Kurzinfos Musicals N - Z
 


Napoleon

Musik:
Tomothy Williams
Buch: Andrew Sabiston / Timothy Williams
Texte: Andrew Sabiston

Londoner Westend-Premiere: 17. Oktober 00 (Shaftesbury Theater)



Creativ-Team der Londoner Aufführung:

Regie:
Francesca Zambello
Bühnenbild: Michael Yeargan
Kostüme: Marie-Jeanne Lecca
Licht: Rick Fisher
Projektionen: Jan Hartley
Ton: Martin Levan / Hendrik Maassen
Choreografie: Denni Sayers
Orchestrierung: Jonathan Tuick
Musikalische Leitung: David Charles Abell
 

Never Forget – Das Take That Musical

Uraufführung:
20. Juli 07 im Cardiff’s Millenium Centre
Westend-Premiere: 22. Mai 08 (Londoner Savoy Theatre, Previews ab 7. Mai 08)

Book by: Daniel Brocklehurst & Guy Jones
Director: Ed Curtis
Choreographer: Karen Bruce
Set Design: Bob Bailey
Costume Design: Chris Woods
Lighting Design: James Whiteside
Musical Supervisor & Vocal Arrangements: Mike Dixon
Orchestrations & Musical Arrangements: Chris Egan
Sound Design: Richard Brooker
Production Manager: Simon Gooding
Resident Director/Choreographer: Matthew Cole
Casting Director: James Orange
Musical Co-Ordinator: Steve Socci
Producer: Tristan Baker, Charlie Parsons, Bronia Buchanan
Associate Producer: Jason Haigh-Ellery


NEVER FORGET Song-Liste:

Act 1

Scene 1: Could it Be Magic
Scene 2: Pray
Scene 3: Never Forget
Scene 4: Take That and Party
Scene 5: It Only Takes a Minute
Scene 6: Pray / Babe
Scene 7: Do What You Like / Back for Good /Could it Be Magic / Never Forget

Act 2
Scene 1: Opening
Scene 2: Every Guy
Scene 3: Once You’ve Tasted Love
Scene 4: Love Don’t Live Here Anymore
Scene 5: Never Forget Reprise
Scene 6: Relight My Fire
Scene 7: A Million Love Songs
Scene 8: Never Forget
 


Das Newsical! - Das Nachrichten-Musical

Musik und Konzept:
Paul Graham Brown

Regie: John Norris
Regieassistenz: Björn Bugiel, Bea Rohner
Besetzung: Werner Bauer, Andreas Goebel, Verena Küllmer, Mirja Regensburg, Carolin Reifenberg, Vasiliki Roussi, Rolf Sommer und Ben Zimmermann

Aufführungstermine: 11.-15. November 2005, 19:30 Uhr (Eintritt frei)
16. November 2005, 20:00 Uhr (Wochenrückblick)

Vom 11. bis 15. November 05 gibt es DAS NEWSICAL! kostenlos zu erleben, jeweils um 19.30 Uhr vor der regulären Tribüne-Vorstellung.

Am 16. November kosten die Karten zwischen 10 und 18 Euro, ermäßigt 8 bis 12 Euro. Die Vorstellung findet um 20.00 Uhr statt. Tickets telefonisch ohne Vorverkaufsgebühr unter: 030 - 341 26 00.
Aufführungsort ist jeweils das Theater Tribüne, Otto-Suhr-Allee 18, 10585 Berlin-Charlottenburg


Jeden Morgen sind die Zeitungen gefüllt mit Geschichten. Einige sind klein und bleiben fast unbeachtet, andere zeigen uns, dass sich die Welt über Nacht verändert hat. Eine Nachricht kann etwas Amüsantes, Aufregendes oder Tragisches über unseren Kiez, unsere Stadt, unsere Welt erzählen.

Eine Woche lang wird DAS NEWSICAL!-Team jeden Tag eine Geschichte aus der Morgenpresse auswählen. Den ganzen Tag werden sie ein auf dieser Geschichte basierendes 10-minütiges Musical schreiben und die Aufführung proben. Abends um 19:30 Uhr wird es dann eine Aufführung der Tagesarbeit geben. Am Ende der Woche erleben Sie in einem Wochenrückblick alle fünf Geschichten der Woche.

Weitere Informationen:
www.dasnewsical.de  www.tribuene-berlin.de
Den Titelsong zu DAS NEWSICAL! Gibt es hier online zu hören:
www.dasnewsical.de/newsical_song.html (Externer Link)


Musik und Konzept: Paul Graham Brown
Paul Graham Brown studierte Musik und Drama am Bretton Hall College, University of Leeds, und war als Absolvent Gewinner des 'Department Composition Prize'.
Er arbeitete als hauptamtlicher Musiktheaterautor und -komponist für den North Kesteven District Council. Während dieser Zeit schuf er eine Vielzahl von Musicals, das ehrgeizigste davon "Only Birds and Angels", eine Geschichte über immerwährende die Faszination des Menschen vom Fliegen.
Paul hatte sein Deutschlanddebut mit seinem Musical "Bonnie und Clyde": UA Theater Heilbronn, danach Altonaer Theater, Hamburg und Deutschland/Österreich/Schweiz Tournee mit Nordtour GmbH, Theater Plauen/Zwickau, Leipziger Amateur Premiere. 
Sein neuestes Werk, "Fairystories" war Finalteilnehmer sowohl beim Global Search for Musicals (Cardiff/London, 2005) als auch beim National Alliance of Music Theatre Festival (New York, 2005). Es wurde im August 2005 am Village Theatre Festival of New Musicals präsentiert (Seattle, USA) und
wird jetzt von diesem Theater weiter entwickelt, zusammen mit The Theatre Building (Chicago) und The Academy of New Musical Theatre (Los Angeles).
Stücke von Paul Graham Brown sind im Verlag Felix Bloch Erben für den deutschen und internationalen Raum veröffentlicht.
Brwon ist auch als Vocal Coach und Dozent im Bereich Musical tätig. Gelegentlich ist er in England als Regisseur zu sehen, wo er kürzlich zwei Jugendtheaterprojekte inszeniert hat: "The Leap" und "Rita & the Forty Thieves".
Aktuelle Projekte in Entwicklung sind: "Akt mit Geige", eine Musical Comedy basierend auf Noël Cowards Lustspiel (in Zusammenarbeit mit Felix Bloch Erben und durch besondere Vereinbarung mit dem Noël Coward Estate), ein Musical über den Entfesslungskünstler "Houdini" und "The Time To Change", ein Musical mit den legendären Show-Zwillingen Alice und Ellen Kessler. Seit Januar 2005 wohnt Paul Graham Brown in Berlin.

    [© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]


NINE
[Musical nach dem Film “8½” von Federico Fellini]

Musik und Liedtexte: Maury Yeston
Buch: Arthur Kopit
Adaption aus dem Italienischen von: Mario Fratti
Deutsche Übersetzung: Lida Winiewicz und Ulf Dietrich

Uraufführung: 9. Mai 1982, 46th Street Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 21. Februar 1999, Theater des Westens, Berlin
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Der berühmte Filmregisseur Guido Contini ist in einer Sinn- und Schaffenskrise. Er versucht, in die entspannte Atmospäre eines venezianischen Kurbades zu entfliehen. Die gesamte weibliche Umgebung dort, die Angestellten, die deutschen Kurgäste, dazu alle in seinen Erinnerungen eine Rolle spielenden Frauen – Mutter, Geliebte, Musen – imaginieren sich zu einem Orchester; seinem Orchester, das er in gesteigerter Erregung dirigiert: eine obsessive Partnerschaft, aus deren Wechselspiel er bisher immer seine Inspiration bezog. Doch die ist versiegt. In Guidos Orchester werden laute Missklänge hörbar. Seine Frau Luisa verlangt endlich Klarheit. Carla, seine Geliebte, vermisst ihn in ihrem Schlafzimmer. Seine Pariser Produzentin bedrängt ihn, einen Film für sie zu machen. Und als sein jüngster Protégé Claudia Nardi bei ihm erscheint, weiß er nicht mehr weiter.

Er erinnert sich an Momente seiner Kindheit. Von Mutter und Tanten umsorgt und verwöhnt, von den Nonnen der Klosterschule streng behütet, von Frau Saraghina am Strand erotisch eingeweiht, sieht er sich als den kleinen Guido von 9 Jahren, der ihm hilft, sich selbst zu verstehen – von allen geliebt, spielte er für sie alle “bella figura”. Und er möchte es wieder spielen, das Stichwort von Claudia: “geliebter Casanova”. Erlöst und wie im Rausch inszeniert er die rettende Idee zu einem grandiosen Film über den Canale Grande des Lebens. Vor der Kulisse des venezianischen Karnevals spielt der Pultmagier noch einmal ganz groß auf und zelebriert mit seinem “Orchester” die Tarantella – eine Sternstunde des Eros. Ganz einfach für ihn... dieser Traum, wie für ein Kind. Der kleine Guido ist es dann auch, der ihn gereift aus den Trümmern seiner Lebensrealität zu seiner einzig wahren Liebe zurückfinden lässt.

    [© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]


Oklahoma!

Musik:
Richard Rodgers
Buch und Song-Texte: Oscar Hammerstein II
Vorlage: “Green Grow The Lilacs" von Lynn Riggs
Deutsche Fassung: Vivica Leder und Frank Thannhäuser

Uraufführung: 31. März 1943, St. James Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 24. August 1973, Berliner Musical-Produktion in Halle Münsterland, Münster
Originalrechte: The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

“Oklahoma!", nach dem Bühnenstück “Green Grow The Lilacs" von Lynn Riggs, brach nach der New Yorker Uraufführung 1943 alle Rekorde. Nach 2212 Vorstellungen in 5 Jahren und 9 Monaten war es bis 1961 das erfolgreichste Musical aller Zeiten. Rodgers und Hammerstein verzichteten auf große Shownummern und legten den Hauptakzent auf die Story mit integrierter Choreographie.

Das Stück Heimatgeschichte spielt 1907 unter den Pionieren des amerikanischen Südwestens auf dem zum Bundesterritorium werdenden Oklahoma. Auf der Bühne wimmelt es von markigen Cowboys und fleißigen Farmerinnen, die den amerikanischen Traum erleben wollen.

Bereits die Ouvertüre fasst die Hits von “Oklahoma!" in einem schmissigen Potpourri zusammen: “Oh, What A Beautiful Morning", “ Out Of My Dreams", “Kansas City", “People Will Say We’re In Love" und der unvergessliche Titelsong “Oklahoma".

    [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]


The Pajama Game

Musik und Song-Texte:
Richard Adler und Jerry Ross
Buch: George Abbott und Richard Bissell
Vorlage: “7 ½ Cents" von Richard Bissell
Deutsche Fassung: Klaus Günter Neumann und Helmut Zander

Uraufführung: 13. Mai 1954, St. James Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 3. Dezember 1956, Hessisches Staatstheater, Wiesbaden
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Eine ungewöhnliche Geschichte jenseits von Glitzer und Glamour erzählt das Musical “The Pajama Game". Die Rationalisierungsbestrebung eines Pyjama-Fabrikanten, der seinen Arbeitern einen gewerkschaftlich vereinbarten Zuschlag zum Stundenlohn von 7 ½ Cents vorenthalten will, ist das Thema.
Sid, der neue Betriebsleiter, gerät mit Babe, der Vorsitzenden der gewerkschaftlichen Kommission, in Konflikt über die Sparmaßnahmen in der Chefetage. Darunter leidet auch die Beziehung des Paares, das privat ein Herz und eine Seele ist, in der Berufswelt aber gegensätzliche Positionen einnehmen. Als Sid entdeckt, dass der Fabrikinhaber die Lohnerhöhung längst in den Verkaufspreisen berücksichtigt hat, werden die Kündigungen zurückgenommen.
Der Song “Hernando’s Hideaway" wurde zum Welterfolg. Sehr beliebt wurden auch “Hey There", “Steam Heat" und “Small Talk".

    [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]


Passion

Musik:
Stephen Sondheim
Buch: James Lapine
Song-Texte: Stephen Sondheim
Vorlage: “Fosca" von Ugo Tarchetti und der Film “Passione d’amore" von Ettore Scola

Uraufführung: 9. Mai 1994, Plymouth Theatre, New York
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Stephen Sondheim, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Musicalschöpfer, hat eine Vorliebe für ungewöhnliche Themen. Die Romanvorlage von Ugo Tarchetti und das Filmdrehbuch von Ettore Scola formte er zusammen mit James Lapin in ein opernhaftes Melodram um.

Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. Die Handlung spielt um 1862 in Mailand und in der italienischen Provinz. Der junge Offizier Georgi, der auf einen entlegenen Posten versetzt wird, macht im Haus des dortigen Vorgesetzten die Bekanntschaft von dessen Tochter Fosca, einer unverheirateten Frau von Ende 20, die kränklich und reizlos ist. Sie verfolgt den Offizier mit Leidenschaft. Obwohl Georgi in Mailand gebunden ist, bereitet er aus Mitleid der jungen Fosca ein Liebesglück, das in eine Katastrophe mündet.

Die sanfte Musik nimmt in ihrem Charakter Anleihen bei Ravel und Rachmaninow. “Passion" gewann vier Tony Awards, darunter bestes Musical und beste Partitur. Wegen seiner opernhaften Anlage ist es auch für Aufführungen mit einem Musiktheaterensemble geeignet.

    [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]


Pippin

Musik und Song-Texte:
Stephen Schwartz
Buch: Roger O. Hirson
Deutsche Fassung: Robert Gilbert

Uraufführung: 23. Oktober 1972, Imperial Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 10. Februar 1974, Theater an der Wien, Wien
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Die Titelfigur des Musicals ist Pippin (773–810). Er war der zweite Sohn Karls des Großen, jenes deutschen Kaisers, der von der Geschichtsschreibung als Herr des werdenden Abendlandes bezeichnet wird.
Pippin ist als Symbolfigur gedacht, als Gleichnis für die heute so oft diskutierte Frage der Notwendigkeit und Gefahren der Selbstverwirklichung. Er tritt mit hohem Anspruch auf, scheitert jedoch als Kriegsheld, Lebemann, Revolutionär, Politiker und entpuppt sich im Schatten seines großen Vaters als Versager. Doch Pippin lernt aus seinen Niederlagen und findet in der Liebe zu Katharina wahres Lebensglück und warmherzige Menschlichkeit.
Stephen Schwartz schuf eine Musik in softigen Rockklängen mit ironischen Rückgriffen auf Lieder des Vaudeville. “Pippin" gewann fünf Tony-Awards.

    [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]

    Herausragende Lieder:
    With You / Morning Glow
     

Promises, Promises (dt. Das Appartement)

Buch: Neil Simon (nach dem Film "The Apartment" von Billy Wilder und I. A. L. Diamond)
Musik: Burt Bacharach
Liedtexte: Hal David
Uraufführung: 1. Dezember 1968 (New York, Shubert Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 16. April 1970 (Berlin, Theater des Westens)

Zur Inszenierung des Berliner Theater am Kurfürstendamm
(unter dem Titel “Das Apartment”)

Premiere: 16. März 08
Voraufführungen: Freitag, 14. März und Samstag, 15. März
Auf dem Spielplan bis zum 25. Mai 08

Regie: Helmut Baumann
Bühne: Anja Wegener
Kostüme: Conny Lüders
Musikalische Leitung: Ferdinand von Seebach
Choreographie: Rüdiger Reschke

mit Helmut Baumann, Eva-Maria Grein, Nik Breidenbach, Axel Herrig, Anton Figl, Uli Krohm, Andreas Goebel, Sylvia Wintergrün, Melanie Haffke, Katharina Koch, Nini Stadelmann.

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Das Apartment
Theater am Kurfürstendamm, Berlin
“Schlüsselübergabe” (Nik Breidenbach, Axel Herrig und Eva-Maria Grein)
Foto: Thomas Grünholz

There´s no place like home! Nirgendwo ist es schöner, als in den eigenen vier Wänden. Doch was passiert, wenn das eigene Apartment zum Stundenhotel für die Kollegen wird?
Diese Geschichte erzählt „Das Apartment“, ein Musical von Neil Simon mit der Musik von Burt Bacharach, das Helmut Baumann am Theater am Kurfürstendamm inszeniert. Neben der Regie übernimmt er auch die Rolle des Dr. Dreyfuss. Für die Hauptrollen sind Eva-Maria Grein, Nik Breidenbach und Axel Herrig engagiert.

„Das Apartment“ erzählt die Geschichte von Chuck Baxter, der ein liebenswerter Kerl ist, beruflich jedoch eher auf der Verliererseite steht. In New York bewohnt er ein kleines Junggesellenapartment. Als er beginnt, seine Wohnung seinen Vorgesetzten für einige Stunden als Liebesnest zur Verfügung zu stellen, wird sein Leben jäh auf den Kopf gestellt. Die Gutmütigkeit des Sachbearbeiters spricht sich schnell herum und so muss er seinen Feierabend immer öfter draußen vor der Tür verbringen. Als er jedoch eines Tages auch Fran, in die er heimlich verliebt ist, in der Wohnung entdeckt, beschließt er, dass es so nicht mehr weiter gehen kann...

Die Erfolgsgeschichte von „Das Apartment“
1960 verfilmte Regie-Legende Billy Wilder die Geschichte des erfolglosen Sachbearbeiters C.C. Baxter. Die Hauptrolle übernahm Jack Lemmon, der später an der Seite von Walter Matthau in „Ein seltsames Paar“ weltberühmt wurde. Der Film wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet u.a. für die beste Regie und den besten Film.
Das Drehbuch von Wilder und I. A. L. Diamond diente als Grundlage für das Musical „Das Apartment“ (im Englischen „Promises, Promises“) von Neil Simon (Buch) mit den Liedtexten von Hal David. Burt Bacharach komponierte die Musik. Die Uraufführung fand 1968 in New York statt und erhielt mehrere renommierte Musical-Preise, u. a. den „Drama Desk Award“ für die Musik sowie zwei „Tony Awards“ für die Hauptdarsteller Jerry Orbach und Marian Mercer. Zudem war das Stück für den „Tony Award“ in der Sparte „Bestes Musical“ nominiert. Die deutsche Erstaufführung fand am 16. April 1970 im Theater des Westens in Berlin statt.

Der Komponist Burt Bacharach
Burt Bacharach schrieb zahlreiche Songs für Superstars wie Marlene Dietrich, Dionne Warwick und Aretha Franklin. Für den Filmklassiker „Butch Cassidy and the Sundance Kid“ schrieb er die Filmmusik. 1998 nahm er zusammen mit Elvis Costello das Album „Painted from memory“ auf. 2005 veröffentlichte er sein erstes Solo-Album „At this time“. Insgesamt landete Bacharach im Laufe seiner Karriere allein in den USA sechs Nummer-Eins-Hits. Im Februar 2008 wird der Komponist mit dem Grammy für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Helmut Baumann
Helmut Baumann war von 1984 bis 1999 Intendant des Theater des Westens. Baumann begann seine Karriere als Solotänzer an der Hamburger Staatsoper und arbeitete in dieser Zeit unter anderem mit Choreographen wie Balanchine und Cranko zusammen. Parallel zu seiner Tätigkeit an der Staatsoper begann er ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater. Seine ersten Choreographien fielen auf und so wurde er einer der Theatermacher, der die Gratwanderung zwischen Musik- und Sprechtheater, zwischen Oper und Musical meistert. Wichtige Stationen in seinem Leben waren: Thalia Theater Hamburg, Residenztheater München, Volksoper Wien, Opernhaus Zürich und das Schillertheater Berlin.
Als künstlerischer Leiter des Theater des Westens machte er dieses zum wichtigsten deutschen Musicalrepertoiretheater. Hier inszenierte er zahlreiche Erfolge: 1985 führte er bei der deutschen Erstaufführung von „La Cage aux Folles“ nicht nur Regie, sondern übernahm auch gleich noch die Hauptrolle der Zaza und wurde damit zum Publikumsliebling. Ebenso inszenierte Baumann „Cabaret“ und „My Fair Lady“. Unter seiner Intendanz standen Stars wie Eartha Kitt, Hildegard Knef, Helen Schneider und Angelika Milster auf der Bühne an der Kantstraße. Nach seiner Zeit am Theater des Westens inszenierte er u.a. das Musical „Victor/Victoria“ am Bremer Theater am Goetheplatz und eröffnete mit seiner Inszenierung von „Orpheus in der Unterwelt“ 2007 die Intendanz von Robert Meyer an der Volksoper Wien. Nach „Swinging Berlin – Tanzen verboten“ kehrt Baumann mit „Das Apartment“ an das Theater am Kurfürstendamm zurück.

Nik Breidenbach
... absolvierte seine Ausbildung im Tanz- , Gesang-, und Schauspielstudio Theater an der Wien unter der Leitung von Peter Weck. Nach seiner Ausbildung spielte er in zahlreichen Musicalproduktionen mit, u. a. in „Elisabeth“ als Kaiser Franz-Joseph am Theater an der Wien als Conferencier in „Cabaret“ und als Lumière in „Disneys Die Schöne und das Biest“. In der Wiener Welturaufführung von „Tanz der Vampire“ unter der Regie von Roman Polanski übernahm er die Erstbesetzung des Herbert.
In Hamburg spielte Breidenbach diverse Rollen am St. Pauli Theater, in Schmidts und Schmidts Tivoli, am Altonaer Theater sowie am Thalia Theater. Nach einer Reihe kleinerer Fernsehrollen gehört Nik Breidenbach seit 2007 fest zur Schauspielerriege der beliebten RTL-Daily-Soap „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“. Helmut Baumann engagierte ihn bereits für „Swinging Berlin – Tanzen verboten“.

Eva-Maria Grein
...studierte in New York und an der Bayerischen Theaterakademie August Everding Gesang, Tanz und Schauspiel ausbilden. Noch währenddessen war sie am Staatstheater am Gärtnerplatz und am Prinzregententheater engagiert und spielte dort u. a. in „Hello, Dolly“ und „On the town“. Direkt nach dem Diplom sammelte sie mit dem Kinofilm „Mädchen, Mädchen 2“ erste Erfahrungen vor der Kamera. 2005 übernahm Eva-Maria Grein die Hauptrolle in der ZDF-Telenovela „Tessa – Leben für die Liebe“. Vor kurzem spielte sie die Hauptrolle in der ZDF-Verfilmung „Im Tal der wilden Rosen“. Das Publikum des Theaters am Kurfürstendamm kennt sie aus den Produktionen „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ sowie aus „Swinging Berlin – Tanzen verboten“, in der sie ebenfalls unter der Regie von Helmut Baumann auf der Bühne stand.

Axel Herrig
... lässt sich nicht auf eine künstlerische Sparte festlegen. Er verkörperte zahlreiche Rollen in Opern, Operetten und Musicals und stand für TV-Produktionen vor der Kamera. Sein Gesangsstudium schloss er an der Musikhochschule Köln in den Fächern Opern-, Lied- und Konzertgesang mit Auszeichnung ab. Anschließend folgte ein langjähriges Engagement am Stadttheater Aachen. Dort spielte er zahlreiche Rollen in Opern und Operetten. 2000 übernahm er die Titelrolle im Musical „Falco meets Amadeus“. Mit dieser Rolle wurde der Bariton einem breiten Musicalpublikum bekannt.
2003 schlug Axel Herrig eine neue künstlerische Richtung ein. Mit dem Liederabend "Männer" begeisterten er und sieben Kollegen die Zuschauer in Deutschland, der Schweiz und Österreich mit einer 2-monatigen Tour des Theaters am Kurfürstendamm. Zuletzt war Axel Herrig in „Im Weißen Rössl“ am Grenzlandtheater Aachen zu sehen. [© Theater am Kurfürstendamm]

www.komoedie-berlin.de

RR_Musical_Motiv_m#ROMANCE - ROMANCE
Romantik ist das Licht, das die Dunkelheit erhellt ...

Buch und Liedtexte: Barry Harman
Musik: Keith Herrmann
Deutsch: Benjamin Baumann
Deutschsprachige Erstaufführung: 21. Februar 2008 (Hanau, Comoedienhaus Wilhelmsbad)

Zur Inszenierung der Stadt Hanau (Hanau Marketing GmbH, Fachbereich Kultur und Musical Theater Ensemble):

Das Broadwaymusical im Comoedienhaus Wilhelmsbad

Premiere: 21. Februar 08 (DSE)

Inszenierung, Bühne: Benjamin Baumann
Musikalische Leitung: Thomas Lorey
Choreografie: Anita Vidovic
Kostüme: Walter Baumann
Kostümatelier: Ute Nowak
Maske: Heidi Lauser
Requisite: Barbara Baumann / Karin Maurer
Licht: Gaby Mayer
Ton: Stefan Niemeyer

Ensemble:
Josefine / Monica:
Jeanne-Marie Nigl
Alfred / Sam: Michael Chadim
Sie / Barb: Anita Vidovic
Er / Lenny: Christian Schöne
Musicalband: Stefan Kreuscher (Kontrabass, E-Bass), Thomas Lorey (Piano, Keyboard), Dieter Plaue (Schlagzeug, Perkussion), N.N. (Saxophon, Flöte, Klarinette)


Inhalt

I. Akt des Musicals:
Die kleine Komödie
nach einer Novelle von Arthur Schnitzler
Wien um 1900. Eine elegante Dame und ein adeliger Herr sind gelangweilt von ihren Romanzen in der besseren Gesellschaft. Daraufhin verkleiden sie sich und versuchen auf spielerische Art ihrem Liebesleben neue Würze zu geben, was auch prompt gelingt ...

II. Akt des Musicals:
Das Sommerhaus
nach der Komödie „Das tägliche Brot“ von Jules Renard
Long Island (USA) in der Gegenwart. In einem idyllischen Sommerhaus in den Hamptons am Meer, versuchen zwei verheiratete Paare die Begriffe Treue und Untreue auf amüsante und zugleich nachdenkliche Weise für sich zu definieren ...


„Romance/Romance“ war ein großer Hit am New Yorker Off-Broadway und wurde mit 4 Outer Critics Circle Awards ausgezeichnet und für mehrere Tony Awards nominiert. 1988 schaffte das Stück dann den Sprung an den Broadway.
Das Libretto ist pointiert und humorvoll und die Musik ist eine gelungene Mischung aus Musical, Pop, Jazz, Operette und Volkslied. Sie wurde zudem äußerst farbenfroh für eine kleine Besetzung arrangiert. [Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main]

Pressestimmen zur Uraufführung in New York:
“A double-dollop of the romantic spirit, laced with a little cynical skepticism … The book and … lyrics are neat, adroit, and wittily pertinent … They very successfully suggest, in literary terms, romance for our time.” (New York Post)

“Lately the littlest big musical … has made it uptown … In a Broadway season so full of pretentiousness, this show is delightfully small scale.” (The New York Times)
 
 
Buch und Liedtexte
Barry Harman
begann seine Karriere als Autor für verschiedene Serien und Shows. Er erhielt zwei Tony-Nominierungen (bestes Buch und beste Liedtexte) und zwei Outer Critics Circle Awards für „Romance/Romance“. Er schrieb die Texte zu Off-Broadway-Erfolgen wie „Olympus On My Mind“ und wurde für seine TV-Arbeit dreimal mit dem Emmy Award und einmal mit dem Writers’ Guild Award ausgezeichnet.

Musik
Keith Herrmann
erhielt eine Tony-Nominierung (beste Musik) und den Outer Critics Circle Award für „Romance/Romance“. Lange Zeit war er Dirigent und Pianist bei „Cats“ am Broadway und musikalischer Leiter für viele andere Musicalproduktionen, Galas und Konzerte. (Quelle: S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main)

Autoren der Originalvorlagen
Arthur Schnitzler
(* 15. Mai 1862 in Wien; † 21. Oktober 1931 ebenda) war ein österreichischer Erzähler und Dramatiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne. Schnitzlers Werke beschäftigen sich häufig mit Themen wie Ehebruch (z.B. im Drama „Der Reigen“), heimlichen Affären und Frauenhelden („Anatol“, Dramenzyklus). Schnitzlers „Traumnovelle“ bildete die Vorlage für Stanley Kubricks Kinofilm „Eyes Wide Shut“. Schnitzlers Werk war bereits viel früher für das Medium Film entdeckt worden. Die erste Verfilmung erfolgte bereits 1914 („Liebelei“), namhafte Filmkünstler bedienten sich immer wieder seiner Stoffe (z.B. Max Ophüls, „Liebelei“ (1933), „Der Reigen“ (1950)).

Jules Renard (* 22. Februar 1864 in Châlons-du-Maine; † 22. Mai 1910 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. Er arbeitete zunächst als Rechtsanwaltsgehilfe, Hauslehrer und Jurist und begann ab 1886 Romane, Erzählungen und Dramen zu veröffentlichen. Er verfasste neben Romanen im Stil des Naturalismus auch Erzählungen und Schauspiele, wobei er in seinen Werken der psychologischen Beschreibung seiner Figuren einen höheren Stellenwert einräumte als der äußeren Handlung. Darüber hinaus wurde Renard als Verfasser treffender Zitate und Aphorismen bekannt. Zu seinen Theaterwerken zählen: „Das häusliche Brot“, Komödie, 1897; „Monsieur Vernet – von allen Seiten betrachtet“, Drama, 1903 und „Das tägliche Brot“, Komödie. (aus: Wikipedia, die freie Enzyklopädie)

Inszenierung, Bühne
Benjamin Baumann
Ausbildung: Studium der Theater- Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt/Main, private Musicalausbildung, diverse Workshops, Masterclass bei Michael Kunze Inszenierungen: Non(n)sense, Evita, Frau Holle, Aschenputtel, Der kleine Horrorladen, Die Taffetas, Snoopy, Country & Western Non(n)sense, Eating Raoul, Hexenjagd u.a. Übersetzungen: Bye Bye Birdie, Nunsensations!, Paris von Troja, Prinzessin Diana u.a. Gala/Konzerte: zahlreiche Auftritte als Sänger und Darsteller Sonstiges: diverse CD-Produktionen, Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises

Musikalische Leitung
Thomas Lorey
Ausbildung: Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main Theater/Musikalische Leitung: Non(n)sense (diverse Produktionen), Evita, Jesus Christ Superstar, 5 Guys Named Moe, City Of Angels, Die Taffetas, Tony n’ Tina’s Wedding, Der kleine Horrorladen, Harry und Sally, Eating Raoul, Country & Western Non(n)sense, Ein Abend im Club, Snoopy u.a.
Gala/Konzerte: Leitung und Arrangement diverser Gala- und Musicalkonzerte Sonstiges: diverse CD-Produktionen, Comedy-Musical-Trio mit J.-M. Nigl und F. Delosch

Choreografie
Anita Vidovic
(siehe Darsteller)


Darsteller:

Jeanne-Marie Nigl
(Josefine / Monica)
Theater: Disneys Der König der Löwen (Shenzi), Das Phantom der Oper (Ankleiderin und Confidante), Tanz der Vampire (Ensemble und Cover Rebecca), Evita (Ensemble), Snoopy (Lucy), Non(n )sense und Country & Western Non(n)sense (Maria Amnesia), Der kleine Horrorladen (Crystal), Eating Raoul (Donna), Frau Holle (Pechmarie) u.a. Programme/Shows: Das Lied das, jeder kennt (Soloprogramm 2007); Na, du gehst ja ganz schön ran (mit F. Delosch); Unexpected Songs (Soloprogramm 1999); diverse Galakonzerte Sonstiges: diverse CD-Produktionen, Kulturpreis des Main -Kinzig-Kreises

Matthias Pagani (Alfred / Sam)
Ausbildung: Theaterwerkstatt Mainz zum Schauspieler Musical: Les Misérables (Jean Valjean), Jesus Christ Superstar (Jesus und Judas), Harry und Sally (Harry), Evita (Che), Miss Saigon (Chris ), Sunset Boulevard (Artie und Joe Gillis), Vincent van Gogh (Theo), Kuss der Spinnenfrau (Valentin), Chess (Frederik) u.a. Schauspiel: Don Carlos (Carlos), Der zerbrochene Krug (Ruprecht), Träumereien um ein Sommerhaus (Robert), Kasimir und Karoline (Kasimir) u.a. Sonstiges: TV-Auftritte u.a. Tatort: Mordfieber; Synchron: Robin Hood (Serie); Joseph, König der Träume (Dreamworks): Gesangsstimme des Joseph

Christian Schöne (Er / Lenny)
Ausbildung: Diplom-Musicalausbildung in Frankfurt/Main, Hamburg und Wien Theater: Elisabeth – Die Legende einer Heiligen (Heinrich Raspe), Bonifatius (Gewilip), Evita (Magaldi), Alle Nonnen wieder (Pater Virgil), Ladies Night (Lombard) in Mannheim, Les Misérables (Ensemble), Chicago (Harrison), Der Hase und der Igel (Hase) bei den Brüder Grimm Märchenfestspielen, Sugar – Manche mögen’s heiß (Joe) u.a. Gala/Konzerte: zahlreiche Auftritte als Musicaldarsteller und Sänger Sonstiges: CD-Produktionen, Autor des Musicals Adam-Rampenlicht

Anita Vidovic (Choreografie, Sie / Barb)
Ausbildung: Musicalausbildung in Frankfurt, Zürich, Paris und New York Theater: Engagement am Theater des Westens in Berlin (diverse Rollen), Sunset Boulevard (Swing/Ensemble), Crazy For You in Mannheim, Osnabrück und Graz (Irene bzw. Tess) Country & Western Non(n)sense und Non(n)sense (Maria Leo), Die Taffetas (Cheryl), Snoopy (Sally und Lucy), Brüder Grimm Märchenfestspiele (diverse Rollen in Schauspiel und Musical) u.a. Gala/Konzerte: zahlreiche Auftritte als Tänzerin und Sängerin Sonstiges: Videoproduktionen, TV-Auftritte, CD-Produktionen, zahlreiche Choreografien


Termine und Vorverkauf:
21., 22., 23. & 24. Februar 07
8., 9, 10. & 11. Mai 08
18., 19. 20. & 21. September 08
27., 28., 29. 30. Dezember 08

Vorstellungsbeginn: 20.00 Uhr, am 24.02.,11.05., 21.09. & 28.12.08 zusätzlich auch um 15.00 Uhr (geschlossene Vorstellungen: 11.05.: 15 & 20 Uhr)

Preise:
Abendshow Nachmittagsshow Premiere
PG 1 33,00 € 31,00 € 35,00 €
PG 2 28,00 € 26,00 € 30,00 €
PG 3 23,00 € 21,00 € 25,00 €
PG 4 18,00 € 16,00 € 20,00 €
Diese Preise sind Endpreise inkl. aller Gebühren. Ermäßigung in Höhe von 7,- Euro erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende sowie Besitzer des Hanau -Passes oder der Ehrenamtscard.

Das Romantik-Arrangement
Beinhaltet 1 Glas Rosésekt, Pralinenherz und Programmheft der Show zu 7,00 € pro Person. Dieses Arrangement ist zusätzlich zu jeder Karte buchbar oder an der Abendkasse erhältlich.

Vorverkauf
Hanauer Anzeiger (Hammerstraße 9, Telefon 06181-2903 545) und Frankfurt Ticket RheinMain (am Markt 14, Telefon 06181-25 85 55) sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen im Rhein-Main -Gebiet.
Tickets: 069-13 40 400 und www.frankfurt-ticket.de
Weitere Infos auch auf: www.hanau.de


Silk Stockings (Ninotschka)

Musik und Gesangstexte:
Cole Porter
Buch: George S. Kaufman, Leueen MacGrath und Abe Burrows
Uraufführung: 24. Februar 1955 (New York, Imperial Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 5. Oktober 1974 (Linz, Landestheater)

Es waren die Altmeister Ernst Lubitsch und Billy Wilder, die es geschafft haben, mit ihrem Film "Ninotschka" selbst die Zeit des Kalten Kriegs in eine gleichsam rasante wie romantische Komödie zu verwandeln. Das Musical Silk Stockings basiert auf diesem Film und bietet zusätzlich die Weltklassemusik Cole Porters. Kein Wunder, dass das Stück zu einem der großen Erfolge der Broadwaygeschichte wurde, bei der Uraufführung mit Hildegard Knef in der Hauptrolle.

Inhalt:
Der russische Komponist Peter Iljitsch Boroff, der durch seine "Ode an den Traktor" berühmt geworden ist, gibt in Paris ein umjubeltes Konzert. Er erliegt den Verlockungen des "goldnen Westens" und macht keine Anstalten, wieder nach Moskau zurückzukehren. So schickt die Moskauer Kulturbehörde drei Beamte nach Paris, um Boroff zurückzuholen. Doch bald hört man auch von diesen Beamten nichts mehr, so dass die junge und absolut linientreue und hübsche Kommissarin Nina Yaschenko, genannt Ninotschka, in die Seinestadt entsandt wird, um die Sache zu regeln.

In der Zwischenzeit hat der amerikanische Theateragent Steve Canfield Boroff das Angebot gemacht, die Musik zu einem Film nach Tolstois "Krieg und Frieden" zu schreiben. Die drei russischen Kulturbeamten haben dieses Vorhaben ohne Moskaus Wissen genehmigt, vor allem, um selbst länger in Paris bleiben zu können. Als Ninotschka dort auftaucht, ist der Schreck erst einmal groß. Schon bald gesellen sich zu den politisch-ideologischen Verwirrungen auch noch die des Herzens, denn Ninotschka hat sich offensichtlich in den Agenten Steve Canfield verliebt – was sie sich allerdings mit Hilfe aller ihr zur Verfügung stehenden ideologischen Macht nicht eingestehen will. Zunächst kommt es zum Eklat, und Ninotschka kehrt nach Moskau zurück. Doch es gelingt Canfield mit einer List, sowohl sie als auch die russische Beamtentroika wieder nach Paris zu locken, so dass einem Happy End nichts mehr im Wege steht.


Cole Porter:
Cole Porter, eine der wichtigsten Persönlichkeiten des amerikanischen Showgeschäfts und neben Irving Berlin ungekrönter Herrscher des Broadway, wurde am 9. Juni 1891 in Peru, im amerikanischen Bundesstaat Indiana als Sohn eines reichen Plantagenbesitzers und Enkel eines ebenso begüterten Kohlemagnaten geboren. Als Erbe eines Millionenvermögens musste er zunächst Jura studieren, ehe er seiner Liebe zur Musik nachgab und ein entsprechendes Studium in Harvard aufnahm. Vom "Hobby" eines reichen Müßiggängers konnte dabei keine Rede sein. Porter erwies sich in jeder Beziehung als Profi.

Ehe er seine eigentliche Karriere begann, nahm er als Mitglied der französischen Fremdenlegion am 1. Weltkrieg teil. 1919 heiratete er die ebenfalls äußerst reiche Amerikanerin Linda Lee Thomas. Nach anfänglichen Misserfolgen eroberte er 1928 mit dem Musical "Paris" den Broadway. Es folgten die Musical-Erfolge Anything Goes (1934), "Jubilee" (mit dem Hit "Begin the beguine", 1935), "Around the World in Eighty Days" (1946), Kiss me, Kate (1948), Can-Can (1953) und Silk Stockings (Ninotschka) (1955). Viele davon wurden in ihrer Verfilmung geradezu legendär, Can-Can mit Maurice Chevalier, High Society mit Bing Crosby. Silk Stockings verhalf der jungen Hildegard Knef zu ihrem Durchbruch in Amerika.

Mehr als 500 Songs bezeugen über die Vielzahl der Musicals, Shows und Filme hinausgehend die künstlerische Vielseitigkeit und herausragende Produktivität Cole Porters. Nach einem Reitunfall und einer später erforderlichen Beinamputation zog sich der bis dahin immer im gesellschaftlichen Mittelpunkt stehende Komponist aus der Öffentlichkeit zurück. Am 15. Oktober 1964 starb er an den Folgen einer Nierenentzündung.

[ © Felix Bloch Erben, Berlin]

Zur Inszenierung des Staatstheater Nürnberg:

Premiere:
8. November 08
Oper aktuell, Soirée: 3. November 08 (18:00 Uhr; Einführungsveranstaltung mit dem Regieteam und Probenbesuch)

Musikalische Leitung: Kai Tietje
Inszenierung: Stefan Huber
Choreografie: Markus Buehlmann
Bühne: Harald Thor
Kostüme: Susanne Hubrich

Nina Yaschenko: Stefanie Dietrich/Anke Sieloff
Steven Canfield: Gaines Hall
Janice Dayton: Leah Gordon
Pjotr Iljitsch Boroff: Franz Frickel
Bibinski: Urs Affolter
Ivanov: Karl Heinz Herber
Brankov: Paul Erkamp
Markowitsch, Pierre Bouchard, Regisseur: Thomas Schumann
Hotelmanager, Kulturkommissar, russ. Funktionär: Kurt Schober
Telefonistin, Modefachverkäuferin: Alexandra Seefisch/Stefanie Dietrich
Zimmermädchen, Mannequin, Sonja: Cornelia Löhr
Zimmermädchen, Mannequin, Olga: Anna Maria Schmid
Hausdame, Mannequin: Kira Primke
Telefonistin, Ludmilla, Mannequin, Anja: Jeanette Claßen
Zimmermädchen, Vera: Katja Uhlig
Telefonistin, Ludmilla, Mannequin, Anja: Jeanette Claßen
Zimmermädchen, Vera: Katja Uhlig
Page, Choreograph: Chris Brewer
Hausdiener, Reporter, Napoleon: Joachim Quirin
Ober, Fabour, Reporter: Eric Rentmeister
Alexis: Jochen Schaible
Hausdiener, Reporter, Regieassistent, Grischa: Christian Sollberger
Hotelassistent, Reporter, Wanja: Frank Wöhrmann

www.staatstheater-nuernberg.de


Zur Inszenierung des Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen

Premiere:
29. September 06

Weitere Termine:
Sa. 07.10.06 / 19.30 Uhr Mi. 11.10.06 / 19.30 Uhr Sa. 21.10.06 / 19.30 Uhr
So. 22.10.06 / 18.00 Uhr Fr. 27.10.06 / 19.30 Uhr Sa. 28.10.06 / 19.30 Uhr
So. 29.10.06 / 18.00 Uhr Sa. 04.11.06 / 19.30 Uhr So. 05.11.06 / 15.00 Uhr
So. 05.11.06 / 19.30 Uhr Do. 16.11.06 / 19.30 Uhr Fr. 17.11.06 / 19.30 Uhr
So. 19.11.06 / 15.00 Uhr So. 19.11.06 / 19.30 Uhr Sa. 25.11.06 / 19.30 Uhr
Fr. 08.12.06 / 19.30 Uhr So. 10.12.06 / 18.00 Uhr Sa. 23.12.06 / 19.30 Uhr
So. 31.12.06 / 19.00 Uhr (Sondervorstellung) 

Songs in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dialoge in deutscher Sprache


Musikalische Leitung: Kai Tietje
Inszenierung: Stefan Huber
Choreografie: Markus Buehlmann
Bühne: Harald Thor
Kostüme: Susanne Hubrich
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek

Eine russische Geheimagentin, durchtränkt mit bolschewistischen Idealen, kommt in der Hochzeit des Kalten Krieges ins schrecklich kapitalistische und dekadente Paris. Dort wird sie in eine Romanze mit einem amerikanischen Filmagenten verwickelt und trägt zum ersten Mal Seidenstrümpfe (Silk Stockings). Beides beeinflusst entscheidend ihr Urteil über den Westen.

„Ninotschka“ ist der Film-Klassiker, in dem Greta Garbo als linientreue Nina zum ersten Mal auf der Leinwand gelacht hat. Der Film lieferte die Vorlage für Cole Porters letztes Bühnenwerk. In „Silk Stockings“ konnte er seinem Ruf als brillanter Gesellschaftssatiriker noch einmal alle Ehre machen. Ost und West, scheinbar unversöhnliche Gegensätze? Das Ganze spielt in Paris, und – „Paris Loves Lovers“ – die Liebe überwindet bekanntlich alle Grenzen.


Mit: NinaYaschenko – Anke Sieloff, Steven Canfield – Gaines Hall, Janice Dayton – Leah Gordon, Pjotr Iljitsch Boroff – Daniel Drewes, Drei russische Agenten – Joachim G. Maaß, Eric Minsk, Hus Affolter, Markovitch – Christoph Wettstein, Hotelmanager – Georg Hansen, Musical Ensemble, Ballett Schindowski, Neue Philharmonie Westfalen und Band

www.musiktheater-im-revier.de (extener Link)
 

Sing! Sing! Sing!
Ein Musical über die Andrews Sisters

von:
Mathias Christian Kosel
Uraufführung: Altonaer Theater, Hamburg


Sing! Sing! Sing!
Ein Musical über die Andrew Sisters
Komödie am Kurfürstendamm
1. Mai bis 10. Juli 05
von links: Alexandra Seefisch, Victoria Fleer, Katrin Gerken
Foto: Joachim Hiltmann


Komödie am Kurfürstendamm
1
. Mai bis 10. Juli 2005

„Bei mir bist Du schön“ hieß der Song, der die Andrews Sisters Ende der 30er Jahre über Nacht auf Anhieb weltberühmt machte. Es folgten Ohrwürmer wie „Rum and Coca Cola“, „Bella, bella, bella Marie“ und viele andere. Aus den Teenagern Maxene (Victoria Fleer), Patty (Alexandra Seefisch) und La Verne (Katrin Gerken) wurde die erste Girlgroup überhaupt.
„Wir haben das Zusammensingen nie als anstrengend betrachtet, weil es immer eine solche Freude war. Aber was uns drei betrifft: Wir waren unterschiedlicher als Tag und Nacht. Das einzige, was wir alle wirklich gemeinsam hatten – abgesehen von der Liebe zu unseren Eltern – war die Liebe zu unserer Arbeit. Für meine Schwestern, die eigentlich beide nie viel redeten, muss ich eine echte Nervensäge gewesen sein. Ich war immer diejenige, die sagte, ´Los, lasst uns proben, los tun wir dies, tun wir das´.“, erzählte Maxene über die Arbeit mit ihren Schwestern.

Die Andrews Sisters stammten aus Minneapolis und waren Töchter griechischer und norwegischer Einwanderer. Sie waren keine Pin-up-Girls sondern eher die netten Mädchen von nebenan. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor im Dezember 1941 entschlossen sich die drei zur Truppenbetreuung an die Front zu gehen. „Boogie gegen
Bomben, Rumba gegen Raketen, Hits gegen Hitler“, hieß das Programm, mit dem die „American Wartime Sweethearts“ auch beim Feind populär wurden.
In Amerika wurden die die drei lebensfrohen Ladies zu den Trostschwestern der Nation und waren damit äußerst erfolgreich. Sie nahmen über 600 Songs auf – unter anderem mit Hollywood -Größen wie Bing Crosby und Danny Kaye, hatten eine eigene Radiosendung und platzierten mehr Hits in den Charts als Elvis oder die Beatles. Sie wirkten in 17 Filmen mit und waren Vorbilder für die Supremes, die Pointers Sisters, Manhattan Transfer und Stars wie Bette Midler. Mit insgesamt 90 Millionen verkaufter Schallplatten sind die Andrews Sisters bis heute eine der erfolgreichsten weiblichen Gesangsgruppen aller Zeiten.
1954 verließ Patty die Gruppe, um eine Solokarriere zu starten. Ein Jahr später trat Maxene in ihre Fußstapfen. Doch die Trennung war nicht von Dauer. Die Schwester kamen 1965 wieder zusammen und versprachen einander, zusammen zu bleiben. In den folgenden Jahren hielt die Popularität des Trios an und sie präsentierten weiter ihre Hits und einige neue Songs. 1966 musste sich LaVerne aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen. Im Jahr darauf starb sie an Krebs. Patty und Maxene machten weiter und nahmen Joyce de Young in die Gruppe auf.

Mathias Christian Kosel hat das Musical über die drei unterschiedlichen Schwestern geschrieben und inszeniert und steht selbst als Bandleader Wally Weschler auf der Bühne.

Die Besetzung:

Maxene:
Victoria Fleer
Patty: Alexandra Seefisch
La Verne: Katrin Gerken
Wally Weschler: Mathias Christian Kosel

Sing! Sing! Sing!
Ein Musical über die Andrew Sisters
Komödie am Kurfürstendamm
1. Mai bis 10. Juli 05
von links: Katrin Gerken, Alexandra Seefisch, Victoria Fleer
Foto: Joachim Hiltmann


Das Musical „Sing Sing Sing“ spielte vom 1. Mai bis bis 10. Juli 2005 in der Komödie am Kurfürstendamm (Voraufführungen am 29. und 30. April)

 
www.komoedie-berlin.de .


SOFIES WELT (SOFIES VERDEN)

Musical nach dem Roman von: Jostein Gaarder
Libretto: Øystein Wiik
Musik: Gisle Kverndokk
Idee: Inger Schjoldager und Øystein Wiik

Deutsch: Verena Reichel
Uraufführung: 12.06.1998, Ettlingen, Schlossfestspiele

In ihrem Musical auf der Basis von Jostein Gaarders gleichnamigen Romanbeststeller nehmen Øystein Wiik und Gisle Kverndokk den Zuschauer auf eine schwungvolle und witzige Reise durch die Welt der Philosophie und Phantasie mit.

Kurz vor ihrem fünfzehnten Geburtstag taucht in Sofies Welt plötzlich ein merkwürdiger Mann namens Alberto Knox auf, der mit grundlegenden philosophischen Fragen und Briefen ihre Neugier weckt: Wer bin ich? – Woher komme ich? Alberto nimmt Sofie mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte des Denkens, die sich ihnen in Form einer bunten und witzigen Philosophen-Revue präsentiert. Sie besuchen den Marktplatz von Athen, begegnen dort u.a. Platon, Archimedes und Sokrates, landen auf dem Weg in die Neuzeit im Mittelalter zwischen, kommen mit so verschiedenen Typen wie Shakespeare, Kant, Hegel, Freud und Darwin in Berührung und geraten dadurch in ein Hin und Her zwischen Sein und Schein – ohne den Überblick zu verlieren. Die Spannung steigt noch, als beide herausfinden, dass sie selbst nur Figuren eines Buches sind, welches der UN-Offizier Major Knag gerade für seine ebenfalls fünfzehnjährige Tochter Hilde schreibt. Sofie und Alberto versuchen nun, aus Hildes Buch zu fliehen...

Der realen Welt wird eine poetische Phantasiewelt gegenübergestellt, in der die Autoren die verschiedenen Denkmodelle in musikalisch-lebendige Bilder umgesetzt haben. Jeder Philosoph hat seine eigene Show-Nummer, wobei die Musik bewusst verschiedene Stile zitiert: Sokrates klingt wie ein alter Hollywoodfilm, locker kommen seine Philosophenkollegen im Rhythmus von Jazz, Rap oder Walzer daher. Gegensätzliche Ideen bekämpfen sich als feindliche Gangs, die Planeten tanzen Tango, bei Darwin gibt´s Aerobic und im Café Freund den Blues.

Anlässlich der Uraufführung schrieb die Zeitschrift “musicals” im August 1998 über das Werk: “Ein Abend von der Sorte, die gut anfangen und immer besser werden, ein zauberhaftes, intelligentes Märchen von heute, spannendes Musiktheater mit originellen und witzigen Texten, mal flapsig, mal ergreifend aber immer wieder überraschend. Und Musik wie frisch vom Broadway.”

    [© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]


SONG AND DANCE

Musik:
Andrew Lloyd Webber
Liedtexte: Don Black
Deutsche Übersetzung: Michael Kunze

Uraufführung: 26. März 1982, Palace Theatre, London
Deutsche Erstaufführung: 10. Oktober 1987, Deutsches Theater, München
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Der erste Teil des Werks, der Liederzyklus “Tell Me On a Sunday”, wurde von Lloyd Webber als “one woman show” konzipiert und erzählt die Geschichte der jungen britischen Designerin Emma, die in New York und Kalifornien eine Reihe enttäuschender Liebesbeziehungen durchlebt. In einer tour de force kann die Solistin zwischen Melancholie, Comedy und Sarkasmus alle Schattierungen ihrer Sanges- und Darstellungskunst präsentieren. Der zweite Abschnitt, “Variations”, umfasst Orchestervariationen über das berühmte Thema von Niccolò Paganinis a-Moll-Caprice, das im modernen Klanggewand reizvoll neu beleuchtet wird und, von einem Tanzensemble choreographisch auf die Szene gebracht, einen abstrakteren Kommentar zu dem handfesten Liederzyklus abgibt. Durch den abschließenden Song “When You Want to Fall in Love”, den Hit der Show, werden die beiden Teile verklammert und einem bittersüßen Fazit zugeführt.

    [© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]


South Pacific

Musik:
Richard Rodgers
Buch: Oscar Hammerstein II und Joshua Logan
Song-Texte: Oscar Hammerstein II
Vorlage: “Tales of the South Pacific" von James A. Michener
Deutsche Fassung: Frank Thannhäuser

Uraufführung: 7. April 1949, Majestic Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 13. Februar 1999, Städtische Bühnen, Hildesheim
Originalrechte: The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

“South Pacific" wurde nach der Uraufführung nahezu 2000 Mal am Broadway gezeigt und mit dem Tony-Award als bestes Musical ausgezeichnet, ebenso die Hauptdarsteller Mary Martin und Ezio Pinza. Das Buch von Joshua Logan nach der Romanvorlage von James A. Michener erhielt den begehrten Pulitzer-Preis.
Das Musical erzählt auf dem ernsten Hintergrund der Kriegsereignisse im Pazifik 1942 bis 1945 die Liebesgeschichte zwischen einer Krankenschwester und einem französischen Plantagenbesitzer. Auch ein weiteres Liebespaar bewegt sich im Bannkreis eingewurzelter Rassenprobleme. “South Pacific" lebt von seiner Mischung aus Menschlichkeit, Friedensliebe, Toleranz und Sentimentalität, verquickt mit dramatischem Geschehen.
Die Partitur enthält einige der schönsten Songs für das Musicaltheater. “Some Enchanted Evening", “Bali Ha’i", "Happy Talk", “This Nearly Was Mine" und “Younger than Springtime" wurden auch in der gleichnamigen Verfilmung gesungen, die 1958 einen Oscar erhielt.

    [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]

Herausragende Lieder:
- Some Enchanted Evening
- Bali Ha´i
– This Nearly Was Mine

Zur Inszenierung des Staatstheater Kassel:

Premiere:
24. Oktober 09

Musikalische Leitung:   K. Tietje / A. Hannemann / W. Witten
Inszenierung: Matthias Davids
Bühne : Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme: Judith Peter
Dramaturgie: Stephanie Winter
Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti
Choreografie: Simon Eichenberger

Besetzung:

Nellie Forbush:
Kristin Hölck
Emile de Becque: André Bauer
Tochter von Emile: Seu-Hyun Ahn / Svenja Stark
Sohn von Emile: Quoc Bao Nguyen / Leon Demuru
Henry, polynesischer Diener: Ji Hyung Lee
Bloody Mary: Lona Culmer-Schellbach
Liat, ihre Tochter: Meriam Alsenz- Lounifi / Bianca Brunner / Leiliane Brunner
Luther Billis: Philippe Ducloux
Stewpot : Michael Clauder
Professor: Tim Ludwig
Lt. Joseph Cable: Matthias Stockinger
Captain George Brackett: Herwig Lucas
Lieutenant Buzz Adams : Udo Eickelmann  (
Yeoman Herbart Quale, Matrose: Frank Wöhrmann
Funker Bob McCaffrey, Matrose: Sven Olaf Denkinger
Seabee Morton Wise: Arthur Büscher
William Harbison: Martin Rüegg
Fähnrich Dinah Murphy: Sabine Roppel
Fähnrich Janet McGregor: Brea Cali
Fähnrich Connie Walewska: Lillian Stillwell  
Fähnrich Rita Adams: Leyla Postalcioglu  
Fähnrich Lisa Minelli: Elisabetta Lauro  
Oberschwester Pamela Whitmore: Jeanette Schäfer  
Fähnrich Sue Yeager: Anja Lang  (
(Fähnrich Bessie Noonan: Ann-Christin Förste  
Fähnrich Cora McRae: Doris Neidig  (
(Fähnrich Genevieve Marshall: Panagiota Tasiopulu  
*Angelika Schumann
Bali Hai Sängerin: Tae Ozaki
Bali Hai Sängerin: Nayeon Kim
Bali Hai Sängerin : Hyun-Jung Oh
Matrose Tom O´Brian: Benjamin Block
Matrose James Hayes: Cesar Augusto Cuenca Torres
Seabee Richard West: Ryan Mason
Seabee 1: Farley Isaac Johansson
Seabee 3: Michael Boley
Seabee 4: Stanislav Mickevic  (
Matrose 1: Sebastian Meder  (
Matrose 2: Nei Ferreira  (
Ensemble: Klaus Rothkegel
Ensemble: Manfred Bettenhäuser
Ensemble: Nils Zeuner
* Dariusz Bator
Banjo u.a.:Thorsten Drücker
Jazz-Bass: Heiko Pape
Drumset: Manfred von der Emde
Alt-Saxophon u.a: Rolf Rasch
Lead-Trompete: Björn Diehl / Johannes Rosenberger

www.staatstheater-kassel.de

Strike Up the Band

Musik:
George Gershwin
Text: Ira Gershwin
Buch, 1. Version: George S. Kaufmann
Buch, 2. Version: Morrie Ryskind (nach dem Buch der 1. Version)

Uraufführung 1. Version: 29. August 1927 (Long Branch/New Jersey, Broadway Theatre)
Uraufführung 2. Version: 14. Januar 1930 (New York, Times Square Theatre)

Deutsche Erstaufführung : 8. Dezember 2007 (Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier)

Zur Inszenierung des Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen:
 

StrikeUpTheBand-Foto_m©MartinMöller
Auf dem Käsegipfel: Anke Sieloff und Gaines Hall,
die beiden Hauptdarsteller der deutschsprachigen Erstaufführung von "Strike Up the Band" in Gelsenkirchen, wollen hoch hinaus.
Die beiden Künstler machen sich mit genügend Proviant in den Rucksäcken an den langen und mühseligen Aufstieg zur Spitze des Mount Emmental. (JH)
Foto: Martin Möller


Premiere: 8. Dezember 07 (Deutsche Erstaufführung)
Songs in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln - Dialoge in deutscher Sprache

Nach dem Erfolg „Crazy For You“ ist mit „Strike Up the Band“ wieder eines der frühen Gershwin-Musicals am MiR zu erleben, aus dem unvergessliche Songs wie „The Man I Love“, „Yankee Doodle“, „Soon“ und der Titelhit „Strike Up the Band“ stammen.

Musikalische Leitung: Kai Tietje
Inszenierung: Matthias Davids
Choreografie: Melissa King
Bühne: Knut Hetzer
Kostüme: Judith Peter
Chor: Christian Jeub
Dramaturgie: Johann Casimir Eule

Besetzung:
Horace Fletcher:
Joachim Gabriel Maaß
Mrs Draper: Eva Tamulénas
Joan Fletcher: Anke Sieloff / Leah Gordon
Jim Townsend: Gaines Hall
Anne Draper: N. N.
Timothy Harper: Patrick Schenk
Colonel Holmes: Wolfgang Beigel
C. Edgar Sloane: Frank Engelhardt
George Spelvin: Daniel Drewes

____ = Premierenbesetzung

Der Komponist George Gershwin
George Gershwin entstammte einer aus Russland emigrierten Familie und kam 1898 in Brooklyn zur Welt. Mit fünfzehn Jahren war George Gershwin bereits als Song Plugger tätig, und der Musikverleger Max Dreyfus beschäftigte Gershwin bald als Lohnkomponisten. Ohne akademische Ausbildung kannte Gershwin keinerlei Hierarchien der verschiedenen musikalischen Formen. Er assimilierte alles, was ihm zu Ohren kam: Jazz, Klassik, populäre Schlager und Theatermusiken. Als 1918 der Revuestar Al Johnson Gershwins Lied „Swanee“ in sein Repertoire übernahm, verhalf er dem Komponisten zu einem ersten landesweiten Hit.

Mit „Rhapsody in Blue“ gelang George Gershwin 1924 die Verschmelzung von Jazz und Klassik: „Ich spürte, dass der Jazz das Ergebnis aller in Amerika aufgestauten Energie war und als Basis ernsthafter sinfonischer Werke dienen konnte.“ Zum ersten Mal setzte sich ein Schlagerkomponist aus der Tin Pan Alley auch in internationalen Konzertsälen durch und errang die Anerkennung der „seriösen“ Musikwelt.
Im selben Jahr feierte Gershwin mit „Lady, Be Good!“ seinen ersten Musicalerfolg am Broadway. Die Liedtexte stammten von Gershwins Bruder Ira, dessen Zeilen dank einer lässigen selbstironischen Umgangssprache weit über dem Niveau der meisten Texte jener Zeit stehen und dem jazzigen Jargon der Musik entsprechen.

Der Einfluss des Jazz ist in Gershwins stark synkopierter, swingender Musik deutlicher spürbar als bei anderen Komponisten seiner Generation. Dem ersten gemeinsamen Song hatten George und Ira Gershwin 1918 den programmatischen Titel „The Real American Folk Song Is A Rag“ gegeben. Ihre wirkungsvolle Theatermusik erfuhr auch unabhängig von den Musical Comedies, für die sie komponiert wurde, große Verbreitung und diente oft Jazzmusikern als Grundlage zu Improvisationen.

Mit „Strike Up the Band“ setzten George und Ira Gershwin und der renommierte Librettist George S. Kaufman 1927 der Oberflächlichkeit ihrer bisherigen Komödien einen schärferen, satirischen Ton entgegen. Doch das Publikum war noch nicht reif für diesen Stil; das Stück fiel bei den Try-Outs in der Provinz durch – um dann 1930 auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise am Broadway einen um so größeren Triumph zu feiern.

Parallel zur Arbeit an musikalischen Komödien setzte Gershwin seine Laufbahn als Komponist mittlerweile klassischer Orchesterwerke wie „An American in Paris“ oder dem „Klavierkonzert in F“ fort. Seine beiden Karrieren führte er 1935, zwei Jahre vor seinem Tod, in der Jazzoper „Porgy and Bess“ zusammen.

Das Team

Kai Tietje (Musikalische Leitung)
Matthias Davids (Inszenierung)
Melissa King (Choreografie)
Knut Hetzer (Bühne)
Judith Peter (Kostüme)

Kai Tietje (Musikalische Leitung)
Kai Tietje absolvierte an der Musikhochschule Düsseldorf ein Studium als Toningenieur und machte anschließend seinen Künstlerischen Abschluss im Fach Dirigieren „mit Auszeichnung“. Von 1995 bis 2000 war er ständiger musikalischer Leiter des Theater Kontra-Punkt in Düsseldorf, Gastdirigent des Orchesters der Clara-Schumann-Musikschule, leitete freie Theaterproduktionen und schrieb zahlreiche Arrangements und eigene Kompositionen. Ebenso widmete er sich nebenbei immer der modernen U-Musik. Seit 1999 ist er Solorepetitor und Dirigent am Musiktheater im Revier, wo er neben zahlreichen Nachdririgaten „Das Salome-Prinzip“ zur Uraufführung brachte. Er zeichnete außerdem für die Musikalische Leitung der Musicals „Crazy For You“, „Anything Goes“, „nullvier – Keiner kommt an Gott vorbei“ und „FAME“ verantwortlich und wird in der Spielzeit 05/06 die Musicalproduktionen „The Life“ und „Strike Up the Band“ leiten.
Kai Tietje ist Preisträger des Gelsenkirchener Theaterpreises 2002 und seit der Spielzeit 04/05 koordinierter Erster Kapellmeister.

Matthias Davids (Regie)
Matthias Davids war zunächst Musicaldarsteller – u. a. stand er in „Jesus Christ Superstar“ in Gelsenkirchen auf der Bühne -, bevor er sich dem Regiefach zuwandte. Vor allem im Bereich Musical gehört er zu den gefragtesten Regisseuren im deutschsprachigen Raum und inszenierte zahlreiche Ur- und Erstaufführungen, zuletzt das Musical „Deep“ in Zürich. Engagements führten ihn u. a. an das Staatstheater Saarbrücken, das Capitol-Theater Düsseldorf, an das Theater des Westens und an das Nationaltheater Mannheim. Seine Erstaufführung von „Saturday Night Fever“ im Musical Dome Köln wurde mit dem Zuschauerpreis der ARD als „Bestes Musical 2000“ ausgezeichnet. Daneben inszenierte er aber auch zahlreiche Opern und Operetten, wie z.B. „Die Hochzeit des Figaro“ in Münster, „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ in Mannheim oder „La Bohème“ am Landestheater Linz. Weitere Projekte in den letzten Jahren waren „Miss Saigon“ in St. Gallen und „Anatevka“ an der Volksoper Wien. Für das MiR inszenierte er in den letzten Jahren die Erfolgsproduktionen „Crazy For You“ und „nullvier – Keiner kommt an Gott vorbei.“.

Melissa King (Choreografie)
Melissa King studierte an der Yale University Politikwissenschaft. Danach arbeitete sie als Tänzerin in verschiedenen Tanzcompagnie und wechselte schließlich zum Musical. Nach verschiedenen Verpflichtungen Darstellerin, Dance Captain und Choreografieassistentin, arbeitet sie mittlerweile freischaffend als Choreografin. Engagements führen sie u.a. nach Linz, Dortmund, Berlin und Kassel. Nach der Künstlerischen Leitung für „Chicago“ in Wien, Berlin, München und Basel war sie Associate Director für die „Chicago“-Produktion in Buenos Aires und Director in Moskau. Sie arbeitet außerdem für Sprechtheater und Varietees sowie für Werbe- und Videoproduktionen. Regelmäßig arbeitet sie mit Matthias Davids zusammen, so auch bei den oben genannten Musical -Produktionen am MiR. Hier entwickelte sie außerdem für das Musical „The Life“ die Choreografie.

Knut Hetzer (Bühne)
Nach dem Studium der Angewandten Malerei wurde Knut Hetzer Ausstattungsleiter an der Landesbühne Esslingen und am Landestheater Salzburg. Seit 1987 freischaffend führten ihn Engagements u.a. an die Berliner Kammerspiele, ans Nationaltheater Mannheim, an die Alte Oper Frankfurt, ans Münchner Staatsschauspiel, das Staatstheater Saarbrücken sowie die Oper Zürich . Dabei stattet er sowohl Musicals wie „Chicago“, „Cabaret“, „Rocky Horror Show“, „West Side Story“, „Tommy“, „Hair“ oder „Sweeney Todd“ aus, verschiedene Produktionen der Choreografin Birgit Scherzer sowie die Revue „Glanzlichter“ am Friedrichstadtpalast Berlin. Zudem arbeitete er als Ausstatter für zahlreiche Opern, u.a. „Der Barbier von Sevilla“, „Lohengrin“, „Così fan tutte“, „Figaros Hochzeit“, „Der Silbersee“ und „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“. Daneben Ausstellungsgestaltungen und Installationen, z.B. für „Kulturstadt Weimar“ das „Virtuelle Goethe Gartenhaus“ oder für den Monaco-Pavillon der Weltausstellung in Hannover 2000. Am MiR setzte die Bühnenbilder für "Crazy For You" (2002/03) und das Schalke-Musical "nullvier - Keiner kommt an Gott vorbei." (2003/04) um.

Judith Peter (Kostüme)
Die Kölnerin Judith Peter studierte Modedesign an der Fachhochschule Trier und hatte von 1992 bis 1993 ein Stipendium für den Bereich Modedesign an der Universidad Politcnica in Madrid. Nach ihrem Studium arbeitete sie für verschiedene Produktionen wie „Rigoletto“ und „Lucia di Lammermoor“ in Bogota, für die Musicals „Evita“, „Chicago“, die Schauspiele „Wallenstein“ und „Lysistrata“ bei den Festspielen in Ettlingen. Es folgten Kostümentwürfe für „Alice im Wunderland“ in Köln und „Sofies Welt“ in Oslo. Judith Peter hat außerdem für verschiedene Fernseh- und Videoproduktionen und für die Gastspielproduktion von Cäcilia Wolkenburg an der Oper der Stadt Köln (1995-2002) Kostüme entworfen. Mit Matthias Davids hat Judith Peter bereits als Kostümbildnerin von "Mann von La Mancha" in Nürnberg und „Anatevka“ an der Volksoper Wien zusammengearbeitet.
Am MiR entwarf Sie die Kostüme für "Crazy For You" und das Schalke -Musical "nullvier - Keiner kommt an Gott vorbei." [ © Texte: Musiktheater im Revier]


www.musiktheater-im-revier.de


Inhalt:

Angesiedelt in den USA und der Schweiz, lädt das Gershwin-Musical „Strike Up The Band“ die Zuschauer zu einer ironischen Zeitreise ein durch die Welt der wilden 20er-Jahre ein, gewürzt mit Gesellschaftskritik und Satire. 

Der amerikanische Käsefabrikant Fletcher steht mit seinem Produkt in Konkurrenz zu dem aus der Schweiz importierten Käse. Um seine Marktanteile weiter auszubauen, gründet er eine Privatarmee, um die Schweiz politisch und wirtschaftlich zu bezwingen. Seine Tochter hat sich in einen Reporter verliebt, der Kritik an Fletchers Feldzug und der Qualität seines in Amerika hergestellten Käses öffentlich äußert. Der Journalist schwenkt aber auf Fletchers Seite um, bezwingt als oberster Kriegsführer die Schweiz, um anschließend in einen Krieg gegen Russland zu ziehen, um den Kaviar billiger zu machen.

Die Partitur von Gershwin enthält eine Fülle von Songs, die zu Evergreens wurden, darunter „The Man I Love“ und „Strike Up The Band“ und als Erweiterung aus der 2. Fassung von 1930 die Hits „Soon“ und „I’ve Got A Crush On You“. [© MUSIK UND BÜHNE Verlagsgesellschaft mbH]


SWEET SMELL OF SUCCESS
 
Musik:
Marvin Hamlisch
Buch: John Guare
Gesangstexte: Craig Carnelia
Nach dem Roman von Ernest Lehman und dem Drehbuch von Clifford Odets und Ernest Lehman des gleichnamigen MGM/United Artists Spielfilms von 1957 mit Burt Lancaster und Tony Curtis
Deutsch: Sonya Martin und Heinz Klever

Uraufführung: 14. März 2002, Martin Beck Theatre, New York
frei zur DSE
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Der süße Duft des Erfolgs zieht durch New York: Beleuchtet wird der Aufstieg und Fall des ehrgeizigen Publizisten Sidney Falco, der so ziemlich alles tun würde, um die Gunst des genauso erfolgreichen wie sadistischen Kolumnisten J.J. Hunsecker zu gewinnen und seine Klienten in dessen Kolumne unterzubringen. Seine Träume scheinen wahr zu werden, als sich J.J. mit ihm anfreundet und ihn schnurstracks die Karriereleiter hinauf in seine vermeintlich goldene Arbeits-Welt katapultiert.
Doch nichts ist hier umsonst, und so muss Sidney bald darauf für J.J. einen einen kleinen Privatauftrag erfüllen: Sidney soll J.J.s Schwester Susan observieren, für die der große Kolumnist dunkle, inzestuöse Gefühle hegt. Die obligatorischen, abzuliefernden Berichte sollen sich vornehmlich mit den Männern beschäftigen, mit denen sie sich verabredet. Sidney gewinnt Susans Vertrauen, und es gelingt ihm sogar, J.J. zu einem Beitrag über Susans Freund Dallas Cochran, einen angehenden Pianisten, zu überreden, wodurch Dallas’ Bekanntheitsgrad schlagartig erhöht wird.
Doch J.J. findet bald heraus, dass Sidney ihn ausgetrickst hat, und befiehlt ihm, Dallas mit Hilfe der Unterwelt, wo man J.J. noch einen Gefallen schuldet, umbringen zu lassen. Bei einer letzten Konfrontation zwischen J.J. und Susan kommt die zwielichtige Rolle ans Licht, die Sidney in dem ganzen Geschehen gespielt hat: Als Resultat wird er von J.J.s Gangster-Freunden entsorgt. Das Nachtleben im Big Apple geht weiter wie bisher...

SWEET SMELL OF SUCCESS überzeugt durch ein dramaturgisch dichtes Buch, das in einem sehr direkten Stil verfasst ist. Die Musik dient dabei als perfekte, qualitativ hohe Begleitung: Sie unterbricht den dramatischen Fluss nie, sondern betont ihn beispielsweise mit kühlen Jazz-Untertönen, die sich wunderbar in das Geschehen einpassen, und mit Liedtexten, die exakt den Ton der Geschichte treffen, wobei vor allem Songs wie “For Susan” oder “Rita’s Tune” durch ihren Einfallsreichtum und Charme beeindrucken.
[© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]

 


The Vampire Lestat

Musik:
Elton John
Texte: Bernie Taupin
Basierend auf den drei Vampirromanen der Autorin Anne Rice (“Interview mit einem Vampir”)


präsentiert von : Warner Bros. Theatre Ventures
Broadwaypremiere: 13. April 06, Previews ab 11. März 06

Pre-Broadway tryout: San Francisco: 17. Dezember 05 bis 29. Januar 06 (Curran Theatre)

Regie: Robert Jess Roth
Produzent: Emanuel Azenberg
Libretto: Linda Woolverton

Taupin: “Our hope is that it will be stylish, sexy, intelligent, rich and hypnotically dark."
 

Verrückte Zeiten
Berlin Comedian Harmonists

Zur den Vorstellungen im Berliner Theater am Kurfürstendamm:

Premiere:
4. September 2009 (Berliner Erstaufführung)
Termine Frühjahr 2010: 019., 24. April, 31. Mai, 7. und 14. Juni

Regie: Lars Wernecke
Musikalische Arrangements: Franz Wittenbrink

Mit: Olaf Drauschke, Wolfgang Höltzel, Horst Maria Merz, Holger Off, Ralf Steinhagen und Philipp Seibert

VerrückteZeiten_TheaterKurfürstendamm ©AndreaBaumgartl
In "Verrückte Zeiten" präsentieren die Berlin Comedian Harmonists u. a. auch Songs von ABBA bis Michael Jackson
Vorne: Philipp Seibert, hinten v. l.: Olaf Drauschke, Wolfgang Höltzel, Holger Off, Horst Maria Merz und Ralf Steinhagen
Foto: Andrea Baumgartl

Fast zwölf Jahre ist es her, dass die Berlin Comedian Harmonists mit dem Stück „Veronika, der Lenz ist da – Die Comedian Harmonists“ einen Überraschungserfolg landeten. Jetzt hat Lars Wernecke für das Sextett „Verrückte Zeiten“ inszeniert, eine turbulente Mischung aus Theater- und Musikprogramm, in der die sechs Herren im Frack nicht nur ihre vergangenen zwölf Jahre mit über tausend Vorstellungen Revue passieren lassen. Sie erzählen auch die aufregende Geschichte ihrer großen Vorbilder, der Comedian Harmonists und präsentieren deren schönste Evergreens wie „Veronika, der Lenz ist da“, „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Wochenend und Sonnenschein“.
Die für alle Beteiligten schmerzhafte Trennung der Gruppe wird nicht ausgelassen. Das Publikum kann sowohl den Weg des Meistersextetts, dem Teil der Gruppe, der in Nazi-Deutschland blieb, verfolgen, als auch den der Comedy Harmonists, der Mitglieder, die wegen ihres jüdischen Glaubens ins Exil gezwungen wurden.

Erstmals schlagen die Berlin Comedian Harmonists in ihrem Programm ganz neue Saiten an: indem sie Songs von Nena oder Michael Jackson, den Beatles, ABBA und Glenn Miller interpretieren. Die Arrangements stammen aus der bewährten Feder von Franz Wittenbrink.
Vorhang auf für „Verrückte Zeiten“ mit Holger Off, Ralf Steinhagen, Olaf Drauschke, Philipp Seibert, Wolfgang Höltzel und dem Pianisten Horst Maria Merz.

Die Berlin Comedian Harmonists
Am 19.12.1997 fand die Premiere von „Veronika, der Lenz ist da – Die Comedian Harmonists“ statt. Es war ein überwältigender Erfolg. Eine große überregionale Tageszeitung schrieb nach der Uraufführung: „Der Film ´Comedian Harmonists´ hat die bekannten Stars für sich. Doch das Theater zieht die Live-Trumpfkarte. Den lebendigen Klang sticht nichts aus. Standing Ovations. Tobendes Haus.“ Allein in Berlin wurde das Stück über 600 Mal gespielt. Seitdem tourt das Sextett mit seinem Programm durch die ganze Welt. Das NOK lud die sechs zur Olympiade 2000 als Kulturbotschafter Deutschlands nach Sydney ein. Große Festivals, wie das „Festival des Deux Rives“ in Strasbourg, und „Cité de la musique“ luden die Berlin Comedian Harmonists ein. Die „Goldkehlchen“, wie sie manchmal liebevoll genannt werden, sind BZ-Kulturpreisträger und erhielten vom Berliner Theaterclub den ‘Goldenen Vorhang’ als beste männliche Schauspieler des Jahres 1998.
In ihrem Stück „Die Comedian Harmonists besuchen Frau Luna“ wagten sie sich erfolgreich an die Evergreens von Paul Lincke. Das Stück hatte im Frühjahr 2006 Premiere.
In ihren Konzerten lösen sich die sechs Sänger aus dem Schatten ihrer großen Vorbilder, in deren Persönlichkeiten sie im Theaterstück schlüpfen. Freilich bleiben sie dem Stil der Comedian Harmonists treu.

Karten: 030/88 59 11 88 und unter
www.komoedie-berlin.de


wake Up!


Buch, Musik, Texte:
Rainhard Fendrich
Buch, Musik, Texte und Arrangements: Harold Faltermeyer

Uraufführung: 21. September 02 (Wien, Raimundtheater) (bis 1.1.04)
Regie: Philippe Arlaud

wake Up! ! ist ein Musical über die Show- und Popbranche, geschrieben von Rainhard Fendrich, der selbst seit Jahrzehnten mit Star-Status in dieser Welt zu Hause ist. Zum ersten Mal beschäftigt sich ein Musical, das in unseren Breitengraden geschrieben wurde, mit der Welt des Showbusiness, mit den Hoffnungen und Ängsten, den menschlichen Beziehungen, den echten und falschen Freunden vor der Kulisse dieser Glitzerwelt. Ein humorvoll satirischer Ansatz mit ernstem Hintergrund. Kein autobiographisches Werk, aber eine Auseinandersetzung mit vielen Eindrücken und Erfahrungen, die Rainhard Fendrich im Laufe seiner langjährigen Karriere gesammelt hat.

Inhalt:
Die Geschichte erzählt von Ronny, einem alternden Popstar, dessen Leben von Intrigen, Abhängigkeiten und Exzessen geprägt ist. Seinen scheinbar unaufhaltsamen Absturz fördert zudem sein Manager Jeff, der sich an dem sinkenden Stern rücksichtslos bereichern möchte. Als Jeff sich Rosanna, die sich von Ronny eine Chance als Sängerin erhofft, durch Drogen gefügig machen will, fällt das Mädchen ins Koma. Jeff läßt Ronny im Glauben, die Tat im alkoholisierten Zustand begangen zu haben, macht ihm Schuldgefühle und will ihn für unzurechnungsfähig erklären lassen. Doch bevor er Ronny in eine Klinik einweisen lassen kann, erwacht dieser aus seiner für Jeff bequemen Abhängigkeit. Ronny ergreift die Initiative und seine Musik ist es schließlich, die der Geschichte eine überraschende Wendung gibt. WAKE UP! – Ein modernes Dornröschenmärchen.

    Quelle: Vereinigte Bühnen Wien


Weißes Gold
Ein Musical zur Entdeckung des Meissener Porzellans

Musik von: Hans-Peter Preu
Buch: Jonathan Preu

Uraufführung: 14. Januar 05 Dresden/Radebeul, Landesbühne Sachsen)

„Die Sachsen müssen einen fast drei Jahrhunderte alten Irrtum korrigieren.“ Laut Christoph von Tschirnhaus, der um die Erfinder-Ehre seines Vorfahren kämpft, soll nicht „Johann Friedrich Böttger das europäische Porzellan erfunden haben. Die Ehre gebühre dem sächsischen Universalgelehrten Ehrenfried Walther von Tschirnhaus.“ Sächsische Zeitung, 19. Februar 2004

Das Werk, das am 14./15. Januar 2006 seine Uraufführung erleben wird, ist dem 800jährigen Stadtjubiläum Dresdens gewidmet.
In dem Musical dreht sich alles um die Erfindung des Meissener Porzellans und wichtige Persönlichkeiten der sächsischen Geschichte stehen im Zentrum des turbulenten Geschehens: Da ist zunächst Johann Friedrich Böttger, ein fanatischer Alchimist, der nach der Formel für die Herstellung von Gold sucht. Ehe sich der preußische Geheimdienst seiner bemächtigen kann, nimmt ihn der sächsische König August der Starke gefangen und setzt den „Goldmacher“ wegen der chronischen Geldnot seiner Staatskasse entsprechend unter Druck. Dass er Böttger Ehrenfried Walther von Tschirnhaus übergibt, einem Wissenschaftler, der seit Jahren an dem Rezept zur Porzellanherstellung arbeitet und den neuen Kollegen in seine erfolgversprechende Forschung einbezieht, rettet Böttger das Leben. Doch warum stirbt Tschirnhaus gerade in dem Moment, als er die Porzellanformel in den Händen hält? Und was hat die Gräfin Cosel als äußerst charmante Spionin des Kurfürsten im Labor der Forscher bzw. mit Böttgers Ruf als Erfinder des „Weißen Goldes“ zu tun? Mit Sinn für Humor und Gespür für die Brisanz des Stoffes lassen die Autoren einen historischen Vorgang aufleben, der theatralische Spannung aus der kriminellen Energie bezieht, mit der sich die Figuren gegeneinander auszuspielen versuchen.
Hans-Peter Preu, Komponist und Kapellmeister an den Landesbühnen Sachsen, hat eine mitreißend-jazzige Musik geschrieben, die heutige Hörgewohnheiten aufgreift, dem hohen Unterhaltungswert des Musicals entspricht und durch eingängige Melodien und lebendige Rhythmen besticht. Sein Vater, Jonathan Preu, schrieb das Libretto.
Kurz:
In dem jazzig-flotten Musical dreht sich alles um die Erfindung des Meissener Porzellans. Bekannte Persönlichkeiten der sächsischen Geschichte stehen im Zentrum des turbulenten Geschehens: Johann Friedrich Böttger, ein fanatischer Alchimist, der um sein Leben bangt, weil August der Starke den „Goldmacher“ wegen chronischer Geldnot seiner Staatskasse unter Druck setzt, der Wissenschaftler Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, der Böttger auf die erfolgsträchtigeren Experimente zur Porzellanherstellung umzuorientieren versucht und nicht zuletzt Gräfin Cosel als charmante Spionin des Kurfürsten, die sich für mehr interessiert als nur für Böttgers Experimente ...

Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu
Inszenierung: Horst O. Kupich
Choreographie: Johannes Bönig
Bühne: Stefan Wiel
Kostüme: Ella Späte

Darsteller:
August der Starke:
Dietmar Fiedler/ Iikka Leppänen
Gräfin Cosel: Dilek Geçer/ Susanne Gasch
Freiherr von Hoym: Joachim Helms/ Grigor Shagoyan
Graf von Tschirnhaus: Carsten Siegfried Arbel/ Fred Bonitz
Johann Friedrich Böttger: Peter Bauer/ Michael König
Anna, Böttgers Schwester: Antje Kahn/ Gudrun Sidonie Otto
Joachim W. Pasch, Spion: Kay Frenzel/ Falk Hoffmann
Adam, Student:  Stefan Glause
Fritz, Student: Enrico Döring
Wenzel, Student: Peter Schmuhl
Polizist: Welfhard Bergelt

www.dresden-theater.de (externer Link)

Xanadu

Nach dem gleichnamigen Film von:
Richard Danus und Marc Rubel
Musik & Lyrics: Jeff Lynne und John Farrar
Buch: Douglas Carter Beane
Broadway-Premire: 10. Juli 2007 (New York, Helen Hayes Theatre)
Deutsche Dialogfassung: Daniel Call
Deutschsprachige Erstaufführung: 11. September 2010 (Leuchtenberg, Landestheater Oberpfalz)
Rechte: Gallissas Theaterverlag und Mediaagentur GmbH

Bild: Landestheater Oberpfalz

Zur Inszenierung des Landestheater Oberpfalz (Leuchtenberg):

Premiere:
11. September 10 (Deutsche Erstaufführung; in der Stadthalle Vohenstrauß)

Gesamtleitung: Matthias Winter
Inszenierung: Daniel Grünauer
Musikalische Leitung: Thomas Wildenauer
Bühne: Hildegard Schmucker
Kostüme: Eva Schwab
Choreografie: Kathrin Ströhl, Carmen Puhane
Maske: Stefanie Gallitzendörfer
Chorleitung: Markus Engelstädter
Vocal-Coaching: Annika Fischer


Besetzung:

Kira (Clio):
Susanne Stangl
Sonny: Markus Engelstädter
Danny, Zeus: Ruppert Grünbauer
Melpomene, Medusa: Silke Husslik
Calliope, Aphrodite: Doris Hofmann

Chor der Musen:
MUSE:
Annika Fischer
MUSE: Katharina Stark
MUSE: Ramona Zimmermann
MUSE, Hermes, Zyklop: Johannes Aichinger
MUSE, Eros, Zentaurus: Benjamin Oeser
Dannys jüngeres Ich: Janos Kapitany

Tanzcompany: Alexandra Gruber, Stefanie Gallitzendörfer, Sofia Mindel, Carmen Puhane, Laura Schmucker, Matthias Bertelshofer, Anselm Peischl, Johannes Rosin

Chor des Landestheaters Oberpfalz: Theresa Bodensteiner, Anna Frischholz, Stefanie Gallitzendörfer, Alexandra Gruber, Rebecca Grünbauer, Sigrid Künkler, Sofia Mindel, Sigrid Pohlhaus, Carmen Puhane, Renate Putz, Claudia Schmidt, Laura Schmucker, Rosi Wittmann, Matthias Bertelshofer, Raphael Ernst, Anselm Peischl, Johannes Rosin, Tobias Schmauß

Zum Inhalt:
Kira - griechische Göttin und Muse in einem - verliebt sich bei einem Ausflug in Sonny, einen unglücklichen Künstler. Dieser möchte den verblassten Ruhm eines verlassenen Tanztempels zu neuem Leben erwecken. Um Sonny, der von heftigen Selbstzweifeln geplagt wird, zu helfen steigt die Kira vom Olymp und arrangiert ein Treffen zwischen Sonny und dem alten Klarinettisten Danny, der früher in dem Tanzpalast auftrat. Der Kuss der Muse weckt aber nicht nur Sonnys Kreativität, sondern auch seine Liebe für die schöne Kira, was jedoch nicht Teil des göttlichen Plans war…
Rollerblades, Stulpen und Hit-Soundtracks!

Die US-Presse war begeistert:
New York Times: „GENIAL! Ein Himmel auf Rädern. Verdammt lustig, fremdartig amüsant und unwiderstehlich.“
Daily News: „INSPIRIEREND! 90 Minuten Ausgelassenheit!”
Olivia Newton-John: „Ich lachte die ganze Vorstellung! Es ist ein großartiges Musical für die ganze Familie!“

www.landestheater-oberpfalz.de

Zarah Siebenundvierzig
Musical

Von: Peter Lund
Uraufführung: 15. März 2010 (Berlin, : Theater O-TONART)

Zur Inszenierung des Berliner Theater O-TONART:

Premiere:
15. März 10 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Volker Sondershausen
Regie: Alexander Katt

Zarah Leander: T. C. Jakob

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ZARAH SIEBENUNDVIERZIG
Theater O-TONART, Berlin
Foto: © Elke Günzler

Das im Januar 2010 neu eröffnete, wundervolle kleine Theater O-TONART in der Berliner Kulmer Staße 20a zwischen Kleistpark und Yorckstraße präsentiert am Montag, 15. März 2010 in seiner ersten Premiere, der von Gastkünstlern extra für das Haus produzierten Inszenierung, das Musical-Solo „ZARAH SIEBENUNDVIERZIG“ von Peter Lund (ehemaliger Leiter der Neuköllner Oper) über den berühmt-berüchtigten Ufa-Star auf dem Abstellgleis mit T.C. Jakob in der Rolle von Zarah Leander. Die musikalische Leitung hat Volker Sondershausen, Regie führt Alexander Katt.

Warum eine Premiere an einem Montag? Ganz einfach: Das Stück spielt an Zarah Leanders Geburtstag im Jahr 1947, und das ist eben kein anderer als der 15. März. Daher war es naheliegend, die Premiere auf dieses Datum zu legen.

Zum Inhalt:
Nach zehn Ufa- Filmen zog sich die Leander 1942 in ihre schwedische Heimat zurück. Da sich die schwedischen Veranstalter und Journalisten wegen ihrer Karriere in Nazideutschland gegen sie stellten und ihr Verrat und Kollaboration vorwarfen, blieben Engagements gänzlich aus. Der Leander blieb nichts anderes übrig, als sich bis weit über das Kriegsende hinaus auf ihr Landgut Lönö zurückzuziehen. Hier setzt das Stück ein: in einem furiosen Solo läßt der ehemalige Filmstar 1947 am einsamen 40. Geburtstag das bisherige Leben Revue passieren: ihre Ängste, ihre Begegnungen, ihre Hoffnungen und Lieder. T.C. Jakob singt live, begleitet von Volker Sondershausen am Klavier.
„Die dürfen alle wieder, nur ich nicht. Das ist einfach nicht fair. Und wer jetzt entartet sagt, den nagel ich an die Wand!“

Weitere Vorstellungen in der Woche nach der Premiere, am 16.17.18.20.und 21. März, über die Osterfeiertage am 2.3.4. und 5. April sowie an Pfingsten am 20.21.22.23.24. Mai. Die Vorstellungen am Sonntag, dem 21. März sowie Ostermontag, den 5.April und Pfingstmontag, dem 24. Mai sind 15-Uhr Matineen (Einlaß 13.30). Ansonsten beginnen alle Vorstellungen um 19.30 Uhr (Einlaß ab 18.00 Uhr). [© O-TONART]

Theater O-TONART, Kulmer Str. 20 a (Schöneberg, Nähe U Kleistpark/ S Yorckstraße)
Dauer: ca. 90 Minuten plus Pause
Kartenvorverkauf: 030-99 19 19 199 und im Internet unter
www.o-tonart.de
Theaterbüro: 37 44 78 08

Der Zauberer von Oz
Musical von Harold Arlen und E.Y. Harburg nach dem Kinderbuch von Lyman Frank Baum

Zur Inszenierung des Gerhard-Hauptmann-Theater Zittau:

Premiere:
28. November 09
Im Theater Görlitz: 6. – 9. Dezember 09

Regie: Carsten Knödler
Bühne / Kostüme: Fabian Gold
Musikalische Leitung: Stefan Claußner

Besetzung:

Dorothee:
Natalie Renaud-Claus
Onkel Henry / Zauberer: Detlef Lux
Tante Em / Hexe des Nordens: Sabine Krug
Blechmann: Dawid Thomas Pawlak
Vogelscheuche: Christian Ruth
Löwe: Fridolin Meinl
Hexe des Westens: Florence Matousek
Schlaraffe / Gespenst / Zitterschneck / Growlie: Philipp von Schön-Angerer
Schlaraffe / Gespenst / Zitterschneck / Gloria: Stephan Bestier
Musiker / Schlaraffe: Steffan Claußner
Schlaraffe: Daniel Elias Böhm


www.theater-zittau.de

Zur Inszenierung des Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz:

Premiere:
1. November 09


Inszenierung: Rainer Wenke
Musikalische Leitung: Dieter Klug
Ausstattung: Marlis Knoblauch
Choreographie: Peter Schache
Chorleitung: Uwe Hanke
Dramaturgie: Michael Eccarius
Musikalische Einstudierung: Kajsa Boström, Matthias Manasi

Dorothee: Madelaine Vogt
Tante Em: Bettina Corthy-Hildebrandt
Die Hexe des Westens: Bettina Corthy-Hildebrandt
Die Zauberin des Nordens: Marita Posselt
Gloria: Lydia Roscher a.G.
Die erste Hexe auf Besuch: Juliane Roscher-Zücker
Die zweite Hexe auf Besuch: Anna Obreschkowa
Eine Dame aus Oss: Heike Schlott
Onkel Henry: Matthias Stephan Hildebrandt
Tibia, ein Diener: Matthias Pohl
Bürgermeister: Andreas Hirschböck
Bauer: Jens Langhans
Vogelscheuche: Frank Unger
Blechmann: Guido Weber a.G.
Löwe: Christian Venzke a.G.
Erster General: Matthias Stephan Hildebrandt
Ein Soldat: Jens Langhans
Lord Growlie: Matthias Stephan Hildebrandt
Der Zauberer von Oss: Leander de Marel
Richter: Albrecht Hunger, Christopherus Thomas Vogt

Erzgebirgische Philharmonie Aue
Chor
Extrachor
Ballett Opal

www.winterstein-theater.de 

Zur Inszenierung des Münchner Gärtnerplatztheaters:

Premiere:
1. November 2009 (Münchner Erstaufführung)
Musikalische Leitung: Liviu Petcu
Inszenierung: Holger Seitz
Bühne: Andreas Carben
Kostüme: Claudia Norma Stöckl de Keller

Premierenbesetzung:
Dorothy:
Milica Jovanovic
Tante Em/Glinda, die gute Hexe: Rotraut Arnold
Onkel Henry/ Zauberer/ Professor: Oliver Bode
Zeke/Löwe: Dirk Lohr
Hickory/Blechmann:
Mario Podrečnik
Hunk/Vogelscheuche: Thomas Peters
Almira Gulch / böse Hexe: Ulrike Dostal
Toto: Moritz Cunow

zauberervonoz_STGPMÜ_jovanovic,peters,cunow3 © Herbert Buckmiller
Der Zauberer von Oz
Staatstheater am Gärtnerplatz (München)
Milica Jovanovic als Dorothy Thomas Peters als Vogelscheuche und Moritz Cunow als Toto
© Herbert Buckmiller

Schlaraffen, Winkies, Hexen und sprechende Apfelbäume – Wenn am Sonntag, 1. November um 15.00 Uhr das Familienstück der Saison am Gärtnerplatz Premiere feiert, verwandelt sich die Bühne in das Zauberland Oz. Holger Seitz, Fachmann am Gärtnerplatz für zielgenaue und einfühlsame Theaterarbeit für Kinder, inszeniert Harold Arlens und E.Y. Harburgs  Musical DER ZAUBERER VON OZ nach dem Kinderbuch von L.F. Baum. Die hier gezeigte Fassung der Royal Shakespeare Company aus dem Jahr 1987 orientiert sich eng an der Verfilmung aus dem Jahr 1939 mit Judy Garland, mit so bleibend bekannten Songs wie Somewhere over the Rainbow. Kinder ab sechs Jahren, ihre Familien und Freunde sind also herzlich eingeladen, sich mit Dorothy (Milica Jovanovic) und ihrem Hund Toto auf eine märchenhafte Reise zu machen:

Dorothy die bei ihrer Tante Em und ihrem Onkel Henry auf einer kleinen Farm aufwächst, sucht verzweifelt nach einem Platz, wo es keinen Kummer gibt. Denn die reiche Nachbarin Miss Gulch will Dorothys Hund Toto einschläfern lassen. Die beiden unzertrennlichen Freunde laufen weg, doch sie werden von einem gewaltigen Wirbelsturm überrascht und landen im Zauberland Oz. Dort begegnen sie Schlaraffen, Winkies und sprechenden Apfelbäumen. Es gibt gute Hexen und böse Hexen und nicht zuletzt einen Zauberer, den noch nie jemand gesehen hat. Ein Blechmann ohne Herz, eine Vogelscheuche ohne Hirn und ein Löwe ohne Mut werden zu ihren Gefährten. Auf ihrer gemeinsamen Reise werden sie lernen, dass sie alle diese Dinge in sich selber finden können, wenn sie sich nur selbst vertrauen. Und eines ist genau so wie im richtigen Leben: Ohne gute Freunde kommt man nicht weit ...

Mit fantasievollen Kostümen und Bühnenzauber lässt die Inszenierung das Zauberreich Oz als farbige Traumwelt entstehen, die alle Dinge ein wenig anders aussehen lässt als gewohnt.

Mit DER ZAUBERER VON OZ bringt das Staatstheater am Gärtnerplatz im dritten Jahr in Folge eine eigene Inszenierung für Kinder heraus, die mit großem Aufwand gezielt die Heranführung junger Besucher an die Welt des Musiktheaters im Blick hat. Nach Kinderoper (DER MANN IM MOND, 2007) und Kindertanzstück (DER KLEINE PRINZ, 2008, auch aktuell im Programm!) wird in diesem Jahr ein Kindermusical gezeigt. Alle Vorstellungen bieten als KiJu-Vorstellungen Kinderkarten zu nur 8,-€ auf allen Plätzen an.  Ein Beitrag, der Familien, auch in finanzieller Hinsicht, den Zugang zum Musiktheater für ihre Kinder ermöglichen soll.

Tickets unter 089.21 85 19 60.
www.gaertnerplatztheater.de 

kulturfreak.de dankt den Verlagen “Felix Bloch Erben” und “Musik & Bühne” für die Verfügungstellung der Texte.

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