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Kurzinfos Musicals D - H
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Damn Yankees
Musik und Song-Texte: Richard Adler und Jerry Ross
Buch: George Abbott und Douglass Wallop Vorlage: “The Year the Yankees Lost The Pennant" von Douglass Wallop Deutsche Fassung:
Frank Thannhäuser/ Nico Rabenald (Theater des Westens)
Uraufführung: 5. Mai 1955, 46th Street Theatre, New York Deutsche Erstaufführung:
19. Mai 1979, Stadttheater Oberhausen Originalrechte: Music Theatre International, New York Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Das Musical “Damn Yankees" führt in die Welt des Sports. Bereits die Novelle von Douglass Wallop verrät viel von der Begeisterung der Amerikaner für Baseball. Der Teufel, in Gestalt
des biederen Mr. Applegate, schließt mit dem Baseballfan Joe, einem älteren behäbigen Mann, einen Pakt. Er verwandelt ihn in einen aktiven jungen Sportler zurück, der als begabter Spieler
losziehen wird, um mit seiner Lieblingsmannschaft “The Senators" endlich die verdammten “Yankees" zu schlagen. Sollte dies gelingen, verfällt seine Seele dem Teufel. Wer wird
gewinnen? Das witzige und amüsante Stück wurde dank der schmissigen Musik ein großer Hit, der auch verfilmt wurde. 10 Tony Awards waren die Auszeichnung für bekannte Melodien wie
“Heart", “Whatever Lola Wants", “Two Lost Souls" und “Shoeless Joe From Hannibal, Moe"
[© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
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Dirty Rotten Scoundrels
Musical nach dem gleichnamigen Film von 1988
(Deutscher Filmtitel: Zwei hinreißend verdorbene Schurken)
Buch: Jeffrey Lane Musik & Liedtexte: David Yazbek
Uraufführung:
15. September 04, The Old Globe Theater, San-Diego, USA Broadwaypremiere: 17. März 05
Creativ-Team:
Regie: Jack O'Brien Choreographie:
Jerry Mitchell Bühne: David Rockwell Kostüme: Gregg Barnes Licht: Kenneth Posner Musikalischer Leiter: Ted Sperling Tanz-Arrangements:
Zane Mark Stage Manager: Michael Brunner
Inhalt:
Freddy Benson und Lawrence Jamieson könnten unterschiedlicher nicht sein: Benson ist ein ungehobelter
Amerikaner, Jamieson ein kultivierter Mann von Welt. Gemeinsam ist Ihnen, dass sie es auf das Geld reicher Frauen abgesehen haben. Sie treffen sich an der Riviera und stellen fest, daß der
Platz für zwei ihrer Art zu eng ist. Also wetten sie um den Platz an der Sonne: Wer zuerst eine reiche, junge Erbin um 50.000 Dollar bringt, darf bleiben.
Besetzung:
Lawrence Jameson: John Lithgow (im Film von Michael Cane gespielt) Freddy Benson: Norbert Leo Butz (im Film von Steve Martin gespielt)
sowie: Timothy J. Alex, Andrew
Asnes, Roxane Barlow, Joe Cassidy, Julie Conners, Rachel deBenedet, Laura Marie Duncan, Sally Mae Dunn, Rick Faugno, Tom Galantich, Sara Gettelfinger, Jason Gillman, Joanna Gleason, Greg
Graham, Amy Heggins, Gregory Jbara, Grason Kingsberry, Rachelle Rak, Sheri Rene Scott und Tony Yazbeck.
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Fame - Das Musical
Nach einer Idee von: David DeSilva Musik:
Steve Margoshes Buch: Jose Fernandez Song-Texte: Jacques Levy Titel-Song “Fame": Dean Pitchford und Michel Gore Vorlage:
“Fame", Film von Alan Parker und die gleichnamige TV-Serie Deutsche Fassung: Frank Thannhäuser und Iris Schumacher
Uraufführung:
21. Oktober 1988, Coconut Grove Theatre Originalrechte: Music Theatre International, New York Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
In dem Musical “Fame" wird der große Traum von Glanz, Glück und Ruhm erzählt, das nach dem gleichnamigen Film von Alan Parker entstand. Im Mittelpunkt des turbulenten Geschehens steht
die Klasse einer amerikanischen Musicalschule mit ihren Triumphen und Niederlagen, großen Karriereträumen und bitteren Enttäuschungen.
Mit Humor und Zuversicht wird vom beschwerlichen
Weg in das amerikanische Entertainment erzählt, ohne die Probleme junger Menschen von Heute auszusparen. Die Darsteller schlüpfen nicht einfach in ihre dankbaren Rollen, sondern können ihr
eigenes Leben und ihre eigenen Erfahrungen in die Aufführung einbringen.
Neben soften Musicalklängen begleiten fetzige Rhythmen aus Techno, Rap und Jazz die tempogeladene Show. Die
Hits sind neben dem Titelsong “These Are My Children", “Dancin‘ On The Sidewalk" und “Hard Work". [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
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The Fantasticks
Musik: Harvey Schmidt Buch und Song-Texte:
Tom Jones Vorlage: “Le Romanesques" von Edmond Rostand Deutsche Fassung: Nico Rabenald
Uraufführung: 3. 5. 1960, Sullivan Street Playhouse, New York
Deutsche Erstaufführung: 1. 12. 1965, Neues Theater am Kärtnertor, Wien Originalrechte: Music Theatre International, New York Deutsche Rechte:
Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Die Romeo-und-Julia-Parodie “The Fantasticks" schrieb Off-Broadway-Geschichte. Auf der Basis eines französischen Lustspiels ist
das Musical seit der Uraufführung 1960 immer noch jeden Abend am Broadway zu sehen. Es wurde zum meistgespielten Werk der amerikanischen Theatergeschichte. Die Väter von Matt und Luisa,
obwohl miteinander befreundet, verhalten sich ihren Kindern gegenüber, als seien die Familien verfeindet. Sie denken, dass eine deutliche Missbilligung der beste Weg sei, bei den jungen
Leuten romantische Gefühle zu wecken. Der Plan gelingt schließlich nach allerlei Irrungen und Wirrungen.
Der Song “Try To Remember" wurde zum Welthit. Andere Balladen und Lieder dieses Kammermusicals sind “Much More", “Soon It’s Gonna Rain" “Round And Round".
[© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
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Die Farbe Lila (The Color Purple)
Regie: Gary Griffin
Buch: Marsha Norman, nach der gleichnamigen Vorlage von Alice Walker Musik und Songtexte: Brenda Russell, Allee Willis und Stephen Bray
Die Weltpremiere fand am 9. September 04 in Atlantas Alliance Theater statt. Ab 2006 soll es am Broadway laufen.
Die Besetzung in Atlanta:
La Chanze (Celie)
Felicia P. Fields (Sofia) Saycon Sengbloh (Nettie) Adriane Lenox (Shug) Kingsley Leggs (Mister)
Die Geschichte von Alice Walker wurde im Jahr 1985 durch die Verfilmung unter
der Regie von Steven Spielberg berühmt. Im Film waren Whoopi Goldberg (Celie), Oprah Winfrey (Sofia) und Danny Glover (Albert) zu sehen.
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Fiddler On The Roof (Anatevka)
Musik: Jerry Bock Buch:
Joseph Stein Song-Texte: Sheldon Harnick Vorlage Geschichten von: Sholem Alejchem mit besonderer Genehmigung von Arnold Perl Deutsche Fassung:
Rolf Merz und Gerhard Hagen
Uraufführung: 22. September 1964, Imperial Theatre, New York Deutsche Erstaufführung: 1. Februar 1968, Operettenhaus, Hamburg
Originalrechte: Music Theatre International, New York Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Dass ein Musical nicht Glanz und Gloria und ein
verträumtes Happy End haben muß, um zu begeistern, beweist “Fiddler On The Roof", das in Deutschland unter dem Titel “Anatevka" bekannt wurde. Die Handlung basiert auf den
Erzählungen des ostjüdischen Dichters Sholem Alejchem, die in vielen Szenen die Waage zwischen heiter und bitterernst halten. Tewje, der Milchmann, ist nicht reich, aber er besitzt ein
goldenes Herz, die gründliche Kenntnis des Talmud und ein unerschütterliches Gottvertrauen. Und eigentlich hat er in seiner ukrainischen Heimat nur einen Wunsch: in Frieden leben zu können
und seine sieben Töchter gut zu verheiraten. Beides stellt sich als unmöglich heraus. Das Stück endet in Wehmut. Die Juden müssen ihr Dorf verlassen und sich eine neue Heimat suchen. Mit
harmonischen Rückgriffen auf die Musik der in Osteuropa siedelnden jüdischen Bevölkerung schuf Jerry Bock seine beste Partitur. Die Hits sind “If I Were A Rich Man", “Sunrise,
Sunset", “Matchmaker" und “Anatevka".
[© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
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Flower Drum Song
Musik: Richard Rodgers Buch: Oscar Hammerstein II und Joseph Fields Song-Texte: Oscar Hammerstein II
Uraufführung:
1. Dezember 1958, St. James Theatre, New York Originalrechte: The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York Deutsche Rechte:
Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Ein zauberhaftes Stück über Chinesen in Amerika kam 1958 am Broadway in der Regie von Gene Kelly heraus: “Flower Drum Song". Es
behandelte die Konflikte zwischen der älteren, noch traditionsbewussten chinesischen Einwanderern, und der jungen, schon amerikanisierten Generation. Mei Li, ein schüchternes Mädchen, soll
auf Wunsch des Vaters einen Nachtclub-Besitzer im Chinesenviertel von San Francisco heiraten. Dieser bevorzugt aber eine exotische Striptease-Tänzerin. Schließlich findet Mei Li in dem
sympathischen Wang Tang den richtigen Gatten. Die charmanten Melodien von Richard Rodgers vermitteln wirkungsvoll fernöstliche Atmosphäre.
[© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
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Follies
Musik und Song-Texte: Stephen Sondheim Buch:
James Goldman Deutsche Fassung: Michael Kunze
Uraufführung: 4. April 1971, Winter Garden, New York Deutsche Erstaufführung:
27. September 1991, Theater des Westens, Berlin Originalrechte: Music Theatre International, New York Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Eine Rückbesinnung auf alte Zeiten prägt das Musical “Follies". Stilformen aus den Revuen von Florence Ziegfeld werden ebenso verwendet wie Persiflagen, die den
Hollywood-Musikfilmen der 30-er Jahre entlehnt sind.
Zunächst spielt das Geschehen auf einer leeren Bühne. Nach dreißig Jahren kommen einstige Revuestars zu einer
Gedächtnisveranstaltung zusammen, weil das Theater abgerissen werden soll, in dem früher die Shows stattfanden. Es entwickeln sich wieder die alten Sympathien und Antipathien zwischen den
Beteiligten. Die Vorstellung lässt noch einmal in nostalgischer Pracht die alten Talente in einem letzten Aufglühen wach werden.
Die Musik wandelt auf den Spuren der Showkomponisten
der 30-er Jahre, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren. Die Partitur mit ihren brillanten Songs ist eine Hommage an den Broadway und die Künstler, die ihn prägten. [© Text: Verlag
Musik & Bühne, Wiesbaden]
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A Funny Thing Happened On The Way To The Forum
Musik und Song-Texte: Stephen Sondheim
Buch: Burt Shevelove und Larry Gelbart Vorlage Motive und Figuren von: Titus Maccius Plautus Deutsche Fassung: Frank Thannhäuser
Uraufführung:
8. Mai 1962, Alvin Theatre, New York Deutsche Erstaufführung: 26. Oktober 1991, Theater Bernburg Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Zu allen Zeiten wurde auf die Lustspiele der alten römischen Komödiendichter zurück-gegriffen. Für “A Funny
Thing Happened On The Way To The Forum" wurde Plautus literarisch angezapft und aus verschiedenen Motiven und Figuren seiner antiken Komödien ein amüsantes Musical zusammengemixt.
Mehrere Helden, darunter der prahlerische Krieger Miles Gloriosus, versuchen die einfältige, aber reizende Sklavin Philia zu erobern. Als Helfeshelfer fungieren die beiden Sklaven Pseudolus
und Hysterium. Nach allerlei turbulenten Verwicklungen hat Miles das Nachsehen, denn es stellt sich heraus, daß Philia seine verschollene Schwester ist. Nahezu 1000 Aufführungen und sechs
Tony Awards sicherten Stephen Sondheim seinen Einstand als Musical-Komponist. Mit dem Eröffnungssong “Comedy Tonight" beginnt ein rasantes Spiel im antiken Rom.
[© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
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Gefährliche Liebschaften
Buch : Øystein Wiik Musik:
Gisle Kverndokk Deutsch: Verena Reichel Uraufführung: 31. Dezember 2002, Stadttheater Pforzheim
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Ein munteres Spiel von Intrigen im Frankreich des 18. Jahrhunderts, mit einer Musik, die gekonnt historische Zitate mit modernem Swing verbindet: Die in der Öffentlichkeit unbescholtene
Marquise de Merteuil will sich an ihrem ehemaligen Liebhaber, dem Grafen Gercourt, rächen. Dieser will die 15-jährige Klosterschülerin Cecile Volanges heiraten. Merteuil sieht ihre Chance
gekommen: Sie will den Frauenheld Vicomte de Valmont dafür gewinnen, Cecile zu deflorieren und damit Gercourts jungfräuliche Ambitionen zu vereiteln. Doch Valmont lehnt ab, denn das
augenblickliche Ziel seiner Verführungskunst ist die tugendhafte Mme de Tourvel, welche ihm einigen Widerstand entgegenzusetzen hat. Diesen zu brechen hat sich Valmont vorgenommen, um so
seinen Ruhm als Meister seiner Kunst noch zu steigern. Eine unlösbare Aufgabe, meint Merteuil, und wettet mit Valmont um eine heiße Liebesnacht, dass er diesmal scheitern werde. Als
Valmont erfährt, dass Mme de Volanges, Ceciles Mutter, ihn in einem Brief bei Tourvel schlecht gemacht und damit seine Chancen geschmälert hat, willigt Valmont bei Merteuil ein, auch die
Aufgabe “Cecile” anzugehen, allerdings über seinen “Lehrling” Danceny. Dieser erweist sich jedoch als zu unbeholfen – und dummerweise verlieben sich Cecile und Danceny ineinander. Das erfährt
auch Ceciles Mutter, will die Tochter bis zur Heirat mit Gercourt in ein Kloster schicken, kann aber von Merteuil überzeugt werden, statt dessen in das Schloss von Rosemonde zu fahren.
Auf dem Schloss gelingt es Valmont, Zugang zu Ceciles Zimmer zu erlangen, und verführt das Mädchen. Er wird entdeckt. Der Skandal ist da, die Heirat mit dem Grafen Gercourt scheint dahin,
ebenso wie der gute Ruf der de Volanges. Doch Valmont verspricht, Stillschweigen zu wahren, sofern Mme de Volanges in einem Brief an Tourvel ihre zuvor aufgestellten, rufschädigenden
Behauptungen über ihn zurücknimmt. Der Brief zeigt Wirkung, und Valmont gelingt auch die zweite Verführung. Tourvel hat sich in Valmont verliebt, Valmont hingegen ist am Ziel und hat
danach kein Interesse mehr an ihr. Danceny indessen hat von Ceciles Verführung Wind bekommen und fordert Valmont zum Duell heraus. Das Spiel der Intrigen und Verführungen setzt zu seinem
finalen, blutigen Höhepunkt an...
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GIGI
Buch und Liedtexte: Alan Jay Lerner Musik: Frederick Loewe
Nach einem Roman von: Colette Deutsch von: Robert Gilbert
Uraufführung: 13.November 1973, Uris Theatre, New York Deutschsprachige Erstaufführung:
24. Oktober 1974, Theater an der Wien, Wien Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
“Gigi” ist die Geschichte des vermögenden Schwerenöters Gaston Lachaille,
den sein Luxusleben im Paris der Jahrhundertwende und die zahllosen kurzen Eskapaden mit eleganten Damen der High Society zu langweilen beginnen. Als gerngesehener Gast bei der in einfachen
Verhältnissen lebenden Madame Alvarez entdeckt er während eines Ausflugs in das mondäne Seebad Trouville, dass deren mit Natürlichkeit und Lebenslust faszinierende Enkelin Gigi inzwischen zur
attraktiven Frau herangewachsen ist. Bis die beiden als Ehepaar zueinander finden können, sind allerdings noch etliche Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: möchte doch Gigis Tante Alicia
die junge Dame doch lieber mittels ausgeklügelter Verträge als Gastons finanziell abgesicherte Geliebte denn als dessen Ehefrau sehen. Einen augenzwinkernden Blick auf das amouröse Geschehen
wirft dabei Gastons Onkel Honoré, ein in die Jahre gekommener Bonvivant, der noch immer Gefallen an den jungen Pariserinnen findet. [© Text: Felix Bloch Erben]
Zur Inszenierung der Oper Graz:
Premiere: 3. März 12
Musikalische Leitung:
Marius Burkert Regie: Matthias Davids Choreographie: Simon Eichenberger Bühnenbild: Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme: Judith Peter Licht: Michael Grundner Dramaturgie: Birgit Amlinger
Besetzung:
Honoré Lachailles:
Götz Zemann Gaston Lachailles: Guido Weber Liane D'Exelmans: Silke Braas Gigi: Sieglinde Feldhofer
Inez Alvarez (Mamita): Uschi Plautz Tante Alicia: Lotte Marquardt Manuel / Maitre Dufresne u.a.: Joel Kirby
Ein Rezeptionist/Maitre Duclos/Jean Paul u.a.: Rob Pelzer Sandomir/Telefon-Monteur/Tanzlehrer/Jacques u.a.: Sven Olaf Denkinger
Charles/Ein Herr/Oberkellner u.a.: David Lake Juliette Lesage: Ariana Schirasi-Fard Jaqueline de Beautemps / Madame Dumard:
Anna Christiana Hofbauer
www.oper-graz.com
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Good Vibrations
Musik: Brian Wilson & Beach Boys
Buch: Richard Dresser
Broadwayinszenierung 2005:
Regie / Choreografie: John Carrafa Bühne: Heidi Ettinger Kostüme: Jess Goldstein
Licht: Brian MaacDevitt Ton: Tom Morse Projection Designer: Elaine J. McCarthy Hair/Wig Design: Charles Lapointe Musical Supervision and Arrangements:
David Holcenberg Orchestrations: Steve Margoshes
Produziert von: NCJ Productions/Michael Watt Dodger Theatricals mit SEL & GFO TheatreDreams
Stage Holding/Joop van den Ende
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HIGH SOCIETY
Musik und Gesangstexte: Cole Porter Buch:
Arthur Kopit Zusätzliche Gesangstexte:
Susan Birkenhead nach dem Theaterstück “The Philadelphia Story" von Philip Barry sowie dem Turner Entertainment Co. Film “High Society" Ins Deutsche übertragen von:
Hartmut H. Forche
Uraufführung: 10. September 1997, American Conservatory Theare, San Francisco CA Deutsche Erstaufführung:
22. Januar 2000, Landestheater Mecklenburg, Neustrelitz Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Polterabend bei den oberen Zehntausend: Die schöne und hochmütige
Tracy Lord fiebert (wieder einmal) ihrer bevorstehenden Heirat entgegen – und fragt sich nur im Stillen, ob sie ihren Zukünftigen nicht doch etwas langweilig findet. Indes die Anteilnahme an
dem freudigen Ereignis hält sich im Hause Lord in Grenzen: Der Vater weilt fern in der Armen einer Schönheitstänzerin; die Brautmutter flattert emsig umher, verbreitet aber nur Konfusion; der
Onkel frönt als Gastgeber der Feierlichkeit vor allem seinem Hang zum Gin und zum Küchenpersonal; und die Schar der Dienstboten beobachtet indigniert das Treiben ihrer Herrschaft. Die kleine
Schwester schwärmt für Tracys geschiedenen Mann Dexter Haven und würde die beiden am liebsten wieder zusammenbringen. Wie peinlich für alle Beteiligten, als Dexter tatsächlich überraschend
auftaucht! Die friedliche Familienfeier scheint durch neu aufflammende Gefühle gefährdet. Zu allem Überfluss treten auch noch zwei Klatschreporter auf den Plan, um über die neuesten Skandale
der sogenannten besseren Gesellschaft zu berichten. Sie können jedoch zunächst durch ein Verwechslungsspiel abgelenkt werden: Der leider etwas vergessliche Onkel muss den abwesenden
Brautvater mimen – just in dem Moment, als dieser nach Hause zurückkehrt. Die Ereignisse spitzen sich zu, als Tracy mit Mike, einem der beiden Reporter, anbändelt. Die Party gerät völlig aus
den Fugen: In der Sommernacht verfolgen die alkoholisierten Gäste einander durch den Lordschen Park, und Tracy und Mike landen gemeinsam im Swimmingpool... Am nächsten Morgen herrscht
allgemeiner Katzenjammer. Der brüskierte Bräutigam sucht das Weite. Aber da Tracy endlich ihren seelischen Panzer durchbricht und ihre Liebe zu Dexter eingesteht, kann zum glücklichen Ende
doch noch eine Hochzeit stattfinden. [© Text: Felix Bloch Erben]
Zur Inszenierung des Potsdamer Hans Otto Theater:
Premiere: 5. November 11
Musikalische Leitung: Ludger Nowak Regie: Nico Rabenald Bühne: Eva-Maria Declercq Kostüme: Karin Alberti Coreografie:
Marita Erxleben Video: Alexander Arnold
Mit:
Franziskae Melzer / Andrea Thelemann / Juliane Götz / Peter Pagel / Bernd Geiling / Eddie Irle / Jennifer-Julia Caron / Jon-Kaare Koppe / Philipp Mauritz Chor der Dienstboten:
Cornelia Uttinger (Polly), Tamina Ciskowski (Edith), Juliane Maria Wolff (Betty), Raliza van Oijen (Amalia), Ricardo Frenzel (Chester), Alen Vucko (Edmund), Thorsten Kugler (Arthur),
Lorant Szekely (Stanley) Live-Band: H.O.T. Swing Kids
High Society Hans Otto Theater Potsdam Vorabfoto: Eddie Irle als CK Dexter Haven © HL Böhme
www.hans-otto-theater.de
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How To Succeed In Business Without Really Trying
Musik und Song-Texte: Frank Loesser Buch: Abe Burrows, Jack Weinstock und Willie Gilbert Vorlage: “How To Succeed In Business Without Really Trying" von Shepherd Mead
Deutsche Fassung: Robert Gilbert und Gerhard Bronner
Uraufführung: 14. Oktober 1961, 46th Street Theatre, New York Deutsche Erstaufführung:
17. Dezember 1968, Theater der Stadt Trier Originalrechte: Music Theatre International, New York Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Ein cleverer New Yorker ist die Hauptfigur in diesem Musical, das die Frage beantwortet, “wie man es im Leben zu etwas bringt, ohne sich anzustrengen." Die Show glossiert nach einem
satirischen Roman von Mead witzig und gekonnt das gesellschaftliche Klima in den Büroetagen der Weltstadt. Finch bringt es vom Fensterputzer zum Präsidenten seiner Firma. Der Weg nach oben
führt den Helden über so wichtige Stationen wie den Waschraum in der Chefetage, die Kaffeepausen, Kollegenparties und Kantinengespräche, bei denen er sich Insiderwissen über die Verhältnisse
in der Firma und die Schwächen seiner Vorgesetzten aneignet. “I Believe" ist der Hit des originellen Stücks, gefolgt von “Brotherhood Of Man", “Coffee Break" und “Been A
Long Day", die in 1417 Aufführungen am Broadway erklangen. [© Text: Musik & Bühne]
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Honk!
Musik: George Stiles Buch und Song-Texte: Anthony Drewe
Deutsch: Stephan Kopf, Zelma und Michael Millard
Uraufführung: 28. November 1997, Stephen Joseph Theatre, Scarborough Deutsche Erstaufführung:
25. Oktober 2003, Städtische Theater Chemnitz Originalrechte: Josef Weinberger Ltd. Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
George
Stiles’ und Anthony Drewes Adaption von Hans Christian Andersens Geschichte vom “Hässlichen Entlein" ist ein wunderbares Stück für die ganze Familie. Eine Schar von Bauernhofbewohnern
begleitet das naive, aber liebenswerte hässliche “Entlein" auf seinem Weg zum eleganten Schwan. Gefahr lauert hinter jeder Ecke, meist in Gestalt der hungrigen Katze, aber Hilfe kommt
von ungewöhnlicher Seite, und das hässliche Entlein schlägt sich dank seiner schlichten Gutmütigkeit durch. Der Frühling ist auch auf der Geflügelfarm angekommen. Im Nest von Erwin Erpel
und Entenmutter Ida liegt dieses Jahr ein ungewöhnlich großes Ei. Heraus schlüpft ein hässliches Tier, das mit seinen Geschwistern wenig gemeinsam hat und außerdem statt des erwarteten “Quak”
ein seltsames “Honk!” von sich gibt. Ida kümmert sich um das hässliche Entlein namens Gnomy wie um ihre eigenen Kinder und freut sich, dass es besonders gut schwimmen kann. Alle anderen Tiere
auf dem Bauernhof, die eigene Familie eingeschlossen, machen sich lustig. Der Kater lädt Gnomy zum “Essen” ein. Knapp schafft es die Flucht und lernt dabei den Ganter Graufuß kennen, der sich
einbildet, eine glorreiche militärische Karriere gehabt zu haben. Fern von zu Hause, findet Gnomy bei den Hühnern Stummel und Prinzesschen vorübergehend Unterschlupf. Erst im nächsten
Frühjahr ist die Suche nach der “Mutter”, mithilfe des schönen Schwanenmädchens Sissi, erfolgreich – gerade rechtzeitig für die triumphale Rückkehr als ganz und gar nicht mehr hässlicher
Schwan. [© Text: Musik & Bühne]
„Honk! – Das Musical“ im English Theatre Frankfurt Die Theatre Unlimited Performing Company zeigt ab dem 16. Januar 2010 das Familienstück „Honk!“ im
English Theatre Frankfurt. Regie führt Sheelagh Maythem, Günderin des englischsprachigen Kinder- und Jugendtheaters. In Kooperation mit dem English Theatre zeigte die Theatre Unlimited
Performing Company in den letzten Jahren sehr erfolgreich Musicals wie „The Wizard of Oz“, „Seussical“ und „Peter Pan“. Das von George Stiles und Anthony Drewe verfasste Musical „Honk!“
debütierte 1993 am Watermill Theatre in Newbury, England und war am West End 1999 zu sehen, wo es 2000 den Olivier Award in der Kategorie „Best Musical“ erhielt.
Seit 10 Jahren
unterstützt die Theatre Unlimited Performing Company im Rahmen ihrer Kindermusicals den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“ Neben Tickets, die gesponsert werden, kommen die
Einnahmen aus dem Shopverkauf sowie Spenden dem Verein zugute. Im letzten Jahr kamen 3900 Euro zusammen. Darüber hinaus stiftet ein privater Sponsor 50 Tickets für Kinder von US-Soldaten, die
kürzlich in den Irak gesandt wurden.
HONK! wird nur an folgenden Tagen aufgeführt: Samstag, 16. Januar 2010, 14:00 Uhr Sonntag, 17. Januar 2010, 14:00 Uhr
Samstag, 23. Januar 2010, 14:00 Uhr Sonntag, 24. Januar 2010, 14:00 Uhr Samstag, 30. Januar 2010, 14:00 Uhr Samstag, 6. Februar 2010, 14:00 Uhr Sonntag, 7. Februar 2010, 14:00 Uhr
Samstag, 13. Februar 2010, 14:00 Uhr www.english-theatre.org www.theatre-unlimited.com
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kulturfreak.de dankt den Verlagen “Felix Bloch Erben” und “Musik & Bühne” für die Verfügungstellung der Texte.
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