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Zur Produktion im Berliner Admiralspalast:
Premiere: 17. Mai 09
Regie, Choreographie: Susan Stroman Einstudierung der Inszenierung: Nigel West
Einstudierung der Choreographie: Leigh Constantine Übersetzung: Philipp Blom, Lyrics, David Bronner, add. Lyrics, Michaela Ronzoni, Dialoge & Dramaturgie
Regieassistenz/ Wien (deutsche Dialoge): Viktoria Schubert Bühnenbild: Robin Wagner, Design; David Petersen, Associate; Ted Irwin, Short time consultant
Kostüm-Design: William Ivey Long Licht-Design/ Wien: Pia Virolainen Sound-Design/ Wien: Erich Dorfinger Zusätzliche Gags und Überarbeitung für Berlin:
Titus Hoffmann
Besetzung der Hauptrollen: Max Bialystock: Cornelius Obonya Leo Bloom: Andreas Bieber Ulla: Bettina Mönch Franz Liebkind:
Herbert Steinböck Roger de Bris: Martin Sommerlatte Carmen Ghia: Rob Pelzer
Am 17. Mai 2009 feiert „THE PRODUCERS – Frühling für Hitler“ im Berliner Admiralspalast seine feierliche Deutschlandpremiere.
Er sagt von sich, dass er wahrscheinlich der einzige Jude sei, der mit Hitler viel Geld verdient hat. Die
Rede ist von Mel Brooks, dem Altmeister der Komödie und des filmischen Klamauks. Seine schrille,
bunte Nazi-Klamotte ist eines der schrägsten und erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. Es lief jahrelang
am Broadway und im Londoner Westend. Das Stück um den ausgebufften Broadway-Produzenten Max Bialystock (Cornelius Obonya) und seinen Buchhalter Leo Bloom (Andreas Bieber), die einen
garantierten Flop produzieren wollen, wurde 2001 mit 12 Tony-Awards ausgezeichnet und löste nach 37 Jahren „Hello, Dolly!“ als das Musical mit den meisten Tony Awards ab.
„The Producers“gehört somit zu den erfolgreichsten Musicals der letzten 30 Jahre. Nach neun Monaten
im Wiener Ronacher kommt „THE PRODUCERS – Frühling für Hitler” an den bestmöglichen Spielort in Deutschland: den Admiralspalast in Berlin - dahin, wo der jüdische Humor zuhause war.
Der Admiralspalast freut sich über die Co-Produktion mit den VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN. Zum
brillanten Wiener Cast, der auch im Admiralspalast Broadway-Feeling verbreiten wird, gehören Cornelius Obonya (Max Bialystock), Andreas Bieber (Leo Bloom) und Herbert
Steinböck (Franz Liebkind). Unter der musikalischen Supervision von Adrian Manz spielt ein Berliner Orchester.
Im Rahmen der Deutschlandpremiere übergibt der Club der Berliner Filmjournalisten zum ersten Mal einen Ehren Ernst-Lubitsch-Preis. Der Ernst-Lubitsch-Preis für die beste
komödiantische Leistung im deutschen Film wird seit 1957 jährlich vom Club der Berliner Filmjournalisten verliehen. Die Idee, den nach Ernst Lubitsch benannten Preis zu stiften,
hatte Billy Wilder. Für Mel Brooks macht der Club der Berliner Filmkritiker eine Ausnahme.
„Mel Brooks’ mehrfach preisgekröntes Musical wurde am Broadway und in London bejubelt. Die Geschichte um zwei jüdische Gauner passt wie kein anderes nach Berlin, das
sich auf eine große Tradition jüdischen Humors besinnen kann. Und „THE PRODUCERS Frühling für Hitler“ passt perfekt in diese Zeit, in der große Gaunereien
Wirtschaftssysteme zum Einstürzen bringen. Gerade in turbulenten Zeiten wie diesen, braucht es Orte der Zerstreuung und vor allem Gründe zum Lachen. „THE PRODUCERS
Frühling für Hitler“ gehört für mich zum Besten vom Besten in Sachen schwarzem Humor. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass Mel Brooks den Ehren Ernst Lubitsch
Preis erhält.” Rita Baus, künstlerische Leitung Admiralspalast.
Weitere Informationen zu „THE PRODUCERS – Frühling für Hitler“ gibt es unter: http://admiralspalast.de/the_producers.aspx
„The Producers“ Kurzinhalt:
1959 am Broadway – der einst erfolgreiche Produzent Max Bialystock zeichnet sich in letzter Zeit durch handfeste, kostspielige Flops aus. Als Rettung in diesem Desaster
erweist sich Leo Bloom, ein kleiner, unbedeutender Buchhalter. Durch seine zündende Idee, wie man mit fast legalen Mitteln aus einem künstlerischen Flop einen finanziellen
Erfolg für das eigene Bankkonto machen kann, wird er zu Bialystocks Co-Produzenten.
Der Plan ist einfach Erfolg versprechend: Man überrede mit verzauberndem und verschlagenem Charme einige betuchte, alte Mädchen, die Kosten zu übernehmen und
verspreche jeder einzelnen den gesamten Gewinn der Produktion, suche das schlechteste Stück aller Zeiten, engagiere den unfähigsten Regisseur des gesamten Broadways
und besetze die Titelrolle mit dem unbegabtesten Darsteller aller Zeiten.
Mit dem schauderhaft glamourösen Stück „Frühling für Hitler“, dem schrilltuntigen Regisseur Roger de Bris mit Geschmacksverirrung und einem dem Nationalsozialismus all zu
eng verbundenen Autor des Stückes Franz Liebkind als Hauptdarsteller, scheinen die Ingredienzien für den perfekten Flop gefunden. Bialystock und Bloom sind siegessicher –
daraus wird die peinlichste Show, die der Broadway jemals gesehen hat! So peinlich, dass der Vorhang noch vor dem Vorstellungsende fallen muss. Damit könnten sie getrost
und finanziell abgesichert in Rio ein neues Leben beginnen.
Doch die beiden Produzenten haben die Rechnung ohne das Publikum gemacht: Die Show wird als geniale Farce verstanden und gerät zum unvermuteten Hit der Saison. Damit
beginnen für Bialystock und Bloom die Probleme erst richtig – wie sollen sie jemals den mehrfach vergebenen Gewinn von 100% an die Investorinnen zurückzahlen?
“The Producer” ist die Musicalversion des gleichnamigen ersten Spielfilms von Mel Brooks aus dem Jahre 1967 (deutscher Titel: “Frühling für Hitler").
Der Film ist eine in jeder Hinsicht respektlose Satire auf die Methoden des Showbusiness, dessen Absurditäten den Film zu wüsten Gags jenseits aller Geschmacksgrenzen
anstacheln. Albern, überdreht und weit entfernt von jeder politischen Korrektheit, wird vom Kulturbetrieb bis zum Faschismus gnadenlos alles durch den Kakao gezogen, was
dem Regisseur vor die Kamera kommt. Die Stars des 1968 mit dem Oscar für das beste Drehbuch ausgezeichneten Spektakels waren Zero Mostel und Brooks Dauer-Darsteller
Gene Wilder. "Einer der besten, irrsinnigsten Späße, seit die Marx-Brothers in die Oper einfielen." (Newsweek)
Mel Brooks ist jetzt auch verantwortlich für die Musicalversion.
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