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Musical, Stückeinfo: F

Falco Meets Amadeus

Musik:
Manfred Schweng & Johnny Bertl
Buch: Burkhard Driest
Inszenierung: Elmar Ottenthal
Uraufführung: 23. September 2000 (Berlin, Theater des Westens, bis 10.3.02)


Die Besetzung der Tour (2004/05):

Falco:
Axel Herrig, Alexander Kerbst
Amadeus: Nicolaus Hagg, Reinhard Peer
Johnny Klein: Koffi Missah, David-Michael Johnson
Konny: Sandra Danyella / Kathrin Stahl
Garbo: Ina Wagler / Meike Brose
Kommissar – Tod: Gudrun Schade / Ina Wagler
Josef: Hans Hisleiter / Michael Kemper
Mutter: Margarete Hamm / Ulrike Sladky
Jeanny: Jenny Mahr / Isabella Kraus

Besprechung der Mainzer Premiere 

Inhalt:

Wer sich an die Achtziger erinnern kann, der hat sie nicht miterlebt"
Falco lebte den Zeitgeist der Achtzigerjahre intensiv bis zur Selbstzerstörung und schrieb Pop-Geschichte. Er prägte diese Epoche, und diese Epoche prägte ihn. "Er war Superstar, er war populär, er war exaltiert because er hatte Flair, er war ein Virtuose, war ein Rock-Idol und alles rief: rock me..." Durch seine Kompromisslosigkeit wurde er zur Ikone einer Generation.

Die Musical-Show lässt die Achtzigerjahre aufstehen. Sie erzählt von Falcos Sucht nach Ruhm und seiner verhängnisvollen Beziehung zu Frauen. Die fatale Faszination am Rausch und sein musikalisches Genie bestimmten Falcos Leben und Schaffen. Er steht - mitten in einer kreativen Krise - kurz vor dem finanziellen Ruin. Da begegnet er Mozart, seine Inspiration: "Amadeus", ein Welthit, wird geboren. Ganz Europa liegt ihm zu Füßen.

"Der Kommissar"
"Rock me Amadeus"
"Jeanny"
"The Sound of Musik"
"Mutter, der Mann mit dem Koks ist da"
"Egoist"
"Out of the Dark"
und viele mehr

FMA – Die Künstler
Für den Erfolg des Stückes ist die Qualität der Musical-Sänger und Tänzer von entscheidender Bedeutung. Unter den über 250 Bewerbungen finden sich Künstler, die bereits im gesamten europäischen Ausland gearbeitet und Erfahrung gesammelt haben, aber auch „Newcomer“, die gerade an einer Musical School von Los Angeles, New York über London bis zur Stage School in Hamburg und dem Vienna Performing Arts Center ihren Abschluss machen oder bereits gemacht haben. „Es ist jedes Mal aufs Neue eine ganz besondere Herausforderung, aus den vielen begabten Künstlern die richtige Besetzung auszuwählen,“ freut sich Regisseur Elmar Ottenthal auf seine Aufgabe.

FMA – Die Musik
Für diese Story arrangierte Johnny Bertl einen einmaligen Soundtrack. Er verbindet Falcos Pop-Melange aus Funk, Rock und Hip Hop - darunter seine großen Hits wie „Jeanny“, „Der Kommissar“, „Der Egoist“ oder „Rock me Amadeus“ - mit der klassischen Musik Mozarts. Immer wieder tauchen bekannte Melodien wie das Komtur-Thema, die Registerarie aus Don Giovanni oder die kleine Nachtmusik auf und vermischen sich mit den Falco Hits.

Zur Inszenierung der Theater Chemnitz:

Premiere:
23. April 05 (Oper Chemnitz)

Musikalische Leitung: Michael Korth
Inszenierung: Matthias Winter
Bühne und Kostüme: Stefan Wiel
Choreographie: Peter Schache

Besetzung:
Falco:
Matthias Otte
Amadeus: Andreas Kindschuh
Konny: Ute Baum
Johnny Zuweger: André Riemer
Kommissar: Muriel Wenger
Falcos Mutter: Sylvia Schramm-Heilfort
Garbo: Claudia Müller
Jeanny: Juliane Anna Pfeifer/Katrin Schmidt
Josef/Kohlenhändler: Martin Gäbler
Falco als Kind: Erik Bartl*/Lukas Sandmann*/Konstantin Weber*
sowie Damen und Herren des BALLETT CHEMNITZ

*Mitglieder des Studio W.M.

Als erstes und bislang einziges Theater erhielt die Oper Chemnitz außerhalb der laufenden Tournee-Produktion die Genehmigung, in einer Eigenproduktion dieses fiktive Treffen der musikalischen Giganten auf die Bühne zu bringen. Regisseur Matthias Winter will dabei die Mozart-Figur stärker als im Original musikalisch zu Wort kommen lassen. Dafür hat Heiko Lippmann spezielle zusätzliche musikalische Arrangements geschrieben.

„FALCO MEETS AMADEUS“ ist die Geschichte zweier musikalischer Ausnahmeerscheinungen: Falco und Wolfgang Amadeus Mozart. Beide waren Genies, die bis zur Selbstzerstörung arbeiteten. Sie wurden als musikalische Wunderkinder bezeichnet, lebten intensiv in und mit der Musik und starben beide viel zu früh.

Falco (alias Hans Hölzel, den der Skispringer Falko Weisspflog zu seinem Künstlernamen anregte) inspirierte entscheidend die Popmusik der achtziger Jahre. Sein Leben begann 1957 genau so spektakulär, wie es knapp 41 Jahre später enden sollte. Er wurde als quasi blinder Passagier geboren – als einzig Überlebender einer Drillingsschwangerschaft, die von den Ärzten nur als Zwillingsschwangerschaft erkannt worden war. Mit vier lernte er Klavierspielen, mit viereinhalb fiel er bei einem musikalischen Wettbewerb durch sein absolutes Gehör auf, und schon bald verkündete der Knabe, dass er Popstar werden wolle - und hat dieses Ziel auch durchgesetzt.

Im Musical werden seine wichtigsten Lebensstationen schlaglichtartig beleuchtet. Falco, der erfolgreiche Star, steht neben Falco, der – getrieben von seinem Manager und der Öffentlichkeit - verzweifelt nach neuen erfolgreichen Songs sucht und dabei von Herrn Mozart höchstselbst Inspiration erhält. Der Ruhm in der Öffentlichkeit geht einher mit einer immer stärkeren privaten Isolation, mit Enttäuschungen über nicht lebbare Beziehungen zu verschiedenen Frauen und dem Unvermögen, mit sich selbst auszukommen. Der Aufstieg endet im freien Fall: Falco stirbt auf dramatische Weise bei einem Autounfall. „Muß ich denn sterben, um zu leben?“ – beinahe prophetisch mutet dieser Text aus einem der letzten Songs „Out of the Dark“ an, wenn man den Platten-Verkaufsboom betrachtet, den sein Tod auslöste. Bezeichnend sind diese Gedanken auch für seinen Hang zur Theatralik, der ihn im ganzen Leben begleitete und der dann, nach seinem Tod, den Weg zur Darstellung seiner Geschichte auf der Bühne fast zwingend machte.

Warum gemeinsam mit Mozart? Den Klassikern unter den Theaterbesuchern geht der Vergleich mit Mozart wahrscheinlich durch Mark und Bein. Mozart – ein Rockmusiker seiner Zeit! Warum denn nicht? „Er war Superstar, er war populär, er war exaltiert because er hatte Flair, er war ein Virtuose, war ein Rock-Idol ...“

Projekt Premierenklasse
Nach den guten Erfahrungen mit der „Dornröschen“-Premierenklasse, wird es auch bei „Falco Meets Amadeus“ eine Schulklasse geben, die Möglichkeit erhält, Einblick in eine Produktion zu nehmen, die Entstehung einer Inszenierung in ihren verschiedenen Phasen zu verfolgen, durch Gespräche und Probenbesuche den Ablauf nachvollziehen und Verständnis für die einzelnen Arbeitsprozesse entwickeln zu können. Als Premierenklasse wurde die Klasse 9/1 mit musischem Profil am Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium ausgewählt. Die Musiklehrerin Frau Schröter und die Deutschlehrerin Frau Förster begleiten das Projekt.

Personen

Matthias Winter (Inszenierung)
Matthias Winter, der zum Solisten-Ensemble des Chemnitzer Opernhauses gehört und hier derzeit u. a. als Faninal im „Rosenkavalier“, als Graf Danilo in „Die lustige Witwe“, als Alfred P. Doolittle in der Neuinszenierung des Musicals „My Fair Lady“, als Onegin in Tschaikowskys gleichnamiger Oper, als Herr Schultz in dem Musical „Cabaret“ und als Zar Peter I. in „Zar und Zimmermann“ zu erleben ist, wird mit dem Musical „FMA - Falco Meets Amadeus“ seine erste Chemnitzer Regiearbeit vorlegen. Erfahrungen in diesem Metier sammelte er bereits am Theater Altenburg-Gera, wo er u. a. die Musicals „Non(n)sense“, „F.L.E.T.S.C.H.“, „Der kleine Horrorladen“ und „Der Zauberer von Oss“ inszenierte, sowie am Theater Eisenach mit der Operette „Das Wirtshaus im Spessart“.
Matthias Winter wurde 1959 geboren. Als Kind begann er eine Klavierausbildung und erhielt seit seinem 17. Lebensjahr Gesangsunterricht. Nach dem Abitur nahm er ein Gesangsstudium an der Musikhochschule in Leipzig auf und war danach am Theater Gera engagiert.

Heiko Lippmann (Zusätzliche Arrangements)
Bereits während seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik in Dresden trat Heiko Lippmann sein erstes Engagement an der Bühnen der Stadt Gera als Solorepetitor, Dirigent und Chordirektor an. Dort leitete er zwischen 1986 und 1992 zahlreiche Aufführungen des Musiktheaters, bevor er als Dirigent und später Musikalischer Direktor bei der Hamburger Produktion von „Das Phantom der Oper“ tätig war. In dieser Zeit war Heiko Lippmann ebenfalls als musikalischer Leiter zahlreicher Theaterproduktionen u. a. in Gera, an der Neuköllner Oper Berlin sowie in Operetten- und Musicalproduktionen in Hamburg, Leipzig und Düsseldorf zu erleben.
Heiko Lippmann dirigierte Disney's „Der Glöckner von Notre Dame“ in Berlin sowie „Cats“ in Berlin und Düsseldorf. Durch seine umfangreichen Arbeiten als Arrangeur waren seine Bearbeitungen u. a. in „Kiss me Kate“ am Theater Bremen, in „Beautiful Games“ an der Musikalischen Komödie Leipzig und in zahlreichen Gala- und Konzertprogrammen vieler Orchester zu hören. Er war außerdem beschäftigt für „Pomp, Duck and Circumstance“ in Berlin sowie als Begleiter für viele bekannte Künstler aus der Musicalszene. Im Moment ist Heiko Lippmann als Musikalischer Leiter der Produktionen „West Side Story“ am Theater Altenburg-Gera sowie „Cats“ am Deutschen Theater München zu erleben. Er freut sich sehr, hier in seiner Heimatstadt Chemnitz die langjährige Zusammenarbeit mit Matthias Winter fortsetzen zu dürfen.

Matthias Otte (Falco)
Matthias Otte ist gelernter Zimmermann und jobbte als Verkäufer, Versicherungsvertreter und Kraftfahrer, bevor er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig studierte. Von 1996 bis 1998 war er Mitglied im Chemnitzer Schauspielstudio. Danach war er in Halle engagiert und spielte dort u. a. Egmont, Sergeant Trotter („Mausefalle“) sowie Baby John („West Side Story“). Mit letztgenannter Rolle gastierte er auch am Theater Cottbus. In Chemnitz war er bereits als Rocky in der „Rocky Horror Show“ zu erleben. Seit der Spielzeit 2002/2003 ist er festes Ensemblemitglied der Chemnitzer Oper. Hier spielte er Enjolras in „Les Misérables“ und Jesus in „Jesus Christ Superstar“ und ist derzeit als Joe in „FAME“, Samiel im „Freischütz“, Higgins in der Neuinszenierung des Musicals „My Fair Lady“, Clifford Bradshaw in dem Musical „Cabaret“ sowie als Pluto in „Orpheus in der Unterwelt“ zu erleben.

Andreas Kindschuh (Amadeus)
Andreas Kindschuh, 1973 geboren, studierte nach dreijähriger Mitgliedschaft im Rundfunk-Jugendchor Wernigerode ab 1991 an der Franz-Liszt-Hochschule Weimar bei Gudrun Fischer und Mario Hoff. Noch in den ersten Studienjahren wurde er Mitglied des Kammerchores Kloster Michaelstein (Harz) und des auch international erfolgreichen Oktetts „Die Minnesänger“. 1994/95 absolvierte er bei Christa Hilpisch in Halle ein Zweitfachstudium als Altus. Von 1995-1997 wirkte Andreas Kindschuh als Assistent für Stimmbildung und Chorleitung an der Weimarer Hochschule, danach war er 2 Jahre lang Stimmbildner beim Landesmusikrat Thüringen. 2000 schloss er sein Studium in Weimar im Fach Sologesang/Bühne ab, danach begann er an gleicher Stelle ein Aufbaustudium bei Mario Hoff.
Seit 1996 führten ihn Gastengagements (Oper, Operette, Musical) an das Landestheater Eisenach/Rudolstadt, an das Theater Gera/Altenburg, an das Deutsche Nationaltheater Weimar, an die Komische Oper Berlin und an das Opernhaus Chemnitz. Mit Erfolg gastierte Andreas Kindschuh bereits in zahlreichen europäischen Ländern und in den USA.
Seit der Spielzeit 2002/2003 ist Andreas Kindschuh festes Ensemblemitglied der Oper Chemnitz. Hier ist er weiterhin als Roman Cycowski in „Die Comedian Harmonists“ zu hören sowie als Papageno in Mozarts „Zauberflöte“, als Kilian im „Freischütz“, als Freddy in der Neuinszenierung von „My Fair Lady“, als Conférencier in dem Musical „Cabaret“ sowie als Jupiter in „Orpheus in der Unterwelt“ zu erleben.

www.theater-chemnitz.de

Five Guys Named Moe

Musik:
Louis Jordan und weitere Komponisten
Buch:
Clarke Peters
Song-Texte:
Louis Jordan und weitere Texter

Uraufführung: 12. Oktober 1990 (Stratford Est/London, Theatre Royal)
West-End-Premiere: 14. Dezember 1990 (Lyric Theatre)
US-Erstaufführung: 8. April 1992 (New York, Eugene O’Neill Theatre; Broadway-Fassung)


Das Musical „Five Guys Named Moe“ wurde zunächst fünf Wochen lang 1990 in der englischen Theaterprovinz gespielt. Nach mehr als 1000 Aufführungen in London wurde die sängerische und tänzerische Hommage an die Schlager der 50-er Jahre schließlich auch am Broadway ein Knüller.  
Nomax sitzt in den 50-er Jahren verzweifelt vor dem Rundfunkgerät. Seine Frau hat ihn verlassen, und einen Job hat er auch nicht mehr. Da springen fünf Männer aus dem explodierenden Radio und geben ihm durch Gesang und Tanz neuen Lebensmut. Das mit nur wenigen szenischen Mitteln, einer kleinen Band und sechs Darstellern einfach zu realisierende Musical zieht im Finale sogar die Zuschauer in den überschäumenden Frohsinn hinein.

In die Handlung sind mehr als 50 Songs verwoben, die zum größten Teil von Louis Jordan stammen, der in den Fünfzigerjahren unzählige Top-Ten-Hits schrieb, darunter „Early In The Morning“, „Let The Good Times Roll“ und „Look Out“. Musik & Bühne]

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere:
9. November 07
Spielzeit bis: 2. Februar 08

Regie/Choreographie:
Omar F. Okai
Director / Choreographer: Omar F. Okai
Musical Director, London: Neil McArthur
Musical Director, Frankfurt: Thomas Lorey
Set Designers: Kate Bannister & Karl Swinyard
Costume Designers: Fernando Paternesi & Elena Mazzi
Lighting Designer: Mike Robertson
Sound Designer: Heinz Hess
Assistant Director: Alix Ross
Assistant Costume Design: Herbert Ehrhardt
Assistant Lighting Design: Howard Hudson
Dance Captain / Resident Director: Leon Maurice-Jones
Photographer, London: Robert Taylor

Besetzung:

Big Moe:
OJ Lynch
Eat-Moe: Taofique Folarin
Four-Eyed Moe: Christopher JA Murell
Little Moe: Darren Charles
No-Moe: Leon Maurice-Jones

Orchestra
Musical Director/Piano & Keyboards: Thomas Lorey
Trumpet: Martin Krämer
Clarinet/Saxophone: Heinz Lyko
Trombone: Andreas Weil
Double Bass: Stefan Kreuscher
Drums/Percussion: Thomas Elsner

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Five Guys Named Moe
English Theatre Frankfurt
9. Nov. 07 - 20. Januar 08
Foto: English Theatre Frankfurt, Robert Taylor

MUSICAL
Seine Frau hat ihn verlassen, er ist pleite, und es ist fast fünf Uhr morgens. Aber machen Sie sich keine Sorgen um unseren Helden Nomax. Denn aus seinem 30er- Jahre-Radio springen fünf Jungs namens Moe, die ihm gut zureden, ihn trösten und mit Hilfe der Hits von Louis Jordan aufheitern.
Das Publikum
liebt dieses Musical. Five Guys Named Moe ist nicht nur eine Show - es ist eine Party, eine mitreißende Theatererfahrung, die durch originelle Beteiligung des Publikums garantiert, dass die Zuschauer von ihren Sitzen aufspringen und mitfeiern.
Das
Musical Five Guys Named Moe wurde 1990 zunächst in London aufgeführt. Danach wurde die sängerische und tänzerische Hommage an die Hits von Louis Jordan schließlich auch am Broadway in New York ein Knüller.
„A smash hit!"
New York Times „Song & Dance Dynamite" The Daily Mail


Louis Jordan
Louis Jordan (*8. Juli 1908 in Brinkley, Arkansas; t 4. Februar 1975 in Los Angeles) war ein afroamerikanischer Jazz- und Rhythm and Blues-Musiker. Er wird auch der Vater des Rhythm and Blues genannt. Im Alter von sieben Jahren begann er Saxophon zu spielen und hatte acht Jahre später seinen ersten professionellen Auftritt mit Ruby Williams. Nach wechselnden Engagements unter anderem bei Chick Webb gründete Jordan 1938 seine Band „The Tympany Five". Das Ende des 2. Weltkrieges läutete den Niedergang der großen Big Bands und des Swing ein. Das Publikum hatte nach den Entbehrungen und Schrecken des Krieges einen unstillbaren Hunger nach leichter Unterhaltung. Für den Vollblut-Entertainer Louis Jordan war dies der Start einer großen Karriere. Schon während seiner Zeit bei Chick Webb musste er als Announcer (er hatte die Titel anzusagen) für den als Showmann wenig geeigneten Bandleader
- Chick Webb war kleinwüchsig und durch einen Buckel behindert - einspringen. Diese frühe Schule sollte sich jetzt mit den Tympany Five auszahlen.

Louis Jordans erfolgreichste Zeit waren die Jahre zwischen 1942 und 1950. In diesen acht Jahren erreichte er achtzehn Mal Platz l der R&B-Charts. Insgesamt konnten sich seine Titel in diesen Jahren sage und schreibe 113 Wochen auf dem Thron des R&B halten. Hits wie Caledonia, Let the good times roll oder Choo Cho Ch'Boogie sind heute Evergreens des traditionellen R&B und zählen zu absoluten Standards in der Blues- und Rock-Musik.
Untrennbar mit dem Song Caledonia verbunden ist der Name von Louis Jordans dritter Ehefrau, Fleecie Moore, die er 1942 heiratete und die auch diesen Song schrieb und komponierte. In der Anekdote heißt es: In dem Song besingt Jordan seine Liebe zu einem Mädchen mit Namen Caledonia. Seine Eltern, die gegen diese Liebe sind, versuchen Caledonia in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken. Den gesprochenen Mittelteil des Songs scheint Louis Jordan ausgiebig für seine textlichen Improvisationen genutzt zu haben. In unterschiedlichen humoristischen Variationen erzählt er dem Publikum, warum Caledonia nach Ansicht seiner Eltern ein schlechtes Mädchen sei. Sie habe es auf sein Geld abgesehen, esse am Tag 24 Donuts, 4 Pfund Hamburger und trinke alleine eine Kiste Budweiser. Einige dieser Textimprovisationen scheint seine Frau allerdings auf ihre Person bezogen zu haben, was dazu führte, dass Fleecie Moore ihrem Ehemann ein Messer in den Rücken gerammt haben soll. Trotz dieses unangenehmen Zwischenfalls verlor Jordan nie die Liebe zum anderen Geschlecht. Er heiratete insgesamt fünf Mal.
Am 4. Februar 1975 starb Louis Jordan an den Folgen eines Herzinfarktes in Los Angeles. Er liegt in St. Louis, Missouri begraben. 1983 wurde er in die Hall of Farne des Blues aufgenommen.

Clarke Peters
Clarke Peters ist Schauspieler, S
änger, Schriftsteller und Regisseur zugleich. Er wurde am 7. April 1952 in New York geboren, lebt und arbeitet jedoch seit vielen Jahren in London. In den letzten Jahren verkörperte er mehrmals die Figur des dubiosen Rechtsanwalts Billy Flynn in Inszenierungen des Musicals Chicago. Am Broadway trat Clarke Peters zuletzt in der Rolle des Joe Mott in The Iceman Cometh auf, für die er den Theatre World Award verliehen bekam.
Eine große Fangemeinde begeisterte Clarke Peters als Detektiv Lester Freamon in
der Fernsehserie The Wire. Zudem hat er in bekannten Kinofilmen wie Notting H/7/, Outlands, Mona Lisa und Death Train mitgewirkt.
1992 wurde Peters mit dem Musical FIVE GUYS NAMED MOE für den Tony Award nominiert. Über die Arbeiten an dem Musical sagt Peters: "/f combines everything l love into one wonderful package - song, dance, comedy, Improvisation, stage acting".

Omar F. Okai 1_m

Omar F. Okai

Omar F. Okai – Director and Choreographer
Omar is the Co-Founder and Artistic Director of the award-winning Okai Collier Company.
His theatre directing/choreographic credits include: Cinderella (Choreographer, Theatre Royal Stratford East); Postcards from God: The Sister Wendy Musical (Dir, Jermyn Street West End Studio Theatre); The Snow Queen (Choreographer, Theatre Royal Stratford East); Three Sisters (Movement Direction, Birmingham Rep); Preacherosity (Dir, JST); Sweet Charity (Dir, Stratford Circus, re-staging Bob Fosse’s original staging/choreography); Rent (Musical Staging, Frankfurt); Purlie (Dir, Bridewell, nominated for 4 What’s On Stage Theatregoers Choice Awards 2005); Cabaret (Choreographer, Frankfurt); Ruthless! (Dir, Stratford Circus, winner of 5 Musical Stages awards 2002, including Best Director); How To Succeed In Business Without Really Trying (Dir, Rudolph Steiner); High Heel Parrotfish! (Choreographer, Theatre Royal Stratford East); Honk! (Dir, Rudolph Steiner); Honk! (Choreographer - National Tour); Hoodies; A…My Name Is Alice; Elegies (Bridewell/Three Mills); Spooky Noises (also book & lyrics); Countess & Cabbages (also book & lyrics); A Time To Speak; Doing Something Right; Viva O Carnaval (also book, song and lyrics); Everyone’s Opera; La Vie En Rose; Love Loss Life & Laughter; Child Of The Jago (Purcell Room); Carmen (Movement Director, Lindbury Studio at The Royal Opera House); Five Guys Named Moe (Dir, William Ellis); Burleigh Grimes (Bridewell, Movement Director) & for the Royal National Theatre assistant Choreographer for the Olivier Award-winning Honk! and The Villain’s Opera.

Theatre producing credits include: The Dorchester (JST); My Matisse (JST); The Crusaid Requiem (St. Martin in the Fields) and Passion (Bridewell). Film directing credits include: The 411 – The Bottom Line On Amhurst Road. West End performing credits: Five Guys Named Moe (Lyric - original cast), Sweet Charity (Victoria Palace), King and My One And Only (Piccadilly). Other performing credits include: Golden Boy (Greenwich), Elegies (King’s Head, Drill Hall ), Ain’t Misbehavin’ (Perth) and Tourette’s Diva (Battersea Arts Centre) and Candide at The Royal National Theatre.

Omar is the Director of Urban Theatre and has worked on youth and social investment projects with Royal Opera House Education and The Camden Roundhouse.

Omar also stages fashion and cat walk shows for Clynol, Schwarzkopf and Guilty Kilts.

In 2008 he will direct and choreograph Postcards From God: The Sister Wendy Musical at Hackney Empire Studio Theatre, London and choreograph Muscle, a new musical theatre piece.

For further information visit:
www.okaicollier.co.uk

Über das Theater
Das
English Theatre wurde 1979 in Frankfurt am Main gegründet und avancierte zum größten englischsprachigen Theater auf dem europäischen Festland. Seit dem Jahr 2003 befindet es sich im Untergeschoss des Gallileo-Turms der Dresdner Bank im Herzen der Stadt. Mit seiner state-of-the-art Einrichtung gehört das English Theatre zu den modernsten Theaterbauten Deutschlands.
Das Theater spielt eine bedeutende Rolle im Kulturleben der Stadt Frankfurt, der Stadt mit der größten internationalen Gemeinde Deutschlands. Aufgrund des hohen Qualitätsanspruchs, der Internationalität-und der Funktion eines Meeting point's für alle Nationalitäten wurde das Theater zu einem wichtigen Standortfaktor für die Region Frankfurt-Rhein-Main. Die hessische Landesregierung erhob es nicht umsonst zum „Leuchtturm der gesamten Region".

Das English Theatre steht für Bildungs-
und Sprachkompetenz, und für kulturellen Austausch zwischen der deutschen und den englischsprachigen Kulturen. Neben der Sprachkompetenz hat das English Theatre auch den Bildungsauftrag übernommen, jungen Menschen die Welt des Theaters näher zu bringen. Das Ziel des Theaters ist es, sie zu Theater-Begeisterten zu machen. Mit seinem Drama-Club, einer Theater-Schule für Jugendliche, und mit eigens für sie produzierten Stücken lernt die junge Generation die Theater-Kultur kennen und lieben. Das English Theatre präsentiert abwechslungsreiche Theater-Produktionen für ein breites Publikum. Die Stücke bieten einen hohen Unterhaltungswert auf hohem Niveau. Pro Saison werden mindestens sechs Stücke produziert, Klassiker, Komödien, Thriller, zeitgenössische Stücke und ein Musical. Die Eigenproduktionen werden in London gecastet und produziert.
Der Theatersaal bietet 300 Sitzplätze mit der neuesten Bühnen-
und Konferenz-Technik. Die angeschlossene Bar James, die sich über zwei Ebenen erstreckt und mit behaglichen, modernen Möbeln ausgestattet ist, unterstreicht die besondere Atmosphäre des Hauses. [© Texte: English Theatre Frankfurt]

Tickets:
www.english-theatre.org

Liedliste der CD (Original Broadway Cast Recording):

1. Early In The Mornin'
2. Five Guys Named Moe
3. Beware, Bother, Beware
4. I Like 'Em Fat Like That
5. Messy Bessy
6. Pettin' And Pokin'
7. Life Is So Peculiar - Original Broadway Cast O
8. I Know What I've Got
9. Azure Te
10. Safe, Sane And Single
11. Push Ka Pi Shi Pie
12. Saturday Night Fish Fry
13. What's The Use Of Gettin' Sober (When You're Gonna Get Drunk Again)
14. If I Had Any Sense
15. Dad Gum Ya Hide Boy
16. The Cabaret: Five Guys Named Moe
17. The Cabaret: Let The Good Times Roll
18. The Cabaret: Reet, Petite And Gone
19. The Cabaret: Caldonia
20. The Cabaret: Ain't Nobody Here But Us Chickens
21. The Cabaret: Don't Let The Sun Catch You Crying
22. The Cabaret: Choo Choo Ch'Boogie
23. The Cabaret: Look Out
24. Medley: Hurry Home
25. Medley: Is You Is Or Is You Ain't Ma Baby?
26. Medley: Five Guys Named Moe
27. Medley: Band Play Out

Flashdance The Musical
nach dem gleichnamigen Paramount Pictures Film

Buch: Tom Hedley und Robert Cary
Musik: Robbie Roth
Lyrics: Robert Cary und Robbie Roth

Uraufführung: 16. März 2009 (Belfast, Grand Opera House)

Zur Produktion im Londoner Shaftesbury Theatre:

Premiere:
14. Oktober 10 (Previews ab 24. Septemebr 10)

Regie: Nikolai Foster
Choreographie: Arlene Phillips
Orchestrierung und Musikalsicher Leiter: Phil Edwards

Produzenten: Christopher Malcolm, David Ian, The Baruch Viertel Routh Frankel Group, und Transamerica

www.flashdancethemusical.com

Der fliegende Holländer - Das Musical

Musik, Buch & Liedtexte:
Philipp Polzin
Musik, Orchestrierung & Arrangement: Christian D. Dellacher
Koordination, Art-Work: Daniel Werner

Uraufführung: geplant

Die Handlung:

Akt 1
Atlantik 1854: Kapitän Daland kommt mit seiner Mannschaft in einen schweren Sturm. Unter ihnen ist auch David, ein Waisenkind, das Daland damals bei sich aufgenommen hat. Als sich der Sturm legt, geht das Schiff vor Anker und David soll Wache halten. Während er gegen den Schlaf kämpft, denkt er an Senta, die Tochter Dalands und seine heimliche Liebe. Schließlich erliegt er der Müdigkeit und schläft ein.
Da nähert sich ein weiteres Schiff. Es ist das Schiff des "Fliegenden Holländers", der durch einen Fluch dazu verbannt ist, sieben Jahre einsam auf See umherzuirren, bevor er für sieben Tage Land betreten darf. Von diesem Fluch kann ihn nur der Kuss einer Frau erlösen. Senta soll diese Auserwählte sein. Unter einem Vorwand betritt er als Gast das fremde Schiff und segelt gemeinsam mit Daland und den Matrosen nach England.
Unterdessen gehen die Bewohner in Dalands Heimatdorf ihrem Alltag nach. Unter ihnen ist auch Senta in Begleitung ihrer Freundin Martha. So gut sich die beiden jungen Frauen auch verstehen, sind ihre Ansichten in Bezug auf Männer doch ganz unterschiedlich. Während Martha die Reize ihres Körpers betont einsetzt und gerne mit Männern spielt, träumt Senta von der einzig wahren Liebe und lehnt sogar die Annährungsversuche des „Schönlings“ Thomas ab , denn auch sie schwärmt heimlich für David. Sie werden in ihrem Gespräch unterbrochen von der Nachricht über die nahende Ankunft von Dalands Schiff und machen sich auf, ein Fest für die heimkehrenden Seefahrer vorzubereiten.
Am Abend: Die Feierlichkeiten sind im vollen Gange und während sich David noch um einen angetrunkenen Matrosen kümmern muss, zieht sich Senta in eine einsame Bucht zurück. David folgt ihr. Es ist das erste Mal seit mehreren Monaten, dass sie alleine sind. Schließlich gestehen sich beide ihre Liebe. Beide bemerken nicht, dass ihnen der Holländer unbemerkt gefolgt ist und sie beobachtet. Während das junge Paar glücklich den Strand hinab geht, tritt er hervor und bestärkt vor dem Publikum seinen Willen, durch Senta endlich Erlösung zu finden.

Akt 2
Sechs Tage später. Senta wird der Gast ihres Vaters zusehends unheimlicher, doch ihre Bedenken werden von David zerstreut. Was sie ihm jedoch vorenthält, ist, dass sie eine seltsame, für sie unerklärliche Verbindung zwischen ihr und dem Holländer verspürt.
Plötzlich erhält Daland, ihr Vater, den königlichen Befehl, mit seiner Mannschaft unverzüglich in See zu stechen, um die Küste Englands vor einem möglichen Angriff zu beschützen. Das junge Paar wird getrennt.
Voller Angst und Sorge um Daland und ihren Geliebten betet Senta in einer Kirche für ihre sichere Rückkehr.
Der Holländer, der die gesamte Abreise Dalands und Davids inszeniert hatte, versucht seine Chance zu nutzen. Er tritt zu ihr und beschwört sie, ihn durch den Kuss zu erlösen, doch kurz bevor Senta ihm erliegt, besinnt sie sich und reißt sich von ihm los. Wütend entschwindet der Holländer mit Senta auf das Meer.
Daland und David kommen aufgrund des falschen Befehls schnell wieder zurück und erfahren bei ihrer Ankunft von der Entführung Sentas. David ist verzweifelt, weiß er doch nicht, wie er Senta finden soll. Doch da meldet sich Marc, ein Matrose Dalands zu Wort. Er war einst ein Gefangener des Holländers und konnte als einziger aus seiner Gewalt entkommen. Damals zeichnete er eine Karte mit dem Weg zu seinem Unterschlupf. Da es niemand wagt, Daland und David zu begleiten, machen sie sich schließlich zu zweit auf, Senta zu befreien.
Im Versteck des Holländers: Während Senta besinnungslos in dem Gemach des Holländers liegt, beklagt dieser all sein Leid. Als Senta erwacht, versucht er erneut sie zu beschwören.
Da nähern sich David und Daland...

„Der fliegende Holländer“ sucht Ensemble-Darsteller ~ Audition-Start im Juni 2010
Die Legende des fliegenden Holländers – bekannt durch die berühmte Oper Richard Wagners aus dem Jahre 1843, wird im kommenden Jahr als Musical auf die Bühne zurückkehren.
Die Vorbereitungen dazu sind bereits in vollem Gange und das Kreativteam der DfH Musical GbR sucht nun gemeinsam mit LSKS Events Ensemble-Darsteller für die im kommenden Jahr startende Produktion.
Ab sofort können sich talentierte Sänger(innen) oder Schauspieler(innen) (ab 16 Jahre) für die Produktion bewerben.
Die erste Audition findet am 26.06.2010 um 10.00 Uhr in der StageFit Musikschule, Godesberger Str. 51, 53175 Bonn, statt. Weitere Audition-Termine werden in Kürze bekannt gegeben.
Interessierte können sich ab sofort online unter www.lsks-events.com oder auf dem Postweg über das beigefügte Audition-Formular bewerben. WICHTIG: Eine Teilnahme am Audition ist nur nach erfolgreicher Anmeldung möglich. 


Die Rollen
Der fliegende Holländer (Bariton, Bühnenalter: 30-35),
"Der Schrecken der Meere", beherrscht und selbstkontrolliert, aber durchaus reizbar mit wildem und brutalem Resultat. Schlank und groß gewachsen. Attraktive Erscheinung mit Charakter und hervorragender klassischer Stimme.

Senta (Sopran, Bühnenalter: 18-20),
die Tochter Dalands, intelligent, natürlich und vital. Schön und attraktiv. Jungendlich unschuldige Züge mit sehr gut ausgebildetem Belt.

David (Rock-Tenor, Bühnenalter: 20-25),
Waisenkind und Matrose bei Daland, leicht naiv und abenteuerlustig. Mittlere Statur, schlank, nicht zu kräftig. Attraktiv und mit fantastischer Rock-/Pop-Stimme.

Kapitän Daland (Bass/tiefer Bariton, Bühnenalter: 50-60),
erfahrener Seemann. Liebenswürdiger Sympathieträger, etwas kräftiger aber edle Erscheinung mit klassischer dunkel gefärbter Stimme.

Martha (Mezzo-Sopran, Bühnenalter: 18-25),
Sentas Freundin mit eher einfacherem Gemüt, klischeehaftes "Mädchen vom Lande". Schön und etwas kräftiger gebaut, vollbusig. Frischer jugendlicher Typ mit sehr gut ausgebildeter Rock-/Jazzstimme.

Marc ([Rock-] Bariton, Bühnenalter: 30-35),
als Kind Gefangener des Holländers, Schlüsselfigur. Natürliche große Erscheinung mit hervorragender Rockstimme.

Thomas (Tenor, Bühnenalter: 20-25),
"Dorfschnösel" der sich geschickt aus allen Gefahren heraushält und versucht bei den Frauen zu landen. Große und muskulöse Erscheinung.

Ensemblerollen in allen Altersstufen mit sehr guten Chorerfahrungen.


Das Kreativteam

Philipp Polzin
(Musik, Buch & Liedtexte)
ist gebürtiger Kölner und studierte zunächst Musikwissenschaft sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Seit 2007 studiert er an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf "Ton- und Bildtechnik" mit dem musikalischen Hauptfach Klavier. Er macht Musik seit seinem vierten Lebensjahr, war Big Band-Pianist, spielte und komponierte für diverse Rockbands. Außerdem steht er immer wieder als Darsteller für Theater- und Musical-Produktionen auf der Bühne.

Christian D. Dellacher (Musik, Orchestrierung & Arrangement)
Christian legt seinen musikalischen Fokus vor allem in die Komposition angewandter Musik sowie Neuer Musik.
Als Filmkomponist arbeitete er bereits an vielerlei Projekten namhafter Unternehmen und Sendungen, wie beispielsweise Titelmelodien für TV-Sendungen, österreichischen Tierfilmen und einigen mehr. Zudem ist er als Pianist im Theaterbereich tätig und weist eine langjährige Banderfahrung auf.

Daniel Werner (Koordination, Art-Work)
"Kleiner Mann mit großen Visionen", so schrieb es zumindest ein Schulkamerad in sein Yearbook - gemeint war damit die Vorliebe zur Musik. Daniel spielt Klavier und schreibt Texte, sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache. In „kölscher“ Mundart gab es zudem bereits Veröffentlichungen, wobei damit auch seine Herkunft erwähnt sei. Neben Arbeiten für den Weltjugendtag in Köln (2005) sammelte er Bühnen- und Studioerfahrungen mit einer Band aus Aachen (2005-2007). Mit bereits drei geschriebenen Musicals ist "Der fliegende Holländer" seine vierte Arbeit in diesem Genre. [© LSKS-Events]

www.lsks-events.com www.hollaendermusical.de

Footloose - das Tanzmusical

Musik: Tom Snow
Buch: Dean Pitchford & Walter Bobbie
Song-Texte: Dean Pitchford
Vorlage: Nach dem Filmdrehbuch von Dean Pitchford
Uraufführung: 22. Oktober 1998, New York
Deutsche Übersetzung : Mike Maizen

Mit den Hits "Footloose", "Holding Out For A Hero" & "Almost Paradise"

Im Rahmen des Jugend-Club-Theaters wurde das Stück in der Saison 2005/2006 im Staatstheater Wiesbaden gespielt:

Premiere:
11. September 05

Regie und Choreographie: Iris Limbarth
Musikalische Leitung: Frank Bangert
Bühne: Reinhardt Wust
Kostüme: Heike Ruppmann

 

Frankenstein

Musical nach dem Roman von:
Mary W. Shelley
Buch und Songtexte: Reinhardt Friese
Musik: Udo Becker
Uraufführung: 8. Oktober 05 (Wilhelmshaven, Stadttheater)

Den Tod besiegen und neues Leben erschaffen! Für diesen Traum brennt der ehrgeizige junge Wissenschaftler Viktor Frankenstein. Doch er will nicht nur Krankheiten besiegen und das Leiden abschaffen. Er will mehr, viel mehr. Er will „Menschen erschaffen, die intelligenter sind als wir. Stärker und gesünder! Widerstandsfähiger! Menschen, die weder alt noch krank werden. Menschen, die viel zivilisierter sind als wir! Eine ganz neue Rasse...“

Dafür zieht er sich ganz in sein Labor zurück und sucht fieberhaft nach dem Geheimnis, „das Gott so eifersüchtig hütet!“ Dabei überschreitet er die Grenzen von Wissenschaft und Moral. Tagsüber forscht er, nachts plündert er Friedhöfe und stiehlt die Leichen von Gehenkten.

Schließlich gelingt sein großes Experiment! Aus totem Fleisch erschafft er eine lebendige Kreatur. Aber das neue Leben beginnt mit Tod und Gewalt. Das Geschöpf gerät außer Kontrolle und stellt sich gegen seinen Schöpfer…

Zur Inszenierung des Stadttheater Wilhelmshaven:

Premiere:
8. Oktober 05 (Uraufführung)

Regie: Reinhardt Friese
Musikalische Leitung: Udo Becker
Bühne und Kostüme: Herbert Buckmiller
Dramaturgie: Christoph Batscheider

Viktor Frankenstein, Student der Medizin in Ingolstadt: Dominique Bals
Elisabeth Lavenza, seine Verlobte: Nadine V. Bohse
Henri Clerval, sein Freund: Marco Stickel
Alphonse Frankenstein, sein Vater: Holger Teßmann
Justine Moritz, Kindermädchen: Dagmar Jesussek
Ein Inspektor: Friedrich Scheler
Sophie de Lacey, Prostituierte: Dagmar Jesussek
Ein Priester: Roland Wolf
James Saville, Steuermann der „Mary Warren“: Friedrich Scheler
Richard Walton, Kapitän der „Mary Warren“: Roland Wolf
Die Kreatur: Stefan Ostertag
Matrosen: Michael Mollenhauer, Holger Teßmann, Marco Stickel, Thomas van Allen


Frankenstein-Liveband:

Harmonium / Klavier:
Corvin Bahn
Cello: Raphael Rahe
Gitarre: Kai Lünnemann
Bass: Florian Seidenstücker
Schlagzeug: Tim Piper
Musik. Abendspielleitung: Kai Lünnemann


Stefan Ostertag (Die Kreatur), Dominique Bals (Viktor Frankenstein)
Foto: Landesbühne Nord


Stefan Ostertag (Die Kreatur)
Foto: Landesbühne Nord


Dominique Bals (Viktor Frankenstein), Nadine V. Bohse (Elisabeth Lavenza)
Foto: Landesbühne Nord

Reinhardt Friese, Autor und Regisseur
„Künstliche Menschen als Ersatzteillager, auf die wir nach einem Unfall oder bei einer Krankheit zurückgreifen können? Science-Fiction? Mary Shelley hat in ihrem Roman vor fast 200 Jahren eine Vision geschrieben, wie sie aktueller nicht sein könnte. Die Gentechnologie eröffnet den Menschen heute schier unbegrenzte Möglichkeiten. Sie verlangt aber den Wissenschaftlern und Politikern auch ein Maß an Verantwortung ab, das zu großer Skepsis mahnt. Nicht erst seit Einstein und Oppenheimer wissen wir, dass die Forschung oft genug die Geister, die sie rief, nicht kontrollieren kann. Frankenstein ist für mich keine Horrorstory, es ist mehr als ein Schauerroman, es ist eine erschreckend nahe Geschichte, wie sie sich jederzeit gerade in diesem Moment in irgendeinem Labor auf der Welt abspielen könnte.“

Udo Becker, Komponist und Musikalischer Leiter
„Die Musik zu FRANKENSTEIN liegt eng, wie eine zweite Haut, an der Geschichte.
Mal hoffnungsfroh romantisch, mal zweifelnd, verzweifelt oder zerstörerisch, reflektiert sie die inneren Zustände der Figuren. Atmosphärisch trägt die Musik den Emotionen der Figuren und dem spannenden Handlungsstrang in morbider, spröder, fast symphonisch klingender Form Rechnung.“

Mary W. Shelley
Mary Shelley wurde 1797 unter dem Namen Mary Godwin in London geboren. Ihre Mutter war Mary Wollstonecraft, eine prominente Feministin der ersten Stunde, ihr Vater der Philosoph und Sozialreformer William Godwin.
Die Mutter starb bei Marys Geburt und nachdem ihr Vater ein paar Jahre später wieder geheiratet hatte, lebte sie mit vier Geschwistern verschiedener Eltern in einer Art Patchwork-Familie. Häufig wurde sie Freunden zur Pflege übergeben und verbrachte längere Zeit in Schottland. Auch wenn ihr der Zugang zu einer höheren Schule verwehrt blieb, war ihre Bildung mehr als beeindruckend. Sie wuchs in einer kulturell stimulierenden Umgebung auf, alle wichtigen Autoren der Zeit zählten zu ihrem Lesestoff. Und sie lernte im Haus ihres Vaters eine illustre Gesellschaft von Schriftstellern, Wissenschaftlern und Philosophen kennen.
Dazu gehörte auch der junge Percy Bysshe Shelley, Sproß einer alten Adelsfamilie und rebellischer Dichter der Romantik. 1814 - mit noch nicht einmal siebzehn Jahren - brannte sie mit ihm durch. Nach einigen wilden Fluchten quer durch Europa, heirateten Mary und Percy zwei Jahre später.
Den Sommer 1816 - ein „nasser, unfreundlicher Sommer“ wie sie sich später erinnerte - verbrachte Mary Shelley mit ihrem Mann Percy und ihrer Halbschwester Claire in der Schweiz. Dort traf dieses „Trio infernal“ auf Lord Byron, der mit seinem Leibarzt John Polidori die Villa Diodati am Genfer See bewohnte. Es war eine eigenwillige, höchst gebildete und lebenslustige kleine Gruppe, die sich regelmäßig in Byrons Villa einfand, um sich die Nächte mit dem Vorlesen von Geister- und Gespenstergeschichten vertrieb.
„Sie waren,“ so beschreibt es Eberhard Falcke im NDR, „gegen das Estab-lishment, gegen irdische und himmlische Obrigkeiten, sie traten ein für Emanzipation, plädierten für die freie Liebe und suchten in der Welt nach Bewusstseinserweiterung und Selbstverwirklichung. Vor dreißig Jahren hätte man sie für Hippies, 68er und Blumenkinder gehalten. Da sie aber vor zwei Jahrhunderten lebten, zählt man sie zu den Romantikern…“
Angeregt durch ihre Lektüre entstand in diesen Gewitternächten des Jahres 1816 die Idee für einen Schreibwettbewerb. Alle schrieben eigene Schauer- und Gespenstergeschichten, meist kurze Erzählungen und Fragmente. Nur Mary Shelley und John Polidori arbeiteten ihre Entwürfe aus. Polidori veröffentlichte 1819 die Erzählung THE VAMPYRE. Damit löste er nicht nur die Vampirmode des 19. Jahrhunderts aus, sondern lieferte auch Bram Stoker die Vorlage für seinen 1897 erschienenen Roman DRACULA.
Mary Shelley erweiterte ihre Geschichte zu einem Roman, den sie 1818 unter dem Titel FRANKENSTEIN oder DER MODERNE PROMETHEUS anonym veröffentlichte. Der Roman schlug ein wie eine Bombe, über Nacht wurde Mary Shelley weltberühmt. Mit neunzehn Jahren schrieb sie, was heute in einem Atemzug als der erste Science Fiction Roman und die erfolgreichste Schauergeschichte der Welt genannt wird. Dabei verzichtete sie in ihrem Erstlingswerk auf nahezu alles, was bis dahin in diesem Genre typisch war: Keine düstere Phantastik, kein gespenstisches Kettengerassel und keine Seufzer aus dunklen Verließen … In Mary Shelleys FRANKENSTEIN werden keine dunklen Mächte beschworen, sondern Wissenschaft betrieben. Und es ist auch keine Ausgeburt der Hölle, die einem den Schlaf raubt, sondern eine Kreatur, geschaffen von Menschenhand. Wir erleben keine mythische Katastrophe sondern das Schicksal eines Geschöpfs, das von seinem Schöpfer im Stich gelassen wird. Viktor Frankenstein will sich zum Gott aufschwingen und läuft vor seiner Verantwortung davon...
Der Tod von Percy Shelley, der 1822 bei einer Segeltour vor La Spezia ertrank, führte zu einem harten Bruch in Mary Shelleys Leben. Sie zog sich nach Englang zurück und lebte als freie Schriftstellerin. Sie verfasste weitere Kurzgeschichten und Romane, deren bekanntester THE LAST MAN, sein dürfte und kümmerte sich um die Sammlung und Herausgabe der Werke ihres Mannes. Sie starb 1851 als angesehene Schriftstellerin.

Reinhardt Friese und Udo Becker
Nach dem großen Erfolg des Hildegard-Knef-Musicals DER GESCHENKTE GAUL legen Reinhardt Friese und Udo Becker mit FRANKENSTEIN nun ihr zweites gemeinsames Musical an der Landesbühne vor.
Reinhardt Friese, von dem Buch und Songtexte stammen, arbeitet seit mehr als acht Jahren als freier Regisseur, u.a. an den Theatern Augsburg, Bern, Göttingen, Heilbronn, den Vereinigten Bühnen Krefeld/Mönchengladbach und den Staatstheatern Wiesbaden und Karlsruhe.
Seit der Spielzeit 2001/02 ist er Erster Spielleiter der Landesbühne Niedersachsen Nord.
Friese ist ein erfahrener Musicalregisseur und inszenierte in den letzten Jahren Publikumsrenner wie CABARET oder DER GESCHENKTE GAUL. Seine Inszenierung von JESUS CHRIST SUPERSTAR in Hof brachte ihm 1998 eine Nominierung für die beste Musicalregie in der renommierten Fachzeitschrift MUSICALS ein. Sein Repertoire beschränkt sich aber nicht auf Musicals, in mehr als fünfzig Inszenierungen hat er eine Bandbreite gezeigt, die von der Uraufführung von Gerickes DER GRAF VON MONTE CHRISTO über Shakespeares TITUS ANDRONICUS bis hin zu Goethes FAUST reicht.
Auch das Schreiben gehört seit längerem zu seinen Professionen. Die Uraufführung seines ersten Stück LEICHENSCHMAUS datiert bereits auf das Jahr 1989 - natürlich inszeniert von Reinhardt Friese.
Udo Becker - Komponist und musikalischer Leiter von FRANKENSTEIN - arbeitet seit der Spielzeit 1996/97 für die Landesbühne Niedersachsen Nord. Aus seiner Feder stammen zahlreiche Kompositionen und Arrangements, u.a. für DER GESCHENKTE GAUL, dem Publikumserfolg der Spielzeit 2002/03.
Außerdem war Udo Becker Leiter der Schauspielmusik in Osnabrück, Stendal und am Staatstheater Saarbrücken. Er arbeite u.a. für die Theater in Münster, Essen, Hannover und Wiesbaden.

Frau Holle

Ein Musical frei nach dem Märchen der Brüder Grimm.

Musik:
Thomas Gabriel
Buch und Liedtexte: Benjamin Baumann
Uraufführung: 19. Mai 2000 (16. Brüder-Grimm-Märchenfestspiele 2000 in Hanau)
Aufführungsrechte:
Schott Musik International, Mainz


”Frau Holle” ist ein Märchenmusical frei nach einem der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm. Es erzählt die Geschichte von den ungleichen Schwestern Maria und Mariechen, die mit ihrer verwitweten Mutter auf einem armen Gutshof leben. Der Hahn wendet sich als Erzähler direkt an die Zuschauer und kommentiert das Geschehen auf der Bühne. Die Figuren erwachen plötzlich zum Leben und die Zuschauer werden in die bekannte Geschichte des Märchens hineingezogen. Maria, die gute Schwester, kommt zu der Frau Holle und hilft ihr bei der Arbeit. Täglich schüttelt sie die Federbetten aus und es schneit auf der Erde. Für ihre Hilfe wird sie von Frau Holle reich belohnt, als Goldmarie kehrt sie auf die Erde zurück und wird von nun an ein erfülltes Leben führen. Mariechen, die andere Schwester, will schließlich auch zu der Frau Holle und Gold erhalten. Dort angekommen, verhält sie sich aber faul und eigensinnig. Frau Holle schickt sie schon bald zur Erde zurück. Ihr Dank ist allerdings das Pech mit dem sie unter dem Tor zur Menschenwelt überschüttet wird.

”Frau Holle” ist ein Märchenmusical ab 6 Jahren für die ganze Familie. Mit der mitreißenden Musik von Thomas Gabriel (u.a. Rockoratorium ”Daniel”) ist es ein ganz besonderes Erlebnis. Das Buch und die Liedtexte von Kulturpreisträger Benjamin Baumann (u.a. ”Non(n)sense”) sind lebendig und zeitgemäß, sie vermitteln das ”alte Gut” des Klassikers auf moderne und ansprechende Weise.

”Dem Autor, Regisseur und Darsteller Benjamin Baumann und seinem Ensemble ist eine Inszenierung gelungen, die wohl zum Besten gehört, was in den vergangenen Jahren bei den Brüder-Grimm-Märchenfestspielen gezeigt wurde.” (Hanau Post)

”Eine kleine Oper mit moderner Musik, die sich zwischen anspruchsvollem Pop, typischen Musicalmelodien und klassischen Anklängen bewegt, nicht allein auf Eingängigkeit setzt und dabei ganz eigen ist.” (Frankfurter Rundschau)

”garantiert eine faszinierende Vorstellung” (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

”Standing Ovations – zurecht!” (Hanauer Anzeiger)


Besetzung der Uraufführung:

Hahn: Sascha Th. G. Krebs
Mutter:
Petra Mathein
Mariechen / Pechmarie: Jeanne-Marie Nigl
Maria / Goldmarie: Christiane Schneidt
Baron: Benjamin Baumann
Brote und Äpfel: Kinder Gabriel
Frau Holle: Connie Bunn


Liedinhalt der CD:
1 Kikeriki! (Hahn)
2 In einem Dorf wie dem (Mutter, Mariechen und Hahn)
3 Du sollst! (Mutter und Mariechen)
4 Die Sonne sehn (Maria)
5 Alle sagen (Mariechen)
6 Auf der Wiese (Maria, Brote und Äpfe)l
7 Tausend Flocken (Frau Holle und Maria)
8 Schau mich an (Mariechen, Baron und Hahn)
9 Kikeriki! (2) (Hahn)
10 Auf der Wiese (2) (Mariechen, Brote und Äpfel)
11 Sonne, Mond & Sterne (Mariechen, Frau Holle & Maria)
12 Ich will bei dir bleiben (Maria und Baron)
13 Die Entscheidung (Mutter, Maria und Baron)
14 Kikeriki! (3) (Hahn)
15 Finale (Mariechen und Ensemble)
 

Frau Zucker will die Weltherrschaft
Ein Familiengrusical sehr frei nach den Gebrüdern Grimm

Musik: Wolfgang Böhmer
Text: Peter Lund
Uraufführung: 13. Oktober 2011 (Berlin, Neuköllner Oper)

Zur Inszenierung der Berliner Neuköllner Oper (Koproduktion mit der UdK Berlin):

Premiere:
13. Oktober 11 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg/Tobias Bartholmeß
Inszenierung: Peter Lund
Choreographie: Neva Howard
Bühne und Kostüm: Daria Kornysheva
Video: René von der Waar

Besetzung:

Frau Doktor Giftig:
Nadine Aßmann
Tinchen: Maria-Danaé Bansen / Christina Patten
Frau Zucker: Angela Bittel
Meg: Walesca Frank
Hansi: André Haedicke
Stefan, Tessas Papa: Nikolas Heiber
Herr Braasch: Rupert Markthaler
Tessa, Mama von Meg: Valerija Laubach
Tinchens Mama: Andrea Sanchez del Solar
Pauli, Babysitter: Nicky Wuchinger

Band:
Harfe:
Kathrin Pechlof / David Rescher / Eva Reidel
Reeds: Karola Elßner / Christian Vogel
Akkordeon: Timofej Sattarov
Kontrabass: Hans-Dieter Lorenz / Francisco Hidalgo
Klavier / Keyboards: Hans-Peter Kirchberg / Tobias Bartholmeß
Schlagwerk: Olaf Taube / Franz Bauer

Frau Zucker will die Weltherrschaft
Berliner Neuköllner Oper (Koproduktion mit der UdK Berlin)
(v.l.): André Haedicke als Hansi, Christina Patten als Tinchen, Angela Bittel als Frau Zucker und Walesca Frank als Meg
©
Matthias Heyde

Was nur wenige Menschen wissen: In jedem Kind steckt soviel Energie wie in vierhundert Millionen Tonnen Rohöl. Wenn man diese Energie absaugt, ist das Kind zwar erwachsen, aber eine Großstadt wie Berlin ist drei Jahre mit Strom versorgt. Kein Wunder, dass Frau Zucker so nett zu allen Kindern im Haus ist. Und nur Meg weiß von den finsteren Plänen der scheinbar so freundlichen Nachbarin, die so toll kochen kann: Frau Zucker will alle Kinder entführen. Und ihre Vanillesoße ist vergiftet.
Mama glaubt Meg natürlich mal wieder kein Wort. Erstens schwindelt Meg sowieso ziemlich viel, und zweitens ist Frau Zucker ein unschlagbar günstiger Babysitter. Aber dann ist plötzlich Tinchen verschwunden und nur Meg weiß, was wirklich passiert ist..
Die Brüder Grimm wussten es immer schon am Besten; Erwachsene haben einfach keinen Durchblick. Nach dieser Grundregel jeder guten Kinderliteratur haben Wolfgang Böhmer und Peter Lund ein Musical für die ganze Familie geschrieben, das wieder einmal beweist, dass ein kluges Kind sich nur auf Eines wirklich verlassen kann: auf sich selber.

Wolfgang Böhmer – Musik
Projekte in der Neuköllner Oper: Frau Parker kann nicht schlafen (Regie: Adriana Altaras), Die Boys von Syrakus (Regie: Peter Lund), Liebestrank (Regie: Adriana Altaras), Das Wunder von Neukölln (Regie: Bernd Mottl), Fromme Lügen (Regie: Bernd Mottl), La sorella amante (Textfassung. Regie: Adriana Altaras), Der glückliche Prinz (Regie: Peter Lund), Love Bite (Text und Regie: Peter Lund), SommerNachtTraum (Text und Regie: Peter Lund), Licht (Kammeroper nach dem Schauspieltext von Dea Loher. Regie: Boris von Poser), Maja und Co. (Textfassung, Regie: Peter Lund), Orlando von Georg Friedrich Händel, Neufassung (Regie: Rainer Holzapfel). Zuletzt: Leben ohne Chris (Text und Regie: Peter Lund). Ausserhalb der Neuköllner Oper Bühnenmusiken und Musiktheater an etlichen deutschsprachigen Theatern, seltener auch einmal Filmmusiken für Kino und Fernsehen. Arbeitet für den Verlag Boosey & Hawkes an Neufassungen der großen Offenbach-Operetten (Offenbach Edition Keck).
Aktuelle Arbeiten:
Pünktchen trifft Anton - Musical nach Erich Kästner von Volker Ludwig am Grips Theater, Berlin (Premiere am 26.November 2011); "Ins Blaue" - Kinofilm von Rudolf Thomé (November 2011); Pariser Leben - Neufassung für das Oberösterreichische Landestheater Linz.
Lebt in Berlin, 2 Kinder Aaron und Lenny. Macht gerade den Motorbootführerschein.

Peter Lund - Text und Regie
Autor und Regisseur , z. Zt. Karlsruhe, Wien, Erfurt und Berlin, dort am liebsten in der Neuköllner Oper. 1996-2004 Direktoriumsmitglied der Neuköllner Oper, hier Text und Regie u . a. bei: Die Gans von Kairo, Der Spielverderber, Das Wunder von Neukölln, Die Krötzkes und Hexe Hillary geht in die Oper. Seit 2003 Professur an der UdK, in Koproduktionen mit dem Studiengang Musical/ Show u. a. Leben ohne Chris mit Wolfgang Böhmer und Mein Avatar und ich mit Thomas Zaufke.

Hans-Peter Kirchberg - Musikalische Einstudierung und Leitung
Thomasschule Leipzig. Dirigierstudium Dresden (Gülke), zusätzlich Unterricht bei Jochum, Kempe und Masur, Meisterkurse bei Markevitch und Masur. 1988-90 Assistent bei Bernstein, Eschenbach und Rostropovitch. Seit 1992 über 60 Werke an der Neuköllner Oper aus der Taufe gehoben (Uraufführungen u. a.: Krabat, Wunder von Neukölln, Angela – Eine Nationaloper, Friendly Fire, Elternabend, Held Müller , Leben ohne Chris; Mein Avatar und ich). Bearbeitungen: Messeschlager Gisela, Blume von Hawaii, Assassins, Macbeth, Piraten, Der Fall Rigoletto u.a.). Lehraufträge an beiden Berliner Musikhochschulen, seit 2002 Musikalischer Direktor der Neuköllner Oper, 2005 die europäische Erstaufführung der "Shomyo Symphony II" des Japaners Maki Ishii dirigiert. 2010 erste musikalische Arbeit bei den Bayreuther Festspielen („Wagner für Kinder“). Hans-Peter Kirchberg erhielt im Oktober 2009 den Ehrenpreis „Silbernes Blatt“ der Dramatiker-Union für die Förderung und Pflege des zeitgenössischen musikdramatischen Schaffens.

Tobias Bartholmeß - Musikalische Leitung
lebt seit 2000 in Berlin, studierte an der UdK und schloss seine Ausbildung 2007 als Diplom Tonmeister ab. Neben seiner Arbeit als Pianist und Korrepetitor im Studiengang Musical der UdK sowie an der Schauspielschule Charlottenburg betreute er zahlreiche Produktionen als musikalischer Leiter bzw. Assistent. An der Neuköllner Oper war er u. a. in den Musicals Elefantenmensch, Elternabend, Letterland (Erwin Kannes – Trost der Frauen), Held Müller, Kauf dir ein Kind und Mein Avatar und ich, der Operette Maja & Co., wie auch in den Opern Friendly Fire, Peer lügt!, Klangwandler und Rheingold Feuerland zu sehen. Des Weiteren spielte er in Non(n)sens im Schlossparktheater und war in La famiglia (Pomp Duck & Circumstance) zu erleben. Er begleitet weiterhin Chansonprogramme im Historischen Hafen Berlin sowie im Kabarett-Theater Kneifzange.

Neva Howard – Choreographie
stammt aus den USA und erhielt ihre Ausbildung in Florida, New York und Seattle. Sie ist Choreographin für Theater, Film und Fernsehen, als Dozentin sowie inszenierend tätig. Sie schuf u. a. Choreographien für Linie 1 (UA, GRIPS – Theater, Regie: W. Kolneder), Cole Porters Wodka Cola (DEA, Staatstheater Stuttgart, Regie: D. Hilsdorf), West Side Story (Landestheater Wilhelmshaven, Regie: G. Immelmann), Schöne neue Welt (UA, GRIPS – Theater, Regie: M. Davids). Sie Inszenierte u. a. für das Stadttheater Konstanz (Der kleine Horrorladen, Das Dschungelbuch), Staatstheater Kassel (Der Zauberer von Oz), und mehrmals für das Oldenburgische Staatstheater. Seit 2002 ist Neva Howard Professorin für Choreographie und Szenische Arbeit im Studiengang Musical/Show der UdK und choreographierte in Zusammenarbeit mit Regisseur Peter Lund die Produktionen Assassins – Attentäter, Panik Sound Club, Letterland, Kauf dir ein Kind, Leben ohne Chris und Mein Avatar und ich.

Daria Kornysheva - Bühne und Kostüm
Geboren in Moskau, studierte sie an der Theaterhochschule des Moskauer Kunsttheaters „Tschechov“ (Bühnenbildklasse V. Leventhal; Diplom), anschließend an der Düsseldorfer Kunstakademie (Bühnenbildklasse K. Kneidl; Meisterschülerin). 2006 Nominierung zur Theater-heute-Nachwuchskünstlerin. Sie entwarf die Kostüme für Erwin Kannes - Trost der Frauen (Neuköllner Oper), Parzival, der rote Ritter, Alice im Wunderland (beides neues theater Halle), Peer Gynt (dazu Entwürfe für Puppen. Theater Freiburg ), Kabale und Liebe (Staatstheater Stuttgart), Virgin Queen (Koproduktion neues theater Halle, Prater/Volksbühne Berlin, Staatstheater Stuttgart), Stadtneurosen (neues theater Halle, Ballhaus Ost), Der Kirschgarten (Tiroler Landestheater). Für Angst essen Seele auf (Theater Aachen), Madame Bovary (Theater Freiburg) Kauf dir ein Kind (Neuköllner Oper), Vor der Sintflut sowie Auferstehungsblues (beides in Zusammenarbeit mit H. Scheel; Staatstheater Stuttgart) und Don Quichote (Theater Magdeburg) zeichnete sie für den Kostüm- und Bühnenbildentwurf verantwortlich. Im Bereich Film war sie als art director ("Status Yo", Regie T. Hastreiter, Teilnehmer am Forum Berlinale 2003), als Ausstatterin (u. a. "The forbidden Girl", Regie und Skript T. Hastreiter, 2010) sowie szenenbildnerisch tätig ("Bild von ihr", Regie P. W. Horris, 2011).

René von der Waar – Video
geboren 1969 in der Nähe von Hannover. Seit 1988 elektronische Musikproduktion in diversen Projekten; 1991 bis 1994 DJ im Musiktheater BAD, Hannover; 1993 – 1996 VideoEditor bei Weisz & friends creative film, Hannover; 1996 – 1999 freie Arbeit als Musiker, Editor und Regisseur für Musikvideos; intensive Beschäftigung mit den neuen Medien, Webdesign mit Schwerpunkt Kunst, Musik & Video; 1999 – 2001 Digital Artist bei Centrumfilms, Berlin (Beiträge für MTV, animierte Fersehserie „serial monogamy“);
2002 – 2008 Gründungsmitglied des Multimedia-Musikprojekts „Nouvelle Vague / FILM2“. Seit Ende 2008 freier Mitarbeiter in der Technik der Neuköllner Oper sowie als Video Artist (u. a. für Mein Avatar und ich).

Ensemble
Nadine Aßmann - Frau Doktor Giftig
sang bereits als junges Mädchen im Kinderchor und lernte Geige. Mit zehn Jahrenkam sie in eine Klasse mit erweitertem Musikunterricht, in der sie Klavier lernte und ihre ersten Gesangsauftritte hatte, wie u. a. beim Lionel Richie Unicef-Konzert im Bremer Weserstadion. Als Teenager nahm sie Tanz- und Schauspielunterricht an der Academy Bremen. Sie sang zwei Jahre in der Girlgroup Flames, mit der sie eigene Songs schrieb, sowie auch mit der HipHop Crew von Rhymes Records. Mit 16 Jahren kam sie durch einen Gesangswettbewerb zur Bremer Musical Company, mit der sie vielfach im Inund Ausland auftrat (Internationales Musikfestival Samarkand, Musicalgalas vor den deutschen Truppen in Afghanistan). Sie gehörte u. a. zum Killer Queens Ensemble des Waldau Theaters. Parallel zum Abschluss ihrer Schullaufbahn (Abitur) und darüber hinaus war sie Teilstudentin an der European Musical Academy, bis sie 2008 ihr Studium an der UdK aufnahm. Während dessen trat sie als Tänzerin für Scorchy the Swinger auf und spielte in der Musicalproduktion Blaubart die Luci.

Maria-Danaé Bansen – Tinchen
Die gebürtige Berlinerin ist begeisterte Darstellerin seit ihrem 9. Lebensjahr. Mit 14 Jahren erhielt sie Gesangs- und Tanzunterricht (Step-Tanz, Ballett, Modern Dance). Gegenwärtig studiert sie an der Universität der Künste im zweiten Semester des Studiengangs Musical/Show (seit Oktober 2010).

Angela Bittel – Frau Zucker
Die 24-jährige Augsburgerin entdeckte ihre Liebe zum Rock-/Popgesang bereits in jungen Jahren im heimischen Karaoke-Keller. Bald schon trat sie als Leadsängerin verschiedener regionaler Bands auf. 2002 belegte sie den 1. Platz im Landeswettbewerb "Jugend musiziert" in der Kategorie Gesang und wurde ein Jahr später mit dem Jugendförderpreis für herausragende musikalische Fähigkeiten ausgezeichnet. 2008 begann sie ihr Studium im Studiengang Musical/Show an der UdK Berlin. 2011 war sie im Musical Blaubart als Mutter und Rabengeist Anne in Berlin zu sehen. Neben eigenen Gedichten und Songs schreibt die Studentin derzeit an ihrem ersten Musical und einem Kinderroman.

Walesca Frank – Meg
Die schweizerisch-spanische Doppelbürgerin entwickelte schon früh eine Leidenschaft für klassische Musik. Im Alter von 3 Jahren bekam sie Ballettunterricht, mit 5 Jahren begann sie Violine zu spielen, so dass sie schon früh auf kleinen und großen Bühnen zu sehen war (u. a. im Kultur- und Kongresszentrum Luzern). Mit 9 Jahren kam noch Klavierunterricht hinzu. Im Jahr darauf nahm sie an der Musical Factory Luzern Unterricht in Gesang und Schauspiel sowie Ballett, Modern, Steppen und Hip Hop. 2007 besuchte sie einen Workshop an der Laine Theatre Arts in London. Als Darstellerin wirkte sie 2002/2003 mit im Musical Der Drachenstein (KKL Luzern), es folgten 2006 Hello, Dolly!, 2007 Anything goes (Theater Gesellschaft Meggen) und 2008-2009 Hairspray in der Rolle der Little Inez (Theater St. Gallen). Seit 2008 studiert sie an der UDK Berlin im Studiengang Musical/Show, wo sie 2010 in der Musical-Collage Cool Age! von Peter Kock mit ihrem Studienjahrgang auftrat.

André Haedicke – Hansi
ist in Friedberg, Hessen aufgewachsen und studiert seit 2008 Musical/Show an der UdK Berlin. Zuvor spielte er bei der Uraufführung des Comedy-Musicals König Horst in Hanau und assistierte in der Spielzeit 2007/2008 am schauspielfrankfurt in der Abteilung Kommuniktaion & Creative Partnership. Beim Bundeswettebwerb Gesang 2009 war er Finalist. Im Sommer 2010 interpretierte er in Fulda und Erfurt die Rolle des Karlmann im Musical Bonifatius. In Berlin sah man André Haedicke in der Musical-Collage Cool Age! und dem Tanzprojekt der Berliner Philharmoniker Swing Symphony.

Nikolas Heiber - Stefan, Megs Papa
Geboren 1985 in Berlin entdeckte Nikolaus Heiber bereits im Kindesalter seine Leidenschaft für die Musik und das Schauspiel und trat bei allen möglichen Gelegenheiten auf. Er sang, spielte Gitarre in mehreren Bands - u. a. absolvierte er zahlreiche Auftritte mit der A-Capella-Gruppe "Pitch Pipe Project". 2008 nahm er das Studium zum Musicaldarsteller an der UdK Berlin auf. Während des Studiums wirkte er u. a. in der Collage Cool Age! (Regie: Peter Kock) und dem Sprechabend Helden wie wir (Leitung: Rainer Wolf) mit. Seit 2010 spielt er am ATZE -Theater Berlin, u. a. in dem Stück Ben liebt Anna unter der Regie von Matthias Witting. Seit September 2011 ist er auch in der Produktion Ayla.Liebe .Hoffnung. (Regie: Kay Dietrich) zu sehen.

Rupert Markthaler - Herr Braasch
wurde in Ulm geboren. Bereits im Kindesalter begann er mit Kunstturnen und erhielt Klarinettenunterricht. So zog es ihn auf ein musisches Gymnasium, wo er auch in mehreren Chören und Orchestern mitwirkte, und im Fach Musik sein Abitur absolvierte. In diesem Rahmen trat er u.a. 2005 bei „Klasse Klassik“ mit dem Bayerischen Rundfunkchor im Münchner Gasteig auf. Seit 2008 studiert er an der Universität der Künste in Berlin im Studiengang Musical/Show. Seit seinem Studienbeginn war Rupert Markthaler unter anderem in der Rolle des Moritz in der Collage Cool Age! (2010, Regie: Peter Kock) im UNI.T Berlin zu sehen und wirkte bei der Benefizgala Gabi Decker & friends (2010) im Admiralspalast Berlin als Tänzer mit. Sein Debut an der Neuköllner Oper gab er mit Übernahme der Rolle des Gentle John in der Wiederaufnahme von Mein Avatar und ich (2011).

Valerija Laubach - Tessa, Mama von Meg
Geboren wurde Valerija Laubach in Kamtschatka (Asien), wo sie bereits mit 6 Jahren anfing Klavier zu spielen, zu tanzen und zu singen. Wenige Jahre später nahm sie als Pianistin erfolgreich am Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" teil, belegte mit ihrer Tanzgruppe den 5. Platz in der Hip-Hop Meisterschaft und sang als Frontfrau in diversen Bands. Nach abgeschlossenem Abitur am musischen Gymnasium startete sie ein eigenes Pop-Rock Projekt und war nebenbei Backgroundsängerin bei Hermann Rarebell. Neben verschiedenen Hochschulprojekten stand sie als Rabengeist Randy in der Uraufführung des Musicals Blaubart auf der Bühne und sammelt erste Filmerfahrungen in Kurzfilmen sowie u. a. als verrückte Elena im Spielfilm "Roulette".

Christina Patten – Tinchen
1990 in Neumünster geboren, stand Christina Patten bereits mit 8 Jahren erstmalig auf der Bühne. Mit elf Jahren war sie Mitglied im Schulchor, weiter sang sie in den Chören „Seesternchen“ und „Charming Voices“. Seitdem hatte Christina viele Auftritte mit Chören, wie auch als Solistin. 2003 spielte sie im Musical Der kleine Tag ihre erste Hauptrolle. Seit Oktober 2008 studiert Christina Patten Musical/Show an der UdK Berlin. 2009 erhielt sie einen Förderpreis beim Bundeswettbewerb Gesang im Bereich Musical. Beim österreichischen MUT - Wettbewerb im Mai 2011 gehörte Sie zu den 12 Kandidaten im Halbfinale. Im Juli 2011 stand Christina im Finale des 1. internationalen Sylvester Lévay Wettbewerb in Serbien. Ab Dezember 2011 wird Christina Patten im Palladium Theater in Stuttgart als Zweitbesetzung der Rolle „Ich“ im Musical Rebecca zu sehen sein.

Andrea Sanchez del Solar - Frau Rossi, Mutter von Tinchen
geboren in Lima (Peru), studierte sie Darstellende Kunst an der Universität von Peru. Sie belegte den 1. Platz beim Gesangswettbewerb "Superstar" und "Desafío y Fama" im peruanischen TV, arbeitete drei Jahre als Background Sängerin für die kreolische Afro- Musikerin Fabiola de la Cuba und als Tänzerin für Eva Ayllón. Seit 2008 studiert sie Musical / Show an der UdK. Erstmals war sie in der Neuköllner Oper als Mercedes in der Oper Rheingold Feuerland (UA 2011) zu sehen.

Nicky Wuchinger – Pauli, Babysitter
wurde 1988 in Berlin geboren. Sein Studium im Bereich Musical/Show an der UdK Berlin nahm er 2008 auf. 2009 war er Preisträger beim Bundeswettbewerb Gesang (Junioren). Im Winter 2010 spielte er die Rolle des Roderich de Weert in der Operette Der Vetter aus Dingsda von Eduard Künneke im Theater Bremen unter der Regie von Frank Hilbrich. Außerdem verkörperte er im Sommer 2011 die Rolle des Arlecchino in der gleichnamigen Oper von Ferruccio Busoni im Uni.t Theater Berlin. Neben Pauli in Frau Zucker will die Weltherrschaft ist Nicky Wuchinger momentan in der Wiederaufnahme von Der Vetter aus Dingsda in Bremen zu sehen.

[© Neuköllner Oper]

Spieltermine 13., 15., 20./21., 23. 27./28., 30. Oktober, 3. – 6., 11., 13., 17. – 20., 24. – 27. November und 3./4., 9. – 11.,16. – 18. , 21./22., 26., 29./30. Dezember, jeweils 20 Uhr, sowie 31. Dezember 2011, 18 Uhr

www.neukoellneroper.de

Das Leben der Frida Kahlo:

Zwei tragische Geschehnisse erschütterten Frida Kahlo, geboren am 6. Juli 1907 in Mexico City, während ihrer Kindheit: mit sechs Jahren erkrankte sie an Polio – ihr linkes Bein war dadurch zeitlebens wesentlich schwächer als das rechte - und mit 18 wurde sie Opfer eines schweren Bus-Unfalls, bei dem mehrere Menschen starben. Kahlo überlebte knapp, es blieben jedoch für den Rest ihres Lebens immense Schmerzen und Behinderung zurück. Kurz nach dem Unfall begann Kahlo zu malen.

1928 traf Frida Kahlo den mexikanischen Muralisten Diego Rivera (1886 – 1957) und heiratete ihn ein Jahr später. Es verband sie die kommunistische Gedankenwelt und der Hang zu der Kultur Mexikos. Rivera förderte zwar die künstlerischen Bestrebungen, war jedoch seiner Frau sehr untreu, die daraufhin zwischen Resignation und eigenen Affären - sowohl mit Männern als auch mit Frauen - hin und herpendelte. Am 13. Juli 1954 starb Frida Kahlo in Mexico City.

Die Themen der Bilder von Frida Kahlo sind zumeist autobiographisch, verbunden mit ihren lebenslangen physischen Schmerzen und den Qualen der durch Haßliebe geprägten Beziehung zu Rivera.


"Frida ", das Stück von Robert Xavier Rodriguez und Hillary Blecher, ist zwischen Oper und Musical angesiedelt. Die musikalische Offenheit - Einflüsse mexikanischer Musik sind nicht zu verleugnen - macht das Werk aber umso interessanter. Das Stück handelt vom Leben der Malerin Frida Kahlo – von ihrer Kindheit während der mexikanischen Revolution, von ihrem tragischen Unfall, der sie zum Krüppel machte, von ihrer großen Liebe Diego Rivera bis hin zu ihrem erlösenden Tod. Die "Liebe zum Spektakel" treibt die Geschichte dieser außergewöhnlichen Frau, ihrer radikalen Kunst, ihrer bizarren Affären, ihren Schmerz voran.

Die Besetzung im Schauspielhaus Wien:
(März/April 2001)

Frida Kahlo: Helen Schneider -
Diego Rivera: Wolfgang Pampel
Der weiße Tod: Erich Schleyer -
& Ensemble

Regie: Hans Gratzer
Musikal. Ltg: Christoph Hagel
Kostüme: Barbara Naujok
Bilder, Objekte: Garance
Choreographie: Philipp Gehmacher
Orchester: Wiener Akademie

Frühlings Erwachen - Das Rockmusical (Spring Awakenging]
Nach dem gleichnamigen Drama von Frank Wedekind

Musik: Duncan Sheik
Buch und Liedtexte: Steven Sater
Deutsch von: Nina Schneider

Uraufführung: 19. Mai 2006 (New York, Atlantic Theatre Company)
Deutschsprachige Erstaufführung: 21. März 2009 (Wien, Ronacher)
Deutsche Erstaufführung: 12. November 2010 (Frankfurt, English Theatre Frankfurt)

FrühlingsErwachenMusicalIncMainzFlyer

„Frühlings Erwachen – Ein neues Musical“ – Neue Produktion der Musical Inc. steht kurz vor der Premiere
In wenigen Wochen startet das Broadway-Erfolgsmusical „Frühlings Erwachen“ auf dem Mainzer Uni-Campus – Öffentliche Probe am 26. April gibt Einblick in den Probenfortschritt.
Die Chorsätze sitzen schon, die Choreographien sind einstudiert und die letzten Szenen werden zusammengeführt – sechs Wochen vor Premiere der aktuellen Produktion der Mainzer Hochschulgruppe „Musical Inc.“ geht die Probenarbeit in die heiße Phase. Am Freitag, dem 01. Juni 2012 um 20 Uhr wird sich der erste Vorhang für „Frühlings Erwachen – Ein neues Musical“ im Theater im P1 auf dem Mainzer Uni-Campus heben. Insgesamt zehn Mal wird der Nachfolger der Erfolgsproduktionen „Pinkelstadt“, „Rent“ und „3 Musketiere“ dann über die Bühne gehen.
Einen Einblick in den Probenfortschritt bietet die Musical Inc. am 26. April 2012 bei einer öffentlichen Probe um 19.30 Uhr im Hörsaal P1 auf dem Campus der Universität Mainz, Jakob-Welder-Weg 18. Das Ensemble wird dann unter der Leitung von Regisseur Steffen Storck an einzelnen Szenen arbeiten und einen Teil des Stückes auch im Zusammenhang zeigen. Zu dieser Veranstaltung sind sowohl Vertreter/innen der Presse als auch interessierte Mainzerinnen und Mainzer herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

„Frühlings Erwachen“ ist ein Rockmusical basierend auf Frank Wedekinds 1891 geschriebenem Stück, das in seiner Beschreibung des Erwachsenwerdens nichts an Aktualität und Aussagekraft eingebüßt hat: Die Schüler Wendla Bergmann, Melchior Gabor und Moritz Stiefel erleben die aufregenden Turbulenzen des Erwachsen-Werdens. Doch mit ihrer generellen Neugier zu sexuellen Themen und ihren gezielten Fragen werden sie von den Erwachsenen allein gelassen: Die bürgerliche Moral schiebt immer noch den Storch vor. Derartig auf sich allein gestellt, geraten die Jugendlichen in ein verhängnisvolles Fahrwasser mit lebensgefährlichen Strudeln. Doch trotz aller Hindernisse und Ungerechtigkeiten gibt es Hoffnung auf eine bessere Welt.
Das „Theater im P1“ befindet sich auf dem Campus der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Jakob-Welder-Weg 18, 55128 Mainz. Die Aufführungen finden am 01., 02., 05., 06., 08., 10., 11., 12., 14., und 15.06.12. jeweils um 20 Uhr (Ausnahme 10.06.12: Beginn 18 Uhr) statt. Tickets können zum Preis von 13,- € / 9,- € (ermäßigt) online unter www.musicalinc.de oder bei den Vorverkaufsstellen Kulturcafé (Becherweg 5, Uni Mainz) oder Ticketbox (Kleine Langgasse 4, Mainz) erworben werden.
Die Musical Inc. (Musical Incomparable) wurde 1993 von engagierten, kulturbegeisterten Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gegründet und inszeniert seitdem als eingetragene Hochschulgruppe – seit 2008 auch als eingetragener Verein – mit Studierenden aller Fachbereiche Musicals als nichtkommerzielle Studienprojekte. Neben einer Plattform für Kreativität möchte sie ihren Mitgliedern die Möglichkeit bieten, soziale Kompetenz und organisatorisches Geschick zu trainieren sowie spannende Projekte gemeinsam zu erarbeiten. Kooperation und Integration stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten.

Weitere Informationen und Tickets ab sofort unter:
www.musicalinc.de.

Zur Inszenierung des Deutschen Theater München und der Bayerischen Theaterakademie August Everding:

Premiere:
26. Juni 11 (im Prinzregententheater)
(bis 17. Juli 2011)

Musikalische Leitung: Philip Tillitson.

www.deutsches-theater.de

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere:
12. November 10 (Deutsche Erstaufführung)
Spielzeit bis: 13. Februar 11

Director: Ryan McBryde
Musical Director: Thomas Lorey
Choreographer: Drew McOnie
Set Designer: Diego Pitarch
Lighting Designer: David Howe
Sound Designer: Stephan Weber
Costume Designer: Constanze Walldorf
Choreographer Assistant: Ebony Molina
Costume Assistant: Melanie Wu
Stage Manager, London: Ciara Fanning
Casting Director: Amy Rycroft

Cast (in order of speaking):

Wendla Devon: Elise Johnson
Adult Female: Jane Stanton
Martha: Tanya Shields
Ilse/Thea: Natalie Garner
Anna: Lizzi Franklin
Adult Male: Matthew Carter
Otto: Matt McGoldrick
Georg: Antony Irwin
Hänschen: Daniel Ellison
Ernst: Gareth Mitchell
Moritz: Greg Fossard
Melchior: Craig Mather

Band:
Violin:
Semadar Schidlowsky / Benedikt Bach
Cello: Heidrun Eberhard / Attila Hündöl
Electric and Acoustic Guitar: Kai Picker
Electric Bass: Stefan Kreuscher
Drums / Percussion: Thomas Elsner
Keyboards / Piano: Thomas Lorey

Besprechung auf kulturfreak.de

Spring Awakening
English Theatre Frankfurt
Cast
Foto: Anja Kühne

Frühlings Erwachen in Frankfurt
Das English Theatre präsentiert das neue Musical Spring Awakening
Einen großen Coup kann das englischsprachige Theater mit dem vielfach ausgezeichneten und in Deutschland bislang noch nie gezeigten Stück „Spring Awakening“ landen, der Musicalversion von Frank Wedekinds Skandalstück „Frühlings Erwachen“.
Das neue und weltweit erfolgreich Musical „Spring Awakening“ zeigt, wie spannend Literaturklassiker heute auf die Bühne gebracht werden können und wie sehr Wedekinds Stück „Frühlings Erwachen“ aus dem Jahr 1891 heute aus den Herzen vieler Menschen, besonders Jugendlicher, spricht. Auch musikalisch verheißen die Mischung aus Rock-, Pop- und Folksongs sowie die poetischen Liedtexte ein außergewöhnliches Theatererlebnis.
Nach der New Yorker Uraufführung im Jahr 2006 regnete es Theaterpreise: “Spring Awakening” von Duncan Sheik und Steven Sater gewann sogleich acht Tony Awards - unter anderem in der Kategorie „Bestes Musical“. Im März 2010 wurde „Spring Awakening“ auch mit dem wichtigsten britischen Theaterpreis, insgesamt mit vier Olivier Awards ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt das Musical unzählige andere Preise.
Wegen des letzten sehr erfolgreichen Musicals „The Full Monty“ (ebenfalls eine Deutschlandpremiere in der Spielzeit 2009/2010) inszeniert nun das selbe Creative Team das junge, aufwühlende Rock-Musical „Spring Awakening“.
Gegen die Spielregeln der Elterngeneration tritt die Jugend mit herausfordernd frechen Rock-Songs an, die der Enttäuschung über Heuchelei und Bigotterie ebenso Ausdruck geben, wie einer vitalen Lust, natürlich und frei zu leben. Obwohl die Geschichte vor über hundert Jahren spielt, sind die Konflikte heute noch aktuell und berührend: Die Jugendlichen Wendla, Melchior und Moritz scheitern mit ihrer Liebe an dem verknöcherten Moralkodex der Gesellschaft. Ihre Eltern haben die Kinder nicht aufgeklärt und überlassen sie hilflos dem Überschwang der ersten sexuellen Erlebnisse. Das rigide Schulsystem, die Zucht prüder und vollkommen unfähiger Pädagogen lassen die Heranwachsenden allein mit ihren Ängsten und Zweifeln.
1891 erschien „Frühlings Erwachen, Eine Kindertragödie“ von Frank Wedekind, der sich weder um Aufführbarkeit noch um Publikumserfolg kümmerte. Als das Stück 15 Jahre später von Max Reinhardt in den Berliner Kammerspielen uraufgeführt wurde, machte es als „Skandalstück“ Furore und schockierte mit seinem brisanten Inhalt die Öffentlichkeit. Bis 1969 folgten 211 verschiedene Inszenierungen von “Frühlings Erwachen”.
2006 erlebte das Musical „Spring Awakening“ seine Uraufführung bei der Atlantic Theatre Company New York. Ein halbes Jahr später eroberte es den Broadway. Die internationale Presse bezeichnete „Spring Awakening“ als das beste und aufregendste Rock-Musical seit Jahren. [© English Theatre Frankfurt]

Aber nicht nur mit dem Stück, der Musicaladaption von Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“, kann das Theater einen Coup landen, sondern auch mit der Kooperation mit den Fliegenden Bauten in Hamburg. „Spring Awakening“ wird ab dem 11. März 2011 sechs Wochen lang in der Hansestadt gezeigt.
www.english-theatre.de

Vom 11. März – 24. April 11 wurde die Produktion in Hamburg (Fliegende Bauten) gespielt:
www.fliegende-bauten.de.

The Full Monty (“Ganz oder gar nicht”)

Buch: Terrence MacNally
Songtexte: David Yazbek
Musik: David Yazbek

Uraufführung: 1. Juni 2000 (San Diego, USA; Old Globe Theatre)
Broadway-Premiere: 26. Oktober 2000 (New York, Eugen O'Neill Theatre)
London Premiere: 12. März 2002 (Prince of Wales Theatre)
Deutschlandpremiere: 6. November 2009 (Frankfurt/Main, English Theatre Frankfurt)
Deutsche Fassung: Iris Schumacher und Frank Thannhäuser

Die Idee liegt in der Luft: Um schnelles Geld zu verdienen beschließen sechs arbeitslose Stahlarbeiter aus Buffalo, in einer eigenen Show als männliche Stripper aufzutreten. Mit der Hilfe eines ehemaligen Tänzers beginnen sie mit der aufregenden Vorbereitung zu einem Event der besonderen Art.

Im Musical „The Full Monty“ steht weniger die gelungene Vorführung, die in einem mitreißenden Finale gipfelt, im Vordergrund, als vielmehr der Weg dorthin. Männer sind es nicht gewohnt, sich derart auf einer Bühne zu präsentieren, und viele Vorurteile, Versagensängste, übertriebener Männlichkeitswahn und auch viele verunglückte Tanzschritte begleiten die Proben.

Mit zehn Tony-Award-Nominierungen war das Musical „The Full Monty“, das nach dem Film „Ganz oder gar nicht“ (257 Millionen Dollar Einspielergebnis, bei Produktionskosten von 3,5 Millionen; Oscar für die beste Musik und Nominierungen als bester Film sowie für Regie Drehbuch) entstand, in Amerika der Überraschungserfolg des Jahres 2000. In Songs wie „You Walk With Me“ und „Breeze Off The River“ nehmen sich die männlichen Stripper ernst und stellen sich zugleich in Frage. [© Musik & Bühne, Wiesbaden]

Zur Inszenierung des Theater Dortmund:

Premiere:
22. Oktober 11

Musikalische Leitung:   Jürgen Grimm
Inszenierung:  Gil Mehmert
Bühne, Kostüme:  Heike Meixner
Choreographie:  Kati Farkas
Dramaturgie:  Georg Holzer

Besetzung:

Jerry Lukowski:
David Jakobs
Dave Bukatinsky: Patrick Stanke
Georgie Bukatinsky, Tanzlehrerin:  Sabine Ruflair
Vicky Nichols, Janie Lish: Melanie Wiegmann
Malcolm MacGregor: Tim Ludwig
Buddy Keno-Walsh, Ethan Girard, Vortänzer, Marty: Markus Schneider
Nathan Lukowski, Susan: Tina Haas
Harald Nichols, Carl: Dirk Weiler
Noah "Horse" T. Simmons, Paul: Frank Odjidja
Pam Lukowski: Julia Klotz
Jeanette Burmeister, Dolores: Johanna Schoppa
Estelle Genovese: Verena Mackenberg
Ralph, Tony, Gladiator, Teddy, Inkasso, Priester u.a.: Daniel Berger
Kollege, Inkasso: Erik Petersen  

www.theaterdo.de

Zur Inszenierung der Oper Chemnitz:

Premiere:
9. April 2011

Musikalische Leitung: Michael Fuchs
Inszenierung:
Matthias Winter
Choreografie: Mirko Mahr
Bühne:
Walter Schütze
Kostüme:
Anna Strauss

Besetzung:

Jerry Lukowski:
Kai Hüsgen
Nathan Lukowski: Louis Baumgärtel / Simon Rottluff
Pam Lukowski: Susanne Thielemann
Teddy Slaughter: Thomas Mäthger
Dave Bukatinsky: Peter Heber
Georgie Bukatinsky:
Muriel Wenger
Harold Nichols: Wieland Müller
Vicky Nichols: Kerstin Randall
Malcolm MacGregor: Edward Randall
Molly MacGregor: Ute Geidel
Ethan Girard: Andreas Kindschuh
Noah "Horse" T. Simmons: Darren Perkins
Jeanette Burmeister: Sylvia Schramm-Heilfort
Buddy "Keno" Walsh: Mirko Mahr / Jeronimo Romero Gonzalez
Reg Willoughby / Tony Giordano / Priester: Roland Glass
Estelle Genovese: Claudia Müller
Susan: Sophie Becker / Tina Schneidereit


Nach „Fame“, „Les Misérables“, „FMA – Falco Meets Amadeus“ und „Evita“ gelang es der Oper Chemnitz erneut, ein internationales Erfolgsmusical nach Chemnitz zu holen. „The Full Monty“ (oder wie es im deutschen Titel heißt: „Ganz oder gar nicht“) nach der gleichnamigen britischen Filmkomödie, die wiederum die gleiche Geschichte zum Inhalt hat wie das auch in Chemnitz (nicht nur von der Damenwelt) gestürmte und bejubelte Schauspiel „Ladies Night“.

Die Regie wird
Matthias Winter übernehmen, der bereits mit den Musicalinszenierungen „Der kleine Horrorladen“, „FMA – Falco Meets Amadeus“, „West Side Story“ und „Evita“ sein Gespür für dieses Genre unter Beweis gestellt hat.
Für den musikalischen Rahmen sorgt in bewährter Weise die Michael-Fuchs-Band, die in Chemnitz bereits bei der „Rocky Horror Show“, bei „Fame“ und „Jesus Christ Superstar“ zu Gast war. Altersempfehlung: ab 16 Jahren. [© Theater Chemnitz]

www.theater-chemnitz.de

Zur Inszenierung des Musicalsommers Amstetten:

Premiere:
21. Juli 10

Regie & Choreographie: Kim Duddy
Musikalische Leitung: Martin Gellner, Werner Stranka / Beat 4 Feet
Deutsche Übersetzung: Ruth Deny (Dialoge), Johannes Glück (Liedtexte)
Bühne: Diego Pitarch / Hans Kudlich
Kostüme: Robert Schwaighofer
Lichtdesign: Michael Grundner
Ton Design: Andreas Frei
Make up & Frisuren: Urs Preinfalk, Alexandra Brauchl-Steininger
Musikal. Einstudierung: Martin Gellner, Belush Korenyi
German Coach: Roman Kummer
Ass. Musikal. Leitung & Korrepetion: Belush Korenyi
Regieass., Dance Captain & Abendspielleitung: Eleonora Talamini
Stage Manager & Inspizient: Thomas Hurter
Casting: Sabine Hellepart
Intendanz: Ing. Johann Kropfreiter

Besetzung:

Jerry Lukowski:
Otto Jaus
Pam Lukowski: Anita Holm
Dave Bukatinsky: Frank Winkels
Georgie B Bukatinsky: Carin Filipcic
Harold Nichols: Claus Dam
Vicki Nichols: Jacqueline Braun
Susan Hershey: Jacqueline Braun
Malcom MacGrgor: Rory Six
Noah „Hengst" T. Simmons: Eddie Jordan
Ethan Girard: Julian Looman
Nathan Lukowski: Moritz T. Klock
Buddy "Keno" Walsh: Thomas Puskailer
Polizist, Tanzlehrer: Thomas Puskailer
Teddy Slaughter: Martin Pasching
Reg Willoughby: Martin Pasching
Tony Giordano: Martin Pasching
Priester, Pfänder: Martin Pasching
Jeanette Burmeister: Betty Vermeulen
Molly MacGregor: Betty Vermeulen
Dolores: Betty Vermeulen
Estelle Genovese: Abbie Guilding
Joanie Lish: Teri Huprich
Marty, Pfänder: Christian Aichinger
Gary Bonasorte: Clemens Sturm

www.musicalsommeramstetten.at

Zur Produktion des English Theatre Frankfurt:

Premiere:
6. November 2009 (Deutschlandpremiere)
Spielzeit bis: 14. Februar 2010

Director: Ryan McBryde
Set-Designer: Diego Pitarch
Light-Designer: David Howe
Musical Director London, Choreografie: Robert Chalmers
Musical Director Frankfurt: Thomas Lorey
Costume Designer: Constanze Walldorf

Besetzung:
Jerry:
Mark Powell
Dave: Tom Gilling
Malcolm: Kristopher Milnes
Ethan: Oliver Brenin
Noah (Horse): Ade Sapara
Harold: Matthew Hendrickson
Nathan: Scott Howlett
Ensemble, including Teddy, Minister, Reg, others: Andrew Pepper
Buddy Walsh, Repro Man, police Sargeant: Davis Brooks
Pam: Rebecca Reany
Georgie: Lucy Garrioch
Vicki: Julia J. Nagle
Estelle: Emma Kelly
Jeanette/Molly: Valda Aviks

Besprechung auf kulturfreak.de

FullMonty6ET_FFM_Foto by Anja Kühn
The Full Monty
English Theatre Frankfurt
dress rehearsal
Foto: Anja Kühn

Das English Theatre Frankfurt zeigt erstmals in Deutschland das Musical „The Full Monty“ (deutsch: Ganz oder gar nicht), eine US-amerikanische Adaption der britischen Filmkomödie. Seit dem 6. November ist das Musical in der Regie von Ryan McBryde, der bereits in der vergangen Spielzeit sehr erfolgreich das Musical „Hair“ inszenierte (Auslastung 94%), zu sehen.

Die Musicalversion von „The Full Monty“ lief am Broadway mit 770 Vorstellungen zwei Jahre lang sehr erfolgreich. Die Weltpremiere feierte die amerikanische Adaption der Filmstory, die anstatt in Manchester – wie im Film – in Buffalo spielt, am 26. Oktober 2000 am „Eugene O´Neill Theatre“ am Broadway. 

Sechs arbeitslose Stahlarbeiter beschließen ihre finanzielle Misere zu bekämpfen, indem sie aufs Ganze gehen: im Gegensatz zu den legendären Chippendales, deren Striptease-Show in der lokalen Dorfkneipe bei den Damen einschlug wie eine Bombe, wollen Jerry und seine Jungs alles zeigen! Doch das erfordert viel Mut, denn keiner der sechs hat einen muskelgestählten Adoniskörper. Auf dem Weg zur nackten Wahrheit passieren ihnen viele Unwägbarkeiten, die sie mit Humor und Überzeugungskunst und Mut meistern müssen ...

Der Regisseur Ryan McBryde legt einen besonderen Fokus in seiner Inszenierung auf den Umgang der Männer mit ihrer Arbeitslosigkeit. Das Musical ist keine oberflächliche Unterhaltungsshow, sondern entlarvt auch gesellschaftliche und persönliche Probleme: Jerry droht das Besuchsrecht seines Sohnes Nathans zu verlieren, weil er in seiner finanziellen Not dessen Unterhalt nicht mehr aufbringen kann. Dave hat ein Problem, seinen eigenen Körper zu akzeptieren, fühlt sich zu dick und schämt sich sogar vor der eigenen Frau. Harold verheimlicht vor seiner Frau seine Arbeitslosigkeit, indem er monatelang jeden Tag vorgibt, arbeiten zu gehen. Und natürlich gibt es noch mehr Probleme zu lösen, bevor die sechs Männer alle Hüllen fallenlassen.

Ryan McBryde, der am English Theatre Frankfurt sein Können als Regisseur bereits in den Inszenierungen „
Deathtrap“, „Hair“ und „Hysteria“ bewiesen hat, kehrt nun zurück mit einem neuen Ensemble und Creative Team. Erstmals in Frankfurt entwirft Diego Pitarch für „The Full Monty“ das Bühnenbild. Seine Kreationen waren bislang weltweit zu sehen, Diego arbeitete u.a. in Großbritannien, Irland, Jamaika und anderen Ländern.

Mit Drew McOnie konnte ein derzeit in London sehr gefragter Choreograf gewonnen werden. Und der Musical Director in London, Robert Chalmes, hat schon für viele große Musicals, wie bspw. Mamma Mia, Grease und Cabaret, die musikalische Leitung übernommen. [© English theatre Frankfurt]

www.english-theatre.org

Zur Produktion im New Yorker Eugen O'Neill Theatre:

Premiere:
26. Oktober 2000

Regie: Jack O'Brien.
Choreographie: Jerry Mitchell.
Bühnenbild: John Arnone
Kostüme: Robert Morgan
Licht: Howell Brinkley.
Ton: Tom Clark.

Produzenten: Lindsay Law und Tom Hall für Fox Searchlight Pictures/Old Globe Theatre

Cast: John Ellison Conlee; Nicholas Cutro; Jason Danieley, Lisa Datz, Andre De Shields, Kathleen Freeman, Romaine Fruge, Golden, Denis Jones, Marcus Neville, Angelo Fraboni, Emily Skinner, Patrick Wilson, Jay Douglas, Liz McConahay, Sue Anne Morrow, Jason Opsahl, Patti Perkins, Jimmy Smagula, C.E. Smith, and Todd Weeks

Songs:

Act 1
Scrap
(Jerry Lukowski, Dave Bukatinsky, Malcolm MacGregor, Ethan Girard, Reg Willoughby und The Men)
It's a Woman's World (Georgie Bukatinsky, Susan Hershey, Joanie Lish und Estelle Genovese)
Man (Jerry Lukowski und Dave Bukatinsky)
Big-Ass Rock (Jerry Lukowski, Dave Bukatinsky und Malcolm MacGregor)
Life With Harold (Vicki Nichols)
Big Black Man (Noah "Horse" T. Simmons und The Guys)
You Rule My World (Dave Bukatinsky und Harold Nichols)
Michael Jordan's Ball (The Guys)

Act 2  
Jeanette's Showbiz Number (Jeanette Burmeister und The Guys)
Breeze Off the River (Jerry Lukowski)
The Goods (The Guys und The Women)
You Walk with Me (Malcolm MacGregor und Ethan Girard)
You Rule My World (Reprise) (Georgie Bukatinsky und Vicki Nichols)
Let it Go (The Guys und The Company)

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