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Musical, Stückeinfo: H

Hagen von Tronje - ein Nibelungenmusical

Musik:
Joachim Kottmann
Text: Martin Kuchejda

Eine Produktion des Musical-Projekt Oberberg
sponsored by Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt

Uraufführung:
26. Februar 2010 (Gummersbach, Theater der Stadt Gummersbach)
Weitere Aufführungen: Samstag, 27. Februar, Freitag 5. März und Samstag 6. März 2010

Text und Regie: Martin Kuchejda
Komposition und Chorleitung: Joachim Kottmann
Musikalische Leitung: Jürgen Harder
Choreographie: Nelia Nusch
Bühnenbild: Sabine Rautenberg und Lutz Schnitzler
Kostüme: Gabriele Räderscheidt

Besetzung:

Hagen von Tronje, Waffenmeister zu Worms: Phil Phillips
Kriemhild, Schwester des Königs: Juliane Klein
Urd/Erda, weise Norne/Schicksalsgöttin: Ramona Even
Gunther, König zu Worms:Mike Weinerowski
Alberich, Zwergenfürst und Siegfrieds Vasall: Dominik Blumberg
Volker von Alzey, Spielmann: Peter Kröner
Siegfried von Xanten, Prinz vom Niederrhein: Robert Brustmeier
Brunhilde von Isenland, Walküre: Daniela Böse
Ute von Burgund, Mutter des Königs: Beate Düsterhaus
Ensemble: Musical-Projekt Oberberg

Hagen von Tronje - ein Nibelungenmusical

Wer kennt sie nicht, die Geschichten vom Drachentöter Siegfried, der auszog “das Fürchten zu lernen”, vom Zwergenfürst Alberich, der unglücklichen Kriemhild und der unbesiegbaren Brunhilde.

Die Nibelungensage ist DIE Volkssage der Deutschen schlechthin. Joachim Kottmann und Martin Kuchejda haben auf der Grundlage dieses Stoffes ein Musical geschaffen, in dessen Mittelpunkt sie die Figur des Hagen von Tronje stellen. Der wirkte als Berater am Hof des Burgunder Königs Gunther und war der Mörder Siegfrieds. Er ist eine der finsteren Gestalten der deutschen Geschichte.

Doch Hagen von Tronje wird hier neu gesehen und die bekannte Geschichte von einer anderen Seite beleuchtet. Er wird als Mensch gezeichnet, der aus tiefem Verantwortungsbewußtsein handelt. In Kuchejdas und Kottmanns Musical zeigt er menschliche Seiten: Die unverbrüchliche Treue zum König, seine moralische Festigkeit und seine unerfüllte Liebe zu Kriemhild, die ausgerechnet die Frau seines Widersachers Siegfried wird. Der steht seinerseits nicht wie üblich als strahlender Held da, sondern verkörpert den skrupellosen Kriegstreiber, der letztlich Hagen im Kampf unterliegt. Was dem allerdings nicht wirklich hilft: Zwar kann er das Reich retten, doch seine eigenen Sehnsüchte bleiben unerfüllt.

In atmosphärischer Dichte spielt sich vor den Augen des Publikums ein Drama ab, das mit seinen Intrigen, Kämpfen, Hoffnungen und Ansprüchen den Bogen in die Jetztzeit schlägt. So zeigt sich auch das Bühnenbild kühl und abstrakt, im Gegensatz zum Licht und zu den aufwändigen Kostümen, die tief in eine frühe Vergangenheit abtauchen, in der Gestalten wie aus einem Fantasy-Roman die Welt der Menschen zu bestimmen suchen.

Der optische Aufwand findet seine akustische Entsprechung in einem eigens zusammengestellten Orchester, das bewegende Melodien opulent präsentiert. Phil Phillips in der Titelrolle und Juliane Klein als Kriemhild setzen gesangliche Glanzlichter. Gemeinsam mit vielen weiteren Solisten und dem Ensemble des Musical Projekts Oberberg wird die bekannte hohe Qualität erneut auf die Bühne des Gummersbacher Theaters gebracht. Eine weitere Uraufführung in der Musical-Hauptstadt im Bergischen Land!

 
Karten bei GM-Ticket, Tel. 02261/87555, oder online unter:
www.ticketonline.com
Weitere Informationen unter:
www.musical-projekt-oberberg.de

Harry und Sally
(Cuando Harry encontró a Sally)

Musik und Gesangstexte: Joan Vives
Buch und Bearbeitung : Joan Vives, Octavi Egea und Ricard Reguant
nach dem Originaldrehbuch von:Nora Ephron
Mitarbeit Gesangstexte: Josep Galindo und Albert Mas-Griera
Deutsch: Hartmut H. Forche und Anja Hauptmann unter Mitarbeit von Jaime Roman Briones
Uraufführung: 26. Juli 2002 (Santander, Palacio de Festivales de Cantabria)
Deutschsprachige Erstaufführung: 10. Dezember 2004 (Berlin, Cassea GmbH/Hansatheater)

Stückbeschreibung:
Können Männer und Frauen miteinander "nur" befreundet sein? Harry behauptet nein, da bei Mann und Frau immer wieder der Sex dazwischenkommt. Diese These diskutiert er ausgiebig mit Sally, die ihn in ihrem Auto von Chicago nach New York mitnimmt. Sally teilt Harrys Meinung ganz und gar nicht und ist froh, nach 18 Stunden Fahrt diesen Kerl wieder los zu sein.
Doch wie das Leben so spielt: Harry und Sally treffen sich immer wieder. Fünf Jahre nach der Autofahrt sitzen sie im selben Flugzeug, Harry steht kurz vor der Hochzeit und Sally ist frisch verliebt – weitere fünf Jahre später stehen sie sich zufällig in einem Buchladen gegenüber, Sally ist wieder solo und Harry wurde gerade von seiner Frau verlassen. Von da an sehen sie sich regelmäßig und es gilt, Harrys These von der Freundschaft zwischen Mann und Frau im richtigen Leben zu überprüfen. Hatte damals Harry oder Sally Recht?
Rob Reiners Filmkomödie Harry und Sally, die die Beziehungen zwischen den Geschlechtern mit all ihren Facetten und Irrtümern unter die Lupe nimmt, ist inzwischen ein Klassiker geworden. Das spanische Team Joan Vives, Octavi Egea und Ricard Reguant haben in ihrem Musical das Drehbuch von Nora Ephron mit seinen pointierten Dialogen und komischen Situationen adäquat auf die Bühne übertragen. Kleine, witzige Szenen wechseln mit großen Ensemblenummern ab, die Highlights des Films – wie Sallys Bestellchaos im Restaurant oder ihr falscher Orgasmus – fehlen ebenso wenig wie die heiter-nachdenklichen Interviews unterschiedlichster Paare zwischen den Szenen. Joan Vives komponierte dazu eine swingende, jazzige Musik, die durch ihre Leichtigkeit besticht und weder auf romantische Balladen noch auf schmissige Tanzrhythmen verzichtet.

Joan Vives
Joan Vives Sanfeliu wurde am 18. Dezember 1953 in Barcelona geboren. Die ersten musikalischen Schritte als Liedermacher unternahm er bereits im Alter von 14 Jahren. Sein Studium an der "Academia Marshall" in Barcelona umfasste u.a. eine Pianistenausbildung, Harmonielehre, Komposition, Arrangement und Dirigieren.
Nach dem Studium widmete er sich hauptsächlich dem Komponieren. Über zehn Jahre komponierte er zahlreiche Filmmusiken, u.a. für katalanische Komödien. Im Jahre 1976 verfasste er die Musik zu einem Rockmusical, welches auf George Orwells "Farm der Tiere" basierte. Seit 1992 widmet er sich zunehmend der musikalischen Arbeit für das Theater und für die Werbebranche (Werbespots). Joan Vives lebt und arbeitet in Spanien.

Q. & ©: Felix Bloch Erben, Berlin, mit freundlicher Genehmigung

Songliste
der spanischen Harry und Sally CD “Cuando Harry encontro a Sally“

1. Te quiero
2. quien es?, ¿
3. El poster de Nueva York
4. El enselada del Chef
5. No puedes ser amigo de una mujer
6. Nueva York al amanacer
7. Un macho no da para mucho
8. He visto una familia
9. Puedes llegar a coincidir
10. Zapping interior
11. Carpe diem
12. Te llamaré
13. Tus cosas y las mias
14. La pareja ideal
15. Esa mujer
16. Anoche
17. Amarga Navidad
18. Flash Backs
19. Nadie lo hace como tu


Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere:
9. Juni 06

Bad Vilbeler Bearbeitung: Egon Baumgarten
Regie: Egon Baumgarten
Musikalische Leitung: Ralph Abelein
Stellv.
Musikal. Leiter | Korrepetitor: Thomas Lorey
Choreographie: Wara Ponce Cajias
Ausstattung: Pascale Arndtz
Regieassistenz | Abendspielleitung: Hellen Schmitz
Dance Captain: Melanie Haffke | Patricia Klotz
Licht: Jan Langebartels
Toningenieur: Stephan Weber | Horn Veranstaltungstechnik
Maske:
Nadja Werthmann
Schneiderei: Christine Rademacher (Leitung), Mariette Döry | Tina Bürkmayer | Caecilia Nims
Regiehospitanz: Kerstin Reichelt
Werkstatt|Bühnenbildbau|Bühnentechnik: Andreas Abendroth (Leitung) | Günter Kaschner | Carsten Leschke
Mitarbeit: Toni Keller | Jonathan Rosenbauer | Veit Ruthart
Bühnenmaler: Edwin Gut


Darsteller:

Sally: Petra Madita Kübitz
Harry: Matthias Pagani
Jess : Alexandré Pelichet
Maria : Isabel Dörfler
Roger|Barmann| Mr. Zero|Tangotänzer: Torsten Ankert
Nachtklubtänzer: Christian Burkhardt
Barkeeper | Joe: Sven Olaf Denkinger
Kellnerin | Stewardess | X-Mas-Girl: Melanie Haffke
Alice | Tangotänzerin : Saskia Huppert
Amanda|Tangosängerin |X-Mas-Girl: Patricia Klotz
Stewardess | Mädchen in Restaurant: Maren Reimann
Helen Hillson | X-Mas-Girl: Dominika Szymanska-Gremlich


Musiker:

Keyboard:
Ralph Abelein | Thomas Lorey
Guitar: Thomas Dill
Drums: Hermann Kock | Oliver Zapf
Percussions: Christiane Gavazzoni | Ellen Mayer
Bass: Michael Paucker
Reeds: Andreas Pompe


Vorverkauf:

Theaterkasse Zehntscheune
Montag bis Samstag 9–13 h
fon 0 61 01. 55 94 55 | fax 0 61 01. 55 9430
Klaus-Havenstein-Weg 1 | 61118 Bad Vilbel
Burgfestspiele@bad-vilbel.de| www.kultur-bad-vilbel.de .. und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Heimatlos (Frendelaus)

Musik:
Gisle Kverndokk
Libretto: Øystein Wiik (nach dem Familienroman „Sans famille“ von Hector Malot)
Idee: Inger Schjoldager und Øystein Wiik
Deutsch: Verena Reichel

Uraufführung: 4. Oktober 03 (Oslo, Det Norske Teatret)
Deutschsprachige Erstaufführung: 22. Oktober 2005 (Kaiserslautern, Pfalztheater)
Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben, Berlin


Auf Basis von Hector Mallots Jugendbuchklassiker schufen das Autorenteam Øystein Wiik und Gisle Kverndokk ein spannendes und anrührendes Musical für die ganze Familie, das die Presse nach seiner erfolgreichen Uraufführung in Oslo als Meilenstein nicht nur der norwegischen, sondern der europäischen Musical-Entwicklung feierte und das mehrfach mit dem Welterfolg „Les Miserables“ verglichen wurde.

In klaren, knappen Bildern wird die Geschichte des Romans erzählt: Auf dem Landgut der Familie Milligan in England herrscht große Aufregung: Kurz nach dem Tod des Lords ist der Sohn der Familie, selbst noch ein Baby, spurlos verschwunden. Was die suchenden Diener nicht wissen: Der Bruder des Lords hat das Gangsterpärchen Harry und Maggie Driscoll damit beauftragt, das Kind zu beseitigen, damit er an das Erbe der Familie kommt. Doch seine dunklen Pläne gehen nicht auf: Zum einen verstecken die Driscolls den Jungen bei einer Familie in Frankreich, zum anderen ist Lady Milligan von ihrem verstorbenen Mann mit einem zweiten Kind schwanger.

Als Kind einfacher Leute wächst der junge Lord unter dem Namen Remi in ärmlichen Verhältnissen bei Mutter Barberin in Frankreich auf. Erst als deren Mann nach Jahren aus Paris zurückkommt, erfährt er, dass er ein Findelkind ist. Monsieur Barberin verkauft Remi an den Wanderkomödianten Vitalis, der zur eigentlichen Vaterfigur für den Jungen wird. Remi zieht mit Vitalis und dessen Tieren als Schausteller übers Land. Doch es droht neue Gefahr: Harry und Maggie Driscoll suchen den Jungen, um mit ihm Lord Milligan zu erpressen, Vater Vitalis wird zu Unrecht verhaftet und stirbt kurz nach der Entlassung. Remi muss sich nun alleine durchschlagen, gelangt aber, u.a. mit Hilfe der etwas trottelhaften Driscolls, wieder nach England. In einem wahren Showdown kehrt er zum Schluss zu seiner leiblichen Mutter zurück und die Geschichte kommt zu ihrem Happy End.
Neben spannenden Ensemblenummern und anrührenden Balladen lebt das Musical im gleichen Maße durch die komischen Szenen des chaotischen Gaunerpärchens Driscoll und die zu Herzen gehenden Episoden mit Vater Vitalis und Remi. Gisle Kverndokk komponierte eine Musik, die in ihrem Nuancenreichtum an Leonard Bernstein erinnert und in ihrer Dynamik mit ohrwurmverdächtigen Melodien besticht.

Øystein Wiik und Gisle Kverndokk
Der Librettist Øystein Wiik und der Komponist Gisle Kverndokk bilden eines der derzeit produktivsten und erfolgreichsten europäischen Autorengespanne im Bereich Musical. Nach dem internationalen Erfolg von Sofies Welt nach Jostein Gaarder 1998 folgte im Jahr 2001 Vincent van Gogh, das ebenso wie Sofies Welt bei den Schlossfestspielen Ettlingen uraufgeführt wurde. An Sylvester 2002 fand die Uraufführung von Gefährliche Liebschaften statt, dem, wiederum knapp ein Jahr später, das Musical Heimatlos (nach Hector Malots Familienroman „Sans famille“) folgte, das nach seiner Uraufführung im Oktober 2003 in Oslo zu einem der größten Musicalerfolge Nordeuropas wurde.
Das nächste Projekt des Teams ist eine Musical-Comedy auf Basis der Kriminalgeschichten von „Dickie Dick Dickens“ nach Rolf und Alexandra Becker, gefolgt von „Jorden Rundt“ nach Jule Vernes „In 80 Tagen um die Welt“.
Der Norweger Øystein Wiik erhielt seine Ausbildung an der Staatlichen Theaterhochschule in Oslo sowie in Wien, Bologna und London. Als Sänger und Schauspieler trat er in zahlreichen Musiktheater- , Film- und Fernsehproduktionen auf und hat an mehreren CD-Einspielungen mitgewirkt. Im Genre Musical spielte er Hauptrollen u.a. in „Les Misérables“, Jesus Christ Superstar, „Sweeney Todd“ und Evita. Schon während seiner Studienzeit fing Øystein Wiik an zu schreiben, zunächst für Revuen, danach Kinderstücke und Liedtexte für verschiedene Interpreten.
Gisle Kverndokk ist einer der vielseitigsten Komponisten seiner Generation. Er studierte an der Staatlichen Musikakademie in Oslo und der Julliard School in New York und komponiert für nahezu alle Genres, wobei neben Vokal-, Kammermusik- und Orchesterwerken das Musik- und Tanztheater ein Schwerpunkt in seinem Schaffen einnimmt. Die wichtigsten Orchester Norwegens haben Werke von ihm aufgeführt. Schon im Alter von 15 Jahren komponierte er eine Radio-Oper im Auftrag des Norwegischen Rundfunks. Sein erstes abend-füllendes Bühnenwerk „Der Falkenturm“ (Libretto Erik Fosnes Hansen) kam 1990 auf die Bühne; die Kinder-oper „Das Wundermittel“ („George’s Marvellous Medicine“) nach Roald Dahl wurde 1995 von der Norwegi-schen Komponisten-Vereinigung zum Werk des Jahres gewählt. Seine Radio-Oper „Bokken Lasson – stumbling success” gewann den Prix Italia 2000. Neben seiner Arbeit an Musicals komponiert er momentan eine abendfüllende Oper, die in der Saison 2005/06 an der Norwegischen Nationaloper Premiere haben wird.

    Text: Felix Bloch Erben, Berlin 
     

Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 22. Oktober 2005 in Kaiserslautern (Pfalztheater) unter der Schirmherrschaft des Norwegischen Botschafters in Deutschland statt:

Musikalische Leitung:
Martin Lukas Meister
Inszenierung: Udo Schürmer
Choreographie: Verena Rendtorff
Bühnenbild: Elke Schlottermüller
Kostüme: Anke Drewes
Chor: Ulrich Nolte
Dramaturgie: Andreas Bronkalla

Remi / Charles Milligan: Ute Henryke Büttner / Antje Eckermann
Vater Vitalis: Ansgar Schäfer / Tom Zahner
Brio, ein Hund: Constantin Mateescu / Adonis Daukajew
Zemira, eine Hündin: Felicity Hader / Olivera Kramaric
Janko, ein Affe: Mark Roche / Dennis Grenz
Lady Milligan: Barbara Bräckelmann / Astrid Vosberg
Arthur Milligan: Pascal Brun / Niklas Oliver Metzger
James Milligan: Daniel Böhm / Alexis Wagner
Harry Driscoll: Mario Podrecnik / Samuel Schürmann
Maggie Driscoll: Anna Carolin Stein / Astrid Vosberg
Jeronimus Barberin /Polizist /Victor/ Carolius Driscoll: Bernhard Schreurs
Marie Barberin / Sekretärin Jambon: Geertje Nissen / Anna Carolin Stein
Doktor Harris / Wirt / Inspektor Smallet: Hubertus Bohrer
Bruder Jaques / Clerc / Direktor Dietrich: Peter Floch / Alexandru Popescu
Monsieur Gerard / Kapitän Wilkinson / Caspar: Markus Monnerjahn
Madame Franconeri: Kerstin Hölzle
                                  (Unterstreichung bezeichnet Premierenbesetzung)

Chor, Extrachor, Ballett, Statisterie, Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern

Held Müller
Ein deutsches Musical

Musik: Thomas Zaufke
Text: Peter Lund
Uraufführung: 1. Mai 2006 (Berlin, Neuköllner Oper)

Zur Inszenierung der Berliner Neuköllner Oper:

Premiere:
Montag, 1. Mai 2006, 20.00 Uhr
Weitere Spieltermine 1., 3., 5.-7., 10.-14., 17.-21., 24./25., 28. und 30.-31. Mai sowie 1. und 3./4. Juni 2006, 20 Uhr

Inszenierung: Bernd Mottl
Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg / Tobias Bartholmeß
Choreographie: Götz Hellriegel
Bühnenbild: Jürgen Kirner
Kostümbild: Nicole von Graevenitz

Ensemble:

Heidlinde Waghausen:
Franziska Becker
Ingrid Müller: Dagmar Biener
Hinrichsen u.a.: Marco Billep
Friedemann von Tilsit u.a.: Uwe Dreves
Sabrina van Dreesen: Doris Prilop
Jule: Roswitha Stadlmann
Mischa: Gerd Lukas Storzer
Herwig Müller: Eckhart Strehle
Uli Wessling u.a.: Thorsten Tinney
Kalle Kornowski: Ulrich Wiggers


Band:
Gitarre:
Johannes Gehlmann / Erich Gramshammer
Bass: Daniel Zenke / Ralph Gräßler
Reeds: Max Teich / Sydney Pfnür
Synthesizer: Markus Mittermeyer
Klavier: Hans-Peter Kirchberg / Tobias Bartholmeß
Schlagzeug: Stephan Genze / Philipp Schmidt

Kurzinfo (PDF)

„Brief eines Theaterkomponisten“:

“ Musik kann man schwer erklären. Warum uns Musik ergreift, berührt oder ärgert, hat mit so vielen Komponenten zu tun, die man selber nicht beeinflussen kann; den Song, den man beim ersten Kuss gehört hat, vergisst kein Mensch. Aber wie kriegst du die Leute dazu, deine Musik zu hören, wenn sie sich zum ersten mal küssen? Und das, was einen Song unvergesslich macht, die berühmte „Idee“, die das Zeug zum Ohrwurm hat, die kann man ebenso wenig beeinflussen. Die ist hoffentlich einfach da.

Musik fürs Theater kann man schon viel besser erklären. Denn da hat die Musik eine ganz konkrete Funktion. Und dafür, wie viele Gedanken man sich als Komponist darüber macht, welche Musik welche Funktion in einem Theaterstück erfüllen könnte, bekommt man überraschend selten zu hören, wie raffiniert man die drei Themen des ersten Aktes im Finale miteinander verwoben hat, und wie intelligent die Umkehrung in Moll wieder auftaucht. Das hört nämlich niemand. Zum Glück.

Aber ich glaube trotzdem, dass der Hörer es spürt; unsere Synapsen sind da wahrscheinlich klüger als wir. Wir spüren instinktiv, ob etwas „stimmt“, ob das, was wir hören, eine innere Ordnung hat. Und Ordnung muss sein, damit man um so schöner überraschen kann mit dem, was plötzlich aus der Reihe tanzt. Und dem, was neu ist.

Fast nirgends ist es so schwer, Neues zu etablieren wie in der Musik. Was wahrscheinlich damit zu tun hat, dass Musik uns so unmittelbar bei unseren Emotionen packt: So nah lässt man das Fremde nur ungern an sich heran. Und da auch die Hörgewohnheiten des Publikums mittlerweile sehr verschieden entwickelt sind, erntet man für den selben melodischen Einfall die unterschiedlichsten Kommentare. Ob derselbe Song ein Ohrwurm, viel zu kompliziert oder harmlos langweilig ist, liegt so sehr im Ohre des Betrachters, dass man als Komponist daraus wenig Rückschlüsse über die Qualität der eigenen Arbeit ziehen sollte.

Bleibt das „Ordnung schaffen“. Jedes Stück verlangt nach einem musikdramaturgischen Bogen, jeder Songtext hat - wenn er gut ist - eine innere Logik, der man als Komponist auf die Spur kommen muss. Das kann manchmal verdammt lange dauern. Und das liegt nicht daran, dass man den melodischen Einfall nicht schön längst in der Tasche hat. Aber ob die Ehefrau von Held Müller ihren Satz „Ich werde dich verlassen“ in Dur beendet oder sich diese harmonische Wendung für den Moment aufhebt, wenn Sie ihrem Gatten eröffnet, dass sie schon seit fünf Jahren das Geld für die Scheidung gespart hat, ist eine winzige Entscheidung auf dem Notenpapier, aber ein ziemlich großer Unterschied auf der Bühne.

Kein Komponist arbeitet im luftleeren Raum. Das würde höchstwahrscheinlich auch gar nicht funktionieren- kein Hörer würde ihn verstehen. Im Theater ist die Luft aber noch ein bisschen dicker. Die Figuren stehen auf der Bühne und wollen singen. Zu entscheiden, was sie singen, ist eine heikle Sache: Auch Musicalfiguren sind nicht zwangsläufig die Allerhellsten, und als Komponist muss man sich schon die Frage stellen, ob eine fünfzigjährige Ehefrau schönbergsche Zwölftonreihen beherrscht. Wahrscheinlich nicht. Und so bekommt die Ehefrau ein schlichtes B-Dur. Ist jetzt die Ehefrau zu harmlos oder der Komponist? Die Rationalisierungsexpertin aber hat Abitur. Die darf auch mal atonal zur Sache kommen. Das freut den Komponisten und das Publikum hoffentlich gleich mit.

Natürlich ist man immer auf der Suche nach dem magischen Moment, wenn Musik und Situation eine solche Einheit bilden, dass sich das Publikum nicht mehr entziehen kann. Das sind dann die Augenblicke, wo nicht mehr gefragt wird, ob die Musik zu laut, zu kompliziert oder zu bekannt ist. Da ist sie einfach da und tut etwas mit den Figuren auf der Bühne, das man nicht erklären kann. Und im Idealfall auch mit dem Publikum. Aber damit wären wir wieder am Anfang. Musik lässt sich schwer erklären.”  Thomas Zaufke



Gedanken von Peter Lund zur Produktion:

Am deutschen Musical arbeiten wir ja schon länger; ob mit dem Wunder von Neukölln und den Krötzkes Berlins Problembezirk Nummer eins seine Stimme erhebt, ob wir mit Love Bite, Babytalk und Elternabend die Generation Golf mit den passenden Songs zum Auto versorgen oder ob wir mit Cinderella passt was nicht und dem Glücklichen Prinzen musikalische Nachwuchsförderung betreiben.

Mit diesem Engagement stehen wir überraschend allein da, obwohl unsere „Erfolgsquote“ in diesem Genre angenehm hoch ist. Was sicher zum Einen daran liegt, dass wir uns mit unseren Stücken immer sehr viel Mühe geben. Zum Anderen aber belohnt uns unser Publikum auch jedes Mal wieder mit einem riesigen Interesse. Und das wiederum beweist uns, dass der Bedarf nach heutigem, aktuellem Musiktheater absolut vorhanden ist. Um so mehr wundert uns, wie selten diese aktuellen Themen anderswo den Weg auf die Musicalbühne finden.

Nachdem wir mit der Arbeit an Held Müller begonnen hatten, wurde uns allerdings selber noch einmal sehr deutlich, warum es vielleicht doch einfacher ist, historische Gestalten oder tanzende Katzen zum Singen zu bringen als den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Automobilwerke. Je konkreter man sich in der Wirklichkeit bedient, um so größer wird die Verantwortung, den „richtigen Ton“ zu finden. Und wenn in den Worten heutiger Politiker, Wirtschaftsbosse und Mediengestalten eh schon kaum ein echter Ton zu finden ist- wie bringt man solche Leute erst zum Singen?

Es hat uns einige innere Überwindung und im späteren Arbeitsverlauf viel Überzeugungsarbeit gekostet, unser Stück mit einer Nationalhymne beginnen zu lassen. Die gemäßigte Sorge, das Publikum vor den Kopf zu stoßen, die viel größere Sorge, vom falschen Ende her missverstanden zu werden - da steckt in drei Minuten Musik eigentlich schon das ganze Dilemma , mit dem man sich als deutschsprachiger Autor und Komponist herumschlägt; Musik ist hierzulande eben nicht nur mit Geräusch, sondern vor allem immer auch mit Politik verbunden. Ob es das Volkslied ist oder die böse amerikanische Unterhaltungsmusik, ob das politische Chanson oder der verlogene Zarah-Leander -Schlager; kaum eine musikalische Form ist in Deutschland nicht politisch vereinnahmt und damit diskreditiert worden.

Diese Aufladung bietet natürlich auch Möglichkeiten; dass die Fernsehfrau Sabrina van Dreesen mit machthungrigem Broadwaysound die Bühne erobert, wird bei uns sicher schneller als kleiner böser Kommentar zur Figur gelesen als in der Heimat aller Musicals. Dass es auf der anderen Seite wirklich viel Mut braucht, die Ehefrau Ingrid mit einem ernstgemeinten Berliner Lied auf die Bühne zu stellen, ohne gleich bei Zille sein Milljöh zu landen, ist eigentlich bedauerlich. Und bei Mischas „Reinhard-Mey - Hommage“ gehen die Meinungen dann schon im Ensemble auseinander, ob das noch brillant subtile Ironie oder einfach nur peinlich ist.

Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt; selten hat uns ein Stück in der Erarbeitung so viel Spaß gemacht und selten waren wir so gespannt, ob sich diese wilde Mischung von bitterböser Farce und musikalischer Echtzeitübertragung am Ende auf der Bühne erzählen wird. Und dass dabei ein wirklich böses Stück mit überraschend schöner Musik herausgekommen ist, liegt ganz einfach in der Natur der Sache: Deutschland war schon immer das Land der schönen Musik. Das hat bei uns Tradition. Genau wie die bösen Geschichten. Peter Lund


Die Autoren

Thomas Zaufke – Musik
stammt aus Bremen und studierte Tonmeister und Gesang an der Hochschule der Künste Berlin. Er ist als Komponist, Arrangeur und Musikalischer Leiter ebenso wie als Sänger und Darsteller tätig.

Kompositionen:
Erwin Kannes – Trost der Frauen (Musical. neuköllner oper 2005), Elternabend – das Musical (neuköllner oper 2003),Cinderella passt was nicht (Musical. neuköllner oper 2001), Babytalk (Musical. neuköllner oper 2000), alle im Verlag LITAG Bremen; Vom Anfang der Welt (Schauspielhaus Düsseldorf 2005), Noah (Schauspielhaus Düsseldorf 2004); Der gestiefelte Straßenkater (Renaissancetheater Wien 2006), Konrad oder Das Kind aus der Konservendose (Renaissancetheater Wien 2004), Die wundersame Reise des kleinen Kröterichs (Renaissancetheater Wien 2003); Die Faxen dicke (Grips Theater 2005);, Baden geh’n – ein Sittenbild mit Musik (Grips Theater 2003); Kannst Du pfeifen, Johanna? Grips Theater 2002); Julius und die Geister (Grips Theater 2002); Songs of the simple Truth (Gewandhaus Leipzig 2004); Suhlde 2000 (Musical. Pavillon Hannover); Haus im Moor (Musical. Pavillon Hannover). Beide im Verlag Whale Songs, Hamburg.

Lieder und Chansons u.a. für Yamil Borges, Isabell Weicken, Hartwig Rudolz, Frederike Haas, Tim Fischer

Arrangements/Musikalische Leitung:
Assassins - Attentäter (neuköllner oper 2002); Irmgard Knef (Kleines Theater 1999/2000); Sterntaler (SFB Benefizgala 1999 und 2000, Theater des Westens 1999); Wouldn’t You Like To Be On Broadway? (Kurt-Weill-Fest, Dessau 1999);

Thomas Zaufke on stage:
Side By Side (Duoabend mit Frederike Haas & Band. A-Trane 2000); My Fair Lady (Deutsches Theater München, 1996); Cyrano (Theater des Westens 1994); Lost in the Stars (Soloprogramm und CD-Produktion, 1992); Seit 1998 als Gesangssynchronstimme für Disney tätig.


Peter Lund – Text
geboren in Flensburg
1985 - 1992 Studium der Architektur an der TU Berlin,  Diplom
1996 - 2004 Künstlerische Leitung der Neuköllner Oper
seit     2003 Professur an der UdK/Studiengang Musical/Show

seit 1987 als Regisseur u.a.
Fledermaus (DOB, Studio, 1987), Die Gans von Kairo (NO, 1991), Cosi fan tutte (Staatstheater Braunschweig 1996), Messesschlager Gisela (NO 1998), Die Wanze (Maxim -Gorki-Theater 1999), Orpheus in der Unterwelt ( Theater Bremen 2000), Die Dollarprinzessin (Erfurt 2004). Jumping Jack (Text und Regie, Wien 2003); Dreigroschenoper (Dresden 2004); Herz-Los! (Text und Regie, Wien 2005); Der gestiefelte Straßenkater (Text und Regie, Wien 2006).

Mit dem jeweils 3. Jahrgang des Studienganges Musical/Show in der Neuköllner Oper:
Lady be Good (Gershwin) 1997, Boys von Syracus (Rodgers) 1998, How to Succeed in Business (Loesser) 1999, Love Bites (UA/Böhmer)  2001, Assassins  (Sondheim) 2002,
PanikSoundClub (UA/Ramdohr) 2003, Letterland/Erwin Kannes - Trost der Frauen (UA/Zaufke) 2005.

Als Autor
Hexe Hillary geht in die Oper UA Neuköllner Oper (1997)
mit Niclas Ramdohr:
No Sex (1991), Verraten und Verkauft (1996), die Krötzkes (2001)
mit Wolfgang Böhmer:
Das Wunder von Neukölln (1998),  Der Glückliche Prinz (2000),
Sommer Nacht Traum (2000), Jumping Jack (2003), Herzlos(2005)
mit Thomas Zaufke:
Babytalk (2000), Cinderella passt was nicht (2001), Elternabend (2003), Der gestiefelte Straßenkater (2006) 



Künstlerisches Leitungsteam

Bernd Mottl – Inszenierung
inszeniert sowohl Schauspiel, Oper als auch Musical an verschiedenen Häusern. Als ständiger Gast erarbeitete er am Maxim Gorki Theater Sieben Türen von Botho Strauß, Michael Cooneys Farce Cash, die Uraufführung Karussel von Klaus Chatten sowie zuletzt die Operette Glückliche Reise von Eduard Künneke in einer Neufassung von Andreas Bisowski. Regelmäßig inszeniert er außerdem am Staatstheater Cottbus, darunter Madame Butterfly, Tosca, Othmar Schoecks Oper Penthesilea und demnächst Paul Burkhards Feuerwerk. Darüber hinaus am Staatstheater Kassel das Musical Cabaret, in Schwerin eine Musiktheater-Fassung von Alice im Wunderland, am Dresdner Staatsschauspiel Alan Ayckbournes Halbe Wahrheiten, am Opernhaus Kiel La Traviata, am Renaissancetheater Wien Timm Thaler von James Krüss in einer eigenen Fassung und am Hans-Otto -Theater Potsdam Dürrenmatts Der Besuch der alten Dame. In Berlin außerdem u.a. am Renaissance-Theater das Oliver Bukowski – Stück Nichts Schöneres mit Desirée Nick, Peter Lunds Hexen an der Deutschen Oper, Harold & Maude von Colin Higgins an der Tribüne sowie diverse Arbeiten an der neuköllner oper, darunter Der Wurm, Fromme Lügen, Le Vin Herbé, Elternabend und natürlich Das Wunder von Neukölln.

Hans-Peter Kirchberg – Musikalische Leitung
Kapellmeisterstudium in Dresden (Gülke), Unterricht zusätzlich bei Jochum, Kempe und Masur, Meisterkurse bei Markevitch, Masur, Rögner und Hauschild, Assistent von Bernstein, Eschenbach und Rostropovitch.
Engagements an den Opernhäusern Chemnitz, Zwickau, Bautzen, Wuppertal; Konzerte beim Schleswig-Holstein Musik Festival; Tourneen mit Rilling und Rostropovitch; „Conductor in Residence“ der Deutsch-Russischen Jungen Philharmonie; Konzerte als Lied- und Instrumentalbegleiter sowie Cembalist.

Freiberufliche Zusammenarbeit u.a. mit der Berliner Kammeroper, dem theater 89 in Berlin dem Neuen Berliner Kammerorchester, der neuköllner oper, dem Landesjugend -Sinfonieorchester Brandenburg und dem Schlosstheater Rheinsberg. Lehrauftrag an der Berliner„Hanns-Eisler“-Musikhochschule, Mentor beim „Dirigentenforum“ des Deutschen Musikrates, Gastdozent an der UdK Berlin. 2005 Musikalische Leitung der SHOMYO SYMPHONIE II von Maki Ishii (europäische Erstaufführung) im Haus der Kulturen der Welt.

Bereits über zehn Jahre prägt Hans-Peter Kirchberg das musikalische Profil der neuköllner oper und hat zahlreiche Bearbeitungen und Uraufführungen geleitet wie u.a. Messeschlager Gisela, Die Blume von Hawaii, Der Wurm, The Boys of Syracuse, The Sound of Music, Das Wunder von Neukölln, Alice, Krabat 1,2, Hundeherz, Love Bite-Biss ins Herz, Assassins-Attentäter, Cinderella passt was nicht, Angela.Eine Nationaloper, Münchhausen, Panik Sound Club, Elternabend, Der Elefantenmensch, Friendly Fire, Macbeth, Die Rose von Stambul, Erwin Kannes – Trost der Frauen, Wischen-No Vision. Seit 2002 Musikalischer Direktor der neuköllner oper Berlin.

Tobias Bartholmeß – Musikalische Leitung
wurde 1979 in Leonberg, Baden-Württemberg, geboren. Seit 2000 lebt er in Berlin und arbeitet neben seinem Tonmeisterstudium als Pianist und Korrepetitor. Seit 2003 unterhält er eine Korrepetitionsstelle innerhalb des Studiengangs Musical/Show an der Universität der Künste Berlin.
Seit 2004 tritt er regelmäßig in der Neuköllner Oper auf, u.a. in den Musicals Elefantenmensch (Lund/Ramdohr), Elternabend (Lund/Zaufke) und Letterland (Erwin Kannes – Trost der Frauen) (Lund/Zaufke) sowie in der zeitgenössischen Oper Friendly Fire (Bisowski/Arp). Darüber hinaus arbeitete er mit Alexandra Maria Lara zusammen für den Kinofilm Vom Suchen und Finden der Liebe (Helmut Dietl) und engagierte sich für die Nachwuchsförderung in einem Projekt mit Berliner Jugendlichen (Academy).
Neben Held Müller ist er zur Zeit noch in Non(n)sens im Schlossparktheater Berlin sowie in La famiglia bei Pomp Duck & Circumstance zu sehen.

Götz Hellriegel – Choreographie
Götz Hellriegel wurde in Mannheim geboren und absolvierte seine Tanz- und Schauspielausbildung in Paris, New York und Berlin. Anschließend gehörte er dem Musicalensemble im Theater des Westens in Berlin an und wirkte als Gast in zahlreichen TV- Filmen mit (u.a.
Derrick, Traumschiff, Siska, Liebling Kreuzberg). Seit 1994 arbeitet er als freischaffender Choreograph u.a. an den Berliner Bühnen Deutsches Theater/Kammerspiele (D-Mission), Maxim Gorki Theater (Glückliche Reise), Komödie am Kurfürstendamm (Bezauberndes Fräulein) und natürlich an der Neuköllner Oper (Die Krötzkes sind drin, Der Elefantenmensch); in gleicher Funktion war er u.a. auch in Erfurt (Die Dollarprinzessin), Krefeld/Mönchengladbach (Martha), Rostock (Mein Freund Bunbury), Chemnitz (Evita), Stralsund/Greifswald (Vincent van Gogh) und an der Nationale Reisoper der Niederlande (Die Fledermaus) tätig. Als Regisseur und Choreograph arbeitete er bei den Domfestspielen Bad Gandersheim. Seit 1991 ist er auch Dozent für Tanz im Studiengang Musical an der Universität der Künste in Berlin. 1994 erschien sein Buch „Traumtänzer“ (Henschel-Verlag).

Jürgen Kirner – Bühnenbild
Lebt und arbeitet in Berlin als freier Bühnen- Kostümbildner und Lichtdesigner. Er studierte Visuelle Kommunikation und Bühnenbild in Kassel, Hamburg und Berlin. Assistent von Florian Etti und Robert Wilson.
In dieser Spielzeit Bühne und Kostüme für die Uraufführung Medusa an der Bayerischen Staatsoper München sowie Lady Macbeth von Mzensk am Theater St.Gallen.
An der Neuköllner Oper entstanden in Zusammenarbeit mit Peter Lund Love Bite, Assassins und Erwin Kannes sowie mit Bernd Mottl Elternabend.
Nächstes Projekt ist die Uraufführung eines zeitgenössischen Balletts TanzTonStrom am Nationaltheater Mannheim (Choreographie: Kevin O´Day), ebenfalls im Mai 2006.

Bühnenbild Licht Kostüm (Auswahl):

- Lady Macbeth von Mzensk (Oper von D. Schostakowitsch. Regie Aron Stiehl, Theater St. Gallen 2006
- Medusa (UA) Oper von A. de Felice. Regie: Aron Stiehl, Bayerische Staatsoper München 2005
- Harald & Maude (Colin Higgins). Regie: Bernd Mottl, Tribüne Berlin 2005
- Die Dollarprinzessin (Operette von Leo Fall). Regie: Peter Lund, Theater Erfurt 2004
- Zar und Zimmermann (Oper von A. Lortzing). Regie: Aron Stiehl, Theater St. Gallen 2004
- Werther (Oper von J. Massenet). Regie: Patrick Schlösser, Stadttheater Krefeld 2004
- Topographicallayesr UA (Ballett, Musik: John King). Choreographie: Kevin O´Day, Nationaltheater Mannheim 2004
- Antigone (Sophokles). Regie: Esther Hattenbach, Stadttheater Krefeld 2003
- Jumping Jack UA (Musical von P.Lund/ W.Böhmer). Regie: Peter Lund, Theater im Zentrum, TdJ, Wien 2003
- Shockheaded Peter (Musical von Tiger Lilies). Regie: Dorothea Schroeder, Nationaltheater Mannheim 2002
- Peter en de wolf UA (Tanz - Adaption nach S. Prokofiev). Regie: Barbara Karger/ Michel Preston, Choreographie: Doug Elkins Stadshouwburg Antwerpen, Konicljik Theater Carré Amsterdam 2001
- Ludwig II UA (Musical von Hummel/ Barbarino/ Hauser), Bühnenbildmitarbeit/ Künstlerische Leitung / Installationen / Ausstellungen, Musicaltheater Neuschwanstein 1998-2000
- Messer in Hennen (D. Harrover). Regie: Patrick Schlösser, Düsseldorfer Schauspielhaus 1999

Nicole von Graevenitz – Kostümbild
Die in Berlin geborene und lebende Kostümbildnerin arbeitet seit ca. sieben Jahren freischaffend für bundesdeutsche Theater. Ihre Lehrjahre führten sie Anfang der 90er Jahre nach einem abgebrochenen Studium der Kunstgeschichte über Stationen wie Andrej Woron’s Teatr Kreatur, den Cirque du Soleil, eine Ausbildung zur Modedesignerin am Berliner Lette-Verein (Abschluss 1994), Assistenzen u.a. bei der Ruth Berghaus - Kostümbildnerin Marie Luise Strandt zu Kostümbildern für Berliner Off-Theaterbühnen wie z .B. dem Podewil, Tacheles, Theater unterm Dach, dem Praterspektakel der Volksbühne und auch der Neuköllner Oper (Elternabend, 2003).
Ihre letzten Kostümarbeiten entstanden 2005 am Staatstheater Gärtnerplatz in München für die Oper Cavalleria Rusticana (Regie: Chr. Sedelmaier), die Operette Glückliche Reise am Maxim Gorki Theater, Harold & Maude an der Tribüne (beide Regie: Bernd Mottl), 2004 Die Dreigroschenoper am Staatsschauspiel Dresden (Regie: Peter Lund), Cabaret in der Bar Jeder Vernunft (Regie: Vincent Paterson).
2003 für Rene Polleschs´ Inszenierung Splatterboulevard am Hamburger Schauspielhaus, La Traviata am Opernhaus Kiel (Regie: Bernd Mottl) und in Meiningen die Operette Die Lustige Witwe (Regie: Chr. Sedelmaier). Außerdem Arbeiten am Staatstheater Kassel und Cottbus, sowie für Film- und Fernsehproduktionen.


Ensemble

Franziska Becker – Heidlinde Waghausen
Die gebürtige Berlinerin studierte von 1992 bis 1996 an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Während dieser Zeit gab sie ihr Debüt am dortigen Schauspielhaus. Bereits 1995 holte sie Intendant Holk Freytag ans Schillertheater NRW nach Wuppertal, wo sie fast vier Spielzeiten blieb. Hier erarbeitete sich Franziska Becker ein eindrucksvolles und umfangreiches Rollenrepertoire und war u.a. als Arsinoé in Der Menschenfeind von Molière, Berta von Bruneck in Wilhelm Tell, Helena in Ein Sommernachtstraum, Maria in Was ihr wollt, Varja in Tschechows Der Kirschgarten, Lucy in der Dreigroschenoper oder im Liederabend Sekretärinnen zu sehen. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Hans-Günther Heyme, Paolo Magelli und Frank-Patrick Steckel zusammen. 1999 studierte Franziska Becker am renommierten Lee Strasberg Theatre Institute in New York, unterstützt durch ein Stipendium des Kultusministeriums Nordrhein-Westfalen. Danach führte ihr Weg in ihre Heimatstadt Berlin ans TdW, wo sie in der Uraufführung von Burkhard Driests Falco Meets Amadeus in der Rolle der Journalistin Garbo mitwirkte. Sie spielte die Anita in der West Side Story im Theater Osnabrück, am Palladium Theater in Stuttgart verkörperte sie im Musical Mamma Mia! die Rolle der Tanja mit großem Erfolg. Des weiteren gab sie die Lady Milford in Schillers Kabale und Liebe im Alten Schauspielhaus Stuttgart. Am Schlossparktheater spielte sie die Rolle der Edith von Turoff in Die drei von der Tankstelle (2005/2006). Dort war sie auch jüngst wieder in Non(n)sens als Schwester Robert Anna zu erleben (2006, erstmals Tribüne 2003/2004. Regie: Andreas Gergen/Gerald Michel).

Dagmar Biener – Ingrid Müller
Dagmar Biener sang und tanzte bereits mit vier Jahren im Kinderballett des Berliner Friedrichstadtpalastes und drehte mit fünf Jahren an der Seite von Gustav Fröhlich ihren ersten Spielfilm Stips, dem viele weitere folgten. 1957 stand sie im Schlossparktheater das erste Mal auf der Bühne, wo sie die Rolle der Louison in Molières Der eingebildete Kranke spielte.
Von 1962 bis 1964 nahm Dagmar Biener bei Else Bongers in Berlin Schauspielunterricht. Unter Hans Jürgen Utzerath, Claus Peymann und Helmut Käutner spielte sie zwei Jahre in mehreren Stücken an der Freien Volksbühne Berlin. Es folgten Egagements am Renaissance-Theater, Theater am Kurfürstendamm, Hebbel-Theater, Berliner Theater und Hansa-Theater, an welchem sie langjährig tätig war: Von 1968 bis 1970 sowie von 1995 bis 2001 stand Dagmar Biener hier in zahlreichen Produktionen wie Der Biberpelz, Die Heiratsvermittlerin, Misery oder Hochzeit bei Zickenschulze, das den Publikumspreis des Berliner Theaterclubs 1997 erhielt, auf der Bühne; von 1974 bis 1992 war sie außerdem regelmäßig an der Tribüne in Stücken wie Scherenschnitt, Die Mausefalle oder zuletzt in Little Voice und Non(n)sens zu sehen.
Am TdW spielte sie unter Helmut Baumann in 30 60 90° - durchgehend geöffnet und am Stella Musical Theater in dem Erich-Kästner-Musical Emil und die Detektive.
Am Schlossparktheater spielte sie die Mechthild von Kiefernspeck in der Operette Wie einst im Mai. Im Herbst 2005 übernahm sie erstmals die Rolle der Mutter in der Jedermann – Inszenierung von Brigitte Grothum.

Neben ihrer Theaterarbeit wirkte Dagmar Biener in unzähligen Fernsehfilmen wie zuletzt Sabine und SOKO Leipzig mit und war an der Seite von Loriot und Evelyn Hamann in den Kinoerfolgen Ödipussi und Pappa ante portas zu sehen.

Marco A. Billep – Hinrichsen u.a.
Gebürtig in Gifhorn besuchte er bereits frühzeitig diverse Musikschulen in Deutschland, USA und Kolumbien. 2002 erhielt er ein Ausbildungsstipendium der Günter-Neumann -Stiftung und schloss 2004 sein Studium Musical/Show an der UdK Berlin mit doppelter Auszeichnung ab. Während seines Studiums war er schon vielfältig im Musical (z.B. Regie und Darsteller in Jesus Christ Superstar, Stadttheater Goslar 2002; Komödie Braunschweig 2003), in Konzertzusammenhängen (u.a. Berliner Philharmonie 2001, Bremer Glocke 2003), in Film und Fernsehen (Pro7, Sat1, Arte, ZDF, Kino) und im Tanz engagiert. Nach Abschluss seines Studiums spielte er 2004/05/06 die Rollen Bobby/Gorilla, 2. Besetzung Ernst Ludwig, 2. Besetzung Clifford Bradshaw in Cabaret an der Bar jeder Vernunft in Berlin sowie den Riff in West Side Story (Theaters Stralsund 2005; Landestheaters Gera/Altenburg 2006). Mit seiner A Cappella Formation TuneFisch gewann er 2003 und 2004 einen „Ward-Swingle-Award“ bei der „international a cappella competition/Graz Vokal.Total“. 2003 wurde Marco A. Billep beim „Bundeswettbewerb Gesang“ in der Kategorie „Musical“ mit dem 3. Hauptpreis und in der Kategorie „Chanson/Song“ mit dem Sonderpreis der „Günter-Neumann-Stiftung“ ausgezeichnet. Ab August 2006 wird er festes Ensemblemitglied der A Cappella Formation „6-Zylinder“. An der Neuköllner Oper war er 2003 im Musical Panik Sound Club von Niclas Ramdohr (Musik) und Peter Lund (Text) und in Schichtwechsel (2004) zu sehen.

Uwe Dreves – Friedemann von Tilsit
Uwe Dreves wurde 1944 in Weimar geboren und war nach dem Abitur zunächst als Elektriker und Bühnenarbeiter tätig. Es folgte ein Studium der Sprechwissenschaft, Theaterwissenschaft und Germanistik in Halle und Leipzig; anschließend war er als Hochschullehrer an Schauspielschulen in Rostock, Berlin („Ernst Busch“ und UdK Musical/Show), an der Filmhochschule in Potsdam/Babelsberg, der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin sowie an der Bayerischen Theaterakademie München tätig.
Theaterengagements führten ihn u.a. ans Kleist-Theater Frankfurt/Oder und ans Berliner Ensemble.
Er war und ist in zahlreichen Rollen auf der Bühne zu sehen, u.a. als Alba in Egmont von Goethe, als Mammon in Jedermann von Hofmannsthal, als Lothar in Du sollst nicht lieben von Kreisler, als Leonato in Viel Lärm um nichts sowie als Gremio in Der Widerspenstigen Zähmung von Shakespeare und als Fortunio in Fortunios Lied von Offenbach.
Am Schlossparktheater spielte er in dem Musical Pinkelstadt und in der Operette Wie einst im Mai; in der Bar Jeder Vernunft ist er als Herr Schultz in Cabaret zu sehen.
Mit seinen musikalischen Soloprogrammen wie Reineke Fuchs (Goethe), Balladen-Abend (Mörike bis Biermann), Es gutzt der Gauch (Morgenstern) gastiert er von Berlin bis München.
Seit 1998 wurde Dreves zum Honorar-Professor für Stimme und Sprechen im Studiengang Musical/Show an der Universität der Künste Berlin ernannt.

Doris Prilop – Sabrina van Dreesen
Doris Prilop lebt und arbeitet nach dem Abschluss ihrer Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum seit 1989 als freie Schauspielerin in Berlin. Hier ist sie an verschiedenen Bühnen der Stadt in einer Vielzahl unterschiedlichster Projekte und Engagements tätig (u.a. sophiensaele, Maxim Gorki Theater, Renaissance-Theater, Tribüne). 1999 erfolgte eine erste Zusammenarbeit mit der Neuköllner Oper in The Global Inter City Single Tour; des weiteren war sie hier in der Lincke-Operette Lysistrata als Bacchis sowie als Lilli Brand in der Neuköllner Fassung der Künneke-Operette Herz über Bord (UA Neuköllner Oper 2002) zu sehen. Zuletzt gab sie die Eva Bundschuh in der Neufassung der Sullivan-Triumviretta Cox & Box (Musik: Andrew Hannan, Text: Andreas Bisowski. Neuköllner Oper 2005). Seit 2001 ist sie regelmäßig an der Vagantenbühne Berlin zu Gast, wo sie zur Zeit als Chora in der Antigone – Bearbeitung von Folke Braband zu sehen ist. Held Müller ist nach Harold & Maude (Tribüne 2005) ihre zweite Zusammenarbeit mit Bernd Mottl.

Roswitha Stadlmann – Jule
Die gebürtige Wienerin wurde an den „Performing Arts Studios Vienna” in Tanz, Gesang und Schauspiel ausgebildet. 1999 holte sie das Theater des Westens nach Berlin, wo sie in den Musicals Chicago sowie der Welturaufführung Falco Meets Amadeus mitwirkte. Es folgten Cats in Stuttgart und Berlin, die Rolle der Lisa Neumann in Blue Jeans, die Grace in Fame (Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen). Am Landestheater Linz und am Nationaltheater Mannheim spielte sie die Polly Baker in dem Gershwin-Musical Crazy for you. Am Schlossparktheater Berlin war sie in Pinkelstadt (Freya, Grundschlechtes Gretchen), Wie einst im Mai (Juliette) und Die drei von der Tankstelle (Lilian Cossmann) zu sehen. Zuletzt spielte sie die Sally Bowles in Cabaret am Theater Brandenburg. Roswitha Stadlmanns Leidenschaft gilt darüber hinaus dem Improvisationstheater und der Erarbeitung eigener Soloprogramme.

Gerd Lukas Storzer – Mischa
Gerd Lukas Storzer absolvierte seine Schauspielausbildung am Schauspielstudio Maria Körber in Berlin. Es folgten Engagements am Volkstheater und am Schauspielhaus Wien, am STÜKKE-Theater Berlin, am Theater am Kurfürstendamm (u.a. Taxi, Taxi, Charleys Tante und Franz Wittenbrinks Liederabend Männer!) und an der Tribüne (Little Voice, Schlafzimmergäste und im Dauerbrenner Ladies Night). Besonders häufig war Gerd Lukas Storzer mit dem Berliner Theater Affekt zu sehen (u.a. in Roberto Zucco, Tragödie der Rächer, Gärten des Grauens und in Stefan Bachmanns mit dem Friedrich-Luft-Preis ausgezeichneter Inszenierung des Goethe-Singspiels Lila). An der Neuköllner Oper war er bereits im Wunder von Neukölln, als der Glückliche Prinz sowie als Dennis im Musical Elternabend zu sehen. Außerdem dreht er regelmäßig für Fernsehen (zuletzt für die Serien Balko und St. Angela) und Kino: Er spielte in Zoran Solomuns Müde Weggefährten (Max-Ophüls-Preis 1997), in Reinhard Juds Slidin’ – alles bunt und wunderbar, in Rosa von Praunheims Hirschfeld-Biographie Der Einstein des Sex und zuletzt neben Dagmar Biener die Hauptrolle in Christopher Lenkes / Philip Naucks Der Schaumreiniger.

Eckhart Strehle – Herwig Müller
Eckhart Strehle besuchte von 1956 bis 1959 die Staatliche Schauspielschule Berlin (heute Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“). Seine Laufbahn führte ihn an die Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt / Chemnitz (1959-1964), das Theater der Stadt Cottbus (1964-1968) und hernach an das Maxim Gorki Theater, wo er bereits mehrfach unter der Regie von Bernd Mottl arbeitete (Sieben Türen von Botho Strauß, Glückliche Reise nach Künneke). Neben seiner Bühnentätigkeit (u.a. Vor Sonnenuntergang, Regie: Volker Hesse; Dreigroschenoper, Regie: Johanna Schall; Die Möwe, Regie: Katharina Thalbach; Alexanderplatz, Regie: Uwe-Eric Laufenberg; Die Wanze, Regie: Peter Lund; Lulu, Regie: Uwe-Eric Laufenberg; Ratten, Regie: Uwe-Eric Laufenberg; Don Juan, Regie: Katharina Thalbach; Vater, Regie: Martin Meltke) ist Eckhart Strehle vielfach für Film und Fernsehen tätig (u.a. Tal der Ahnungslosen, Ganz und gar, Löwenzahn, Die Camper – Der Neue, Dreckiger Tod, Quandt, Prinzgemahl, Für alle Fälle Stefanie, Zirkus, Wolfs Revier, Nikolaikirche sowie etliche Produktionen für DFF und DEFA).

Thorsten Tinney – Uli Wessling u.a.
Thorsten Tinney wurde in Lübeck geboren und sammelte bereits als Kind seine ersten Bühnenerfahrungen. Er begann zunächst das Studium der Kulturpädagogik, bevor er sich endgültig dem Theater zuwandte. Seine Ausbildung zum Sänger und Schauspieler absolvierte er an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Nach dem erfolgreichen Abschluss wurde er sofort von den Vereinigten Bühnen Wien für die Rolle des Charcot in der Uraufführung von Eric Woolfsons Freudiana engagiert. Anschließend spielte er die Rolle des Raoul in der deutschsprachigen Erstaufführung von Andrew Lloyd Webbers Welterfolg Das Phantom der Oper, den Valentin in John Kanders Musical Kuss der Spinnenfrau (nach dem gleichnamigen Roman von Manuel Puig) und später den durchtriebenen Rechtsanwalt Billy Flynn in der sensationellen Neuinszenierung von Kanders 70er-Jahre – Werk Chicago. Spielstätten in Italien, der Schweiz, Österreich und in Deutschland verpflichteten ihn für zahlreiche Hauptrollen in so unterschiedlichen Musicals wie Rasputin von Volker Plangg, Linie 1 von Birger Heymann, West Side Story von Leonard Bernstein, Sweeney Todd von Stephen Sondheim, City of Angels von Cy Coleman, Sophie’s Welt von Gisle Kverndokk, Evita von Andrew Lloyd Webber, Die drei Musketiere von George Stiles, Das beste kleine Freudenhaus in Texas von Carol Hall und Jekyll & Hyde von Frank Wildhorn.
Zuletzt spielte er den Wachmeister Kloppstock in der deutschsprachigen Erstaufführung des Broadway-Hits Urinetown (Pinkelstadt) im Berliner Schlossparktheater, den Mackie Messer in der Dreigroschenoper und Tito Merelli in Ken Ludwigs Otello darf nicht platzen am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg. Neben seiner Darstellertätigkeit schreibt er Musicals und inszeniert im Genre Musiktheater.

Ulrich Wiggers – Kalle Kornowski
Ulrich Wiggers absolvierte seine Schauspielausbildung an der Folkwang Hochschule in Essen. Theaterengagements führten ihn ans Schauspielhaus Düsseldorf (1980 – 1985), ans Bremer Theater (1985/ 86), ans Schauspiel Essen (1986 – 1989), ans Schauspielhaus Bochum (1989 – 1995), nach Wien, Zürich, Aachen, Hamburg und Berlin.
Er arbeitete u.a. mit den Regisseuren Andrea Breth, F. P. Steckel, H. G. Heyme, Herbert König, B. K. Tragelehn, Niels-Peter Rudolph und Wolf Redel zusammen und hatte, um mit seinen eigenen Worten zu sprechen, „immer wieder das Glück, Wahnsinnsrollen spielen zu dürfen“: So z.B. den Melchtal in Schillers Wilhelm Tell, den jungen Faust in Goethes gleichnamigen Meisterwerk, den Jascha in Tschechows Der Kirschgarten, den Juan in Lorcas´ Yerma, den Wurm in Schillers Kabale und Liebe (Theater Essen), den Brand in Ibsens gleichnamigen Stück, den Ruprecht in Der zerbrochene Krug von Kleist, Laertes in Hamlet, den Theseus in Oedipus auf Kolones von Sophokles; Mercutio in Romeo und Julia, Kandaules in Hebbels Gyges und sein Ring und den Baron in Gorkys Nachtasyl (Schauspielhaus Bochum).
Im Musical ist Ulrich Wiggers im In- und Ausland zu sehen. So war er der Snowboy in der englischsprachigen Aufführung von West Side Story am Opernhaus Zürich. Er spielte den Henry Higgins in My Fair Lady am Grenzlandtheater Aachen, den Bill in der deutschsprachigen Erstaufführung des ABBA-Musicals Mamma Mia am Operettenhaus Hamburg und den Thénardier in der Premierenbesetzung des Musicals Les Misérables nach Victor Hugo am Theater des Westens in Berlin. Er bekam dann die Einladung, den Bill in der englischen Produktion von Mamma Mia auf internationaler Tournee zu spielen. Er gastierte damit in Dublin, Edinburgh, Johannesburg, Kapstadt, Durban, Tallinn, Lissabon und Paris.
Auch im Film ist er ein viel beschäftigter Schauspieler: Man kennt ihn aus beliebten Serien und Filmen wie Tatort, Großstadtrevier, Ein Fall für Zwei, SOKO Leipzig, Polizeiruf 110 , Die Kommissarin, Balko, T.E.A.M. Berlin, 36 Stunden Angst, Das große Ding, Eine unter Tausend und Meine Tochter, mein Leben. Im Kino konnte man Ulrich Wiggers in den Filmen 100 JAHRE BRECHT und STILLE PARTNER (beide 1997) erleben.
Zur Zeit spielt Ulrich Wiggers am Berliner Kriminal Theater den Martin in Felix Mitterers Die Beichte.


Neuköllner Oper, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin
Verkehrsanbindung: U 7 - Karl-Marx-Straße... S 41/42/46/47 – Neukölln …. Bus 104
Karten: 9-21 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889 0777, unter
tickets@neukoellneroper.de

HINTERM HORIZONT

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HINTERM HORIZONT feiert im Januar 2011 Weltpremiere im Theater am Potsdamer Platz
Fotomontage: Stage Entertainment

HINTERM HORIZONT feiert Mitte Januar 2011 Weltpremiere im Theater am Potsdamer Platz.
20 legendäre Lindenberg-Songs erzählen deutsch-deutsche Liebesgeschichte.
"Gesamtkunstwerk Udo Lindenberg" in aufwändiger Musicalproduktion.

Das Stage Entertainment Theater am Potsdamer Platz präsentiert Anfang 2011 die Weltpremiere von HINTERM HORIZONT. Das Stück erzählt mit den großen Lindenberg-Songs eine "East-West-Side-Story" voller Überraschungen. Die Geschichte: Das Jahr 2010 im Osten von Berlin. Eine Frau führt ein unauffälliges Leben mit Sohn und Ehemann. Bis zu jenem Tag, an dem sie von einer neugierigen Journalistin mit der Frage konfrontiert wird, ob sie der Grund für das geheimnisvolle Liebeslied "Das Mädchen aus Ost-Berlin" von Udo Lindenberg ist? Es beginnt eine Reise zurück in die Zeit des Eisernen Vorhangs, voller schicksalhaften Begegnungen und grenzenloser Gefühle.

Udo Lindenberg: "Ich freu mich riesig. Ausgerechnet am Potsdamer Platz, der in den 80ern ´ne Ruine war und wo die Mauer stand und ich für die Vopos da auf´m Wachturm ´n Ständchen auf der Schalmei geblasen und ihnen zugerufen hab´: ,Hey Jungs, zieht die Fummel aus. Schmeißt die Knarre weg. Der ganze Scheiß is´ bald vorbei und die Mauer kracht zusammen.' Schon das obergeilste, dass diese Sehnsucht nach Wiedervereinigung wahr geworden ist und meine Liebe zum damals verbotenen Mädchen aus Ost-Berlin ausgerechnet in diesem phantastischen Stage-Theater nun auf die Bühne kommt. Bin echt gespannt, wie meine großen Hits - Cello, Sonderzug nach Pankow, Hinterm Horizont usw. in dieser East-West-Side-Story rüberkommen. An meine Fans kann ich nur sagen: keine Panik! Da sind nur Voll-Profis am Werk: Ulli Waller als Regisseur, Thomas Brussig als Autor und die Musicalmacher von Stage Entertainment."

Udo Lindenberg steht wie kaum ein zweiter für die Sehnsucht der Deutschen nach Freiheit und Einheit Er lebte viele Jahre in West-Berlin, mit Blick auf den Todesstreifen. Ein Multitalent: Schriftsteller und Maler, Musiker zwischen Rock, Chanson und Rebellion. Aufgewachsen im tiefen Westen, fühlte sich Lindenberg dem Osten immer nah und "errockte" sich mit seinem Hit "Sonderzug nach Pankow" einen Auftritt im Palast der Republik in der DDR. Udo bot Honecker und dem System die Stirn und wurde für Millionen Menschen zum Symbol der Friedens- und Einheitsbewegung.

HINTERM HORIZONT bringt Lindenbergs Musik und Visionen erstmals in einem Gesamtkunstwerk auf eine deutsche Musicalbühne. Und auch ein Stück seiner eigenen Biographie. Johannes Mock-O'Hara, Geschäftsführer Stage Entertainment: "Ein Musical mit einem deutschdeutschen Thema könnte von keinem besseren als Udo Lindenberg kommen. Er schrieb schon Songs über das Einreißen der Mauer, als die meisten im Westen kaum noch an die Wiedervereinigung glaubten. Udo Lindenberg ist mehr als ein Entertainer: Er ist ein Unterhalter mit Haltung. Er steht für Konsequenz und Courage. Er hat maßgeblich an der Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands mitgewirkt. Wir haben allen Grund zu feiern - denn es erscheint uns nahezu schicksalhaft, dass wir die Premiere von HINTERM HORIZONT gerade in unserem Theater am Potsdamer Platz zur Uraufführung bringen können."

Stage Entertainment produziert HINTERM HORIZONT in Zusammenarbeit mit Ulrich Waller und Thomas Collien (St. Pauli-Theater Hamburg). Das Buch stammt von Thomas Brussig ("Sonnenallee"), Regie führt Ulrich Waller.        [© Stage Entertainment]

HINTERM HORIZONT - Das Musical mit den Hits von Udo Lindenberg
Tickets & Informationen unter 0 18 05 - 44 44* oder www.musicals.de
*(0,14/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,42 €/Min.)

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Hope - Die Obama Musical Story
Das Interaktiv-Musical einer neuen Generation

Autor & Komponist: Randall Hutchins
Produzent & Regisseur: Roberto Emmanuele
Marketing: Patrick Strese

Uraufführung: 17. Januar 2010 (Frankfurt, Jahrhunderthalle)

Besetzung:
Barack Obama:
Jimmie Wilson
Michelle Obama: Della Miles
Shirley Wickerson. Dynelle Rhodes
Elaine Johnson: Love Newkirk
Hillary Clinton / Sara Palin: Tracy Plester
John McCain: David Hanselmann
Reverend Wright: Boysie White
Ricardo: Timothy Riley
Mrs. Schultz: Dunja Koppenhöfer
Michelle Obamas Mutter: Harriett Lewis
Mama Johnson: ELLIOTT
Bee Wickerson: Vanda Guzman
Marvin Johnson: Kevin Iszard
Ruby: Lerato Sebele

Dancers:
Leandro Saint-Hill Montejo
Carlos Serrano del Rio als Interactive-Coach
Nadine Kraft
Inez Paolini
Leonard Mardis
Errol Barrows
PrinCe
Yahaya
Faustina Hoe Fui Lin
Artemis Arnakis

HOPE – die Obama Musical Story – feiert am 17. Januar 2010 in Frankfurt am Main Weltpremiere!

Das Musical inszeniert in parallel erzählten Handlungssträngen zwei bewegende Geschichten. Die Zuschauer blicken im Jahr 2008 hinter die Kulissen der Präsidentschaftswahl und verfolgen den Werdegang des heutigen US-Präsidenten Barack Obama. Die Titelfigur wird dabei weniger auf politischer Ebene, sondern vielmehr als emotionaler Mensch dargestellt, der für eine neue, versöhnlichere, friedvolle Welt und bessere Zukunft kämpft. Gleichzeitig erlebt der Betrachter die gesellschaftlichen Ereignisse aus Sicht einer in Chicago lebenden, multikulturellen Wohngemeinschaft. Durch die vorherrschende wirtschaftlich und politisch angespannte Situation entstehen gesellschaftliche und soziale Reibungen und Emotionen. Ein neuer Zeitgeist gibt den Menschen wieder neue Hoffnung.

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Hope - Die Obama Musical Story
Michelle und Barack Obama (Della Miles und Jimmie Wilson)
© MOVE GmbH

Interaktiv-Highlight: Das Publikum sitzt auf speziell entwickelten Musikstühlen.
Diesen Sound hat die Frankfurter Jahrhunderthalle noch nicht erlebt: Formiert zu einem großen Percussion-Ensemble erlebt der Zuschauer ein neues Showformat. Der Veranstalter MOVE GmbH verspricht zur Uraufführung des Musicals HOPE gleich eine doppelte Weltpremiere: Am Sonntag, 17. Januar, 20 Uhr, wird weltweit erstmalig ein Publikum auf speziell entwickelten Musikstühlen rhythmisch mitwirken. „Hope ist das erste Interaktiv-Musical einer neuen Generation“, sagt Musicalproduzent Roberto Emmanuele, Geschäftsführer und Kreativdirektor der Move GmbH mit Sitz in Bad Soden. „Das ist ein gewaltiger Sound und für das Publikum ein tolles musikalisches Erlebnis.“

Autor und Komponist Randall Hutchins arbeitet mit den besten Sängern, Musikern und Schauspielern der internationalen Musikszene. Er produzierte u.a. für „The very Best of Black Gospel“, „Musical the Gift“ und wirkte als Musiker in „Starlight Express“ mit. In „HOPE“ vereint er einen geschmacklich wie ästhetisch liebevoll arrangierten Mix verschiedener Stilrichtungen im Bereich Pop, Soul, Gospel, HipHop und Rock. Die abwechslungsreiche Mischung eingängiger Melodien reißt die Zuschauer von Beginn an mit. Die Songs haben zweifelsohne Hitpotenzial.

Für „HOPE“ stehen 30 erstklassige Künstler, Sänger, Tänzer und Schauspieler auf der Bühne, die mit großem Enthusiasmus und hohem Engagement bei der Inszenierung mitwirken. „Der Spirit der Show wird vom Geist des ganzen Teams getragen“, lobt Produzent Roberto Emmanuele. Als Solisten sind Della Miles und Jimmie Wilson, bekannt als das Traumduo des Michael-Jackson-Musicals „Sisterella“, sowie Dynelle Rhodes, Original-Lead-Sängerin der „Weather Girls“, mit dabei. Weiter im Cast sind renommierte Darsteller, die Hauptrollen in „Cats“, „König der Löwen“ und „We will rock you…“ besetzten.

Die Inszenierung ist sprachlich in Englisch und Deutsch umgesetzt, so dass die Rahmenhandlung für jeden verständlich ist.

Im Verlauf des Musicals entwickeln sich die Zuschauer zu Mitmusikern. Denn sie sitzen auf einem Musikinstrument mit verblüffend hoher Soundqualität.

Etwa 1200 der 2000 vorhandenen Sitzplätze im Kuppelsaal der Jahrhunderthalle werden mit Designerstühlen ausgestattet, die das kleinste Schlagzeug der Welt in sich tragen. Die besondere Bauweise der Musikmöbel ermöglicht einen unverwechselbaren Bass- und Snaresound. Gespielt wird sitzend, während mit den Händen auf die Schlagfläche getrommelt wird. Inspiriert von diesem charakteristischen Klang, nennen Roberto Emmanuele und sein Partner Patrick Strese die Erfindung „BAFF Musikmöbel“. Auch die anderen Musical-Zuschauer bleiben nicht still auf den Stühlen sitzen. Sie bekommen „Shaker“ (Handrasseln), damit der Sound von „HOPE“ den gesamten Saal erfüllt. Die Produzenten möchten Musik als starkes Medium allen Menschen zugänglich machen.

Bereits im September 09 begeisterte das Musical-Ensemble mit einem ersten musikalischen Vorgeschmack rund 45 000 Zuschauer in der Commerzbank-Arena bei einem erfolgreichen Auftritt neben Stars wie Bob Geldof und Samy Deluxe. Nach kurzer Zeit bereits swingte und klatschte das komplette Stadion zu bislang nicht gehörten Songs wie „Rock the Vote“. Fachleute der deutschsprachigen Musikszene lobten das hohe Niveau der amerikanischen Pop- und Soulmusik und bezeichneten den Sound mit „Earth-Wind-and -Fire-Qualität“. Der weltweit bedeutendste Konzertveranstalter Fritz Rau sagt: „Respekt und Daumen hoch zu diesem Musical“. Nach dem Slogan „Yes we can“ soll das Musical nach dem Start in Frankfurt auf Deutschland-Tournee gehen.

Die Story:
Die Handlung des Musicals spielt im Jahr 2008. „HOPE“ zeichnet den kometenhaften Aufstieg des heutigen US-Präsidenten Barack Obama als Geschehen hinter den Kulissen nach und wir erleben in einer Interpretation hautnah die Emotionen und Gefühle sowohl von Barack als auch Michelle Obama. Im Kreis der realen Figuren treten ferner Michelles Mutter sowie die Politiker John McCain, Hillary Clinton und Sarah Palin auf.

Gleichzeitig erlebt der Betrachter die gesellschaftlichen Ereignisse aus der Sicht einer in Chicago lebenden, multikulturellen Wohngemeinschaft. Durch die vorherrschende wirtschaftlich und politisch angespannte Situation entstehen gesellschaftliche und soziale Reibungen und Emotionen - ein neuer Zeitgeist entsteht. Im Zentrum der fiktiven Figuren steht eine afroamerikanische Familie. Die Mutter ist Obama-Anhängerin und engagiert sich stark im Wahlkampf. Ihr Ehemann ist überzeugter Nicht-Wähler. Zum Kreis gehören außerdem ein Puertoricaner, der vorübergehend bei der Familie wohnt, sowie eine verwitwete und in der Gesellschaft etablierte Deutsch-Amerikanerin. Sie ist politisch interessiert und langjährige Anhängerin der Republikaner.

Menschen verschiedener Herkunft und politischer Lager finden sich vereint in der Hoffnung auf einen neuen Anfang. Der Kampf um die Wahl des 44. US-Präsidenten hält Einzug in ihr tägliches Leben. Der Präsidentschaftskandidat Barack Obama beginnt die Menschen auf eine zuvor noch nie da gewesene Art und Weise zu bewegen und lässt sie trotz aller Unterschiede gemeinsam auf eine bessere Zukunft hoffen. Und genau diese Bewegung greift das Musical unter dem weltweit verbreiteten Slogan “YES WE CAN“ auf.

Preise: von € 40,- bis € 149,- zzgl. Gebühren
Tickets sind erhältlich an allen bekannten VVK-Stellen und bei EVENTIM und TICKETONLINE.

VIP Premierenfeier:
Zur VIP-Premierenfeier werden die Gäste bereits im Foyer der Jahrhunderthalle in einem ausgewiesenen VIP-Bereich zum Sektempfang und Fingerfood ab 19:00 Uhr empfangen. In der Pause um ca. 21:15 Uhr gibt es Refreshments & Snacks. Um ca. 22:45, nach der Vorstellung beginnt die offizielle Premierenfeier mit Drinks, Buffett, Live-Band und Meet & Greet the Musical-Cast. Programm unter anderem: Axel Benkner mit seiner Band Edu & The Shakers. unplugged Jam Session und hautnah zu erlebender Überraschungsauftritt des Musical Casts. VIP-Premierenfeier Tickets sind zusätzlich zu € 99,- erhältlich.

www.HOPE-MUSICAL.com

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