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Musical: Titanic
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Buch: Peter Stone Musik & Texte: Maury Yeston
Uraufführung:
23. April 1997 (New York, Lunt-Fontanne Theatre; 804 Vorstellungen) Deutsche Erstaufführung: 8. Dezember 2002 (Hamburg, Neue Flora, Derniere: 5. Oktober 03)
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„Titanic – Das Musical“ von Maury Yeston 2008 in Magdeburg
Premiere 27. Juni 08 (Open Air, im Rahmen der SommerNächte 2008 der Oper Magdeburg)
Weitere Vorstellungstermine: Sa., 28.06.08, 21 Uhr So., 29.06.08, 17 Uhr Di., 01.07.08, 21 Uhr Mi., 02.07.08, 21 Uhr neu Do., 03.07.08, 21 Uhr Fr
., 04.07.08, 21.30 Uhr Sa., 05.07.08, 21 Uhr neu Di., 08.07.08, 21 Uhr Mi., 09.07.08, 21 Uhr Do., 10.07.08, 21 Uhr Fr., 11.07.08, 21.30 Uhr
Sa., 12.07.08, 21 Uhr neu So., 13.07.08, 21 Uhr neu Di., 15.07.08, 21 Uhr neu Mi., 16.07.08, 21 Uhr Fr., 18.07.08, 21.30 Uhr Sa., 19.07.08, 21 Uhr
So., 20.07.08, 21 Uhr
Musikalische Leitung: Volker M. Plangg Regie Nico Rabenald Bühne Heike Scheele Kostüme: Karin Alberti
Besetzung:
Thomas Andrews (Schiffskonstrukteur): Kevin Tarte Frederick Barrett (Funker): Tomas Tomke Harold Bride (Heizer): Michael Ernst Capt’n E. J. Smith:
Roland Fenes J. Bruce Ismay: Manfred Wulfert Henry Etches: Peter Diebschlag Kate MacGowan: Ulrike Mayer Kate Murphey: Ariane Ernesti
Kate Mullins: Evmorfia Metaxaki Jim Farrell: Josip Čuljak Frederick Fleet: Yong Hoon Cho Caroline Neville: Ute Bachmaier Charles Clarke:
Christian Bo Salle Edgar Beane: Paul Sketris William Murdoch: Ulf Dirk Mädler Ida Straus: Undine Dreißig Isidor Straus: Wolfgang Klose
Wallace Hartley: Iago Ramos
Das Theater Magdeburg nimmt als erstes deutsches Stadttheater „Titanic – Das Musical“ auf den Spielplan und zeigt den Musicalerfolg aus der Feder von Maury Yeston (Musik
und Liedtexte) und Peter Stone (Buch) damit in seiner zweiten professionellen Inszenierung im deutschsprachigen Raum nach der Stage Entertainment-Großproduktion in Hamburg (2002/03).
Die Premiere ist für den 27. Juni 2008 angesetzt und findet unter freiem Himmel im Rahmen der SommerNächte 2008 der Oper Magdeburg statt. Die Produktion wird bis 20. Juli
2008 in Magdeburg zu sehen sein.
Als Regisseur konnte Nico Rabenald gewonnen werden, der in der Vergangenheit u. a. für die Freilichtspiele Tecklenburg „Hair“, „The Rocky Horror Show“ und „La Cage Aux
Folles“, für das Staatstheater Braunschweig „My Fair Lady“ und für das Oldenburgische Staatstheater „West Side Story“ inszenierte und als Musicalübersetzer (u. a. „Hair“,
„West Side Story“ und „The Fantasticks“) in Erscheinung trat.
Die „Titanic“-Bühne gestaltet Heike Scheele, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Volker M. Plangg. Plangg leitete als Premierendirigent die Hamburger Produktion von
„Das Phantom der Oper“ und holte später als Chefdirigent der Staatsoperette Dresden „Aspects of Love“, „The Beautiful Game“ und „Viktor/Viktoria“ nach Deutschland.
Sie war die Königin der Meere. 269 Meter lang, 28 Meter breit, 10 Stockwerke hoch, 24 Knoten schnell und ein Wunder der modernen Technik. Mit nur einer Fahrt wurde sie zur
Legende: Die „Titanic“. Am 10. April 1912 verließ der „unsinkbare“ Luxusliner den Hafen von Southampton und brach mit 2.208 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord
zu seiner Jungfernfahrt nach New York auf. Während im Bauch des Schiffes die beinahe mittellosen Passagiere der Dritten Klasse auf ein besseres Leben in Amerika hofften,
die Heizer und Stewards den Betrieb aufrecht erhielten und auf der Brücke Kapitän und Offiziere die Anweisungen des Reeders zu immer schnellerer Fahrt umsetzten,
schwelgten in der Ersten Klasse und auf Deck einige der reichsten Menschen der damaligen Welt im Luxus. Sie dinierten bei Kerzenschein, bevölkerten die Salons und
Raucherzimmer und tanzten im Ballsaal ausgelassen zu den Ragtime-Klängen der Band. Menschen voller Hoffnungen, Sehnsüchte und Träume. Nur die wenigsten von ihnen
erreichten ihr Ziel: Am 14. April kollidierte die „Titanic“ mit einem Eisberg, und das Schicksal ihrer Passagiere nahm eine tödliche Wendung …
Der Untergang der „Titanic“ ist Legende. Er wurde zu einem Inbegriff menschlicher Hybris in einem Zeitalter von Industrie und Technik, von Modernität und fast rauschhafter
Grenzüberschreitung, in dem die Zeitungen täglich neue Rekorde auf allen Gebieten vermeldeten. „Titanic – Das Musical“, uraufgeführt 1997 am Broadway, erzählt die wahre
Geschichte der Menschen, die auf dem Wunderwerk der Technik und des Luxus reisten. Komponist Maury Yeston, dessen Songs durch Künstler wie Gloria Estefan, Barbra
Streisand und Placido Domingo berühmt wurden, schrieb dazu für ein mehr als 40-köpfiges Ensemble und ein großes, klassisch besetztes Orchester eine Musik der Superlative,
voll von herrlichen Balladen, mitreißenden Tanznummern und gewaltigen Ensemblestücken. 2002 erlebte das mehrfach preisgekrönte Musical seine umjubelte deutsche
Erstaufführung in einer Großproduktion im Hamburger Theater Neue Flora. Es ist dem theater magdeburg gelungen, mit „Titanic – Das Musical“ ein Werk der aktuellen Musical
-Hitliste und ein Musicalereignis der ganz großen Gefühle in einer Eigenproduktion auf die Bühne bringen zu können.
www.theater-magdeburg.de
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Zur Produktion der Stage Entertainment:
Premiere: 8. Dezember 2002 (Hamburg, Neue Flora)
Regie: Eddy Habbema Choreografie: Kim Duddy Bühnenbild: Eric van der Palen Kostüme: Yan Tax Licht: Reinier Tweebeeke
Musikalische Leitung: Bernhard Volk
Das TITANIC_Ensemble:
Schiffscrew:
Kapitän E.J. Smith:
Michael Flöth Heizer Frederick Barrett: Patrick Stanke Funker Harold Bride: Jens Janke Stuart 1. Klasse Henry Etches: Leon van Leeuwenberg
Nachtwache Frederick Fleet: Norbert Kohler Bandleader Wallace Hartley/Joseph Bell: Christopher Morandi 1. Offizier William Murdoch: Henrik Sehnert
2. Offfizier Charles Lightoller: Stefan Voigt 3. Offizier Herbert Pitman, Major: Heiko Stang Quartiersmeister Robert Hitchens / Musiker: Oleh Vynnyk
4. Offizier Joseph Boxhall / Jay Yates: Kristian Vetter Chefsteward Andrew Latimer: Ole Lehmann Bellboy: Stefan Stara Steward / Tänzer: DaMico Michael Kemper
Stewardess / Tänzerin: DaMico Katarina Trinkewitzova
1. Klasse Passagiere:
Ingenieur Thomas Andrews: Carsten Lepper Eigentümer Titanic J. Bruce Ismay: Robin Brosch Passagier 1. Klasse Isidor Straus: Robert Lenkey
Passagierin 1. Klasse Ida Strauss: Marina Edelhagen J.J.Astor: Erwin Bruhn Madeleine Astor: Martina Rumpf Benjamin Guggenheim: Ulrich Talle
Madame Aubert: Henrika Fabian George Widener: N.N. Eleanor Widener: Karin Westfal John B. Thayer: Mathias Sanders Marion Thayer: Evelyn Werner
Jack (9 Jahre): N.N. Charlotte Cardoza: Masha Karell
2. Klasse Passagiere:
Alice Neane: Iris Schumacher Edgar Beane: Martin Haberger Charles Clarke: Björn Breckheimer Caroline Neville: Nicole Baumann
3. Klasse Passagiere:
Kate McGowan: Jasmin Madwar Jim Farrell: Marius Sverrisson Kate Murphey: Simone Geyer
Kate Mullins: Jessica Kessler
In weiteren Positionen:
Claudia Beeler / Diana Böge / Yvonne Disqué / Daniela Wildprad / Michael Clauder / Sebastian Kraft / Marcel Meyer / Harald Kratochwil / Klaus Meile / Lucius Wolter
Als die Titanic am 10. April 1912 den Hafen von Southampton zu ihrer Jungfernfahrt nach New verließ, galt sie als das größte, schnellste und sicherste Passagierschiff der Welt.
Ein “unsinkbares” Traumschiff, dass in 6 Tagen den Atlantik überqueren sollte, mit 2.228 Menschen an Bord, 914 Besatzungsmitgliedern und 1.314 Passagieren. Als sie am 14. April um 23.40 Uhr
mit einem Eisberg kollidierte und bei ihrem Untergang 1.517 Menschen in die Tiefe riss (nur 713 überlebten), wurde sie zum Symbol einer Epoche, in der der Glaube der Menschen an die
ungeahnten Möglichkeiten des technischen Fortschritts und an die Beherrschung der Naturgewalten an ihre Grenzen stieß. Der Titanic Mythos lebt in Büchern, Filmen, Ausstellungen und in dem ab
Dezember 2002 in Hamburg gespielten, mehrfach preisgekrönten Broadway Musical TITANIC weiter.
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Foto: Stage Entertainment
Genau 85 Jahre nach dem Ablegen des Ozeanriesen hatte das 10 Millionen Dollar Bühnenspektakel am 23. April 1997 im New Yorker Lunt-Fontanne Theater Premiere, wo es
fünf der begehrten Tony Awards für die besten Leistungen in allen nominierten Kategorien erhielt: Bestes Musical, Beste Musik, Bestes Buch, Beste Orchestrierung, Bestes
Bühnenbild. In Hamburg, in der NEUEN FLORA wird TITANIC ab Dezember 2002 als deutschsprachige Erstaufführung des Musicals vor Anker gehen. Peter Stone hat das
Buch zu TITANIC-Das Musical geschrieben. Er hat 14 Broadway Shows und 25 Filme gedreht und ist der einzige amerikanische Autor, der sowohl einen Tony, einen Oskar,
als auch einen Emmy Award für seine künstlerischen Leistungen erhielt. Mit dem Komponisten und Texter Maury Yeston, dessen Songs durch Künstler wie Placido Domingo,
Gloria Estefan und Barbara Streisand zu Ruhm gelangten, fand er den geeigneten Partner. Maury Yestons Kompositionen verdichten die ergreifende Geschichte in einer
prachtvollen, opernhaften Partitur, die besonders durch die überwältigenden Chöre für ein Gänsehaut-Feeling sorgt. Die Hamburger Produktion wird von Wolfgang Adenberg übersetzt.
TITANIC-Das Musical ist ein Ensemblemusical, und ein Stück für ein großes, klassisch besetztes Orchester. Es ist technisch beeindruckend, spektakulär, berührend, voll
Humor und Fahrt, mit gewaltigen Gesangs- und Tanzpartien. Es erzählt, anders als das später gedrehte, mehr personenbezogene, bombastische Hollywood-Leinwandepos
von James Cameron, wahrheitsgetreu und basierend auf Fakten, die Geschichte des Unterganges der als unsinkbar beschriebenen Titanic; aus den Augen ihrer
Crewmitglieder und der Passagiere in der ersten, zweiten und dritten Klasse. Es ist ein Musical über den Kapitän, Edward J. Smith, dem die Routine zum Verhängnis wurde,
über den Titanic Reeder, Antreiber und schließlichen Feiglings, J. Bruce Ismay und über Thomas Andrews, den Konstrukteur des Luxusliners, der wie kein anderer das
Drama von der anfangs grenzenlosen Begeisterung bis zur bodenlosen Verzweiflung am Ende erlebt. Alle drei haben Anteil an der Tragödie. Aber es ist auch die
Geschichte des Heizers, der wusste, dass das Schiff zu viel Fahrt machte, des Funkers, der versucht, andere Schiffe zu alarmieren; des Mannes im Krähennest hoch
oben im Mast, der den unheilbringenden Eisberg zu spät sieht, weil er kein Fernglas hatte. TITANIC-Das Musical stellt drei irische junge Frauen vor, die auf ein besseres
Leben in Amerika hoffen; aber auch eine Anzahl der reichsten Menschen der Welt, die auf der Titanic in einer Welt voller Luxus und Überfluss schwelgten. Bis in der Nacht
vom 14. auf den 15. April 1912, Irrsinns-Geschwindigkeit und Übermüdung, dem Leben, der Liebe, dem Verlangen und den Wünschen hunderter Menschen ein Ende setzte.
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Foto: Stage Entertainment
TITANIC-Das Musical beginnt mit der Jungfernfahrt von England nach Amerika und endet mit den Überlebenden aus den Rettungsbooten, die von der Carpathia aufgenommen
wurden. Die meisten Personenrollen im Musical haben wirklich existiert, z.B. Edward.J. Smith (der Kapitän), J. Bruce Ismay (Direktor der White Star Line), Thomas Andrews
(der Konstrukteur), Frederick Barrett (der Heizer) und Harold Bride (der Funker), das Ehepaar Strauss (Inhaber der Kaufhauskette Macy’s ), der Jetsetgründer J.J. Astor und
ein echter Guggenheim. Einige Rollen wurden aus dramaturgischen Gründen zugefügt, aber auch sie nach der getreuen Wiedergabe von anwesenden Passagieren und
Besatzungsmitgliedern jener Zeit. Das Theaterpublikum erlebt mit den Mitreisenden der Titanic jeden Augenblick des Schiffsdramas in den einzelnen Klassen.
Der erste Akt steht ganz im Zeichen der Festlichkeiten zur Jungfernfahrt des größten, luxuriösesten, sichersten Schiffes der Menschheitsgeschichte. Der zweite Akt ist der
genaue Gegensatz: eine ergreifende Aneinanderreihung von Versäumnissen, Zweifeln, Angst und Panik unter den Passagieren und der Crew, bis das unvermeidbare
Unglück bis zum letzten durchgedrungen ist. Plötzlich sind die Klassenschranken zwischen denen, die es geschafft haben und denen, die es noch schaffen wollen
aufgehoben. Zum Schluss sind alle gleich, Menschen mit ihren Stärken und Schwächen, egal ob Geldaristokrat, Auswanderer oder Maschinist, nur die Chancen zu überleben sind es nicht.
Auszeichnungen:
5 Tony Awards in den Kategorien: Bestes Musical, Bestes Buch zum Musical, Beste Musik, Beste Orchestrierung und Bestes Bühnenbild
Drama Desk Award in der Kategorie Beste Orchestrierung Zwei Outer Critics Awards für Besonderes Szenen-Design und Besonderes Lichtdesign
Pressestimmen:
”Vor 85 Jahren verließ die Titanic Southampton auf Ihrer Jungfernfahrt in Richtung New York. Als der Star eines neuen Musicals hat sie nun endlich ihr geplantes Reiseziel
erreicht. Die Idee einer Musik- und Tanzshow über dieses große Schiffsunglück klingt grotesk. Entgegen aller Vermutungen: TITANIC-Das Musical läuft. Dies ist eins von
diesen seltenen Musicals, die die tragische Würde erreichen. Man verlässt diese gewaltige, anspruchsvolle Produktion mit einer gewissen Ehrfurcht”.
Charles Spencer, The London Daily Telegraph
”Eine zerebrale Show mit epischen Zielen und apokalyptischen Spezialeffekten” Sara Krulwich, The New York Times
”Um die Titanic sinken zu lassen, haben sich die Ingenieure eine Art schiefes Schiffshebewerk ausgedacht, mit dem der gesamte Bühnenaufbau effektvoll aus dem Lot
gebracht werden kann. Während sich in der Geschichte der Bug des Dampfers allmählich mit Meerwasser füllt, so dass die Titanic sich mehr und mehr neigt, hebt die
Hydraulik im Theater die Heckseite der Bühne Stück für Stück an, bis sich im Rauchsalon der ersten Klasse das Mobiliar in Bewegung setzt. Damit ist den Musicalmachern ein
kleiner Geniestreich gelungen: Mit der Macht der Mechanik zeigen sie die Ohnmacht gegenüber der Maschine, wenn sie sich einmal selbständig gemacht hat”. Jürgen Neffe, Der Spiegel
“Das Star-Musical, schon jetzt von vielen als neuer amerikanischer Klassiker gesehen, verzichtet auf Stars. 60 Broadway Profis singen professionell, doch TITANIC
gestattet es keinem, sich in den Vordergrund zu schieben” und “Das gleichsam naive Erzählen hat eine Qualität, die keine Steigerung mehr zulässt. Dass das Musical als
Form auch für die Tragödien taugt, die sich tief ins kollektive Bewusstsein eingegraben haben, haben die Macher von TITANIC bewiesen. Es stimmt einfach alles an dem Mammutwerk”.
Robert von Rimscha, Tagesspiegel
©: Stage Entertainmentt
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