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Musical Stückeinfos: G
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Der geschenkte Gaul Musical von Hildegard Knef, Udo Becker, Paul von Schell, und Reinhardt Friese
Uraufführung:
22. Februar 03 im Stadttheater Wilhelmshaven Regie: Reinhardt Friese Musikalische Leitung: Udo Becker Bühne & Kostüme: Annette Mahlendorf
Choreographie & Songstaging: Iris Limbarth
Besetzung der Uraufführung:
Franca Berlin, Verena Held, Frank P. Huhn, Sven Kaschte, Susanne Menner, Stefan Ostertag, Ireneusz Rosinski, Tobias Wessler Musical-Liveband:
Christof Berner, Andi Lindner, Kai Lünnemann, Silke Nagel, Florian Seidenstücker, Siggi Zufacher
Aus den Trümmern Berlins an den Broadway. Von der “hungerkünstlerin” zum
Weltstar. Hildegard Knef hat alle Höhen und Tiefen des Showgeschäfts durchlebt. Sie hat Triumphe auf Bühne und Leinwand gefeiert, hat Karrieretiefs ausgehalten und persönliche Niederlagen
eingesteckt.
In einer kaleidoskopartigen Bilderfolge zeichnet das Musical den Lebensweg Hildegard Knefs - eine Achterbahnfahrt” über zwei Kontinente und mehr als 50 Jahre
zeitgeschichte.
Mit “minutenlangen Ovationen und vielen Bravorufen” (WZ) feierte das Wilhelmshavener Publikum das Hildegard-Knef-Musical “Der geschenkte Gaul”.
Es ist, schreibt die Ostfriesenzeitung, “eine Geschichte, die unter die Haut geht... Regisseur Reinhardt Friese ist mit seiner Inszenierung ein großer Wurf gelungen.
Zum Inhalt:
Das Leben der Diva, das wie eine Achterbahnfahrt verlaufen ist: 1925 in Ulm geboren - in Berlin aufgewachsen - der Beginn der jungen Schauspielerin in dieser Stadt - der Alptraum
des Zweiten Weltkrieges - die ersten wichtigen Filme im zerstörten Nachkriegsdeutschland - der erfolglose USA-Aufenthalt und die Rückkehr nach Deutschland - die Sekunden dauernde Nacktszene
der Fünfundzwanzigjährigen im Film „Die Sünderin“, die zum Skandal wird - der darauf folgende Boykott, die Broadway-Auftritte (sie spielte 675mal die Ninotschka in dem Musical „Silk
Stockings/Seidenstrümpfe“, für die Cole Porter sie zurück nach Amerika geholt hatte - die Rückkehr nach Deutschland - ihr Durchbruch als Chanson-Sängerin, meist zu eigenen Texten ... Nicht
nur das Leben einer ungewöhnlichen Frau, sondern zugleich ein Stück Zeitgeschichte der Bundesrepublik erlebt „das Mädchen“, wie Hildegard Knef die Hauptrolle genannt hat.
Hildegard
Knef hatte schon begonnen, für den Broadway eine Musical-Fassung ihres Bestsellers „Der geschenkte Gaul“ zu schreiben. Die blieb ein Fragment, weil die amerikanischen Produzenten andere
politische Schwerpunkte forderten. Daraufhin zog sie den Text zurück. Als das Stadttheater Wilhelmshaven das Knef-Musical ankündigte, setzte Hildegard Knef sich mit dem Komponisten Udo Becker
in Verbindung und beide ergänzten das Musical bis zum Jahr 2002, denn die Autobiographie endet 1961 mit dem Bau der Berliner Mauer. Bis kurz vor ihrem Tod hat Hildegard Knef daran gearbeitet.
Danach setzte ihr Witwer Paul von Schell die Arbeit fort – bis zur umjubelten Uraufführung im Februar 2003.
Aber schön war es doch...
„Der geschenkte Gaul“ gewährt Einblicke in das bewegte Leben einer Legende. Umjubelt und beneidet, geliebt und gehasst: Die Knef war ein Phänomen, ein deutscher Weltstar. Ihr
Lebensweg war voller Höhen und Tiefen. Und trotz aller Skandale und zermürbender Schicksalsschläge, trotz Krankheit und Zeiten der Einsamkeit gab sie niemals auf, fehlte ihr nie der
optimistische Blick nach vorn - bis plötzlich die Lebensbatterie abrupt verbraucht war. Legendär wurde der Ausspruch von Jazz-Göttin Ella Fitzgerald: "Die Knef ist weltweit die größte
Sängerin ohne Stimme."
Bilder aus der Inszenierung der Landesbühne Nord:
Franca Berlin (Das Mädchen/Hilde)
v.l.n.r. Susanne Menner (Nutte), Verena Held (Nutte), Franca Berlin (Das Mädchen/Hilde)
Franca Berlin (Das Mädchen/Hilde)
Franca Berlin (Das Mädchen/Hilde)
Franca Berlin (Das Mädchen/Hilde)
Franca Berlin (Das Mädchen/Hilde)
Fotos: Landesbühne Niedersachsen Nord GmbH
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Die getauschte Schule Ein Familienstück für Menschen ab 8
Text: Bernhard Glocksin & Sim Gündüzkanat
Musik: Sinem Altan Uraufführung: 13. November 2008, (Berlin, Neuköllner Oper)
Zur Inszenierung der Berliner Neuköllner Oper:
Premiere: 13. November 08 (Uraufführung)
Inszenierung: Bernhard Glocksin Musikalische Leitung / Klavier: Sinem Altan Bühne: Sabrina Rossetto Collage: Miriam Sachs Kostüm: Odile Hautemulle
Ensemble: Papa: Jaron Löwenberg Luca: Christian Rodenberg Chefin / Lehrerin: Dagmar Hurtak-Beckmann
Das hat er jetzt davon! Weil sich Papa
wieder mal über Lucas nicht gemachte Matheaufgaben aufregt, geschieht über Nacht eine seltsame Verwandlung. Er erwacht als Luca und muss nun in die Schule, während Luca ins Büro geht. Endlich
Gerechtigkeit! Was die beiden dort erleben, ist eine fantastische Reise in den Körper des Anderen und in unterschiedliche Welten - in die Träume und Sorgen eines Elfjährigen und in
unerwartete Bewährungsproben in einem Architekturbüro. Die getauschte Schule ist eine Geschichte über Pflicht und Lust, über Fantasie und Freundschaft im Alltag. Eine Geschichte in Worten
und Gefühlen, Sprache und Musik. Die Musik ist die Sprache der Gefühle und das Tor zu den Träumen, aber auch in eine andere, ganz konkrete Welt - die sommerliche Türkei. Denn Luca denkt, wenn
er Mathe machen sollte, an seinen Urlaubsfreund Can. So ist Die getauschte Schule auch eine Geschichte über die Freundschaft zwischen zwei Kulturen und Ländern. Mit ihrem neuen Stück hat
die Neuköllner Oper den Begriff Familienstück wörtlich genommen - geschrieben in Zusammenarbeit von Vater und Sohn und erzählt mit der Musik einer Hochbegabten, die im Alter zwischen 6 und 13
Jahren entstand. In der Türkei aufgewachsen, kam Sinem Altan als Jungstudentin mit 11 Jahren nach Berlin. Ihre Klavierstücke und Lieder berichten aus kindlicher Sicht von zwei Ländern, von
Gefühlen, Sehnsüchten und Erinnerungen an die Türkei und vom Beginn eines zweiten Lebens in Deutschland. In der Getauschten Schule haben sie nun eine neue Geschichte gefunden . und ein neues
Publikum.
Bernhard Glocksin (Text und Regie) Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Politik an den Universitäten Köln, Tübingen und Marburg. Seit 1986 Dramaturg
für Musiktheater, Schauspiel und Tanztheater, zunächst an den Niedersächsischen Staatstheatern Hannover, dem Theater am Neumarkt Zürich, dem Salzburger Landestheater. Ab 1995 Chefdramaturg /
persönl. Referent des Intendanten am Staatstheater Mainz, 1999 . 2002 Chefdramaturg und Stellvertreter des Intendanten in künstlerischen Fragen am Deutschen Theater in Göttingen.
Künstlerische Leitung / Bereich Programmgestaltung und Chefdramaturg an der NEUKÖLLNER OPER Berlin seit Januar 2004. Stückentwicklung und Fassungen u.a. von BizetLounge:Perlenfischer , Die
gelbe Prinzessin, Create your life!. Aleko. Eine Zigeunerhochzeit. Daneben freischaffend Projekte (Berlinale Talk 2004; Mach die Augen zu und flieg... , Koproduktion Armin Petras /Haus der
Kulturen der Welt/schauspielfrankfurt 2004) sowie Libretti für Tanz (Salzburg 1995) und Musiktheater (u.a. Julie & Jean , Musik Gerhard Schedl, Uraufführung Wien 2003; HesseIndia, Musik
Raffael Reina, Uraufführung Amsterdam/Stuttgart/Wien 2007). Der Sohn von Bernhard Glocksin, Sim Gündüzkanat, hat die Entwicklung des Stücks aus seiner Sicht begleitet und somit nennenswerte
Anteile an der Autorenschaft. Sim Gündüzkanat ist zehn Jahre alt und besucht die fünfte Klasse einer Berliner Grundschule.
Sinem Altan (Musik und Musikalische Leitung) wurde
1985 in Ankara geboren. Sie erhielt ab ihrem fünften Lebensjahr regelmäßigen Klavierunterricht von Irem Egriboz, Lehrer am staatlichen Konservatorium in Ankara. Mit sieben begann sie zu
komponieren. 1994 bekam sie die Zulassung zum Studium an der Bilkent-Universität, Fakultät für Musik und Bühnenkunst. Parallel dazu wurde sie dort von dem aserbaidschanischen Komponisten
Arif Melikov (Staatskünstler der ehemaligen Sowjetunion) als seine Privatschülerin weiterqualifiziert. Auf Empfehlung von Arif Melikov bekam sie vom Pianisten Teymur Semsiyev
Klavierunterricht. Einige Zeit erhielt sie auch von dem Komponisten Aydýn Azimov Kompositionsunterricht. 1996, nach dem Abschluss der Grundschule, bot ihr die Bilkent-Universität ein
Stipendium an, mit dem sie 11 Jahre im Ausland studieren kann. Daraufhin bewarb sie sich bei der Hochschule für Musik .Hanns Eisler. in Berlin in den Fachbereichen Komposition und Klavier und
bestand die Aufnahmeprüfung, für eine 11jährige eine Ausnahmeleistung, die auch einer Ausnahmegenehmigung bedurfte. 2002 bestand sie die Aufnahmeprüfungen für ihre weiterführenden Studien -
an der Hochschule für Musik .Hanns Eisler. im Studiengang Musiktheorie und an der Universität der Künste im Studiengang Komposition. Im Sommer 2006 schloss sie ihr Studium an beiden
Hochschulen erfolgreich ab. Sie beteiligte sich an der Aufnahmeprüfung für das Solistenstudium im Studiengang Komposition an der Hochschule für Musik Freiburg. Seitdem studiert sie bei Prof.
Cornelius Schwehr. Sinem Altan nahm an mehreren Wettbewerben teil und gewann einige Preise. Auch als Solo-Pianistin ist sie aktiv. Außerdem spielt sie als Pianistin im Ensemble Teenmusik
(gegründet von Helmut Zapf an der Musikschule Kreuzberg), tritt inzwischen auch mit Freunden und Mitstudenten in einem eigenen Ensemble auf und organisiert diese Konzerte selbst.
Sabrina Rossetto . Bühne geboren in Treviso (Italien), beginnt das Bühnenbildstudium an der .Accademia di Belle Arti die Brera. in Mailand und wechselt 1985 zur Architektur
(Fachrichtung Design und Innenarchitektur). Nach dem Studium arbeitet sie in der Redaktion und als Journalistin für diverse Architekturzeitschriften in Mailand. Seit 1994 lebt und arbeitet
sie als Architektin in Berlin. Das Bühnenbild für Die getauschte Schule ist ihre erste Arbeit an der Neuköllner Oper.
Miriam Sach Sachs (Collagen) Die gebürtige Münchnerin
studierte nach ihrem Abitur am musischen Gymnasium zunächst Literatur und Geschichte und arbeitete in der elterlichen Filmproduktion mit, bevor sie mit der Maueröffnung nach Berlin zog. Dort
absolvierte sie eine Regieassistenz bei Thomas Langhoff am Deutschen Theater und eine Schauspielausbildung. Sie arbeitet als Schauspielerin für Theater, Film und Fernsehen, als
Regisseurin, als Illustratorin sowie als Autorin. Die Vielseitigkeit ihrer Tätigkeiten findet in der Kunstform der Collage zusammen. .Schnippsel aus verschiedenen Bereichen in neue
Zusammenhänge bringen, Graphik wird zu Animation, zu Film, Realität zu Spiel, und umgekehrt.. Werkauswahl / Graphik u. Illustration: Illustrationen, Bühnenskizzen, Graphik und
Programmheftgestaltung für das Deutsche Theater Berlin; Plakatentwürfe für freie Theaterprojekte; Ausstellungen; Kinderbücher und Buchillustrationen; seit 2008 Animation und Zeichentrick für
den NDR Werkauswahl aus der Arbeit als Autorin: Erst auf den zweiten Blick., Anthologie (2003); .Reise nach Jerusalem oder 141 Tage Warten auf Grünstein., Roman (2005);
.Chefinnensache. (Mitautorin sowie Illustrationen, 2007); .Kleist. Käthchen. Himmel von Schwaben. (Dokumentation der gleichnamigen Inszenierung von Miriam Sachs, 2008); Förderpreis der
Zeitgenössischen Oper Berlin für WüsteWüste , Ope nach Boris Vians Roman .Herbst in Peking. im Rahmen des Wettbewerbs operare 08; derzeit Arbeit an dem Libretto für „Herbst in Peking“, der
Debütroman-Fortsetzung (AT: .Götter.), einer Radio-Soap (.Net & Coffee.) für den RBB sowie einem Theaterstück (Phaeton sein Vater sein Wagen ).
Odile Hautemulle (Kostüm)
wurde als Kostümbildnerin an der Chambre Syndicale de la Haute Couture de Paris ausgebildet. Erste Berufserfahrung sammelte sie als Modedesignerin und Modellzeichnerin bei Cerrutti-1881 und
Christian Lacroix. Während dieser Zeit fing sie an, sich für Theater und Film zu interessieren, und debütierte mit La Reine Margot (Bartholomäusnacht ) von Patrice Chéreau. In den
folgenden Jahren sammelte sie Erfahrungen in den Bereichen Theater, Oper, Ballett, Zirkus und Werbung. Zu den Künstlern, mit denen Odile Hautemille zusammenarbeitet, zählen Yannis Kokkos,
Johannes Schaaf, Cédric Klapisch, Patrice Leconte, Madonna Bouglionne, Miles Davis, WimWenders und Philippe Arlaud, für den sie bisher die Produktionen von Korngolds Oper Die tote Stadt an
der Deutschen Oper Berlin und von Der Ring an einem Abend und Prokofjews Die Verlobung im Kloster in Bayreuth als Kostümbildnerin betreute. Des weiteren arbeitete sie mit The Whooster Group,
Teresa van Keersmakers, der HipHop Company Des Equilibres und Robert Lepage.
Dagmar Hurtak.Beckmann (Lehrerin / Chefin) Geboren in Graz, Österreich, erhielt sie ab dem 5.
Lebensjahr Unterricht an der Musikschule Murau (Blockflöte, Klavier, Violine) und absolviertenach dem Abitur ein Musikstudium (Lehrbefähigung für Klavier und Blockflöte) und eine
Schauspielausbildung in Graz. Seit 1997 war sie an verschiedenen Theatern engagiert (z.B. Schauspielhaus Graz) und trat mit Soloprogrammen, zunächst in Österreich, auf Im Jahr 2000 Umzug nach
Berlin. Von 2000 - 2004 Engagement bei den Bad Hersfelder Festspielen, dort Zusammenarbeit u.a. mit Hans Grazer (Evita) und Peter Lotschak (Jesus Christ Superstar, Zauberflöte für Kinder,
Fracasse ). 2001 und 2003 Gastengagements am Schlosstheater Celle für Sekretärinnen von Franz Wittenbrink (Regie Kalle Kubik) und Heute Abend: Lola Blau von Georg Kreisler (ebenfalls
Regie K. Kubik) 2004 - 2008 Festengagement am Schloßsstheater Celle.
Seit Sommer 2008 ist Dagmar Hurtak-Beckmann wieder freischaffend tätig und mit der Getauschten Schule erstmals an der Neuköllner Oper zu sehen und zu hören.
Jaron Löwenberg (Papa)
wurde in Haifa geboren, studierte Schauspiel am Mozarteum in Salzburg (1991-1995) und - während der Zeit seines Engagements am Badischen Staatstheater Karlsruhe (1996-2001) - Gesang
an der Musikhochschule Karlsruhe. Seine Arbeiten führten ihn u.a. mit den Regisseuren Luc Bondy (Salzburger Festspiele: Salome, 1992), Gernot Friedel (Salzburger Festspiele: Jedermann,
1993/94), am Burgtheater Wien mit den Regisseuren Claus Peymann (Raststätte oder Sie machens alle von E. Jelinek, UA 1994) und Matthias Hartmann (Die Räuber , 1994) zusammen. In Berlin war er
bislang in Produktionen des bat-Studiotheaters (Medea, 2003. Regie: Christian Vilmar), der Sophiensaele (Anrufung des Herrn, 2004. Regie: Patrick Wengenroth), der Shakespeare Company Berlin
(Hamlet, 2005/06. Regie: Thomas Weber-Schallauer), des Theaterdiscounter Berlin (baby.doc , 2004. Coriolan , 2007. Beide Regie: Georg Scharegg), des HAU (Angstland , 2006/07. Regie: Oliver
Ernst) und natürlich der Neuköllner Oper (Weintraubs Jazzodyssee, 2007) zu sehen. Seit 2005 diverse Arbeiten für Film und Fernsehen, u.a. zuletzt in .Nachtgebet., Regie: Doreen Rechin sowie
in .Sara., Regie: Basia Baumann (beide 2007).
Christian Rodenberg (Luca) Der gebürtige Berliner absolvierte von 2003 bis 2007 sein Schauspielstudium, das er mit Diplom
abschloss. Bühnenerfahrungen sammelte er bereits seit 2001 (Methusalem oder Der ewige Bürger , StudioBühne Mitte, Berlin). In mehreren Rollen war er seither auf der Bühne des Theaterdock in
der Kulturfabrik (Endspiel, Go with the Flow), in der Kammerbar des Deutschen Theaters Berlin (You Only Live Twice!) und im Teatr Studio am Salzufer (Die weiße Ehe, Narr und Nonne, Don Juan
kommt aus dem Krieg, Eine alte Frau brütet ) zu sehen. Seit 2007 ist er am Kinder- und Jugendtheater Spielwerk EUKITEA engagiert. Dort spielt er in den Produktionen Eigentlich wollte ich
fliegen; Ronaldo, Pink und Superlocke sowie Liebe ist...Zwei. Ebenfalls seit 2007 gibt er den Jonas in der Atze Musiktheater-Produktion Kletter-Ida. Mit der Rolle des Luca debütiert Christian
Rodenberg an der Neuköllner Oper.
© Neukllner Oper
Spieltermine: 10.30 Uhr: 13., 19./20. November, 9.-11. Dezember 2008, 13./14. Januar 2009; 11.00 Uhr: 16. November 2008, 11., 18. Januar 2009; 15 Uhr: 23., 29./30. November, 6./7., 13./14., 20./21., 27./28. Dezember 2008, 3./4., 10., 17. Januar 2009
Karten Kinder bis 14: 5, Erwachsene 9 Euro Vorbestellung unter 030/68 89 07 77 und unter Email:
tickets@neukoellneroper.de
Spielort: NEUKÖLLNER OPER, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin Verkehrsanbindung:
U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 . Neukölln, Bus 104 NEUKÖLLNER OPER . Karl-Marx-Str. 131-133 . 12043 Berlin . Tel: 030/68 89 07-0 . Fax: 030/68 89 07 89 . info@neukoellneroper.de www.neukoellneroper.de
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The Glamour Sisters Wo ist der Schalter fürs Rampenlicht? Musical-Comedy-Revue -
Musik, Orchestrierung: Bruno Leuschner Idee, Buch, Liedtexte: Andréas Härry Regie, Choreografie: Sean Stephens Uraufführung:
16. November 2006 (Kriens, Le Théâtre Kriens-Luzern)
Zur Produktion im Le Théâtre Kriens-Luzern:
Premiere: 16. November 06 (Uraufführung)
Ausstattung:
Viviane Koller Produzentin: Sonja Greber Verlag: Greber circomedia AG, Kriens
Die Besetzung:
Ida: Isabelle Flachsmann Lena:
Irène Straub Felizia Voser: Paloma Würth Gérard de Lapoulle: Roland Duppenthaler Dr. Johannes Lust: Rolf Stucki Klara Odermatt/Tempesta:
Sabina Zihlmann Rainer Finger: Bruno Leuschner Vreni: Andrea Ochsner Elisabeth: Julia Damm Ilkgül: Marcina de Almeida Amy:
Jemma Louise Marsden Ulrike: Sabine Dittmar Swing: Franziska Flückiger
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The Glamour Sisters Le Théâtre Kriens-Luzern Finale Foto: Hans Mulle
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Rasanz, Glamour, Humor und eine Prise „oh là, là“ sind die Ingredienzen dieser Uraufführung, die auf lustvolle Art die Umstände rund ums „Berühmtwerden“ durch den Kakao
zieht. In eindrücklichen Tanz- und Gesangsnummern wird der Welt des Showbusiness gehuldigt – mit einem grossen Augenzwinkern. Mit diesem Stück wird eine alte
Unterhaltungsform – die Revue – mit aktuellen Showelementen und einer Musical-Hintergrundhandlung verbunden. Auf der Bühne: u.a. die Broadway- Darstellerin Isabelle
Flachsmann, die Luzerner Musicalsängerin Irène Straub, die bekannte Schlagersängerin Paloma Würth, der vielseitige Berner Künstler Roland Duppenthaler und eine
international besetzte Revue-Dancecompany. Spielort ist das neue „Le Théâtre“ in Kriens-Luzern.
Erzählt wird die Geschichte von zwei singenden Schwestern aus unseren Breitengraden. Die eine: Ein schüchternes, unbeholfenes Mauerblümchen. Die andere - sagen wir
'mal - das Gegenteil davon! Beide möchten mit ihrem Gesang die Bretter, die ja bekanntlich für nicht wenige die Welt bedeuten, erklimmen. Im Umfeld eines Cabaret-Theaters,
deren bunter Chefetage, einer klatschsüchtigen Reporterin, stutenbissigen Kolleginnen und einem Gesangsprofessor als Wächter über die „hohe Kultur“ ist der Weg ins
Rampenlicht kompliziert - und für die Zuschauer sehr amüsant.
Aufführungssprache (Dialoge und Liedtexte): Deutsch
Le Théâtre Kriens-Luzern, Schweighof, CH-6010 Kriens
Telefon ++41 +41 348 05 05, info@le-theatre.ch www.le-theatre.ch www.glamoursisters.ch
Produktion: Greber circomedia AG für die Circomusico AG, Schweighof, 6010 Kriens
Telefon ++41 41 340 88 66, www.circomedia.ch , www.circomusico.ch
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Glöckner von Notre Dame
Musik: Alan Menken Liedtexte: Stephen Schwartz Buch:
James Lapine, nach dem Roman Notre-Dame de Paris von Victor Hugo Basierend auf dem Disneyfilm: The Hunchback of Notre Dam Deutsche Übersetzung: Michael Kunze
Uraufführung: 5. Juni 1999 (Berlin, Theater am Potsdamer Platz)
Beitrag zur abgespielten Produktion von “Der Glöcner von Notre Dame”:
Der Buckelige ist bald Publikums-Millionär/ Aaron Paul neue Erstbesetzung des Glöckners
Der Buckelige macht
ein großes Fass auf. Quasimodo feiert Geburtstag, seinen zweiten. Er ist nicht gerade schön, aber beliebt. Nicht nur bei den Spree-Athenern hat der entstellte Außenseiter einen dicken Stein
im Brett. Seit er am 5. Juni 1999 erstmals an den Glockenseilen zog, strömen die Musicalfreunde in Scharen zum Potsdamer Platz. Die Million ist nicht mehr in allzuweit entfernt.
Mit der 40 Millionen Mark schweren Disney-Produktion (Musik: Alan Menken; Texte: Stephen Schwartz/deutsche Adaption: Dr. Michale Kunze, Regie: James Lapine) hat sich die Hauptstadt endlich
einen Platz auf der Musical-Landkarte der Long-Run-Inszenierungen gesichert. Und Stella landete mit diesem Prestige-Projekt allen Unkenrufen zum Trotz doch einen Hit, und was für einen.
Mystische Choräle und flotte Ensemblenummern. Die Partitur kommt als interessante Mischung aus französischer Musette, düster-opulenten, mystisch-stimmungsvollen Chorälen, flotten
Broadway-Ensemble-Nummern und Musicalballaden daher. Viele Stücke haben Ohrwurmcharakter. Herausragend: “Die Glocken Notre Dames”, “Draußen”, “Hoch über der Welt” und “Esmeralda”.
Im
Gegensatz zu dem gleichnamigen Disney-Zeichentrick-Film lehnt sich das Ganze auch wieder mehr an Victor Hugos Romanvorlage an. 44 Sänger und Tänzer agieren auf der Bühne, deren Kulissen
überwiegend aus (hinreissenden) Lichtprojektionen besteht. Die Illusionen sind perfekt. Elf Hubpodien, die sich auch schrägen lassen, ermöglichen mit atemberaubender Geschwindigkeit rasend
schnelle Verwandlungen.
“Der Glöckner von Notre Dame” hat sich mittlerweile als erfolgreichstes Berliner Musical aller Zeiten entpuppt. Bislang galt die Latte, die “My Fair Lady”
mit Paul Hubschmid und Karin Hueberl in den 60-er Jahren hochgehängt hatte, als unüberspringbar. Dieser Dauerbrenner hatte sich im Juli 1964 nach vierjähriger Laufzeit vom hiesigen
Publikum verabschiedet. In dieser Spanne brachte es die Inszenierung auf 757 Aufführungen. Seine 758. Show hatte der Glöckner aber bereits in der Hälfte dieser Zeit am 11. Mai
dieses Jahres abgerissen.
Pünktlich zum zweijährigen Jubiläum soll auch der Castwechsel vollzogen werden. Das alte Ensemble tritt am 3. Juni letztmals auf, zwei Tage später gibt die
Nachfolge-Riege ihren Einstand. Einige neue Hauptdarsteller sind bereits im vergangenen Jahr hinzuzukommen, andere halten dem Musical-Theater seit der ersten Stunde die Treue. Dazu zählt
beispielsweise die Philippinin Ruby Rosales, die als Zweit-Besetzung der “Esmeralda” bereits zur Premieren-Truppe gehörte und inzwischen als glutäugig-betörend-temperamentvoll-verführerische
Zigeunerin die Nr. 1 ist. Sie hat diese Rolle bereits über 300 mal gespielt und ihren Vertrag inzwischen verlängert.
Mitglied der Ur-Cast (aber jetzt nicht mehr dabei) war übrigens
auch ein gewisser Jens Janke, der als agiler “Oberzigeuner” Publikum und Kritiker gleichermaßen beeindruckte. Er agierte in Berlin als Erzähler der Geschichte, der die Handlungsfäden
miteinander verknüpfte. Inzwischen ist der vielseitige Künstler u.a. auch in Bonn eine feste Größe. In der dortigen Oper macht er als Studentenführer Enjorlas in der weltweit ersten freien
Inszenierung von “Les Misérables” eine blendende Figur.
Momentan läuft sich der dritte Titelheld warm. Drew Sarich, der Ur-Glöckner, ist ja inzwischen als Berger bei HAIR in Wien
gelandet und hat mittelrweile auch seine erste Solo-CD eingespielt. Sein Amts-Nachfolger, der schwedischen Tenor Frederik Lycke, der in dieser Inszenierung vorher schon den Hauptmann Phoebus
spielte, gibt am 3. Juni seinen Ausstand. Ende des Monats dann schlägt die große Stunde für Aaron Paul.
Aaron Paul: Vom Broadway an die Spree Der 27-jährige kommt frisch aus
New York und bereitet sich fieberhaft auf seine neue Rolle als Quasimodo vor. Am Broadway hatte er zuvor mit großem Erfolg in “Les Misérables” und “Titanic” gespielt. Der
Glöckner-Geburtstag soll zum großen Ereignis werden. Jene, die sich Karten für die Vorstellung an diesem Abend gesichert haben, erwartet ein turbulenter Abend. Bereits ab 19 Uhr wird das
Publikum im neugestalteten Foyer und auf der Theater-Piazza mit einem fetzigen Vorprogramm auf Kommendes eingestimmt. Die Kollegen vom Bochumer “Starlight Express” servieren Ausschnitte
ihres fetzigen Rollschuh-Märchens, in der Pause stoßen die Besucher mit Gratis-Sekt auf die nächste erfolgreiche Spielzeit an. Ab 23 Uhr stützen sich geladene Gäste im “Adagio”, der Nachtbar
im Souterrain des Theaterpalastes, in die After-Show-Party. Übrigens: Jeweils zwei Künstler aus dem Ensemble stehen an jedem Mittwoch vor der an diesem Tag familienfreundlich um 18.30
beginnenden Show im Foyer in Kostüm und Maske Rede und Antwort und erfüllen Autogrammwünsche der Fans. Beliebt sind auch die Backstage-Führungen hinter die Kulissen des Theaters. Anmeldungen
dafür werden unter (030) 25929 156 entgegengenommen. Tickets für die Musical-Show selbst können rund um die Uhr unter (0180) 54444 geordert werden. JÜRGEN
HEIMANN
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Grease - Das Musical
Buch, Musik & Texte: Jim Jacobs & Warren Casey
Erweitert mit Songs der „GREASE“ Film Musik von: Barry Gibb * John Farrar * Scott Simon & Louis St. Louis
Uraufführung: 14. Februar 1972 (New York, Eden Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung (Originaltitel/Songs in englisch): 16. Juni 1990 (München, Arri-Studio; Musicalensemble “Show ab!”)
Zur Inszenierung des Theater Bielefeld: Mit englischen Songtexten (deutsch übertitelt) und deutschen Dialogen
Premiere: 26. März 11 (Stadttheater)
Grease, eines von mehreren Musicals, das nach einer Frisur benannt ist, lässt in Bielefeld die 50er Jahre aufleben – oder wahlweise
die 70er, erinnert man sich an den Film-Hit von 1978, in dem John Travolta und Olivia Newton-John zum Disco-Dream-Team avancierten: »You’re the one that I want!« Doch ursprünglich ist
Grease (Schmiere) eine Hommage an die etwas wildere Jugend der 50er, als das Aufbegehren gegen elterliche Moralvorstellungen noch nicht mit Hüftschwung und im Glitzerkostüm, sondern mit Jungs
wie James Dean und schwarzen Lederjacken daher kam. Das Musical kam 1972 am Broadway heraus und landete mit seiner schmissigen, an Elvis Presley, Chuck Berry und Little Richard erinnernden
Musik und seiner immer etwas ironisch gebrochenen Story über pubertäres Balzverhalten im High-School-Milieu einen Riesen-Erfolg. Mit über 3000 Vorstellungen gehört es zu den erfolgreichsten
Broadway-Produktionen überhaupt. Danny, der smarte Anführer der Schüler-Gang »Burger Palace Boys«, und die adrette Klosterschülerin Sandy hatten in den großen Ferien einen heißen Flirt.
Überraschend taucht Sandy im neuen Schuljahr auf Dannys Schule auf. Ihre Liebschaft wird auf eine harte Probe gestellt, denn in den Cliquen und Gangs herrschen ganz andere Gesetze als am
sommerlichen Sandstrand … Erste Zigaretten und Pyjama-Partys, schnelle Autos und harte Drinks, grenzenlose Coolness und fiese Hänseleien, untröstlicher Liebeskummer und brennende
Eifersucht, Angst vor Schwangerschaft und Gruppenzwang, Prüfungsstress und Endlos-Partys – Grease zieht alle Register von Lust und Frust des Teenager-Daseins. [© Theater Bielefeld]
www.theater-bielefeld.de
Zur Deutschland-Tour 2010/2011 (Semmel-Concerts):
Spielzeit Düsseldorf: 16. November 10 - 23. Januar 11 (Capitol Theater)
Spielzeit Bremen: 15. - 27. Februar 11 (Musical Theater) Spielzeit Berlin: 01.03. - 20.03.2011 (Admiralspalast) Spielzeit München:
22.03. - 17.04.2011 (Deutsches Theater) Spielzeit Frankfurt: 19. April - 1. Mai 10 (Alte Oper)
Grease Danny und Sandy © Herbert Schulze
HIER KOMMT GREASE! „A wop ba-ba lu-mop a wop bam boom!“ Das Kultmusical mit einer der schönsten Rock´n´Roll-Lovestorys der Welt!
Deutschlandstart am 16. November im Düsseldorfer Capitol Theater!
Ein knallbunter Musical-Spaß aus Petticoats und Partys, Pferdeschwänzen und Pferdestärken, Cadillacs und Rebellion und natürlich Liebe zum begeisternden Sound von
unvergessenen Hits wie “You’re The One That I Want”, “Grease Is The Word”, “Summer Nights”, “Sandy” – DAS IST GREASE!
Romantisch, sentimental, herrlich selbstironisch, energiegeladen und rasant: Seit Anfang der 90-er Jahre wird das GREASE-Revival des Meisterregisseurs David Gilmore am
Londoner West-End und in Großbritannien ohne Unterbrechung aufgeführt und von Publikum und Presse gleichermaßen euphorisch gefeiert. Bis heute gilt diese Inszenierung als
erfolgreichste GREASE-Produktion aller Zeiten, sogar weltweit. Eine von David Gilmore für den deutschsprachigen Raum neu überarbeitete Fassung dieses Erfolgsmusicals
wird - unmittelbar vor dessen
40. Geburtstag - am 16. November im Düsseldorfer Capitol Theater Deutschlandpremiere feiern und danach in Bremen, Berlin, München und Frankfurt zu erleben sein.
GREASE - das ist reinstes Dynamit, wie hier ausgeflippte Teenager-Aufregung in schnelle Choreographien, pointierte Dialoge und gefühlvolle Gesangsnummern übersetzt wird.
Partys, Spaß und Romantik: schnell wird klar, dass sich bis heute beides, die Sehnsucht nach und die Aufregung vor der ersten Liebe nicht verändert haben! Und es ist
erfrischend zu erleben wie in dieser begeisternden Inszenierung dieses allerersten „High School Musicals“, brillant begleitet vom furiosen Rock’n’Roll und DooWop Sound die
fünfziger Jahre lebendig werden.
So einzigartig wie das Musical ist auch seine Erfolgsgeschichte: Was aus einer verrückten Idee in einer bierseligen Nacht werden kann, ahnten die Autoren von GREASE,
Warren Casey und Jim Jacobs, Anfang der 70er Jahre sicher nicht.
Ihre Liebesgeschichte zwischen dem coolen Danny und der schüchternen Sandy, die sich nach einem Urlaubsflirt zu Schuljahresbeginn unter neuen Vorzeichen an der Rydell
High School wiedertreffen, wurde zu einer der schönsten High School-Romanzen.
Mit einer fünfstündigen Produktion, die 1971 erstmalig in Chicago über die Bühne ging und ab 1972 mit einer siebeneinhalb-jährigen Laufzeit am New Yorker Broadway mit 3388
Vorstellungen vor ausverkauftem Haus entwickelte sich GREASE zu einem der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten.
Nicht zuletzt die legendäre Verfilmung des Musicals 1978, mit der sich John Travolta und Olivia Newton-John als neues Hollywood-Traumpaar mit fetzigen Songs und
gefühlvollen Balladen in die Herzen der Zuschauer auf der ganzen Welt sangen machte GREASE zu dem, was es heute ist. Der Soundtrack des Films belegte in den USA 12
Wochen die Nummer 1, bis Februar 1998 war er 244 Wochen hintereinander in den Top Five der US-Pop-Charts.
Mit ihrem Rock’n’Roll - Musical über das Abenteuer High School-Liebe, angesiedelt in den 50er Jahren schufen Warren Casey und Jim Jacobs einen Klassiker, der
berechtigterweise zum Vorbild für andere High School Musicals wurde und als zeitloser Kult von den Bühnen dieser Welt nicht mehr wegzudenken ist.
Der beste Beweis dafür, dass sich an Schulhof-Romanzen so viel nicht verändert hat...
Eintrittskarten sind erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen, oder unter der Semmel Concerts Ticket-Hotline 01805/ 57 00 99 (14 Cent / Minute, Mobilfunkpreise können
abweichen), und im Internet unter www.semmel.de www.musical-grease.de
Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden ~Jugend Club Theater: Deutsche Fassung von Martin Harbauer
Premiere: 26. August 10 (Kleines Haus) Inszenierung und Choreografie: Iris Limbarth Musikalische Leitung: Joachim Braun, Andreas Karthäuser Kostüme:
Heike Ruppmann
www.staatstheater-wiesbaden.de
Comeback einer grandiosen Rock´n´Roll-Lovestory - zur Tour 2006:
„GREASE“, das erfolgreichste Film-Musical aller Zeiten, ist ab Weihnachten in neuer Inszenierung auf Tour. Wer sich einmal infiziert
hat, kommt nicht mehr los von dieser Mischung aus mitreißender Musik, Liebesgeschichte und dem Lebensgefühl der Fifties.
Versuchen Sie also gar nicht, sich zu entziehen, wenn ab Weihnachten 2006 die Musical-Sensation in Deutschland auf Tour geht.
Premiere der neuen Show wird im September am Deutschen Theater München sein. Von dort aus erobern Rock´n´Roll, Petticoats
und Brillantine Deutschland, Österreich und die Schweiz. Auf dem Tourplan stehen rund 40 Städte. Über 300.000 Zuschauer werden erwartet.
Neue Broadway-Inszenierung von Starregisseur David Gilmore Dass es ein fulminantes Comeback werden wird, dafür sorgt Starregisseur David Gilmore. Keiner kann die Rock´n´Roll-Lovestory
mit mehr Schwung, mehr jugendlicher Leichtigkeit und mehr Herz auf die Bühne zaubern wie er. Der Brite machte GREASE durch
seine Inszenierungen im Londoner Westend zum gigantischen Publikumserfolg – auch für die erfolgreiche Europatournee Ende der
Neunziger Jahre zeichnete er durch seine Regiearbeit maßgeblich verantwortlich. Derzeit feilt Gilmore am großen Broadway
-Revival von GREASE - dennoch konnte ihn Produzent Wolfgang Bocksch wieder für die Inszenierung der Tourproduktion gewinnen, wobei die Dialoge nun auf Deutsch zu erleben sind!
Die Erfolgsstory von GREASE GREASE eroberte 1972 den Broadway. Siebeneinhalb Jahre und 3388 Vorstellungen lang wurde es allein dort gezeigt. Legendär
die Hollywoodverfilmung, die 1978 folgte, mit dem jungen John Travolta und Olivia Newton-John in den Hauptrollen. Zwölf Wochen in Folge stand der Soundtrack mit vier
fantastischen BeeGees-Nummern auf Platz 1 der US-Charts, 244 (!) Wochen, also mehr als 20 Jahre, hielt sich der Soundtrack unter den Top Five. Die Songs „Summernights“,
„Sandy“ und „Hopelessly devoted to you“ haben ihren festen Platz in der “Hall Of Fame” des Musical. „You´re The One That I Want“ stieg 1978 auf Platz 1 der deutschen Charts
ein und hielt sich dort - sage und schreibe - 19 Wochen.
Doch nicht nur die Musik brachte GREASE Kultstatus ein – GREASE ist zum Symbol für eine ganze Generation geworden, für einen Lebensstil, der ganz auf Haare, Mode, Musik
und Autos konzentriert war. GREASE beschreibt das aufkeimende Gefühl von Freiheit, die Lust auf Vergnügen nach einer lange von Krieg geprägten Zeit und die Revolution
gegen althergebrachte, autoritäre Erziehungsmodelle. Idole wie James Dean, Marlon Brando und auch Marilyn Monroe geben neben der Mode auch die Lebenseinstellung vor.
Casting in New York
Bevor das bonbonfarbene Märchen, die Liebesgeschichte zwischen Danny und Sandy an der „Rydell High School“ des Jahres 1959, auch in Europa wieder große Hallen füllen
wird, gibt es für die GREASE-Macher noch viel zu tun. Im Mai wird in New York das Tourensemble gecastet, im Juli und August geprobt, was das Zeug hält. Und im September ist
ein vierwöchiges Gastspiel im Deutschen Theater München der Opener für eine am 25. Dezember startende Tournee. In vielen großen Städten in Deutschland, Österreich und
der Schweiz wird GREASE zu sehen sein, in Berlin ebenso wie in Hannover, Bremen, Frankfurt/Main, Karlsruhe, Leipzig, Dresden, Rostock, Nürnberg, Stuttgart, Wien, Graz und Salzburg.
„Rock-around-Germany“ - Tour David Gilmores Erfolgsversion von „GREASE - The Musical“ jetzt mit deutschen Dialogen
GREASE –die rockigste Liebeserklärung an Petticoat und Pomadetolle gibt es jetzt mit deutschen Dialogen. Das erfolgreichste Musical der Welt in der Erfolgsversion von David
Gilmore rockt und rollt bis Frühjahr 2003 auch durch Deutschland und das deutschsprachige europäische Ausland. Neu ist, dass die Dialoge bei dieser Tournee erstmals auf
Deutsch gesprochen werden. Die fetzigen Songs bleiben natürlich in der englischen Originalfassung erhalten. Stimmung ist wie immer garantiert, das hochkarätige Ensemble vom
Broadway läßt die Fifties auf der Bühne auferstehen.
Ihre Professionalität bewiesen die allesamt amerikanischen Darstellerinnen und Darsteller des Musicals, indem sie innerhalb kürzester Zeit die deutschen Dialoge mit einem
professionellen Sprachcoach einstudierten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Publikum zollt den Amerikanern Respekt und findet den amerikanischen Akzent besonders reizvoll.
GREASE hat viele prominente Fans: Weltstar Sophia Loren, die ihren Geburststag auf der GREASE – Bühne feierte, schwärmte nach ihrem Musical-Besuch: „Ich liebe diese
Musik!“ Und nicht nur die Loren liebt die weltberühmten Ohrwürmer wie „You’re the one that I want“, „Sandy“ und „Summernights“. Auch die Fans sind verrückt nach der
knallbunten Lovestory von Danny und Sandy. Zumeist hält es das Publikum nicht auf den Stühlen. Vom Teenie bis zum graumelierten Ehepaar schwingen alle ihre Hüften im Takt
des Rock’n Roll zu „Grease Lightnin‘“ und „We go together“. Das Geheimnis der Show um wippende Petticoats und gelackte Haartollen bringt Produzent Wolfgang Bocksch
folgendermaßen auf den Punkt: „ GREASE ist eine High-Energy-Produktion, die das Publikum von den Stühlen reißt.“
Die Erfolgsstory von GREASE ist lang, die Story um die „T-Birds“ und die „Pink Ladies“ ist zeitlos. Am 14. Februar 1972 feierte das Stück im New Yorker Eden Theater eine
glanzvolle Premiere. Am Broadway lief GREASE siebeneinhalb Jahre und 3388 Vorstellungen lang und erhielt sieben Tommy-Nominierungen. Die Film-Version mit John Travolta
und Olivia Newton-John ist mittlerweile ein Leinwand-Klassiker. 2002 erschien der Film erstmals auf DVD und stürmte sofort die Verkaufscharts. Im Londoner Westend spielte
Richard Gere den Danny und wurde später weltberühmt. Der Soundtrack zum Film erhielt 1978 mehrfaches Platin für über acht Millionen verkaufte Platten.
Versetzen wir uns in das Jahr 1959: Die Schulferien sind vorbei und die Kids strömen wieder in die Rydell High School. Das letzte Jahr der „T-Birds“ und der „Pink Ladies“
beginnt und damit auch die Liebesgeschichte von Danny und Sandy.... [© Text: Wolfgang Boksch Concerts]
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Gustav Klimt – das Musical Musik: Gerald Gratzer Buch: Sissi Gruber, Niki Neuspiel
Uraufführung: 2. Juli 2009 (Gutenstein, Festspiele Gutenstein)
Zur Inszenierung der Festspiele Gutenstein:
Premiere: 2. Juli 09 (Uraufführung)
Künstlerische Leitung: Ernst Neuspiel Regie: Dean Welterlen Choreographie: Cedric Lee Bradley Lyrics: Birgit Nawrata, Sissi Gruber Producer:
Niki Neuspiel Bühnenbild: Eduard Neversal Kostüm: Uschi Heinzl Maske: Monika Krestan Lightdesign: Richard Frank
Besetzung Gustav Klimt:
André Bauer Emilie Flöge: Sabine Neibersch Helene Flöge: Barbara Obermeier Franz Matsch: Lucius Wolter Ernst Klimt: Thomas Smolej
Mizzi Zimmermann: Lisa Habermann Genius: Dana Harbauer Kolo Moser: Harald Tauber W. von Hartel, Kunstminister: August Breininger
Ensemble:
Manuela Gager Catherine Seraphim Stefan Bischoff Georg M. Leskovich
„GUSTAV KLIMT – das Musical“ feiert Premiere! „Festspiele im Rausch der Sinne!“
Nach
dem erfolgreichen Auftaktjahr 2008 – 12.000 Besucher kamen ins Festspielzelt, um sich von Pharao Tutanchamun ins „musicalische“ Ägypten entführen zu lassen - setzen die Festspiele Gutenstein
unter der künstlerischen Leitung von Ernst Neuspiel die neu eingeschlagene Programmlinie mit „Gustav Klimt – Das Musical“ nahtlos fort.
Premiere und Welturaufführung ist am 2. Juli 2009, gespielt wird bis 9. August.
Eine österreichische Musicalproduktion auf den Spuren des Genius Klimt Leidenschaftlich,
geheimnisvoll, bewegend, widersprüchlich: So faszinieren nicht nur die Werke Gustav Klimts, sondern auch das Leben des berühmtesten österreichischen Malers. In einfachsten Verhältnissen
geboren in ein Wien voller Gegensätze von bitterer Armut und überbordendem Reichtum, verkörpert Klimt das vibrierende Lebensgefühl einer ganzen Epoche:
Er prägte den Wiener Jugendstil, war Wegbereiter der Moderne und lebte die Extreme: Von Schicksalsschlägen und tiefster Verzweiflung bis zu höchstem Triumph.
Leben und Lieben, Kunst und Genius, Freundschaft und Besessenheit „Gustav Klimt – das Musical“ folgt der Biographie Gustav Klimts von seinen Jugendtagen bis zum Tod. Nach den
erfolgreichen Jahren als Auftragsmaler im Stile des Historismus, beginnt Klimts „Genius“ immer mehr von ihm Besitz zu ergreifen und nach dem tragischen Tod seines geliebten Bruders Ernst
beschreitet Klimt völlig neue künstlerische Wege. Dies führt nicht nur zum Bruch mit seinem bisherigen Kompagnon und besten Freund Franz Matsch, sondern stößt auch auf enormen Widerstand in
konservativen Künstler- und Staatskreisen: Klimts Tabubrüche führen bald zu den heftigsten Kunst-Skandalen, die das Land bis dato gesehen hatte.
Und Klimt fühlt sich hin- und hergerissen zwischen seinem Streben nach Anerkennung und dem Kampf um künstlerische Freiheit. Doch auch privat bleibt er ein Suchender zwischen zahllosen
erotischen Amouren und der tiefen Lebensliebe zu seiner Muse Emilie Flöge, die ihn als Seelenverwandte durchs Leben begleitet und den Typus „der modernen Frau“ in einer Zeit lebt, in der
dieser Begriff noch nicht einmal geboren ist. Gustav Klimt ist Verführer und Verführter, wird in gleichem Maße verteufelt wie vergöttert. Ein Familienmensch, der doch jede Bindung scheut
und bis zu seinem Tod einen lebenslangen, furiosen Kampf um künstlerische und persönliche Freiheit führt.
Die Macht der Bilder und der Musik, das Feuer eines großen Künstlers
Mehr als eine unterhaltsame Aufbereitung historischer Fakten in phantasievoller Umsetzung verspricht der künstlerische Leiter Ernst Neuspiel für die Welturaufführung von „Gustav Klimt –
das Musical“: „Das Publikum erwartet ein wahrer Rausch der Sinne! Große Emotionen im Spannungsfeld zwischen Klimt-Gemälden, Musical-Rockmusik, multimedialem 3D-Bühnenbild und
Jugendstil-Flair. Eine einzigartige Melange der Künste.“ Co-Autorin Birgit Nawrata weist auf die Aktualität des Stoffes hin: „Gustav Klimt ist das Portrait eines extremen
Menschen, eines aufregenden Lebens in einer Zeit voller Gegensätze. Aber noch viel mehr: Gustav Klimt ist auch ein Stück Österreich wie es leibt und lebt. Aufbruch und Morbidität.
Triumph und Neid. Und Leid. Die Produktion wird ziemlich unter die Haut gehen.“ Genau das versprechen auch die Überlegungen von Regisseur Dean Welterlen zu seinem Inszenierungskonzept:
„Einem der berühmtesten Österreicher, der noch dazu auch einer der wortkargen Sorte war, in einem Musical gerecht zu werden, kann uns nur über die emotionale, menschliche Ebene gelingen.
Das Genie eines Menschen, der durch seine Kunst seine Zeit wie sonst kein anderer geprägt hat, zu entziffern, ist die Schwierigkeit. Den Menschen Klimt -
wie er selbst gesagt hat - in seinen Bildern zu suchen, ist die Aufgabe. Alle zur Verfügung stehende Musiktheater-elemente wie Licht, Schatten, Stille, Komposition, Farbe,
Rhythmus und Bewegung zu einem sinnlichen Gesamtkunstwerk zusammen zu bringen, ist das Ziel.“ Die wesentlichste Rolle wird dabei natürlich der Musik von Gerald Gratzer zukommen. „Gerald
Gratzer gelingt es, die sensible Künstlerseele Gustav Klimts in all ihren Facetten wunderbar emotional zu portraitieren. Ob mit düsteren Balladen oder triumphal-rockigen Hymnen auf die
Freiheit der Kunst, er verleiht den Figuren eine musikalische Stimme, die einfach zu berühren vermag. Und er malt mit seinen Klängen auch ein wunderbares Gefühlsbild einer Zeit des Aufbruchs
und der beginnenden Moderne“ zeigt sich Co-Autor und Produzent Niki Neuspiel von der Musik Gratzers begeistert. Unterstützt wird das Regiekonzept Dean Welterlens durch das
Bühnenbild von Eduard Neversal, das haptische Elemente, wie verschieb- und drehbare Periakten mit animierten Projektionen von Norbert Wuchte verbindet. Neversal: „Auf Basis der sinnlichen
Farbwelten Gustav Klimts werden im Einklang mit der Musik visuell akustische Stimmungen geschaffen. Es wird die Aura einer aufregenden Epoche der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte
vermittelt, die bis heute ausstrahlt und die Kunstschaffenden nach wie vor stark beeinflusst.“ Auch Uschi Heinzl, die für das Kostüm verantwortlich zeichnet, freut sich auf die
Interpretation des Jugendstils: „Die weibliche Hauptfigur, Emilie Flöge, war ja selbst eine erfolgreiche Modeschöpferin. Es war ihre Modelinie, durch die in Österreich die
„Moderevolution“ für Frauen in Gang gesetzt wurde. Starre Korsetts wurden abgelöst durch weite Taillen, gerade Schnitte und Formen. Dieser Entwicklung werden wir natürlich auch im Stück
Rechnung tragen.“ Da die Handlung des Stückes einen so großen zeitlichen Rahmen abdeckt, werden vor allem zu Beginn des Stückes auch noch Kostüme im „alten Stil“ zu sehen sein. Heinzl:
„Wir versuchen, historisch korrekt zu bleiben, erlauben uns jedoch bewusste Modifikationen.“ Heinzl verspricht prägnante Muster in Schwarz-Weiß und Gold: „Und natürlich wird Gustav Klimt auch
in seinen berühmten Malerkitteln zu sehen sein!“
Bewährtes Team und Top-Besetzung Für die Musik zeichnet – wie schon bei der erfolgreichen Produktion „Tutanchamun“ im
Vorjahr - Gerald Gratzer verantwortlich, Buch und Lyrics stammen aus der Feder von Sissi Gruber, Birgit Nawrata und Niki Neuspiel. Für die Inszenierung konnte, wie bereits erwähnt,
abermals der international erfolgreiche Regisseur Dean Welterlen gewonnen werden, für die Choreographie der nicht minder renommierte Cedric Lee Bradley. Bühnenbild und Kostüme liegen bei
Eduard Neversal und Uschi Heinzl ebenfalls wieder in bewährt hochprofessionellen, kreativen Händen.
Gustav Klimt wird von André Bauer verkörpert, der einem breiten österreichischen
Publikum u. a. durch seine Rollen in „Elisabeth“ (Franz Josef) , „Mozart“ (Vater Mozart) und „Rebecca“ (Frank Crawley) bekannt ist. Im Vorjahr begeisterte er bereits als Vertrauter des
Pharaos Tutanchamun in Gutenstein. Mit Sabine Neibersch als Emilie Flöge konnte eine österreichische Künstlerin gewonnen werden, die mit Hauptrollen in „Die Schöne und das Biest“, „Robin
Hood“ und „Jesus Christ Superstar“ schon internationale Erfolge feierte. Auch die weiteren Rollen sind mit Barbara Obermeier, Lucius Wolter, Harald Tauber, Lisa Habermann, Thomas
Smolej, Dana Harbauer u. a. durchwegs prominent besetzt. Mit August Breininger wurde ein Theaterbegeisteter und ehemaliger Kulturpolitiker und Bürgermeister aus Baden zur Mitwirkung gewonnen,
der neben den Musical-Stars als bürokratischer „Kulturminister von Hartel“ für Lokalkolorit sorgen wird.
Gustav Klimt (1862 – 1918)
Sein Gemälde „Der Kuss“ ist die Ikone des Wiener Jugendstils schlechthin, seine sogenannte „Goldene Adele“ stellt eines der drei teuersten Gemälde der Welt dar. Gustav Klimt ist der
weltweit berühmteste Maler Österreichs, ein einzigartiger Künstler, der wie kaum ein anderer heute so präsent ist, wie zu seiner Zeit. Reproduktionen seiner Bilder zählen zu den
meistverkauften internationaler Museen. Seine Werke werden noch immer als spannend, modern und dekorativ angesehen, und stehen heute wie damals – und wahrscheinlich auch noch lange Zeit –
für die Moderne und aufgeschlossene Männer und Frauen. Seine Verdienste um den Bruch mit der Tradition und die Erneuerung der Kunst im Fin de Siècle sind unbestritten, seine Portraits der
Damen der Wiener Gesellschaft als umkämpfte Objekte geraubter Kunst nach wie vor in den Schlagzeilen, seine Tabubrüche längst Legende. Niemand verkörpert so wie er die aufregende Zeit des
Wiener Jungendstils und der beginnenden Moderne, kaum ein Künstler steht so sehr wie Gustav Klimt als Symbol für die Freiheit der Kunst.
„Wer über mich etwas wissen will, der soll meine Bilder aufmerksam betrachten.“
Während Klimts künstlerisches Schaffen gut dokumentiert ist, war der Maler, was sein Privatleben anging,
äußerst diskret. So ist es kein Wunder, dass sich um seine Lebensführung zahlreiche Legenden ranken.
Tatsache ist, dass sich Klimt bis an sein Lebensende eine Wohnung mit seiner Mutter
(bis zu ihrem Tod 1915) und seinen beiden unverheiratet gebliebenen Schwestern geteilt hat, die ihm wohl auch den Haushalt geführt haben. Ob Klimt wirklich der Liebhaber - wie Gerüchte bis
heute besagen - von so vielen der „schönen Wienerinnen“ der feinen Gesellschaft war, die er so erfolgreich portraitiert hat, wird immer Spekulation bleiben müssen. Darauf, dass er seinen
Modellen aus einfachen Verhältnissen mehr als aus rein künstlerischem Interesse zugetan war, lassen seine drei von ihm bereits zu Lebzeiten anerkannten unehelichen Kinder schließen. Letztlich
wurden nach seinem Tod für 14 Kinder Erbansprüche angemeldet. Am meisten beflügelt die Phantasie der Öffentlichkeit jedoch seit jeher Klimts Verhältnis zur eleganten und selbstbewussten
Geschäftsfrau Emilie Flöge. War sie wirklich nur sein Lebensmensch in einer platonischen Beziehung, wie allgemein angenommen, oder doch mehr?
[© Festspiele Gutenstein]
www.festspielegutenstein.at
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Guys And Dolls
Musik und Song-Texte: Frank Loesser Buch:
Joe Swerling und Abe Burrows Vorlage: “The Idyll Of Miss Sarah Brown" von Damon Runyon Deutsche Fassung: Janne Furch
Uraufführung:
24. November 1950, 46th Street Theatre, New York Deutsche Erstaufführung: 26. Mai 1969, Theater Bremen Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Bereits in den 20-er Jahren hatte Bertolt Brecht die Novelle “The Idyll Of Miss Sarah Brown" in das Stück
“Happy End" umgewandelt. Frank Loesser verlegte die Handlung nach New York in das Jahr 1930 und schuf eine Broadway-Fabel um die kleinen Gauner und die Girls in den Nachtklubs der
Weltstadt.
Sarah, eine junge Heilsarmeedame, gerät zwischen die Fronten einer Wette zwischen den Spielern Sky und Nathan. Sky wettet 1000 Dollar, dass es ihm gelingen werde, Sarahs
Herz zu erobern. Zu diesem Zweck versammelt sich die Gangstergesellschaft in der christlichen Mission und bekennt ihre Sünden. Doch bis Sky seine Wette gewinnt, ist es noch ein weiter Weg.
“Guys And Dolls" traf den Nerv des New Yorker Publikums und gilt als Klassiker des Broadway. Die Partitur hat mit traditionellen Gospelsongs, intimen Romanzen und mitreißenden
Tanzszenen Stil und Witz. [© Text: Musik & Bühne]
Zur Inszenierung der Wiener Volksoper:
Premiere: 28. Februar 09
Regie: Heinz Marecek
Bühnenbild: Sam Madwar Kostüme: Ingrid Erb Choreographie: Ramesh Nair Dirigent: Joseph Olefirowicz Super-Super: Marko Kathol
Benny: Thomas Markus Rusty: Stefan Cerny Sarah: Johanna Arrouas Agata: Dagmar Bernhard Arvide: Sándor Németh Corporal:
Frederick Greene Calvin: Hermann Lehr Harry: Nicolaus Hagg Brannigan: Peter Pikl Nathan: Robert Meyer Adelaide: Sigrid Hauser
Sky: Axel Herrig Ansager: Christoph Wagner-Trenkwitz General: Regula Rosin Big Jule: Gerhard Ernst Martha: Susanne Litschauer
Im Milieu
der New Yorker Kleingangster spielen sich zwei "unmögliche" Liebesgeschichten ab: Wird der Wett-Virtuose Sky Masterson es schaffen, die ehrbare Sarah von der Heilsarmee
herumzukriegen? Und wird der Würfel-Impresario Nathan endlich seine Langzeitverlobte, die Nachtclubsängerin Adelaide, ehelichen? Bei den jüngsten Neuproduktionen von „Guys and Dolls“ in
Bielefeld und Hannover jubelte die Presse: „Das perfekte Musical“, „ein potenzieller Kassenknüller“ oder „rauschender Beifall des begeisterten Premierenpublikums“. Frank Loesser schuf mit
„Guys and Dolls“ 1950 sein bedeutendstes Musical, das den Tony-Award erhielt und 1955 mit Marlon Brando und Frank Sinatra verfilmt wurde. Ein amerikanisches Meisterwerk, „the quintessential
Broadway Musical“, hierzulande aber weitgehend unbekannt, feiert nun also am 1. März 2009 seine Erstaufführung an der Wiener Volksoper mit einer erlesenen Schar von Singschauspielern:
„Die Frau mit der wahrscheinlich betörendsten Stimme Österreichs jenseits der Oper“ (Kurier) kehrt als Nachtclub-Sängerin an die Volksoper zurück: Sigrid Hauser
versucht als Adelaide seit bereits 14 Jahren ihren Langzeitverlobten zu ehelichen. Volksopern-Direktor Robert Meyer
eignet sich als heiratsunwilliger Nathan nach Sancho Pansa und Doolittle eine weitere Glanzrolle im Musicalfach an. Axel Herrig
gibt als Wett-Virtuose Sky sein Volksoperndebüt. Er verliert sein Herz an die Heilsarmistin Sarah, die von Johanna Arrouas verkörpert wird.
Der Musical-Spezialist
Joseph R. Olefirowicz hat die musikalische Leitung von „Guys and Dolls“ inne. Die Regie liegt in den Händen von Heinz Marecek, der ausgezeichnete Musical-Referenzen an der
Volksoper aufzuweisen hat: Vor vierzig Jahren debütierte er am Haus in der triumphalen „West Side Story“ und inszenierte hier neben den Operetten „Der Zigeuernbaron“ (1977) und „Walzertraum“
(1987) auch die höchst erfolgreichen Musicals „Kiss me, Kate“ (1982) und „My Fair Lady“ (1979).
Zwischen Broadway und Hollywood – Die Welt des Frank Loesser: Soiree mit Christoph Wagner-Trenkwitz Im Vorfeld der "Guys and Dolls"-Premiere wird der Schöpfer dieses Musicals
ins Rampenlicht gestellt. Eine Soiree führt in die Welt des Komponisten und Textautors Frank Loesser ein. Präsentiert werden Hits aus seinen Musicals und Filmmusiken.
Mit: Dagmar Bernhard, Sigrid Hauser, Stefan Cerny, Mathias Hausmann, Alexander Kuchinka, Sam Madwar, Joseph Olefirowicz, Alexander Pinderak Musikalische Leitung: Béla Fischer
Gestaltung und Präsentation: Christoph Wagner-Trenkwitz
25. Februar 2009 / 20:00 Uhr [© Volksoper Wien]
www.volksoper.at
Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:
Premiere: 31. Oktober 08 (Stadttheater) Weitere Vorstellungen:
07.11., 14.11., 20.11., 27.12.2008; weitere Termine in Planung
Musikalische Leitung: William Ward Murta Inszenierung, Choreographie: Struan Leslie Bühnenbild:
Gary McCann Kostüme: Christa Beland Co-Choreographie: Gregory Le Blanc Choreinstudierung: Hagen Enke Dramaturgie: Jón Philipp von Linden
Besetzung:
Super Super Johnson: Carlos H. Rivas Benny Southstreet: Alexander Janacek Sarah Brown: Cornelie Isenbürger Ambrosius Abernathy: Lassi Partanen
Miss Adelaide: Carolin Soyka Sky Masterson: Alexander Franzen Lieutenant Brannigan: Ulrich Neuweiler Nathan Detroit: Thomas Winter
General Mathilda B. Cartwright: Monika Mayer Big Jule: Helmuth Westhausser Harry the Horse: Lutz Laible Rusty Charlie: Marco Wiskandt Angie the Ox:
Dennis Schigiol Corporal: Thoma Nokolow Mimi: Evelina Quilichini Agatha: Martina Szimtenings Joey Biltmore (nur Stimme): Helmuth Westhausser
Ensemble (German Musical Academy);: Jan Altenbockum, Thorsten Gangloff, Dennis Schigol, Julia Blumberg, Verena Metz
Opernchor des Theater Bielefeld, Live Band
Guys and
Dolls, eines der großen amerikanischen 50er-Jahre-Musicals, zelebriert die Rituale der New Yorker Halbweltganoven genauso wie die Sehnsüchte und Hoffnungen ihrer Mädchen – stets mit einem
Bein im Gefängnis, dafür fröhlich in den Tag hinein lebend. Nathan Detroit ist seit vierzehn Jahren mit Adelaide verlobt und fühlt sich doch noch nicht reif für die Ehe. Hin- und hergerissen
zwischen dem Traum vom Familienglück und dem aufreibenden Nachtleben auf dem Broadway, hat Adelaide ihrer entfernt lebenden Mutter bislang eine bürgerliche Ehe mit mittlerweile fünf Kindern
vorgegaukelt. Doch nach wie vor schwingt sie ihre hübschen Beine im Nachtclub »Hot Box« und wartet auf Nathans Antrag. Der jedoch ist viel mehr an einem nächtlich neu zu findenden Quartier
für sein verbotenes Würfelspiel interessiert – schließlich hängt seine Reputation als ältester Würfelspielveranstalter New Yorks daran. Außerdem sind einige schwerreiche Spieler gerade in der
Stadt. Ganz andere Sorgen hat Sky Masterson: Um eine Wette zu gewinnen, muss er das prüdeste Mädchen vom Broadway zu einem Date bewegen: Sarah Brown, Leiterin der örtlichen
Heilsarmee-Filiale. Die wiederum benötigt dringend eine größere Anzahl Sünder, damit ihr Laden nicht geschlossen wird…
Brillant haben Joe Swerling und Abe Burrows die liebevoll
gesammelten Episoden des langjährigen »rasenden Broadway-Reporters« der späten Vierziger, Damon Runyon, zu einer temporeichen Komödie verzahnt. Runyon schrieb hauptsächlich für den »New York
American« über Baseball und Boxen. Als notorischer Spieler kannte er sich in den Nachtclubs des Broadway bestens aus und verewigte die dort zu findenden Typen und seine Eindrücke in
zahlreichen Kurzgeschichten und Erzählungen. Das Musical wurde bereits 1955 mit Frank Sinatra und Marlon Brando verfilmt, was der Popularität des Stoffes auch in Deutschland Vorschub
leistete: Nach dem Film kam 1969 die Deutsche Erstaufführung unter dem Titel Schwere Jungs (und) leichte Mädchen am Theater Bremen heraus. Schuld am anhaltenden Erfolg sind neben den
menschlich gezeichneten Charakteren zweifellos die Songs. Hits wie »I’ll know«, »I’ve Never Been in Love before« oder »Luck be a Lady« haben Guys and Dolls zum Klassiker gemacht.
MUSIKALISCHE LEITUNG William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und in Oklahoma aufgewachsen, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Bielefelder Theater. Er übernahm die
musikalische Leitung zahlreicher Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen
regnen, Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter, Jekyll & Hyde sowie zuletzt bei der Produktion Me and My Girl. Er komponierte aber auch eigene Musicals:
M... wie Marilyn (1987) und sein Werk über das Leben von Galileo Galilei Starry Messenger (Sternenbote), das 2004 sehr erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde.
I
NSZENIERUNG UND CHOREOGRAPHIE Struan Leslie begann 1981 mit Royston Maldoom in Dundee zu tanzen und setzte sein Training an der London Contemporary Dance School und am Naropa Institute
in Boulder, Colorado, fort. Er verfügt über eine zwanzigjährige Erfahrung in der Arbeit mit Bewegung in der größtmöglichen Bandbreite, angefangen bei Urban Design bis hin zu antiken
griechischen Stücken. Im Theaterbereich erstreckt sich seine Arbeit von der klassischen Oper und Schauspiel bis hin zu neuen Stücken und ausgesuchte Arbeiten für sein eigenes Ensemble
thewatercompany und andere. Er arbeitete mit Regisseuren wie Katie Mitchell, Neil Bartlett, Philip Howard, John Tiffany, Rachel Kavanaugh, Nick Broadhurst und Calixto Bieito zusammen. Während
der letzten fünfzehn Jahre waren seine Arbeiten im Repertoire mehrere Companys zu sehen, darunter die Royal Shakespeare Company, das National Theatre und die Welsh National Opera, das
American Repertory Theatre, das Theater Bielefeld, außerdem das Donmar Warehouse, das Teatro Piccolo in Mailand und das Traverse Theatre in Edinburgh. Struan Leslie choreographierte die viel
beachtete BBC-Serie Casanova. Er unterrichtet an Tanz- und Schauspiel-Schulen und leitete Workshops für Regisseure und Schauspieler. Er hat feste Lehrpositionen an den Universitäten von
Greenwich und South Bank, London, und eine Gastprofessur an der University of Illinois.
BÜHNE Gary McCann wurde an der Nottingham Trent University in Theaterdesign
ausgebildet. 1996 schloss er sein Studium ab. Er arbeitet als Designer in den Bereichen Oper, Theater, Film und Innenarchitektur und fertigte Bühnenbilder für zahlreiche Stücke an, darunter
The Pitmen Painters von Lee Hall (Live Theatre Newcastle / Cottesloe, National Theatre) Top Girls, Motherland (Live Theatre, Newcastle), Home by Now (Baltic Gallery, Gateshead), Iron
(Northern Stage), There's Something About Simmy, Die Zauberflöte, Pearlfishers, La Bohème und Der Barbier von Sevilla (Swansea City Opera). McCann lehrt Design am Theaterinstitut der
Universität von Kent. Momentan arbeitet er am Bühnenbild für die Oper Fidelio, die 2009 in Garsington Premiere feiern wird. Außerdem gestaltet er die Inneneinrichtung einer neuen Superyacht,
die gerade in Antalya angefertigt wird.
KOSTÜME Seit 1989 ist Christa Beland neben einigen festen Engagements wie am Stadttheater Hildesheim (Leiterin der Kostümabteilung)
oder der Städtischen Bühne Osnabrück (Bühnen- und Kostümbildnerin) überwiegend als freie Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Ihre Arbeit führte sie dabei u.a. an das Hebbel Theater Berlin, das
Kölner Schauspiel, das Mokstheater Bremen, die Landesbühne Schleswig-Holstein, das Theater für Kinder in Hamburg, das Westfälische Landestheater, die Landesbühne Sachsen-Anhalt und an die
Landesbühne Hannover. Am Bielefelder Theater war sie bereits für die Ausstattung bei der Uraufführung von Schöne Neue Werte III und für die Kostüme bei Erwin, das Naturtalent sowie bei dem
Tanzprojekt Zeitsprung – Der Struwwelpeter tanzt verantwortlich. Christa Beland wurde 1958 in Nürnberg geboren. Nach der Schule absolvierte sie in Bremen eine Schneiderlehre. Danach begann
sie an der Hochschule für gestaltende Kunst und Musik in Bremen ein Studium der Fachrichtung Modedesign. Nach dem Diplom führte sie ihr erstes Engagement als Ausstattungsassistentin an das
Bremer Theater, für das sie schon während ihres Studiums tätig war. [© Theater Bielefeld]
www.theater-bielefeld.de
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