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Musical, Stückeinfo: F

Falco Meets Amadeus

Musik:
Manfred Schweng & Johnny Bertl
Buch: Burkhard Driest
Inszenierung: Elmar Ottenthal
Uraufführung: 23. September 2000 (Berlin, Theater des Westens, bis 10.3.02)


Die Besetzung der Tour (2004/05):

Falco:
Axel Herrig, Alexander Kerbst
Amadeus: Nicolaus Hagg, Reinhard Peer
Johnny Klein: Koffi Missah, David-Michael Johnson
Konny: Sandra Danyella / Kathrin Stahl
Garbo: Ina Wagler / Meike Brose
Kommissar – Tod: Gudrun Schade / Ina Wagler
Josef: Hans Hisleiter / Michael Kemper
Mutter: Margarete Hamm / Ulrike Sladky
Jeanny: Jenny Mahr / Isabella Kraus

Besprechung der Mainzer Premiere  

Inhalt:

Wer sich an die Achtziger erinnern kann, der hat sie nicht miterlebt"
Falco lebte den Zeitgeist der Achtzigerjahre intensiv bis zur Selbstzerstörung und schrieb Pop-Geschichte. Er prägte diese Epoche, und diese Epoche prägte ihn. "Er war Superstar, er war populär, er war exaltiert because er hatte Flair, er war ein Virtuose, war ein Rock-Idol und alles rief: rock me..." Durch seine Kompromisslosigkeit wurde er zur Ikone einer Generation.

Die Musical-Show lässt die Achtzigerjahre aufstehen. Sie erzählt von Falcos Sucht nach Ruhm und seiner verhängnisvollen Beziehung zu Frauen. Die fatale Faszination am Rausch und sein musikalisches Genie bestimmten Falcos Leben und Schaffen. Er steht - mitten in einer kreativen Krise - kurz vor dem finanziellen Ruin. Da begegnet er Mozart, seine Inspiration: "Amadeus", ein Welthit, wird geboren. Ganz Europa liegt ihm zu Füßen.

"Der Kommissar"
"Rock me Amadeus"
"Jeanny"
"The Sound of Musik"
"Mutter, der Mann mit dem Koks ist da"
"Egoist"
"Out of the Dark"
und viele mehr

FMA – Die Künstler
Für den Erfolg des Stückes ist die Qualität der Musical-Sänger und Tänzer von entscheidender Bedeutung. Unter den über 250 Bewerbungen finden sich Künstler, die bereits im gesamten europäischen Ausland gearbeitet und Erfahrung gesammelt haben, aber auch „Newcomer“, die gerade an einer Musical School von Los Angeles, New York über London bis zur Stage School in Hamburg und dem Vienna Performing Arts Center ihren Abschluss machen oder bereits gemacht haben. „Es ist jedes Mal aufs Neue eine ganz besondere Herausforderung, aus den vielen begabten Künstlern die richtige Besetzung auszuwählen,“ freut sich Regisseur Elmar Ottenthal auf seine Aufgabe.

FMA – Die Musik
Für diese Story arrangierte Johnny Bertl einen einmaligen Soundtrack. Er verbindet Falcos Pop-Melange aus Funk, Rock und Hip Hop - darunter seine großen Hits wie „Jeanny“, „Der Kommissar“, „Der Egoist“ oder „Rock me Amadeus“ - mit der klassischen Musik Mozarts. Immer wieder tauchen bekannte Melodien wie das Komtur-Thema, die Registerarie aus Don Giovanni oder die kleine Nachtmusik auf und vermischen sich mit den Falco Hits.

Fast normal (Next to Normal)

Musical von: Tom Kitt
Buch und Gesangstexte: Brian Yorkey
Deutsch von: Titus Hoffmann
Broadway-Premiere: 15. April 2009 (Booth Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 11. Oktober 2013 (Fürth, Stadttheater Fürth)

In diesem Rock-Musical geht es um eine Mutter, die mit einer bipolaren Störung kämpft und um die Wirkung, die diese Krankheit auf ihre Familie hat. Das im Vorstadtmilieu spielende Stück packt darüber hinaus weitere komplexe Themen an wie Trauer, Selbstmord, Drogenmissbrauch und Widersprüche von Ethik und Psychiatrie. „Next to normal“ war in den USA ein außerordentlicher Erfolg und wurde für elf Tony Awards nominiert, erhielt mehrere Kritikerpreise und den Pulitzer Preis 2010 (der äußerst selten an eine Musicalproduktion vergeben wird). [© Musik und Bühne, Wiesbaden]

© Stadttheater Fürth

Zur Inszenierung des Stadttheater Fürth:

Premiere: 11. Oktober 13 (Deutschsprachige Erstaufführung)

Musikalische Leitung: Christoph Wohlleben
Inszenierung: Titus Hoffmann
Choreografie: Melissa King
Ausstattung: Stephan Prattes

Besetzung:

Diana Goodman:
Pia Douwes
Dan Goodman: Thomas Borchert
Gabe Goodman: Dirk Johnston
Natalie Goodman: Sabrina Weckerlin
Henry: Dominik Hees
Dr.Fine/Dr.Madden: Ramin Dustdar

www.stadttheater.fuerth.de www.nexttonormal.de

49½ SHADES! Die Musical Parodie

Deutsche Erstaufführung: 13. Februar 2014 (Düsseldorf, Capitol Theater)

Zur Inszenierung der Mehr! Entertainment im Capitol Theater Düsseldorf:

Premiere:
13. Februar 14

Regie:
Gerburg Jahnke

49½ SHADES! Die Musical Parodie feiert seine Deutschlandpremiere am 14. Februar 2014 im Capitol Theater Düsseldorf
49½ SHADES! Die Musical Parodie wird vom 14. Februar bis 23. März 2014 erstmalig in Deutschland im Capitol Theater Düsseldorf zu sehen sein. Hamburg und weitere Städte werden folgen. Gerburg Jahnke („Missfits“) treibt als Regisseurin der „Shades of Grey“-Parodie das  Publikum lachend zum Höhepunkt.

© Mehr! Entertainment
49½ SHADES! Die Musical Parodie feiert seine Deutschlandpremiere am 14. Februar 2014 im Capitol Theater Düsseldorf
© Mehr! Entertainment

Die „Shades of Grey“-SM-Romane brechen mit über 70 Millionen verkauften Büchern weltweit alle Rekorde, parallel steigen die Absatzzahlen von erotischem Spielzeug. Ein Tabu-Thema ist plötzlich gesellschaftsfähig geworden und ist nun in aller Munde.

Gerburg Jahnke diente es als Inspiration für ihr neustes Stück. Wer allerdings bei der ersten deutschen Bühnenfassung des Bestsellers „Shades of Grey“ den Roman live auf der Bühne erwartet, liegt hier falsch – das Stück ist eine zum Niederknien komische Parodie. Die düster-erotische Handlung des Romans weicht in bekannter Jahnke-Manier einer urkomischen Inszenierung, die zu heftigen Lachanfällen animiert.

Gerburg Jahnke: "Man muss das Buch nicht gelesen haben, um mit diesem Stück einen sehr anregenden Abend zu verbringen. Es ist wie mit neuen Drinks: Kennt man sie noch nicht, genießt man überrascht; kennt man sie, freut man sich schon drauf!“

Die Geschichte von 50 SHADES! Die Musical Parodie
Drei Frauen treffen sich regelmäßig zum Buchclub. Eine von ihnen ist Sabine und sie ist sich sicher, dass sie unter ihrem Niveau geheiratet hat. Susanne, die Unbedarfte der Runde, wurde gerade erst verlassen und wartet nun bis „der Richtige“ kommt. Jutta hat lieber Spaß mit all den „Falschen“ und sich erst kürzlich aufgrund von extremer Langeweile scheiden lassen. Die drei Buchclub-Ladies beschließen, anstatt nun ein weiteres Mal einen Historienroman zu lesen oder Kochrezepte auszutauschen, sich „Shades of Grey“ vorzunehmen. Sie verfolgen angeregt, wie die junge, naive Studentin dem erfolgreichen, attraktiven Unternehmer mit Hang zu unkonventionellen sexuellen Vorlieben verfällt…

„Was für eine Story: Liebe, Männer (besonders Machos), selbstbewusste Frauen sowie eine extrem untervögelte innere Göttin - das schreit nach einer Komödie. Und nach sehr sehr schönen Songs. Und ob Hinternversohlen eine sexuelle Erfüllung sein kann? Muss Jede selbst entscheiden. Auf der Bühne bleiben wir jedenfalls angezogen", so Gerburg Jahnke.

Pikante Doppeldeutigkeiten, eindeutige Ansagen, gefühlvolle Balladen, mitreißender Rock’n’Roll, heiße Tanz-Szenen und ein Ensemble, das ohne Scham jedes Thema anpackt, dabei aber nie das Augenzwinkern vergisst – das ist 50 SHADES! Die Musical Parodie nach dem Bestseller „Shades of Grey“.


49½ Shades! Cast: S. Urig, I. Martinez, K. Primke, B. Reece
© Mehr! Entertainment

Five Guys Named Moe

Musik:
Louis Jordan und weitere Komponisten
Buch:
Clarke Peters
Song-Texte:
Louis Jordan und weitere Texter

Uraufführung: 12. Oktober 1990 (Stratford Est/London, Theatre Royal)
West-End-Premiere:
14. Dezember 1990 (Lyric Theatre)
US-Erstaufführung: 
8. April 1992 (New York, Eugene O’Neill Theatre; Broadway-Fassung)


Das Musical „Five Guys Named Moe“ wurde zunächst fünf Wochen lang 1990 in der englischen Theaterprovinz gespielt. Nach mehr als 1000 Aufführungen in London wurde die sängerische und tänzerische Hommage an die Schlager der 50-er Jahre schließlich auch am Broadway ein Knüller.  
Nomax sitzt in den 50-er Jahren verzweifelt vor dem Rundfunkgerät. Seine Frau hat ihn verlassen, und einen Job hat er auch nicht mehr. Da springen fünf Männer aus dem explodierenden Radio und geben ihm durch Gesang und Tanz neuen Lebensmut. Das mit nur wenigen szenischen Mitteln, einer kleinen Band und sechs Darstellern einfach zu realisierende Musical zieht im Finale sogar die Zuschauer in den überschäumenden Frohsinn hinein.

In die Handlung sind mehr als 50 Songs verwoben, die zum größten Teil von Louis Jordan stammen, der in den Fünfzigerjahren unzählige Top-Ten-Hits schrieb, darunter „Early In The Morning“, „Let The Good Times Roll“ und „Look Out“.Musik & Bühne]

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere: 9. November 07
Spielzeit bis: 2. Februar 08

Regie/Choreographie: Omar F. Okai
Director / Choreographer: Omar F. Okai
Musical Director, London: Neil McArthur
Musical Director, Frankfurt: Thomas Lorey
Set Designers: Kate Bannister & Karl Swinyard
Costume Designers: Fernando Paternesi & Elena Mazzi
Lighting Designer: Mike Robertson
Sound Designer: Heinz Hess
Assistant Director: Alix Ross
Assistant Costume Design: Herbert Ehrhardt
Assistant Lighting Design: Howard Hudson
Dance Captain / Resident Director: Leon Maurice-Jones
Photographer, London: Robert Taylor

Besetzung:

Big Moe:
OJ Lynch
Eat-Moe: Taofique Folarin
Four-Eyed Moe: Christopher JA Murell
Little Moe: Darren Charles
No-Moe: Leon Maurice-Jones

Orchestra
Musical Director/Piano & Keyboards: Thomas Lorey
Trumpet: Martin Krämer
Clarinet/Saxophone: Heinz Lyko
Trombone: Andreas Weil
Double Bass: Stefan Kreuscher
Drums/Percussion: Thomas Elsner

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Five Guys Named Moe
English Theatre Frankfurt
9. Nov. 07 - 20. Januar 08
Foto: English Theatre Frankfurt, Robert Taylor

MUSICAL
Seine Frau hat ihn verlassen, er ist pleite, und es ist fast fünf Uhr morgens. Aber machen Sie sich keine Sorgen um unseren Helden Nomax. Denn aus seinem 30er- Jahre-Radio springen fünf Jungs namens Moe, die ihm gut zureden, ihn trösten und mit Hilfe der Hits von Louis Jordan aufheitern.
Das Publikum
liebt dieses Musical. Five Guys Named Moe ist nicht nur eine Show - es ist eine Party, eine mitreißende Theatererfahrung, die durch originelle Beteiligung des Publikums garantiert, dass die Zuschauer von ihren Sitzen aufspringen und mitfeiern.
Das
Musical Five Guys Named Moe wurde 1990 zunächst in London aufgeführt. Danach wurde die sängerische und tänzerische Hommage an die Hits von Louis Jordan schließlich auch am Broadway in New York ein Knüller. [© English Theatre Frankfurt]
„A smash hit!"
New York Times „Song & Dance Dynamite" The Daily Mail

www.english-theatre.de

Liedliste der CD (Original Broadway Cast Recording):

1. Early In The Mornin'
2. Five Guys Named Moe
3. Beware, Bother, Beware
4. I Like 'Em Fat Like That
5. Messy Bessy
6. Pettin' And Pokin'
7. Life Is So Peculiar - Original Broadway Cast O
8. I Know What I've Got
9. Azure Te
10. Safe, Sane And Single
11. Push Ka Pi Shi Pie
12. Saturday Night Fish Fry
13. What's The Use Of Gettin' Sober (When You're Gonna Get Drunk Again)
14. If I Had Any Sense
15. Dad Gum Ya Hide Boy
16. The Cabaret: Five Guys Named Moe
17. The Cabaret: Let The Good Times Roll
18. The Cabaret: Reet, Petite And Gone
19. The Cabaret: Caldonia
20. The Cabaret: Ain't Nobody Here But Us Chickens
21. The Cabaret: Don't Let The Sun Catch You Crying
22. The Cabaret: Choo Choo Ch'Boogie
23. The Cabaret: Look Out
24. Medley: Hurry Home
25. Medley: Is You Is Or Is You Ain't Ma Baby?
26. Medley: Five Guys Named Moe
27. Medley: Band Play Out

Flashdance - Das Musical
nach dem gleichnamigen Paramount Pictures Film

Buch: Tom Hedley und Robert Cary
Musik: Robbie Roth
Lyrics: Robert Cary und Robbie Roth

Uraufführung: 19. Juli 2008 (Plymouth, Theatre Royal)
Deutschsprachige Erstaufführung: 9. September 2013 (Kriens, Le Théâtre Kriens-Luzern)
Deutsche Erstaufführung: 20. September 2014 (Chemnitz, Oper Chemnitz)
Österreichische Erstaufführung: 20. September 2014 (Amstetten, Musical Sommer Amstetten)

Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:
Das Staatstheater Darmstadt präsentiert die Deutsche Erstaufführungsproduktion aus Chemnitz.

Premiere: 10. Oktober 15
Regie und Choreografie: Götz Hellriegel
Bühne und Kostüme: Dietlind Konold
Dramaturgie: Carla Neppl

Besetzung:

Alex Owens:
Nadja Scheiwiller
Nick Hurley: Philipp Dietrich
Hannah: KS Katrin Gerstenberger (10.10.2015) , Elisabeth Hornung (10.10.2015)
Kiki: Tamara Wörner
Kiki (Cover): Amani Robinson
Gloria: Jaqueline Reinhold
Tess: Anne-Mette Riis
Jimmy: Michael Heller
C.C.: Tim Al-Windawe
Ms. Wilde/Louise: Sonja Herrmann
Harry: Thomas Mehnert
Andy: Tobias Brönner
Sektretärin: Linda Schmid
Joe: Andreas Wellano
Ensemble: Tobias Brönner (10.10.2015) , Johannes Brüssau (10.10.2015) , Giulia Fabris (10.10.2015) , Nicole Ollio (10.10.2015) , Claus Opitz (10.10.2015) , Bettina Schawarz (10.10.2015) , Ann-Michelle Schneider (10.10.2015) , Linda Schmid (10.10.2015) , Victoria Spindler (10.10.2015)

www.staatstheater-darmstadt.de

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere: 2. Juli 15

Regie: Christian H. Voss
Musikalische Leitung: Stephan Ohm
Choreografie: Till Nau
Bühne: Oliver Kostecka
Kostüme: Monika Seidl

Besetzung:

Alex: Julia Waldmayer
Nik: Tim Al-Windawe
Gloria: Janice Rudelsberger
Kiki: Nadine Aßmann
Jimmy: Marcel Kaiser
Hannah: Barbara Goodman
C.C.: Raphael Koeb
Joe: Sascha Luder
Harry: Theodor Reichardt
Louise, Miss Wilde: Sonja Herrmann
Andy: David Hardenberg

Ensemble: Simone Appel, Lucas Baier, Marlou Düster, Denis Edelmann, Lucia Haas, David Lake, Patrick Nitschke

Besprechung auf kulturfreak.de


Flashdance

Burgfestspiele Bad Vilbel
Kiki (Nadine Aßmann), Tänzerin (Marlou Düster), Alex (Julia Waldmayer), Gloria (Janice Rudelsberger)
© Eugen Sommer

Mit den oscarprämierten Hits Flashdance und What a Feeling brannte sich die Geschichte um die junge Schweißerin Alexandra und ihren Traum von einer Karriere als Tänzerin in das Gedächtnis einer ganzen Generation. Das Musical nach dem Kultfilm der 80er.

www.kultur-bad-vilbel.de

Zur Inszenierung der Oper Chemnitz:

Premiere: 20. September 14 (Deutsche Erstaufführung)

Regie:
Götz Hellriegel
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Bühne und Kostüme: Dietlind Konold

Besetzung:

Alex Owens:
Nadja Scheiwiller
Nick Hurley: Philipp Dietrich
Hannah: Sylvia Schramm-Heilfort
Kiki: Tamara Wörner
Gloria: Ira Theofanidis
Tess: Anne-Mette Riis
Jimmy: Michael Heller
C.C.: Andreas Kindschuh
Ms. Wilde / Louise: Muriel Wenger
Harry: Roland Glass
Musical-Ensemble: Lisandra Bardél, Katherine Ann Fields, Nathalie Parsa, Linda Schmid, Anne-Michèle Schneider, Victoria Spindler, Johannes Brüssau, Fabian-Joubert Gallmeister, Richard-salvador Wolff, Claus Opitz
Ein Ballettpaar: Tarah Malaika Pfeiffer / Valerija Frank / Nadja Nord, Mykola Kravets / Erkan Kurt / Ivan Cheranev

Die Bühnenfassung des Filmhits von 1983: Alex Owens, Stahlarbeiterin in Pittsburgh, hat nur einen Traum - Tänzerin zu werden. Doch die Aufnahmebedingungen der Ballettschulen sind hart. Dennoch erhält sie eine Einladung zum Vortanzen. Aber sie muss erfahren, dass ihr in sie verliebter Chef den Termin erkauft hat, und ist gekränkt. Siegt dennoch ihre Leidenschaft für den Tanz?

www.theater-chemnitz.de 

Footloose - das Tanzmusical

Musik: Tom Snow
Buch:
Dean Pitchford & Walter Bobbie
Song-Texte:
Dean Pitchford
Vorlage: Nach dem Filmdrehbuch von Dean Pitchford
Uraufführung: 22. Oktober 1998, New York
Deutsche Übersetzung : Mike Maizen

Mit den Hits "Footloose", "Holding Out For A Hero" &  "Almost Paradise"

42nd Street

Musik:
Harry Warren
Gesangstexte: Al Dubin (+ Johnny Mercer/Mort Dixon)
Buch: Michael Stewart / Mark Bramble nach dem gleichnamigen Musikfilm (Warner Brothers 1933) mit dem Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman (1932) von Bradford Ropes.

Broadway-Premiere: 25. August 1980 (Winter Garden Theatre)
Westend-Premiere: 8. August 1984 (Drury Lane Theatre)
Broadway Revival-Premiere: 2. Mai 2001 (Ford Center for the Performing Arts)
[mehr Infos auch in der Zeitschrift “musicals” August 01, Heft 90 ]
Deutschsprachige Europa-Premiere: 21.  November 2003 (APOLLO-Theater, Stuttgart, bis 31. Dezember 04)

Zur Produktion der Stage Entertainment im Apollo-Theater, Stuttgart:

Premiere:
21.  November 03

Hauptrollen:

Julian Marsh:
Kevin Tarte
Dorothy Brock: Isabel Dörfler
Peggy Sawyer: Karin Seyfried
Billy Lawlor: Jens Janke
Maggie: Sabine Maria Reiß
Bert Barry: Axel Weidemann
Abner Dillon: Daniel Coninx
Pat Danning: Andreas Lichtenberger
Anytime Annie: Maryanne Kelly
Andy Lee: Wolf Wrobel
Oscar: Tobias Vogt
Mac: Christoph Wettstein

Ensemble:
Erwin Aarts – Nicole Bourgeois – Jem Brent - Christine Burns - Sanne Buskermolen - William Cardamis – Melinda Cowan - James Dadley - Bart De Clercq – Suzannah Lucy Fay – Julia Fölck - Danya Gensiorek - Johnathon Michael Hanson – Sabrina Harper – Danielle Harrell - Carien Keizer – Anita Kertland – Melanie Luepené – Jemma Marsden - Nikolaus Meder - Laura Millar – Esther Mink – Julia Müller - Pablo Peña – Jodie Periam – Melody Noelle Pomeroy – Jane Elizabeth Reynolds - Benjamin Rufin – Alexander Soehnle – Lisa Todd – Hanna Sangemark - Birger van Severen – Elizabeth Jane Walker – Kerstin Weeber - Axel Weidemann – Nathan Wilson – Jenny Woo

Swings:
Jan Remitz – Gonzalo Larrazábal – Phillip Kempster – Jonathan Tilley – Sara Rymer Debbie Kiernan – Samantha Cross – Tressa Schreiber – Joanna Shanks - Christine Middleton – Lucy Brunt – Claudia Wendrinsky

Walk-In Covers:
Martin Berger – Kaatje Dierks – Masha Karell – Mickey Petersson

Folgende Rollen werden außerdem gespielt von:

Julian Marsh:
Martin Berger, Andreas Lichtenberger, Christoph Wettstein
Dorothy Brock: Kaatje Dierks, Masha Karell, Maryanne Kelly
Peggy Sawyer: Julia Müller, Esther Mink, Carien Keizer
Billy Lawlor: Erwin Aarts, Jem Brent, Benjamin Rufin
Maggie: Kaatje Dierks, Masha Karell, Maryanne Kelly
Bert Barry: Daniel Coninx, Mickey Petersson, Jan Reimitz
Abner Dillon: Martin Berger, Mickey Petersson, Christoph Wettstein
Pat Danning: Martin Berger, Andreas Lichtenberger, Christoph Wettstein,
Anytime Annie: Sabrina Harper, Hanna Sangemark, Claudia Wendrinsky
Andy Lee: Jan Reimitz, Benjamin Rufin, Jonathan Tilley
Oscar: Martin Gallery, Guido Löflad, Pablo Peña
Mac: Mickey Petersson, Jan Reimitz, Birger van Severen

Dance Captain und Emergency Swing:
Alison Hughes


42ND STREET gehört zu den erfolgreichsten Musicals, die je am Broadway in New York gespielt wurden. Die Neuinszenierung, die seit dem 2. Mai 2001 am Broadway zu sehen ist, wurde schon vor der Premiere zum absoluten Kassenschlager. Sie gewann im gleichen Jahr die bedeutendste Auszeichnung für Musicals, den Tony Award, für das beste "Revival Musical".

42ND STREET bietet gigantischen Stepptanz, mitreißende Musik, farbenprächtige Kostüme und eine Geschichte, die gerade in Zeiten der Casting-Shows wieder aktuell ist wie nie zuvor: Für eine junge Schauspielerin erfüllt sich ihr größter Traum.

Als Vorlage für die Inszenierung diente das gleichnamige Filmmusical aus dem Jahr 1933. Es erzählt die Geschichte der jungen verträumten Schauspielerin Peggy Sawyer, die an einer Audition des neuen Julian-Marsh-Musicals, das am Broadway gespielt werden soll, teilnimmt. Peggy erringt schnell die Aufmerksamkeit des berühmten Regisseurs - und als im Ensemble plötzlich eine Darstellerin fehlt, bekommt Peggy ihre große Chance. Aber Peggy scheint nicht in der Gunst des alternden Stars des Ensembles Dorothy Brock zu stehen. Zu allem Überfluss stößt Peggy bei der Premiere aus Versehen mit Dorothy zusammen. Diese stolpert und bricht sich ihren Knöchel. Der Regisseur schäumt vor Wut und feuert Peggy sofort. Frustriert und bereit all ihre Träume ein Star zu werden aufzugeben, packt Peggy ihre Sachen und macht sich auf den Weg zum Bahnhof. Aber das Schicksal scheint andere Pläne für Peggy zu haben...  [© Stage Entertainment]


42nd Street wurde mehrfach ausgezeichnet:

Tony Award (New York) 1980
Best Musical Outstanding Choreography
Nominierungen Tony Award (New York) 1980
- Best Book of A Musical
- Outstanding Direction of a Musical
- Outstanding performance by a featured actress in a musical
- Outstanding performance by a featured actor in a musical
- Outstanding Costume Designer
- Outstanding Lighting Designer
The Standard Drama Awards (London) 1984
Best Musical
The Laurence Olivier Awards (London) 1984
Best Musical
Plays & Players
London Theatre Critics Awards (London) 1984

Best Musical
The Mo Awards (Sydney) 1989
Best Musical
Tony Award (New York) 2001
Best Revival of a Musical
Best Performance by a leading actress in a musical: Christine Ebersole
Drama Desk Award 2001
Best Musical Revival
Outer Critics Circle Awards 2001
Best Musical Revival
Best Actress in a musical: Christine Ebersole

Der Inhalt
Als Vorlage für das Musical dient der gleichnamige Musicalfilm von 1933. Die Geschichte spielt Ende der dreißiger Jahre. Julian Marsh, Musicalproduzent mit großen finanziellen Schwierigkeiten, erhofft sich ein erfolgreiches Come-Back mit einer neuen Produktion: Pretty Lady. Finanziert wird das neue Stück von Abner Dillon, dessen ganzes Interesse jedoch nur der Hauptdarstellerin Dorothy Brock gilt, die nach Julian Marshs Meinung aber viel zu alt für diese Rolle ist.

Bei der Auswahl von Bewerbern für die Ballettgruppe sind die Ansprüche an Gesang und Tanz sehr hoch. Kurz vor Schluss des Vortanztermins erscheint die junge Peggy Sawyer. Sie kommt direkt aus der Provinz und hat sich verspätet. Zwar bekommt sie noch die Chance, ihr Talent zu beweisen, doch Choreograph Andy Lee ist hart, wer zu spät kommt, fliegt raus. Enttäuscht eilt Peggy von der Bühne und prallt mit Julian Marsh zusammen, ohne zu wissen, wer dieser ist. Billy Lawlor, der männliche Star des Stücks, sowie einige Ensemblemitglieder, sind begeistert von Peggys Talent und überzeugen Julian davon, dass er sie unter Vertrag nimmt. Bei den Proben hat Julian zunehmend Probleme mit Dorothy und ihrem Verehrer Abner Dillon, der auf jede Liebesszene eifersüchtig reagiert. Hinzu kommt, dass Dorothy immer noch von ihrem früheren Vaudeville-Partner Pat Denning Besuch bekommt, dem sie mehr zugeneigt ist, als Abner.  Pat jedoch interessiert sich mehr für Peggy, worüber sich Dorothy ärgert. Um weitere Probleme zu vermeiden sorgt Julian dafür, dass Pat verschwindet. Dorothy, die Pat vermisst,  betrinkt sich auf einer Party anlässlich der  Voraufführungen in Philadelphia und beleidigt Abner Dillon schwer. Dieser reagiert empört und will sein Geld aus der Show ziehen. Mit Mühe gelingt es dem Ensemble, ihn umzustimmen. In der Hektik einer Aufführung kommt es zu einem unglücklichen Vorfall: Peggy verursacht einen Zusammenstoß mit Dorothy, die sich dabei den Knöchel bricht. Die Vorstellung muss abgebrochen werden und Peggy wird gefeuert. Wieder ist die Produktion in Gefahr, weil Dorothy so nicht auftreten kann. Das verzweifelte Ensemble sieht nur eine Chance: Peggy muss zurückgeholt werden und für Dorothy einspringen. Julian, der darin seine letzte Rettung sieht, holt sie zurück und nimmt sie wieder auf.

Die Proben sind hart, Julian und Peggy arbeiten unermüdlich bis zur Erschöpfung. Die Premiere am Broadway steht kurz bevor, doch die anstrengenden Proben setzen Peggy zu: Sie ist kurz vor dem Zusammenbruch. Julian ist sicher, dass sie es schaffen wird und macht ihr Mut. Vor der Premiere kommt sogar die verletzte Dorothy zu Peggy und wünscht ihr Glück. Das Musical beginnt, Premiere wird ein riesen Erfolg und aus dem unbekannten Aschenputtel Peggy wird über Nacht ein Star. [© Stage Entertainment]

Frankenstein

Musical nach dem Roman von:
Mary W. Shelley
Buch und Songtexte: Reinhardt Friese
Musik: Udo Becker
Uraufführung: 8. Oktober 05 (Wilhelmshaven, Stadttheater)

Den Tod besiegen und neues Leben erschaffen! Für diesen Traum brennt der ehrgeizige junge Wissenschaftler Viktor Frankenstein. Doch er will nicht nur Krankheiten besiegen und das Leiden abschaffen. Er will mehr, viel mehr. Er will „Menschen erschaffen, die intelligenter sind als wir. Stärker und gesünder! Widerstandsfähiger! Menschen, die weder alt noch krank werden. Menschen, die viel zivilisierter sind als wir! Eine ganz neue Rasse...“

Dafür zieht er sich ganz in sein Labor zurück und sucht fieberhaft nach dem Geheimnis, „das Gott so eifersüchtig hütet!“ Dabei überschreitet er die Grenzen von Wissenschaft und Moral. Tagsüber forscht er, nachts plündert er Friedhöfe und stiehlt die Leichen von Gehenkten.

Schließlich gelingt sein großes Experiment! Aus totem Fleisch erschafft er eine lebendige Kreatur. Aber das neue Leben beginnt mit Tod und Gewalt. Das Geschöpf gerät außer Kontrolle und stellt sich gegen seinen Schöpfer…

Zur Inszenierung des Stadttheater Wilhelmshaven:

Premiere:
8. Oktober 05 (Uraufführung)

Regie: Reinhardt Friese
Musikalische Leitung: Udo Becker
Bühne und Kostüme: Herbert Buckmiller
Dramaturgie: Christoph Batscheider

Viktor Frankenstein, Student der Medizin in Ingolstadt: Dominique Bals
Elisabeth Lavenza, seine Verlobte: Nadine V. Bohse
Henri Clerval, sein Freund: Marco Stickel
Alphonse Frankenstein, sein Vater: Holger Teßmann
Justine Moritz, Kindermädchen: Dagmar Jesussek
Ein Inspektor: Friedrich Scheler
Sophie de Lacey, Prostituierte: Dagmar Jesussek
Ein Priester: Roland Wolf
James Saville, Steuermann der „Mary Warren“: Friedrich Scheler
Richard Walton, Kapitän der „Mary Warren“: Roland Wolf
Die Kreatur: Stefan Ostertag
Matrosen: Michael Mollenhauer, Holger Teßmann, Marco Stickel, Thomas van Allen


Frankenstein-Liveband:

Harmonium / Klavier:
Corvin Bahn
Cello: Raphael Rahe
Gitarre: Kai Lünnemann
Bass: Florian Seidenstücker
Schlagzeug: Tim Piper
Musik. Abendspielleitung: Kai Lünnemann


Stefan Ostertag (Die Kreatur), Dominique Bals (Viktor Frankenstein)
Foto: Landesbühne Nord


Stefan Ostertag (Die Kreatur)
Foto: Landesbühne Nord


Nadine V. Bohse (Elisabeth Lavenza), Dominique Bals (Viktor Frankenstein)
Foto: Landesbühne Nord

Frankenstein Junior („Young Frankenstein“)

Buch: Mel Brooks und Thomas Meehan
Musik und Gesangstexte: Mel Brooks

Originalregie und -choreografie: Susan Stroman
Deutsch: Frank Thannhäuser und Iris Schumacher

Broadway-Premiere: 7. November 2007 (Hilton Theatre, bis 4. Januar 2009)
Deutschsprachige Erstaufführung: 18. Mai 2013 (Halle,  Oper Halle)

Nach der rekordverdächtigen Broadway-Show THE PRODUCERS folgt hier ein neues Musical, das auf Theaterstück und Film von Mel Brooks beruht. Der junge Doktor Frankenstein eifert seinem Großvater nach und erweckt eine Leiche zum Leben. Seine Partner im gruseligen Spiel sind der liebenswert Igor und die kurvenreiche Inga, und auch Frankensteins egozentrisch-verrückte Verlobte Elizabeth kann den Erfolg des Unternehmens nicht verhindern – der natürlich mit ebenso grausigen wie urkomischen Verwicklungen erkauft ist... Nummern wie „The Transsylvania Mania“, „He Vas My Boyfriend“ und „Puttin’ On The Ritz“ garantieren für „monströse“ Unterhaltung. [© Musik und Bühne, Wiesbaden]

Zur Inszenierung der Mainzer Musical Inc.:

Premiere: 23. Mai 15

Regie: Sabine Fischer / Thomas Heep
Musikalische Leitung: Lukas Witzel
Orchesterleitung: Nicolai Benner
Ausstattung: Svenja Drewitz / Elena Lorscheid
Produktionsassistenz: Johannes Lotz

Besetzung:

Dr. Frederick Frankenstein:
Vinzent Grimmel/Lukas Witzel
Inga: Laura Heinz/Annika Link
Igor: Pascal Brun/Johannes Lotz
Elizabeth Benning: Lisa Hofmann/Karina Michel
Frau Blücher: Verena Bonnkirch/Johanna Hartmann
Das Monster: Jakob Felder/Jan Dieter Schneider
Inspektorin Kemp: Kristin Hecken/Elena Lorscheid
Dr. Victor von Frankenstein/Dracula: Moritz Schümann/Henning Witte
Der Eremit/Purser: Konstantin Hahn/Florian Pfaff
Ziggy: Holger Reuter/Hendrik von Hülst

Dorfbewohner/Angestellte:
Büttel/Passantin:
Denise Tayler/Christina Wagner
Dorfbewohnerin 2: Svenja Drewitz/Clara Vogel
Dorfbewohnerin 4: Melina Löffler/Lisa Walter
Mann 1: Marie Friedl/Scarlett Saurat
Mann 2: Sarah Dennert/Katharina Schäfer
Mann 3: Hannah Schmid/Karla Wössner
Frau/Steward: Jessica Jopp/Antonia Regis
Telegrammbote/Schuhputzer: Hannah Schmid/Karla Wössner

Studenten ("Das Hirn"):
Studentin 1:
Jana Heß/Franziska Runkel
Studentin 2: Svenja Drewitz/Clara Vogel
Studentin 3: Melina Löffler/Lisa Walter
Mr. Hilltop: Fabian Bendel/Benjamin Fazlagic

Wissenschaftler ("Folg dem Ruf des Blutes"):
Wissenschaftler 1:
Melina Löffler/Lisa Walter
Wissenschaftler 2: Svenja Drewitz/Clara Vogel
Wissenschaftler 3: Denise Tayler/Christina Wagner
Mordecai: Fabian Bendel/Benjamin Fazlagic

Transsilvanien-Quartett:
Sopran:
Sarah Dennert/Katharina Schäfer
Alt: Marie Friedl/Scarlett Saurat
Tenor: Moritz Schümann/Henning Witte
Bass: Konstantin Hahn/Florian Pfaff

"Er flieht"-Solisten:
Solistin 1:
Jessica Jopp/Antonia Regis
Solistin 2: Sarah Dennert/Katharina Schäfer
Solistin 3: Jana Heß/Franziska Runkel

Elizabeths Entourage:
Masha:
Sarah Dennert/Katharina Schäfer
Tasha: Marie Friedl/Scarlett Saurat
Sasha: Jessica Jopp/Antonia Regis
Basha: Jana Heß/Franziska Runkel
Bob: Fabian Bendel/Benjamin Fazlagic

Tanzensemble: Jessica Gleisberg / Ayla Hohenstein / Isabelle Jegotka / Miriam Kremser / Antonia Regis / Rosalia Virga

Besprechung auf kulturfreak.de

STUDIUM GENERALE:
Di, 05.05.2015, P4
Prof. Dr. Norbert W. Paul (Universitätsmedizin, JGU Mainz)
Frankensteins Monster – Medizinische und ethische Aspekte künstlichen Lebens

Do 07.05.2015, P4
PD Dr. Andreas Rauscher (Medienwissenschaft, Universität Siegen)
Filmische Modifikation des Frankenstein-Mythos – von James Whale bis Mel Brooks


www.musicalinc.de

Zur Inszenierung des Theater Lüneburg (Junge Bühne T3)

Premiere: 8. Mai 15

Inszenierung: Oliver Hennes
Bühnenbild: Barbara Bloch
Kostümbild: Oliver Hennes
Musikalische Leitung: Svenja Huckle

Die ebenso gruseligen wie urkomischen Verwicklungen gepaart mit ohrwurmverdächtigen Songs sorgen garantiert für «monströse» Unterhaltung – und sind ein gefundenes Fressen für die studentischen Darsteller der Leuphana Universität, die bereits zum sechsten Mal die Bühne im T.3 rocken …

www.theater-lueneburg.de  

Frau Holle

Ein Musical frei nach dem Märchen der Brüder Grimm.

Musik:
Thomas Gabriel
Buch und Liedtexte:
Benjamin Baumann
Uraufführung:
19. Mai 2000 (16. Brüder-Grimm-Märchenfestspiele 2000 in Hanau)
Aufführungsrechte:
Schott Musik International, Mainz


”Frau Holle” ist ein Märchenmusical frei nach einem der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm. Es erzählt die Geschichte von den ungleichen Schwestern Maria und Mariechen, die mit ihrer verwitweten Mutter auf einem armen Gutshof leben. Der Hahn wendet sich als Erzähler direkt an die Zuschauer und kommentiert das Geschehen auf der Bühne. Die Figuren erwachen plötzlich zum Leben und die Zuschauer werden in die bekannte Geschichte des Märchens hineingezogen. Maria, die gute Schwester, kommt zu der Frau Holle und hilft ihr bei der Arbeit. Täglich schüttelt sie die Federbetten aus und es schneit auf der Erde. Für ihre Hilfe wird sie von Frau Holle reich belohnt, als Goldmarie kehrt sie auf die Erde zurück und wird von nun an ein erfülltes Leben führen. Mariechen, die andere Schwester, will schließlich auch zu der Frau Holle und Gold erhalten. Dort angekommen, verhält sie sich aber faul und eigensinnig. Frau Holle schickt sie schon bald zur Erde zurück. Ihr Dank ist allerdings das Pech mit dem sie unter dem Tor zur Menschenwelt überschüttet wird.

”Frau Holle” ist ein Märchenmusical ab 6 Jahren für die ganze Familie. Mit der mitreißenden Musik von Thomas Gabriel (u.a. Rockoratorium ”Daniel”) ist es ein ganz besonderes Erlebnis. Das Buch und die Liedtexte von Kulturpreisträger Benjamin Baumann (u.a. ”Non(n)sense”) sind lebendig und zeitgemäß, sie vermitteln das ”alte Gut” des Klassikers auf moderne und ansprechende Weise.

”Dem Autor, Regisseur und Darsteller Benjamin Baumann und seinem Ensemble ist eine Inszenierung gelungen, die wohl zum Besten gehört, was in den vergangenen Jahren bei den Brüder-Grimm-Märchenfestspielen gezeigt wurde.” (Hanau Post)

”Eine kleine Oper mit moderner Musik, die sich zwischen anspruchsvollem Pop, typischen Musicalmelodien und klassischen Anklängen bewegt, nicht allein auf Eingängigkeit setzt und dabei ganz eigen ist.” (Frankfurter Rundschau)

”garantiert eine faszinierende Vorstellung” (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

”Standing Ovations – zurecht!” (Hanauer Anzeiger)


Besetzung der Uraufführung:

Hahn: Sascha Th. G. Krebs
Mutter:
Petra Mathein
Mariechen / Pechmarie:
Jeanne-Marie Nigl
Maria / Goldmarie:
Christiane Schneidt
Baron:
Benjamin Baumann
Brote und Äpfel:
Kinder Gabriel
Frau Holle:
Connie Bunn


Liedinhalt der CD:
1 Kikeriki! (Hahn)
2 In einem Dorf wie dem (Mutter, Mariechen und Hahn)
3 Du sollst! (Mutter und Mariechen)
4 Die Sonne sehn (Maria)
5 Alle sagen (Mariechen)
6 Auf der Wiese (Maria, Brote und Äpfe)l
7 Tausend Flocken (Frau Holle und Maria)
8 Schau mich an (Mariechen, Baron und Hahn)
9 Kikeriki! (2) (Hahn)
10 Auf der Wiese (2) (Mariechen, Brote und Äpfel)
11 Sonne, Mond & Sterne (Mariechen, Frau Holle & Maria)
12 Ich will bei dir bleiben (Maria und Baron)
13 Die Entscheidung (Mutter, Maria und Baron)
14 Kikeriki! (3) (Hahn)
15 Finale (Mariechen und Ensemble)
 

Das Leben der Frida Kahlo:

Zwei tragische Geschehnisse erschütterten Frida Kahlo, geboren am 6. Juli 1907 in Mexico City, während ihrer Kindheit: mit sechs Jahren erkrankte sie an Polio – ihr linkes Bein war dadurch zeitlebens wesentlich schwächer als das rechte - und mit 18 wurde sie Opfer eines schweren Bus-Unfalls, bei dem mehrere Menschen starben. Kahlo überlebte knapp, es blieben jedoch für den Rest ihres Lebens immense Schmerzen und Behinderung zurück. Kurz nach dem Unfall begann Kahlo zu malen.

1928 traf Frida Kahlo den mexikanischen Muralisten Diego Rivera (1886 – 1957) und heiratete ihn ein Jahr später. Es verband sie die kommunistische Gedankenwelt und der Hang zu der Kultur Mexikos. Rivera förderte zwar die künstlerischen Bestrebungen, war jedoch seiner Frau sehr untreu, die daraufhin zwischen Resignation und eigenen Affären - sowohl mit Männern als auch mit Frauen - hin und herpendelte. Am 13. Juli 1954 starb Frida Kahlo in Mexico City.

Die Themen der Bilder von Frida Kahlo sind zumeist autobiographisch, verbunden mit ihren lebenslangen physischen Schmerzen und den Qualen der durch Haßliebe geprägten Beziehung zu Rivera.


"Frida", das Stück von Robert Xavier Rodriguez und Hillary Blecher, ist zwischen Oper und Musical angesiedelt. Die musikalische Offenheit - Einflüsse mexikanischer Musik sind nicht zu verleugnen - macht das Werk aber umso interessanter. Das Stück handelt vom Leben der Malerin Frida Kahlo – von ihrer Kindheit während der mexikanischen Revolution, von ihrem tragischen Unfall, der sie zum Krüppel machte, von ihrer großen Liebe Diego Rivera bis hin zu ihrem erlösenden Tod. Die "Liebe zum Spektakel" treibt die Geschichte dieser außergewöhnlichen Frau, ihrer radikalen Kunst, ihrer bizarren Affären, ihren Schmerz voran.

Die Besetzung im Schauspielhaus Wien:
(März/April 2001)

Frida Kahlo: Helen Schneider -
Diego Rivera: Wolfgang Pampel
Der weiße Tod: Erich Schleyer -
& Ensemble

Regie: Hans Gratzer
Musikal. Ltg: Christoph Hagel
Kostüme: Barbara Naujok
Bilder, Objekte: Garance
Choreographie: Philipp Gehmacher
Orchester: Wiener Akademie

Frühlings Erwachen - Das Rockmusical (Spring Awakenging]
Nach dem gleichnamigen Drama von Frank Wedekind

Musik: Duncan Sheik
Buch und Liedtexte: Steven Sater
Deutsch von: Nina Schneider

Uraufführung: 19. Mai  2006 (New York, Atlantic Theatre Company)
Deutschsprachige Erstaufführung: 21. März 2009 (Wien, Ronacher)
Deutsche Erstaufführung: 12. November 2010 (Frankfurt, English Theatre Frankfurt)

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden / JUST-Musical:

Premiere: 10. Januar 15 (Wartburg)

Regie / Choreografie: Iris Limbarth
Musikalische Leitung: Frank Bangert
Bühne: Britta Lammers
Kostüme: Heike Korn
Gesangseinstudierung: Ulrich Bareiss

Besetzung:

Wendla:
Denia Gilberg, Lisa Krämer
Melchior: Rainer Maaß, Christopher Hastrich
Moritz: David Rothe, Norman Hofmann
Martha: Josefine Deusch
Ilse: Mariella Köhlert, Viktoria Reese
Anna: Leonie Gossel, Carolin Kascha
Thea: Viktoria Reese, Mariella Köhlert
Hanschen / Dieter: Johannes Meurer
Ernst / Rupert: Dwayne Gilbert Besier
Otto / Albrecht: Sebastian Wieland
Georg / Reinhold: Norman Hofmann, David Rothe
Erwachsene Frau: Anna Heldmaier
Erwachsener Mann: Peter Emig

Band:
Keyboards:
Frank Bangert, Ulrich Bareiss
Schlagzeug: Holger Dietz
Bass: Hansi Maloleppsy
Gitarre: Patrick Hoss
Trompete: Joachim Braun
Reeds: Stephan Völker

Besprechung auf kulturfreak.de


Frühlings Erwachen

Staatstheater Wiesbaden / JUST-Musical
Ernst (Dwayne Gilbert Besier), Hänschen (Johannes Meurer), Georg (Norman Hofmann), Ensemble
Sven-Helge Czichy


www.staatstheater-wiesbaden.de

Zur Inszenierung der Mainzer Musical Inc.:

Nach „RENT“ und „Pinkelstadt“ präsentierte die Musical Inc. im Juni 2012 zehn Aufführungen des erfolgreichen Musicals „Frühlings Erwachen“
Acht Monate intensivster Probenarbeit liegen hinter den knapp 50 Mitwirkenden – seit des Castings im November 2011 singen, tanzen, spielen und organisieren die Beteiligten mit Feuereifer auf und hinter der Bühne. Freitag, den 01. Juni 2012, feierte „Frühlings Erwachen“ im Theater im P1 auf dem Mainzer Unicampus Premiere.

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„Die Probenarbeit war eine sehr intensive und anstrengende Zeit, die uns allen viel abverlangt, aber die Gruppe auch stark zusammengeschweißt hat“, berichtet Regisseur Steffen Storck. Zuletzt wurde bis zu sechs Mal wöchentlich geprobt, damit alle Töne, Sätze und Schritte sitzen, wenn sich der Vorhang zur Premiere hebt. Das 40-köpfige Ensemble, die alle singen, tanzen und schauspielern müssen, sind jeweils doppelt besetzt; zusätzlich gibt es drei Tänzerinnen (Choreografie: Sina Eckardt) und eine zehnköpfige Band, die erneut unter der musikalischen Leitung von Thomas Wagner spielt.

„Frühlings Erwachen“ ist ein Rockmusical basierend auf Frank Wedekinds 1891 geschriebenem Stück, das in seiner Beschreibung des Erwachsenwerdens nichts an Aktualität und Aussagekraft eingebüßt hat: Die Schüler Wendla Bergmann, Melchior Gabor und Moritz Stiefel erleben die aufregenden Turbulenzen des Erwachsen-Werdens. Doch mit ihrer generellen Neugier zu sexuellen Themen und ihren gezielten Fragen werden sie von den Erwachsenen allein gelassen: Die bürgerliche Moral schiebt immer noch den Storch vor. Derartig auf sich allein gestellt, geraten die Jugendlichen in ein verhängnisvolles Fahrwasser mit lebensgefährlichen Strudeln. Doch trotz aller Hindernisse und Ungerechtigkeiten gibt es Hoffnung auf eine bessere Welt.
Das „Theater im P1“ befindet sich auf dem Campus der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Jakob-Welder-Weg 18, 55128 Mainz.

Wie bereits in den Vorjahren gab es jeweils um 19 Uhr am Aufführungsabend Werkseinführungen in die sozialen und kulturellen Hintergründe von „Frühlings Erwachen“ gaben. Die halbstündigen Vorträge wurden von Mitgliedern des Ensembles im Rahmen des Studium Generale gehalten und fanden im Foyer des P1 statt.


Frühlings Erwachen – Ein neues Musical
Musical Inc., Mainz
Ensemble
© Philipp Masur

Die Musical Inc. (Musical Incomparable) wurde 1993 von engagierten, kulturbegeisterten Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gegründet und inszeniert seitdem als eingetragene Hochschulgruppe – seit 2008 auch als eingetragener Verein – mit Studierenden aller Fachbereiche Musicals als nichtkommerzielle Studienprojekte. Neben einer Plattform für Kreativität möchte sie ihren Mitgliedern die Möglichkeit bieten, soziale Kompetenz und organisatorisches Geschick zu trainieren sowie spannende Projekte gemeinsam zu erarbeiten. Kooperation und Integration stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten.

Weitere Informationen und Tickets ab sofort unter: www.musicalinc.de.

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere: 12. November 10 (Deutsche Erstaufführung)
Spielzeit bis: 13. Februar 11

Director: Ryan McBryde
Musical Director: Thomas Lorey
Choreographer: Drew McOnie
Set Designer: Diego Pitarch
Lighting Designer: David Howe
Sound Designer: Stephan Weber
Costume Designer: Constanze Walldorf
Choreographer Assistant: Ebony Molina
Costume Assistant: Melanie Wu
Stage Manager, London: Ciara Fanning
Casting Director: Amy Rycroft

Cast (in order of speaking):

Wendla Devon: Elise Johnson
Adult Female: Jane Stanton
Martha: Tanya Shields
Ilse/Thea: Natalie Garner
Anna: Lizzi Franklin
Adult Male: Matthew Carter
Otto: Matt McGoldrick
Georg: Antony Irwin
Hänschen: Daniel Ellison
Ernst: Gareth Mitchell
Moritz: Greg Fossard
Melchior: Craig Mather

Band:
Violin:
Semadar Schidlowsky / Benedikt Bach
Cello: Heidrun Eberhard / Attila Hündöl
Electric and Acoustic Guitar: Kai Picker
Electric Bass: Stefan Kreuscher
Drums / Percussion: Thomas Elsner
Keyboards / Piano: Thomas Lorey

Besprechung auf kulturfreak.de


Spring Awakening
English Theatre Frankfurt
Cast
Foto: Anja Kühne

Frühlings Erwachen in Frankfurt
Das English Theatre präsentiert das neue Musical Spring Awakening

Einen großen Coup kann das englischsprachige Theater mit dem vielfach ausgezeichneten und in Deutschland bislang noch nie gezeigten Stück „Spring Awakening“ landen, der Musicalversion von Frank Wedekinds Skandalstück „Frühlings Erwachen“.
Das neue und weltweit erfolgreich Musical „Spring Awakening“ zeigt, wie spannend Literaturklassiker heute auf die Bühne gebracht werden können und wie sehr Wedekinds Stück „Frühlings Erwachen“ aus dem Jahr 1891 heute aus den Herzen vieler Menschen, besonders Jugendlicher, spricht. Auch musikalisch verheißen die Mischung aus Rock-, Pop- und Folksongs sowie die poetischen Liedtexte ein außergewöhnliches Theatererlebnis.
Nach der New Yorker Uraufführung im Jahr 2006 regnete es Theaterpreise: “Spring Awakening” von Duncan Sheik und Steven Sater gewann sogleich acht Tony Awards - unter anderem in der Kategorie „Bestes Musical“. Im März 2010 wurde „Spring Awakening“ auch mit dem wichtigsten britischen Theaterpreis, insgesamt mit vier Olivier Awards ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt das Musical unzählige andere Preise.
Wegen des letzten sehr erfolgreichen Musicals „The Full Monty“ (ebenfalls eine Deutschlandpremiere in der Spielzeit 2009/2010) inszeniert nun das selbe Creative Team das junge, aufwühlende Rock-Musical „Spring Awakening“.
Gegen die Spielregeln der Elterngeneration tritt die Jugend mit herausfordernd frechen Rock-Songs an, die der Enttäuschung über Heuchelei und Bigotterie ebenso Ausdruck geben, wie einer vitalen Lust, natürlich und frei zu leben. Obwohl die Geschichte vor über hundert Jahren spielt, sind die Konflikte heute noch aktuell und berührend: Die Jugendlichen Wendla, Melchior und Moritz scheitern mit ihrer Liebe an dem verknöcherten Moralkodex der Gesellschaft. Ihre Eltern haben die Kinder nicht aufgeklärt und überlassen sie hilflos dem Überschwang der ersten sexuellen Erlebnisse. Das rigide Schulsystem, die Zucht prüder und vollkommen unfähiger Pädagogen lassen die Heranwachsenden allein mit ihren Ängsten und Zweifeln.
1891 erschien „Frühlings Erwachen, Eine Kindertragödie“ von Frank Wedekind, der sich weder um Aufführbarkeit noch um Publikumserfolg kümmerte. Als das Stück 15 Jahre später von Max Reinhardt in den Berliner Kammerspielen uraufgeführt wurde, machte es als „Skandalstück“ Furore und schockierte mit seinem brisanten Inhalt die Öffentlichkeit. Bis 1969 folgten 211 verschiedene Inszenierungen von “Frühlings Erwachen”.
2006 erlebte das Musical „Spring Awakening“ seine Uraufführung bei der Atlantic Theatre Company New York. Ein halbes Jahr später eroberte es den Broadway. Die internationale Presse bezeichnete „Spring Awakening“ als das beste und aufregendste Rock-Musical seit Jahren. [© English Theatre Frankfurt]

Aber nicht nur mit dem Stück, der Musicaladaption von Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“, kann das Theater einen Coup landen, sondern auch mit der Kooperation mit den Fliegenden Bauten in Hamburg. „Spring Awakening“ wird ab dem 11. März 2011 sechs Wochen lang in der Hansestadt gezeigt.
www.english-theatre.de

Vom 11. März – 24. April 11 wurde die Produktion in Hamburg (Fliegende Bauten) gespielt.

Für mich soll's rote Rosen regnen
Ein musikalisch-seelisches Portrait von Hildegard Knef

Buch: Edward
James Lyons
Musik / Arrangements:
William Ward Murta
Uraufführung
: 27. Oktober 2002 (Bielefeld, Bühnen der Stadt Bielefeld)

The Full Monty (“Ganz oder gar nicht”)

Buch:
Terrence MacNally
Songtexte: David Yazbek
Musik: David Yazbek

Uraufführung: 1. Juni 2000 (San Diego, USA; Old Globe Theatre)
Broadway-Premiere: 26. Oktober 2000 (New York, Eugen O'Neill Theatre)
London Premiere: 12. März 2002 (Prince of Wales Theatre)
Deutschlandpremiere: 6. November 2009 (Frankfurt/Main, English Theatre Frankfurt)
Deutsche Fassung: Iris Schumacher und Frank Thannhäuser

Die Idee liegt in der Luft: Um schnelles Geld zu verdienen beschließen sechs arbeitslose Stahlarbeiter aus Buffalo, in einer eigenen Show als männliche Stripper aufzutreten. Mit der Hilfe eines ehemaligen Tänzers beginnen sie mit der aufregenden Vorbereitung zu einem Event der besonderen Art.

Im Musical „The Full Monty“ steht weniger die gelungene Vorführung, die in einem mitreißenden Finale gipfelt, im Vordergrund, als vielmehr der Weg dorthin. Männer sind es nicht gewohnt, sich derart auf einer Bühne zu präsentieren, und viele Vorurteile, Versagensängste, übertriebener Männlichkeitswahn und auch viele verunglückte Tanzschritte begleiten die Proben.

Mit zehn Tony-Award-Nominierungen war das Musical „The Full Monty“, das nach dem Film „Ganz oder gar nicht“ (257 Millionen Dollar Einspielergebnis, bei Produktionskosten von 3,5 Millionen; Oscar für die beste Musik und Nominierungen als bester Film sowie für Regie Drehbuch) entstand, in Amerika der Überraschungserfolg des Jahres 2000. In Songs wie „You Walk With Me“ und „Breeze Off The River“ nehmen sich die männlichen Stripper ernst und stellen sich zugleich in Frage. [© Musik & Bühne, Wiesbaden]

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden – jugend-club-theater:

Premiere:
13. April 13 (Wartburg)

Inszenierung / Choreografie / Dramaturgie: Iris Limbarth
Co-Choreografie: Myriam Lifka
Musikalische Leitung: Frank Bangert
Bühne: Britta Lammers
Kostüme: Heike Ruppmann

Besetzung:

Jerry Lukowski:
Rainer Maaß, Tim Speckhardt
Dave Bukatinsky: Julian Leithoff
Harold Nichols / Gary Bonasorte: Norman Hofmann
Malcom McGregor: Joshua Hien
Noah ‚HENGST‘ Simmons / Martin: Christian Kufuor, Tim Speckhardt
Ethan Girard / Stripper 2 / Mann 1: Peter Emig, Benjamin Geipel
Buddy ‚Keno‘ Wash / Marty / Tanzlehrer / Polizist: Jan Diener
Reg Willoughby / Priester / Teddy Slaughter / Mann 2 / Inkasso 1 / Tony Girodano: Marcel Herrnsdorf
Nathan Lukowski (Kind): Jannik Back, Johannes Wieland, Sebastian Wieland
Pam Lukowski / Betty: Anna-Katharina Follrich, Charlotte Katzer
Georgie Bukatinsky: Katrin Gietl, Nina Links
Vicki Nichos / Susan Hershey: Anna Heldmaier, Constanze Kochanek
Janette Burmeister / Molly MacGregor / Joanie Lish: Christina Blum, Felicitas Geipel
Estelle Genovese / junge Frau / Frau / Inkasso 2: Johanna Bischoff, Mira Keller
(Doppelbesetzung in alphabetischer Reihenfolge)

Band:
Piano:
Frank Bangert
Bass: Hansi Malolepssy
Guitar: Patrick Hoss
Drums: Holger Dietz
Reeds: Stephan Völker

www.staatstheater-wiesbaden.de

Zur Produktion des English Theatre Frankfurt:

Premiere:
6. November 2009 (Deutschlandpremiere)
Spielzeit bis: 14. Februar 2010

Director: Ryan McBryde
Set-Designer: Diego Pitarch
Light-Designer: David Howe
Musical Director London, Choreografie: Robert Chalmers
Musical Director Frankfurt: Thomas Lorey
Costume Designer: Constanze Walldorf

Besetzung:
Jerry:
Mark Powell
Dave: Tom Gilling
Malcolm: Kristopher Milnes
Ethan: Oliver Brenin
Noah (Horse): Ade Sapara
Harold: Matthew Hendrickson
Nathan: Scott Howlett
Ensemble, including Teddy, Minister, Reg, others: Andrew Pepper
Buddy Walsh, Repro Man, police Sargeant: Davis Brooks
Pam: Rebecca Reany
Georgie: Lucy Garrioch
Vicki: Julia J. Nagle
Estelle: Emma Kelly
Jeanette/Molly: Valda Aviks

Besprechung auf kulturfreak.de


The Full Monty
English Theatre Frankfurt
dress rehearsal
Foto: Anja Kühn

Das English Theatre Frankfurt zeigt erstmals in Deutschland das Musical „The Full Monty“ (deutsch: Ganz oder gar nicht), eine US-amerikanische Adaption der britischen Filmkomödie. Seit dem 6. November ist das Musical in der Regie von Ryan McBryde, der bereits in der vergangen Spielzeit sehr erfolgreich das Musical „Hair“ inszenierte (Auslastung 94%), zu sehen.

Die Musicalversion  von „The Full Monty“ lief am Broadway mit 770 Vorstellungen zwei Jahre lang sehr erfolgreich. Die Weltpremiere feierte die amerikanische Adaption der Filmstory, die anstatt in Manchester – wie im Film – in Buffalo spielt, am 26. Oktober 2000 am „Eugene O´Neill Theatre“ am Broadway. 

Sechs arbeitslose Stahlarbeiter beschließen ihre finanzielle Misere zu bekämpfen, indem sie aufs Ganze gehen: im Gegensatz zu den legendären Chippendales, deren Striptease-Show in der lokalen Dorfkneipe bei den Damen einschlug wie eine Bombe, wollen Jerry und seine Jungs alles zeigen! Doch das erfordert viel Mut, denn keiner der sechs hat einen muskelgestählten Adoniskörper. Auf dem Weg zur nackten Wahrheit passieren ihnen viele Unwägbarkeiten, die sie mit Humor und Überzeugungskunst und Mut meistern müssen ...

Der Regisseur Ryan McBryde legt einen besonderen Fokus in seiner Inszenierung auf den Umgang der Männer mit ihrer Arbeitslosigkeit. Das Musical ist keine oberflächliche Unterhaltungsshow, sondern entlarvt auch gesellschaftliche und persönliche Probleme: Jerry droht das Besuchsrecht seines Sohnes Nathans zu verlieren, weil er in seiner finanziellen Not dessen Unterhalt nicht mehr aufbringen kann. Dave hat ein Problem, seinen eigenen Körper zu akzeptieren, fühlt sich zu dick und schämt sich sogar vor der eigenen Frau. Harold verheimlicht vor seiner Frau seine Arbeitslosigkeit, indem er monatelang jeden Tag vorgibt, arbeiten zu gehen. Und natürlich gibt es noch mehr Probleme zu lösen, bevor die sechs Männer alle Hüllen fallenlassen.

Ryan McBryde, der am English Theatre Frankfurt sein Können als Regisseur bereits in den Inszenierungen „Deathtrap“, „Hair“ und „Hysteria“ bewiesen hat, kehrt nun zurück mit einem neuen Ensemble und Creative Team. Erstmals in Frankfurt entwirft Diego Pitarch für „The Full Monty“ das Bühnenbild. Seine Kreationen waren bislang weltweit zu sehen, Diego arbeitete u.a. in Großbritannien, Irland, Jamaika und anderen Ländern.

Mit Drew McOnie konnte ein derzeit in London sehr gefragter Choreograf gewonnen werden. Und der Musical Director in London, Robert Chalmes, hat schon für viele große Musicals, wie bspw. Mamma Mia, Grease und Cabaret, die musikalische Leitung übernommen. [© English theatre Frankfurt]

www.english-theatre.de

Songs:

Act 1
Scrap (Jerry Lukowski, Dave Bukatinsky, Malcolm MacGregor, Ethan Girard, Reg Willoughby und The Men)
It's a Woman's World (Georgie Bukatinsky, Susan Hershey, Joanie Lish und Estelle Genovese)
Man (Jerry Lukowski und Dave Bukatinsky)
Big-Ass Rock (Jerry Lukowski, Dave Bukatinsky und Malcolm MacGregor)
Life With Harold (Vicki Nichols)
Big Black Man (Noah "Horse" T. Simmons und The Guys)
You Rule My World (Dave Bukatinsky und Harold Nichols)
Michael Jordan's Ball (The Guys)

Act 2  
Jeanette's Showbiz Number (Jeanette Burmeister und The Guys)
Breeze Off the River (Jerry Lukowski)
The Goods (The Guys und The Women)
You Walk with Me (Malcolm MacGregor und Ethan Girard)
You Rule My World (Reprise) (Georgie Bukatinsky und Vicki Nichols)
Let it Go (The Guys und The Company)

Funny Girl

Musik:
Jule Styne
Gesangstexte: Bob Merrill
Buch: Isobel Lennart
Uraufführung: 26. März 1964 (New York, Winter Garden Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 31. Dezember 1972 (Essen, Theater der Stadt Essen)

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