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Musical Stückeinfos: G
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Der geschenkte Gaul Musical von Hildegard Knef, Udo Becker, Paul von Schell, und Reinhardt Friese
Uraufführung:
22. Februar 03 im Stadttheater Wilhelmshaven Regie: Reinhardt Friese Musikalische Leitung: Udo Becker Bühne & Kostüme: Annette Mahlendorf
Choreographie & Songstaging: Iris Limbarth
Besetzung der Uraufführung:
Franca Berlin, Verena Held, Frank P. Huhn, Sven Kaschte, Susanne Menner, Stefan Ostertag, Ireneusz Rosinski, Tobias Wessler Musical-Liveband:
Christof Berner, Andi Lindner, Kai Lünnemann, Silke Nagel, Florian Seidenstücker, Siggi Zufacher
Aus den Trümmern Berlins an den Broadway. Von der “hungerkünstlerin” zum
Weltstar. Hildegard Knef hat alle Höhen und Tiefen des Showgeschäfts durchlebt. Sie hat Triumphe auf Bühne und Leinwand gefeiert, hat Karrieretiefs ausgehalten und persönliche Niederlagen
eingesteckt.
In einer kaleidoskopartigen Bilderfolge zeichnet das Musical den Lebensweg Hildegard Knefs - eine Achterbahnfahrt” über zwei Kontinente und mehr als 50 Jahre
zeitgeschichte.
Mit “minutenlangen Ovationen und vielen Bravorufen” (WZ) feierte das Wilhelmshavener Publikum das Hildegard-Knef-Musical “Der geschenkte Gaul”.
Es ist, schreibt die Ostfriesenzeitung, “eine Geschichte, die unter die Haut geht... Regisseur Reinhardt Friese ist mit seiner Inszenierung ein großer Wurf gelungen.
Zum Inhalt:
Das Leben der Diva, das wie eine Achterbahnfahrt verlaufen ist: 1925 in Ulm geboren - in Berlin aufgewachsen - der Beginn der jungen Schauspielerin in dieser Stadt - der Alptraum
des Zweiten Weltkrieges - die ersten wichtigen Filme im zerstörten Nachkriegsdeutschland - der erfolglose USA-Aufenthalt und die Rückkehr nach Deutschland - die Sekunden dauernde Nacktszene
der Fünfundzwanzigjährigen im Film „Die Sünderin“, die zum Skandal wird - der darauf folgende Boykott, die Broadway-Auftritte (sie spielte 675mal die Ninotschka in dem Musical „Silk
Stockings/Seidenstrümpfe“, für die Cole Porter sie zurück nach Amerika geholt hatte - die Rückkehr nach Deutschland - ihr Durchbruch als Chanson-Sängerin, meist zu eigenen Texten ... Nicht
nur das Leben einer ungewöhnlichen Frau, sondern zugleich ein Stück Zeitgeschichte der Bundesrepublik erlebt „das Mädchen“, wie Hildegard Knef die Hauptrolle genannt hat.
Hildegard
Knef hatte schon begonnen, für den Broadway eine Musical-Fassung ihres Bestsellers „Der geschenkte Gaul“ zu schreiben. Die blieb ein Fragment, weil die amerikanischen Produzenten andere
politische Schwerpunkte forderten. Daraufhin zog sie den Text zurück. Als das Stadttheater Wilhelmshaven das Knef-Musical ankündigte, setzte Hildegard Knef sich mit dem Komponisten Udo Becker
in Verbindung und beide ergänzten das Musical bis zum Jahr 2002, denn die Autobiographie endet 1961 mit dem Bau der Berliner Mauer. Bis kurz vor ihrem Tod hat Hildegard Knef daran gearbeitet.
Danach setzte ihr Witwer Paul von Schell die Arbeit fort – bis zur umjubelten Uraufführung im Februar 2003.
Aber schön war es doch...
„Der geschenkte Gaul“ gewährt Einblicke in das bewegte Leben einer Legende. Umjubelt und beneidet, geliebt und gehasst: Die Knef war ein Phänomen, ein deutscher Weltstar. Ihr
Lebensweg war voller Höhen und Tiefen. Und trotz aller Skandale und zermürbender Schicksalsschläge, trotz Krankheit und Zeiten der Einsamkeit gab sie niemals auf, fehlte ihr nie der
optimistische Blick nach vorn - bis plötzlich die Lebensbatterie abrupt verbraucht war. Legendär wurde der Ausspruch von Jazz-Göttin Ella Fitzgerald: "Die Knef ist weltweit die größte
Sängerin ohne Stimme."
Bilder aus der Inszenierung der Landesbühne Nord:
Franca Berlin (Das Mädchen/Hilde)
v.l.n.r. Susanne Menner (Nutte), Verena Held (Nutte), Franca Berlin (Das Mädchen/Hilde)
Franca Berlin (Das Mädchen/Hilde)
Franca Berlin (Das Mädchen/Hilde)
Franca Berlin (Das Mädchen/Hilde)
Franca Berlin (Das Mädchen/Hilde)
Fotos: Landesbühne Niedersachsen Nord GmbH
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The Glamour Sisters Wo ist der Schalter fürs Rampenlicht? Musical-Comedy-Revue -
Musik, Orchestrierung: Bruno Leuschner Idee, Buch, Liedtexte: Andréas Härry Regie, Choreografie: Sean Stephens Uraufführung:
16. November 2006 (Kriens, Le Théâtre Kriens-Luzern)
Zur Produktion im Le Théâtre Kriens-Luzern:
Premiere: 16. November 06 (Uraufführung)
Ausstattung:
Viviane Koller Produzentin: Sonja Greber Verlag: Greber circomedia AG, Kriens
Die Besetzung:
Ida: Isabelle Flachsmann Lena:
Irène Straub Felizia Voser: Paloma Würth Gérard de Lapoulle: Roland Duppenthaler Dr. Johannes Lust: Rolf Stucki Klara Odermatt/Tempesta:
Sabina Zihlmann Rainer Finger: Bruno Leuschner Vreni: Andrea Ochsner Elisabeth: Julia Damm Ilkgül: Marcina de Almeida Amy:
Jemma Louise Marsden Ulrike: Sabine Dittmar Swing: Franziska Flückiger
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The Glamour Sisters Le Théâtre Kriens-Luzern Finale Foto: Hans Mulle
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Rasanz, Glamour, Humor und eine Prise „oh là, là“ sind die Ingredienzen dieser Uraufführung, die auf lustvolle Art die Umstände rund ums „Berühmtwerden“ durch den Kakao
zieht. In eindrücklichen Tanz- und Gesangsnummern wird der Welt des Showbusiness gehuldigt – mit einem grossen Augenzwinkern. Mit diesem Stück wird eine alte
Unterhaltungsform – die Revue – mit aktuellen Showelementen und einer Musical-Hintergrundhandlung verbunden. Auf der Bühne: u.a. die Broadway- Darstellerin Isabelle
Flachsmann, die Luzerner Musicalsängerin Irène Straub, die bekannte Schlagersängerin Paloma Würth, der vielseitige Berner Künstler Roland Duppenthaler und eine
international besetzte Revue-Dancecompany. Spielort ist das neue „Le Théâtre“ in Kriens-Luzern.
Erzählt wird die Geschichte von zwei singenden Schwestern aus unseren Breitengraden. Die eine: Ein schüchternes, unbeholfenes Mauerblümchen. Die andere - sagen wir
'mal - das Gegenteil davon! Beide möchten mit ihrem Gesang die Bretter, die ja bekanntlich für nicht wenige die Welt bedeuten, erklimmen. Im Umfeld eines Cabaret-Theaters,
deren bunter Chefetage, einer klatschsüchtigen Reporterin, stutenbissigen Kolleginnen und einem Gesangsprofessor als Wächter über die „hohe Kultur“ ist der Weg ins
Rampenlicht kompliziert - und für die Zuschauer sehr amüsant.
Aufführungssprache (Dialoge und Liedtexte): Deutsch
Le Théâtre Kriens-Luzern, Schweighof, CH-6010 Kriens
Telefon ++41 +41 348 05 05, info@le-theatre.ch www.le-theatre.ch www.glamoursisters.ch
Produktion: Greber circomedia AG für die Circomusico AG, Schweighof, 6010 Kriens
Telefon ++41 41 340 88 66, www.circomedia.ch , www.circomusico.ch
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Glöckner von Notre Dame
Musik: Alan Menken Liedtexte: Stephen Schwartz Buch:
James Lapine, nach dem Roman Notre-Dame de Paris von Victor Hugo Basierend auf dem Disneyfilm: The Hunchback of Notre Dam Deutsche Übersetzung: Michael Kunze
Uraufführung: 5. Juni 1999 (Berlin, Theater am Potsdamer Platz)
Beitrag zur abgespielten Produktion von “Der Glöcner von Notre Dame”:
Der Buckelige ist bald Publikums-Millionär/ Aaron Paul neue Erstbesetzung des Glöckners
Der Buckelige macht
ein großes Fass auf. Quasimodo feiert Geburtstag, seinen zweiten. Er ist nicht gerade schön, aber beliebt. Nicht nur bei den Spree-Athenern hat der entstellte Außenseiter einen dicken Stein
im Brett. Seit er am 5. Juni 1999 erstmals an den Glockenseilen zog, strömen die Musicalfreunde in Scharen zum Potsdamer Platz. Die Million ist nicht mehr in allzuweit entfernt.
Mit der 40 Millionen Mark schweren Disney-Produktion (Musik: Alan Menken; Texte: Stephen Schwartz/deutsche Adaption: Dr. Michale Kunze, Regie: James Lapine) hat sich die Hauptstadt endlich
einen Platz auf der Musical-Landkarte der Long-Run-Inszenierungen gesichert. Und Stella landete mit diesem Prestige-Projekt allen Unkenrufen zum Trotz doch einen Hit, und was für einen.
Mystische Choräle und flotte Ensemblenummern. Die Partitur kommt als interessante Mischung aus französischer Musette, düster-opulenten, mystisch-stimmungsvollen Chorälen, flotten
Broadway-Ensemble-Nummern und Musicalballaden daher. Viele Stücke haben Ohrwurmcharakter. Herausragend: “Die Glocken Notre Dames”, “Draußen”, “Hoch über der Welt” und “Esmeralda”.
Im
Gegensatz zu dem gleichnamigen Disney-Zeichentrick-Film lehnt sich das Ganze auch wieder mehr an Victor Hugos Romanvorlage an. 44 Sänger und Tänzer agieren auf der Bühne, deren Kulissen
überwiegend aus (hinreissenden) Lichtprojektionen besteht. Die Illusionen sind perfekt. Elf Hubpodien, die sich auch schrägen lassen, ermöglichen mit atemberaubender Geschwindigkeit rasend
schnelle Verwandlungen.
“Der Glöckner von Notre Dame” hat sich mittlerweile als erfolgreichstes Berliner Musical aller Zeiten entpuppt. Bislang galt die Latte, die “My Fair Lady”
mit Paul Hubschmid und Karin Hueberl in den 60-er Jahren hochgehängt hatte, als unüberspringbar. Dieser Dauerbrenner hatte sich im Juli 1964 nach vierjähriger Laufzeit vom hiesigen
Publikum verabschiedet. In dieser Spanne brachte es die Inszenierung auf 757 Aufführungen. Seine 758. Show hatte der Glöckner aber bereits in der Hälfte dieser Zeit am 11. Mai
dieses Jahres abgerissen.
Pünktlich zum zweijährigen Jubiläum soll auch der Castwechsel vollzogen werden. Das alte Ensemble tritt am 3. Juni letztmals auf, zwei Tage später gibt die
Nachfolge-Riege ihren Einstand. Einige neue Hauptdarsteller sind bereits im vergangenen Jahr hinzuzukommen, andere halten dem Musical-Theater seit der ersten Stunde die Treue. Dazu zählt
beispielsweise die Philippinin Ruby Rosales, die als Zweit-Besetzung der “Esmeralda” bereits zur Premieren-Truppe gehörte und inzwischen als glutäugig-betörend-temperamentvoll-verführerische
Zigeunerin die Nr. 1 ist. Sie hat diese Rolle bereits über 300 mal gespielt und ihren Vertrag inzwischen verlängert.
Mitglied der Ur-Cast (aber jetzt nicht mehr dabei) war übrigens
auch ein gewisser Jens Janke, der als agiler “Oberzigeuner” Publikum und Kritiker gleichermaßen beeindruckte. Er agierte in Berlin als Erzähler der Geschichte, der die Handlungsfäden
miteinander verknüpfte. Inzwischen ist der vielseitige Künstler u.a. auch in Bonn eine feste Größe. In der dortigen Oper macht er als Studentenführer Enjorlas in der weltweit ersten freien
Inszenierung von “Les Misérables” eine blendende Figur.
Momentan läuft sich der dritte Titelheld warm. Drew Sarich, der Ur-Glöckner, ist ja inzwischen als Berger bei HAIR in Wien
gelandet und hat mittelrweile auch seine erste Solo-CD eingespielt. Sein Amts-Nachfolger, der schwedischen Tenor Frederik Lycke, der in dieser Inszenierung vorher schon den Hauptmann Phoebus
spielte, gibt am 3. Juni seinen Ausstand. Ende des Monats dann schlägt die große Stunde für Aaron Paul.
Aaron Paul: Vom Broadway an die Spree Der 27-jährige kommt frisch aus
New York und bereitet sich fieberhaft auf seine neue Rolle als Quasimodo vor. Am Broadway hatte er zuvor mit großem Erfolg in “Les Misérables” und “Titanic” gespielt. Der
Glöckner-Geburtstag soll zum großen Ereignis werden. Jene, die sich Karten für die Vorstellung an diesem Abend gesichert haben, erwartet ein turbulenter Abend. Bereits ab 19 Uhr wird das
Publikum im neugestalteten Foyer und auf der Theater-Piazza mit einem fetzigen Vorprogramm auf Kommendes eingestimmt. Die Kollegen vom Bochumer “Starlight Express” servieren Ausschnitte
ihres fetzigen Rollschuh-Märchens, in der Pause stoßen die Besucher mit Gratis-Sekt auf die nächste erfolgreiche Spielzeit an. Ab 23 Uhr stützen sich geladene Gäste im “Adagio”, der Nachtbar
im Souterrain des Theaterpalastes, in die After-Show-Party. Übrigens: Jeweils zwei Künstler aus dem Ensemble stehen an jedem Mittwoch vor der an diesem Tag familienfreundlich um 18.30
beginnenden Show im Foyer in Kostüm und Maske Rede und Antwort und erfüllen Autogrammwünsche der Fans. Beliebt sind auch die Backstage-Führungen hinter die Kulissen des Theaters. Anmeldungen
dafür werden unter (030) 25929 156 entgegengenommen. Tickets für die Musical-Show selbst können rund um die Uhr unter (0180) 54444 geordert werden. JÜRGEN
HEIMANN
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Grand Hotel
Musik: Robert Wright, George Forrest, Maury Yeston Buch:
Luther Davis, Maury Yeston Song-Texte: George Forrest, Robert Wright, Maury Yeston Nach dem Roman: „Menschen im Hotel“ von Vicky Baum Uraufführung:
12. November 1989 (New York, Martin Beck Theatre) Deutsche Erstaufführung: 25. Januar 1991 (Berlin, Theater ds Westens)
Zur Inszenierung des Münchner Staatstheaters am Gärtnerplatz:
Premiere: 3. Februar 11
Inszenierung: Pavel Fieber Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz Choreografie: Hardy Rudolz Bühne und Kostüme: Christian Floeren Chor:
Inna Batyuk
Besetzung
Baron Felix von Gaigern: Lucius Wolter Elizaweta Gruschinskaja: April Hailer Raffaela Ottanio, ihre Sekretärin:
Marianne Larsen Frl. Flamm, genannt Flämmchen: Milica Jovanovic Otto Kringelein, Buchhalter: Gunter Sonneson Generaldirektor Preysing: Hardy Rudolz
Oberst Dr. Otternschlag: Dirk Lohr Rhoda, Empfangschef / Chauffeur: Thomas Peters Erik, Portier: Mario Podrecnik Zinnowitz / Sandòr: Hansjörg Hack
Jimmy 1: Tom Schimon / Philipp Moschitz Jimmy 2: Vladimir Maxim Korneev / Philipp Moschitz
Chor und Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Extra Musical Ensemble
GRAND HOTEL am Gärtnerplatz Münchner Erstaufführung für Broadway-Musical Pavel Fieber bringt das Broadway-Musical nach Vicki Baums „Menschen im Hotel“ in prominenter
Musical-Besetzung erstmals in Süddeutschland auf die Bühne. Am Donnerstag, 3. Februar hat am Münchner Gärtnerplatztheater das Musical Grand Hotel Premiere. Pavel Fieber inszeniert mit
großer Besetzung die ernste Geschichte in ihrer ganzen Dichte und zeigt zugleich ein großes Show-Musical mit viel Glamour und eindrucksvollen Tanznummern. Die Musical-Adaption von Vicki
Baums berühmter Romanvorlage „Menschen im Hotel“ spielt an einem Wochenende im Jahr 1928 in einem eleganten Berliner Hotel. Hier treffen die Lebensgeschichten und -entwürfe, die Träume,
Sehnsüchte und Enttäuschungen exzentrischer Hotelgäste und Angestellter aufeinander und überschneiden sich auf teils amourös-amüsante, teils tragische Weise: Die alternde Primaballerina
Elisaweta Gruschinskaja will nie mehr zurück auf die Bühne. Der junge, gutaussehende Baron Felix von Gaigern ist bankrott, genießt als Hochstapler dennoch den Luxus. Insolvenz droht auch dem
Fabrikbesitzer Preysing, der seine Gesellschafter zu betrügen sucht. Sein ehemaliger todkranker Buchhalter Kringelein dagegen mietet sich im Luxushotel ein, um sich einmal im Leben reich und
unbeschwert zu fühlen. Eine Stenotypistin namens Flämmchen will mit allen Mitteln nach Hollywood, glaubt sich aber ungewollt schwanger, während der Assistenzportier Erik aufgeregt die Geburt
seines ersten Kindes erwartet. Und nicht zuletzt: Der zynische ehemalige Militärarzt Doktor Otternschlag betrachtet und kommentiert ungläubig das Ein und Aus im Grand Hotel. Eine erste
Verfilmung des Stoffes aus dem Jahr 1929 entstand 1932 mit Greta Garbo, die erste Musical-Version 1958. Die aktuelle Version aus dem Jahr 1989 lief am Broadway über tausend Mal. Mit der
Münchner Premiere wird Grand Hotel nach der Europäischen Erstaufführung am Berliner Theater des Westens 1991 und einer Inszenierung in Osnabrück zum ersten Mal in Süddeutschland gezeigt.
Die komplexe Handlung erfordert vielschichtige Rollenporträts. Für die Rolle des Baron Felix von Gaigern kommt erstmals der gefragte junge Musical-Interpret Lucius Wolter als Gast an den
Gärtnerplatz. Ihm gegenüber steht als alternde Ballettdiva Elisaweta Gruschinskaja mit ihrer ganzen Bühnen- und Showerfahrung die renommierte Darstellerin April Hailer, die zum wiederholten
Mal am Gärtnerplatz gastiert. In den anderen großen Rollen sind die bewährtesten Musical-Experten des Gärtnerplatztheaters zu erleben: Marianne Larsen, die gerade für ihre Darstellung der
Norma Desmond in Sunset Boulevard in Magdeburg gefeiert wird, spielt die auf nahezu fatale Weise ergebene Sekretärin Gruschinskajas Raffaela Ottanio. Milica Jovanovic ist in der Rolle der
lebenshungrigen Flämmchen zu sehen. Musical-Größe Hardy Rudolz, seit zwei Jahren fest zum Gärtnerplatz-Ensemble gehörend (La Cage aux Folles, My Fair Lady), verleiht dem Fabrikbesitzer
Preysing die nötige Autorität. Und nicht zuletzt steht mit der tragischen Partie des Otto Kringelein eine weitere Paraderolle für Gunter Sonnesons unnachahmlichen hintergründigen Witz bevor.
In der guten Tradition intensiver Nachwuchsarbeit gibt das Gärtnerplatztheater in Grand Hotel auch jungen Musical-Talenten der Bayerischen Theaterakademie August Everding eine große
Plattform, sich zu präsentieren: Tom Schimon, Vladimir Maxim Korneev und Philipp Moschitz stehen singend und tanzend als Jimmys auf der Bühne. Daneben zeigt sich als Hotelpersonal ein
achtköpfiges hochmotiviertes junges Musical-Ensemble aus singenden, tanzenden und spielenden Nachwuchsdarstellern, die eigens für diese Produktion ans Gärtnerplatztheater engagiert
wurden. Für den luxuriösen Rahmen sorgt mit Bühnenausstattung und Kostümen im Stil der 20er Jahre der international tätige Bühnenbildner und Ausstattungsleiter des Badischen
Staatstheaters Karlsruhe Christian Floeren, der am Gärtnerplatz bereits die Ausstattungen zu Die Hochzeit des Figaro und Boccaccio zeigte. Seine Bühne bietet viel Platz für die über weite
Strecken vom Tanz geprägte Szenerie. Tango und Charleston sind die dominierenden Tänze, einstudiert von Hardy Rudolz, der hier neben seiner Rolle als Preysing auch die choreografische Leitung
übernommen hat. Andreas Kowalewitz hat die musikalische Leitung über die große Produktion mit Orchester, Chor und Musical-Ensemble.
[© Staatstheater am Gärtnerpatz]
Das Staatstheater am Gärtnerplatz freut sich, für die Produktion GRAND HOTEL erstmals mit Lufthansa I DERPART MfG Reisen als Projektsponsor zusammen zu arbeiten.
Tickets 4,- bis 61,- € unter 089.21 85 19 60 oder www.gaertnerplatztheater.de
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Der Graf von Monte Christo (The Count of Monte Christo)
Musik: Frank Wildhorn Buch, Songtext: Jack Murphy
Uraufführung: 14. März 2009 (St. Gallen, Theater St. Gallen) Deutsche Erstaufführung: 4. Februar 2012 (Leipzig, Musikalische Komödie)
Zur Inszenierung der Oper Leipzig:
Premiere: 4. Februar 12 (Deutsche Erstaufführung / Musikalische Komödie)
Musikalische Leitung: Stefan Diederich Inszenierung, Choreografie: Cusch Jung Bühne: Karin Fritz Kostüme: Sven Bindseil Fechtmeister:
Peter-Paul Stampehl Choreinstudierung: Mathias Drechsler Dramaturgie: Marita Müller
Besetzung:
Edmond Dantès, der Graf von Monte Christo:
Marc Clear Mercédès, Egmonds Verlobte: Marysol Ximénez-Carrillo Louis Dantès, Edmonds Vater: Mathias Paarsch Morrel, Besitzer einer Reederei: Roland Otto
Mondego, Cousin von Mercédès: Andreas Rainer Danglars, Spekulant: Kostadin Arguirov Kommissar: Sebastian Fuchsberger Villefort,
Oberstaatsanwalt von Paris: Milko Milev Abbé Faria, alter Gefangener im Château d’If: Cusch Jung Louisa Vampa, Piratenanführerin: Sabine Töpfer
Jacopo, Pirat, später Vertrauter Edmonds: Peter-Paul Stampehl Albert, Sohn von Mondego: Heiner Kock* Valentine, Tochter von Villefort:
Verena Barth-Jurca / Mirjam Neururer drei Grazien: Isabella: Carolin Schumann* Gabriella: Therese Dittmar* Sophie: Miranda Caasmann
Ballett, Chor, Extrachor der Musikalischen Komödie Orchester der Musikalischen Komödie * Studenten der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig
Nach dem großen Erfolg von »Jekyll & Hyde« bringt das Inszenierungsteam Cusch Jung (Regie), Karin Fritz (Bühnenbild) und Sven Bindseil (Kostüm) ein weiteres Musical des international
gefeierten amerikanischen Komponisten Frank Wildhorn auf die Bühne der Musikalischen Komödie Leipzig. Am 4. Februar erlebt hier »Der Graf von Monte Christo« seine Deutsche Erstaufführung.
Das Stück entstand nach einem der spannendsten und beliebtesten Abenteuerromane der Weltliteratur. Alexandre Dumas’ »Graf von Monte Christo« erschien Mitte des 19. Jahrhunderts als
Fortsetzungsroman in 150 Folgen in einer Pariser Zeitung. Ganze Generationen haben das Buch gelesen, und seit es Kino gibt, flimmert die Geschichte in immer neuen Auflagen mit großen Stars
über die Leinwand. Das Musical folgt in wesentlichen Zügen der Romanvorlage. Es erzählt die Geschichte von Edmond Dantès, der auf dem Höhepunkt seines persönlichen Glücks in einen Abgrund von
Ungerechtigkeit und Leid gerissen wird. Noch während er die Verlobung mit Mercédès und seine berufliche Beförderung feiert, wird er das Opfer einer Intrige von Neidern und Karrieristen. Ohne
Prozess bringt man ihn auf die berüchtigte Gefängnisinsel Château d’If. Während er sein Leben im Kerker fristet, erleben die skrupellosen Intriganten einen gesellschaftlichen Aufstieg. Seine
große Liebe Mercédès verliert Dantès an einen seiner Widersacher. Als ihm nach vielen Jahren die Flucht gelingt, schwört er bittere Rache. Mit Hilfe eines Schatzes, dessen Versteck ihm ein
Mitgefangener vor seinem Tod verraten hat, setzt er als geheimnisvoller »Graf von Monte Christo« seine Pläne in die Tat um. Beharrlich und geschickt zieht er die Schlinge um seine Feinde
immer enger und stürzt sie schließlich ins Verderben. Am Ende finden er und Mercédès wieder zueinander. Wie im Roman steht das Motiv der Rache im Mittelpunkt des Geschehens. Die Welt der
Abenteuerliteratur hat ihre eigenen Gesetze. Das Musical aber gehorcht vor allem den Gesetzen der Bühne. Deshalb ist spannende Unterhaltung angesagt – mit rasanten Kampf- und Fechtszenen,
berührender Romantik, flotter Musik und guter Show. Gemeinsam mit Gästen stellen sich die Künstler des MuKo-Ensembles der Herausforderung dieses Stückes. In der Titelrolle ist Marc Clear
zu erleben, der sich bereits als Jekyll/Hyde in die Herzen der Leipziger gespielt hat. Die Frau an seiner Seite ist – ebenfalls wie in »Jekyll & Hyde« – Marysol Ximénez-Carrillo als
Mercédès. Für den Sound im Orchestergraben und auf der Bühne zeichnet Dirigent Stefan Diederich verantwortlich. [© Oper Leipzig]
www.oper-leipzig.de
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Grease - Das Musical
Buch, Musik & Texte: Jim Jacobs & Warren Casey
Erweitert mit Songs der „GREASE“ Film Musik von: Barry Gibb * John Farrar * Scott Simon & Louis St. Louis
Uraufführung: 14. Februar 1972 (New York, Eden Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung (Originaltitel/Songs in englisch): 16. Juni 1990 (München, Arri-Studio; Musicalensemble “Show ab!”)
Zur Tour 2012: (Musical Tommy GmbH)
Köln Musical Dome: 24.01.2012 bis 19.02.2012
Braunschweig Stadthalle - Großer Saal: 21.02.2012 Magdeburg GETEC-Arena: 23.02.2012 Regensburg Donau Arena: 25.02.2012 Graz Stadthalle: 28.02.2012 bis 04.03.2012
Wien Wiener Stadthalle - Halle F: 06.03.2012 bis 25.03.2012 Salzburg Salzburgarena: 27.03.2012 Innsbruck Olympia Eissportzentrum: 30.03.2012 bis 01.04.2012
Stuttgart Liederhalle – Hegelsaal: 03.04.2012 bis 08.04.2012 Frankfurt Alte Oper - Großer Saal: 10.04.2012 bis 13.04.2012 Karlsruhe Europahalle: 14.04.2012
Freiburg Rothaus Arena: 15.04.2012 Linz TipsArena: 17.04.2012 Bregenz Festspielhaus Bregenz: 20.04.2012 bis 22.04.2012
Änderungen vorbehalten.
Besetzung:
Danny:
Lars Redlich Sandy: Joana Fee Würz Kenickie: Stefan Rüh Rizzo: Denise Obedekah Sonny: Janos Harot Marty: Lisa-Marie Selke Roger:
Tim Edwards Jan: Bettina Schurek Frenchy: Jennifer Pöll Doody: Richard Peter Eugene: Omri Schein Patty: Jasmin Mauter ChaCha:
Ico Benayga Vince Fontaine / Teen Angel: Alexander DiCapri Miss Lynche / Dance Captain: Jill Gorrie
Ensemble:
Daniela Lehner (Ensemble Girl), Lucy Harrison (Ensemble Girl), Julia Fechter (Ensemble Girl), Raphaela Pekovsek (Swing Girl), Terence Rodia (Ensemble Boy), Adam Floyd
(Ensemble Boy), Andreas Gräbe (Ensemble Boy), Brady VanVaerenbergh (Enselmble Boy), Aaron LeBlanc (Swing Boy)
HIER KOMMT GREASE! Eine Produktion der Musical Tommy GmbH „
A wop ba-ba lu-mop a wop bam boom!“
Das Kultmusical mit einer der schönsten Rock´n´Roll-Lovestorys ist nach dem großen Erfolg 2011 wieder zurück! Ein knallbunter Musical-Spaß aus Petticoats und Partys,
Pferdeschwänzen und Pferdestärken, Cadillacs und Rebellion und natürlich Liebe zum begeisternden Sound von unvergessenen Hits wie “You’re The One That I Want”, “Grease
Is The Word”, “Summer Nights”, “Sandy” – DAS IST GREASE!
GREASE ist ein Dauerbrenner. Nach der letzten Tournee 2010/2011 durch Deutschland erst recht! Mit einem großartigen Lars Redlich in der Rolle des „Danny“, einer
zauberhaften Joana Fee Würz als „Sandy“ und einem Ensemble, das auf allen Ebenen überzeugt, wird diese Tour 2012 ein riesiger Erfolg. Denn GREASE überzeugt durch seine
Musik, Choreographien und das einzigartige Ensemble, das die 50er Jahre mit Teenager –Träumen und der ersten Liebe wieder auferstehen lässt. Mit der Erfolgsinszenierung
des Starregisseur David Gilmore, der für den deutschsprachigen Raum das Musical noch einmal neu überarbeitet hatte, kehrt das Musical nach kurzer Unterbrechung nun
wieder zurück. Gilmores GREASE- Inszenierung löste Anfang der 90-er Jahre ein wahres GREASE-Revival am Londoner West-End und in Großbritannien aus. Hier wurde es
nahezu ohne Unterbrechung aufgeführt und von Publikum und Presse gleichermaßen euphorisch gefeiert. Bis heute gilt diese Inszenierung als erfolgreichste GREASE
-Produktion aller Zeiten. „Die Neuinszenierung von GREASE und dieses engagierte und talentierte Ensemble wird das Publikum begeistern!“, ist Gilmore überzeugt. Und tatsächlich
hatte das Musical bei seiner Deutschlandtour sofort Publikum und Kritiker auf seiner Seite: „Unter der Regie von Gilmore wurde mit GREASE ein Musical auf die Bühne gebracht,
das zwei Stunden beste Unterhaltung bietet und kein bisschen angestaubt wirkt. Auch musikalisch überzeugt der Ausflug in die 50er von der ersten bis zur letzten Minute.“
urteilte die Westdeutsche Zeitung. Während die Neue Rhein Zeitung feststellte: „Unternehmen Pettycoat erfolgreich: Großer Beifall für eine schwungvolle und knallbunte GREASE-Inszenierung!“
GREASE - das ist reinstes Dynamit, wie hier ausgeflippte Teenager- Aufregung in schnelle Choreographien, pointierte Dialoge und gefühlvolle Gesangsnummern übersetzt wird.
Partys, Spaß und Romantik: schnell wird klar, dass sich bis heute beides, die Sehnsucht nach und die Aufregung vor der ersten Liebe nicht verändert haben! Und es ist
erfrischend zu erleben wie in dieser begeisternden Inszenierung dieses allerersten „High School Musicals“, brillant begleitet vom furiosen Rock’n’Roll und DooWop Sound die
fünfziger Jahre lebendig werden.
Eintrittskarten für Deutschland sind auch erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen, oder telefonisch unter der Semmel Concerts Ticket-Hotline 01805/ 57 00 99 (0,14
EUR/MIN. - MOBILFUNKPREISE MAX. 0,42 EUR/MIN) sowie im Internet unter www.semmel.de.
Eintrittskarten für die Schweiz sind erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen, oder telefonisch unter der Ticket Corner Ticket-Hotline 0900 – 800 800 (* 1,19 DHF/Min;
Mobilfunkpreise können abweichen) sowie im Internet unter www.ticketcorner.ch.
Eintrittskarten für Österreich sind erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen, oder telefonisch unter der ÖTicket Ticket-Hotline 01- 96096 (Mobilfunkpreise können
abweichen) sowie im Internet unter www.oeticket.com.
Zur Deutschland-Tour 2010/2011: (Musical Tommy GmbH)
Spielzeit Düsseldorf: 16. November 10 - 23. Januar 11 (Capitol Theater) Spielzeit Bremen: 15. - 27. Februar 11 (Musical Theater) Spielzeit Berlin:
01.03. - 20.03.2011 (Admiralspalast) Spielzeit München: 22.03. - 17.04.2011 (Deutsches Theater) Spielzeit Frankfurt: 19. April - 1. Mai 10 (Alte Oper)
Regie:
David Gilmore Musikalische Leitung: Janice Aubrey Bühne: Terry Parsons Licht: Nick Richings Kostüme: Herbert Ehrhardt Ton: Thilo Kuhn
Choreografie: Carla Kama / Melissa Williams Associate Choreographer: Jill Gorrie
Besetzung:
Danny: Lars Redlich Sandy: Sanne Buskermolen
Kenickie: Riccardo Greco Rizzo: Selvi Rothe Sonny: Tino Honegger Marty: Karen Selig Roger: Thomas Klotz Jan: Claudie Reinhard
Doody: Michael Heller Frenchy: Ilka Wolf Eugene: Omri Schein Patty: Jasmin Mauter Cha Cha: Yara Hassan Donna Sue: Jenny Bach
Vince Fontaine / Teen Angel: John Davis Miss Lynch: Suzana Novosel
Ensemble:
Christoph Jonas, Christopher Bolam, Aaron Le Blanc, Brian Bishop, Brady VanVaerenbergh, Annette Potempa, Isabel Dan, Lauren Strigari, Kim Boysen
Besprechung auf kulturfreak.de
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Grease Tour 2010/2011 Sandy (Sanne Buskermolen), Danny (Lars Redlich) und Cast Foto: Herbert Schulze
„A wop ba-ba lu-mop a wop bam boom!“ Das Kultmusical mit einer der schönsten Rock´n´Roll-Lovestorys der Welt wird 40!
Ein knallbunter Musical-Spaß aus Petticoats und Partys, Pferdeschwänzen und Pferdestärken, Cadillacs und Rebellion und natürlich Liebe zum begeisternden Sound von
unvergessenen Hits wie “You’re The One That I Want”, “Grease Is The Word”, “Summer Nights”, “Sandy” – DAS IST GREASE!
Vor 40 Jahren ging GREASE das erste Mal in Chicago über die Bühne und gilt bis heute als eines der populärsten Musical der Welt. Für die aktuelle Jubiläumstour wurde
Erfolgsregisseur David Gilmore verpflichtet, der für den deutschsprachigen Raum das Musical noch einmal neu überarbeitet hat. Seine GREASE- Inszenierung löste Anfang der
90-er Jahre ein wahres GREASERevival am Londoner West-End und in Großbritannien aus. Hier wurde es nahezu ohne Unterbrechung aufgeführt und von Publikum und Presse
gleichermaßen euphorisch gefeiert. Bis heute gilt diese Inszenierung als erfolgreichste GREASEProduktion aller Zeiten.
„Die Neuinszenierung von GREASE und dieses engagierte und talentierte Ensemble wird das Publikum begeistern!“, ist Gilmore überzeugt. Und tatsächlich hatte das Musical bei
seiner Deutschlandpremiere am 18. November 2010 im Düsseldorfer Capitol Theater sofort Publikum und Kritiker auf seiner Seite: „Unter der Regie von Gilmore wurde mit
GREASE ein Musical auf die Bühne gebracht, das zwei Stunden beste Unterhaltung bietet und kein bisschen angestaubt wirkt. Auch musikalisch überzeugt der Ausflug in die
50er von der ersten bis zur letzten Minute.“ urteilte die Westdeutsche Zeitung. Während die Neue Rhein Zeitung feststellte: „Unternehmen Pettycoat erfolgreich: Großer Beifall für
eine schwungvolle und knallbunte GREASE-Inszenierung!“
GREASE - das ist reinstes Dynamit, wie hier ausgeflippte Teenager-Aufregung in schnelle Choreographien, pointierte Dialoge und gefühlvolle Gesangsnummern übersetzt wird.
Partys, Spaß und Romantik: schnell wird klar, dass sich bis heute beides, die Sehnsucht nach und die Aufregung vor der ersten Liebe nicht verändert haben! Und es ist
erfrischend zu erleben wie in dieser begeisternden Inszenierung dieses allerersten „High School Musicals“, brillant begleitet vom furiosen Rock’n’Roll und DooWop Sound die
fünfziger Jahre lebendig werden.
Hauptdarsteller des 25-köpfigen, brandneuen GREASE-Ensembles sind Sanne Buskermolen („Sandy“), die in der Vergangenheit als Sarah in „Tanz der Vampire“ das Publikum
begeistern konnte und Lars Redlich („Danny“), bekannt durch seine überzeugenden Darstellungen in „Mamma Mia!“ und „Hairspray“. Beide sind das neue GREASE-Traumpaar in
diesem romantisch-sentimentalen, herrlich selbstironischen, energiegeladenen und rasanten Kultmusical.
Zur Geschichte:
So einzigartig wie das Musical ist auch seine Erfolgsgeschichte: Was aus einer verrückten Idee in einer bierseligen Nacht werden kann, ahnten die Autoren von GREASE,
Warren Casey und Jim Jacobs, Anfang der 70er Jahre sicher nicht. Ihre Liebesgeschichte zwischen dem coolen Danny und der schüchternen Sandy, die sich nach einem
Urlaubsflirt zu Schuljahresbeginn unter neuen Vorzeichen an der Rydell High School wiedertreffen, wurde zu einer der schönsten High School-Romanzen.
Mit einer fünfstündigen Produktion, die 1971 erstmalig in Chicago über die Bühne ging und ab 1972 mit einer siebeneinhalb-jährigen Laufzeit am New Yorker Broadway mit 3388
Vorstellungen vor ausverkauftem Haus entwickelte sich GREASE zu einem der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. Nicht zuletzt die legendäre Verfilmung des Musicals 1978,
mit der sich John Travolta und Olivia Newton-John als neues Hollywood-Traumpaar mit fetzigen Songs und gefühlvollen Balladen in die Herzen der Zuschauer auf der ganzen
Welt sangen machte GREASE zu dem, was es heute ist. Der Soundtrack des Films belegte in den USA 12 Wochen die Nummer 1, bis Februar 1998 war er 244 Wochen
hintereinander in den Top Five der US-Pop-Charts. Mit ihrem Rock’n’Roll - Musical über das Abenteuer High School-Liebe, angesiedelt in den 50er Jahren schufen Warren Casey
und Jim Jacobs einen Klassiker, der berechtigterweise zum Vorbild für andere High School Musicals wurde und als zeitloser Kult von den Bühnen dieser Welt nicht mehr
wegzudenken ist. Der beste Beweis dafür, dass sich an Schulhof-Romanzen so viel nicht verändert hat...
Eintrittskarten sind erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen, oder unter der Semmel Concerts Ticket-Hotline 01805/ 57 00 99 (14 Cent / Minute, Mobilfunkpreise können
abweichen), und im Internet unter www.semmel.de www.musical-grease.de
Comeback einer grandiosen Rock´n´Roll-Lovestory - zur Tour 2006:
„GREASE“, das erfolgreichste Film-Musical aller Zeiten, ist ab Weihnachten in neuer Inszenierung auf Tour. Wer sich einmal
infiziert hat, kommt nicht mehr los von dieser Mischung aus mitreißender Musik, Liebesgeschichte und dem Lebensgefühl der
Fifties. Versuchen Sie also gar nicht, sich zu entziehen, wenn ab Weihnachten 2006 die Musical-Sensation in Deutschland auf Tour geht.
Premiere der neuen Show wird im September am Deutschen Theater München sein. Von dort aus erobern Rock´n´Roll, Petticoats
und Brillantine Deutschland, Österreich und die Schweiz. Auf dem Tourplan stehen rund 40 Städte. Über 300.000 Zuschauer werden erwartet.
Neue Broadway-Inszenierung von Starregisseur David Gilmore Dass es ein fulminantes Comeback werden wird, dafür sorgt Starregisseur David Gilmore. Keiner kann die Rock´n´Roll-Lovestory
mit mehr Schwung, mehr jugendlicher Leichtigkeit und mehr Herz auf die Bühne zaubern wie er. Der Brite machte GREASE durch
seine Inszenierungen im Londoner Westend zum gigantischen Publikumserfolg – auch für die erfolgreiche Europatournee Ende der
Neunziger Jahre zeichnete er durch seine Regiearbeit maßgeblich verantwortlich. Derzeit feilt Gilmore am großen Broadway
-Revival von GREASE - dennoch konnte ihn Produzent Wolfgang Bocksch wieder für die Inszenierung der Tourproduktion gewinnen, wobei die Dialoge nun auf Deutsch zu erleben sind!
Die Erfolgsstory von GREASE
GREASE eroberte 1972 den Broadway. Siebeneinhalb Jahre und 3388 Vorstellungen lang wurde es allein dort gezeigt. Legendär die Hollywoodverfilmung, die 1978 folgte, mit
dem jungen John Travolta und Olivia Newton-John in den Hauptrollen. Zwölf Wochen in Folge stand der Soundtrack mit vier fantastischen BeeGees-Nummern auf Platz 1 der US
-Charts, 244 (!) Wochen, also mehr als 20 Jahre, hielt sich der Soundtrack unter den Top Five. Die Songs „Summernights“, „Sandy“ und „Hopelessly devoted to you“ haben ihren
festen Platz in der “Hall Of Fame” des Musical. „You´re The One That I Want“ stieg 1978 auf Platz 1 der deutschen Charts ein und hielt sich dort - sage und schreibe - 19 Wochen.
Doch nicht nur die Musik brachte GREASE Kultstatus ein – GREASE ist zum Symbol für eine ganze Generation geworden, für einen Lebensstil, der ganz auf Haare, Mode, Musik
und Autos konzentriert war. GREASE beschreibt das aufkeimende Gefühl von Freiheit, die Lust auf Vergnügen nach einer lange von Krieg geprägten Zeit und die Revolution
gegen althergebrachte, autoritäre Erziehungsmodelle. Idole wie James Dean, Marlon Brando und auch Marilyn Monroe geben neben der Mode auch die Lebenseinstellung vor.
Casting in New York
Bevor das bonbonfarbene Märchen, die Liebesgeschichte zwischen Danny und Sandy an der „Rydell High School“ des Jahres 1959, auch in Europa wieder große Hallen füllen
wird, gibt es für die GREASE-Macher noch viel zu tun. Im Mai wird in New York das Tourensemble gecastet, im Juli und August geprobt, was das Zeug hält. Und im September
ist ein vierwöchiges Gastspiel im Deutschen Theater München der Opener für eine am 25. Dezember startende Tournee. In vielen großen Städten in Deutschland, Österreich und
der Schweiz wird GREASE zu sehen sein, in Berlin ebenso wie in Hannover, Bremen, Frankfurt/Main, Karlsruhe, Leipzig, Dresden, Rostock, Nürnberg, Stuttgart, Wien, Graz und Salzburg.
„Rock-around-Germany“ - Tour David Gilmores Erfolgsversion von „GREASE - The Musical“ jetzt mit deutschen Dialogen
GREASE –die rockigste Liebeserklärung an Petticoat und Pomadetolle gibt es jetzt mit deutschen Dialogen. Das erfolgreichste Musical der Welt in der Erfolgsversion von David
Gilmore rockt und rollt bis Frühjahr 2003 auch durch Deutschland und das deutschsprachige europäische Ausland. Neu ist, dass die Dialoge bei dieser Tournee erstmals auf
Deutsch gesprochen werden. Die fetzigen Songs bleiben natürlich in der englischen Originalfassung erhalten. Stimmung ist wie immer garantiert, das hochkarätige Ensemble
vom Broadway läßt die Fifties auf der Bühne auferstehen.
Ihre Professionalität bewiesen die allesamt amerikanischen Darstellerinnen und Darsteller des Musicals, indem sie innerhalb kürzester Zeit die deutschen Dialoge mit einem
professionellen Sprachcoach einstudierten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Publikum zollt den Amerikanern Respekt und findet den amerikanischen Akzent besonders reizvoll.
GREASE hat viele prominente Fans: Weltstar Sophia Loren, die ihren Geburststag auf der GREASE – Bühne feierte, schwärmte nach ihrem Musical-Besuch: „Ich liebe diese
Musik!“ Und nicht nur die Loren liebt die weltberühmten Ohrwürmer wie „You’re the one that I want“, „Sandy“ und „Summernights“. Auch die Fans sind verrückt nach der
knallbunten Lovestory von Danny und Sandy. Zumeist hält es das Publikum nicht auf den Stühlen. Vom Teenie bis zum graumelierten Ehepaar schwingen alle ihre Hüften im Takt
des Rock’n Roll zu „Grease Lightnin‘“ und „We go together“. Das Geheimnis der Show um wippende Petticoats und gelackte Haartollen bringt Produzent Wolfgang Bocksch
folgendermaßen auf den Punkt: „ GREASE ist eine High-Energy-Produktion, die das Publikum von den Stühlen reißt.“
Die Erfolgsstory von GREASE ist lang, die Story um die „T-Birds“ und die „Pink Ladies“ ist zeitlos. Am 14. Februar 1972 feierte das Stück im New Yorker Eden Theater eine
glanzvolle Premiere. Am Broadway lief GREASE siebeneinhalb Jahre und 3388 Vorstellungen lang und erhielt sieben Tommy-Nominierungen. Die Film-Version mit John Travolta
und Olivia Newton-John ist mittlerweile ein Leinwand-Klassiker. 2002 erschien der Film erstmals auf DVD und stürmte sofort die Verkaufscharts. Im Londoner Westend spielte
Richard Gere den Danny und wurde später weltberühmt. Der Soundtrack zum Film erhielt 1978 mehrfaches Platin für über acht Millionen verkaufte Platten.
Versetzen wir uns in das Jahr 1959: Die Schulferien sind vorbei und die Kids strömen wieder in die Rydell High School. Das letzte Jahr der „T-Birds“ und der „Pink Ladies“
beginnt und damit auch die Liebesgeschichte von Danny und Sandy.... [© Text: Wolfgang Boksch Concerts]
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Gustav Klimt – das Musical Musik: Gerald Gratzer Buch: Sissi Gruber, Niki Neuspiel
Uraufführung: 2. Juli 2009 (Gutenstein, Festspiele Gutenstein)
Zur Inszenierung der Festspiele Gutenstein:
Premiere: 2. Juli 09 (Uraufführung)
Künstlerische Leitung: Ernst Neuspiel Regie: Dean Welterlen Choreographie: Cedric Lee Bradley Lyrics: Birgit Nawrata, Sissi Gruber Producer:
Niki Neuspiel Bühnenbild: Eduard Neversal Kostüm: Uschi Heinzl Maske: Monika Krestan Lightdesign: Richard Frank
Besetzung Gustav Klimt:
André Bauer Emilie Flöge: Sabine Neibersch Helene Flöge: Barbara Obermeier Franz Matsch: Lucius Wolter Ernst Klimt: Thomas Smolej
Mizzi Zimmermann: Lisa Habermann Genius: Dana Harbauer Kolo Moser: Harald Tauber W. von Hartel, Kunstminister: August Breininger
Ensemble:
Manuela Gager Catherine Seraphim Stefan Bischoff Georg M. Leskovich
„GUSTAV KLIMT – das Musical“ feiert Premiere! „Festspiele im Rausch der Sinne!“
Nach
dem erfolgreichen Auftaktjahr 2008 – 12.000 Besucher kamen ins Festspielzelt, um sich von Pharao Tutanchamun ins „musicalische“ Ägypten entführen zu lassen - setzen die Festspiele Gutenstein
unter der künstlerischen Leitung von Ernst Neuspiel die neu eingeschlagene Programmlinie mit „Gustav Klimt – Das Musical“ nahtlos fort.
Premiere und Welturaufführung ist am 2. Juli 2009, gespielt wird bis 9. August.
Eine österreichische Musicalproduktion auf den Spuren des Genius Klimt Leidenschaftlich,
geheimnisvoll, bewegend, widersprüchlich: So faszinieren nicht nur die Werke Gustav Klimts, sondern auch das Leben des berühmtesten österreichischen Malers. In einfachsten Verhältnissen
geboren in ein Wien voller Gegensätze von bitterer Armut und überbordendem Reichtum, verkörpert Klimt das vibrierende Lebensgefühl einer ganzen Epoche:
Er prägte den Wiener Jugendstil, war Wegbereiter der Moderne und lebte die Extreme: Von Schicksalsschlägen und tiefster Verzweiflung bis zu höchstem Triumph.
Leben und Lieben, Kunst und Genius, Freundschaft und Besessenheit „Gustav Klimt – das Musical“ folgt der Biographie Gustav Klimts von seinen Jugendtagen bis zum Tod. Nach den
erfolgreichen Jahren als Auftragsmaler im Stile des Historismus, beginnt Klimts „Genius“ immer mehr von ihm Besitz zu ergreifen und nach dem tragischen Tod seines geliebten Bruders Ernst
beschreitet Klimt völlig neue künstlerische Wege. Dies führt nicht nur zum Bruch mit seinem bisherigen Kompagnon und besten Freund Franz Matsch, sondern stößt auch auf enormen Widerstand in
konservativen Künstler- und Staatskreisen: Klimts Tabubrüche führen bald zu den heftigsten Kunst-Skandalen, die das Land bis dato gesehen hatte.
Und Klimt fühlt sich hin- und hergerissen zwischen seinem Streben nach Anerkennung und dem Kampf um künstlerische Freiheit. Doch auch privat bleibt er ein Suchender zwischen zahllosen
erotischen Amouren und der tiefen Lebensliebe zu seiner Muse Emilie Flöge, die ihn als Seelenverwandte durchs Leben begleitet und den Typus „der modernen Frau“ in einer Zeit lebt, in der
dieser Begriff noch nicht einmal geboren ist. Gustav Klimt ist Verführer und Verführter, wird in gleichem Maße verteufelt wie vergöttert. Ein Familienmensch, der doch jede Bindung scheut
und bis zu seinem Tod einen lebenslangen, furiosen Kampf um künstlerische und persönliche Freiheit führt.
Die Macht der Bilder und der Musik, das Feuer eines großen Künstlers
Mehr als eine unterhaltsame Aufbereitung historischer Fakten in phantasievoller Umsetzung verspricht der künstlerische Leiter Ernst Neuspiel für die Welturaufführung von „Gustav Klimt –
das Musical“: „Das Publikum erwartet ein wahrer Rausch der Sinne! Große Emotionen im Spannungsfeld zwischen Klimt-Gemälden, Musical-Rockmusik, multimedialem 3D-Bühnenbild und
Jugendstil-Flair. Eine einzigartige Melange der Künste.“ Co-Autorin Birgit Nawrata weist auf die Aktualität des Stoffes hin: „Gustav Klimt ist das Portrait eines extremen
Menschen, eines aufregenden Lebens in einer Zeit voller Gegensätze. Aber noch viel mehr: Gustav Klimt ist auch ein Stück Österreich wie es leibt und lebt. Aufbruch und Morbidität.
Triumph und Neid. Und Leid. Die Produktion wird ziemlich unter die Haut gehen.“ Genau das versprechen auch die Überlegungen von Regisseur Dean Welterlen zu seinem Inszenierungskonzept:
„Einem der berühmtesten Österreicher, der noch dazu auch einer der wortkargen Sorte war, in einem Musical gerecht zu werden, kann uns nur über die emotionale, menschliche Ebene gelingen.
Das Genie eines Menschen, der durch seine Kunst seine Zeit wie sonst kein anderer geprägt hat, zu entziffern, ist die Schwierigkeit. Den Menschen Klimt -
wie er selbst gesagt hat - in seinen Bildern zu suchen, ist die Aufgabe. Alle zur Verfügung stehende Musiktheater-elemente wie Licht, Schatten, Stille, Komposition, Farbe,
Rhythmus und Bewegung zu einem sinnlichen Gesamtkunstwerk zusammen zu bringen, ist das Ziel.“ Die wesentlichste Rolle wird dabei natürlich der Musik von Gerald Gratzer zukommen. „Gerald
Gratzer gelingt es, die sensible Künstlerseele Gustav Klimts in all ihren Facetten wunderbar emotional zu portraitieren. Ob mit düsteren Balladen oder triumphal-rockigen Hymnen auf die
Freiheit der Kunst, er verleiht den Figuren eine musikalische Stimme, die einfach zu berühren vermag. Und er malt mit seinen Klängen auch ein wunderbares Gefühlsbild einer Zeit des Aufbruchs
und der beginnenden Moderne“ zeigt sich Co-Autor und Produzent Niki Neuspiel von der Musik Gratzers begeistert. Unterstützt wird das Regiekonzept Dean Welterlens durch das
Bühnenbild von Eduard Neversal, das haptische Elemente, wie verschieb- und drehbare Periakten mit animierten Projektionen von Norbert Wuchte verbindet. Neversal: „Auf Basis der sinnlichen
Farbwelten Gustav Klimts werden im Einklang mit der Musik visuell akustische Stimmungen geschaffen. Es wird die Aura einer aufregenden Epoche der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte
vermittelt, die bis heute ausstrahlt und die Kunstschaffenden nach wie vor stark beeinflusst.“ Auch Uschi Heinzl, die für das Kostüm verantwortlich zeichnet, freut sich auf die
Interpretation des Jugendstils: „Die weibliche Hauptfigur, Emilie Flöge, war ja selbst eine erfolgreiche Modeschöpferin. Es war ihre Modelinie, durch die in Österreich die
„Moderevolution“ für Frauen in Gang gesetzt wurde. Starre Korsetts wurden abgelöst durch weite Taillen, gerade Schnitte und Formen. Dieser Entwicklung werden wir natürlich auch im Stück
Rechnung tragen.“ Da die Handlung des Stückes einen so großen zeitlichen Rahmen abdeckt, werden vor allem zu Beginn des Stückes auch noch Kostüme im „alten Stil“ zu sehen sein. Heinzl:
„Wir versuchen, historisch korrekt zu bleiben, erlauben uns jedoch bewusste Modifikationen.“ Heinzl verspricht prägnante Muster in Schwarz-Weiß und Gold: „Und natürlich wird Gustav Klimt auch
in seinen berühmten Malerkitteln zu sehen sein!“
Bewährtes Team und Top-Besetzung Für die Musik zeichnet – wie schon bei der erfolgreichen Produktion „Tutanchamun“ im
Vorjahr - Gerald Gratzer verantwortlich, Buch und Lyrics stammen aus der Feder von Sissi Gruber, Birgit Nawrata und Niki Neuspiel. Für die Inszenierung konnte, wie bereits erwähnt,
abermals der international erfolgreiche Regisseur Dean Welterlen gewonnen werden, für die Choreographie der nicht minder renommierte Cedric Lee Bradley. Bühnenbild und Kostüme liegen bei
Eduard Neversal und Uschi Heinzl ebenfalls wieder in bewährt hochprofessionellen, kreativen Händen.
Gustav Klimt wird von André Bauer verkörpert, der einem breiten österreichischen
Publikum u. a. durch seine Rollen in „Elisabeth“ (Franz Josef) , „Mozart“ (Vater Mozart) und „Rebecca“ (Frank Crawley) bekannt ist. Im Vorjahr begeisterte er bereits als Vertrauter des
Pharaos Tutanchamun in Gutenstein. Mit Sabine Neibersch als Emilie Flöge konnte eine österreichische Künstlerin gewonnen werden, die mit Hauptrollen in „Die Schöne und das Biest“, „Robin
Hood“ und „Jesus Christ Superstar“ schon internationale Erfolge feierte. Auch die weiteren Rollen sind mit Barbara Obermeier, Lucius Wolter, Harald Tauber, Lisa Habermann, Thomas
Smolej, Dana Harbauer u. a. durchwegs prominent besetzt. Mit August Breininger wurde ein Theaterbegeisteter und ehemaliger Kulturpolitiker und Bürgermeister aus Baden zur Mitwirkung gewonnen,
der neben den Musical-Stars als bürokratischer „Kulturminister von Hartel“ für Lokalkolorit sorgen wird.
Gustav Klimt (1862 – 1918)
Sein Gemälde „Der Kuss“ ist die Ikone des Wiener Jugendstils schlechthin, seine sogenannte „Goldene Adele“ stellt eines der drei teuersten Gemälde der Welt dar. Gustav Klimt ist der
weltweit berühmteste Maler Österreichs, ein einzigartiger Künstler, der wie kaum ein anderer heute so präsent ist, wie zu seiner Zeit. Reproduktionen seiner Bilder zählen zu den
meistverkauften internationaler Museen. Seine Werke werden noch immer als spannend, modern und dekorativ angesehen, und stehen heute wie damals – und wahrscheinlich auch noch lange Zeit –
für die Moderne und aufgeschlossene Männer und Frauen. Seine Verdienste um den Bruch mit der Tradition und die Erneuerung der Kunst im Fin de Siècle sind unbestritten, seine Portraits der
Damen der Wiener Gesellschaft als umkämpfte Objekte geraubter Kunst nach wie vor in den Schlagzeilen, seine Tabubrüche längst Legende. Niemand verkörpert so wie er die aufregende Zeit des
Wiener Jungendstils und der beginnenden Moderne, kaum ein Künstler steht so sehr wie Gustav Klimt als Symbol für die Freiheit der Kunst.
„Wer über mich etwas wissen will, der soll meine Bilder aufmerksam betrachten.“
Während Klimts künstlerisches Schaffen gut dokumentiert ist, war der Maler, was sein Privatleben anging,
äußerst diskret. So ist es kein Wunder, dass sich um seine Lebensführung zahlreiche Legenden ranken.
Tatsache ist, dass sich Klimt bis an sein Lebensende eine Wohnung mit seiner Mutter
(bis zu ihrem Tod 1915) und seinen beiden unverheiratet gebliebenen Schwestern geteilt hat, die ihm wohl auch den Haushalt geführt haben. Ob Klimt wirklich der Liebhaber - wie Gerüchte bis
heute besagen - von so vielen der „schönen Wienerinnen“ der feinen Gesellschaft war, die er so erfolgreich portraitiert hat, wird immer Spekulation bleiben müssen. Darauf, dass er seinen
Modellen aus einfachen Verhältnissen mehr als aus rein künstlerischem Interesse zugetan war, lassen seine drei von ihm bereits zu Lebzeiten anerkannten unehelichen Kinder schließen. Letztlich
wurden nach seinem Tod für 14 Kinder Erbansprüche angemeldet. Am meisten beflügelt die Phantasie der Öffentlichkeit jedoch seit jeher Klimts Verhältnis zur eleganten und selbstbewussten
Geschäftsfrau Emilie Flöge. War sie wirklich nur sein Lebensmensch in einer platonischen Beziehung, wie allgemein angenommen, oder doch mehr?
[© Festspiele Gutenstein]
www.festspielegutenstein.at
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Guys And Dolls
Musik und Song-Texte: Frank Loesser Buch:
Joe Swerling und Abe Burrows Vorlage: “The Idyll Of Miss Sarah Brown" von Damon Runyon Deutsche Fassung: Janne Furch
Uraufführung:
24. November 1950, 46th Street Theatre, New York Deutsche Erstaufführung: 26. Mai 1969, Theater Bremen Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Bereits in den 20-er Jahren hatte Bertolt Brecht die Novelle “The Idyll Of Miss Sarah Brown" in das Stück
“Happy End" umgewandelt. Frank Loesser verlegte die Handlung nach New York in das Jahr 1930 und schuf eine Broadway-Fabel um die kleinen Gauner und die Girls in den Nachtklubs der
Weltstadt.
Sarah, eine junge Heilsarmeedame, gerät zwischen die Fronten einer Wette zwischen den Spielern Sky und Nathan. Sky wettet 1000 Dollar, dass es ihm gelingen werde, Sarahs
Herz zu erobern. Zu diesem Zweck versammelt sich die Gangstergesellschaft in der christlichen Mission und bekennt ihre Sünden. Doch bis Sky seine Wette gewinnt, ist es noch ein weiter Weg.
“Guys And Dolls" traf den Nerv des New Yorker Publikums und gilt als Klassiker des Broadway. Die Partitur hat mit traditionellen Gospelsongs, intimen Romanzen und mitreißenden
Tanzszenen Stil und Witz. [© Text: Musik & Bühne]
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