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Musical, Stückeinfo: W

What a feeling!
Ein Comedy-Musical

Von: Wolfgang Adenberg und Stephan Ohm
Uraufführung: 17. Januar 2002 (Bonn, Contra-Kreis-Theater)

Zur Inszenierung der Komödie Frankfurt:

Premiere:
27. Januar 11
Spielzeit bis: 20. März 11

www.fritzremond.de

Wenn Rosenblätter fallen

Musik und Buch:
Rory Six
Texte und Buch: Kai Hüsgen
zusätzliche Texte: Ellen De Clercq

Uraufführung: November 2010 (Amsterdam)
Deutschsprachige Erstaufführung: 29. September 2011 (Datteln, KATiELLi Theater)
Österreichische Erstaufführung: 29. Oktober 2011 (Wien, Theater Akzent

Zur Inszenierung der Musix-Productions GbR:

Premiere:
6. Oktober 11 (Deutschsprachige Erstaufführung)

Musikalischen Leitung: Rory Six
Regie: Dirk Schattner
Kostüme: Richard Panenböck
Bühnenbild: Beata Koratowska

Besetzung:

Till:
Dirk Johnston
Rose: Carin Filipčić
Iris: Jana Stelley / Stefanie Köhm

„Wenn Rosenblätter fallen“, das Musical von Rory Six und Kai Hüsgen kommt im Herbst 2011 in das Hamburger Theater Kehrwieder (5. - 10. Oktober 11) und ins Wiener Theater Akzent (29. Oktober - 3. November 11). Zuvor finden in Datteln Voraufführungen statt (29. September - 1. Oktober 11). Zusätzlich gibt es Aufführungen in Witten ( 22. und 23. Oktober 11) und in Mannheim ( 24. Oktober 11).
Mit Jana Stelley und Carin Filipčić stehen zwei der bedeutendsten Protagonistinnen der aktuellen Musical-Szene auf der Bühne. Das Darstellerteam wird perfekt durch Sascha Kurth als Till.Diesem gelingt es in einem etwa zweistündigen Wechselbad aus sprühender Komik und ergreifender Dramatik durch die Liebe der jungen Frau Iris, Abschied von seiner Mutter Rose zu nehmen und ein neues Leben zu beginnen.
Der Abend steht unter der musikalischen Leitung des Komponisten Rory Six und der Regie von Dirk Schattner.
Die Uraufführung unter dem Titel EEN LEVEN ZONDER JOU fand im Herbst 2010 in Amsterdam statt. Hier wurde das Stück von Publikum und Presse gefeiert – „Ein seltsam schöner Schlag mitten ins Herz“, „Das Musical des Jahres!“. Bereits im Vorfeld hatte die Produktion beim Niederländischen MusicalMakersBeurs 2010 gewonnen. [©Dirk Schattner für Musix-Productions GbR]

Karten Hamburg: www.eventim.de
Karten Wien: www.akzent.at

www.rosenblaetter-musical.com

The Wild Party

Musik, Buch und Liedtexte:
Andrew Lippa (nach “The Wild Party” von Joseph Moncure March)
Deutsch: Wolfgang Adenberg
Uraufführung: 24. Februar (New York, Manhattan Theatre Club)
Deutschsprachige Erstaufführung: 23. Juli 2003 (Amstetten, Theater Amstetten)
Deutsche Erstaufführung: 23. April 2005 (Heilbronn, Theater Heilbronn)
Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

"Queenie was a blonde, and her age stood still, / As she danced twice a day in vaudeville" – so begann der Amerikaner Joseph Moncure March 1926 sein Langgedicht "The Wild Party", eine Ode auf die party generation seiner Zeit und eine eiskalte Abrechnung mit Sex, Drugs and Jazz. Und so beginnt auch Andrew Lippas Musical.

Queenie und Burrs, zwei noch junge Vaudevillekünstler mit bewegter sexueller Vergangenheit, sind seit drei Jahren ein Paar. In ihre Beziehung sind Kühle, Desillusionierung und latente Gewalt eingekehrt. Auf Queenies Vorschlag laden die beiden zu einer Party. Tanz, Alkohol, Drogen, Sex sollen für Abwechslung sorgen und die vormalige Leidenschaft wachrufen. Alle Freunde erscheinen: die resolute Madeleine, wie üblich erfolglos auf der Jagd nach Frauen; die Brüder Phil und Oscar, die nicht nur auf der Bühne als Pianisten, sondern auch privat und im Bett ein Paar sind; der Schläger Eddie und seine nicht sehr helle Freundin Mae. Und es kommt auch Kate, immer scharf auf neue Verehrer. Diesmal hat sie den noch jungen Black im Schlepptau. Sein Auftritt wirkt schicksalhaft, denn er und Queenie scheinen füreinander bestimmt.

Auf dem Höhepunkt der Party kommt es zum Handgemenge. Black erschießt Burrs in Notwehr und muss fliehen, und Queenie schreitet hocherhobenen Hauptes aus der Wohnung und aus ihrem bisherigen Leben.

Andrew Lippa kommt fast ohne Dialoge aus und bleibt so knapp und direkt wie die literarische Vorlage. Die Musik bewegt sich zwischen klassischem Hot Jazz und Popballade und hält mit "A wild, wild party", "An old-fashioned lesbian love-story", "I’ll be here" und "Raise the roof" chart-taugliche Ohrwürmer und überschäumende Tanzensembles bereit. © [Verlag Felix Bloch Erben, Berlin]

Zur Inszenierung des Musical Sommer Amstetten:
Bearbeitung für Amstetten:
Werner Sobotka & Hannes Muik

Premiere: 23. Juli 03

WERNER SOBOTKA & HANNES MUIK Regie
DENNIS CALLAHAN Choreographie
HERWIG GRATZER Musikalische Leitung
WALTER VOGELWEIDER Bühne
ROSWITHA WILDING-MEISEL Kostüme
URS PREINFALK Maske
ANDREW VOLLER Lichtdesign
ANDREAS FREI Tondesign
JOHANN KROPFREITER Intendanz

Es spielten:

UWE KRÖGER
Burrs
ANNE MANDRELLA Queenie
GINO EMNES Black
SABINE MAYER Kate
CARIN FILIPCIC Madeleine True
THOMAS MÜLNER Oscar
RAMESH NAIR Phil
KARSTEN KAMMEIER Eddie
CLAUDIA ROHNEFELD Mae
AKOS TIHANYI Jackie
DANIELA HARBAUER Nadine
CHRISTA HELIGE Dolores
CAROLINE FRANK Rose Himmelstein
TANJA SCHÖN Peggy
NINA WEISZ Babe
SABRINA HARPER Ellie
STEVEN SEALE Sam Himmelstein
ROB FOWLER Max
GIULIANO MERCOLI Kegs
JERÔME KNOLS Reno

Anne Mandrella, Uwe Kröger
Gino Emnes, Sabine Mayer
(Foto: Musical Sommer Amstetten)

Die Premiere fand am 23. Juli 2003 in der Eishalle Amstetten (Amstetten, Österreich) statt.

www.avb.amstetten.at

Wochenend und Sonnenschein
Eine musikalische Komödie

Von: Christian Struppeck
Co-Autor: Andreas Gergen
Musikalische Arrangements: Carsten Gerlitz
Uraufführung: 27. Mai 2009 (Stuttgart; Komödie im Marquardt)


Stückbeschreibung:
In einer leichten, vergnügten Komödie erzählt Christian Struppeck unter Mitarbeit von Andreas Gergen die Geschichte der Familie Schafferl, die in einer Garage in Schwaben beginnt und mit erfüllten Lebensträumen in Italien endet. Angereichert ist die Komödie mit einer Reihe fest in die Handlung integrierter Songs, die die Situationskomik und den Humor des Textes bestens unterstreichen.

Sommer, Sonne, Strand – das ist es, was sich Elvira Schafferl seit langem wünscht. Und auch Tochter Klara sehnt sich Urlaub herbei, um endlich ungestört in Vaters Garage ihrer Lieblingsbeschäftigung – dem Lesen – nachzugehen. Doch Vater Günther hat statt des Karibikurlaubs einen Oldtimer namens Elmar gekauft, mit dem er die Familie samt rüstiger Oma Margarete zu einer Spritztour nach Italien einlädt.

Aber statt einer Erholungsfahrt im Sonnenschein scheint das Wochenende zu einem Abenteuertrip zu werden: Die Familie Schafferl wird von den zwei italienischen Ganoven Carlos und Luigi verfolgt, die in dem Kofferraum von Elmar das verloren gegangene Geld ihres ersten Mafiacoups vermuten. Als Vagabund mit Gitarre verkleidet schafft es Luigi schließlich auf der Hinterbank des Oldtimers einen Sitzplatz zu ergattern. Zu dumm, dass sich Luigi während der Reise in Klara verliebt und statt des Geldes nur noch Amore im Kopf hat. Doch so leicht gibt Carlos nicht auf und versucht mit allen Tricks das Auto zu knacken und an das Geld zu kommen. Wäre da nicht Oma Margarete, die in Italien ihre wilden Seiten entdeckt und in einer Verfolgungsjagd auf dem Motorrad Carlos zur Strecke bringt.

Zum Glück geht dieses Abenteuer für alle gut aus und verspricht nicht nur die große Liebe für Luigi und Klara, sondern auch neue und etwas sichere Jobs für die beiden ehemaligen Ganoven.


Christian Struppeck
Christian Struppeck arbeitet als freischaffender Regisseur, Autor und Creative Producer. Er war sechs Jahre lang Künstlerischer Direktor und Leiter der deutschen Kreativabteilung von "Stage Entertainment Germany". In dieser Funktion war er für die künstlerische Umsetzung und Qualität der deutschen Versionen von 23 Großproduktionen verantwortlich, z.B. "Das Phantom der Oper", "Cats", "Mamma Mia!", "Les Misérables", "Elisabeth", "Tanz der Vampire", "Blue Man Group", "Titanic", "42nd Street" oder "Dirty Dancing" und war gleichzeitig künstlerischer Berater des deutschen Firmenvorstandes. Er ist Regisseur und Co-Autor von Hamburgs neuem Hitmusical "Ich war noch niemals in New York", mit den größten Songs von Udo Jürgens, das er in enger persönlicher Zusammenarbeit mit dem berühmten Sänger und Komponisten entwickelt hat. Außerdem arbeitete er u.a. mit Andreas Gergen drei Jahre lang für Stage Entertainment an einer Musicalversion von "Der Schuh des Manitu", basierend auf Deutschlands erfolgreichster Filmkomödie von Michael "Bully" Herbig. Er war geschäftsführender Gesellschafter einer eigenen Produktionsfirma, die er zusammen mit Andreas Gergen gründete und die mit ihren gemeinsam inszenierten Produktionen wie "Little Shop of Horrors", der Europa-Premiere von "You’re a good Man, Charlie Brown", "Piaf" oder "Irma La Douce" auf sich aufmerksam machte. Zu Christian Struppecks zahlreichen Arbeiten als Regisseur oder Choreograph gehören Musical-Klassiker wie "My Fair Lady", "Jesus Christ Superstar", "La Cage aux Folles" und "Guys and Dolls". Der ausgebildete Schauspieler und Sänger arbeitet auch als Autor und Übersetzer und schrieb unter anderem die neuen Fassungen des UFA-Klassikers "Die drei von der Tankstelle" und der Berlin-Operette "Wie einst im Mai" für das Berliner Schlossparktheater.


Andreas Gergen
Nach seinem Studium an der Universität der Künste in Berlin arbeitete der gebürtige Saarländer zunächst als Schauspieler, z.B. in der Neuköllner Oper und im Theater am Potsdamer Platz. Für die Rolle des Sohnes "Stefan" in der ARD-Kultserie "Familie Heinz Becker" von und mit Gerd Dudenhöfer, wurde ihm 2004 der Deutsche Comedy Preis verliehen. Mit seinem Kollegen Christian Struppeck gründete er 2000 eine eigene Produktionsfirma, mit der er die Musicals "Du bist in Ordnung, Charlie Brown – Das Peanuts-Musical", "Der kleine Horrorladen" und "Non(n)sens" auf die Bühne brachte. 2004-2006 leitete er als Geschäftsführer das Schlossparktheater Berlin und inszenierte dort die u.a. die Bühnenfassung des Filmklassikers "Die drei von der Tankstelle" und das Familienmusical "Eine Woche voller Samstage".
Nach 2 Jahren wechselte er als Artistic Project Manager zur Musicalcompany "Stage Entertainment" nach Hamburg, wo er maßgeblich an der Entwicklung großer Musicals beteiligt war, z.B. an der Bühnenfassung von Bully Herbigs Westernparodie "Der Schuh des Manitu". Bei der Musicalproduktion "Ich war noch niemals in New York" mit den Hits von Udo Jürgens im Hamburger Operettenhaus übernahm er die Aufgabe des Associate Directors. Weitere Inszenierungen sind u.a. "Dracula" von Frank Wildhorn, Mozarts "Die Zauberflöte" und "Irma La Douce" von Alexandre Breffort.

Carsten Gerlitz,
1966 in Berlin geboren, studierte an der HdK Berlin Musik. Seine musikalische Ausbildung am Klavier und in Arrangement und Komposition erhielt er unter anderem bei Clemens Kühn und Heinrich Riethmüller. Er arbeitet als Musiker, Arrangeur und Autor für verschiedene Verlage und Labels. Seine Klavier- und Chorarrangements sind inzwischen in über 150 Publikationen erschienen. Im eigenen Tonstudio betreut er Wort- und Musikproduktionen.
Mit seinem Chor "The Happy Disharmonists" erhielt Carsten Gerlitz den Berliner Kulturpreis BONZO, seine Publikation POP BALLADS 2006 den Deutschen Musikeditionspreis. Er war mehrfach Musical Director bei SAT.1, dem ZDF und RTL, arbeitete als musikalischer Leiter an großen Bühnen und war durch seine Zusammenarbeit mit der Stage Entertainment in zahlreiche Musical-Projekte involviert.
Carsten Gerlitz arrangierte für Max Raabe und das Palast Orchester, Reinhard Mey, Ute Lemper, Pepe Lienhard und für das NDR-, das MDR-Orchester und den MDR-Kinderchor. Er ist zudem regelmäßig als Dozent für Chorleitung aktiv.

 [© Verlag Felix Bloch Erben, Berlin]

Zur Inszenierung des Bonner Contra Kreis Theaters:

Premiere:
20. August 09
Spielzeit bis: 25. Oktober 09

Mit: Leon van Leeuwenberg, Gudrun Schade, Marianne Curn, Johanna Hanke, Alex Friese, Gerd Achilles

www.contra-kreis-theater.de

Zur Inszenierung der Stuttgarter Komödie im Marquardt:

Premiere:
27. Mai 09 (Uraufführung)

Inszenierung: Andreas Gergen und Christian Struppeck
Musikalische Leitung: Carsten Gerlitz, Harald Lierhammer und Yu-Wee Ku

Choreographie: Simon Eichenberger
Bühnenbild: Andreas Gergen
Kostüme: Sybille Schulze

Schauspieler: Corinna Ellwanger, Johanna Hanke, Tanja Kuntze, Vilmar Bieri, Alex Friese, Alexander Martin

www.schauspielhaus-komoedie.de

The Woman in White

Frei adaptiert von:
Charlotte Jones
nach dem gleichnamigen Roman von: Wilkie Collins
Musik: Andrew Lloyd Webber
Liedtexte: David Zippel

Uraufführung: 15. September 2004 (London, Palace Theater; dort bis 25. Februar 06)
Broadwaypremiere: 17. November 2005 (Marquis Theatre, Previews ab 28. Okt.05, bis 19. Feb. 06)

Regie: Trevor Nunn
Bühne: William Dudley
Licht: Paul Pyant
Choreographie: Wayne McGregor
Produzenten: Sonia Friedman Productions und Really Useful Theatre Company


Darsteller der Londoner Produktion:

Count Fosco:
Michael Crawford
Marian: Maria Friedman
Walter Hartwright: Martin Crewes
Anne Catherick - 'the Woman in White'): Angela Christian
Sir Percival Glyde: Oliver Darley
Laura Fairlie': Jill Paice
Mr Fairlie: Edward Petherbridge

Wünsch dir was
Broadwaytaugliches Musical

Von: Sibylle Berg
Musik: Markus Schönholzer

Uraufführung: 29. Septemebr 2006 (Zürich, Schauspielhaus Zürich)

Zur Inszenierung des Schauspielhaus Zürich

Premiere:
29. September 06 (Uraufführung; im Schiffbau Halle 2)

Regie: Niklaus Helbling
Bühnenbild: Dirk Thiele
Kostüme: Victoria Behr
Musikalische Leitung: Matthias Stötzel
Choreographie: Salome Schneebeli
Video: Heta Multane
Lichtdesign: Frank Bittermann
Dramaturgie: Klaus Missbach

Besetzung:

Ralf, der Böse:
Tonio Arango
Buddah: Gottfried Breitfuss
Maria: Fabienne Hadorn
Allah: Christian Heller
Gott / Pudel: Marcus Kiepe
Ameisenbär 3: Hannah Kobitzsch
Ameisenbär 1: Miriam Maertens
Patrik: André Meyer
Ameisenbär 2: Michael Ransburg
Nicole / Das Mädchen: Nele Rosetz
Elohim: Maik Solbach

Musiker:
Schlagzeug:
Martin Gantenbein
Gitarre: Yves Reichmuth
Keyboard: Christian Rösli
Bass: Patrick Sommer
Klavier: Matthias Stötzel

Wie die Erschaffung der Welt muss auch ihre Vernichtung ihre Ordnung haben. Sieben Tage hat es gedauert, das Ganze herzustellen, sieben verkaufte Seelen braucht es, um es wieder auszulöschen. Also schickt Gott seinen Adoptivsohn Ralf, genannt «das Böse», auf Seelenfang. Ralf, durch eine schwere Kindheit gut auf seinen neuen Job vorbereitet, geht die Arbeit leicht von der Hand.

Sibylle Bergs Stück «Wünsch dir was» ist ein «broadwaytaugliches Musical», und Wünsche haben die Leute mehr als genug. Ob Villa, Ruhm, Geld, Sex oder kulturelle Distinktion: Einen Traum nach dem anderen macht Ralf – auf die denkbar unerfreulichste Weise, aber immer streng nach Wortlaut – wahr; eine Seele nach der anderen wird ihm überschrieben. Das Ende der Welt rückt in greifbare Nähe, und die Götter werden allmählich nervös. Wenn Gott alles auslöscht, müssen sie wieder von vorn anfangen, ein komplettes Dacapo von Dinosauriern bis Mülltrennung. Es gibt nur einen Ausweg: Ralf muss die wahre Liebe finden, und zwar schnell. Mit vereinten Kräften und einem Lied auf den Lippen machen sie sich ans Werk.

Sibylle Berg kam durch die Dramatisierung ihres Debut-Romans «Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot» zum Theater. Mit «Wünsch dir was» legt sie bereits ihr siebentes Stück vor. Bekannt wurde sie mit Kolumnen und Reportagen für verschiedene Zeitschriften und als Romanautorin. Ihre Stücke und Texte kreisen um die Möglichkeit und Unmöglichkeit von Liebe und Glück.

Der Zürcher Musiker Markus Schönholzer war Gitarrist, Sänger und Performer in diversen Rock- und Jazzformationen, seit 1995 erarbeitet er Kompositionen und Musiker für den Theater- und Showbereich.


Zum Kreativteam:

Niklaus Helbling (Regie)
ist in Zürich geboren. Nach dem Studium der Germanistik in seiner Heimatstadt war er 1988 bis 1998 Dramaturg am Thalia Theater in Hamburg. Er leitet die freie Zürcher Theatergruppe Mass & Fieber und inszenierte u.a. am Wiener Burgtheater, am Theater Basel, bei den Salzburger Festspielen und am Schauspiel Köln. Helbling ist Spezialist für die Theaterstücke von Sibylle Berg. «Wünsch dir was» ist bereits die vierte Uraufführung eines Textes der in Zürich lebenden Autorin. Am Schauspielhaus Bochum war ausserdem «Der Cid» von Pierre Corneille und «Andromache» von Jean Racine unter seiner Regie zu sehen, im Schiffbau zuletzt «Brand» von Henrik Ibsen.

Salome Schneebeli (Choreographie)
erhielt ihreTanzausbildung in New York, Strassbourg und an der Hogeschool vor de Kunsten: Tanzakademie Amsterdam. Seit 1988 arbeitet sie als Tänzerin, Performerin und Choreographin mit internationalen Gruppen und MusikerInnen/TänzerInnen u.a. Sasha Waltz & Guests (D) Gonnie Heggen (NL), David Moss (USA), Frans Poelastra (NL), Fumi Matsuda (J/CH). Seit 1997 Choreographieaufträge für Inszenierungen an verschiedenen Theaterhäusern in der Schweiz und in Deutschland.
Salome Schneebeli ist Mitglied der Schweizer Theatergruppe Mass & Fieber und Mitglied und Mitbegründerin der Performancegruppe ‚mama tanzt‘. Vier Jahre lang war sie auch Ateliermitglied vom Seefeld Tanzprojekt.
Eigene Arbeiten seit 2003, u.a. Japanese Cowboys, Uraufführung am Zürcher Theaterspektakel 2004. 2006 ist sie Artist in Residence in Bacau, Rumänien.


Schauspielerinfo:

Gottfried Breitfuss
Gottfried Breitfuss arbeitete nach seiner Schauspielausbildung am Mozarteum in Salzburg u.a. am Residenztheater München, Schiller-Theater Berlin, der Freien Volksbühne Berlin und am Theater Basel. 1993-2005 war er im festen Engagement am Staatstheater Stuttgart, wo er zahlreiche Hauptrollen spielte und einige Produktionen inszenierte (u.a. «Im weissen Rössl» und «Lumpazivagabundus»). Seit Juli 2005 ist Gottfried Breitfuss im festen Engagement am Schauspielhaus Zürich. Darüber hinaus tritt er mit seinem Soloprogramm «Meschugge - wie immer» (Liedern von Georg Kreisler mit Texten von Gottfried Breitfuss) mit grossem Erfolg in deutschen Städten auf. Er drehte parallel bei Film und Fernsehen u.a. «Der Krieger und die Kaiserin» (Tom Tykwer), «Struggle» (Ruth Mader), «Speer und Er» (Heinrich Breloer) und «Die Bluthochzeit» (Dominique Deruddere). Desweiteren spielt er die durchgehende Rolle des Lottmann in der Reihe «Eva Blond».

Christian Heller
geboren 1961 in Immenstadt/Allgäu, ist Stuttgart aufgewachsen. Er studierte zunächst Pädagogik und war in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätig. 1986-1990 studierte er Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hannover. Engagements führten ihn u.a. ans Staatstheater Hannover, ans Luzerner Theater, das Theater Basel, die sophiensaele Berlin, das Staatsschauspiel Dresden und das Schauspielhaus Zürich. 2002-2005 war er Ensemblemitglied am Theater Freiburg. Er arbeitete u.a. mit den Regisseuren Walter Asmus, Albrecht Hirche, Daniel Wahl, Christiane Pohle Stephan Rottkamp und Sebastian Baumgarten. Seit der Spielzeit 2005/06 ist er fest am Schauspielhaus Zürich engagiert.

Marcus Kiepe
1966 in Schwelm geboren, ist in Wuppertal aufgewachsen. Erste kleinere Rollen spielte er am Stadttheater Wuppertal während des Zivildienstes. Er ist Mitgründer eines kleinen Privattheaters in Wuppertal. Engagements führen ihn ans Stadttheater Pforzheim, das Oldenburgische Staatstheater, das Kölner Schauspiel und das Düsseldorfer Schauspielhaus, wo er u.a. mit Thirza Bruncken, Werner Schroeter, Günther Krämer und Janusz Wisniewski arbeitet. Von 2000 bis 2005 war Marcus Kiepe Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum, seit der Spielzeit 2005/06 ist er fest am Schauspielhaus Zürich engagiert.

Miriam Maertens
geboren 1970, studierte Schauspiel an der Hedi-Höpfner-Schule in Hamburg. Sie arbeitet freischaffend und spielte u.a. am Renaissance-Theater Berlin, am Bremer Theater, am Theater Freiburg, am Stadttheater Bern, an der Schaubühne Berlin, Schauspiel Bonn, Schauspielhaus Zürich und dem Thalia Theater Hamburg. Sie arbeitete u.a. mit den Regisseuren Hansgünther Heyme, Beat Fäh, Fred Berndt, Dieter Giesing, Luc Bondy und Wolfgang Hagemann.
Seit der Spielzeit 05/06 ist sie festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich.

André Meyer
wurde 1972 in Hamburg geboren. Seine Schauspielausbildung absolvierte er 1996-2000 an der Hochschule der Künste in Berlin. Währenddessen spielte er u.a. im bat-Studiotheater in Jan Bosses «Macbeth»-Inszenierung, im Tif/Staatsschauspiel Dresden in «Salzwasser», inszeniert von Christoph Roos, an der Volksbühne am Rosa-Luxemberg-Platz in Jürgen Kruses Inszenierung «The unseen hand», an der Berliner Schaubühne in «Samstag, Sonntag, Montag», Regie Felix Prader, und am Maxim Gorki Theater in Uwe Eric Laufenbergs Inszenierung von «Die Ratten». Er war 2000-2005 am Schauspielhaus Bochum engagiert und ist seit der Spielzeit 2005/06 Ensemblemitglied des Schauspielhauses Zürich.

Michael Ransburg
Jahrgang 1982, studierte von 2001 bis 2005 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seine erste Hauptrolle spielte er in «Monologe für zwei», uraufgeführt auf der Biennale für Musiktheater in München. Danach war er u.a. am Thalia Theater Hamburg unter der Regie von Annette Pullen in «Die kahle Sängerin» zu sehen. Am Schauspielhaus Bochum spielte er in Matthias Hartmanns Inszenierung «Der Menschenfeind». Sein erster Fernsehfilm «Sturmflut» folgte 2005. Seit der Spielzeit 2005/06 ist er Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich.

Nele Rosetz
wurde 1972 geboren. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie von 1994 bis 1998 an der Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn-Bartholdy» in Leipzig. 1996-2000 trat sie ihr erstes Engagement am Schauspiel Lepizig an. 2000-2003 war sie am Schauspielhaus Bochum engagiert, 2003-2005 am Deutschen Theater in Berlin. Sie spielte u.a. in Inszenierungen der Regisseure Dimiter Gotscheff, Matthias Hartmann, Jürgen Kruse, Michael Schweighöfer, Dieter Giesing, Nicolas Stemann, Matthias Brenner, Wolfgang Engel und Armin Petras. Seit der Spielzeit 2005/06 ist sie Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich.

Maik Solbach
1972 in Waldbröl/Nordrhein-Westfalen geboren, studierte zunächt Italienisch, Musik- und Theaterwissenschaft in Berlin. 1994 begann er sein Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, u.a. bei Klaus Maria Brandauer. Er wurde ans Wiener Burgtheater engagiert, wechselte 1999 ans Düsseldorfer Schauspielhaus und war 2001-2005 Ensemblemitglied des Bochumer Schauspielhauses. Er spielte in Inszenierungen von Konstanze Lauterbach, Einar Schleef, Achim Benning, Peter Palitzsch, Patrick Schlösser, Jürgen Gosch, Thomas Bischoff, Michael Simon, Anna Badora, Matthias Hartmann, David Bösch und Niklaus Helbling. Parallel zu seiner Theaterarbeit arbeitet Maik Solbach auch für Film und Fernsehen. Seit der Spielzeit 2005/06 ist er Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich. [© Texte. Schauspielhaus Zürich]


Weitere Info/Vorverkauf: +41 (0) 44 258 77 77,
www.schauspielhaus.ch

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