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Musical: West Side Story
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West Side Story
Musik: Leonard Bernstein Buch: Arthur Laurents Song-Texte: Stephen Sondheim
Vorlage nach einer Konzeption von: Jerome Robbins Deutsche Fassung: Frank Thannhäuser und Nico Rabenald Alternative Übersetzung: Marcel Prawy
Uraufführung:
27.September 1957, Winter Garden, New York Deutschsprachige Erstaufführung: 25. Februar 1968, Volksoper, Wien Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Verlag & Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Die Erfolgsgeschichte von “West Side Story", eines der größten Werke des amerikanischen
Musiktheaters, begann als neue Version des Romeo-und-Julia-Themas zunächst mit der Idee einer Story der Liebe eines jüdischen Mädchen zu einem katholischen Jungen. In der endgültigen
Bühnenfassung, die 1957 in New York uraufgeführt wurde, trat an die Stelle der Religion das Einwanderungsproblem zwischen den Jets, die als in Amerika geborene Jugendliche die Sharks
bekämpfen, eine Gruppe von eingewanderten Puertorikanern. Romeo-Tony liebt Julia-Maria, die zu verfeindeten Banden gehören. Tony wird von einem Shark erschossen. Angesichts eines Toten bringt
Maria die beiden Gangs endlich dazu, Frieden zu schließen. Die Musik benutzt Elemente des Jazz sowie der Tanzmusik und macht Anleihen beim italienischen Opernstil. Die Songs
“Tonight", “Maria", “America", “I Feel Pretty" und “Somewhere" gehören zu den Legenden des amerikanischen Musiktheaters. [© Text: Verlag Musik und Bühne]
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Zur Inszenierung des Theater Magdeburg:
Premiere: 10. April 10
Musikalische Leitung:
Johannes Stert Regie: Andreas Gergen und Christian Struppeck Bühne: Court Watson Kostüme: Regina Schill Choreografie: Natalie Holtom
Kampfchoreografie: Jochen Schmidtke Dramaturgie: Michael Otto
Besetzung:
Jets:
Riff, der Anführer: Jochen Schmidtke Tony, Riffs Freund: Carsten Lepper Action: Nico Gaik A-Rab: Janko Danailow Baby John: Raphael Nicholas
Snowboy: Jake Burden Big Deal: Nicola Miritello Diesel: Pawel Stanislawow Gee-Tar: Alexander Iakovlev Mouthpiece: Tobias MacIsaac Tiger:
Matthias Kass
Mädchen der Jets: Anybodys: Katharina Brankatschk Graziella: Maria Strom
Velma: Leah Allen Minnie: Juliane Krüger Clarice: Sayo Shiba Pauline: Emma Hanley Jones Doris: Jana Mattiesson
Sharks: Bernardo, der Anführer: Serkan Kaya Chino, Bernardos Freund: Alejandro Muñoz Castillo Pepe: Yong Hoon Cho
Juano: Chan Young Lee Indio: Antonio Ayesta Anxious: Daniel Ojeda Nibbles: Pavel Kuzmin Luis: Nikolas Barez
Mädchen der Sharks: Maria, Bernardos Schwester: Evmorfia Metaxaki Anita, Bernardos Freundin: Vasiliki Roussi Rosalia:
Jenny Stark Consuela: Heide Kalisch Francisca: Lucia Cervoni Teresita: Giselle Poncet Estella: Nuria Salado Fustè Margarita:
Tatiana Andreia Duarte de Sousa
Die Erwachsenen: Doc, Besitzer des »Drugstores«: Peter Wittig
Schrank, Zivilpolizist: Markus Liske Krupke, Streifenpolizist: Bartek Bukowski Glad Hand :Wolfgang Klose
Magdeburgische Philharmonie
Mit »Jekyll & Hyde« schuf das Team um Andreas Gergen und Christian Struppeck (Regie), Court Watson (Bühne) und Regina Schill (Kostüme) im April 2009 am Theater Magdeburg einen
Musicalabend der Extra-Klasse, der das Publikum allabendlich zu solchen Jubelorgien hinreißt, dass er auch noch in der Spielzeit 2010/2011 auf dem Spielplan stehen wird.
Grund genug
für das Erfolgs-Team, zu einem zweiten Streich auszuholen: Ab dem 10. April 2010 präsentieren sie im Magdeburger Opernhaus Leonard Bernsteins unsterbliche »West Side Story«, neu dabei ist als
Choreografin Natalie Holtom (»Saturday Night Fever«, »Miami Nights«), die musikalische Leitung übernimmt Johannes Stert.
Als Tony wird Carsten Lepper (»Der Graf von Monte Christo«,
»Rebecca«, »Elisabeth«) auf der Bühne stehen, die Maria übernimmt das Magdeburger Ensemblemitglied Evmorfia Metaxaki (u. a. »Titanic«). Ebenfalls dabei sind Vasiliki Roussi (»Jekyll &
Hyde«, »Sweet Charity«) als Anita und Nico Gaik (»Elisabeth«, »Les Misérables«) als Action.
Carsten Lepper (Tony) Carsten Lepper absolvierte seine Ausbildung zum Diplomschauspieler an
der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater in Saarbrücken. Seine Musicalausbildung machte er in der Stella Academy in Hamburg. Nach diversen Schauspielrollen am Saarländischen
Staatstheater gab er sein Rollendebüt als Tony (»West Side Story«) auf der Freilichtbühne Coesfeld. Sein Durchbruch gelang ihm in der Rolle des Luigi Lucheni in der deutschen Erstaufführung
von »Elisabeth« in Essen. Es folgten Engagements u. a. als Thomas Andrews in der deutschen Erstaufführung von Maury Yestons »Titanic« in Hamburg, als Raoul (»Das Phantom der Oper«) in
Stuttgart, als Claude (»Hair«) in Pforzheim, als Luigi Lucheni in Stuttgart, als Bäcker (»Into the Woods«) in Bozen und als Junker Jörg in der Uraufführung von »Martin L.« bei den Erfurter
DomStufen-Festspielen. Zuletzt war er als Jack Favell in der Uraufführung von »Rebecca« am Wiener Raimundtheater und als Fernand Mondego in der Uraufführung von Frank Wildhorns »Der Graf von
Monte Christo« am Theater St. Gallen zu erleben. Carsten Lepper ist auf zahlreichen CD-Aufnahmen zu hören, 2004 synchronisierte er die Rolle des Raoul für die deutsche Fassung des Kinofilms
dem »Das Phantom der Oper«.
Evmorfia Metaxaki (Maria) Die griechische Sopranistin Evmorfia Metaxaki
studierte am Athener Konservatorium bei Misa Ikeouchi sowie an der Universität Mozarteum Salzburg bei Lilian Sukis und Elisabeth Wilke und besuchte Meisterkurse u. a. bei Hartmut Höll,
Barbara Bonney und Thomas Hampson. 2004 schloss sie ihre Ausbildung mit Auszeichnung ab und erhielt die »Lilly Lehmann«-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum. Erste Bühnenerfahrung
sammelte sie am Mozarteum, am Landestheater Salzburg und als Mitglied von Yehudi Menuhins Projekt »Live Music Now«. 2006 debütierte sie als Madame Silberklang (Mozarts »Der
Schauspieldirektor«) und Bastienne (»Bastien und Bastienne«) bei den Salzburger Festspielen, wovon ein DVD-Mitschnitt bei der Deutschen Grammophon erschienen ist. Gastengagements führten sie
u. a. nach Braunschweig, Erfurt, Neustrelitz, Cottbus und Mainz. 2004 trat sie am Theater Magdeburg ihr erstes Festengagement an. Hier war sie u. a. als Musetta (»La Bohème«), Eurydike
(»Orpheus in der Unterwelt«), Pamina (»Die Zauberflöte«) und Kate Mullins (»Titanic«) zu erleben. Jüngst kreierte sie die Rolle des Findus bei der Uraufführung der Kinderoper »Pettersson und
Findus«.
Serkan Kaya (Bernardo) Serkan Kaya studierte an der Folkwang Hochschule Schauspiel und Musical
mit Diplomabschluss. Erste Theatererfahrungen sammelte er u. a. als König (»Verlorene Liebesmühe«) in der Regie von Brian Michaels bei den Recklinghausener Ruhrfestspielen sowie als Graf
Lasca (»Der Türke von Venedig«) unter Niels-Peter Rudolph. Mit der Rolle des Emilio (»Miami Nights«) erhielt er sein erstes Musicalengagement in Düsseldorf, in Wien feierte er im Anschluss
große Erfolge als Luigi Lucheni in der Originalproduktion von »Elisabeth« in der Regie von Harry Kupfer. Es folgten u. a. Engagements als Ren MacCormack (»Footloose«) in der Regie von Kim
Duddy in Amstetten, Galileo Figaro (»We Will Rock You«) in Köln, Zürich und Wien, Judas (»Jesus Christ Superstar«) und Anatoly (»Chess«) in Essen, Sir Galahad in der Kölner
Deutschlandpremiere von Monty Pythons »Spamalot« und zuletzt Che (»Evita«) in Dortmund in der Regie von Stefan Huber. Neben Konzertauftritten spielt er auch in Film- und Fernsehen, u. a. in
»Kommissar Rex« und »Luks Glück«. Als Bernardo in »West Side Story« debütiert er am Theater Magdeburg.
Vasiliki Roussi (Anita) Vasiliki Roussi wurde in Griechenland geboren und lebt heute in Berlin. Ihre Ausbildung in klassischem sowie Musical-Gesang, Tanz und Schauspiel erhielt sie am
Studio des Theaters an der Wien. Seitdem spielte sie Rollen in verschiedenen Fernsehproduktionen (u. a. »SOKO Leipzig«, »Der letzte Zeuge« und »Tatort«) sowie Kinofilmen. 1997 wurde sie bei
den Solothurner Filmtagen ausgezeichnet. Mehrjährige Schauspiel-Engagements führten sie u. a. ans Theater Basel und ans Berliner Theater am Kurfürstendamm. Im Musicalbereich spielte sie u. a.
Rollen wie Jellylorum (»Cats«) und Dora (»Freudiana«) in Wien, Anita (»West Side Story«) in Aachen, Amstetten, Kassel und Chemnitz, Sally Bowles (»Cabaret«) in Wien, Berlin und Oldenburg,
Aurora (»Der Kuss der Spinnenfrau«) und in Lübeck. Unter der Regie von Andreas Gergen spielte sie die Ottilie von Henkeshofen (»Wie einst im Mai«) am Berliner Schlossparktheater und unter
Pascal Chevroton bei der Uraufführung der Tango-Oper »Destino Tango« am Theater St. Gallen. Aktuell ist sie als Lucy (»Jekyll & Hyde«) in Lübeck und Charity Hope Valentine (»Sweet
Charity«) in Bern zu sehen.
Nico Gaik (Action) Nico ist in Haldensleben (Sachsen-Anhalt) geboren und
absolvierte sein Musicalstudium an der Stella-Academy in Hamburg und am Studio für Gesang in Berlin. Erste Bühnenerfahrung sammelte er bei der Konzertreihe »Musicals Unplugged« mit Cornelia
Drese und Matthias Stötzel. Anschließend übernahm er die Rolle des Rocky in »The Rocky Horror Show« im Waldau Theater Bremen. Weitere Engagements folgten, z. B. als Lesgles (»Les Misérables«)
in Berlin und Benjamin (»Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat«) in Tecklenburg. In Essen und Stuttgart stand er als Kronprinz Rudolf (»Elisabeth«) auf der Bühne, bei den Thuner
Seespielen und in der Stuttgarter Produktion übernahm er zusätzlich die Rolle des Luigi Lucheni. Es folgten weitere Engagements u. a. als Lumière und Lefou (»Disneys Die Schöne und das
Biest«) in Oberhausen, als Nightmare-Solist (»Tanz der Vampire«) in Berlin, als Jojo und Dance-Captain bei »Irma La Douce« in der Tribüne Berlin, als Apostel bei »Jesus Christ Superstar« am
Staatstheater Kassel, als Abendspielleiter und Stolletroll bei »Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär« auf Tournee, sowie zuletzt als Snowboy (»West Side Story«), Simon und Judas (»Jesus Christ
Superstar«) bei den Thuner Seespielen. [© Theater Magdeburg]
Die Spieltermine: Sa., 10. 4. 2010, 19.30 Uhr (Premiere) So., 11. 4. 2010, 16.00 Uhr
Sa., 17. 4. 2010, 19.30 Uhr Fr., 23. 4. 2010, 19.30 Uhr So., 2. 5. 2010, 16.00 Uhr Do., 13. 5. 2010, 16.00 Uhr So., 16. 5. 2010, 16.00 Uhr
Kartenpreise: 12–31 Euro
Tickets: (0391) 540 64 55 oder online www.theater-magdeburg.de
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Zur Inszenierung der Bad Hersfelder Festspiele:
Premiere: 16. Juni 09 Wiederaufnahme 2010: 17. Juli 10
Regie:
Matthias Davids Musikalische Leitung: Christoph Wohlleben Choreographie: Melissa King Bühnenbild: Heinz Hauser Kostüme: Judith Peter
Tony, Jet: Christian Alexander Müller Maria, Shark: Leah Delos Santos
Jets: Riff:
Philippe Ducloux Action: Marc Seitz Baby John: Morgan O´Brien A-Rab: Robin Poell Big Deal: David Lake Diesel: Neil Dolan Gee Tar:
Alan Byland Snow Boy: Axel Baer Mouthpiece: Sascha Halbhuber-Stead Doc: Manfred Stella Schrank: Frank Buchwald Krupke: Heinrich Cuipers
Graziella: Samantha Turton Velma: Rachel Perry Clarice: Sabrina Stein Anybody´s: Ariana Shirardi-Fard Minnie: Doris Warasin
Sharks Bernando: Nivaldo Allves Chino: Nielson Soares Pepe: Tino Sanchez Luis:
Francisco Pimentel Indio: Roderick de Leeuw Nibbles: Friedrich Bührer Juano: Robert Schmelcher Anxious: Hunter Jaques Anita: Maaike Schuurmans
Rosalia: Olivia Limina Consuela: Iris Makris Teresita: Yara Hassan Estella: Andrea Kingston Francisca: Suzana Novosel
www.bad-hersfelder-festspiele.de
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Zum Broadway-Revival 2009 im Palace Theatre:
Premiere: 19. März 09 Previews ab: 23. Februar 09
Direction:
Arthur Laurents Original Choreography: Jerome Robbins Choreographic Recreation: Joey McKneely Scenic Design: James Youmans Costume Design:
David C. Woolard Lighting Design: Howell Binkley Sound Design: Dan Moses Schreier Musical Direction: Patrick Vaccariello
Cast Liste:
Matt Cavenaugh Karen Olivo Cody Green George Akram Josefina Scaglione Steve Bassett Kyle Brenn Joshua Buscher Mike Cannon Kyle Coffman Joey Haro
Eric Hatch Curtis Holbrook Michael Mastro Danielle Polanco Jennifer Sanchez Lee Sellars Tro Shaw Ryan Steele Greg Vinkler Isaac Calpito Haley Carlucci
Peter John Chursin Madeline Cintron Lindsay Dunn Yurel Echezaretta Manuel Herrera Matthew Hydzik Marina Lazzaretto Chase Madigan Yanira Marin Mileyka Mateo
Kaitlin Mesh Kat Nejat Christian Elan Ortez Pamela Otterson Sam Rogers Michael Rosen Amy Ryerson Manuel Santos Michaeljon Slinger Tanairi Sade Vazquez
www.broadwaywestsidestory.com
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Zur Inszenierung der Grazer Oper:
Premiere: 13. Dezember 08 Songs in englischer Sprache – mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Dirk Kaftan, Marius Burkert Inszenierung: Josef Ernst Köpplinger Bühnenbild: Rainer Sinell
Kostüme: Heidrun Schmelzer Choreographie: Ricarda Regina Ludigkeit Dramaturgie: Bernd Krispin
Riff:
Korbinian Arendt Tony: Daniel Prohaska Action: Ronnie Vero Wagner A-Rab: Dave Mandell Baby John:
Felix Schepp Diesel: Hannes Muik Snowboy: Michal Zabavik Big Deal: Matthias Strahm Professor:
Thomas Smithson Anybody's: Susanne Semel Graziella: Mia Larsson Velma: Jana Drgonova Clarice:
Marta Lastowska Minnie: Madeleine Crist Pauline: Magali Moreau Doris: Livia Hyllova Bernardo:
Dominik Hofbauer Chino: Joan Clevillé Pepe: Stefan Schmitz Indio: Benjamin Griffiths Luis:
William Süll Juano: Philipp Krüger Toro: Bostjan Ivanjsic Maria: Katja Reichert Anita: Nazide Aylin
Rosalia: Elisabeth Sikora Francisca: Conchita Zandbergen Consuelo: Annie-May Mettraux Teresita: Shaohui Yi
Marguerita: Mara Vivas Estella: Young na Hyun Doc: Gerhard Balluch, Jakob Glashüttner Schrank:
Michael Duregger Krupke: Erik Göller Glad Hand: Previn Moore
www.buehnen-graz.com
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Zur Inszenierung der Theater Chemnitz: Original Broadway Produktion von Robert E. Griffith und Harold S. Prince nach Übereinkunft mit Roger L. Stevens
Premiere: 26. Januar 08
Musikalische Leitung: David Marlow Inszenierung: Matthias Winter Choreografie: Lode Devos Bühne und Kostüme:
Walter Schütze
Zum Inhalt: Zwei Jugendbanden stehen sich feindlich gegenüber: die „Jets“, eine Gruppe von Amerikanern, und die „Sharks“, Einwanderer aus Puerto Rico.
Straßenkämpfe bestimmen den Alltag, Kämpfe um das Vorrecht im Revier. Die Amerikaner glauben sich im Recht gegenüber den Fremden, den Eindringlingen, ein Konflikt, der im New York der 50er
Jahre aktuell war, der aber genauso gut heute ausgetragen werden könnte. Das junge Liebespaar Tony und Maria gerät zwischen diese Fronten. Tony ist Amerikaner, gehört zu den Jets. Maria
stammt aus Puerto Rico, lebt noch nicht lange in New York. Es ist Liebe auf den ersten Blick, eine Liebe, die nicht nach dem Woher und Wie fragt, die davon überzeugt ist, allen äußeren
Umständen zum Trotz bestehen zu können. Doch die Realität sieht anders aus, konfrontiert Tony und Maria schon bald mit einem grausamen Ende.
Zum Stück: Die „West Side Story“
zählt zu den meistgespielten Musicals der Welt. Kaum ein anderes Werk dieses Genres, welches ohne große Showeffekte auskommt, hält sich mit so gleichbleibender Intensität in den Spielplänen
der Theater. Es besticht durch seine geniale Einheit von Musik und Story. Bernsteins Musik beeindruckt heute wie zur Uraufführungszeit vor 50 Jahren. Sie bedient die Geschichte in all ihren
Nuancen: die berührenden Liebesszenen zwischen Tony und Maria (ein Hit: Tonys Lied „Maria“), die mitreißenden Rhythmen der puertoricanischen Einwanderer, die aggressive Musik der
einheimischen New Yorker Straßen-Gang, der emotional starke Schluss des Musicals mit Tonys Tod – einfach alles passt zueinander.
Die Uraufführung 1957 in Washington glich einer
Sensation: Obwohl das Autorenteam mit diesem Stück die Gesetze der sonst üblichen Broadway-Musicals missachtete, eine Story aus den Schlagzeilen der Tagespresse entwickelte, eroberte es auf
Anhieb die Gunst der Zuschauer und ist bis zum heutigen Tag ein Publikumsmagnet geblieben. Die Uraufführung lebte unter anderem auch von der Natürlichkeit der sehr jungen Besetzung auf der
Bühne. Auch die Chemnitzer Besetzung ist sehr jung. Als Maria debütiert Katharina Schrade, die noch in Leipzig studiert. Ihr zur Seite stehen in den Hauptrollen Christian Alexander Müller
(Tony), der kürzlich als jüngstes „Phantom“ in Webbers Musical Furore machte, Matthias Otte (Riff), in Chemnitz bestens bekannt durch eine große Zahl von Musicalrollen, Vasiliki Roussi
(Anita), die in Musical, Schauspiel und Film gleichermaßen zuhause ist, sowie Marc Boadu (Bernardo), der in der legendären Chemnitzer„Fame“-Inszenierung als Rapper Tyrone auf der Bühne stand.
Dass die „West Side Story“ überhaupt in Chemnitz gespielt werden darf, ist ein Glücksfall, da die Verlagsrechte sehr streng vergeben werden. Aus diesem Grund wird diese Produktion nur
bis zum Juli 2008 auf dem Plan stehen.
Das Regieteam:
David Marlow (Musikalische Leitung) Der 1978 geborene Brite studierte in Detmold und Wien. Von 2003 - 07 war
er am Theater Aachen engagiert. Als Kapellmeister und Assistent des GMD dirigierte er u. a. „Lohengrin“, „Otello“, „La Bohème“, „Idomeneo“ , „Die Entführung aus dem Serail“ sowie mehrere
Operetten, Musicals und Familienkonzerte. Einen besonderen Schwerpunkt bildet bei ihm die zeitgenössische Musik. Er war u. a. Leiter der vielbeachteten Neuproduktion von John Cages
„Europeras“. Als Assistent von Nicholas Kraemer hat er sich intensiv mit Fragen der historischen Aufführungspraxis auseinandergesetzt. Seit der Spielzeit 2007/08 ist er 1. Koordinierter
Kapellmeister am Theater Chemnitz. In seiner freien Zeit widmet er sich der Kammermusik und dem Liedgesang und konzertierte als Klavierbegleiter in Deutschland, Belgien, Lettland und
Großbritannien.
Matthias Winter (Inszenierung) Jahrgang 1959, studierte von 1978 - 83 an der Musikhochschule in Leipzig Gesang. Gleich im Anschluss erhielt er ein Engagement
am Theater Gera, wo er zahlreiche Rollen des Bariton-Fachs übernahm. Er führt aber auch selbst Regie bei verschiedenen Musicals. Sein Chemnitzer Debüt gab er im Januar 2001 als Robert
Kuckuck in der Operette "Messeschlager Gisela" von Gerd Natschinski. Seit der Spielzeit 2001/2002 ist Matthias Winter an der Chemnitzer Oper fest engagiert und derzeit u. a. als
Vater in "Hänsel und Gretel", Heerrufer in "Lohengrin", Alfred P. Doolittle in "My Fair Lady" sowie als Sir Danvers Carew in "Jekyll & Hyde" auf
der Bühne des Chemnitzer Opernhauses zu erleben. Seine erste Regiearbeit in Chemnitz war das Musical "FMA - Falco Meets Amadeus" im April 2005, im Dezember 2005 folgte Kálmáns
Operette "Die Csárdásfürstin" und im September 2006 "Der kleine Horrorladen".
Lode Devos (Choreografie) begann im Alter von sieben Jahren seine
Ballettausbildung am Königlichen Konservatorium in Kortrijk/Belgien, die er an der Königlichen Ballettschule Antwerpen und der Mudra Schule von Maurice Béjart in Brüssel fortsetzte. Seine
Tanzlaufbahn startete er im Europaballett, außerdem war er Solist im Tanzforum Köln. Mit dem Béjart Ballet Lausanne war Lode Devos auf internationalen Bühnen als Solotänzer in verschiedenen
Rollen zu sehen. Seit 1987 arbeitet Lode Devos auch als Choreograf. Seine Choreografie „Mixed Pickles“ wurde 1995 für den Tanzpreis Nordrhein-Westfalen nominiert. Von 2003 - 06 war Lode
Devos Co-Direktor und Choreograf am Tiroler Landestheater Innsbruck. Seit der Spielzeit 2006/07 ist er Ballettdirektor der Theater Chemnitz. Neben der Choreografie für ein erwachsenes
Publikum („Brel – Getanzte Chansons“) liegt ihm die Arbeit für Kinder und Jugendliche besonders am Herzen, genannt seien sein Tanzstück "Leo & Zoe" sowie das Tanzprojekt mit
Kindern aus Chemnitz und Umgebung "Karneval der Tiere".
In den Hauptpartien:
Katharina Schrade (Maria) wurde 1985 in Leipzig geboren und erhielt
schon als Kind Geigen- und Klavierunterricht. Nach dem Abitur begann sie ihr Gesangsstudium bei Adelheid Vogel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig,
wo sie seit vier Semestern zusätzlich Diplompädagogik studiert. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie u. a. bei den Schlossfestspielen Sondershausen als Barbarina und Susanna in „Le nozze di
Figaro“, am Nordharzer Städtebundtheater als Marie in „Frau Luna“ und als Anna Reich in „Die lustigen Weiber von Windsor“ oder im Opernprojekt der HMT Leipzig als Emily in „Help, Help! the
Globolinks!“. Außerdem widmet sich Katharina Schrade sehr intensiv dem Oratorien- und Konzertgesang. Sie gibt regelmäßig Liederabende und war bereits solistisch in der Leipziger Thomaskirche,
der Dresdner Kreuzkirche und der Frauenkirche in Dresden zu hören.
Christian Alexander Müller (Tony) ist gebürtiger Chemnitzer und erhielt seine Ausbildung an den
Musikhochschulen Rostock und Weimar. Noch während seiner Ausbildung stand er als Nick Piazza in „Fame – Das Musical“ und als Enjolras in „Les Misérables“ auf der Bühne des Chemnitzer
Opernhauses. 2002 war er bei den Bamberger Tagen der alten Musik im Opernintermezzo „La Serva Padrona“ als Umberto und als Luigi Lucheni und Kaiser Franz-Joseph im Erfolgsmusical „Elisabeth“
am Colosseum Theater Essen zu erleben. Am Berliner Theater des Westens gehörte er 2003 als Polizeiinspektor Javert und Enjolras zur Premierenbesetzung von „Les Misérables“. Danach ging er
erneut ans Colosseum Theater Essen als Heerführer Radames sowie als Zoser in „Aida“ von Elton John und Tim Rice. 2006 sang er am Landestheater Detmold den Marius in „Les Misérables“. Zum
20-jährigen Jubiläum von „Das Phantom der Oper“ im September 2006 gelang ihm als „Phantom“-Erstbesetzung der große Durchbruch. Der damals 25-jährige ist damit der jüngste Darsteller, der je
in dieser Rolle brillierte.
Matthias Otte (Riff) ist gelernter Zimmermann und jobbte als Verkäufer, Versicherungsvertreter und Kraftfahrer, bevor er Schauspiel an der
Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig studierte. Von 1996 - 98 war er Mitglied im Chemnitzer Schauspielstudio. Danach hatte er ein Festengagement
in Halle und gastierte in dieser Zeit als Rocky in der Chemnitzer Inszenierung "The Rocky Horror Show". Von 2002 - 06 war er dann festes Ensemblemitglied der Chemnitzer Oper. Hier
spielte er u. a. Enjolras in "Les Misérables", Jesus in "Jesus Christ Superstar", Joe in "Fame – Das Musical", Samiel in "Der Freischütz", Clifford
Bradshaw in "Cabaret", den Gangsterboss King Marchan in "Victor/Victoria", Falco in "FMA - Falco Meets Amadeus", Graf Boni in "Die Csárdásfürstin" und
den Zahnarzt im Musical "Der kleine Horrorladen". Derzeit steht er als Professor Higgins in "My Fair Lady" auf der Bühne des Chemnitzer Opernhauses.
Vasiliki Roussi (Anita) erhielt ihre Ausbildung am Studio Theater an der Wien, wo sie auch ihre Karriere in „Cats“ begann. Seitdem ist sie in zahlreichen Schauspiel- und
Musicalrollen u. a. in Basel, Wien, Wiesbaden und Berlin zu sehen gewesen, z. B. als Anita in „West Side Story“ (Musical Sommer Amstetten), Sally Bowles in „Cabaret“ (Wien,
Staatstheater Oldenburg), Ottilie von Henkeshofen in „Wie einst im Mai“ (Schlossparktheater Berlin) oder als Spinnenfrau in „Kuss der Spinnenfrau“ (Theater Lübeck). Vasiliki Roussi
spielte mit Ulrich Tukur in der Tourneeproduktion „Blaubarts Orchester“ und war am Theater Basel u. a. in Stücken wie „Der eingebildete Kranke“ (Angelique), „Viel Lärm um
Nichts“ (Hero), „Hexenjagd“ (Abigail) und „Drei Schwestern“ (Irina) zu sehen. Ihre Auftritte im Fernsehen waren u. a. bei „Der letzte Zeuge“, „Tatort“ und „SOKO Leipzig“. Sie
spielte außerdem Hauptrollen in den Kinofilmen „Das Siegel“ und „Propellerblume“.
Marc Boadu (Bernardo) erhielt seine ersten tänzerischen Grundlagen im Bereich Musical am
Ballett-Zentrum Berlin. Daran schloss sich eine Musical-Ausbildung an der Universität der Künste Berlin sowie ein Tanz-Studium am New Yorker Dance Theatre of Harlem, später Joffrey Ballet an.
1998 erhielt er sein Diplom als Musicaldarsteller. In Potsdam spielte er den Jakob in „La Cage aux Folles“, außerdem war er u. a. Gast an der Freien Volksbühne Berlin („Rent“). Bei der
Musical Production Fantasy „Herr der Ringe“ erhielt er ein Engagement als Cover-Besetzung für Thorin und Gandalf. Von 2000 - 04 stand er als Tyrone Jackson in der deutschen
Erstaufführung des Musicals „Fame – Das Musical“ auf der Bühne auf der Bühne des Chemnitzer Opernhauses.
© Theater Chemnitz
www.theater-chemnitz.de
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Berühmte Songs aus West Side Story:
Jet Song Something´s Coming Maria Tonight America I Feel Pretty Somewhere
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