Gillespie ein außergewöhnlich vielseitiges Programm. Die mehrfach ausgezeichnete Elke Diepenbeck ist im Rhein-Main-Gebiet einem breitem Publikum unter anderem als Sängerin bei den Nightbirds bekannt, deutschlandweit hat sich auch als Sprecherin, Komponistin, Texterin und Gesangsdozentin einen Namen gemacht.

Ein Vierteljahrhundert im Zeichen des Jazz
Das Landes Jugend Jazz Orchester Hessen zählt zu den besten Jugend-Jazzorchestern in ganz Europa und feiert in diesem Jahr 25-jähriges Bestehen. Gleich mit der ersten CD „Kicks & Sticks“ gewann das Orchester den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Seitdem macht das  Orchester kontinuierlich durch seine großartigen Leistungen und Spielleidenschaft auf sich aufmerksam. Die Fähigkeit, einfühlsame Stimmungen und kraftvollen Ensemblesound zu verbinden, schafft die Voraussetzung, neben Mainstream Jazz vor allem die exklusiv von Arrangeuren der Weltspitze für dieses Ensemble komponierten und arrangierten Stücke zu realisieren. Im Sommer stellt die kultige Jazz-Formation ihre neue CD vor. Mit der Hommage an Kenny Napper nimmt ein weiterer Arrangeur der Weltspitze in der exklusiven Bibliothek und bei den hochkarätigen CD-Veröffentlichungen von Kicks & Sticks einen wichtigen Platz ein.

Bei weltweiten Tourneen bestand diese Big Band die Herausforderungen bei Konzerten und internationalen Jazzfestivals vor großem Publikum. Im Jubiläumsjahr ist Kicks & Sticks schon gleich voll durchgestartet: Mit der neuen Vocal group („Kicks & Sticks Voices“) und der holländischen Sängerin Josee Koning hatte die Band eine Spitzenbesetzung für die gerade beendete China-Tournee im Gepäck und war als Botschafter des Landes und der hessischen Kultur mit äußerst erfolgreichen Konzerten in den großen Metropolen Beijing, Tianjin, Wuhan, Wuxi und in der hessischen Partnerprovinz Hunan unterwegs.

Anlässlich der 25-jährigen Erfolgsgeschichte finden 2010 auch bedeutende Konzertereignisse wie beispielsweise im Rahmen des Rheingau Musik Festivals zusammen mit den Grammy prämierten „New York Voices“ statt.
Für den Beitrag des Orchesters im Jubiläumsjahr in Darmstadt hat sich Bandleader Wolfgang Diefenbach eine ganz besondere Location ausgesucht: im Jagdhofkeller Darmstadt stand die Band schon im Gründungsjahr 1985 mit Bill Ramsey auf der Bühne. 

Weitere Informationen:
Veranstaltungsort ist der Jagdhofkeller Darmstadt, Bessunger Straße 84, Vorverkauf im Restaurant Belleville, Telefon 06151/66 40 91, Karten auch im Ticketshop im Luisencenter Darmstadt und im Internet unter
www.jagdhofkeller.com. Die Tickets kosten im Vorverkauf 15 Euro (zzgl. Vorverkaufsgebühr), an der Abendkasse 18 Euro.

Infos:
www.landesjugendjazzorchesterhessen.de + www.wolfgangdiefenbach.de

Freitag, 7. Mai 10
Lena - der Countdown läuft, das Debütalbum MY CASSETTE PLAYER am heute im Handel
Die Spannung steigt, das Finale des Eurovision Song Contests 2010 rückt immer näher und auf dem Weg nach Oslo gibt es vorab ein absolutes Highlight: Lena präsentiert ihr Debütalbum "My Cassette Player". Das Album - produziert von ihrem Entdecker Stefan Raab - erscheint am 07. Mai und enthält neben vielen brandneuen Songs auch die Rekorde brechenden Hits "Satellite", "Bee" und "Love Me".

Sie gehört zu den absoluten Shootingstars des Jahres, hat innerhalb weniger Wochen im Rahmen der Suche nach "Unser Star für Oslo" die Herzen des TV-Publikums erobert und schließlich mit drei Songs in den Top 5 der Media Control Charts, darunter Platz #1 mit dem Siegertitel "Satellite", Musikgeschichte geschrieben! Jetzt legt Lena ihr Debütalbum "My Cassette Player" vor und liefert weitere Songs, die ihre Vielfältigkeit und Liebe zur Popmusik mitreißend unterstreichen. "Es ist eine richtige Mischung, von Pop bis Funk sind viele verschiedene Elemente dabei und wir führen das, was wir mit den ersten drei Songs angefangen haben, weiter fort", beschreibt Lena das fertige Werk, das ab Freitag erhältlich sein wird.

Produziert wurden die neuen Titel auf "My Cassette Player" von Stefan Raab. Neben den Hits "Satellite", "Bee" und "Love Me" ist auch Lenas Version von Adeles "My Same" auf dem Album, mit der sie im Casting und in der ersten Show von "Unser Star für Oslo" antrat, sowie dem ebenfalls aus der Show bekannten Jason Mraz Song "Mr. Curiosity". Als Anspieltipps gelten sicherlich der Titelsong "My Cassette Player" und "Touch A New Day". "Die Songs liegen mir sehr am Herzen, denn ich durfte intensiv an ihnen mitarbeiten", erklärt Lena und fügt hinzu: "Mitten in den Abitur-Vorbereitungen haben wir immer wieder telefoniert und über die Lyrics gesprochen. Ich konnte mich total einbringen, so dass die Songs gemeinsam entstanden sind."

Mit dem fertigen Ergebnis schlägt die 18-Jährige nun das nächste Kapitel ihrer Karriere auf. Bevor sie am 29. Mai in Oslo auf der Bühne des Eurovision Song Contests steht, wird Lena noch bei einigen TV-Shows auftreten.

 
"My Cassette Player" erscheint in drei Versionen: Als Standard Version, als Deluxe Version inklusive einer 23-minütigen Dokumentation und dem Video zu "Satellite" sowie in einer exklusiven Tchibo-Version (erhältlich in den Tchibo-Filialen). Diese enthält als Bonus-Material eine DVD mit ihren fünf besten Auftritten aus "Unser Star für Oslo" und eine tolle Fotogalerie.  

Ab Freitag, den 07. Mai wird auch ein brandneues EPK zum Album in Bild + Ton zur Verfügung stehen, welches sowohl in MPN verfügbar als auch über die TV-Promotion abrufbar ist.

LENA im TV:
07.05.2010 / 22:00 Uhr / NDR /  NDR Talkshow  
07.05.2010 / 00:00 Uhr / NDR / Lena "Unser Star für Oslo - ein musikalisches Porträt"   
08.05.2010 / 20:15 Uhr / ARD / Frag doch mal die Maus
08.05.2010 / 20:15 Uhr / Pro7 / Schlag den Raab
10.05.2010 / 23:10 Uhr / Pro 7 / TV total
11.05.2010 / 23:15 Uhr / Pro 7 / TV total
12.05.2010 / 23:15 Uhr / Pro 7 / TV total
13.05.2010 / 23:30 Uhr / Pro 7 / TV total
29.05.2010 / 21:00 Uhr / ARD / Eurovision Song Contest 2010
30.05.2010 / 19:10 Uhr / Pro 7 / TV total Oslo spezial

www.lena-meyer-landrut.de

Freitag, 7. Mai 10
Deutscher Bühnenverein: Erhöhung des Landeszuschusses wäre Existenzsicherung für NRW-Theater
Die Umsetzung des Plans, den Anteil des Landes am Zuschuss für die städtischen Theater in Nordrhein-Westfalen von bisher etwa fünf Prozent auf zwanzig Prozent zu erhöhen, wäre aus Sicht des Bühnenvereins ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Theaterlandschaft NRW. Eine entsprechende Absicht soll es nach Journalistenberichten in den Landtagsfraktionen von CDU, SPD und Grünen geben. Mit einem solchen Schritt würde sich das Land Nordrhein-Westfalen endlich der Praxis fast aller anderen Bundesländer anschließen, kommunale Theater und deren Orchester in einem erheblichen Umfang mitzufinanzieren. Die Ankündigung zeigt, welche Bedeutung die Vielfalt der Theater für das Land NRW und die hiesigen Kommunen hat. Gerade mit Rücksicht auf die Landtagswahl ist ein solcher parteiübergreifender Konsens besonders wichtig. „Auf dieses entscheidende politische Signal warten wir seit Jahren“, kommentierte der Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Rolf Bolwin, die jetzt bekannt gewordene Absicht der drei Landtagsfraktionen. Es sei angesichts der angespannten Haushaltslage der Kommunen lange überfällig.

Donnerstag, 6. Mai 10
ECHO Jazz 2010 - Sechs Preise gehen an UNIVERSAL MUSIC Künstler
Gestern fand in der Bochumer Jahrhunderthalle die erste Verleihung der ECHO Jazz Awards statt. Sie wurde moderiert vom weltweit gefeierten Jazz-Trompeter Till Brönner. Sechs UNIVERSAL MUSIC Künstler erhielten eine der begehrten Auszeichnungen und machten so das Unternehmen zu einem der erfolgreichsten des Abends. Vor allem in den Hauptkategorien „Sänger des Jahres International“, „Sängerin des Jahres International“ und „Bestseller des Jahres“ konnten die Künstler des nationalen und internationalen Marktführers glänzen.

Die glücklichen Gewinner eines ECHO Jazz sind Curtis Stigers (Sänger des Jahres International), Melody Gardot (Sängerin des Jahres International), Branford Marsalis (Instrumentalist des Jahres: Saxophon/Woodwinds), Roy Hargrove (Instrumentalist des Jahres: Blechblasinstrumente/Brass), Anouar Brahem (Instrumentalist des Jahres: Sonstige Instrumente) und Diana Krall (Bestseller des Jahres).

Besonderen Applaus erhielt die originelle Videobotschaft von Melody Gardot. Da sie zur Zeit auf Europatour ist und deshalb nicht persönlich kommen konnte, schickte sie eine individuell gestaltete Danksagung, in der u.a. von ihr eigens designte Zeichnungen und der charmante Einsatz ihrer Deutschkenntnisse eine entscheidende Rolle spielten. Nicht minder begeistert war das Publikum von Curtis Stigers, der nicht nur als Gewinner, sondern später auch als Sänger auf der Bühne stand. Zu den berührendsten Momenten gehörte außerdem, als James Last seinem alten Weggefährten und Bandleader-Kollegen Paul Kuhn den Award für sein Lebenswerk überreichte.

Und schließlich sorgte noch ein weiterer UNIVERSAL MUSIC Star für ein ganz spezielles Highlight. Die größte amerikanische Jazz-Diva der Gegenwart Dee Dee Bridgewater sang live vor den über 1.000 anwesenden Gästen „Lady Sings The Blues“, eine Hommage an die unvergessene Jazzlegende Billie Holiday, deren Todestag sich vor kurzem zum 50. Mal gejährt hat.

Der ECHO Jazz wurde 2010 erstmals als eigenständiger Preis verliehen, umfasst 31 Kategorien und gehört zusammen mit ECHO Pop und ECHO Klassik zu den weltweit wichtigsten Musik-Awards. Die Deutsche Phono-Akademie – das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie – ehrt mit den ECHO Awards jeweils einmal im Jahr herausragende und erfolgreiche Leistungen nationaler und internationaler Künstler.

Medienpartner des ECHO Jazz ist der Westdeutsche Rundfunk, der die Preisverleihung am 8. Mai um 22:30 Uhr im WDR Fernsehen und am 11. Mai um 20:05 Uhr im Kulturradio WDR 3 ausstrahlt.

Christian Kellersmann, Managing Director Universal Music Classics & Jazz: „Der erste ECHO Jazz kann sich sehen lassen: sowohl die würdigen Preisträger als auch die Veranstaltung sind eine sehr gute Visitenkarte für den Jazz. Ich möchte mich besonders bei den Künstlern bedanken sowie beim Bundesverband für die gelungene Gesamtorganisation, beim WDR für den medialen Support und bei dem Jury- und Organisationsteam für die konstruktive Zusammenarbeit.“

Frank Briegmann, President & CEO UNIVERSAL MUSIC Deutschland: „Ich gratuliere allen Preisträgern und freue mich sehr, dass unsere Künstler so zahlreich unter ihnen vertreten sind. Der jetzt eigenständige Preis verhilft dem Genre und seinen Künstlern zu der Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Mein Dank gilt deshalb auch den Organisatoren und Partnern, die diesen Abend ermöglicht haben.“

Die UNIVERSAL MUSIC Preisträger sind im Einzelnen:
KATEGORIE 4 / SÄNGER DES JAHRES INTERNATIONAL: Curtis Stigers - Lost In Dreams, Concord/Universal
KATEGORIE 6 / SÄNGERIN DES JAHRES INTERNATIONAL: Melody Gardot - My One And Only Thrill, Decca/Universal
KATEGORIE 10 / INSTRUMENTALIST/IN DES JAHRES INTERNATIONAL: SAXOPHON/WOODWINDS ~ Branford Marsalis - Metamorphosen, Marsalis Music/Universal
KATEGORIE 16 / INSTRUMENTALIST/IN DES JAHRES INTERNATIONAL: BLECHBLASINSTRUMENTE/BRASS ~ Roy Hargrove - Emergence, Emarcy Records/Universal
KATEGORIE 20 / INSTRUMENTALIST/IN DES JAHRES INTERNATIONAL: SONSTIGE INSTRUMENTE ~ Anouar Brahem - The Astounding Eyes Of Rita, ECM Records/Universal
KATEGORIE 24 / BESTSELLER DES JAHRES: Diana Krall - Quiet Nights, Verve/Universal      
www.universal-music.de

Donnerstag, 6. Mai 10
Simone Young wird Ehrenmitglied des Richard-Wagner-Verbands Hamburg
Der Richard-Wagner-Verband Hamburg verleiht der Hamburgischen Generalmusikdirektorin und Opernintendantin Simone Young die Ehrenmitgliedschaft. In einer Festveranstaltung am 20. Mai 2010 im Lichtwarksaal der Carl-Toepfer-Stiftung ehrt der Verband die australische Dirigentin. Seit 2005 ist Simone Young Intendantin der Staatsoper Hamburg und hat hier seither zahlreiche Werke Richard Wagners dirigiert, darunter »Parsifal« und »Tristan und Isolde«.
Seit 2008 schmiedet sie gemeinsam mit Claus Guth und Christian Schmidt mit großem Erfolg einen neuen Hamburger »Ring des Nibelungen«, den sie im Oktober 2010 mit der »Götterdämmerung« vollendet.
»Mit der Ehrenmitgliedschaft möchten wir das außergewöhnliche Engagement von Simone Young für die Musik Richard Wagners würdigen», sagt Dr. Wolfgang Doebel, zweiter Vorsitzender des Richard-Wagner-Verbandes. »Mit ihren Wagner-Dirigaten, die in der Neuinszenierung des ‚Ring des Nibelungen’ gipfelten, hat sie nicht nur den Hamburgern exzellente Wagner-Aufführungen präsentiert, sondern darüber hinaus auch international das Ansehen unserer Stadt als Musikmetropole gestärkt.«
Die Laudatio hält der Hamburger Politologe und Wagner-Forscher Prof. Dr. Udo Bermbach, der zahlreiche Bücher zu Richard Wagner veröffentlich hat und Mitherausgeber der Zeitschrift »wagner sprectrum« ist. Die Sopranistin Joanna Konefal, Stipendiatin des Wagner-Verbandes 2008, wird zusammen mit den Pianisten Wolfram Maria Märtig (Stipendiat 2002) und Michael Belter ein Konzert geben. Auf dem Programm stehen selbstverständlich Werke Richard Wagners.

Festveranstaltung: 20. Mai 2010, 19.30 Uhr im Lichtwarksaal der Carl-Toepfer-Stiftung, Neanderstraße 22, 20459 Hamburg-Neustadt
Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 6. Mai 10
"radikal gegenwärtig" - der zeitdiagnostische roman: 5. Frankfurter Literaturfestival literaTurm 2010
(pia) Vom 25. bis zum 30. Mai findet zum fünften Mal in Kooperation mit Frankfurter Literatureinrichtungen, der Buchmesse und der Goethe-Universität das Frankfurter Literaturfestival "literaTurm 2010" statt. Unter dem Motto "radikal gegenwärtig" stehen im Zentrum der 27 Veranstaltungen Romane, die das Hier und Jetzt neu entdecken lassen. Sie reflektieren die in den Medien omnipräsenten Themen wie die Finanzkrise, die neuen Medien, aber auch soziale Umbrüche und Migration.

"Frankfurt meets Leipzig"
Neben Lesungen und Autorengesprächen wird es eine Podiumsdiskussion über Authenzität in Literatur, Theater und Film geben. Weiter sind Jugendbuchlesungen vorgesehen und unter dem Motto "Frankfurt meets Leipzig" ein großer Abschlussabend mit Absolventen des Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen sowie des Deutschen Leipziger Literaturinstitutes mit anschließender Party im Schauspiel Frankfurt. In Kooperation mit dem Fachbereich "Neuere Deutsche Literaturwissenschaft" der Goethe-Universität wird zudem eine Reihe zu Poetologien jüngerer Autorinnen und Autoren mit Monika Rinck, Thomas von Steinaecker und Matthias Göritz veranstaltet.

Kulturdezernent Semmelroth: "Starker programmatischer Anspruch"
Der Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main, Professor Dr. Felix Semmelroth, sieht in dem städtischen Literaturfestival einen bedeutenden Beitrag zur Positionierung Frankfurts als Buch- und Literaturstadt und betont den Anspruch des einzigen Konzeptfestivals Deutschlands: "Sein Profil als Festival mit einem klaren thematischen Schwerpunkt hat sich literaTurm seit 2002 bis heute bewahrt; ja diesen sogar noch weiter ausgebaut. Damit behaupten wir uns unter den bundesweit beachteten Literaturfestivals als dasjenige, das sich mit einem starken programmatischen Anspruch von den üblichen Novitätenfestivals abgrenzt und dies ohne Abstriche an Publikumswirksamkeit oder Festi valatmosphäre."

Katharina Hacker und Fabrizio Gatti im Gespräch
Zu den Höhepunkten von literaTurm 2010 gehört die von Hubert Winkels moderierte Eröffnungsveranstaltung mit Katharina Hacker im 41. Obergeschoss des neuen Frankfurter Hochhauses OpernTurm. Sie stellt erstmals ihren neuen Roman "Die Erdbeeren von Antons Mutter" vor und spricht über Wirklichkeitsbezüge in der Literatur mit Albrecht Koschorke und Moritz Baßler, zwei der bedeutendsten Literaturwissenschaftler unserer Zeit. Zudem konnte Fabrizio Gatti, der Chefreporter von L'ESPRESSO, der undercover den Flüchtlingstreck von Dakar durch die Sahara begleitet und seine Erlebnisse in "Bilal – Als Illegaler auf dem Weg nach Europa" geschildert hat, gewonnen werden.

Nach der Lesung in die literaTurm-lounge
Erstmalig wird den Besuchern der verschiedenen Lesungen nach Abschluss der Veranstaltungen angeboten, sich an einem Ort zu treffen, um sich zu unterhalten und mit den Autoren auszutauschen: Am 26. Mai findet der Ausklang in der Kameha Suite (Taunusanlage 20) und am 27. Mai in der Brasserie an der Alten Oper (Opernplatz 8) statt. Am 28. und 29. Mai ist die Panorama Bar die literaTurm-Lounge.

Informationen im Internet
"literaTurm 2010" wird finanziert aus Mitteln des Kulturamtes Frankfurt am Main, unterstützt von der HELABA. Unter www.literaturm.de sind alle Informationen zu Veranstaltungen und Teilnehmenden abrufbar.

Donnerstag, 6. Mai 10
Soirée des Frankfurter Opernstudios - „Nur wer die Sehnsucht kennt ...“
Erst kürzlich präsentierten sich Mitglieder des Frankfurter Opernstudios äußerst erfolgreich im Holzfoyer mit einem Programm aus Duetten und Ensembles von Mozart bis Strauss. Nun steht bereits der nächste Abend mit der internationalen Stipendiatenschar auf dem Spielplan. Die nächste Soirée des Opernstudios findet am Dienstag, dem 18. Mai 2010, um 20.00 Uhr im Holzfoyer der Oper Frankfurt statt.
Auf dem Programm stehen unter dem Motto „Nur wer die Sehnsucht kennt ...“ Arien und Romanzen von Piotr. I Tschaikowski und Sergei Rachmaninow. Wie schon der Titel verspricht, werden die jungen Sängerinnen und Sänger sich an diesem Abend mit Werken präsentieren, die die Tiefe der russischen Seele widerspiegeln. Darunter u.a. die Schlussszene aus Eugen Onegin, die Arie „O Maria“ des Titelhelden aus Mazeppa oder auch Jeanne d’Arcs „Lebt wohl Ihr Berge“ aus Die Jungfrau von Orleans. Erstmals in dieser Spielzeit werden alle sieben Stipendiatinnen und Stipendiaten des Opernstudios den Abend gestalten: die französische Sopranistin Sophie Angebault, ihre südkoreanischen Fachkolleginnen Sun Hyung Cho und Eun-Hye Shin sowie die kroatische Mezzosopranistin Nina Tarandek. Von den Herren sind der ukrainische Bariton Yuriy Tsiple, der chinesische Bariton Dong-Jun Wang und der gleichfalls aus China stammende Bassist Wen Wei Zhang mit von der Partie. Am Flügel werden die jungen Künstler von ihrem Stimmcoach Juri Masurok begleitet, der als gebürtiger Moskauer natürlich ein Spezialist für dieses Repertoire und seine Interpretation ist.
Karten zum Preis von 15,- € zzgl. 12,5 % Vorverkaufsgebühr – außer an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt – sind an den üblichen Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 oder online unter
www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Der Schritt von der Hochschule auf die professionelle Opernbühne stellt eine der schwierigsten Hürden in der Karriere eines jeden Sängers dar. Als ein wichtiges Instrument der Nachwuchsförderung bietet das Opernstudio hochtalentierten Absolventen von Hochschulen und Akademien die einmalige Gelegenheit, Leben und Arbeiten in einem bedeutenden Opernhaus unmittelbar kennen zu lernen und gleichzeitig durch weiterführenden Unterricht die Ausbildung zu vervollkommnen. Auch für die Oper Frankfurt zahlt sich die Arbeit aus: Das Opernstudio ermöglicht das Heranbilden von hochqualifiziertem Nachwuchs.
Durch die Gründung des Opernstudios – 2008 ermöglicht durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, die Deutsche Bank Stiftung und den Frankfurter Patronatsverein, Sektion Oper – kann die Oper Frankfurt dauerhaft ihrer Rolle als führendes Opernhaus mit kulturellem Verantwortungsbewusstsein gerecht werden und sich der internationalen Nachwuchsförderung verpflichten. Das Zusammenbringen von Gesangstalenten verschiedener Kulturen reflektiert zudem die Internationalität der Rhein-Main-Metropole!

Donnerstag, 6. Mai 10
Am 12. Mai kehrt Josef E. Köpplingers gefeierte Inszenierung von Kálmáns Gräfin Mariza nach drei Jahren zurück in den Münchner Gärtnerplatztheater-Spielplan
„Die Dialoge sind schnell und ehrlich zu sprechen mit verstecktem Witz und Sentiment.“ Mit dieser Anweisung auf der Partitur gab Josef E. Köpplinger 2004 die Richtung an für seine erste Inszenierung am Gärtnerplatz, die zu einem dauerhaften Operettenerfolg bei Publikum wie Kritik werden sollte.
Mit ihrer Wiederaufnahme am 12. Mai 2010 kommt diese Inszenierung von Emmerich Kálmáns Gräfin Mariza ans Gärtnerplatz-Repertoire. 2007 hier zuletzt gezeigt, machte die Mariza zwischenzeitlich in Graz und Klagenfurt Station, um nun in neuer Besetzung an den Gärtnerplatz zurückzukehren.
Josef E. Köpplinger, heute Intendant des Stadttheaters Klagenfurt, schuf für diese Gräfin Mariza eine eigene, frische und zeitgemäße Textfassung, die seinem Credo „Unterhaltung mit Haltung“ Rechnung trägt. So entsteht bei allem großen Aufgebot an Solisten, Chor, Tänzern und Statisterie ein lebendiger, genau durchdachter und sehr detailgenauer Operettenabend.
Ist die Premiere noch mit beliebten Solisten wie Márta Kosztolányi, Volker Bengl und nicht zuletzt Gisela Ehrensperger in Erinnerung, kommt die Wiederaufnahme mit neuer Besetzung in den großen Partien auf die Bühne. Die Titelpartie übernehmen ab dieser Spielzeit alternierend Heike Susanne Daum und Thérèse Wincent. Als Baron Zsupan ist Mario Podrecnik zu sehen, die Rolle des Grafen Tassilo hat Tilmann Unger inne.
In der Rolle des Fürsten Populescu darf sich das Publikum weiterhin über Dirk Lohr und Gunter Sonneson freuen, Susanne Heyng, die bislang mit Gisela Ehrensperger in der Rolle der reichen Erbtante Bozena alternierte, führt diese Partie nun alleine weiter. Nicht zuletzt wird als Kammerdiener Penizek weiterhin – unvergessen – Franz Wyzner als Gast für viele Lachtränen sorgen. Tickets unter 089.21 85 19 60 oder
www.gaertnerplatztheater.de

Donnerstag, 6. Mai 10
Das Münchner Gärtnerplatztheater bei der Langen Nacht der Musik
Ein getanzter Sommernachtstraum, eine gesungene Sommernacht und nächtliche Führungen hinter die Kulissen – das Gärtnerplatztheater greift zur Langen Nacht dem Sommer schon mal vor.
Zum dritten Mal ist das Staatstheater am Gärtnerplatz am 8. Mai bei der Langen Nacht der Musik voll dabei und zeigt sich zur Jubliäumsnacht von seiner besten Seite: der ungewöhnlichen.
Um 19.00 begrüßt das TanzTheaterMünchen die schnellsten 100 Lange Nacht-Besucher, die ihr Bändchen an der Gärtnerplatz-Tageskasse gelöst haben und lädt mit Hans Henning Paars getanzter Version des SOMMERNACHTSTRAUM zum Cocktail zu einer vielversprechenden Sommernacht im Mai ein. Das TanzTheaterMünchen macht die Beschäftigung mit Shakespeares unsterblicher Komödie zu einer heißen Jazz- und Swing-Party im Stil der 70er Jahre samt Drogenrausch und Beziehungschaos. Ein idealer Stoff für die charakterstarke Kompanie des Gärtnerplatztheaters.
Ab 21.00 Uhr fordern dann in der Theaterkantine über den Dächern des Gärtnerplatzes Solisten und Musiker des Gärtnerplatztheaters auf, den Sommernachtstraum noch weiter zu träumen. Mit der ganzen ungeahnten Bandbreite ihres Könnens lassen Sie die Temperaturen steigen und stimmen musikalisch mit Klassischem, Witzigem, Romantischem oder Hintergründigem auf die Gärtnerplatz-Nächte im Sommer, die auch in diesem Jahr ganz sicher heiß werden. Mit dabei: Stefan Sevenich „Bass verträumt“, Marianne Larsen und Dirk Lohr, Rita Kapfhammer, Cornel Frey, Sebastian Campione der eine Nacht lang den Italiener in sich auslebt und der Jazzy LaFemme, alias Alex Frei, der seine ungeahnten Talente im Travestiefach unter Beweis stellt…
Drei Nachtführungen durch das Gärtnerplatztheater führen hinter die Kulissen der gr0ßen Illusionsmaschine Gärtnerplatztheater, den Ort, wo der Zauber entsteht (Treffpunkt: Bühneneingang, Klenzestraße, jede Führung auf 30 Personen begrenzt).
Viel Programm für eine Lange Nacht, die am Gärtnerplatz ganz sicher selbst bei kühlen Temperaturen sommerlich heiß wird. 
www.muenchner.de/musiknacht/

Donnerstag, 6. Mai 10
NaturTheater Bad Elster 2010 – Der Ausflugstipp für Groß & Klein!
Mit dem NaturTheater Bad Elster gibt es in Bad Elster eine historische Spielstätte, die den Spielplan der mitteldeutschen Kultur- und Festspielstadt von Mai bis September um stimmungsvolle Open-Air-Attraktionen bereichert. Im Jahr 2009 wurde dabei das Areal mit dem restaurierten historischen Ausflugslokal Café-Restaurant „Waldschlösschen" um eine neue Attraktion im Waldpark Bad Elster erweitert.

Im Sommer 2010 gibt es einen abwechslungsreichen Spielplan, der dem NaturTheater und Bad Elster neue Kulturimpulse verleiht. „Neben spektakulären Freiluft-Opernproduktionen in großer Ausstattung wie ,Der Freischütz’ von Carl Maria von Weber für die ganze Familie (22.05.) oder der Operette ,Gräfin Mariza’ von Emmerich Kálmán (28.08.) gibt es mit dem großen Orchesterkonzert ,Carmina Burana’ von Orff (04.09.) wieder wirklich beeindruckende Klassikevents in anmutiger Atmosphäre“ schwärmt GMD Florian Merz als Intendant und Geschäftsführer der verantwortlichen Veranstaltungsgesellschaft und ergänzt: „Dabei finde ich persönlich den Verbund von Natur und Kultur an diesem Fleckchen Bad Elster äußerst reizvoll: Denn diese einzigartige Veranstaltungsatmosphäre hat ihren eigenen, ganz besonderen Charme. Genau um diesen Aspekt möchten wir die kulturelle Vielfalt unserer Kultur- und Festspielstadt mit Veranstaltungen aller Genres, für Jung und Alt erweitern.“

Auch abseits der Klassik wird den Gästen in diesem Jahr wieder große Unterhaltung auf der Bühne inmitten des historischen Waldparks Bad Elster geboten: So lädt Max Raabe mit seinem Palast Orchester Jung und Alt am 26. Juni ins NaturTheater, die fränkischen Comedystars Heissmann & Rassau machen „Witwenalarm“ in Bad Elster (14.08.) und Jazzlegende Günther Fischer gastiert mit seiner Tochter Laura und Band auf der Bühne des ältesten Naturtheaters in Sachsen. Kleine und große Waldspaziergänger können sich zusätzlich am Schülermusical „Rebekka“ (30.05.) oder am großen SAMS-Musical erfreuen (11.07.) bzw. zum Saisonabschluss das liebevoll inszenierte russische Zaubermärchen „Die feuerrote Blume“ (05.09.) im Märchenwald von Bad Elster erleben. Abgerundet wird der Spielplan mit zünftiger Blasmusik aus dem Dreiländereck zu Christi Himmelfahrt (13.05.), schallenden Schalmeien (13.06.), großem Schlager mit Gitte & Klaus (25.07.), einem von Eberhard Hertel präsentierten Nachmittag vogtländischer Folklore (29.08.) und heiter-klassischen „Sommerpromenaden“.

Die Kombination der Angebote macht dabei den besonderen Reiz Bad Elsters aus: Heute eine Wanderung durch eine der reizvollsten Naturgegenden Sachsens, morgen die große Welt der Oper im König Albert Theater und danach Entspannung pur mit den hervorragenden Erholungs- und Gesundheitsangeboten im Albert Bad - so erholen sich Körper und Geist auf anspruchsvolle Weise! Alle Infos zu Ihrem Aufenthalt, den gesamten Spielplan und Tickets erhalten Sie in der Touristinformation Bad Elster im Kgl. Kurhaus, unter 037437/ 53 900 oder
touristinfo@badelster.de bzw. unter www.badelster.de  

Donnerstag, 6. Mai 10
Andrea Kiewel eröffnet die "Fernsehgarten"-Saison ~ Musik und Gäste live aus dem ZDF-Sendezentrum Mainz
Fast schon traditionell startet der ZDF-Fernsehgarten am Muttertag in die neue Saison, und so ist es auch in diesem Jahr: Am Sonntag, 9. Mai 2010, 11.00 Uhr, öffnet Andrea Kiewel die Pforten und verspricht bis zum Herbst 20 Mal beste Unterhaltung mit einer bunten Mischung aus Show, Ratgeberthemen, Attraktionen und Spieleinlagen: Riesenstimmung garantiert!
Am Sonntag kann Andrea Kiewel auch ihr Geheimnis, das sie den Winter über gehütet hat, endlich offenbaren.
Der Koch der deutschen Fußball-Nationalelf Holger Stromberg und Fernsehgartenkoch Armin Roßmeier lassen Mütter hochleben - genauer gesagt 40 Meter hoch, denn dort oben in schwindelerregender Höhe präsentieren die beiden ihre himmlische Küche.
Hoch hinaus will stets auch Magier Hans Klok, der es sich nicht nehmen lässt als Ehrengast die erste Fernsehgartensendung der Saison zu besuchen.
Kaum zu glauben aber wahr ist, dass im "Fernsehgarten" eine Traumreise für zwei Personen nach Südafrika verlost wird - nebst Besuch eines Vorrundenspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2010.
Darüber hinaus ist das Musical "Hairspray" mit seinen Hauptdarstellern Uwe Ochsenknecht und Maite Kelly am Sonntag zu Gast bei Andrea Kiewel.
Natürlich gibt es auch wieder jede Menge Tipps und Tricks im "ZDF-Fernsehgarten": Dafür sorgt das Expertenteam aus den Bereichen Gesundheit, Heimwerken und Garten. Die Stiftung Warentest konnte ebenfalls als Partner für die neue Saison gewonnen werden.
Musikalische Highlights der Sendung sind außerdem: die Höhner, Kevin Bacon, DSDS-Gewinner Mehrzad Marashi, Adoro und Culcha Candela.

Donnerstag, 6. Mai 10
Mit "Superstars" und Supertalenten feiert Carmen Nebel in den Muttertag
Am Vorabend des Muttertages lässt Carmen Nebel in ihrer ZDF-Show am Samstag, 8. Mai 2010, 20.15 Uhr, nicht nur Mutterherzen höher schlagen: Ein buntes Potpourri aus großen und internationalen Stars sorgt dafür, dass für jeden etwas dabei ist.

Der frisch gekürte DSDS-Sieger Mehrzad Marashi kommt mit seinem Sieger-Titel "Don't Believe" ebenso zu Carmen Nebel in den KönigPALAST nach Krefeld wie Roger Whittacker, der seine aktuelle Tournee unterbricht und einen Titel aus seinem aktuellen Album präsentiert. Mit Andrea Berg hat eine der beliebtesten deutschsprachigen Interpretinnen vor ihren Fans in Krefeld ein Heimspiel. Und neben dem neuen "Superstar" beweist "Supertalent" Michael Hirte einmal mehr, dass man auch mit einer Mundharmonika Millionen begeistern kann. Stefanie Hertel stellt ihre neueste CD vor, Johnny Logan hat ein Hitmedley mitgebracht, und Ireen Sheer feiert in der Sendung ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum.

Das Musical "Hairspray" begeistert mit seinem gesamten Ensemble. Die Winnetou-Legende Pierre Brice überrascht musikalisch, und die Gruppe Karat darf in der Sendung auf 35 Jahre Bühnenpräsenz zurückblicken.

Außerdem sind unter anderen mit dabei: Semino Rossi, das Deutsche Showballett Berlin, Dschinghis Khan, Andrew Carrington und mit Nicole, Séverine und den Olsen Brothers gleich drei "Eurovision Song Contest"-Gewinner der vergangenen Jahre.

Rund um das Thema Muttertag werden Zuschauer, Gäste und Moderatorin im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert. Und auch die Redewendung "Liebe geht durch den Magen" wird überprüft.

Mittwoch, 5. Mai 10
NEUE STÜCKE AUS EUROPA: Von Paten, Puppen und Menschenfressern
Der Countdown für die Theaterbiennale NEUE STÜCKE AUS EUROPA ist eingeläutet: 24 Produktionen aus 21 Ländern sind vom 17. – 27. Juni 2010 zu Gast in Wiesbaden und Mainz. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es am Dienstag, den 11. Mai 2010 im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden: „Von Paten, Puppen und Menschenfressern“. Anlässlich der Jubiläumsausgabe des Festivals wird die Künstlerische Leitung (Manfred Beilharz, Yvonne Büdenhölzer, Tankred Dorst und Ursula Ehler) gemeinsam mit Gästen zurück und nach vorne blicken.

Seit der Gründung als BONNER BIENNALE 1992 haben die Initiatoren Manfred Beilharz und Tankred Dorst über 250 Stücke von europäischen Autoren bei der Theaterbiennale gezeigt. Hinter ihnen liegen 18 Jahren Reisen, Recherchen, riesige Mengen an Texten und Videos. Kuriose Reiseerlebnisse, prägende Begegnungen und außergewöhnliche Theatererfahrungen füllen den Festivalfundus. Es wird Zeit für eine Bestandsaufnahme.

Büchnerpreisträger Tankred Dorst und seine Co-Autorin Ursula Ehler lesen aus ihrem neusten Stück „Ich soll den eingebildet Kranken spielen“ und signieren im Anschluss ihre Bücher. Die Ensemblemitglieder der Wiesbadener Oper Tatiana Plotnikova und Jonas Gudmundsson begleiten das Programm mit musikalischen Beiträgen aus Russland und Island. Durch den Abend führt Heike Müller-Merten, die das diesjährige Rahmenprogramm der Theaterbiennale gestaltet.
Eintritt: 3,- Euro
www.neuestuecke.de

Mittwoch, 5. Mai 10
„FOYER extra“ vom Theatertreffen Berlin ~ Esther Schweins stellt ausgewählte Inszenierungen vor
Zum Auftakt des diesjährigen 3sat-Begleitprogramms zum Theatertreffen Berlin spricht Esther Schweins in „FOYER extra: Theatertreffen Berlin“ am Samstag, 8. Mai, 20.15 Uhr, mit Theaterregisseur Roland Schimmelpfennig über aktuelle Dramatik und stellt eine Auswahl der zehn nach Berlin eingeladenen Inszenierungen vor. Unter ihnen ist auch „Life and Times – Episode 1“, eine Inszenierung des Nature Theater of Oklahoma am Wiener Burgtheater.Das Stück der angesagten New Yorker Performance-Gruppe hat in Europa längst Kultstatus erreicht. Das Libretto des Stücks basiert auf einem 16-stündigen Telefonat der Regisseure Kelly Copper und Pavol Liska mit der 34-jährigen Musikerin Kristin Worrall, die einfach aus ihrem durchschnittlichen Mittelschichtsleben erzählt – von ihrer Geburt bis heute. Die Regisseure haben das Telefonat transkribiert und lassen es, mit allen Versprechern und Pausen, tanzen und singen. „Hardcore-Musical-Entertainment-Theater“ nennen sie ihre große Oper der kleinen Dinge. „Episode 1“ erzählt von der Geburt Worralls bis zu ihrem sechsten Lebensjahr, die weiteren Teile sind geplant. „FOYER“ hat sich in New York mit Kristin Worrall getroffen, Kelly Copper und Pavol Liska in ihrem Ein-Zimmer-Apartment besucht und mit ihnen über die Arbeit für „Life and Times“ gesprochen.
Samstag, 8. Mai, 20.15 Uhr,
3sat

FOYER extra“ bildet den Auftakt des 3sat-Begleitprogramms zum diesjährigen Theatertreffen. An den folgenden Samstagen zeigt 3sat drei „Starke Stücke“, die zur Bestenschau nach Berlin eingeladen sind:
Samstag, 15. Mai, 20.15 Uhr: „Die Kontrakte des Kaufmann“
Samstag, 22. Mai, 20.15 Uhr: „Der goldene Drache“
Samstag, 29. Mai, 20.15 Uhr: „Riesenbutzbach. Eine Dauerkolonie“

Mittwoch, 5. Mai 10
Kidd Pivot stürmt tänzerisch das Universum ~ Neue Tanzcompany etabliert sich für drei Jahre am Frankfurter Mousonturm
In den nächsten drei Jahren werden sie eine feste Größe in der Frankfurter Tanzszene sein: Die kanadische Choreografin Crystal Pite ist mit ihrer Tanzcompany Kidd Pivot gerade am Main angekommen, um sich am Mousonturm als festes Tanzensemble zu etablieren. Den Frankfurtern stellen sie sich nun ab dem 6. Mai mit der Choreografie "Dark Matters" vor.

Frankfurt am Main (pia) "Ich bin immer wieder erstaunt, was mir der Tanz über die Welt erzählt", sagt Crystal Pite. Dabei macht sich die kanadische Choreografin in ihren Arbeiten mit ihrer Tanzcompany Kidd Pivot selbst immer wieder auf die Suche nach Welt. In ihrer Choreografie "Dark Matters" stürmt sie tänzerisch gewissermaßen gleich das Universum. Denn hier widmet sie sich einer Terra incognita unserer sorgsam erforschten Gegenwart: der dunklen Materie, die etwa 96 Prozent des sichtbaren Universums ausmacht. "Ich sehe eine Parallele zwischen unserem Unwissen über das Universum und unserem Unwissen über die menschliche Psyche", sagt die blonde Kanadierin, Jahrgang 1970, mit ihrem sehr wachen und hellen Blick und der lebendigen wie kraftvollen Gestik. Das Nichtwissen, das Nichtkennen schrecke sie nicht wirklich.

Für drei Jahre eine feste Größe in der Frankfurter Tanzlandschaft
Mit "Dark Matters" stellen sich Crystal Pite und ihre Tanzcompany Kidd Pivot ab dem 6. Mai dem Frankfurter Publikum vor. Mindestens in den nächsten drei Jahren sind sie eine feste Größe in der Tanzszene der Mainstadt. Crystal Pite ist Tänzerin, Choreografin und Leiterin von Kidd Pivot, der neuen Tanztruppe des Mousonturms, die nun zu ihrem Namen den Zusatz Frankfurt RM (Frankfurt Rhein Main) erhält. Die Company, die 2001 im kanadischen Vancouver gegründet wurde, besteht ursprünglich aus sechs Tänzerinnen und Tänzern und wird jetzt noch um zwei bis drei erweitert. Pite und Kidd Pivot – sie tanzt selbst in zahlreichen Choreografien mit – sind eben erst von einem Gastspiel zurückgekehrt. Und gerade erst haben sie den Umzug von Vancouver an den Main bewerkstelligt. Den Frühling findet Crystal Pite die schönste Jahreszeit, um nach Frankfurt zu kommen – wo sie keine Unbekannte ist. Schließlich tanzte sie von 1996 bis 2001 im Ballett Frankfurt unter William Forsythe. Ihre Rückkehr nach Frankfurt empfindet sie daher fast wie eine "Heimkehr".

Frankfurts Ruf als Tanzmetropole soll gestärkt werden
Schon einmal hatte der Mousonturm eine eigene feste Tanztruppe. Unter dem Namen S.O.A.P. und dem Choreografen Rui Horta feierte die zwischen 1991 und 1996 in der Waldschmidtstraße ansässige Truppe weltweit Erfolge. Die Gründung einer neuen Tanzcompany war erklärtes Ziel der 2008 der vom Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main initiierten Tanzoffensive, die mit großen Gastspielen, internationalen Festivals und eben einer eigenen Kompanie die Region FrankfurtRheinMain wieder zu einer national wie international aktiven und vitalen Tanzlandschaft machen will. Dafür sollen nun Crystal Pite und Kidd Pivot sorgen, unter anderem auch mit Gastspielen. Die Choreografin hat bereits f r zahlreiche andere Kompanien, darunter international renommierte wie das Nederlands Dans Theater, das Cullberg Ballet oder das Ballet Jazz de Montréal gearbeitet und einen sehr eigenen Stil entwickelt.

Die Choreografin mag Spannungen
Crystal Pite beschreibt sich als eine Künstlerin, die hart an ihren Choreografien arbeitet und nicht auf plötzliche Inspiration vertraut und die auch dann weiterarbeiten kann, wenn sie das Ergebnis noch nicht vor Augen hat. Entsprechend entspannt und lebendig wirkt sie. Pite mischt schauspielerische Elemente, erzählerische Phantasie und Tanz, präzise Choreografie und Improvisation, Texte und Musik. Impulse für ihre Arbeit findet sie in der Philosophie, der Musik oder der Natur. Die Choreografien von Kidd Pivot kennen Kraft ebenso wie Weichheit, fließende und abgehackte Bewegungen, sanftes Zusammenspiel der Tänzer genauso wie abruptes Aufeinanderprallen. Sie mag Spannungen, die sich aus Kontrasten u nd Gegensätzen ergeben, sagt sie.

Vorbild ist William Forsythe
Bisher hat die Tanztruppe nur in Projekten zusammengearbeitet. Von der Arbeit mit der nun festen Company erhofft sich Crystal Pite eine "tiefere Auseinandersetzung und Arbeit" und "die Möglichkeit, mehr wagen und auch verwerfen zu können". Für die tänzerische und choreografische Entwicklung findet sie das sehr wichtig. William Forsythe sei schließlich ein Vorbild für sie, und von ihm habe sie gelernt, in den Choreografien alles Unwesentliche zu eliminieren und darauf zu vertrauen, dass etwas anderes an die Stelle des "Zerstörten" tritt. Crystal Pite wirkt, als übe sie diese choreografische Lektion auch im wirklichen Leben. Astrid Biesemeier; Quelle: Stadt Frankfurt am Main, Presse- und Informationsamt

Mittwoch, 5. Mai 10
Nominierungen der 2010er TONY Awards
Gestern wurden in New York die Nomminierungen für die diesjährigen TONY Awards bekanntgegeben. Das Musical “Fela!” erhielt die meisten Nomminierungen. Die Preisverleihung findet am 13. Juni 2010 statt.

Produktion - Anzahl an Nominierungen:
 
Fela! – 11 (
www.felaonbroadway.com)
La Cage aux Folles – 11
Fences – 10
Memphis – 8
Ragtime – 7
Red – 7
A View from the Bridge – 6
The Royal Family – 5
Enron – 4
A Little Night Music – 4
Promises, Promises – 4
American Idiot – 3
Finian's Rainbow – 3
In the Next Room or the Vibrator Play – 3
Lend Me a Tenor – 3
Million Dollar Quartet – 3
The Addams Family – 2
Come Fly Away – 2
Everyday Rapture – 2
Hamlet – 2
Next Fall – 2
Sondheim on Sondheim – 2
Time Stands Still – 2
A Behanding in Spokane – 1
Collected Stories – 1
Looped – 1
Present Laughter – 1
Race – 1
Superior Donuts – 1

Ausführliche Infos unter
www.TonyAwards.com.

Mittwoch, 5. Mai 10
Sister Act nur noch bis 1. Januar 2011 im Londoner Palladium Theatre
Das Musical
Sister Act wird nur noch bis zum 1. Januar 2011 im Londoner Palladium Theatre gespielt.
Die Deutschlandpremiere ist für den Spätherbst 2010 geplant.

Weitere NEWS Mai 10:

PAZZ 2010: Ein großer Erfolg
Christoph Schlingensief macht den Deutschen Pavillon auf der Venedig Biennale 2011
Komponieren für Jedermann – die Wiesbadener Bürgeroper entsteht
Theater Magdeburg: Premieren im Mai
WE WILL ROCK YOU sucht das größte Rocktalent - öffentliches Casting im SI-Centrum Stuttgart
Heute eröffnen die diesjährigen Maifestspiele am Staatstheater Wiesbaden – Restkarten teilweise erhältlich
"Beckmann" am Montag, 3. Mai 2010, um 22.45 Uhr mit den Stars von „Die Blechtrommel"

Dienstag, 4. Mai 10
PAZZ 2010: Ein großer Erfolg
Am Sonntagabend ging das zweite Performing Arts Festival PAZZ 2010 mit dem Performance-Abend „Oldenburg für Außerirdische“ zu Ende. Neun Tage lang haben siebzehn freie Theatergruppen aus sechs Ländern unter großem Zuspruch des Publikums internationales Theater unterschiedlichster Formate und Inhalte in den Spielstätten des Oldenburgischen Staatstheaters präsentiert.
Mit insgesamt über 7.000 Besuchern bei Gastspielen und Rahmenprogramm hat die zweite Ausgabe des Festivals den mit der Premiere von 2008 eingeschlagenen Weg erfolgreich fortgesetzt: „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit PAZZ 2010 nahtlos an die Erfolge von 2008 anknüpfen und bei den über 60 Vorstellungen eine Auslastung von rund 90 % erreichen konnten“, freuen sich Festivalleiter Thomas Kraus und Generalintendant Markus Müller, „wir wollten mit dem vielfältigen Programm für die Theatermacher aus aller Welt ebenso wie für das Publikum aus Oldenburg eine Plattform zum persönlichen und künstlerischen Austausch schaffen und freuen uns sehr, dass diese Angebote so gut funktioniert haben. Von den Publikumsgesprächen über die neu ins Leben gerufene Reihe „PAZZ in Progress“ bis hin zum gemeinsamen Feiern in der bau_werk-Halle waren Stimmung und Resonanz beeindruckend. Dass das Festival daneben auch einen großen Zuspruch in der internationalen Theaterszene erfahren hat und über 150 Theatermacher und Festivalgäste aus aller Welt extra zu PAZZ nach Oldenburg gekommen sind, ermutigt uns, große Festivals und internationale Koproduktionen auch zukünftig für das Staatstheater und für Oldenburg durchzuführen.“

Auch die internationalen Künstler genossen die besondere Atmosphäre von PAZZ 2010: „Die Neugier und die, auch kritische, Offenheit des Oldenburger Publikums und der internationalen Kollegen haben uns für die Entwicklung unseres aktuellen Stücks viele wertvolle Impulse gegeben“ beschreibt Chris Thorpe von der britischen Gruppe Third Angel seine Erfahrungen bei „PAZZ in Progress“, „dass außerdem noch so viele Besucher zu PAZZ kamen und wir neun Tage lang mit ihnen so viel Theater erleben und gemeinsam feiern konnten, macht PAZZ 2010 zu einer einzigartigen Erfahrung für uns – wir kommen gerne wieder, ob als Performer oder Zuschauer.“

Bei der zweiten Ausgabe des PAZZ-Festivals standen insbesondere der künstlerische Austausch und ästhetische wie strukturelle Vernetzung im Vordergrund: Die Reihe „PAZZ in Progess“ legte in drei Werkschauen noch in der Entwicklung befindlicher Koproduktionen zwischen internationalen freien Theatergruppen und dem Oldenburgischen Staatstheater den Fokus auf theatrale Arbeitsprozesse und gegenseitige Bereicherung. Ein Stipendiatenprogramm bot Teilnehmern aus verschiedenen Bereichen der Theater- und Kulturwissenschaft Gelegenheit, das Festival inhaltlich in Seminaren und audiovisuell im Festival-Blog zu begleiten. Im Forum „Work in Progress – Welche Strukturen braucht die freie Szene?“ erörterten Künstler der freien Szene gemeinsam mit Vertretern von Staatstheater und Verbänden die jeweiligen Vorstellungen einer zukünftigen deutschen Theaterlandschaft. Und am ersten Festivalwochenende veranstaltete die Kulturstiftung des Bundes ihr Gefördertentreffen von „Wanderlust – Fonds für internationale Theaterpartnerschaften“ mit rund 50 renommierten Theatermachern aus ganz Deutschland im Staatstheater.

„Die vielen zusätzlichen Angebote, die PAZZ 2010 zu einem so reichhaltigen Festival gemacht haben, und vor allem das umfangreiche Gastspielprogramm hätten wir niemals ohne die große Unterstützung unserer Sponsoren, allen voran EWE AG und LzO, und durch die offene Hilfsbereitschaft der Stadt Oldenburg realisieren können“ betont Markus Müller.
www.staatstheater.de

Dienstag, 4. Mai 10
Christoph Schlingensief macht den Deutschen Pavillon auf der Venedig Biennale 2011
Christoph Schlingensief hat die Einladung der Kommissarin des Deutschen Pavillons der Venedig Biennale 2011, Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin am MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, angenommen.
Christoph Schlingensief probt derzeit in Berlin für das Projekt VIA INTOLLERANZA II, das von der Aktionsoper „Intolleranza 1960“ des italienischen Komponisten Luigi Nono ausgeht und von Schlingensief als eine begleitende Forschungsarbeit zu seinem Operndorf-Projekt im westafrikanischen Burkina Faso gesehen wird. Die Inszenierung wird ab Mitte Mai in Brüssel gespielt und im Anschluss in Hamburg, Wien und in München zu sehen sein.

Mit der Einladung in den Deutschen Pavillon stellt sich für Schlingensief eine weitere neue Aufgabe. „Das ist eine tolle Überraschung. Ich habe in vielen Bereichen gearbeitet, als Film-, Theater- und Opernregisseur, Produzent, Alleinunterhalter, Mensch, auch als kranker Mensch und Christ, auch als Politiker und Performer und ich habe mich auch immer für Künstler interessiert, die die Kunst fast zwanghaft betrieben haben, darin auch nicht unbedingt eine Unterscheidung zum Zwang des Leben-Müssens oder -Wollens gesehen haben. Eine Form von Schizophrenie war für meine Arbeit und mein Leben schon immer typisch. Wenn ich nur bei einer Sache wäre, würde ich mich langweilen, käme mein Kopf nicht in Fahrt. Ich muss zwischen der Musik und dem Bild, den Menschen und der Sprache, dem Gesunden und Kranken, dem Lustigen und Traurigen immer die Chance haben, auch das Gegenteil zu behaupten. An die Eindeutigkeit der Welt glaube ich nicht. Die Aufgabe den Deutschen Pavillon, einen verdächtigen Repräsentationsbau, nicht für repräsentative Zwecke, sondern für künstlerische Zwecke zu benutzen, ist da genau das Richtige: eine schwere Last, aber Kunst macht leicht, was sonst schwer ist.

Vielleicht ist das aber gerade das Gute daran. Ich liebe jedenfalls Risse und Gegensätze und in den nächsten Monaten werde ich herausfinden, welche Gegensätze für Venedig, den Deutschen Pavillon und Burkina Faso am produktivsten sind“, kommentiert Christoph Schlingensief seine Berufung.

Dr. Susanne Gaensheimer ergänzt: „Seit fast 30 Jahren beschäftigt sich Christoph Schlingensief in radikaler und rückhaltloser Direktheit mit der kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Befindlichkeit der deutschen Bundesrepublik. In größtmöglicher medialer Vielfalt und stets unvorhersehbar bewegt er sich in seinen Filmen, Theaterstücken, Operninszenierungen und Kunstaktionen permanent an der Grenze zwischen Realität und Fiktion, Inszenierung und Improvisation, Verbindlichkeit und Provokation, und entwickelt dabei eine ganz eigene Form von Moral und Menschlichkeit. Durch das Projekt der Gründung eines Operndorfes in Burkina Faso in West-Afrika überführt Schlingensief die Idee des Nationalen in eine weltbürgerliche Dimension.

Ich halte ihn für einen der ganz wesentlichen Künstler dieses Landes und stelle mir vor, dass durch seine künstlerische Vision die Idee der nationalen Repräsentation transformiert und der Deutsche Pavillon zu einem Ort der Kommunikation und des kosmopolitischen Geschehens wird.“

Die Ausstellung im Deutschen Pavillon entsteht im Auftrag des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland und wird realisiert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa).
www.schlingensief.com

Montag, 3. Mai 10
Komponieren für Jedermann – die Wiesbadener Bürgeroper entsteht
Seit über einem halben Jahr arbeitet eine Gruppe Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger an der Komposition der Uraufführung der Oper „Gilgamesch“. Die ersten Arien sind geschrieben, Chöre arrangiert und Orchesterklänge zur Choreografie erfunden. Am Dienstag, den 4. Mai 2010 um 17.00 Uhr laden die „Gilgamesch“-Macher gemeinsam mit Sozialdezernent Arno Goßmann in der Adlerstraße 19 zur ersten Begegnung der Komponisten mit den Profi-Sängern des Staatstheaters ein.

Nun beginnt ein neuer spannender Prozess: In der Zusammenarbeit zwischen dem Kompositionsteam um Cornelius Hummel und Ernst August Klötzke und den