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Musical Stückeinfos: K

Kat and the Kings

Musik & Texte:
David Kramer und Taliep Petersen

Zur Produktion des English Theatre Frankfurt:

2. Spielzeit:
14. Mai – 16. Juli 04


Die Besetzung:

Kat Diamond:
Danny Butler
Junger Kat Diamond: Emraan Adams
Bingo: Loukmaan Adams
Magoo: Elton Landrew
Lucy Dixon: Abigail Petersen
Ballie: Munthir Dullisear

Das Creativ-Team:

Regie:
David Kramer
Musikalische Leitung: Taliep Petersen
Choreographie: Loukmaan Adams & Jody Abrahams
Bühnenbild: Saul Radomsky
Licht: Gavin Norris
Ton: KahyaEngler

Auszeichnung: Olivier Award (London, 1999)

Die Ovationen im Stehen konnten kaum darüber hinwegtrügen, daß die Zuschauer im Finale am liebsten die Bühne gestürmt hätten, um mitzutanzen, so unmittelbar übertrug sich die Vitalität der professionellen Energiebündel, so schnell gingen die Rhythmen von Elvis Presley, Bill Hailey und Fats Domino noch immer in die Beine. – Frankfurter Allgemeine Zeitung

 
www.english-theatre.org


Inhalt:

Während der Schuhputzer Kat Diamond genüßlich eine Zigarette raucht, erinnert er sich an seine Vergangenheit. Hinter ihm tauchen vier Teenager in typischer fünfziger Jahre Kleidung, die anfangen zu singen. Kat stellt sein junges Selbst sowie die Jugendfreunde Ballie, Magoo und Bingo vor.

Die Jungs sind verrückt nach singen und träumen von einer Boyband. Einen Namen finden sie schnell: Die Cavalla Könige. Mit dem Erscheinen von Magoo´s Schwester Lucy Dixon wird der Traum Realität. Lucy unterrichtet sie und nach dem ersten Vorsingen startet ihre Boybandkarriere.

Doch trotz dem Erfolg werden Sie von der Apartheid-Politik eingeholt und das Privatleben sorgt zusätzlich für Probleme. Die Gruppe löst sich auf.

Trotz aller Ernsthaftigkeit, die diesem Stück zugrunde liegt, wird die Geschichte amüsant, unterhaltsam und mit großer Freude erzählt.
Am Ende rockt und klatscht meist das ganze Publikum fröhlich mit.

Die Lieder

1. Akt:
Memory
Lucky Day
American Thing
Mavis
Boetie Guitar
Cavalla Kings
If Your Shoes Don´t Shine
Dress To Kill
The Tefelberg Hotel
Lonely Girl
Josephine
Wild Time

2. Akt:
Happy To Be Nineteen
Lonely Girl (reprise)
All Rock & Roll Needs To Be
Only If You Have A Dream
The Last Thing You Need
Stupid Boy
The Claridges Hotel Medley
Cavalla Kings/The Singing Sensation/The Bell Hop/Blind Date/Lonely Girl/The Invisible Dog/Hey Baby/Cavalla Kings
The Skeleton Dance
Lagunya
Lucky Day (reprise)


Kein Pardon – Das Musical
Hape Kerkeling

Präsentiert von Mehr! Entertainment

Buch und Liedtexte: Thomas Hermanns
Musik: Achim Hagemann
Nach einem Originaldrehbuch von: Hape Kerkeling, Achim Hagemann und Angelo Colagrossi
Weitere Songs: Thomas Zaufke, Heribert Feckler
Arrangements, Instrumentation: Heribert Feckler
Uraufführung: 12. November 2011 (Düsseldorf, Capitol Theater)

Zur Inszenierung im Düsseldorfer Capitol Theater:

Premiere:
12. November 11

Regie: Alex Balga
Musikalische Leitung: Heribert Feckler
Resident Director: Michelle Escaño
Choreographie: Natalie Holtom
Bühnenbild: Hans Peter Kudlich
Lichtdesign: Andrew Voller
Sounddesign: Riccardo van Krugten
Videodesign: Uwe Hesse
Kostüme: Mario Reichlin
Maske: Sarah Kleindienst

Besetzung:
Peter Schlönzke: Enrico de Pieri
Hilde Schlönzke: Iris Schumacher
Opa Schlönzke: Wolfgang Treppe
Oma Schlönzke: Verena Plangger
Tante Irmgard/Comedian: Heike Schmitz
Ulla: Roberta Valentini
Heinz Wäscher: Dirk Bach
Bertram: Reinhard Brussmann
Doris: Susanna Panzner
Walter: Tobias Bode
Karin: Claudia Hauf
Hardy Loppmann: Julian Button

Ensemble:
Kim-D.Tomaszewski, Esther Mink, Maria Einfeldt, Luise Helbig, Julia Waldmeyer, Julia Lißel
Thomas Hohler, Arne David, Luciano Mercoli (Ass. Dance Captain), Wolfgang Schwingler, Richard Patrocinio, Benjamin Sommerfeld

Swings: Tom Dewulf, Björn Klein, Anke Merz, Janine Buck (Dance Captain)   Walk-In Petra Welteroth, H.P. Lengkeit, Gerhard Fehn

Kein Pardon
Capitol Theater Düsseldorf
Heinz-Waescher-und-Familie-Schloenzke
Foto: Jens Hauer © Mehr Entertainment GmbH

Es darf herzhaft gelacht werden: Die Film-Kultkomödie Kein Pardon von und mit Schauspieler, Komiker und Buchautor Hape Kerkeling kommt jetzt als Musical von Comedian Thomas Hermanns auf die Bühne. Das Motto: Jeder Mensch hat einen Traum. Wehe nur, wenn der sich erfüllt. Denn dann kennt das Schicksal kein Pardon! Diese Erfahrung macht auch der liebenswert-unbeholfene Peter Schlönzke – von Beruf Sohn, Enkel und Schnittchen-Auslieferer – der von heute auf morgen berühmt wird und dessen unterhaltsame Geschichte den Saal des Düsseldorfer Capitol Theaters ab November jeden Abend zum Beben bringen wird.

Das Buch der Musicalversion basiert auf dem gleichnamigen Film, in dem Hape Kerkeling 1993 das Kinopublikum als Peter Schlönzke zum Lachen brachte. Es stammt aus der Feder von Meister-Comedian Thomas Hermanns, der gemeinsam mit Hape Kerkeling die Idee zur Inszenierung entwickelte. Die beiden Comedy-Stars hatten bereits seit langer Zeit eine Zusammenarbeit im Sinn und setzen ihren Wunsch nun endlich mit Kein Pardon – Das Musical in die Tat um. „Die Musik hat größtenteils Achim Hagemann für uns komponiert, der solch bekannte Lieder wie „Witzigkeit kennt keine Grenzen“ und „Hurz“ erschaffen hat. Und Dirk Bach wird in einer der Hauptrollen zu sehen sein,“ berichten Hape Kerkeling und Thomas Hermanns begeistert. Regie führt der Österreicher Alex Balga, der schon das Tanzmusical „Miami Nights“ für das Capitol Theater inszenierte.

Mit dieser hochkarätigen Kombination kann sich das Publikum auf unzählige Gags und großartige Unterhaltung einstellen. Produzent und Geschäftsführer der Theater -Unternehmensgruppe „Mehr! Entertainment“, Maik Klokow, freut sich schon auf das neue Projekt: „Wir sind stolz, unserem Publikum bald dieses amüsante Musical als Welturaufführung im Düsseldorfer Capitol Theater präsentieren zu können. Für die Musical-Inszenierung konnten wir jetzt schon Comedian und Schauspieler Dirk Bach gewinnen: In den Neunzigern hatte er bereits im Kinofilm mitgewirkt und wird im Musical nun die Rolle des cholerischen Moderators Heinz Wäscher übernehmen. Dass es lustig wird, ist also garantiert!“ 

Bereits 1993 begeisterte der Film „Kein Pardon“ (Drehbuch: Angelo Colagrossi, Achim Hagemann und Hape Kerkeling) die Kinobesucher. Nun ist die Satire, die das Showbusiness gekonnt auf den Arm nimmt, erstmalig auf der Bühne zu erleben. Gute Laune und Lachanfälle erwarten das Publikum, wenn der tollpatschige Peter Schlönzke Höhen und Tiefen einer TV-Karriere durchläuft und so manches Hindernis überwinden muss.

Und das ist die Geschichte: Peter Schlönzke lebt mit seiner energischen Mutter, der weinerlichen Oma und dem grantigen Opa im Ruhrgebiet, wo die Familie einen Schnittchen -Lieferservice betreibt. Peter, der den größten Teil seiner Kindheit vor dem Fernseher verbracht hat – vor allem mit seiner Lieblingssendung „Witzigkeit kennt keine Grenzen“ und deren Moderator Heinz Wäscher – wird von seiner Familie überredet, an einem Talentwettbewerb der Show teilzunehmen. Doch sein Auftritt wird zum Desaster – statt einer TV-Rolle erhält er einen Job als Kabelträger. Schnell bekommt Peter jedoch die Möglichkeit zum Aufstieg: Über die Rolle des „Lustigen Glückshasen“ wird er entdeckt und übernimmt die Moderation der Sendung. In kürzester Zeit entwickelt er die gleichen Starallüren wie sein Vorgänger und Idol Heinz Wäscher und schikaniert seine Mitmenschen. Und so nehmen die Ereignisse ihren Lauf – bis die Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt ...   

Jeder Mensch hat einen Traum. Wehe nur, wenn der sich erfüllt. Denn dann kennt das Schicksal kein Pardon!

Kein Pardon – eine gnadenlos humoristische Satire über den ganz normalen TV-Wahnsinn!             [© Mehr! Entertainment)

Spielzeit: Ab dem 29. Oktober 2011 im Capitol Theater Düsseldorf. Premierentermin: 12. November 2011
Vorstellungen: Di + Mi 18.30 Uhr, Do + Fr 19.30 Uhr, Sa 15 + 19.30 Uhr, So 14 + 18.30 Uhr
Preise: 24,90 bis 79,90 € (zzgl. Vorverkaufsgebühr und 2 € Systemgebühr pro Ticket)
KARTEN und Informationen: Tickethotline 0211 - 73 44 0 oder 01805-2001 (0,14 Euro/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 Euro/Min) und www.kartenkaufen.de oder in allen bekannten Vorverkaufsstellen und Reisebüros

www.kein-pardon.com

Kiss Me, Kate

Musik & Songtexte:
Cole Porter
Buch: Samuel und Bella Spewack
basierend auf Shakespeare´s “Der Widerspenstigen Zähmung”
Deutsch: Günter Neumann (“Küss mich Käthchen”)

Uraufführung: 30. Dezember 1948 New York (New Century Theater)
Deutschsprachige Erstaufführung: 19. November 1955 Frankfurt/Main (Städtische Bühnen)

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:

Premiere:
11. Oktober 09

Musikalische Leitung: Wolfgang Wengenroth
Inszenierung: Iris Gerath-Prein
Choreografie: Andrea Heil
Bühne und Kostüme: Florian Etti
Choreinstudierung: Christof Hilmer
Dramaturgie: Bodo Busse

Besetzung:
Lilly Vanessi/Katharina: Annette Luig
Fred Graham/Petruchio: Dirk Schäfer
Louise Lane/Bianca: Nina Vlaovic
Harry Trevor/Baptista: Wolfgang Vater
Terrie, Gaderobiere: Rosemarie Schubert
Erster Mann: Eric Biegel
Zweiter Mann: Klaus Krückemeyer
Bill Calhoun/Luccentio: Brett Carter/Rainer Maaß
Hortensio: Christopher Busietta
Gremio: Rainer Maaß/Christian Burkhardt
Harrison Howell: Axel Wagner
Raphi, Inspizientin: Simone Brähler
Tom, der Pförtner: Thomas Braun

Orchester, Chor, Statisterie, Extraballett des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Besprechung auf kulturfreak.de

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Kiss Me, Kate
Staatstheater Wiesbaden
Katharina (Annette Luig), Petruchio (Dirk Schäfer) und Ensemble
Foto: Staatstheater Wiesbaden

Mit Evergreens wie „Schlag nach bei Shakespeare“ und „Wunderbar!“ kommt des „Broadways liebstes Kind“ endlich mal wieder auf die Bühne des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden: das Erfolgsmusical „Kiss Me, Kate“ von Cole Porter.
In der Tat steht, steht bei Shakespeare was drin: über Irrungen und Wirrungen von Liebe und Eifersucht der wahren menschlichen Komödie, die sich manchmal auf und manchmal ebenso hinter der Bühne ereignet wird da erzählt. Und gerade dieses Durch- und Miteinander von Theater und Leben, das den Geist der Shakespear’schen Theaters ausmacht, ist in Porters und Spewacks Musical „Kiss Me, Kate“ zum dramaturgischen Prinzip erhoben. Hinter der Bühne eines kleinen Provinztheaters streiten und lieben sich Lilli Vanessi, die Diva der Truppe, und ihr Ex-Ehemann Fred Graham, zugleich Hauptdarsteller und Produzent. Zunächst geht es um Rollen, die man auf der Bühne spielen oder nicht spielen will, dann aber vor allem um Liebe, denn obwohl schon lange glücklich geschieden, lieben sich die beiden heimlich doch immer noch. Umso deftiger ist der Streit, denn sie als Schauspieler der Hauptrollen von Kate und Petruchio auch auf der Bühne in einer Version von Shakespeare’es Tragödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ austragen. Wie das Leben und der Zufall so spielen: in Shakespeares Komödie geht es auch um den Dauerkrach eines Liebes- und späteren Ehepaares. Kate gibt sich widerspenstig, unangepasst und kratzbürstig, während sich Petruchio in der Rolle des Machos versucht, herrisch und männlich unwiderstehlich. Doch leider unterliegen beide im Geschlechterkrieg ihren wahren Gefühlen. Lilli und Fred können ihre Rollen ebenso mit wahrem Leben erfüllen wie sie umgekehrt ihren Bühnenkrieg heiter-lustvoll im wahren Leben fortsetzen. Fred liebäugelt mit der schauspielerisch minder begabten, aber dennoch hochtalentierten Blondine Lois Lane, während Lilli ihr neues Lebensglück bei dem Militärgeneral Harrison Howell zu finden hofft. Die ewigen Eifersüchteleien sind den beiden vielleicht ein wahres Vergnügen, denn anderen Theaterangestellten aber eher peinlich. Zu allem Überfluss hat Fred auch noch Probleme mit zwei Kleinganoven, die angebliche Spielschulden bei Fred einlösen wollen, was ihm aber nur entgegen kommt, um Lilli als Hauptdarstellerin bei der Stange zu halten: das Stück „Der Widerspenstigen Zähmung“ muss der Kasseneinnahmen wegen ein Erfolg werden und dieser ist nur mit Lilli denkbar – auf den Brettern, die die Welt bedeuten und im wahren Leben.

Das amerikanische Broadway-Musical hat mit der Uraufführung von „Kiss Me, Kate“ am 30. Dezember 1948 nach Erfolgsstücken wie „Show Boat“ (1927) von Jerome Kern und „Oklahoma!“ (1943) von Richard Rogers und Oscar Hammerstein einen ersten Höhepunkt der Gattungsgeschichte erlebt. Die Verwendung literarischer Vorlagen für das Musical war ebenso eine Erfolgsgarantie wie die vom Jazz und Swing beeinflusste Musik. Bella und Samuel Spewack traten mit der Idee an Porter heran, Shakespeares Komödie „The Taming of the Shrew“ („Der Widerspenstigen Zähmung“) zu einer „musical comedy“ umzuformen und mit dem Alltag eines gewöhnlichen amerikanischen Broadway-Theaters zu verknüpfen, wo handfeste Streitereien und Eifersüchteleien unter den Künstlern ebenso auf der Tagesordnung stehen wie Korruption und Kleinkriminalität. Diese kunstvolle Verknüpfung von realistischem Theatermilieu und ästhetischer Illusionswelt des Shakespeare-Theaters öffnet ein komplexes thematisches Spektrum in der Wechselbeziehung zwischen Wirklichkeit und Kunst. So wird die Idee der Verwandlung auf verschiedenen Ebenen durchgespielt und führt schließlich in der Verknüpfung aller Handlungsfäden zum glücklichen Ausgang der Liebesgeschichte hinter und auf der Bühne. Die Illusionswelt der Bühne erscheint durch den Einbau der Ganovengeschichte als ebenso zerbrechlich wie die Gefühlswelt der Protagonisten, worin einmal gewählte Rollen und Masken bald fallen, wenn die Wahrheit des Lebens zutage tritt. Während Lilli/Katharina bei einer Szene der Bühnenkomödie noch Teile ihres vorgeschriebenen Shakespeare-Textes spricht, droht sie völlig aus der Rolle zu fallen, weil sie in einem Blumenstrauß leider nicht die Requisiten des Theaters entdeckt sondern einen Liebesbrief von Fred an Lois. Der unglückliche Zufall fügt die Geschicke geschickt zum glücklichen Ende.

„Kiss Me, Kate“ knüpft einerseits an Bühnenwerke an, die das Theater selber zum Thema machen, etwa wie Mozarts „Der Schauspieldirektor“, Lortzings „Die Opernprobe“, Donizettis „Viva la Mamma!“ und auch „Ariadne auf Naxos“ von Strauss/Hofmannsthal, ist aber andererseits ein amerikanisches Tanzmusical par excellence. Schwungvolle Tanznummern zwischen Foxtrott, Walzer und Swing, ironische Couplets wie „Bloß kein Mann!“, liedhafte Balladen wie „Seltsam“ und pfiffige Ensemblenummern wie „Schlag nach bei Shakespeare!“ und „Es ist viel zu heiß!“ exponieren eine musikalische Bandbreite, die voller szenischer Schwungkraft und Emotionalität sind. „Kiss Me, Kate“ gewann 1949 fünf „Tony Awards“ und war auch in den Jahren danach das erfolgreichste und meist gespielte Musical am Broadway. 1953 wurde es von George Sidney verfilmt und eroberte in der deutschen Übersetzung des Berliner Kabarettisten Günter Neumann in den 50er Jahren die deutschen Theaterbühnen. Der amerikanische Arrangeur Don Sebesky hat für eine New Yorker Neuproduktion 1999 die Partitur von Cole Porter neu eingerichtet, den Jazz- und Big-Band-Sound verstärkt und auch die Gesangsnummern neu instrumentiert. Diese Version hatte 2008 als deutsche Erstaufführung einen Sensationserfolg an der Komischen Oper Berlin und wird nun auch am Hessischen Staatstheater Wiesbaden gespielt.

Nach dem großen Erfolg von „My Fair Lady“ inszeniert Iris Gerath-Prein nun auch diesen Klassiker des amerikanischen Broadway-Musicals. Die Berliner Choreografin Andrea Heil erarbeitet die Tanzeinlagen mit einer kleinen Kompanie von Musical-Tänzern. Wie schon bei „My Fair Lady“ werden die beiden Hauptrollen von Annette Luig (Lilli Vanessi/ Katharina) und Dirk Schäfer (Fred Graham/Petrucchio) verkörpert. Die musikalische Leitung übernimmt Wolfgang Wengenroth, der seit dieser Spielzeit als 2. Kapellmeister am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert ist.


Dirk Schäfer (Fred Graham/Petruchio) studierte Schauspiel an der Hochschule „Mozarteum“ Salzburg. Nach einem Aufenthalt in Japan arbeitete er als Schauspieler und Sänger u.a. am Thalia Theater Hamburg, Staatstheater Oldenburg, den Bühnen Kiel, Hamburger Kammerspielen und dem Staatstheater Cottbus. Gastspiele führten ihn u.a. nach Lübeck, Braunschweig, zum Festival „Gewaltig Leise“ im Rahmen der Kieler Woche, an die Hamburger Kammerspiele und nach Nürnberg. Er hat außerdem in Film- und Fernsehproduktionen u.a. von ZDF, ARD und SAT 1 mitgewirkt. Dirk Schäfer war im Theater in Rollen wie Jason („Medea“), Zahnarzt („Kleiner Horrorladen“), Karl Moor („Die Räuber“) oder Frank`N`Furter („Rocky Horror Show“) zu sehen. An den Bühnen Kiel initiierte er den Jacques Brel – Abend „Doch davon nicht genug“, mit dem er erfolgreich gemeinsam mit seinem Ensemble „Trio Total“ gastierte und mittlerweile schon verschiedene andere Programme herausbrachte, u.a. zuletzt „Tango und Piaf“ und „Phantastisches von Gogol“. Mit seinem Brel-Soloabend „Doch davon nicht genug“ gastierte Dirk Schäfer auch im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

Der Pianist und Dirigent
Wolfgang Wengenroth wurde in Bonn geboren. Er studierte Klavier und Dirigieren an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz (u.a. bei Wolfgang Bozic). Er dirigierte u.a. das RSO Frankfurt, die Radio-Philharmonie Hannover und die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford. Als Pianist gastierte er u.a. hinaus beim Steirischen Herbst, bei Wien Modern und den Dresdner Tagen für Zeitgenössische Musik. 2001 führte er in mehreren Städten das komplette Klavierwerk Arnold Schönbergs auf. Nach einem mehrjährigen Engagement an der Komischen Oper Berlin ist Wolfgang Wengenroth seit 2007 als Kapellmeister am „Theater für Niedersachsen Hildesheim-Hannover“ engagiert. Hier dirigierte er neben Reprisen u.a. von „Rigoletto“, „Der Freischütz“ und „Carmen“ die Neueinstudierung von Humperdincks „Hänsel und Gretel“ sowie die Neuproduktionen von Otto Nicolais Oper "Die lustigen Weiber von Windsor" und Franz Lehárs Romantische Operette "Das Land des Lächelns". Daneben ist Wengenroth Conductor in Residence der Neuen Philharmonie Frankfurt und unterrichtet an der Musikhochschule in Hannover.

Andrea Heil (Choreographie) beendete ihre Karriere als Tänzerin mit der Musicalproduktion „Chicago“ am Theater des Westens. Sie ist Absolventin des Diplom-Studiengangs Choreographie bei Prof. Dietmar Seyffert an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Als Choreographin arbeitete sie u. a. für „Der Entertainer“ (Schauspiel von John Osborne am Meininger Theater), „Die 7 verflixten Ehen“ für das Theater des Westens, „Final Call Back“ und „group“ – zwei Absolventenprojekte des Studiengangs Musical/Show der Universität der Künste in Berlin, Eduard Künnekes Wahlkampf-Operette „Herz über Bord“, für Kofi Yakpos und Rainer Killius’ „RAPsodie Schichtwechsel“ an der Neuköllner Oper. Gemeinsam mit Regisseurin Heidi Mottl erarbeitete sie die Inszenierungen von „Die Flut“ von Boris Blacher und unter der musikalischen Leitung von Jing Wang die szenische Erstaufführung der Funkoper „Malpopita“ von Walter Goehrs. Des weiteren schuf sie Choreographien für die Musicals „Das Geheimnis der Mona Lisa“ und „Cabaret“. Andrea Heil unterrichtet seit 1994 an der Universität der Künste in Berlin im Studiengang Musical/Show. Sie schuf die Choreographie für die Ostseefestspiel -Produktion „West Side Story“ auf der Seebühne Stralsund und hat für FriedrichstadtPalast Berlin choreographiert. [© Staatstheater Wiesbaden]

Opernforum zu „Kiss Me, Kate“: Sonntag, 4. Oktober 2009, 11.00 Uhr, Foyer
Wie verirrt sich Shakespeare ins Musical? Wie setzt man Kunst und Wirklichkeit zusammen? Worin unterscheidet sich die Arbeitsweise im Musical von Oper und Operette?
Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt dieser Einführungsmatinée. Mitglieder des Produktionsteams und des Ensembles geben einen Einblick in die Werkstatt ‚Musical’.
Moderation: Bodo Busse.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Freunde des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden e.V.

www.staatstheater-wiesbaden.de

Zur Inszenierung der Frankfurter Komödie:

“Kiss me, Kate” wurde vom 24. Januar bis 14. April 2002 in der Komödie Frankfurt gespielt:

Regie: Claus Helmer
Choreographie: Hardy Rudolz
Bühne: Klaus-Ulrich Jacob
Kostüme: Monika Seidl

Mit: Petra Constanza, Hardy Rudolz, Joanne Bell, Christine Richter, Alex Friese, Joseph Saxinger, Hans Zürn, Robert Lenkey, u.a.

Erfrischend, spritzig, farbenfroh und ohne verkrampften Bombast: Hardys neuer Coup

Und das Kät(h)chen knutscht schon wieder – oder immer noch. Das tut es seit 54 Jahren mehr oder weniger pausenlos. Cole Porters Kabinettstückchen ist nicht tot zu kriegen . “Kiss me, Kate!”, dieser unsterbliche, vergnügliche Klassiker, begeistert das Publikum seit seiner Uraufführung anno 1948 am New Yorker Broadway rund um den Globus und wurde in 18 verschiedenen Sprachen aufgeführt. Keiner Mensch weiß, wie oft die widerspenstige Lady seitdem gezähmt wurde und ziemlich heftige Klapse auf den Allerwertesten kassierte. Es hat unzählige und zum Teil sehr differenzierte Inszenierungen davon gegeben. Die Frankfurter Komödie hat diese ellenlange Liste jetzt um eine äußerst reizvolle und charmante Variante bereichert.

Am Donnerstag dem 24. Januar 2002 ging in dem kleinen, intimen Theater in der Neuen Mainzer Straße die Premiere über die Bühne. Professor Claus Helmer, Direktor des Hauses und Regisseur in Personalunion, hat das Stück auf seine wesentlichen Elemente reduziert und von allem verkrampftem Bombast befreit, wie er leider viel zu oft auf und von kleineren Bühnen gepflegt wird, was dann aber meist eher peinlich und wie gewollt und nicht gekonnt wirkt. Eine abgespeckte Light-Version heraus kam dabei trotzdem nicht. Im Gegenteil: Die Produktion geriet hochgradig dicht und intensiv, lustig und unterhaltsam, wie es einer Musical-Comedy geziemt, und wird von einer scheinbar spielenden Leichtigkeit getragen.

Nachgerade minimalistisch fiel die “Orchestrierung” aus. Zwei Pianist(inn)en, Ulrich Jokiel und Mitzi McManus, das war’s schon. In keinem Augenblick der mit Pause nahezu dreistündigen Aufführung vermisst das Publikum ein großes Ensemble im Orchestergraben. Es würde in diesem Rahmen und an diesem Ort sowieso auch nur störend wirken. Nein, die Hits Cole Porters – kaum ein anderes Musical ist mit so vielen, längst zu Evergreens avancierten Ohrwürmern garniert wie die küssende Kät(h)e – entfalten gerade in dieser sparsamen Instrumentierung ihren volle und spritzige Beschwingtheit. Und die Akteure singen ohne Mikro – “unplugged” sozusagen. Dadurch wird der erfrischende Eindruck dieses gelungenen Gesamtkunstwerkes noch verstärkt.

Nun darf sich eigentlich jeder Intendant, der “Kiss me, Kate” auf den Spielplan setzt, auf der sicheren Seite wähnen. Das ist nun mal ein Selbstläufer. Magnetwirkung und Schubkraft entfalten in Frankfurt zusätzlich noch die prominenten Namen auf der Besetzungsliste, die der “Komödie” bis zum 14. April volle Säle garantieren dürften: “Alt” -Meister Hardy Rudolz, hierzulande, wenn man so will, ein bzw. d e r Musical-Star der ersten Stunde, die begnadete Petra Constanza und das stimmliche Multi-Talent Joanne Bell. Sie sind eingebunden und integriert in ein durch und durch spielfreudiges und hoch ambitioniertes Ensemble.

Vor allem Hardy Rudolz ist die zentrale, alles beherrschende Figur auf den Brettern – und das nicht nur, weil er hier als Fred Graham/Petruchio neben seiner langjährigen Freundin Petra Constanza (Lilli Vanessi/Katharina) den Status des Hauptprotagonisten genießt und diesen in der von ihm gewohnten Exzessivität ausfüllt. Der Mann hat nun mal eine unnachahmliche Bühnenpräsenz, die ihn selbst in der winzigsten Nebenrolle noch zum zentralen Akteur machen würde, der ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich zieht. Sonst eher auf tragische, traurig-düstere, und ambivalente Charaktere fixiert, darf und kann der Künstler hier sein bis dato sorgsam verborgenes komödiantisches Talent voll ausleben und -spielen. Und er tut das mit Esprit, Verve und Hingabe.

Obwohl am Premierenabend leicht erkältet– was aber kaum jemand merkte – agierte dieser herausragende Darsteller mit Power, vollem Stimm- und Körpereinsatz. Ganz “nebenbei” zeichnete Hardy auch noch für die mit viel Pepp, Akrobatik, Witz und Eleganz garnierte Choreografie verantwortlich – und selbige zählt unbestritten zu den eigentlichen Stärken der Inszenierung.

Die Kostüme (Monika Seidl) sind opulent, farbenfroh und humorig-abgedreht), das Bühnenbild (Klaus Ulrich Jacob) phantasievoll, wandelbar und von raffinierten, kurzweilig -überraschendem Einfallsreichtum. Und dass sich die beiden, im ungestümen Applaus sonnenden Ganoven (Robert Lenkey und Hans Zürn) nach ihrem Showstopper “Schlag’ nach bei Shakespeare” erst durch Schüsse aus der Wasserpistole, abgefeuert von den beiden Pianisten, von der Bühne vertreiben lassen, ist ein origineller, feucht-fröhlicher Abgang. Mag man andererseits durchaus über die ins Dekolleté walzerseliger Damen gesteckte Würste streiten.   Q. & ©: Jürgen Heimann

Kristina

Music:
Benny Andersson
Text: Björn Ulvaeus (nach den vier Erzählungen 'Utvandrarna' ('The Emigrants') von Vilhelm Moberg)

Uraufführung: 7. Oktober 1995 (Malmö, Oper
Malmö)
Regie: Lars Rudolfsson
Orchestrations & Arrangements: Anders Eljas

In den Hauptrollen bei der Uraufführung:

Kristina:
Helen Sjöholm
Karl Oskar: Anders Ekborg
Ulrika: Åsa Bergh
Robert: Peter Jöback
Marianne Mörck: Fina-Kajsa

Zur CD “Kristina at Carnegie Hall”:

Live aufgenommen am 23. und 24. Oktober 2009 in der New Yorker Carnegie Hall

Musikalische Leitung: Paul Gemignani

Besetzung:

Kristina:
Helen Sjöholm
Karl Oskar: Russell Watson
Ulrika: Louise Pitre
Robert: Kevin Odekirkk
Daniel: David Hess
Brusander: Robert Ousley
Arvid: Greg Stone
Fina-Kajsa: Joy Hermalyn
Jackson: Walter Charles
Nojd: Raymond Jaramillo McLeod
Elin: Jessica Vosk
Children: Claire Tendl, Madelene Rose Ye, Josh Caggiano

Ensemble: Derin Altay, Jane Brockman, Walter Charles, Rebecca Eichenberger, Osborn Focht, Liz Griffith, Blythe Guda, Joy Hermalyn, David Hess, Michael James Leslie, Tdoyle Leverett, Rob Lorey, Frank Mastrone, Raymond Jaramillo McLeod, Linda Mugleston, Jan Neuberger, RobertOusley, Sal Sabela, Wayne Schroder, Greg Stone, Jessica Vosk, Kathy Yoytko, John Wasiniak

American Theatre Orchestra

Besprechung auf kulturfreak.de

Kristina At Carnegie Hall Bild 02 2010 - CMS Source_m©Universal Music 2010
Kristina - At Carnegie Hall
Benny Andersson und Björn Ulvaeus (Oktober 2009)
© Universal Music 2010

Songliste:

CD 1:
01) Overture
02) Path Of Leaves And Needles
03) Where You Go I Go With You
04) Stone Kingdom
05) Down To The Sea
06) A Bad Harvest
07) No!
08) He's Our Pilot
09) Never
10) Golden Wheat Fields
11) All Who Are Grieving
12) We Open Up The Gateways
13) Peasants At Sea
14) Lice
15) In The Dead Of Darkness
16) A Sunday In Battery Park
17) Home
18) American Man
19) Dreams Of Gold
20) Summer Rose

CD2:
01) Emperors And Kings
02) Twilight Images Calling
03) Queen Of The Prairie
04) Wild Grass
05) Gold Can Turn To Sand
06) Wildcat Money
07) To The Sea
08) Miracle Of God
09) Down To The Waterside
10) Miscarriage
11) You Have To Be There
12) Here I Am Again
13) With Child Again
14) Rising From Myth And Legend
15) I'll Be Waiting There

Kuss der Spinnenfrau (engl. Originaltitel: “Kiss of the Spider Woman”)

Musik:
John Kander
Liedtexte: Fred Ebb
Buch: Terrence McNally, nach dem Roman von Manuel Puig
Deutsche Übersetzung: Michael Kunze
Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Uraufführung: 20. Oktober 1992 (London, Shaftesbury Theatre)
Broadway-Premiere: 3. Mai 1993 (
Broadhurst Theatre, 922 Vorstellungen; sieben TONY-Awards, u.a. für das beste Musical und die beste Partitur)
Deutschsprachige Erstaufführung: 28. November 1993 (Wien, Raimund Theater)

Kuss der Spinnenfrau gilt neben Cabaret und "Chicago" als eine der gelungensten Arbeiten des Erfolgsduos John Kander und Fred Ebb. Die Uraufführungsinszenierung erlebte 922 Vorstellungen, und 1993 erhielt die Broadway-Produktion von Harold Prince sieben Tony Awards, darunter für das beste Musical und die beste Partitur.

In einer nicht näher bezeichneten lateinamerikanischen Diktatur sitzt der tuntige Schaufensterdekorateur Molina wegen Verführung eines Minderjährigen in Haft. Man konfrontiert ihn mit einem neuen Zellengenossen, dem hartgesottenen Widerständler Valentin. Folter und Demütigung bestimmen das Leben im Gefängnis. Molinas Devise zum Überleben lautet, sich eine schöne Scheinwelt herbeizuträumen. Nach anfänglicher Verweigerung lässt Valentin sich darauf ein. Während seine Sehnsucht der Geliebten Marta, der armseligen Kindheit und dem Sieg der Revolution gilt, steigert sich Molina in sentimentale Kinofantasien hinein. In deren Mittelpunkt steht immer die verführerische Diva Aurora, die in ihrer Rolle als Spinnenfrau zugleich auch tödliche Macht verkörpert.

Die Gefängnisaufseher belauern die zunehmende Annäherung Molinas und Valentins. Sie bieten Molina, der um seine kranke Mutter bangt, die vorzeitige Freilassung an, wenn er Valentin die Namen seiner Mitverschworenen entlockt. Valentin wiederum gibt Molinas Liebeswerben nach, um ihn in der Freiheit zu einem Botendienst zu bewegen. Das tragische Ende birgt gleichwohl den Sieg von Liebe, Würde und Fantasie über Verrat und Brutalität.

Das ernste Thema auf der Musicalbühne, seine Darstellung der Gefängnissituation in Kombination mit Showelementen, verfehlt seine Wirkung auf das Publikum nicht, wie die äußerst erfolgreichen Aufführungen der letzten Jahre zeigen. Die Musik wird bestimmt von lateinamerikanischen Rhythmen und konfrontiert den Glamour Molinas filmischer Träume mit der schmerzvollen Vergegenwärtigung von Angst, Gewalt und Liebessehnsucht. ©: Verlag Felix Bloch Erben

Song-Liste:

Prologue
Her Name is Aurora
Over the Wall I
Bluebloods
Dressing Them Up
I Draw the Line
Dear One
Over the Wall II
Where You Are
Marta
I Do Miracles
Gabriel's Letter
My First Woman
Morphine Tango
You Could Never Shame Me
A Visit
Morphine Tango
She's a Woman
Gimmie Love
Russian Movie
Good Times
The Day After That
Mama, It's Me
Anything for Him
Kiss of the Spider Woman
Lucky Molina
Only in the Movies

Zur Inszenierung des Theater Dortmund:

Premiere:
24. Januar 09

Musikalische Leitung: Ralf Lange
Inszenierung: Klaus-Dieter Köhler
Choreografie: Jürgen Heiss
Bühnenbild: Wolf Wanninger
Kostüme: Ruth Groß
Choreinstudierung: Granville Walker
Choreographie: Jürgen Heiss
Dramaturgie: Helene Sommer

Besetzung:
Molina:
Hannes Brock
Valentin: Andreas Wolfram
Aurora, die Spinnenfrau: Gilda Rebello
Molinas Mutter: Margareta Malevska / Johanna Schoppa
Marta: Vera Semieniuk
Gefängnisaufseher: KS Andreas Becker
Gabriel/Amnesty: Stephan Boving
1.Gefangener, Aurelio, ein anderer Gefangener: Bernhard Modes / Christian Pienaar*
2. Gefangener, Emilio: Thomas Günzler / Johannes Knecht*
3. Gefangener, Carlos: Hans Werner Bramer / Carl Kaiser*
4. Gefangener, Raymondo: Gerontij Cernysev / Georg Kirketerp*
5. Gefangener, Hernandez: Henry-Ryall Lankester / Darius Scheliga*
6. Gefangener, Rodriguez: Frederik Bergsma / Edward Steele
7. Gefangener, Fuentes: Michael-Silvan Scheel / Thomas Warschun
8. Gefangener, Paz: Min Lee / Martin Müller-Görgner
Esteban, Gefängniswärter: Simon Karsten
Marcos, Gefängniswärter: Raimund Wissing
Gefangene/Latinos: Ivaldo de Castro, Claudio Gustavo Romero, Maik Heinze, Ivica Novakovic, Alexey Gonzales, Michael Schnizler, Carlos Sampaio, Jason Sherri, Keigo Ueshima

* Doppelbesetzungen in alphabetischer Reihenfolge
Änderungen vorbehalten

Vorstellungen Saison 2008/09:
Januar: 24., 31.,
Februar: 13., 20., 26.,
März: 06., 12., 18., 21., 25.
April: 13., 19., 26.
Juni: 01., 06.

Preise: 17,50 € - 41,80 €
Tickets und Information:  0180 - 5170 517 (EUR 0,12/Min.) oder unter
www.theaterdo.de und in allen bekannten Vorverkaufsstellen und Reisebüros.

Gilda Rebello 5_m

Aurora, die Spinnenfrau wird verkörpert von Gilda Rebello, die die Dortmunder Zuschauer schon aus Astor Piazollas „Maria de Buenos Aires“ und „West Side Story“ kennen. Sie begann ihre künstlerische Laufbahn in Rio de Janeiro, wo sie ihre Ausbildung in Tanz und Theater sowie Gesang in der ehemaligen Schule des Teatro Municipal und Escola de Musica Villa Lobos absolvierte. In Deutschland war sie u. a. vier Jahre am Folkwang Tanzstudio unter der künstlerischen Leitung von Pina Bausch engagiert, in deren Compagnie Tanztheater Wuppertal sie oftmals gastierte.
Als Musicaldarstellerin war sie u. a. in „Miami Nights“ am Ronacher Theater in Wien und am Capitol Theater Düsseldorf zu sehen, wo sie auch in „Cats“ als Booth-Sängerin mitwirkte. 2004 feierte sie große Erfolge als Anita in der „West Side Story“ am Theater Dortmund. Es folgten Auftritte im Musical „Aida“ in Essen, „The Life“ in Gelsenkirchen.
Zuletzt choreographierte sie „Little Shop of Horrors“ im Theater Kassel. Zu ihren Engagements in Europa zählten u. a. die solistische Mitwirkung beim „Jazz Bossa Nova Trio“, bei „Simpty Studios“ und in der Band „Soul United“.
2007 war sie beim Theater Dortmund als Maria in „Maria de Buenos Aires“ von Astor Piazzolla zu sehen. Sie war 2008 u.a. in Deutschland auf Tournee mit verschiedenen Musicals Shows. Ferner gab sie zahlreiche Konzerte mit ihrer eigenen Band mit selbst geschriebenen und komponierten Liedern beim Chill Out with Soul at Nikko in Düsseldorf. Zur Zeit bereitet sie ein Musikproduktion „Marathon Grooves“ unter der Leitung von Schauspieler Dieter Brandecker vor.

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