Musical, Stückeinfo: F
 

Five Guys Named Moe

Musik:
Louis Jordan und weitere Komponisten
Buch:
Clarke Peters
Song-Texte:
Louis Jordan und weitere Texter

Uraufführung: 12. Oktober 1990 (Stratford Est/London, Theatre Royal)
West-End-Premiere: 14. Dezember 1990 (Lyric Theatre)
US-Erstaufführung: 8. April 1992 (New York, Eugene O’Neill Theatre; Broadway-Fassung)


Das Musical „Five Guys Named Moe“ wurde zunächst fünf Wochen lang 1990 in der englischen Theaterprovinz gespielt. Nach mehr als 1000 Aufführungen in London wurde die sängerische und tänzerische Hommage an die Schlager der 50-er Jahre schließlich auch am Broadway ein Knüller.  
Nomax sitzt in den 50-er Jahren verzweifelt vor dem Rundfunkgerät. Seine Frau hat ihn verlassen, und einen Job hat er auch nicht mehr. Da springen fünf Männer aus dem explodierenden Radio und geben ihm durch Gesang und Tanz neuen Lebensmut. Das mit nur wenigen szenischen Mitteln, einer kleinen Band und sechs Darstellern einfach zu realisierende Musical zieht im Finale sogar die Zuschauer in den überschäumenden Frohsinn hinein.

In die Handlung sind mehr als 50 Songs verwoben, die zum größten Teil von Louis Jordan stammen, der in den Fünfzigerjahren unzählige Top-Ten-Hits schrieb, darunter „Early In The Morning“, „Let The Good Times Roll“ und „Look Out“. Musik & Bühne]

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere:
9. November 07
Spielzeit bis: 2. Februar 08

Regie/Choreographie:
Omar F. Okai
Director / Choreographer: Omar F. Okai
Musical Director, London: Neil McArthur
Musical Director, Frankfurt: Thomas Lorey
Set Designers: Kate Bannister & Karl Swinyard
Costume Designers: Fernando Paternesi & Elena Mazzi
Lighting Designer: Mike Robertson
Sound Designer: Heinz Hess
Assistant Director: Alix Ross
Assistant Costume Design: Herbert Ehrhardt
Assistant Lighting Design: Howard Hudson
Dance Captain / Resident Director: Leon Maurice-Jones
Photographer, London: Robert Taylor

Besetzung:

Big Moe:
OJ Lynch
Eat-Moe: Taofique Folarin
Four-Eyed Moe: Christopher JA Murell
Little Moe: Darren Charles
No-Moe: Leon Maurice-Jones

Orchestra
Musical Director/Piano & Keyboards: Thomas Lorey
Trumpet: Martin Krämer
Clarinet/Saxophone: Heinz Lyko
Trombone: Andreas Weil
Double Bass: Stefan Kreuscher
Drums/Percussion: Thomas Elsner

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Five Guys Named Moe
English Theatre Frankfurt
9. Nov. 07 - 20. Januar 08
Foto: English Theatre Frankfurt, Robert Taylor

MUSICAL
Seine Frau hat ihn verlassen, er ist pleite, und es ist fast fünf Uhr morgens. Aber machen Sie sich keine Sorgen um unseren Helden Nomax. Denn aus seinem 30er- Jahre-Radio springen fünf Jungs namens Moe, die ihm gut zureden, ihn trösten und mit Hilfe der Hits von Louis Jordan aufheitern.
Das Publikum
liebt dieses Musical. Five Guys Named Moe ist nicht nur eine Show - es ist eine Party, eine mitreißende Theatererfahrung, die durch originelle Beteiligung des Publikums garantiert, dass die Zuschauer von ihren Sitzen aufspringen und mitfeiern.
Das
Musical Five Guys Named Moe wurde 1990 zunächst in London aufgeführt. Danach wurde die sängerische und tänzerische Hommage an die Hits von Louis Jordan schließlich auch am Broadway in New York ein Knüller.
„A smash hit!"
New York Times „Song & Dance Dynamite" The Daily Mail


Louis Jordan
Louis Jordan (*8. Juli 1908 in Brinkley, Arkansas; t 4. Februar 1975 in Los Angeles) war ein afroamerikanischer Jazz- und Rhythm and Blues-Musiker. Er wird auch der Vater des Rhythm and Blues genannt. Im Alter von sieben Jahren begann er Saxophon zu spielen und hatte acht Jahre später seinen ersten professionellen Auftritt mit Ruby Williams. Nach wechselnden Engagements unter anderem bei Chick Webb gründete Jordan 1938 seine Band „The Tympany Five". Das Ende des 2. Weltkrieges läutete den Niedergang der großen Big Bands und des Swing ein. Das Publikum hatte nach den Entbehrungen und Schrecken des Krieges einen unstillbaren Hunger nach leichter Unterhaltung. Für den Vollblut-Entertainer Louis Jordan war dies der Start einer großen Karriere. Schon während seiner Zeit bei Chick Webb musste er als Announcer (er hatte die Titel anzusagen) für den als Showmann wenig geeigneten Bandleader
- Chick Webb war kleinwüchsig und durch einen Buckel behindert - einspringen. Diese frühe Schule sollte sich jetzt mit den Tympany Five auszahlen.

Louis Jordans erfolgreichste Zeit waren die Jahre zwischen 1942 und 1950. In diesen acht Jahren erreichte er achtzehn Mal Platz l der R&B-Charts. Insgesamt konnten sich seine Titel in diesen Jahren sage und schreibe 113 Wochen auf dem Thron des R&B halten. Hits wie Caledonia, Let the good times roll oder Choo Cho Ch'Boogie sind heute Evergreens des traditionellen R&B und zählen zu absoluten Standards in der Blues- und Rock-Musik.
Untrennbar mit dem Song Caledonia verbunden ist der Name von Louis Jordans dritter Ehefrau, Fleecie Moore, die er 1942 heiratete und die auch diesen Song schrieb und komponierte. In der Anekdote heißt es: In dem Song besingt Jordan seine Liebe zu einem Mädchen mit Namen Caledonia. Seine Eltern, die gegen diese Liebe sind, versuchen Caledonia in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken. Den gesprochenen Mittelteil des Songs scheint Louis Jordan ausgiebig für seine textlichen Improvisationen genutzt zu haben. In unterschiedlichen humoristischen Variationen erzählt er dem Publikum, warum Caledonia nach Ansicht seiner Eltern ein schlechtes Mädchen sei. Sie habe es auf sein Geld abgesehen, esse am Tag 24 Donuts, 4 Pfund Hamburger und trinke alleine eine Kiste Budweiser. Einige dieser Textimprovisationen scheint seine Frau allerdings auf ihre Person bezogen zu haben, was dazu führte, dass Fleecie Moore ihrem Ehemann ein Messer in den Rücken gerammt haben soll. Trotz dieses unangenehmen Zwischenfalls verlor Jordan nie die Liebe zum anderen Geschlecht. Er heiratete insgesamt fünf Mal.
Am 4. Februar 1975 starb Louis Jordan an den Folgen eines Herzinfarktes in Los Angeles. Er liegt in St. Louis, Missouri begraben. 1983 wurde er in die Hall of Farne des Blues aufgenommen.

Clarke Peters
Clarke Peters ist Schauspieler, S
änger, Schriftsteller und Regisseur zugleich. Er wurde am 7. April 1952 in New York geboren, lebt und arbeitet jedoch seit vielen Jahren in London. In den letzten Jahren verkörperte er mehrmals die Figur des dubiosen Rechtsanwalts Billy Flynn in Inszenierungen des Musicals Chicago. Am Broadway trat Clarke Peters zuletzt in der Rolle des Joe Mott in The Iceman Cometh auf, für die er den Theatre World Award verliehen bekam.
Eine große Fangemeinde begeisterte Clarke Peters als Detektiv Lester Freamon in
der Fernsehserie The Wire. Zudem hat er in bekannten Kinofilmen wie Notting H/7/, Outlands, Mona Lisa und Death Train mitgewirkt.
1992 wurde Peters mit dem Musical FIVE GUYS NAMED MOE für den Tony Award nominiert. Über die Arbeiten an dem Musical sagt Peters: "/f combines everything l love into one wonderful package - song, dance, comedy, Improvisation, stage acting".

Omar F. Okai 1_m

Omar F. Okai

Omar F. Okai – Director and Choreographer
Omar is the Co-Founder and Artistic Director of the award-winning Okai Collier Company.
His theatre directing/choreographic credits include: Cinderella (Choreographer, Theatre Royal Stratford East); Postcards from God: The Sister Wendy Musical (Dir, Jermyn Street West End Studio Theatre); The Snow Queen (Choreographer, Theatre Royal Stratford East); Three Sisters (Movement Direction, Birmingham Rep); Preacherosity (Dir, JST); Sweet Charity (Dir, Stratford Circus, re-staging Bob Fosse’s original staging/choreography); Rent (Musical Staging, Frankfurt); Purlie (Dir, Bridewell, nominated for 4 What’s On Stage Theatregoers Choice Awards 2005); Cabaret (Choreographer, Frankfurt); Ruthless! (Dir, Stratford Circus, winner of 5 Musical Stages awards 2002, including Best Director); How To Succeed In Business Without Really Trying (Dir, Rudolph Steiner); High Heel Parrotfish! (Choreographer, Theatre Royal Stratford East); Honk! (Dir, Rudolph Steiner); Honk! (Choreographer - National Tour); Hoodies; A…My Name Is Alice; Elegies (Bridewell/Three Mills); Spooky Noises (also book & lyrics); Countess & Cabbages (also book & lyrics); A Time To Speak; Doing Something Right; Viva O Carnaval (also book, song and lyrics); Everyone’s Opera; La Vie En Rose; Love Loss Life & Laughter; Child Of The Jago (Purcell Room); Carmen (Movement Director, Lindbury Studio at The Royal Opera House); Five Guys Named Moe (Dir, William Ellis); Burleigh Grimes (Bridewell, Movement Director) & for the Royal National Theatre assistant Choreographer for the Olivier Award-winning Honk! and The Villain’s Opera.

Theatre producing credits include: The Dorchester (JST); My Matisse (JST); The Crusaid Requiem (St. Martin in the Fields) and Passion (Bridewell). Film directing credits include: The 411 – The Bottom Line On Amhurst Road. West End performing credits: Five Guys Named Moe (Lyric - original cast), Sweet Charity (Victoria Palace), King and My One And Only (Piccadilly). Other performing credits include: Golden Boy (Greenwich), Elegies (King’s Head, Drill Hall), Ain’t Misbehavin’ (Perth) and Tourette’s Diva (Battersea Arts Centre) and Candide at The Royal National Theatre.

Omar is the Director of Urban Theatre and has worked on youth and social investment projects with Royal Opera House Education and The Camden Roundhouse.

Omar also stages fashion and cat walk shows for Clynol, Schwarzkopf and Guilty Kilts.

In 2008 he will direct and choreograph Postcards From God: The Sister Wendy Musical at Hackney Empire Studio Theatre, London and choreograph Muscle, a new musical theatre piece.

For further information visit:
www.okaicollier.co.uk

Über das Theater
Das
English Theatre wurde 1979 in Frankfurt am Main gegründet und avancierte zum größten englischsprachigen Theater auf dem europäischen Festland. Seit dem Jahr 2003 befindet es sich im Untergeschoss des Gallileo-Turms der Dresdner Bank im Herzen der Stadt. Mit seiner state-of-the-art Einrichtung gehört das English Theatre zu den modernsten Theaterbauten Deutschlands.
Das Theater spielt eine bedeutende Rolle im Kulturleben der Stadt Frankfurt, der Stadt mit der größten internationalen Gemeinde Deutschlands. Aufgrund des hohen Qualitätsanspruchs, der Internationalität-und der Funktion eines Meeting point's für alle Nationalitäten wurde das Theater zu einem wichtigen Standortfaktor für die Region Frankfurt-Rhein-Main. Die hessische Landesregierung erhob es nicht umsonst zum „Leuchtturm der gesamten Region".

Das English Theatre steht für Bildungs-
und Sprachkompetenz, und für kulturellen Austausch zwischen der deutschen und den englischsprachigen Kulturen. Neben der Sprachkompetenz hat das English Theatre auch den Bildungsauftrag übernommen, jungen Menschen die Welt des Theaters näher zu bringen. Das Ziel des Theaters ist es, sie zu Theater-Begeisterten zu machen. Mit seinem Drama-Club, einer Theater-Schule für Jugendliche, und mit eigens für sie produzierten Stücken lernt die junge Generation die Theater-Kultur kennen und lieben. Das English Theatre präsentiert abwechslungsreiche Theater-Produktionen für ein breites Publikum. Die Stücke bieten einen hohen Unterhaltungswert auf hohem Niveau. Pro Saison werden mindestens sechs Stücke produziert, Klassiker, Komödien, Thriller, zeitgenössische Stücke und ein Musical. Die Eigenproduktionen werden in London gecastet und produziert.
Der Theatersaal bietet 300 Sitzplätze mit der neuesten Bühnen-
und Konferenz-Technik. Die angeschlossene Bar James, die sich über zwei Ebenen erstreckt und mit behaglichen, modernen Möbeln ausgestattet ist, unterstreicht die besondere Atmosphäre des Hauses. [© Texte: English Theatre Frankfurt]

Tickets:
www.english-theatre.org

Liedliste der CD (Original Broadway Cast Recording):

1. Early In The Mornin'
2. Five Guys Named Moe
3. Beware, Bother, Beware
4. I Like 'Em Fat Like That
5. Messy Bessy
6. Pettin' And Pokin'
7. Life Is So Peculiar - Original Broadway Cast O
8. I Know What I've Got
9. Azure Te
10. Safe, Sane And Single
11. Push Ka Pi Shi Pie
12. Saturday Night Fish Fry
13. What's The Use Of Gettin' Sober (When You're Gonna Get Drunk Again)
14. If I Had Any Sense
15. Dad Gum Ya Hide Boy
16. The Cabaret: Five Guys Named Moe
17. The Cabaret: Let The Good Times Roll
18. The Cabaret: Reet, Petite And Gone
19. The Cabaret: Caldonia
20. The Cabaret: Ain't Nobody Here But Us Chickens
21. The Cabaret: Don't Let The Sun Catch You Crying
22. The Cabaret: Choo Choo Ch'Boogie
23. The Cabaret: Look Out
24. Medley: Hurry Home
25. Medley: Is You Is Or Is You Ain't Ma Baby?
26. Medley: Five Guys Named Moe
27. Medley: Band Play Out

Flashdance The Musical
nach dem gleichnamigen Paramount Pictures Film

Buch: Tom Hedley und Robert Cary
Musik: Robbie Roth
Lyrics: Robert Cary und Robbie Roth

Uraufführung: 16. März 2009 (Belfast, Grand Opera House)

Zur Produktion im Londoner Shaftesbury Theatre:

Premiere:
14. Oktober 10 (Previews ab 24. Septemebr 10)

Regie: Nikolai Foster
Choreographie: Arlene Phillips
Orchestrierung und Musikalsicher Leiter: Phil Edwards

Produzenten: Christopher Malcolm, David Ian, The Baruch Viertel Routh Frankel Group, und Transamerica

www.flashdancethemusical.com

Der fliegende Holländer - Das Musical

Musik, Buch & Liedtexte:
Philipp Polzin
Musik, Orchestrierung & Arrangement: Christian D. Dellacher
Koordination, Art-Work: Daniel Werner

Uraufführung: geplant für 2011


Die Handlung:

Akt 1
Atlantik 1854: Kapitän Daland kommt mit seiner Mannschaft in einen schweren Sturm. Unter ihnen ist auch David, ein Waisenkind, das Daland damals bei sich aufgenommen hat. Als sich der Sturm legt, geht das Schiff vor Anker und David soll Wache halten. Während er gegen den Schlaf kämpft, denkt er an Senta, die Tochter Dalands und seine heimliche Liebe. Schließlich erliegt er der Müdigkeit und schläft ein.
Da nähert sich ein weiteres Schiff. Es ist das Schiff des "Fliegenden Holländers", der durch einen Fluch dazu verbannt ist, sieben Jahre einsam auf See umherzuirren, bevor er für sieben Tage Land betreten darf. Von diesem Fluch kann ihn nur der Kuss einer Frau erlösen. Senta soll diese Auserwählte sein. Unter einem Vorwand betritt er als Gast das fremde Schiff und segelt gemeinsam mit Daland und den Matrosen nach England.
Unterdessen gehen die Bewohner in Dalands Heimatdorf ihrem Alltag nach. Unter ihnen ist auch Senta in Begleitung ihrer Freundin Martha. So gut sich die beiden jungen Frauen auch verstehen, sind ihre Ansichten in Bezug auf Männer doch ganz unterschiedlich. Während Martha die Reize ihres Körpers betont einsetzt und gerne mit Männern spielt, träumt Senta von der einzig wahren Liebe und lehnt sogar die Annährungsversuche des „Schönlings“ Thomas ab , denn auch sie schwärmt heimlich für David. Sie werden in ihrem Gespräch unterbrochen von der Nachricht über die nahende Ankunft von Dalands Schiff und machen sich auf, ein Fest für die heimkehrenden Seefahrer vorzubereiten.
Am Abend: Die Feierlichkeiten sind im vollen Gange und während sich David noch um einen angetrunkenen Matrosen kümmern muss, zieht sich Senta in eine einsame Bucht zurück. David folgt ihr. Es ist das erste Mal seit mehreren Monaten, dass sie alleine sind. Schließlich gestehen sich beide ihre Liebe. Beide bemerken nicht, dass ihnen der Holländer unbemerkt gefolgt ist und sie beobachtet. Während das junge Paar glücklich den Strand hinab geht, tritt er hervor und bestärkt vor dem Publikum seinen Willen, durch Senta endlich Erlösung zu finden.

Akt 2
Sechs Tage später. Senta wird der Gast ihres Vaters zusehends unheimlicher, doch ihre Bedenken werden von David zerstreut. Was sie ihm jedoch vorenthält, ist, dass sie eine seltsame, für sie unerklärliche Verbindung zwischen ihr und dem Holländer verspürt.
Plötzlich erhält Daland, ihr Vater, den königlichen Befehl, mit seiner Mannschaft unverzüglich in See zu stechen, um die Küste Englands vor einem möglichen Angriff zu beschützen. Das junge Paar wird getrennt.
Voller Angst und Sorge um Daland und ihren Geliebten betet Senta in einer Kirche für ihre sichere Rückkehr.
Der Holländer, der die gesamte Abreise Dalands und Davids inszeniert hatte, versucht seine Chance zu nutzen. Er tritt zu ihr und beschwört sie, ihn durch den Kuss zu erlösen, doch kurz bevor Senta ihm erliegt, besinnt sie sich und reißt sich von ihm los. Wütend entschwindet der Holländer mit Senta auf das Meer.
Daland und David kommen aufgrund des falschen Befehls schnell wieder zurück und erfahren bei ihrer Ankunft von der Entführung Sentas. David ist verzweifelt, weiß er doch nicht, wie er Senta finden soll. Doch da meldet sich Marc, ein Matrose Dalands zu Wort. Er war einst ein Gefangener des Holländers und konnte als einziger aus seiner Gewalt entkommen. Damals zeichnete er eine Karte mit dem Weg zu seinem Unterschlupf. Da es niemand wagt, Daland und David zu begleiten, machen sie sich schließlich zu zweit auf, Senta zu befreien.
Im Versteck des Holländers: Während Senta besinnungslos in dem Gemach des Holländers liegt, beklagt dieser all sein Leid. Als Senta erwacht, versucht er erneut sie zu beschwören.
Da nähern sich David und Daland...

„Der fliegende Holländer“ sucht Ensemble-Darsteller ~ Audition-Start im Juni 2010
Die Legende des fliegenden Holländers – bekannt durch die berühmte Oper Richard Wagners aus dem Jahre 1843, wird im kommenden Jahr als Musical auf die Bühne zurückkehren.
Die Vorbereitungen dazu sind bereits in vollem Gange und das Kreativteam der DfH Musical GbR sucht nun gemeinsam mit LSKS Events Ensemble-Darsteller für die im kommenden Jahr startende Produktion.
Ab sofort können sich talentierte Sänger(innen) oder Schauspieler(innen) (ab 16 Jahre) für die Produktion bewerben.
Die erste Audition findet am 26.06.2010 um 10.00 Uhr in der StageFit Musikschule, Godesberger Str. 51, 53175 Bonn, statt. Weitere Audition-Termine werden in Kürze bekannt gegeben.
Interessierte können sich ab sofort online unter www.lsks-events.com oder auf dem Postweg über das beigefügte Audition-Formular bewerben. WICHTIG: Eine Teilnahme am Audition ist nur nach erfolgreicher Anmeldung möglich. 


Die Rollen
Der fliegende Holländer (Bariton, Bühnenalter: 30-35),
"Der Schrecken der Meere", beherrscht und selbstkontrolliert, aber durchaus reizbar mit wildem und brutalem Resultat. Schlank und groß gewachsen. Attraktive Erscheinung mit Charakter und hervorragender klassischer Stimme.

Senta (Sopran, Bühnenalter: 18-20),
die Tochter Dalands, intelligent, natürlich und vital. Schön und attraktiv. Jungendlich unschuldige Züge mit sehr gut ausgebildetem Belt.

David (Rock-Tenor, Bühnenalter: 20-25),
Waisenkind und Matrose bei Daland, leicht naiv und abenteuerlustig. Mittlere Statur, schlank, nicht zu kräftig. Attraktiv und mit fantastischer Rock-/Pop-Stimme.

Kapitän Daland (Bass/tiefer Bariton, Bühnenalter: 50-60),
erfahrener Seemann. Liebenswürdiger Sympathieträger, etwas kräftiger aber edle Erscheinung mit klassischer dunkel gefärbter Stimme.

Martha (Mezzo-Sopran, Bühnenalter: 18-25),
Sentas Freundin mit eher einfacherem Gemüt, klischeehaftes "Mädchen vom Lande". Schön und etwas kräftiger gebaut, vollbusig. Frischer jugendlicher Typ mit sehr gut ausgebildeter Rock-/Jazzstimme.

Marc ([Rock-] Bariton, Bühnenalter: 30-35),
als Kind Gefangener des Holländers, Schlüsselfigur. Natürliche große Erscheinung mit hervorragender Rockstimme.

Thomas (Tenor, Bühnenalter: 20-25),
"Dorfschnösel" der sich geschickt aus allen Gefahren heraushält und versucht bei den Frauen zu landen. Große und muskulöse Erscheinung.

Ensemblerollen in allen Altersstufen mit sehr guten Chorerfahrungen.


Das Kreativteam

Philipp Polzin
(Musik, Buch & Liedtexte)
ist gebürtiger Kölner und studierte zunächst Musikwissenschaft sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Seit 2007 studiert er an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf "Ton- und Bildtechnik" mit dem musikalischen Hauptfach Klavier. Er macht Musik seit seinem vierten Lebensjahr, war Big Band-Pianist, spielte und komponierte für diverse Rockbands. Außerdem steht er immer wieder als Darsteller für Theater- und Musical-Produktionen auf der Bühne.

Christian D. Dellacher (Musik, Orchestrierung & Arrangement)
Christian legt seinen musikalischen Fokus vor allem in die Komposition angewandter Musik sowie Neuer Musik.
Als Filmkomponist arbeitete er bereits an vielerlei Projekten namhafter Unternehmen und Sendungen, wie beispielsweise Titelmelodien für TV-Sendungen, österreichischen Tierfilmen und einigen mehr. Zudem ist er als Pianist im Theaterbereich tätig und weist eine langjährige Banderfahrung auf.

Daniel Werner (Koordination, Art-Work)
"Kleiner Mann mit großen Visionen", so schrieb es zumindest ein Schulkamerad in sein Yearbook - gemeint war damit die Vorliebe zur Musik. Daniel spielt Klavier und schreibt Texte, sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache. In „kölscher“ Mundart gab es zudem bereits Veröffentlichungen, wobei damit auch seine Herkunft erwähnt sei. Neben Arbeiten für den Weltjugendtag in Köln (2005) sammelte er Bühnen- und Studioerfahrungen mit einer Band aus Aachen (2005-2007). Mit bereits drei geschriebenen Musicals ist "Der fliegende Holländer" seine vierte Arbeit in diesem Genre. [© LSKS-Events]

www.lsks-events.com www.hollaendermusical.de

Frankenstein

Musical nach dem Roman von:
Mary W. Shelley
Buch und Songtexte: Reinhardt Friese
Musik: Udo Becker
Uraufführung: 8. Oktober 05 (Wilhelmshaven, Stadttheater)

Den Tod besiegen und neues Leben erschaffen! Für diesen Traum brennt der ehrgeizige junge Wissenschaftler Viktor Frankenstein. Doch er will nicht nur Krankheiten besiegen und das Leiden abschaffen. Er will mehr, viel mehr. Er will „Menschen erschaffen, die intelligenter sind als wir. Stärker und gesünder! Widerstandsfähiger! Menschen, die weder alt noch krank werden. Menschen, die viel zivilisierter sind als wir! Eine ganz neue Rasse...“

Dafür zieht er sich ganz in sein Labor zurück und sucht fieberhaft nach dem Geheimnis, „das Gott so eifersüchtig hütet!“ Dabei überschreitet er die Grenzen von Wissenschaft und Moral. Tagsüber forscht er, nachts plündert er Friedhöfe und stiehlt die Leichen von Gehenkten.

Schließlich gelingt sein großes Experiment! Aus totem Fleisch erschafft er eine lebendige Kreatur. Aber das neue Leben beginnt mit Tod und Gewalt. Das Geschöpf gerät außer Kontrolle und stellt sich gegen seinen Schöpfer…

Zur Inszenierung des Stadttheater Wilhelmshaven:

Premiere:
8. Oktober 05 (Uraufführung)

Regie: Reinhardt Friese
Musikalische Leitung: Udo Becker
Bühne und Kostüme: Herbert Buckmiller
Dramaturgie: Christoph Batscheider

Viktor Frankenstein, Student der Medizin in Ingolstadt: Dominique Bals
Elisabeth Lavenza, seine Verlobte: Nadine V. Bohse
Henri Clerval, sein Freund: Marco Stickel
Alphonse Frankenstein, sein Vater: Holger Teßmann
Justine Moritz, Kindermädchen: Dagmar Jesussek
Ein Inspektor: Friedrich Scheler
Sophie de Lacey, Prostituierte: Dagmar Jesussek
Ein Priester: Roland Wolf
James Saville, Steuermann der „Mary Warren“: Friedrich Scheler
Richard Walton, Kapitän der „Mary Warren“: Roland Wolf
Die Kreatur: Stefan Ostertag
Matrosen: Michael Mollenhauer, Holger Teßmann, Marco Stickel, Thomas van Allen


Frankenstein-Liveband:

Harmonium / Klavier:
Corvin Bahn
Cello: Raphael Rahe
Gitarre: Kai Lünnemann
Bass: Florian Seidenstücker
Schlagzeug: Tim Piper
Musik. Abendspielleitung: Kai Lünnemann


Stefan Ostertag (Die Kreatur), Dominique Bals (Viktor Frankenstein)
Foto: Landesbühne Nord


Stefan Ostertag (Die Kreatur)
Foto: Landesbühne Nord


Dominique Bals (Viktor Frankenstein), Nadine V. Bohse (Elisabeth Lavenza)
Foto: Landesbühne Nord

Reinhardt Friese, Autor und Regisseur
„Künstliche Menschen als Ersatzteillager, auf die wir nach einem Unfall oder bei einer Krankheit zurückgreifen können? Science-Fiction? Mary Shelley hat in ihrem Roman vor fast 200 Jahren eine Vision geschrieben, wie sie aktueller nicht sein könnte. Die Gentechnologie eröffnet den Menschen heute schier unbegrenzte Möglichkeiten. Sie verlangt aber den Wissenschaftlern und Politikern auch ein Maß an Verantwortung ab, das zu großer Skepsis mahnt. Nicht erst seit Einstein und Oppenheimer wissen wir, dass die Forschung oft genug die Geister, die sie rief, nicht kontrollieren kann. Frankenstein ist für mich keine Horrorstory, es ist mehr als ein Schauerroman, es ist eine erschreckend nahe Geschichte, wie sie sich jederzeit gerade in diesem Moment in irgendeinem Labor auf der Welt abspielen könnte.“

Udo Becker, Komponist und Musikalischer Leiter
„Die Musik zu FRANKENSTEIN liegt eng, wie eine zweite Haut, an der Geschichte.
Mal hoffnungsfroh romantisch, mal zweifelnd, verzweifelt oder zerstörerisch, reflektiert sie die inneren Zustände der Figuren. Atmosphärisch trägt die Musik den Emotionen der Figuren und dem spannenden Handlungsstrang in morbider, spröder, fast symphonisch klingender Form Rechnung.“

Mary W. Shelley
Mary Shelley wurde 1797 unter dem Namen Mary Godwin in London geboren. Ihre Mutter war Mary Wollstonecraft, eine prominente Feministin der ersten Stunde, ihr Vater der Philosoph und Sozialreformer William Godwin.
Die Mutter starb bei Marys Geburt und nachdem ihr Vater ein paar Jahre später wieder geheiratet hatte, lebte sie mit vier Geschwistern verschiedener Eltern in einer Art Patchwork-Familie. Häufig wurde sie Freunden zur Pflege übergeben und verbrachte längere Zeit in Schottland. Auch wenn ihr der Zugang zu einer höheren Schule verwehrt blieb, war ihre Bildung mehr als beeindruckend. Sie wuchs in einer kulturell stimulierenden Umgebung auf, alle wichtigen Autoren der Zeit zählten zu ihrem Lesestoff. Und sie lernte im Haus ihres Vaters eine illustre Gesellschaft von Schriftstellern, Wissenschaftlern und Philosophen kennen.
Dazu gehörte auch der junge Percy Bysshe Shelley, Sproß einer alten Adelsfamilie und rebellischer Dichter der Romantik. 1814 - mit noch nicht einmal siebzehn Jahren - brannte sie mit ihm durch. Nach einigen wilden Fluchten quer durch Europa, heirateten Mary und Percy zwei Jahre später.
Den Sommer 1816 - ein „nasser, unfreundlicher Sommer“ wie sie sich später erinnerte - verbrachte Mary Shelley mit ihrem Mann Percy und ihrer Halbschwester Claire in der Schweiz. Dort traf dieses „Trio infernal“ auf Lord Byron, der mit seinem Leibarzt John Polidori die Villa Diodati am Genfer See bewohnte. Es war eine eigenwillige, höchst gebildete und lebenslustige kleine Gruppe, die sich regelmäßig in Byrons Villa einfand, um sich die Nächte mit dem Vorlesen von Geister- und Gespenstergeschichten vertrieb.
„Sie waren,“ so beschreibt es Eberhard Falcke im NDR, „gegen das Estab-lishment, gegen irdische und himmlische Obrigkeiten, sie traten ein für Emanzipation, plädierten für die freie Liebe und suchten in der Welt nach Bewusstseinserweiterung und Selbstverwirklichung. Vor dreißig Jahren hätte man sie für Hippies, 68er und Blumenkinder gehalten. Da sie aber vor zwei Jahrhunderten lebten, zählt man sie zu den Romantikern…“
Angeregt durch ihre Lektüre entstand in diesen Gewitternächten des Jahres 1816 die Idee für einen Schreibwettbewerb. Alle schrieben eigene Schauer- und Gespenstergeschichten, meist kurze Erzählungen und Fragmente. Nur Mary Shelley und John Polidori arbeiteten ihre Entwürfe aus. Polidori veröffentlichte 1819 die Erzählung THE VAMPYRE. Damit löste er nicht nur die Vampirmode des 19. Jahrhunderts aus, sondern lieferte auch Bram Stoker die Vorlage für seinen 1897 erschienenen Roman DRACULA.
Mary Shelley erweiterte ihre Geschichte zu einem Roman, den sie 1818 unter dem Titel FRANKENSTEIN oder DER MODERNE PROMETHEUS anonym veröffentlichte. Der Roman schlug ein wie eine Bombe, über Nacht wurde Mary Shelley weltberühmt. Mit neunzehn Jahren schrieb sie, was heute in einem Atemzug als der erste Science Fiction Roman und die erfolgreichste Schauergeschichte der Welt genannt wird. Dabei verzichtete sie in ihrem Erstlingswerk auf nahezu alles, was bis dahin in diesem Genre typisch war: Keine düstere Phantastik, kein gespenstisches Kettengerassel und keine Seufzer aus dunklen Verließen … In Mary Shelleys FRANKENSTEIN werden keine dunklen Mächte beschworen, sondern Wissenschaft betrieben. Und es ist auch keine Ausgeburt der Hölle, die einem den Schlaf raubt, sondern eine Kreatur, geschaffen von Menschenhand. Wir erleben keine mythische Katastrophe sondern das Schicksal eines Geschöpfs, das von seinem Schöpfer im Stich gelassen wird. Viktor Frankenstein will sich zum Gott aufschwingen und läuft vor seiner Verantwortung davon...
Der Tod von Percy Shelley, der 1822 bei einer Segeltour vor La Spezia ertrank, führte zu einem harten Bruch in Mary Shelleys Leben. Sie zog sich nach Englang zurück und lebte als freie Schriftstellerin. Sie verfasste weitere Kurzgeschichten und Romane, deren bekanntester THE LAST MAN, sein dürfte und kümmerte sich um die Sammlung und Herausgabe der Werke ihres Mannes. Sie starb 1851 als angesehene Schriftstellerin.

Reinhardt Friese und Udo Becker
Nach dem großen Erfolg des Hildegard-Knef-Musicals DER GESCHENKTE GAUL legen Reinhardt Friese und Udo Becker mit FRANKENSTEIN nun ihr zweites gemeinsames Musical an der Landesbühne vor.
Reinhardt Friese, von dem Buch und Songtexte stammen, arbeitet seit mehr als acht Jahren als freier Regisseur, u.a. an den Theatern Augsburg, Bern, Göttingen, Heilbronn, den Vereinigten Bühnen Krefeld/Mönchengladbach und den Staatstheatern Wiesbaden und Karlsruhe.
Seit der Spielzeit 2001/02 ist er Erster Spielleiter der Landesbühne Niedersachsen Nord.
Friese ist ein erfahrener Musicalregisseur und inszenierte in den letzten Jahren Publikumsrenner wie CABARET oder DER GESCHENKTE GAUL. Seine Inszenierung von JESUS CHRIST SUPERSTAR in Hof brachte ihm 1998 eine Nominierung für die beste Musicalregie in der renommierten Fachzeitschrift MUSICALS ein. Sein Repertoire beschränkt sich aber nicht auf Musicals, in mehr als fünfzig Inszenierungen hat er eine Bandbreite gezeigt, die von der Uraufführung von Gerickes DER GRAF VON MONTE CHRISTO über Shakespeares TITUS ANDRONICUS bis hin zu Goethes FAUST reicht.
Auch das Schreiben gehört seit längerem zu seinen Professionen. Die Uraufführung seines ersten Stück LEICHENSCHMAUS datiert bereits auf das Jahr 1989 - natürlich inszeniert von Reinhardt Friese.
Udo Becker - Komponist und musikalischer Leiter von FRANKENSTEIN - arbeitet seit der Spielzeit 1996/97 für die Landesbühne Niedersachsen Nord. Aus seiner Feder stammen zahlreiche Kompositionen und Arrangements, u.a. für DER GESCHENKTE GAUL, dem Publikumserfolg der Spielzeit 2002/03.
Außerdem war Udo Becker Leiter der Schauspielmusik in Osnabrück, Stendal und am Staatstheater Saarbrücken. Er arbeite u.a. für die Theater in Münster, Essen, Hannover und Wiesbaden.


"Ich kann die Sonne sehn,
ihre Wärme schon spüren.
Ich kann die Sonne sehn,
welch ein heller Schein!"
(Goldmarie)

Ein Musical frei nach dem Märchen der Brüder Grimm.

Musik:
Thomas Gabriel
Buch und Liedtexte: Benjamin Baumann
Uraufführung: 19. Mai 2000 (16. Brüder-Grimm-Märchenfestspiele 2000 in Hanau)
Aufführungsrechte:
Schott Musik International, Mainz

In der Saison 2006/07 wird “Frau Holle” im Landestheater Mecklenburg (Neubrandenburg/Neustrelitz) inszeniert.
Premiere: 23. November 06 im Schauspielhaus Neubrandenburg


”Frau Holle” ist ein Märchenmusical frei nach einem der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm. Es erzählt die Geschichte von den ungleichen Schwestern Maria und Mariechen, die mit ihrer verwitweten Mutter auf einem armen Gutshof leben. Der Hahn wendet sich als Erzähler direkt an die Zuschauer und kommentiert das Geschehen auf der Bühne. Die Figuren erwachen plötzlich zum Leben und die Zuschauer werden in die bekannte Geschichte des Märchens hineingezogen. Maria, die gute Schwester, kommt zu der Frau Holle und hilft ihr bei der Arbeit. Täglich schüttelt sie die Federbetten aus und es schneit auf der Erde. Für ihre Hilfe wird sie von Frau Holle reich belohnt, als Goldmarie kehrt sie auf die Erde zurück und wird von nun an ein erfülltes Leben führen. Mariechen, die andere Schwester, will schließlich auch zu der Frau Holle und Gold erhalten. Dort angekommen, verhält sie sich aber faul und eigensinnig. Frau Holle schickt sie schon bald zur Erde zurück. Ihr Dank ist allerdings das Pech mit dem sie unter dem Tor zur Menschenwelt überschüttet wird.

”Frau Holle” ist ein Märchenmusical ab 6 Jahren für die ganze Familie. Mit der mitreißenden Musik von Thomas Gabriel (u.a. Rockoratorium ”Daniel”) ist es ein ganz besonderes Erlebnis. Das Buch und die Liedtexte von Kulturpreisträger Benjamin Baumann (u.a. ”Non(n)sense”) sind lebendig und zeitgemäß, sie vermitteln das ”alte Gut” des Klassikers auf moderne und ansprechende Weise.

”Dem Autor, Regisseur und Darsteller Benjamin Baumann und seinem Ensemble ist eine Inszenierung gelungen, die wohl zum Besten gehört, was in den vergangenen Jahren bei den Brüder-Grimm-Märchenfestspielen gezeigt wurde.” (Hanau Post)

”Eine kleine Oper mit moderner Musik, die sich zwischen anspruchsvollem Pop, typischen Musicalmelodien und klassischen Anklängen bewegt, nicht allein auf Eingängigkeit setzt und dabei ganz eigen ist.” (Frankfurter Rundschau)

”garantiert eine faszinierende Vorstellung” (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

”Standing Ovations – zurecht!” (Hanauer Anzeiger)


Besetzung der Uraufführung:

Hahn: Sascha Th. G. Krebs
Mutter:
Petra Mathein
Mariechen / Pechmarie: Jeanne-Marie Nigl
Maria / Goldmarie: Christiane Schneidt
Baron: Benjamin Baumann
Brote und Äpfel: Kinder Gabriel
Frau Holle: Connie Bunn


Liedinhalt der CD:
1 Kikeriki! (Hahn)
2 In einem Dorf wie dem (Mutter, Mariechen und Hahn)
3 Du sollst! (Mutter und Mariechen)
4 Die Sonne sehn (Maria)
5 Alle sagen (Mariechen)
6 Auf der Wiese (Maria, Brote und Äpfe)l
7 Tausend Flocken (Frau Holle und Maria)
8 Schau mich an (Mariechen, Baron und Hahn)
9 Kikeriki! (2) (Hahn)
10 Auf der Wiese (2) (Mariechen, Brote und Äpfel)
11 Sonne, Mond & Sterne (Mariechen, Frau Holle & Maria)
12 Ich will bei dir bleiben (Maria und Baron)
13 Die Entscheidung (Mutter, Maria und Baron)
14 Kikeriki! (3) (Hahn)
15 Finale (Mariechen und Ensemble)
 

Das Leben der Frida Kahlo:

Zwei tragische Geschehnisse erschütterten Frida Kahlo, geboren am 6. Juli 1907 in Mexico City, während ihrer Kindheit: mit sechs Jahren erkrankte sie an Polio – ihr linkes Bein war dadurch zeitlebens wesentlich schwächer als das rechte - und mit 18 wurde sie Opfer eines schweren Bus-Unfalls, bei dem mehrere Menschen starben. Kahlo überlebte knapp, es blieben jedoch für den Rest ihres Lebens immense Schmerzen und Behinderung zurück. Kurz nach dem Unfall begann Kahlo zu malen.

1928 traf Frida Kahlo den mexikanischen Muralisten Diego Rivera (1886 – 1957) und heiratete ihn ein Jahr später. Es verband sie die kommunistische Gedankenwelt und der Hang zu der Kultur Mexikos. Rivera förderte zwar die künstlerischen Bestrebungen, war jedoch seiner Frau sehr untreu, die daraufhin zwischen Resignation und eigenen Affären - sowohl mit Männern als auch mit Frauen - hin und herpendelte. Am 13. Juli 1954 starb Frida Kahlo in Mexico City.

Die Themen der Bilder von Frida Kahlo sind zumeist autobiographisch, verbunden mit ihren lebenslangen physischen Schmerzen und den Qualen der durch Haßliebe geprägten Beziehung zu Rivera.


"Frida ", das Stück von Robert Xavier Rodriguez und Hillary Blecher, ist zwischen Oper und Musical angesiedelt. Die musikalische Offenheit - Einflüsse mexikanischer Musik sind nicht zu verleugnen - macht das Werk aber umso interessanter. Das Stück handelt vom Leben der Malerin Frida Kahlo – von ihrer Kindheit während der mexikanischen Revolution, von ihrem tragischen Unfall, der sie zum Krüppel machte, von ihrer großen Liebe Diego Rivera bis hin zu ihrem erlösenden Tod. Die "Liebe zum Spektakel" treibt die Geschichte dieser außergewöhnlichen Frau, ihrer radikalen Kunst, ihrer bizarren Affären, ihren Schmerz voran.

Die Besetzung im Schauspielhaus Wien:
(März/April 2001)

Frida Kahlo: Helen Schneider -
Diego Rivera: Wolfgang Pampel
Der weiße Tod: Erich Schleyer -
& Ensemble

Regie: Hans Gratzer
Musikal. Ltg: Christoph Hagel
Kostüme: Barbara Naujok
Bilder, Objekte: Garance
Choreographie: Philipp Gehmacher
Orchester: Wiener Akademie
 

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