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Musical: My Fair Lady
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Musical: My Fair Lady
Buch: Alan Jay Lerner Musik: Frederick Loewe Deutsche Übersetzung: Robert Gilbert
Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben
Nach Bernhard Shaws "Pygmalion" und dem Film von Gabrial Pascal
Uraufführung:
15. März 1956 New York, Mark Hellinger Theatre; 2.717 Aufführungen) deutschsprachige Erstaufführung: 25. Oktober 1961 (Berlin, Theater des Westens)
Die Hauptrollen bei der Broadway-Premiere wurden gespielt von: Henry Higgins: Rex Harrison Eliza Doolittle: Julie Andrews Colonel Pickering: Robert Coote
Alfred P. Doolittle: Stanley Holloway
Das Musical gewann im Jahr 1957 sieben TONY Awards: - Best Musical: "My Fair Lady"
- Best Leading Actor (Musical): Rex Harrison - Best Director: Moss Hart, Author (Musical): Alan Jay Lerner - Best Producer (Musical): Herman Levin Composer: Frederick Loewe
- Best Conductor and Musical Director: Franz Allers - Best Scenic Designer: Oliver Smith - Best Costume Designer: Cecil Beaton
Inhalt: Im edwardianischen London des
Jahres 1912 wettet der Sprachforscher Professor Higgins mit seinem Fachkollegen Oberst Pickering, dass er die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle trotz ihres schrillen Dialekts und ihrer
ordinären Sprache innerhalb von sechs Monaten vom ungestümen Cockneygirl zur feinen Dame der britischen Society mit gepflegter Ausdrucksweise erziehen kann. Mit äußerster Strenge unterweist
Higgins Eliza, bis sie endlich Sätze wie “Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen” fehlerfrei aussprechen kann. Bei dem Versuch, ihr Können erstmals beim Pferderennen in Ascot der
feinen Gesellschaft zu beweisen, feuert sie ihr Pferd mit derart ordinären Sprüchen an, dass einige der umstehenden Damen in Ohnmacht fallen, erweckt jedoch mit ihrer unkonventionellen Art
das Interesse des jungen Freddy Eynsford-Hill. Nach weiterem wochenlangen, kräftezehrenden Training wird Eliza schließlich beim Diplomatenball dank ihrer Schönheit und ihres perfekten
Auftretens die Attraktion des Abends. Obwohl er seine Wette nun gewonnen hat, behandelt Higgins Eliza auch fortan mit der ihm eigenen herablassenden Art als seelenloses Objekt. Als er ihr
zudem Undankbarkeit vorwirft, verlässt sie wutentbrannt sein Haus und will in ihr altes Umfeld zurückkehren. Doch selbst ihr Vater Alfred P. Doolittle, der durch Higgins’ Vermittlung vom
armen, stets optimistischen Müllkutscher zum wohlhabenden, aber mürrischen Mann wurde, will sie nicht mehr aufnehmen. Nach einer weiteren heftigen Auseinandersetzung mit der emanzipierten
Eliza im Hause seiner lebensklugen Mutter merkt der eingefleischte Junggeselle Higgins, der sich nur schwer zu seinen Gefühlen bekennen kann, wie sehr er sie vermisst. Als er
gedankenversunken ein Tonband mit ihren Sprachübungen anhört, kehrt Eliza zu dem Exzentriker zurück, der seine Freude darüber nur mühsam verbergen kann. ©: Verlag Felix Bloch Erben
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Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:
My Fair Lady Burgfestspiele Bad Vilbel Probenfoto Foto: Eugen Sommer
Premiere: 10. Juni 10
Regie: Egon Baumgarten Musikalische Leitung: Thomas Lorey Choreographie:
Angela Hercules-Joseph
Besetzung:
Henry Higgins: Stefan Nagel Eliza Doolittle: Sonja Tièschky Oberst Pickering: Erwin Bruhn Mrs. Pearce:
Inez Timmer Alfred Doolittle: Klaus Brantzen Freddy Eynsford Hill: Raphael Dörr Mrs. Eynsford-Hill u.a.: Ursula Ruperti Mrs. Higgins:
Rosemarie Wohlbauer Blumenmädchen: Constanze Fischbach Blumenmädchen: Mareike Hüsing Blumenmädchen: Elisabeth Markstein Jamie: Jan Schuba Harry:
Peter Trautwein
Es grünt so grün, Ich hab’ getanzt, heut’ Nacht und Mit ’nem kleenen Stückchen Glück. Die musikalischen Ohrwürmer sind auf ewig mit der zauberhaften Liebesgeschichte des Blumenmädchens
Eliza verbunden. Professor Higgins lehrt die ungebildete Blumenverkäuferin standesgemäßes Auftreten in der feinen Gesellschaft und erfährt, worauf es wirklich ankommt: Die Liebe.
Burgfestspiele Bad Vibel 2010 www.kultur-bad-vilbel.de
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Zur Inszenierung des Musiktheater im Revier (Gelsenkirchen):
Premiere: 30. Januar 10
Musikalische Leitung: Johannes Klumpp Nachdirigat: Clemens Jüngling Regie: Peter Hailer Choreographie: Kati Farkas Bühne:
Etienne Pluss Kostüme: Uta Meenen Chor: Christian Jeub
Besetzung:
Professor Henry Higgins: Joachim G. Maaß
Mrs. Higgins, Higgins Mutter: N.N. Eliza Doolittle: Judith Jakob Alfred P. Doolittle, Elizas Vater: Michael Tews Harry: Charles E.J. Moulton Jamie:
Wolf-Rüdiger Klimm Oberst Hugh Pickering: Karl Heinz Herber Freddy Eynsford-Hill: E. Mark Murphy Mrs. Eynsford-Hill: Annette Pilgrim
Mrs. Pearce, Higgins Hausdame: Christa Platzer Sechs Tänzer: Michelle Escano, Daniela Günther, Elisabeth Karner, Kevin Foster, Till Nau, Markus Schneider
Opernchor des Musiktheaters im Revier Neue Philharmonie Westfalen
Weitere Termine: 6., 13., 14., 20., 21. Februar, 13., 25., 28. März, 18. April, 09., 20., 25. Juni 10
Preise: von 10,00 Euro bis 40,50 Euro
„Warum lehrt die Kinder keiner richtig sprechen?“, fragt verstört Professor Henry Higgins, nachdem er das Blumenmädchen Eliza
Doolittle mit ihrem hemmungslosen Dialekt zum skurrilen Studienobjekt seiner Sprachmanie erkor. Mit Oberst Pickering wettet er, sie in nur sechs Monaten zur lupenrein sprechenden Herzogin
umzufunktionieren. Nach anfänglichem Chaos beim Diplomatenball wird Eliza zur Attraktion des Festes und endgültig zum Objekt der Begierde für Freddy Eynsford Hill. Higgins und Pickering
versäumen es im Zeichen ihres Triumphes, Eliza überhaupt noch wahrzunehmen. Sie will zurück in die Gosse, aus der sie kam. Aber dort akzeptiert man sie nicht mehr. Und Higgins ist von ihr
inzwischen abhängiger, als er es sich eingestehen mag. Eliza kehrt zu Higgins zurück, der – was für ein Ende! – verlangt, sie möge ihm seine Hausschuhe bringen. [© Musiktheater im Revier]
www.musiktheater-im-revier.de
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Zur Inszenierung des Theater Magdeburg:
Premiere: 24. Januar 09
Musikalische Leitung: Alexander Steinitz Regie: Nico Rabenald Choreografie: Cedric Lee Bradley Bühne: Heike Scheele, Eva-Maria Westerveld
Kostüme: Karin Alberti Projektionsdesign: Alexander Arnold Chor: Martin Wagner
Professor Henry Higgins: Markus Liske Eliza:
Tamara Weimerich/Ulrike Mayer u. v. m
My Fair Lady Theater Magdeburg Eliza Doolittle (Tamara Weimerich) Foto: Hans-Ludwig Böhme
Im Sommer 2008 begeisterte Regisseur Nico Rabenald mit seiner Umsetzung des Musicals „Titanic” auf dem Magdeburger Domplatz. Jetzt inszeniert er, zusammen mit seinem bewährten Team
Heike Scheele (Bühne) und Karin Alberti (Kostüme), den Musicalklassiker „My Fair Lady“ von Frederick Loewe.
Premiere ist am Sonnabend, 24. Januar, 19.30 Uhr, im Opernhaus. Die Titelrolle wird alternierend von Ulrike Mayer und Tamara Weimerich übernommen. Die musikalische Leitung liegt in den
Händen von Alexander Steinitz.
Was macht den Menschen aus, seine Herkunft oder seine Sprache? Phonetik-Professor Henry Higgins (Markus Liske) ist zutiefst vom Letzteren überzeugt. Als er vor der Londoner Oper wieder
einmal Dialektstudien betreibt, begegnet ihm das Blumenmädchen Eliza Doolittle, ein ganz besonders interessantes Exemplar mit fürchterlichem Cockney-Slang - und schon ist sein Ehrgeiz
angestachelt! Mit Kollege Oberst Pickering (Wolfgang Klose) wettet Higgins, dass er es schafft, innerhalb von sechs Monaten aus der verlotterten Straßengöre eine Lady zu machen. Die arme,
aber aufgeweckte Eliza ist von diesem Angebot fasziniert und willigt in die Sprach-Dressur ein. Und nach einigen Start-Schwierigkeiten scheint das Experiment auch tatsächlich zu gelingen -
wenn da nicht die Liebe ins Spiel käme … Wer kennt sie nicht, die berühmten Schlager von „Es grünt so grün“ über „Wäre det nich wundascheen“ bis „Hei, heute morgen mach’ ich Hochzeit!“?!
„My Fair Lady“ ist wohl der Inbegriff des „klassischen“ Musicals, mit Sicherheit aber eines der meistgespielten Stücke aller Zeiten. [© Theater Magdeburg]
www.theater-magdeburg.de
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Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:
Premiere: 8. November 08
Musikalische Leitung: Uwe Sochaczewsky Inszenierung: Iris Gerath-Prein Bühnenbild und Kostüme: Florian Etti Choreografie: Andrea Heil
Choreinstudierung: Christof Hilmer Dramaturige: Bodo Busse
Besetzung:
Prof. Henry Higgins: Dirk Schäfer Eliza Doolittle:
Simone Brähler / Annette Luig Alfred P. Doolittle: Armin Dillenberger Oberst Pickering: Wolfgang Vater Freddy Eynsford-Hill:
Brett Carter / Reinhold Schreyer-Morlock Mrs. Pearce: Helga Schoon Mrs. Higgins: Rosemarie Schubert Jamie: Jochen Elbert Zoltan Karpathy:
Klaus Krückemeyer u.a. Chor, Orchester, Extraballett und Statisterie des Staatstheaters Wiesbaden
Am Anfang war der Mythos – selbst beim Musical. In diesem Fall ist es die antike
Story eines ausgesprochenen Frauenfeindes, so wie es in den „Metamorphosen“ des Ovid überliefert ist. Der Künstler Pygmalion aus Zypern hatte schlechte Erfahrungen mit sogenannten „leichten“
Mädchen und hat sich beleidigt der Frauenwelt ab- und der Bildhauerei zugewandt. Allerdings auch das mit nur mäßigem Erfolg. In blindem Kunsteifer erschafft Pygmalion ein Elfenbeinstatue und
darin das Abbild der idealen Frau. Weil die Statue immer schöner und weiblicher wird, verliebt sich Pygmalion schließlich in sein selbst erschaffenes Kunstwerk und wird von Göttin Aphrodite
erhört, die er angefleht hat, dass seine künftige Frau doch so wie die Statue sein möge: Unter seinen glühenden Liebkosungen verwandelt sich die Statue in eine lebendige Frau. Aus dem etwas
verschrobenen Künstler Pygmalion hat der englische Dramatiker George Bernard Shaw die nicht minder skurrile Figur des ebenso selbstverliebten wie selbstherrlichen Sprachwissenschaftlers Henry
Higgins geformt, der mit seinem Freund Colonel Pickering wettet, aus der einfachen Blumenverkäuferin Eliza Doolittle eine vornehme Dame der feinen Londoner Gesellschaft zu machen. Allein
linguistisch eine schier unlösbare Aufgabe, denn Eliza nimmt in ihrem unmöglichen Straßendialekt auch kein Blatt vor den Mund. Das Experiment gelingt: Higgins bringt Eliza den Tonfall der
vornehmen Leute bei und auch alle anderen nötigen Benimmregeln. Bei einem Botschafterball misslingt das Experiment aber: Da sie von Higgins schlecht behandelt wird, verlässt Eliza ihren
Schöpfer. Wenn Higgins bei Shaw nur ein Zyniker und Frauenfeind ist, dann gewinnt er in dem Musical von Frederick Loewe und Alan J. Lerner menschlichere Züge, denn hier misslingt das
Experiment nur, weil sich Higgins wie Ovids Pygmalion in sein Geschöpf verliebt. Doch auch in der Broadway-Version des Stoffes bleibt der gesellschaftssatirische Grundton Shaws erhalten. Nach
dem großen Erfolg des 1913 in London uraufgeführten Stückes, das freilich einen großen Skandal verursachte, weil Eliza auf offener Bühne exzessive Schimpfwörter benutzt, ist sofort das
Kino auf den Stoff aufmerksam geworden. Für die Verfilmung mit Leslie Howard und Wendy Hiller in den Hauptrollen wurde George Bernard Shaw als Drehbuchautor mit dem Oscar ausgezeichnet. Doch
erst die Musical-Version unter dem Titel „My Fair Lady“ von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner, die nach einer Idee von Gabriel Pascal am 15. März 1956 mit Julie Andrews und Rex Harrison in
den Hauptrollen in New York uraufgeführt wurde, hat den Stoff weltberühmt gemacht. Dazu hat vor allem auch die Verfilmung aus dem Jahr 1964 von George Cukor mit Audrey Hepburn und Rex
Harrison beigetragen. Für das deutsche Theater hat Robert Gilbert den Londoner „cockney“-Akzent Elizas ins Berlinerische übertragen, um dem Sprachwitz des Stückes die soziale Fallhöhe nicht
zu nehmen. Bis heute hat das Musical „My Fair Lady“ nichts an szenischer Schwungkraft, pointiertem Humor und musikalischer Popularität eingebüßt. Die großen Songs wie „Ich hätt’ getanzt heut’
Nacht“, „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen“ oder „Wäre das nicht wunderschön“ sind längst zu Evergreens geworden, geben aber auch unverwechselbare musikalische Charakterporträts
der Figuren. Entwickelt sich Eliza von der vorlauten Rotznase, über das verunsicherte Mädchen zur selbstbewussten Frau, die Higgins schließlich den Marsch bläst, so findet das in der Musik
ebenso ein schönes Abbild wie die sentimentale Verliebtheit von Freddy Eynsford-Hill oder Higgins’ ewig nörgelnde Besserwisserei, die schließlich auch in Liebe umschlägt („Ich bin gewöhnt an
ihr Gesicht“). Higgins benutzt Eliza als ein Experiment am lebenden Objekt und scheitert letztlich an ihrer unverstellten Natürlichkeit. Der Versuch, das Blumenmädchen zu domestizieren, in
ein gesellschaftliches Muster zu zwängen, ist deshalb sinnlos, weil über Erziehung, sozialer Rolle, Anstand und dialektfreier Rede das pure Leben steht. Und das bricht über den gediegenen
Hausstand von Higgins wie eine Naturkatastrophe herein. Doch erst durch die allgemeinen Verwicklungen, Irrungen und Wirrungen zwischen mühseliger Umlautlehre, schickem Pferdrennen und
überflüssiger mütterlicher Fürsorge erwachen beide erst zum wahren Leben.
Zu Gast in MY FAIR LADY
Dirk Schäfer (Prof. Henry Higgins) studierte Schauspiel an der Hochschule „Mozarteum“ Salzburg. Nach einem Aufenthalt in Japan arbeitete er als Schauspieler und Sänger u.a. am Thalia Theater Hamburg, Staatstheater Oldenburg, den Bühnen Kiel, Hamburger Kammerspielen und dem Staatstheater Cottbus. Gastspiele führten ihn u.a. nach Lübeck, Braunschweig, zum Festival „Gewaltig Leise“ im Rahmen der Kieler Woche, an die Hamburger Kammerspiele und nach Nürnberg. Er hat außerdem in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen u.a. von ZDF, ARD und SAT 1 mitgewirkt. Dirk Schäfer war im Theater in Rollen wie Jason („Medea“), Zahnarzt („Kleiner Horrorladen“), Karl Moor („Die Räuber“) oder Frank`N`Furter („Rocky Horror Show“) zu sehen. An den Bühnen Kiel initiierte er den Jacques Brel – Abend „Doch davon nicht genug“, mit dem er erfolgreich gemeinsam mit seinem Ensemble „Trio Total“ gastierte und mittlerweile schon verschiedene andere Programme herausbrachte.
Armin Dillenberger
(Alfred P. Doolittle) hat sein Schauspielstudium in Frankfurt/Main absolviert, wo er auch ein sein erstes Engagement hatte. Es folgten Engagements an allen großen deutschen Schauspielhäusern wie Bayrisches Staatsschauspiel München, Schauspielhaus Düsseldorf, Freie Volksbühne Berlin, Berliner Ensemble und Schauspiel Leipzig. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt seit einigen Jahren in Kino und Fernsehen. So konnte man Armin Dillenberger in großen Kinoproduktionen wie „Good Bye, Lenin“ (Regie: Wolfgang Becker), „Wir können auch anders“ (Regie: Detlev Buck), „Die blaue Grenze“ (Regie: Till Franzen), „Hitler Kantate“ (Regie: Jutta Brückner) und „Mouth to Mouth“ (Regie: Alisson Murray) auf der Leinwand sehen. Im Fernsehen spielte er u.a. in „Dudeks letzter Fall“, „Ein Fall für zwei“, „Polizeiruf 110“, „SK Kölsch“ und „Tatort“.
[© Staatstheater Wiesbaden]
Opernforum zu MY FAIR LADY Wieso grünt in Spanien das Grün so grün? Warum hätt’ Eliza heut’ Nacht getanzt? Wieso wäre ein Zimmerchen
irgendwo so wunderschön? Diese und andere Fragen beantwortet das Produktionsteam. Mitglieder des Ensembles präsentieren musikalische Ausschnitte. Sonntag, 2. November 2008, 11.00 Uhr, Foyer
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Freunde des Hessischen Staatstheaters e.V.
www.staatstheater-wiesbaden.de
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Zur Inszenierung der Oper Graz:
Premiere: 11. Oktober 08 Musikalische Leitung: Marius Burkert
Inszenierung: Michael Schilhan Bühnenbild: Mignon Ritter Kostüme: Michaela Mayer-Michnay Dramaturgie: Birgit Amlinger
Choreographie: Allen Yu
Besetzung: Eliza Doolittle: Rene Schüttengruber, Dorit Machatsch Henry Higgins: Kurt Schreibmayer
Oberst Pickering: Gerhard Balluch, David McShane Freddy Eynsford-Hill: Martin Fournier, Taylan Memioglu Mrs Pearce: Fran Lubahn
Mrs Higgins: Uschi Plautz Alfred P.Doolittle: Gerhard Ernst Jamie: Dietmar Hirzberger Harry: Zoltan Galamb
Mrs Eynsford-Hill: Carolina Julia Astanei Butler: Jim Jolly Lord Boxington: István Szecsi Lady Boxington: Ulrike Hoffellner
1.Stubenmädchen: Babett Dörste 2.Stubenmädchen: Kathryn Birds Erster Obsthändler: Bernd Brunner Zweiter Obsthändler:
Jörg Rothenpieler Marktstandler: Andras Bognar Megaphonverkäufer: Benjamin Itene Mrs Higgins' Zofe: Valentin Iossifov
www.buehnen-graz.com
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Zur Produktion im Berliner Admiralspalast:
Premiere: 31. Juli 2008
Inszenierung: Peter Lund Musik Ltg.: Adam Benzwi Choreographie: Andrea Heil Bühne: Jürgen Kirner Kostüm:
Daniela Thomas
Besetzung:
Henry Higgins: Daniel Morgenroth Eliza Doolittle: Franziska Lessing Colonel Pickering: Anton Rattinger
Alfred Doolittle: Udo Kroschwald Freddie Eynsford: Dennis Jankowiak Mrs. Pearce: Dagmar Biener
Tänzer:
Isabelle Horn, Cora Wüthrich, Kathleen Herzer, Anja Kamanski, Franziska Forster, Juliane Maria Wolff, Wolfgang Schwingler, Andreas Röder,
Bernhard Niemeyer, Valentin Schmidt, Marco Billepp, Eric Rentmeister, Michel Gerald und Jeanette Classen.
ES GRÜNT SO GRÜN, WENN NEUKÖLLNER BLÜTEN BLÜHEN
MY FAIR LADY und Berlin – das ist schon eine ganz besondere Liebesgeschichte. Im Theater des Westens mit Paul Hubschmid und Karin Hübner DAS Aushängeschild gen Westen, dass man
den Anschluss an den künstlerischen amerikanischen Zeitgeist kein bisschen verloren hatte. Im Metropoltheater der leise Triumph, dass George Bernard Shaw den Beweis erbracht hat, dass
man auch als überzeugter Sozialist am Broadway Erfolge feiern kann.
Aber im Ernst: Dass MY FAIR LADY in beiden Teilen der Stadt gleichermaßen identitätsstiftend wirken konnte, sagt eine Menge über die Qualitäten dieses „Musical aller Musicals“. Ebenso ein
„kapitalistisches“ Aschenputtelmärchen wie brillant geschriebene Kapitalismuskritik; das muss man erstmal hinkriegen. Und ganz alleine hat George Bernard Shaw das ja auch nicht hinbekommen
. Da musste erst der gebürtige Wiener Frederik Loewe mit seinem Librettisten Alan Jay Lerner kommen und Melodien erfinden, zu denen sich laut Zeitgenossen George Bernard Shaw im Grabe
umgedreht hätte.
Hätte er wohl. Wer kann bei „Ich hätt` getanzt heut Nacht“ und „Es grünt so grün“ schon still sitzen? Vielleicht ist das das Geheimnis jeden wirklich geglückten Theaterstücks: Dass man es immer
von zwei Seiten sehen kann.
Diese beiden Seiten werden in der neuen MY FAIR LADY im Admiralspalast auf das Schönste neu zu entdecken sein. Schauspielerisch mit Daniel Morgenroth, Udo Kroschwald, Dagmar Biener
und Anton Rattinger erstklassig besetzt, musikalisch in den besten Händen von Adam Benzwi, der auch schon das sensationelle „Cabaret“ in der Bar jeder Vernunft aus der Taufe gehoben hat
und mit einer Eliza, die eine wirkliche Entdeckung ist. Aber das müssen echte Elizas ja auch sein.
Wie gesagt; MY FAIR LADY ist ein Aschenputtelmärchen. Und wo könnte ein Aschenputtelmärchen schöner spielen als auf einer großen Treppe? Bühnenbildner Jürgen Kirner hat eine Treppe
entworfen wahrlich eines Admiralspalast würdig. Choreographin Andrea Heil hat ausführlich elegantes aufsteigen und alkoholseliges runtertorkeln geübt und Kostümbildnerin Daniela Thomas hat
ebenfalls nicht daran gespart, Elizas Aufstieg in die Upper Class in allen erdenklichen Roben sichtbar zu machen.
Das alles in einer Regie von Peter Lund, der viele Jahre für kluges und intelligentes Musiktheater an der Neuköllner Oper gesorgt hat. Nicht die schlechteste Empfehlung für eine gelungene
„LADY“. Denn Eliza kommt zwar aus London, Aber so wie sie redet, kommt sie garantiert aus Neukölln. Was nie die schlechtesten Berliner waren.
Mit MY FAIR LADY präsentiert der Admiralspalast die erste große Eigenproduktion.
MY FAIR LADY - Die Geschichte zum Stück
Die 1913 erschienene Komödie „Pygmalion“ von George Bernard Shaw diente als Grundlage für das Musical und den Film MY FAIR LADY. In Ovids „Pygmalion“ ist der Künstler Pygmalion von
Zypern aufgrund schlechter Erfahrungen mit Frauen, die sich prostituierten, zum Frauenfeind geworden und lebt nur noch für seine Bildhauerei. Ohne bewusst an Frauen zu denken, erschafft
er eine Elfenbeinstatue, die wie eine lebendige Frau aussieht. Er behandelt das Abbild immer mehr wie einen echten Menschen und verliebt sich schließlich in seine Kunstfigur. Am Festtag der
Aphrodite fleht Pygmalion die Göttin der Liebe an: Zwar traut er sich nicht zu sagen, seine Statue möge zum Menschen werden, doch er bittet darum, seine dereinstige Frau möge so sein wie die
Statue. Venus erhört seinen geheimen Wunsch: Als er nach Hause zurückkehrt und die Statue wie üblich zu liebkosten beginnt, wird diese langsam lebendig.
George Bernard Shaw benutzt Ovids Darstellung für sein Schauspiel „Pygmalion“. Dieses erzählt die Geschichte des Professors Henry Higgins, eines selbstherrlichen Sprachwissenschaftlers,
der wettet, dass er eine arme Blumenverkäuferin, Eliza Doolittle, zu einer Herzogin der Londoner Gesellschaft machen könne, in dem er ihr beibringt, mit dem Akzent der hohen Gesellschaft zu
sprechen. Bei einer Botschafter-Party gibt er sie erfolgreich als Herzogin aus. Da sie von Higgins allerdings schlecht behandelt wird, verlässt sie ihn, ohne zu wissen, was sie tun wird.
Das Schauspiel löste damals einen Skandal aus, da es für die damaligen Verhältnisse geradezu exzessiv Schimpfwörter verwendet. So benutzt Eliza einmal das damals ordinäre Wort bloody (=
verdammt): Obwohl Eliza mit feinem Akzent sprechen kann, versteht sie wenig von dem, worüber man in der hohen Gesellschaft spricht. Als jemand sie fragt, ob sie zu Fuß nach Hause gehen
würde, antwortet sie: „Verdammt unwahrscheinlich!“ (bloody unlikely).
Die Uraufführung des Musicals mit der Musik von Frederick Loewe und Buch und Liedtexten von Alan J. Lerner fand am 15. März 1956 im Mark Hellinger Theater in New York statt.
Die kostenaufwendig inszenierte Uraufführung unter der Regie von Moss Hart mit Julie Andrews und Rex Harrison in den Hauptrollen wurde begeistert aufgenommen. So groß war der
Zuspruch, dass MY FAIR LADY sechseinhalb Jahre am Broadway lief und es auf insgesamt 2.781 Vorstellungen brachte. Die Nachproduktion der New Yorker Inszenierung im Londoner
Westend, ebenfalls unter der Regie von Hart mit Julie Andrews und Rex Harrison in den Hauptrollen, hatte zwei Jahre später, am 30. April 1958, im Drury Lane Theatre Premiere. In London lief
das Musical fünfeinhalb Jahre und erreichte 2.281 Vorstellungen.
Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 25. Oktober 1961 im Theater des Westens in Berlin statt. In der Inszenierung von Sven Aage Larsen spielten u.a. Karin Hübner, Paul Hubschmid,
Alfred Schieske, Friedrich Schoenfelder und Rex Gildo. Die Übersetzung in das Deutsche unter der Verwendung des Berlinischen ist von Robert Gilbert, eine an das Wienerische angepasste
Fassung stammt von Gerhard Bronner. Zuletzt war My Fair Lady 1996 mit Richard Chamberlain in der Rolle des Professor Higgins im ICC zu sehen.
Ab dem 31.07.2008 ist MY FAIR LADY nun endlich wieder in Berlin zu sehen und das an einem wahrhaft historischen Ort: Der Admiralspalast präsentiert als erste große Eigenproduktion den
Musicalklassiker.
GEORGE BERNARD SHAW
Shaw wurde 1856 in Dublin, Irland geboren. Er wuchs in problematischen Familienverhältnissen auf. Zuerst arbeitete er als kaufmännischer Angestellter, zog aber bald nach London, um als
Musik- und Theaterkritiker Fuß zu fassen. Zwischen 1879 und 1883 schrieb er fünf Romane, die allesamt von verschiedenen Verlagen zurückgewiesen wurden. Schließlich feierte er seine
ersten Erfolge als Musikkritiker bei der Zeitung „Star“, für die er meisterhaft ironische Kommentare schrieb.
Eine führende Rolle spielte Shaw in der intellektuellsozialistischen Fabian Society (Gesellschaft der Fabianer), die gesellschaftliche Veränderungen nicht revolutionär, sondern auf evolutionärem
Weg anstrebte. Dort konnte er seine politischen Ideen als Vortragsredner verbreiten. Shaw war einer der Urheber des Gründungsprogrammes der britischen Labourpartei. Weiterhin gilt Shaw
als Mitbegründer der London School of Economics and Political Science (LSE), in der auch heute noch die Shaw-Library seiner erinnert.
Shaw nahm sein Leben lang aktiv am politischen Geschehen teil. Ab 1897 war er jahrelang Ratsmitglied im Bezirk St. Pancras in London. Am Beginn des Ersten Weltkriegs veröffentlichte er 1914
einen großen Artikel, in dem er England und Deutschland zu Verhandlungen aufrief und blinden Patriotismus kritisierte. In den 1930er Jahren reiste er in die Sowjetunion; seine Werke wurde dort
mit Hilfe Artemi Chalatows verlegt.
Seine Karriere als Dramatiker begann er als Theaterkritiker bei der „Saturday Review“. Sein erstes erfolgreiches Stück „Candida“ erschien 1898. Es folgten mehrere Komödien, u.a. „Arms and
the Man“ (Helden) (1898), „Frau Warrens Beruf“ (1898), „Captain Brassbound´s Conversion“ (1900), „Major Barbara“ (1905) und „Androkolus und der Löwe“ (1912). „Pygmalion“ (1913) lieferte
später die Grundlage zum Musical und Film MY FAIR LADY.
Shaw war bis ins hohe alter von über 90 Jahren immer noch als Autor produktiv. In den späteren Jahren seines Schaffens widmete er den politischen Problemen der Gegenwart immer mehr
Aufmerksamkeit. Zu Lebzeiten gönnte sich Shaw als einzigen Ausdruck seines beträchtlichen Vermögens eines Rolls-Royce. Shaw starb im Alter von 94 Jahren in Ayot St. Lawrence, England.
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DANIEL MORGENROTH (Professor Higgins) Daniel Morgenroth wurde in Berlin geboren und studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Viele kennen Morgenroth von seiner Rolle in ROSAMUNDE
PILCHER IRRWEGE, ebenso wie von seinen zahlreichen weiteren Rollen in Fernsehproduktionen wie: „Siska – Seele im Nebel“, „Kreuzfahrt ins Glück“, „Meine wunderbare Familie“, „Der Alte“,
„Kunstfehler“, „Der letzte Zeuge“, „Ich schenk dir meinen Mann“ „1000 Meilen für die Liebe“, „Busman´s Paradise“, „Zaubergirl“, „Die Handschrift des Mörders“ u.v.m.
Im Kino war er u.a. zu sehen in: „Bergkristall“ von Joseph Vilsmaier, „Die Zeit nach der Trauer“ von Beate Neumann, „Adamski“ von Jens Becker“ und „Ich und Christine“ von Peter Stripp. Eine
langjährige Verbindung zum Deutschen Theater Berlin bescherte ihm eine Zusammenarbeit mit namhaften Regisseuren wie u.a. Thomas Ostermeier, Thomas Langhoff, Friedo Solter, Michael
Gruner und Gerardjan Reijnders.
Für seine Regiearbeit „Entdeckung des Vaters bei gemäßigt leichter Gartenarbeit“ erhielt Morgenroth u.a. den Friedrich-Luft-Kritikerpreis und den Förderpreis der Akademie der Künste.
FRANZISKA LESSING (Eliza Doolittle)
Franziska Lessing wuchs in Rostock auf. Das Rollenangebot der Lisa Houseman bei Dirty Dancing bekam Franziska Lessing noch während ihrer Ausbildung an der Berliner Universität der
Künste. Für sie ging damit ein Traum in Erfüllung. Denn schon in frühen Jahren gehörten für Franziska Lessing Schauspiel, Gesang und Tanz zu ihren Leidenschaften. Als sie dann den Film Dirty
Dancing sah, wusste sie, dass es nur einen Weg für sie geben könnte: den Weg auf die Bühne. Die Rolle der Lisa Houseman war das erste Engagement bei einer Großproduktion für die
talentierte Darstellerin. 2005 gewann Lessing den Bundeswettbewerb Gesang Berlin. Sie erhielt ein Stipendium der Gunter-Neumann-Stiftung und wurde für ihre hervorragenden Leistungen mit
dem Sonderpreis der Walter-Kaminski-Stiftung ausgezeichnet. Bereits vor ihrem Studium wurde sie als Studiosängerin für verschiedene Projekte engagiert. Im Sommer 2007 wurde Lessing
besetzt für die Rolle der Luise Meyer in der Welturaufführung von „Heidi 2“ an der Seebühne Walenstadt. Die Rolle der Eliza Doolittle ist ihre dritte Rolle bei einer großen Musicalproduktion.
ANTON RATTINGER (Colonel Pickering)
Anton Rattinger wurde in Möderbruff (Steiermark) geboren. Am Max-Reinhardt-Seminar in Berlin studierte er Schauspiel. An der Technischen Universität Berlin erlangte er 1983 den Abschluss
als Diplompsychologe. Seit 1975 ist Rattinger auf verschiedenen Bühnen zu sehen, ebenso wie in zahlreichen nationalen und internationalen Kinofilmen.
Rattinger wirkte u.a. mit in „Die bleierne Zeit“ (Margarethe von Trotta), „Stagefright“ (John Joest), „Le mur de Berlin“ (Yves Butler), „Dr. M.“ (Claude Chabrol“, „Te Rua“ (Barry Barclay),
„Karniggels“ (Detlev Buck), „Happy Weekend“ (Ed Herzog), „Der kalte Finger“ (Ralf Huettner), „Knocking on Heaven´s Door“ (Thomas Jahn), „Sommersturm“ (Marco Kreuzpainter). An den großen
Musicalbühnen im Theater an der Wien und dem Theater des Westens spielte er über die Jahre zahlreiche Hauptrollen. Ebenso kennt man Rattinger von seinen zahlreichen Engagements an den
gesamten Bühnen Berlins und in deutschsprachigen Raum – so war er zu sehen in: „Palme oder der Gekränkte“, „Komiker“, „Ärztinnen“, „CATS“, „Rocky Horror Picture Show“, „Was Ihr wollt“,
„Männer“ u.v.m. Rattinger ist zudem auch Gastdozent an der Universität der Künste Berlin.
UDO KROSCHWALD (Alfred Doolittle)
Kroschwald ist Absolvent der Theaterhochschule Leipzig. In den jungen Jahren arbeitete er als Tanzmusiker und Bühnenarbeiter, bis er ein Engagement in Magdeburg bekam. Es folgten
Engagements in Stendal und Berlin. Er hat mit vielen großen Theaterregisseuren zusammengearbeitet – von Lang, Langhoff, Kriegenburg, Gruner, Schall bis Ostermeier. Er war jahrelang Mitglied
des Ensembles des Deutschen Theaters Berlin. Aber Kroschwald ist nicht nur ein renommierter Theaterschauspieler, auch für seine zahlreichen Rollen in nationalen und internationalen
Kinoproduktionen sowie Fernsehproduktionen ist Kroschwald bekannt.
DENNIS JANKOWIAK (Freddie Eynsford)
Der erst 20-jährige Dennis Jankowiak aus Berlin ist Preisträger der Günter-Neumann-Stiftung und wahrlich eine Entdeckung für alle Musical-Liebhaber.
DAGMAR BIENER (Mrs. Pearce)
Die Berlinerin Dagmar Biener hat bereits im Alter von vier Jahren im Kinderballett des Friedrichstadtpalasts Berlin gesungen und getanzt und mit fünf Jahren ihren ersten Spielfilm gedreht: „STIPS“
mit Gustav Fröhlich. Viele weitere folgten, darunter mit zwölf Jahren „Freddy unter fremden Sternen“ mit Freddy Quinn. Schauspielunterricht nahm sie Anfang der 1960er Jahre bei Else Bongers
in Berlin. Es folgten Engagements am Renaissance Theater Berlin, sowie an der Freien Volksbühne Berlin und Theater am Kurfürstendamm. Eine langjährige Arbeit band Dagmar Biener ans
Hansa Theater. Und in den Jahren von 1974 bis 1992 war Dagmar Biener regelmäßig an der Tribüne tätig. In den letzten Jahren wirkte Dagmar Biener in zwei sehr populären Musicals mit: 1998
am Theater des Westens in „30 60 90° - durchgehend geöffnet“ und 2000 am Stella-Musical-Theater in dem Erich-Kästner-Musical „Emil und die Detektive“. Daneben zahlreiche Fernsehspiele
unter der Regie von Eberhard Fechner, Wolfgang Staudte, Peter Beauvais, Marianne Lüdcke, Günter Gräwert, Wolfgang Liebeneier, Claus-Peter Witt, Karl Fruchtmann, Michael Günther, Konrad
Sabrautzki, Horst Flick u.v.m.
PETER LUND (Regisseur MY FAIR LADY)
Peter Lund ist so etwas wie die Hoffnung des deutschen Musicals. Bekannt geworden ist er durch seine Produktionen an der Neuköllner Oper, die sich sowohl durch ungewöhnliche
Handlungen als auch durch “Bissigkeit, Knackfrische und Mut“ (DIE WELT) aus dem kommerziellen Einheitsbrei der Musical-Szene abhoben.
Mit MY FAIR LADY stellt sich Lund der Herausforderung, eines der schönsten und bekanntesten Musicals neu zu inszenieren. Im Gegensatz zu der Off-Bühne der Neuköllner Oper spricht der
Admiralspalast durch Größe und Lage ein breiteres Publikum an. Man darf gespannt sein, denn zwischen Lunds unkonventioneller Herangehensweise und wirtschaftlichem Erfolg liegt die
Zukunft des angestaubten Genres. My Fair Lady eignet sich bestens als Vorlage für Lund. Die Geschichte des Blumenmädchens aus einem Londoner Armenviertel, die sich durch den
Sprachunterricht bei dem Phonetiker Professor Higgins den gesellschaftlichen Aufstieg erhofft, ist ebenso bekannt, wie zeitlos. Die Existenznöte der Unterschicht und die Arroganz der
besitzenden Schichten, sind Themen, die an aktuelle Schlagzeilen von HARZ IV bis zu Managergehältern erinnern. Gute Vorraussetzungen also, um dem alten Musical-Hit neuen Glanz zu verleihen.
Geboren wurde Peter Lund am 30 12. 1965 in Flensburg. Während einer Vorstellung von „Samson und Dalila“ bei einem Besuch in der Maske verlierte er sein Herz an das Theater. Mit vierzehn
fing er an, in den Werkstätten des Landestheaters zu pinseln und zu sägen mit dem Ziel, Bühnenbildner zu werden. Mit sechzehn gründete er ein Marionettentheater, und brachte hiermit „Faust“,
„Zauberflöte“ und „Fledermaus“ auf die Bühne. 1983 wurde er von Komponist und Musiklehrer Joachim Marx zum ‚Regisseur‘ ernannt. Seine erste Produktion war die Kinderoper „Wittkopp“ auf
dem Domplatz zu Braunschweig nach einem Libretto von Margarete Rettich.
An der Bühnenbildklasse der HdK (heute UdK) abgelehnt, begann Lund daraufhin das Architekturstudium an der TU Berlin im Herbst 1985. Während einer Studienbesichtigung der
Beleuchtungsanlage der Deutschen Oper Berlin klopfte er an die Tür der Comparserieleitung. Am nächsten Morgen hatte er schon seine erste Probe als Statist in Hans Neuenfels Neuproduktion
von „Rigoletto“. 1986 gründete er mit Kollegen zusammen die Truppe „Comparserie & Co“. Nach einjähriger Probenarbeit wurde die Premiere der „Fledermaus“ in einer Fassung für acht
Schauspieler und ein Klavier im Sommer 1987 gefeiert. In den folgenden Jahren weitere Operettenbearbeitungen („Helena“ 1988, „Die Lustige Witwe“ 1989), diverse Hospitanzen bei Günter
Krämer, John Dew und Richard Jones. Schließlich die erste Uraufführung: „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“ nach dem Buch von Christine Nöstlinger und mit der Musik von Danny Ashkenasi im
Hebbeltheater. 1990 erster Kontakt mit Winfried Radeke und der Neuköllner Oper. Anläßlich Mozarts „Die Gans von Kairo“ (1991) erste Zusammenarbeit mit Ulrike Reinhard. Mit der Musik von
Danny Ashkenasi und Ermutigung von Maria Körber entsteht im Herbst 1991 das erste Originalbuch für das Kammermusical „Hexen“ im Intimen Theater. Der Erfolg der Bearbeitung der NS
-Operette „Hochzeitsnacht im Paradies“ („Der Spielverderber“ / 1992) ermutigt nach dem Architekturdiplom 1992 zum freiberuflichen Regisseursdasein. Erste Stationen: Das Theater Greifswald
„Zarah 47-wollte ihr das totale Lied?“ sowie das Theater am Kurfürstendamm „Othello darf nicht platzen“.
Mit der Unterstützung der Künstlerförderung erlebt im Frühjahr 1993 das Musical „No Sex“ auf der Bühne des KAMA-Theaters in Berlin seine Uraufführung und macht sich von dort auf den Weg
über die deutschen Stadttheater.
Ebenfalls mit Komponist Niclas Ramdohr entsteht 1994 die Art-Oper „Nero Kaiserkind“ und wird nach ihrer Uraufführung im Foyer des Theater des Westens arg kontrovers diskutiert. Ebenfalls
ein Experimen: die erste Zusammenarbeit mit Komponist Wolfgang Böhmer und den legendären „College of Hearts“. Das Kammermusical „Lothar, ich liebe dich! Oder - Vom richtigen Moment,
einem Pianisten die Finger zu brechen“ erlebt im Herbst 1993 seine Freiburger Uraufführung und wird drei Monate später vom Berliner Publikum fröhlich in Empfang genommen.
Nächste Station: Das Staatstheater Braunschweig. Intendant Jürgen Flügge stiftet die produktive Partnerschaft mit Ausstatterin Claudia Doderer; die Kurzoperetten „Die Schöne Galathee“ und
„Zehn Mädchen und kein Mann“ von Franz von Suppé machen 1994 den Anfang, „La Finta Giardinera“ (1995) und „Cosi fan tutte“ (1996) von Mozart werden folgen.
Parallel dazu immer wieder glückvolle und erfolgreiche Textbearbeitungen bzw. Inszenierungen an der Neuköllner Oper. Der Geist des Hauses passt hervorragend zu Lunds eigene
Experimentierfreudigkeit und Lust, Nachwuchs zu entdecken. Der Ausgrabung von E.T.A. Hoffmanns großer romantischer Oper „Aurora“ folgen die beiden mit neuem Text versehenen Opern
„Der bekehrte Trunkenbold“ von Ritter Gluck sowie „Die Freunde von Salamanka“ von Franz Schubert und schließlich 1995 gemeinsam mit Jakob Wurster das erste Originalbuch für die
Neuköllner Oper: „Na also - wird doch“ - die Reise eines mutigen Bonner Abgeordneten durch das hauptstadtunwillige Berlin mit der Musik von Winfried Radeke.
Anfang 1996 sucht die Neuköllner Oper einen neuen künstlerischen Leiter für ihr Direktorium. Nach kurzem Zögern wird gemeinsam mit Hausgründer Winfried Radeke und der Dramaturgin Ilka
Seiffert der Entschluss gefasst, die Produktionen und Spieltage der Neuköllner Oper bei gleich bleibender Subvention zu verdoppeln. Der Ritt über den Bodensee gelingt nicht zuletzt wegen
erfolgreicher und somit ertragreicher Produktionen wie „Blume von Hawaii“ (1996), „Hexe Hillary geht in die Oper“ (1997) und der ersten Koproduktion mit dem Studiengang Musical/ Show: 20
ausverkaufte Vorstellungen von Gershwins „Lady Be Good“ im Hochsommer 1997 markieren den Beginn einer überaus erfolgreichen Zusammenarbeit mit der HdK Berlin. Urlaub vom Neuköllner
Sparkurs gibt es in diesen Jahren immer mal wieder, so mit der gemeinsam mit Wolfgang Böhmer neu erfundenen Offenbach-Operette „Biene Maja“ 1998 in Basel, mit Majakowkis „Wanze“ am
Maxim-Gorki-Theater in Berlin und in Innsbruck mit Humperdincks „Hänsel und Gretel“ (beide 1999). Ebenfalls hoch willkommen bei schmalem Neuköllner Salär ist im gleichen Jahr der mit 10.000
DM dotierte Bölten-Becker-Preis für Librettisten.
Die Bearbeitung von „Orpheus in der Unterwelt“ für das Theater am Goetheplatz in Bremen ist für längere Zeit die letzte Inszenierung eines „Klassikers“.
Das Jahr 2000 ist das Jahr der Uraufführungen. Mit Wolfgang Böhmer entstehen „Der glückliche Prinz“ nach Oscar Wilde und der Sommerhit „SommerNachtTraum“ - dieser zugegebenermaßen
mit kräftiger Unterstützung Shakespeares. Ganz original ist dafür Niclas Ramdohrs Idee, mit „4x4“ jeweils vier Komponisten und Texter wild über kreuz in einem Konzert und einer CD-Produktion
zusammenzuspannen. Das Orchester des Theater des Westens begeistert sich für diese Idee und erhält trotzdem während der Hauptprobe in den Räumen der Neuköllner Oper seine Kündigung
. Harte Zeiten für Kultur. Das inspiriert Niclas Ramohr und Peter Lund flugs dazu, mit den „Krötzes“ ein weiteres Neuköllner Fanal in die Welt zu schicken. Die drei Generationen Frauenpower mit
TV- Appeal beerben das „Wunder von Neukölln“ und taugen in insgesamt fünf Folgen bestens als herzlich-pragmatische Vertreter neuer sozialer Verarmung.
Das Kammermusical „Baby Talk“ ist der Beginn einer überaus glücklichen Zusammenarbeit mit Thomas Zaufke, und schon bald krabbelt der musikalische Nachwuchs äußerst lebhaft über
Deutschlands Studiobühnen. Der Erfolg ermutigt zur großen Bühne, und „Cinderella paßt was nicht“ (2001) sowie „Elternabend“ (2003) entwickeln sich zu veritablen Blockbustern im Neuköllner
Maßstab. Die zweite lustvolle Partnerschaft produziert ebenfalls prächtigen Nachwuchs. Die jährliche Zusammenarbeit mit dem jeweils 3. Jahrgang des Studiengangs Musical/Show (UdK)
überzeugt nach anfänglicher Ausgrabungsarbeit wie Rodgers‘ „Boy from Syracuse“ (1998) und Loessers „How to succeed“ (1999) alle „Neuköllner“ Komponisten davon, eine Uraufführung mit
den begabten Jungdarstellern zu wagen. So 2001 Wolfgang Böhmers „Love Bite“, 2003 Niclas Ramdohrs „Panik Sound Club“ und 2005 Thomas Zaufkes „Erwin Kannes -Trost der Frauen“.
Peter Lund wird 2002 Professor und wechselt als Nachfolger des Studienganggründers Stanley Walden an die Universität der Künste. Die Neuköllner Oper bleibt als vertrauensvoller Partner
erhalten. Und Ausflüge ins Stadt- und Staatstheater gibt es mittlerweile auch wieder, mal weniger. Vor allem aber die Zusammenarbeit mit dem Theater der Jugend in Wien unter der Intendanz
von Thomas Birkmeir ermöglicht spannende Uraufführungen: Wolfgang Böhmers „Jumping Jack“ (2003) und „Herz Los“ (2004) sowie Niclas Ramdohrs „Elefantenmensch“ (2004), aber auch das
gefeierte Gastspiel von „Cinderella paßt was nicht“ im Jahre 2004. Dort wird auch 2006 „Der Gestiefelte Straßenkater“ von Thomas Zaufke das Licht der Welt erblicken. Und dann geht’s ganz
schnell wieder nach Berlin, wo Bernd Mottl nach „Elternabend“ einen weiteren Zaufke/Lund an der NO aus der Taufe heben wird: „Held Müller“ - ein terroristisches Heldeneopos aus heutiger
Zeit - garantiert nicht geschmackssicher und definitiv ein Experiment. Wie alles bisher.
ADAM BENZWI (Musikalische Leitung)
Adam Benzwi wurde 1965 in San Diego, Kalifornien geboren und lebt seit 1984 in Berlin. Bereits mit 12 Jahren absolvierte er seine ersten öffentlichen Auftritte als Pianist. Seit Jahren begleitet er
namhafte Künstler wie Helmut Baumann, Gisela May, Angelika Milster, Désirée Nick, Angela Winkler, Judy Winter und Daniela Ziegler bei ihren Solokonzerten. Benzwi ist Jurimitglied des
Bundeswettbewerbs Gesang. Bei Produktionen an diversen Theatern zeichnet er für das musikalische Arrangement und die musikalische Leitung verantwortlich, u.a. „Marlene – das Musical“,
Theater am Kurfürstendamm, „Marlene“ am Renaissance Theater, „Bezauberndes Fräulein“, Theater am Kurfürstendamm, „Acht Frauen“, Renaissance Theater. Zuletzt hob er das sensationelle
CABARET in der Bar jeder Vernunft aus der Taufe. Benzwi ist zudem musikalischer Leiter des Studienganges Musical/Show an der Universität der Künste in Berlin.
ANDREA HEIL (Choreographie)
Andrea Heil absolvierte den Studiengang Choreographie an der Schauspielschule Berlin, nachdem sie ihre Karriere als Musicaldarstellerin 1999 beendete. Fortan schuf sie Choreographien für
„Herz über Bord“ und „Schichtwechsel“ an der Neuköllner Oper, inszenierte „Die Flut“ von Boris Blacher und war als Co-Regisseurin an der Erstaufführung der Funkoper „Malpopita“ beteiligt. Zu
ihrem Repertoire gehören auch „Das Geheimnis der Mona Lisa“ in Saarbrücken, „Cabaret“ in Oldenburg und „Die Comedian Harmonists treffen Frau Luna“ in Berlin. Für die Ostseefestspiele
choreographierte sie 2005 und 2006 „West Side Story“ und „Hair.“
JÜRGEN KIRNER (Bühnenbild)
Kirner lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Visuelle Kommunikation und Bühnenbild in Kassel, Hamburg und Berlin. Er arbeitete als Assistent für u.a. Florian Etti und Robert Wilson. Seit 1998 ist
er als freier Bühnen- und Kostümbildner tätig. In Zusammenarbeit mit Aron Stiehl entstand 2004 am Theater St. Gallen „Zar und Zimmermann“. Im Bereich Musiktheater entstanden Produktionen
von „Werther“ (Stadttheater Krefeld), „Dollarprinzessin“ (Erfurt), „Topographicallayers“ und „Moving Mozart“ (Nationaltheater Mannheim), „Der kleine Horrorladen“ (Cottbus), „“Peter en de wolf“
(Amsterdam). Jürgen Kirner arbeitete über die Jahre in zahlreichen Musical-Produktionen mit Peter Lund zusammen.
[© Admiralspalast]
Infos / Tickets: 030.47 99 74 99/ www.admiralspalast.de
Preise: 26 – 69 Euro zzgl. VVK-GEbühren Spielort: Admiralspalast Theater, Friedrichstraße 101, 10117 Berlin
Mit freundlicher Unterstützung von: RBB Fernsehen, RBB Antenne Brandenburg, Berliner Zeitung, Siegessäule, TIP
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Zur Neueinstudierung der Wiener Volksoper:
Premiere der Neueinstudierung: 3. April 08
Dirigent: David Levi Regie: Robert Herzl
Bühnenbild: Rolf Langenfass Kostüme: Rolf Langenfass Choreographie nachSusanne Kirnbauer Choreographie nachGerhard Senft
Besetzung: Eliza Doolittle : Katharina Straßer / Johanna Arrouas Henry Higgins: Herbert Föttinger Oberst Pickering:
Peter Matic / Josef Luftensteiner Alfred P. Doolittle: Robert Meyer Mrs. Higgins: Louise Martini Mrs. Pearce: Ulli Fessl Freddy Eynsford-Hill:
Lukas Perman Mrs. Eynsford-Hill: Regula Rosin u. a.
1956 wurde „My Fair Lady“ mit Rex Harrison und Julie Andrews uraufgeführt und brachte es in
sechseinhalb Jahren auf 2717 Vorstellungen am New Yorker Broadway. Melodien wie „The Rain In Spain / Es grünt so grün“ oder „I Could Have Danced All Night / Ich hätt getanzt heut Nacht“
gingen nicht zuletzt dank der hinreisenden Verfilmung mit Audrey Hepburn und Rex Harrison um die Welt. Über 350 Mal wurde der Welterfolg in einer wienerischen Fassung an der Volksoper
gespielt. Peter Minich, Hans Kraemmer, Kurt Huemer und Michael Heltau sind unvergessliche Interpreten des Henry Higgins. Als Eliza gewannen Dagmar Koller, Helga Papouschek, Luzia Nistler,
Guggi Löwinger, Julia Stemberger und Martina Dorak die Herzen des Volksopernpublikums.
Nun wird das populäre Musical nach einer vierjährigen Pause von Robert Herzl mit zahlreichen Volksoperndebütanten neu einstudiert. Die musikalische Leitung hat David Levi inne.
www.volksoper-wien.at
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„My Fair Lady“ im Theater Augsburg Saison 04/05 Im Großen Haus „grünt es so grün“ mit einer frechen heutigen „My Fair Lady“.
Musical Fans sollten sich ranhalten. Die meisten Vorstellungen für die anstehende Musical-Produktion in dieser Spielzeit sind schon jetzt nahezu ausverkauft. Kein
Wunder, steht doch nach dem überwältigenden Erfolg der letztjährigen „Kiss me Kate“ erneut ein absoluter Publikumsliebling auf dem Programm: Frederick Loewes
„My Fair Lady“ mit seiner unnachahmlichen Bearbeitung des Pygmalion-Stoffes ist seit seiner Uraufführung am Broadway 1956 weltweit ein Bühnendauerbrenner:
Eliza Doolittle kämpft da auf ihre ganz spezielle Weise mit dem unerbittlichen Professor Henry Higgins, der sich zum Ziel gesetzt hat, aus der ungehobelten
„Rinnsteinpflanze“ eine Lady nach seinem Bild zu formen. Mit lähmenden Sprachübungen und unter Einsatz moderner Technik möchte er um jeden Preis seine Wette
gewinnen. Als Eliza zu rebellieren beginnt, entspinnt sich eine Romanze der ganz besonderen Art.
Premiere am 17. April, 19.00 Uhr, Großes Haus Theater Augsburg
Musikalische Leitung: Manfred H. Lehner; Inszenierung: Georg Mittendrein; Bühnenbild: Robert Schrag Kostüme: Heike Arndt
Es spielen:
Eliza Doolittle:
Gabriele Fischer Professor Henry Higgins: Stefan Sevenich Alfred P. Doolittle: Thomas Schneider Oberst Pickering: Rainer Etzenberg Mrs. Higgins:
Christel Leuner Freddy: Manuel Wiencke Mrs. Pearce: Christel Peschke
sowie: Markus Hauser, Reinhold Zott, Daniel Zaboj
Chor; Mitglieder des Ballett-Theaters, Statisterie
Es spielt das Philharmonische Orchester Augsburg
Weitere Termine: 23. April / 7. Mai / 3. u. 9. Juni 2005; ab 27.10. im Repertoire der Spielzeit 05/06
Einblick: So, 10. April 2005, 11.00 Uhr, Großes Haus Foyer I. Rang Mit Manfred H. Lehner, Georg Mittendrein, Jochen Heckmann, Sonja Zirkler,
Gabriele Fischer, Christel Leuner, Stefan Sevenich
Regisseur Georg Mittendrein
arbeitet zum ersten Mal in Augsburg. Der gebürtige Wiener, ehemalige Intendant in Altenburg, Bozen und Plauen-Zwickau und neuer Intendant der Clingenburg
Festspiele ist ein erfahrener Musical-Regisseur. Mit einer gemischten Besetzung aus Schauspiel-, Musiktheater- und Ballett-Theater-Ensemble verspricht seine „Lady“ eine bunte und
sinnenfrohe Inszenierung, die zugleich dem ernsten Kern der Geschichte gerecht wird. Die Handlung wird dabei aus Londoner Slums des frühen 20. Jahrhunderts in eine heutige Szenerie
rund um das Obdachlosenmilieu versetzt. In den Hauptrollen liefern sich die Publikumslieblinge Gabriele Fischer und Stefan Sevenich ein packendes spartenübergreifendes Spiel. Ballettdirektor
Jochen Heckmann sorgt dabei für den richtigen Schwung von den Hauptdarstellern bis zum Chor.
Das Stück wird nach den fünf Vorstellungen in dieser Spielzeit in das Repertoire der nächsten Spielzeit aufgenommen und dann ab 27. Oktober mit acht weiteren Vorstellungen zu sehen sein.
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Song-Liste:
- Overture - Why Can't The English - Wouldn't It Be Loverly - Elizabeths Entrance - With A Little Bit Of Luck
- I'm An Ordinary Man - Just You Wait - The Rain In Spain - I Could Have Danced All Night - Ascot Gavotte - On The Street Where You Live - You Did It
- Show Me Show Me Reprise - Get Me To The Church On Time - A Hymn To Him - Without You - Servant Song - Servant Song Part 2 - I've Grown Accustomed To Her Face
- Come To The Ball - The Embassy Waltz - Just You Wait Reprise
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