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Musical, Stückeinfos: S

Das Scarlet Pimpernel

Musik:
Frank Wildhorn
Buch und Liedtexte: Nan Knighton
Deutsch: Wolfgang Adenberg
Uraufführung: 9. November 1997 (Minskoff Theatre, New York)
Deutsche Erstaufführung: 14. Februar 2003 (Opernhaus Halle)

Ein Häuflein englischer Aristokraten kämpft im Untergrund gegen die Schrecken der französischen Revolution. Ihr Anführer ist der aufrechte Sir Percy Blakeney, ihr Kennzeichen sein Siegel, die "Scarlet Pimpernel". In der Öffentlichkeit zeigen sich die Verschwörer als harmlos effeminierte Dandys, die lieber mit dem Schmetterlingsnetz als mit dem Degen hantieren und deren häufige Reisen nach Frankreich nur ein Ziel haben: Mode, Frou-Frous und Spitzen. Percys junge Ehefrau, die französische Schauspielerin Marguerite, versteht die Welt nicht mehr. Wie hat der Mann sich verändert, in den sie sich Hals über Kopf verliebte und dem sie in die Ehe nach England gefolgt ist. Was sie nicht weiß: Percy verdächtigt Marguerite, mit den Revolutionären zu konspirieren, und hält sein Doppelleben vor ihr verborgen. Hat sie doch den geheimen Aufenthaltsort befreundeter Aristokraten an Robespierres Gefolgsmann Chauvelin verraten. Marguerite jedoch wird von Chauvelin, ihrem ehemaligen Liebhaber, erpresst, zunächst mit ihrer libertinösen Vergangenheit, dann durch die Verhaftung ihres Bruders. Chauvelin, der die Aufrührer in England und im Umkreis der Blakeneys vermutet, lockt Marguerite nach Frankreich, um der "Scarlet Pimpernel" eine Falle zu stellen. Dank einer raffinierten Maskerade und der Künste von Madame Tussaud gelingt es Percy aber, den Schurken Chauvelin zu bezwingen. Percy und Marguerite können sich einander offenbaren und versöhnt und glücklich nach England zurückkehren.

Für das temporeiche Mantel-und-Degen-Spektakel hat Frank Wildhorn eine opulente, poporientierte Musik geschrieben. Mit sicherem Gespür für Kolorit, Witz und ohrwurmträchtige Melodiebögen illustriert er die historische Szenerie und die großen Gefühle der Figuren. [Felix Bloch Erben]

Im Minskoff Theatre, New York wurde das Musical vom 9. November 1997 bis zum 1 Oktober 1998 sowie in einer leicht überarbeiteten Fassung vom 10. Oktober 1998 bis zum 30. Mai 1999 gespielt.

Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:

Premiere:
6. März 10

Musikalische Leitung:  William Ward Murta
Inszenierung: Roland Hüve
Choreographie: Jochen Schmidtke
Bühne und Kostüme: Christof Cremer
Choreinstudierung:  Hagen Enke
Dramaturgie: Jón Philipp von Linden
Musikalische Assistenz: Ingo Stadtmüller
Musikalische Einstudierung:  Alexis Agrafiotis, Christian Van den Berg-Bremer, Ingo Stadtmüller, Witolf Werner
Ausstattungsassistenz: Mariya Yordanova-Schepke
Regieassistenz_  Alexander Reschke
 
Besetzung:

Sir Percy Blakeney:
 Veit Schäfermeier
Marguerite St. Just: Karin Seyfried
Chauvelin:  Alexander Franzen
Armand St. Just, Marguerites Bruder/Robespierre: Dirk Mestmacher
Marie Grosholtz: Sarah Kuffner
Russaud, Maries Verlobter/Wache:  Ramon Riemarzik
Coupeau, Adjutant/Jessup, Percys Butler/Prince of Wales: Ulrich Neuweiler
Mercier, Adjutant: Andreas Lutsch
Dewhurst:  Lutz Laible
Ozzy: Alexander Janacek
Elton: Christian T. Müller
Farleigh: Carlos Horacio Rivas
Hal: Krzysztof Gornowicz
Ben: Sebastian Teichner
Marquis de St. Cyr: Vladimir Lortkipanidze
Dienstmädchen: Dorota Dobrolinska, Nina-Karina Schmidt
Cupidos:   PartsS – Performing Arts Studio, Bielefeld 

Bielefelder Opernchor, Bielefelder Philharmoniker

Eine rechte Räuberpistole ist die Geschichte des Scarlet Pimpernel, jenes tollkühnen englischen Dandys, der im Namen der Menschlichkeit mit seinen Freunden ausrückt, um der blutdurstigen Guillotine der Französischen Revolution Opfer um Opfer zu entreißen. Bürger Chauvelin, dem Robespierre persönlich im Nacken sitzt, schäumt vor Wut, doch niemand weiß, wer der Scarlet Pimpernel und seine Helfer in Wirklichkeit sind. Chauvelin setzt alles auf eine Karte: Seine ehemalige Geliebte Marguerite, der Star der Comédie Française, hat die Seiten gewechselt und verkehrt nunmehr als Lady Blakeney in den höchsten englischen Kreisen, denen, soviel weiß Chauvelin, auch der Scarlet Pimpernel angehören muss – da bietet sich doch eine kleine Erpressung an, um die widerspenstige Schöne zum Spionieren zu zwingen! Die Situation spitzt sich zu, als Marguerites Bruder Armand den Revolutionären in die Hände fällt, als Mitglied der Geheimtruppe entlarvt wird und hingerichtet werden soll.
Die Abenteuer des Scarlet Pimpernel erschienen ab 1905 in England als Serienroman, verfasst von Baroness Emmuska Orczy, einer nach England emigrierten Ungarin. Frank Wildhorn, dessen Musical-Vertonung der Jekyll & Hyde-Geschichte 2007 am Theater Bielefeld zu sehen war, schrieb auch hierfür eine mitreißende Musik, die mit gefühlsseligen Balladen, soundtrack-artigen Underscores und rockigen Rhythmen genau jene Atmosphäre schafft, die unter die Haut geht.
Wieder mit dabei: Veit Schäfermeier als Sir Percy (Titelrolle), bekannt aus Jekyll & Hyde, Karin Seyfried (Crazy for you) als Marguerite, eine französische Schauspielerin, die zur englischen Lady wird, und Alexander Franzen (Guys & Dolls) als Revolutionär Chauvelin sowie zahlreiche weitere Mitglieder des Bielefelder Musiktheater-Ensembles. Neu und vielversprechend ist die Zusammenarbeit des Theater Bielefeld mit PartsS (Performing Arts Studio), dem Bielefelder Ausbildungszentrum für darstellende Bühnenkunst, dessen Tänzerinnen den Shownummern des Musicals den nötigen Kick verleihen. Neu ist auch die Zusammenarbeit des Regisseurs Roland Hüve (Sechs Tanzstunden in sechs Wochen, Peterchens Mondfahrt, Ronja Räubertochter u.a.) mit dem Bühnen- und Kostümbildner Christof Cremer (Jekyll & Hyde, La Bohème) und dem Choreographen Jochen Schmidtke (Crazy for you), deren Erzählweise dem Mantel-und-Degen-Charakter des Stückes das nötige Tempo und eine opulente Ausstattung verleihen.

Musikalische Leitung:
William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und in Oklahoma aufgewachsen, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Bielefelder Theater. Er übernahm die musikalische Leitung zahlreicher Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter sowie zuletzt bei den Produktionen von Jekyll & Hyde, Me and My Girl, Guys and Dolls und Crazy for you.
Er komponierte aber auch eigene Musicals: M... wie Marilyn (1987) und sein Werk über das Leben von Galileo Galilei Starry Messenger (Sternenbote), das 2004 sehr erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde.

Inszenierung:
Roland Hüve setzt bereits seit vielen Jahren am Theater Bielefeld die Weihnachtsmärchen in Szene, darunter Das Dschungelbuch, Der Räuber Hotzenplotz, Pippi Langstrumpf, Peterchens Mondfahrt und zuletzt Ronja Räubertochter. In der letzten Spielzeit hat Hüve auch die Boulevardkomödie Sechs Tanzstunden in sechs Wochen inszeniert sowie die szenische Lesung Lenins Schuh für das Festival VOICES FROM UNDERGROUNDZERO eingerichtet.
Seit 1993 arbeitet Hüve als freier Regisseur, u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Theaterhaus Frankfurt, den Städtischen Bühnen Osnabrück, der Landesbühne Niedersachsen Nord und am Deutschen Theater in Göttingen. Ab 2005 war er Hausregisseur und Mitglied des Schauspielleitungstrios am Theater Augsburg, für die Spielzeit 2006/07 übernahm er dort die Position des Oberspielleiters. Neben seiner Regiearbeit ist Hüve außerdem Autor von Theaterstücken, Kinderbüchern und Comics. Roland Hüve, geboren 1962 in Dortmund, studierte Literatur- und Theaterwissenschaft in Köln und Paris und gründete 1985 die freie Theatergruppe THEU. Von 1986 bis 1990 war er als Regieassistent im Bereich Hörspiel beim WDR in Köln engagiert, 1992 wechselte er, ebenfalls als Regieassistent, an das Düsseldorfer Schauspielhaus.

Bühne und Kostüme:
Christof Cremer zeichnete am Theater Bielefeld bereits für die Ausstattung von Aida, Jekyll & Hyde und La Bohème sowie für die Kostüme von Le Toréador verantwortlich. Seine Arbeiten als Bühnenund Kostümbildner umfassen Sprechtheater, Opern und zeitgenössisches Musiktheater ebenso wie Ballett/Tanz, u.a. am Nationaltheater Mannheim, Staatstheater Darmstadt, Residenztheater München, Burgtheater Wien, The Place Theatre London, an der Kammeroper Wien, der Wiener Staatsoper, am Theater Freiburg, an der Neuen Oper Wien, den Vereinigten Bühnen Graz, am Teatro dell’Opera Rom, am Staatstheater Oldenburg, Stadttheater Klagenfurt, an den Vereinigten Bühnen Krefeld-Mönchengladbach, am Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie am Landestheater Linz.
Nach der Ausbildung zum Herrenschneider am Nationaltheater Mannheim studierte Cremer in der Meisterklasse für Bühnen- und Filmgestaltung an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien bei Axel Manthey, Frida Parmeggiani, Hermann Beil, Juliane Votteler und Bernhard Kleber. 1997 machte er seinen Abschluss mit Auszeichnung. Christof Cremer, geboren in Heinsberg, lebt heute in Wien und entwirft auch Raumgestaltungen abseits der Theater sowie sakrale Gewänder und liturgische Geräte.

Choreographie:
Jochen Schmidtke, geboren in Stuttgart, studierte am Tanz- und Gesangsstudio Theater an der Wien unter Leitung von Peter Weck. Er spielte u.a. die Rolle Oscar Lindquist in Sweet Charity, den Diesel in West Side Story, den Cornelius Hackl in Hello Dolly, den Brad Majors in der Rocky Horror Picture Show sowie den Danny Zuko in Grease. Außerdem stand er in der Originalproduktion von Chicago als Billy Flynn und in der österreichischen Erstaufführung des Klassikers Anything Goes als Moonface auf der Bühne. Im Jahr 2002 spielte er an der Seite von Helmut Baumann Freddy Eynsford-Hill in My fair Lady und am Stadttheater Bern den Don Lockwood in Singin' in the Rain.
Jochen Schmidtke war 3 Jahre Fight Captain bei 3 Musketiere am Theater des Westens in Berlin, am Apollo Theater in Stuttgart und übernahm im Frühjahr 2008 wieder seine Lieblingsrolle in Singin' in the Rain am Landestheater in Detmold. 2009 choreographierte er die Fechtszenen der Weltpremiere des Musicals Der Graf von Monte Christo in St. Gallen. Am Theater Bielefeld war er bereits für die Choreographie von Crazy for you verantwortlich.
In der Werbe- und TV Branche wurde er als »Ültje Mann« bekannt und war als Schauspieler bei den Serien Gute Zeiten, schlechte Zeiten und Unter uns (beide RTL) zu sehen.  [© Theater Bielefeld]

www.theater-bielefeld.de

Zur Inszenierung des Stadttheaters Bremerhaven:

Premiere:
7. November 09

Musikalische Leitung: Peter Stolle
Inszenierung und Choreographie: Thorsten Krafft
Ausstattung: Christa Beland
Choreinstudierung: Ilia Bilenko

Mit Maike Switzer und Hans Neblung in den Hauptrollen

www.stadttheaterbremerhaven.de

Infos zur deutschsprachigen Erstaufführung im Opernhaus Halle (2003):

Musikalische Leitung:
Koen Schoots
Inszenierung: Robert Herzl
Choreographie: Rosita Steinhauser
Bühnenbild: Bernd Leistner
Kostüme: Götz Lanzelot Fischer
Choreinstudierung: Helmut E. Sonne

Sir Percy Blakeney: Darius Merstein-MacLeod
Marguerite St. Just, seine Frau : Ann Christin Elverum
Chauvelin: Christopher Murray
Armand St. Just, Marguerites Bruder: Zoltán Tombor
Marie Grosholtz: Elisabeth Hinze
Tussaud, ihr Verlobter: Jörg Decker
Mercier: Karl Heinz Freiberg
Lord Anthony Dewhurst: Gerd Vogel
Sir John (Ozzy) Osbert: Jordi Molina
Frederic Elton: Andreas Guhlmann
Lord Andrew (Andy) Farleigh: Michael Mehnert
Hal Stenton: Karsten Döring
Benjamin Stubbs: Timothy Alois Cruickshank
Der Marquis de St. Cyr: Peter Winger
Jessup, Percys Butler: Sebastian Müller
Robespierre: Martin Köhler
Der Prince of Wales: Harald Kobs
Hélène: Antje Gebhardt

Pressestimme:

... Das Musical, das am Broadway Triumphe feierte, ist mehr Mantel- als Degen-Spektakel. Es nutzt die Französische Revolution als Vehikel für große Gefühle und taucht diese in ein Schaumbad aus Klängen. Musiktheater wird hier verlegt in die Traumfabrik Hollywood.

Der Effekt ist, gerade zu Beginn, umwerfend: Was Koen Schoots und das bestechende, unsichtbare Opernorchester da aus Graben und Lautsprechern schicken, drückt einen tief in die Sitze. Man träumt sich in eine Welt hinein, die nur aus Liebesschwüren ("Nun sind wir vereint für alle Zeit") besteht und aus großen Stimmen - die manchmal erst durch mikrofonische Hilfe groß werden. Schade, dass es dazu kein Popcorn gibt...

Allen voran Darius Merstein-MacLeod überzeugt als Percy und "Scarlet Pimpernel" nicht nur durch Stimmgewalt, sondern wechselt souverän zwischen Heldenrolle und schrillem Dandy. Ann Christin Elverum spielt, ohne stimmlich wirklich zu glänzen, die Marguerite St. Just so, wie sie selbst ist: Ehrlich, emotional, gerade. Christopher Murray gibt einen heißköpfigen Chauvelin, ohne die Kontrolle zu verlieren - und Zóltan Tombor singt einen sensiblen Armand... [Mitteldeutsche Zeitung]

 

Schöne neue Welt
(Brave New World)

Nach dem Roman von: Aldous Huxley
Musik: Achim Gieseler
Buch und Songtexte: Volker Ludwig

Uraufführung: 2. November 2006 (Berlin, Grips-Theater

Weitere Inszenierungen: Düsseldorf (März 07) und Freiberg/Sachs. (Mai 07)

Stückbeschreibung:
Alles ist gut! Die schöne neue Welt ist eine sorgenfreie, konsequent verwirklichte Wohlstandsgesellschaft, in der die Menschen nicht mehr geboren, sondern gezüchtet werden. Ganz nach dem jeweiligen Bedarf werden sie für ihr Leben konditioniert: Außer den Angehörigen der Alpha-Kaste, den intelligentesten der gezüchteten Menschen, haben alle eine vorbestimmte Aufgabe. So sind alle glücklich und zufrieden mit dem, was sie haben, das Leben besteht neben der Arbeit nur aus Party, Sex und Drogen. Eine allwissende Weltregierung wacht schützend über die genormte Sorglosigkeit. Mit Ausnahme einiger Alpha-Menschen ist so keinem bewusst, dass diese Welt auf dem Verzicht von Freiheit, Liebe und Individualität beruht – warum auch, wenn‘s Spaß macht.
Bernard Marx, ein hochrangiger Funktionär der Brut- und Normzentrale Berlin, ist einer dieser Alphas und hat so als „asozialer“ Individualist seine Probleme. Gemeinsam mit der reizend pneumatischen Lenina reist er in ein Reservat von Wilden, wie man die wenigen Menschen bezeichnet, die als Genpool für die neue Welt noch elendiglich in der alten Form leben. Dort treffen sie auf John, der von den Wilden ausgegrenzt wird, da er angeblich aus der neuen Welt stammt. Bernhard und Lenina können dies verifizieren und nehmen ihn in die neue Welt mit. Dort sorgt der „Wilde“ für jede Menge Wirbel, wird zunächst zum Star der Society und der Medien, dann aber schnell zur Gefahr für die Weltordnung, da er mit seinen Wertevorstellungen und der Forderung nach individueller Menschenwürde an den Grundlagen der schönen neuen Welt kratzt.
Im Grunde sind wir heute, über 70 Jahre nach dem Erscheinen des Romans, Huxleys schöner neuer Welt näher, als wir wahrhaben wollen. Die Musical-Adaption von Achim Gieseler und Volker Ludwig nutzt so auch die Ironie des Romans als zentrales Erzählelement, um von heute aus in die Zukunft zu blicken und die Träume von der Perfektionierung der Welt ad absurdum zu führen. Dem Musical-Genre gerecht werdend, reißen uns Party und Fun der schönen neuen Welt in gleicher Weise mit, wie die Kultur der Wilden neugierig verstört. Die Musik greift, ebenfalls vom Heute kommend, die zeitgenössischen Formen der Pop Musik auf – Songs, Rhythmen, Soundscapes –, um sie bei Gelegenheit in spannende, zukünftige elektronische Klangräume zu erweitern.

Achim Gieseler
Der in Berlin lebende Achim Gieseler absolvierte ein klassisches Musikstudium und arbeitet seit Anfang der 70er Jahre als Keyboarder, Produzent und Komponist mit Jazz- und Rockgruppen im Rahmen von Studioproduktionen und Tourneen. Erste Theatererfahrungen machte er im Alter von 17 Jahren im politischen Jugendtheater mit Stücken von Bertolt Brecht.
Ende der 70er Jahre folgten die ersten Engagements als musikalischer Leiter an Theatern in Deutschland und Schweden. Er vertonte Klassiker des europäischen Theaters.
Den Schwerpunkt seiner kompositorischen Arbeiten bildet die Verbindung von elektronischer, klassischer europäischer und außereuropäischer Musik. Seine Arbeiten für Theater, Film und CDs umfassen Werke für Orchester ebenso wie Rockmusicals und experimentelle Multimedia- Performances unter Einbeziehung modernster Computer-Elektronik.

Volker Ludwig
Volker Ludwig, geboren 1937, veröffentlichte schon während seines Studiums der Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin und München Kurzgeschichten und Satiren sowie Chansons und Sketche für Funk und Kabaretts („Stachelschweine“, „die bedienten“, Studentenkabarett). Seit 1962 ist Ludwig freier Schriftsteller. Er schrieb die Texte für die Fernsehserie „Hallo Nachbarn“ und zahlreiche Fernseh-Shows sowie Kabaretts („Bügelbrett“, „Wühlmäuse“, „Kom(m)ödchen“, für Wolfgang Neuss u. a.). 1965 erfolgt die Gründung des „Reichskabarett Berlin“, für das er Haupttexter von acht Programmen bis 1971 war. 1966 gründete er das „Theater für Kinder im Reichskabarett“, seit 1972 Grips Theater genannt, das er bis heute leitet und das eines der wichtigsten Kinderund Jugendtheater in Deutschland ist. Er ist Autor von mehr als 30 Stücken, die in über 40 Sprachen übersetzt international gespielt werden.
Dazu zählt die 1986 uraufgeführte musikalische Revue „Linie 1“, die bis heute als erfolgreichstes deutsches Musical gilt. Seit 2001 ist Volker Ludwig Vizepräsident des Internationalen Theaterinstituts in Deutschland, zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen u. a. der Mülheimer Dramatikerpreis (für „Linie 1“), die Carl-von-Ossietzky-Medallie der Internationalen Liga für Menschenrechte und der ASSITEJ Preis 2003.

    [© Felix Bloch Erben]

Zur Inszenierung des Berliner Grips-Theater:

Premiere:
2. November 06

Regie: Matthias Davids
Choreografie: Neva Howard
Bühne: Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme: Barbara Kremer


Besetzung:

Lenina:
Kathrin Osterode
John, der Wilde: Christoph Letkowski
Linda, Johns Mutter: Michaela Hanser:
Bernhard Marx: Daniel Jeroma
Helena Watson: Ester Daniel
Benedikt Danone: Frank Engelhardt
Mustafa Bond / Tom / Pilot: Claudius Freyer
Henry Foster: Jens Mondalski
Fanny, Leninas Freundin / Sabrina, Krankenschwester: Laura Leyh
Lizzy / Dalida, Danones Sekretärin: Sonia Hausséguy
Joe / Ranger: Jörg Westphal

Die Band:
Beathoven (keys), Michael Brandt (guit.), George Kranz (drums), Robert Neumann (keys)

www.grips-theater.de (externer Link)

Die Schwarzen Brüder - Das Musical

Autor und Komponist:
Mirco Vogelsang
Autor und Textbuch: Mirco Textbuch
Komposition: Georgij Modestov

Spielzeit der Seebühne Walenstadt: Donnerstag, 22. Juli, bis Samstag, 21. August 2010

Regie: Holger Hauer
Ausstattung/Kostüme: Christoph Weyers
Musikalische Leitung: Andreas Felbe
Choreographie: Andrea Kingston

VR-Präsident, Projektinitiant und Projektleitung 2010: Marco Wyss
Assistenz Projektleitung: Christian Gloor
Leitung Verkauf: Carmen Good
Medien/Kommunikation: Regula Schneller
Rechnungswesen: Hanna Hug
Technischer Leiter/Infrastruktur: Martin Hübscher


Besetzung:

Giorgio:
Bernhard Viktorin (AT)
Alfredo: Janko Danailow (DE)
Dante: Matthias Meier (CH)
Battista: Rossi Steffen Friedrich (DE)
Frau Rossi: Sissy Staudinger (DE)
Angeletta: Kristin Bauersachs (DE)
Anselmo: Patric Scott (CH)
Giovanni: Christopher Brose (DE)
Antonio: Florian Nanouk Baudrot (BE)
Augusto: Michael Odendahl (DE)
Vincenzo: Philipp Eisenmann (AT)
Faustino: Julian Kula (DE)
Die Katze: Vladimir Korneev (GE)
«Der Mann mit der Narbe» (Luini): Florian Schneider (CH)
Dr. Casella: Christoph Wettstein (CH)
Paolo/ Wirt: Björn Christian Kuhn (DE)
Givo («Die Zitrone»): Andreas Berg (DE)
Carla: N.N.
Elisa: Samira Brückmann (DE)
Gelsomina: Martina Stach (DE)
Kaminfegermeister 1: Joel Kirby (USA)
Kaminfegermeister 2: Olaf Meyer (DE)
Einäugiger: Oliver Nöldner (DE)
Tito: Tim Müller (DE)
Marco: Tino Andrea Honegger (CH)
Filippo: Samuel T. Klausner (CH)


Orchester:

Querflöte:
Katharina Egli, Martina Jucker
Oboe: Renato Bizzotto, Rico Punzi
Klarinette: Simone Glauser
Trompete: Patrick Ottiger, Hanspeter Wigger
Posaune: Andreas Mattle
Violine: Judith Müller
Cello: Samuel Nyffeler, Felix Schüeli
Keyboard 1: Tino Horat, Dominique Huber
Keyboard 2: Alesh Puhar
Keyboard 3: Sonja Füchslin
E-Basse: Felix Kübler
Drums: Matthias Zindel

Die schwarzen Brüder
Nach dem Grosserfolg von «Heidi – Das Musical» mit über 180'000 Zuschauern überrascht die Walensee-Bühne mit einem neuen Musical-Erlebnis: DIE SCHWARZEN BRÜDER. Vor der imposanten Naturkulisse der Churfirsten und des Walensees spielt die Geschichte von Giorgio und Alfredo. Die beiden Kaminfegerbuben werden als lebendige «Besen» vom Tessin nach Mailand verdingt. Das bereits uraufgeführte Musical nach einem der meistgelesenen Jugendromane von Lisa Tetzner und Kurt Held (u.a. Autor von «Die Rote Zora») nimmt sich des Schicksals der Verdingkinder und somit auch eines Stücks Schweizer Geschichte an. Ein Musical-Erlebnis mit 26 Profidarstellern, welches komplett neu arrangiert mitten ins Herz spielt und emotional alle Register zieht. Eine Geschichte von Ausbeutung, Liebe und Freundschaft, Glaube und Hoffnung. Ein Fixpunkt in der Kulturagenda 2010 für Musical- und Theaterliebhaber und die ganze Familie.

Nach dem Grosserfolg von «Heidi – Das Musical» mit über 180'000 Zuschauern kommt im Sommer 2010 DAS MUSICAL – DIE SCHWARZEN BRÜDER in Walenstadt auf die Walensee-Bühne. Vor der imposanten Naturkulisse der Churfirsten und des Walensees spielt die Geschichte von Giorgio und Alfredo. Die beiden Kaminfegerbuben werden als lebendige „Besen“ vom Tessin nach Mailand verdingt. Ein Musical-Erlebnis mit 26 Profidarstellern, welches komplett neu arrangiert mitten ins Herz spielt und emotional alle Register zieht. Eine Geschichte von Ausbeutung, Liebe und Freundschaft, Glaube und Hoffnung. Ein Fixpunkt in der Kulturagenda 2010 für Musical- und Theaterliebhaber und die ganze Familie.


Die ergreifende Geschichte von Giorgio und Alfredo
Der Tessiner Junge Giorgio wird von seinem Vater Roberto an Luini, den Mann mit der Narbe, verkauft. Der harte Winter, die Trockenheit, eine tote Kuh und der gebrochene Fuss der Mutter zwingen die arme Familie zu diesem Schritt. Unterwegs von seinem Dorf im Verzascatal nach Locarno, lernt Giorgio Alfredo kennen. Luini bringt die beiden Jungen nach Mailand, wo sie für ihre Kaminfegermeister in die russigen Kamine steigen müssen. Sie führen ein hartes Leben am untersten Rand der Gesellschaft, werden verspottet und verhöhnt. Die gesundheitlichen Folgen ihrer Arbeit sind markant, und oft leben sie hart am Limit. Kraft gibt ihnen nur der Bund der «Schwarzen Brüder», die tiefe Freundschaft zwischen den Kaminfegerjungen, welche das Schicksal verbindet. Giorgio schliesst ausserdem Freundschaft mit der kränkelnden Tochter seines Meisters. Angeletta ist engelhaft und eine seelische Stütze für den Tessiner Jungen. Bei einem Arbeitsunfall im Kamin wird Giorgio vom Gast des reichen Hauses, dem Luganer Arzt Dr. Casella, gerettet. Dank ihm gelingt es einigen der «Schwarzen Brüder», zurück in die Schweiz zu fliehen. Nur Alfredo müssen die Verbündeten zurücklassen – er überlebt die Folgen des Hungers und der russigen Kaminfegerarbeit nicht.

Das Buch und seine Autoren
Der Roman «Die Schwarzen Brüder» erschien 1941, wurde bisher in neun Sprachen übersetzt, 1985 von der ARD verfilmt und in Japan als mehrteilige Animationsserie adaptiert . 2007 feierte das grosse Werk der Jugendliteratur Weltpremiere auf der Musicalbühne. Neu inszeniert, mit 26 Profidarstellern und Live-Orchester, spielt die Geschichte im Sommer 2010 auf der Walensee-Bühne in Walenstadt. Das Buch basiert auf historischen Tatsachen und handelt somit von einem Stück vergessener Schweizer Geschichte.

Tickets
Tickets gibt es unter www.dieschwarzenbrueder.ch oder Tel. 0900 313 313 (CHF 1.19/Min. ab dem Schweizer Festnetz). Weiter können die Tickets an allen Vorverkaufsstellen von ticketportal bezogen werden (an jedem SBB-Bahnhof, in allen grösseren Manor-Filialen, in über 100 Hotelplan-Filialen und an weiteren Verkaufsstellen, zzgl. 10% Vorverkaufsgebühren)

Vorstellungen: Dienstag–Samstag, 19.45 Uhr / Sonntag, 13.30 Uhr
Spieldauer: ca. 2¾ Stunden inkl. Pause (Spielende ca. 22.30 Uhr)
Geländeöffnung: 17.30 Uhr (Nachmittagsvorstellungen 11.00 Uhr)

Grosser ökumenischer Gottesdienst am Sonntag, 25. Juli 2010, 10.30 Uhr, auf der Seebühne.
(Verschiebedatum bei schlechtem Wetter auf Sonntag, 8. August 2010)

Aufführungsrechte: Gallissas Theaterverlag und Medienagentur GmbH, Berlin

Die Schweizermacher – Das Musical
Nach dem erfolgreichsten Schweizer Film von Rolf Lyssy

Musik und Songtexte:
Markus Schönholzer
Buch: Paul Steinmann
Stückentwicklung: Stefan Huber
Uraufführung: 16. September 2010 (Zürich, Maag MusicHall)

Zur Produktion in der Maag MusicHall Zürich:

Premiere:
16. September 10 (Uraufführung)
Spielzeit bis: 31. Dezember 10

Musikalische Leitung: Matthias Stötzel
Regie: Stefan Huber
Choreografie: Simon Eichenberger
Bühnenbild: Stephan Prattes
Kostüme: Heike Seidler
Produzenten: Darko Soolfrank und Guido Schilling

Der erfolgreichste Schweizer Film kommt als Mundartmusical auf die Bühne. «Die Schweizermacher – Das Musical» ist ab 16. September 2010 in der Maag MusicHall in Zürich zu sehen. Heute präsentierten die Macher ihr Projekt erstmals der Öffentlichkeit und verrieten, wer hinter der Produktion und der Augen-Werbekampagne steht, die seit einigen Wochen von den Plakatwänden und den Strassenkandelabern prangt. Ausserdem stellten sie die drei Hauptdarsteller vor. Mit dabei sind Andrea Zogg, Rolf Sommer und Iréna Flury. Aufhorchen liess die erste Singleauskopplung «Heimatgfühl», die Daniel Kandlbauer interpretiert.

Die Schweiz bekommt eine neue Musicalproduktion: «Die Schweizermacher». Am 16. September 2010 feiert die Bühnenadaption des erfolgreichsten Schweizer Films in der Maag MusicHall Premiere. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Macher gewährten den Medien und Gästen einen ersten Einblick in ihre Arbeit. Als Vorlage des neuen Musicals dient der Film von Rolf Lyssy, der 1978 in die Kinos kam. Die Geschichte ums Schweizerwerden und Schweizersein traf damals den Nerv der Zeit. Über eine Million Besucherinnen und Besucher sahen die satirisch-ironische Komödie. Bis heute ist «Die Schweizermacher» der erfolgreichste helvetische Film. Nun bringt ein Creative -Team um die Produzenten Darko Soolfrank und Guido Schilling («Ewigi Liebi», «Deep», «Space Dream») die Musicaladaption auf die Bühne.

Schweizmacher_Creativteam
Die Schweizermacher – Das Musical
Die Macher: Darko Soolfrank, Stefan Huber, Markus Schönholzer, Guido Schilling, Paul Steinmann
© Maag MusicHall

Ein hochkarätiges Team
Die Musik und die Songtexte zu «Die Schweizermacher – Das Musical» stammen von Markus Schönholzer. Seit über drei Jahren arbeitet der Komponist zusammen mit dem Autor des Musicalbuchs, Paul Steinmann, an der neuen Produktion. Zum Duo stiess Stefan Huber, der aktiv zur Stückentwicklung beitrug und bei «Die Schweizermacher – Das Musical» Regie führt. Über 150 Darstellerinnen und Darsteller casteten die Macher, um ein 20-köpfiges Ensemble zusammenzustellen. In den Hauptrollen sind der Bühnen- und Filmschauspieler Andrea Zogg (Max Bodmer), der Musicaldarsteller Rolf Sommer (Moritz Fischer) und die Musicaldarstellerin Irina Flury (Milena Vakulic) zu sehen. Sie werden von einer fünfköpfigen Liveband begleitet.

Ein aufwendiges Bühnenbild
Wichtiger Bestandteil der Theateradaption ist ein multifunktionales, aufwendiges Bühnenbild, das vom Österreicher Stephan Prattes stammt. Die deutsche Kostümdesignerin Heike Seidler sorgt für die Authentizität der 70er-Jahre, in denen die Geschichte spielt. Die verschiedenen Tanzeinlagen sind vom jungen Schweizer Choreografen Simon Eichenberger arrangiert. Für die musikalische Umsetzung sorgen Matthias Stötzel und Daniel Steger.

Singleauskopplung aus dem Musical
Gleichzeitig mit der Ankündigung des Musicals wurde eine Single lanciert. «Heimatgfühl», interpretiert von Daniel Kandlbauer, besitzt Ohrwurmqualitäten und gewährt einen ersten Einblick in die Musik der neuen Schweizer Produktion. Adrian Stern produzierte und arrangierte den Song, der von Markus Schönholzer komponiert und getextet wurde. Von Schönholzer stammen auch die weitere Musik und die Liedtexte im Musical. Die Macher konnten Daniel Kandlbauer als Sänger für die «Pop-Rock-Version» gewinnen. Es ist der erste Solosong des Berner Oberländers, der in Mundart auf einem Tonträger erscheint. Der aus Grindelwald stammende Interpret spielt momentan selbst auf einer Musicalbühne. Er ist als «Daneli vom Trueb» im Erfolgsmusical «Ewigi Liebi» zu sehen. Für «Die Schweizermacher – Das Musical» vertont er nun einen Song. Im Musical selbst wird er aber nicht zu sehen sein. «Ich habe für den Herbst bereits andere Pläne», verrät Kandelbauer. «Heimatgfühl» ist bei den Schweizer Radios und auf
www.dieschweizermacher.ch zu hören, sowie als Download bei i-tunes erhältlich.

Auffällige Werbung
Seit einigen Wochen prangt in Zürich ein Augenpaar auf rotem Grund von Plakatwänden und Strassenkandelabern. In den Medien wurde gerätselt, wer der Absender dieser Teaserkampagne sein könnte. Nun ist klar, wer dahintersteckt. Die Augen, die symbolisch für die Überwachung des Staates stehen, gehören zum Logo von «Die Schweizermacher – Das Musical». Das Artwork stammt von der renommierten Zürcher Agentur JWT+H+F. Die Werbekampagne wird in den kommenden Wochen mit Zeitungsinseraten fortgesetzt.

Migros als Hauptsponsorin
«Die Schweizermacher – Das Musical» feiert am 16. September in der Maag MusicHall Premiere und wird von der Migros als Presenting Sponsor und der Nationale Suisse als Co -Sponsor unterstützt. Der Vorverkauf ist eröffnet. Weitere Infos:
www.dieschweizermacher.ch

Vorverkauf bei ticketportal.com; 0900 101 102 (CHF 1.19/Min.) und
www.dieschweizermacher.ch, bei RailAway als Kombiticket

She loves me

Buch von:
Joe Masteroff
Musik von: Jerry Bock
Gesangstexte von: Sheldon Harnick
Premiere in New York: 23. April 1963 (Eugene O´Neill Theatre)

Shockheaded Peter (Struwwelpeter)
Junk-Oper nach Motiven aus Der Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann

Von: Phelim McDermott und Julian Crouch
Musik: Martyn Jacques
Deutsche Rückübersetzung: Andreas Marber

Uraufführung: 31. März 1998 (Leeds, West Yorkshire Playhouse/The Courtyard Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 10. November 2000 (Hamburg, Deutsches Schauspielhaus)

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel
In der Vilbeler Fassung von Egon Baumgarten.

Premiere: 19. Juni 11 (Kellertheater)

Regie: Egon Baumgarten
Musikalische Leitung: Markus Höller
Ausstattung: Franziska Smolarek
Regieassistenz/Abendspielleitung: Alexander Katt 
Technik: Felix Porth
Regiehospitanz: Günther Biwer | Andrea Klein
Ausstattungshospitanz: Sarah Sauerborn


Mit : Anne Simmering (Direktor)
und den Musikern: Valery Brusilovsky (Drums/Percussion), Daniel Stelter (Gitarre/Bass) und Markus Höller (Klavier/Cello/Akkordeon)

Shockheaded Peter
Burgfestspiele Bad Vilbel
Anne Simmering
Foto: Eugen Somemr

Mit der Musik der britischen Band Tiger Lillies wurde aus den Horrorgeschichten um unartige Kinder ein richtig schräges Musical, witzig, grotesk und mit allerhöchsten Tönen: „Seht einmal – hier steht er, pfui – der Struwwelpeter.“ Im Theaterkeller treibt uns der dubiose Direktor mit seinen Gaukeleien durch Skurrilitäten, Witz , Poesie und Abgründe. Eine schrille, eine düstere Show im Milieu der ‚Schwarzen Pädagogik‘. Geschichten von grausamen Phantasien und melancholischen Momenten ergreifen uns, Aberwitz und geheime Wünsche kommen durch die Hintertür der Kunst ans Licht.

Heinrich Hoffmann (1809 – 1894), der Frankfurter Arzt und Direktor der städtischen Nervenheilanstalt Frankfurt am Main, schrieb im Jahre 1844 das Bilderbuch vom Struwwelpeter für seinen eigenen Sohn. „Die Bilder zeichete ich leicht in flüchtiger Weise, und die kindichen Verse fügten sich folgsam in kecken Reimen einer an den anderen, und so ward das Ganze fertig.“  [© Burgfestspiele Bad Vilbel]

www.kultur-bad-vilbel.de

Shylock!

Von:
Stephan Kanyar
Libretto: Brigitte Fassbaender nach William Shakespeare

Uraufführung: 5. Mai 2012 (Innsbruck, Tiroler Landestheater)

Zur Inszenierung des Tiroler Landestheaters Innsbruck:

Premiere:
5. Mai 12 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Stephan Kanyar
Regie: Pierre Wyss
Choreographie: Enrique Gasa Valga
Bühne: Helfried Lauckner
Kostüm: Michael D. Zimmermann

Besetzung:

Shylock: Chris Murray
Antonio: Peter Bording
Bassanio: Matthias Stockinger
Portia: Anna Veit
Jessica: Christa Schreiner
Lorenzo: Ansgar Matthes

© Tiroler Landestheater, Innsbruck

SHYLOCK: WARUM IST MEIN BEGEHREN SCHLECHT? / WARUM DENN GNADE VOR DEM RECHT? / BLUTEN WIR NICHT, WENN IHR UNS STECHT?

Ein Musical entsteht. Ein Thema fasziniert – wie sollte es anders sein – von Shakespeare inspiriert: Der Kaufmann von Venedig – von Shakespeare als „Comedy“ bezeichnet, ein komplexes menschlich-unmenschliches Geschehen um den Kaufmann Antonio und den Juden Shylock – eine der ganz großen Figuren der Weltliteratur. Was ist geschehen? Warum hasst Shylock den Antonio so sehr, dass er sich aus dessen Leib ein Pfund Fleisch herausschneiden will, wenn ein Kredit, den er ihm gewährt hat, nicht pünktlich zurückbezahlt wird? Um diese zentrale Frage und die Biographie des Shylocks kreist das neue Musical von Stephan Kanyar und Brigitte Fassbaender, die damit ihre bei Lulu – Das Musical begonnene erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen. Shylock! – ein brisantes, anrührendes, aufwühlendes Thema – das sich für das Genre Musical anbietet, in all seiner Farbigkeit und Lebendigkeit. Pierre Wyss, der erfahrene Musical-Experte und Choreograph, wird die szenische Umsetzung vornehmen im Verein mit Helfried Lauckner und Michael D. Zimmermann, die verantwortlich für die Ausstattung sind. Eine erneute, große Herausforderung, der sich alle Beteiligten mit Enthusiasmus und Ideenreichtum stellen. Eine „Welturaufführung“, die Hochspannung gewährleistet! [© Tiroler Landestheater, Innsbruck]

www.landestheater.at

Side Show ~ Die Show ihres Lebens

Buch und Gesangstexte:
Bill Russel
Musik: Henry Krieger
Deutsch von: Christian Gundlach

Uraufführung: 16. Oktober 1997 (New York, Richard Rodgers Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 11. Februar 2012 (Hildesheim, Theater für Niedersachsen)

Das Musical basiert auf der wahren Geschichte der siamesischen Zwillinge Daisy und Violet Hilton, die in den USA zur Zeit der großen Depression zu großer Berühmtheit im Showbusiness gelangten. Es ist ein bewegendes Portrait zweier Frauen, deren außergewöhnliches Schicksal – sie sind an der Hüfte zusammengewachsen – ihnen einerseits großen Ruhm bringt, ihnen aber andererseits ein Leben lang die Liebe versagt. Beide sind eigentlich ganz "normale" Frauen mit durchschnittlichen Bedürfnissen. Ihr körperlicher Zustand ermöglicht ihnen zeitweise ein glamouröses Leben, er versagt ihnen aber auch das Durchschnittsleben, das sie sich eigentlich ersehnen.

Schonungslos, sehr direkt, unsentimental und voller Empathie wird die Geschichte der Geschwister Hilton in musikalisch klassischem Broadway-Stil fast ausschließlich in Liedern erzählt, von den Anfängen ihres frühen Berufslebens in einer englischen Freak-Show bis zu ihren großen Bühnenerfolgen und ihrem Auftritt in dem legendären Hollywood-Film "Freaks".

Die Show ihres Lebens wurde 1998 für vier Tony-Awards nominiert (Bestes Musical, Bestes Buch, Beste Musik, Beste Hauptdarstellerinnen). Das Musical erlebte überdurchschnittlich viele Nachinszenierungen in den USA, wo es Kultstatus erlangte.[© Felix Bloch Erben, Berlin]

Zur Inszenierung des Theater für Niedersachsen Hildesheim

Premiere:
11. Februar 12 (Deutschsprachige Erstaufführung)

Musikalische Leitung: Leif Klinkhardt
Inszenierung: Craig Simmons
Choreografie: Jacqui Wendt
Bühne und Kostüme: Manfred Breitenfellner

Besetzung:

Daisy:
Navina Heyne
Violet: Regine Sturm
Terry: Frank Brunet (
Buddy: Jens Plewinski
Jake: Jonas Hein
Boss/ Pharao: Jens Krause
Feiner Pinkel/Pharao: Sebastian Strehler
Wahrsagerin/ Archäologin: Michaela Linck
Frau mit Vollbart: Agnes Buliga-Contras
Reptilienmann/ Pharao: N.N.
6. Attraktion: Atsushi Okumura
Fakir/Pharao: Stephan Freiberger
Schlangenfrau: Julia Riemer
Scheich: Klaus Jüngling
Dolly Dimples: Alexandra Söchtig
Aufbauhelfer/ Reporter: Thomas Pokorra, Wojciech Mastalerz, Harald Strawe, Jesper Mikkelsen
Haremsdamen/ Vale Sisters/ Archäologen: Tanja Krauth, Annika Dickel, Magdalene Orzol

Orchester des TfN

www.tfn-online.de

Singing’ in the rain

Musik und Song-Texte:
Nacio Herb Brown und Arthur Freed
Buch: Betty Comden und Adolph Green
Vorlage: „Singing In The Rain", MGM-Film (1952) von Gene Kelly und Stanley Donen
Deutsche Fassung: Hartmut H. Forche

Zu den beliebtesten amerikanischen Musicalfilmen gehört „Singin‘ In The Rain", das nicht nur durch die hinreißende Tanzszene von Gene Kelly im strömenden Regen in Erinnerung blieb. Die Musik zu diesem turbulenten Farbfilm wurde in die Bühnenfassung übernommen, die im Jahr 1983 ihren Siegeszug über die Bühnen der Welt antrat.
Die Handlung spielt im Hollywood der späten Zwanzigerjahre. Eine neue Technik soll das Kino verändern - der Tonfilm ist da! Für Lina Lamont, der umjubelte Stummfilmstar, scheint jedoch das Ende der Karriere wegen ihrer piepsigen Stimme gekommen zu sein. Das versucht sie zu verhindern, indem sie sich von einem unbekannten Showgirl „synchronisieren" lässt. Doch der Schwindel fliegt auf – und mit Kathy Selden ist ein neuer Star geboren.
Die mitreißenden Hits des Films sind auch in der Partitur der Bühnenversion erhalten: „Make Em Laugh", „Singin‘ In The Rain", „Broadway Melodie", „You’re Are My Lucky Star", „Good Morning" und viele andere mehr. [© Verlag & Bühne, Wiesbaden]

Zur Inszenierung des Wiener Josefstadttheater:
In der Fassung von Werner Sobotka

Premiere: 22. September 11 (Kammerspiele)

Regie: Werner Sobotka
Bühnenbild: Amra Bergman-Buchbinder
Kostüme: Elisabeth Gressel
Musikalische Leitung: Christian Frank
Choreografie: Ramesh Nair
Choreografische Assistenz: Katrin Mersch

Don Lockwood: Gaines Hall
Cosmo Brown: Ramesh Nair
Lina Lamont: Jennifer Kossina
Kathy Selden: Nina Weiß / Katrin Mersch (2. Besetzung)
Herrenensemble: Ronnie Vero Wagner, Christian Petru, Oliver Liebl, Markus Simader
R. F. Simpson: Thomas Weissengruber
Damenensemble: Katharina Strohmayer, Daniela Lehner, Jennifer Pöll, Wilbirg Helml
Dora Bailey: Katharina Dorian
Swing: Katrin Mersch

Singing’ in the rain
Josefstadttheater, Wien
Nina Weiß, Gaines Hall, Ramesh Nair, Jennifer Kossina
Foto: Rita Newman

www.josefstadt.org

Zur Inszenierung des Theater Regensburg:

Premiere:
19. Juni 11


Musikalische Leitung: Philip van Buren
Inszenierung: Craig Simmons
Choreografie: Seân Stephens
Bühne und Kostüme: Hannes Neumaier

Don Lockwood, Stummfilmstar: Jochen Schmidtke
Kathy Selden: Monika Staszak
Cosmo Brown, Komponist: Cameron Becker
Lina Lamont, Stummfilmstar: Christiana Knaus-Waldmann
R. F. Simpson, Produzent: Berthold Gronwald
Roscoe Dexter, Regisseur: Tobias Hänschke
Dora Bailey, Reporterin: Ruth Müller
Miss Dinsmore, Sprecherzieherin: Angelika Schüdel
Zelda Zanders: Elena Lemke
Polizist: Thomas Brinkel
Sid Philipps: Tamás Mester
Sprecherzieher: Thomas Brinkel
Tenor Brent: L. Damkier
Rod: Christian Schossig
Tontechniker: Michael Kohlhäufel
Tortengirls: Yoko El Edrisi, Julia Fölck, Janina Moser, Silke Woschnjak
Don und Cosmo als Kinder: Luca Mandolini, David Weiss / Andreas Koch, Sebastian Wolfert, Moritz Schnell            

Opernchor und Extrachor des Theaters Regensburg
Ballettensemble des Theaters Regensburg

Die Inszenierung von SINGIN’ IN THE RAIN hat das Theater Regensburg dem Musicalexperten Craig Simmons anvertraut. Simmons wurde 1954 in Worcester, Massachusetts geboren und arbeitet seit 1983 als Musicaldarsteller, Schauspieler, musikalischer Leiter und Regisseur in Deutschland. Die Hauptrolle des Don Lockwood spielt mit Jochen Schmidtke ein Musicaldarsteller, der in diesem Fach große Erfahrung hat und auch in vielen Film- und Fernsehproduktionen mitwirkte. Am Dirigentenpult steht Philip van Buren, der 1. Kapellmeister des Theaters Regensburg.
Weitere Vorstellungen gibt es am 24./25./26./30. Juni, 2./3./6./7./10./17./19. und 22. Juli 2011.

www.theaterregensburg.de

Der Skandal

Buch und Musik:
Sebastian W. Wagner
Uraufführung: 2.Oktober 09 (Mainz, Showbühne Mainz)

skandal-logo-300Zur Inszenierung der Showbühne Mainz:

Premiere:
2. Oktober 09 (Uraufführung)

Regie: Sabine Koch
Choreographie: Walter Baumilas
Musikalische Leitung: Sebastian W. Wagner
Technische Leitung: Michel Westerwelle
Gesamtleitung: Sebastian W. Wagner
Produzent: Showbühne Mainz

Besetzung:
Christina Zeltik - Chris:
Meike Jeismann
Tamara Luft – Tammie: Carolin Isabelle Ruthig
Alexander Baier – Alec: Bastian Korff
Alessa Lechler: Julia Heiser
Ricarda Lechler: Sabine Koch
Alfred Wunderlich: Patrick Twinem 

Die Band:
Drums:
Bernd Fachinger
Alt-Sax: Dirk Schneider
Trompete: Laurent Schons
Gitarre: Sven Eric Panitz
Bass: Hans-Peter Zirfas
Klavier/Keyboard: Sebastian W. Wagner

„Wenn wir keine Geschichten haben, die wir verkaufen können, erfinden wir einfach eine!“
Mit dieser leichtsinnigen Idee setzen Alec und Alessa einen Skandal um eines der größten europäischen Bauunternehmen in Bewegung, der sie und ihre Freunde Tammie und Chris schnell überrollen wird. Nachdem sich die Vier nach dem Studium völlig naiv mit der Agentur „Investigating Media“ selbständig gemacht haben, müssen sie bald feststellen, dass man ohne Aufträge und Kunden kaum die Möglichkeit hat seine Mieten zu bezahlen. Während Alessas Mutter, selbst eine erfolgreiche Unternehmensberaterin, ihre Tochter auch noch zunehmend unter Druck setzt, muss schnell etwas passieren.

„Was wir brauchen ist die größte Geschichte. Und die größte Geschichte ist immer ein… Skandal.“
Sie drehen fingierte Videointerviews mit angeblichen Aussteigern eines großen Baukonzerns, stellen diese ins Internet und erleben die volle Wucht eines schnellen Erfolgs.
Sämtliche Medienagenturen, Zeitungen und Fernsehsender stürzen sich auf die Informationen und die scheinbar heldenhafte Recherche junger Leute, die Korruption, Schwarzgeld und Lohndumping aufdeckt.
Doch der Konzern lässt diese Verleumdungen natürlich nicht auf sich beruhen und veranlasst seinen Sicherheitsbeauftragten dem Ursprung der Videos genauer nachzugehen. Natürlich wird er unmittelbar fündig...

"DER SKANDAL! – Das Musical“ ist eine mitreißende Geschichte über Leichtsinnigkeit, Freundschaft, Liebe und die Angst vor dem Versagen.
Mit diesem Sechspersonenstück stellt die Showbühne Mainz ihr erstes selbstgeschriebenes Musical vor, das mit einer Live-Band und großen mehrstimmigen Chorsätzen eine Verbindung zwischen Rock-, Pop- und Jazzmusik spannt.

www.showbuehne-mainz.de

Snoopy - Das Musical
Das Musical nach den "Peanuts" von: Charles M. Schulz

"Bestes Musical des Jahres" 1983 in London

Buch:
Charles M. Schulz C. A., W.Lockhardt, A. Whitelaw und M.L. Grace
Musik: Larry Grossmann
Liedtexte: Hal Hackady
Deutsche Fassung: Peter Orthofer
Deutsche Erstaufführung: 8. April 2000 (Hanau, Comoedienhaus Wilhelmsbad)

Snoopy ist quasi die Fortsetzung des Musicals "
You're a Good Man, Charlie Brown". Es sind in Szenen und Songs umgesetzte Cartoons, dargeboten als Geschehen eines Tages. Es ist die Weltbetrachtung aus dem Blickwinkel von Snoopy und den anderen "Peanuts".
Mit dabei sind unter anderem Charlies Schwester Sally und Snoopys treuer Freund,der merkwürdige Vogel Woodstock.
Die kindlichen Gemüter sind mit ihren Alltagsproblemen und Phantastereien beschäftigt, tragen ihre altklugen Ansichten vor und philosophieren mit naiv-verquerer Logik, mit Witz und weisen Sprüchen, doch immer auch mit einem Schuß Sarkasmus. (Quelle: Das Heyne Musical Lexikon, Heyne-Verlag, 1995)

Zur Deutschlandpremiere am 8. April 2000 im Comoedienhaus Wilhelmsbad (Hanau):
Sie wurde präsentiert vom Musical Theater Ensemble unter der Leitung von Benjamin Baumann und Thomas Lorey.

Inszenierung: Benjamin Baumann
Liveband unter der musikalischen Leitung von: Thomas Lorey
Choreographie: Anita Vidovic.

Snoopy: Benjamin Baumann
Lucy: Jeanne-Marie Nigl
Peppermint Patty: Connie Bunn
Sally: Anita Vidovic
Woodstock: Christina Stock
Charlie Brown: Frank Mumme
Linus: Jan Schuba

Die Songs:

I. AKT

Ouvertüre (Orchester)
Die Welt nach Ansicht von Snoopy (Ensemble)
Snoopys Lied (Ensemble)
Woodstocks Thema (Orchester)
Komm schon, Gesicht! (Peppermint Patty)
Edgar Allan Poe (Kinder)
Muttertag (Snoopy)
Ich weiß jetzt (Sally, Patty und Lucy)
Die Nachtwache (Linus)
Wolken (Ensemble)
Was ist aus dem kleinen Hund geworden? (Charlie Brown)
Räumungsware (Lucy, Snoopy, Sally und Patty)
Daisy Hill (Blumental) (Snoopy und Chor)
Wann fängt das Leben an (Ensemble)

II.Akt

Entreakt (Orchester)
Der große Schriftsteller (Snoopy)
Poor Sweet Baby (Peppermint Patty)
Sei nicht... (Sally, Linus, Patty und Charlie Brown)
Der Star Wau-Wau* (Der Chef Wau-Wau) Snoopy)
Wenn jemand an dich glaubt (Ensemble)

*Text von Benjamin Baumann

The Sound Of Music

Musik:
Richard Rodgers
Song-Texte: Oscar Hammerstein II
Buch: Howard Lindsay und Russel Crouse
Vorlage: “Die Trapp-Familie" von Maria Augusta Trapp
Deutsche Fassung: Ute Horstmann, Eberhard Storch

Uraufführung: 16. November 1959, Lunt-Fontanne Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 9. März 1982, Städtische Bühnen, Hildesheim
Originalrechte: The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Als Grundlage des Musicals diente die Autobiografie der Maria Augusta von Kutschera, die 1924 als Postulantin im Kloster Nonnenberg bei Salzburg von der Mutter Oberin als Hauslehrerin zu dem verwitweten Baron Georg von Trapp geschickt wird.
Die Handlung setzt kurz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen in Österreich ein. Die angehende Nonne hat als Kindermädchen das Familienleben unter dem Regime des strengen Barons kräftig umgekrempelt, was ihr die sieben Kinder danken. Sie übernimmt auch die musikalische Bildung der Kinder, die als kleiner Chor erste Erfolge feiern. Maria und Georg werden in einem Kloster heimlich getraut. Angesichts der Annexion flieht die singende Trapp-Familie schließlich in die USA.
Zu den Hits zählen “Edelweiss", “The Sound of Music", “My Favourite Things", “Sixteen Going on Seventeen" und “Climb Ev’ry Mountain". Der Film wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet und gilt als erfolgreichste Broadway-Verfilmung aller Zeiten.[© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]

Zur Inszenierung des Salzburger Landestheaters:

Premiere:
23. Oktober 11

Musikalische Leitung: Peter Ewaldt / Stefan Müller
Inszenierung: Andreas Gergen | Christian Struppeck
Choreographie: Kim Duddy
Ausstattung: Court Watson
Kindercoach: Wolfgang Götz
Choreinstudierung: Stefan Müller
Dramaturgie: Katrin König

Besetzung:

Maria Rainer: Wietske van Tongeren
Mutter Oberin: Frances Pappas / Marianne Larsen
Schwester Bertha, Noviziatsleiterin: Sylvia Offermans / Beth Jones
Schwester Margareta, Postulatsleiterin: Hülya Arel / Orsolya Uitz
Schwester Sophia: Emily Righter / Karolina Plicková
Captain Georg von Trapp: Uwe Kröger
Liesel: Hanna Kastner
Friedrich: Rafael Hofmann / Matthias Schneider-MannsAu / Patrick von Schorlemer
Louise: Helena Aigner / Heidi Baumgartner / Vanessa Klein / Janika Linke
Kurt: Martin Auer / Lukas Blaukovitsch / Julius von Maldeghem
Brigitte: Marianna Herzig / Isabella Holyst / Kitty Kratzer / Eva Lanz
Martha: Mia Gerl / Stella Kratzer / Christina Rohrer
Gretel: Jolanda Laubenbacher / Maria Strassl / Rosalie Trattner
Rolf Gruber: Sebastian Smulders Elsa Schrader Franziska Becker
Max Dettweiler: Hubert Wild / Simon Schnorr
Franz, der Diener: Rudolf Pscheidl
Frau Schmidt, die Haushälterin: Eva Christine Just
Herr Zeller: Tim Oberließen / Horst Zalto
Admiral von Schreiber: Werner Friedl
Baron Eberfeld: Chorsolist
Baronin Eberfeld: Gloria Jansen Echevarría
Ursula, das Dienstmädchen/eine neue Postulantin: Statistin

The Sound of Music
Salzburger Landestheater
Vorabfoto mit Maria Rainer (Wietske van Tongeren), Captain Georg von Trapp (Uwe Kröger) und den Kindern
© Christina Canaval

Salzburger Landestheater: „The Sound of Music“ – ein Musical kehrt heim!

Am 23. Oktober 2011 feiert das legendäre Musical „The Sound of Music” erstmals Premiere am Salzburger Landestheater! „Weltweit ist dieses Musical eines der erfolgreichsten und meistgespielten aller Zeiten. Und auch die Hollywood-Verfilmung aus dem Jahr 1965 wurde weltbekannt, gehört zu den meist gesehenen Filmen der Geschichte und prägt bis heute das Image Salzburgs in vielen Ländern der Erde“, so Landestheater-Intendant Carl Philip von Maldeghem. „Es ist uns gelungen, das Stück erstmals nach Salzburg zu holen. Wir haben mit den Inhabern der Musical-Rechte, der ‚Rodgers & Hammerstein Organization’ in New York einen Vertrag abgeschlossen, der es uns erlaubt, dieses Stück erstmals hier her nach Salzburg zu holen, wo sich die Geschichte der Familie von Trapp tatsächlich abspielt“, freut sich auch der Landeshauptmann Stellvertreter, Mag. David Brenner, der das Projekt von Anfang an unterstützt hat. „Wohin sonst, wenn nicht auf die Bühne des Salzburger Landestheaters, gehört dieses Stück!“, so von Maldeghem. „Ich freue mich sehr darauf, dieses Stück Salzburger Geschichte nach Haus holen zu können.“ Mit Andreas Gergen und Christian Struppeck konnten zwei Musical-Experten als Regisseure für dieses Projekt gewonnen werden. Sie haben bereits international Erfahrungen sammeln können – von Berlin über Wien bis New York – und werden in Ihrer Arbeit von der Choreographin Kim Duddy unterstützt.

Seit dem 12. September 2011 laufen die Proben am Salzburger Landestheater, alle Gäste sind inzwischen eingetroffen und die Musical-Familie von Trapp wächst zusammen.
Bei einem gemeinsamen Foto-Shooting mit Wietske van Tongeren (Maria) und Uwe Kröger (Baron von Trapp) und den sieben Kindern wurden die schönsten Plätze Salzburgs besucht. Auf dem Programm standen neben dem Mirabellgarten u.a. die Villa Trapp in Aigen.
Während die Erwachsenen täglich acht Stunden proben, gibt es für die Kinder – die drei- bis vierfach besetzt sind, jede Woche zwei Probentermine. Dazu kommen für alle musikalische Proben und Tanztraining.

Castings
Wie schon Andrew Lloyd Webber bei seiner Produktion von „The Sound of Music“ hat auch das Salzburger Landestheater in einem großangelegten Casting nach den Hauptdarstellern gesucht: In Salzburg, Wien und Hamburg wurden Anfang 2011 die passenden Kandidaten von den Regisseuren Andreas Gergen und Christian Struppeck sowie der Choreographien Kim Duddy gecastet. Flankierend zu diesen Rollen wurden auch die Kinder der Trapp-Familie im Rahmen eines mehrtägigen Castings ausgesucht. Das Interesse bei diesem Kindercasting war enorm: allein 200 Kinder aus Stadt und Land Salzburg und Umgebung haben teilgenommen!

Das Musical „The Sound of Music“ begeistert seit Jahrzehnten weltweit
Seit seiner Broadway-Premiere 1959 hat das Musical „The Sound of Music“ von Richard Rodgers (Musik) und Oscar Hammerstein (Text) die Welt erobert. Es konnte jahrelang im gesamten anglo-amerikanischen Sprachraum sehr große Erfolge verzeichnen: Rund 2000 Aufführungen am Broadway in New York, sogar mehr als 2400 Aufführungen in London sprechen eine deutliche Sprache. Und auch im deutschsprachigen Raum lief das Stück mehrfach sehr erfolgreich. Grundlage für das Musical bilden die Erinnerungen von Maria Augusta von Trapp, „The Story of the Trapp Family Singers“. Die Verfilmung dieses Musicals im Jahr 1965 unter der Regie von Robert Wise mit den Hauptdarstellern Julie Andrews und Christopher Plummer wurde zum Triumph der 20th Century Fox Studios.

Zum Inhalt
Die Novizin Maria Augusta Kutschera wird der Familie von Trapp als Kindermädchen zugeteilt. Sie versteht sich nicht nur mit den Kindern wunderbar, sondern verliebt sich auch in den Witwer Georg von Trapp – und sie heiraten. Da die Familie 1933 ihr gesamtes Vermögen durch Fehlspekulationen der Hausbank verliert, gründet Maria Augusta mit den Kindern ihres Mannes einen Familienchor. Bei einem Volksmusikwettbewerb gewinnen die Trapps!
Nach dem Anschluss Salzburgs an Deutschland wird Georg von Trapp aufgefordert, der deutschen Marine beizutreten. Dieser Aufforderung leistet er nicht Folge: Noch im selben Jahr emigriert die Familie in die USA und lässt sich in Stowe, Vermont, nieder. Die Familie unternimmt in den USA Konzertreisen und tritt meist unter dem Namen „Trapp Family Singers“ auf.

Das Phänomen „The Sound of Music“ in Salzburg
„The Sound of music“: Ein Erfolg, eine reale Geschichte, ein Mythos, der – nach Mozart – die Stadt Salzburg und ihre Kultur wie kein zweiter in die Welt getragen hat! Das Leben der Familie von Trapp – Kommandant Georg von Trapp und seiner zweiten Frau Maria Kutscheras mit den damals noch sieben Kindern – ist untrennbar mit Salzburg und der Musik verknüpft. Melodien wie „Edelweis“ oder „My favorite things“ sind nicht nur in Amerika oder Asien bekannt.
1963 begannen die Vorbereitungen des Filmdrehs in der Mozartstadt. Über 250 Mitglieder des Filmteams, vom Kameramann bis hin zum Schauspieler, verbrachten mehrere Wochen in Salzburg und Umgebung. Tausende Gäste aus aller Welt nützen jährlich bei ihrem Besuch in Salzburg die Gelegenheit, die Spielstätten des Films „The Sound of Music“ zu besuchen. Viele Fans träumen ihr Leben lang davon, einmal selbst auf den Spuren Marias von Trapp zu wandeln.
Der Intendant des Salzburger Landestheaters, Dr. Carl Philip von Maldeghem, möchte mit seiner Produktion des Musicals „The Sound of Music“ dieses Stück Salzburg nach Hause holen und nicht nur Touristen aus aller Welt sondern auch die Salzburger selbst mit ihrer eigenen Geschichte vertraut machen. Denn, so Mag David Brenner: „The Sound of Music“ prägt seit vielen Jahren maßgeblich das Image Salzburgs in der ganzen Welt!“

[© Salzburger Landestheater]

www.salzburger-landestheater.at

Space Dream

Autor, Komponist:
Harry Schärer
Co-Autor, Lyrics: Peter Schwinger
Uraufführung: 1994 in Berikon (CH)
Uraufführung Teil 2 "Space Dream SAGA II - MYSTARIUM": 14. Oktober 2004 (Winterthur, City Halle)
Uraufführung Teil 3 "Space Dream SAGA III - DAS GEHEIMNIS VON NENYVEH": 9. November 2006 (Winterthur, City Halle)
Wiederaufnahme “Space Dream” 2010: 22. Oktober 10 (City Halle Winterthur)

© Think Musicals AG

Space Dream - Die Macher:

Choreograf:
Mark Wuest
Sounddesign: Stefan Ritzenthaler
Lichtdesign: Rossano Del Santo
Bühnenbild: Patrick Westerhold, Barbara Schärer
Bühnenbild / Grafikdesign: Barbara Schärer
Bühnenbild: Markus Walser
Kostüme: Vittoria Michel
Maske: Sonja Büchli
Wigmaster: Stephen Frizzell
Grafikdesign: Barbara Schärer
Webmaster / Informatiker: Dietmar «Didi» Lembke

Hauptrollen:

Rodin:
Martin Markert, Daniel Raaflaub
Reachel: Melanie Bayer, Merete Amstrup
Roboto: Daniel Raaflaub, Laurent N`Diaye
Macchina: Merete Amstrup, Valeria Solla
Lumino: Rie Akiyama
2WD: Markus Wenger, Raphael Oldani
Sira: Stefanie Gygax, Manuela Moor
Kai: Oliver Sekula, Laurent N`Diaye
Ruven: Daniel Stüssi, Jürg Peter
Aquilon: Claus Gerstmann, Jürg Peter
Solara: Mélanie Adami, Julia Klotz
Lumino: Simone Valérie Spicak, Julia Bächinger
Mega: Manuela Moor, Bianca Sissing

Tänzer: Carlos Fernandez, Giuliano Guerrini, Piotr Jagielski, Valentin Rüdisüli, Robin Lee Smith, Maristella Dell’Anna, Aretta Hakios, Audrey Jenny, Agnes Romhányi
Cruhls: Chandra Brandenberger Cortes, Beat Frischknecht, Eva Gerig, Lukas Grüter, Andrea Hedinger, Martina Holstein, Hansjörg Klapper, Claudia Kübler, Benjamin Lustig, Nathalie Mank, Peter Miller, David Papapietro, Maja Pisarzewska, Esther Raich, Brigitte Schmid, Nadine Schönenberger, Sara Ulmann, Martina Zimmermann
Tetons: Lucas Angst, Alexandra Biegel, Martina Büchi, Ivan Colaci, Sarah Shiri Epstein, Susanna Galati, Sabine Goetz, Deborah Handschin, Michelle Käser, Santina Krizanac, Carina Lehmann, Jelena Nikolic, Gianni Palumbo, Denise Raeber, Michèle Rorbach, Rosalie Spaar, Franziska Sporrer, Rainer Trüby, Daniel Weber

Besprechung auf kulturfreak.de

SpaceDream_Premiere211010_17 ©Regula Kehrli_Zuerich
Space Dream
City Halle Winterthur
Cast
© Regula Kehrli, Zürich

Eine Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit
SPACE DREAM beginnt ganz irdisch: Reachel wird von ihrem Freund verlassen. Traurig, aber fest entschlossen, sich nicht entmutigen zu lassen, greift sie zum Laptop – eine Kontaktanzeige weckt ihre Neugierde. Mutig fängt sie an zu tippen und beginnt zu antworten. In Gedanken versunken schläft sie erschöpft ein und findet sich wieder in einem langen Traum...
Reachel wird von Lumino, der Hüterin der Träume, auf den geheimnisvollen Planeten Hexxor entführt. Dieser wird von den Cruhls und den Tetons bewohnt. Eine verbotene Zone trennt das Land der beiden Völker. Kreuzen sich die zwei Sonnen, entscheidet ein Rennen durch die Galaxien über Ruhm und Ehre. Das nächste Space-Race steht kurz bevor: Die beiden Völker rüsten sich für den Wettstreit und bestimmen Rodin und Kai zu ihren Piloten. Nur Roboto, der Navigator aus Rodins Crew, träumt vielmehr von der Liebe als vom Siegen. Macchina, die schöne Blechfrau auf Kai’s Raumschiff, hat ihm hoffnungslos den Kopf verdreht. Ein defekter Energiespeicher zwingt Rodin auf der Erde notzulanden - direkt im Garten von Reachel. Zwei Welten prallen aufeinander. Die beiden kommen sich näher, Gefühle werden wach. Von der Liebe in den Bann gezogen, folgt Reachel der Einladung von Rodin, das Rennen mit ihm fortzusetzen. Zur selben Zeit hat Sira auf Hexxor eine Vision: Ein gigantischer Meteor rast auf den Planeten zu! Sira eilt zu den beiden Königen. Sie beschliessen, das Rennen abzubrechen und den Meteor gemeinsam zu bekämpfen. Gelingt es den Crews mit vereinten Kräften das Unheil abzuwenden? Können Reachel und Rodin die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit durchbrechen?


Martin Markert
studierte an der Joop van den Ende Academy in Hamburg. Spielte u.a. in Frank Wildhorns Dracula, Jesus Christ Superstar & Joseph. In «Joseph» spielte er in Rosenheim und in Basel die Titelrolle. 2002 gewann er einen Preis bei «Jugend musiziert». War bei der «Best of Gala 2004» der Stage Entertaiment und im ZDF in «Stage Fever – Bühne fürs Leben» zu sehen. 2006 zog es ihn nach Los Angeles, wo er sich intensiv weiterbildete. Bei der Welturaufführung von «Ludwig²» in Füssen stand er als alternierender Schattenmann und Prinz Otto v. Bayern auf der Bühne. 2009 spielte er Peter Kingsley und u.a. den Autor Stine in «City of Angels». Als die Vereinigten Bühnen Wien «Elisabeth» nach Japan brachten, war Martin Teil des Ensembles & Zweitbesetzung Rudolf. Den gleichen Part übernahm er auch bei der Neuinszenierung in Berlin, Zürich und der anschliessenden Tournee.

Laurent N`Diaye
Laurent N’Diaye war schon auf vielen Musicalbühnen in Europa zusehen. Er spielte in «Hair» Hud, Ronnie und Larry, bei «Starlight Express» Elektra, Rockies und Engines, bei «Rocky Horror Show» Rocky, bei «Jesus Christ Superstar» Simon, bei «Joseph» Naphtali und Judas, bei «Gaudi» Mark Winner, bei «La Cage Aux Folles» Jacob, Chantal und Cagelle, bei «Grand Hotel» Jimmy2, bei «West Side Story» Pepe usw. Er war in weiteren Produktionen im Ensemble und als Cover engagiert und ist als Solist in den verschiedensten Galas und Konzerttourneen aufgetreten. Ausserdem war er für diverse Produktionen als Choreograf tätig. Sein vielfältiges Können macht ihn zum perfekten Cover für verschiedene Rollen bei Space Dream.

Merete Amstrup
Die gebürtige Dänin steht seit frühester Kindheit auf der Bühne. So trat sie in Musicals wie «Annie» und «Sound of Music» auf. Seit neun Jahren lebt sie in der Schweiz und besuchte die Stage Art Musical & Theatre School von Patrick Biagioli. Sie war unter anderem in «Jour de Gloire» sowie «4 Engel für Charlie» zu sehen, verkörperte in der Uraufführung des Musicals «Ausbruch» die Hauptrolle Tanja und stand als Mary Roberts in «Sister Act», als Macchina in «Space Dream Saga 3» und als Hedda in «Alapilio» auf der Bühne. Sie bewies ausserdem als Leadsängerin von verschiedenen Pop- und Jazzbands sowie als Mitgründerin der Musical-Performancegruppe «Voice-mail» ihre musikalische Vielfältigkeit.

Julia Klotz
Die Mainzerin gewann 2005 beim Bundeswettbewerb Gesang den Preis des Deutschen Bühnenvereins und war nach ihrem Diplom 2006 in Leipzig zur Musicaldarstellerin für zwei Jahre Ensemblemitglied am Theater Heilbronn (Rösslw irtin in Das Weisse Rössl/ Titelrollen in Sweet Charity und Püntkchen & Anton u.a.). Für ihre Norma in «Victor/ Victoria» wurde sie von der Stadt als beste weibliche Nebenrolle ausgezeichnet. Zudem gastierte Julia als Eliza am Landstheater Linz sowie als Luise Meyer in «Heidi II», war von 2008-2010 bei «We Will Rock You» in Stuttgart u.a. als Scaramouche und zuletzt in Heilbronn als Julia in «Der Vetter aus Dingsda» zu sehen.

[© Think Musicas AG]

Spieldaten:
Ab 21. Oktober 2010, bis 22. Mai 2011, wöchentlich Mi/Do/Fr/Sa 19.45 Uhr, So 15.00 Uhr

Genauer Spielplan unter
www.spacedream.ch

Spielort: City Halle Winterthur
Sprache: Dialoge in deutscher Sprache, Songs auf Englisch
Vorverkauf: Think Musicals AG, +41 (0)52 269 29 99,
www.spacedream.ch
TicketCorner, 0900 800 800 (CHF 1.19/Min.), www.ticketcorner.ch
RailAway, 0900 300 300 (CHF 1.19/Min.), www.railaway.ch

Veranstalter: Think Musicals AG, Zur Kesselschmiede, City Halle, CH-8401 Winterthur 

www.spacedream.ch 

Spider-Man: Turn Off The Dark

Produzenten:
Michael Cohl, Jeremiah J. Harris, Hello Entertainment/David Garfinkle, Sony Pictures Entertainment und Land Line Productions, in Assoziation mit Marvel Entertainment

Buch: Julie Taymor und Glen Berger
Musik: Bono und The Edge
Lyrics: Bono und The Edge

Zur Broadwayinszenierung im Foxwoods Theatre:

Premiere:
14. Juni 2011

Regie: Julie Taymor
Choreografie: Daniel Ezralow
Bühnenbild: George Tsypin
Kostüme: Eiko Ishioka
Licht: Donald Holder
Ton: Jonathan Deans
Musical Supervisor: Teese Gohl

Hauptrollen:

Peter Parker/ Spider-Man:
Reeve Carney 
Norman Osborn/ The Green Goblin: Patrick Page
Mary Jane Watson: Jennifer Damiano 

Der Sturm

Musical von:
Heinz Rudolf Kunze und Heiner Lürig
Uraufführung: 7. Juli 2011 (Hannover, Gartentheater der Herrenhäuser Gärten)

Zur Inszenierung von Hannover Concerts im Gartentheater der Herrenhäuser Gärten:

Premiere:
7. Juli 11 (Uraufführung)

Regie: Christian von Götz,
Bühnenbild: Prof. Michael Goden
Kostümdesign: Petra Laas
Musikalische Leitung: Andreas Unsicker
Produktionsleitung: Jürgen Hoffmann

Das Ensemble 2011
Prospero:
Bernd Tauber
Berluscono: Steffen Häuser

Alonso: Willi Schlüter
Sebastian: Fabian Joel Walter
Ferdinand: N.N.
Mirakula: Milica Jovanovic
Gonzo: Torsten M. Krogh
Caliban: Jörg-Heinrich Benthien
Adrian: Sebastian Coors
Hein: Micha Westphal
Fiete: Attila Maya-Olsen
Ariel: Sebastian Strehler
Syntax: Mirja Regensburg
Ensemble: Merle Hoch

Nach dem fulminanten Auftakt des neu inszenierten „Sommernachtstraums“ im Sommer 2010 dürfen sich die Zuschauer in der kommenden Saison auf eine Welturaufführung freuen: „Der Sturm“, das neue Musical von Heinz Rudolf Kunze und Heiner Lürig, wird nach den Voraufführungen vom 30. Juni bis 6. Juli am 7. Juli 2011 im Gartentheater Herrenhausen Premiere feiern und ist damit der zweite Teil der geplanten Musical-Trilogie. Wie schon beim „Sommernachtstraum“, der auch in 2011 vom 11. August bis zum 4. September läuft, führt Christian von Götz Regie.

Das Autorenteam Kunze/Lürig übersetzt den Shakespeare-Stoff in eine Science-Fiction-Handlung, für die das Gartentheater zur Weltraumkulisse wird. „Der Sturm“ gilt als die vergeistigtste und rätselhafteste Komödie Shakespeares. Im Mittelpunkt des Musicals steht der Zauberer Prospero, dem der Luftgeist Ariel dient. Insgesamt sind zwölf Vorstellungen des „Sturm“ geplant. Mit Bernd Tauber in der Hauptrolle des Prospero, dem rechtmäßigen König von Borkum, verpflichtet Hannover Concerts einen renommierten Darsteller, der bereits im „Sommernachtstraum“ brillierte. Überhaupt werden im „Sturm“ einige bereits aus dem „Sommernachtstraum“ bekannte Gesichter mitspielen, wie z.B. Mirja Regensburg in der Rolle der Hexe Syntax und der Hannoveraner Micha Westphal als Bootsmann Hein. Das Kreativ-Team wird durch die aus Hannover stammende Kostümdesignerin Petra Laas erweitert. Bühnenbildner Prof. Michael Goden wird ein wenig Weltraum und Science-Fiction in das Gartentheater zaubern.

Aufgrund des überragenden Publikumszuspruchs des „Sommernachtstraum“ in 2010 mit knapp 20 000 Zuschauern und einer Auslastung von rund 90 Prozent hat sich der Veranstalter Hannover Concerts entschieden, auch im Sommer 2011 den Klassiker auf die Bühne des Gartentheaters Herrenhausen zu bringen. Ab dem 11. August wird es 16 Vorstellungen geben. Publikumsmagnet Felix Martin als Puck wird auch wieder dabei sein. Michael Ophelders wird als Neubesetzung die Rolle des Theseus/Oberon übernehmen. Diese spielte er bereits überzeugend in der Uraufführung 2003.

„Die Vorverkäufe sind für beide Stücke hervorragend angelaufen, wobei der ‚Sturm’ und ‚Ein Sommernachtstraum’ gleichermaßen gut angenommen werden“, so Hannover Concerts Geschäftsführer Wolfgang Besemer. Er fügt hinzu: „Über die Entwicklung des ‚Sturm’ freuen wir uns besonders, da es sich für alle Beteiligten um Neuland handelt und die Welturaufführung mit großer Spannung erwartet wird.“ Die Produktion der Kostüme läuft an, das Konzept des Bühnenbildes wird im Frühjahr umgesetzt und die Inszenierung des neuen Stücks nimmt mit dem Probenbeginn Ende Mai richtig Fahrt auf.

Eintrittskarten für alle 28 Termine sind unter der Telefon-Hotline der Tourist Information 0511 – 12345-222, www.hannover-concerts.de, an den CTS-Vorverkaufsstellen (Laporte, Kaufhof, Theater am Aegi, Tourist Information Hannover, etc.) sowie an der Kartenvorverkaufskasse im Künstlerhaus zu haben und kosten zwischen € 22,80 und € 57,30 inkl. Gebühren.


Musicalinhalt:
„Der Sturm“ wird im Sommer 2011 in Hannover Premiere (Welturaufführung) feiern und damit die dritte Shakespeare-Adaption nach „Ein Sommernachtstraum“ und „Kleider machen Liebe oder Was ihr wollt“ sein.

Das Stück spielt in der Kunze/Lürig Bearbeitung nicht im mediterranen Nirgendwo, sondern im Weltraum. Prospero ist ein friesischer Adliger, der um sein Inselreich gebracht wurde. Man schoss ihn und seine Tochter ins All, sie strandeten auf einem fremden Stern. Der Zufall will es, dass ihm eine friesische Weltraumexpedition mit all seinen Feinden in die Hände gespielt wird. Auf dem Planeten, wo er notlandete, kann Prospero mithilfe des Luftgeistes Ariel und seiner Zauberkraft seine Tochter glücklich verheiraten, einen Mordkomplott des Monstrums Caliban gegen ihn aufdecken und seine Gegner zur Reue zwingen. Nachdem er alles zu einem gütlichen Ende gebracht hat, schwört Prospero der Zauberei ab.
Vieles spricht dafür, dass „Der Sturm“ das letzte Stück gewesen ist, was Shakespeare geschrieben hat, bevor er sich zurückzog. Jedenfalls fällt es nicht schwer, in der Figur des Zauberers Prospero den Autor durchschimmern zu sehen – der Schlussmonolog, der zum Ergreifendsten gehört, was je auf einer Bühne gesprochen werden kann, deutet den Abschied eines Dramatikers an, der des Treibens müde ist und wie kein anderer die Parameter für das vorgegeben hat, was man seit vierhundert Jahren unter Theater versteht. [©Hannover Concerts GmbH & Co. KG Betriebsgesellschaft]

Termine „Der Sturm“ in 2011:
Voraufführungen am 30. Juni, 2., 3. und 6. Juli
weitere Termine: 7. Juli (Premiere), 8. und 9. Juli, 3., 4., 5., 6., 7. August

Termine „Ein Sommernachtstraum“ in 2011:
11., 12., 13., 14., 18., 19., 20., 21., 24., 25., 26. und 28. August, 1., 2., 3. und 4. September

Weitere Infos auch unter
www.shakespeare-herrenhausen.de und www.hannover-concerts.de

Sweeney Todd … The Demon Barber of Fleet Street
Ein Musical Thriller

Musik und Gesangstexte: Stephen Sondheim
Buch: Hugh Wheeler
Nach einer Adaption von: Christopher Bond
Deutsch von: Wilfried Steiner
Regisseur der Uraufführung: Harold Prince
Broadway Produktion: Richard Barr, Charles Woodward, Robert Fryer, Mary Lea Johnson, Martin Richards, in Zusammenarbeit mit Dean und Judy Manos
Uraufführung: 1. März 1979 in New York (Uris Theater)
Deutschsprachige Erstaufführung: 11. April 1985 Städtische Bühnen Freiburg i.B.
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden


Dieses, von den Kritikern gerne als Sondheims kraftvollstes Musical bezeichnete Werk, wurde mit drei Tonys, zwei Drama Desk Awards und dem Drama Critic’s Circle Award ausgezeichnet.
Der Barbier Sweeney Todd schneidet mit scharfem Rasiermesser seinen Kunden die Kehle durch und befördert die Leichen mittels einer Falltür zu seiner Freundin Mrs. Lovett, die davon köstliche Fleischpastete fabriziert. Dabei hat der Held dieser grausigen Geschichte durchaus ein Motiv. Todd wird als ein Mann geschildert, der Rache nimmt, weil er 15 Jahre lang unschuldig im Gefängnis gesessen hat. Ein lüsterner Richter hatte ihm erst Weib und Kind genommen und dann verurteilt.
Songs im Bänkelsängerstil, einprägsame Balladen und die Duette von Todd und Mrs. Lovett untermalen das Geschehen, in dem die Gerechtigkeit schließlich ihren Lauf nimmt.
                                    [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]

 

Sweet Charity

Musik:
Cy Coleman
Gesangstexte: Dorothy Fields
Buch: Neil Simon, nach dem Film “Le notti di Cabiria” von Federico Fellini

Uraufführung: 29. Januar 1966 (New York, Palace Theatre)

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:

Premiere: 
16. Oktober 10

Musikalische Leitung: Wolfgang Wengenroth
Inszenierung: Iris Limbarth
Bühne: Reinhard Wust
Kostüme: Heike Ruppmann
Choreinstudierung: Anton Tremmel
Dramaturgie: Wolfgang Haendeler

Besetzung:

Chrity:
Vasiliki Roussi
Oscar: Erik Biegel (
Vittorio Vidal: Matthias Pagani
Big Daddy: Lemuel Pitts
Helene: Annette Luig
Nickie: Simone Brähler
Carmen: Nina Vlaovic
Betsy: Julia Felthaus
Hermann: Wolfgang Vater
Elaine / Fräulein von der Auskunft: Felitas Geipel
Suzanne: Myriam Lifka
Frenchy: Valérie Sauer
Alice: Anke Budau
Ursula / Rosie: Ann-Christin Fray / Anna Heldmaier
Manfred / Sonnenbrille u. a.: Klaus Krückemeyer

Orchester, Chor, Extra-Ballett und Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Das Werk
Mit „Sweet Charity“ gelang Cy Coleman 1966 ein sagenhafter Broadway-Erfolg, der alles hatte, was ein großes Musical braucht: eine „touching story“, großartige Musik (u.a. den Welthit „Hey, Big Spender“) und mitreißende Tanzszenen. Die unverwüstlich an ihr Glück (und die Männer) glaubende Charity hatte Coleman Kinoaltmeister Federico Fellini entliehen, dessen Film „Die Nächte der Cabiria“ allerdings nicht in New York, sondern in Rom angesiedelt war…

Hinreißende Dialoge, ein unnachahmlich swingender Orchestersound und eine couragierte und beherzte Titelfigur, die den Mut hat, an die Liebe zu glauben, haben „Sweet Charity“ schon vor mehr als 40 Jahren in den Musical-Olymp aufsteigen lassen: Am 26. Januar 1966 wurde „Sweet Charity“ im Palace Theatre am Broadway unter der Regie von Bob Fosse uraufgeführt und bekam im gleichen Jahr für 12 Tony Awards Nominierungen. 1969 wurde das Musical wiederum von Bob Fosse mit Shirley MacLaine verfilmt. Die deutschsprachige Erstaufführung von 1970 fand am Hessischen Staatstheater Wiesbaden statt.

Die Story
Taxigirl Charity, die im halbseidenen Fan-Dango Club der eher unromantischen Profession eines Animiermädchen nachgeht, träumt im Privatleben noch immer von der großen Liebe. Ihre weniger schwärmerisch veranlagten Kolleginnen verfolgen ihre amourösen Debakel mit Mitleid und Sympathie. Nachdem ihr letzter Freund sie im Teich des Central Park „entsorgt“ hatte und ein Rendezvous mit dem berühmten Filmstar Vittorio Vidal ihr lediglich eine Übernachtung in dessen Wandschrank einbrachte, scheint endlich der schüchterne Buchhalter Oscar Lindquist all ihre Hoffnungen zu erfüllen. Ein zufälliges Treffen im Fahrstuhl beschert ihr die Liebe auf den ersten Blick, der alsbald Oscars Hochzeitsantrag folgt – zum Erstaunen des ganzen Fan-Dango-Clubs. Doch Charity wäre nicht Charity, wenn auch dieser Traum zerplatzte… Oscar verlässt sie, weil er nicht darüber hinwegkommt, dass er nicht der erste und einzige Mann in ihrem bewegtem Liebesleben gewesen ist. – Charity ist verzweifelt und glaubt dennoch weiter an ihr Glück.

Die Regisseurin
Iris Limbarth begann ihre künstlerische Laufbahn zunächst als Tänzerin und Musical-Darstellerin, später auch als Choreografin. Seit sie 1999 am Nationaltheater Windhuk (Namibia) mit großem Erfolg das Musical „Hair“ sowohl inszenierte als auch choreografierte, arbeitet sie überwiegend als Regisseurin an zahlreichen deutschen Stadt- und Staatstheatern sowie an renommierten Musical-Aufführungsstätten – u. a. am Theater Nordhausen, am Theater Bielefeld, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (wo sie seit 2000 auch das mittlerweile als Talentschmiede geltende jugend-club-theater leitet) sowie am Musical-Palast Frankfurt, am Capitol Theater Düsseldorf und am Kölner Musical Dome. „Sweet Charity“ ist bereits ihre 45. Inszenierung. [© Staatstheater Wiesbaden]

www.staatstheater-wiesbaden.de

Zur Inszenierung des Staatstheater Nürnberg:

Premiere:
27. Februar 10

Musikalische Leitung: Kai Tietje
Choreographie und Inszenierung: Stefan Huber
Choreographie: Markus Buehlmann
Bühne: Harald Thor
Kostüme: Susanne Hubrich
Dramaturgie: Judith Debbeler

Besetzung:
Charity:
Frederike Haas
Helene: Stefanie Dietrich
Nickie: Franziska Lessing
Hermann: Ansgar Schäfer
Vittorio Vidal: Gerd Achilles
Oscar: Alen Hodzovic
Daddy Brubeck: Cedric Lee Bradley

Ensemble: Jeanette Claßen / Rachel Colley / Sabine Ruflair / Arthur Büscher / Wolf Bader / Andreas Röder / Eric Rentmeister (Mitglied im Ensemble und diverse Solopartien)

Staatstheater Nürnberg Ballett (12 Tänzerinnen/Tänzer)
Statisterie Staatstheater Nürnberg

www.staatstheater-nuernberg.de 

Swinging Berlin

Komposition:
Martin Lingnau
Arrangements: Markus Voigt
Buch: MartinLingnau, Thomas Matschoß, Heiko Wohlgemuth
Songtexte: Edith Jeske, Heiko Wohlgemuth
Uraufführung: 20. Februar 2005 (Berlin, Theater am Kurfürstendamm)

Zur Inszenierung des Berliner Theater am Kurfürstendamm:

Premiere:
20. Februar 05 (Uraufführung)

Regie: Helmut Baumann
Choreographie: Hardy Rudolz
Musikalische Leitung: Martin Lingnau
Bühne: Mathias Fischer-Dieskau
Kostüm: Gerhard Kropp

mit:
Helmut Baumann, Hardy Rudolz, Marysol Ximenez-Carillo, Nik Breidenbach, Franc Tima, Katja Uhlig, Julian Schmidt, Eva-Maria Grein, Anton Figl

Helmut Baumann - der ehemalige Intendant des Theaters des Westens - hat das deutsche Musicalgenre maßgeblich geprägt. 1999 verließ er das Theater des Westens. Seitdem hat er in Berlin
kein Musical mehr inszeniert. Jetzt ist es dem Theater am Kurfürstendamm gelungen, ihn für „Swinging Berlin - Tanzen verboten" wieder nach Berlin zu holen. „Das ist ein Stoff, den ich mir nicht entgehen lassen wollte. Das Stück hat alles, was ein gutes Musical braucht: Musik, die swingt, und eine Geschichte, die berührt. Die Story hat einen realen historischen Hintergrund und ist eng mit Berlin verknüpft.", begründet Helmut Baumann seine Entscheidung wieder in Berlin zu arbeiten. Baumann führt nicht nur Regie, sondern übernimmt auch die Rolle des Barkeepers Oscar.

Tanzen erwünscht
Das Ensemble von “Swinging Berlin - Tanzen verboten”
Vorne mitte: Nik Breidenbach
Foto: Thomas Grünholz

    „Swinging Berlin - Tanzen verboten" spielt im Berlin der 40-er Jahre. Es erzählt die Geschichte einer Gruppe befreundeter Teenager, die sich dem Swing verschrieben hat. Das Musical kreist um jugendliche Träume und Sehnsüchte, Liebe und Verrat. Es erzählt von einem Leben zwischen Partyvergnügen und Tanz auf dem Vulkan. Denn es ist Krieg. Max (lulian Schmidt), Fritz (Nik Breidenbach), Heini (FrancTima), Alberta (Eva Maria Grein) und Beate (Marysol Ximenez-Carillo) wollen es sich trotzdem nicht nehmen lassen, selbst über ihr Leben zu bestimmen. Und Leben heißt für sie Swing tanzen. In Leos Bar, betrieben von dem charismatischen Oscar (Helmut Baumann), treffen sie sich und trotzen dem Alltag. Doch diese Leidenschaft ist nicht nur ein amüsantes, sondern auch ein gefährliches Spiel. Der Nazi Günter Hundt (Hardy Rudolz) kontrolliert die Bar ständig. Die „Niggermusik", wie die Nazis sie nennen, wird verboten, das Leben der Swing-Kids wird gefährlich. Und dann taucht auch noch Emma (Katja Uhlig) auf. Sie ist Jüdin und bittet Oscar um Hilfe für ihren Bruder Paul (Anton Figl). Jetzt spitzen sich die Ereignisse zu.

    Die Geschichte um die Swing-Kids ist fiktiv, hat jedoch einen realen Hintergrund. Es gab eine äußerst aktive Swing-Bewegung im Berlin der 40-er Jahre. Die Swing -Legende Coco Schumann erinnert sich: „Damals, da war hier in Berlin die Luft elektrisiert! Unsere Musik, die war so was von in, die wurde in den Kellern überall gespielt!" In den Clubs und Musikkneipen um den Kurfürstendamm trafen sich die Liebhaber dieser Musik, die wie eine Droge wirkte. Der „Delphi-Palast" galt als das Mekka aller Swingfans. War eine Nazi-Streife im Anmarsch, galt es, von einem Takt zum anderen vom heißesten Swing zu unverfänglicherer Musik umzuschwenken.

    Helmut Baumann hat für „Swinging Berlin - Tanzen verboten" eine Riege junger Talente engagiert: Marysol Ximemenez-Carillo, Nik Breidenbach, Anton Rgl, Julian Schmidt, Franc Tima, Eva-Maria
    Grein und Katja Uhlig. Mit dabei ist auch Hartwig Rudolz, der die Rolle des Nazis Günter Hundt übernimmt. Rudolz hat als erster deutscher Musicaldarsteller Furore am Londoner Westend gemacht. In den letzten Jahren arbeitete Hardy Rudolz häufig als Choreograph und Regisseur. Zuletzt spielte er am Bremer Theater die Rolle des King Marchan in dem Musical „Victor/Victoria" und entwarf auch die Choreographie.
     
    www.komoedie-berlin.de 
     

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