kulturfreak

Musical, Stückeinfo: L

The Life

Musik:
Cy Coleman
Texte: Ira Gasma
Buch: Ira Gasman, Cy Coleman, und David Newman

Premiere: 26. April 1997 (New York, Ethel Barrymore Theatre)
Europäische Erstaufführung: 15. Januar 2000 (Kassel, Staatstheater Kassel)

Zur Inszenierung des Musiktheater im Revier:

Premiere:
12. November 2005

Musikalische Leitung: Kai Tietje
Inszenierung: Dick Top
Choreografie: Melissa King
Bühne: Matthias Fischer-Dieskau
Kostüme: Andreas Meyer, Wolfgang Scharfenberger
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek

Besetzung:
Queen:
Anke Sieloff
Fleetwood: Lemuel Pitts
Sonja: Richetta Manager
Jojo: Gaines Hall
Mary: Leah Gordon
Memphis: Dennis LeGree
Lacy: William Saetre
Lou: Nyle P. Wolfe
Frenchy, Chichi, Carmen, April, Tracy: Tracey Plester/Amanda Whitford/Tamara W￶rner/Gilda Rebello/Florence Kasumba/Virginia Lillye
Silky, Snickers, Slick, Enrique, Oddjob: Philippe Ducloux/Christopher Hemmans/Kris Storey/Walter Louis/Steven Timmerman

THE LIFE – Sex, Drugs & Musical

Nie war der Herbst im Revier heißer! Grund dafür sind nicht etwa die milden Außentemperaturen, sondern die neue Musical-Sensation THE LIFE.

Die Story:
New York, Times Square, irgendwann in den 80er Jahren. Wo sich der Broadway und die 7th Avenue treffen, erwacht erst nachts das wahre Leben: Hier lebt und arbeitet Queen im „ältesten Gewerbe der Welt“ – immer den Traum von einer besseren Existenz vor Augen. Ihr hart verdientes Geld spart sie, um sich und ihrem Freund Fleetwood den Ausstieg zu ermöglichen. Doch Fleetwood ist nicht interessiert am Leben im Vorstadtidyll, sein Dasein dreht sich nur um den schnellen Rausch…
Auch Queens Freundin Sonja hat die Nase voll vom Leben auf dem Strich („I got laid by over 15.000 men…“). Als sie eines Tages die junge Mary trifft, die ihr Glück in New York machen möchte, rät sie ihr: „Go Home.“ Doch Mary wittert ihre Chance auf das große Geld, als sie als Stripperin die ersten Erfolge feiert – besonders, da ihr der gerissene Kleinkriminelle Jojo den Einstieg in die Filmbranche verspricht. Dass dieser über die Porno-Industrie erfolgen soll, scheint Mary nicht sonderlich zu stören…

Die Musik:
Musikalisch bewegt sich „The Life“ jenseits vom vermeintlichen Musical-Kitsch: Mit Anleihen aus Jazz, Gospel, Soul und R ’n B sind die Songs von „The Life“ so heiß wie die Girls, die sie singen. Mitreißende Ensemblenummern, gefühlvolle Balladen – „The Life“ garantiert mit seinen sexy Tanzeinlagen, rotzig-frechen Dialogen und ansteckenden Melodien beste Unterhaltung.

Die Macher:
Der Komponist Cy Coleman kann mit Recht als „Altmeister“ des Broadways bezeichnet werden. Mehrfach mit dem Emmy-, Grammy- und Tony-Award ausgezeichnet stammen aus seiner Feder u.a. die Erfolgsmusicals „City of Angles“ und „Sweet Charity“, seine Songs wurden von Legenden wie Frank Sinatra, Tony Bennett, Liza Minelli und Barbara Streisand interpretiert. Die musikalische Leitung hat der junge Dirigent Kai Tietje, der sich, neben seiner Arbeit im klassischen Bereich, in den letzten Jahren einen Namen als ausgesprochener Musical-Spezialist machen konnte.
Der holländische Musical-Regisseur Dick Top setzt „The Life“ ins richtige (Rot-)Licht. Am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier zeichnete er in der Vergangenheit bereits für die Inszenierung der „Rocky Horror Picture Show“ sowie die Regie bei der Deutschen Erstaufführung von „Der kleine Horrorladen“ verantwortlich.
Als Choreografin konnte die Amerikanerin Melissa King gewonnen werden. Die ehemalige Tänzerin war bei zahlreichen Musical-Produktionen (u.a. als Choreografin bei „nullvier – Keiner kommt an Gott vorbei. Das Schalke-Musical“ und „Crazy For You“ in Gelsenkirchen, „Pinkelstadt“ in Berlin, und als künstlerische Leiterin von „Chicago“ in Wien, Berlin, München und Basel) tätig.

Die Cast:
Neben den hauseigenen Kräften des Musiktheaters im Revier – Anke Sieloff (Queen), Richetta Manager (Sonja), Leah Gordon (Mary), William Saetre (Lacy) und Nyle P. Wolfe (Lou) konnten zahlreiche Musical-Profis aus Deutschlands erster Darstellerriege verpflichtet werden: Dennis LeGree (u.a. „Papa“ in „Starlight Express“) spielt den skrupellosen Zuhälter Memphis; Lemuel Pitts (u.a. „Joseph“ und „Victor/Victoria“) steht als Fleetwood auf der Bühne; Gaines Hall („Crazy For You“, „Sunset Boulevard“) ist der gerissene Jojo. Und auch das Ensemble ist mit Musical-Stars wie Florence Kasumba (u.a. „Aida“ in dem gleichnamigen Musical), Walter Louis, Kristofer Hemmans und Amanda Whitford hochkarätig besetzt.

www.musiktheater-im-revier.de

Love Never Dies

Producer, Composer, Book and Orchestrations:
Andrew Lloyd Webber
Buch: Ben Elton / Frederick Forsyth
Liedtexte: Glenn Slater
Uraufführung: 8. März 2010 (London, Adelphi Theatre)

Zur Produktion im Londoner Adelphi Theatre:

Premiere:
8. März 2010 (Uraufführung)
Voraufführungen ab: 23. Februar 2010

Director: Jack O’Brien
Choreographer: Jerry Mitchell
Set and Costume Designer: Bob Crowley
Lighting Design: Paule Constable
Sound Design: Mick Potter
Orchestrations: David Cullen
Music Supervisor: Simon Lee
Projection Design: Jon Driscoll
Special Effects: Scott Penrose
Circus Skills Consultant: Armanedo Farfan Jr
Production Manager: Stephen Rebbeck
Associate Director: Benjamin Endsley Klein
Associate Choreographer: Joedi Moccia
Associate Designer: Rosalind Coombes 
Make-Up Designer: Naomi Donne
Musical Director: David Charles Abell
Associate Musical Director: James McKeon
Associate Sound Designer: Paul Gatehouse
Associate Lighting Designer: Beky Stoddart
Associate Projection Designer: Gemma Carrington
UK Associate/Resident Director: Mariano Detry
Music Associate: Louise Hunt
Casting Director: David Grindrod Associates
Orchestral Management: Sylvia Addison
Producer: André Ptaszynski
Producer: The Really Useful Group

Besetzung (Stand März 2010) :

Phantom: Ramin Karimloo
Christine: Sierra Boggess
Raoul, Vicomte de Chagny: Joseph Millson
Madame Giry: Liz Robertson
Meg Giry: Summer Strallen
Fleck: Niamh Perry
Squelch: Adam Pearce
Gangle: Jami Reid-Quarrell
Gustave: Jack Blass / Harry Child / Tyler Fagan / Alexander Hockaday / Richard Linnell / Charlie Manton / Kaisun Raj
Ensemble: Derek Andrews (Ensemble; second cover The Phantom), Dean Chisnall (Ensemble; first cover Raoul), Helen Dixon (Swing; Resident Choreographic Supervisor), Lucie Downer (Ensemble; second cover Fleck), Paul Farrell (Ensemble; first cover Gangle), Charlene Ford (Ensemble; second cover Meg Giry), Chris Gage (Swing), Celia Graham (Ensemble; first cover Christine Daaé), Simon Ray Harvey (Ensemble; first cover Squelch), Jack Horner (Ensemble; Acro Captain), Erin Anna Jameson (Ensemble), Jack Jefferson (Ensemble), Pip Jordan (Swing; Dance Captain), Jessica Kirton (Ensemble; first cover Meg Giry), Louise Madison (Ensemble; first cover Fleck), Sally Miller (Ensemble), Janet Mooney (Ensemble; first cover Madame Giry), Colette Morrow (Ensemble), Tam Mutu (Ensemble; first cover The Phantom), Ashley Nottingham (Ensemble; second cover Squelch), Tom Oakley (Ensemble), Rae Piper (Swing), Mark Skipper (Ensemble), Jonathan Stewart (Swing; second cover Gangle), Lucy van Gasse (Ensemble; second cover Christine Daaé), Tim Walton (Swing; second cover Raoul), Annette Yeo (Ensemble; second cover Madame Giry)


www.loveneverdies.com

Love Story

Nach dem Roman von:
Erich Segal

Musik: Howard Goodall
Buch: Stephen Clark
Lyrics: Stephen Clarc / Howard Goodall
Uraufführung: 29. Mai 2010 (Chichester, UK; Minerva Theatre)

Zur Inszenierung des Londoner Duchess Theatre:
(Produktion des Chichester Festival Theatre)

Premiere: 6. Dezember 10 (Previews ab 27. November 10)

Jenny: Emma Williams
Oliver Barratt IV: Michael Xavier
Phil: Peter Polycarpou

Sowie: Richard Cordery, Gary Milner, Paul Kemble and ensemble members Lillie Flynn, Christopher Killick, Jamie Muscato, Rebecca Trehearn.

www.nimaxtheatres.com

Zur Inszenierung im Minerva Theatre / Chichester Festival Theatre:

Premiere:
29. Mai 10 (Uraufführung)
Spielzeit bis: 26. Juni 10

Regie: Rachel Kavanaugh
Designer: Peter McKintosh
Musical Director: Stephen Ridley
Sound Designer: Matt McKenzie
Casting Director: Pippa Ailion

www.cft.org.uk

Lulu - Das Musical

Musik:
Stephan Kanyar
Texte: Brigitte Fassbaender
Nach einer Idee von: Pierre Wyss, basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind
Uraufführung: 15. Mai 2010 (Innsbruck, Tiroler Landestheater)

Zur Inszenierung des Tiroler Landestheater Innsbruck

Premiere:
15. Mai 10 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Michael Mader
Inszenierung: Pierre Wyss
Choreographie: Enrique Gasa Valga
Bühne: Helfried Lauckner
Kostüme: Michael D. Zimmermann

Besetzung:

Lulu:
Lucy Scherer
Prolog / Jack the Ripper: Máté Kamarás
Dr. Schön: Kenneth Derby
Schwarz: Thomas Paul
Alwa: Ansgar Matthes
Schigolch: Dale Albright
Gräfin Geschwitz: Anne Schuldt
Castipiani: Marc Kugel

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Chor des TLT, Tanzcompany des TLT

Als Brigitte Fassbaender 1992 am Tiroler Landestheater Alban Bergs Lulu inszenierte, hätte sie wohl kaum gedacht, dass sie im Jahr 2010 ein Musical gleichen Namens schreiben würde. Die Idee hatte der Regisseur und Choreograph Pierre Wyss, ein Komponist war bald gefunden: Stephan Kanyar, der bereits ein erfolgreiches Frankenstein-Musical geschrieben hatte.
Als Vorlage dient mit Frank Wedekinds Erdgeist und Die Büchse der Pandora die Geschichte einer schillernden Frauenfigur der Weltliteratur – Lulu. Sie ist sprichwörtliche Kindfrau und Femme fatale, Unschuld und Verführerin, arglose Naive und gefährliches Tier, Projektionsfläche für männliche Sehnsüchte und Begierden. Lulu eilt von einem Mann zum nächsten. Ihrem beispiellosen Aufstieg zur Gattin des Chefredakteurs Dr. Schön folgt ein atemloser Abstieg, der mit ihrem Tod durch den Frauenmörder Jack the Ripper endet.
In einer revuehafte Erzählweise mit eindringlichen Liedern, lasziven Tangos und ironischen musikalischen Kommentaren zeigt Lulu – Das Musical nicht nur das Schicksal dieser Frau mit ihrem kompromisslosen Anspruch auf ein intensives Leben, sondern auch das bizarre Tableau einer bürgerlich-verlogenen Gesellschaft, in der Heuchelei höher geschätzt wird als lustvolles Begehren.

In der Partie der Lulu ist die junge Musicaldarstellerin Lucy Scherer zu erleben. Lucy Scherer absolvierte ihr Studium an der Universität der Künste Berlin, Studiengang Musical/Show, das sie mit Auszeichnung abschloss. Im Theater des Westens Berlin stand sie als Sarah in Tanz der Vampire auf der Bühne. Anschließend gastierte Lucy Scherer in St. Gallen als Eponine in der Schweizer Erstaufführung von Les Misérables und spielte die Glinda in Wicked – Die Hexen von Oz in Stuttgart. Als Jack/Erzähler gastiert der Musicalstar Máté Kamarás, der bereits unglaubliche 700mal den Tod in Elisabeth - in Wien, Ungarn und bei der Wiener Japan Tournee - verkörpert hat.

Inszenierung: Pierre Wyss
Geboren in Lausanne. Ballettausbildung u.a. Royal Ballet School/London und Akademie der John Cranko Schule/Stuttgart. 1976-83 Mitglied des Stuttgarter Balletts. Seit 1978 eigene Choreographien, u.a. in Basel, Stuttgart, Washington Ballett/USA und im Rahmen des Maggio Musicale. 1983 „Nachwuchs-Choreograph Deutschlands“. Neben Opern- und Musicalinszenierungen führte Pierre Wyss auch Regie bei Events der Industrie, des Sports und der Politik. 1988-2003 in Folge Ballettdirektor und Chefchoreograph am Ulmer Theater, am Staatstheater Wiesbaden, am Staatstheater Braunschweig und am Staatstheater Karlsruhe. Seither freischaffend; am TLT inszenierte er Evita, Jesus Christ Superstar, Cavalleria/Pagliacci und La Bohème. [© Tiroler Landestheater]

www.landestheater.at

Lustspiele – Das Musical

Buch, Musik:
Sebastian W. Wagner
Uraufführung: 23. September 2011 (Mainz, Showbühne Mainz)

Zur Inszenierung der Showbühne Mainz:

Premiere:
23. September 11 (Uraufführung)

Regie: Sebastian W. Wagner
Choreographie: Meike Jeismann
Produzent: Showbühne Mainz
 
Mit: Mechtild Teschemacher, Julia Heiser, Jasmin Schleiffer, Isabel Jasse, L.K. von Volkamer, Sebastian W. Wagner
Ensemble / Chor: Kira Löw, Melissa Baust, Daniel Zirke

Die Band:
Drums:
Bernd Fachinger
Alt-Sax: Dirk Schneider
Gitarre: Florian Link
Bass: Hans-Peter Zirfas
Klavier / Keyboard: Sebastian W. Wagner

Donnerstagabend. Der wohlverdiente Cocktail nach der Chorprobe vereint vier Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Und trotzdem verbindet die laszive Karrierefrau, die romantische Studentin, den eingefleischten Single und die treuliebende Ehefrau ein Gesprächsthema mit einem gemeinsamen Nenner: MÄNNER! Übermütig und angeheitert durch besagte Cocktails schließen die vier Frauen eine Wette in puncto Männer ab, die das Schicksal jeder einzelnen gehörig auf den Kopf stellen wird. Ob auf komisch-amüsante oder nachdenklich bis tragische Weise überschlagen sich nun die Ereignisse und werden Sie in ihren Bann ziehen.
Als besonderes Highlight und absolutes Novum im Bereich Musical bestimmen SIE das Ende der Geschichte. Sagen Sie uns, welchen Schluss Sie sehen möchten, denn Sie bestimmen die Auflösung.
Es erwartet Sie bei Lustspiele – Das Musical eine deutsche Uraufführung, die Sie mit einer kraftvollen bis lyrischen Liveband auf eine leidenschaftliche Achterbahnfahrt mitnimmt. Erleben Sie, wie aus einem harmlosen Scherz im Hier und Jetzt eine bewegende und mitreißende Geschichte wird. [© Showbühne Mainz]

Lustspiele - Das Musical wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz, durch die freundliche Unterstützung der Landeshauptstadt Mainz und die langjährige Unterstützung der Sparkasse Mainz.

www.showbuehne-mainz.de

nach oben