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Stage Entertainment und Whoopi Goldberg präsentieren ab Herbst 2010 das Musical Sister Act – Ein himmlisches Musical-Vergnügen im Hamburger TUI
Operettenhaus. Das Musical, das momentan vor täglich ausverkauftem Haus im Londoner Palladium Theater am West End läuft, beruht auf dem
gleichnamigen Film mit Whoopi Goldberg in der Hauptrolle.
Bereits in London arbeiteten Whoopi Goldberg und Stage Entertainment erfolgreich an der Bühnenversion. Whoopi Goldberg: „Anstatt einfach nur die Vergangenheit zu
wiederholen, muss man nehmen, was war, und etwas völlig Neues daraus machen. Und genau das hat Stage Entertainment getan – und zwar richtig gut. Sister Act ist ein
bisschen erwachsener und größer geworden, genau wie es sein muss, wenn man etwas von der Leinwand auf die Bühne bringt. Für mich lag Sister Act fast 20 Jahre zurück,
eine halbe Ewigkeit. Heute braucht man etwas wirklich Brandneues, Frisches und Aufregendes.“
Johannes Mock-O’Hara, Geschäftsführer Stage Entertainment Deutschland: „Wir sind stolz darauf, diese mitreißende Stage Entertainment-Eigenproduktion nach ihrem erfolgreichen
Start in London nun in Deutschland zeigen zu können. Kein anderer Ort als Deutschlands Musical-Hauptstadt Hamburg kam für uns dafür in Frage. Wir sind Whoopi Goldberg sehr
dankbar, dass sie heute persönlich bei uns ist, um Sister Act sozusagen mit höchsten Weihen nach Hamburg zu bringen.“
Die Musik für Sister Act stammt vom achtfachen Oscar©-Preisträger Alan Menken, Komponist weltbekannter Songs aus Disney Filmen wie „Verwünscht“, „Aladdin“, „Die Schöne
und das Biest“ oder „Arielle, die Meerjungfrau“. Regie wird Carline Brouwer führen, die Sister Act bereits in London auf die Bühne brachte und zurzeit die Inszenierung von Ich war
noch niemals in New York in Wien verantwortet.
Das Erfolgsmusical Ich war noch niemals in New York, das bereits über 1 Million Besucher mit auf eine vergnügliche Kreuzfahrt im TUI Operettenhaus nahm, wird wegen des
großen Erfolges voraussichtlich erst am 26. September 2010 Derniere feiern. Direkt im Anschluss heißt es dann „Leinen los“ und Kurs auf Stuttgart, wo das Musical mit den Songs
von Udo Jürgens ab Herbst nächsten Jahres im Apollo Theater gezeigt wird.
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Sister Act Szene aus dem Londoner Palladium Theatre © Stage Entertainment
Kurzinhalt: Als Zeugin eines Mordes wird Disco-Diva Deloris van Cartier von der Polizei in Schutzhaft genommen und an den einzigen Ort gebracht, der wirklich Sicherheit bieten sollte: ein
Kloster! Als Nonne verkleidet findet sie schnell Fans unter ihren Mitschwestern – nur die strenge Mutter Oberin ist so gar nicht begeistert von der neuen Klosterschülerin. Aber
Deloris ist niemand, der einfach nur still sitzen und warten kann. Ihr Leben ist Musik, und ohne Gesang geht es nun mal nicht. Also hilft sie kurzerhand dem etwas verstimmten Chor
des Klosters auf die Notenschlüssel und sorgt dafür, dass statt den schwachen Nonnenstimmchen ein wahrhaft göttlicher Choral ertönt. Ganz nebenbei verhilft Deloris gemeinsam
mit den Mitschwestern auch dem heruntergekommenen Viertel zu neuem Lebensmut – und riskiert dabei, ihre Undercover-Tarnung zu verraten. Die Gangster nehmen die
Verfolgung auf und sind ihr schon bald dicht auf der Fährte. Läuft Deloris Zeit ab? Oder hat die Bande die göttliche Kraft einer Schwesternschaft unterschätzt?
Whoopi Goldberg Whoopi Goldberg zählt weltweit zu den bekanntesten Darstellern überhaupt. Ihre Oscar©-nominierte Interpretation der Celie Harris in Steven Spielbergs Die Farbe Lila begründete
ihren internationalen Ruhm. Danach folgten Hollywood-Blockbuster wie Jumpin’ Jack Flash, Lieblingsfeinde – Eine Seifenoper, Stella’s Groove: Männer sind die halbe Miete und
natürlich Sister Act. Whoopi Goldberg beherrscht die ganze Bandbreite des Entertainment und zählt überall zu den ganz Großen – ob Film, Fernsehen, Theater, als CD-Produzentin,
Radiomoderation oder Bestseller-Autorin. 1991 gewann sie den Oscar© als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle der Oda Mae Brown in Ghost – Nachricht von Sam, und sie
gehört zu der auserlesenen Gruppe von Künstlern, die den Oscar, den Grammy, den Golden Globe, den Emmy und - als Produzentin des Original Broadway Musicals Thoroughly
Modern Millie 2002 - auch den Tony Award gewonnen hat. Derzeit moderiert sie die mehrfach ausgezeichnete US Talkshow The View.
Carline Brouwe, Regie Die an der Maastricht Actors Academy in Holland ausgebildete Schauspielerin wirkte schon in verschiedenen Stücken selber auf der Bühne mit, darunter Romeo und Julia („Julia“),
Hamlet („Ophelia“), Ein Mitsommernachtstraum („Helena“), Die Möwe („Nina“), Drei Schwestern („Irina“), Antigone („Antigone“), Madame de Sade („Madame de Sade“) und Die Drei
-Groschen-Oper („Polly Peachum“). Auch im Fernsehen war die Niederländerin schon in einigen Produktionen zu sehen.
Als Regisseurin inszenierte Carline Brouwer an holländischen Regional-Theatern unter anderem Jesus Christ Superstar, Rent und Sweet Charity. Für die Stage Entertainment
führte sie bei Disney’s High School Musical in Holland, Der Schuh des Manitu in Berlin, Ich will Spaß in Essen und Sister Act in London Regie, als Associated Director war sie
daneben auch bei Ich war noch niemals in New York in Hamburg und tätig. Aktuell inszenierte sie In Holland die Musical-Tour-Produktion All shook up/Love me Tender mit der Musik
von Elvis Presley und wird in Wien Ich war noch niemals in New York auf die Bühne bringen.
Whoopi Goldberg und „Sister Act – ein himmlisches Musical-Vergnügen“
Es könnte der ultimative Albtraum jedes Theater-Produzenten sein – wie verwandelt man einen der erfolgreichsten Filme aller Zeiten in ein grandioses Musical auf der Bühne? Und
wenn der Star dieses Filmes dann auch noch Produzentin des Musicals ist – wie fühlt es sich an, wenn jemand anders plötzlich die Rolle spielt, mit der man selber weltberühmt wurde?
Alles fing im Jahr 1992 an. Einige Ereignisse aus diesem Jahr hat man schon vergessen, an andere wird man noch lange denken. Hans-Dietrich Genscher tritt als Außenminister
zurück. Bill Clinton wird 39. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Euro Disney in Paris öffnet seine Türen. Whitney Houston veröffentlicht mit „I Will Always Love You“ die
am meisten verkaufte Single des Jahres. Und am 26. November 1992 startet eine Low-Budget-Filmkomödie namens „Sister Act“ in den deutschen Kinos.
Nur ein Jahr später waren der Film und sein Star Whoopi Goldberg überall: „Sister Act“ spielte weltweit über $ 230 Millionen ein und begeisterte alleine in Deutschland 5 Millionen
Kinobesucher. Sowohl der Film als auch Whoopi Goldberg wurden für einen Golden Globe nominiert. Egal wohin sie ging wurde sie von Menschen in aller Welt erkannt. Der Film
war so ein großer Erfolg, dass man nur ein Jahr später die Fortsetzung „Sister Act 2 – In göttlicher Mission“ drehte – in dem übrigens Thomas Gottschalk eine kleine Nebenrolle als
„Vater Wolfgang“ hatte! Whoopi war Filmfans schon länger durch ihre früheren Rollen in „Die Farbe Lila“ oder „Ghost“ (für die sie einen Oscar© gewann) bekannt, aber es war ihre
Hauptrolle in „Sister Act“, die sie zu einem weltweiten Superstar machte.
Die Geschichte hätte jedoch auch leicht eine ganz andere sein können. Eigentlich sollte Bette Midler als „Deloris“ gecastet werden, sie schlug die Rolle jedoch aus. Das
ursprüngliche Drehbuch enthielt viel mehr Musik und Gesang. Das alles änderte sich, als Whoopi auftauchte. Die Filmproduzenten waren von ihrer Interpretation der Rolle begeistert
und schnitten den Film kurzerhand auf Whoopi zu. Whoopi Goldberg sagt: „Das wichtigste für mich ist die Beziehung von Deloris und den Nonnen, denn die ist es, die den Film
funktionieren lässt. Diese Nonnen waren außergewöhnliche Menschen, und das wurde jetzt deutlich.“
Whoopi setzte ihre Film- und TV-Karriere von den 90ern bis ins 21. Jahrhundert fort – nicht nur als Darstellerin, sondern auch als Produzentin und am Broadway. Doch 15 Jahre
später trat „Deloris“ plötzlich wieder in ihr Leben. Whoopi wurde gefragt, ob sie das Musical „Sister Act“ mit produzieren wollte. Ihre erste Reaktion war eine Mischung aus
Begeisterung und Zurückhaltung. „Der beste Weg für mich, Teil dieser Auferstehung von „Sister Act“ zu sein, ist dafür zu sorgen, dass jeder davon erfährt. Die Bühnenversion
dieser Show ist frisch und neu, und ich freue mich riesig, dass ich ein Teil davon sein darf.“
Mit gleicher Bescheidenheit lehnte sie es auch ab, selbst eine Rolle in der Bühnenversion zu übernehmen: „Deloris muss ungefähr 22, 23 Jahre alt sein und ich bin jetzt etwa 108 –
es gab also nicht wirklich eine Chance für mich, diese Rolle selber auf der Bühne zu spielen! Wenn man das Glück hat, Teil von etwas so Großartigem sein zu dürfen, wird es Zeit,
den Taktstock weiter zu geben.“
Was reizte Whoopi Goldberg also daran, gemeinsam mit Stage Entertainment diese Show zu produzieren? „Ich war wirklich angetan von der Richtung, die sie einschlugen. Anstatt
einfach nur die Vergangenheit zu wiederholen, muss man nehmen, was war, und etwas völlig Neues daraus machen. Und genau das hat Stage Entertainment getan – und zwar
richtig gut. „Sister Act“ ist ein bisschen erwachsener und größer geworden, genau wie es sein muss, wenn man etwas von der Leinwand auf die Bühne bringt. Für mich lag
„Sister Act“ fast 20 Jahre zurück, eine halbe Ewigkeit. Heute braucht man etwas wirklich Brandneues, Frisches und Aufregendes.“
Die Musik gab dem Film eine zusätzliche Dimension, und genau das wollte Whoopi auch für das Musical: „Es musste etwas völlig anderes her als der Soundtrack, den man kannte,
denn das hier ist nicht der Film. Also hat Alan Menken, dieser brillante Mensch, der hinter ein paar wundervollen neuen Musicals steckt, die komplette Musik neu geschrieben. Und
die funktioniert genauso gut, wenn nicht sogar besser als im Film.“
Sieht Whoopi denn irgendwelche Ähnlichkeiten zwischen dem Film und dem Musical? „Sie (Deloris) ist immer noch eine Frau auf der Flucht, die sich zwischen all diesen Nonnen
verstecken muss – ein Fisch ohne Wasser. Aber sie ist nicht so alt wie ich es damals war als der Film gedreht wurde. Also muss sie eine Menge Entscheidungen treffen – mehr
als meine Rolle im Film es musste. Für die Zuschauer ist es auf jeden Fall spannend und ein großer Spaß.“
„Sister Act“ ist Whoopi Goldbergs erster Ausflug in Musical-Fach – ist sie eigentlich ein Fan von Musicals? „Ich liebe Musicals! Jeder will doch mal einfach mitten auf der Straße laut
anfangen zu singen und zu tanzen. Mir geht es zumindest so – und manchmal gebe ich dem Wunsch auch nach… Bei einem guten Musical hat man einfach eine tolle Zeit und ich
glaube fest daran, dass dieses Musical das Zeug zu einem echten Hit und Dauerbrenner hat. Genau wie der Film – und um das zu schaffen, mussten wir frisch und neu sein!“
Es ist genau dieser Enthusiasmus, der Whoopi 25 Jahre lang an der Spitze gehalten hat, sei es als Komikerin, Filmschauspielerin, TV-Größe, politische Kommentatorin,
Radiomoderatorin oder Großmutter! Lassen wir ihr das letzte Wort:
„Sie werden eine grandiose Zeit haben! Es gibt keinen tieferen Sinn, keine versteckten Botschaften - nur „gehen Sie ins Theater und verbringen Sie einen fantastischen Abend“.
Sie müssen kein Genie sein, um diese Show zu sehen, kommen Sie einfach vorbei und amüsieren Sie sich!“
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