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Kurzinfos Musicals A - C
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1776
Musik und Song-Texte: Sherman Edwards Buch:
Peter Stone nach einem Entwurf von Sherman Edwards Uraufführung: 16. März 1969, 46th Street Theatre, New York Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Ein Schicksalsjahr des amerikanischen Volkes ist im Musical “1776" festgeschrieben. Es war das Jahr der
Unabhängigkeitserklärung, die Zeit des zermürbenden Krieges gegen das englische Mutterland. Es waren die Tage von John Adams, Benjamin Franklin und Thomas Jefferson.
Das Musical
behandelt die Vorgänge, die zur Ausarbeitung der Unabhängigkeitserklärung führten, und die damit verbundenen Debatten, Intrigen und Kompromisse. Laut Aussage des Librettisten Peter Stone “war
1776 als Unterhaltung geplant". Daraus entwickelte sich eine patriotische Show, die zeigte, “dass auch die Gründerväter Menschen aus Fleisch und Blut und nicht aus Pappe waren und unsere
Geschichte faszinierend ist."
Die Musik bietet eine Folge von dramatischen Nummern, aber auch Liebesliedern. Anklänge an die Musik des späten 18. Jahrhunderts entsprechen der
Thematik des Musicals, das es am Broadway auf 1217 Vorstellungen brachte.
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AND THE WORLD GOES ROUND DIE SONGS VON KANDER UND EBB Musik: John Kander Liedtexte: Fred Ebb Deutsche Texte: Sonya Martin Zusammengestellt von: Scott Ellis, Susan Stroman und David Thompson
Uraufführung: 18. März. 1991, Westside Theatre, New York
Deutschsprachige Erstaufführung: 4. Oktober 03, Stadttheater Bielefeld Musikalische Leitung:
William Ward Murta Inszenierung: Nico Rabenald Bühne & Kostüme: Heike Scheele Choreographie: Franc Tima Dramaturgie: Martin Essinger
Kammerspielartig werden in AND THE WORLD GOES ROUND Songs des Autorengespanns John Kander und Fred Ebb zu einem neuen Stück zusammengefügt. Ausgehend von der Tatsache, dass im Prinzip jeder
Song der Altmeister des Broadway eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählt, haben Scott Ellis, Susan Stroman und David Thompson teilweise durch verbindende Texte, teilweise durch
Verzahnung einzelner Lieder ein kleines Welttheater geschaffen, dass mit fünf Darstellern die verschiedensten Facetten des menschlichen Lebens zeigt. Die vier Abschnitte des Abends, die alle
durch den Titelsong “The World Goes Round” eingeleitet werden, haben jeweils ihren eigenen Charakter, ihr eigenes Tempo und beschreiben unterschiedliche, zutiefst menschliche Stimmungen und
Situationen. Dabei folgt ein Kabinettstück dem anderen, weltbekannte Songs wie “New York, New York”, “All That Jazz”, “Money, Money”, “My Coloring Book” oder “Maybe This Time” stehen neben
weniger bekannten Melodien u.a. aus den Musicals CABARET, SORBAS, CHICAGO, KUSS DER SPINNENFRAU oder WOMAN OF THE YEAR.
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Annie
Musik: Charles Strouse Buch: Thomas Meehan Song-Texte: Martin Charnin Vorlage:
“Little Orphan Annie" mit Genehmigung von Chicago Tribune - New York Times Syndicate INC. Deutsche Fassung: Danny Brees und Fritz Wolter
Uraufführung:
21. April 1977, Alvin Theatre, New York Deutsche Erstaufführung: 20. Dezember 1980, Landestheater Detmold Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
“Annie" gehört zu den erfolgreichen Musicals, die nach einem Comic Strip entstanden, und erreichte in New
York 2377 Aufführungen. Es erhielt sieben Tonys und den Preis der New Yorker Theaterkritiker für das beste Musical.
Das Mädchen Annie ist eine Waise, die 1933 zusammen mit ihrem Hund
Sandy auf der Suche nach ihren Eltern ist. Der Zufall führt sie in das Haus des reichen, aber mürrischen Geschäftsmanns Warbuck. Er setzt eine hohe Belohnung aus, um Annies Eltern zu finden,
die ein raffiniertes Betrügerpaar auf den Plan ruft. Schließlich erfährt Annie, dass ihre Eltern längst gestorben sind. Durch ihre liebenswerte Art hat sie aber das Herz von Mr. Warbuck
erobert, der sie adoptiert.
Charles Strouse schuf inspiriert von den Radioschlagern der 30-er Jahre eine fröhliche Musik, die zum Mitsummen einlädt.
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Annie Get Your Gun
Musik und Song-Texte: Irving Berlin Buch: Herbert und Dorothy Fields Übersetzung: Robert Gilbert
Uraufführung: 16. Mai 1946, Imperial Theatre, New York Deutsche Erstaufführung: 5. September 1963, Theater des Westens, Berlin Originalrechte:
The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Eine der schillernden Attraktionen der
Wildwest-Show des legendären Buffalo Bill war die Kunstschützin Annie Oakley, der in “Annie Get Your Gun" ein musikalisches Denkmal gesetzt wird. Irving Berlin übernahm die Komposition
und schrieb die Gesangstexte. Das Musical wurde zum größten Bühnenerfolg seines Lebens.
Das Spiel, angesiedelt im Western- und im Zirkusmilieu, erzählt von der Hillibilly-Annie aus
Ohio, einem Naturkind, die feststellt, dass am Schießeisen keiner anbeißt. Sie beherzigt den Rat des weisen Indianerhäuptlings Sitting Bull, schießt beim Wettkampf mit Frank Butler
absichtlich daneben, und gewinnt mit diesem Trick sein Herz.
“Annie Get Your Gun" weist eine Fülle von Songs auf, die zu Hits wurden. "You Can’t Get A Man With A Gun",
“They Say That Falling In Love Is Wonderful", “I Got The Sun In The Morning" und vor allem das unverwüstliche “There’s no Business like Showbusiness" garantieren einen
wirkungsvollen Musicalabend.
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Anything goes
Musik und Liedtexte: Cole Porter Buch:
Guy Bolton, P. G. Wodehouse, Howard Lindsay und Russel Crouse Neufassung: Timothy Crouse und John Weidman Deutsche Fassung:
Christian Severin (Dialoge), Lida Winiewicz; Hartmut H. Forche (Liedtexte)
Uraufführung: 21. November 1934, Alvin Theatre, New York Erstaufführung der Neufassung:
1987, Beaumont Theatre, New York Deutsche Erstaufführung: 10. Februar 1981, Pfalztheater, Kaiserslautern Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Der New
Yorker Sekretär Billy Crocker nimmt vor der Abreise seines Chefs Elisha Whitney letzte Anweisungen entgegen. Zufällig trifft er auf seine alte Freundin, die Nachtklubsängerin Reno Sweeney,
die ebenfalls an Bord der M. S. Amerika sein wird. Sie soll dort mit vier weiteren Girls in einer Erweckungs-Show auftreten. Da Billy davon hört, dass auch seine große Liebe, die
Millionenerbin Hope Harcourt, sich mit Ihrer Mutter nach London einschiffen und dort Lord Evelyn Oakleigh heiraten will, bleibt er als blinder Passagier an Bord. Von dem flüchtigen Sträfling
Moonface Martin, der als Reverend Dr. Moon in der Maske eines Geistlichen reist, bekommt Billy sogar ein Ticket, allerdings ausgestellt auf den Namen des derzeit meistgesuchten Verbrechers.
Die Seekrankheit Lord Evelyns kann Billy nutzen, Hope wieder näherzukommen. Billy bittet Reno, den Engländer von Hope abzulenken und zu verführen. Dr. Moon soll die beiden in flagranti
ertappen. Reno bleibt aber vom spröden Charme des Briten nicht unbeeindruckt. Billys Maskerade als Seemann fliegt auf – und er erhält einen Ehrenplatz am Kapitänstisch, denn ein
Schwerverbrecher ist schließlich eine prominente Persönlichkeit. Die Passagiere genießen den Reiz der Gesellschaft mit einem Schwerkriminellen als angenehme Abwechslung. Renos
höllisch-himmlische Show endet in einem trunkenen, allgemeinen Sündenbekenntnis. Billy nutzt die Gelegenheit und beichtet in aller Öffentlichkeit, wie sehr er Hope liebt und dass er auch gar
kein Schwerverbrecher ist. Entrüstet wirft man ihn mit Dr. Moon in die Arrestzelle. Die beiden Häftlinge bekommen Gesellschaft von zwei Chinesen, die Passagiere beim Würfeln betrogen haben.
Mit List nehmen sie deren Kleider an sich und entkommen dem Gefängnis. Mrs. Harcourt will Hopes Heirat mit Lord Evelyn noch an Bord arrangieren. Unmittelbar vor der Trauung treten drei
chinesische Gestalten auf – es sind die verkleideten Billy, Moonface und Reno. Eine von ihnen, Pflaumenblüte genannt, klagt bei dem Lord ihre verlorene Unschuld ein. Er tritt von der Hochzeit
zurück. So können sich die Paare finden: Lord Evelyn und Reno, Billy und Hope sowie Whitney und Mrs. Harcourt. Sogar Moonface wird durch ein Telegramm aus Washington völlig entlastet. [©
Text: Felix Bloch Erben]
Zur Inszenierung des jugend-club-theater / Staatstheater Wiesbaden:
Neufassung von Timothy Crouse, John Weidman Deutsch von Christian Severin (Dialoge), Linda Winiewicz und Hartmut Forche (Gesangstexte)
Premiere: 23. August 08
Inszenierung und Choreografie: Iris Limbarth Musikalische Leitung: Frank Bangert, Joachim Braun Bühne: Reinhard Wust
Kostüme: Heike Ruppmann
Billy Crocker: Tim Speckhardt / Aljoscha Zöller (Jan-Philipp Rekeszus) Hope Harcourt:
Marie Ribaric / Kathrin Pattensen (Jasmin Buchholz) Reno Sweeny: Felicitas Geipel / Christina Blum (Sophia Schwarzkopf) Elisha Witney: Andreas Kaun / Jan Grenner
Lord Evelyn Oakleigh: Rainer Maaß / Norman Hofmann Moonface Martin: Christopher Niederelz (Marco Wagener) Evangeline Harcourt: Jessica Göttmann / Cindy Walther
Erma: Ann-Christin Fray / Christina Blum (Jaqueline Reinhold) Kapitän: Daniel Al-Hami Zahlmeister: Manuel Dengler Henry T. Dobson: Marco Wagener Luke:
Jan-Philipp Rekeszus John: Benjamin Muth
In weiteren Rollen:
Marielle Simon, Ann-Kristin Lauber, Madeleine Weise, Julia Fütterer, Alina Göres, Ariana Kiernan, Céline Gros, Carolin Jordan, Leonie Just; Jakob Voges, Mathias Weißschuh, Sven-Helge Czichy, Thomas Lascheit
www.staatstheater-wiesbaden.de www.jugendclubtheater.de
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Aspectsof love (Aspekte der Liebe)
Musik:
Andrew Lloyd Webber Liedertexte: Don Black und Charles Hart Nach der gleichnamigen Novelle von: David Garnett Deutsch: Michael Kunze
Uraufführung: 17. April 1989, Prince of Wales Theatre, London Deutsche Erstaufführung: 16. Mai 1997, Staatsoperette, Dresden Deutsche Rechte:
Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Der mit Kunstfälschungen zu Wohlstand gekommene englische Maler George Dillingham wird in der Nähe seines Landsitzes in den französischen Pyrenäen
beerdigt. Seine Neffe Alex erzählt Georges zeitweiliger Lebensgefährtin, der italienischen Bildhauerin Giulietta Trapani, von den Erfahrungen seiner ersten großen Liebe an diesem Ort. Im
Stadttheater von Montpellier spielt Marcels Truppe vor wenigen Zuschauern die letzte Szene von Ibsens Drama “Baumeister Solness”; die Tournee wird unterbrochen; später in Lyon, verspricht
Marcel, gäbe es das an Ibsen brennend interessierte Publikum. Alex, der Rose Vibert jeden Abend auf der Bühne glühend bewundert hat, lernt die Schauspielerin im Café kennen und lädt sie ein,
die nächsten Tage mit ihm in den Bergen zu verbringen. Rose, die nicht weiß, wie sie die nächste Zeit überbrücken soll, willigt spontan ein. Sie verabreden sich am Bahnhof, Rose kommt erst im
letzten Moment, schon im Zug beginnt ein romantisches Liebesabenteuer. Alex muss in die Villa seines Onkels einbrechen, was dem Gärtner nicht entgeht; er telegrafiert George Dillingham nach
Paris. George ist neugierig auf die Eskapaden seines Neffen; er verabschiedet sich von Giulietta, die nach Venedig zurückreist, George wird nach Pau fahren. Rose genießt den Morgen und das
Frühstück auf der Terrasse; sie erkunden das Haus, und sie sieht nicht nur das Bild Delias, Georges verstorbener Frau, sondern auch ihr prachtvolles Ballkleid. George ertappt die beiden bei
der einer Szene aus “Cyrano de Bergerac”. Als Rose in Delias Kleid erscheint, entgeht George nur knapp einem Herzanfall. Alex schwärmt von seinem Glück, George erzählt von seiner Malerei,
Alex sagt, was sie ist: das Fälschen von Kunst. George verabschiedet sich, nicht ohne sein Interesse an Rose erkennen zu lassen. Alex ist verunsichert, aber eine Wanderung in die Berge bringt
die vorherige Harmonie zurück. Rose wird durch ein Telegramm von Marcel nach Lyon gerufen. Erst nach ihrer Abreise bemerkt Alex, dass Rose Marcel dazu beauftragt hatte. Rose zweifelt an ihrer
Entscheidung, wird aber von Marcel bestärkt. Alex leistet seinen Militärdienst als britischer Offizier. Er will später in Paris seinen Onkel besuchen und Rose wiederfinden. Im Haus seines
Onkels wird er von der Haushälterin Elizabeth begrüßt und trifft, statt der erwarteten Giulietta, auf Rose, die seit zwei Jahren mit George zusammenlebt. Sie streiten sich – und finden
trotzdem wieder zueinander. Am nächsten Morgen soll Alex das Feld räumen, im Affekt schießt er auf Rose, verletzt sie aber nur leicht. Alex und George wägen ihre Vorzüge und Schwächen in
ihrer Beziehung zu Rose ab. George reist zu Giulietta nach Venedig, Rose reist ihm mit Marcel hinterher. Rose hat viel Geld verbraucht, Gläubiger stellen George nach. Trotzdem bitte George
Rose, ihn zu heiraten, Marcel und Giulietta sind die Trauzeugen. Alex erfährt von Roses Schwangerschaft in einem Militärcamp in Malaysia. Rose, inzwischen ein gefeierter Theater- und
Filmstar, spielt in Paris die letzte Vorstellung in Turgenjews “Ein Monat auf dem Lande”. Alex ist in der Vorstellung und wird anschließend von Rose nach Pau eingeladen, wo George und ihre
12jährige Tochter Jenny leben. Ihren Liebhaber Hugo schickt Rose aus der Theatergarderobe weg, Alex versucht, sich Rose zu nähern. Rose fährt nach Pau mit zwei Geschenken, eines für Jenny und
eines für George: seinen Neffen Alex. Giulietta sagt ihren Besuch mit einem Brief ab. Jenny singt, allein mit Alex, ein Lied. Nach seinem Abschied aus der Armee verbringen Alex und Jenny viel
Zeit miteinander. Rose und Alex diskutieren über Jennys Ausbildung, dabei hat sie Gelegenheit, Alex von den verschiedenen Verhältnissen zu erzählen. Jenny kommt in Delias Abendkleid zu George
auf die Terrasse; von diesem Eindruck überwältigt, tanzt George mit seiner Tochter. Alex erklärt Jenny die Geschichte dieses Kleides, und er gesteht Rose seine Liebe zu Jenny. Er verspricht
ihr, Jenny niemals wehzutun. George gibt Anweisungen zu seiner Beerdigung, die Nähe zwischen Jenny und Alex beunruhigt ihn. Auf einer Wanderung gesteht Jenny Alex ihre Liebe. Alex, Rose,
George und Jenny reflektieren, jeder für sich, ihre Liebesbeziehungen. Alex bringt Jenny zu Bett; sie will, dass Alex bei ihr bleibt, er wehrt sich aber gegen ihre Zuneigung. George, voller
Unruhe und Ahnung, kommt in das Zimmer und stirbt. Giulietta hält, wie von George bestimmt, die Grabrede, Rose verstreut die Asche in den Weinbergen. Alex und Giulietta treffen aufeinander.
Alex versucht Jenny die Hintergründe des Geschehens der vergangenen Nacht zu erklären. Rose bittet Alex, bei ihr zu bleiben, Alex wendet sich jedoch Giulietta zu.
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Assassins
Musik: Stephen Sondheim Buch: John Weidman
Song-Texte: Stephen Sondheim Vorlage nach einer Idee von: Charles Gilbert Deutsche Fassung: Michael Kunze
Uraufführung:
27. Januar 1991, Playwright Horizons New York Deutsche Erstaufführung: 31. März 1993, Theater Heilbronn Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Das Musical “Assassins" ist gegen den Strich gebürstet und wurde nach der New Yorker Uraufführung
kontrovers diskutiert. Es stellt neun Männer in den Vordergrund, die zu verschiedenen Zeiten versuchten, den amerikanischen Präsidenten zu killen.
Von John Wilkes Booth bis Lee Oswald
reicht die Palette politisch motivierter Attentäter, die Zeit und Raum hinter sich lassen, um an einer nächtlichen Zusammenkunft teilzunehmen. Das ungewöhnliche und experimentelle Stück
“Assassins" ist eine Herausforderung an jedes Theater und hält eine ganze Reihe von interessanten Charakteren für das männliche Schauspielensemble bereit.
Die Musik bewegt sich zwischen Ragtime, Folk und sanftem Rock der Siebzigerjahre. [© Text: Musik & Bühne]
Eine Broadway Revival-Produktion gab es in 2004:
Nach Voraufführungen ab 26. März 04 war die Premiere am 22. April 04, gespielt wurde bis zum 18. Juli 04 im Studio 54.
Regie: Joe Mantello Bühne: Jonathan Butterell
Musikalischer Leiter: Paul Gemignani Orchestrierung: Michael Starobin.
Die Besetzung: Sara Jane Moore: Becky Ann Baker Leon Czolgosz:
James Barbour Samuel Byck: Mario Cantone John Wilkes Booth: Michael Cerveris Lynette "Squeaky" Fromme: Mary Catherine Garrison John Hinkley:
Alexander Gemignani Balladeer/Lee Harvey Oswald: Neil Patrick Harris Proprieter: Marc Kudisch Giuseppe Zangara: Jeffrey Kuhn Charles Guiteau:
Denis O'Hare
Diese Inszenierung wurde mit 5 Tony Awards ausgezeichnet: BEST REVIVAL OF A MUSICAL Best Direction of a Musical - Joe Mantello
Best Featured Actor in a Musical - Michael Cerveris Best Lighting Design - Jules Fisher & Peggy Eisenhauer Best Orchestrations - Michael Starobin
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Babytalk Das Kinder – Krieg – Musical
Musik: Thomas Zaufke Text:
Peter Lund Uraufführung: 30. April 2000 (Berlin, Neuköllner Oper)
Zur Neueinstudierung 2008 der Berliner Neuköllner Oper:
Premiere: 6. Juli 08 Regie: Peter Lund Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg/Bettina Koch Ausstattung: Thomas Fitzpatrick
Ensemble: Charlotte:
Agnes Hilpert Robert: Uli Scherbel
Band: Klavier: Hans-Peter Kirchberg / Bettina Koch Bass / Gitarre: Tobias G. Fleischer / Max Nauta
Klarinette / Saxophon: Max Teich / Sydney Pfnür
Charlotte und Robert wollen ein Kind. Kein Problem heutzutage. Beide sind gesund, haben einen Job und zwei Zimmer zuviel, und mit
der Liebe hat es die letzten vierzehn Jahre auch ziemlich gut geklappt. Wenn nur die Phantasie nicht wäre. Während Robert sich schon zu zwanzig Jahren emotionalem Hausarrest verdammt sieht,
fürchtet Charlotte eher, durch Masern, Mumps und Keuchhusten von jedem Berufswiedereinstieg abgeschnitten zu werden. Und da man solche albernen Visionen natürlich am besten für sich behält,
schrumpfen die Gespräche zwischen Robert und Charlotte genau in dem Verhältnis, in dem die Spannung wächst: Wird es klappen? Und wenn ja – was passiert dann? Natürlich geht es nicht um das
Kind. Auch wenn Charlotte und Robert über nichts anderes reden und singen. Es geht natürlich um das Miteinander, ohne das dieses letzte echte Teamwork der Menschheit nun mal nicht über die
Bühne geht.
8 Jahre sind seit der Uraufführung von Babytalk vergangen und der erfolgreichster Exportnachwuchs der Neuköllner Oper hat mittlerweile auf zahlreichen deutschen Bühnen
laufen gelernt. Trotzdem klappt es immer noch nicht mit dem Nachwuchs in Deutschland- da kann Ursula von der Leyen soviel Elternurlaub gewähren wie sie will. Höchste Zeit für Peter Lund
und Thomas Zaufke, eines ihrer meistgespielten Musicals mit neuer Besetzung und mit acht Jahren Lebenserfahrung mehr am Ort des Entstehens wieder auf die Bühne zu bringen. Und wer Agnes
Hilpert als Charlotte und Uli Scherbel als Robert zwei Stunden beim Kindermachen zugeschaut hat, wird gar nicht anders können, als auch so ein hübsches Baby haben zu wollen - zumindest, wenn
es so musikalisch ist. Stemmen Sie sich mit uns gegen die allgegenwärtige Rentnerpyramide - das neue Deutschland wird es ihnen danken. Zumindest das neue deutsche Musical.
Peter Lund - Buch und Regie Zahlreiche eigene Stücke und Inszenierungen in Off- und Stadttheatern, u.a.: Hexen (Buch u. Regie)
Theater Greifswald; Nach mir ist man süchtig - Zarah Leander; KAMA-Musiktheater (Buch und Regie); Perlen vor die Säue von J. Offenbach, KAMA-Musiktheater (Buch u. Regie), Così fan tutte
(Regie), Baden Baden, Die Wanze (Regie), Maxim Gorki Theater und Hänsel und Gretel (Regie), Innsbruck; Orpheus in der Unterwelt (Regie), Bremen; Jumping Jack (Text und Regie), Wien;
Dreigroschenoper (Regie), Dresden; Die Dollarprinzessin (Regie), Erfurt
Herz-Los! (Text und Regie) sowie Der gestiefelte Straßenkater (Text und Regie), Wien. Ugly Ducklings, (Musical, Staatsschauspiel Hannover 2007)
Demnächst am Admiralspalast: My Fair Lady (Regie) An der neuköllner oper (dort von 1996 bis April 2004 künstlerischer Leiter) u.a.: Der Spielverderber von F. Schröder/W. Radeke; Na
also, wird doch! (Buch und Regie); Die Freunde von Salamanka von F. Schubert; Verraten und verkauft (Buch und Regie); Die Blume von Hawaii von P. Abraham (Textfassung und Regie); Der Frosch
muss weg (Text); Hexe Hillary geht in die Oper (Text und Regie); Lady, Be Good! (Textfassung und Regie); Die Legende vom Krabat (Buch u. Regie); Messeschlager Gisela (Textfassung und Regie);
Die Boys von Syrakus (Textfassung und Regie); Das Wunder von Neukölln (Textfassung); Alice (Regie); Fromme Lügen (Textfassung); Der glückliche Prinz (Buch und Regie); Babytalk (Buch
und Regie); 4 x 4 the berlin songbook (szen. Einrichtung sowie Teile der Liedtexte); Die Krötzkes kommen (Buch und Regie); SommerNachtTraum (Buch und Regie); Love Bite – Biss ins Herz (Buch
und Regie); Cinderella passt was nicht (Buch und Regie); Assassins – Attentäter (Regie); Kaisers Nachtigall (Text); Die Krötzkes sind drin (Buch und Regie); Panik Sound Club (Buch und Regie);
Elternabend –das Musical (Buch); Der Elefantenmensch (Buch und Regie); Held Müller (Buch); Kauf dir ein Kind! (Buch und Regie).
seit 2002 Professor an der UdK Berlin im Fachbereich IV Darstellende Kunst, Studiengang Musical/Show
Thomas Zaufke – Musik stammt aus Bremen und studierte Tonmeister und Gesang an der Hochschule der Künste Berlin. Er ist als Komponist, Arrangeur und Musikalischer Leiter ebenso wie als Sänger und
Darsteller tätig.
Kompositionen: Kauf dir ein Kind! (Musical. neuköllner oper 2008), Ugly Ducklings, (Musical, Staatsschauspiel Hannover 2007) Held Müller (Musical. neuköllner oper
2006), Elternabend – das Musical (neuköllner oper 2003),Cinderella passt was nicht (Musical. neuköllner oper 2001), Babytalk (Musical. neuköllner oper 2000), alle im Verlag LITAG Bremen;
Vom Anfang der Welt (Schauspielhaus Düsseldorf 2005); Der gestiefelte Straßenkater (Renaissancetheater Wien 2006); Konrad oder Das Kind aus der Konservendose (Renaissancetheater Wien 2004);
Die wundersame Reise des kleinen Kröterichs (Renaissancetheater Wien 2003); Baden geh’n – ein Sittenbild mit Musik (Grips Theater 2003); Kannst Du pfeifen, Johanna? Grips Theater 2002);
Julius und die Geister (Grips Theater 2002); Suhlde 2000 (Musical. Pavillon Hannover); Haus im Moor (Musical. Pavillon Hannover). Beide im Verlag Whale Songs, Hamburg.
Lieder und Chansons u.a. für Yamil Borges, Isabell Weicken, Hartwig Rudolz, Frederike Haas, Tim Fischer
Arrangements/Musikalische Leitung: Assassins - Attentäter (neuköllner oper
2002); Irmgard Knef (Kleines Theater 1999/2000); Sterntaler (SFB Benefizgala 1999 und 2000, Theater des Westens 1999); Wouldn’t You Like To Be On Broadway? (Kurt-Weill-Fest, Dessau 1999);
Thomas Zaufke on stage: Side By Side (Duoabend mit Frederike Haas & Band. A-Trane 2000); My Fair Lady (Deutsches Theater München, 1996); Cyrano (Theater des Westens 1994); Lost in the
Stars (Soloprogramm und CD-Produktion, 1992); Seit 1998 als Gesangssynchronstimme für Disney tätig.
Hans-Peter Kirchberg – Musikalische Leitung Kapellmeisterstudium in Dresden (Gülke), Unterricht zusätzlich bei Jochum, Kempe und Masur, Meisterkurse bei
Markevitch, Masur, Rögner und Hauschild, Assistent von Bernstein, Eschenbach und Rostropovitch. Engagements an den Opernhäusern Chemnitz, Zwickau, Bautzen, Wuppertal; Konzerte beim
Schleswig-Holstein Musik Festival; Tourneen mit Rilling und Rostropovitch; „Conductor in Residence“ der Deutsch-Russischen Jungen Philharmonie; Konzerte als Lied- und Instrumentalbegleiter
sowie Cembalist. Freiberufliche Zusammenarbeit u.a. mit der Berliner Kammeroper, dem theater 89 in Berlin, dem Neuen Berliner Kammerorchester, der neuköllner oper, dem
Landesjugend-Sinfonieorchester Brandenburg und dem Schlosstheater Rheinsberg. Lehrauftrag an der Berliner„Hanns-Eisler“-Musikhochschule, Mentor beim „Dirigentenforum“ des Deutschen
Musikrates, Gastdozent an der UdK Berlin. 2005 Musikalische Leitung der SHOMYO SYMPHONIE II von Maki Ishii (europäische Erstaufführung) im Haus der Kulturen der Welt. Bereits über zehn
Jahre prägt Hans-Peter Kirchberg das musikalische Profil der neuköllner oper und hat zahlreiche Bearbeitungen und Uraufführungen geleitet wie u.a. Messeschlager Gisela, Die Blume von Hawaii,
Der Wurm, The Boys of Syracuse, The Sound of Music, Das Wunder von Neukölln, Alice, Krabat 1,2, Hundeherz, Love Bite-Biss ins Herz, Assassins-Attentäter, Cinderella passt was nicht, Angela.
Eine Nationaloper, Münchhausen, Panik Sound Club, Elternabend, Der Elefantenmensch, Friendly Fire, Macbeth, Die Rose von Stambul, Held Müller, Kauf dir ein Kind!. Seit 2002 Musikalischer
Direktor der neuköllner oper Berlin.
Bettina Koch – Musikalische Leitung studierte Rhythmik an der
Hochschule für Musik Detmold sowie Gehörbildung an der ehem. Hochschule der Künste, jetzt Universität der Künste Berlin. Darüber hinaus erhielt sie Privatunterricht für Sprecherziehung bei
Hanny Herter sowie für Funktionales Stimmtraining bei Markus Haas. Sie arbeitet als Musikalische Leiterin, als Pianistin sowie als Musikpädagogin. Musikalische Leitung (seit 1987):
Berliner Komödianten / Renaissance-Theater und Renaissance-Theater-Studio, mit Klingenberg und Volker Spengler (Regie) / Berliner Ensemble, für Pericles und Baal, Regie: Peter Palitzsch /
Theater am Halleschen Ufer, Berlin, für Man lebe überall und heirate 4.700 Hände, Regie: Mechtild Erpenbeck / Frauenkabarett „5-Appeal“, Berlin / Kabarett am Obelisk, Potsdam / Thalia-Theater
Halle, 1997 für ein Hip-Hop-Musical, 1998 für die Uraufführung einer Kinderoper mit Musik von Eckard Koltermann / Bar jeder Vernunft, für Kellnerinnen sowie Chorprobe / Neuköllner Oper, für
Ein einsames Herz packt aus, Regie: Mechtild Erpenbeck / Stadttheater St. Gallen 2000/2001 / Grenzlandtheater Aachen 2001/2002 mit My Fair Lady und Bühnenmusik für Don Carlos / Staatstheater
Braunschweig 2003/2004, für „Das Kontingent“ Piano: Tanzcompagnie Rubato / Bar jeder Vernunft (Kellnerinnen) / Neuköllner Oper (Ein einsames Herz packt aus) sowie in diversen
literarisch/musikalischen Programmen u.a. für das Schloßtheater Moers
Musikpädagogin für Actors Academy Berlin-Köpenick / / Institut für Schauspiel, Berlin / Hochschule f. Schauspielkunst „Ernst Busch“
Thomas Fitzpatrick - Bühnenbild und Kostüm ist gebürtiger Dubliner. Er studierte Bildende Kunst am National College of Art and Design und schloss mit
Prädikatsexamen und Sonderauszeichnung ab. Thomas Fitzpatrick arbeitet als freier Künstler sowohl als Bühnenbildner wie auch in Bereichen wie Ausstellungsgestaltung, Dekoration und
Inneneinrichtung. Darüber hinaus war er als Darsteller on stage in diversen Produktionen u.a. der Berlin Playactors zu sehen, die er mitbegründete.
Ensemble
Agnes Hilpert – CHARLOTTE Geboren und aufgewachsen in Berlin. Privates
Gesangsstudium bei Kammersängerin Cathryn Gayer (Deutsche Oper Berlin). 1993 absolvierte sie die Bühnenreifeprüfung im Fach Musical in Berlin u. Hamburg, 1995 im Fach Schauspiel in Berlin.
1993-96 hatte sie Engagements am Theater des Westens u .a. in My Fair Lady, Johnny Johnson, Pirates of Penzance. 1997/98 spielte sie die Giulietta Trapani in der dt. Erstauff. von Aspects of
Love in der Staatsoperette Dresden. 1999/2000 trat sie unter der Regie von Peter Zeug und Robert-J Kamer als Marta in Kuss der Spinnenfrau auf. 2000/01 trat sie unter der Regie von John Dew
u. Klaus Wilhelm in Les Miserables in der Oper Bonn auf. 2001 gab sie ihr erfolgreiches Österreich-Debüt mit der Rolle der Victor/Victoria aus dem gleichnamigen Musical am Landestheater
Salzburg.2001/03 spielte sie in der dt. Erstauff. die Spinnenfrau in Kuss der Spinnenfrau am Landestheater Coburg sowie die Rolle der Marlene Dietrich in Ich, Marlene. Neben dem Musiktheater
sieht man sie im Schauspiel u.a. als Beatrice im Diener zweier Herren, als Flavia im Nackten Wahnsinn etc. 2004 war sie am Stuttgarter Renitenztheater mit einem Kabarettprogramm Wir können
alles außer Schwäbisch unter der Regie von Ulf Dietrich. 2005 spielte sie am Schlossparktheater Berlin in dem Satire-Musical Pinkelstadt die Rolle der Fr. Pfennigfuchser (Regie: Andres
Gergen). 2006 spielte sie u.a. in Wien in eigener Produktion das Stück Der Graue Engel von Moritz Rinke (Monolog der alten Marlene Dietrich). Nach eineinhalbjähriger Babypause ist sie (seit
11. April 2008) in der Welturaufführung der Rockoper Christ O in der Rolle der Mercedes am Gärtnerplatztheater München zu sehen.
Uli Scherbel – ROBERT Bereits während seines Studiums an der Universität der Künste Berlin im Studienfach Schauspiel/Gesang/Tanz stand Uli Scherbel auf diversen
Theaterbühnen, so in Dracula am E.T.A. Hoffmann Theater Bamberg, am Berliner Ensemble im Mahagonny Songspiel, am Opernhaus Dortmund als Claude in Hair sowie natürlich an der Neuköllner Oper
in der ersten Koproduktion des Hauses mit der ehem. HdK Berlin Lady, Be Good! (1996). Er errang den ersten Preis im „Bundeswettbewerb Gesang“ / Musical und diplomierte hernach mit
Auszeichnung. Darauf folgten viele Hauptrollen und Engagements. So war er Joseph in Joseph and the amazing technicolor dreamcoat (Colosseum Essen). Man sah ihn als Felix in der Komödie am
Kurfürstendamm, der Komödie Dresden und im Winterhuder Fährhaus Hamburg in der Produktion Bezauberndes Fräulein. Parallel spielte er den Christian in Cyrano de Bergerac in Klagenfurt
sowie den Robert in Babytalk in Hagen. Als Willi Helbig war er in Die drei von der Tankstelle in der Komödie im Bayerischen Hof in München zu sehen, und in Die drei Musketiere spielte er den
D’Artagnan (Burgfestspiele Bad Vilbel). In Leipzig gab er den Brad in der Rocky Horror Show (Musikalische Komödie Leipzig) sowie den Claude in Hair am dortigen Opernhaus. In der erfolgreichen
Produktion von Cats am Theater am Potsdamer Platz spielte er mehrere Rollen. Dort war er später auch als Lumière, Gaston und das Biest in Die Schöne und das Biest zu erleben. Darüber hinaus
ist Uli Scherbel in zahlreichen Musicalkonzerten zu hören, zuletzt mit den Nürnberger Symphonikern.
[© Neuköllner Oper]
www.neukoellneroper.de
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Barbarella
Musik: Dave Stewart
Deutsche Übersetzung der Texte: Michael Kunze
Inhalt: Im Jahre 40.000 wird Barbarella vom Präsidenten der Erde auf unbekannte Planeten geschickt, um einem verrückten
Wissenschaftler eine Geheimwaffe abzujagen, der sich damit zum Herrscher des Weltalls aufschwingen will. Sie wird aber auf dem Planeten Lythion zur Notlandung gezwungen. Sie agiert wie
ein weiblicher James Bond und überwältigt das Böse in Form von Robotern und Monstern mit Hilfe des Engels Pygar. Zugleich belohnt sie völlig ungehemmt die gut aussehenden Männer, die ihr bei
allen Abenteuern zur Seite stehen.
Darsteller des Films von 1968:
Jane Fonda (Barbarella), John Phillip Law (Pygar), David Hemmings (Dildano), Marcel Marceau (Professor Ping), Ugo Tognazzi (Mark Hand), Anita Pallenberg (Schwarze Königin), Milo O'Shea (Concierge)
Dirk Jasper (CyberKino):
"Barbarella" greift den Geist der frühen US-Comicstrips wieder auf und ist durch die gleich Kühnheit und Originalität, die gleiche Mischung aus Fantasie, Humor, Schönheit und Schrecken, Grausamkeit und Erotik gekennzeichnet, die die Comics so populät machten.
Uraufführung des Musicals: 11. März 2004 im Wiener Raimund Theater
Regie und Choreographie: Kim Duddy Bühne: Mark Fischer Licht:
Willie Williams Kostüme: Patricia Field und David Dalrymple Arrangements & Orchestrierung: Teese Gohl Sound: Richard Ryan Musikalische Leitung:
Herbert Pichler
Darsteller:
Barbarella: Nina Proll Schwarze Königin: Eva Maria Marold Schlüsselmeister und Sun: Drew Sarich Pygar:
Mark Seibert Duran: Siegmar Tonk Victor: Andreas Bieber
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Bat Boy
Das Musical nach einer wahren Geschichte
Buch:
Keythe Farley und Brian Flemming Musik und Gesangstexte: Laurence O’Keefe In Vereinbarung mit: Weekly World News Deutsch: Helmar Harald Fischer
Uraufführung: 21.März 2001 New York Union Square Theater (Off-Broadway, Previews ab 3.3.01) Deutschsprachige Erstaufführung: 14. Januar 06 (München, Spectaculum mundi)
Inhalt:
In einer Höhle werden die Kinder Rick, Ron und Ruthie Taylor von „Bat Boy“ angefallen, einer Mischung aus Fledermaus und Junge. Bat Boy wird gefangen und dem Tierarzt
Dr. Parker übergeben, damit er ihn einschläfert. Parkers Frau Meredith jedoch hat Mitleid mit dem armen Wesen und bittet ihren Gatten, Bat Boy in der Familie aufwachsen zu lassen. Dr. Parker
willigt ein – in der Hoffnung, in die reichlich zerrüttete Ehe möge die frühere Harmonie und Leidenschaft zurückkehren.
So erhält Bat Boy bei den Parkers daheim Unterricht und lernt
Englisch von BBC-Kassetten. Sein erstklassiges Benehmen wird nur hin und wieder von schwer zu unterdrückenden Anfällen von Blutgier getrübt. Nicht zuletzt Parkers Tochter Shelley beobachtet
Bat Boys Wandlung von einem gruseligen Haustier zu einem stattlichen jungen Mann mit Wohlwollen. Allerdings: das Haus verlassen darf Bat Boy mit seiner ungewöhnlichen Erscheinung nicht. Als
im Dorf, das von einem mysteriösen Rindersterben heimgesucht wird, eine religiöse Erweckungszeremonie gefeiert werden soll, begehrt Bay Boy auf. Er will sich nicht länger wegschließen lassen
und zeigt sich der Menge. Der anfängliche Schrecken wandelt sich schnell in ein allgemeines Freudenfest – bis Dr. Parker erscheint und verkündet, Bat Boys Biss habe Ruthie Taylor getötet.
Eine Hetzjagd beginnt. Bat Boy flieht mit Shelley in den Wald, wird aber schließlich gestellt. Um ihn zu retten, enthüllt Meredith Parker widerstrebend ihr schreckliches Geheimnis um Bat Boys
Herkunft – aber es ist zu spät, um den blutigen Showdown noch abzuwenden.
Seit am 23. Juni 1992 die Zeitung Weekly World News über die Entdeckung eines Fledermaus-Jungen in einer Höhle
West Virginias berichtete, verfolgt die amerikanische Öffentlichkeit gebannt seinen Werdegang. Der allgemeinen Welle von Abscheu und Schrecken über das Wesen wollten drei Menschen ein Zeichen
des Mitleids und der Sympathie entgegen setzen: Sie brachten Bat Boys Geschichte auf die Bühne. Trotz des hohen Trash-Faktors gelang Keythe Farley und Brian Flemming ein bewegendes Libretto,
das beweist: in Bat Boy steckt mehr als Fangzähne und Blutdurst. Dem Hirn von Laurence O’Keefe, Komponist des Musicals „La Cava“, entsprangen mitreißende Musiknummern. Rap, Rock, Revuenummer,
Ballade – kein Musikstil ist vor ihm sicher. „Bat Boy“ ist ein schriller Musical-Spaß, der jedes B-Movie in den Schatten stellt und das Zeug hat, zum Kultstück à la „Rocky Horror Show“ oder
„Der kleine Horrorladen“ zu werden.
Laurence O’Keefe ist als Dirigent, Arrangeur, Texter und Komponist tätig. Er schrieb Musik für Film und Fernsehen (u.a. für
die mehrfach preisgekrönte Dokumentation "Twice On Sundays" über das Ex-Ziegfield-Girl Dorothy McHugh) sowie für das Theater. Lange Jahre arbeitete er für die Hasty Pudding
Theatricals, Americas älteste Theatertruppe und Travestie-Show. Ausgezeichnet wurden seine Musik für Molières "Der Eingebildete Kranke" in der Produktion der Actor’s Gang, Los
Angeles, sowie seine Musicals "Euphoria" und Bat Boy (u.a. LA Weekly Award für Musical Of The Year). Zusammen mit Stephen Keeling schrieb er 2000 die Musik für das Musical "La
Cava". Im April 2001 kam sein Kurz-Musical "The Mice" als Teil der Harold-Prince-Produktion "3hree" im Ahmanson Theatre auf die Bühne.
Q. & ©: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
US Song Liste:
1. Akt:
Hold Me, Bat Boy (Full Company) Christian Charity (Sheriff, Meredith, Shelley)
Ugly Boy (Shelley) Watcha Wanna Do? (Rick, Shelley) A Home For You (Meredith, Bat Boy) Another Dead Cow (Townsfolk) Dance With Me, Darling (Parker)
Ruthie’s Lullaby (Mrs. Taylor) Show You a Thing or Two (Full Company) Christian Charity (Reprise) (Sheriff, Parker, Townsfolk) A Home for You (Reprise) (Bat Boy)
Comfort and Joy (Full Company)
2. Akt:
A Joyful Noise (Rev. Hightower, The Congregation) Let Me Walk Among You (Bat Boy) Three Bedroom House (Meredith, Shelley)
Children, Children (King of the Forest, Company) More Blood (Parker) Inside Your Heart (Shelley, Bat Boy) Apology to a Cow (Bat Boy) Revelations (Meredith, Parker, Company)
I Imagine You’re Upset (Full Company) Hold Me, Bat Boy (Reprise) (Full Company)
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The Boys From Syracuse
Musik: Richard Rodgers Buch: George Abbott Song-Texte: Lorenz Hart Vorlage:
“Komödie der Irrungen" von William Shakespeare Deutsche Fassung: Heiner Bruns
Uraufführung: 23. November 1938, Alvin Theatre, New York Originalrechte:
The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
William Shakespeare stand Pate bei der Vertonung
seiner “Komödie der Irrungen". Er hatte seinerseits auf die antike Komödie “Menaechmi" von Titus Maccius Plautus zurückgegriffen.
Rodgers und Hart verwandelten die im antiken
Griechenland spielende Verwirrgeschichte um zwei Zwillingsbrüder - zwei Diener und ihre jungen Herren -, die ständig kreuz und quer gewechselt werden, zu einem amüsantem Musical.
Seit
der Uraufführung, zu der George Balanchine die Choreographie entwarf, gehören die Songs “Falling In Love With Love" und “This Can’t Be Love" zu den Evergreens des amerikanischen
Unterhaltungstheaters.
[© Text: Musik & Bühne]
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By Jeeves
Musical von: Alan Ayckbourn und Andrew Lloyd Webber
Nach den Geschichten von: P. G. Wodehouse Deutsch von: Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting
Uraufführung: 22. April 1975, Her Majesty’s Theatre, London
Uraufführung der der Neufassung: 1. Mai 1996, Stephen Joseph Theatre, Scarborough Deutsche Erstaufführung: 1. Dezember 2001, Theater Heilbronn Deutsche Rechte:
Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Reiche Nichtstuer, die ihren Neigungen frönen, haben sich zum Liebhaberkonzert des Banjo-Virtuosen Bertie Wooster eingefunden. Zu spät wird der
sensible Künster gewahr, dass er statt seines geliebten Instruments eine ordinäre Bratpfanne in den Armen hält. Das Konzert droht, ins Wasser zu fallen. Doch Jeeves, sein treues Faktotum,
erweist sich seinem Herrn auch in dieser Lage als Retter in der Not. Sein Rat: unterhalte das Publikum mit Stories! Und getreu dem Familienwahlspruch – ein Wooster gibt niemals auf – stürzt
sich der adlige Sonnyboy mit Don Quichotischem Eifer in diese Aufgabe. Bereitwilligst lassen sich auch die Gäste zum Mitspielen gewinnen. Das nun beginnende Theater im Theater führt zu einem
turbulenten Verwirrspiel mit Namensverwechslungen, Doppelrollen, Freundschafts- und Liebesintrigen, wobei alle Register von Slapstick und Situationskomik gezogen werden. In dem sich immer
weiter steigernden Chaos geht schließlich jegliche Contenance zum Teufel. Als alle dem Wahnsinn nahe sind, findet am Ende nur Jeeves, als eine Art englischer Truffaldino, einen Ausweg.
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Can Can
Musik und Gesangstexte: Cole Porter Buch: Abe Burrows
Ins Deutsche übertragen: Paul Baudisch Deutsche Texte: Robert Gilbert (Text der Nummer 33 von Kurt Feltz) Uraufführung: 7. Mai 1953, Shubert Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 28. August 1965, Württembergische Staatstheater, Stuttgart Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
In Paris verhandelt man 1893
vor dem Sittengericht das Vorführen eines frivolen Tanzes. Im “Bal du Paradis” wurden junge Wäscherinnen verhaftet, die dort abends durch ihre Darbietungen angeblich die Moral und den
Charakter der Zuschauer verderben. Zum ersten Mal als Richter tätig ist Aristide Forestier, der unbedingt die Würde der französischen Rechtsprechung wahren will. Dazu muss er sich an Ort und
Stelle von den Verfehlungen überzeugen und gerät prompt in die Fänge von Pistache, der Besitzerin des umstrittenen Etablissements. Als die Mädchen auch an diesem Abend den Cancan tanzen,
dient dies als Grund für eine zweite Vorladung und Verurteilung zu zehn Tagen Gefängnis sowie den Lizenzentzug für Pistache. Doch die wird in jedem Fall ihr Lokal für den großen und
berüchtigten Künstlerball wieder öffnen. Am Abend selbst kann Forestier sie auch durch einen langen Kuss von diesem Vorhaben nicht abbringen, was – schlecht für ihn – in einem Foto
festgehalten wird. Der Sittenrichter als Ehrengast des Balls! Forestier hat längst bemerkt, dass er Pistache liebt, die ihm seine Gefühle jedoch nicht glaubt. Doch tut es ihr leid, ihm durch
ihre Sache geschadet zu haben, weil das besagte Foto durch alle Zeitungen wandert und zu seiner Suspendierung führt. Pistache macht ihm deshalb das Angebot, zusammen einen Waschsalon zu
eröffnen, in dem abends der frivole Tanz von ihren Wäscherinnen aufgeführt wird. Forestier steigt ein, will aber nach kurzer Zeit Selbstanzeige erstatten und durch einen Prozess rehabilitiert
werden. Auch möchte er für Pistache und die Mädchen und gegen die Heuchelei zu Felde ziehen. Die Geschäfte gehen hervorragend, Forestier kann seine Ideale nicht verleugnen und gibt seine
Anteile zurück. Jetzt hat sich jedoch Pistache zur Selbstanzeige entschlossen und schafft das Unmögliche: Vor Gericht werden ihre Mädchen und der Tanz freigesprochen, Forestier und sie können
mit Lizenz ihren “Salon” weiterführen.
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Caroline, Or Change
Musik: Jeanine Tesori Buch / Texte:
Tony Kushner Regie: George C. Wolfe
Broadwaypremiere: 2. Mai 04 (Eugene O'Neill Theater, Previews ab 12. April 04)
Bühnenbild: Riccardo Hernández
Choreografie: Hope Clarke Haardesign: Jeffrey Frank Kostüme: Paul Tazewell Licht: Jules Fisher und Peggy Eisenhauer Musikalische Leitung:
Linda Twine Orchestrierung: Rick Basset, Joseph Joubert und Buryl Red Ton: Jon Weston
Besetzung:
Reathel Bean, Harrison Chad, Tracy Nicole Chapman, David Costabile, Veanne Cox, Aisha de Haas, Marcus Carl Franklin, Marva Hicks, Capathia Jenkins, Larry Keith, Ramona Keller, Alice Playten, Anika Noni Rose, Leon Thomas III, Chandra Wilson, Chuck Cooper und Tonya Pinkins in der Rolle der Caroline Thibodeaux.
Inhalt: In dem Stück geht es um das bittersüße Leben einer schwarzen Hausangestellten. Es spielt im Jahr 1963, kurz vor dem Mordan Präsident Kennedy und der aufkommmenden
Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King.
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Carousel
Musik: Richard Rodgers Buch und Song-Texte:
Oscar Hammerstein II (Vorlage “Liliom" von Ferenc Molnár) Deutsche Fassung: Frank Thannhäuser
Uraufführung: 19. April 1945, Majestic Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 8. April 1995, Theater Hagen Originalrechte: The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York Deutsche Rechte:
Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
“Carousel" ist die musikalische Fassung der Vorstadtlegende “Liliom" von Ferenc Molnár. Rodgers und Hammerstein verlegten
die Handlung von Budapest in eine kleine Stadt nach Neu-England in das Jahr 1873. Die Geschichte folgt der Vorlage des ungarischen Dramatikers, fügt dem Geschehen aber einen veränderten,
optimistischen Ausgang hinzu.
Wegen ihrer Liebe zueinander werden der leichtlebige Karussellausrufer Billy und die Fabrikarbeiterin Julie entlassen und somit arbeitslos. Um zu Geld zu
kommen, da Julie ein Kind erwartet, lässt sich Billy zu einem Raubüberfall überreden, der fehlschlägt. Als er verhaftet werden soll, stößt sich Billy ein Messer ins Herz. - Nach 15 Jahren
darf er für einen Tag vom Himmel auf die Erde zurückkehren. Er nimmt einen Stern mit auf die Reise zu seiner Tochter. Das Mädchen erkennt ihren Vater nicht, aber Julie ahnt, was geschah, und
weiß, dass der Stern dem bislang freudlosen Kind in eine bessere Zukunft leuchten wird.
“Carousel" erreichte am Broadway 890 Aufführungen und wurde 1956 verfilmt. 1994 erhielt das
New Yorker Revival fünf Tony-Awards. Der rein instrumentale “Carousel Waltz" wurde zu einem beliebten Stück Unterhaltungsmusik. [© Text: Musik & Bühne]
Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:
Premiere: 22. März 08
Musikalische Leitung: Lukas Beikircher Inszenierung:
Philipp Kochheim Bühne: Anja Jungheinrich Kostüme: Bernhard Hülfenhaus Choreinstudierung: André Weiss
Besetzung:
Billy Bigelow:
Randal Turner Julie Jordan: Susanne Serfling Carrie Pipperidge: Allison Oakes/Stefanie Schäfer Enoch Snow: Sven Ehrke Jigger Craigin: Thomas Mehnert
Nettie Fowler: Katrin Gerstenberger Luise: Leonie Gernert-Groblewski/Noëmi Gmahl Mrs. Mullin: Sonja Mustoff David Bascombe: Hans-Joachim Porcher
Polizist: Bernd Kaiser Sternwart: Oliver Burkia
Besprechung auf kulturfreak.de
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Carousel Staatstheater Darmstadt Julie Jordan (Susanne Serfling), Billy Bigelow (Randal Turner) Foto: Barbara Aumüller
www.staatstheater-darmstadt.de
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Chitty Chitty Bang Bang
Musik und Texte: Richard M. Sherman & Robert B. Sherman
Adaptiert von: Jeremy Sams nach dem gleichnamigen Film von Ian Fleming (1968)
Uraufführung: 16. April 02 (London Palladium Theater) Broadwaypremiere:
28. April 05 (Fod Center for the Performing Arts)
Regie: Adrian Noble Bühnenbild: Anthony Ward Licht: Mark Henderson Choreographie: Gillian Lynne
Produzenten: Barbara Broccoli und Michael G. Wilson für Eon Productions, Frederick Zollo, Nicholas Paleologos, Jeff Sine und Michael Rose Ltd. für Chitty (UK) Ltd.
Inhalt: James Bond Erfinder Jan Flemming schuf mit „Chitty Chitty Bang Bang“ ein fantastische Geschichte:
Der trottelige Professor und Erfinder Caractacus Potts begibt sich mit
seinen cleveren Kindern auf den Weg, dem bösen Baron Bomburst aus Vulgarien und dem fiesen Kinderschnapper eins auszuwischen. Im Mittelpunkt steht ein ausrangierter Rennwagen, von dessen
Fahrgeräuschen das Musical seinen Titel bezieht.
Rollen: Truly Scrumptious Caractacus Potts Grandpa Potts Baron Bomburst Baroness Bomburst Child Catcher
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ChristO
Die Rockoper nach Motiven des Romans "Der Graf von Monte Christo"
Auftragsarbeit für das Staatstheater am Gärtnerplatz, München
Von: Holger Hauer, Günter Werno, Stephan Lill und Andy Kuntz Musik:
"Vanden Plas": Günter Werno, Stephan Lill und Andy Kuntz Buch: Holger Hauer und Andy Kuntz Liedtexte: Andy Kuntz
Uraufführung:
11. April 2008 (München; Staatstheater am Gärtnerplatz)
Stückbeschreibung: Das Innere eines alten, rostigen Schiffswracks, der "Pharao". Eine kauernde Gestalt
zieht einen Dolch aus einer blutüberströmten Leiche. 21 Jahre war Edmond Dantes in diesem metallenen Gefängnis eingekerkert. Nun ist er frei, nun beginnt er Rache zu nehmen: An den Menschen,
die sich damals aus Habgier und Eifersucht gegen ihn verschworen hatten, die seine Liebe, seine Zukunft, sein Leben zerstörten. Der Ermordete Fernand Mondego ist der erste von ihnen. Zugleich
fürchtet Edmond alias ChristO die unbändigen, zerstörerischen Hassgefühle in sich – und schafft sich als Korrektiv ein "alter ego". Wenig später erscheint ein zweiter Mann draußen
auf Deck und schaut sich lauernd um. Beide sind "allein im Dunkeln" – "Somewhere alone in the dark ..." Motivisch angelehnt an den Roman "Der Graf von Monte
Christo" von Alexandre Dumas erzählt die Rockoper ChristO eine Geschichte von Liebe und Verrat, Sehnsüchten und Mord, emotionalen Tiefen und Untiefen. Im Zentrum steht die Frage: Was
macht ein Gefühl wie "Hass" aus, was bewirkt er, was zerstört er? Was kann die Liebe gegen ihn ausrichten? Musikalische Grundlage der Rockoper ist das gleichnamige Konzeptalbum
von Deutschlands führender Progressive Rockband Vanden Plas, das bereits nach seinem Erscheinen 2006 in der Szene Aufsehen erregte und hervorragende Kritiken erhielt. Der Autor und Regisseur
Holger Hauer schrieb gemeinsam mit Andy Kuntz, dem Leadsänger der Band, das Buch, für die Bühnenumsetzung wurden zusätzliche Musiknummern komponiert. Rock und Heavy Metal verbindet sich dabei
mit Chor- und Orchestersound zu einem eindrücklichen Klangerlebnis. Musik und Buch schaffen so eine intensive, psychologisch und musikalisch packende Geschichte auf Grundlage des bekannten
Abenteuerromans.
Holger Hauer Holger Hauer ist seit über zwanzig Jahren als Schauspieler, Musicaldarsteller, Regisseur, Autor und Übersetzer an vielen deutschen Bühnen und
beim Fernsehen erfolgreich tätig. Er schrieb u. a. das Buch zum Musical Fletsch (Saturday Bite Fever) (Musik von Marc Schubring, Gesangstexte von Wolfgang Adenberg) und übersetzte die Texte
zu den Musicals Lucky Stiff (Tot, aber glücklich) und No Way To Treat A Lady (So behandelt man keine Dame), deren deutschsprachige Erstaufführungen er auch inszenierte. Die ersten Jahre
als reiner Musicaldarsteller und –sänger unterwegs, war Holger Hauer in fast allen großen Musical-Rollen, wie z. B. Judas in Jesus Christ Superstar, Conferencier in Cabaret und Frank´N Furter
in "The Rocky Horror Show" an verschiedenen Stadt-, Staatsund Nationaltheatern zu sehen. Später überzeugte er auch im "seriösen" Sprechtheater mit Rollen wie Banco in
"Macbeth" , Innocence in "Yvonne, die Burgunderprinzessin" und anderen. Auch in Fernsehserien ist er immer wieder zu sehen, so beispielsweise in "Wilsberg",
"Ein Fall für Zwei", "Ein starkes Team", "Verliebt in Berlin" oder "Soko Kitzbühl".
Günter Werno Günter Werno wurde 1965 in
Neunkirchen geboren und ist Keyboarder der bekannten Heavy-Metal-Band Vanden Plas. Zusammen mit dem Leadsänger Andy Kuntz und dem Gitarristen Stephan Lill zählt er zu den musikalischen Köpfen
der Formation.
Stephan Lill Stephan Lill wurde 1968 in Eitorf geboren und ist Gitarrist der bekannten Heavy-Metal-Band Vanden Plas. Zusammen mit dem Keyboarder Günter Werno
und dem Leadsänger Andy Kuntz zählt er zu den musikalischen Köpfen der Formation.
Andy Kuntz Andy Kuntz wurde 1962 in Kaiserslautern geboren und ist Leadsänger der bekannten
Heavy-Metal-Band Vanden Plas. Zusammen mit dem Keyboarder Günter Werno und dem Gitarristen Stephan Lill zählt er zu den musikalischen Köpfen der Formation. [© Felix Bloch Erben, Berlin]
Zur Inszenierung des Münchener Staatstheater am Gärtnerplatz:
Premiere: 11. April 08 (Uraufführung)
Weitere Termine in der Spielzeit 07/08: 18., 25. April, 3., 17. Mai, 7., 14., 28. Juni, 4., 11., 18., 24., 26., 28., 30. Juli 2008
Musikalische Leitung: Günter Werno
Regie: Holger Hauer Bühne und Kostüme: Christoph Weyers
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Premierenbesetzung:
ChristO: Andy Kuntz Inspektor X: Chris Murray Mercedes: Agnes Hilpert
Villefort, Staatsanwalt: Philippe Ducloux Albert Mondego: Sven Fliege Valentine Villefort: Milica Jovanovic Danglars, Zahlmeister: Thomas Peters
Faria: Dirk Lohr Fernand Mondego: Holger Hauer
Chor und Statisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz
www.gaertnerplatztheater.de
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Cinderella passt was nicht
ein ziemlich schräges Märchenmusical
Musik: Thomas Zaufke Text: Peter Lund
Regie: Peter Lund Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg Bühne: Ulrike Reinhard Kostüme:
Heide Schiffer-El-Fouly Uraufführung: 30. November 2001 (Neuköllner Oper, Berlin)
Es spielen in der Originalproduktion:
Joachim Benoit, Silvia Bitschkowski,
Tilmann von Blomberg, Klaus Brantzen, Ilka Sehnert, Kathrin Unger, Lynne Williams; Ralf Gräßler, Hans-Peter Kirchberg, Jochen Settili, Olaf Taube, Monica Zier
Vom 8. bis 29. Januar 2004 ist “Cinderella passt was nicht” als Gastspiel der Neuköllner Oper (Berlin) in Wiener Renaissancetheater zu sehen. www.tdj.at
Inhalt: Aufruhr in Mausehausen! Gräfin Tita hat Sorgen: Das Geld ist weg, und wenn nicht eine ihrer Töchter demnächst
eine gute Partie macht, dann folgt das hübsche Stadtschloss dem Geld nach. Doch leider ist Johanna - im Gegensatz
zu ihrer Schwester Erna - ein bisschen zu klug und will weder von Männern noch vom Heiraten was wissen.
Prinz Hamlet macht seiner königlichen Mutter Viktoria ähnliche Sorgen. An seine Heirat ist nicht zu denken, und König
werden will er schon gar nicht, denn Prinz Hamlet ist Sozialist: Wenn es nach ihm ginge, wären alle Untertanen freie Mäuse.
Und als sich auch noch die Fee Aurora in die Geschichte einmischt, wird alles noch komplizierter, denn die hat eine
eigene Auffassung davon, wie man heutzutage an einen richtigen Prinzen kommt. Und überhaupt ist nichts mehr so
wie damals, als Königin Viktoria ihre gläsernen Pumps auf der Schlosstreppe verloren hatte und gut erzogene Prinzen noch wussten, was man damit anfängt.
Mit warmherziger Ironie haben Thomas Zaufke und Peter Lund im reichen Fundus von Grimm bis Disney - aber
beileibe nicht nur dort – lustvoll geplündert und die bekannte Geschichte der Aschenmaid neu aufgebröselt. Quasi in
der zweiten Generation gehen gleich vier ”Cinderellas” der schwierigen Frage nach, wie man seinen eigenen Stern
erkennt und wie man es bloß anstellt, ihm gegen alle wohlmeinenden Einmischungen zu folgen.
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kulturfreak.de dankt den Verlagen “Felix Bloch Erben
” und “Musik & Bühne” für die Verfügungstellung der Texte.
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