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Musical: Wicked

wick_keyvisual_m©StageEntertainmentWicked

Buch:
Winnie Holzman basierend auf der gleichnamigen Erzählung von Gregory Maguire
Musik & Texte: Stephen Schwartz

New York Premiere: 30. Oktober 2003 (Gershwin-Theater, New York, NY)
London-Premiere: 27. Septemebr 2006 (Apollo Victoria Theatre)
Deutschland Premiere: 15. November 2007 (Stuttgart, Palladium-Theater)
Premiere-Oberhausen: 8. März 2010 (Metronom Theater)

Auszeichnungen:

Tony Award 2004:
Beste Hauptdarstellerin in einem Musical: Idina Menzel (ELPHABA)
Bestes Kostümdesign: Susan Hilferty
Bestes Bühnebild: Eugene Lee

Grammy Awards 2004:
Bestes Album eines Musicals

Drama Desk Awards 2004:
Bestes Musical
Beste Regie: Joe Mantello
Bestes Buch: Winnie Holzman
Beste Komposition: Stephen Schwartz
Bestes Bühnenbild: Eugene Lee
Bestes Kostümdesign : Susan Hilferty


Outer Critics Circle Awards 2004:
Bestes Musical
Beste Regie: Joe Mantello
Bestes Bühnenbild: Eugene Lee
Bestes Kostümdesign: Susan Hilferty

Drama League Awards 2004:
Bestes Musical


Wicked – Die Hexen von Oz
Stage Entertainment produziert das Erfolgsmusical für Deutschland - Premiere war am 15. November 2007 im Stuttgarter Palladium Theater

In New York und in London sorgt Wicked – Die Hexen von Oz nach wie vor in der Presse und beim Publikum für euphorische Reaktionen. Jetzt verzaubert Stage Entertainment das deutsche Publikum mit „Broadways größtem Blockbuster“ (New York Times).
So vielschichtig das Wort „Wicked“ ist – gleichbedeutend mit verflixt, böse, verhext, verzaubert – so viele Facetten hat auch das Musical Wicked – Die Hexen von Oz. Im Mittelpunkt steht die besondere Freundschaft zwischen zwei Hexen, der hübschen und beliebten Glinda und der eigenwilligen Elphaba. Diese spektakuläre Show, in der nicht alles so ist, wie es zunächst scheint, versetzt das Publikum in eine phantastische Welt voller Magie, Hexenkraft und Zauberei.

Die Szenerie durchbricht alle Sehgewohnheiten. Schon beim Betreten des Saales wird der Zuschauer von der Magie des Stückes gefangen genommen. Die Schwerkraft scheint außer Kraft gesetzt zu sein, wenn Kreaturen mühelos durch die Luft fliegen. Diese atemberau-benden Effekte, die mit einem Grammy ausgezeichnete Musik von Stephen Schwartz sowie die großartigen Charaktere und Kostüme machen Wicked – Die Hexen von Oz zum internationalen Publikumsmagneten.

Elphaba und Glinda lernen sich in der Universität Shiz im Land Oz kennen. Im Gegensatz zur attraktiven und begehrten Glinda wird Elphaba wegen ihrer grünen Haut von allen gemieden. Aus einer anfänglichen Abneigung entsteht bald eine innige Freundschaft zwischen den beiden Hexen. Der Zauberer von Oz übt auf Elphaba eine große Faszination aus, die sich allerdings schon bald in eine tiefe Feindschaft verwandelt. Der Zauberer will ihre magischen Fähigkeiten missbrauchen, um Macht über die Tierwelt zu erlangen…

Das mehrfach preisgekrönte Werk begeisterte seit seiner Premiere am Broadway im Oktober 2003 bereits über 5 Millionen Besucher weltweit. Das Musical geht auf den Bestseller „Wicked“ von Gregory Maguire aus dem Jahr 1995 zurück. Inspiration für das ungleiche Duo aus „Wicked“ war L. Frank Baums Kinderbuch "Der Zauberer von Oz", vielen bekannt als Filmklassiker mit der jungen Judy Garland.

“Wicked – Die Hexen von Oz ist für uns Theaterproduzenten und für die Darsteller eine besondere Show mit großen künstlerischen Herausforderungen. Wir freuen uns, dieses magisch-mystische Musical dem deutschen Publikum präsentieren zu können“, so Maik Klokow, Geschäftsführer Stage Entertainment Deutschland.

Regie: Joe Mantello
Musikalische Arrangements: Wayne Cilento
Bühnenbild: Eugene Lee
Kostümdesign: Susan Hilferty
Lichtgestaltung: Kenneth Posner
Sound Design: Tony Meola
Projektionsdesign: Elaine J. McCarthy
Perücken & Haar Design: Tom Watson
Musikarrangements: Alex Lacamoire & Stephen Oremus
Orchestrierungen: William David Brohn
Tanzarrangements: James Lynn Abbott
Autor des Originalromans: Gregory Maguire
Produzenten: Marc Platt, Universal Pictures, The Araca Group, Jon B. Platt & David Stone

Die Stuttgarter Premieren-Besetzung:

Elphaba:
Willemijn Verkaik (Niederlande)
Glinda: Lucy Scherer (München)
Fiyero: Mark Seibert (Frankfurt)
Der Zauberer von Oz: Carlo Lauber (Wolfsburg)
Madame Akaber: Angelika Wedekind (Hamburg)
Nessarose: Nicole Radeschnig (Österreich)
Moq: Stefan Stara (Oberhausen)
Dr. Dillamonth: Michael Günther (Dresden)
Elphaba alternierend: Sabrina Weckerlin (Villingen)
Glinda alternierend: Jana Stelley (Bützow)

Swings
Heather Carino (USA), Ben Cox (Großbritannien), Matthias Dressel (Ingolstadt), Marco Fahrland (Ahaus), Rhys George (Großbritannien), Maria Graciano (Niederlande), Sam Hale (Großbritannien), Rey Rodriguez (Kuba), Maike Switzer (Bad Harzburg)

Ensemble
Paul Boereboom (Niederlande), Alan Byland (Großbritannien), Alessandro Cococcia (Italien), Cosimo de Bartolomeo (Italien), Belinda Jean Edwards (Australien), Emma Hunter (Großbritannien), Kisha Howard (USA), Michael Kargus (Frankfurt), Jessica Lantto (Schweden), Jimmy Laremore (USA), Valerie Link (Freiburg), Artur Molin (Königshütte), Jens Simon Petersen (Neuseeland), Stefan Poslovski (Karlsruhe), Barbara Schmid (Österreich), Lanie Sumalinog (Philippinen), Francesca Taverni (Italien), Roberta Valentini (Nürnberg)


Besprechung auf kulturfreak.de

WICKED - DIE HEXEN VON OZ kommt nach NRW
Das Musical WICKED - DIE HEXEN VON OZ kommt in die Metropole Ruhr und feiert Anfang März 2010 im Metronom Theater am CentrO Oberhausen Premiere. "Broadways größter Blockbuster" (New York Times) begeistert die Zuschauer nicht nur in New York, sondern auch in Los Angeles, Chicago, Melbourne, Tokio, Stuttgart und am Londoner Westend. Über 15 Millionen Zuschauer haben sich schon von dem vielfach ausgezeichneten Musical verzaubern lassen. WICKED - DIE HEXEN VON OZ wurde mit drei Tony Awards ausgezeichnet, u. a. für das grandiose Bühnenbild und das herausragende Kostümdesign. Die Musik von Stephen Schwartz wurde mit einem Grammy Award geehrt. Johannes Mock-O'Hara, Geschäftsführer Stage Entertainment Deutschland: "Mit WICKED - DIE HEXEN VON OZ bringen wir im Jahr der Kulturhauptstadt 2010 ein echtes Juwel in die Metropole Ruhr. WICKED ist eines der qualitativ hochwertigsten Musicals unserer Zeit und unsere opulenteste Show in Deutschland."

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Metronom Theater am CentrO Oberhausen mit Billboard WICKED - DIE HEXEN VON OZ
Foto: Stage Entertainment

So vielschichtig das Wort ,Wicked' ist - gleichbedeutend mit verflixt, böse, verhext, verzaubert, viele Facetten hat auch das Musical WICKED - DIE HEXEN VON OZ. Im Mittelpunkt dieses mitreißenden und intelligenten Hexenwerkes steht die außergewöhnliche Freundschaft zweier Hexen und ihre Liebe zu dem gleichen Mann. Die hübsche und beliebte Glinda, wie auch die eigenwillige Außenseiterin Elphaba, begehren den charmanten und gut aussehenden Prinzen Fiyero. Elphaba und Glinda lernen sich in der Universität G.L.I .Z.Z. im Land Oz kennen. Im Gegensatz zur attraktiven und begehrten Glinda wird Elphaba wegen ihrer grünen Haut von allen gemieden. Aus einer anfänglichen Abneigung entsteht aber bald eine innige Freundschaft zwischen den beiden Hexen. Ihre Beziehung wird auf die Probe gestellt, als sich beide in den Frauenschwarm Fiyero verlieben. Doch auch der Zauberer von Oz übt auf Elphaba eine große Faszination aus, die sich allerdings schon bald in eine tiefe Feindschaft verwandelt. Der Zauberer will ihre magischen Fähigkeiten missbrauchen, um seine Macht über das zauberhafte Land Oz zu erhalten.

Diese spektakuläre Show, in der nicht alles so ist wie es zunächst scheint, versetzt das Publikum in eine fantastische Welt voller Magie, Hexenkraft und Zauberei. WICKED - DIE HEXEN VON OZ bietet eine opulente und eindrucksvolle Inszenierung, die die üblichen Dimensionen eines Bühnenstücks weit übertrifft. Schwebende Hexen, fliegende Kreaturen und geheimnisvolle Zauberapparaturen rauben dem Publikum den Atem. Diese magischen Effekte sowie die vielschichtigen Charaktere machen WICKED - DIE HEXEN VON OZ zum internationalen Publikumsmagneten.


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Handlung:

Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft

1.Akt

Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier Hexen beginnt, als sich die schöne, beliebte und aus gutem Hause stammende Glinda und die eigentümliche, grüne Hexe Elphaba zum ersten Mal an der Hexenakademie G.L.I.Z.Z. treffen. Verärgert und missmutig stellen beide fest, dass sie sich dort ein Zimmer teilen müssen.

Eigentlich besucht Elphaba die Hexenakademie, um sich um ihre jüngere Schwester Nessarose zu kümmern, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Doch insgeheim hegt sie von jeher einen großen Wunsch: Sie möchte den großen Zauberer von Oz kennen lernen. Schnell entpuppt sich Elphaba als begabte Studentin, doch sie versucht, ihre Fähigkeiten verborgen zu halten. Als die Schuldirektorin Madame Akaber ihr Talent für die Zauberei entdeckt, bietet sie Elphaba die Teilnahme an speziellen Zauberstunden an - sehr zum Ärger ihrer eifersüchtigen Zimmergenossin Glinda. Diese hingegen hat nur Augen für den jungen Studenten Fiyero, einen gut aussehenden, lebenslustigen Prinzen. Gemeinsam geben sie das perfekte Paar ab. Doch gleichzeitig bemüht sich ein zweiter Verehrer, der etwas unbeholfene, junge Student Moq aus Manschkinland, um Glindas Gunst.

Listigerweise lenkt Glinda Moqs Aufmerksamkeit auf Elphabas Schwester Nessarose, die daraufhin von ihm zum Tanz auf einem Ball aufgefordert wird. Elphaba ist davon begeistert und nimmt ihre Zimmergenossin zum Dank mit in Madame Akabers Zauberstunde. Glinda jedoch spielt Elphaba böse mit, indem sie ihr einen scheußlichen schwarzen Hut für den Ball schenkt. Als die grüne Hexe damit auf dem Fest erscheint, wird sie von allen anderen ausgelacht und gehänselt. Glinda merkt schnell, dass sie zu weit gegangen ist und beginnt als einzige mit Elphaba zu tanzen. Dies ist der Anfang einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier ungleichen Hexen…

Dr. Dillamonth, ein sprechender Geißbock, unterrichtet Geschichte an der Hexenakademie. Im Unterricht erzählt er den Studenten, dass alle Tiere im Land Oz allmählich ihre Fähigkeit verlieren zu sprechen. Elphaba zeigt sich als einzige darüber besorgt. Kurz darauf wird Dr. Dillamonth von der Obrigkeit verhaftet. Elphaba wird zudem Zeugin, wie ein Wächter einen jungen Löwen für ein grausames Experiment missbraucht. Gemeinsam mit Fiyero befreit sie den verängstigten Löwen und bemerkt zum ersten Mal, dass sie sich zum Prinzen hinge-zogen fühlt.

Doch dann geht Elphabas lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Madame Akaber überreicht ihr eine Einladung des Zauberers von Oz. Gemeinsam mit Glinda macht sie sich voller Vor-freude auf den Weg zu ihm in die Smaragdstadt. Allerdings finden die zwei Freundinnen bald heraus, dass der Zauberer alles unternimmt, um die Einwohner von Oz gegen die Tiere des Landes aufzuhetzen. Sein einziges Ansinnen ist die Stärkung seiner eigenen Macht. Trotz dieser Enthüllung erliegt Glinda der Versuchung, dem Hofstaat des Zauberers anzugehören.

Elphaba jedoch begreift, dass der Zauberer sie belogen und missbraucht hat, denn sie schuf auf seinen Wunsch hin eine Armee von fliegenden Affen, die er nun als Spione einsetzt. Voller Zorn und Enttäuschung verweigert sie ihm die Treue und schwört, von nun an mit aller Macht gegen die dunklen Machenschaften des Zauberers zu kämpfen.

Aus Angst, Elphaba könnte ihr Zaubertalent gegen sie einsetzen, hetzen der Zauberer und seine Vertraute, Madame Akaber, die Bewohner von Oz gegen sie auf, indem sie sie als „Böse Hexe des Westens“ verleumden.

2. Akt

Einige Zeit ist vergangen. Bösartige Gerüchte und Spekulationen über die „Böse Hexe des Westens“ haben sich über das gesamte Land Oz verbreitet. Die Bewohner glauben sogar, dass ihre Seele so unrein ist, dass schon Wasser allein sie zum Schmelzen brächte.

Der schöne Fiyero, inzwischen zum Gardehauptmann ernannt, wurde mit der Jagd auf die böse Hexe beauftragt. Hinterhältig hat ihm Glinda das Eheversprechen abgenötigt, als sie auf einem rauschenden Fest zu seinem großen Erstaunen ihre Verlobung bekannt gab.

Elphaba sucht die Hilfe und Unterstützung ihrer Schwester Nessarose, die jetzt zurückge-zogen in Manschkinland lebt. Doch durch ihre Einsamkeit und ihr Leben ohne Liebe ist Nessarose verbittert und grausam geworden.
Die Leute nennen sie „Böse Hexe des Ostens“. Elphaba setzt ihre Zauberkräfte dafür ein, dass ihre Schwester wieder gehen kann, doch nach einem Streit trennen sich ihre Wege.

Enttäuscht und traurig kehrt Elphaba in die Smaragdstadt zurück. Hier versucht der Zauberer von Oz erneut sie zu überreden, sich ihm anzuschließen. Die grüne Hexe ist der Versuchung nahe, verweigert ihm aber letztendlich erneut die Gefolgschaft. Als sie dort auch Fiyero wieder trifft, offenbart er seine tiefen Gefühle für sie. Beide fliehen gemeinsam aus der Smaragdstadt.

Um Elphaba zurück in die Smaragdstadt zu locken und festzunehmen, schmiedet Madame Akaber einen teuflischen Plan: Sie beschwört einen Wirbelsturm herauf und bringt Nessa-rose damit in Gefahr. Elphaba spürt instinktiv die Bedrohung und eilt zurück. Doch sie kommt zu spät. Ihre Schwester wurde unter einem Haus begraben, das der Wirbelsturm herbeige-weht hatte.

Die Wächter des Zauberers nehmen die grüne Hexe gefangen und auch Fiyero, der ihr zur Flucht verholfen hatte, wird festgenommen und bestraft. Trotz größter Anstrengungen gelingt es Elphaba nicht, ihn mit ihren Zauberkräften zu schützen. Die scheinbar unterlegene Elphaba ergibt sich daraufhin dem wütenden Mob. Ein junges Mädchen überschüttet sie mit Wasser und die grüne Hexe scheint zu schmelzen.

In der Smaragdstadt lässt Glinda Madame Akaber ins Gefängnis werfen und zwingt den Zauberer von Oz, sein Land für immer zu verlassen. Sie verkündet der überglücklichen Bevölkerung von Oz die gute Nachricht: Ein Kind hat die böse Hexe getötet. Insgeheim trauert Glinda aber um den Verlust ihrer einzigen, wahren Freundin Elphaba. Glinda beteuert, nun für all das zu kämpfen, an das Elphaba geglaubt hat. Sie gelobt, von nun an als „Glinda, die Gute“ alles in ihrer Macht stehende zum Wohle des Landes Oz zu tun.

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Wicked - Die Hexen von Oz
Palladium Theater Stuttgart
Glinda (Lucy Scherer) - "Wie herrlich"
(Foto: Stage Entertainment)

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Wicked - Die Hexen von Oz
Palladium Theater Stuttgart
Fiyero (Mark Seibert) und Elphaba (Willemijn Verkaik) - “Solang ich Dich hab”
(Foto: Stage Entertainment)

Biografien der Hauptdarsteller:

WILLEMIJN VERKAIK – ELPHABA
Willemijn Verkaik wurde 1975 im kleinen Dorf Son en Breugel in den Niederlanden geboren und ist in Nuenen bei Eindhoven aufgewachsen. 1999 absolvierte sie am Conservatorium Rotterdam ihr Studium Pop/Jazz-Gesang als Dozentin und Darstellerin. Willemijn vervoll-ständigte ihr Können mit den Gesangskursen „Estill Voice Training System“ und „The Complete Vocal Technique“. Zudem nahm sie an den Schauspielkursen bei Jonna Coolen, Gosschalk van den Ende, Guildford School of Acting und Mara Otten teil.
Nachdem Willemijn mehr als zehn Jahre in verschiedenen Pop-Bands als Lead-Sängerin gesungen hatte, sah sie die Zeit für eine Veränderung gekommen. So begann sie im Jahr 2000 ihre Musicalkarriere im Ensemble der niederländischen Inszenierung von Elisabeth. In den Jahren 2001 und 2002 reiste sie mit der Theatergruppe „JEANS“, in der sie eine der Solistinnen war, durch die Niederlande. 2003 stand sie dann als Zweitbesetzung der Königin Anna in der holländischen Musicalproduktion 3 Musketiers auf der Bühne. Das Orchester der Holländischen Luftwaffe brachte 2004 mit Eternity eine Welturaufführung auf die Bühne, in der Willemijn die Hauptrolle der Barbara interpretierte. Ende des Jahres ging sie dann nach Köln, wo sie im Queen-Musical We Will Rock You in den Rollen der Scaramouche, der Killer Queen sowie als Ozzy zu sehen war. Im Sommer 2006 spielte sie zudem in Thun (Schweiz) in der Freilicht-Produktion die Titelrolle im Musical Elisabeth. Ab Herbst 2006 bis Ende Juli 2007 übernahm sie dann in Köln ein weiteres Mal in We Will Rock You die Rolle der Killer Queen.

Interview: Willemijn Verkaik mit www.musical-fanpage.de (externer Link)

LUCY SCHERER – GLINDA
Geboren in München und aufgewachsen in Regensburg, begann Lucy im Alter von vier Jahren mit dem Ballett- und Klavierunterricht. Bereits während der Schulzeit wirkte sie an mehreren Produktionen des Stadttheaters Regensburg mit (Operette, Musical, Schauspiel). Sie verbrachte 1998/1999 ein Jahr an der School for Creative and Performing Arts in Cincinnati/Ohio und erhielt das Senior Diploma Musical Theatre/Dance.
Nach dem Abitur absolvierte Lucy ihr Studium an der Universität der Künste Berlin, Studien-gang Musical/Show, das sie mit Auszeichnung abschloss. Während des Studiums spielte sie zuerst eine Furie in Orpheus in der Unterwelt am Hans-Otto Theater Potsdam, tanzte dann als Kit-Kat Girl in Cabaret in der Bar jeder Vernunft in Berlin. In Letterland, Neuköllner Oper Berlin, spielte sie die Frau Flut und ist auf der Original Cast-Aufnahme zu hören.
Bis zum 9. September 2007 stand die 26-Jährige als Erstbesetzung Sarah in Roman Polanskis Tanz der Vampire im Theater des Westens in Berlin auf der Bühne. Das Schweizer Publikum kennt Lucy seit der Spielzeit 2006/07 als Eponine in der Schweizer Erstaufführung von Les Misérables am Theater St. Gallen.

MARK SEIBERT – FIYERO
Mark absolvierte sein Studium am Lee Strasberg Theater Institute New York und am Konservatorium Wien, das er 2005 mit Auszeichnung abschloss. Schon während dieser Zeit spielte er in Produktionen wie West Side Story und Footloose. Mit den darauf folgenden Engagements spielte sich Mark an die Spitze der deutschsprachigen Musicalszene: Im Wiener Raimund Theater war er in Barbarella als Erstbesetzung des blinden Engels Pygar zu sehen, ebenfalls dort glänzte er als Erstbesetzung Tybalt in Romeo & Julia. Bevor er zuletzt im Musical Hair die Rolle des Claude übernahm, tourte er als Erstbesetzung Radames mit Elton John & Tim Rice's Aida durch Deutschland und Österreich. 2006 wurde Mark als einer der „Besten Deutschen Nachwuchsdarsteller“ ausgezeichnet und erhielt ein Stipendium der WestLB an der Royal Academy of Music in London. Dem TV-Publikum ist er bekannt aus dem RTL-Krimi „Schnell ermittelt“ (Frühjahr 2008).

CARLO LAUBER - DER ZAUBERER VON OZ
Carlo Lauber studierte von 1967 bis 1971 Kirchenmusik in Herford. Danach arbeitete er als Organist und Chorleiter in Köln und erhielt gleichzeitig erste Theaterengagements an den Bühnen der Stadt Köln und am Theater am Dom. Im Jahr 1977 begann der gebürtige Wolfsburger ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Nach seiner Ausbildung stand er mehrere Jahre am Westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel, am Schauspiel Köln und am Jungen Theater Casa Nova sowie Aalto Theater in Essen unter Vertrag. Mit Mr. Mushnik und Audrey II in Der kleine Horrorladen entdeckte Carlo Lauber seine Liebe zum Musical. Es folgten zahlreiche Hauptrollen unter anderem in La Cage Aux Folles, Der Mann von La Mancha, Joseph and the Amazing Technicolour Dreamcoat, Disneys Der Glöckner von Notre Dame, Das Mädchen Rosemarie sowie zuletzt Ludwig2.

ANGELIKA WEDEKIND - MADAME AKABER
Angelika Wedekind absolvierte zunächst an der Hamburger Hochschule für Gestaltung ein Studium für Grafik und Design mit Diplom. Danach besuchte sie eine private Schauspiel-schule, spielte für ein Jahr die Hodel in dem Musical Anatevka mit Smuel Rodensky. Von dort wurde sie direkt an das Stadttheater Lübeck engagiert, wo sie sieben Jahre sehr unterschiedliche Rollen vor allem im klassischen Sprechtheater, aber auch die Anna Leonowens im Musical Der König und ich spielte. Nach der Geburt ihrer Tochter arbeitete sie 12 Jahre hauptsächlich beim NDR als Radiosprecherin und Moderatorin. Später folgte Kabarett bei der Münchner Lach & Schieß Ges., den Berliner Stachelschweinen und im Renitenztheater Stuttgart. Seit 2004 spielt sie wieder Musicals und war zuletzt als Wiener Kulturstadträtin in Konstantin Weckers Hundertwasser – Das Musical und in Sister Soul zu sehen.

NICOLE RADESCHNIG – NESSAROSE
Die Klagenfurterin war schon in früher Kindheit Mitglied in unzähligen Chören, Schauspiel- und Tanzgruppen, Kapellen und Orchestern, in Big-Bands und Rock-Gruppen. Später ließ sich Nicole an der Privatuniversität Konservatorium Wien und an der internationalen Som-merakademie für Theater in Graz ausbilden. Nicole spielte die Medea und die Ahnfrau in Grillparzer – Leicht gekürzt am Metropol Theater Wien, die Vroni in Saison in Salzburg am Stadttheater Walfischgasse in Wien, man sah und hörte sie als Mona in Wer wird Megastar und als Tanja in Das Schweigen der Träumer auf der Bühne im Hof in St. Pölten. Als Rosaura brillierte sie in Der Lügner bei den Sommerfestspielen in Parndorf. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester schrieb sie das erfolgreiche Kabarettprogramm Noch Käantn, welches schon mehrfach mit dem 1. Preis im Fidelio Wettbewerb in Wien ausgezeichnet wurde.

STEFAN STARA – MOQ
Stefan Stara absolvierte zunächst eine Schlagzeugausbildung am Institut für Popularmusik in Duisburg und machte anschließend sein Diplom als Bühnendarsteller an der Folkwang Hochschule in Essen. Zusätzlich bildete er sich an der Fontys Danceacademie Tilburg in den Niederlanden weiter. Im Rahmen seiner Ausbildung spielte er den Puck in Ein Sommer-nachtstraum und den Danny in Girl Crazy. Danach stand Stefan als Bellboy in der Deutsch-landpremiere von Titanic, als Swing und Cover Alfred in Tanz der Vampire, als Goodman King in Fame und im Ensemble von Sweet Charity auf der Bühne. Bei der Welturaufführung von Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär war er der Professor Nachtigaller und in St. Gallen der Sonny in Grease. Stefan wirkte zudem bei Musical-Galas wie Musical On Ice, Lumen und Tarda mit und war mehrfacher Preisträger des Landeswettbewerbes Musical/Chanson/-Song.

MICHAEL GÜNTHER - DR. DILLAMONTH
Der Dresdner Michael Günther hatte schon als Kind den Wunsch, Schauspieler zu werden. Folgerichtig besuchte er von 1989 bis 1993 die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. In den USA bildete er sich am Eugene O’Neill Theatre Institute in seinem Spezialgebiet Schauspiel weiter. Nach seiner Ausbildung war Michael 13 Jahre lang festes Ensemblemitglied an verschiedenen deutschen Staats- und Stadttheatern, zuerst an der Volksbühne Berlin. Danach sah man Michael unter anderem als Gardefeu in Offenbachs Pariser Leben an den Freien Kammerspielen Magdeburg. Am Stadttheater Bielefeld spielte er den Ferdinand in Schillers Kabale und Liebe. Es folgten Caliban in Shakespeares Sturm und J. J. Peachum in Brechts Dreigroschenoper am Staatstheater Mainz. Zuletzt spielte Michael den Mephisto in Goethes Urfaust bei den Burghofspielen in Eltville. Seit 1997 unterrichtet er nebenberuflich Schauspielstudenten.

SABRINA WECKERLIN - ELPHABA ALTERNIEREND
Die gebürtige Schwarzwälderin absolvierte ihre Ausbildung an der Joop van den Ende Academy in Hamburg. Schon während ihrer Ausbildung gehörte sie mit ihren 18 Jahren zur Premierenbesetzung des Musicals 3 Musketiere in der Hauptrolle der Constance und war mit der Single „All (I Ever Want)/Alles“ in den Charts. Mit elf Jahren begann sie ihre klassische Gesangsausbildung. Sie sang in mehreren Rock-/Pop-Bands und schrieb erste eigene Songs. In der Europapremiere von Dirty Dancing – Das Original Live on Stage begeisterte sie das Hamburger Publikum als Lead-Sängerin. Die Stimme der jungen Künstlerin ist auf dem gleichnamigen, sowie auf dem Cast-Album von 3 Musketiere zu hören. Mit der Best of Musical Gala tourte sie als Solistin quer durch Deutschland und die Schweiz. Bei der Uraufführung von Elisabeth – Die Legende einer Heiligen kreierte sie die Titelrolle.

JANA STELLEY - GLINDA ALTERNIEREND
Jana Stelley begann zunächst eine Ausbildung zur biologisch-technischen Assistentin, bevor sie dann zur Stella Academy nach Hamburg wechselte, um dort ihren Abschluss in den Bereichen Tanz, Gesang und Schauspiel zu machen. Noch während ihres Studiums wurde sie mit dem Viva Inscene Talent Award und dem Friedrich Schütter -Schauspielpreis ausgezeichnet. Ihr erstes Musicalengagement erhielt die gebürtige Bützowerin bei Les Misérables in Berlin, wo sie unter anderem als Eponine zu sehen war. Es folgten Rollen in Musicals wie Romeo & Julia und Mozart - In Concert in Wien, Grease in St. Gallen und zuletzt Rebecca in Wien. Nebenbei ist Jana Stelley auch in Film und Fernsehen zu Hause: Unter anderem synchronisierte sie 2004 die Meg Giry im Kinofilm Das Phantom der Oper. 2006 lieh sie Anastasia in Cinderella III - Wahre Liebe siegt ihre Gesangsstimme.

Das Kreativteam:

STEPHEN SCHWARTZ (
Musik und Text) hat Musik und/oder Texte beigetragen für die Musical WICKED; Godspell; Pippin; The Magic Show; The Baker’s Wife; Working (den er auch umarbeitete und für den er Regie führte); Personals; Rags und Children of Eden. Mit Alan Merken erarbeitete er die Drehbücher für die Disney Zeichentrickfilme Pocahontas und The Hunchback of Notre Dame (Der Glöckner von Notre Dame) und er komponierte die Songs für die DreamWorks Zeichentrickfilme The Prince of Egypt (Der Prinz von Ägypten). Er hat zwei CDs neuer Songs veröffentlicht mit den Titeln The Reluctant Pilgrim und Uncharted Territory, lieferbar über www.stephenschwartz.com. Schwartz ist auch der künstlerische Direktor der ASCAP Musical Theatre Workshops und Mitglied des Dramatists Guild Council. Zu seinen Auszeichnungen zählen drei Academy Awards, vier Grammy Awards und vier Drama Desk Awards.

WINNIE HOLZMAN ( Buch) erhielt eine Tony Nominierung und einen Drama Desk Award für WICKED. Sie entwickelte für das Fernsehen My So-Called Life (Willkommen im Leben) (Emmy Nominierung). Holzman hat auch für thirtysomething das Skript geschrieben (WGA Award Nominierung) und leitete die Produktion (wiederum mit Marshall Herskovitz und Edward Zwick) Once and Again (Noch mal mit Gefühl) mit Sela Ward in der Hauptrolle. Für das Theater schrieb sie Birds of Paradise (mit Komponist David Evans) und für den Spielfilm „Til There Was You“. Holzman ist in Jerry Maguire zu sehen. Sie wohnt in Los Angeles mit ihrem Ehemann, dem Schauspieler Paul Dooley. 

JOE MANTELLO ( Regie). Mantello hat als Regisseur gearbeitet für: WICKED in London und New York; Three Days of Rain; The Odd Couple (Ein seltsames Paar); Glengarry Glen Ross; Assassins (Tony Award); Take Me Out (Tony Award) in London und New York; Frankie and Johnny in the Clair de Lune; A Man of No Importance (Ein Mann ohne Bedeutung); Design for Living (Serenade zu dritt); Terrence McNally und Jake Heggie’s Dead Man Walking für die San Francisco Oper; The Vagina Monologues; bash (auch im Almeida Theatre in London); Another American: Asking and Telling; Love! Valour! Compassion!; The Mineola Twins; Corpus Christi; Mizlansky/Zilinsky or Schmucks; Blue Window; God’s Heart; The Santaland Diaries; Lillian; Snakebit; Three Hotels; Imagining Brad und Fat Men in Skirts. Als Schauspieler erschien er in Angels in America (Tony Nominierung) und The Baltimore Waltz. Mantello erhielt folgende Auszeichnungen: den Outer Critics Circle Award, Drama Desk Award, Lucille Lortel Award, Helen Hayes Award, Clarence Derwent Award, Obie Award und den Joe A. Callaway Award. Er ist Mitglied von Naked Angels und assoziierter Künstler im Roundabout. Anstehende Produktion im Jahr 2007: David Harrower’s Blackbird für den Manhattan Theatre Club.

WAYNE CILENTO ( Musikalische Arrangements). Zu seinen Broadway Inszenierungen zählen: WICKED; Sweet Charity (Tony Nominierung); Aida; The Who’s Tommy (Tony, Drama Desk, Astaire Awards), How to Succeed… (Tony Nominierung); Dream: The Johnny Mercer Musical (Direktor und Choreograf; Tony Nominierung, Beste Choreografie); Jerry’s Girls; Baby (Tony Nominierung). West End: WICKED; The Who’s Tommy (Olivier Award Nominierung). Weitere Produktionen: Off-Broadway: A Hot Minute und Angry Housewives; Die nationale Tournee von Spirit; A Funny Thing Happened on the Way to the Forum at La Jolla (San Diego Drama Critics und Drama-Logue Awards). Er wirkte als Schauspieler mit in A Chorus Line (Mike, Original-ensemble); The Act; Seesaw; Perfectly Frank; Irene; Big Deal; Rachel Lily Rosenblum und Bob Fosses Dancin’ (Tony Nominierung). Cilento hat musikalische Inszenierungen für Liza Minnelli, Barry Manilow, Chita Rivera, Billy Joel, Donna Summer und Pete Townshend erarbeitet.

EUGENE LEE (Bühnenbild) ist seit 1967 ansässiger Designer am Trinity Rep. Er hat einen BFA vom Kunstinstitut von Chicago, einen BFA von der Carnegie Mellon Universität, einen MFA von der Yale Drama School und zwei Ehrendoktorate von der DePaul Universität und vom Rhode Island College. Lee hat drei Tony Awards für Leonard Bernsteins Candide, Stephen Sondheims Sweeney Todd und WICKED gewonnen. Er erhielt eine Tony Nominierung für seine Arbeit an Ragtime. Er ist Produktionsdesigner für NBCs “Saturday Night Live.” Zu weiteren Theaterinszenierungen in New York zählen Alice in Wonderland (Alice im Wunderland), The Normal Heart, Agnes of God und Uncle Vanya. An den Filmen Easy Money, Francis Ford Coppolas Hammett, John Hustons Mr. North (Mr. North – Liebling der Götter) und Louis Malles Vanya on 42nd Street hat er mitgewirkt. Neuere Projekte beinhalten Stephen Sondheims Bounce. Als außerordentlicher Professor an der Brown Universität wohnt er in Providence mit seiner Frau Brooke und Sohn Teddy.

SUSAN HILFERTY (Kostümdesign) hat das Design für mehr als 200 Produktionen von Theatern in ganz Amerika und im Ausland kreiert. Sie hat mit Direktoren wie Athol Fugard, Robert Falls, Robert Woodruff, JoAnne Akalaitis, dem verstorbenen Garland Wright, Mark Lamos, Frank Galati, Des McAnuff, Sharon Ott, David Petrarca, Richard Nelson, Chris Ashley, David Warren, Marion McClinton, Laurie Anderson, Tony Kushner, Carole Rothman, Mark Linn-Baker, Garry Hynes, David Jones und Emily Mann zusammengearbeitet. Neuere Arbeiten: Lestat (Tony Nominierung); Assassins; Into the Woods (Hewes Award, Tony Nominierung); Jitney; Radio Golf; Dirty Blonde; Alvin Ailey Love Stories; Rodney’s Wife, Manon, L.A. Oper und WICKED in den USA und London. Sie gestaltet für Opern, den Film, das Fernsehen und für Tanzinszenierungen und ist Vorsitzende für die Abteilung Design for Stage and Film an der Akademie Tisch der NYU. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählen im Jahr 2004 der Tony Award, der Drama Desk Award und der Outer Critics Circle Award für WICKED.

KENNETH POSNER ( Lichtgestaltung). Zu seinen Werken am Broadway zählen: WICKED; Lestat; The Odd Couple; Dirty Rotten Scoundrels; Little Women; The Frogs; Hairspray (Tony Nominierung); Imaginary Friends; The Adventures of Tom Sawyer” (Die Abenteuer des Tom Sawyer) (Tony Nominierung); Swing!; You’re a Good Man, Charlie Brown; The Goat; Uncle Vanya; Side Man (Lortel Award); The Lion in Winter (Der Löwe im Winter); Little Me; A View From the Bridge (Blick von der Brücke); The Last Night of Ballyhoo; The Little Foxes und The Rose Tattoo. Off-Broadway Produktionen: The Wild Party (Lortel Award); The Play About the Baby; tick, tick…BOOM!; The Waverly Gallery; Pride’s Crossing (Lortel Award); As Bees in Honey Drown; Cowgirls; The Food Chain; subUrbia; und Produktionen für Playwrights Horizons, the Public, MTC, Second Stage, the Vineyard and Classic Stage. In London: WICKED. Er wirkte bei Operninszenierungen mit in der New York City Opera und beim Chicago Sinfonieorchester. Posner erhielt den Obie Award für ‘Nachhaltige Vortrefflichkeit in Lichtgestaltung’.

TONY MEOLA ( Sound Design) wirkte am Broadway mit bei WICKED; Laugh Whore; Man of La Mancha; Sweet Smell of Success; Copenhagen; Kiss Me, Kate; Footloose; The Lion King (König der Löwen) (Drama Desk Award); The Sound of Music; Juan Darien; A Christmas Carol (Madison Square Garden); Steel Pier; A Funny Thing Happened on the Way to the Forum; The King and I; Moon Over Buffalo; Smokey Joe's Cafe; Guys and Dolls; Five Guys Named Moe; She Loves Me; The Red Shoes; und Anything Goes. In London arbeitete er für WICKED; Kiss Me, Kate; The Lion King; Smokey Joe’s Cafe und Anything Goes. Seine nationalen und internationalen Produktionen sind The Lion King, Les Misérables, Mozart, Der Glöckner von Notre Dame. Off-Broadway Produktionen: Here Lies Jenny und The Normal Heart. Meola ist Absolvent der Abteilung für Theaterkunst des Ithaca Colleges.

ELAINE J. McCARTHY (Projektionsdesign) wirkte an folgenden Broadway Produktionen mit: WICKED; Spamalot; Good Vibrations; After the Fall; Assassins; Man of La Mancha; Into the Woods; Judgment at Nuremberg (Nürnberger Prozesse); The Green Bird. Off-Broadway Produktionen: Embedded; The Stendhal Syndrome; Suitcase; The Thing About Men; Speaking in Tongues. Oper: Dead Man Walking (NYC Opera); War and Peace (Kirov und Metropolitan Opera); Tan Dun’s The Gate; Peter Sellars The Peony Pavilion. 2003 bekam McCARTHY den Eddy Award.

TOM WATSON ( Perücken & Haar Design) ist Leiter der Perückenabteilung der Metropolitan Opera. Er machte das Haar- und Perücken-Styling für viele Theater, einschließlich der Santa Fe Opera, Opera Theatre St. Louis, New York Theatre Workshop und das Goodman in Chicago. Er hat auch Perücken gestaltet für die Broadway Produktionen von WICKED; Cat on a Hot Tin Roof; The Violet Hour; Anna in the Tropics; Dirty Blonde; Jane Eyre; Into the Woods und Amour.

STEPHEN OREMUS ( Musikarrangements) ist musikalischer Leiter/Arrangeur aller WICKED Gesellschaften; Er ist musikalischer Leiter /Vokalarrangeur /Orchestrierer von Avenue Q (Broadway; Las Vegas; London) und All Shook Up (Broadway, US Tournee); Musikalische Leitung /Vokalarrangeur /Orchestrierer von tick, tick...BOOM! (NYC; Seoul, Korea; US Tournee); musikalischer Direktor von Andrew Lippas The Wild Party am MTC und Rent (US Tournee); musikalischer Direktor /Dirigent für Rufus Wainwright (Judy Garland Konzert von 1961) an der Carnegie Hall; Vokalarrangeur / Musikalische Leitung von Signed, Sealed, Delivered: The Music of Stevie Wonder mit Chaka Khan (Las Vegas), The Radio City Music Hall Christmas Spectacular in Myrtle Beach und Nashville. Oremus ist Absolvent der Berklee Musikakademie in Boston. 

WILLIAM DAVID BROHN (Orchestrierungen) erhielt 1998 den Tony Award für ‘Beste Orchestrierungen’ für Ragtime. Zu seinen weiteren Broadway Produktionen zählen: WICKED; Miss Saigon; The Secret Garden; Show Boat; Crazy for You; Carousel; Sweet Smell of Success; Oklahoma!; London Produktionen: WICKED, Oliver!, The Witches of Eastwick, My Fair Lady und South Pacific. Er hat Arrangements geschrieben für Marilyn Horne, James Galway, Placido Domingo und Joshua Bells neue Aufnahme von Bernsteins West Side Story Suite für Violine und Orchester auf Sony Classical.

ALEX LACAMOIRE ( Musikarrangements) hat als musikalischer Leiter und Arrangeur / Orchestrierer für Bat Boy: Das Musical (Off-Broadway) und die 2001 Tour von Godspell (DRG Records) gearbeitet. Nach gemeinsamen regionalen Projekten mit Stephen Schwartz, Working (Long Wharf Theatre, Connecticut) und Pippin (Paper Mill Playhouse, New Jersey), ist Lacamoire stolz darauf, mit Schwartz für WICKED zusammen zu arbeiten.

JAMES LYNN ABBOTT ( Tanzarrangements). Zu seinen Broadway Produktionen zählen: WICKED; Aida; Bombay Dreams; Rent; Footloose; Joseph...; Cats; Sunset Boulevard und Miss Saigon. Landesweite Tourneen beinhalten u.a. Starlight Express; Kiss of the Spider Woman; The Who's Tommy und Jesus Christ Superstar. In London hat er bei WICKED mitgewirkt. Abbott ist zusammen mit Aretha Franklin, Dennis DeYoung of Styx, Shirley Bassey, Bob Hope und Vanessa Williams aufgetreten und mit Elton John in Greatest Hits Live am Madison Square Garden. Seine Klienten sind u.a.
Dr Pepper, Frito Lay, American Airlines und General Electric.

GREGORY MAGUIRE (Autor des Originalromans) schrieb ein Dutzend Geschichten für Kinder, bevor er seinen ersten Roman für Erwachsene, Wicked, begann. Als Anhänger von Kinderfantasien, sind Maguires nachfolgende Romane für Erwachsene Variationen eines Themas: Confes-sions of an Ugly Stepsister (Geständnisse einer hässlichen Stiefschwester) stellt Aschenbrödel als eine Magd des siebzehnten Jahrhunderts aus Haarlem dar. Lost (Verloren) beschwört den Geist des Geizhalses von Charles Dickens herauf, und Mirror Mirror (Spieglein, Spieglein) bezieht sich auf ein Schneewittchen der Hochrenaissance, das in einem Haushalt eingesperrt ist, der von den intrigierenden Borgias beherrscht wird. Sein Folgeroman für Wicked mit dem Titel Son of a Witch (Sohn einer Hexe) wurde vor kurzem veröffentlicht. Ursprünglich aus Alabany, NY wohnt Maguire außerhalb von Boston mit seinem Partner, dem Maler Andy Newman und ihren drei Kindern. 

MARC PLATT ( Produzent) produzierte für das Theater: WICKED (Broadway, Chicago, Nordamerikanische Tournee & London); Three Days of Rain (Broadway); und Matthew Bournes Ballett Edward Scissorhands (Edward mit den Scherenhänden). Er produzierte die Filme Legally Blonde (Natürlich blond) (Golden Globe Nominierung); Legally Blonde 2 (Natürlich blond 2); Honey; Josie and the Pussycats und The Perfect Man (Der perfekte Mann). Fernsehen: HBOs Empire Falls (Golden Globe Award und Emmy Nominierung); Once Upon A Mattress (ABC); The Path To 9/11 (ABC). Platt hat als Präsident für drei Filmstudios gearbeitet (Orion, TriStar und Universal), für die er u.a. die Produktion von Silence of the Lambs (Das Schweigen der Lämmer); Sleepless In Seattle (Schlaflos in Seattle); Philadelphia; As Good As It Gets (Besser geht´s nicht); My Best Friend’s Wedding (Hochzeit meines besten Freundes) und Jerry Maguire übernahm.

UNIVERSAL PICTURES (Produzent) ist ein weltweiter Marktführer in der Produktion, dem Vertrieb und der Distribution von Filmen, einschließlich von Franchise-Produktionen wie The Mummy (Die Mumie), American Pie, The Fast and the Furious, Meet The Parents (Meine Braut, ihr Vater und ich), und der Oscar® -Gewinner Shakespeare in Love, Gladiator, Erin Brockovich, A Beautiful Mind (A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn), Ray, King Kong und The Good Shepherd (Der Gute Hirte). Universals anstehende Filme beinhalten The Kingdom, mit Jamie Foxx, Jennifer Garner und Chris Cooper; Evan Almighty, mit Steve Carrell und Morgan Freeman; die Komödie I Now Pronounce You Chuck and Larry, mit Adam Sandler und Kevin James; The Bourne Ultimatum, in dem Matt Damon die Rolle von Jason Bourne zurück gewinnt; und das Drama des Academy Award-gewinnenden Direktors Ridley Scott American Gangster, mit Denzel Washington und Russell Crowe.

THE ARACA GROUP (Produzent). Matthew Rego, Michael Rego und Hank Unger sind die Geschäftsführer der Araca Group, LLC, einer Theater- und Filmproduktions -/Vermarktungs-/Absatzförderungsgesellschaft. Die Direktoren der Araca Group sind u.a. Clint Bond Jr., Julie Monahan, Bryan Pace, James Pellechi Jr., Peter Pergola, Marisa Sechrest und Chet Unger. Broadway/Off-Broadway Produktionen: WICKED (auch in London); The Wedding Singer; Urinetown The Musical; Frankie and Johnny in the Clair de Lune; 'night, Mother; The Good Body; Debbie Does Dallas; The Vagina Monologues; The Laramie Project und Skyscraper.

JON B. PLATT ( Produzent) erhielt Tony Awards für: Copenhagen; Angels in America: Millennium Approaches (Pulitzer Preis für Drama); Perestroika. Zu seinen Tony Award Nominierungen zählen: Damn Yankees; Peter Pan; Hello, Dolly!; The Diary of Anne Frank (Das Tagebuch der Anne Frank); Lonesome West; Man of La Mancha; WICKED. Zu seinen nationalen Produktionen zählen: The Sound of Music; Sunset Boulevard; Hair; Jesus Christ Superstar; Fiddler On The Roof (Anatevka); Best Little Whorehouse in Texas; A Chorus Line; The Graduate; Blue Man Group “Tubes.” Off-Broadway produzierte er Forbidden Broadway: SVU Special Victims Unit und in London WICKED.

DAVID STONE ( Produzent) ist gegenwärtig auf dem Broadway und in den USA vertreten durch WICKED und The 25th Annual Putnam County Spelling Bee. Er hat Three Days of Rain; Man of La Mancha; The Vagina Monologues; Fully Committed; Lifegame; The Diary of Anne Frank; Full Gallop; The Santaland Diaries und Family Secrets produziert. Gegenwärtig ist er auch in London durch WICKED vertreten. David ist im Direktorium der ‘League of American Theatres and Producers’ sowie im Vorstand der ‘League of Off -Broadway Theatres and Producers’. Er hat Vorlesungen über das Theaterwesen an der Julliard School, NYU, Yale, Columbia und seiner Alma Mater, der University of Pennsylvania abgehalten.

Facts & Figures:

Der Zauberer von Oz
L. Frank Baum (1856-1919) veröffentlicht 1900 den Roman Der Zauberer von Oz Weitere 13 ‚Oz’ Bücher folgen, das letzte der Serie, Glinda von Oz, wurde 1920 nach seinem Tod veröffentlicht. Erste musikalische Bearbeitung für die Bühne (mit Buch und Liedtext von L. Frank Baum) mit dem Titel Der Zauberer von Oz eröffnete am Broadway im Majestic Theatre im Jahr 1903. Es wurde zu einem der erfolgreichsten Ausstattungsstücke für die Bühne des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. 2003 eröffnete `WICKED Die unerzählte Geschichte der Hexen von Oz’, erfolgreich am Broadway. Eine Stummfilmversion von Der Zauberer von Oz wurde im Jahr 1925 veröffentlicht, mit einem jungen Oliver Hardy in der Rolle des ‚Blechmannes’.
Der MGM Film Der Zauberer von Oz hatte seine Premiere 1939. Er bekam drei Oscars, für den besten Song, das beste Originaldrehbuch und eine Sonderaus-zeichnung für die 16-jährige Judy Garland. Bei seiner Erstausstrahlung am 3. November 1956 im amerikanischen Fernsehen sahen ihn ca. 45 Millionen Zuschauer. Seitdem ist er international ein „Dauerbrenner“.
Unter zahlreichen UK Auszeichnungen wurde Der Zauberer von Oz von Film Four als ‘einer der 100 großartigsten Filme aller Zeiten’ nominiert; als der ‚Beste Familienfilm aller Zeiten’ von ITV 1; als das ‚drittgroßartigste Musical’ von Zuschauern des 4. Programms und als einer der ‚50 großartigsten Filme aller Zeiten’ von Vanity Fair. Im Jahr 1998 nominierte das Amerikanische Filminstitut (AFI) Den Zauberer von Oz als ‘den sechsbesten Film aller Zeiten’.
Das AFI nominierte The Wicked Witch of the West (Die bösartige Hexe des Westens) als ‘den viertgrößten Bösewicht der Leinwand aller Zeiten’ hinter Darth Vader, Norman Bates und Hannibal Lecter. Der dramatische Einfluss der Figur auf die allgemeine Öffentlichkeit ist noch überraschender, wenn man in Betracht zieht, dass die bösartige Hexe insgesamt weniger als 12 Minuten auf der Leinwand erscheint.
Die Internationale Gesellschaft der Online Filmkritiker nannte Margaret Hamiltons Bösartige Hexe des Westens `den großartigsten Bösewicht weiblichen Geschlechts aller Zeiten’.
Zahlreiche Bühnenproduktionen von Der Zauberer von Oz in den letzten Jahren, vor allem zu erwähnen die von 1987, als John Kane den Film für die Royal Shakespeare Society (RSC) umarbeitete. Sie hatte ihre Premiere im Barbican Centre mit Imelda Staunton in der Hauptrolle. L. Frank Baums ursprüngliche Geschichte wurde auch für das Broadway Musical The Wiz (Der Zauberer) adaptiert, das später als Film mit Diana Ross, Michael Jackson und Lena Horne produziert wurde.


Wicked
Gregory Maguire schrieb den Roman Wicked - The Life and Times of The Wicked Witch of the West (Das Leben und die Zeit der bösartigen Hexe des Westens), der die Grundlage für WICKED bildet. Der Bestseller wurde im Jahr 1995 veröffentlicht, gegenwärtig sind mehr als zwei Millionen Kopien im Umlauf. Die Fortsetzung, Sun of a Witch (Sohn einer Hexe), erschien 2005.
WICKED eröffnete am Broadway im Gershwin Theatre am 30. Oktober 2003. Nach 1000 ausverkauften Vorstellungen verzeichnete die Produktion über zwei Millionen Besucher. Mehr als zwei Jahre war sie dort die bestverkaufte Show und erzielte 2006 die höchsten Bruttoeinnahmen in der Geschichte vom Broadway.
Eine landesweite nordamerikanische Tournee von WICKED hatte in Toronto 2005 Premiere und erzielt nach wie vor überall in den USA Kassenrekorde.
Ein unbefristetes Engagement von WICKED spielt im Ford Center for Performing Arts / Oriental Theatre in Chicago. Diese Produktion ist bereits von mehr als einer Million Theaterbesuchern gesehen worden.
Eine vierte US Produktion von WICKED eröffnete im Februar 2007 im Pantages Theatre in Los Angeles.
Zukünftige internationale Produktionen neben Deutschland sind auch geplant für Japan und Holland.
Die Londoner Produktion von WICKED eröffnete im Apollo Victoria Theatre am 27. September 2006 im Anschluss an 22 ausverkaufte Previews. Im Oktober 2006 wurde WICKED zur Show mit den höchsten Bruttoeinnahmen in der Geschichte des West Ends.
Wicked hat bereits 15 Auszeichnungen bekommen, u.a. einen Grammy und drei Tony Awards. 
Stage Entertainment Deutschland produziert Wicked – Die Hexen von Oz für Deutschland und feiert am 15. November 2007 in Stuttgart Premiere.
Die spektakuläre Produktion umfasst über 350 Kostüme, 75 verschiedene Perücken und 140 Paar Schuhe. Mehr als eine Tonne Trockeneis wird wöchentlich verwendet, um die Fantasiewelt von Oz herauf zu beschwören.
Die Originalaufzeichnung des Broadway Ensembles von WICKED erhielt den Grammy Award für ‚Bestes Musical Show Album’ und wurde im Dezember 2006 von der Recording Industry Association of America mit PLATIN bestätigt.
Die Originalaufzeichnung des Broadway Ensembles von WICKED ist die schnellstverkaufte CD in der Geschichte von Dress Circle, dem führenden Einzelhändler des Musiktheaters im Vereinigten Königreich. Die importierte CD ist seit ihrer ursprünglichen Veröffentlichung dessen meistverkaufte CD.
WICKED: THE GRIMMERIE. Der 200-seitige Bildband, der hinter die Kulissen des Musicals schaut, wurde nach Elphabas Buch der Zaubersprüche benannt. Mehr als 150.000 Kopien sind bereits verkauft worden, womit es das bestverkaufte Buch seiner Art in der Geschichte des Theaters ist.
WICKED ist auch ‘Vorläufer’ von Der Zauberer von Oz genannt worden. Tatsächlich ist es eine Geschichte, die vor, parallel und nach der bekannten Erzählung spielt. Anstatt sie einen `Vorläufer` zu nennen, spricht Autor Gregory Maguire von einer ‘neuen Abbildung der selben Welt’.

Der Ursprung: Das Buch und der Film Der Zauberer von Oz
Das Musical Wicked – Die Hexen von Oz basiert auf dem Bestseller Wicked des US-amerikanischen Schriftstellers Gregory Maguire aus dem Jahr 1995. Sein Buch wiederum geht zurück auf das Märchen Der Zauberer von Oz von 1900. Im Gegensatz zum Märchen ist Wicked keinesfalls für Kinder gedacht. Stil und Inhalt des Buches sind sehr anspruchsvoll, viele Passagen sind doppeldeutig. Das bislang nur auf Englisch vorliegende Buch ist aufgrund des sehr wählerischen Vokabulars kaum mit normalen Englischkenntnissen zu verstehen.

Der Zauberer von Oz - Das Buch
Das Kinderbuch des US-amerikanischen Schriftstellers Lyman Frank Baum erschien unter dem Originaltitel „The Wonderful Wizard of Oz“. Viele US-Amerikaner sind mit dieser Erzählung so vertraut wie deutschsprachige Mitteleuropäer mit den Märchen von Hänsel und Gretel oder Rotkäppchen. Hauptfiguren des Buches sind Dorothy Gale, ein junges Mädchen aus Kansas, ihr kleiner Hund Toto, der Blechmann, dem das Herz fehlt, die Vogelscheuche, die gern Verstand hätte und der Ängstliche Löwe. Zu ihren Gegenspielern zählen unter anderem die böse Hexe des Westens, Krähen, Bienen, die Geflügelten Affen, die der Goldenen Zauberkappe gehorchen müssen, Spinnen, Kampfbäume, Hammerköpfe und nicht zuletzt der Zauberer von Oz selbst.
Dorothy und ihr Hund Toto werden mitsamt ihres Hauses von einem Wirbelsturm erfasst und finden sich Stunden später im Land der winzigen Munchkins wieder. Beim Landen begräbt das Haus die böse Hexe des Ostens. Daraufhin empfangen die Einwohner sie sehr herzlich, da Dorothy unwissend eine große Heldentat beging, indem sie das Land von der bösen Hexe befreite. Dennoch möchte sie nichts lieber, als wieder zu ihrer Tante und ihrem Onkel nach Kansas zurückzukehren. Der einzige, der ihr diesen Wunsch gewähren kann, ist der mächtige Zauberer von Oz. Und so macht sich Dorothy auf den weiten Weg in die Smaragdstadt. Unterwegs lauern viele Gefahren, aber sie findet schnell drei gute Freunde, die ihr zur Hilfe kommen, wo es nur geht: Die Vogelscheuche, den blechernen Holzfäller und den feigen Löwen.

Die Kritiken zu Baums Buch waren gespalten. Sehr häufig wurde es mit Alice im Wunderland verglichen und nicht immer zu Gunsten von Baum. Viele kritisierten seinen ungewöhnlich schnörkellosen Stil. Dennoch erklärte das Minneapolis Journal Den Zauberer von Oz am 18. November 1900 zur besten Kindergeschichte des Jahrhunderts.

Der Zauberer von OZ - DER FILM
Die Erzählung wurde mehrfach sowohl für die Bühne als auch für den Film adaptiert. Die berühmteste Verfilmung ist „The Wizard of Oz“ von 1939 mit der 16-jährigen Judy Garland als Dorothy – einer der bekanntesten Filme in den USA überhaupt, der mit drei Oscars ausgezeichnet wurde.
Bei diesem Werk zog die Traumfabrik Hollywood alle Register ihres Könnens. Die liebevolle Sorgfalt und technische Perfektion der Kostüme und Maske, Ausstattung und Choreografie, Farbdramaturgie sowie der Spezialeffekte machen diesen Klassiker zu einem einzigartigen Meisterwerk, zu einem der schönsten und aufwendigsten Hollywood-Musicals aller Zeiten. Die Musiknummern aus dem Film, zu denen beispielsweise „Somewhere over the Rainbow“ zählt, sind bis heute Ohrwürmer.

Wissenswertes über Hexen
[He-xe, die]
Hexe ist ein Sammelbegriff, der unter anderem Incantata (Beschwörende), Bacularia (Besenreiterin), Herberia (Kräuterfrau) und Strix (Eule) bedeutet. Die Wurzeln des deutschen Wortes Hexe sind nur im westgermanischen Sprachraum zu finden. Die althochdeutsche Variante hagazussa leitet sich wahrscheinlich vom althochdeutschen Hag (Zaun, Hecke, Gehege) sowie vom germanisch/ norwegischen tysja (Elfe, böser /guter Geist) und litauischen dvasia Geist, Seele ab. Es handelt sich also vermutlich um einen auf Hecken oder Grenzen befindlichen Geist.

Von Merlin bis Harry Potter und von den Hexen von Eastwick bis zu Otfried Preußlers
Die kleine Hexe faszinieren die Zauberer und Hexen der Mythen, Legenden und des wahren Lebens seit langem die Öffentlichkeit.
Die Hexe war im Volksglauben eine mit Zauberkräften ausgestattete, meist weibliche, Heil oder Unheil bringende Person, die im Zuge der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bund geglaubt wurde. Das märchenhafte Stereotyp der Hexe, nämlich einer alten Frau, die auf einem Besen reitet, oftmals in Begleitung eines schwarzen Vogels oder einer Katze, ist vermutlich relativ neu und auf Illustrationen in deutschen Märchenbüchern zurückzuführen.

Hexen Damals
Die Periode der legalen Hexenverfolgung bzw. Hexenprozesse in Europa hielt vom 15. bis ins 19. Jahrhundert an. Die Mehrheit (75%) der verfolgten Personen war zwar weiblich, es gab jedoch Abweichungen in Regionen, wo das Bild des Zauberers traditionell männlich besetzt war. In Island zum Beispiel waren 80 Prozent der verfolgten Hexen Männer. Es hieß, sie seien Wesen mit einem speziellen Gürtel, der sie in Tiere (Werwölfe) verwandelte.

Das Thema Hexen im Sinne von Personen, die Schadenszauber ausführen, in vielen Ländern und Kulturen, z.B. in Lateinamerika, Südostasien und vor allem in Afrika, ist heute noch hochaktuell.

Hexen heute
Der Begriff Hexe ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem im europäisch-amerikanischen Kulturraum zunehmend positiv besetzt. Als Hexe bezeichnen sich heutzutage viele Frauen, die sich unter anderem mit Heilkräutern und den alten europäischen Religionen beschäftigen. Die Celtic Witches zum Beispiel berufen sich auf die Religion der Kelten. Diese positiven Hexenbilder spiegeln sich auch in der Literatur wider. Während Die kleine Hexe bei Otfried Preußler wegen ihrer guten Taten noch zur Außenseiterin wird, kennen aktuelle Kinderbücher überwiegend „gute“ Hexen (Bibi Blocksberg, Lisbeth, Zilly) oder handeln gleichermaßen von guten und bösen Hexen (Harry Potter).

HEXEN IN LITERATUR, FILM UND TV
Das Thema Hexen ist heute populärer denn je. Beim Blick in die Medien kann man geradezu von einem Hexenboom sprechen. Auch fällt auf, dass Hexerei, Magie und Übernatürliches weitestgehend in einem positiven/sympathischen Licht dargestellt wird. Einige der aktuellen, auch in Deutschland bekannten Hexen sind:

Hermine Granger aus Harry Potter: Hermine ist eine der zentralen Charaktere aus Harry Potter. Sie ist sehr klug und hilft ihren Freunden mit ihrem Wissen über die Magie oft bei Problemen, geht ihnen damit aber auch auf die Nerven. Sie setzt ihr Zauberwissen mitunter dafür ein, die Hauselfen aus der Sklaverei zu befreien und sie schafft es dank eines „Zeitumkehrers“ - einer Zauberkette, mit der sie durch die Zeit reisen kann - ihre vielen Schulfächer parallel zu belegen.

Prue, Phoebe und Piper aus Charmed – Zauberhafte Hexen: Die US-amerikanische Fernsehserie handelt von den drei Schwestern Prue, Phoebe und Piper Halliwell, die nach dem Tod ihrer Großmutter in das Haus der Familie ziehen und dort herausfinden, dass sie Hexen sind. Fortan müssen sie lernen, mit ihren magischen Fähigkeiten umzugehen. Prue erhält die Macht der Telekinese, Piper kann Moleküle so verlangsamen, dass sie still stehen und Phoebe hat plötzlich Visionen über kurzfristig eintretende Ereignisse.
In den acht Folgen bekommen sie es mit fiesen Geistern und bösen Dämonen zu tun, die sie mit all den ihnen zur Verfügung stehenden Kräften bekämpfen.

Die Hexen von Eastwick: Der englische Roman von John Updike aus dem Jahr 1985 wurde 1987 von John Miller als Horrorkomödie verfilmt. In den Hauptrollen: Cher, Susan Sharadon, Michelle Pfeiffer und Jack Nicholsen. Die Freundinnen Alexandra, Jane und Sukie wohnen gemeinsam in einem Haus in der Kleinstadt Eastwick in Neuengland. Sie lernen den Nachbarn Daryl kennen, der alle drei Frauen verführt. Sie sind zunächst aufeinander eifersüchtig, später bekämpfen sie den als Teufel geltenden Daryl mit Voodoo-Zauberei. Der tot geglaubte Daryl mutiert zum entstellten Wesen, dann verschwindet er. Einige Monate später bekommen alle drei Frauen ein Kind...

[© Texte: Stage Entertainment]

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