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Weitere News: Juni 10
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Freitag, 18. Juni 10 Dresdner Staatsoperette präsentiert digitales Magazin zur „Hello, Dolly!”-Premiere
Ab sofort kann man das Theatermagazin der Staatsoperette Dresden „Buffo” als digitale Variante auf www.staatsoperette-dresden.de lesen. Besonderen Spaß beim Durchstöbern des Heftes macht dabei die animierte Umblätterfunktion. Titel-Thema im neuen Magazin ist die bevorstehenden Premiere „Hello, Dolly! “ am 18. Juni. Viel Interessantes, Hintergründiges, Persönliches und eine große Auswahl an Fotos locken zum Besuch in der Staatsoperette. Auch zum aktuellen Jugendtanzprojekt des Hauses „Pardon!” – die letzten beiden Vorstellungen sind am 19. und 20. Juni im Festspielhaus Hellerau – gibt es auf einer Doppelseite Lesens- und Sehenswertes.
Ein Blick in die Saison 2010/11 macht neugierig auf neue Leute, neue Inszenierungen und den Tag der offenen Tür zum Beginn der Spielzeit am 4. September. Die Rückseite schmückt ein
lustiges „Hello, Dolly!”-Suchbild, auf dem sich Personen aus anderen Inszenierungen eingeschlichen haben. Wer diese findet und das dazugehörige Stück benennen kann, hat sich für seinen
nächsten Theaterbesuch schon mal zwei Freikarten gesichert.
Freitag, 18. Juni 10 Maria Bengtsson kehrt zurück und Juanita Lascarro springt ein als Strauss' Daphne an der Oper Frankfurt
Claus Guths Inszenierung von Strauss' Daphne, die am 28. März 2010
an der Oper Frankfurt Premiere feierte, war eine der erfolgreichsten Produktionen der sich dem Ende zuneigenden Saison 2009/10. Nun finden die beiden für diese
Spielzeit letzten Vorstellungen der Premierenserie am Samstag, dem 19. Juni 2010, und am Samstag, dem 26. Juni 2010, um jeweils 19.30 Uhr im Opernhaus statt. Wegen
Erkrankung der Sopranistin Angelina Ruzzafante kehrt die Premieren-Daphne Maria Bengtsson in der Vorstellung am 19. Juni 2010 an den Main zurück. Am großen Erfolg dieser Produktion
hatte die Schwedin keinen unerheblichen Anteil. So konnte man in einer der Premierenkritiken lesen: "Für den Gesang aber, da gab es an diesem Abend nur eine: die sich ebenfalls immer
größer entwickelnde, am Ende schier unheimlich brillante und Baum und Welt umspannende Daphne der Maria Bengtsson."
Die Umbesetzung in der Vorstellung am 26. Juni 2010
ist ähnlich spektakulär: Ensemblemitglied Juanita Lascarro hat die Daphne bereits unter Christian Thielemann (Deutsche Oper Berlin) und Ingo Metzmacher (De Nederlandse Opera
Amsterdam) sowie konzertant unter Edo de Waart (Concertgebouw Amsterdam) gesungen. Momentan probt sie nach einem großen Erfolg in Charpentiers L'Étoile an der Berliner
Staatsoper (Inszenierung: Dale Duesing) die Adele in Strauß' Die Fledermaus am Theater an der Wien unter der Regie von Philipp Himmelmann.
Wer die Frankfurter Erfolgsproduktion
der Daphne noch nicht gesehen hat oder noch einmal erleben will, hat nun letztmals in dieser Saison die Gelegenheit dazu: Karten zum Preis von € 12 bis € 77 sind an den
üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich.
Freitag, 18. Juni 10 Oper Frankfurt präsentiert Kompositionen aus eigenen Reihen Die zehnte und letzte „Kammermusik im Foyer“ der Spielzeit 2009/10 unter dem Titel Aus eigenen Reihen: Kompositionen von Musikern der Oper Frankfurt findet am
Sonntag, dem 27. Juni 2010, um 11.00 Uhr im Holzfoyer der Oper Frankfurt statt. Auf dem Programm stehen Werke von Ensemblemitglied Johannes Martin Kränzle (Bariton) und Chorsolist Pere
Llompart (Tenor) sowie Arbeiten von den Orchestermitgliedern Mathias Bild, Fred Günther, Martin Lauer (alle Bratsche), Rüdiger Clauß (Cello) und Selkis Riefling (Violine).
Bestritten wird diese Matinee von Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Karten zum Preis von € 12 zzgl. 12,5 % Vorverkaufsgebühr – außer an der Vorverkaufs- und
Abendkasse der Oper Frankfurt – sind an den üblichen Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
Freitag, 18. Juni 10 Wolkenturm bis Waldbühne: Konzertreise von der Donau an die Spree im 3sat-Festspielsommer Die schwedische Mezzosopranistin
Anne Sofie von Otter und die preisgekrönte englische Tompeterin Alison Balsom sind die Gaststars beim Musikfest Grafenegg bei Krems an der Donau. Der künstlerische Leiter des Festivals,
Rudolf Buchbinder, lädt am Samstag, 26. Juni, 20.15 Uhr, in 3sat zur „Sommernachtsgala Grafenegg 2010“ ein. Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada
spielt aus dem „Wolkenturm“, einer Open Air-Bühne, die sich wie ein großer Gartenpavillon in den Landschaftspark des romantischen Schlosses einfügt. An der Spree geben die Berliner
Philharmoniker wie jedes Jahr ihr letztes Konzert zum Abschluss der Saison unter freiem Himmel. Rund 20.000 Zuhörer werden in der Berliner Waldbühne erwartet – zu einer „Nacht der Liebe“, so
das musikalische Motto. 3sat ist am Sonntag, 27. Juni, 20.15 Uhr, live dabei, wenn die amerikanische Sopranistin Renée Fleming, begleitet von den Berliner Philharmonikern, Arien der
Opernliteratur singt. Dirigent ist Ion Marin, österreichischer Staatsbürger rumänischer Herkunft und weltweit ein begehrter Gast in den renommiertesten Opernhäusern und Konzertsälen. Die
Programme sind Teil des 3sat-Festspielsommers, in dessen Rahmen bis 25. September 2010 rund 20 Konzerte, Opern und Operetten von großen Musikfestivals zu sehen sind.
Am Samstag, 3. Juli, 20.15 Uhr, zeigt 3sat im Rahmen des Festspielsommers das „Eröffnungskonzert Rheingau Musik Festival 2010“.
Donnerstag, 17. Juni 10 Heute beginnt die Theaterbiennale NEUE STÜCKE AUS EUROPA: Auf die Stücke, fertig, los! Endlich ist es wieder soweit.
Zwei Jahre lang haben Theaterfans gewartet, bis es morgen heißt: Herzlich Willkommen zur Theaterbiennale NEUE STÜCKE AUS EUROPA 2010! Um 18.00 Uhr wird das Festival im Foyer des Hessischen
Staatstheaters Wiesbaden feierlich eröffnet. Es ist die Jubiläumsausgabe des weltweit einzigartigen Theaterfestivals, der 10. Geburtstag soll mit allen Gästen, Zuschauern und Teilnehmern vom
17.-27. Juni 2010 gefeiert werden!
Nach monatelangen Vorbereitungen und einer heißen Endspurtphase in den vergangenen Wochen wird es nun konkret. Wer in den letzten Tagen am Hessischen
Staatstheater Wiesbaden vorbei gegangen ist, konnte es merken: Hier tut sich was!
Im Park Am Warmen Damm steht seit Montag dieser Woche das Festivalzelt, das während der
Theaterbiennale als Ort für Diskussionen, Vorträge, Lesungen, aber auch als Kantine, Rückzugsort oder abends u.a. als Disko dienen wird.
Das FORUM JUNGER KRITIKER, das das gesamte
Festival schreibend begleiten wird, hat bereits seine Arbeit aufgenommen und bereitet sich auf 11 Tage voll europäischen Theaters vor. Kostproben gibt es u.a. auf www.newplays-blog.de
Ein Wegweiser vor dem Theater zeigt die Entfernungen zu europäischen
Städten und weist NEUE STÜCKE AUS EUROPA zu Recht als aktuelles Zentrum zeitgenössischer Dramatik aus. Große Banner rund um das Theater, Plakate in der ganzen Stadt und Kreidelogos auf den
Gehwegen kündigen in Wiesbaden und Mainz das Festival an und lassen keinen Zweifel mehr daran: Es ist Biennale-Zeit.
Zu allen Vorstellungen gibt es noch Karten! Sämtliche
Veranstaltungen des umfangreichen Rahmenprogramms sind kostenfrei. Ausführliche Informationen zum gesamten Programm von NEUE STÜCKE AUS EUROPA finden Sie im Internet unter www.newplays.de.
Feierliche Eröffnung am 17.6. um 18.00 Uhr im Foyer des Staatstheaters Wiesbaden Eröffnungspremieren: 19.30 Uhr | Italien: Le Pulle - Die Nutten von Emma Dante | Kleines Haus
19.45 Uhr | Serbien: Brod za lutke - Das Puppenschiff von Milena Marković | Malersaal 20 Uhr | Lettland: Zilākalna Marta - Marta vom blauen Hügel von Alvis Hermanis| Malersaal
Donnerstag, 17. Juni 10 Münchner Gärtnerplatztheater: Andreas Kowalewitz übernimmt für Premiere von AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY das Dirigat
Am kommenden Freitag, 18. Juni, steht die Premiere von Kurt Weills Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny in der Inszenierung von Thomas Schulte-Michels bevor. Die musikalische Einstudierung für dieses Werk lag in der Hand von Chefdirigent David Stahl. David Stahl bedauert sehr, das Dirigat für die Premiere nun kurzfristig abgeben zu müssen. Aufgrund einer plötzlichen schweren Erkrankung seiner Frau sah er sich gezwungen, kurzfristig aus München abzureisen, um bei seiner Familie in Charleston zu sein.
David Stahl bedauert diese Umstände sehr, insbesondere, da er die Zusammenarbeit mit dem Regisseur und dem Ensemble, Chor und Orchester als besonders konstruktiv und spannend empfunden
hat. Er dankt Kapellmeister Andreas Kowalewitz, der nun die musikalische Leitung der Premiere übernehmen wird, nachdem er bereits den gesamten Probenprozess begleitet hat und wünscht dem
Ensemble viel Erfolg für die Premiere. Sobald möglich, wird er in einer der Folgevorstellungen, das Dirigat übernehmen.
Zum Werk:
Bedeutet Freiheit eigentlich, dass man alles darf? Bertolt Brechts Textvorlage zu Kurt Weills Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny könnte kaum aktueller sein. Zwei Männer und eine
Frau gründen eine Stadt, in der den Männern von der Goldküste ihre Bedürfnisse erfüllt werden sollen. Die Paradiesstadt Mahagonny. Dennoch herrscht Unzufriedenheit. In der Nacht, als ein
Taifun gegen die Stadt heraufzieht, erfindet Jim Mahoney das neue Gesetz der Stadt: DU DARFST ALLES. „Die Bedürfnisse steigen – und mit ihnen die Preise. Denn man darf alles – aber nur, wenn
man es bezahlen kann ...“ (Kurt Weill).
Die Oper entstand zur Zeit der großen Wirtschaftskrise um 1929 und hielt mit ihrer Gesellschafts- und Kapitalismuskritik nicht hinterm Berg.
Dabei war Brecht zugleich auch der unterhaltsame Aspekt wichtig, was auch musikalisch seine Entsprechung findet. Wie kaum ein anderes Werk parodiert Mahagonny seine eigene Gattung, die Oper,
und wartet dabei zugleich mit einem ganzen Spektrum musikalischer Sprachen auf: von Music-Hall-Songs und Schlagern, über Ariosi und große Ensembles bis zu Bach, Mozart, Weber oder Verdi, die
er augenzwinkernd zitiert.
Thomas Schulte-Michels, erfahrener Schauspielregisseur, der seit langem regelmäßig auch mit Musiktheater befasst ist, in München bekannt durch seine
siebenjährige Tätigkeit am Residenztheater, erzählt die Geschichte in klaren, plakativen Bildern - zweidimensional, einem Comic-Strip vergleichbar, der die Figuren der Oper als Typen in gut
oder böse, schwarz oder weiß einteilt. „Eine Geschichte von Sex and Crime and Money“, verpackt in „Entertainment mit Musike“ (Schulte-Michels).
In den weiblichen Rollen sind in der
Premiere Ann-Katrin Naidu als Witwe Begbick, Heike Susanne Daum als Jenny Hill zu erleben. Für die Partie des Jim kommt das ehemalige Ensemblemitglied Wolfgang Schwaninger als Gast zurück an
den Gärtnerplatz. Cornel Frey gibt die Rolle des Fatty an der Seite von Stefan Sevenich als Moses. Als Jack Joe und Bill stehen Adrian Xhema, Martin Hausberg und Gregor Dalal auf der Bühne.
Tickets 6,- bis 58,-€ unter 089.21 85 19 60 oder www.gaertnerplatztheater.de
Donnerstag, 17. Juni 10 Public Viewing für Opernfreunde im Frankfurter Instituto Cervantes Nicht nur die Fans des runden Leders kommen beim
Public Viewing auf ihre Kosten. Auch Opernfreunde können am kommenden Freitag gemeinsam einen Sommerabend vor der Großleinwand genießen. Am 18. Juni um 20 Uhr wird die Oper Carmen von Georges Bizet unter der Leitung von Zubin Mehta live aus dem Opernhaus Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia in das Instituto Cervantes Frankfurt und weitere Städte Europas gleichzeitig via Satellit übertragen.
Das Instituto Cervantes lädt alle Interessierten zu einer musikalischen Zeitreise in das Sevilla des Jahres 1820 ein. Die Übertragung wird unter freiem Himmel auf einer Leinwand im
Garten des Institutes in der Staufenstraße 1 stattfinden. Einlassbeginn ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung wird im Rahmen des Europäischen Jahres zur Bekämpfung
von Armut und sozialer Ausgrenzung durchgeführt und findet im Zusammenhang mit der spanischen EU Ratspräsidentschaft statt und wird von der Stadt Frankfurt, dem Hessischen Rundfunk und dem
Spanischen Fremdenverkehrsbüro Frankfurt am Main unterstützt.
Donnerstag, 17. Juni 10 Deutsche Opernkonferenz 2010 in Dresden: Bildung ist mehr als Ausbildung Die deutschsprachige Opernkonferenz hat auf ihre
Frühjahrs-Tagung, die am vergangenen Wochenende in Dresden stattgefunden hat, den hohen Stellenwert der Oper für Orientierung und Entwicklung der Gesellschaft hervorgehoben und ein
verstärktes Interesse der Bildungspolitik an der ästhetischen Bildung gefordert. "Bildung ist mehr als Ausbildung. Gerade in Zeiten politischer und gesellschaftlicher Umbrüche braucht
die Gesellschaft ein Forum der Reflexion", stellte der neugewählte Vorsitzende der Opernkonferenz, der Frankfurter Opernintendant Bernd Loebe nach der Konferenz, die am Samstag zu Ende
ging, fest. Die schwierige ökonomische Situation in der Welt wie auch die zunehmende Globalisierung führen aus Sicht der Opernkonferenz dazu, dass Effektivität und wirtschaftlich Maßstäbe in
der Gesellschaft immer mehr in den Vordergrund treten. Andere Werte drohen dabei aus dem Blick zu geraten. Selbst die Bildung begrenzt sich zunehmend auf Ausbildung und stellt damit nur auf
das ab, was für den ökonomischen Erfolg wichtig ist. Die Menschen, insbesondere die jüngeren, reagieren darauf mit Verunsicherung und Aggression. Es sei, so Loebe, gerade die Kunst, die
das alles aufnehmen und zur Diskussion stellen könne. Das geschehe vor allem im Theater. Immer wieder aufs neue beleuchte und reflektiere auch die Oper die entscheidenden menschlichen Fragen.
In der Bildungspolitik, so hat die Opernkonferenz in ihrem Meinungsaustausch festgestellt, fehlt es an ausreichendem Bewusstsein für diese Bedeutung des künstlerischen Schaffens. Oft gibt es
nicht einmal einen Meinungsaustausch über Fragen ästhetischer Bildung zwischen dem Kulturministerium einerseits und dem Bildungsministerium andererseits. Die Opernkonferenz hält diesen
Dialog aber für dringend überfällig. Es gehe immer nicht nur ums Sparen sondern vielmehr um die Frage, wieviel einer Gesellschaft die ästhetische Bildung wert sei. Bernd Loebe löst als
neuer Vorsitzender der Opernkonferenz den Intendanten der Semperoper in Dresden, Gerd Uecker ab, der dem Gremium fünf Jahre vorgestanden hat und seine Intendanz in Dresden zum Ende dieser
Spielzeit aufgibt. Der deutschsprachigen Opernkonferenz gehören die 11 größten Opernhäuser der Bundesrepublik Deutschland an. Außerdem sind Mitglied der Opernkonferenz die Opernhäuser in
Zürich und Wien. Assoziierte Mitglieder sind die Opern Covent Garden in London und die Opéra National in Paris.
Donnerstag, 17. Juni 10 Frankfurter Oberbürgermeisterin und Kulturdezernent gratulieren Bernd Loebe zum Vorsitz der Opernkonferenz (pia)
Oberbürgermeisterin Petra Roth und Kulturdezernent Felix Semmelroth haben Bernd Loebe zur Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Opernkonferenz gratuliert: "Gerade in finanziell schwieriger
Situation geht es darum, die einzigartige Musiktheatertradition unseres Landes zu bewahren und deren Zukunft zu sichern. Bernd Loebe hat mit mutigen Spielplänen immer wieder gezeigt, dass es
die Musik ist, die Brücken bauen kann zwischen Generationen, unterschiedlichen Lebensentwürfen und Sichtweisen", so das Frankfurter Stadtoberhaupt. Demzufolge hat die St adt im
Doppelhaushalt 2010/2011 den Gästeetat der Oper Frankfurt und die Dotierung von Chor- und Orchester erhöht. "Ich bin froh, dass es gelungen ist, Bernd Loebe längerfristig an die Oper
Frankfurt zu binden und so die künstlerische und strategische Perspektive des Hauses für die kommenden Jahre zu gewährleisten. Unsere Oper gehört zu den kulturellen Glanzlichtern unserer
Region und zählt zu den großen europäischen Spitzenhäusern", so Kulturdezernent Semmelroth.
Die Deutsche Opernkonferenz hatte Bernd Loebe am Wochenende zu ihrem Vorsitzenden
gewählt. Der gebürtige Frankfurter leitet die Oper Frankfurt seit 2002, unter seiner Ägide wurde das Haus von der Zeitschrift "Opernwelt" mehrfach ausgezeichnet. Das Opern- und
Museumsorchester unter Sebastian Weigle war 2009 "Orchester des Jahres".
Donnerstag, 17. Juni 10
hr-Sinfonieorchester eröffnet Rheingau Musik Festival 2010 ~ hr-fernsehen und hr2-kultur übertragen aus dem Kloster Eberbach Das hr-Sinfonieorchester eröffnet am Samstag, 26., und
Sonntag, 27. Juni, jeweils 18.30 Uhr, in der Basilika des Klosters Eberbach das Rheingau Musik Festival. Auf dem Programm steht Gustav Mahlers klanggewaltige 2. Sinfonie. Chefdirigent Paavo
Järvi leitet das hr-Sinfonieorchester. Mitwirkende sind die Sopranistin Camilla Tilling, die Mezzosopranistin Lilli Paasikivi sowie die Chöre des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und des
Bayerischen Rundfunks (BR). Es gibt nur noch wenige Karten. Die Konzerte werden zudem in Hörfunk, Fernsehen und dem Arte Live Web gesendet.
Nach den Aufführungen der 3., 4. und 9.
Sinfonie Mahlers präsentiert das Or-chester in diesem Jahr die 1895 in Berlin uraufgeführte 2. Sinfonie in c-Moll. Es ist ein Werk von durchschlagender Kraft, voller eindrücklicher,
archaischer Bilder, das mit seinem metaphorischen Programm von Tod und Verklärung, Vergehen und Auferstehen grundlegende Fragen der Menschheit thematisiert. Einen „Gottsucher" haben
Mahlers Freunde ihn seit jener Zeit genannt, und in der Tat ist die „Auferstehungs-Sinfonie" eines der großen Bekenntniswerke Mahlers. Er selbst meinte: „Es klingt alles wie aus einer
anderen Welt herüber. Man wird mit Keulen zu Boden geschlagen und dann auf Engelsfittichen zu den höchsten Höhen gehoben."
Sendetermine Fernsehen:
hr-fernsehen: Sonntag, 27. Juni, 20.15 Uhr. 3sat: Samstag, 3. Juli, 20.15 Uhr (Aufzeichnung vom 27. Juni).
Sendetermin Hörfunk:
Samstag, 26. Juni, 18.30 Uhr, live in hr2-kultur.
Video-Livestream / Stream On Demand: Von Sonntag, 27. Juni, 20.15 Uhr an unter liveweb.arte.tv und
www.hr-sinfonieorchester.de
Karten zu Preisen von 93 Euro und 15 Euro (ohne Sicht) gibt es unter der Tickethotline 01805/743464 (14 Cent/Min.) Weitere Informationen auch unter www.hr-sinfonieorchester.de und www.rheingau-musik-festival.de.
Donnerstag, 17. Juni 10 Auflesen! 3sat bei den 34. Tagen der deutschsprachigen Literatur ~ Live aus dem Sendesaal des ORF-Klagenfurt Vom 24. bis
27. Juni treffen sich die, die Literatur produzieren und die, die darüber reden in Klagenfurt. Die Tage der deutschsprachigen Literatur finden in diesem Jahr zum 34. Mal statt. Dazu sind 14
Autorinnen und Autoren eingeladen, die ihre bisher unveröffentlichten Texte vorlesen. Eine siebenköpfige Jury diskutiert und beurteilt die Texte vor Publikum. 3sat überträgt die Lesungen und
Diskussionen live in seinem Programm. Grundidee des Literaturmarathons ist es, Literatur und Kritik live vorzuführen und einen Blick in die Werkstatt der jüngeren deutschsprachigen
Literatur zu werfen. Zwei Kandidatinnen oder Kandidaten durfte jedes Jury-Mitglied vorschlagen. Die 14 eingeladenen Autorinnen und Autoren sind: Volker H. Altwasser (Deutschland), Thomas
Ballhausen (Österreich), Dorothee Elminger (Schweiz), Christian Fries (Deutschland), Sabrina Janesch (Deutschland), Josef Kleindienst (Österreich), Christopher Kloebe (Deutschland), Daniel
Mezger (Schweiz), Verena Rossbacher (Deutschland), Max Scharnigg (Deutschland) Iris Schmidt (Deutschland), Aleks Scholz (Irland), Peter Wawerzinek (Deutschland) und Judith Zander
(Deutschland). Der Jury gehören an: Meike Feßmann, Hubert Winkels, Karin Fleischanderl, Paul Jandl, Hildegard Elisabeth Keller und Alain Claude Sulzer. Vorsitz führt Burkhard Spinnen.
Seit 1989 überträgt 3sat den gesamten Wettbewerb live und in voller Länge und vergibt den mit 7.500 Euro dotierten 3sat-Preis, der an ein vielversprechendes Talent aus dem Kreis der
Eingeladenen geht. Moderatorin Clarissa Stadler und Literaturkritiker Andreas Isenschmid kommentieren den Wettbewerb.
Alle Sendetermine im Einzelnen:
Donnerstag, 24. Juni, 10.00 – 15.00 Uhr : Lesungen und Diskussionen
in der Mittagspause: „Vorwärts und nie vergessen. Ballade über bulgarische Helden“. Aus dem elektronischen Tagebuch von Ilija Trojanow
Freitag, 25. Juni, 10.00 – 15.00 Uhr: Lesungen und Diskussionen in der Mittagspause: „Rasen und Rotieren im Kopf“ Porträt von Friederike Mayröcker Dokumentation von Katja Gasser
Samstag, 26. Juni, 10.00 – 14.00 Uhr: Lesungen und Diskussionen In der Mittagspause: „Die Schriftstellerin Agota Kristof“, Dokumentation von Eric Bergkraut
Sonntag, 27. Juni,10.15 – 11.10 Uhr: „Bachmann gegen Frisch“ Vier fatale Jahre, Film von Peter Beringer 11.10 – 12.30 Uhr: Ingeborg-Bachmann-Preis 2010, Preisverleihung
Außerdem berichtet 3sat-„Kulturzeit“ werktäglich ab 19.20 Uhr aktuell aus Klagenfurt.
Donnerstag, 17. Juni 10 Linzer Erfolgs-Uraufführung "Kepler" auf 3sat
Die Erfolgsoper Kepler von Philip Glass wird am Sa, 19. Juni 2010 zur besten Sendezeit auf 3sat ausgestrahlt. 30.000 Menschen haben die Oper Kepler im Kino, TV und natürlich im Theater
schon gesehen. Kommendes Wochenende gibt es noch zweimal die Gelegenheit, den Titelhelden auf seinen mathematischen und astronomischen Sternstunden zu begleiten.
Am Samstag 19. Juni strahlt 3sat den großen Theatererfolg des Kulturhauptstadtjahres 2009 um 20.15 Uhr aus. Wer sich die Oper doch lieber im adäquaten Ambiente ansehen will und auf das
theatrale Flair nicht verzichten möchte, hat am Sonntag, 20. Juni 2010, 19.30 Uhr im Großen Haus zum wirklich letzten Mal die Chance dazu. www.landestheater-linz.at
Mittwoch, 16. Juni 10
Jeff Beck erweist der Gitarrenlegende Les Paul mit zwei gefeierten Shows und zahlreichen Stars im New Yorker Iridium Jazz Club Tribut Mit zwei Energie geladenen Shows ehrte
der britische Saitenzauberer Jeff Beck am 8. und 9. Juni im legendären New Yorker Iridium Jazz Club Les Paul - die Vaterfigur der amerikanischen Gitarrenszene. Das Event, das von der New York
Times als „inspirierend“ und „leidenschaftlich“ gefeiert und von der Gitarrenfirma Gibson gesponsert wurde, war als „A Celebration of Les Paul“ angekündigt worden. Jeff Beck spielte zahlreiche Klassiker von Les Paul, dazu einige Rockabilly Standards. Zu den musikalischen Größen
und Stars die den beiden Shows beiwohnten gehörten David Bowie, Steve Miller, Kirk Hammett, Meat Loaf, Zakk Wylde, Allen Toussaint, Steven Van Zandt, Warren Haynes und Ace Frehley. Les Paul’s Sohn, Russ Paul, war sogar persönlich gekommen, um der Einweihung des vom Iridium Club neu geschaffenen „Les Paul Rooms“ beizuwohnen und sich diese unvergesslichen Shows anzuschauen.
Mit bemerkenswerter Leichtigkeit und Anmut rockte Jeff Beck die Klassiker aus Les Pauls Repertoire und verbeugte sich mit dessen Klassikern „Vaya Con Dios“ und „Mockin’ Bird Hill“ vor seinem langjährigen Freund und Mentor. Zusammen mit der irischen Roackabilly-Sensation Imelda May und ihrer Band bot Jeff Beck eine faszinierende Version von Pauls „How High The Moon“ jenem Song, für den die Beiden bereits bei der Grammy Awards Show im Februar 2010 gefeiert wurden. Weitere Gäste auf der Bühne waren Gary „U.S.“ Bonds, Trombone Shorty und Brian Setzer, der nicht nur „Twenty Flight Rock“ performte, sondern mit Beck auch gleich noch den Klassiker „Shake, Rattle And Roll“ hinlegte, während Bonds den Saal mit „New Orleans“ beeindruckte.
In Erinnerung und Ehren für Les Pauls Beitrag zur Musikgeschichte erklärte der New Yorker Bürgermeister Bloomberg den 9. Juni „Les Pauls Geburtstag“ fortan zum „Les Paul Day“ der Stadt New York. Paul hatte mehr als zwölf Jahre lang regelmäßig im Iridium Club gastiert. Dort wird es nun Montagabends spezielle Konzerte von Musikern aller Genres zu Ehren von Les Paul geben, von deren Eintrittsgeldern übrigens 20 Prozent an die Les Paul Foundation gespendet werden.
2010 steht ganz im Zeichen von Jeff Beck: Im Februar konnte der britische Gitarrenmeister für seine Version des Lennon-Klassikers „A Day In The Life“ seinen fünften Grammy entgegen nehmen, im April feierte er mit seinem ersten Studioalbum nach sieben Jahren einen sensationellen Erfolg und ist seit dem phänomenalen Auftritt mit Power-Röhre Joss Stone bei „Wetten, dass ...?“ in aller Munde.
Die Erfolgsstory geht mit seiner Welttournee weiter: in deren Rahmen wird Jeff Beck im Juli und im November auch nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz kommen.
Live-Termine im Juli 06.07. Wien (Ö)- Staatsoper 09.07. St. Veit (Ö) - Burgkultur St. Veit 10.07. Locarno Festival (CH) 15.07. München - Tollwood-Festival
16.07. Nürnberg - Löwensaal 17.07. Herzberg - Burg Herzberg Festival 19.07. Bonn – Museumsplatz
Live-Termine im November 01.11. Stuttgart - Liederhalle
03.11. Mainz - Phönixhalle 04.11. Düsseldorf - Philippshalle 05.11. Berlin - Tempodrom 07.11. Hamburg – Fabrik
Mittwoch, 16. Juni 10 18. Rheingau Literatur Festival „WeinLese“: 16. – 26. September 2010 Das 18. Rheingau Literatur Festival, die WeinLese
2010, findet vom 16. bis 26. September 2010 in Rheingauer Weingütern und auf Schloss Johannisberg statt. Der Dialog mit den Schriftstellern steht im Mittelpunkt der jeweiligen Veranstaltung,
dann folgt die Lesung. So erfährt das Publikum zugleich mehr über die Inhalte, den Autor und die Hintergründe der Publikationen. Seit 2005 zeichnet Prof. Dr. Heiner Boehncke, langjähriger
Redakteur von hr2-kultur und Germanistik-Professor an der Johann Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt, für das Programm verantwortlich. Auch in diesem Jahr hat er eine bunte und
interessante Mischung zusammengestellt, mit Buchpremieren: Reinhard Kaiser stellt seine Neuübertragung von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausens „Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und
Landstörzerin Courage“ vor. Tagesthemen-Anchorman Tom Buhrow und Sabine Stamer präsentieren ihr ebenfalls im September erscheinendes Buch „Mein Deutschland – Dein Deutschland“. Der
große Erzähler Robert Menasse eröffnet den diesjährigen Reigen der Lesungen im Rheingau. Christiane Neudecker liest aus dem Band mit unheimlichen Geschichten „Das siamesische Klavier“. Die
junge Frankfurter Autorin Harriet Köhler erweist sich nach ihrem hochgelobten Debüt „Ostersonntag“ in ihrem neuen Roman „Und dann diese Stille“ erneut als feinfühlige und genaue Beobachterin
familiärer Bindungen. Der derzeitige Mainzer Stadtschreiber Josef Haslinger kommt zur Literarischen Matinée. Andreas Maier liest aus „Onkel J. Heimatkunde“. Jan Seghers, einer der
Stammautoren des Rheingau Literatur Festivals, bringt zu seiner diesjährigen Lesung aus seinem neuen Kriminalroman „Die Akte Rosenherz“ den Tatort-Kommissar Ivo Batic alias Miroslav Nemec mit
in den Rheingau. Heiner Boehncke und der Winzer und Wanderfreund Franz Herke laden zu zwei literarischen Wanderungen ein von Hattenheim bis Schloss Johannisberg. Im Rahmen der WeinLese
2010 wird auch der 17. Rheingau Literatur Preis verliehen, dessen Preisträger Ende Juli von der Jury erkoren wird. Traditionell verbindet die WeinLese Wein und Literatur, indem die Lesungen
in ausgesuchten Weingütern stattfinden und die Literaturfreunde vor der Veranstaltung und in den Pausen Rheingauer Riesling genießen können. Auch 2010 können wir auf die Unterstützung unseres
Medienpartners hr2-kultur. Ausführliches Programm unter: www.rheingau-literatur-festival.de
Die Veranstaltungen der „WeinLese 2010“
Donnerstag, 16.09.2010, 20.00 Uhr, Geisenheim, Schloss Johannisberg:
Robert Menasse: „Ich kann jeder sagen – Erzählungen vom Ende der Nachkriegsordnung“ Moderation: Heiner Boehncke, Euro 15,– (freie Platzwahl)
Freitag, 17.09.2010, 20.00 Uhr, Rüdesheim, Breuers Kellerwelt: Christiane Neudecker: „Das siamesische Klavier – Unheimliche Geschichten“ Moderation: Ruth Fühner, Euro 13,– (freie Platzwahl)
Samstag, 18.09.2010, 10.30 Uhr:
Literarische Wanderung mit Heiner Boehncke und Franz Herke Euro 25,– (inkl. zwei Gläsern Wein und einem Flammkuchen)
Samstag, 18.09.2010, 20.00 Uhr, Hattenheim, Weingut Balthasar Ress: Harriet Köhler: „Und dann diese Stille“ Moderation: Ruth Fühner, Euro 13,- (freie Platzwahl)
Sonntag, 19.09.2010, 11.00 Uhr, Hattenheim, Weingut Balthasar Ress: Literarische Matinée mit Josef Haslinger Moderation: Heiner Boehncke, Euro 15,- (freie Platzwahl)
Sonntag, 19.09.2010, 20.00 Uhr, Kiedrich, VITOS Rheingau, Festsaal, Kloster-Eberbach-Straße 4, 65346 Eltville:
Andreas Meier, „Onkel J. Heimatkunde“ Moderation: Martin Maria Schwarz, Euro 15,– (freie Platzwahl)
Donnerstag, 23.09.2010, 20.00 Uhr, Schloss Johannisberg, Fürst-v-Metternich-Saal: Tom Buhrow und Sabine Stamer: „Mein Deutschland – Dein Deutschland“
Moderation: Heiner Boehncke, Euro 18,– (freie Platzwahl)
Freitag, 24.09.2010, 20.00 Uhr, Geisenheim, Sektkellerei Bardong: OFFIZIELLE BUCHPREMIERE „H. J. Chr. von Grimmelshausens ’Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und Landstörzerin Courage’“ Eine Neuübertragung von Reinhard Kaiser
Moderation: Heiner Boehncke, Euro 15,- (freie Platzwahl)
Samstag, 25.09.2010, 10.30 Uhr:
Literarische Wanderung mit Heiner Boehncke und Franz Herke Euro 25,– (inkl. zwei Gläsern Wein und einem Flammkuchen)
Samstag, 25.09.2010, 20.00 Uhr, Schloss Johannisberg, Fürst-v-Metternich-Saal: Jan Seghers: „Die Akte Rosenherz“ , Lesung: Miroslav Nemec Moderation: Heiner Boehncke, Euro 18,– (freie Platzwahl)
Sonntag, 26.09.2010, 11.00 Uhr, Oestrich-Winkel, Schloss Vollrads:
Rheingau Literatur Preis, Preisverleihung und Lesung der/s Preisträgerin/s Moderation: Heiner Boehncke, Euro 13,– (freie Platzwahl)
Karten für das Rheingau Literatur Festival: Tel: 01805 / 74 34 64 (14 Cent/Min aus dem Festnetz der Deutschen Telekom) oder im Internet: www.rheingau-literatur-festival.de
Mittwoch, 16. Juni 10 Zum Tod von Heidi Kabel zeigt der ZDFtheaterkanal "Die Kartenlegerin" Anlässlich des Todes
der bekannten Schauspielerin Heidi Kabel ändert der ZDFtheaterkanal sein Juni-Programm. Am Mittwoch, 16. und Montag, 28. Juni 2010, jeweils ab 16.40 Uhr, sowie am Sonntag, 20. Juni 2010,
11.40 Uhr, zeigt der digitale ZDF-Sender das Volksstück "Die Kartenlegerin" mit Heidi Kabel in einer Aufzeichnung aus dem St. Pauli-Theater in Hamburg. In dem Stück spielt Heidi
Kabel eine Straßenkehrerwitwe, die mit geschicktem Kartenlegen ihre kärgliche Rente aufbessert. Auch im wahren Leben musste die gebürtige Hamburgerin zu Beginn ihrer Karriere ihre schmale
Gage aufbessern, allerdings durch Auftritte mit dem Schifferklavier. Später erhielt sie größeren Einfluss auf ihre Rollen, und als abgearbeitete Hausfrau, klatschsüchtige Treppenhausnachbarin
oder großherzige Mutter begeisterte sie das Publikum. Bundesweit bekannt wurde Heide Kabel durch die Übertragungen aus dem Ohnsorg-Theater. Aber auch als Darstellerin in zahlreichen
Fernsehfilmen und -serien sammelte sie Erfolge.
Mittwoch, 16. Juni 10 David Garrett und UNIVERSAL MUSIC setzen Zusammenarbeit fort UNIVERSAL MUSIC und der gefeierte Star-Geiger David
Garrett gaben die Fortführung ihrer Partnerschaft bekannt. Teil des auf Langfristigkeit angelegten Deals sind u.a. zahlreiche spannende Neueinspielungen sowie zukünftige Veröffentlichungen
bei UNIVERSAL MUSIC Deutschland. Der in Aachen geborene Shootingstar hatte im Alter von 13 Jahren seinen allerersten Plattenvertrag bereits beim UNIVERSAL MUSIC Label Deutsche Grammophon.
David Garrett, 1981 als Sohn deutsch-amerikanischer Eltern geboren, gibt schon im Alter von 10 Jahren sein erstes Konzert gemeinsam mit den Hamburger Philharmonikern. Als Teenager spielt
er mit den renommiertesten Dirigenten und Orchestern der Welt, darunter das Royal Philharmonic Orchestra, das Orchestre National De Paris und die Staatskapelle Dresden. Ein besonderes
Highlight für den jungen Musiker ist die Zusammenarbeit mit der Legende Sir Yehudi Menuhin im Jahr 1996 in Wien. Mit 18 beginnt er sein Studium an der New Yorker Juillard School of Music bei
Itzhak Perlman und arbeitet nebenher als Model - was er übrigens bis heute fortführt.
Von Anfang an gelingt es David Garrett, auch junge Menschen für klassische Musik und die Kunst des
Violinspiels zu begeistern. Seine Neuinterpretationen werden sowohl vom Publikum als auch von der Fachwelt gefeiert. Dabei gehören nicht nur die großen Meister, sondern auch Werke weitgehend
unbekannter Komponisten zu seinem Repertoire. Seine enorme stilistische Bandbreite beweist David Garrett auch, wenn er große Hits aus Rock und Pop mit seinem Instrument, der Violine, in immer
wieder überraschender und nie zuvor gehörter Art und Weise auf die Bühne bringt bzw. einspielt.
David Garrett erreichte mit jedem seiner drei zurückliegenden Alben hierzulande
Platinstatus. Im Herbst erscheint sein neuestes Werk "Rock Symphonies", bei dem er die größten Hymnen der Rockgeschichte zum Strahlen bringen wird.
Frank Briegmann, President
& CEO UNIVERSAL MUSIC Deutschland: "David gehört ohne Frage in die Kategorie der besten Geiger der Welt. Ich freue mich sehr, dass wir nun auch in Deutschland mit diesem
Ausnahmekünstler zusammenarbeiten. Wir werden ihn auf seinem Weg mit unserer ganzen Kraft in Deutschland sowie international unterstützen und seinen bisherigen Erfolgen noch viele weitere
hinzufügen.
Mittwoch, 16. Juni 10
Roger Waters The Wall live – Das Meisterwerk der Rockgeschichte endlich auf Tour! 3. und 4. Juni 2011 / SAP ARENA Mannheim / 20.00 Uhr
Das erfolgreichste Musikepos der Moderne Kommt nach Deutschland: The Wall – das Original mit allen Songs des legendären Pink Floyd-Albums feiert Tourauftakt in Mannheim! Kein anderes
Musikepos der Moderne hat die Massen so nachhaltig bewegt wie The Wall von Roger Waters, dem Mitbegründer und vorrangigen Songschreiber von Pink Floyd. Die wenigen aufsehenerregenden,
multimedialen Aufführungen der Originalproduktion haben zum Mythos ebenso beigetragen wie der einzigartige Erfolg des Konzeptalbums, das sich mehr als 40 Millionen Mal verkaufte und
Klassiker wie Comfortably Numb, Another Brick In The Wall, Mother, Run Like Hell und Young Lust hervorbrachte.
Jetzt haben zahlreiche Fans endlich Gelegenheit, das bahnbrechende
Meisterwerk original und live zu erleben. Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums der Veröffentlichung von The Wall präsentiert Roger Waters, das kreative Genie der musikalischen Pioniertaten
von Pink Floyd, sein monumentales Projekt auf Tour. Die Reproduktion des epochalen Rockdramas über Entfremdung und Transformation enthält überarbeitete Fassungen aller Songs und
sämtliche Elemente der Originalproduktion, die mit Hilfe der heutigen Technik aktualisiert wurden.
In Deutschland wird Roger Waters „The Wall“ im Juni 2011 nach Mannheim, Hamburg,
Berlin und Düsseldorf bringen. In den USA schlug die Ankündigung des sensationellen Projektes enorme Wellen. Innerhalb weniger Stunden waren mehr als 500.000 Tickets für die Stationen der
Tour in Nordamerika vergriffen. Obwohl kaum ein Werk der populären Musik vergleichbare Anerkennung und Aufmerksamkeit erlangt hat, wurde The Wall ursprünglich wegen seiner Komplexität nur 30
Mal in lediglich vier Städten – Los Angeles, New York, London und Dortmund – aufgeführt. Eine gigantische Zugabe gab es 1990 auf dem Potsdamer Platz, wo mehr als eine halbe Million Menschen
dem Spektakel beiwohnten. 1982 inszenierte Regisseur Alan Parker The Wall als metaphorischen Musikfilm, dessen Drehbuch Roger Waters schrieb. Die Tourneeversion von The Wall wird alle
Produktionsteile und Spezialeffekte enthalten, die schon die Erstaufführung zu einem Ausnahme- Erlebnis machten. Herzstück der Show ist eine 73 Meter breite und knapp 11 Meter hohe Mauer, die
in der ersten Konzerthälfte errichtet und gegen Ende der Aufführung zerstört wird. In Kollaboration mit dem ursprünglichen Karikaturisten und Bühnenbildner Gerald Scarfe hat Roger Waters
neue graphische Elemente, Videos, Projektionen und
Animationen zur Illustration der Musik kreiert, um The Wall so aktuell und atemberaubend wie vor dreißig Jahren zu präsentieren. Die
Entwicklung der Projektionstechnik ermöglicht heute eine Nutzung der gesamten überdimensionalen Mauerbreite. Natürlich dürfen weder das abstürzende Kampfflugzeug noch die gigantischen,
aufblasbaren Puppen fehlen.
Tickets (ab 65,- Euro zzgl. Gebühren) und Infos gibt es unter der Hotline 0621-10 10 11 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen und über das Internet unter www.bb-promotion.com und www.rheinneckarticket.de
Mittwoch, 16. Juni 10 So kämpften die Indianer ~ Reitshow auf dem 5. Rhöner Country-Festival macht mit Kampftechniken der Indianer vertraut
Vom 25. bis 27. Juni findet in Bernshausen bei Bad Salzungen die fünfte Auflage des Rhöner Open Air Country-Festivals statt. Erstmals ist in diesem Jahr eine „Indianershow“ auf dem
Festival zu erleben. Horst Bachmann und seine Frau Marion alias „Schwarzer Falke“ und „Scheues Reh“ zeigen, wie die Indianerstämme vor 150 Jahren ihre Pferde und Waffen genutzt haben.
Präsentiert werden das Speer- und Messerwerfen, der Umgang mit dem Tomahawk, sowie mit Pfeil und Bogen. Hauptattraktion der Show ist das Bogenschießen auf bewegliche Ziele vom galoppierenden
Pferd. Die Show ist am Samstag, 26. Juni um 15.30 Uhr und um 19.45 Uhr sowie am Sonntag, 27. Juni um 15.45 Uhr zu erleben. „Schwarzer Falke“ und seine Squaw kommen aus dem Altenburger
Land in Thüringen und sind mit ihrer Indianershow schon seit 14 Jahren auf Veranstaltungen in ganz Deutschland zu Gast. Auslöser für Horst Bachmanns Indianerbegeisterung waren die Filme
mit Gojko Mitić. Er brachte sich selbst das Reiten bei, studierte intensiv die indianische Lebensweise und stellte mit seiner Frau Kleidung, Waffen und Ausstattung für die Pferde nach
indianischem Vorbild her. Sein Pferd - eine 16-jährige Pintostute - hat Horst Bachmann selbst großgezogen. Auf Kommando legt sie sich hin oder steigt und lässt es zu, dass er auf ihrem Rücken
stehend mit dem Bogen schießt – diese und andere Dressuren sind ebenfalls im Rahmen der Show zu erleben.
Das Festival im idyllisch gelegenen Bernshausen mitten im Biosphärenreservat
Rhön wartet neben der Indianershow mit zahlreichen weiteren Attraktionen auf: sechs renommierte Countrybands, darunter die „Lennerockers“ und „Doug Adkins“ aus den USA, gastieren in dem
120-Seelendorf Bernshausen. Außerdem locken die Veranstalter mit einem „lachmuskel-strapazierenden“ Westernschauspiel und suchen in einem echten Westernduell den „Rhöner Revolverhelden“.
Live-Musik an allen Veranstaltungstagen, Westernreitshows, Bogen- und Paintballschießen sowie „Bullriding“ mit dem Original-Team aus „Wetten dass...“ ergänzen das Festprogramm. Zum Toben auf
der Hüpfburg, Linedance, Bogenschießen und Schnupperreiten sind insbesondere Kinder eingeladen. Auf einem kleinen Westernmarkt halten Händler Nützliches für Country - Fans und Reiter bereit.
Weitere Informationen sind im Internet unter www.rhoener-countryfestival.de zu finden. Tickets sind aktuell über die dort angegebenen Vorverkaufsstellen, über ein Internet-Bestellformular sowie telefonisch unter 03 69 64 - 8 25 23 erhältlich.
Die Karten kosten inklusive Vorverkaufsgebühren 7,00 Euro am Freitag, 11,00 Euro am Samstag und 6,00 Euro am Sonntag. Das 3-Tagesticket kostet 24,00 Euro und
beinhaltet gleichzeitig die Zeltplatzgebühr für alle drei Tage.
Mittwoch, 16. Juni 10
Bund der Löwinnen macht sich stark für Bildung afrikanischer Mädchen ~ 50.000 Euro an Plan International und Schirmfrau Romney Müller-Westernhagen Zum Tag des afrikanischen Kindes am
16. Juni trägt der "Bund der Löwinnen" mit Schirmfrau Romney Müller-Westernhagen einen großen Teil dazu bei, dass mehr Mädchen in Tansania die Schule beenden und sich so für einen
Beruf qualifizieren können. Durch Sammlung der Musical-Darsteller nach den Vorstellungen und durch den Verkauf auf eines T-Shirts vom "Bund der Löwinnen" kamen bislang 50.000 Euro
zusammen. Damit kann der Bau eines Mädchenwohnheims begonnen werden. Ein wichtiger Schritt. Denn noch immer gehen mehr als 40 Millionen Kinder in Afrika nicht zur Schule. Nur 32 Prozent der
Jungen besuchen eine weiterführende Schule. Bei den Mädchen sind es sogar nur 29 Prozent. Die Gründe sind vielfältig: Häufig sind die Wege zum Unterricht zu weit. Vor allem Mädchen fürchten
sich vor Gewalt auf den langen Wegen, vor Vergewaltigungen und daraus folgenden Schwangerschaften und Infizierungen. Seit Oktober vergangenen Jahres machen sich die Schauspielerinnen und
Schauspieler des Musicals Disneys Der König der Löwen im "Bund der Löwinnen" stark für ein Plan-Projekt für Mädchen in Afrika. Durch den Bau eines Mädchenwohnheims mit rund 100
Betten und einer Schulküche für 600 Jugendliche sollen besonders Mädchen unterstützt werden. "Für diese Mädchen bedeutet Bildung der Schlüssel für eine selbstbestimmte Zukunft. Mit den
50.000 Euro kann nun beispielsweise die Küche, der Speisesaal und eine Wäscherei gebaut und ausgestattet werden. Das ist ein erster großes Schritt", sagt Romney Müller-Westernhagen.
"Nala"-Darstellerin Ava Brennan überreichte Romney Müller-Westernhagen und Marianne M. Raven, Geschäftsführerin von Plan Deutschland das Eingangsschild als
"Mkombozi Dormitory for Girls". Als symbolischen Startschuss für die Bauarbeiten: Dazu Marianne M. Raven, Geschäftsführerin von Plan Deutschland: "Die Mädchen der Schule
haben über einen Namen beraten. Mehrheitlich angenommen wurde Mkombozi. Das heißt übersetzt so viel wie Rettung oder Retter. Denn für die Mädchen bedeutet dieser Schlafsaal und die Schulküche
eine Rettung vor beeinträchtigenden Situationen, wie die langen und gefährlichen Schulwege, frühe, ungewollte Schwangerschaften sowie zu viel Hausarbeit in den eigenen oder fremden Familien.
Diese Einrichtungen retten sie vor einer Zukunft ohne Perspektive."
Johannes Mock-O`Hara, Geschäftsführer der Stage Entertainment Deutschland, ergänzt: "Wir freuen uns sehr,
die stolze Summe von 50.000 Euro an Plan übergeben zu können. Wir sind uns aber auch bewusst, dass dies nur ein Teilerfolg ist. Um das Schulprojekt in Tansania zu einem erfolgreichen
Abschluss zu bringen, bedarf es noch weiterer Anstrengung. Deshalb hoffen wir, das sich noch viele Menschen gemeinsam mit uns im "Bund der Löwinnen" engagieren."
Weitere Informationen zum Bund der Löwinnen unter: www.bund-der-loewinnen.de.
Dienstag, 15. Juni 10 Resümee Feldkirch Festival „Feldkirch hört Russisch“ Mit begeistertem Applaus im ausverkauften Montforthaus endete
vorgestern Abend das Feldkirch Festival 2010. Nach zwölf abwechslungsreichen Festivaltagen sorgte das Sinfonische Blasorchester Vorarlberg für einen krönenden Konzertabschluss. Ein
musikalisches Highlight war die erstmals im Westen zu hörende Symphonie Nr. 19 von Nikolai Mjaskowsky. Im Fokus des diesjährigen Feldkirch Festivals stand die russische Musik des 20. und
21. Jahrhunderts. Vermieden wurde weitgehend russisches Standardrepertoires zugunsten der Vielfalt der stilistischen Entwicklungen der russischen Musik. Viele westeuropäische Erstaufführungen
sowie Werke die selten gespielt werden, aber überaus wertvoll sind, standen dabei auf dem Programm. Insgesamt fanden 19 Veranstaltungen an sechs verschiedenen Spielorten statt.
Neu beim Feldkirch Festival 2010 Alle Konzerte wurden in verschiedenen Formen moderiert. Diese Werkeinführungen vermittelten spannende, intellektuelle Einsichten in Zusammenhänge,
Werke und Konzeptionen. Das Feldkirch Festival setzte dabei auf Interviews vor und nach den Konzerten, Kurzmoderationen, Einführungsvorträge u.a.m., um den Besucher/innen die ausgewählte
Musik näher zu bringen. „Dieses Konzept ist bestens aufgegangen.“Dr. Anselm Hartmann, Dramaturg und Berater des Feldkirch Festivals.
„Das Ergebnis war ein hervorragendes, glückliches Publikum und zufriedene Künstler/innen.“ Mag. Marie Wolfram-Zweig, Geschäftsführerin „Dieses Jahr hat die russische Musik unsere Seelen
berührt. Beim Feldkirch Festival 2011 werden wir die Fröhlichkeit, die Freude und Lust am Spielen und Tanzen in der Musik Lateinamerikas wiederfinden.“ Philippe Arlaud, Künstlerischer Leiter
Szenisches Hauptwerk Im Mittelpunkt des Programms 2010 stand das 1. Violinkonzert von Sergej Prokofjew (1916/17), gespielt von Alexandra Soumm und das Bühnenwerk Die
Geschichte vom Soldaten von Igor Strawinsky (1917/18 komponiert), bei dem unter der Regie von Philippe Arlaud die eindrucksvolle Darstellerriege bestach: David Bennent als Sprecher, der durch
das phantastische Geschehen führte, der Schweizer Schauspieler Simon Engeli in der Rolle des Soldaten, Hubert Dragaschnig als Teufel und die Tänzerin Julia Mach in der Rolle der Prinzessin.
Die Kombination eines Musiktheaterwerkes mit Konzertliteratur stellt eine Besonderheit des Feldkirch Festivals dar, die es bei keinem anderen europäischen Festival gibt.
Ausverkaufte Konzertsäle und ein begeistertes Publikum Beim ausverkauften Streichquartettabend präsentierte das preisgekrönte finnische Streichquartett New Helsinki Quartet
Werke von Sofia Gubaidulina, Alfred Schnittke und Dimitri Schostakowitsch. Im Konzert Junge Talente spielte der 1992 in Bregenz geborene Cellist Kian Soltani gemeinsam mit Anna Adamik
Sergej Prokofjews Sonate für Violoncello und Klavier sowie Franghiz Ali-Zadehs Habil-Sajahy für Violoncello und präpariertes Klavier. Seine junge Kollegin Salla Vanhanen interpretierte
gemeinsam mit Yukie Togashi Werke von Sofia Gubaidulina, Alfred Schnittke und Nikolai Roslavets. Der ebenfalls ausverkaufte Klassik-Jazz-Brunch lud am ersten Festivalsonntag zu
einem ausgiebigen Frühstücksbuffet und musikalischen Leckerbissen des Duo cello project. Weniger eine Hommage an den bedeutenden Filmregisseur Andrej Tarkowsky, als vielmehr eine kreative
Annäherung an seine künstlerischen Prinzipien brachte der Tanzabend Versiegelte Zeit auf die Bühne: In einer Choreographie von Carlos Matos und zu Musik von Arvo Pärt, Giya
Kancheli, Eduard Artemyev u.a. ging die Kompanie Oficina dos Sentidos von prägnanten Figuren und Szenen aus Tarkowskys Filmen aus.
Weitere Musikhighlights – Auf die Spuren von
Modest Mussorgsky begaben sich die Sängerin Elisabeth Kulman und ihre musikalischen Begleiter Tscho Theissing, Arkady Shilkloper, Antoni Donchev und Georg Breinschmid beim Liederabend
Mussorgsky Dis-Covered. Beim Kammerkonzert präsentierte das Ensemble Accroche Note inmitten von Liedern aus der Feder von Schostakowisch und Strawinsky die Uraufführung eines
neuen Werks des international renommierten Komponisten Yuri Kasparow, das im Auftrag des Feldkirch Festivals entstanden ist.
Das Nachtprogramm – In der jährlichen Jazznacht
präsentierten sich Vorarlberg, Graz und Bern erstmals in einem eigens für diesen Abend erstellten Jazzorchester, das Grenzen überwand und neue Klänge möglich machte.
Das Motto der bereits zum zweiten Mal im Rahmen des Feldkirch Festivals stattgefundenen Composers’ Lounge lautete ganz in Anlehnung an den Länderschwerpunkt: Wo steckt Deine russische
Seele? Neben dem Moskauer Komponisten Yuri Kasparow präsentierte die Composers’ Lounge u.a. Werke von Richard Dünser, Roland Freisitzer, Wladimir Pantchev und Wladimir Tarnopolski.
Der frühe Abend – Kinder- und Jugendprogramm um 17.00 Uhr In Kooperation mit der Musikschule Feldkirch fand in der Feldkircher Innenstadt bei freiem Eintritt ein Wandel-Konzert
statt. An vier Stationen wurde ein variationsreiches Programm gespielt. Mit dem Familienkonzert präsentierte das Jugendsinfonieorchester Dornbirn unter der Leitung von Guntram Simma
Modest Mussorgskys Werke Die Nacht auf dem kahlen Berge sowie die Bilder einer Ausstellung, die in einer berührenden Inszenierung des Karin Schäfer Figuren Theaters zu hören und sehen waren.
Kulinarisches – Konzerte mit Gaumenfreuden Als Fest der Sinne und Lebensfreude verband das Feldkirch Festival die Musik auch mit kulinarischen Genüssen. „Musik aus der Tiefe
der russischen Seele“ mit „virtuosen Überraschungen“ – so schwärmt die internationale Presse schon seit fast vierzehn Jahren von den Wolga Virtuosen. Bei russischer Volksmusik von einst und
jetzt agierten die Wolga Virtuosen im Weltmusik-Konzert ebenso mitreißend wie bei klassischen Werken zwischen Peter Tschaikowskys populärer Nussknacker-Suite, Aram Chatschaturjans
furiosem Säbeltanz oder schwungvoller Ballettmusik von Dimitri Schostakowitsch.
Beim Doppel-Klavier-Konzert brachte die Pianistin Lisa Smirnova im ersten Teil des Abends Werke
von Sergej Rachmaninow, Galina Ustwolskaya und Giya Kancheli zur Aufführung. Nach einem Pausenbuffet mit kulinarischen Köstlichkeiten präsentierten das schon beim letzten Feldkirch Festival
begeistert aufgenommene GrauSchumacher Piano Duo u.a. gemeinsam mit dem Schlagzeugensemble Vorarlpercussion die grandiose Ballettmusik Der Flug des Ikarus des bedeutenden russischen
Dirigenten und Komponisten Igor Markevich.
Orchester- und Chorkonzerte – Glänzender Abschluss des Feldkirch Festival 2010 Im Orchesterkonzert präsentierte das
Sinfonie Orchester Biel unter dem jungen Dirigenten Thomas Rösner, der schon beim letzten Feldkirch Festival Furore gemacht hat, vier Konzerte: Alfred Schnittkes Concerto grosso Nr. 3,
Alexander Glasunows Konzert für Altsaxophohn und Streicher op. 109, Galina Ustwolskayas Klavierkonzert sowie Igor Strawinskys Concerto in D. Als Solisten waren der Saxophonist Alexander
Doroshkevich sowie die Pianistin Anika Vavić zu hören. Der Prague Philharmonic Choir unter der Leitung von Lukáš Vasilek brachte in der Chormatinee Werke von Bohuslav Martinu,
Heitor Villa-Lobos und Sergej Rachmaninow zur Aufführung. Beim Abschlusskonzert am 13. Juni um 19.30 Uhr im Montforthaus beschloss das Sinfonische Blasorchester Vorarlberg das
Feldkirch Festival 2010 nach zwölf abwechslungsreichen Festivaltagen.
Feldkirch Festival 2010: Besucherzahlen: ca. 5.100 Auslastung in Prozent: ca. 85%
Ausverkaufte Veranstaltungen: Junge Talente, Streichquartettabend, Tanzabend, Klassik-Jazz- Brunch, Abschlusskonzert Veranstaltungen: 19 Veranstaltungen Musikvermittlung:
Alle Veranstaltungen wurden von Einführungen, Gesprächsforen, Podiumsdiskussionen und Moderationen begeleitet. Künstler/innen: 460 Künstler/innen, davon 230 aus Vorarlberg
Uraufführungen: Yuri Kasparow (Kammerkonzert), Ángela Tröndle und Phil Yaeger (Jazznacht) Westeurop. Erstaufführung:
1 Zahlreiche Werke wurden erstmals in der Region aufgeführt. Besonderheiten: Viele Künstler/innen haben speziell für das Feldkirch Festival für sie neue Werke einstudiert und diese
erstmals in Feldkirch präsentiert. Besonders sind auch die Formate: Doppel-Klavier-Konzert, die Kombination Musiktheater mit Konzertliteratur, Konzerte mit Kulinarik, Konzerte mit mehreren
Solisten. Spielstätten: Montforthaus, Ratssaal der Stadt Feldkirch, Kapelle Landeskonservatorium, Pförtnerhaus, Feldkirch Festival Lounge, Kunstmuseum Liechtenstein
Kooperationen: im Bereich Tourismus: Vorarlberg Tourismus / Bodensee-Vorarlberg Tourismus / Stadtmarketing und Tourismus Feldkirch im Bereich Kultur: Musikschule
Feldkirch / Österreichischer Komponistenbund / Grazer Spielstätten / Kunstmuseum Liechtenstein / Theater am Kirchplatz / TaKino / Palais Liechtenstein und weitere:
Fachhochschule Vorarlberg
Kurzresümee: Die strategische Neuausrichtung des Feldkirch Festivals mit Länderschwerpunkt, Musik des 20./21. Jahrhunderts und einer von Philippe
Arlaud gestalten Inszenierung hat zu sehr positiver Resonanz beim Publikum geführt. Der eingeschlagene Kurs wird 2011 und 2012 mit neuen Länderschwerpunkten fortgesetzt.
Feldkirch Festival – Länderschwerpunkt 2011: Lateinamerika! Unerhörtes aus Brasilien und Kuba Feldkirch Festival – Länderschwerpunkte 2012: Skandinavien www.feldkirchfestival.at
Dienstag, 15. Juni 10 „Luther - Das Fest“ lädt Schüler ein: Bildungsausflug und Luther-Erlebnis-Quiz Im Rahmen der Historien-Festspiele „Luther –
Das Fest“, die vom 20. bis 22. August zum fünften Mal in Eisenach stattfinden, bietet der Lutherverein besondere Programme und Vergünstigungen für Schüler an. So können Schüler jedes
Alters am Freitag, 20. August das Fest zum ermäßigten Eintrittspreis von 3 statt regulären 9 Euro besuchen. Sie sind an diesem Tag eingeladen, am „Luther-Erlebnis-Quiz“ teilzunehmen und einen
attraktiven Preis zu gewinnen. Die entsprechenden Quizbögen liegen an den Kassen bereit. Sie werden bei Vorlage des Schülerausweises ausgehändigt und müssen bis 18 Uhr wieder an der Kasse
abgegeben werden. Der Gewinner wird ausgelost.
Für Schulklassen aus der Region wird in diesem Jahr erstmals ein Bildungsausflug auf den Spuren Martin Luthers angeboten. In Kombination
mit einem Besuch der Wartburg oder des Lutherhauses, wo eine Schulstunde wie zur Zeit Luthers zu erleben ist, sind Schulklassen eingeladen, am Nachmittag um 15 Uhr an der Eröffnung des Festes
teilzunehmen und anschließend einen Fragebogen mit Aufgaben rund um Luther und seine Zeit zu bearbeiten. Zu diesem interaktiven Angebot gehört auch eine „Lutherstunde“ in der Annenkirche, wo
der Vereinsvorsitzende Christoph Martin Neumann die Schüler auf eine imaginäre Zeitreise in Luthers Übersetzerstübchen auf der Wartburg einlädt. Dabei wird er mit Luthers Verdauungs- und
anderen Schwierigkeiten bei der Bibelübersetzung vertraut machen. Die richtige Auflösung des Fragebogens wird mit einem Preisgeld für die Klassenfahrt-Kasse belohnt. Zur Vorbereitung des
Ausfluges stellt der Lutherverein e.V. interessierten LehrerInnen entsprechendes Arbeitsmaterial zu Verfügung. So werden in Verknüpfung mit dem Lehrplan, fachbezogene Ideen zur
Unterrichtsgestaltung und zusätzliches Textmaterial angeboten. Das Material wird zwei Wochen vor Schulbeginn für interessierte Fachlehrer vorliegen. Diese können ihre Schulklasse bis zum 13.
August anmelden und bekommen umgehend die entsprechenden Unterlagen zugesandt. Das Projekt betreut die Kulturwissenschaftlerin Thekla Bernecker. Sie erteilt gern Auskunft unter Telefon 0176
218 555 95 oder per Mail unter TheklaBernecker@gmx.de.
An den Lehrplan in Klasse 7 und 8 in Geschichte anknüpfend, ist die Geschichte der Reformation auf dem Festgelände aktiv zu
erleben. Schülern der Oberstufe, die sich dem Lehrplan folgend mit deutscher Sprachgeschichte beschäftigen, offeriert das Lutherfest mit seinem interdisziplinären Ansatz Wissens- und im
wahrsten Sinne des Wortes Erfahrenswertes. Buchbinder und Papierschöpfer, Waffenschmiede, Gewandmacher, Lehmbauer und andere Handwerker machen alte Gewerke aus dem späten Mittelalter
lebendig. Dazu bietet eine Ausstellung zum Leben und Wirken Luthers weiteren Stoff für den Geschichts- und Religionsunterricht. Eine „Bibeldruckstraße“, die vom Papierschöpfen, über die
Druck-Letterherstellung, bis hin zur fertig gedruckten Seite und zur Buchbindung, den zu Luthers Zeiten aufkommenden Gutenberg-Buchdruck nacherleben lässt, vermittelt die im Unterricht
theoretisch zu lernende Entwicklung der Deutschen Sprache anschaulich und lebendig.
Tickets und Höhepunkte der Historien-Festspiele 2010 Nicht nur für Schulklassen
bieten die dreitägigen Historien-Festspiele „Luther – Das Fest“ Unterhaltsames und Wissenswertes – neben den drei Aufführungen des Freilichtschauspiels „Der Reformator zwischen Liebe und
Hass“ am Freitag, 20. August, Samstag, 20. August um jeweils 20 Uhr sowie am Sonntag, 22. August um 18 Uhr – können sich Besucher auf zahlreiche weitere kulturelle Höhepunkte im Rahmen der
Festspiele freuen. Über 150 Musikgruppen, Gaukler, Händler und vorführende Handwerker aus ganz Europa sind im Rahmen der Festspiele in Eisenach zu Gast. Auf vier Bühnen laden Musik, Tanz,
Feuershows und Mitmachprogramme zu einem Ausflug in die Zeit des späten Mittelalters ein. Zum Festauftakt am Freitag findet die „Nacht der Spielleute“ statt. Ab 18 Uhr veranstalten alle
am Fest beteiligten Gaukler, Spielleute und Künstler ein gemeinsames Programm auf der Hauptbühne im Zentrum des Festgeschehens. Am Samstag um 11 Uhr ist eine Hochzeit wie zu Luthers Zeiten zu
erleben und am Sonntag, 22. August um 11 Uhr findet ein großer Historienumzug statt, der die Lebensstationen des Reformators zeigt. Tickets für die Historien-Festspiele „Luther - Das
Fest“ sind in allen Thüringer Tourist-Informationen sowie deutschlandweit im Internet über www.eventim.de und www.ticket-online.de erhältlich. Weitere Informationen unter www.luther-das-fest.de.
Dienstag, 15. Juni 10 Programmakzent in ZDF und ZDFneo zum Todestag von Michael Jackson
Musikdokumentation und "Leute heute spezial" im ZDF, "HIStory"-Konzert in ZDFneo Die Musikdokumentation "Michael Jackson - King of Pop" bildet am Freitag,
18. Juni 2010, 23.55 Uhr, den Auftakt eines ZDF-Programmakzents zum ersten Todestag des erfolgreichsten Popmusikers aller Zeiten. Der Digitalkanal ZDFneo widmet dem Megastar am Sonntag, 20.
Juni 2010, eine ganze "Michael-Jackson-Nacht", in deren Mittelpunkt das legendäre Konzert im Münchner Olympiastadion 1997 steht. Und am eigentlichen Todestag, dem 25. Juni 2010,
würdigt das ZDF-Boulevardmagazin "Leute heute" um 17.45 Uhr den "King of Pop" mit einer monothematischen Sondersendung.
Ein Jahr nach dem plötzlichen Tod Michael
Jacksons wandelte Markus Lanz für das ZDF in Kalifornien auf den Spuren des Superstars. In der einstündigen Dokumentation besucht Lanz in Los Angeles und Umgebung zentrale Orte im Leben des
exzentrischen Künstlers, allen voran sein persönliches Fantasia-Land, die Neverland-Ranch. Neben dem Besuch in dieser Traumwelt enthält die Musikdokumentation auch zahlreiche
Konzertausschnitte, Video-Clips und TV-Auftritte sowie bislang unveröffentlichtes Videomaterial, das den Star bei seinem Berlin-Besuch 2002 und bei einer Geburtstagsparty auf der
Neverland-Ranch zeigt. Gespräche mit Freunden und Wegbegleitern runden das Porträt ab.
Mit der ZDF-Dokumentation "Michael Jackson - King of Pop" eröffnet auch ZDFneo am
Sonntag, 20. Juni 2010, 21.55 Uhr, seine Michael-Jackson-Nacht. Direkt im Anschluss, um 22.55 Uhr, zeigt der neue Digitalkanal des ZDF erstmals im öffentlich-rechtlichen Fernsehen das
imposante München-Konzert aus dem Jahr 1997, mit dem Michael Jackson während seiner "HIStory-Tour" 1997 das Münchener Olympiastadion zum Beben brachte. Vor 70 000 Zuschauern bot der
"King of Pop" seine größten Hits in einer atemberaubenden Live-Bühnenshow, eine Reise durch über 20 Jahre erfolgreiche Pop-Geschichte. Im Anschluss an das Konzert beleuchtet um 0.30
Uhr die Sendung "Kult am Sonntag - Michael Jackson" (ZDF 2009) den Werdegang des charismatischen Musikers.
Am eigentlichen Todestag, dem 25. Juni 2010, sendet das ZDF
um 17.45 Uhr ein "Leute heute spezial". Karen Webb zeigt, wie Fans, Familie und Freunde den Gedenktag begehen, und blickt auf das Leben des einstigen Megastars und die vielen
emotionalen Momente des letzten Jahres zurück. In der Nacht zuvor, am 24. Juni wiederholt das ZDF um 1.05 Uhr unter dem Titel "ZDF in concert - Michael Jackson" das Münchner Konzert
aus dem Jahr 1997.
Dienstag, 15. Juni 10 Uwu Lena "Schland o Schland" - der heimliche WM-Hit 2010 Es waren LENA Meyer-Landrut und Stefan Raab, die für das
erste Deutschland-Wunder in diesem Jahr sorgten: Sie brachten mit ihrem Song SATELLITE nach 28 Jahren endlich wieder den Eurovision SongContest-Pokal nach Deutschland.
Während unsere
National-Elf zur Zeit in Südafrika für das zweite Deutschland-Wunder in diesem Jahr kämpfen und dafür vorgestern einen fulminanten Auftakt hingelegt haben, breitete sich quasi über Nacht eine
gigantische Welle purer Begeisterung über Deutschland aus. Hoch euphorisiert vom 4:0 der National-Elf über die australische Mannschaft, hört man derzeit in den Straßen nur eines: ein
jubelndes Schland o Schland – die neue Fußball-Hymne 2010. Und es gibt niemanden, der nicht mit einstimmt, ist doch die Melodie seit Lenas GrandPrix-Sieg allen bestens bekannt.
Wie
Lena Meyer-Landrut, Fußball und DER WM-Hit 2010 zusammen passen? Ganz einfach, ist doch Schland o Schland gesungen von der Gruppe Uwu Lena – einer mittlerweile vielzitierten Studentengruppe -
zu 100% von Lenas GrandPrix-Song Satellite inspiriert. Dabei handelt es sich nicht um Raabs Guerilla-Truppe oder bereits erfolgreiche Musiker, sondern um die spontane Idee aus den Reihen
eines künstlerisch vielseitig engagierten Freundeskreises um Christian Landgraf, dem während der Feier zum Grand-Prix-Sieg auffiel: unzählige WM-Songs und ein absoluter Hit der Stunde, ließe
sich das nicht kombinieren? Angefixt von der Idee, den Grand-Prix WM-tauglich zu machen, schrieb er den deutschen Text für die bekannte Melodie und nahm den Song kurz darauf mit seinem Bruder
Matthias Landgraf auf. Die Gesangsparts übernimmt Nikolai Gaschütz. Innerhalb der nächsten zwei Tage wird die Idee für ein passendes Video geboren, spontan innerhalb nur einer Stunde gedreht,
und auf bekannte Videoportale im Internet hochgeladen.
Binnen kürzester Zeit zählte das etwas andere Video mehrere hunderttausend Klicks, wurde der Link in Windeseile von Freund zu
Freund weiter verschickt und ist nun sozusagen der eigentliche heimlich WM-Hit 2010, wenn nicht sogar DIE neue WM-National-Hymne. Uwu Lena sind mehr als überwältigt von den positiven
Reaktionen auf den Song: „Wir sind mit der Nummer nicht kommerziell angetreten und konnten nicht absehen, dass wir innerhalb kürzester Zeit zum Gesprächsthema und zur Stimmungskanone in ganz
Deut-Schland werden.“
Dabei ist der Text simple und einfach zu merken, hier ein Auszug: Schland o Schland Wir sind von dir begeistert Und darum feiern wir mit dir
Schon heute wie die Weltmeister
In Südafrika, ja Da wollen’s alle wissen Doch in diesem Jahr, da Feiern wir einfach (nur)
Und sogar Stefan Raab, Mit-Urheber des
GrandPrix-Siegerliedes Satellite zeigt sich begeistert über so viel Kreativität und Einfallsreichtum der Jungs aus Münster: „Ich finde es super und möchte, dass die Jungs einen Plattenvertrag
bekommen.“
Schland o Schland dürfte angesichts der bereits jetzt übermäßigen Fangemeinschaft zweifelsohne zu dem Hit während der WM 2010 werden und wenn die Begeisterungswelle, die er
derzeit auslöst unsere National-Elf um Jogi Löw nur ein paar Meter näher ans Ziel Weltmeister trägt, dann singen wir doch alle noch einmal gemeinsam: Schland o Schland…
Dienstag, 15. Juni 10 Tony Awards 2010 verliehen Am vergangenen Sonntag wurden in der New Yorker Radio City Music Hall die diesjährigen
"Tony Awards", die renommiertesten US-Theaterpreise, verliehen. John Logans Theaterstück „Red“ erhielt die meisten Auszeichnungen (sechs), das Musical „Memphis“ folgt auf Rang 2 mit
fünf Auszeichnungen, u.a. als bestes Musical. Weitere Infos: www.tonyawards.com
Sontag, 13. Juni 10 22 Jahre auf der Rolle! Starlight Express feierte Geburtstag mit Ausstellungseröffnung Happy Birthday STARLIGHT EXPRESS – am
gestrigen Samstag (12. Juni 2010) wurde das beliebte Musical 22 Jahre alt! Bevor diese Zahl gebührend mit Jubiläumsvorstellung und After-Show-Party gefeiert wurde, galt es einem weiteren
Geburtstagskind zu gratulieren: Der Rollschuh, ohne den STARLIGHT EXPRESS nicht so rasant wäre, wurde vor 250 Jahren erfunden. Ihm widmete die beliebte Familienshow nun eine eigene Exposition im Foyer des Theaters. Flankiert von E-Lok „Electra“
und Speisewagen „Dinah“ eröffnete Maik Klokow, Geschäftsführer „Mehr! Entertainment“ und Produzent von STARLIGHT EXPRESS, feierlich die Ausstellung „250 Jahre Rollschuhe – ohne sie läuft
nichts“ vor ca. 1700 Gästen. „Dieses Thema ist Kult für Jung und Alt. Und wir, als einziges Musical auf Rollschuhen, möchten das hiermit würdigen,“ so Maik Klokow. Die Ausstellung mit
historischen Exponaten wird bis zum Jahresende im Theaterfoyer kostenfrei jeweils montags von 11 bis 17 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 15 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr zu sehen
sein.
Sontag, 13. Juni 10 Schauspielfestival Maximierung Mensch 3 im Theater Trier ~ „Lange Autorennacht“ als Theatertreffen der Rheinland-Pfälzischen Theater
Erstmalig fand im Rahmen des Schauspielfestivals MAXIMIERUNG MENSCH3 am Donnerstag, den 10. Juni 2010 ein Treffen der Rheinland-Pfälzischen Theater im Theater Trier statt. Bei der
„Langen Autorennacht“ präsentierten sich mehrere Bühnen aus Rheinland-Pfalz gemeinsam mit aktuellen Ausschnitten aus zeitgenössischen Stücken. Bei dem langen Bühnenmarathon, der um 22.00 Uhr
begann und tief in der Nacht endete, standen FRAU MERKEL GEHT IN THERAPIE (Staatstheater Mainz), COVERGIRL (Pfalztheater Kaiserslautern) und WIEDERSEHEN MIT ALTEN BEKANNTEN (Theater Koblenz),
auf dem Programm. Dieser „rheinland-pfälzische Stückemarkt“, wie ihn Festivalleiter Peter Oppermann bezeichnete, solle in den nächsten Jahren fortgesetzt werden. Inhaltlich verband alle
Stücke das Dilemma des modernen Menschen, in unserer zunehmend globalisierten Welt einem permanentem Hochleistungsdruck ausgesetzt zu sein, der mittlerweile Auswirkungen bis in die intimsten
privaten Bereiche hat. Neben der „Langen Autorennacht“ fand während des Festivals MAXIMIERUNG MENSCH3 die Uraufführung von Ulf Schmidts Stück SICH GESELLSCHAFT LEISTEN in der Doppelregie von
Theaterintendant Gerhard Weber und Judith Kriebel mit dem Schauspielensemble des Theaters Trier statt sowie Gastspiele des Deutschen Theaters Göttingen und des Theaters Heidelberg. www.theater-trier.de
Samstag, 12. Juni 10 Hexenmagie für "EnergieJobs.NRW" Das Musical WICKED - Die Hexen von Oz rufen gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW und
dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen zu Wettbewerb auf - Schüler, Azubis und Studenten sollen für Ausbildungsberufe im Energiesektor
begeistert werden
Unter dem Motto "Zeig uns, welche Energie Dich bewegt", rufen die Hexen von Oz und die EnergieAgentur.NRW zum "Clip-Contest EnergieJobs.NRW"
auf. Unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sind Schüler, Auszubildende und Studenten aufgerufen, in einem kurzen
Video-Clip ihre Berufs- und Klimaschutzvisionen zu zeigen. "Dass unser energiegeladenes Musical WICKED - Die Hexen von Oz bei diesem Wettbewerb eine Hauptrolle spielt, freut uns
besonders. Diese elektrisierende Show ist bei jugendlichen Zuschauern besonders beliebt und baut in wunderbarer Weise eine Brücke zur jungen Zielgruppe", betont Johannes Mock-O'Hara,
Geschäftsführer von Stage Entertainment.
Der Clip-Contest soll Jugendliche motivieren, sich für zukunftsfähige Berufe im Energiesektor zu interessieren. Die Teilnehmer sollen zeigen,
was sie an einem Ausbildungsweg zum "EnergieJob" besonders fasziniert oder was sie sich als Schüler von diesem Berufswunsch erhoffen. Mitmachen können Schüler, Azubis und Studenten
im Alter von 15 bis 25 Jahren. Die Video-Clips sollten bis zum 15. September 2010 per Mail an clips@energieagentur.nrw.de geschickt oder bei www.energieagentur.nrw.de/clips hochgeladen
werden. Alternativ kann eine DVD an EnergieAgentur.NRW, Kasinostr.19, 42103 Wuppertal geschickt werden.
Wer die Hexen von Oz und die EnergieAgentur.NRW von seinem Talent überzeugt,
dem winken nicht nur Ruhm und Ehre. Die Gewinner-Clips werden online unter www.energiejobs.nrw.de veröffentlicht. Zu gewinnen gibt es neben Tickets für WICKED - Die Hexen von Oz noch zwei
Apple iPhone4 sowie zwei Samsung 19000 Galaxy S. Die große Preisverleihung findet im Herbst im Metronom Theater am CentrO Oberhausen statt. Mehr Informationen zum "Clip-Contest
EnergieJobs.NRW" unter www.energiejobs.nrw.de und www.facebook.com/energiejobs.
WICKED - Die Hexen von Oz versetzt das Publikum in eine fantastische Welt voller Magie, Hexenkraft
und Zauberei. Im Mittelpunkt dieses mitreißenden Hexenwerkes steht die außergewöhnliche Freundschaft zweier Hexen und ihre Liebe zu dem gleichen Mann. Das Musical bietet eine opulente und
eindrucksvolle Inszenierung, die die üblichen Dimensionen eines Bühnenstückes weit übertrifft. Schwebende Hexen, fliegende Kreaturen und geheimnisvolle Zauberapparaturen rauben dem Publikum
den Atem. Diese magischen Effekte sowie die vielschichtigen Charaktere machen WICKED - Die Hexen von Oz zum internationalen Publikumsmagneten. Die Show hat weltweit bisher über 1,6 Milliarden
US Dollar eingespielt und mehr als 21 Millionen Zuschauer verzaubert.
Variety beschreibt WICKED - Die Hexen von Oz als "Kulturphänomen". Entertainment Weekly erklärt die Show zum besten Musical des Jahrzehnts. Momentan spielt WICKED - Die Hexen von Oz in New York, San Francisco, London, Tokyo und seit dem 8. März 2010 im Metronom Theater am CentrO Oberhausen. Zusätzlich sind zwei WICKED-Produktionen in Nordamerika auf Tour. WICKED - Die Hexen von Oz basiert auf Gregory Maguires gleichnamigen Roman. Musik und Texte stammen von Stephen Schwarz, das Libretto von Winnie Holzman. Joe Mantello führt Regie und Wayne Clineto ist verantwortlich für die Choreografie. WICKED - Die Hexen von Oz ist eine Produktion von Marc Platt, Universal Pictures, The Araca Group, Jon B. Platt und David Stone.
Samstag, 12. Juni 10
Patrik Ringborg bleibt Generalmusikdirektor in Kassel Hessens Staatsministerin Kühne-Hörmann gibt Vertragsverlängerung bis 2017 bekannt Patrik Ringborg bleibt Generalmusikdirektor
am Staatstheater Kassel. Der Vertrag des Vierundvierzigjährigen, der 2012 endet, ist bis 15. August 2017 verlängert worden. An der bisherigen Aufgabenstellung ändert sich nichts: Ringborg
wird wie bisher in jeder Spielzeit drei Einstudierungen im Bereich des Musiktheaters übernehmen und mindestens die Hälfte der Konzerte im sinfonischen Bereich dirigieren.
„Die Arbeit
von Patrik Ringborg wird in Kassel allseits außerordentlich geschätzt. Sein Einsatz für das Orchester und das Musiktheater insgesamt ist beispielhaft und in seiner Intensität durchaus
untypisch in einer Zeit, in der manche Generalmusikdirektoren ihr Engagement nur als Zwischenstation in einer Karriere oder als eines von vielen Gastspielen betrachten“, hob Staatsministerin
Eva Kühne-Hörmann bei der Pressekonferenz im Staatstheater hervor.
In Kassel hat er mit der Gründung der Orchesterakademie, die sich die Qualifikation junger Orchestermusiker im
Staatsorchester zum Ziel gesetzt hat, völlig neue Akzente gesetzt. In der Verantwortung der Orchesterakademie läuft auch ein auf mehrere Jahre angelegtes, vom Land Hessen unterstütztes
Projekt „Konzertpädagogik“, mit dem Kinder und Schüler über die obligatorischen Schülerkonzerte hinaus mit der sinfonischen Musik vertraut gemacht werden. Es ist Ringborg gelungen, für diese
und andere Projekte erhebliche private Mittel zu akquirieren. „Das gelang nur, weil er mit seinem eigenen großen Einsatz auch Bürger und Mäzene überzeugen konnte und die Fördervereine Pro A
und Fördergesellschaft des Staatstheaters für seine Ideen zu begeistern vermochte“, sagte Ministerin Kühne-Hörmann.
„Patrik Ringborg ist ein Glücksfall für unsere Stadt. Gemeinsam mit
dem Staatsorchester hat er uns bereits viele mitreißende und unvergessliche Stunden an Klangkultur bereitet“, erklärte Kassels Oberbürgermeister und Kulturdezernent Bertram Hilgen zur
Vertragsverlängerung des Generalmusikdirektors. Die vielen Musikliebhaber aus Kassel und der Region könnten sich freuen, dass das erfolgreiche Engagement fortgesetzt werde.
Thomas Bockelmann, der Intendant des Staatstheaters Kassel, würdigte die hervorragende Zusammenarbeit mit Ringborg und sagte: „Er ist ein Motor für unser Musiktheater.“
Patrik
Ringborg wurde in Stockholm geboren. Nach Studien an der dortigen Königlichen Hochschule für Musik und bei Hofkapellmeister Kurt Bendix war er ab 1989 als Korrepetitor und Assistent des
Chefdirigenten an der Königlichen Oper Stockholm engagiert. Bereits 1988 arbeitete er an der Sächsischen Staatsoper Dresden als Assistent des Chefdirigenten und hatte 1992 die gleiche
Position an der Canadian Opera Toronto inne. Nach Engagements am Freiburger Theater und am Aalto Theater Essen ist Ringborg seit 2007 Generalmusikdirektor am Staatstheater Kassel. Er ist auch
Präsident der Orchesterakademie des Staatsorchesters Kassel und künstlerischer Leiter der Gustav-Mahler-Festtage.
Mit einer vielfältigen internationalen Konzerttätigkeit und einem
breiten, weit über sein Hauptrepertoire von Wagner und Strauss hinausgehenden Opernrepertoire von etwa 75 Werken des Musiktheaters gehört Ringborg zu den erfolgreichsten schwedischen
Dirigenten. Gastdirigate führten ihn unter anderem an die Göteborger Oper, die Norwegische Nationaloper Oslo, das Deutsche Nationaltheater Weimar, die Wiener Volksoper, die Sächsische
Staatsoper Dresden und die Deutsche Oper Berlin. Bei der Nobelpreisverleihung im Dezember 2008 dirigierte er die Königlichen Philharmoniker Stockholm.
Samstag, 12. Juni 10 Theaterbiennale „Neue Stücke aus Europa“: „FOYER spezial“ berichtet über das internationale Festival in Wiesbaden und Mainz
Die Theaterbiennale „Neue Stücke aus Europa“ ist das einzige internationale Festival, das ausschließlich neue Stücke lebender Autoren zeigt. Vom 17. bis zum 27. Juni 2010 findet es am
Hessischen Staatstheater Wiesbaden und am Staatstheater Mainz statt. Das Theatermagazin „FOYER“ stellt in einer Spezialausgabe am Dienstag, 15. Juni, um 22.25 Uhr eine Auswahl der Stücke und
deren Hintergründe vor. Außerdem spricht der Leiter der Theaterbiennale, Manfred Beilharz, über die Geschichte und die Ziele des Festivals. Eines der Stücke, die „FOYER spezial“ vorstellt,
ist „Hässliches Menschlein“, das erste Stück der jungen türkischen Theatergruppe Oyun Deposu, das eine für die Türkei brisante Figurenkonstellation auf die Bühne stellt: Eine Kurdin, eine
Lesbe und eine gläubige Muslima mit Kopftuch – drei Menschen, die sich seitens der Gesellschaft unterschiedlicher Vorurteile ausgesetzt sehen. Mit viel Humor, unbändiger Spiellust und
verblüffender Direktheit schildern die drei Schauspielerinnen ihre „Defizite“ und ernten schreiend komische Reaktionen der „normalen“ Bürger. Außerdem zu sehen in „FOYER spezial“: Ein Bericht
über „Allegretto Albania“, ein Theaterstück des albanischen Regisseurs Stefan Çapaliku. Darin begeht ein Mann einen Mord, flieht und lässt seine Familie zurück, die sich vor der Blutrache der
Opferfamilie verstecken muss. Eine absurde komische Parabel auf die postkommunistische Zeit in einem Land, in dem nach wie vor Tausende von Männern seit Jahren eingesperrt in ihren Häusern
leben, weil ihre Familien sich befehden. „FOYER spezial“ bereist zusammen mit dem Autor Çapaliku das Land auf der Suche nach Familien, die tatsächlich von der Blutrache betroffen sind.
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Freitag, 11. Juni 10 David Grossman erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2010 Zum Auftakt der Buchtage Berlin 2010 in Berlin gibt der
Vorsteher des Börsenvereins, Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, bekannt, dass der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels den israelischen Schriftsteller David Grossman zum
diesjährigen Träger des Friedenspreises gewählt hat. Die Verleihung findet während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 10. Oktober 2010, in der Paulskirche statt und wird live in der ARD
übertragen. Der Friedenspreis wird seit 1950 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert. In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: "Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
verleiht der Börsenverein im Jahr 2010 David Grossman und ehrt damit den israelischen Schriftsteller, der sich aktiv für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern einsetzt. In
seinen Romanen, Essays und Erzählungen versucht er, nicht nur die eigene, sondern immer auch die Haltung der jeweils Andersdenkenden zu verstehen und zu beschreiben. David Grossman gibt dem
schwierigen Zusammenleben eine literarische Stimme, die in der Welt gehört wird. Seine Bücher zeigen, dass die Spirale von Gewalt, Hass und Vertreibung im Nahen Osten nur durch Zuhören,
Zurückhaltung und die Kraft des Wortes beendet werden kann. In seinem Hauptwerk ,Eine Frau flieht vor einer Nachricht' zeigt David Grossman die Bedeutung der Sprache für die Suche nach
Identität und warnt vor ihrer zunehmenden Militarisierung. So bietet er inmitten einer Realität von Willkür, Zwang und Entfremdung Auswege aus dem jetzigen Zustand der Gesellschaft, die sich
zwischen Krieg und Frieden befindet." David Grossman, geboren 1954 in Jerusalem, zählt zu den einflussreichsten Schriftstellern und Journalisten Israels. In seinen Romanen und
Erzählungen, Essays und Kinderbüchern, die in mehr als dreißig Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet wurden, setzt er sich vor allem mit der Identität seines Landes und dem
israelisch-palästinensischen Konflikt auseinander. Er beteiligt sich zudem aktiv an der politischen Debatte um eine friedliche Lösung im Nahen Osten. Bereits während seines Studiums der
Philosophie und Theaterwissenschaften arbeitet David Grossman als Nachrichtenredakteur, Hörspielautor und -sprecher beim israelischen Rundfunk. 1983 veröffentlicht er mit "Das Lächeln
des Lammes" (dt. 1988) seinen ersten Roman. Mit dem 1986 erscheinenden Roman "Stichwort: Liebe" (dt. 1991) über die zweite nachfolgende Generation der Opfer der Shoah und der
Reportagensammlung "Der gelbe Wind" (1987, dt. 1988) über das Verhältnis zwischen Israelis und Arabern wird er weltweit bekannt. Als er sich 1988 weigert, seine Berichterstattung
über die Unabhängigkeitserklärung der Palästinenser zensieren zu lassen, bei der Jassir Arafat erstmals indirekt von einem Existenzrecht Israels spricht, wird Grossman fristlos entlassen.
Fortan konzentriert er sich auf die Schriftstellerei und veröffentlicht in den folgenden Jahren zahlreiche Kinder- und Jugendbücher sowie Romane, in denen er die Komplexität des Lebens in der
heutigen Welt beschreibt. Zunehmend setzt er sich als Unterstützer der Genfer Initiative auch in seinen politischen Kommentaren für eine Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern ein
und dokumentiert in der Essaysammlung "Diesen Krieg kann keiner gewinnen" (2003) seine wachsende Enttäuschung darüber, dass der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern nicht
gelöst wird. Bei Ausbruch des Zweiten Libanonkriegs 2006 fordert David Grossman mit anderen Schriftstellern eine Waffenruhe zwischen Israel und Libanon. Einige Tage später wird sein Sohn
Uri von einer Rakete der Hisbollah getötet. Diese leidvolle Erfahrung versucht er in seinem Roman "Eine Frau flieht vor einer Nachricht" (2008, dt. 2009) zu verarbeiten. In dem als
sein epochales Hauptwerk bezeichneten Roman erzählt er von einer Frau und ihrem verzweifelten Versuch, sich und ihr Familienleben vor der harten und gewalttätigen Realität zu schützen, und
verwebt ihre Erlebnisse auf der Reise durch Israel mit ihren Erinnerungen und den politischen Ereignissen. Auf eindrückliche Weise zeigt er dabei, wie das Schicksal der Menschen in Israel
unauflöslich mit Politik und Krieg verbunden ist. David Grossman hat für seine schriftstellerisches Werk und sein politisches Engagement zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den
Nelly-Sachs-Preis (1991), Premio Mondello (Italien, 1996), Manès Sperber-Preis (2002), Bialik Prize (Israel, 2004), Emet-Prize (Israel, 2007), Geschwister-Scholl-Preis (2008) und den
Albatros-Preis (2010). David Grossman ist verheiratet und hat drei Kinder, er lebt in Mevaseret Zion, einem Vorort von Jerusalem. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de
Freitag, 11. Juni 10 „Reiserouten“ erleichtern die Auswahl bei NEUE STÜCKE AUS EUROPA ~ Ein Maximum an europäischem Theater In einer Woche
startet die Theaterbiennale NEUE STÜCKE AUS EUROPA 2010. Es ist eine Jubiläumsausgabe – bereits zum 10. Mal präsentiert das weltweit einzigartige Festival einen beeindruckenden Querschnitt
durch die europäische Theaterlandschaft. 24 Theaterproduktionen aus 21 Ländern Europas werden ab kommendem Donnerstag, 17. Juni 2010 in Wiesbaden und Mainz zu sehen sein. Mit 42
Vorstellungen verteilt auf 11 Festivaltage bietet NEUE STÜCKE AUS EUROPA den zahlreichen Besuchern ein beeindruckendes Programm. Da fällt eine Entscheidung oft nicht leicht: Was soll man
auswählen? Welche Überschneidungen gibt es? Welche Themen interessieren mich am meisten?
Für all diese Fragen hat das Festivalteam nun einige Entscheidungshilfen zusammengestellt, die
eine ideale „Reiseroute“ quer durch Europa anbieten. Ob die Nord-Süd-Passage (Island, Niederlande, Albanien), die Thematik Starke Frauen / Schwache Männer („Wir sind hundert“, „Der Mann der
die Welt aß“, „Die Nutten“ ) oder auch Magische Bühnenwelten („Im freien Fall“, Der Kummer der Menschenfresser“, „Kreise / Fiktionen“) – es ist für jeden Geschmack etwas dabei!
Jedes dieser Pakete kostet nur 39,- Euro! Dieser vergünstigte Preis gilt im Übrigen auch für drei individuell zusammengestellte Biennale-Tickets.
Für alle, die das absolute
Maximum aus dem diesjährigen Programm heraus holen möchten, gibt es die ultimative „Mehr-geht-nicht“-Reiseroute durch das gesamte Programm. Von der feierlichen Eröffnung führt der Weg durch
19 Theatervorstellungen und Angebote des umfangreichen Rahmenprogramms bis hin zum großen Abschlussfest am Sonntag, 27. Juni 2010. Reiselustige und Theaterhungrige kommen hier auf vollste
Kosten!
Ausführliche Informationen zu den einzelnen Reiserouten sowie zum gesamten Programm von NEUE STÜCKE AUS EUROPA finden sich unter www.newplays.de.
Donnerstag, 10. Juni 10
Goldene CD für das Musical Ich war noch niemals in New York ~ Florian Silbereisen überreicht Auszeichnung für 100.000 verkaufte CDs der Erfolgsshow Große Überraschung für Ich war noch niemals in New York beim „Sommerfest der Volksmusik“ in der ARD. Nach einem umjubelten Showauftritt des Hamburger Ensembles hatte Moderator Florian Silbereisen noch ein ganz besonderes Präsent parat: Gold für Ich war noch niemals in New York. Gut fünf Millionen Zuschauer waren am letzten Samstag vor den Fernsehschirmen dabei, als das Musical live mit einer Goldenen CD für 100.000 verkaufte Cast-Alben ausgezeichnet wurde. Nach dem „Live Entertainment Award“ und der „Krone der Volksmusik“ ist dies ein weiter Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Show im TUI Operettenhaus in Hamburg.
Seit der Premiere im Dezember 2007 begeisterte die beeindruckende Show auf Broadway-Niveau mit den Songs von Udo Jürgens schon weit über eine Millionen Besucher. Das Musical ist noch bis
zum 26. September 2010 auf der Bühne des TUI Operettenhauses am Hamburger Spielbudenplatz zu sehen, bevor es heißt „Leinen los!“ und Ich war noch niemals in New York Kurs auf Stuttgart nimmt.
Donnerstag, 10. Juni 10 Jochen Busse ist in der Komödie "In jeder Beziehung" auf der Suche nach dem perfekten Seitensprung
Gestern haben die Proben zu „In jeder Beziehung“
begonnen. Auf der Bühne stehen Jochen Busse, Heide Keller, Monica Kaufmann, Kerstin Radt, Marko Pustišek und Fabian Goedecke. Die Berliner Erstaufführung findet am 12. Juli im Theater am
Kurfürstendamm statt. Die Komödie reflektiert das Eheleben von Leah und Paul, einem in die Jahre gekommenen Paar, das von sich behauptet glücklich verheiratet zu sein. Dieser Überzeugung
sind sie zumindest so lange, bis am Tag ihres 24. Hochzeitstages ihre guten Freunde Katja und Dieter zu Besuch kommen und vom wilden Single-Dasein schwärmen. Ganz plötzlich gerät der monogame
Lebensentwurf der beiden mächtig ins Wanken. Sollten sie am Ende im Leben erotisch etwas verpasst haben? Die beiden fassen einen Entschluss: Jeder gewährt dem anderen einen Seitensprung. Doch
wie betrügt man auf Kommando seinen Ehepartner? Mit tatkräftiger Unterstützung von Katja und Dieter nimmt das gewagte Experiment Seitensprung schließlich seinen Lauf ... „In jeder
Beziehung“ stammt aus der Feder des Erfolgsautoren-Duos Lars Albaum und Dietmar Jacobs, die u. a. die Drehbücher zu den Fernsehproduktionen „Das Amt“ und „Stromberg“ schrieben. Für letzteres
wurden sie 2006 mit dem begehrten Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie Serien und Mehrteiler ausgezeichnet. Für die Kudamm-Bühnen schrieben sie bereits die Bücher zu „Einmal nicht aufgepasst“
und „Das andalusische Mirakel“, in denen Jochen Busse die Hauptrolle übernahm. Diesmal steht Jochen Busse als verheirateter Ehemann Paul auf der Bühne. Der Schauspieler machte sich vor
allem als der „Mann in der Mitte“ in der Comedy-Serie „7 Tage – 7 Köpfe“ und als der pingelige Amtsleiter Hagen Krause in „Das Amt“ einen Namen. Heide Keller spielt seine
konservativ-biedere Ehefrau Leah. Fernsehzuschauer kennen sie vor allem als Chefstewardess in der erfolgreichen ZDF-Serie „Das Traumschiff“, für die sie seit der ersten Folge vor der Kamera
steht. Seit einiger Zeit schreibt sie auch einzelne Episoden für die immer noch quotenstarke Serie. Am Kurfürstendamm war die gebürtige Düsseldorferin zuletzt 2004 an der Seite von Jochen
Busse in „Einmal nicht aufgepasst“ zu sehen. Monica Kaufmann und Marko Pustišek treten als ihre Freunde Katja und Dieter auf. Zuschauer des Theaters kennen Kaufmann durch ihren Auftritt
in „Das andalusische Mirakel“, Pustišek arbeitete bereits an vielen renommierten Bühnen wie etwa am Theater in der Josefstadt Wien sowie an der Landesbühne Hannover. Als potentielle
Seitensprung-Kandidaten sind Kerstin Radt, u. a. bekannt durch ihre Rolle der Gabriella Santos in der ARD-Serie „Verbotene Liebe“, und Fabian Goedecke, der u. a. in „Lindenstraße“ und
„Nesthocker-Eine Familie zum Verlieben“ mitspielte, zu sehen.
Karten unter 030/88 59 11 88 oder www.komoedie-berlin.de
Donnerstag, 10. Juni 10 Wiederaufnahme von Pfitzners „Palestrina“ an der Oper Frankfurt In seiner Inszenierung des „Palestrina“ von Hans Pfitzner (1869-1949) aus der Spielzeit
2008/09 zeigt der Berliner Meisterregisseur Harry Kupfer den Renaissancekomponisten und Erneuerer der Kirchenmusik, dessen Name dem Werk den Titel gab, als Opfer eines totalitären Systems.
Nach der Premiere am 7. Juni 2009 im Opernhaus war in einer der erschienenen Kritiken zu lesen: „Aktueller, brisanter als in dieser Frankfurter Aufführung ist Oper selten, weil zudem auf
höchstem Niveau gesungen und musiziert wird. Ein Glücksfall.“
Besonders akklamiert von Presse und Publikum wurde der Dirigent der Premierenserie. Vor diesem Hintergrund ist es
besonders erfreulich, dass Kirill Petrenko nun für die erste Wiederaufnahme an den Main zurückkehrt. Bei den Sängern hingegen sind einige Neubesetzungen anzuzeigen. Sang der englische Tenor
Peter Bronder anfangs noch die skurrile Partie des Abdisu, so übernimmt er nun die Titelpartie. Als Borromeo ist erstmals Wolfgang Koch zu erleben. In weiteren Partien sind die
Ensemblemitglieder Peter Marsh (Abdisu), Richard Cox (Bischof von Budoja) und Sungkon Kim (Ercole Severolus) neu besetzt.
Wiederaufnahme: Sonntag, 20. Juni 2010, um 18.00 Uhr im Opernhaus Weitere Vorstellungen: 25., 30. Juni, 3. Juli 2010; Beginn jeweils um 18.00 Uhr
Preise: € 11 bis 77 zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr (außer an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt) Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 erhältlich.
Donnerstag, 10. Juni 10 Schumann auch zukünftig ein Teil von Bad Elster! ~ “Robert-Schumannfest“ Bad Elster erfolgreich beendet Am vergangenen
Dienstag, dem 200. Geburtstag von Robert Schumann beendete ein musikalischer Vortrag zu „Robert, Elster und den Frauen“ festlich das gelungene „ROBERT-Schumannfest“ in der Kultur- und
Festspielstadt Bad Elster. Insgesamt besuchten dabei rund 1.500 Besucher die zehn Veranstaltungen im traditionsreichsten Sächsischen Staatsbad. Neben den Höhepunkten im König Albert
Theater wie dem begeisternden Symphoniekonzert der Chursächsischen Philharmonie, einem intensiven Kammerspiel mit Rolf Hoppe und dem Gastspiel des renommierten Meistersextetts aus Leipzig
widmete sich der romantische Veranstaltungsreigen auch den Spuren Robert Schumanns in der sächsisch-böhmischen Region. „Durch das Projekt ,Jugend, Liebe und Musik’ der beiden Städte Aš und
Bad Elster im Rahmen der EU-Förderung konnten wir auch den historischen Liebesweg zwischen beiden Orten wiederbeleben sowie die den jugendlichen Nachwuchs bei Musikschulkonzerten
zusammenbringen – damit bleibt uns dieses spannende Thema in Bad Elster auch aktiv und romantisch über das Schumannjahr hinaus erhalten!“ resümiert GMD Florian Merz als Geschäftsführer der
Chursächsischen Philharmonie und ergänzt: „Besonders freut es uns, dass viele Gäste und Besucher auch die verschiedenen Veranstaltungspunkte unseres Schumannfestes begeistert aufgenommen und
damit ihren Besuch ganz Schumann gewidmet haben – sicherlich eine sehr romantische Aufenthaltsvariante und eben auch ein wunderschönes Geburtstagsgeschenk an den Jubilar!“ www.chursaechsische.de
Donnerstag, 10. Juni 10 Schauspiel Frankfurt READY 4 TAKE OFF - die neue Reihe in der Box!
Der Sommer steht vor der Tür und mit »Ready 4 Take Off« präsentieren die vier Regieassistenten ihre jüngsten Arbeiten in der Box. Vier Bücher, vier Regisseure, eine Reihe.
#1 Beste Reiseberichte Ein literarischer Abend über englische Delikatessen, italienische Pünktlichkeit, schweizerische Liebhaber, französische Bescheidenheit und spanische Taxis.
Einrichtung Barbara Wolf Eine Lesung mit Bettina Hoppe; Joachim Nimtz Am 11. / 12. Juni
#2 Lanzarote Michel Houllebecq Ein lustiger, tragischer, provokanter Reisebericht einer postmodernen Realität aus Kakteen, Vulkanen, Sex, CNN, MTV, Azraelistischer Religion, vollbusigen Deutschen und
hoffnungslosen Belgiern. Einrichtung Karoline Behrens Eine szenische Lesung mit Michael Benthin Am 15. / 16. Juni
#3 Das traurigste Orchester der Welt László Darvasi Eine junge Frau sehnt sich nach ihrem verlorenen Bein und ein Bürgermeister schenkt seinem Dorf das traurigste Orchester der Welt.
Einrichtung Alexander Frank Eine szenische Lesung mit Henrike Johanna Jörissen; Sébastien Jacobi Am 30. Juni / 1. Juli
#4 Reisen mit meiner Tante nach Graham Greene Eine Performance nach Graham Greenes heiterstem Roman. Eine turbulente schwarze Komödie mit Thrillerelementen.
Einrichtung Lily Sykes Eine Performance mit Sandra Gerling; Torben Kessler, Mathis Reinhardt Am 3. / 4. Juli
www.schauspielfrankfurt.de
Mittwoch, 9. Juni 10 Bianca Sissing fliegt mit SPACE DREAM zu den Sternen 10, 9, 8, 7…der Countdown läuft! Am 21. Oktober 2010 werden die
Triebwerke für das Revival des erfolgreichsten Musicals der Schweiz gezündet: Nach sieben Jahren Spielpause kehrt «SPACE DREAM - das Original» mit neuer Besatzung auf die Erde zurück. Mit an
Bord ist auch die ehemalige Miss Schweiz Bianca Sissing. Wenn ab dem 21. Oktober 2010 das Raumschiff von Rodin auf Hexxor landet, ist in der Rolle der Mega auch die ehemalige Miss Schweiz
Bianca Sissing mit an Bord. Als sie im Jahr 2003 in die Schweiz kam, erlangte sie nationale Bekanntheit durch ihren Sieg an der «Miss Schweiz Wahl» desselben Jahres. Seither betätigt sie sich
als Model, Moderatorin, Radiosprecherin, Repräsentantin verschiedener Firmen und Journalistin. Seit kurzer Zeit widmet sie sich wieder vermehrt ihrem künstlerischen Talent, dass sie auch
schon in Jugendtheatern in Kanada in verschiedenen Produktionen wie «Mash», «Grease», oder «Les Misérables» zeigte. Bei «Jesus Christ Superstar» bewies Bianca Sissing im Jahr 2008, dass ihr
auch die Schweizer Musicalbühnen liegen. «SPACE DREAM - das Original» ist ihr erstes professionelles Engagement als Musicaldarstellerin in dieser Grössenordnung. Space Dream präsentiert sich
in der neuen Produktion nicht nur mit einem internationalen Cast und prominenter Schweizer Besetzung, diesmal wird das Musical zusätzlich mit einer 6-köpfigen Live-Band verstärkt. Auf das
Publikum warten die Kult-Songs «Look to the stars», «Mother Earth» und «Marsmania». Das Musical ist in deutscher Sprache, untermalt mit englischen Songs. Space Dream begeisterte bis heute
über 620’000 Besucher und ist somit das erfolgreichste Musical der Schweiz. Eine spektakuläre Lasershow, internationale Solisten, eine hervorragende Dance-Company und ein 50-köpfiges Ensemble
mit einem wuchtigen Chor werden die Besucher in andere Dimension entführen. Space Dream ist mitreissend, witzig, frech, spannend, rührend - zum Lachen, zum Weinen, zum Staunen… mehr Info
Mittwoch, 9. Juni 10 Absolut Uwe – Deutschlandtournee “From Broadway to Hollywood” mit Station in der Frankfurter Jahrhunderthalle Deutschlands
erfolgreichster Musicalstar UWE KRÖGER besucht am 26. November 2010 die Jahrhunderthalle Frankfurt. Sein neues Programm: „From Broadway to Hollywood“ – Absolut Uwe! Als Special Guest wird ihn
zur Freude aller Frankfurter Musical-Fans die bezaubernde ANNEMIEKE VAN DAM – spätestens bekannt aus dem Musical ELISABETH – auf die Bühne begleiten. Uwe Kröger bietet in seiner Show
„Absolut Uwe“ einen Streifzug durch seine musikalische Karriere. Begleitet von Annemieke van Dam, der Herwig Gratzer Band und einer quirligen Truppe professioneller Tänzerinnen und Tänzern,
führt er sein Publikum von den Anfängen seiner Karriere bis hin zum heutigen Tag. Die großen Musicalhits von Elisabeth bis Starlight Express von Miss Saigon bis hin zum Phantom der Oper
werden in seiner unnachahmlichen sängerischen Brillanz dargeboten. Ergänzt wird dieses emotionale Repertoire durch aktuelle, von ihm noch nie interpretierte Songs – für musikalische
Überraschungen ist gesorgt! Eine Konzert-Revue, die in diesem Genre einzigartig ist! Ein MUSS für Musicalfans – ein GENUSS für alle Musikliebhaber! Tickets: 39,00–71,00 €, www.jahrhunderthalle.de
Weitere Tourstationen: Hamm, Alfred-Fischer-Halle: Sa. Fr. 19. November 10
Krefeld, KönigPalast: Sa. 20. November 10 Dresden, Kulturpalast: Mi. 24. November 10 Berlin, Admiralspalast: Do. 25. November10
Mittwoch, 9. Juni 10 Premiere: Das Internationale Opernstudio Hamburg präsentiert Rameaus "Les Indes galantes"
Andere Länder, andere Sitten – vor allem, was die Liebe betrifft. Jean-Philippe Rameau erzählt in »Les Indes galantes« von den Irrungen und Wirrungen rund um die Liebe an drei
unterschiedlichen Orten auf der ganzen Welt. Die Ballett-Oper von 1735 wird von den jungen Nachwuchssängern des Internationalen Opernstudios erstmals auf die Bühne der Staatsoper gebracht.
Die Premiere findet am 19. Juni in der Opera stabile statt. Hebe, die Göttin der Jugend, ist enttäuscht. Sie gibt ein Fest für Liebende aus Europa, die sich jedoch von Bellone, dem Gott
des Krieges, dazu überreden lassen, der Liebe abzuschwören und für Ruhm in den Kampf zu ziehen. Da kann nur Amor helfen. Hebe schickt ihn aus in ferne Länder, um dort neue Paare
zusammenzubringen. Soweit der Prolog. In den folgenden Akten entführen Rameau und sein Librettist Louis Fuzelier die Zuhörer in drei »Indiens« – zur Entstehungszeit des Werks ein
gebräuchlicher Sammelbegriff für ferne Länder. In der Türkei, in Peru und Persien verschießt Amor seine Pfeile und sorgt für Trubel – bunt, exotisch, verführerisch. Sechs Mitglieder des
Internationalen Opernstudios und ein Gast übernehmen alle Partien.
Anja Krietsch, Spielleiterin an der Hamburgischen Staatsoper, setzt Rameaus Werk in Szene. Dabei legt sie besonderen
Wert auf die hohe Emotionalität der Musik Rameaus. Mit einem Augenzwinkern wirft sie einen im besten Sinne naiven Blick auf die Bewohner ferner Länder, die Rameau in seinem Werk zeigt, und
inszeniert es als farbige Reise in einer Zeit, als das Ferne noch fremd war. »Wir reisen mit den Figuren von einem Bild zum nächsten: vom allegorischen Prolog im Himmel zu einem türkischen
Serail, dann zu den Inkas nach Peru und schließlich zu einem persischen Blumenfest«, erzählt Anja Krietsch. »Rameaus Liebesgeschichten appellieren direkt an das Herz, und das will ich im
besten Sinne ausspielen lassen: Emotionalität und Zeichenhaftigkeit werden wichtige Erzählmittel sein. Rameau hat in seinen Episoden ja nicht exakte ethnologische Riten und Gebräuche
vorgestellt, sondern den üblichen Dreiecksgeschichten einen exotischen Rahmen gegeben. Er betrachtet die vermeintliche ‚Naivität’ der anderen Völker natürlich immer mit einer gewissen
Arroganz durch die europäische Brille. Wir wollen in unserer Darstellung unbedingt eine unschuldige, fast kindliche Frische behalten.«
Seit der Spielzeit 2005/06 ist Anja Krietsch an
der Hamburgischen Staatsoper engagiert. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Claus Guth, Guy Joosten, Alexander von Pfeil, Harry Kupfer und Marco Arturo Marelli zusammen. Nun führt sie zum
ersten Mal selbst Regie am Haus an der Dammtorstraße. »Das Stück habe ich ausgewählt, weil für jedes Mitglied des Opernstudios eine dankbare Partie dabei ist. Mit gefällt aber, dass sich die
Internationalität dieser Nachwuchsinstitution darin widerspiegelt: Verschiedenste Nationen treffen ja auch im Stück aufeinander«, sagt sie.
Katerina Tretyakova, Dovlet Nurgeldiyev und
Maria Markina beenden mit dieser Produktion ihre Zeit im Opernstudio und wechseln ins Ensemble der Staatsoper. Vida Mikneviciute und Ziad Nehme verabschieden sich aus Hamburg. Ebenso Kyung-Il
Ko, der wegen Krankheit von Ryszard Kalus, ehemaliges Mitglied des Opernstudios, vertreten wird. Dong-Hwan Lee bleibt dem Opernstudio ein weiteres Jahr erhalten.
Die musikalische
Leitung hat Alexander Soddy. Der junge Dirigent und Assistent von Simone Young leitete bereits erfolgreich die Produktionen des Internationalen Opernstudios der vergangenen Jahre sowie
Vorstellungen im Großen Haus wie zum Beispiel »Die Zauberflöte«, »L'Elisir d'Amore«, »Hänsel und Gretel« und »Il Barbiere di Siviglia«. Für Bühnenbild und Kostüme zeichnet Aída Guardia
verantwortlich, die bereits die Opernstudioproduktion 2009 »About death« ausstattete und dem Haus an der Dammtorstraße außerdem durch Bühnenbildassistenzen bei Johannes Leiacker verbunden
ist.
Jean-Philippe Rameau: »Les Indes galantes« Eine Produktion des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper Premiere: 19. Juni 2010, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 21., 23., 27., 28. Juni, 5. Juli 2010, 19.30 Uhr Veranstaltungsort: Opera stabile, Kleine Theaterstraße Karten zu 18 Euro (ermäßigt 12 Euro) sind an der
Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, telefonisch unter 040 – 35 68 68 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. www.staatsoper-hamburg.de
Mittwoch, 9. Juni 10 Buchtage Berlin 2010: Der Fachkongress beginnt Eine Branche wächst. Neue Märkte entstehen, alte brechen weg. Welche
Perspektiven bietet dieser Umbruch Verlagen und Buchhandel? Wie werden aus alten neue Player des Buchmarkts? Welche Werte bleiben? Rund 700 Verleger, Buchhändler, Publizisten, Online-Experten
und Marketing-Spezialist treffen sich ab Donnerstag auf den Buchtagen Berlin 2010 und diskutieren diese Fragen unter dem Generalthema "Die Märkte von morgen - Verbrauchertrends,
Geschäftsmodelle, Marketingstrategien". Zur Eröffnung am Donnerstagvormittag spricht Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger über "Positionen der Politik".
Der Fachkongress findet am 10. und 11. Juni 2010 im bcc Berliner Congress Center statt. Zur Großen Berliner Büchernacht treffen sich Gäste aus Politik, Medien und Buchbranche am Donnerstag
ab 19.30 Uhr im Palais der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg. Das literarische Nachtprogramm mit Lesungen, Musik und Film steht auch dem Berliner Publikum offen. Mit dabei sind die
Schriftsteller Sibylle Lewitscharoff, Terézia Mora und Martin Mosebach, die Sängerin Annett Louisan, Entertainerin Gayle Tufts, Ex-Titanic-Chefredakteur Thomas Gsella, Tony Mahony und Band
und viele andere. Programm der Buchtage Berlin: www.boersenverein.de/buchtage
Programm der Großen Berliner Büchernacht: www.berlinerbuechernacht.de
Mittwoch, 9. Juni 10 Probenstart für die 65. Bregenzer Festspiele kommende Woche Sie sprechen Armenisch, Japanisch, Russisch, Deutsch und
Englisch und reisen meist von weither an. Ihr Zuhause sind die großen Opernbühnen rund um den Globus, ihre gemeinsame Sprache ist die Musik. Die aus 31 Ländern stammenden Künstler der
Bregenzer Festspiele treffen ab Ende dieser Woche am Bodensee ein, um ausgeruht zum Start der intensiven Probenzeit kommenden Montag auf der Bühne bereit zu stehen.
Zwei Tage und eine Nacht unterwegs
Mehr als 540 Sänger, Musiker, Tänzer und Stuntleute aus vier Kontinenten üben bis zur Eröffnung der 65. Ausgabe des Sommerfestivals am 21. Juli sieben Tage pro Woche für Aida und die weiteren Aufführungen. Die Wiener Symphoniker, seit Festivalgründung 1946 das sogenannte Hausorchester, proben zunächst separat in Wien und fahren erst zu den Endproben in der zweiten Juliwoche vor den Arlberg. Eine deutlich beschwerlichere Anreise hingegen muss das im sibirischen Nowosibirsk beheimatete Gastorchester MusicAeterna bewältigen: Die 22 Musiker werden zwei Tage und eine Nacht lang auf Reisen sein, um Österreich zu erreichen.
Techniker, Taucher und Theatermaler Doch auch hinter den Kulissen steigt die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter scheinbar unaufhörlich an. Techniker, Taucher und
Theatermaler sorgen abseits des Rampenlichts für sichere Proben und glanzvolle Bühnen-Kulissen. Während ganzjährig 60 Angestellte für das Sommerfestival arbeiten, befinden sich zur
Premierenzeit insgesamt mehr als 1.500 Personen in Diensten des Kulturunternehmens am Bodensee.
Mehr als 200.000 Besucher erwartet Die 28.000 Einwohner zählende Vorarlberger
Landeshauptstadt Bregenz verwandelt sich während der Sommermonate an zahlreichen Plätzen zu einer gefühlten Metropole. Dann prägen in der Kleinstadt große Künstler, fremde Sprachen und
Operngenuss vom Feinsten das ansonsten eher beschauliche Alltagsleben. Aber auch die mehr als 200.000 erwarteten Besucher sorgen bis zum Ende der Festspielzeit am 22. August für
internationales Flair im Dreiländereck.
Drei Gourmet-Gutscheine zu gewinnen
Wer im Juni Festspiel-Tickets bucht, erhält mit etwas Glück einen kostenlosen Gourmet-Gutschein für ein prächtiges Dreigang-Menü vor oder nach der Aida-Vorstellung im Kulinarik-Zelt
direkt beim Festspielhaus. Ein leckerer Aperitif ist selbstverständlich inklusive. Die Bregenzer Festspiele und evenTZ Festspielgastronomie verlosen drei Gutscheine unter allen
Karten-Bestellungen für Aida, die im Juni 2010 eintreffen.
Die Bregenzer Festspiele 2010 finden statt vom 21. Juli bis 22. August. Tickets sind verfügbar unter Telefon 0043 5574 4076 sowie www.bregenzerfestspiele.com
Mittwoch, 9. Juni 10 WE WILL ROCK YOU rockt den ZDF "Fernsehgarten" WE WILL ROCK YOU - Das Original Musical von Queen und Ben Elton,
das allabendlich die Bühne des Apollo Theaters in Stuttgart rockt, wird am kommenden Sonntag, den 13. Juni zu Gast im ZDF "Fernsehgarten" sein. Die beliebte Unterhaltungsshow sendet
live aus Mainz von 10:15 bis 12:15 Uhr.
Der von Andrea Kiewel moderierte "Fernsehgarten" steht ganz unter dem Zeichen der Fußball-Weltmeisterschaft. Da dürfen natürlich die
größten und bekanntesten Hymnen aller Fußball-Fans nicht fehlen. Darum wird Galileo-Darsteller Sasha Lien gemeinsam mit dem Ensemble von WE WILL ROCK YOU die Queen-Klassiker We will rock you
und We are the champions performen und den Mainzer Lerchenberg zum Beben bringen.
Der Showbetrieb im Apollo Theater findet trotz des TV-Auftritts wie gewohnt statt.
Bereits seit
dem 13. November 2008 rockt das Original Musical von Queen und Ben Elton das Stuttgarter Apollo Theater und feierte im April dieses Jahres die 2000ste Vorstellung in Deutschland. WE WILL ROCK
YOU begeistert nicht nur Queen-Fans und Rockmusik-Liebhaber sondern ist generationsübergreifende Unterhaltung für die ganze Familie.
Nicht nur in Stuttgart ist WE WILL ROCK YOU ein großer Erfolg. Seit der Deutschland-Premiere am 12. Dezember 2004 haben hierzulande knapp drei Millionen Besucher das Stück gesehen. Jeden Abend reißt die Show aufs Neue die Besucher von ihren Plätzen und bietet ihnen ein einzigartiges Rock-Erlebnis.
In Stuttgart hat das Publikum noch bis 16. September 2010 die Gelegenheit, das einzigartige Stück mit den größten Hits der legendären Rockband Queen und einer Geschichte, die so
spannend und witzig ist, wie ihre Helden rebellisch zu sehen. Dann zieht die Show weiter nach Berlin.
Ab dem 18. November heißt es dann im Apollo Theater Leinen los für ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK.
Das Musical erzählt in einer turbulenten Geschichte auf hoher See von Sehnsüchten, Träumen und der Suche nach einem erfüllten Leben. Mit an Bord des neuen Musicals für Stuttgart sind 21 Songs
des Sängers und Entertainers Udo Jürgens. Darunter unter anderem Aber bitte mit Sahne, Mit 66 Jahren, Ich war noch niemals in New York und viele weitere.
Dienstag, 8. Juni 10 Wie werde ich schön, reich und berühmt? hr3-Moderator Mathias Münch beweist es allen - allein im All Vorhang auf für die
erste Comedy-Show von und mit hr3-Moderator Mathias Münch (40). Am 10., 17., 24. Juni und am 1. Juli steht er auf der Bühne des Frankfurter „Theatrallalla“, Friedberger Landstraße 296, und
erklärt sein bewusstseinserweiterndes Wissen über „Schön-, Reich- und Berühmt-Sein leicht gemacht“. Denn, so Mathias Münch: „Einfach beim Universum bestellen, denn das liefert schnell und
diskret.“ Karten gibt‘s ab 15 Euro an alle bekannten Vorverkaufsstellen, bei www.tickets-per-post.de und direkt im „Theatrallalla“.
Mathias Münch erkundet in seiner Comedy-Show „Münch
allein im All“ das menschliche Streben nach Liebe, Schönheit, Geld, Gesundheit und dem Sinn im Fitness-Studio, beim Zahnarzt, im Bioladen, im Alten Testament, in diversen Parallel-Universen
und im deutschen Schlager. Vielleicht nimmt er sogar zusammen mit dem Publikum Kontakt zum universellen Bewusstsein auf …
Seit 15 Jahren sammelt der hr3-Morgenmann bereits
Comedy-Erfahrungen. Unter dem Motto „Was andere können, kann ich schon lange“ startete er 1995 seine Comedy-Karriere und wurde während seines ersten Auftritts prompt ausgebuht. „Aber das ist
seither nie wieder passiert“, versichert Münch. Weitere Infos: www.hr3.de.
Dienstag, 8. Juni 10 Jamie Cullum erhaelt für sein Album THE PURSUIT die Gold-Auszeichnung Für sein aktuelles Album „The Pursuit“ wurde Jamie
Cullum in Köln der Gold-Award überreicht. Universal Music und Starwatch Entertainment zeichneten Jamie Cullum bei einer exklusiven Verleihung vor seinem ausverkauften Konzert in Köln aus.
Seine Live-Shows sind zweifellos eine Klasse für sich und nicht ohne Grund fast immer komplett ausverkauft – wie auch die aktuelle Deutschlandtour: Jamie Cullum begeistert seine Zuschauer mit
temperamentvollen Performances am Klavier und seinen Songs und Neuinterpretationen, die jedes Genre auf den Kopf stellen. Ob Rihannas „Don’t Stop The Music“ oder Originalsongs wie das
Pop-Glanzstück „I’m All Over It“ – beides Singles aus seinem aktuellen Album „The Pursuit“ – Jamie Cullum gelingt es wie keinem Zweiten, das Publikum in den Bann zu ziehen.
Jetzt
zeichneten Universal Music und Starwatch Entertainment den britischen Sänger und Musiker mit Gold für sein aktuelles Album „The Pursuit“ aus. Nach der Live-Verkündung im Sat.1
Frühstücksfernsehen, folgte in Köln die offizielle Verleihung. Frank Briegmann (President & CEO Universal Music Deutschland) und Hans Fink (Geschäftsführer Starwatch Entertainment)
überreichten Jamie Cullum das deutsche Edelmetall für „The Pursuit“. Der Brite begeisterte beim anschließenden Konzert in der Kölner Philharmonie seine Fans und prominente Gäste wie u.a. Gene
Simmons von KISS und die frisch gekürte Eurovision Song Contest-Gewinnerin Lena.
Frank Briegmann, President & CEO UNIVERSAL MUSIC Deutschland: „Jamie beherrscht perfekt den
vermeintlichen Spagat von Anspruch und Entertainment. Er hat eindrucksvoll bewiesen, dass man mit hervorragendem Jazz große Hallen füllen und Edelmetall erreichen kann. Dass Lena und
Gene Simmons ihn gleichzeitig auf der Bühne sehen wollten, sagt, glaube ich, viel. Ich freue mich sehr, Jamie zu ‚unseren‘ Künstlern zählen zu dürfen und gratuliere ihm herzlich zu Gold."
Hans Fink, Geschäftsführer Starwatch Entertainment:"Jamie Cullum stellt mit 'The Pursuit' erneut seine stilistische Bandbreite unter Beweis. Herausgekommen ist
eine Mixtur aus Jazz, Pop und Swing, angereichert mit teils ungewöhnlichen Percussion-Elementen - ein grandioses Album, das garantiert Maßstäbe setzt."
"The Pursuit" ist nach seinen Hitalben " Heard It All Before" (1999), "Pointless Nostalgic" (2001), "Twentysomething" (2003) in Großbritannien das
erfolgreichste und am schnellsten verkaufte Jazzalbum aller Zeiten - und "Catching Tales"(2005) das fünfte Studioalbum des Briten. Insgesamt verkaufte Jamie Cullum weltweit
über 4 Millionen Alben. Für seine Interpretationen von Songs wie "What A Difference A Day Made", "Frontin" (Jay-Z und Pharrell Williams) und eigenen Kompositionen wie
"All At Sea" sowie dem Titelsong zum Clint Eastwood-Kinofilm "Gran Torino" erhielt Jamie Cullum zahlreiche internationale Musikpreise und Nominierungen wie u.a. zweimal
für den Grammy Award und 2009 für den Golden Globe.
Dienstag, 8. Juni 10 „Unterwegs ins Zentrum“ – Dresdner Operette startet neue Veranstaltungsfolge mit Spenden-Picknick in der Heide Auf
Schnuppertour in die City will sich die Dresdner Operette begeben: Mit einem musikalischen Picknick am kommenden Sonntag, dem 13. Juni 2010, auf dem Konzertplatz am Weißen Hirsch startet sie
die Veranstaltungsfolge „Unterwegs ins Zentrum“. Getragen wird diese Aktion vom Förderforum der Staatsoperette Dresden e.V. Bis zum erwarteten Umzug des Musiktheaters 2013 vom Stadtrand in
das Industriedenkmal Heizkraftwerk Mitte sollen Events den Dresdner Einwohnern und ihren Gästen Lust auf die Operette im Zentrum machen.
Den Auftakt bildet das Picknick unter dem Motto
„Swing, Spaß und Spenden“. Es findet von 11 bis 14 Uhr an der historischen Konzertmuschel in der Dresdner Heide statt. Der Eintritt ist frei.
„Wir wollen die Dresdner zu Sinnesfreuden
und zum Spenden einladen“, sagt Manfred ten Bosch, Vorsitzender des Förderforums. Der bürgerschaftliche Verein werde über die Möglichkeiten informieren, wie jeder der Operette beim
überfälligen Umzug ins Zentrum helfen kann – beispielweise mit einem symbolischen Stuhlkauf für das neue Haus. „Der Stadtrat hat in der vergangenen Woche eindeutig die Weichen Richtung
Innenstadt gestellt. Die Standortfrage ist jedoch weiterhin offen. Das heißt: Die Unsicherheit für das Ensemble bleibt. Wir freuen uns natürlich, dass sich Oberbürgermeisterin Helma Orosz zu
unserem Spenden-Picknick angesagt hat und unsere Aktion "Operette ins Zentrum auch persönlich unterstützt“, so ten Bosch.
Die East Side Big Band, der zahlreiche Musiker des
Operettenorchesters an-gehören, wird mit Jazz- und Swingklassikern der 1930er- bis 1950er-Jahre für das heitere Klangbild im Biergarten vor dem Musikpavillon sorgen. Songs aus der
Cole-Porter-Revue „Kiss me, Cole“ bringen Constanze Eschrig, Bettina Weichert und Marcus Günzel von der Staatsoperette mit in die Heide. Es moderiert André Hardt von Radio Dresden.
Das
nahe gelegene Restaurant „bean&beluga“ bewirtet die Gäste im Grünen. Zu diesem gastronomischen Unternehmen gehört auch der 1926 eingeweihte Konzertplatz am einstigen Lahmann-Sanatorium.
Inhaber und Sternekoch Stefan Hermann hatte ihn 2009 nach Restaurierung als Stätte traditioneller Dresdner Gastlichkeit wiedereröffnet.
www.operette-im-zentrum.de
Dienstag, 8. Juni 10 EMINEM Neues Album RECOVERY, neue Single NOT AFRAID, Video Weltpremiere und LIVE in Europa Seine Rückkehr in den Musik-Olymp
mit dem Album Relapse wurde u.a. mit zwei Grammys gekrönt. Jetzt präsentiert EMINEM das nächste Kapitel mit dem neuen Album Recovery (VÖ: 21.06.). Die erste Single Not Afraid wird am Freitag
(11.06.) veröffentlicht. Am Samstag feierte das sensationelle Video zu Not Afraid Weltpremiere und präsentiert den Superstar in Bestform. Zudem bestätigte EMINEM drei Live-Shows im Juli – die
ersten Konzerte in Europa seit 2003! Der erfolgreichste Musiker des letzten Jahrzehnts ist zurück! Eminem, der weltweit über 78 Millionen Alben verkaufte, eröffnet jetzt das nächste
Kapitel seiner beeindruckenden Karriere. Sein neues Album Recovery gehört schon jetzt zu den musikalischen Highlights des Jahres! Die erste Single Not Afraid, die bei uns am Freitag
veröffentlicht wird, stieg in den USA direkt von 0 auf Platz #1 der Top Hot 100 ein. Das spektakuläre Video zu Not Afraid feierte am Wochenende Weltpremiere.
Der Clip zu Not Afraid
zeigt Eminem auf der Flucht vor seiner dunklen Seite, bevor er sich seinen Ängsten stellt und damit wahre Superkräfte aktiviert. Die Special Effects wurden auf cineastischem Level umgesetzt
und auch Eminem selbst präsentiert sich künstlerisch und körperlich in Bestform. Der Song mitsamt seiner mitreißenden Hook ist ein positiver Aufruf, sein Leben zu ändern, auch wenn neue Wege
stürmisch sein können. Das Album Recovery (übersetzt: Die Erholung/ Das Ausheilen/ Die Belebung) steht für eine neue Eminem-Ära. Hatte der Superstar bei seinem Comeback-Album Relapse noch
die dunkle Seite von Abhängigkeit zu Medikamenten und seinen Ängsten thematisiert, zeigt er auf Recovery viele Neuanfänge auf: „Ich habe mit verschiedenen Produzenten gearbeitet, um einen
vielfältigen Sound zu schaffen und eine vielfältige Stimmung wiederzugeben“, erklärt Eminem. Als Feature-Gäste wurden Rihanna, Pink und Lil Wayne bestätigt. Ein weiteres Highlight
für alle Eminem-Fans: Nach sieben Jahren Live-Abstinenz wird Eminem im Juli für drei Shows nach Europa kommen! Man darf gespannt sein, was Eminem sich für die Live-Umsetzung von Recovery
ausgedacht hat.
EMINEM live: 09.07.2010 Frauenfeld Open Air Festival, Frauenfeld (Schweiz) 10.07.2010 In The Park Festival, Balado Kinross-Shire (Schottland)
11.07.2010 Oxegen Festival, Dublin (Irland)
Dienstag, 8. Juni 10 Barock am Main Eröffnung am 14 Juli 2010 – Die Proben Haben Schon Begonnen! Während am 31. Mai die
zweite Planungswerkstatt zur Zukunft des Frankfurter Bolongaropalastes stattgefunden hat, versammelte sich ein paar Türen weiter das Barock am Main-Ensemble zu seiner ersten Probe für den
Festspielsommer. Im Westflügel des Bolongaropalastes, in den ehemaligen Räumen des Bauaufsichtsamtes, werden nun wieder Barockkostüme genäht, tüftelt Regisseurin Sarah Groß und
Assistentin Lucie Mackert an der Probendisposition und probt Rhodri Britton, der musikalische Leiter des Festivals, mit Michael Quast und dem Ensemble. Die Neuinszenierung von Molières
"Menschenfeind" in Wolfgang Deichsels grandioser hessischer Fassung wird in diesem Jahr um viele musikalische Elemente erweitert, darunter auch Originalkompositionen von Molières
Zeitgenossen Lully, dem wichtigsten Komponisten am Hof Ludwigs des XIV.
Das Barock am Main-Festival eröffnet am 14. Juli mit der Oper „Aci, Galatea e Polifemo,“, die von der Volksbank
Höchst a.M. eG als exklusiver Partner gefördert wird. Neben der Oper werden in diesem Jahr zwei weitere Stücke vor der barocken Kulisse des Bolongaropalastes in Szene gesetzt. „Der
Menschenfeind“ in der Bearbeitung von Wolfgang Deichsel feiert am 22. Juli 2010 Premiere und ist bis zum 8. August 2010 zu sehen. Am 10. August hat das barocke Spektakel um den schwedischen
Nationaldichter Carl Michael Bellman „Ich sterbe in Liebe und lebe in Wein“ Premiere. Hier verwandelt sich der Bolongaropalast in eine Kneipe, zur Küche, zum Leichenhaus und zum Liebesnest –
gut möglich, das bekannt Figuren aus den bisherigen Molière Produktionen wiederbelebt werden. Theaterfreunde der ganzen Region und darüber hinaus dürfen sich zum sechsten Mal
auf anregende und zum Brüllen komische Theaterabend im Ambiente des barocken Gartens des Bolongaropalastes in Höchst freuen.
Karten gibt es im Neuen Theater Höchst, auf der Internetseite www.barock-am-main.com oder per Telefon unter der Nummer 069 – 407 662 580.
Montag, 7. Juni 10 ROLF HOPPE wird Ehrenkünstler im König Albert Theater Bad Elster
Im Rahmen des umjubelten Kammerspiels "Vater Wiecks Liebe" am 5. Juni anlässlich des "ROBERT-Schumannfestes" in Bad
Elster wurde Rolf Hoppe zum "Ehrenkünstler König Albert Theater Bad Elster" ernannt. Die Urkunde dazu überreichte der Schauspiellegende GMD Florian Merz als
Intendant des Hauses. "Mit dieser Auszeichnung möchten wir Rolf Hoppe würdigen, da er durch sein Popularität, seine Ausstrahlung und seine Persönlichkeit auch
einen Beitrag zur künstlerischen Dimension unseres Hauses und damit natürlich auch zur Weiterentwicklung unserer Kultur- und Festspielstadt Bad Elster, Sachsens traditionsreichstem
Staatsbad, beigetragen hat" erklärt Merz und ergänzt: "Es ist uns dabei ein Bedürfnis, im Namen des Publikums auch offiziell Danke zu sagen."
Das
König Albert Theater in Bad Elster gilt als eines der prachtvollsten noch Hoftheater überhaupt und steht seit seiner Wiedereröffnung im Jahre 2004 unter der
Schirmherrschaft Seiner Königlichen Hoheit Alexander Prinz von Sachsen. Aufgrund des herausragenden, ganzjährigen Spielplanes ist das König Albert Theater heute zur bedeutendsten
Veranstaltungsstätte der Region avanciert, welche dem Kulturleben des Vogtlandes, Sachsens, Mitteldeutschlands sowie der Euregio Egrensis entscheidende Impulse verleiht.
Montag, 7. Juni 10 MAMMA MIA! Ab 2011 auch in China Ab 2011 soll das Musical MAMMA MIA! auch in China aufgeführt werden. Natürlich auch hier in
der Landessprache. MAMMA MIA! wird produziert von der China Arts and Entertainment Group (in Vereinbarung der Broadway und West End Produzenten Judy Craymer, Richard East und Bjorn Ulvaeus,
in Zusammenarbeit mit Universal.
Montag, 7. Juni 10 Deutschlands beliebte Theater-Comedy feiert ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum CAVEMAN ist ein Phänomen: Für viele Zuschauer ist
es das lustigste Theaterstück überhaupt, bietet den höchsten Wiedererkennungswert und wird als einziges Solo-Stück regelmäßig an über 50 Spielorten bundesweit aufgeführt. Pünktlich zum
10-jährigen Bühnenjubiläum kann mit einem weiteren Superlativ aufgewartet werden: Mit rund 10.000 Aufführungen und über 3,5 Millionen Zuschauern ist CAVEMAN Deutschlands erfolgreichstes
Theaterstück des letzten Jahrzehnts. Rob Beckers brillanter Monolog über die komplizierte und vergnügliche Beziehung zwischen Mann und Frau (Originaltitel „Defending the Caveman“) wurde im
Jahr 2000 von Schauspieler Kristian Bader ins Deutsche übersetzt. Nach der Berliner Uraufführung am 27. Juli 2000 spielte sich Bader innerhalb kürzester Zeit in die Herzen so vieler Besucher,
dass ab 2001 weitere Darsteller einstudiert werden mussten, um die bundesweite Nachfrage zu befriedigen. Und der Erfolg hält auch im zehnten Jahr ungebrochen an. Derzeit sind es 10
Schauspieler - Kristian Bader, Karl Bruchhäuser, Guido Fischer, Raùl Gonzalez, Karsten Kaie, Martin Luding, Volker Meyer-Dabisch, Erik Schäffler, Felix Theissen und Milton Welsh - die Abend
für Abend als moderner Höhlenmann Tom die Lachmuskeln ihres Publikums bis zur Belastungsgrenze strapazieren. So ist der meistgenannte Zuschauerkommentar „Ich habe Tränen gelacht“ auch nicht
nur metaphorisch zu verstehen. CAVEMAN berührt in jeder Hinsicht und lässt jede Aufführung in der unmittelbaren Interaktion zwischen Publikum und Schauspieler zum einmaligen Ereignis
werden. Kristian Bader erklärt die Begeisterung so: „Die Zuschauer spüren, dass das Stück ganz tiefherzig aus ihrem Leben kommt. Vorher dachten sie, dass nur ihr Mann oder ihre Frau so oder
so ist und plötzlich bekommen sie auf der Bühne dann ein Spiegelbild der eigenen Beziehung vorgeführt. Das reißt die Leute mit.“ Wenn Protagonist Tom darüber sinniert, was es heute
bedeutet ein Mann zu sein und der Frage nachgeht, was eigentlich immer schief läuft zwischen Männern und Frauen, wird deutlich: das geht uns alle an, wir wollen ja schließlich zusammen leben.
Doch zum Glück folgt daraufhin weder ein wissenschaftlicher Vortrag, noch eine durch denunzierende Schadenfreude geprägte Comedy-Show. Nein, es erscheint ein leibhaftiger Neandertaler und
liefert eine erstaunlich einfache Antwort: Männer sind Jäger, Frauen sind Sammlerinnen. Und dieses Wissen wendet Tom nun auf zahlreiche Beispiele aus dem Beziehungsalltag an - von
unterschiedlichen Verhaltensweisen und Sprachcodes, über Logikverständnis und Revierdenken bis hin zu der Erkenntnis, dass Sex aufgrund der unterschiedlichen Beschaffenheit von Männer- und
Frauenkörpern eine großartige Metapher für die gesamte Beziehung ist. Seine spitzfindigen Argumentationsfiguren werden dabei stets mit einem humorvollen Augenzwinkern präsentiert und laden zu
einem herzlichen miteinander lachen ein. Vielleicht ist es dieses miteinander lachen können, das den anhaltenden Erfolg von CAVEMAN ausmacht. Zum
10-jährigen Bühnenjubiläum wird CAVEMAN dieses jedenfalls ausgiebig fördern und feiert deutschlandweit mit seinem Publikum. Feiern Sie mit und entdecken Sie selbst, wie viel Neandertal auch
heute noch in uns steckt! Alle CAVEMAN-Termine auf www.cavemanshow.de.
Montag, 7. Juni 10
ZDF zeichnet Open-Air-Konzert von David Garrett in Berlin auf ~ "Sommernachtsmusik" als Auftakt eines vielfältigen Klassikprogramms David Garrett, der Rockstar unter den
Klassikkünstlern, gibt am Dienstag, 8. Juni 2010, in der Berliner Wuhlheide ein seit Monaten ausverkauftes Open-Air-Konzert. Das ZDF zeichnet in Zusammenarbeit mit der DEAG Deutsche
Entertainment AG das Programm auf und zeigt die Highlights am Freitag, 9. Juli 2010, 22.15 Uhr, unter dem Sendetitel "Sommernachtsmusik mit David Garrett".
Mit seiner
Mischung aus Klassik, Pop und Eigenkompositionen begeistert der Geigenvirtuose, der Spitzenpositionen in den Pop-Charts eroberte und mit Preisen wie ECHO Klassik und Goldene Kamera
ausgezeichnet wurde, das Klassikpublikum und die MTV-Generation gleichermaßen. Grenzüberschreitend ist auch das Programm des Konzerts aus der Wuhlheide: Begleitet von großem Sinfonieorchester
und Band spielt David Garrett Rockhymnen wie "Nothing Else Matters" von Metallica, bombastische Filmmusik-Arrangements wie "Fluch der Karibik" und berühmte Klassiker wie
den "Ungarischen Tanz Nr. 5" von Johannes Brahms oder Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten". Als Special Guest begrüßt der Geiger die weltweit gefeierte lettische
Mezzosopranistin Elina Garanca, die die berühmte "Habanera" aus Georges Bizets Oper "Carmen" präsentiert. Für das ZDF ist die Schauspielerin Eva-Maria Grein
("Kreuzfahrt ins Glück") backstage unterwegs.
Die "Sommernachtsmusik" am 9. Juli ist der Auftakt eines vielfältigen ZDF-Angebots an klassischer Musik im zweiten
Halbjahr 2010: Da gibt es Musikdokumentationen, die mit modernen dokudramaturgischen Mitteln die TV-Zuschauer in die Welt der Musik entführen. In "Die Kunst der Verführung" am 6.
August wandelt Cecilia Bartoli auf den Spuren der Kastraten, in "Viva Mexiko!" am 13. August stellt Rolando Villazón in einem musikalischen Roadmovie sein Heimatland vor. "In
der Werkstatt Beethovens" (voraussichtlich im Oktober) geht es um dessen 9. Sinfonie, das populärste, aber auch meistmissbrauchte Werk des Komponisten. Die Wiener Philharmoniker spielen
unter der Leitung von Christian Thielemann, der in Gesprächen mit dem Musikschriftsteller Joachim Kaiser die komplexe Welt der "Neunten" erläutert.
Große Oper gibt es am
Samstag und Sonntag, 4. und 5. September, im ZDF: Unter dem Titel "Domingo in Mantua" sendet das ZDF Verdis "Rigoletto" als Live-Opern-Film, inszeniert an
Originalschauplätzen. In der Titelrolle: Plácido Domingo. Zubin Mehta dirigiert das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI. Konzerte mit internationalen Spitzenstars bieten am 17. Oktober
die "ECHO Klassik"-Preisgala aus der Philharmonie in Essen, erstmals moderiert von Thomas Gottschalk, sowie das Adventskonzert und das Silvesterkonzert aus Dresden. In der
"Adventlichen Festmusik" am ersten Adventssonntag singt Weltstar Anna Netrebko in der Frauenkirche. Im Silvesterkonzert, das erstmals aus der Semperoper kommt, steht Christian
Thielemann am Pult der Sächsischen Staatskapelle. Ein Solistenensemble rund um Weltstar Renée Fleming präsentiert das Beste aus Lehárs "Lustiger Witwe". Unterhaltsame Formate wie
"Götz Alsmanns Nachtmusik", geplant am vierten Adventssonntag, und "Die Top Ten des Himmels" mit Marshall & Alexander im Weihnachtsprogramm runden das Musikangebot des
ZDF ab. Mehr Info
Montag, 7. Juni 10 Staatstheater Wiesbaden: Sweet Charity statt Evita Das Musical-Highlight der Spielzeit 2010/11 kommt nicht aus Buenos Aires,
sondern aus New York! Aufgrund einer „Evita“-Tournee im Rhein-Main-Gebiet konnten dem Staatstheater Wiesbaden die Aufführungsrechte nicht verbindlich zugesichert werden, so dass die
Theaterleitung eine Spielplanänderung vornehmen musste, um Planungssicherheit zu gewährleisten. Aus der Not machte das Staatstheater Wiesbaden aber eine Tugend: Cy Colemans Erfolgsmusical
Sweet Charity wird 40 Jahre nach der Deutschen Erstaufführung in Wiesbaden hier erneut auf die Bühne kommen. Die Musikalische Leitung hat Wolfgang Wengenroth, es inszeniert und choreografiert
Iris Limbarth. Mit „Sweet Charity“ gelang Cy Coleman 1966 ein sagenhafter Broadway-Erfolg, der alles hatte, was ein großes Musical braucht: die berührende Geschichte einer couragierten und
beherzten jungen Frau, hinreißende Dialoge, großartige Musik (u.a. den Welthit „Hey, Big Spender“) und mitreißende Tanzszenen. Die unverwüstlich an ihr Glück (und die Männer) glaubende
Charity hatte Coleman Kino-Altmeister Federico Fellini entliehen, dessen Film „Die Nächte der Cabiria“ allerdings noch nicht in New York, sondern in Rom angesiedelt war … In „Sweet
Charity“ schlägt das Herz New Yorks im Nachtclub-Milieu: im Fan-Dango-Club, wo Charity und ihre Kolleginnen solvente Herren unterhalten und nach Feierabend von einem bürgerlichen Leben und
der ganz großen Liebe träumen …
Montag, 7. Juni 10 Cast gesucht für GREASE - OPEN CALL TERMINE! Die OPEN CALL Termine für die Auditions der mit Spannung erwarteten GREASE Produktion (Düsseldorf: 16. November – 23. Januar; Bremen: 15. Februar – 27. Februar, Berlin: 1. März – 20. März; München: 22.3.2011 – 17.04.2011) Frankfurt: 19. April – 1. Mai) wurden jetzt bekannt gegeben. Diese finden statt:
So. 20.06.2010: Ballettzentrum Berlin, Kudamm 207-208, 10719 Berlin Mo. 21.06.2010: Performing Center Austria, Zieglergasse 7, 1070 Wien
Di. 22.06.2010: Stage School Hamburg, Poolstr. 21, 20355 Hamburg Mi. 23.06.2010: Capitol-Theater, Erkrather Str. 30, 40233 Düsseldorf
Sign-In jeweils: 09.00 – 09.30 Uhr
Audition-Beginn jeweils: 10.00 Uhr
Eine Liste der Charaktere und weitere Infos gibt es unter www.musical-grease.de.
Montag, 7. Juni 10 Bilanz der Internationalen Maifestspiele 2010
Zum Abschluss der Internationalen Maifestspiele 2010 zieht der künstlerische Leiter der Festspiele, Intendant Manfred Beilharz eine positive Bilanz. 34 Vorstellungen in 31 Tagen
in fünf Spielstätten (Großes Haus, Kleines Haus, Malersaal, Foyer, Studio) aus zehn Ländern (Italien, China, Brasilien, Russland, Frankreich, Aserbaidschan, Österreich, Großbritannien, Schweiz und Deutschland) wurden bei den diesjährigen Internationalen Maifestspielen von rund
21.000 Zuschauern besucht. Dies entspricht einer Auslastung von 90,49 %.
Die wegen des drohenden Staatsbankrotts abgesagten Vorstellungen der griechischen Nationaloper Athen konnten durch zwei Vorstellungen aus des Teatro Lirico di Cagliari
aus Italien mit „Lucia di Lammermoor“ kurzfristig hochwertig ersetzt werden. Für die dritte Aufführung „Ariadne auf Naxos“ gab es keinen Ersatz. Durch die fehlenden Einnahmen dieses vorgesehenen Spieltages wurde das außergewöhnliche Einnahmeergebnis des Vorjahres nicht ganz erreicht. Der fehlende Betrag konnte aber durch Einsparungen in anderen Bereichen nahezu ausgeglichen werden.
Mit der Oper „Elektra“ wurden die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden am 1. Mai 2009 eröffnet. Bei Richard Strauss’ Oper lag die Musikalische Leitung in den Händen von
Generalmusikdirektor Marc Piollet, die international renommierte Künstlerin Rebecca Horn inszenierte und zeichnete für das Bühnenbild verantwortlich.
Ein Highlight war die Europapremiere „Butterfly Lovers“ der Zhejiang Xiaobaihua Yue Opera Troupe,
die von einem chinesischen Journalistenteam begleitet wurden. An zwei ausverkauften Abenden zeigte sich das Publikum hingerissen von den außergewöhnlichen Leistungen der nur aus Frauen bestehenden Opernkompagnie und der sensibel erzählten Emanzipationsgeschichte aus dem alten China. In beiden
Operngalas, „Rigoletto“ und „Falstaff“ traten Galagäste von großem Renommee auf. Der italienische Starbariton Ambrogio Maestri,
der im Verdi-Fach Triumphe u.a. an der Mailänder Scala und der Wiener Staatsoper feierte, begeisterte das Wiesbadener Opernpublikum in den beiden Titelpartien
In der Sparte Tanz wandelten sich die diesjährigen Maifestspiele erneut zu einem kleinen internationalen Tanzfestival: Das Balé da Cidade de São Paulo
bestach mit vier Stücken brasilianische Energie und Ausdruckskraft, mit „Unspeakable“ zeigte die BeijingDance / LDTX
aus China in Wiesbaden eine Europapremiere neuesten Tanzes (Choreografie: Sang Jijia) und das St. Petersburger Ballett-Theater
unter der Leitung des russischen Star-Choreografen Boris Eifmann zeichnete mit „Die rote Giselle“ das Leben der Ballerina Olga Spessiwtzewa nach. Zum Abschluss am 31. Mai faszinierte die von Mourad Merzouki glänzend choreografierte Deutschlandpremiere der
Compagnie Käfig aus Lyon mit elf ganz jungen Hip-Hop-Tänzern aus Brasilien.
Den Maifestspiel-Schauspiel-Reigen eröffnete das Schauspielhaus Hamburg mit Martin Kušejs
Inszenierung von Ibsens „Baumeister Solness“. In Anwesenheit des Regisseurs Robert Wilson verzauberte das Berliner Ensemble
das Wiesbadener Publikum mit „Shakespeares Sonette“. Das Deutsche Theater Berlin gastierte mit „Onkel Wanja“ in der Inszenierung des im vergangenen Jahres verstorbenen Jürgen Gosch und das
Teatr Nowy
aus dem polnischen Poznan zeigte die Uraufführung „Arche Noah – Das neue Ende von Europa“ von Janusz Wiśniewśki und Michał Handelzalts mit 24 Schauspielern aus sechs Ländern, darunter Schauspieler aus Wiesbaden.
Wie immer ergänzten besondere und ausgefallene Sonderproduktionen das Hauptprogramm, u.a. die aus Aserbaidschan stammende Aziza Mustafa Zadeh
mit ihrem Jazz Trio, die Meister des einfühlsamen Blechgesangs Mnozil Brass aus Wien mit ihrer Show „Magic Moments“ und im Malersaal die XXL-Version der Wiesbadener 50iger Jahre-Revue
„Schwarz-Rot-Petticoat!“ sowie die a cappella-Boygroup The Magnets. Die Junge Woche
vervollständigte traditionell mit national- und internationalen Gastspielen das Hauptprogramm der diesjährigen Maifestspiele.
Der Intendant dankt dem Publikum und den Förderern von Stadt und Land sowie dem Förderkreis der Internationalen Maifestspiele für die Unterstützung des Festivals.
Das nächste große Theaterereignis, auf das weltweit größte Festival zeitgenössischer Dramatik, die Theaterbiennale NEUE STÜCKE AUS EUROPA steht schon in den Startlöchern. Vom 17. bis 27. Juni 2010 stehen in den Staatstheatern Wiesbaden und Mainz mit insgesamt 43 Vorstellungen 24 Produktionen aus 21 Ländern auf dem Spielplan. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Podiumsdiskussionen, Lesungen und Konzerten ergänzt das Festival.
Im Zeitraum 1. - 6. Juni 10 wurden keine NEWS veröffentlicht.
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