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Musical, Stückeinfo: T
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Tell me on a Sunday
Musik: Andrew Lloyd Webber Liedtexte: Don Black Deutsch von:
Michael Kunze
Zur Inszenierung des Landestheater Coburg:
Premiere: 15. Januar 12 (Reithalle)
Musikalische Leitung: Christian Nolte Inszenierung: Christian Alexander Müller Ausstattung: Susanne Wilczek Dramaturgie: Susanne von Tobien
Besetzung:
Emma: Ulrike Barz
Das ist eine gewagte Frage: Was haben Emma aus dem Lloyd-Webber-Musical „Tell Me on a Sunday“ und der Müllergeselle aus Schuberts „Schöner Müllerin“
gemeinsam? Richtig: Beide singen in einem Liederzyklus von unerfüllter Liebe auf einer mehr oder weniger realen Wanderung. Andrew Lloyd Webber und Texter Don Black schrieben ihren modernen
Liederzyklus 1979 für ein Theaterfestival und hatten ein Fernsehformat von einer knappen Stunde vor Augen. Nach der Bühnen-Generalprobe produzierte die BBC dann tatsächlich die Ein-Frau-
Show, in der der Song „Take That Look Off Your Face“ zum Hit wurde und die internationalen Charts stürmte.
Emma ist an ihrem Traumziel New York angekommen. In Briefen schildert sie
ihre Träume und ersten Abenteuer, aber auch ihre ersten Enttäuschungen in Sachen Liebe. Das ist mitunter in der Kürze der Szenen und Songs so intensiv, dass uns dieser Webber gar nicht wie
ein Webber vorkommt. „Tell Me on a Sunday“ ist jedenfalls wunderbar mehrdeutig, ein klangvoller Vorläufer moderner Drastik-Märchen wie „Sex and the City“, nur viel poetischer.
Für
Ulrike Barz soll Emma nach ihrem „My Name is Barbra“-Abend und der „Evita“ in der vergangenen Saison zur neuen Paraderolle werden. Dass der Broadway auch im kleinen Format schillern kann, hat
sie längst bewiesen. Wie nah sie den Zyklus von Liedern von Liebe und Trennung an die großen Romantiker heranrücken wird, bleibt aber erst einmal ihr Geheimnis. Lüften wir es gemeinsam
... [© Landestheater Coburg] www.landestheater-coburg.de
Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:
Premiere: 20. Februar 09
Musikalische Leitung und Klavier:
William Ward Murta Inszenierung: Birgit Kronshage Dramaturgie: Jón Philipp von Linden
Mit: Melanie Kreuter
Melanie Kreuter, langjähriges Mitglied
des Bielefelder Sängerensembles und normalerweise gebucht auf die Gräfinnen, Göttinnen und Marschallinnen der Opernliteratur, widmet sich in Tell me on a Sunday (Bleib noch bis zum Sonntag)
dem Innenleben einer jungen Frau in New York. Geflohen aus der Provinz irgendwo in Mitteleuropa hat sie sich voller Energie in das Großstadtleben gestürzt: Männer, Parties, Shoppen bestimmen
ihr neues Leben, doch sie bekommt auch die Kehrseite zu spüren: Enttäuschungen und Einsamkeit lassen sie an sich selbst und ihren Plänen zweifeln. Der junge Andrew Lloyd Webber schuf
lange vor den Erfolgen von Cats oder Das Phantom der Oper eine sehr intime Berg- und Talfahrt, deren bekannteste Songs Take that look of your face (Schau mich bloß nicht so an) und Tell me on
a Sunday zugleich die ganze Gefühlsbandbreite dieser One-Woman-Show bemessen. Niemand Geringeres als Gitte Haenning kam Anfang der Achtziger mit diesem Album in die Charts.
Mit Bielefelds Musicalprofi William Ward Murta am Klavier inszeniert Birgit Kronshage eine lust- und leidvolle Inspektion der weiblichen Psyche.
Musikalische Leitung:
William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und in Oklahoma aufgewachsen, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Bielefelder Theater. Er übernahm die musikalische Leitung
zahlreicher Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, Wittenbrinks
Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter sowie zuletzt bei den Produktionen Jekyll & Hyde, Me and My Girl und Guys and Dolls. Er komponierte aber auch eigene Musicals:
M... wie Marilyn (1987) und sein Werk über das Leben von Galileo Galilei Starry Messenger (Sternenbote), das 2004 sehr erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde.
Inszenierung: Birgit Kronshage, Leiterin des OPERN.STUDIO, ist seit der Spielzeit 2002/03 Spielleiterin am Theater Bielefeld, wo sie zuvor schon bei einigen Produktionen als
Regieassistentin gearbeitet hat. In der Spielzeit 2003/04 inszenierte sie für das Theater am Alten Markt mit sehr großem Erfolg Monteverdis szenisches Madrigal Combattimento di Tancredi e
Clorinda. Für das OPERN.STUDIO setzte sie bereits den Monteverdi-Abend Orpheus oder Umdrehen zwecklos, Viktor Ullmanns Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke, das
musikalische Märchen Des Kaisers neue Kleider und den Operetten-Abend In Sachen Gasparone frei nach Carl Millöcker in Szene. In dieser Spielzeit inszenierte sie zudem La Bohème. Von
1991-93 war Birgit Kronshage als Dramaturgin für Musiktheater und Konzert am Stadttheater Gießen tätig, wechselte dann als Regieassistentin an die Bühnen der Stadt Kiel und war dann von
1994-98 als Spielleiterin und Regieassistentin am Stadttheater Bremerhaven engagiert. In Bremerhaven inszenierte sie Frau Diavolo von Auber, Der Liebestrank von Donizetti, Zwei Witwen und Die
verkaufte Braut von Smetana. Für das Nordharzer Städtebundtheater/ Harzer Bergtheater Thale übernahm sie die Co-Regie bei Das Schwarzwaldmädel von Jessel und inszenierte Jim Knopf und Lukas
der Lokomotivführer von Berg/Wecker. Birgit Kronshage studierte Romanistik (Französisch, Italienisch), Musikwissenschaft und Neuere Deutsche Literatur in Göttingen und Bonn.
Besetzung: Die Sängerin Melanie Kreuter
ist seit 2001/02 festes Ensemblemitglied des Theater Bielefeld und war unter anderen mit Partien wie Eva (Meistersinger), Hanna Glawari (Die lustige Witwe), Arabella, Alcina, Violeta (La Traviata), Madame Cortese (Il Viaggo à Reims), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) und die Feldmarschallin (Der Rosenkavalier) auf der Bühne zu erleben. Zuletzt sang sie unter anderem die Gräfin in Mozarts Die Hochzeit des Figaro, Fräulein Ritter in Jerry Bocks She loves me, Diana in Der Baum der Diana sowie Luisa in Luisa Miller. In dieser Saison wird sie u.a. auch als Die Gräfin in Capriccio zu sehen sein. Ihre Gastverträge führten Melanie Kreuter in den letzten Jahren an zahlreiche Theater, unter anderem in Bonn, Köln, Hannover und Kassel. 2005 erhielt sie den Bielefelder Operntaler von den Theater und Konzertfreunden. Ihre Gesangsausbildung erhielt Melanie Kreuter in Hannover bei Prof. Charlotte Lehmann, Meisterkurse »BeiIleana Cotrubas«. Im Jahre 1989 bekam sie das Künstlerstipendium des Landes Niedersachsen und errang 1992 den ersten Preis beim Gesangswettbewerb der Staatsoper Hannover. Über Engagements in Stuttgart (Zerlina, Susanna), Darmstadt, Dortmund und Luzern (alle vier Frauenrollen in Hoffmanns Erzählungen) kam die Sängerin dann nach Bielefeld. [© Theater Bielefeld]
www.theater-bielefeld.de
Zur Inszenierung der Berliner Tribuene:
Premiere: 16. Dezember 07
Weitere Vorstellungen: 18. / 21. - 22. / 25. - 26. / 28. - 31. Dezember 07
Regie: Andreas Gergen Musikalische Leitung und Arrangements: Ferdinand von Seebach
Ausstattung: Karina Alisch-Lang
Mit: Katharine Mehrung und Band
Die junge Fotografin Emma verabschiedet sich voller Tatendrang aus ihrem gewohnten Umfeld in
Deutschland und sucht das große Abenteuer im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Amerika. Im ständigen Briefwechsel mit ihrer Mutter versucht sie, in New York und Kalifornien ihr berufliches
und privates Glück zu finden. Dass sie hierbei nicht sonderlich erfolgreich ist und offensichtlich nur Männer trifft, die ihr auf die eine oder andere Weise das Herz brechen, führt dazu, dass
sich Emma einer Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen Melancholie und Hoffnung, Euphorie und Wut hingibt. Wir nehmen Teil an einem Jahr im bewegten Leben einer Frau, die getrieben vom
grenzenlosen Bedürfnis zu lieben und geliebt zu werden, Bekanntschaft macht mit schillernden Hollywoodproduzenten, Fotomodells und verheirateten Geschäftsmännern, nie verzagend und doch stets
an den Niederlagen wachsend.
Die Musik aus der Feder von Sir Andrew Lloyd Webber (Komponist der Musicalhits „Cats", „Phantom der Oper" und „Jesus Christ Superstar") ist
so facettenreich und leidenschaftlich wie der Charakter der einzigen Darstellerin dieser „One Women Show". Die Showstopper „Freu Dich bloß nicht zu früh", „Bleib noch bis zum
Sonntag" oder „Unexpected Song" sind längst nicht mehr nur bei Musicalliebhabern bekannt und beliebt, sondern haben in den Interpretationen von Gitte Haenning und Angelika Muster
seinerzeit sowohl die deutschen Musikcharts, als auch unsere Herzen gestürmt.
„Bleib noch bis zum Sonntag" ist gerade wegen der emotionalen Tour de Force eine künstlerische
Herausforderung an jede singende Schauspielerin, der sich Katharine Mehrung - dem Publikum dertribuene bestens bekannt als „Piaf" in Pam Gems' gleichnamigen Schauspiel - mit einem
umfassenden Schatz eigener Erfahrungen, sowie gesanglichem und darstellerischem Können stellt. [©Tribuene Berlin]
Weitere Infos und Karten unter: www.tribuene-berlin.de
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TINTENHERZ – DAS MUSICAL
Von: Cornelia Funke
Für die Bühne bearbeitet von:
Moritz Seibert & Marco Dott Musik von: Valerie Joy Simmonds & Stephan Witt
Uraufführung: 1. September 06 (Bonn, Junges Theater)
Zur Inszenierung des Jungen Theater Bonn:
Zum Inhalt: Plötzlich ist nichts mehr so wie zuvor im Leben der zwölfjährigen Meggie: In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast
bei ihr und ihrem Vater Mo auf. Er scheint ein alter Bekannter von Mo zu sein, nennt sich Staubfinger und warnt Mo vor einem
gewissen Capricorn, von dem Meggie noch nie zuvor gehört hat. Fluchtartig verlässt Mo am nächsten Morgen das Haus und reist
mit Meggie zu ihrer Tante Elinor. Obwohl Maggie versucht, die Wahrheit über diese merkwürdigen Zusammenhänge zu erfahren, schweigt ihr Vater beharrlich.
In der kostbaren Bibliothek von Tante Elinor versteckt Mo das Buch, auf das es Capricorn abgesehen hat. Aber auch dort ist es
nicht sicher, denn das geheimnisvolle Buch steht längst im Mittelpunkt eines magischen und atemberaubenden Abenteuers – eines
Abenteuers, das in ein kleines ligurisches Bergdorf und die Welt der Bücher entführt und in dessen Verlauf Meggie nicht nur das
Geheimnis um Zauberzunge, Staubfinger und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät…
Zur Musik:
Stilistisch entspricht die Musik dem Format des Contemporary Musical mit eindeutigen Elementen aus Pop und Rock. Der elegante
Stil des Komponistenpaares Simmonds & Witt berücksichtigt eingängige Melodien ebenso wie dramaturgische und choreographische Funktionalität.
Zum Roman:
Tintenherz ist bisher der erfolgreichste Roman von Cornelia Funke, der damit auch international der Durchbruch gelang und sie
zur erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorin weltweit machte. Das Junge Theater Bonn, das bereits Cornelia
Funkes ‚Herr der Diebe’ und ‚Drachenreiter’ uraufführte, wird Tintenherz exklusiv als Musical in deutscher Sprache produzieren
‚Tintenherz’ erschien zeitgleich in Deutschland, England, USA, Australien und Kanada. Der Roman stand Monate lang ganz oben auf den Bestseller-Listen sowohl in Deutschland
als auch in USA und ist national wie international ein großer Erfolg. Die Produktionsfirma ‚New Line’, die zuletzt Tolkiens ‚Herr der Ringe’ verfilmt hat, bereitet derzeit eine
internationale Verfilmung mit Brendan Fraser in der Rolle des Mo vor.
Auch in den Feuilletons wurde ‚Tintenherz’ begeistert besprochen. Für Monika Osberghaus von der Frankfurter Allgemeinen "gehören die federnden, sicheren Schritte, mit denen
Cornelia Funke ihre Figuren in aller Ruhe durch die Nacht auf den vom Feuer erleuchteten Schluß zuführt, zum Besten, was man in Kinderbüchern finden kann.".
Und Klemens Kindermann schreibt im SPIEGEL: "Auch der neue Funke ist ein erzählerischer Lustgarten, ein buntes Abenteuer-Kaleidoskop, eine Hommage an das Buch an sich
und an die verkannte Kunst des Vorlesens. Vor allem aber ist es eine atemlose Geschichte voller Feuer."
Zur Produktion:
Das Junge Theater Bonn produziert ‚Tintenherz’ als aufwändiges Musical. Genau wie der Roman wird sich auch diese Bühnenadaption an ältere Kinder, Jugendliche und
Erwachsene gleichermaßen richten - mit einer großen Besetzung in der einzigartigen Mischung aus professionellen Schauspielern und professionell angeleiteten Kindern, die die
Kinderrollen spielen. Das JTB wird bei dieser Produktion eine Live-Band einsetzen.
Zur Verfilmung:
Das amerikanische Studio New Line wird Cornelia Funkes 'Tintenherz' demnächst verfilmen. Iain Softley ("The Skeleton Key") wird das Drehbuch von David Lindsay
-Abaire inszenieren. Die Dreharbeiten sollen im Frühjahr/Sommer 2006 beginnen, mit Brendan Fraser in der Hauptrolle des Mo. Der Kinostart in USA ist für das Frühjahr 2007
geplant, meldet das Branchenblatt 'Variety'.
Zur Autorin:
Ihre Bücher sind liebevoll illustriert, die Geschichten spannend, und nicht nur in Deutschland gilt Cornelia Funke als die „deutsche Joanne K. Rowling“. Mit ihrem Jugendromanen
„Drachenreiter“, „Herr der Diebe“ und „Tintenherz“ erregte sie auch international Aufsehen.
Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten geboren. Nach einer Ausbildung zur Diplompädagogin und einem Grafikstudium arbeitete sie zunächst als Illustratorin. Seit über 10 Jahren
schreibt sie ihre eigenen Geschichten für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen. Viele ihrer Bücher hat sie mit großem Geschick selbst illustriert.
Besonders wichtig sind für Cornelia Funke phantastische Geschichten wie der hoch gelobte „Drachenreiter“. Aber auch realistische Themen, wie in der Reihe „Die Wilden
Hühner“, kommen nicht zu kurz. Im Herbst 2005 erschien ihr neuester Roman „Tintenblut“, die Fortsetzung ihres Welterfolges „Tintenherz“. An dem dritten Band der Tinten-Trilogie
arbeitet Cornelia Funke bereits.
Auch international sind Cornelia Funkes Romane ein großer Erfolg: „Drachenreiter“ wurde im September 2004 in USA veröffentlicht und steht seitdem ununterbrochen auf der
Bestsellerliste der ‚New York Times’, über vierzig Wochen lang sogar auf Platz 1. Die Produktionsfirma ‚New Line’ erwarb die Filmrechte an „Tintenherz“, Warner Bros. hat den
Roman „Herr der Diebe“ bereits verfilmt.
Im Frühjahr 2005 wurde Cornelia Funke vom TIME-Magazin in die Liste der 100 einflußreichsten Persönlichkeiten der Welt aufgenommen. Cornelia Funke lebt mit ihrem Mann und
ihren zwei Kindern seit kurzem in Los Angeles.
Kinder und Jugendliche spielen professionell Theater:
Eine Arbeitsweise, die an Theatern in England oder USA vollkommen selbstverständlich ist, macht das Junge Theater Bonn (JTB) unter den deutschen Kinder- und
Jugendtheatern zum Exoten - und einem der erfolgreichsten Kinder- und Jugendtheater Deutschlands mit rund 70.000 Zuschauern jährlich. Die Rollen von Kindern und
Jugendlichen werden in vielen JTB-Produktionen von Kindern und Jugendlichen gespielt, die dazu sorgfältig ausgewählt und professionell angeleitet werden.
Einige der größten Erfolge der vergangenen Jahre hatte das JTB mit solchen Produktionen: Die Uraufführungen von Cornelia Funkes ‚Herr der Diebe’ (2004) und ‘Drachenreiter’
(2005) waren sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik überaus erfolgreich. Beide Produktionen liefen jeweils in der ersten Spielzeit über 60 mal vor fast immer
ausverkauftem Haus. Mit ‘Tintenherz’ kommt ein Funke Bestseller nun erstmals als Musical zur Aufführung.
Inzwischen kann ein großer Teil der Kinder und Jugendlichen aus den Kursteilnehmern der JTB>werkstatt, der Schauspielschule für Kinder und Jugendliche des JTB, rekrutiert
werden. Dort nehmen rund 600 Kinder und Jugendliche jährlich an den verschiedenen Schauspiel- und Theaterkursen für alle Altersgruppen teil. Dennoch werden für
Produktionen wie ‘Tintenherz’ die jugendlichen Darsteller zusätzlich auch in offenen Castings gesucht. Die Anforderungen an die Kinder sind sehr hoch: Sie brauchen nicht nur
großes Talent, sondern auch ein hohes Maß an Disziplin und Zuverlässigkeit. Vor allem aber brauchen sie jene besondere Ausstrahlung, mit der sie die Zuschauer jeden Abend in ihren Bann ziehen.
Bei den JTB-Produktionen haben die mitwirkenden Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, aktiv und verantwortlich ihre Inszenierung mit zu gestalten, natürlich im Rahmen der
Vorgaben durch das Stück und den Regisseur, genau so wie die hauptberuflichen erwachsenen Schauspieler auch. In ‘Tintenherz’ spielen Kinder und Jugendliche in zwei
gleichwertigen, alternierenden Besetzungen. Einige von ihnen stehen nicht das erste Mal auf der Bühne des JTB, sondern haben schon an den Produktionen ‚Herr der Diebe’ und
‚Drachenreiter’ mitgewirkt.
Das Junge Theater Bonn
Das Junge Theater Bonn (JTB) wurde 1969 von Helmut Tromm und seiner Frau Heidi-Scholz-Tromm gegründet. Nach zehn Jahren in provisorischen Räumlichkeiten, mit dem
Vortragssaal des Landesmuseums als Spielstätte, konnte das Ensemble 1979 in das ehemalige ‘Rheingold’-Kino an der Beueler Hermannstraße umziehen. Das Gebäude aus dem
vorvergangenen Jahrhundert ist bis heute das Domizil des JTB. 2003 wurde die Bühnen- und Sicherheitstechnik umfassend erneuert.
Das Ensemble des JTB besteht aus nur knapp zwanzig fest angestellten Mitarbeitern: Darstellern, Technikern und Verwaltung. Mit diesem kleinen Team produzierte das JTB
jährlich vier bis fünf neue Stücke für Zuschauer aller Altersgruppen. In seinem Repertoire-Spielplan bietet das JTB in jeder Spielzeit rund 200 Vorstellungen in Bonn an, und
weitere 60 bis 70 Vorstellungen als Gastspiele in anderen Städten. Mit über 70.000 Zuschauern in der vergangenen Spielzeit ist das JTB das drittbest besuchte Kinder- und
Jugendtheater Deutschlands. Bezogen auf die Größe der Stadt ist es aber mit weitem Abstand das bestbesuchte Kinder- und Jugendtheater in Deutschland.
Das JTB wird von einem gemeinnützigen e.V. als Privattheater betrieben und erhält Zuschüsse von der Stadt Bonn und vom Land Nordrhein-Westfalen. Mehr als zwei Drittel
seines Etats muss es aber durch den Verkauf von Eintrittskarten und Gastspielen selbst einnehmen.
Seit 1999 bietet das JTB auch Schauspiel- und Musicalkurse für Kinder und Jugendliche an. Dieses neue Angebot fand so reißenden Absatz, dass sehr schnell zusätzliche
Kapazitäten erforderlich wurden. So wurde 2001 die JTB>werkstatt als Schauspielschule für Kinder und Jugendliche gegründet. Dort finden jährlich ca. 60 verschiedene Kurse
und Workshops für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen rund um die Themen Schauspiel, Musical, Theater, Literatur und Neue Medien statt - ein bundesweit einzigartiges Angebot.
Kreativ-Team
Marco Dott (Autor und Regie)
Marco Dott wurde 1974 in Neuwied geboren. Nach Abitur und Zivildienst ging er nach München, um dort sein Schauspielstudium zu absolvieren. 1998 kam er ins
Erstengagement an das Junge Theater Bonn, wo er zunächst als Schauspieler, ab 1999 auch als Autor und Regisseur arbeitete. Gemeinsam mit Moritz Seibert schrieb und
inszenierte er ‘KOKA - WEISSES GOLD’, ‘JAN, MEIN FREUND’, ‘CRAZY’ (Regie mit Franz-Josef Becker) und ‘DER KÖNIG DER KINDER’. Weitere Inszenierungen waren ‘HERR DER
DIEBE’, ‘DRACHENREITER’ und ‘DAS DSCHUNGELBUCH’.
Moritz Seibert (Autor und Produzent)
Moritz Seibert wurde 1967 in Berlin geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er zunächst in Bonn Rechtswissenschaften, bevor er 1992 an die Filmakademie Baden
-Württemberg wechselte. Dort studierte er Drehbuch und Regie. Seibert schrieb und isnzenierte mehrere Filme für Kino und Fernsehen, darunter 1993 ‚Was heißt denn Angst?’
und 1998 ‚David im Wunderland’. Ab 1999 arbeitete er zunächst freiberuflich als Dramaturg am JTB, 2002 wurde er dessen Intendant und Geschäftsführer
Valerie Joy Simmonds
(Komponistin und Choreographin)
Sängerin, Tänzerin, Musicaldarstellerin, geb. und aufgewachsen in London. Machte CD-Aufnahmen und Tourneen mit verschiedenen eigenen Bands, arbeitete u.a. für Lionel
Ritchie und Randy Crawford; Nummer-Eins-Hit mit der Gruppe Sly in Portugal; Engagements in verschiedenen Musicals (Jesus Christ Superstar, Der kleine Horrorladen, Hair,
Paradise of Pain) in Mannheim, Ludwigshafen, Bonn, Wiesbaden, Wien, Düsseldorf, Koblenz, Basel, Gelsenkirchen, Saarbrücken. Als Teil des Komponistenpaares Simmonds &
Witt hat sie die Musik zu den JTB-Produktionen 'Das Dschungelbuch', 'Die Schneekönigin' komponiert und choreographiert. Für Tintenherz ist Sie weiterhin als Vocal Coach für
unsere Jungdarsteller/-innen engagiert.
Stephan Witt (Komponist und Musikalische Leitung)
Geb. 1966 in Herford, Musiker, arbeitete als Gitarrist und Theatermusiker u.a. am Theater Dortmund, bei den Städt. Bühnen Bielefeld sowie am Theater Osnabrück in einer
Vielzahl von Musical-Produktionen, darunter 'Evita', 'Jesus Christ Superstar', 'Hair', 'Black Rider', 'Tommy', 'Little Shop of Horrors' und 'Cabaret'.
Als Komponistenpaar haben er u. Valerie Joy Simmonds die Musik zu den JTB-Produktionen 'Das Dschungelbuch', 'Die Schneekönigin' komponiert und arrangiert.
Stefan A. Schulz (Bühnenbild)
Stefan A. Schulz wurde 1963 in Kiel geboren. Sein Architekturstudium in München beendete er 1989 mit dem Diplom. Nach einigen Jahren Berufstätigkeit als Architekt wechselte
er 1996 als Ausstattungsleiter ans renommierte Puppentheater Dresden. Von 1997 bis 1999 arbeitete er als Ausstattungs-Assistent am Schauspiel Bonn, seit 1999 als
freiberuflicher Bühnenbildner in Bonn, Aachen, Dresden, Berlin und an vielen weiteren Theatern in Deutschland. Für das JTB hat er bereits für die Produktionen ‘Tom und Huck’
‚Herr der Diebe’ und ‘Drachenreiter’ das Bühnenbild gestaltet.
Weitere Infos: www.jt-bonn.de und www.tintenherz-dasmusical.de (externe Links)
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Tosca - Das Rock-Musical
Buchidee, Sprechtexte und Musik: Frank Logemann Songtexte: Alexander Zamponi Arrangements: Detlef Leistenschneider Produktion: Frank Logemann Co-Produktion: Detlef Leistenschneider
Tryout: 18. Dezember 2006 (Hamburg, Operettenhaus)
Zum Tryout im Operettenhaus Hamburg am 18. Dezember 06:
Musikalische Leitung: Detlef Leistenschneider & Sebastian De Domenico
Regie: Carolanne Weidle Regieassistenz: Susanne E. Walbaum Choreographie: Danya Gensiorek, Cornelia Kaderli und Michael Clauder Bühne & Lichtdesign:
Hilton Jones Lichtprogrammierung: Achim Zühlke Kostüme: Stefan Schmitz Tondesign: Uwe Pitann Maske: Lars Hertrampf Requisite: NN
Technische Leitung: Knut Krahl
Darsteller:
Tosca: NN Scarpia: Detlef Leistenschneider Mario Cavaradossi: Jörg Neubauer
Cesare Angelotti: Frank Logemann Messner: Ralf Meyring Spoletta: Ulrich Schrauth
Ensemble:
Tonia Altmann, Julia Behrens, Christopher Busse, Michael Clauder, Stephanie Clauder, Manuel Ettelt, Judith Falkenberg, Ilka Groenewald, Vanessa Heid, Andrea Hupe, Wiebke Kienle, Janna Koch, Reka Kovacs, Harald Kratochwil, Alessandro Macrí, Sabine Meyer, Dörte Niedermeier, Tahere Nikkhoyemehrdad, Claudia Rinner, Alexander Rüttig, Susanna Panzner, Mario Saccoccio, Stefan Schmitz, Marie-Sylvie Schneider, , Juliane Steiner, Christoph Süsens, Cornelia Uttinger, Maika Viehstädt, Nina Weggen, Alexander Zamponi
Band: Keyboard: Markus Kuczewski Gitarre I: Jürgen Scholz Gitarre II: Markus Bak Baß: Stefan Endrichkeit Schlagzeug: Tim-Ole Hoff Percussion: Mareike Niehues
Die Handlung:
1. Akt: Zu Beginn verhört Scarpia seinen Gefangenen Cesare Angelotti in einer Zelle der Engelsburg. Im Hintergrund toben erbitterte Schlachten
zwischen den königstreuen Truppen und dem „Revolutionsheer“ Napoleons mit ständig wechselndem Ausgang. Angelotti nutzt die Wirren des Krieges zur Flucht in eine Kirche. Hier lernt er Mario
kennen , der ihm Unterschlupf in seinem Haus gewähren wird. Mario indes trifft in ebenjener Kirche die junge erfolgreiche Sängerin Tosca und die beiden verlieben sich. Tosca soll bei einem
Fest anlässlich der Wiedereröffnung der Kirche singen, zu dem alles, was Rang und Namen hat im damaligen Rom, eingeladen ist. In diese illustre Gesellschaft platzt ein Bote mit der Nachricht,
dass Napoleons Truppen eine wichtige Schlacht gewonnen haben. Mit beeindruckender Geschwindigkeit passen sich die Herrschenden an die neue Situation an und feiern fortan die Revolution. Doch
die Situation wird zunehmend gefährlicher, nicht zuletzt durch den Baron Scarpia, der weiterhin mit unnachgiebiger Härte alle andersdenkenden diskriminiert und zudem den geflohenen Angelotti
mit allen Mitteln aufspüren will. Der von langer Hand geplante Opernball will denn auch nicht wirklich in die Zeit des Aufruhrs passen, doch alle werden sich bewusst, dass sie jetzt sehr
vorsichtig sein müssen mit ihren Freund- und Feindschaften. Schließlich könnten die anderen bald mächtig, oder aber tot sein - so wie man selbst. Tosca, die sich ständig unschlüssig war,
warum ihr Treffen mit Mario solch einen starken Eindruck bei ihr hinterlassen hat, singt auf diesem Opernball eine Arie, die ihre eigene Situation stark wiederspiegelt. Am Ende beschließt
sie, Mario in seinem geheimen Versteck aufzusuchen. Scarpia bemerkt dies und schickt einen Spitzel hinterher.
2. Akt Scarpia lädt Tosca zu sich ein. Polizeiagent Spoletta
berichtet von der vergeblichen Durchsuchung Cavaradossis Villa, in welcher man nicht den entflohenen Häftling, sondern nur den Maler selbst angetroffen und zum Verhör mitgebracht habe. Als
dieser sich weigert, seinen Freund Angelotti zu verraten, lässt Scarpia diesen in Anwesenheit Toscas foltern. Cavaradossi verrät seinen Freund nach wie vor nicht, Tosca jedoch gibt auf und
verrät schließlich das Versteck Angelottis. Um das Leben des verurteilten Fluchthelfers Mario zu retten, verspricht Tosca, sich Scarpia hinzugeben. Als Scarpia den Passierschein, der ihr und
Cavaradossi die Freiheit schenken soll, überreichen will, nimmt sie Glasscherben und ersticht damit Scarpia. Die Erschießung Cavaradossis wird in der Festung vorbereitet. Dieser schreibt
einen Abschiedsbrief an Tosca und erinnert sich ihrer und des schönen Lebens. Tosca erscheint und teilt ihm mit, dass das Urteil nur zum Schein vollstreckt werden soll. Das
Erschießungskommando erscheint und erschießt Cavaradossi. Nun erkennt Tosca, dass auch Scarpia sie betrogen hat: Cavaradossi ist wirklich tot. Als sie wegen des Mordes an Scarpia von dessen
Agenten verhaftet werden soll, stürzt sie sich in die Tiefe.
HISTORISCHES UMFELD: Juni des Jahres 1800: Unter dem Eindruck der Französischen Revolution hat sich in Italien
ein liberalistischer und republikanischer Geist verbreitet. Nach der Kriegserklärung Ferdinands IV. von Neapel und seiner Frau Maria Carolina an Frankreich gelten solche Überzeugungen jedoch
als Hochverrat. Rom wird von den Franzosen eingenommen und zur "Römischen Republik" erklärt, mit Cesare Angelotti als einem der Konsuln. Die Franzosen rücken weiter südwärts vor,
besetzen Neapel und proklamieren dort eine verbündete Republik. Königin Maria Carolina, die mit ihrem Mann nach Sizilien geflohen ist, organisiert von dort aus eine Streitmacht, die mit Hilfe
Großbritanniens, Russlands und Österreichs Neapel von den Franzosen befreit. Ihre Truppen marschieren anschließend auf Rom und nehmen die Stadt in Besitz. Ferdinand bleibt in Sizilien, aber
die Königin zieht nach Rom, wo der Baron Vitellio Scarpia einen von Spionen und Spitzeln unterstützten Geheimpolizeiapparat aufgebaut hat. Vor diesem Hintergrund spielt das Stück.
GEDANKEN DES AUTORS: Die “Moral” von der Geschicht: es gibt kein an sich Gutes und Schlechtes. Es gibt kein Volk, das per se gut ist, nur weil es eine Revolution mit hehren moralischen
Zielen vollbracht hat, andererseits kein Heer, keine Regierung und keine Monarchie, welche per definitionem schlecht ist - nur, weil es der Ideologie widerspricht. Es sind die
unterschiedlichen Ideologien, die die Menschen , die an sie glauben, instrumentalisieren, andererseits ist es das einzelne Individuum, dass durch seine Taten über den moralischen Erfolg einer
Ideologie oder politischen Idee entscheidet. Napoleons Truppen nannten sich Revolutionsheer, und er hat nicht zuletzt deshalb soviel Unterstützung aus der Bevölkerung der besetzten Länder
erhalten, weil viele Menschen an die “neuen“ Ziele glaubten, und glauben wollten. Aus dem Willen des Volkes entstand andererseits jedoch eine Macht, die genauso brutal gemordet, unterdrückt,
und Länder überfallen hat wie die Mächte vorher und ihr Führer hat sich schlussendlich sogar zum Kaiser erklärt. Im Nachhinein betrachtet ähnelt das Vorgehen der ersten “Volksvertreter”
also auf eine so erschreckende Weise dem der verhassten Monarchie, dass hier besonders klar wird, wie viel der Einzelne und sein Gewissen zählen muss und wie wenig der Glaube an Ideologien
zur Umsetzung von gesellschaftlichen Veränderungen taugt.
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Tosca - Das Rock.Musical Das Kreativteam (v.l.n.r.: Alexander Zamponi, Frank Logemann und Detlef Leistenschneider)
Foto: Nicole Blüm
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Lebensläufe:
Frank Logemann (Buchidee, Sprechtexte & Musik – Cesare Angelotti) stammt aus Köln. Nach einer privaten
Schauspielausbildung war er dort zunächst an verschiedenen Sprechtheaterbühnen engagiert. Erst mit 30
Jahren, nach dem erfolgreichen Abschluss seines Diplomstudiums der Wirtschaftswissenschaften, rückte das
Musical ins Zentrum seiner Arbeit. Er verkörperte in der deutschen Version von DIE SCHÖNE UND DAS BIEST die
Rolle des Vaters sowie die Haupt- und Titelrolle, spielte in der Originalcast von LES MISÉRABLES in Duisburg
sowie in der Weltpremiere von Disney’s DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME am Potsdamer Platz in Berlin und ist
nach seinem Engagement bei ELISABETH in Essen nun als Erstbesetzung Sam in MAMMA MIA! im Hamburger
Operettenhaus zu sehen. Seit vier Jahren arbeitet er an der Realisierung des Projekts „Tosca“.
Detlef Leistenschneider
(Musikalische Leitung & Arrangements - Scarpia) studierte an der Hochschule der
Künste in Berlin und schloss als Diplom-Musicaldarsteller ab. Bühnenerfahrung sammelte er in den Produktionen
30-60-90 GRAD – DURCHGEHEND GEÖFFNET als Hotte am Theater des Westens, als Dr. Park in LADY, BE
GOOD in der Neuköllner Oper, in LOVE LIFE als Samuel Cooper und in INTO THE WOODS als Bäcker im Rahmen
der Kurt-Weill-Festspiele an der Hochschule der Künste in Berlin. Für die Rolle des Riff in der WEST SIDE STORY
wechselte er nach Mainz an das Staatstheater, in CABARET trat er als Zweitbesetzung für Conférencier und
Cliff Bradshaw und in der ROCKY HORROR SHOW als Frank-N-Furter am Capitol-Theater in Düsseldorf auf, und
in Essen war er am Colosseum in ELISABETH Zweitbesetzung für Luigi Lucheni und Kaiser Franz Joseph.
Alexander Zamponi
(Liedtexte) wurde in Göttingen geboren, wo er seine ersten Bühnenerfahrungen an der Dramaturgischen Abteilung der Universität machte. Er absolvierte seine Ausbildung zum Schauspieler und
Sänger in München und Hamburg und stand u.a. als Action in WEST SIDE STORY, Mottel in ANATEVKA und
Monsieur Thenardier in LES MISÉRABLES auf der Bühne. Das Hamburger Publikum kennt ihn aus dem Imperial
-Theater als Riff Raff in der ROCKY HORROR SHOW und als Conferencier der Schlagerrevue HOSSA bzw. aus
dem Operettenhaus, wo er Harry in MAMMA MIA! spielte. Mit eigenen Texten trat er in seinen Solo-Programmen
DOLCI DI ZAMPONI und EIN MENSCH...UND WEITERE PROBLEME auf. Er schrieb und spielte die Italien-Revue
PIZZA, PASTA UND AMORE, die Geschichte von einem der ersten Hamburger Gastarbeiter, und hat nun für das Musical TOSCA von Frank Logemann die Liedtexte geschrieben.
Carolanne Weidle
(Regie) wurde in Neuseeland geboren, wo sie auch ihre vielseitige Ausbildung in Tanz,
Gesang und Schauspiel absolvierte. Nach vielen Auftritten in ihrer Heimat kam sie 1990 durch ein Engagement bei
CATS nach Deutschland, wo sie die Rolle der Gumbie verkörperte. Seither war sie in verschiedenen
Produktionen, wie BEEHIVE – THE 60`s MUSICAL, FREAK OUT! und „Hossa“ als Solistin zu sehen. Dabei ist die
Mutter von 2 Kindern nicht nur als Darstellerin tätig, sondern führte in den letzten Jahren bei vielen Produktionen
des Imperial Theaters Hamburg verstärkt Regie. So standen unter anderem DIE MAUSEFALLE, GASLICHT, ARSEN
UND SPITZENHÄUBCHEN und zuletzt DER HEXER unter ihrer künstlerischen Federführung, während LADIES’ NIGHT zu Carolannes eigenen Produktionen gehört.
Jörg Neubauer
(Mario Cavaradossi) begann seine Karriere am Jugend-Club-Theater des Staatstheaters Wiesbaden mit Hauptrollen in CHICAGO, SWEET CHARITY, HAIR und
LINIE1. 1998 begann er sein Musicalstudium an der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“ in München, wo er u.a. in BLUTSBRÜDER, COMPANY und ON THE TOWN
zu sehen war. Neben seiner Ausbildung tanzte er in LA BOHEME (Bregenzer Festspiele), HELLO, DOLLY! (Staatstheater am Gärtnerplatz) und spielte den Conférencier in
CABARET am Staatstheater Wiesbaden. 2002 schloss Jörg sein Studium ab, präsentierte sein Soloprogramm MONDNACHT und spielte Sky in der Deutschlandpremiere des
Musicals MAMMA MIA! in Hamburg. Nach der deutschen Erstaufführung von Maury Yestons DECEMBER SONGS, ist Jörg nun als Neil Kellerman in DIRTY DANCING im Theater Neue Flora zu sehen.
Ralf Meyring (Messner) - Seinen Quereinstieg zum Musical machte der gelernte Elektriker aus Dortmund als er 1988 bei der Booth-Audition für STARLIGHT EXPRESS in Bochum
überzeugte und fortan seine Theater-Karriere aufbaute. Ralf war in den Rollen Eddie und Dr. Scott in der ROCKY HORROR SHOW, unter anderem am Capitol-Theater Düsseldorf
zu sehen. Zudem spielte er in verschiedenen Hauptrollen an renommierten Opernhäusern und Theatern in ganz Deutschland. Zu seinen zahlreichen Musicalengagements
gehörten Rollen wie Judas in JESUS CHRIST SUPERSTAR, Che in EVITA oder Jean Valjean in LES MISÉRABLES. Außerdem gestaltete er die Rolle des Valentin in der deutschen
Erstaufführung KUSS DER SPINNENFRAU. Bevor Ralf zu MAMMA MIA! nach Hamburg kam, war er am Opernhaus Halle und auf Tournee mit der BUDDY HOLLY STORY.
Ulrich Schrauth
(Spoletta) – In Frankfurt am Main geboren wuchs Ulrich Schrauth in Lüneburg auf. Sein Musicalstudium schloss er im Jahre 2005 mit Diplom an der Folkwang
Hochschule in Essen ab. Auf der Bühne steht Ulrich seit 1998: zuerst in verschiedenen Produktionen des Stadttheaters Lüneburg und mit diversen Chören und A-Capella
-Formationen, später im Rahmen seiner Ausbildung in Hochschulproduktionen wie zum Beispiel HOW TO SUCCEED IN BUSINESS, wo er als J.P. Finch zu sehen war. Ulrich
kreierte die Rolle des Klaus Fink in der Uraufführung von SWING TIME in Essen und war bei den Domfestspielen Bad Gandersheim im Sommer 2005 sowohl für EIN KÄFIG
VOLLER NARREN als auch CYRANO engagiert. Neben seinem Engagement bei MAMMA MIA! in Hamburg ist Ulrich weiterhin in KISS ME, KATE am Staatstheater in Braunschweig zu sehen. |
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