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Musical Stückeinfo: R

Rachel

Europäisches Jugendmusicalprojekt des Jugendbildungszentrums Marienburg und der Euregio zum Weltjugendtag 2005.

Uraufführung:
10. August 2005 (Trier, Arena)

Unter der Schirmherrschaft:
I. K. H. Erbgroßherzog Guillaume von Luxemburg und dem Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Herrn Kurt Beck.

Komposition: Thomas Gabriel
Musikalische Gesamtleitung: Thomas Gabriel und Rafael Klar

Korrepetitor und Stimmbildung: Johannes Wallbaum
Chorleitung:    Helmut Bremm
Produzent:   Johannes Maria Schatz
1. Assistent:   Götz Burger
2. Assistentin:   Raquel Diana da Silva
Geschäftsführer:  Mathias H. Frey
Internationales Steuerungsteam: Uschi Franz (LUX), Mathias H. Frey (D), Paul Keil (F), Hubert Chantraine (B)
Künstlerische Beratung und Koordination: Doris Schaefer
Assistent: Björn Butzen
Choreograph: Angel Blasco
Bühnendesign: Martin Richerzhagen
Kostümdesign: Ruth Gibbert und Ursula Zimmer
Technischer Leiter: freyräume mbH, Mathias H. Frey
Beleuchtungsmeister: Michael Weickenmeier
Stage Managerin: Stefanie Geisler
Deputy Stage Managerin:  Sarah Bremm
Company Managerin: Evelyne Tschepe
Aufführungsleiterin: Natalie Bauer
Logo: Hermann Richard
Grafik & Design:  Typomax, Michael Maxein
Presse:   Dr. Stephan Kronenburg


Das Besondere an RACHEL – Das Musical ist der Versuch, bei den Chorstücken und den Soli der Hauptdarstellerin zwischen fünf verschiedenen Sprachen (deutsch, englisch, französisch, spanisch und italienisch) zu wechseln. Das Programmheft wird nicht nur den Inhalt des Musicals mehrsprachig erklären, sondern auch ausgewählte Lyrics übersetzen.


Rachel – Die Handlung

RACHEL – DAS MUSICAL greift das Thema des Weltjugendtages 2005 auf: „Wir sind gekommen, um ihn anzubeten“ (Mt. 2,2) Dieser Vers ist aus dem Matthäus-Evangelium zitiert, in dem der  Evangelist die Geschichte der „drei Weisen aus dem Morgenland“ erzählt. Viel mehr als vom Darbringen der Geschenke an der Krippe, handelt die(-se) Erzählung von Aufbruch und Unterwegssein. Dabei orientieren sich die Kundigen –Kundigen- aus dem Osten an einem Stern, den sie aufgehen sahen. Tief im Innern wissen sie, welcher Stimme und welchem Zeichen sie zu folgen haben, um dort anzukommen, wo es sie hintreibt: zu Gott, der gerade Mensch wurde und damit seine tiefe Liebe und Solidarität zu uns offenbart.

Folgerichtig beginnt das Stück auch mit der Matthäuserzählung. In Rachels Traum kommen die drei Magier bei König Herodes an und erkundigen sich nach dem Ort, an dem der neue König der Juden geboren werden sollte. Herodes erschrickt. Gibt es jemand, der ihm seinen Platz streitig machen wird? Die Schriftgelehrten verweisen auf Bethlehem. Hinterhältig heuchelt auch Herodes gläubiges Interesse vor. Die Magier mögen zu ihm zurückkehren, damit auch er dem Kind huldigen könne (Wir sind gekommen). Plötzlich fährt Rachel aus ihrem Traum hoch. Nein, nicht zu Herodes zurück! Amelie Dunant, ihre Amme beruhigt sie und erkennt im Traum die Matthäusgeschichte. Das kleine Mädchen und der seltsame Brand, die ebenfalls Traumbilder waren, vermag Amelie jedoch nicht zu deuten.

Herr van Delpt empfängt Damian Gainsborough, einen aufstrebenden, ehrgeizigen Immobilienmakler, der an den Grundstücken im Armenviertel interessiert ist, um dort ein Geschäftsviertel zu errichten. Dass die Armen dadurch ihre bescheidenen Häuser verlieren, interessiert ihn nicht. Herr van Delpt macht mit Damian ein Abkommen unter Gentlemen: Um Steuern zu sparen, solle er Judith, seine älteste Tochter heiraten. Er würde die Immobilie dann als Hochzeitsgeschenk an ihn übertragen. Etwas betroffen reagiert Herr van Delpt, als sich Damian aber für die jüngere Tochter Rachel entscheidet. Sie vereinbaren zunächst eine Verlobungsfeier.

Bei den Feierlichkeiten spielt Damian den lieben Schwiegersohn und fürsorglichen Liebhaber (Congratulations to the happy Couple). Getrübter Stimmung ist nur Judith. Eigentlich will sie Damian zum Mann. Darum beginnt sie gegen die neue Beziehung zu intrigieren. Unterdessen fällt der betrunkene Polizeichef der Stadt, Major Pascal de Watteau, unangenehm auf.

Rachel geht am folgenden Tag zur Kirche, um für die geglückte Verlobung zu danken (Que dois-je faire?). Sie ist nicht sonderlich bei der Sache und fühlt sich von einem anwesenden Handwerker gestört. Zu ihrer Überraschung erkennt sie in dem Arbeiter den Spielkameraden ihrer Kindheit, David Varton, dessen Patentante Amelie ist. Dem Vater des Hauses, José van Delpt, war diese Kinderfreundschaft damals jedoch bald ein Dorn im Auge und untersagte in Zukunft jeden Kontakt (Quien interrumpe mi rezo?) . Rachel verlässt wegen der unerwartete Begegnung aufgewühlt und verwirrt die Kirche und irrt in der Stadt umher bis sie schließlich ins Armenviertel gerät.

Dort begegnet sie zu ihrer Verwunderung Jeanne Linné, dem Hausmädchen ihres Verlobten Damian. Die berichtet Rachel, dass sie ein Gespräch mitgehört habe, in dem es um die herzlosen Pläne mit dem Armenviertel gegangen sei (Damians Pläne). Rachel glaubt ihr nicht und führt ihren Weg fort. Bedrängt von Armen (Aiutaci tu!) und etwas hilflos wird sie schließlich von David gefunden, der sich ihrer annimmt. Er zeigt ihr, dass es auch Schönes im Armenviertel gibt und lädt sie zu einer kleinen Feier ein. Dort treffen sie auf einen weiteren Freund Davids, Simon Guignol, einen lebenslustigen und immer zu Scherzen aufgelegten Mann, der das verwaiste kleine Mädchen, Tinchen, bei sich aufzieht (Lasst die Sorgen los). Obwohl es Rachel bald zu gefallen beginnt, muss sie aufbrechen und wird von David abends nach Hause gebracht. Judith, die ältere Schwester, beobachtet das Ganze und stellt sie zur Rede, was sie neuerdings mit dem Pöbel und Mob der Stadt zu tun habe (Did you have Fun?).

Bei einem Ortstermin im Armenviertel am nächsten Tag treffen Damian und dessen Geschäftspartner mit Simon aufeinander. Simon macht unmissverständlich klar, dass sie sich nicht einfach aus ihren Häusern vertreiben lassen (Wie witzig). Immer mehr Arme kommen hinzu und zwingen die reichen Immobilienspekulanten den Ort des Geschehens zu verlassen. Damian ersinnt einen bösen Plan.

Rachel und ihr Verlobter begegnen sich anschließend am Frühstückstisch. Die junge Frau möchte wissen, ob Jeannes Informationen stimmen und stellt Damian zur Rede. Der nimmt sie jedoch kein bisschen ernst (Was weißt du schon?) und verschwindet verärgert. Auch ihr Vater rät ihr, sich aus den geschäftlichen Angelegenheiten Damians herauszuhalten. Vor allem aber versteht er einmal mehr die Frauenwelt nicht (Ich meine es doch gut).

Judith fängt Damian vor dem Haus ab. Sie verrät ihm, dass Rachel für David sehr viel empfinde, erzählt von der Kinderfreundschaft und mahnt, dass sein geplantes Geschäft platzen könne, wenn die Beziehung weiterginge (Du glaubst nicht, was ich sah).

Im Armenviertel treffen sich David, Jeanne und Simon. Sie unterhalten sich über die drohende Gefahr. Das Armenviertel soll dem Erdboden gleichgemacht werden und einem neuen Bankenviertel weichen. Immer mehr Leute kommen hinzu und mischen sich in die Diskussion ein. Sie machen sich lauthals Luft über die Misere und sind sich einig darüber, dass sie sich wehren müssen (Ihr macht uns keine Angst). Gemeinsam beginnen sie den Widerstand zu organisieren (Justice).

Rachel macht sich abermals in die Kirche auf, in der gerade ein Chor singt (Kyrie). Sie betet voller Inbrunst und der Sache zugewandt (Nothing is at it once was). David erscheint, kniet sich zu ihr und ermutigt sie, anstatt nur zu beten, auch selbst etwas für die Armen zu unternehmen. Auf ihre solidarischen Worte sollten nun endlich Taten folgen (Du kannst es tun). Zusammen gehen sie aus der Kirche, Rachel stolpert und wird von David zärtlich aufgefangen. Dabei fällt ihm das kleine Schmuckkreuz auf, das er Rachel als Kind geschenkt hatte und sie über all die Jahre wie ein Schatz gehütet hatte.

Hinter einer Säule beobachtet Judith heimlich alles und weiß nun ihre Chance gekommen. Voller Hass gegen ihre Schwester erfindet sie einen Kuss. Rachel, so weiß sie, würde für Damian nach dem Kuss untragbar. Und wolle er weiter die Grundstücke, führe kein Weg mehr an ihr vorbei (Endlich krieg ich Damian). Eilig macht sie sich auf und erzählt Damian davon.

Der begibt sich sofort zum Haus der van Delpts und erzählt aufgebracht seinem Schwiegervater in spe, wie ungebührend und schamlos seine Tochter Rachel sich verhalte (Nicht zu ertragen). Herr van Delpt setzt zornig für den kommenden Tag den Termin zur Räumung des Armenviertels fest, ist sich jedoch noch unsicher, ob man alle Mieter herausbekomme. Damian beruhigt ihn. Das solle er seine Sorge sein lassen.

Als Rachel nach Hause kommt, gerät ihr Vater außer sich und verbietet ihr – wie damals schon als kleines Mädchen – jeglichen Kontakt mit David, der zu einer Familie wie der ihren nicht passe. Sie solle sich aus den Finanzgeschäften der Familie heraushalten. Würde sie sich in dieser Angelegenheit gegen die Familie stellen, wäre sie für immer verstoßen (Wie kannst du uns das antun?).

Rachel wird immer klarer, dass sie nicht Damian, sondern David liebt (Darei tutto per lui). Zum ersten Mal brechen Habgier, kaltherzige Berechnung und Elend in ihr Leben, was ihre Weltsicht und ihren Glauben tief erschüttern. Die junge Frau heult sich bei ihrer Amme aus, die sie zu trösten versucht (El mundo es tan frío). Amelie erinnert Rachel an ihren Traum vor der Verlobung und erzählt die Geschichte der drei Magier zu Ende. Nur weil Josef auf seine innere Stimme gehört habe und nach Ägypten floh, entging die heilige Familie dem Kindermord in Bethlehem. Auch sie müsse jetzt auf ihre innere Stimme hören. Als Rachel erschöpft einschläft, manifestieren sich die einstigen römischen Todessoldaten, die es nach Blut dürstet (Der Kindermord). Seltsamer Weise befindet sich auch Damian unter ihnen.

Der ist unterdessen mit einem Strohbündel unterwegs zum Armenviertel. Endgültig sieht er seine Stunde gekommen (Kanaillen). Durch einen Brand wird er nicht nur die Mieter los, sondern erspart sich auch noch die Abrisskosten. Das Haus, in dem Simon und David wohnen, soll als erstes angezündet werden, so zu sagen als Fackel für das gesamte Viertel. Mittlerweile bringt Simon das kleine Tinchen zu Bett (Der Mond ist aufgegangen), räumt noch etwas auf bis es schließlich völlig ruhig wird im Viertel (Den Besen schwingen).

Jeanne ist sehr beunruhigt. Sie ahnt eine Teufelei Damians und seine Andeutungen gehen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Überall sucht sie nach ihm: ohne Erfolg. Aufgeregt klingelt sie darum Rachel aus dem Bett. Das Haus der van Delpts scheint der letzte mögliche Aufenthaltsort Damians. Aufgerüttelt durch Jeanne, fällt Rachel plötzlich ihr Traum ein: Damian unter den Todessoldaten, der Brand, das Feuer! Die van Delpts entschließen sich, sicher zu gehen. Polizeimajor Pascal solle eine Wache im Viertel aufstellen. Gemeinsam eilen sie los.

Als Rachel mit der Polizei eintrifft, brennt das Haus bereits. David schafft es gerade noch rechtzeitig aus dem Haus, als es krachend einstürzt. Gemeinsam organisiert man die Löschung. Im Verborgenen beobachtet Damian das Geschehen. Als er jedoch Rachel in den Armen Davids sieht, vergisst er alle Vorsicht und geht auf ihn los (Dahin). Auf Anweisung José van Delpts wird er festgenommen. Judith ist außer sich: ihr hinterhältiger Plan ging nicht auf.

Simon und Tinchen sind nirgends zu sehen. Im Eingangsbereich findet David seinen bewusstlosen Freund und, geschützt durch dessen Körper, das kleine Mädchen. Tinchen lebt (The Child is alive). Für Simon kommt aber jede Hilfe zu spät. Die Rauchvergiftung ist zu schwer. Noch immer mit einem Lächeln auf den Lippen und mit Hoffnung im Herzen stirbt er in den Armen Jeannes und Davids, glücklich darüber, dass Tinchen gerettet ist (Hoffnung). Gemeinsam trauern die Anwesenden um ihren fröhlichen Freund (Die Sterne weinen).’

José van Delpt, durch die tragischen Ereignisse die Augen geöffnet, bittet um Verzeihung. Er erkennt, dass es nicht auf den Reichtum oder die Herkunft der Menschen ankomme und überlässt den Armen auf Lebenszeit das Viertel, sowie zusätzlich das zerstörte Haus neu aufzubauen. Rachel und David nehmen sich der Kleinen an. Tinchen hat neue Eltern.

In einem eindringlichen Appell rufen Rachel und alle Anwesenden dazu auf, sich auf den Weg zu machen, um Gott den Erlöser zu huldigen in der einzig heute adäquaten Form: einer tätigen Nächstenliebe in Ehrfurcht vor dem Anderen und einer glaubenden Hoffnung, die Welt jeden Tag ein bisschen bessern zu können, wenn man es nur wage – wie damals die drei Magier – sich auf den Weg zu machen und seinem inneren Stern zu folgen (Pour l’adorer).

© Thomas Gabriel, Seligenstadt und Johannes Maria Schatz, Hontheim


Komponist Thomas Gabriel wurde in Essen geboren. Dort studierte er katholische Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule. Nach A- und Konzertexamen war er als Regionalkantor in verschiedenen deutschen Bistümern tätig, seit 1998 wirkt er als Regionalkantor im Bistum Mainz für die Dekanate Offenbach, Rodgau und Seligenstadt an der Einhard-Basilika St. Marzellinus und Petrus in Seligenstadt.

Er entfaltete eine rege Konzerttätigkeit als Organist, Cembalist und insbesondere als Pianist des "Thomas Gabriel Trios", dessen künstlerischer Schwerpunkt in Jazz -Bearbeitungen der Musik Johann Sebastian Bachs liegt.

1985 gewann er mit seinem Trio den Kulturpreis der Stadt Essen, trat mit dieser Formation seitdem im ganzen Bundesgebiet, im Ausland und im Rahmen verschiedener Rundfunk- und Fernsehproduktionen auf. Zudem spielte er zwei CDs mit "Bach Jazz" ein. Thomas Gabriel veranstaltet als Beauftragter des Bistums Mainz für den Bereich des "Neuen Geistlichen Liedes" zahlreiche "Workshops" und ist selbst vielfach als Komponist neuer geistlicher Musik hervorgetreten. Viele seiner Kompositionen wurden auf CD eingespielt. Seine bekanntesten Produktionen sind: Engelsturm, Der Engel in dir, Emmaus, Mein Engel, Creator Spiritus, Daniel, Bacj-Jazz, Frau Holle – Das Musical, Misa de Solidariat. Im Jahr 2002 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Seligenstadt. und 2003 den Kulturpreis des Landkreises Offenbach. Thomas Gabriel ist auch für verantwortlich für die Abschlussmesse mit dem Papst am 21.08.2005.


Der Autor & Produzent Johannes Maria Schatz wurde in Singen am Hohentwiel geboren, studierte katholische Theologie und Rechtswissenschaft an der Albert -Ludwigs-Universität in Freiburg. Er wirkte mehrere Jahre bei der Birnauer Kantorei am Bodensee und dem Chor CantAnima mit.
Um sein Studium zu finanzieren, war er auch als Bühnenarbeiter beim Theater in Freiburg tätig und gewann dort wichtige Eindrücke über Organisation und Inszenierung von Opern und Schauspielen.
Während seiner Tätigkeit bei der KJG (Katholische Junge Gemeinde) in Denzlingen sammelte er erste Regieerfahrungen bei Theateraufführungen mit musikalischer Untermalung.

Sein beruflicher Einstieg im Don-Bosco-Haus (Neuhausen bei Cottbus), der katholischen Jugendbildungsstätte des Bistums Görlitz, in dem er sich zwischen 1998 und 2000 für die inhaltliche Konzeption als pädagogischer Leiter verantwortlich zeigte, führten ihn zu zwei Großprojekten. 1999 organisierte er zusammen mit dem BDKJ Görlitz ein von drei Fernsehteams begleitetes Benefizkonzert für das Kind des in Guben von Rechtsradikalen zu Tode gehetzten Algeriers „Omar Ben Noui“. Gleich anschließend begann er mit den Vorbereitungen für das Jugendmusical ATHANASIUS, das nach einer Vorbereitungszeit von anderthalb Jahren im August 2000 Weltpremiere feierte. Athanasius wurde sechsmal vor ausverkauften Zuschauerrängen aufgeführt und inzwischen bereits zum zweiten Mal inszeniert.
Seit Oktober 2000 leitet er das Jugendbildungszentrum Marienburg (bei Zell an der Mosel), einer Einrichtung des Bistums Trier und arbeitet seit Winter 2003 als Produktionsleiter an RACHEL – DAS MUSICAL.


Entstehung des Musicals

Als sich Ende 2001 die Hinweise verdichteten, dass der nächste Weltjugendtag 2005 in Deutschland bzw. in Köln stattfinden würde, kam die Idee auf, ein gemeinsames internationales Jugendmusical zusammen mit der Euregio zu inszenieren. Das Musical sollte sowohl neu geschrieben, als auch komponiert werden und das Thema des WJT 2005 aufgreifen: "Wir sind gekommen, um Ihn anzubeten" (Mt 2,2).

Im Hintergrund stand zudem die Frage, wie das Zusammenwachsen der Euregio als Zusammenschluss der grenznahen katholischen Bistümer Lüttich, Luxemburg, Metz, Nancy, Trier, Troyes und Verdun weiter gefördert und wie der Weltjugendtag 2005 durch seine ohnehin internationale Ausrichtung durch eine europäische Komponente bereichert werden könnte.

So entstand das Konzept für eine internationale Maßnahme, in der Kunst im Mittelpunkt steht, die aber politische und religiöse Dimensionen nicht ausblenden möchte. Die bereits bestehenden Partnerschaften mit den angesprochenen Euregio-Diözesen waren und sind eine gute Ausgangslage ein Projekt dieser Dimension aufzubauen. Wesentlich bei der Verwirklichung ist eine Projektverwirklichung in gleicher Augenhöhe. Von uns wird ein Weg beschritten, der eine gleichberechtigte und gleichwertige Teilnahme aller Partnerbistümer ermöglicht. Aus diesem Grunde bildete sich schon früh eine fünfköpfige internationale Steuerungsgruppe, die aus je einem Mitglied der beteiligten Länder besteht.

Die Grundzüge des Musicals waren bald abgesteckt: Die Jugendlichen der vier Länder Belgien, Deutschland, Frankreich und Luxemburg sollten Elemente ihrer europäischen Kultur, ihrer Geschichte, ihres Glaubens und Lebens in das Projekt einfließen lassen, um dann eine gemeinsame Bühnenshow aus Musik, Schauspiel und Bewegung (Dance, Stepp, Akrobatik) zu entwickeln.

In zwei Wochenend-Workshops im Herbst 2003 entwarfen junge Erwachsene in einem international zusammen gesetzten Team nicht nur die Geschichte des Musicals. Sie lieferten auch Textvorlagen für die Lieder und Chorstücke. Andreas und Christa Eckert bearbeiteten diese Entwürfe ein erstes Mal und fügten sie zu einem Ganzen zusammen. Der Autor Johannes Maria Schatz überarbeitete dann die Ideen erneut, ergänzte Lyrics und Szenen oder strich sie wieder ganz.

Diese jugendliche Vorbereitungsgruppe gab dem Musical schließlich auch seinen Titel: RACHEL – DAS MUSICAL. Und nicht zuletzt fällte sie eine mutige Entscheidung, die der Inszenierung bereits klare Vorgaben macht: Die Hauptfigur Rachel, und der Musicalchor, werden abwechselnd in den Weltjugendtagssprachen singen: englisch, französisch , spanisch und italienisch. Die übrigen Lieder und die Dialoge werden deutsch sein. Aus diesem Grunde mussten nach Abschluss des deutschen Librettos etwa die Hälfte der Arien und Chorstücke zunächst noch einmal übersetzt und nachgedichtet werden.

Das fünfsprachige Textbuch wurde schließlich im Mai 2004 endgütig fertig gestellt. Nachdem sich das Bistum Mainz freundlicher Weise bereit erklärte, den wohl bekanntesten modernen, deutschen Kirchenmusiker, Thomas Gabriel, für die Komposition und musikalische Gesamtleitung freizustellen, waren auch die musikalischen Weichen für das Projekt gestellt. Inzwischen haben I.K.H. Erbgroßherzog Guillaume von Luxemburg und der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Herr Kurt Beck, die Schirmherrschaften über das Musical übernommen.

Ab Herbst 2004 lagen nicht nur die Partitur, sondern auch Playback-Versionen für Solisten und Ensemblemitglieder vor. Im Oktober 2004 fanden zwei internationale Auditions statt, in denen nicht nur die Solorollen, sondern auch die übrigen Ensemblemitglieder ausgewählt wurden. Es ist nicht nur gelungen, ein hochklassiges und wirklich international zusammengesetztes europäisches Ensemble aus 59 sehr motivierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus neun Ländern zusammen zu stellen. Auch das Team der Erwachsenen in verantwortlichen Positionen besteht ausschließlich aus professionellen und erfahrenen Künstlern. Der offizielle Probenstart begann am 06. Januar 2005.

Rahmenbedingungen:

A. Weltjugendtag
Der XX. Weltjugendtag 2005 ist ein Pilgerweg des Glaubens und ein in jeder Hinsicht buntes Ereignis. Eingeladen sind Menschen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren, aus mehr als 120 Ländern werden sie nach Deutschland strömen. Neben dem Papst werden rund 400.000 registrierte Dauerteilnehmer erwartet, deren Zahl sich bis zum Ende der Tage noch etwa verdoppelt. Begleitet werden sie unter anderem von geschätzten 600 Bischöfen und Kardinälen sowie 4000 internationalen Journalisten. Zehn Tage lang sind die Augen der Welt auf Deutschland, Nordrhein-Westfalen und die Kölner Region gerichtet.
Das Programm ist ebenso vielfältig wie die Gäste. Los geht es mit den Tagen der Begegnung in den deutschen Diözesen: Vom 11. bis zum 15. August 2005 sind junge Menschen aus aller Welt in Gemeinden überall im Land zu Gast. Vor Ort einander kennen lernen, sich austauschen, neue Erfahrungen sammeln, den Glauben feiern – das steht im Mittelpunkt dieser Tage unter dem Motto „Gäste sind ein Segen“. Mittendrin, am 12. August 2005, ist ganz Deutschland „under construction“: Am Tag des Sozialen Engagements bauen Gäste und Gastgeber in zahlreichen Projekten gemeinsam an einer "neuen Zivilisation der Liebe und der Gerechtigkeit" (Johannes Paul II.).
Die zentralen Veranstaltungen des XX. Weltjugendtags beginnen am 16. und enden am 21. August 2005. Gemeinsam reisen die internationalen Gäste und ihre deutschen Gastgeber schon am Montag, dem 15. August, ins Erzbistum Köln, um sich Tags darauf zum Eröffnungsgottesdienst auf den Poller Wiesen direkt am Ufer des Rheins zu versammeln. Drei Tage lang wird in Katechesen an rund 400 verschiedenen Orten im Erzbistum über Glauben gesprochen und gemeinsam gefeiert. Das Jugendfestival bietet vielfältige Angebote: Spirituelles und Liturgisches, Diskussion und Information, aber auch ein Kulturprogramm, das Musik, Tanz und Performances aus aller Welt auf Bühnen in Düsseldorf, Bonn und Köln bringt.
Am Donnerstag kommt der Initiator und Einladende des Weltjugendtags nach Deutschland: Mit einer großen Feier auf den Poller Rheinwiesen wird der Papst willkommen geheißen. Freitag ist der Tag des Kreuzwegs – die jungen Pilger gedenken des Leidens Jesu Christi. Am Samstag machen sich alle Teilnehmer auf nach Marienfeld/Frechen. Hier wird in den Abendstunden gemeinsam mit dem Papst die Vigil gefeiert. Die Jugendlichen übernachten auf dem Gelände, um am Sonntagmorgen im Abschlussgottesdienst wieder Abschied zu nehmen von Köln und dem XX. Weltjugendtag. Wenige Minuten vor Ende des großen Ereignisses wird der Papst die Jugendlichen in die Welt aussenden und eine neue Einladung aussprechen: „Welcome to...“

B. Zielgruppe
Das Musical wird für die Jugendlichen und Jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 30 Jahren aufgeführt, die aus allen Ländern der Erde zum Weltjugendtag nach Deutschland kommen. Für die Tage in den Diözesen erwartet das Bistum Trier zwischen 20.000 und 30.000 Gäste, bei der zentralen Veranstaltung in Köln etwa 800.000. Auch wenn längst nicht allen das Musical gezeigt werden kann, wird doch eine möglichst hohe Zuschauerzahl angestrebt, die derzeit von 4.300 Gästen pro Aufführung ausgeht. Natürlich werden auch Karten im freien Verkauf erhältlich sein und zwar für die drei Vorstellungen am 10. und 14.08.2005. Insgesamt werden wir ca. 56.000 Zuschauer erreichen.

C. Aufführungsorte
Die Weltpremiere und die anschließenden acht Aufführungen werden in der Trier Arena stattfinden, einer neuen Mehrzweckhalle der Stadt Trier mit einem max. Bestuhlungsplan von 4.300 Plätzen. Anschließend wird das Musical offizieller Programmpunkt des Jugendfestivals beim Weltjugendtag sein. Das Palladium in Köln ist als Schauspielplatz gebucht. Dort wird das Musical dreimal mit einem vergleichbaren Bestuhlungsplan wie in Trier aufgeführt. Im Oktober geht das Musical auf eine Tournee durch die beteiligten Euregiopartnerländer mit jeweils einer Aufführung in Belgien (Eupen), Frankreich (Metz) und Luxemburg (Luxemburg-Stadt). Die letzte Vorführung ist in der Heimatstadt des Komponisten geplant, Seligenstadt.


Offizielle Seite:
www.rachel-dasmusical.de
 

Robin Hood - Für Liebe und Gerechtigkeit

Musik:
Martin Doepke
Texte: Elke Schlimbach & Grant Stevens
Arragements: Hummie Mann

Im Musical-Theater Bremen: 8. Dezember 05 bis 5. Februar 06
Deutsches Theater München: 4. März bis 2. April 06
Schillertheater Berlin: 29. November 07 bis 27. Januar 08

Setdesign: Christoph Weyers
Light-Design: Fabrice Kebour
Kostüme: Ella Singh
Choreographie: Paul Kribbe & James De Groot
Fights: Malcolm Ranson
Regie: Hans Holzbecher


Die Bremer Besetzung:

Robin Hood: Jesper Tyden
Lady Isabelle: Daniela Ziegler
Lady Marian: Sabine Neibersch
Sheriff of Nottingham: Ethan Freeman
Bischof of Herford: Mathieu Carriere
Bruder Tuck: Günther Kaufmann
Little John: Rüdiger Reschke
Amelia: Elke Schlimbach
Jess: Marny Bergerhoff
Wachen: Japheth Myers, Markus Dietz

Ensemble: Lilith Gardell, Anique Bosch, Jessie Roggemann, Dorina Maltschewa, Phyllis Schubert, Mirjam Hofer, Clare Carlin, Mathias Schiemann, Tamás Mester, Joeri Burger, Christoph Trauth, Ray Strachan, Chris Brewer, Michael Schüler, Mark Derichs

Handlung:

1. Akt
England im Jahr 1194. Der junge Ritter Robin von Locksley kehrt nach einem Kreuzzug in seine Heimat zurück. Der König von England, Richard Löwenherz, ist in Österreich in Gefangenschaft geraten. England wird währenddessen von seinem Bruder Prinz John, dessen Frau Isabelle und dem Sheriff von Nottingham regiert. In Robins Heimat herrscht Aufruhr. Immer höhere Steuern haben das Volk verarmen lassen. Es kommt zu einem ersten Aufstand, bei dem Robin sich mit den Armen verbündet und einer Gefangennahme entfliehen kann. Mit mehreren Bauern zieht er sich in die Wälder von Sherwood zurück. Aus einem Räuberlager heraus werden fortan die Reichen überfallen und Ihrer Habseligkeiten beraubt. Die Beute soll zum einen dazu dienen, Richard Löwenherz aus seiner Gefangenschaft freizukaufen, zum anderen wird sie von Robin an die Armen und Entrechteten weitergegeben. Ein durch den Sheriff von Nottingham begangener Überfall auf Robins Heimat Locksley Castle ist für Robin und seine Männer der Anlass, Nottingham anzugreifen. Bei diesem Angriff wird er gefangen genommen und in den Kerker gesperrt.

2. Akt
Gefangen im Kerker von Nottingham Castle schwindet Robin immer mehr der Mut und der Glaube an seinen Kampf für Gerechtigkeit. Sein anfängliches Misstrauen gegenüber seinen Gefühlen zu Lady Marian weicht, als sie ihn heimlich im Kerker besucht. Er beschließt, seine Ideale von Gerechtigkeit aufzugeben, um seine Liebe zu Marian zu leben. Nach ihrem Besuch im Kerker wird Lady Marian von Isabelle ertappt. In einem Verhör wird sie von Prinz John, Isabelle und dem Bischof dazu gezwungen, den Sheriff von Nottingham zu heiraten. Sie lässt sich unter der Bedingung, daß alle Gefangenen am Hochzeitstag freigelassen werden, auf diese Hochzeit ein. Kurz vor der Hochzeit gelingt es Robin mit Hilfe seiner Gefährten, sich aus dem Kerker zu befreien. In letzter Sekunde gelingt es Robin, die Hochzeit zwischen Marian und dem Sheriff zu verhindern. Richard Löwenherz kehrt zu gleicher Zeit aus der Gefangenschaft zurück und stellt seinen Bruder und die Verschwörer zur Rede. Glücklich und mit neuer Hoffnung auf ein gutes und gerechtes England endet unsere Geschichte mit der Hochzeit von Marian und Robin von Locksely.

Martin Doepke - Komposition
Martin Doepkes erste professionelle Arrangements entstanden für ein eigenes Ensemble und die Media-Band des WDR. Es folgten zahlreiche Konzerte mit der Band „Freetime“, die vom WDR im Rahmen eines Musikwettbewerbs ausgezeichnet wurde. Seit dieser Zeit ist Martin Doepke als Arrangeur und Produzent für zahlreiche Stars im Musikgeschäft tätig, darunter Gianna Nannini, Heinz-Rudolf Kunze, Ultravox, Anne Haigis, Bläck Fööss, die Höhner und viele andere mehr. Aber auch in Theater- und Fernsehproduktionen ist seine Musik zu hören. So komponierte er sowohl die Musik für die Theaterproduktion Rhapsodie in U mit Ingolf Lück Hape Kerkeling und Konrad Beikircher und dem Ensemble “Springmaus“ im Sprungbrett-Theater Köln als auch Musik für verschiedene Folgen der Fernsehreihe “Liebesgeschichten“ (WDR).
Für die Kölner Eigenproduktion Der kleine Horrorladen – The Musical op Kölsch übernahm Martin Doepke die musikalische Leitung und produzierte die dazugehörige CD. Während dieser Zeit entstand auch die Idee zu einem eigenen Musical: Die Schöne und das Biest, das 1994 mit einem überwältigenden Erfolg in Köln und Düsseldorf aufgeführt wurde und anschließend durch Deutschland tourte. Zu diesem Musical produzierte Martin Doepke auch die zugehörige CD. 1999 folgte ein weiteres Musical Dara & Gomo – Abenteuer in einem magischen Land, dass im September 2000 uraufgeführt wurde. Neben seinen Musicalkompositionen komponierte Martin Doepke Musik für die TV-Serien “Einsatz für Lohbeck“, “Immer Ärger mit Arno“ und zuletzt “Der kleine Mönch“ mit Dirk Bach in der Titelrolle. Es folgten Konzerte und CD Produktionen mit dem Bluestrio “Kozmic Blue“ und Auftragsarbeiten für Eventmusiken der Firma Schwarzkopf & Henkel. Als Keyboarder begleitete Martin Doepke die Tastenlegende Jon Lord (Deep Purple) auf Deutschlandtournee und arrangierte die CDs „The last unicorn“ von In-Mood feat. Juliette“, “Dangersign“ von Captain Hollywood“ und produzierte das Album “Piano Dreams“ mit dem Pianisten Martin Ermen (Sony “Kuschelklassik“).
2003 beendete Martin Doepke seine Arbeiten an dem neuen Musical “Robin Hood“, dass bereits am 14.12.2003 im Robinson Club Esquinzo Playa, Fuerteventura, uraufgeführt wurde. Seine neueste Arbeit ist die Komposition der Filmmusik zum Tatort “Mörderspiele“, der 2004 für den WDR entstand.

Robin Hood ist eine Produktion der La Belle Musicals GmbH


Offizielle Robin Hood Seite

ROCK IT - Regisseur Mike Marzuk „rockt" das erste deutsche Teenie-Musical für die große Leinwand
Im August 09 fiel die erste Klappe zu dem von SamFilm aufwändig produzierten Teenie-Musical-Highlight ROCK IT, das unter der Regie von Mike Marzuk (SOMMER) in Passau und Umgebung bis Ende September 09 gedreht wird. Eine packende und romantische Musical-Komödie, mit hinreißenden Choreographien und rockigen Songs, die viel gute Laune und jede Menge Spaß verspricht.

Regie: Mike Marzuk
Produzenten: Andreas Ulmke-Smeaton ~ Ewa Karlström
Drehbuch: Peer Klehmet ~ Sebastian Wehlings
Kamera: Bernhard Jasper
Schnitt: Tobias Haas
Ton: Quirin Böhm
Szenenbild: Manfred Döring
Kostümbild: Mika Braun
Maskenbild: Dorothea Goldfuß ~Heiner Niehues
Komposition: Tobias Kuhn
Choreographie: Selatin Kara
 
Besetzung:

Julia:
Emilia Schüle
Nick: Daniel Axt
Francesca: Maria Ehrich
Betty: Vivien Wulf
Bernd (mit Klarinette): Constantin Hochkeppel
Ben: Jan Wannemacher
Bruno: Ben Münchow
Sandra: Farina Flebbe
Marc: Lucas Reiber
Dennis (Megafett): Rick Okon
Phil (Megafett): Remo Schulze
Frau Bock: Petra Nadolny
Hausmeister Lammer: Markus Maria Profitlich
Herr Winterfeld: Heio von Stetten
Frau Winterfeld: Katja Keller
Nicks Vater: Max Herbrechter
Jugendclubleiter: Oliver Korittke
Francescas Vater: Dieter Landuris
Francescas Mutter: Elisabeth Romano
Francescas Schwester: Michelle Schulz Rosales
Frau Lilienthal: Gesche Tebbenhoff

Inhalt:
Ein neuer Lebensabschnitt beginnt für die 15-jährige Julia (EMILIA SCHÜLE): An der renommierten Musik-Akademie Amadeus soll sie zu einer ernsthaften Konzertpianistin ausgebildet werden. Zumindest ist das der sehnliche Wunsch von Julias Vater (HEIO VON STETTEN). Weil sie selbst noch gar nicht wirklich weiß, was sie machen will und wie ihre Zukunft aussehen soll, macht Julia – ganz brave Tochter - gute Miene zum vorbestimmten Spiel und fiebert mit einer Gruppe anderer Schüler dem Moment der Aufnahmeprüfung entgegen. Tatsächlich stehen ihre Chancen mehr als gut – immerhin gilt sie als großes Talent und bringt entsprechende Empfehlungen mit.
Das ruft Betty (VIVIEN WULF) auf den Plan, eine verzogene und etwas arrogante Göre aus bestem Hause, die zwar nicht die begabteste Geigerin ist, ihren Mangel an Talent aber mit Ehrgeiz und wenn nötig auch Rücksichtslosigkeit wettmacht. Sofort ist Betty klar, dass ihre Chancen auf einen Platz am Amadeus überproportional wachsen, wenn sie bei der Aufnahmeprüfung an Julias Seite spielen kann. Sofort schmiedet sie einen Plan, wie sie sich bei Julia einschmeicheln kann.
Julia freundet sich einstweilen mit Francesca (MARIA EHRICH), die eine Wahnsinnsstimme besitzt, aber unter panischer Prüfungsangst leidet, an: Beim geringsten Anzeichen von Lampenfieber bekommt sie Schluckauf und bringt keinen Ton mehr raus. Gemeinsam stoßen die beiden Mädchen bei einem unerlaubten Streifzug im Dorf auf eine Band mit vier Jungs, die im Übungsraum gerade ihrem Namen Rock It alle Ehre macht und mächtig abrockt. Julia ist sofort begeistert von dem fetzigen Sound. Noch toller aber findet sie den Lead-Sänger der Band, Nick (DANIEL AXT), der einfach umwerfend cool aussieht und
wahnsinnig gut singt. Um Julia ist es geschehen. Wie aber soll sie Nick jemals kennenlernen? Warum sollte sich ein so lässiger Typ ausgerechnet für ein so braves, gesittetes Mädchen interessieren?
Julias Chance kommt schneller als erwartet: Weil der Keyboarder bei Rock It aussteigt, sucht die Gruppe schnellstmöglich nach Ersatz. Die Zeit drängt: Bei einem Talentwettbewerb wollen Nick und Co. die Weichen für ihre Karriere stellen. Julia gibt sich einen Ruck. Mit Hilfe der modebegeisterten Francesca erfindet sie Toni, ein freches Skatergirl im Stil von Avril Lavigne, und bewirbt sich bei Rock It. Wider Erwarten bekommt sie den Job. Doch damit beginnt ein Versteckspiel, das jederzeit aufzufliegen droht. Hin- und hergerissen zwischen ihrer neuen Leidenschaft, den Gefühlen für Nick und der Akademie, muss Julia erkennen, wie wichtig es ist, herauszufinden, wer man wirklich ist ...

Nach Musical Film Hits wie GREASE und DIRTY DANCING in den 80er und 90erJahren erlebt das Genre spätestens seit den sensationellen Erfolgen von Miley Cyrus (HANNAH MONTANA), Zac Efron (HIGH SCHOOL MUSICAL) oder auch den Jonas Brothers (CAMP ROCK) sein großes Comeback. Jetzt wird endlich auch in Deutschland gerockt! Die angesagten Jungstars Emilia Schüle (GANGS, FRECHE MÄDCHEN), Daniel Axt („Die Brücke"), Maria Ehrich („Dresden") und Vivien Wulf (BRAVO-Aktion 2008 „Mission Famous") stehen seit heute für das deutsche Teenie-Musical ROCK IT vor der Kamera. Die aufwändigen Choreographien hat kein Geringerer als Selatin Kara entwickelt, ein ehemaliger Schüler von Kenny Ortega, Regisseur und Choreograph von HIGH SCHOOL MUSICAL. Mit Tobias Kuhn konnte eine feste Größe der Musikbranche für das Songwriting verpflichtet werden. Der als Solokünstler Monta bekannte Musiker zeichnete auch als musikalischer Leiter und Koproduzent des aktuellen Sportfreunde Stiller Albums („MTV unplugged in NY") sowie als Produzent des Albums „Heureka" der Hamburger Band Tomte verantwortlich. Regie übernimmt der Filmemacher Mike Marzuk, der bereits mit dem Millionenerfolg SOMMER, mit Jimi Blue Ochsenknecht, sein Talent unter Beweis stellte. In weiteren Rollen sind u.a. Petra Nadolny, Oliver Korittke, Heio von Stetten und Max Herbrechter mit von der Partie.

Produziert wird ROCK IT von einem der erfolgreichsten deutschen Produzenten-Duos Andreas Ulmke-Smeaton und Ewa Karlström der Münchner SamFilm, die mit DAS MERKWÜRDIGE VERHALTEN GESCHLECHTSREIFER GROßSTÄDTER ZUR PAARUNGSZEIT bereits ihr Gespür für Kinoerfolge zeigten. Es folgte eine beispiellose Reihe großer Kassenhits wie ES IST EIN ELCH ENTSPRUNGEN, DIE WILDEN KERLE 1-5, Mike Marzuks SOMMER und zuletzt Rainer Matsutanis GANGS, mit denen sie sich als führende Produzenten von Jugend-Filmen bestätigen. Die Finanzierung wurde durch den FilmFernsehFonds Bayern, den Bayerischen Bankenfonds, die Filmförderungsanstalt und den Deutschen Film Förderfonds maßgeblich unterstü
tzt. Walt Disney Studios Motion Pictures Germany bringt ROCK IT am 18. Februar 2010 in die Kinos.

Die Filmemacher

Mike Marzuk (Regie)
MIKE MARZUK, geboren am 30. September 1969 in Landsberg am Lech, hat sich seit 1995 als Editor, Musiker, Autor und Regisseur von Spiel- und Kurzfilmen, Werbespots und Videoclips einen Namen gemacht. Mit SOMMER (2008), ebenfalls eine Produktion der SamFilm, landete er im vergangenen Jahr einen auf ein jugendliches Publikum zugeschnittenen Millionenerfolg in den deutschen Kinos.
Nach seinem Wehrdienst und einem abgebrochenen BWL- Studium stand der Wahlmünchner als Regisseur für Clips von den Bananafishbones, Readymade, Die Happy oder Nova International hinter der Kamera. Außerdem inszenierte er Werbespots für Auftraggeber wie die Deutsche Verkehrswacht, Playstation 2 oder MTV. Als Autor zeichnete er für die Bücher des Zeichentrickfilms „Die Kuh Emma“, des Spielfilms „14/49 – Das Leben ist kein Wunschkonzert“ sowie für die Kurzfilme „All inclusive“ und „Der Fan“ verantwortlich.

Nach einer Festanstellung bei einer Werbefilmproduktion als Editor und Postproduction-Supervisor arbeitet Mike Marzuk seit 2000 selbständig schwerpunktmäßig als Editor im Bereich Werbung, Spielfilme und Videoclips. Unter anderem schnitt er Kurzfilme wie „Viewfinder“, „Opus“ und „Fragile“, den Spielfilm MASK UNDER MASK (2001) von Markus Goller und den mehrfach preisgekrönten Spielfilm UNTER DER SONNE von Baran Bo Odar. Außerdem saß er für Werbespots von der Süddeutschen Zeitung, Adidas, McDonald’s, Mercedes Benz, Media Markt, Premiere, T-Mobile, Opel und O2, sowie für Clips von Reamonn, Lou Bega, D-Flame und Die Happy im Schneideraum.
Als Komponist und Texter hat Marzuk für verschiedene Künstler geschrieben. Darüber hinaus hat er die beiden Alben „Anabel hat einen neuen Freund“ (1995) und „.zwei“ (1997) im Eigenvertrieb veröffentlicht. Zusammen mit Bernhard Drax arbeitet er fortwährend an neuen Songideen.
Sein Spielfilmdebüt als Regisseur gab Mike Marzuk mit dem Film WEISST WAS GEIL WÄR…?! (2007), für den er auch das Drehbuch und den Schnitt verantwortete.

Andreas Ulmke-Smeaton (Produktion)
Andreas Ulmke-Smeaton ist 1967 in Marburg geboren. Von 1989 bis 1992 studierte er an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film in der Abteilung "Produktion und Medienwirtschaft". Davor hatte er bereits zwei Jahre in Frankfurt Betriebswirtschaft studiert. Erste Erfahrungen als Produktions-leiter sammelte Ulmke-Smeaton unter anderem bei der internationalen Koproduktion "Lac des Cignes/Schwanensee". Der von ihm 1992 produzierte Kurzfilm "About war" (Regie: Miguel Alexandre) wurde als bester ausländischer Studentenfilm für den Oscar nominiert und erhielt den 1. Preis "Best Young Talent" auf dem Internationalen Filmfestival der Filmhochschulen in München. 1993 übernahm er Regie und Produktion bei der ZDF/Arte-Produktion "The Times they are a-changin". Anschließend arbeitete er als Produzent im Fernsehbereich und hat in dieser Funktion diverse TV-Movies, sowie den Pilotfilm zur Serie "Jets - Leben am Limit" für ProSieben realisiert. Seit 1996 betreibt Andreas Ulmke-Smeaton gemeinsam mit Ewa Karlström das Filmproduktionsunternehmen SamFilm.

Ewa Karlström (Produktion)
Die gebürtige Schwedin Ewa Karlström erlernte ihr Handwerk von 1989 bis 1992 an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film in der Abteilung "Produktion und Medienwirtschaft". Als Produktions- und Aufnahmeleiterin arbeitete sie zuvor bereits an den Erstlingswerken der späteren Erfolgsregisseure Sönke Wortmann ("Drei D") und Caroline Link ("Sommertage"). Gemeinsam mit der Regisseurin Katja von Garnier gründete Ewa Karlström 1990 die Vela-X Filmproduktion und produzierte 1993 den Überraschungserfolg ABGESCHMINKT!, der über 1,2 Millionen Kinobesucher begeisterte. Anschließend realisierte sie als ausführende Produzentin sechs TV-Movies und zwei Kinofilme der schwedisch/deutschen Koproduktion "Kommissar Beck" und das ProSieben TV-Movie "Heimliche Zeugin". 1996 hat Ewa Karlström Katja von Garniers zweiten Kinofilm BANDITS koproduziert, der abermals ein Millionenpublikum erreichte. Im selben Jahr gründete sie gemeinsam mit Andreas Ulmke-Smeaton das Filmproduktionsunternehmen SamFilm. Bereits die erste Produktion von Sam-Film, die Beziehungskomödie DAS MERKWÜRDIGE VERHALTEN GESCHLÄCHTSREIFER GROßSTÄDTER ZUR PAARUNGSZEIT hat als zweiterfolgreichster deutscher Kinofilm des Jahres 1998 über eine Million Besucher in die Kinos gelockt. Acht Filme haben mittlerweile die Eine-Million-Zuschauer-Grenze überschritten, insgesamt haben die Produktionen aus dem Hause SamFilm über 12 Millionen Kinobesucher begeistert. Die FFA hat die Arbeit von SamFilm 2008 mit zwei "Branchentigern" gewürdigt - für den kommerziell erfolgreichsten deutschen Film (DWK4 - DIE WILDEN KERLE) und für die erfolgreichste deutsche Filmproduktionsfirma des Jahres. Als Jackpot erwies sich die fünfteilige Verfilmung von DIE WILDEN KERLE, der erfolgreichsten deutschen Kinder-/Jugendfilmreihe aller Zeiten. Mit ES IST EIN ELCH ENTSPRUNGEN landete SamFilm 2005 einen Feiertagshit, der 1,2 Millionen Kinobesucher verzeichnete und mit dem Bayerischen Filmpreise ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2008 erklommen zwei SamFilm Produktionen Platz 1 der Kinocharts: DWK5 - DIE WILDEN KERLE und SOMMER.
Ab dem 1. Oktober wird Rainer Matsutanis GANGS (2009) in den deutschen Kinos zu sehen sein.

Peer Klehmet & Sebastian Wehlings (Drehbuch)
Der Volljurist Peer Klehmet und der Journalist Sebastian Wehlings, beide 1973 geboren, lernten sich während ihres Studiums in Berlin kennen. Sie bemerkten, dass sie etwas teilen: eine Liebe zum amerikanischen Mainstream-Kino der Achtzigerjahre. Ihr gemeinsamer Lieblingsfilm BACK TO THE FUTURE (ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT, 1985) inspirierte sie dazu, mit dem Drehbuchschreiben zu beginnen. Die Verfilmung ihres ersten Skripts KLEINRUPPIN FOREVER kam 2004 in die Kinos. Darauf folgte SOMMER (2008), der von ROCK IT-Regisseur Mike Marzuk als Produktion der SamFilm verfilmt wurde und zum Hit an den Kinokassen avancierte. Ab dem 1. Oktober läuft mit GANGS (2009) eine weitere Produktion der SamFilm aus der Feder des Autorenduos in den deutschen Kinos.

Tobias Kuhn (Songs)
Tobias Kuhn ist ein renommierter deutscher Musiker und Songwriter. Er verbrachte drei Jahre seiner Kindheit in Großbritannien, wo er mit sehr viel aktueller Musik aufwuchs, die seine Eltern hörten. Als Kind lernte er Klavier spielen und bekam mit 13 seine erste E-Gitarre. Zu erster Bekanntheit kam er zu
Beginn der Neunzigerjahre. Damals gründete er mit Freunden in Würzburg die Indierockband Miles, die bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2004 mit stetig wachsender Popularität vier Alben aufnahm. Seither musiziert der mittlerweile nach München umgesiedelte Kuhn solo unter dem Namen Monta. Er hat zwei Alben veröffentlicht, zuletzt „The Brilliant Masses“ im Jahr 2007.
Zudem hat sich Kuhn auch ein zweites Standbein geschaffen als Produzent und Songwriter – letzteres gemeinsam mit Sebastian Wehlings, einem der beiden Drehbuchautoren von ROCK IT. So war er Koproduzent und musikalischer Leiter des aktuellen Albums der Sportfreunde Stiller, „MTV Unplugged in New York“, sowie Koproduzent und Songwriter von zwei Tracks von Udo Lindenbergs Erfolgsalbum „Stark wie Zwei“. Er steuerte zwei Lieder zum Soundtrack von Wim Wenders’ PALERMO SHOOTING (2008) bei und produzierte das Album „Heureka“ der Hamburger Band Tomte.

Selatin Kara (Choreographie)
Selatin Kara hat sich als Choreograph international einen Namen gemacht. Seit vielen Jahren ist er für Film, Fernsehen und Theater tätig.
Kara wurde in Heilbronn geboren. Er studierte Kunst an der Privatschule Stix und erhielt seinen ersten Ballettunterricht bei Rozina Twetzkova an der New York City Dance School. Bereits im Alter von 17 Jahren wurde Selatin von Courtney Miller, dem Choreographen von Michael Jackson, entdeckt. Dies verhalf ihm zu einer Einladung nach Los Angeles, wo er unter anderem bei Charles Anderson und Stefan Wenta im Dancers Studio Los Angeles trainierte.
Ein erster Durchbruch kam, als Kara für eine Promotion Show mit Michael Jackson tanzte, wobei er auch dem Choreographen Team L.T.C. assistierte. Er absolvierte zwei Tanzstipendien in Los Angeles: das Joe Tremaine Scholarship im Tremaine Dance Center und das Edge Scholarship im Edge Performing Arts Center. In der Folge stellte er sein Talent in Arbeiten von Regisseuren wie Steven Spielberg und Vincent Paterson unter Beweis. Als Tänzer zeigte Selatin Kara bei zahlreichen Awards sein Können.


Die Darsteller:

Emilia Schüle (Julia)
Emilia Schüle, Jahrgang 1992, ist gegenwärtig eine der gefragtesten jungen Schauspielerinnen in Deutschland. Aktuell sieht man sie an der Seite von Jimi Blue und Wilson Gonzalez Ochsenknecht in Rainer Matsutanis GANGS (2009), ebenfalls eine Produktion der SamFilm und aus der Feder der ROCK IT-Autoren Peer Klehmet und Sebastian Wehlings. In Kürze kommt sie überdies mit Ute Wielands FRECHE MÄDCHEN 2 (2009) in die Kinos. Bereits im erfolgreichen Original von 2008, ebenfalls von Ute Wieland, hatte Emilia Schüle eine Hauptrolle gespielt. Für ihre Leistung erhielt sie den Undine Award als „Beste jugendliche Hauptdarstellerin in einem Kinospielfilm“; der Film wurde beim Nick Kids’ Choice Award in der Kategorie „Lieblingsfilm“ prämiert. Außerdem befindet sich das TV-Movie „Faktor 8“ von Rainer Matsutani in der Postproduktion.
Die Berlinerin besuchte 2005 den Workshop „Talents Getting Started“ und erhielt nach einem ersten Auftritt in dem Kurzfilm „Nichts weiter als“ im Jahr darauf ihre erste Rolle in einem Fernsehfilm, Lars Kraumes „Guten Morgen Herr Grothe“. Weitere Fernsehfilme folgten: „Manatu – Sag die Wahrheit“, „Brüderchen & Schwesterchen“, „Meine wunderbare Familie“ und „Hochzeit mit Hindernissen“. FRECHE MÄDCHEN markierte Emilia Schüles Kinodebüt.
In Jahr 2009 gab Emilia Schüle überdies ihr Theaterdebüt, in Jewgeni Schwarz’ „Der Drache“ unter der Regie von Jens Müller am Stadttheater Köpenick.

Daniel Axt (Nick)
Daniel Axt, Jahrgang 1991, gibt in ROCK IT sein Debüt in einer Kinoproduktion. Zuvor war der in Hannover lebende Schauspieler vor allem im von Wolfgang Panzer inszenierten TV-Remake „Die Brücke“ aufgefallen.
Von 2006 bis 2008 hat Daniel Axt eine Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspielschule TASK absolviert. Seit 2009 nimmt Daniel Schauspielunterricht bei Film Characters in Hamburg, die speziell eine Ausrichtung auf Film haben. Sein Debüt gab er in der NDR-Online-Serie „Krimi.de“. Außerdem stand er in dem Kurzfilm „Der Neue“ und dem Piloten „Le Camping“ vor der Kamera.

Maria Ehrich (Francesca)
Maria Ehrich, Jahrgang 1993, gab ihr Kinodebüt bereits als Zehnjährige in Peter Timms MEIN BRUDER IST EIN HUND (2003), für den sie eine Nominierung für einen Undine Award als Beste Filmdebütantin erhielt. Für Timm spielte sie danach auch neben Sebastian Koch und Sophie von Kessel in RENNSCHWEIN RUDI RÜSSEL 2 (2006).
Dazu kommen zahlreiche Rollen fürs Fernsehen. So stand Maria Ehrich für Produktionen wie Roland Suso Richters „Dresden“, Miguel Alexandres „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ mit Veronica Ferres, Marco Serafinis „Ein Ferienhaus auf Ibiza“, Bernhard Stephans „Meine wunderbare Familie“ und Andi Niessners „Ein Date fürs Leben“ sowie Episoden der Reihen „Inga Lindström“, „Das Traumhotel“ und „Danni Lowinski“ vor der Kamera.

Vivien Wulf (Betty)
Viien Wulf, Jahrgang 1994, gibt mit ROCK IT ihr Debüt in einem Kinospielfilm. Erste Kameraerfahrung sammelte sie davor in Peter Keglevics ZDF-Fernsehfilm „Eisfieber“. Im Theater spielte die Kölnerin 2008 in „Knastkinder“ unter der Regie von Dirk Greis im Juniorhouse.
Vivien Wulf besucht neben dem Unterricht eine private Schauspielschule und nahm 2007-2008 Theaterunterricht am Jungen Schauspielhaus in Düsseldorf. Außerdem war sie 2008 eine der Gewinnerinnen des BRAVO-Wettbewerbs „Mission Famous“.

 [© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH]

The Rocky Horror Show

Buch, Musik und Texte:
Richard O’Brien
Musikalische Einrichtung: Richard Hartley
Uraufführung: 16. Juni 1973 (London, The Royal Court Theatre Upstairs)
Deutsche Fassung: Frank Thannhäuser und Iris Schumacher

Zur Inszenierung des Theater Krefeld Mönchengladbach

Premiere:
29. Januar 11 (Krefeld)

Inszenierung: Frank Matthus
Musikalische Leitung: Willi Haselbek
Bühne und Kostüme: Johanna Maria Burkhart
Choreografie: Ralph Frey
Dramaturgie: Ulrike Brambeer

Besetzung:

Usherette/Magenta:
Esther Keil
Janet: Felicitas Breest
Brad: Ronny Tomiska
Erzähler: Matthias Oelrich
Riff-Raff: Paul Steinbach
Columbia: Helen Wendt
Dr. Frank n Furter: Adrian Linke
Rocky: Cornelius Gebert
Eddie: Felix Banholzer
Dr. Everett Scott: Joachim Henschke
Phantome/Transilvanians: Julia Bernhardt*, Alla Bondarevskaya*, Vincent Debus*, Tobias Forstreuter*, Yara Celina Graubner*, Christine Lauter, Ariane Melde*, Gianna Metzer*, Monika Stahler *, Christoph Teipel-Simon*, Lisa Timm *, Konstantin Zacher*
Rocky Horror Band: Willi Haselbek, Kim Jovy *, Jörg Kinzius *, Olaf Scherf *, Winfried Slütters*

www.theater-krefeld.de

Zur Inszenierung des Theater Trier:

Premiere:
11. Dezember 10

Musikalische Leitung: Joachim Mayer-Ullmann
Inszenierung: Holger Hauer
Ausstattung: Sandra Fox
Choreografie: Sven Grützmacher
Dramaturgie: Peter Oppermann

Besetzung:

Magenta:
Barbara Ullmann
Brad: Jan Schuba
Janet: Stephanie Wettich
Erzähler: Klaus-Michael Nix
Riff-Raff: Michael Kargus
Columbia: Sabine Brandauer
Frank’n Furter: Michael Ophelders
Rocky: Tim Olrik Stöneberg
Eddie: Helmut Leiendecker
Dr. Scott: Peter Singer
Phantoms/Transilvanians: Statisterie des Theaters Trier

Keyboards: Joachim Mayer-Ullmann
Saxophon: Oleg Berlin
Gitarre: Christoph Haupers
E-Bass: Peter Kasper
Schlagzeug: Fred Boden

The Rocky Horror Show
Theater Trier
Foto: Ensch Media

Die "welt.eroberung" der Transilvanians steht unmittelbar bevor: THE ROCKY HORROR SHOW sorgt als schrille und witzige Kultshow auf der ganzen Welt nach wie vor für Begeisterungsstürme und kommt nun nach über zehn Jahren endlich wieder auf die Bühne des Theaters Trier! - Die Handlung beginnt in einer Novembernacht, als Brad Majors und seine Verlobte Janet Weiss losfahren, um ihren ehemaligen Universitätslehrer Dr. Everett Scott zu besuchen. Ein beschädigter Reifen zwingt sie zum Zwischenstopp. Hilfe erhoffen sie von den Bewohnern eines Schlosses, das just am Wegesrand liegt. Die Bekanntschaft der beiden mit dem Butler Riff-Raff, dessen geheimnisvoller Schwester Magenta, Frank'n'Furter, dem Altrocker Eddie, zahlreichen Transvestiten und dem von Riff-Raff und Frank gebastelten Retortenbaby Rocky entlockt dem jungen Paar Schreie des Schreckens und reinen Entzückens - und nicht nur dem jungen Paar...!
Richard O‘Brien, Rocky‘s Erfinder, Autor, Komponist und Texter, pflegte das Schreiben schon eine ganze Weile als Hobby, eher er mit seiner Rock-Show den Durchbruch schaffte. Zunächst 1973 am kleinen Londoner Theater Upstairs uraufgeführt, siedelte die Produktion in immer größere Räume um, bis einige Zeit später die Verfilmung entstand , die ROCKY zum Weltruhm verhalf. Regisseur Holger Hauer, der die Trierer Neuinszenierung übernimmt, begeisterte zuletzt mit seiner Inszenierung von Frank Nimsgerns Musical PARADISE OF PAIN. Publikumsliebling Michael Ophelders übernimmt gewohnt stimmgewaltig die Partie des Frank‘n‘Furter. Dabei begleiten ihn mehrere Gäste, darunter Jan Schuba als Brad und Stephanie Wettich als Janet. Der Musicalsänger und Schauspieler Michael Kargus steht als Riff Raff erstmalig auf der Bühne des Theaters Trier. Einen Auftritt mit Kultgarantie verspricht der Trierer Lokalmatador Helmut Leiendecker als Rocker Eddie. [© Theater Trier]

Weitere Vorstellungen im Dezember 2010: 14.12. | 15.12. | 25.12. | 30.12.
Weitere Vorstellungen in 2011: Fr., 14.01., 20.00 Uhr | Fr., 21.01., 20.00 Uhr | So., 30.01., 14.30 Uhr | So., 30.01., 19.30 Uhr | Sa., 05.02., 19.30 Uhr | So., 06.03., 16.00 Uhr | Sa., 19.03., 19.30 Uhr | So., 27.03., 14.30 Uhr | So., 27.03., 19.30 Uhr | Fr., 01.04., 18.00 Uhr | So., 03.04., 14.30 Uhr | So., 03.04., 19.30 Uhr | Mo., 25.04., 19.30 Uhr | Sa., 28.05., 14 .30 Uhr | Sa., 28.05.2011 19.30 Uhr (zum letzten Mal)

www.theater-trier.de

 

BB-Promotion-Tour 2012:

MANNHEIM – Rosengarten: 28.12.2011 - 31.12.2011
DORTMUND – Konzerthaus: 03.01.2012 - 08.01.2012
OBERHAUSEN - König Pilsener Arena: 10.01.2012 - 15.01.2012
KÖLN - Musical Dome: 17.01.2012 - 22.01.2012
BREMEN - Musical Theater: 24.01.2012 - 02.02.2012
INNSBRUCK – Olympiahalle: 24.02.2012 - 26.02.2012
SALZBURG – Salzburgarena: 28.02.2012 - 29.02.2012
BREGENZ – Festspielhaus: 02.03.2012 - 04.03.2012
ZÜRICH - Theater 11: 06.03.2012 - 18.03.2012
MÜNCHEN - Deutsches Theater: 20.03.2012 - 25.03.2012
LEIPZIG – Oper: 27.03.2012 - 01.04.2012

www.rocky-horror-show.de

Musical: Romeo & Julia
basierend auf dem gleichnamigen Roman von:
William Shakespeare

Autor und Komponist: Gérard Presgurvic
Uraufführung: 19 January 2001 (Paris, Palais des Congrès)
Deutschsprachige Erstaufführung: 24. Februar 05 (Wien, Raimund Theater)

Die Wiener Inszenierung:

Regie und Choreographie:
Redha Benteifour
deutsche Fassung: Michaela Ronzoni
Arrangements: Christian Kolonovits
Bühnenbild: Duncan Hayler
Kostüme: Dominique Borg
Licht: Andrew Voller
Ton: Richard Ryan

Besetzung:

Julia:
Marjan Shaki
Romeo: Lukas Perman
Amme: Carin Filipcic
Fürst: Boris Pfeifer
Tybalt: Marc Seibert
Bruder Laurent: Charlie Serrano
Benvolio: Matthias Edenborn
Mercutio: Rasmus Borkowski
Paris: Thomas Mülner
Lord Capulet: Paul Vaes
Lady Capulet: Annette Wimmer
Lady Montague: Zuzanna Maurery

Romy - Die Welt aus Gold

Buch und Liedtexte:
Daniel Call
Musik und Arrangements: Stefan Mens
Uraufführung: 25. April 09 (Heilbronn, Theater Heilbronn)

Zur Inszenierung des Theater Heilbronn:

Premiere:
25. April 09 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Nicolas Kemmer
Regie und Choreografie: Stefan Haufe
Ausstattung: Lars Betko
Dramaturgie: Birte Werner


Mit:
Johannes Bahr
Sylvia Bretschneider
Nils Brück
Oliver Firit
Angelika Hart
Rolf-Rudolf Lütgens
Judith Raab
Manuel Rivera
Daniela Schober
Sebastian Winkler

Tanz- und Chorensemble:
Lena Bauer
Marc Chardon
Andre Fahadi
Mario Farinaccio
Stratos Goutsidis
Janine Keicher
Marvin Kuhn
Miriam Kung
Mario Pitz
Fabian Reichle
Yves Rodrigquez
Swetlana Schlothauer
Maximiliane Schöntag
Viktoria Simany
Ida Steinbach
Claudia Taglialatela
Irina Vaculik
Robert Zapatka


Das Theater Heilbronn bringt ein Musical über das Leben von Romy Schneider heraus. Uraufführung für „Romy - Die Welt aus Gold“ von Daniel Call (Buch- und Liedtexte) und Stefan Mens (Musik und Arrangements) ist am 25. April um 19.30 Uhr im Großen Haus. Das Musical ist eine Hommage an Romy Schneider, eine künstlerische Annäherung an ihre faszinierende Persönlichkeit. Ihre ersten Jahre stehen im Mittelpunkt.

Das Musical beginnt und endet mit einem Theater-Premierenabend 1961 in Paris. Romy sitzt in ihrer Garderobe und bangt ihrem Auftritt entgegen. Zum ersten Mal sollte sie auf einer Theaterbühne stehen. In der Regie von Visconti spielte sie zusammen mit Alain Delon „Schade, dass sie eine Hure war.“ Sie sitzt in ihrer Garderobe, zittert vor dem Auftritt und zweifelt an sich, wie sie es ständig in ihrem Leben tat. „Ich muss wahnsinnig gewesen sein, diesen Beruf zu ergreifen. Nur eine Irre wirft sich freiwillig den Löwen zum Fraß vor.“
Dieser Abend wird zum Durchbruch für als große Charakterdarstellerin. Es gelang ihr, sich von ihrem Sissy-Image zu befreien und sie begann als ernstzunehmende Schauspielerin die Film- und Theaterwelt zu erobern - die Welt aus Gold. Eine glänzende, harte Welt, in der sie eine der besten Schauspielerinnen des vergangenen Jahrhunderts wurde. Legendär sind ihre Schönheit und ihre atemberaubende Aura. Sie war eine exzessiv lebende und liebende Frau, die weder Mittelmäßigkeit noch den Verfall von Gefühlen ertrug. All diese Anlagen, den Lebenshunger, die Leidenschaft und die Kompromisslosigkeit trägt bereits die ganz junge Romy Schneider in sich, die Daniel Call in all ihrer Widersprüchlichkeit und Faszination zeichnet.
In den Minuten vor dem Auftritt auf der Pariser Theaterbühne laufen ihre bisherigen Lebensstationen wie Traumsequenzen an ihr vorüber: Wir lernen den aufmüpfigen, ungestümen Backfisch Romy in der Nonnenschule kennen. Wir erleben, wie ihre Mutter Magda Schneider sie als Teenager beim Film als reinen, unschuldigen Mädchentypus unterbringt und sich damit selbst eine zweite Karriere sichert. Erzählt wird, wie ihr Stiefvater Daddy Blatzheim sie vermarktet und wie eine goldene Gans ausnimmt. Wie Romy als Sissi die Kronprinzessin des deutschsprachigen Films wurde, wie sie sich gegen diesen Stempel wehrte. Und wie es ihr nach der Begegnung mit Alain Delon schließlich gelang, der Mutter, dem Stiefvater, der deutschen Filmindustrie und dem Image des süßen Mädels zu entkommen, und sie sich hinein stürzte in den Strudel des Lebens...
Alice Schwarzer schrieb nach einem langen Gespräch mit ihr: „Eines weiß ich beim Abschied von ihr..: Wie unerträglich es ist, in ein Bild, ein Klischee gepresst zu werden. Es imponiert mir an Romy, dass sie so daran leidet und sich so dagegen wehrt.“

Die musikalische Leitung hat Nikolas Kemmer. Für die Regie und Choreografie zeichnet Stefan Haufe verantwortlich. Die Ausstattung stammt von Lars Betko.
Daniela Schober spielt die junge Romy Schneider, Angelika Hart verkörpert Magda Schneider. [© Theater Heilbronn]

www.theater-heilbronn.de

Rosa
Schauspiel mit Musik

Von: Volker Ludwig und Franziska Steiof
Musik von: Thomas Zaufke
Uraufführung: 7. November 2008 (Berlin, GRIPS Theater)

Zur Inszenierung des GRIPS Theater Berlin:

Premiere:
7. November 08 (Uraufführung)

Regie: Franziska Steiof
Choreografie: Romy Hochbaum
Bühne: Jan Schröder
Kostüm: Barbara Kremer
Musikalische Einstudierung: Bettina Koch

Mit:
Sebastian Achilles, Thomas Ahrens, Katja Götz, Michaela Hanser, Daniel Jeroma, Dietrich Lehmann, Robert Neumann, Regine Seidler, Kathrin Osterode, Jörg Westphal, Roland Wolf
sowie Joe Gehlmann (guit.), George Kranz (drums), Robert Neumann (keys), Daniel Zenke (bass)

Als Tochter jüdischer Eltern 1871 in Polen geboren und schon als Kind durch eine schwere Krankheit behindert, ist es Rosa Luxemburg nicht in die Wiege gelegt, zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts zu werden.
Es ist ihre Kompromisslosigkeit im Denken, Fühlen und Handeln, die für ihre Gegner, ihre politischen Weggefährten und auch ihre Liebhaber Herausforderung und Inspiration waren. Es sind ihre Kraft und ihre Leidenschaft, die noch heute faszinieren.
Mit dem Stück von Volker Ludwig und Franziska Steiof bringt das GRIPS Theater die Stationen dieses reichen Lebens in einem großen Bogen aus Bildern und Musik auf die Bühne.

Spielort: GRIPS Theater Altonaer Straße 22 (U9 Hansaplatz)
Voraufführung: 06.11., 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen im November 08: 26./27./28./29.11., jeweils 19.30 Uhr, sowie 09.11., 18 Uhr
Weitere Vorstellungen im Dezember 08: 11.12., 18 Uhr, sowie 12. & 13.12., jeweils 19.30 Uhr
Preise: 18.- € / ermäßigt 10.- € / Karte über Theater der Schulen 5.- €
Karten: Tel. 030.397 47 477

www.grips-theater.de

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