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Disneys Die Schöne und das Biest
Der verzauberte Hofstaat des Biests Copyright: Stage Entertainment GmbH
Das Broadwaymusical Disneys Die Schöne und das Biest ist Disneys erfolgreichstes Musical am Broadway. Seit 1994 Jahren begeistert die romantische Liebesgeschichte der schönen Belle und den in
ein abscheuliches Biest verwandelten Prinzen das Publikum im Herzen New Yorks. Das zauberhafte Broadwaymusical wurde für neun Tony Awards nominiert unter anderem in
den Kategorien „Bestes Musical“, „Bestes Buch“ und „Beste Regie“ und gewann 1998 den Laurence Olivier Award - den britischen „Musical-Oscar“. Über 25 Millionen begeisterte
Zuschauer in 13 Ländern haben bisher Disneys Die Schöne und das Biest live erlebt. Alle Zeichen standen von Anfang an auf Erfolg für die Broadwayadaption eines der
erfolgreichsten und beliebtesten Disney Zeichentrickfilme aller Zeiten. Das Kreativ-Team entwickelte eine bewegende Bühnenversion, deren Schwerpunkt auf der Emotionalität
der Geschichte liegt. Die musikalische Überarbeitung von Beauty and the Beast übernahmen Alan Menken (Komposition), der bereits die Filmmusik konzipiert hatte, und Tim Rice
(Texte). Acht zusätzliche Kompositionen ergänzten die Filmmusik zu einem eigenständigen „musicalischen“ Meisterwerk. Das Resultat, ein phänomenaler Erfolg!
Die Musik von Alan Menken und Howard Ashman
Das Komponistenduo Menken und Ashman begründeten in den 80er und 90er Jahren ihren Ruf als erfolgreiche Musical- und Filmkomponisten. Zu den gemeinsamen
Kompositionen gehören die Musik zu den Disney-Zeichentrickfilmen: Aladdin (ausgezeichnet mit zwei Oscars und zwei Golden Globes für die beste Musik und den besten Song:
”A Whole New World”), Beauty and the Beast (preisgekrönt mit einem Oscar und zwei Golden Globes für die beste Musik und den besten Song) sowie The Little Mermaid
(ausgezeichnet mit einem Oscar und zwei Golden Globes für die beste Musik und den besten Song ”Under the Sea”). Gemeinsam schufen sie eines der skurrilsten Stücke der
Musicalgeschichte: Little Shop of Horrors (ausgezeichnet als ”Bestes Musical 1983” - New York Drama Critics und mit dem Londoner ”Evening Standing Award”). Alan Menken
erhielt 1994 für seine Musik zu Disneys Die Schöne und das Biest eine Tony Award Nominierung sowie den Toronto‘s Dora Award. Howard Ashman wurde diese Ehre leider
nicht mehr zu Teil. Er starb am 14. März 1991 in New York City im Alter von 40 Jahren. Die zusätzlichen Texte für die Broadwayadaption steuerte Tim Rice bei, dessen Oeuvre
durch seine Zusammenarbeit mit Andrew Lloyd Webber und später mit Elton John gekennzeichnet ist.
Der Zeichentrick-Klassiker
Disneys Pläne für eine Zeichentrickverfilmung des Stoffs von der Schönen und dem Biest entstanden schon in den 30er und 50er Jahren des 20sten Jahrhunderts. Jedoch blieb
es über Jahrzehnte bei der Idee. Erst Roy Disney, Neffe des legendären Walt und geschäftsführender Vizepräsident der Disney Company, wagte sich Ende der 80er Jahre an die
Realisierung. Für Musik, Buch und Text zeichneten Alan Menken und Howard Ashman, später noch Linda Woolverton vertantwortlich. Während Ashman das verwunschene
Personal und die Rolle des Gastons in die Geschichte einflocht, ist es Woolverton zuzuschreiben, dass in der Disney-Verfilmung die Belle sehr eigenständig, mutig und stark
dargestellt wird. Disneys Zeichentrickmeisterwerk wurde zu einem farbenfrohen, gefühlvollen und vor allem zauberhaften Liebesfilm, der seine erfolgreiche Premiere am 13.
November 1991 feierte. Erstmalig in der langen Oscarhistorie wurde mit Beauty and the Beast ein Zeichentrickfilm in der Kategorie „Bester Film“ nominiert. Im selben Jahr wurde
der Film noch mit dem Oskar für die „Beste Filmmusik“ und dem Golden Globe als „Beste Komödie“ ausgezeichnet.
Der Ursprung der Geschichte
Die literarischen Wurzeln der Erzählung von der Schönen und dem Biest reichen bis in die griechische Mythologie und römische Dichtung zurück. Gegen Ende des 17.
Jahrhunderts wurden die überlieferten Stoffe meist sehr frei in die Neuzeit übertragen und durch zahlreiche Nebenhandlungen von moralischem Wert ergänzt. Die bekannteste
Version, die auch für diverse Verfilmungen und dem Musical als Vorlage diente, ist die Erzählung von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont. Ihre Version von „La Belle et La Bête“,
die 1756 in einer Zeitschrift zur Kindererziehung als lehrhafter „Dialogue entre une sage Gouvernante et plusieurs de ses Elèves“ veröffentlicht wurde zählt bis heute zu den
Klassikern der Märchenliteratur.
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Belle und das Biest Copyright: Stage Entertainment GmbH
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Die Handlung In einem kleinen Dorf im Herzen Frankreichs lebt die schöne Belle mit ihrem Vater Maurice und träumt davon, der Provinz eines
Tages den Rücken kehren zu können. Zurückgezogen von der Welt lebt ein in ein abscheuliches Biest verzauberter Prinz in
einem verwunschenen Schloss. Er hofft, durch die Kraft der wahren Liebe, von seinem Fluch befreit zu werden. Durch ein
Missgeschick Maurices, kreuzen sich die Wege von Belle und dem Biest auf magische Weise. Können die beiden zueinander
finden und ist Belle in der Lage für das hässliche Biest aufrichtige Liebe zu empfinden? Der verzauberte Hofstaat legt sich
mächtig ins Zeug, damit die beiden einander näher kommen. Die Zeit drängt, denn es bleiben nur noch wenige Tage, bis der
Zauber unumkehrbar wird. Endlich werden die ersten Zeichen einer aufkeimenden Romanze sichtbar, doch dann
überschlagen sich die Ereignisse. Als Belle in Sorge um ihren Vater das Biest verlässt und der eifersüchtige Gaston zum
Sturm auf das Schloss bläst, scheint die Verwandlung des Biests in seine ursprüngliche Gestalt aussichtsloser als je zuvor …
[© Stage Entertainment] |