|
|
|
|
|
Kurzinfos Musicals I - M
|
|
Jailbirds – Das Country Musical von Mathias Christian Kosel Uraufführung: 3. August 2008 (Hamburg, Altonaer Theater)
|
|
|
Jailhouse Rock
Adaptiert für die Bühne von: Alan Janes und Rob Bettinson, nach dem gleichnamigen Film
Uraufführung: 19. April 04 (Piccadilly-Theater, London)
Regie: Rob Bettinson Bühnenbild: Adrian Rees Choreographie: Drew Anthony Produzenten:
Theatre Partners, Joilhouse Company und Volcanic Island
Inhalt: Das Musical präsentiert eine Vielzahl der 1950er Rock´n Roll Klassiker. Erzählt wird die Geschichte von Vince
Everett, einem jungen Mann der im Gefängnis seine Stimme entdeckt und schon bald ein Star wird.
Im Film von 1957 wurde die Rolle des Vince Everett von elvis Presley gespielt.
Besetzung:
Vince: Mario Kombou Peggy van Aulden: Lisa Peace Hawk Houghton: Roger Alborough Quickly Robinson: Gilz Terera
|
|
|
Je schöner der Schlager! Eine Musikrevue der 70er Jahre
Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel
Premiere: 30. Juni 10 Regie:
Egon Baumgarten Musikalische Leitung: Thomas Lorey Konzeption: Ruth Schröfel + Angelika Zwack Choreographie: Angela Hercules-Joseph
Mit:
Stefan Nagel | Sonja Tièschky | Erwin Bruhn | Inez Timmer | Klaus Brantzen | Raphael Dörr | Ursula Ruperti . | Rosemarie Wohlbauer | Constanze
Fischbach | Mareike Hüsing | Elisabeth Markstein | Jan Schuba | Peter Trautwein
Besprechung auf kulturfreak.de
Je schöner der Schlager - Eine Musikrevue der 70er Jahre Burgfestspiele Bad Vilbel Ensemble Foto: Eugen Sommer
Auf Plateauschuhen, in bunten Hotpants und glänzenden Westen –langweilig waren die 70er nie. Folgerichtig singt seinerzeit Howard Carpendale über „Das schöne Mädchen
auf Seite 1“, die Damen werden fordernder „Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur du denks …“ und am Ende des Jahrzehnts glitzert die Discokugel.
www.kultur-bad-vilbel.de
|
|
|
Jerry Spriger - The Opera
Musik: Richard Thomas Buch und Texte: Stewart Lee und Richard Thomas
Uraufführung: 9. April 03 (Royal National Theater, Lyttelton) Regie: Stewart Lee Bühnenbild: Julian Crouch Licht: Rick Fisher Choreographie:
Jenny Arnold Kostüme: Leah Archer Produzenten: Avalon Promotion Ltd. und Allan McKeown Production in Assoziation mit dem National Theater und BAC
Inhalt:
Inspiriert wurde dieses Musical von der Jerry Springer Show, die seit über 10 Jahren im US-Fensehen läuft. Gäste Jerry Springer sind gewöhnliche Leute von der Strasse mit all ihren
trivialen, schrägen und manchmal auch perversen Eigenschaften.
Für Kinder nicht geeignet.
|
|
|
Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat
Musik: Andrew Lloyd Webber Text: Tim Rice
Deutsche Übersetzung: Heinz Rudolf Kunze
Uraufführung als Biblical Cantata: 1. März.1968, Colet Court School St. Paul, London; Bearbeitung als Musical:
21. August 1972, Edinburgh Festival (Young Vic Company, London), Edinburgh / 19. Februar 1973, Albery Theatre, London Deutsche Erstaufführung: 10. Oktober 1987, Festhalle Gablitz
Deutsche Großproduktion: Colosseum Theater Essen vom 13.12.1996 bis 12.12.1999 Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Das Pop-Oratorium erzählt die
biblische Legende von Jakobs Lieblingssohn Joseph, der von seinen elf Brüdern aus Neid auf seine hellseherische Begabung und seinen buntschimmernden Mantel nach Ägypten verkauft wird, um dort
dem Kämmerer des Pharaos, Potiphar, als Sklave zu dienen. Als dessen Frau, die ein Auge auf ihn geworfen hat, ihn der Verführung bezichtigt, landet er im Gefängnis. Seine hellseherischen
Fähigkeiten machen jedoch alsbald den Pharao auf ihn aufmerksam. Joseph weissagt, dass dem Land sieben fette und anschließend sieben magere Jahre bevorstehen. Als neuer wirtschaftlicher
Berater Pharaos legt Joseph große Vorräte an und führt das Land erfolgreich durch die Zeit der Dürre. Josephs Brüder treibt die Hungersnot an den Hof des Pharao, doch erkennen sie ihren
Bruder nicht mehr. Er schiebt ihnen als Revanche für die frühere Schandtat durch eine gezielte Manipulation einen Diebstahl unter und jagt ihnen damit einen gehörigen Schrecken ein, versöhnt
sich aber schließlich großherzig mit den reumütigen Sündern.
[© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]
|
|
|
Der Kampf des Jahrhunderts Max Schmeling gegen Joe Louis Ein Box-Musical
Buch: James Edward Lyons
Musik / Liedtexte: Paul Graham Brown
Uraufführung: 4. Oktober 2008 (Berlin, tribuene)
Zur Inszenierung der Berliner tribuene:
Premiere: 4. Oktober 08 (Uraufführung)
Regie:
James Edward Lyons Musikalische Leitung: Paul Graham Brown Boxchoreografie: Francisco Sanchez Ausstattung: Olga Lunow
Besetzung:
Marva Louis: Gina Hudson Anny Ondra: Lada Kummer Max Schmeling: Michael Starkl Joe Louis: Ricky Watson Arthur Bülow: Jan-Andreas Kemna
Joe Jacobs: Daniel Pabst Jack Blackburn: Richard McCowen ( Sabri Mahir: David Schroeder Damon Runyon: William Ludwig
www.tribuene-berlin.de www.kampf-des-jahrhunderts.de
|
|
|
The King And I (Der König und ich)
Musik: Richard Rodgers Buch und Song-Texte: Oscar Hammerstein II Vorlage: “Anna and the King of Siam" von Margaret Landon
Deutsche Fassung: Janne Furch
Uraufführung: 29. März 1951, St. James Theatre, New York Deutsche Erstaufführung:
17. April 1966, Staatstheater am Gärtnerplatz, München Originalrechte: The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York Deutsche Rechte:
Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Die verwitwete englische Lady Anna Leonowens ging 1862 nach Siam und verbrachte dort fünf Jahre als einflussreiche Hauslehrerin am
Hofe des Königs Mongkut. Ihre Erlebnisse in der fremden Welt zeichnete sie in ihren Tagebüchern auf, aus denen die Schriftstellerin Margaret Landon einen viel gelesenen Roman verfasste und
Rodgers & Hammerstein ein brillantes Musical.
Anna übernimmt die Erziehung der Prinzen und Prinzessinnen in Siam und wird auch mit dem rechtlosen Dasein der Frauen des Harems und
den demütigenden Riten des Hofs konfrontiert. Als es gilt, Abgesandte der britischen Krone zu empfangen, hilft Anna dem König, sich als fortschrittlicher Herrscher darzustellen, was bei den
Briten großen Eindruck hinterlässt. Trotzdem fällt sie in Ungnade, als sie einem Liebespaar zur Flucht verhilft. Der Tod des Königs verhindert eine Bestrafung. Sein Sohn, der die Erziehung
von Anna genossen hat, soll als neuer Herrscher das Reich auf demokratischere Weise führen.
“The King And I" erhielt 1951 fünf Tony-Awards, darunter die Auszeichnung als “Bestes Musical".
[© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
Herausragende Lieder:
- I Whistle A Happy Tune - Hello, Young Lovers - I Have Dreamed" - A Puzzlement - Getting to Know You
- We Kiss In A Shadow - Shall We Dance ?
Zur Inszenierung des Theater Trier:
Premiere: 29. Oktober 11
Musikalische Leitung: Christoph Jung Inszenierung: Dale Albright Ausstattung: Michael D. Zimmermann Choreographie: Jean-Pierre Lamperti Dramaturgie:
Dr. Peter Larsen
Besetzung:
Anna Leonowens (englische Lehrerin): Evelyn Czesla Der König von Siam:László Lukács
Lady Thiang (Mutter des Thronfolgers): Silvia Lefringhausen Tuptim (Prinzessin von Burma): Claudia-Denise Beck Lun Tha (Gesandter aus Burma): Luis Lay
Prinz Chulalongkorn: Lukas Reinach Louis Leonowens (Annas Sohn): Felix Philippi Bebe (Louis' Kindermädchen): Vera Ilieva
Der Kralahome (Premierminister von Siam): Manfred-Paul Hönig Kapitän Orton: Jan Brunhoeber Sir Edward Ramsay (englischer Gesandter): Jan Brunhoeber
Phra Alak (Hofbeamter in Siam): Joong-Uk Chung Ein Eunuch: Hak-Ill Kim
Opernchor und Extrachor des Theaters Trier Kinderchor des Trierer Konzertchors
Tanztheater Trier Statisterie des Theaters Trier Philharmonisches Orchester der Stadt Trier
www.theater-trier.de
Zur Inszenierung des Pfalztheater Kaiserslautern:
Premiere: 18. September 10
Musikalische Leitung:
Rodrigo Tomillo Inszenierung: Dale Albright Bühne & Kostüme: Michael D. Zimmermann Choreographie: Stefano Giannetti Chorleitung: Ulrich Nolte
Besetzung:
Anna Leonowens: Astrid Vosberg König von Siam: Randy Diamond Lady Thiang: Ines Agnes Krautwurst Bebe: Geertje Nissen
Prinz Tschulalongkorn: Manuel Lothschütz Prinzessin Tuptim: Nadine Eisenhardt Prinz Lun Tha: Julian David Captain Orton / Sir Edward Ramsey:
Günther Fingerle Kralahome: Bernhard Schreurs Louis: Pascal Brun / Linus von Rhein Phra Alack: Shin Nishino
www.pfalztheater.de
|
|
|
Kismet
Musik und Song-Texte: Robert Wright und George Forrest nach Themen von: Alexander Borodin
Buch: Charles Lederer und Luther Davis Vorlage: “Kismet" von Edward Knoblock Deutsche Fassung: Janne Furch
Uraufführung:
3. Dezember 1953, Ziegfeld Theatre, New York Deutsche Erstaufführung: 22. Januar 1977, Theater der Stadt Koblenz Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Im Musical “Kismet" fand die Musik des Komponisten Alexander Borodin Verwendung. Es ging nicht um ein
Lebensbild des russischen Tonsetzers, sondern um eine orientalische Märchengeschichte zu den sagenhaften Zeiten des Kalifen von Bagdad. Die Story entstammt einem gleichnamigen Theaterstück
von Edward Knoblock. Ein lebenslustiger Geschichtenerzähler taucht mit seiner bezaubernden Tochter in Bagdad auf und plaziert sich aus einer Laune heraus als Bettler vor der Moschee. Er
wird mit einem berüchtigten Räuberhauptmann verwechselt und gerät in abenteuerliche und gefährliche Situationen, die er mit List und Tücke zu meistern weiß. Am Schluß heiratet seine Tochter
gar den jungen Kalifen.
Mit dem Tony Award als “Bestes Musical" 1954 ausgezeichnet, enthalten die Szenen aus 1001 Nacht Sequenzen aus Sinfonien und Tondichtungen Borodins,
darunter die berühmten “Polowetzer Tänze".
[© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
|
|
|
Der Kleine Lord Das Weihnachtsmusical für die ganze Familie Nach dem weltberühmten Buch von Frances Hodgson Burnett
Von: Christian Berg Musik: Konstantin Wecker Buch: Melanie Herzig und Christian Berg Uraufführung: 5. Dezember 2007 (München, Deutsches Theater)
|
|
|
Mack und Mabel
Musik und Gesangstexte: Jerry Herman Buch: Michael Stuart Deutsche Fassung:
Frank Thannhäuser
Uraufführung: 6. Oktober 1974, Majestic Theatre, New York Deutsche Erstaufführung: 26.September 1998, Badisches Staatstheater, Karlsruhe
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Der Filmregisseur Mack Sennett ist in seine alten Studios zurückgekommen, wo er seinerzeit hunderte von Stummfilmkomödien
produziert hat. Er resigniert angesichts der neuen vom Tonfilm diktierten Entwicklungen, und er erinnert sich an die Anfänge seiner Karriere. Sein erster Star war Lottie, die er aus der
Vaudevilleszene in sein Atelier geholt hatte. Da stolpert eines Tages Mabel Normand die Knackwurstbrötchenverkäuferin in sein Studio. Mack erkennt ihr komisches Naturtalent und macht sie zur
Heldin seiner Slapstick-Filme. Macks Titel haben so großen Erfolg, dass die Produzenten Kleinman und Fox ihn überreden, nach Kalifornien überzusiedeln. Dort angekommen, will man den Regisseur
zu einer tragischen Filmromanze überreden: Der Niedergang Roms. Mack kennt seine Grenzen und bekennt, dass sein Metier die Filmkomödie bleiben wird. Der Drehbuchautor Frank Wyman möchte Mabel
Normand aber für dramatische Rollen gewinnen. Er ist der vielen Torten im Gesicht überdrüssig. William Desmond Taylor engagiert Mabel für einen abendfüllenden Film. Mack will auch ohne den
Star auskommen, den er geprägt hat, schließlich könne er Hunderte von Schönheiten auf die Leinwand bringen – und erfindet Mack Sennetts Badeschönheiten. Zu Macks Unmut hat Mabel bereits
einige seriöse Filme abgedreht, er selbst hat zwar noch immer den gleichen Erfolg mit seinen Zweispulenkömödien, aber die Zeiten ändern sich, das Publikum ist der immer gleichen Riege
synthetischer Schönheiten überdrüssig. Mack bittet Mabel, zu ihm zurückzukommen. Statt mit dem Film “Molly" zu beginnen, dessen Drehbuch Frank für Mabel geschrieben hatte, fällt Mack
wieder zurück in seine Standards: er hat sich Gags mit einer Reihe von Polizisten, den Keystone Kops, ausgedacht. Enttäuscht wendet sich Mabel wieder Taylor zu, den sie auf seiner Reise nach
Paris begleiten will. Macks Team löst sich auf, der Tonfilm schreibt seine eigenen Gesetze, Lottie ist inzwischen ein gefeierter Musicalstar. Mabel verliert sich an Alkohol und Drogen, Taylor
fällt einem Mord zum Opfer. Mack, ebenfalls am Ende seiner Karriere, will Mabel noch einmal für einen einzigen Film engagieren, aber ist es vielleicht schon zu spät?
[© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]
|
|
|
Mame
Musik und Gesangstexte: Jerry Herman Buch: Jerome Lawrence und Robert E. Lee
Nach dem Roman von: Patrick Dennis und dem Stück “Auntie Mame” von Lawrence und Lee Deutsch: Robert Gilbert
Uraufführung:
24. Mai 1966, Winter Garden Theatre, New York Deutsche Erstaufführung: 1. Oktober 1970, Städtische Bühnen, Nürnberg Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Im Mittelpunkt steht die lebenslustige, exzentrische, aber äußerst liebenswerte Mame Dennis, die ihre liberale, unkonventionelle Lebensphilosophie auch in der Erziehung des ihr
anvertrauten, verwaisten Neffen Patrick ausdrückt. Selbst der Verlust ihres Vermögens beim Börsenkrach von 1929 kann sie nicht in ihrem unerschütterlichen Optimismus beirren. Nach mehreren
glücklosen Versuchen in verschiedensten Berufen, unter anderem als Darstellerin in einer Musical-Revue, lernt sie den reichen Südstaaten-Aristokraten Beauregard Burnside kennen und heiratet
ihn gegen die anfänglichen Widerstände seiner versnobten Verwandtschaft. Als ihr Mann durch einen Unfall in den Alpen ums Leben kommt, nimmt sie ihr Schicksal wieder in die eigenen Hände und
wendet ihre Aufmerksamkeit wieder voll Patrick zu, aus dem in der Zwischenzeit ein junger Mann geworden ist. Mit Schrecken muss sie jedoch erfahren, dass der drauf und dran ist, die junge
Gloria Upson zu ehelichen, eine einfältige, langweilige Tochter aus spießigem, neureichen Elternhaus. Da Mame vom Scheitern dieser Beziehung überzeugt ist, inszeniert sie in ihrer von der
avantgardistischen Innenarchitektin Pegeen Ryan schrill ausstaffierten Wohnung eine Party, brüskiert die kleinkarierten Upsons mit ihrem exzentrischen Lebensstil und verkuppelt Patrick mit
Pegeen, die viel besser zu ihm passt. Patricks Sohn Peter kann sich später glücklich schätzen, in Mame die beste und originellste Großtante der Welt zu besitzen.
[© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]
|
|
|
Mar i Cel
Musik: Albert Guinovart Text: Xavier Bru de Sala und Dagoll Dagom Deutsche Fassung:
Hartmut H. Forche und Jaime Roman B.
Uraufführung: 7. Oktober 1988 (Barcelona, Teatre Victòria de Barcelona) Deutsche Erstaufführung:
17. März 07 (Halle, Opernhaus Halle)
Zur Inszenierung des Opernhaus Halle:
Premiere: 17. März 07 (Deutsche Erstaufführung)
Musikalische Leitung: Joan Vives, Kay Stromberg Inszenierung: Hartmut H. Forche Bühnenbild: Michael Zimmermann Kostüme: José-Manuel Vazquez
Choreinstudierung: Ulrike Stein
Besetzung: Said: Jan Ammann Blanca: Sara Fonseca Don Carlos: Gerd Vogel Ferrán:
Björn Christian Kuhn Maria: Myrsini Margariti Teresa: Heike Bartsch Carmen: Uta Eckert Monserrat: Angela Götze Rosa:
Kati Götz Felipe: Anton Kostov Hassan: Ks. Jürgen Trekel Idriss: Uta Jacobi Osman: Markus Campana Joanot:
Timothy Alois Cruickshank Malek: Martin Kiuntke Salam: Olaf Schöder Der Holländer: Jörg Decker Der Portugiese: Michael Mehnert
Philipp III., König von Spanien: Olaf Schöder Margarete von Österreich: Uta Eckert Erzbischof Ribera: Timothy Alois Cruickshank
Don Carlos, Vizekönig von Valencia: Gerd Vogel Herzog von Lerma: Björn Christian Kuhn Baron Denia: Michael Mehnert Saids Mutter: Anke Berndt
Said als Kind: Kati Götz 1. Soldat: Rainer Stoß 2. Soldat: Olaf Schöder
»Wir machen nicht nur, was ankommt, wir machen, worauf es ankommt«,
lautet eine Devise des Intendanten des OPERNHAUSES HALLE Klaus Froboese. Und diese Maxime untermauern wir mit der deutschsprachigen Erstaufführung des derzeit erfolgreichsten und inzwischen
auch mit Preisen ausgezeichneten sowie ins Spanische übertragenen Musicals »MAR i CEL« im OPERNHAUS HALLE: »Zu einem immer drängender werdenden politischen und gesellschaftlichen Problem,
dem Verhältnis von Christen und Muslimen, gibt es zu wenig Theaterstücke.« Genau darum geht es in diesem katalanischen Musical, das auf ein Piratenschiff des 17. Jahrhunderts zurückversetzt
und von der tragischen Liebe zwischen der Christin Blanca und dem islamischen Piratenkapitän Saïd erzählt. Eine Kluft trennt die auf dem Schiff gefangenen Christen von den muslimischen
Piraten, unvereinbar wie Himmel und Meer scheinen Religionen und Kulturen, unversöhnlich stehen sich die Kontrahenten gegenüber, eine ferne Welt und uns heute doch so nah. Davon und von der
Utopie, dass sie sich eines Tages doch friedlich begegnen mögen wie Himmel und Meer am Horizont - wenn man ihn, wie die Piraten, auf See sieht - davon also erzählt »MAR i CEL - der Himmel und
das Meer -«. Seine temperamentvolle Musik, die mitreißenden großen Ensembles, die rührend komischen wie die lyrischen Momente der Handlung haben bisher mehr als zwei Millionen Musicalfans
auf der iberischen Halbinsel und darüber hinaus begeistert.
Das OPERNHAUS HALLE bringt »MAR i CEL - der Himmel und das Meer -« jetzt zum ersten Mal in Deutschland und in deutscher Sprache heraus. [© Opernhaus Halle]
www.opernhaus-halle.de
|
|
|
Me and my girl
Musik: Noel Gay Buch und Gesangstexte: L. Arthur Rose und Douglas Furber
Neubarbeitung des Buches: Stephen Fry und Mike Ockrent Ins Deutsche übertragen von: Mary Millane und Hartmut H. Forche Deutsche Liedtexte:
Joachim Carl unter Mitarbeit von W. Arthur und M. Millane
Uraufführung: 16. Dezember 1937, Victoria Palace Theatre, London Erstaufführung der Neufassung:
10. August 1986, Marquis Theatre, New York Deutsche Erstaufführung: 29. Februar 1992, Landestheater Coburg Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Die
feine Londoner Gesellschaft ist aufs Land gereist, um die Sommerfrische auf dem Schloss der Harefords zu verbringen. Dort herrscht große Aufregung: Dem Anwalt der Familie ist es endlich
gelungen, den lang vermissten Erben ausfindig zu machen. Er hat ihn gleich mitgebracht. Es ist der junge Bill Snibson, Spross einer nicht standesgemäßen Verbindung zwischen dem verstorbenen
Herzog und einer Bürgerlichen. Bill ist in einfachsten Verhältnissen im Londoner Arbeiterviertel Lambeth aufgewachsen – ein ungehobelter Gelegenheitsarbeiter und kaum der Richtige, um das
Erbe der ruhmreichen Adelsfamilie anzutreten. Dennoch findet die alte Herzogin Mary Gefallen an ihm, und schließlich ist er der letzte Nachkomme. Sie nimmt ihn im Schloss auf und beginnt ein
Umerziehungsprogramm. Doch Bill erweist sich als hartnäckiger Fall: Statt die feine englische Art zu erlernen, pflegt er einen vertraulichen Umgangston mit dem Personal und hat seine Londoner
Freundin Sally Smith in greifbarer Nähe im Pub von Hareford untergebracht. Das Tauziehen um den Erben beginnt. Lady Jacqueline Carstone will sich den künftigen Earl of Hareford angeln, die
übrige High Society will den Emporkömmling loswerden und zum Rücktritt von der Erbschaft bewegen. Sally wiederum fühlt sich in der neuen Umgebung nicht wohl, sie will Bill verlassen und zu
ihren fröhlichen Kumpanen nach Lambeth zurückkehren. Schließlich ist es Sir John, der weise Hausfreund und alte Verehrer der Herzogin, der das Happy End stiften kann. Er nimmt Sally unter
seine Fittiche, bildet sie zu einer “Fair Lady” heran und führt sie Bill und der feinen Gesellschaft zu. [© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]
|
|
|
Miss Saigon
Musik: Claude-Michel Schönberg Buch: Alain Boublil und Claude-Michel
Schönberg Song-Texte: Alain Boublil und Richard Maltby Jr. Deutsche Fassung: Heinz Rudolf Kunze
Uraufführung: 20. September 1989, London, Drury Lane Theatre
Deutsche Erstaufführung: 2. Dezember 1994, Stuttgart, Musical Hall Österreichische Erstaufführung: 2. Februar 2011 (Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt)
Originalrechte: Music Theatre International, New York Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden Österreichische Rechte:
Josef Weinberger Wien, Ges.m.b.H.
Das französische Team Schönberg und Boublil konnte sich in der Geschichte des Musicals nachhaltig einschreiben. Sie landeten mit “Les Misérables"
einen Welthit, den sie mit der bitter-süßen Geschichte um “Miss Saigon" wiederholen konnten. Das Musical mit einer Handlung, aus der große und dramatische Gefühlen entstehen, steht seit
1989 ununterbrochen auf dem Spielplan in London und wurde mit mehreren Tony Awards ausgezeichnet. Die klassische Liebesgeschichte aus der Oper “Madama Butterfly" wird auf aufregend
neue Weise erzählt. Während des Vietnamkriegs verlieben sich der amerikanischer Soldat Chris und die Vietnamesin Kim ineinander. Er kehrt in die USA zurück; sie bleibt mit einem Kind, von dem
er nichts weiß, in ihrer Heimat zurück. Als sie sich Jahre später wieder sehen, kommt es zur Katastrophe. Chris ist inzwischen in den Staaten verheiratet und nimmt ihr das Kind weg. Kim
erschießt sich.
Die durchkomponierte Partitur besticht durch die Verwendung von asiatischen Klängen und mehreren gefühlvollen Melodien, darunter “Sun and Moon", "The Last
Night Of The World" und “It’s Her Or Me". [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
Zur Inszenierung des Stadttheater Klagenfurt:
Premiere: 3. Februar 11 (Österreichische Erstaufführung)
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter Regie: Matthias Davids Choreographie: Melissa King Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Magali Gerberon Lichtgestaltung: Michael Grundner Choreinstudierung: Günter Wallner Dramaturgie: Heiko Cullmann
Chris: Carsten Lepper
Chor des Stadttheaters Klagenfurt Kärntner Sinfonieorchester
www.stadttheater-klagenfurt.at
|
|
|
The Most Happy Fella
Musik, Buch und Song-Texte: Frank Loesser Vorlage:
“They Knew What They Wanted" von Sidney Howard Deutsche Fassung: Janne Furch
Uraufführung: 3. Mai 1956, Imperial Theatre, New York Deutsche Erstaufführung:
3. November 1972, Städtische Bühnen, Freiburg Originalrechte: Music Theatre International, New York Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
1924 erschien am Broadway ein Stück, das den angesehenen Pulitzer Preis als ‘Bestes Drama’ erhielt: “They Knew What They Wanted" von Sidney Howard. Nach diesem auch drei Mal
verfilmten Schauspiel schuf Frank Loesser ein opernhaftes Musical.
Der schon ältere Tony, Gutsbesitzer italienischer Abstammung im kalifornischen Wein-baugebiet, umwirbt eine junge
Kellnerin mit Liebesbriefen, doch schickt er ihr ein Photo des jungen Joe. Rosabella ist bei der ersten Begegnung mit Tony zunächst enttäuscht, heiratet ihn aber dennoch. Mit Joe geht sie
eine erotische Verbindung ein, von dem sie schließlich ein Kind erwartet. Da ihr der betrogene Ehemann aber immer noch in Liebe zugetan ist, verzeiht er ihr. Das Kind gibt er als sein eigenes
aus. 30 Musiknummern aller Art mit Arien, Duetten, Ensembles und folkloristischen Chören fasste Loesser zu einem fast durchkomponierten Stück zusammen. “The Most Happy Fella" fordert
in den Gesangspartien gleichzeitig Opern- und Musicalqualitäten.
[© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
|
|
|
The Music Man
Musik, Buch und Song-Texte: Meredith Willson Vorlage:
“Music Man" von Meredith Willson und Franklin Lacey Deutsche Fassung: Frank Thannhäuser
Uraufführung: 19. Dezember 1957, Majestic Theatre, New York
Originalrechte: Music Theatre International, New York Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Munter, aber auch ein bisschen
hinterwäldlerisch, geht es in “The Music Man" nach der gleichnamigen Romanvorlage zu. Das Amerika des mittleren Westens zeigt sich im Jahre 1912 nicht mehr ganz so wild, eher naiv und
rückständig.
Es gelingt dem fliegenden Händler Harold, den Einwohnern von River City Musik-instrumente aufzuschwatzen mit der kühnen Behauptung, alle Kinder der Stadt könnten nach ein
paar Erklärungen darauf spielen. Der Schwindler wird von der jungen Bibliothekarin Marian entlarvt, doch überraschend entwickelt sich zwischen ihnen eine Liebesgeschichte, und alles nimmt ein
gutes Ende. Die Musik von Meredith Willson ist eine glänzende Parodie auf amerikanische Kleinbürger, biedere Frauenvereine, lärmende Patrioten, auf Barber-Shop-Gesänge und andere
Sentimentalitäten. Das Musical fand nicht zuletzt durch die schwungvollen Marschmelodien in New York eine begeisterte Aufnahme während 1375 Vorstellungen.
[© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
|
|
|
My one and only
Musik: George Gershwin Liedtexte: Ira Gershwin Buch:
Peter Stone und Timothy S. Mayer Deutsch: Hartmut H. Forche und Carol Lentner
Uraufführung: 1. Mai 1983, St. James Theatre, New York Deutsche Erstaufführung:
31. Dezember 1993, Landestheater, Coburg Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Miss Edythe Herbert, Ärmelkanaldurchschwimmerin und außergewöhnliche Schönheit
kommt mit Prinz Nikolai und seinem europäischen Wasserballett auf dem New Yorker Bahnhof an und lernt Captain Billy Buck Chandler kennen, dessen großes Ziel es ist, non-stop nach Paris zu
fliegen. Doch will er auch Edythes Liebe gewinnen. Tatsächlich erliegt sie seinem Charme, sieht aber vor allem in ihm ihre Chance, endlich von Nikolai wegzukommen, der sie seit Jahren schon
mit ihrer Vergangenheit erpresst. Der Prinz schnüffelt auf Billys Hangar herum und tauscht in dessen Flugzeug Lone Star Benzin gegen Wasser aus; der gemeinsame Flug von Edythe und Billy endet
statt wie geplant in Havanna, auf einer kleinen Insel vor New York. Hier haben sie viel Zeit, sich ihre Liebe zu gestehen, denn erst nach Tagen stören Nikolai und Billys Mechanikerin Mickey
ihre Zweisamkeit. Leider bekennt sich Billy nicht vorbehaltlos zu Edythe, als der Prinz ihre bewegte Vergangenheit enthüllt, so dass sie die Insel enttäuscht wieder mit dem Russen verlässt.
Billy erkennt, dass ihm die Liebe zu Edythe wichtiger ist als seine Atlantiküberquerung. Aber Edythe ist verschwunden. Auch Nikolai sucht sie und will von Mickey deren Aufenthaltsort
erfahren. Als Billy dazukommt, enthüllt Mickey den überraschten Männern ihre wahre Identität als FBI Agentin, die die Aufgabe hat, Billy vor dem russischen Spion Nikolai zu schützen, der
unbedingt verhindern soll, dass ein Amerikaner als erster non-stop nach Paris fliegt. Trotz ihrer Gegnerschaft gestehen sich die beiden Agenten gegenseitige Sympathie. Billy findet Edythe
genau in dem Moment in einem Club in Marokko, als über Rundfunk Lindberghs Landung in Paris gemeldet wird. Aus Liebe zu Edythe ist Billy jedoch ohne Zwischenlandung von New York bis nach
Marokko geflogen und folglich der eigentliche Sieger – mit dem kleinen Nachteil, dass dies außer den beiden Liebenden keiner weiß. Sie krönen den Sieg der Liebe über die Jagd nach Ruhm mit
ihrer Hochzeit.
[© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]
|
|
|
kulturfreak.de dankt den Verlagen “Felix Bloch Erben” und “Musik & Bühne” für die Verfügungstellung der Texte.
|
|
nach oben
|
|
|