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Musical Stückeinfo: E
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Edgar Allan Poe
Komponist & Autor: Eric Woolfson Deutsche Übersetzung: Daniel Call
Uraufführung: 28. August 2009 (Halle, Oper Halle)
Besprechung der UK-CD
Zur Inszenierung der Oper Halle:
Premiere: 28. August 09 (Uraufführung)
Musikalische Leitung: Volker M. Plangg
Inszenierung: Frank Alva Buecheler Dramaturgische Mitarbeit: John Havu Bühne und Kostüme: Christoph Weyers Choreinstudierung: Jens Petereit
Choreografie: Jarosłav Staniek Video: Anke Tornow Dramaturgie: Susanne Holfter Co-Regie und Abendspielleitung: Hansjörg Zäther
Besetzung:
Poe I - Edgar Allan Poe, 30 – 40 Jahre alt: Björn Christian Kuhn Poe II - Edgar Allan Poe, ca. 20 Jahre alt: Sebastian Byzdra
Poe III - Edgar Allan Poe, ca. 8 Jahre alt : N.N. Reverend Rufus Griswold: Gerd Vogel Reynolds, Griswolds Assistant): Emanuele Peters / Hansjörg Zäther
Virginia Clemm, 13 bis 24 Jahre alt, Poes erste Ehefrau: Evita Komp Caroline Griswold, geb. Searles, Griswolds 1. Ehefrau: Angela Götze
Charlotte Griswold, geb. Myers, Griswolds 2. Ehefrau: Sylvain Guillot John Allan, Poes Ziehvater: Andreas Mannkopff Frances Allan, dessen Frau: Sabine Grimm
Elizabeth, Poes Mutter: Joana-Maria Rueffer Elmira II - Sarah Elmira Royster, Poes Jugendliebe, ca. 20: Susan Krecik
Elmira I - Sarah Elmira Royster Shelton, Witwe, um 40: Maryam El-Ghussein Mr. Royster, ihr Vater: Anton Kostov
Frances S. Osgood, Schriftstellerin, mit Poe und Griswold liiert: Renante Reichel Sarah H. Whitman, überspannte Schriftstellerin, mit Poe verlobt: Heike Bartsch
Annie Richmond, Poes Kontrastprogramm zu Helen: Katrin Göltz Doktor, Poes Vertrauter: Peter Zenner Mr. White, Verleger des Southern Literary Messenger:
Andreas Mannkopff Mr. Graham, Herausgeber des Grahams Ladies and Gentlemans Magazine: Andreas Mannkopff Zimmermann: Andreas Mannkopff
Geselle, Gehilfe des Zimmermanns: Sebastian Byzdra Kandidat im Wahlkampf 1849: Andreas Mannkopff 1. Cooper, ein Wahlhelfer: Jörg Decker 1. Redakteur:
Robert Bily 2. Redakteur: Anton Kostov Schreiber: Jörg Decker Setzer: Yuri Svatenko 1. Zeitungsjunge: Benjamin Zettl 2. Zeitungsjunge:
Anneli Chasemore Augustin Dupin: Andreas Guhlmann Orang Utan: Victor-Florin Pop Pfarrer: Andreas Guhlmann Arzt II: Timothy Alois Cruickshank
Die Musical Welt schaut auf Halle! EDGAR ALLAN POE, das Musical von Eric Woolfson, dem Erfinder und Autor des berühmten „The Alan Parsons Projekt“, erlebt an der OPER
HALLE am 28. August 2009 seine Weltpremiere. Nachdem die Uraufführung am Berliner Admiralspalast kurzfristig abgesagt wurde, hat die Kultur-GmbH Halle das Stück ans
hallesche Opernhaus geholt.
Fulminant startet die OPER HALLE in die neue Spielzeit mit der Welturaufführung eines Musicals über den vor 200 Jahren geborenen Edgar Allan Poe, der mit Werken wie „The
Raven“ („Der Rabe“) und „The Fall of the House of Usher“ („Der Untergang des Hauses Usher“) Weltruhm erlangte.Dem Komponisten Eric Woolfson, Mitbegründer von „The Alan
Parsons Project“, ist es auf einzigartige Weise gelungen, Leben und Werk des ambivalenten US-amerikanischen Schriftstellers miteinander zu verweben und in hitverdächtige
Musik zu verpacken. Weniger bekannt als die literarischen Arbeiten des geistigen Vaters der Gruselromane sind jedoch die intimen Details aus seinem Leben: Seine Mutter, eine
gefeierte Schauspielerin, stirbt in seinen Armen, als er drei Jahre alt ist. Seine junge Frau stirbt mit 24. Das Verhältnis zu seinem Gegenspieler Rufus Griswold, dem frühen
Kritikerpapst der amerikanischen Literaturszene, ist von zersetzender Hassliebe geprägt, und nach 26 Jahren trifft Poe seine einstige Jugendliebe wieder, verliebt sich erneut in
Elmira, die beiden wollen heiraten – da kommt der Dichter auf geheimnisvoll-düstere Weise ums Leben, was weiteren Stoff für die Legendenbildung liefert … Als Edgar Allan Poe
ist Björn Christian Kuhn zu erleben.
ERIC WOOLFSON – Komponist und Autor wurde am 18. März 1945 in Glasgow geboren und entdeckte schon als Kind seine Liebe zur Musik. Inspiriert durch einen Onkel brachte sich Eric Woolfson das Klavierspielen
nahezu selbst bei und arbeitete fortan seit seinem 18. Lebensjahr als Session Pianist.
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Durch seine Arbeit traf Woolfson in London auf Andrew Loog Oldham, damals Manager der ROLLING STONES. Dieser erkannte schnell Woolfsons brilliantes Talent und brachte
den begabten Musiker unter anderem mit Musikgrößen wie Marianne Faithfull oder Chris Farlowe zusammen, für die er fortan als Songschreiber tätig war.
Plattenfirmen im In- und Ausland wurden auf ihn aufmerksam. Er unterschrieb bei Southern Music, wo unter anderem auch Andrew Lloyd Webber und Tim Rice unter Vertrag
waren. Dieser Umstand brachte ihn zum ersten Mal mit dem Thema Musicals in Kontakt.
1974 traf Eric Woolfson in den Londoner Abbey Road Studios auf den Produzenten und Tontechniker Alan Parsons, der der geeignete Partner war, um Woolfsons Idee, die
Texte seines Idols Edgar Allan Poe zu vertonen, in die Tat umzusetzen.
Als THE ALAN PARSONS PROJECT schrieben sie 1976 mit ihrem Erfolgsalbum TALES OF MYSTERY AND IMAGINATION Geschichte: die Sammlung von vertonten
Kurzgeschichten des amerikanischen Schriftstellers verkaufte sich knapp 9 Millionen Mal.
Mit Welthits wie „Eye in the Sky“ und “Don’t answer me“ konnte das britische Erfolgsduo an seinen Erfolg anknüpfen. Songwriter Woolfson und Produzent Parsons verkauften in
ihrer gemeinsamen Karriere über 45 Millionen Alben und schafften es, weltweit fünf Alben gleichzeitig in den Top 20 zu halten und im Lauf einer Karriere über 50 Gold- und
Platin-CDs zu gewinnen.
Im Alleingang machte sich Eric Woolfson auch als Musicalautor- und Produzent einen Namen. Nach den preisgekrönten Bühnenproduktionen GAUDI und GAMBLER, die in Europa
und Asien große Erfolge feierten, zeigt Eric Woolfson nun mit seinem Biografie-Musical EDGAR ALLAN POE einmal mehr, dass die Preview 2003 am Londoner Westend zu Recht ein voller Erfolg war.
DAS KREATIV-TEAM
FRANK ALVA BUECHELER – Regie Der 1957 geborene Regisseur und Autor wurde 1994 einem breiten Publikum bekannt als Theaterproduzent mit der Rock’n’Roll Revue BUDDY und der Eröffnung seines
„Theaters im Hafen“ in Hamburg, das heute den KÖNIG DER LÖWEN beheimatet.
Maßgeblich war Frank Alva Buecheler auch am Bau des Musicaltheaters Bremen beteiligt, dass 1999 mit seiner Originalproduktion von JEKYLL & HYDE eröffnet wurde, die
zahlreiche Auszeichnungen erhielt und anschließend über Jahre in Wien und Köln zu sehen war.
Zur selben Zeit war Frank Alva Buecheler in New York mit dem GTA German Theatre Abroad aktiv. Inzwischen hat er sich als Produzent jedoch weitgehend zurückgezogen,
um sich wieder der Inszenierungstätigkeit und dem Schreiben zu widmen.
Seine radikalen, psychologisch präzisen, hoch emotionalen und zugleich zutiefst komischen Aufführungen begeistern das Publikum und finden zunehmend ein entsprechendes Echo in die Medien.
So verfilmte Frank Alva Buecheler 2005 unter dem Titel SONNTAGSLUFT zusammen mit Michael Ballhaus seine Aufführung von Ibsens GESPENSTER oder bespielte im Jahr
darauf mit Ibsens VOLKSFEIND den gesamten Gebäudekomplex der Nordischen Botschaften in Berlin. Im Sommer 2008 inszenierte Buecheler JEKYLL & HYDE auf der riesigen
Open Air Bühne der Bad Hersfelder Festspiele, mit der Hineinnahme von Friedrich Nietzsche Texten sorgte er für einen Schock in der eingeschworen Musicalszene und
ausverkaufte Vorstellungen. Ganz wie es sein professionelles Grenzgängertum erwarten lässt, bereitet Frank Alva Buecheler neben der klassischen Regiearbeit u.a.
zusammen mit Neil Hannon („The Divine Comedy“) und der amerikanischen Lyrikerin Janet Sternberg verschiedene Produktionen zwischen U und E vor. Zudem hofft er, bald die
Zeit für die Fertigstellung seines theoretisch-methodischen Buches „Theatermacht“ zu finden, was auch ein Brückenschlag zu seiner kontinuierlichen Lehrtätig an den
Hochschulen von Hamburg, Berlin, Leipzig und München darstellt (in Dessau war er Gastprofessor am legendären Bauhaus). Frank Alva Buecheler lebt in Berlin Mitte.
DIRECTOR´S STATEMENT Eric Woolfsons Musical imaginiert die ungeheuerliche Welt des Dichters Edgar Allen Poe. In Schlüsselszenen schildert das Stück die Person in ihrer Zeit und verknüpft solche
Impressionen mit einzelnen – besonders populären – Werken dieses gewissermaßen ersten Popstars der Literaturszene sowie dessen Lebensthemen, Obsessionen und Symboliken.
Dieses neue Musical ist kein Handlungsmusical im landläufigen Sinne. Woolfson begegnet Poes Welt mit den exquisiten Mitteln des Pops, er verdichtet reale Situationen und
fantastische Bilder zu einer Hommage, zu einem packenden, höchst emotionalen Portrait des Dichters, das damit zugleich eine Epoche gravierenden ökonomischen, politischen
und sozialen Wandels abbildet.
In seinem Aufbau ist dieses, für mein Empfinden, absolut zeitgemäße Musical eine Art moderne Revue, eine mit rasant-filmischen Schnitten operierende Collage, eine
spannungsreiche, poetisch-surreale Reise durch einen flirrend-flimmernden Kosmos des Menschlichen, samt menschlicher – bewusster oder vor allem unterbewusster –
Ängste und Hoffnungen. Die rückhaltlose Hingabe des Urhebers an den Gegenstand seiner Erzählung macht dieses Musical in besonderer Weise wahrhaftig und authentisch.
Es ist großes Entertainment und große Kunst.
Ziel meiner Inszenierung ist die Interpretation, nicht: Illustration, dieses Materials in einer wie rauschhaften, häufig rasanten, mal bis zum fast schmerzlichen Stillstand
entschleunigten Abfolge von realistisch-knappen, sogar kargen Spielszenen im kontrastvollen Wechsel mit vielen visionär überbordenden Bildern – und zwar auf eine Weise,
dass jeder Zuschauer, auch wenn er noch nie etwas von Edgar Allan Poe gehört haben sollte oder ihm die Welt der Dichtung und Poesie bis dato fern war, sich aufregend unterhalten fühlen kann.
Trotz Düsternis und Mystery, trotz allen Schauers und Kampfes mit Dämonen wird dieses Stück Musiktheater von einer positiven, zuversichtlichen Grundhaltung getragen.
Edgar Allan Poe gelang vor zweihundert Jahren, Ängste und Hoffnungen angesichts von Kapitalismus, Technik- und aufkommender Mediengesellschaft in Sprache zu fassen
und so mit der Macht des Wortes die modernen Dämonen zu bannen. Was ausgesprochen ist und nachgelesen werden kann, befreit den Menschen aus passiver
Schicksalsgläubigkeit. Mit dieser Haltung wurde im 19. Jahrhundert dann der American Dream formuliert: Das Gute ist möglich, wir müssen es nur wollen und hart dafür arbeiten.
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts, da die Gesellschaften sich durch Internet und Globalisierung mit einem vergleichbar grundlegenden Wandel, ähnlichen Ängsten, Wünschen und
Verheißungen konfrontiert sehen, haben wir einen Mann zum mächtigsten politischen Führer der Welt gewählt, der sagt: Yes, we can! Edgar Allan Poe hätte es nicht treffender
ausdrücken können. Der American Dream ist der Traum der Menschheit – und der Kosmos des Edgar Allan Poe a dream within a dream...
CHRISTOPH WEYERS – Bühnen- und Kostümbild Der gebürtige Allgäuer ist ausgebildeter Theatermaler und studierte Bühnen- und Kostümbild. Nach Engagements in Ulm und Berlin machte er sich als freischaffender
Bühnenbildner in verschiedenen Theater-, Film- und Fernsehproduktionen einen Namen. Als Ausstattungsleiter bearbeitete er in der Funktion des Associate Set Designer
MOZART in Hamburg und entwarf für das Theater am Potsdamer Platz Berlin und das Operettenhaus in Hamburg die Ausstattung für das Familienmusical EMIL UND DIE
DETEKTIVE. Als Associate Set Designer brachte er CATS, LES MISÉRABLES und TANZ DER VAMPIRE auf die Bühne. Er entwarf u.a. das Bühnenbild für die Musicalgala BEST
OF MUSICAL in der Kölnarena und brachte die Operette WIE EINST IM MAI im Berliner Schlossparktheater, PARADISE OF PAIN am Stadttheater Trier, das Musical ROBIN HOOD in
Bremen und JEKYLL & HYDE in Bozen auf die Bühne.
Im Schauspiel machte er die Ausstattungen zu TASTENDÄMMERUNG im Maxim Gorki Theater Berlin (2004) und für die Tourneeversion des Märkischen Theaters von BEZAHLT WIRD NICHT.
Christoph Weyers machte die Bühnenbilder zu WOMAN OF THE YEAR im Stadttheater Pforzheim (März 2007), sowie für die Deutschlandpremiere von DADDY COOL (März
2007). Zuletzt entwarf er für den Friedrichstadtpalast die Kostüme der Kinderrevue DER ZAUBERER VON CAMELOT und die Gesamtausstattung zur Uraufführung der Rockoper
ChristO im Staatstheater am Gärtnerplatz in München.
Für die Stage Entertainment entwarf Weyers in Essen die Bühne des NDW-Musicals ICH WILL SPASS, das im Oktober 2008 Premiere feierte. Die Gesamtausstattung der
Uraufführung von DER MANN, DER SHERLOCK HOLMES im Januar 2009 an der Staatsoperette Dresden sowie das Bühnenbild von LES MISÉRABLES, das im Februar 2009 im
Musicaltheater Brno Premiere feierte, stammen von Christoph Weyers.
Am 28.8.2009 heißt es dann endlich „Vorhang auf“ für Eric Woolfsons Musical EDGAR ALLAN POE an der Oper Halle und auch bei dieser Produktion wird es Christoph Weyers
schaffen, die Zuschauer mit Hilfe seiner phantasievollen Bühnen- und Kostümbilder in eine andere Welt zu versetzen.
Und auch die nächste Station des vielbeschäftigten Bühnen- und Kostümbildners steht bereits fest: für das George Gershwin-Musical PARDON MY ENGLISH an der
Staatsoperette Dresden wird er anschließend für die Gesamtausstattung verantwortlich zeichnen. Neben seiner Tätigkeit als Bühnen- und Kostümbildner ist Christoph Weyers
außerdem als Konzeptentwickler und Designer im Ausstellungsbereich für Museen im In- und Ausland tätig.
JOHN HAVU – Dramaturgische Mitarbeit John Havu entwickelt seit 2007 mit Autoren von GALLISSAS Theaterverlag und Mediaagentur diverse Musical-Projekte. Neben seiner Arbeit an EDGAR ALLAN POE entwickelt
er derzeit gemeinsam mit Eric Woolfon eine neue Fassung von Woolfsons GAUDI. John Havu entwickelte die HEIDI-Musical-Trilogie von Shaun McKenna, Stephen Keeling und
Stefan Mens, die vier Sommer lang erfolgreich in der Schweiz lief. Weiter ist John Havu «New Projects Consultant» für Kevin Wallace Ltd., London, Produzent für die
Bühnenproduktion von J.R.R. Tolkiens THE LORD OF THE RINGS (Buch und Liedtexte: McKenna / Warchus, Musik: A.R. Rahman / Värttinä). Für Gita Productions, Zürich, initiierte
er die Entwicklung des Musiktheaterstücks MAHABHARATA (Buch und Liedtexte: Stephen Clark, Musik: Nitin Sawhney), das vom Sadler’s Wells Theatre, London koproduziert wurde.
Bevor John Havu im Bereich Musicalproduktion tätig wurde, arbeitete er als professioneller Musiker in den USA, Mexiko, Spanien, Deutschland und der Schweiz. In der Schweiz
wirkte er unter anderem an der Zürcher Produktion von CATS, der Basler Produktion von THE PHANTOM OF THE OPERA und im Zürcher Kammerorchester, Orchester des
Opernhaus Zürich und Stadtorchester St. Gallen mit. Später arbeitete John Havu für A. L.Webber’s Really Useful Group als Chef des Musikressorts für die Basler Produktion von
THE PHANTOM OF THE OPERA und die deutsche Produktion von SUNSET BOULEVARD.
DANIEL CALL – Deutsche Übersetzung Daniel Call wurde in Aachen geboren. Nach dem Abitur und Studium der Theaterwissenschaften und Philosophie arbeitete er an verschiedenen Bühnen als Regisseur (u.a.
Junges Theater Göttingen, Staatstheater Saarbrücken, Volkstheater Rostock) und Dramaturg (u.a. Renaissance Theater). Parallel dazu schrieb er Theaterstücke, vornehmlich
Komödien, und avancierte Ende der 90er zu einem der meistgespielten deutschsprachigen Dramatiker.
Er wurde am Schauspielhaus Hamburg, in Düsseldorf, Dortmund, Berlin und vielen anderen Bühnen uraufgeführt und gespielt. Dramen wie WETTERLEUCHTEN oder GÄRTEN
DES GRAUENS wurden in mehrere Sprachen übersetzt und gehören unterdes auch international zum festen Bestandteil des Repertoires der Theaterspielpläne.
1998 erhielt er den Förderpreis des Goetheinstituts für sein Stück IM EINVERNEHMEN, 2002 den deutsch-niederländischen Kinder- und Jugendtheaterpreis für sein
vielbeachtetes Kinderstück FRAG NICHT, JULCHEN!. Seit 2003 lebt er wieder in Berlin und arbeitet als Schriftsteller für Bühne, Rundfunk und Fernsehen und freier Regisseur (u
.a. Theater Chemnitz, Theater Reutlingen). In zunehmendem Maße ist er zudem auch im Musicalsektor tätig. So feierte sein Musical DER RING (Musik Frank Nimsgern) 2007 an
der Bonner Oper seine vielbeachtete Uraufführung, seine Verarbeitung der Romy Schneider-Biographie ROMY – DIE WELT AUS GOLD (Musik Stefan Mens) kommt im April im
Theater Heilbronn auf die Bühne, sein Opernmusical KÖNIGIN DER NACHT nach Mozarts „Zauberflöte“ inszeniert er im Oktober am Theater Reutlingen. Außerdem ist Call
gefragter Übersetzer für Stücke und Musicals und hat mehr als 30 dramatische und musikalische Sujets in die deutsche Sprache übertragen.
VOLKER M. PLANGG – Musikalische Leitung Volker M. Plangg wurde 1953 in Bludenz, Österreich geboren und absolvierte sein Musikstudium in den Fächern Klavier, Dirigieren und Komposition 1972 am Mozarteum in
Salzburg. Er beendete seine Ausbildung an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau 1980 mit dem Diplom als staatlich geprüfter Klavierpädagoge und dem Diplom als
Korrepetitor und Kapellmeister.
Seit 1980 bis heute arbeitet Plangg an zahlreichen Theatern und mit verschiedensten Orchestern als Gastdirigent und in leitenden künstlerischen Positionen (z.B. Pfalztheater
Kaiserslautern, Nationaltheater Mannheim, Tiroler Landestheater Innsbruck, Staatstheater Kassel, Metropoltheater Berlin, Deutsches Theater München).
1987–1989 hatte Volker M. Plangg eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste Berlin als Leiter der Musical-Klasse inne und war als Dirigent u.a. am Stadttheater Klagenfurt tätig.
1990 arbeitete er als Probendirigent von PHANTOM OF THE OPERA (Webber) am New Yorker Broadway und war von 1990-1991 musikalischer Leiter und Premierendirigent der
Hamburger Produktion von Webbers PHANTOM DER OPER. Für die CD „Phantom der Oper – Höhepunkte der Hamburger Aufführung“ erhielt er 1991 die Goldene Schallplatte.
1992 bis 1995 war Plangg ständiger Gastdirigent am Theater des Westens Berlin, wo er neben den Premieren von MY FAIR LADY und HELLO DOLLY die deutschsprachige
Erstaufführung des dänischen Musicals CYRANO leitete. Anschließend bekleidete er bis ins Jahr 2003 die Chefdirigenten-Position der Staatsoperette Dresden
. In dieser Eigenschaft führte er das in diesem Theater bislang nicht gepflegte Genre der Oper (z.B. „Hoffmanns Erzählungen“/Offenbach) ein. Außerdem brachte er die Musicals
ASPECTS OF LOVE und VICTOR / VICTORIA
zur deutschsprachigen bzw. zur kontinental-europäischen Erstaufführung und konnte die Rechte zur deutschsprachigen Erstaufführung des Webber-Musicals THE BEAUTIFUL
GAME für die Staatsoperette Dresden sichern. Neben weiteren Opern und Musicals wurden auch die wichtigsten Werke des Operetten-Genres von ihm musikalisch betreut.
Sein Werdegang als Dirigent zeichnet sich bis heute durch eine gleichberechtigt ambitionierte Zuwendung an die Genres Oper, Operette und Musical aus.
Neben seinem Engagement an der Staatsoperette Dresden leitete Plangg als Gastdirigent zahlreiche Produktionen am Landestheater Innsbruck, am Deutschen Theater München,
am Staatstheater Karlruhe und an der Volksoper Wien.
Von 1995 bis heute ist Volker M. Plangg zudem als ständiger Gastdirigent am Volkstheater Rostock tätig. Zusätzlich dirigierte er Konzerte, u.a. mit der Jenaer Philharmonie und ist
musikalischer Leiter verschiedener Produktionen an anderen Theatern. 2008 leitete Volker M. Plangg unter anderem am Opernhaus Magdeburg die von Publikum und Medien viel
beachtete Produktion von TITANIC – DAS MUSICAL.
Im Herbst 2008 dirigierte Volker M. Plangg das Rundfunkorchester des WDR, den Philharmonischen Chor Prag und namhafte Solisten in einer konzertanten Aufführung der
Johann-Strauß-Operette DER ZIGEUNERBARON in der Philharmonie Köln. Dieses Konzert wurde vom WDR aufgezeichnet und gesendet.
Volker M. Plangg ist auch als Komponist anerkannt. Seine Werke wurden und werden von verschiedenen Orchestern und Solisten aufgeführt. Volker M. Plangg lebt heute in Dresden und Berlin.
JAROSLAW STANIEK – Choreographie Jaroslaw wurde in Sandomierz, Polen, geboren und entdeckte schon früh seine Leidenschaft für den Tanz. Seine Karriere begann er als Breakdancer und wurde in dieser
Disziplin als Landesmeister ausgezeichnet.
Bald folgten Moderner Tanz, Klassischer Tanz, Pantomime und Akrobatik. Nach Beendigung seines Studiums begann er seine professionelle Karriere als Tänzer und Choreograf
. 1992 wurde er zusammen mit seiner legendären Tanzgruppe „P’89 Dance Company“ mit dem polnischen Journalisten Preis ausgezeichnet. Seine erste Arbeit am Theater war
1992 die Choreografie für das Musical WEST SIDE STORY in Gdingen, Polen. Er leitete und kreierte Choreografien für Musicals wie CHICAGO, HAIR, CHESS, JESUS CHRIST
SUPERSTAR, FOOTLOOSE, FAME. Er arbeitete als Choreograf in Schweden, in der Schweiz, In Deutschland und den Niederlanden. Der Künstler Jaroslaw Staniek wurde mit
dem polnischen Prestigepreis „Golden Mask“ für die Choreografie des Musicals FOOTLOOSE ausgezeichnet.
Staniek ist der Urheber der ersten polnischen Tanzshow OPENTANIEC, live uraufgeführt während des Konzertes „Welcome Europe“ für 300 Millionen Zuschauer außerhalb
Europas, ebenso während Ausstellungen in Brüssel und Athen. Die Aufführung wurde anlässlich der Feier zum EU-Beitritt Polens kreiert.
Staniek erhielt die Auszeichnung der Stadt Gdingen für die Choreografie des operähnlichen SOMMERNACHTTRAUM, basierend auf dem Drama von Shakespeare, mit der Musik
von Leszek Możdżer, dem bekanntesten Jazzmusiker Polens. Staniek ist der Urheber und Choreograf des Hip-Hop Musicals 12 LAWEK (12 Abgeordnete), das den Rhythmus
der Stadt auf die Bühne brachte, performt von den größten Stars der polnischen HipHop-Szene.
Jaroslaw Staniek ist der Autor, Urheber und Choreograf der Produktion CARMEN TV, zurückgehend auf Bizet’s „Carmen“, und während des 4. Sacrum-Profanum Festivals in
Krakau 2006 aufgeführt. 2006 entwickelte er die Tanzaufführung CHODNIK 05 in einem verlassenen Bergwerk. Die Aufführung wurde von dem Film „Metropolis“ inspiriert und
spielt dauerhaft dutzende Meter unter der Erdoberfläche. Das Stück wurde auf diversen Tanzfestivals in Europe aufgeführt. Eine der größten Produktionen, die in jüngster Zeit
entstand, ist VICHRY. Die Show basiert auf den Legenden dreier Staaten: Polen, Tschechoslowakei und der Slowakei. Aufgeführt wurde die Show in den Hauptkonzerthallen in
Prag, Warschau und Bratislava und wurde begeistert von Kritikern und Zuschauern aufgenommen. Ein weiterer großer Erfolg von Staniek war SWING!, was auf den
unvergesslichen Kompositionen des großartigen Duke Ellington basiert. Das Stück wird im Musicaltheater Capitol in Breslau aufgeführt. Des Weiteren ist Staniek der Choreograf
der polnischen Version von STAR ACADEMY und der Autor von zahlreichen Choreografien für TV-Shows, Film- und Kinoproduktionen.
DIE DARSTELLER
BJÖRN CHRISTIAN KUHN – „Edgar Allan Poe“ Björn Christian Kuhn, geboren in Marburg, absolvierte ein Musical-Studium in Essen und ein Opernstudium in Montréal, Kanada. Von der Spielzeit 2001/2002 bis zur Spielzeit
2003/2004 war er am Landestheater Coburg fest engagiert, seit der Spielzeit 2004/2005 gehört er zum Solistenensemble der Oper Halle. Neben Partien im Musical, unter
anderem in CABARET (Conférencier), MAR I CEL, DER ZAUBERER VON OSS, in ANATEVKA (Mottel), in JOSEPH (Titelrolle), spielte er in Opern und Operetten, u.a. Ferrando
(COSI FAN TUTTE), Alfred in DIE FLEDERMAUS sowie Pedrillo, die Titelpartie in der deutschen Erstaufführung von SIMPLICIUS von Johann Strauß in Coburg und sang in
zahlreichen Konzerten – unter anderem an der Deutschen Oper am Rhein, dem Theater des Westens Berlin, dem Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Konzerthaus Berlin, dem
Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, dem Theater Lübeck, dem Grillo-Theater Essen, der Neuköllner Oper, dem Player’s Theater Montréal, der Des Moines Metro Opera in
den USA und im SFB, WDR und Deutschlandradio. Mit Musik-Kabarett und Chanson-Programmen bereist er seit Jahren Kleinkunstbühnen und Theater und hatte Gastauftritte in
Radio und Fernsehen. In der Spielzeit 2008/2009 war er in der Titelrolle von SID, DIE SCHLANGE, als Fritz Steppke in FRAU LUNA, Calicot in MADAME POMPADOUR, Jack
Worthing in MEIN FREUND BUNBURY sowie an der Seite von Axel Köhler in GREIFE WACKER NACH DER SÜNDE zu erleben. Weitere Infos unter: www.bjoernkuhn.de
GERD VOGEL - „Rufus Griswold“ Gerd Vogel wurde in Leipzig geboren. Nach seinem Schulabschluss folgte eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Stahlbauschlosser und im Anschluss ein
Gesangsstudium bei KS Prof. Rudolf Riemer an der Leipziger Musikhochschule. Danach wurde er 1988 in Halle als Lyrischer Bariton engagiert. Seither ist er in vielen
Fachpartien zu erleben gewesen. Sein breit gefächertes Repertoire umfasst Oper, Operette, Musical, Konzert- und Liedprogramme sowie Chansonabende und Kabarett. Zu
seinen wichtigsten Partien zählen Mozarts Papageno, Don Giovanni, Figaro, Graf Almaviva, Guglielmo und Publio, Rossinis Figaro und Dandini, Donizettis Malatesta und Belcore,
Lortzings Zar, Graf Eberbach und Graf Liebenau, Tschaikowskis Eugen Onegin, Puccinis Sharpless, Schaunard und Ping sowie Orffs König. Aber auch im Operettenfach zeigt
er seine Wandlungsfähigkeit, so als Danilo, Prinz Orlofsky, Basil Basilowitsch oder Pluto und Aristeus.
EVITA KOMP – „Virginia“ Evita Komp wurde in Stuttgart geboren und begann 1993 ihre Tanzausbildung an der New York City Dance School in Stuttgart, wo sie Mitglied der Showgruppe „Kids On Stage“
und in Ray Lynch‘s Step Company „Brooklyn Tap Gang“ wurde. Mit ihr hatte sie ihren ersten Fernsehauftritt in der ARD. 2002 begann sie ihre Musical-Ausbildung an der
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, die sie 2005 mit Auszeichnung abschloss. Schon während des Studiums gab sie zahlreiche Musical-Konzerte. Als
Darstellerin stand sie u.a. als Aschenputtel in INTO THE WOODS, Anna Golde in HEXEN und im Ballett-Ensemble der ZIRKUSPRINZESSIN bei den Niederösterreichischen
Operettenfestspielen auf der Bühne. Zu sehen war sie auch als Solistin bei der Musical-Gala in der Philharmonie im Gasteig in München. 2006 trat sie im Theaterhaus in Stuttgart
auf. Im Sommer 2007 spielte sie die Rolle der Cosette in dem Musical LES MISERABLES bei den Thuner Seespielen und 2008 im Stadttheater Baden im Ensemble des Musicals
EVITA sowie die Catherine in PIPPIN im Interkulttheater Wien. Im Juli 2009 ist sie im Landestheater Eisenach im Ensemble von ELISABETH – DIE LEGENDE EINER HEILIGEN zu sehen.
Zu seinen letzten Aufgaben gehörten u.a. Rangoni in BORIS GODUNOW, Zettel (Brittens SOMMERNACHTSTRAUM), Vater (HÄNSEL UND GRETEL), Faninal (ROSENKAVALIER),
Alberich (RHEINGOLD), Beckmesser (MEISTERSINGER), Theophil (FRAU LUNA), Leporello (DON GIOVANNI) und Rodrigo (DON CARLO). Er gastierte in Opernhäusern in
Salzburg, Leipzig, Dortmund, Kassel, Karlsruhe, Bremen, Dessau und Mannheim. In Darmstadt singt er seit 2008 in der MEISTERSINGER-Inszenierung von John Dew ebenfalls
den Beckmesser, in Detmold gastierte er als Alberich in SIEGFRIED. Für die Titelpartie in Wolfgang Rihms Kammeroper JAKOB LENZ in Halle erhielt er bei der Kritikerumfrage der
„Opernwelt“ eine Nominierung zum „Sänger des Jahres“.
JOANA-MARIA RUEFFER – „Elisabeth“ Joana-Maria Rueffer absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt und machte dort einen Diplomabschluss in klassischem
Gesang. Weitere Studien folgten in Rom und Brüssel. In Berlin und Dresden bildete sie sich im Musicalgesang weiter.
Gastspiele an den Stadttheatern Coburg und Regensburg folgten und internationale Tournee-Engagements ließen nicht lange auf sich warten. Diese führten Joana-Maria
Rueffer mit der MOZART-GALA durch Skandinavien, als „Contessa“ in DIE HOCHZEIT DES FIGARO tourte sie durch Frankreich und während der Japan-Tournee von GRÄFIN
MARIZA stand sie in der Titelrolle auf der Bühne. In Andrew Lloyd Webbers Erfolgsproduktion PHANTOM DER OPER stand sie am Musicaltheater Basel in der Rolle der Mme Giry
auf der Bühne, in der Musicalproduktion DRACULA, die ebenfalls am Musicaltheater Basel aufgeführt wurde, überzeugte die wandlungsfähige Darstellerin in der Rolle der 1. Nymphe.
Bei der Uraufführung von HEIDI – DAS MUSICAL in Walenstadt war sie als Fräulein Rottenmeier zu sehen und im Dezember 2006 spielte sie im Musical JUKEBOX im KKL Luzern
die „Nelly Steiner“. Mit diversen Soloprogrammen aus dem Bereich Musical, Oper und Operette war sie in ganz Europa (Rom, Stockholm, Oslo usw.) unterwegs.
Zuletzt war Joana-Maria Rueffer in Willy Russell´s Erfolgsproduktion BLOOD BROTHERS im „Theater am Käfigturm“ in Bern zu sehen.
Neben ihren zahlreichen Engagements unterrichtet sie an der Zürcher Tanz- und Theaterschule sowie an der SAMTS Musical School Zürich.
MARYAM EL-GHUSSEIN – „Elmira“ Maryam El-Ghussein wurde am 1965 in Freiburg i. Br. geboren und begann 1985 ihr Studium der Bildenden Kunst in Basel/ Schweiz. 1993 erhielt sie ihr Schauspieldiplom in
Frankfurt a. Main. 2001 legte El-Ghussein eine Weiterbildung zur Sprecherin/ Moderation an der Akademie der Bayrischen Presse in München ab. 2004 nahm sie
Schauspielunterricht am iSSF in Berlin bei Klaus Emmerich, Veronika Novack-Jones und Veit Helmer. Sie singt Mezzosopran in den Sparten Musical, Pop, Jazz und Chanson. Film
- und Fernsehauftritte hatte El-Ghussein als Friederike im Kurzfilm VOLLMOND unter der Regie von Martin Waltz, iSSF Berlin, und im Fernsehspiel ESCHBERGS HERZ unter der
Regie von Klaus Weise, ZDF. Zu den wichtigen Rollen, die Maryam bisher spielte, gehören Showstar in KLEINER MANN – WAS NUN?, Clara in CLARA SCHUMANN, Iduna in
FEUERWERK, Brunhilde in NIBELUNGEN, Jenny in DREIGROSCHENOPER, Lotti Ames mit Steptanz-Solo in MACK UND MABEL, Maria-Magdalena in JESUS CHRIST SUPERSTAR,
Showstar in der NIEDERDORF-OPER, Juanita in KASIMIR UND KAROLINE, Angelique in FREIGEIST, Engel und Hexe in FAUST. Sie spielte im Stück SEKRETÄRINNEN am Deutschen
Nationaltheater in Weimar mit, ebenso wie in HEARTBREAK HOTEL.
Bei den Burgfestspielen Mayen trat sie bei den COMEDIAN HARMONISTS und im HAUPTMANN VON KÖPENICK auf. 2008 stand Maryam als Mary in DER KLEINE HORRORLADEN
im Badischen Staatstheater in Karlsruhe auf der Bühne. Weitere Theaterengagements hatte sie bisher u.a. am Schauspiel Bonn, Staatstheater Darmstadt, Staatstheater Mainz,
Nationaltheater Weimar, im Zürich Theater am Hechtplatz, im Theater der Landeshauptstadt Kiel, Theater Oberhausen, Theater an der Rott, bei den Sommerfestspielen in Stift
Melk und beim Kultursommer in Hohenlohe. Maryam tourte mit den Soloprogrammen ABENTEUER IM KOPF und CAFÉ SURREAL. Mit Lore Stefanek sang sie einen
lateinamerikanischen Liederabend am Staatstheater in Darmstadt. Seit 2003 verstärkt sie die Band ASPHYXIA mit Mirco Nemec und August Zirner.
ANDREAS MANNKOPFF – „Verleger“, „Zimmermann“ & „Kandidat“ Der 1939 in Berlin geborene Schauspieler absolvierte sein Studium für Schauspielerei an der Fritz Kirchhoff Schule in Berlin. Er widmete sich jedoch zunächst am Düsseldorfer
Kom(m)ödchen dem Kabarett. In Berlin begann seine Schauspielkarriere am Schlossparktheater.
Den Fernsehzuschauern wurde er bekannt durch den Film DAS GESTÄNDNIS EINES MÄDCHENS (1968) und der Kultserie DIREKTION CITY (1976). An der Seite von Klaus Kinski
war Mannkopff in der Rolle des „Inspektor Selby“ im Film JACK THE RIPPER – DER DIRNENMÖRDER VON LONDON zu sehen. In den folgenden Jahren erlangte er durch Filme und
Serien wie z.B. FABIAN, JACK HOLBORN, PATRICK PACARD, OTTO – DER FILM, OLIVER MAAS und DIE WICHERTS VON NEBENAN einen immer größeren Namen.
Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler arbeitet Andreas Mannkopff als Synchronsprecher für Film und Fernsehen. So kennt man ihn beispielsweise als die deutsche Stimme
von „Benny Hill“ in der BENNY HILL SHOW, er lieh Kurt Russell seine Stimme in ELVIS und war bis zu dessen Tod die deutsche Stimme des kanadischen Schauspielers und Komikers John Candy.
Zeichentrickfans kennen Andreas Mannkopff natürlich seit langem als die Stimmen von GARFIELD und LUCKY LUKE.
Aufführungsrechte: Gallissas Theaterverlag und Mediaagentur GmbH
Tickets unter www.buehnen-halle.de , sowie www.ticketonline.de.
www.opernhaus-halle.de / www.edgar-allan-poe-musical.com / www.ericwoolfsonmusic.com
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Eltern Ein musikalischer Abend
Von: Franz Wittenbrink Uraufführung: 17. März 2011 (Hamburg, Schauspielhaus)
Zur Inszenierung des Schauspielhaus Hamburg:
Premiere: 17. März 2011 (Uraufführung)
Regie und musikalische Leitung: Franz Wittenbrink Bühne: Raimund Bauer Kostüme: Nini von Selzam Musik: Franz Wittenbrink Korrepetition:
Manuel Weber Licht: Rebekka Dahnke Dramaturgie: Nicola Bramkamp Mitarbeit: Anne Weber
Mit:
Marion Breckwoldt, Achim Buch, Tim Grobe, Janning Kahnert, Hedi Kriegeskotte, Julia Nachtmann, Sandra Maria Schöner, Anne Weber, Martin Wißner
Musiker: Uwe Granitza, Jan-Peter Klöpfel, Matthias Pogoda, Franz Wittenbrink, Helge Zumdiek
www.schauspielhaus.de
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ERWIN KANNES – Trost der Frauen
Musik: Thomas Zaufke Text: Peter Lund
Uraufführung:
21. Juni 2005 (Berlin, Neuköllner Oper)
Zur Inszenierung der Neuköllner Oper, Berlin: (Koproduktion mit der UdK Berlin)
Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg / Tobias Bartholmeß Choreographie: Neva Howard, Pamela Nagel Bühnenbild: Jürgen Kirner Kostüme: Daria Kornysheva
Ensemble: Marie-Luise Reich: Helena Blöcker Erwin Kannes: Benjamin Eberling Oliver Konnopke: Patricia Röder Anna Reich: Anne Hoth
Kimberley Schnell: Evamaria Keding Sandy Deutschmann: Nadine Eisenhardt Tom Flut: Martin Kiuntke Karl-Heinz Bürger: Martin Schäffner Melanie Flut:
Lucy Scherer
Musiker: Klarinette / Bassklarinette / Saxophon: Christian Vogel / Karola Elßner Trompete: Rainer Brennecke / Ulf M. Behrens Kontrabass:
/ E-Gitarre Ralph Gräßler / Peter Stojanow Gitarre: Hubertus Hildenbrand Percussion: Olaf Taube / Martin Lonak Klavier:
Hans-Peter Kirchberg / Tobias Bartholmeß
Generalprobe: Mittwoch, 5. Juli 2006, 20.00 Uhr Wiederaufnahmepremiere: Donnerstag, 6. Juli 2006, 20.00 Uhr
Spieltermine 6./7., 11., 13.-16., 19.-23. und 26.-30. Juli sowie 2.-6. August 2006, 20 Uhr Spielort: Neuköllner Oper, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin
Verkehrsanbindung: U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 – Neukölln, Bus 104
Karten 9-21 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889 0777, unter tickets@neukoellneroper.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen
Melanie Flut ist glücklich. Die Zwillinge sind jetzt neun Monate, Tom ist der attraktivste Mann der ganzen Siedlung, und alle Frauen in der Nachbarschaft zerplatzen fast vor Neid. Wenn
nur dieser unangenehme Brief nicht wäre. Melanie hat noch nie in ihrem Leben einen obszönen Brief erhalten. Und dazu noch von Erwin Kannes, diesem asozialen arbeitslosen Menschen, der so gar
nichts in Mellis aufgeräumtem Letterland verloren hat. Marie-Luise Reich hat bis gestern auch noch nie einen obszönen Brief erhalten. Und Kimberley Schnell hat überhaupt keinen obszönen
Brief bekommen. Die drei Freundinnen sind empört. So etwas schreit nach Vergeltung, und Melli wird mit der ehrenhaften Aufgabe betraut, sich im Namen ihrer Geschlechtsgenossinnen zu rächen.
Das entpuppt sich als schwerer, als gedacht. Denn Erwin Kannes macht seinem Namen alle Ehre. Auch wenn er nicht so aussieht: Erwin kann es einfach. Denn Erwin hat ein Geheimnis. Es dauert
keine drei Tage, da ist in Letterland so ziemlich jeder mit jedem überkreuz und Erwin hat alle Hände voll zu tun, das liebevolle Nachbarschaftsverhältnis seiner erotischen Schützlinge wieder
herzustellen. Gott sei Dank ist Erwin ein Menschenfreund. Wer weiß, was sonst aus Letterland geworden wäre?
Mit diesem Werk widmen sich Thomas Zaufke und Peter Lund nach Babytalk und
Elternabend einmal mehr dem Paarungsverhalten angeblich erwachsener Großstädter – und zwar diesmal denen, die es zur Kinderaufzucht in die Vororte verschlagen hat. Inspiriert hat uns dazu
kein Geringerer als William Shakespeare mit seinen Lustigen Weibern von Windsor. Natürlich hat sich in den letzten vierhundert Jahren in den Vororten einiges geändert, aber Vieles ändert sich
wohl nie. Und was passiert, wenn man seine dunkleren Seiten unter den sauberen Kunstrasen vermeintlicher Wohlanständigkeit kehrt, das hat wohl niemand so gut beschrieben wie der Schwan von
Stratford upon Avon. Stratford muss damals ein schreckliches Nest gewesen sein. Wir und Shakespeare konnten natürlich nicht ahnen, wie nah am Zeitgeist unsere nunmehr dritte Bearbeitung der
Lustigen Weiber von Windsor landen würde. Und wir freuen uns natürlich, die Nase soweit vorne gehabt zu haben; aber noch viel mehr freuen wir uns, dass unsere Hausfrauen definitiv kein
bisschen desperat und dafür umso besser bei Stimme sind.
In mittlerweile schon traditionsreicher Koproduktion präsentiert sich in dieser Wiederaufnahme der 4. Jahrgang des Studiengangs
Musical der UdK Berlin unter der musikalischen Leitung von Hans-Peter Kirchberg und Tobias Bartholmeß. Die hübschen Einfamilienhäuser entwarf Jürgen Kirner und deren gepflegte Bewohner hat
Daria Kornysheva eingekleidet. Und dafür, dass unter Peter Lunds Regie an unserem modernen Falstaff alles so sexy swingt, sorgen die Choreographien von Neva Howard und Pamela Nagel.
Thomas Zaufke – Musik stammt aus Bremen und studierte Tonmeister und Gesang an der Hochschule der Künste Berlin. Er
ist als Komponist, Arrangeur und Musikalischer Leiter ebenso wie als Sänger und Darsteller tätig.
Kompositionen: Elternabend – das Musical (neuköllner oper 2003),Cinderella
passt was nicht (Musical. neuköllner oper 2001), Babytalk (Musical. neuköllner oper 2000), Held Müller (Musical. neuköllner oper 2006), alle im Verlag LITAG Bremen; Vom Anfang der Welt
(Schauspielhaus Düsseldorf 2005); Der gestiefelte Straßenkater (Renaissancetheater Wien 2006); Konrad oder Das Kind aus der Konservendose (Renaissancetheater Wien 2004); Die wundersame Reise
des kleinen Kröterichs (Renaissancetheater Wien 2003); Baden geh’n – ein Sittenbild mit Musik (Grips Theater 2003); Kannst Du pfeifen, Johanna? Grips Theater 2002); Julius und die Geister
(Grips Theater 2002); Suhlde 2000 (Musical. Pavillon Hannover); Haus im Moor (Musical. Pavillon Hannover). Beide im Verlag Whale Songs, Hamburg.
Lieder und Chansons u.a. für Yamil Borges, Isabell Weicken, Hartwig Rudolz, Frederike Haas, Tim Fischer
Arrangements/Musikalische Leitung: Assassins - Attentäter (neuköllner
oper 2002); Irmgard Knef (Kleines Theater 1999/2000); Sterntaler (SFB Benefizgala 1999 und 2000, Theater des Westens 1999); Wouldn’t You Like To Be On Broadway? (Kurt-Weill-Fest, Dessau
1999); Thomas Zaufke on stage: Side By Side (Duoabend mit Frederike Haas & Band. A-Trane 2000); My Fair Lady (Deutsches Theater München, 1996);
Cyrano (Theater des Westens 1994); Lost in the Stars (Soloprogramm und CD-Produktion, 1992); Seit 1998 als Gesangssynchronstimme für Disney tätig.
Peter Lund – Text und Inszenierung Zahlreiche eigene Stücke und Inszenierungen in Off- und Stadttheatern, u.a.:
Hexen (Buch u. Regie)
Theater Greifswald; Nach mir ist man süchtig - Zarah Leander; KAMA-Musiktheater (Buch und Regie); Perlen vor die Säue von J. Offenbach, KAMA-Musiktheater (Buch u. Regie), Così fan tutte
(Regie), Baden Baden, Die Wanze (Regie), Maxim Gorki Theater und Hänsel und Gretel (Regie), Innsbruck; Orpheus in der Unterwelt (Regie), Bremen; Jumping Jack (Text und Regie), Wien;
Dreigroschenoper (Regie), Dresden; Die Dollarprinzessin (Regie), Erfurt Herz-Los! (Text und Regie) sowie Der gestiefelte Straßenkater (Text und Regie), Wien.
§ An der neuköllner oper (dort von 1996 bis April 2004 künstlerischer Leiter) u.a.: Der Spielverderber von F. Schröder/W. Radeke; Gluck-Gluck-Gluck von Chr. W. Gluck;
Na also, wird doch! (Buch und Regie); Die Freunde von Salamanka von F. Schubert; Verraten und verkauft (Buch und Regie); Die Blume von Hawaii von P. Abraham (Textfassung und Regie);
Der Frosch muss weg (Text); Hexe Hillary geht in die Oper (Text und Regie); Lady, Be Good! (Textfassung und Regie); Dein ist mein ganzes Herz (Buch mit T. Gersch); Die Legende vom Krabat
(Buch u. Regie); Messeschlager Gisela (Textfassung und Regie); Die Boys von Syrakus (Textfassung und Regie); Das Wunder von Neukölln (Textfassung); The Gershwin-Songbook (Buch und Regie);
Alice (Regie); Fromme Lügen (Textfassung); Der glückliche Prinz (Buch und Regie); Babytalk (Buch und Regie); 4 x 4 the berlin songbook (szen. Einrichtung sowie Teile der Liedtexte); Die
Krötzkes kommen (Buch und Regie); SommerNachtTraum (Buch und Regie); Love Bite – Biss ins Herz (Buch und Regie); Cinderella passt was nicht (Buch und Regie); Assassins – Attentäter
(Regie); Kaisers Nachtigall (Text); Die Krötzkes sind drin (Buch und Regie); Panik Sound Club (Buch und Regie);
Elternabend –das Musical (Buch); Der Elefantenmensch (Buch und Regie); Held Müller (Buch).
Seit 2002 Professor an der UdK Berlin im Fachbereich IV Darstellende Kunst, Studiengang Musical/Show
Hans-Peter Kirchberg -
Musikalische Leitung Kapellmeisterstudium in Dresden (Gülke), Unterricht zusätzlich bei Jochum, Kempe und Masur, Meisterkurse bei Markevitch, Masur, Rögner und
Hauschild, Assistent von Bernstein, Eschenbach und Rostropovitch.
Engagements an den Opernhäusern Chemnitz, Zwickau, Bautzen, Wuppertal; Konzerte beim Schleswig-Holstein Musik
Festival; Tourneen mit Rilling und Rostropovitch; „Conductor in Residence“ der Deutsch-Russischen Jungen Philharmonie; Konzerte als Lied- und Instrumentalbegleiter sowie Cembalist.
Freiberufliche Zusammenarbeit u.a. mit der Berliner Kammeroper, dem theater 89 in Berlin dem Neuen Berliner Kammerorchester, der neuköllner oper, dem Landesjugend-Sinfonieorchester
Brandenburg und dem Schlosstheater Rheinsberg. Lehrauftrag an der Berliner„Hanns-Eisler“-Musikhochschule, Mentor beim „Dirigentenforum“ des Deutschen Musikrates, Gastdozent an der UdK Berlin.
2005 Musikalische Leitung der SHOMYO SYMPHONIE II von Maki Ishii (europäische Erstaufführung) im Haus der Kulturen der Welt.
Bereits über zehn Jahre prägt Hans-Peter Kirchberg das
musikalische Profil der neuköllner oper und hat zahlreiche Bearbeitungen und Uraufführungen geleitet wie u.a. Messeschlager Gisela, Die Blume von Hawaii, Der Wurm, The Boys of Syracuse, The
Sound of Music, Das Wunder von Neukölln, Alice, Krabat 1,2, Hundeherz, Love Bite-Biss ins Herz, Assassins-Attentäter, Cinderella passt was nicht, Angela. Eine Nationaloper, Münchhausen, Panik
Sound Club, Elternabend, Der Elefantenmensch, Friendly Fire, Macbeth, Die Rose von Stambul, Held Müller. Seit 2002 Musikalischer Direktor der neuköllner oper Berlin.
Tobias Bartholmeß - Musikalische Leitung wurde 1979 in Leonberg, Baden-Württemberg, geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung als
klassischer Pianist und Klarinettist und konnte u.a. als Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ musikalische Erfolge verbuchen. Jedoch wandte er sich als Keyboarder in einer
Tanzband auch früh der Unterhaltungs- und Popularmusik zu. Seit 2000 lebt er in Berlin und studiert Tonmeister an der Universität der Künste Berlin, zudem arbeitet er als Pianist und
Korrepetitor. Seit 2003 unterhält er eine Korrepetitionsstelle innerhalb des Studiengangs Musical / Show an der UdK Berlin. Das Musical Der Elefantenmensch (Lund / Ramdohr) führte ihn
2004 erstmalig an die Neuköllner Oper (musikalische Einstudierung), wo er des Weiteren in der Uraufführung der zeitgenössischen Oper Friendly Fire (Bisowski / Arp) als Korrepetitor und
Keyboarder und in der Wiederaufnahme des Musicals Elternabend (Lund / Zaufke) sowie der Uraufführung des Musicals Held Müller als zweiter musikalischer Leiter tätig war.
Neva Howard – Choreographie stammt aus den USA und erhielt ihre Ausbildung in Florida, New York und Seattle.
Sie ist als Tänzerin, als Choreographin für Theater und Film, als Dozentin sowie inszenierend tätig.
Tanz- und Choreographieengagements:
1976-1977 Atlanta Contemporary Dance Company 1978-1979 North Carolina Moving Company 1982-1984 Bermuda/Berlin Musicians and Dancers (Mitbegründerin)
Lehrtätigkeiten: 1969-1990 zahlreiche Engagements als Lehrerin für Modern, Jazz, Ballett, Improvisation ab 1980 TANZ TANGENTE Berlin
Laban Bewegungs-Analyse (Intensive Certification Program, New York) Seit 2002 ist Neva Howard Professorin für Choreographie und szenische Arbeit im Studiengang Musical/Show der UdK.
Choreographien für Theater: Die Oper vom großen Hohngelächter, LT Tübingen 1984. Regie: W. Kolneder; Linie 1, GRIPS Theater 1986 (UA). Regie: W. Kolneder; Unsere Republik, LT
Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven 1986. Regie: G. Immelmann
Linie 1, Staatstheater Stuttgart 1987. Regie: S. Bühr; Wodka Cola, Staatstheater Stuttgart 1987/88. Regie: D. Hilsdorf
Unsere Republik, Schauspielhaus Köln 1988. Regie: W. Kolneder; Käfer Revue, LT Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven 1988 (UA). Regie: G. Immelmann; Silvester Revue, Schauspielhaus Zürich
1989 (UA). Regie: G. L. Kuck
Ab heute heißt du Sara, GRIPS Theater 1989 (UA). Regie: U. J. Jensen; Ufa Revue, LT Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven 1992 (UA). Regie: P. Riess; West Side
Story, LT Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven 1993. Regie: G. Immelmann; Cabaret, Deutsches Theater Göttingen 1993. Regie: H. Engels; Kleiner Mann, was nun?, Stadttheater Konstanz 1998. Regie:
W. Apperich; Das Wunder von Neukölln, Stadttheater St. Gallen 2000. Regie: K. Wolf
Assassins – Attentäter, neuköllner oper 2002. Regie: Peter Lund; Panik Sound Club, neuköllner oper 2003. Regie: P. Lund
Inszenierungen:
Der Zauberer von Oz (Fassung
Henn/Radke), Staatstheater Kassel 2004; Staatstheater Oldenburg 2002-2003; Eine Woche voller Samstage (UA 1990 sowie Stadttheater Konstanz 2000/01); Der Zauberer von Oz (Fassung Henn/Radke),
Stadttheater Konstanz 1999/2000
Eins auf die Fresse, Stadttheater Konstanz 1999; Der kleine Horrorladen, Stadttheater Konstanz 1998/99
Das Dschungelbuch, Stadttheater Konstanz
1997/98; Der Zauberer von Oz (Fassung Henn/Radke), Städt. Bühnen Münster 1996/97; Mit 17 hat man noch Träume, LT Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven 1996 (UA)
Der Zauberer von Oz, LT Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven 1995 (Fassung Henn/Radke, UA)
Pamela Nagel – Stepp-Choreographie
Ihre Tanzausbildung umfasste außer Ballett auch Stepptanz, Jazz – und Moderntanz. Nach achtjähriger professioneller Tätigkeit als Balletttänzerin an verschiedenen deutschen Bühnen
wechselte sie ins Musicalfach und spielte u.a. in Evita! und Barnum am Theater des Westens in Berlin sowie in CATS in Wien, wo sie zum Originalensemble gehörte. Sie hat außer einem
amerikanischen Universitätsabschluss von der „Universität von Cincinnati“ ein abgeschlossenes deutsches Ballettpädagogikstudium von der Universität „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig
und ist berechtigt, den Titel „Staatlich Geprüfte Ballettpädagogin“ zu tragen. Ihre Qualifikation für Stepptanz ist beeindruckend: Nach ihrer Ausbildung, die sie von Leo O’Neill, Carnell
Lyons, Leon Collins und Brenda Bufalino erhielt, ist sie mehrfach als Solistin im Fernsehen aufgetreten. Seit vielen Jahren ist sie auch als Stepptanz-Choreographin im In- und Ausland tätig.
Hervorzuheben sind das Carré Theater in Amsterdam, wo sie zur Wiedereröffnungsgala für den damaligen Stepptanzweltmeister und 32 Tänzer die Eröffnungschoreographie geschaffen hat, und ihre
Choreographie zu Duke Ellingtons „Sacred Mass“, ein kooperatives Projekt zwischen den Universitäten in Leipzig und Berlin, das im Januar 2005 in beiden Städten aufgeführt wurde und von
der Berliner Morgenpost als „phänomenale Tanzeinlage“ beschrieben wurde.
Jürgen Kirner - Bühnenbild lebt und arbeitet in Berlin. Studierte Visuelle Kommunikation und Bühnenbild in Kassel, Hamburg und Berlin. Assistenzen u.a. bei Florian Etti und Robert Wilson. Seit 1998 freier
Bühnen-, Kostümbildner und Lichtdesigner. An der Neuköllner Oper entstanden in Zusammenarbeit mit Peter Lund Love Bite und Assassins, sowie mit Bernd Mottl Elternabend und Held Müller.
In
der Spielzeit 04/05 Bühne und Kostüme an der Staatsoper München für die Uraufführung der Oper Medusa von A. de Felice (Regie: Aron Stiehl) sowie Lady Macbeth von Mzensk am Theater St.Gallen.
Bühnenbild Licht Kostüm (Auswahl): - Harald & Maude (Colin Higgins). Regie: Bernd Mottl, Tribüne Berlin 2005
- Die Dollarprinzessin (Operette von Leo Fall). Regie: Peter Lund, Theater Erfurt 2004 - Zar und Zimmermann (Oper von A. Lortzing). Regie: Aron Stiehl, Stadttheater St. Gallen 2004
- Werther (Oper von J. Massenet). Regie: Patrick Schlösser, Stadttheater Krefeld 2004
- Topographicallayer UA (Ballett, Musik: John King). Choreographie: Kevin O´Day, Nationaltheater Mannheim 2004 - Antigone (Sophokles). Regie: Esther Hattenbach, Stadttheater Krefeld 2003
- Jumping Jack UA (Musical von P.Lund/ W.Böhmer). Regie: Peter Lund, Theater im Zentrum, TdJ, Wien 2003
- Shockheaded Peter (Musical von Tiger Lilies). Regie: Dorothea Schroeder, Nationaltheater Mannheim 2002
- Peter en de wolf UA (Tanz - Adaption nach S. Prokofiev). Regie: Barbara Karger/ Michel Preston, Choreographie: Doug Elkins
Stadshouwburg Antwerpen, Konicljik Theater Carré Amsterdam 2001
- Ludwig II UA (Musical von Hummel/ Barbarino/ Hauser), Bühnenbildmitarbeit/ Künstlerische Leitung / Installationen / Ausstellungen, Musicaltheater Neuschwanstein 1998-2000
- Messer in Hennen (D. Harrover). Regie: Patrick Schlösser, Düsseldorfer Schauspielhaus 1999
Daria Kornysheva – Kostüme geboren 1972 in Moskau
Ausbildung 1982-90 Moskauer Kunstgymnasium
1990-95 Theaterhochschule am Moskauer Kunsttheater „Tschechov“, Bühnenbildklasse Prof. V. Leventhal. Diplom.
1994-02 Düsseldorfer Kunstakademie, Bühnenbildklasse Prof. K. Kneidl. Meisterschülerin.
1997-02 Kostüm- und Bühnenbildassistenzen bei u.a. K. Kneidl, M. Kukulies, R. Glittenberg, K. Emmerich, J. Schütz.
Eigene Arbeiten
1993 Pani Dulska`s Moral - Bühnenbild für Diplominszenierung (Schauspielklasse Prof. O. Tabakov. Theaterhochschule, Moskau)
1996 Rilke-Projekt - Raum- und Kostüm.( Leitung W. Storch, Frankfurt am Main.
Edda – Kostüm. (Leitung W. Storch, Festspielhaus Hellerau)
1999 Der Eingebildete Kranke von Moliere – Kostüm. (Regie J. Siebenschuh, Komödie Dresden.)
Othello von Shakespeare – Kostüm. (Regie M.Weiß, „Ensemble“ Theater, Solothurn, CH.)
2000 Cwajbaum von L. Ameiko, im Ramen des Projektes „Neue Polnische Dramatik“ - Bühne und Kostüm.( Regie Benjamin Walter, Düsseldorfer Schauspielhaus.
2001 Heute Abend Hanna Seiffert - Bühne und Kostüm. Regie W. Kraßnitzer, (Düsseldorfer Schauspielhaus.)
Nachtgespenster Haufenweise - Bühne und Kostüm. (Regie T. Schendel, Düsseldorfer Schauspielhaus.)
2002 Hänsel und Gretel, Oper von E. Humperdinck - Bühne und Kostüm. (Regie A. Böge, Bayrische Theaterakademie, München.)
Status Yo (eine Filmproduktion. Teilnehmer am Forum Berlinale 2003) art director
2003 Liebe und Armut (eine Filmproduktion) – Ausstattung. Regie N. Borger
Kurze Animationsfilme Papierflugzeug, Blaue Raupe, Der Nackte König,
Deutschunterricht. cim data-Akademie für Digitale Medien.
2004 Powder Her Face, eine Oper von Thomas Ades. - Bühne und Kostüm. (Regie Thomas Niehaus, Tiroler Landestheater, Innsbruck. )
2006 Babytalk, Musical von Thomas Zaufke und Peter Lund. – Ausstattung. Stadttheater Walfischgasse Wien.
Die Bremer Stadtmusikanten. – Ausstattung. Bad Hersfelder Festspiele.
Ensemble:
Helena Blöcker – Marie-Luise Reich absolviert seit Oktober 2002 ihrer Ausbildung im Studiengang Musical/Show an der UdK Berlin.
Schon als Kind entdeckte sie in Klavier- und Ballettunterricht ihre Liebe zur Musik und zum Theater. Während der Schulzeit beteiligte sie sich an zahlreichen Projekten des Kammerchores
Collegium Musicum und stand als Solistin der Musical AG auf der Bühne. Im Rahmen ihres Studiums trat die gebürtige Bonnerin u.a. in Bernsteins Mass mit den Bremer Philharmonikern unter der
Leitung von Wayne Marshall auf sowie in Stanley Waldens Dogs (nach George Taboris Hund und Herr). In Offenbachs Orpheus in der Unterwelt am Hans Otto Theater Potsdam spielte sie die Furie
Tisiphone. Zuletzt war sie am Theater des Westens Berlin in Drei Musketiere u a. als Milady de Winter zu sehen. Zudem tritt sie immer wieder als Solistin in Musicalgalas auf und singt im
Damenorchester Salomé.
Helena Blöcker ist erste Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang 2003, Fachbereich Musical.
Benjamin Eberling – Erwin Kannes begann seine musikalische Laufbahn im Alter von 8 Jahren bei den Limburger Domsingknaben. Seine Ausbildung führte ihn über
Frankfurt/Main und Hamburg nach Berlin, wo er seit 2003 an der Universität der Künste studiert und dieses Jahr mit Diplom abschließen wird. Benjamin Eberling war u.a. Mitglied der deutschen
„10 Tenöre“, stand als Edwin in Die Csardasfürstin und im Musical Evita auf der Bühne. Beim Bundeswettbewerb Gesang 2005 gewann er den Ralph-Benatzky Chansonpreis und verkörperte den Erwin
Kannes in der Uraufführung des gleichnamigen Musicals 2005 in der Neuköllner Oper. Vor kurzem konnte man ihn in der Titelrolle des Musicals Der gestiefelte Straßenkater von Thomas Zaufke
(Musik) und Peter Lund (Text) am Renaissance Theater Wien sehen. Auch wirkte er in verschiedenen Produktionen von ZDF und RTL mit und trat auf verschiedenen Galaveranstaltungen u.a. im St.
Pauli Theater (Hamburg) sowie im Schlossparktheater und im FriedrichstadtPalast Berlin auf. Aktuell ist er auch im Hamburger Tivoli in dem Musical Heiße Ecke zu sehen.
Nadine Eisenhardt – Sandy Deutschmann Nadine Eisenhardt wurde 1983 in Bad Säckingen geboren. Sie war Sängerin und Gitarristin der
Rock & Blues – Band „Blue Station“ und betrat auch als Darstellerin der „Spielleute“-Theatergruppe diverse Bühnen, bevor sie 2003 ihr Studium an der UdK Berlin, Studiengang Musical/Show,
aufnahm. In diesem Rahmen führten sie unterschiedliche szenische Arbeiten u.a. mit Ulrich Wiggers und André Eisermann zusammen, in einer Galaveranstaltung im TIPI – das Zelt sang und tanzte
sie Background für Anna Maria Kaufmann. Das Brandenburger Theater engagierte sie in diesem Jahr als Kit-Kat – Girl für seine Produktion des Musicals Cabaret, in der Rolle der Sandy
Deutschmann debütiert Nadine Eisenhardt an der Neuköllner Oper.
Anne Hoth – Anna Reich wurde 1982 in
Schwedt/Oder geboren und begann bereits mit 5 Jahren ihre musikalische Ausbildung an der Musik – und Kunstschule J.A.P. Schulz Schwedt. Neben Violinen- und Gitarrenunterricht wurde sie im
klassischen Gesang ausgebildet, war in mehreren Ensembles und Chören tätig und wirkte bei zahlreichen Bühnenprogrammen mit. Sie bekam im Jahr 2001 das Leistungsstipendium des
Landesausschusses „Jugend musiziert“, nahm mehrmals erfolgreich am gleichnamigen Wettbewerb teil und sang beim „Konzert der Besten“, begleitet vom Staatsorchester Frankfurt/Oder. Im Oktober
2002 begann sie ihr Musical/Show – Studium an der UdK Berlin und war in diesem Rahmen 2003 bei Leonard Bernsteins Mass (Leitung: Wayne Marshall) in Bremen und 2004 in der Collage Showdogs in
Berlin zu sehen. Im November 2005 sang sie sich ins Finale des Bundesgesangswettbewerbs Berlin (Musical/Chanson/Song) und stand von Februar bis März 2006 als Kit–Kat – Girl in der Cabaret –
Inszenierung des Stadttheaters Brandenburg/Havel auf der Bühne. Als Mitglied der „Sunny Sights“ gestaltete sie mehrere Musical – Dinner u.a. in Marburg, brachte außerdem vor kurzem ihr erstes
eigenes Programm mit dem Titel Allet weejen Emil! zur Aufführung und ist seit April 2006 Sängerin und Gitarristin der Berliner Band „The Ochmonecks“.
Evamaria Keding – Kimberley Schnell genoss bereits mit 4 Jahren frühmusikalische Erziehung, lernte seitdem alle Blockflöten, Geige, E-Bass und
Klavier und nimmt seit dem 14. Lebensjahr Gesangsunterricht. Sie sang und singt in unterschiedlichen Bandformationen, u.a. mit der Blue Man Group, und wirkt bei zahlreichen CD-Produktionen
als Studiosängerin mit. Schon mit 13 Jahren stand sie mit der AG Musik und Kultur Osnabrück in großen Rollen in vielen selbstkomponierten Musicals auf der Bühne und spielte erfolgreich die
Hauptrolle in dem Musical Die Ratte. Im Jahr 2002 begann ihr Studium im Studiengang Musical/Show an der UdK in Berlin, das sie im Juni 2006 mit ihrer Diplomarbeit erfolgreich abschloss. Im
Rahmen ihres Studiums sang sie unter der Leitung von Wayne Marshall Leonard Bernsteins Mass in der Bremer „Glocke“, war in der Collage Showdogs zu sehen und stand in diversen Show- und
Galaprogrammen auf der Bühne, u.a. im Berliner Schlossparktheater, in Hagen und in Marburg. Sie war Finalistin im Bundesgesangswettbewerb für Musical/Chanson/Song im November 2003. Als
Tänzerin wirkte sie in dem Stück Abschiede nach Friederike Mayröcker unter der Regie von O. Scheuring und E. Irall in der Schiller-Theater-Werkstatt Berlin mit, sie tritt mit eigenen
Programmen in Minden/Westf. und Hannover auf und ist viel mit dem Musical-Quartett „Sunny Sights“ unterwegs. Mit der Klezmergruppe „Mimikry“ war sie als Tänzerin und Sängerin in der berliner
Charité zu sehen, im Januar 2006 tanzte sie als Solistin in der Stadthalle Braunschweig das Tap Dance Concerto von Morton Gould für Sinfonieorchester und eine Steptänzerin. Zuletzt war sie im
Opernhaus Halle (Saale) als Kit-Kat-Girl und Lady in dem Musical Cabaret zu sehen. Darüber hinaus gibt sie in ganz Deutschland Gesangsworkshops.
Martin Kiuntke – Tom Flut Martin Kiuntke wurde in Reutlingen als Einer von Zwillingen geboren. Über 10 Jahre war er Sänger im Knabenchor „capella
vocalis Reutlingen“ und nahm an Konzerten und Tourneen im In- und Ausland teil, die bis nach Japan führten. Im Jahr 2003 wurde der Musiker und Hobbyschlagzeuger in den Studiengang Musical/
Show der Universität der Künste Berlin aufgenommen. Martin ist Bassist der Berliner a-cappella-Formation „TuneFisch“. Nach Cabaret in Brandenburg a. d. Havel ist die Übernahme der Rolle
des Tom Flut in Erwin Kannes – Trost der Frauen sein zweites Engagement in diesem Jahr.
Patricia Röder – Oliver Konnopke wurde 1983 in Berlin-Kreuzberg geboren und verbrachte ihre Schulzeit in Ilsfeld bei Stuttgart. Ersten Instrumentalunterricht (Klarinette und Saxophon) erhielt sie bereits mit elf
Jahren. Ein Jahr darauf ergänzte sie ihre musikalische Ausbildung durch Unterricht am Keyboard, als Sechzehnjährige begann sie mit ihrer Gesangsausbildung (Mark Garcia). Erste
Bühnenerfahrungen sammelte sie durch ihre Schultheater-Aufführungen, Ballett- und Jazzdanceunterricht kamen hinzu. Seit 2003 studiert sie Schauspiel, Gesang und Tanz im Studiengang
Musical/Show an der UdK Berlin, wo sie sich im Rahmen der Studiumsproduktion TAKT – die Collage 2005 erstmals der Berliner Öffentlichkeit auf der Bühne präsentierte. Patricia Röder belegte
2005 den 3. Platz im Landeswettbewerb Gesang Nordrhein Westfalen.
Martin Schäffner – Karl-Heinz Bürger wurde
1984 in Guben geboren. Er begann in Berlin und Strausberg seine musikalische Ausbildung mit 4 Jahren privatem Gesangsunterricht, einer fünfjährigen Ausbildung in Gesellschaftstanz sowie 2
Jahren Jazz Dance und Ballett Training und trat daneben als Sänger der Band „untitled“ auf. Seit Oktober 2002 gehört er dem Studiengang Musical/Show der UdK in Berlin an. Dabei war er bereits
unter Wayne Marshalls Leitung in Bernsteins Mass in der Bremer „Glocke“ zu sehen. Im November 2003 gewann er den 2. Preis der B-Wertung im Bundeswettbewerb Gesang Musical/Chanson/Song und
stand in diesem Rahmen bei dem Konzert der Preisträger im Berliner Friedrichstadtpalast auf der Bühne. Im Rahmen seiner Ausbildung war er im Mai 2004 in der Collage Showdogs unter anderem in
der Rolle des Schäferhundes in dem Kurzmusical Dogs von Walden / Tabori zu sehen. Als Tänzer wirkte er im Schauspiel Abschiede nach Friederike Mayröcker in der Schiller- Theater- Werkstatt
Berlin sowie einem Imagespot der Modefirma Prada unter der Regie von Ridley Scott mit. Seit Anfang 2005 folgten Auftritte als Sänger der Big Band „Kameleon“ und dem Musical - Quartett „Sunny
Sights“. Von März 2005 bis Mai 2006 übernahm er in der Cabaret - Inszenierung der Bar jeder Vernunft in Berlin alternierend die Rollen der Kit- Kat- Boys Victor / Frenchy und Bobby.
Lucy Scherer – Melanie Flut Die geborene Münchnerin begann im Alter von vier Jahren mit dem Ballettunterricht. Sie
tanzte über elf Jahre in zahlreichen Ballettproduktionen des Regensburger Musikpodiums unter der Leitung von Sumiaty Widjaja Harrer. Während der Schulzeit sammelte sie
Bühnenerfahrungen am Stadttheater Regensburg (Wildschütz, West Side Story , Faust, Sweet Charity). Noch vor dem Abitur 2001 war sie für 1998 zehn Monate Gast an der "School for
Creative and Performing Arts" in Cincinnati, Ohio. Dort erhielt sie Gesangsunterricht, wirkte im Musical Music Man mit und erhielt das Highschool Senior Diploma (Hauptfächer: Tanz/
Musical Theatre). Seit 2002 studiert sie an der Universität der Künste Berlin , Studiengang Musical/Show. Dort war sie in der Uraufführung von Dogs (Stanley Waldens musikalischer
Adaption von George Taboris Hund und Herr) zu sehen (Regie: Peter Kock). Am Hans-Otto-Theater spielte sie 2004 in Orpheus in der Unterwelt. Sie sang bereits für den Tatort,
spielte im Kurzfilm Mönche jagen (Saal/Ulrich) und tanzte für ein Musikvideo der Rockband "Swosh". Im Trio "Von Freisleben" singt sie Lieder nach Texten von Michael Ende.
Ab September 2005 war sie als Kit-Kat-Girl in Cabaret ( Bar jeder Vernunft, Berlin) zu sehen.
Texte: Neuköllner Oper ( www.neukoellneroper.de
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Ewigi Liebi - Das Musical
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Uraufführung: 13. September 2007 (Zürich, Maag MusicHall)
Spielzeit Bern: ab 4. November 2010 (Musical Theater auf dem WankdorfCity-Areal)
Autor, Musikalischer Leiter: Roman Riklin Regie: Dominik Flaschka Choreografie:
Markus Buehlmann Bühnenbild, zusätzliches Lichtdesign: Simon Schmidmeister Kostümbild: Kathrin Kündig Murmelihandpuppen, Bärenkopf: Jan Vágner
Maskendesign: Ronald Fahm Maskendesign: Tina Salzmann Choreografie der Kampfszenen: Lukas Schmocker Lichtdesign: Timo Martens Lichtdesign:
Robi Voigt Zusätzliches Lichtdesign, Lichtoperator: Andreas Zwahlen Tondesign, Tonoperator: Gögs Andrighetto Company Manager, Produktionsleitung: Adrian T. Mai
Resident Director: Beat Luethi Musical Supervisor: Daniel Steger Choreografische Einstudierung: Fabio Romano Berndeutsch-Coach: Reto Mosimann
Technische Leitung, Inspizient, Bühnenmeister: Marco Willi Crewchef, Inspizient: Lukas Grüter Produzent, Geschäftsführer: Darko Soolfrank Produzent:
Guido Schilling Marketing, Kommunikation, Medien: Christoph Rüdt Artwork: André Juchli
Besetzung Herbst 2009:
Dänu: Christoph Wettstein
Heidi (heute), Cover: Sabe: Caroline Sommer Herr Lieberherr, Cover: Martha: Enzo Scanzi Daneli: Daniel Kandlbauer Heidi (damals): Marianne Varga
Ferdinand: Eric Hättenschwiler Hanspeter: Reto Mosimann Sabe: Martina Lory Hene, Murmeli Bruno, Cover Bert, Bär: Fabio Romano Bert, Bär:
Claudia Kuebler Gret: Sandra Leon Die Murmelifamilie: Trio Eden Martha, Murmelimutter: Helmi Sigg Guschti, Murmelivater: Guy Landolt
Baschti, Murmelisohn: Midi Gottet Cover: Dänu, Herr Lieberherr, Ferdinand: Patrick Imhof Cover: Daneli, Baschti, Hanspeter: Gregor Altenburger
Cover: Heidi (heute): Bea Schneider Cover: Heidi (damals), Sabe, Gret: Annie-May Mettraux Cover: Hene, Murmeli Bruno, Guschti, Baschti: Christian Johannes Käser
Die Band:
Keyboard, Akkordeon: Hansjörg Messmer (Bandleader) Keyboard, Akkordeon: Daniel Steger (Bandleader) Keyboard, Akkordeon:
Christian Roffler (Bandleader) Guitars, Mandoline: Christian Hugelshofer Guitars, Mandoline: Mario Frei Guitars, Keyboard: Martin Peter Guitars, Keyboard:
Felix Brühwiler Bass: Christoph Fischer Bass: Roland Hofer Drums: Christian Buehrle Drums: Rafael Woll
www.ewigiliebi.ch
Die Geschichte
Durch schicksalhafte Umstände treffen Dänu und Heidi, die in ihrer Jugend ein Liebespaar waren, fast dreissig Jahre später wieder aufeinander. Glücklich über die
schicksalhafte Begegnung schwelgen sie in ihren Erinnerungen und lassen ihre Beziehung, die ein jähes Ende fand, Revue passieren. Ihre gemeinsame Geschichte begann
gerade zu der Zeit, als im Emmentaler Dorf Trueb die Gondelbahn eingeweiht wurde. Die Sennen und Bauern haben damals für dieses grosse Ereignis ein Fest mit Musik und
Tanz organisiert. Auf diesem Fest haben sich die beiden nach der letzten Polka im Mondenschein zum ersten Mal geküsst. Je länger sie erzählen, desto mehr versinken sie in
ihre Geschichte, die plötzlich zu leben beginnt.
Sogar die Murmelifamilie (Trio Eden), die gerade einen Familienkrach austrägt (der Sohn will sich einen Tunnel ins Engadin graben und dort als Au-pair arbeiten!), hört plötzlich
aufmerksam zu und kommentiert die Geschichte singend aus ihren Löchern. Es wird gelacht, aber auch geweint, denn das gemeinsame, dauerhafte Glück blieb Dänu und Heidi
damals verwehrt. Intrigen und Missverständnisse, falscher Stolz und jugendlicher Übermut haben die Liebenden auseinandergebracht.
Heute – viele Jahre später – würden Dänu und Heidi das Rad der Zeit am liebsten zurückdrehen. Aber was einmal war, lässt sich nicht mehr ändern. Oder doch? Ein alter,
merkwürdiger Mann landet mit einem verrosteten Gondeli auf dem Schrottplatz und bietet Dänu die Möglichkeit, damit in die Vergangenheit zu reisen. Dort soll er versuchen, die
unglückliche Liebesgeschichte zum Guten zu wenden. – Wird es Dänu gelingen, die Geschichte von Heidi und Dänu zum Positiven zu ändern? Wird die Murmelifamilie wieder zu
ihrer trauten Höhlenharmonie finden? Werden die Sennen nach dem tragischen Gondelbahnunglück wieder eine richtige Dorfgemeinschaft? Und: Wer ist dieser sonderbare
Mann in Weiss, der behauptet, er sei kein Kiosk?
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Ewigi Liebi Gondelieinweihung © vasistas.ch / Christian Knecht
Das Compilation-Musical Compilation-Musicals werden mit Erfolg auf den grössten Musicalbühnen der Welt aufgeführt. Grosse Hits von grossen Interpreten, eine schmissige Story und eine sorgfältige
Dramaturgie mit hervorragenden Darstellern vermögen das Publikum zu begeistern.
Auch in der Schweiz ist ein grosses Potenzial für Compilation-Musicals vorhanden, wobei die Macher von «Ewigi Liebi» den Fächer öffnen und an die Schweizer Bedürfnisse
anpassen. Das Musical beinhaltet jedoch nicht – wie meist bei Compilation-Musicals üblich – Songs eines einzelnen Interpreten oder einer einzelnen Band, sondern greift auf die
Vielfalt der Schweizer Mundartszene zurück. Die Macher von «Ewigi Liebi» nutzen die hohe Beliebtheit und Gunst der Schweizer Mundarthits beim Publikum. So wurden
beispielsweise von der «Mundart 1» Compilation-CD über 190'000 Stück verkauft. Gesamthaft setzte der Musikmarkt über 400'000 Best-of-CDs mit helvetischen Songs ab. Im
Herbst 2006 erkor das Schweizer Fernsehen das erste Mal den besten Mundartsong in seiner Sendung «Die grössten Schweizer Hits». 997'000 Zuschauerinnen und
Zuschauer waren live dabei, als Polo Hofers «Alperose» zum beliebtesten Song ernannt wurde. Die Sendung war so erfolgreich, dass 2007 eine sechsteilige Staffel unter
demselben Namen folgte. Schauplatz: Maag EventHall. Die Nachbarhalle, wo «Ewigi Liebi» aufgeführt wurde. Eine Fortsetzung der Sendung im Herbst 2008 knüpfte an den
Erfolg im Vorjahr an. Bereits ist eine weitere Staffel für den Herbst 2009 in Planung.
Die Schweizer Bands unterstützten das Projekt «Ewigi Liebi». Alle angefragten Interpreten gaben die Zustimmung zur Verwendung ihrer Titel im Musical. Der Autor und
musikalische Leiter vom Musical, Roman Riklin, arrangierte die Songs zum Teil neu, passte sie ans Musical an und fügte sie raffiniert in die Geschichte ein. Er arbeitete rund zwei
Jahre am Buch. Nicht nur die Songs bei «Ewigi Liebi» sind Swiss Made. Das in Berndeutsch gesprochene und gesungene Musical setzt voraus, dass die Schauspielerinnen und
Schauspieler der Landessprache mächtig sind. «Ewigi Liebi» ist somit durch und durch ein Schweizer Musical!
Vorverkauf:
ticketportal: Hotline 0900 101 102 (1.19/Min.) www.ewigiliebi.ch www.ticketportal.com
RailAway, Kombiangebote
Vorverkaufsstellen: Migros City Zürich, Hotelplan Filialen, Jelmoli, Manor, Hauptbahnhof Zürich (SBB Kundendienst), SBB Ticketschalter, weitere Vorverkaufsstellen ersichtlich unter www.ewigiliebi.ch
Die Facts: Theater: Maag MusicHall, Hardstrasse 219, 8005 Zürich Spieldaten: 18. September bis 31. Dezember 2009 Spieltage: Mittwoch bis Sonntag
Vorstellungen: Mittwoch bis Samstag 19.30 Uhr, Samstag 14.30 Uhr, Sonntag 14.00 Uhr und/oder 19.00 Uhr
Der genaue Spielplan ist unter www.ewigiliebi.ch ersichtlich. Preise: CHF 59.– bis 119.– Familienticket: CHF 249.–, 2 Erwachsene und 2 Kinder bis 16 Jahre
CHF 279.-, 2 Erwachsene und 3 Kinder bis 16 Jahren (gültig nur Sa-Nachmittag; So-Nachmittag; So-Abend)
www.ewigiliebi.ch
Das Creative-Team:
Roman Riklin (Autor, Musikalischer Leiter) Roman Riklin feierte bereits Anfang der Neunziger als Singer-Songwriter Erfolge (Mumpitz, Paul`s Diary, Q & the Exe-Qtive Orchestra). Als Komponist, musikalischer Leiter oder
Regisseur wirkte Roman Riklin in verschiedenen Produktionen mit. In den letzten Jahren komponierte er unter anderem Musik für Kinder- und Jugendtheaterstücke am
Stadttheater Luzern wie «Emil & die Detektive», «Das Gespenst von Canterville», am Theater an der Sihl (Zürich), Junges Ensemble Stuttgart, Theater Brave Bühne (Winterthur),
Theater Einhorn (Dübendorf) oder für das Theater Katerland (Winterthur) und Theater Zamt und Zunder (Baden). Auch als Autor macht er sich mit Musiktheaterstücken wie
«Alfonsa Di Monsa», «Why Not», «Kaufhaus», «Manege frei für Mircolino!», «Welcome Tomorrow» (Auftragswerk zum 150-Jahre-Jubiläum der TH) und mehreren Hörspielen
einen Namen. Riklins Musik ist auf rund fünfzehn Tonträgern veröffentlicht, und für sein künstlerisches Schaffen erhielt er diverse Preise und Auszeichnungen. Zurzeit tourt
Roman Riklin mit Heinz de Specht und Marius & die Jagdkapelle durch die Lande und lebt als freischaffender Musiker, Komponist und Autor in Zürich.
Dominik Flaschka (Regie) Dominik Flaschka schreibt Stücke, bearbeitet Stücke, führt Regie und steht auch selbst auf der Bühne. 1995 gründet er die Shake Musical Company. Sie produziert mit Lollipop,
einer Schlagerrevue der fünfziger Jahre, ihren ersten Erfolg. Weitere Produktionen wie zum Beispiel der Liederabend «Sekretärinnen», die Flughafenrevue «Bye Bye Bar» oder
das Kultmusical «Dä chli Horrorlade» folgen. Zusätzlich führte er Regie für «Drei Bräute» mit Sandra Studer, Sue Mathys und Gardi Hutter und bei der Abschiedshow der
Acapickels. Heute ist Dominik Flaschka Direktor im Theater am Hechtplatz. Mit einem «eigenen» Theater ging für ihn ein langjähriger Traum in Erfüllung.
Markus Buehlmann (Choreografie) Ausgebildet in klassischem Ballett, zum Musicaldarsteller, Weiterbildung in Choreografie und Regie. Am Theater des Westens Berlin war er Co-Choreograf für das Musical «Blue
Jeans». Zu seiner Arbeit als Choreograf gehören unter anderem Produktionen unter der Regie von Dominik Flaschka mit der Shake Musical Company in Zürich sowie «Drei
Bräute für ein Halleluja» am Casinotheater in Winterthur. Auch choreografierte er bei den Welturaufführungen von «Heidi –Das Musical» und «Heidi – Das Musical, Teil 2» in
Walenstadt, «Anything Goes» in Gelsenkirchen und Mannheim, «Silk Stockings» in Gelsenkirchen und betreute das Tourneeprogramm für die A-cappella-Gruppe a-live.
Beim Musical «Deep» in Zürich war er artistic and resident director, gleichzeitig choreografierte er am Stadttheater Bern «Singin’ in the Rain» und später «Hello Dolly». Sein
Regiedebüt gab er 2005 in Brunnen mit «No Way to Treat a Lady». Ebenfalls Regie und Choreografie führte er bei «Manche mögens heiss» auf der Seebühne Brunnen. Seine
letzten Regiearbeiten waren «Downtown – Die Musicalrevue» in Brunnen, «Blood Brothers» in Bern und in den letzten beiden Jahren die Produktion «Charivari» in Basel.
Simon Schmidmeister (Bühnenbild, zusätzliches Lichtdesign) Nach dem Vorkurs an der Kunstgewerbeschule Zürich im Jahr 1985 absolvierte Simon Schmidmeister ein Zwischenjahr am Theater, das bis heute andauert. Er war auf
Auslandstourneen als Beleuchter der Pariser Companie André Tahon tätig. Seit fünfzehn Jahren ist er Bühnenmeister am Theater am Hechtplatz, arbeitet aber zwischendurch
immer selbstständig als Gestalter und Beleuchter. Bühnenbilder entwarf und realisierte er für folgende Produktionen: «Der Büchsenöffner», «De dritt Früelig», «Blume von
Hawaii», «Der nackte Wahnsinn», «Dä chli Horrorlade», «Toll trieben es die alten Römer», «Elternabend» und «Bye Bye Bar» sowie für die Kinderstücke: «E Wuche lang
Samschtig», «Urmel aus dem Eis», «Pippi im Taka Tuka Land» und «Jim Knopf».
Katrin Kündig (Kostümbild) Als berufliche Grundlage lernte Kathrin Kündig Damenschneiderin an der Modeco in Zürich und bildete sich nach einiger Berufspraxis im Modehandel an der Schule für
Gestaltung Zürich zur dipl. Modedesignerin weiter. 1988 bis 1994 entwarf sie Kollektionen und organisierte Produktionen für Modelabels in der Schweiz, England und Portugal.
Seit 1996 arbeitet sie als freischaffende Kostümbildnerin für die Theater- und Musicalszene im deutschen Sprachraum. Ein Auszug aus den vielseitigen Arbeiten: Regie Dominik
Flaschka: «Elternabend», «Alles in Butter», «Bye Bye Bar», «Drei Bräute für ein Halleluja», «Dä chli Horrorladen» u.a. Regie Peter Steiner: «Dracula» Freilicht,
Langenberg/Turbinen Theater u.a. Regie Markus Bühlmann: «Manche mögens heiss», Seebühne Brunnen.
Jan Vágner (Murmelihandpuppen, Bärenkopf)
1963 in Prag geboren, studierte Jan Vágner Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in seiner Heimatstadt. 1991 ging er für ein Semester an die Fachhochschule Kiel,
um anschliessend sein Studium mit der Diplomarbeit an der Akademie der bildenden Künste in Prag erfolgreich abzuschliessen. Seitdem nahm Jan Vágner an verschiedenen
Ausstellungen, Symposien und Kunstprojekten in Tschechien, Holland, Belgien, Deutschland, Kanada, Österreich, Mexiko und der Schweiz teil. 1996 hat sich Jan Vágner in
Zürich niedergelassen, ist Partner der Bildhauerin Yvonne Christen Vágner und glücklicher Vater von Yma (11) und Jill (7). In der Schweiz arbeitet er zu sechzig Prozent für die
plastische Abteilung des Opernhauses Zürich und realisierte weitere Projekte für die Expo 02, das Burbaki-Museum Luzern, das Schweizer Fernsehen sowie für diverse Theater und Filme.
Ronald Fahm (Maskendesign) Ronald Fahm absolvierte die Ausbildung als Maskenbildner am Stadttheater Bern. Anschliessend wurde er am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und am
Schauspielhaus Zürich angestellt. Ab 1987 wirkte er freischaffend. Es folgten verschiedene Produktionen als freier Mitarbeiter für das Schweizer Fernsehen und für das
Opernhaus Zürich sowie Film-, Theater- und Fotoproduktionen im In- und Ausland. Seit 2006 ist Ronald Fahm im Leitungsteam der Maskenbildnerschule Schweiz.
Tina Salzmann (Maskendesign) Tina Salzmann lies sich in Zürich zur Maskenbildnerin ausbilden und nahm an der Maskenbildnerprüfung bei der Paritätischen Prüfungskomission in Köln 2005 teil. Seither ist sie
in der Schweiz freischaffend für Fernsehen, Film, Theater und Oper.
Lukas Schmocker (Choreografie der Kampfszenen) Lukas Schmocker absolvierte von 1996 bis 2000 die Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Danach spezialisierte er sich auf Kampfchoreografie und inszenierte solche
für verschiedene Schauspielhäuser. So choreografierte er für das Stück «Hamlet» unter der Regie von Stefan Bachmann am Schauspielhaus Basel die Gefechte. Am
Schauspielhaus Zürich inszenierte er die Kampfszenen für das Stück «Lucie de Beaune» unter der Regie von Igor Bauersima. Im Jahr 2003 wurde Lukas Schmocker Dozent für
Bühnenkampf an der Hochschule für Theater in Zürich. Zusätzlich ist er Mitbegründer der Theater-Komplizenschaft Transmitter, die sich zum Ziel gesetzt hat, Inszenierungen im
öffentlichen wie auch privaten Raum zu fördern.
Timo Martens (Lichtdesign) Timo Martens begann 1994 als Lichtdesigner tätig zu werden. Seitdem absolvierte er viele Tourneeproduktionen wie z.B. SEEED und a-ha. Vormals bei der Delux AG beschäftigt
, ist er nun als Licht- und Setdesigner für die Habegger AG in Regensdorf tätig. Für die Habegger AG setzte er u.a. das Lichtdesign für «Les Misérables» bei den Thuner
Seespielen 2007 und «Art on Ice 2008» um.
Robi Voigt (Lichtdesign) Robi Voigt kommt ursprünglich aus Hamburg. Von 2000 bis 2006 sammelte er Erfahrungen als freier Lichtdesigner für Theater-, Musik und Filmproduktionen. Dazu kamen
Filmprojekte als Regisseur und Kameramann. Vor Abschluss seines Studiums als Dipl.-Ing. für Medientechnik, bei dem der Fokus auf Dramaturgie und Mediendesign gelegt
wurde, verschob sich der Schwerpunkt auf inszenierte Architekturbeleuchtung. Seit 2006 ist Robi Voigt angestellt bei der Delux AG in Zürich und zeichnet sich u.a. für das
Lichtdesign von «Les Misérables» an den Thuner Seespielen 2007 verantwortlich. Robi Voigt leistet seinen Beitrag in den Bereichen inszenierte Architektur und Eventarchitektur
, Lichtdesign, Szenographie und Mediendesign, ohne jemals die Dramaturgie und den Gesamtkontext aus den Augen zu verlieren. Kurz gesagt; er hat sich dem Schaffen von
Räumen und Erlebnissen auf hohem künstlerischem und qualitativem Niveau verschrieben.
Andreas Zwahlen
(Zusätzliches Lichtdesign, Lichtoperator) Nach der Ausbildung zum Maurer wechselte Andreas Zwahlen bald in die Veranstaltungsbranche, wo er erst jahrelang als Dekorateur arbeitete. Während dieser Zeit weckten
Musicals sein Interesse, und er begann in Winterthur bei «Melissa» und «Twist of Time» als Chefbühnentechniker mitzuwirken. Anschliessend war er als Followspot-Operator
und Lichtoperator bei der Triologie von «Space Dream» tätig.
Weiter programmierte er unter der Leitung von Josef Ernst Köpplinger an den St. Galler Festspielen 2006 «Carmina Burana» und in Walenstadt bei «Heidi – Das Musical, Teil 1
und Teil 2» (2006–2008) das Licht. Andreas Zwahlen war auch für das KKL in Luzern tätig und in den Jahren 2006 und 2007 bei Konzerten von Joss Stone, Afrob, Lang Lang
usw. und auf Tourneen mit Mia Aegerter, Bo Katzman und Dolly Parton dabei.
Gögs Andrighetto (Tondesign, Tonoperator) Seit über vierzehn Jahren ist Gögs Andrighetto als Tonmeister «on the road». Im Studio als Pro-Tools-Spezialist, Tontechniker und Produzent arbeitete er zehn Jahre lang im
Gallus Tonstudio St. Gallen. Seit vier Jahren besitzt er sein eigenes Studio im Appenzellerland. Live ist Gögs unterwegs mit Bands wie QL, Kandlbauer, Swiss Army Big Band
oder mit Pepe Lienhard. Die Liebe zum Musical entdeckte er als Tontechniker bei «Space Dream», «Melissa», «Hair», «Roxy», «Kaufhaus» und weiteren Produktionen. Als
ehemaliger Bandleader kennt er die Probleme und Wünsche der MusikerInnen und SängerInnen und weiss nicht nur den besten Klang fürs Publikum zu zaubern, sondern auch
den Wünschen der KünstlerInnen gerecht zu werden.
Die Produzenten & Marketing:
Darko Soolfrank (Produzent, Geschäftsführer) Darko Soolfrank ist seit über fünfzehn Jahren erfolgreich im Veranstaltungsbereich tätig. Die ersten Jahre setzte er sich aktiv im Sportbereich ein und wechselte dann 1995 ins
Showbusiness, wo er zusammen mit Guido Schilling die mit über 555 000 Besuchern erfolgreichste Schweizer Showproduktion «Space Dream» auf die Bühne brachte. Mehr
als fünf Jahre spielte das Musical in Baden und übertraf damit alle Rekorde. Darko Soolfranks Beruf ist Berufung, Leidenschaft und Hobby zugleich und als eidg. dipl. Leiter
Marketing-Kommunikation hat er den Riecher für aktuelle Trends. So war er als Veranstalter mit «TAO», «The Bar at Buena Vista», «Lady Salsa», «Traumfrau Mutter», «The Rat
Pack», «Bollywood – The Show», «Tango Fire», «Born to Samba» und anderen verantwortlich für diverse Schweizer Premieren in der kürzeren Vergangenheit.
Guido Schilling (Produzent) Guido Schilling ist seit bald drei Jahrzehnten erfolgreich im Executive Search und der Unternehmensberatung tätig. In seinem Kerngeschäft führt er drei Firmen mit einem
Personalbestand von fünfzig Personen. Er ist Gründer, Vorsteher und Mitglied von verschiedenen Marketingorganisationen und anderen Vereinigungen. Seine Passion und sein
professionelles Hobby ist der Showbereich. Seit 2002 betreibt er mit seinem Geschäftspartner Darko Soolfrank erfolgreich die Maag Music- und EventHall in Zürich. Seit 1995
und der Initiierung von «Space Dream» sind die beiden ein Team.
Christoph Rüdt (Marketing, Kommunikation, Medien) Christoph Rüdt ist mit seiner Marketing- und Kommunikationsagentur Profilwerk in Fällanden auf die Vermarktung von Shows spezialisiert. Seit über zehn Jahren arbeitet er mit
den Produzenten von «Ewigi Liebi» zusammen und promotet die Shows der Maag MusicHall. Für Produktionen wie «The Rat Pack», «The Bar at Buena Vista», «TAO»,
«Traumfrau Mutter», «Bollywood – The Show», «Tango Fire», «Born to Samba» und andere entwickelte er die Kommunikationsstrategien. Christoph Rüdt arbeitet mit seinem
Team für weitere Grossveranstaltungen.
André Juchli (Artwork) André Juchli führt sein eigenes grafisches Atelier, inkognito - visuelle kommunikation, im aargauischen Zufikon und arbeitet für einen breit gefächerten, illustren Kundenstamm
aus dem In- und Ausland. Mit dem Musical «Deep» setzte er bereits eine Produktion der «Ewigi Liebi»-Produzenten gestalterisch ins Szene. Weitere erfolgreiche Show
-Produktionen wie «Bollywood – The Show», «The Bar at Buena Vista», «Havana Rumba», «Tango Fire» und andere Veranstaltungen tragen seine unverkennbare Handschrift.
Biografien Darsteller und Band:
Christoph Wettstein (Dänu) Christoph besuchte in Zürich die Schauspielakademie und bildete sich in namhaften Studios in New York und Los Angeles weiter. Einer Musicalwelttournee mit «Up with People»
folgten Engagements an renommierten Bühnen in Berlin, Hamburg und München. Er trat in über sechzig Produktionen auf, so in den Hauptrollen von «Clavigo», «Jud Süss» und
Kafkas «Das Schloss», als Frank n’Furter in «The Rocky Horror Picture Show», als Bambi in «Linie1» und als Wilhelm in «The Black Rider». In Zürich sah man ihn als die Krabbe
und den Schwertfisch in «Deep». In Stuttgart bei «42nd Street» verkörperte er unter anderem die Hauptrolle Julian Marsh. Zuletzt spielte er den Herzog Max in den «Elisabeth»
-Produktionen von Stuttgart und bei den Seefestspielen Thun, den Markovitch in Gelsenkirchens «Silk Stockings» sowie den Erzähler in Bozens «Into the Woods». In Walenstadt
gefiel Christoph Wettstein als Alpöhi und Sesemann in «Heidi – Das Musical» und begeisterte als C.F. Meyer in «Heidi – Das Musical, Teil 2». Seine sonore Stimme macht ihn auch
zu einem gefragten Sprecher, und zudem dreht er regelmässig Filme und Serien wie «Krambambuli», «Tatort», «Um Himmels Willen» und «Der Bulle von Tölz». www.christoph-wettstein.de
Caroline Sommer
(Heidi (heute), Cover: Sabe) Die Sopranistin erhielt ihre Gesangs- und Tanzausbildung in Basel und New York und schloss vor acht Jahren die Stella Academy mit Schwerpunkt Musical in Hamburg ab.
Bereits vor ihrer Ausbildung sammelte sie erste Bühnenerfahrungen als Abigail in «Hexenjagd», als Frau Marthe Schwerdtlein in «Faust» und als Stepptänzerin der «Crazy
Feet», mit Fernsehauftritten in Deutschland und der Schweiz.
Zu ihren zahlreichen Musicalproduktionen gehören «My fair Lady», «La Cage aux Folles», «Ludwig II», «Show Boat», «Tanz der Vampire», «Anatevka» bei den Thuner
Seefestspielen, am Theater an der Wien die Lady Beaconsfield in «Jekyll & Hyde». Als Gumbie Cat und Jellylorum tourte sie mit «Cats» durch Deutschland und die Schweiz. In
Stuttgart verkörperte sie die Ludowika/Frau Wolf und Erzherzogin Sophie in «Elisabeth» und in Wien sah man sie im «Tanz der Vampire»-Jubiläumskonzert. Als erste
deutschsprachige Produktion im Ausland ging sie mit der Wiener Original-«Elisabeth»-Produktion auf Japan-Tour, in den gleichen Rollen, die sie auch schon in Stuttgart gespielt hatte.
Enzo Scanzi (Herr Lieberherr, Cover: Martha, Murmelimutter) Der geborene Italiener Enzo Scanzi begann im Theater am Neumarkt seine ersten Theaterarbeiten. Er ist Mitbegründer der freien Theatertruppe Theaterwehr Brandheide in
Hamburg und Mitglied des Jerry Dental Kollekdoofs. 1981 war er bei der Gründung des Teatro Matto dabei.
Für folgende Ensembles war er bei den Regiearbeiten tätig: Karl’s kühne Gassenschau, Vorstadt-Theater Basel «Der Widerspenstigen Zähmung» nach W. Shakespeare, Jaap
Achterberg «Du bist meine Mutter», Urs Bihler «Requiem für einen verbotenen Teppich», Klaus Henner Russius «Das Nibelungenlied» sowie «Michael Kohlhaas» und im
Casinotheater Winterthur «Wiss wie Schnee».
Engagements u.a. als Schauspieler nahm er im Schauspielhaus Zürich, im Theater am Neumarkt Zürich, im Theater Basel und im Casinotheater Winterthur an. Als Regisseur und
Schauspieler war er bei «Dinnerkrimi» tätig. Als Co-Leiter im Theater an der Winkelwiese von 1995 bis 1999. Auch als Schauspiellehrer wirkte er in der Comart Zürich. Enzo
Scanzi spielte in diversen Film- und TV-Produktionen wie «Grounding» und «Piff, Paff, Puff» etc. mit.
Daniel Kandlbauer (Daneli) Daniel Kandlbauer, geboren 1983, wuchs, abgesehen von drei Jahren, die er in Amerika verbrachte, in Grindelwald auf. Mit der Absicht, einen Plattenvertrag zu bekommen und
von seiner Musik leben zu können, meldete er sich für die zweite Staffel von Music-Star an und kam im Februar 2005 bis ins Finale. Am 20. August erschien sein Debüt-Album
«Home», das direkt auf Platz eins der Schweizer Charts einstieg und nach zehn Wochen Gold erreichte. Er wirkte bei diversen Projekten mit, wie zum Beispiel bei «Children of
Columbus» für die Reber-Rock-CD, sang zusammen mit Marc Sway, Kisha und Tanja Dankner den offiziellen Olympia-Song der Schweiz «We Are on Fire» für Torino 06 und
nahm gemeinsam mit Polo Hofer, Sina und Sandee «Alperose» neu auf. Für die Eishockeysaison 2007/08 schrieb Daniel Kandlbauer den offiziellen Song für die National League
A «Power on Ice». Im Januar 2008 erschien sein drittes Album «The Shades of Light», das eine neue Version vom Uriah-Heep-Klassiker «Lady in Black» im Duett mit dem
Komponisten Ken Hensley beinhaltet.
Marianne Varga (Heidi (damals) Die Baslerin Marianne Varga, geboren 1981, begann im Alter von drei Jahren mit klassischem Balletttraining. Sie absolvierte in Budapest die Hungarian Dance Academy und
tanzte während ihrer Ausbildung zur klassischen Tänzerin schon im Ensemble an der Staatsoper in Budapest und spielte verschiedene Rollen in ungarischen Musicals.
Zurück in der Schweiz absolvierte sie die Swiss Musical Academy in Bern. Sie spielte verschiedene Rollen im Rahmen der Ausbildung in Stücken wie «A Chorus Line», «Die 12
vom Büro» und «Mentale Anorexie». Weitere Produktionen: «Dä chli Horrorlade» im Stadttheater Bern, «My Fair Lady» in Stötten DE, «Heidi – Das Musical» in Walenstadt, «Glaini
Rhygass Opere» in Helmut Förnbacher Theater Company in Basel, «Lucky Stiff» Musical im Gartencenter und «Jesus Christ Superstar» im Stadttheater Klagenfurt.
Eric Hättenschwiler (Ferdinand) Der gebürtige Argentinier ist seit seiner Kindheit von Musik und Theater fasziniert und tourte schon seit seinem siebzehnten Lebensjahr mit diversen Soulund Funkbands wie
«Pick up the Pieces» durch die Schweiz. In Mittel- und Südamerika war er unter dem Namen «El Guero» mit dem Strassentheater Los del Barrio unterwegs. Erste
Musicalerfahrungen machte er mit der Rolle des Sansibars in Roman Riklins Kinderstück «Alfonsa Di Monsa». Es folgten Engagements und Hauptrollen in Galas und diversen
Musicals, unter anderem in «Pippi im Taka Tuka Land», «Space Dream 1 & 2», «Musical Highlights», «Twist of Time», «Hair» und «Elternabend». Nach Dreharbeiten für die
Kinodokumentation über den Komponisten Paul Burkhard überzeugte Eric Hättenschwiler bei einem Kurzauftritt im legendären Apollo-Theater in New York und brilliert immer
wieder im Züricher Theater am Hechtplatz als Pilot und Hausmeister in der Kultrevue «Bye Bye Bar». www.guero.ch
Reto Mosimann (Hanspeter) Nach seinem Studium am Lehrerseminar in Bern begann Reto Mosimann seine Ausbildung zum Schauspieler an der Mountview Theatre School, Academy of Performing Arts, in
London. Neben verschiedenen Rollen an der Zürcher Märchenbühne unter der Leitung von Erich Vock spielte er 2000 in Musicals wie «Cabaret» als Cliff Bradshaw und in «The
Voice» als Vater. Als Mitgründer der Musicalformation «The Cast» war er 2002 mit der Eigenproduktion «Something’s coming» unterwegs. 2003 verkörperte Reto den Prinzen
Lilo-Taro in der Operette «Blume von Hawaii» am Hechtplatztheater unter der Leitung von Dominik Flaschka. Zusammen mit Walter Andreas Müller war er 2004/05 in Hans Gmürs
Komödie «s’Gäschtebuech» am Bernhardtheater und auf Schweizer Tournee zu sehen. 2006/07 folgte eine weitere Tournee zusammen mit Jörg Schneider in der Komödie «Nöd
ohni mini Hose». In Hörspielen wie «Globi», «Pippi im Taka Tuka Land», «Die chli Häx» sowie diversen Radiospots verleiht Reto seine Stimme. Zuletzt spielte er im
«s’Dschungelbuech» als Balou im Bernhardtheater und auf der Tournee mit «Das Zelt».
Martina Lory (Sabe) Die Bernerin Martina Lory absolvierte ihre Schauspiel-, Gesangs- und Tanzausbildung an der Swiss Musical Academy in ihrer Heimatstadt Bern. Während der Ausbildung hatte
sie diverse Auftritte, u.a. bei der Kleinkunstbühne Rampe als Hexe in «Into the woods» und als Sibyll in «Private Lives». Auch übernahm sie die Rolle der bösen Stiefschwester
Grabalot in «Wo drückt der Schuh» im Theater Remise in Bern. Es folgten Engagements für das Musical «Silk Stockings» im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen und als
Velma Kelly in «Chicago» in den Kammerspielen Mainz. Zurück in der Schweiz trat sie im Musical «Die schwarzen Brüder» in Schaffhausen auf. Es folgte die Tournee «Lucky
Stiff – tot, aber glücklich» in der sie die Annabel Glick verkörperte. Zuletzt sah man sie als Gabi in «Elternabend – das Musical» am Theater am Hechtplatz Zürich. Sie ist Sängerin
in verschiedenen Musikformationen wie Morgain, Ensemble Leonardo und 007 only. Auch arbeitet sie als Studiosängerin. An der Universität Zürich studiert Martina Lory
Psychologie und Musikwissenschaft.
Fabio Romano (Hene, Murmeli Bruno, Cover: Bert) Der in Zürich geborene Italiener Fabio Romano wurde mit sechzehn Jahren bei der Tamuté-Company im Jazztanz unterrichtet. Dort entdeckte er seine Leidenschaft für die
Bühne. Zusätzlich bildet er sich seit einiger Zeit bei Matthias Toggenburger im Gesang weiter. Seine ersten Musical-Engagements hatte er in Winterthur bei «Melissa», «Twist of
Time» und «Space Dream Saga 1 & 2». Unter anderem spielte er in Kindermusicals wie «Alfonsa Di Monsa», «Manege frei für Mircolino» und «Pippi im Taka Tuka Land» mit.
Danach folgte die Rolle des Hans Meyerhofer in «Hanf im Glück» im Bernhard Theater Zürich. Zuletzt war er in «Mafioso – The Sandman Strozzo» mit Andreas Winkler & The
Sentimental Gangsters zu sehen. www.fabioromano.ch
Claudia Kuebler (Bert, Bär) Die Thurgauerin hat im Sommer 2009 die StageArt Musical & Theatre School (SAMTS) in den Hauptfächern Gesang und Schauspiel abgeschlossen. Seit über zehn Jahren bildet
sie ihre Stimme bei Lehrern wie Anna Caleb, Monica Quinter und Matthias Toggenburger weiter.
Claudia Kuebler sammelte bereits in der Sekundarschule erste Erfahrungen als Solistin und gelangte durch ihr Engagement bei «Space Dream» zum Musical, wo sie bis 2003
mitwirkte. 2007 spielte sie in «Sister Act – Das Musical» die Rolle der Nachtklubsängerin Tina. Ausserdem war sie in diversen Musicalgalas in Rollen wie Eponine aus «Les
Misérables» oder Audrey aus «Little Shop of Horrors» zu sehen und veranstaltete eigene szenische Liederabende. Im Bereich Theater spielte sie unter anderem in den SAMTS
-Produktionen «Das Sanatorium» oder «Fabulieren mit La Fontaine» mit. Nebenbei tritt sie mit Gisela Stäheli am Klavier alias «Straints of Peppermint» an verschiedensten Anlässen auf.
Sandra Leon (Gret) Schon in ihrer Kindheit verfiel die Bernerin Sandra Leon, geboren 1988, der Leidenschaft zur Bühne. Im Sommer 2008 schloss sie ihr Studium in Gesang, Tanz und Schauspiel
an der Swiss Musical Academy ab.
Mit 14 Jahren spielte sie zum ersten Mal auf einer Musicalbühne im Stück «Evita». Es folgten «Anatevka» mit der Rolle der Sprintze, im Jahr darauf «Miss Saigon», danach
«Elisabeth». Allesamt produziert von den Thuner Seespielen. Im Stück «Les Misérables» spielte sie im Jahr 2007 die Rolle des Fabrikmädchens. Seit sieben Jahren singt sie in
Bands und beteiligt sich an verschiedenen Gesangsprojekten. Anfang 2008 spielte sie im Stück «Sekretärinnen». Am Swiss Musical Theater in Bern war sie als Eliza in
«Schlaflos im Himmel» zu sehen und in «Step into the Mad Side» verkörperte sie Belinda und Louis. Weitergebildet hat sich Sandra Leon im Gesang bei Previn Moore und im Tanz bei Sean Stephens.
Trio Eden (Die Murmelifamilie) Das Trio Eden steht für Midi Gottet, Guy Landolt und Helmi Sigg. Zwischen 1993 und 1996 starten sie mit über 150 Sendungen «Eden TV» im Fernsehen durch. Sie gründen das
Trio Eden und präsentieren ihre erste erfolgreiche Bühnenshow «Jenseits von Eden».
Sie leisten Pionierarbeit und lancieren die erste und erfolgreiche Standup Comedy Show nach amerikanischem Vorbild «One Night Stand» live im Luv! Ausgestrahlt wird die
Show auf Star TV. 1999 kommt ihre CD «Onenightstand» heraus, und im selben Jahr präsentieren sie ihre neue Bühnenshow «A.M.E.N». Zwischen 2001 und 2006 war das
Trio Eden mit folgenden Shows unterwegs: «That’s Amore», «Hello Swiss Peoples», «Trio Eden The Very, Very, Very Best Of», «Trio Eden – Die TV-Show-Show» und «Heiweh To Hell».
Helmi Sigg (Martha, Murmelimutter) Helmi ist seit 1974 im Showbusiness tätig unter anderem als Kabelträger («Teleboy»), Kulissenschieber, Regieassistent und Inspizient («Kleine Niederdorfoper», «Schwarzer
Hecht», «De Huswart», «Kindermärli Hechtplatz»). 1987 wurde Helmi Sigg Moderator bei Radio 24, später bei Opusradio und Radio Argovia. Er arbeitete an diversen
Filmprojekten mit: «Mad Foxes» (Trashkult-Action-Thriller), «Mann ohne Gedächtnis» (Kurt Gloor), «Filou» (Samir) und gründete 1989 seine Kreativagentur (Film, Funk und
Fernsehen), die bis heute besteht. 1993 stieg Helmi in das kultige Lokalfernsehen «Eden TV» ein und legte somit den ersten Stein für das Trio Eden, zu dem bald auch Midi Gottet
und Guy Landolt stiessen. Er moderierte auf Star TV sechs Jahre zusammen mit Thomas Hitz die Spezial-Filmsendung «HitzSigg». Helmi Sigg produziert heute lustige Industrie-
und Comedy-Filme, auch mit dem Trio Eden, und ist Kolumnist beim «Tages-Anzeiger».
Guy Landolt (Guschti, Murmelivater) Wie es sich für einen braven Schweizer gehört, machte Guy Landolt erst einmal eine Ausbildung zum Bankkaufmann und Betriebsökonomen. Ab 1993 lancierte er mit Midi Gottet
und Helmi Sigg die Trash Comedy «Eden TV», die über 150 Mal in die Schweizer Wohnzimmer flimmerte. Das Trio Eden war geboren und ist heute nicht mehr aus der Schweizer
Kulturszene wegzudenken. Nicht zuletzt auch die mittlerweile sieben abendfüllenden Bühnenprogramme, die das Comedy-Trio in den letzten Jahren erfolgreich auf die Bühne brachte.
Auch solo sammelte Guy Landolt in der Vergangenheit schon einige Erfahrungen; insbesondere als regelmässiger Gast im «Quatsch Comedy Club». 2006 hatte er mit seinem
ersten, abendfüllenden Soloprogramm «Popcomedy» in Zürich Premiere. Im Frühjahr 2007 durfte dann in Berlin Deutschlandpremiere gefeiert werden.
Midi Gottet (Baschti, Murmelisohn) Midi Gottet startete seine Künstlerkarriere 1983 als Electric-Boogie-Tänzer und wurde 1984 zum Schweizermeister erkoren. Diese Tanzform kombinierte Midi mit Zauberei und
kreierte mit seinem Partner Marco Tempest einen Bühnen-Act, welcher die Schweizer Band Yello so begeisterte, dass sie einen eigens dafür komponierten Soundtrack lieferten.
Tempest & Gottet gewannen 1987 den World Cup of Magic in New York. Eine darauf folgende Soloshow brachte ihn bis nach Las Vegas. 1992 wurde Midi von der Muse
«Comedy» geküsst. Seine Leidenschaft für Pointen führte ihn vom legendären «Eden TV» über «Rajiv» bis hin zum Trio Eden auf die Bühne. Eigene TV-Shows folgten: «Comedy
Total» auf TV3 und «The Movie Club» auf SAT1 (Schweiz). 2003 schrieb er seine erste Stand-up Comedy Show «Lactis Ultro». Als Musicaldarsteller sah man Midi Gottet unter
der Regie von Dominik Flaschka in «Hanf im Glück», «Dä chli Horrorlade» und «Ladies Night». Heute ist Midi Solo, aber auch immer noch mit dem Trio Eden auf den Brettern, die
die Schweiz bedeuten, zu sehen.
Patrick Imhof (Cover: Dänu, Herr Lieberherr, Ferdinand) Erste Theatererfahrungen sammelte Patrick Imhof, geboren 1971, in der Theatergruppe des Gymnasiums Oberwil unter der Leitung von Stephan Müller. Nach seinem
Kontrabassstudium an der Musikakademie Basel studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy, in Leipzig Schauspiel und war bis 2004
festes Ensemblemitglied im Theater Leipzig. Er war in Inszenierungen unter anderem von Wolfgang Engel, Karin Henkel, Johanna Schall, Jorinde Dröse, Enrico Lübbe und Mark
Lunghuss auf der Bühne zu sehen. Seitdem arbeitet er als freier Schauspieler, Regisseur, Musiker und Sprecher für Radio und Fernsehen. Zum Musiktheater kam er durch
seine Dozententätigkeit an der Hochschule in Leipzig, wo er seit 2000 die Studenten im Fachbereich Musical ausbildet. Leidenschaftlich gerne rockt Patrick mit seiner Band
«müller108» durch die Musikclubs Deutschlands.
Gregor Altenburger (Cover: Daneli, Hanspeter, Baschti, Murmelisohn) Gregor Altenburger ist in Rapperswil-Jona aufgewachsen und schloss 2006 die dreijährige Schauspiel-, Gesangs- und Tanzausbildung an der Swiss Musical Academy in Bern
ab. Seine ersten Erfahrungen sammelte er 2003 in «Anatevka» in der Rolle als Schneider Mottel. Im Jahr darauf tourte er als Hero in «Toll trieben es die alten Römer» durch die
Schweiz. Am Swiss Musical Theater in Bern spielte er unter anderem in «It`s My Chance Now», Jack in «Ab in den Wald», Elliot in «Private Lives» und den Prinzen Lookalot in
«Wo drückt der Schuh?». Im Dezember 2005 war er bei der Schweizer Premiere von «No Way to Treat a Lady» als Detektiv Morris Brummel zu sehen. 2006 spielte er auf der
Seebühne Brunnen in «Manche mögens heiss» und war Solist beim Swiss Army Orchestra im KKL Luzern. Es folgten Engagements am Stadttheater Biel-Solothurn in der Oper
«Weisse Rose» und als Hansi in «Heidi - Das Musical, Teil 2». Gregor Altenburger ist Mitglied des Ensemble Leonardo.
Bea Schneider (
Cover: Heidi (heute)) Die Sängerin, Schauspielerin und Musikerin ist seit Jahren in diversen Pop-, Jazz-, Gospel- und Soulprojekten involviert, schreibt eigene Songs und ist neben ihrer
Bühnentätigkeit auch als Gesangslehrerin und Vocalcoach tätig. Am Konservatorium Basel erhielt sie ihre Ausbildung zur Musiklehrerin und bildete sich mit Theater -und
Musicalworkshops weiter. Bea Schneider stand in der Hauptrolle bei der deutschen Erstaufführung von «Blutsbrüder» auf der Bühne, worauf viele weitere
Musicalengagements folgten, u.a: «Dä chli Horrorlade», «Beehive», «Non(n)sense», «Wirtshaus im Spessart», «Zauberer von Oz», «Dreigroschenoper», «Saturday Night
Fever». Sehr erfolgreich verkörperte sie Edith Piaf im gleichnamigen Stück. Die vielseitige Ausnahmesängerin holte erste Preise bei Gesangswettbewerben und ist eine gefragte
Sängerin im Studio wie auch auf der Bühne. Für Musiktheaterprojekte übernahm sie die musikalische Leitung und stand im Spielfilm «Welthund» in der weiblichen Hauptrolle vor
die Kamera. Ihre souligen Eigenkompositionen veröffentlichte die charismatische Sängerin auf der CD BEIJA.
Annie-May Mettraux (
Cover: Heidi (damals), Sabe, Gret) Die aus Bern stammende Schweizerin absolvierte ihre Theaterausbildung anden Performing Arts Studios Vienna sowie in klassischem Gesang am Konservatorium Bern.
Bühnenerfahrung konnte Annie-May Mettraux bereits während ihrer Studienzeit in Berner und Wiener Produktionen sammeln. So spielte sie unter anderem die Schwester
Amnesia in «Non(n)sense», verkörperte die Gräfin Wittgenstein in «Hearts» im Interkulttheater Wien, spielte auf der «Burg Forchtenstein Fantastisch» die Hauptrolle Prinzessin
Pina und die Karin in der Theater-der-Jugend-Produktion «Finix» im Wiener Raimundtheater. Noch bevor sie die Bühnenreifeprüfung absolviert hatte, holte sie das Kabarett Simpl
ins Ensemble. Es folgten bisher Engagements bei «Mamma Mia!» in Stuttgart, in «We Will Rock You» in Zürich sowie am Raimundtheater Wien in der Erstbesetzung Ozzy. Bevor
Annie-May für «Ewigi Liebi» in ihre Heimat zurückkehrte, sah man sie noch als Consuelo in «West Side Story» an der Oper Graz und in der Titelrolle der Teatro-Uraufführung
von «Sara, die kleine Prinzessin».
Christian Johannes Käser (Cover: Hene, Murmeli Bruno, Guschti, Murmelivater) Christian Johannes Käser studierte Philosophie und Politikwissenschaft an der Uni Zürich. Bereits während des Studiums spielte er in Musical- und Theaterproduktionen aus der
Feder von Roman Riklin wie «Alfonsa Di Monsa» oder im Neue-Deutsche-Welle-Musical «Kaufhaus». Nach dem Studienabschluss 2004 professionalisierte er seine
Theaterbegeisterung und es folgten Engagements in den Theater- und Musicalproduktionen wie «Manege frei für Mircolino!», «Elling», «Little Voice» und «Pippi im Taka Tuka
Land». Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Spieler und Workshopleiter beim theater anundpfirsich mit unterschiedlichen Formen des Improvisationstheaters. Neben seiner
Tätigkeit als Schauspieler ist er auch immer wieder als Musiker für Theaterprojekte oder Lesungen engagiert.
2008 wirkte Christian Johannes Käser im Zweipersonenstück «Reizender Reigen» in Winterthur und München mit und war mit dem Solostück für Kinder «Das Konzert der Tiere»
in Süddeutschland auf Tournee.
Die Band:
Hansjörg Messmer (Bandleader) (Keyboard, Akkordeon)
Obwohl Hansjörg Messmer schon früh mit dem Musizieren begann, kam «Musik» als Beruf lange Zeit nicht in Frage. Erst nach der Lehre als kaufmännischer Angestellter begann
er das Studium an der Jazzschule St. Gallen bei Markus Bischof und hat dieses im Juni 2009 erfolgreich abgeschlossen. Daniel Steger zieht sich wie ein roter Faden durch die
musikalische Karriere von Hansjörg Messmer. Die erste Begegnung fand an der Sekundarschule in Sulgen statt. Seither folgten viele Engagements als Background-Duo an
Hochzeiten und Geburtstagen. Als Pianist spielte Hansjörg bei allen Savian-Chor-Projekten unter der Leitung von Daniel Steger mit. Die ersten Musicalerfahrungen sammelte er
als Keyboarder beim Musical «4 Engel für Charly». Wieder unter der musikalischen Leitung von Daniel Steger übernahm Hansjörg die Funktion als Pianist und Bandleader am
Freilichtspektakel «Xang im Ried», worauf ein Engagement als musikalischer Leiter und Keyboarder für das Musical «Little Shop of Horrors» folgte. Momentan arbeitet Hansjörg
Messmer als Klavierund Musiklehrer an der Sekundarschule Bürglen.
Daniel Steger (Bandleader - Keyboard, Akkordeon) Daniel Steger ist Musiker mit breit gefächertem musikalischem Interesse und Können. Schon zu seinen Gymnasialzeiten lotete er die Musik mit spielerischem Ernst aus und
versuchte sich erfolgreich als Komponist und Musiker. Auch nach abgeschlossenem HMT-Studium für Querflöte und Schulmusik II in Zürich nähert er sich der Musik gerne aus
verschiedenen Perspektiven, lässt sich nicht festlegen, spielt mit ihr und bewegt sich dabei sicher zwischen und innerhalb der verschiedensten Musikstile. Eine grosse
musikalische Bandbreite ist seine Eigenheit. Daniel Steger gilt als Multiinstrumentalist, wirkt als Komponist unter anderem beim Freilichtspektakel «Xang im Ried», als Arrangeur,
als Musiker unter anderem in den Musicals «Hair», «Alfonsa Di Monsa», «Kaufhaus», «4 Engel für Charly» und in verschiedenen Rock und Jazzformationen sowie als Chor
-Coach und -Leiter. Auch hat er sein eigenes Musikprojekt «Savian», das bereits in diversen Formen und Formationen über die Bühne ging, initiiert, geleitet und umgesetzt.
Ausserdem lehrt er an der Pädagogischen Maturitätsschule in Kreuzlingen.
Christian Roffler (Bandleader - Keyboard, Akkordeon) Christian Roffler erblickte 1975 das Licht der Welt, ist verheiratet und stolzer Vater dreier Kinder. Er wollte eigentlich Fussballer werden, wozu ihm leider das Talent fehlte. Zum
Glück stand in der Kinderstube noch ein Klavier. Und so tauchte er immer tiefer in diese Welt ein. Zum Leidwesen seiner Eltern und Geschwister. Einmal war er beim Begleiten
einer Jimi-Hendrix-Aufnahme, das Klavier war natürlich offen und somit möglichst laut, fast von einer gerissenen Basssaite erschlagen worden.
Christian Roffler machte eine Schreinerlehre und studierte später Musik. Mittlerweile sind es schon bald zwanzig Jahre seit seinem ersten öffentlichen Konzert, das er mit
zertrümmertem Knie und Krücken, nach einem Grümpelturnier, meisterte. Christian Roffler klimperte auf Tourneen und Aufnahmen von Florian Ast, Marc Sway, Vera Kaa, Adrian
Stern etc. mit und macht einfach gerne Musik.
Christian Hugelshofer (Guitars, Mandoline) Christian Hugelshofer absolvierte die Academy of Contemporary Music in Zürich. Ausgebildet zum Musiker sowie Musiklehrer SMPV, arbeitet er als E-Gitarrenlehrer in
verschiedenen Gemeinden im Kanton Zürich und im Kanton Aargau. Zusätzlich ist Christian Hugelshofer als Gitarrist, Songschreiber und Produzent in verschiedenen Projekten
engagiert. Unter anderem gehören dazu Blusbueb, Slimboy, Vanessaedita und das Rätoromanische Radio.
Mario Frei (Guitars, Mandoline) Aufgewachsen in St. Gallen begann Mario Frei mit neun Jahren das Klavierspiel. Nach einer dreijährigen musikalischen Pause wechselte er mit sechzehn Jahren zur E-Gitarre.
1994 besuchte er für ein Jahr das American Institute of Music in Wien und absolvierte anschliessend sein Studium an der Musikakademie (Jazzschule) St. Gallen, welches er im
Jahr 2000 erfolgreich abschloss.
Während dieser Zeit spielte er in etlichen Ostschweizer Bands und sammelte wertvolle Studioerfahrungen. Es folgten grössere Projekte wie die Musicals «Hair» und
«Kaufhaus» unter der Leitung von Roman Riklin und Engagements am Stadttheater St. Gallen. Neben der Leidenschaft zur Gitarre hat Mario während all der Jahre auch die
Faszination der Tontechnik gepackt. Er betreibt seit ca. zwei Jahren sein eigenes kleines Tonstudio namens fridaymusic recordingstudio. Zurzeit spielt Mario Frei mit Roman
Fischer, Christoph Fischer und Manuel Angelini in der Rockband Big Friday.
Martin Peter (Guitars, Keyboard) Schon während der Ausbildung zum Primarlehrer stand die Musik im Mittelpunkt des gebürtigen Thurgauers. In dieser Zeit spielte er in diversen Bands aus der Ostschweiz,
darunter Sillywalk, Soulflakes und Die wilde 13. Nachdem er einige Jahre als Lehrer arbeitete, besuchte er die Jazzschule in Zürich. Neben dem Unterricht bei Theo Kapilidis
nahm der versierte Gitarrist u.a. an Workshops von Ralph Towner und John Abercrombie teil. Danach folgten Engagements in den Musicals «Kaufhaus» und «Hair» unter der
Leitung von Roman Riklin sowie im Musical «4 Engel für Charly» unter der Leitung von Marcel Wattenhofer. In der Zwischenzeit war der vielseitige Musiker Mitglied der Band von
Savian, des Chorprojekts von Daniel Steger, sowie Bassist der Zürcher Rockband The Cracks rund um den Singer/Songwriter Martin Moling.
Felix Brühwiler (Guitars, Keyboard) Bereits in seiner Jugend spielte Felix Brühwiler in einer Band und konnte erste Bühnenerfahrungen sammeln. Nach dem Lehrerseminar in Kreuzlingen studierte er in der
Berufsklasse der Musikhochschule Luzern. Der gebürtige Ostschweizer spielte bei den Musicals «Rat ’n’ Roll» in Luzern, «Elisabeth» bei den Thuner Seespielen sowie
«D’Gotthardbahn» bei den Freilichtspielen Göschenen. Für ein Konzert mit der Akkordeonvirtuosin Claudia Muff reiste er im Jahr 2008 nach Moskau und mit «Swing de Paris»
nach Zaragoza (Spanien) an die Expo.
Heute arbeitet er als E-Gitarrenlehrer in Luzern und Reussbühl. Als Gitarrist wirkt er bei verschiedenen Bands und Projekten mit, unter anderem in der Pop/Rock-Band Pink Bliss
oder Swing de Paris, einem Quartett, das den Zigeunerjazz wieder aufleben lässt. Zudem spielt Felix Brühwiler immer wieder beim 21st Century Orchestra in Luzern.
Christoph Fischer (Bass) Christoph Fischer betrat im Alter von fünfzehn Jahren das erste Mal eine Bühne als Bassist. In den folgenden zwanzig Jahren spielte er unzählige Konzerte in verschiedenen
Formationen wie Mumpitz, Birds of Paradise, Die wilde 13, Q & the Exe-Qtive Orchestra oder Katy Winter. Ebenfalls wirkte er unter der Leitung von Roman Riklin in den Musicals
«Hair» und «Kaufhaus» mit. Momentan spielt Christoph Fischer zusammen mit Manuel Angelini, Mario Frei und Roman Fischer in der Rockband Big Friday und tritt sporadisch als
Verschreckjäger bei «Marius und die Jagdkapelle» auf.
Roland Hofer (Bass) Der Bassist aus dem Seebachtal hat erst einmal eine Lehrerausbildung absolviert. Aber so wie Wasser seinen Weg findet, fand er immer wieder zur Musik. Nach zweijährigem
Musikwissenschaftsstudium an der Universität Zürich entschied er sich für ein vierjähriges Musikstudium an der Jazzschule St. Gallen auf dem E-Bass. Roland Hofer ist
leidenschaftlicher Musiker und erinnert sich gerne an Kooperationen mit unzähligen Musikern in verschiedenen Projekten: an das Freilichtspektakel «Xang im Ried», an Daniel
Stegers «Savian», an die Musicals «Hair», «Roxy» und «4 Engel für Charly», an die Konzerte als Freelancer in diversen Gala-, Party-, Rock- und Jazzbands, so unter anderem
in der Dani Felber Big Band und im Dani Sparn Orchester (Swing-Night-Tour 2007 mit Max Greger, Hugo Strasser und Ambros Seelos), an das Philippe Kuhn Quartett (mit Adrian
Stern, Stephen Magnusson und Andi Mötz) und an die Kristin-Ash-Band (mit Clive «Mayuyu» Mngaza). Aussermusikalische Hobbys: seine immer grösser werdende Familie und sein Häuschen auf dem Land.
Christian Buehrle (Drums) Christian Buehrle lernte die Grundlagen des Trommelns als Tambour bei der Kadettenmusik in Aarau. Mehr vom Rock ’n’ Roll als von der Marschmusik angezogen, war der Weg
zum Schlagzeug nicht mehr weit. Mit sechzehn Jahren erhält Christian das erste Drumset, auf welchem er sich fortan konsequent autodidaktisch weiterbildete. Musikalisch
durchläuft er anfangs den üblichen Weg: Die ersten Gehversuche fanden mit einer lauten und ungehobelten Keller-Krach-Band statt. Dann folgte – etwas ungewöhnlich – der
Einstieg bei einer Hip-Hop-Crew mit Live-Instrumentierung. Dies brachte bereits eine Menge Konzert- und erste Studioerfahrung.
In den vergangen Jahren konnte Christian Buehrle sich bei unzähligen Studio- und Liveprojekten ein breites musikalisches Fundament erarbeiten. Ohne seine Wurzeln in Rock,
Funk und Soul zu verleugnen, bewegt sich der umtriebige Schlagzeuger heute gewandt in einem weiten Spektrum von Musikstilen.
Rafael Woll (
Drums) Im Alter von neun Jahren erhielt Rafael seinen ersten Unterricht am Schlagzeug und am Klavier. Ab diesem Zeitpunkt beschäftigte er sich auch gelegentlich mit diesen
Instrumenten, sofern sich gerade niemand zum Fussballspielen finden liess …
Es folgte ein Studium an der Jazzschule Luzern, der Abschluss (mit Auszeichnung) im Jahre 1997 und schon kurz darauf erste Tourneen, die ihn durch ganz Europa, Kanada
und die USA führten. Als Sideman ist Rafael Woll heute in verschiedensten Kontexten im weiten Feld zwischen Jazz, Pop und Rock aktiv. Dabei spielte er mit Leuten wie George
Gruntz, Ray Anderson, Franco Ambrosetti und Bugge Wesseltoft. Im Popbereich resultierten Zusammenarbeiten mit William White, Heidi Happy, Reto Burrell, Ivo Rickenbacher,
Adrian Stern, Betty Legler, Bligg, Maozinha und Valeska Steiner. Mit der Band Kubus (1997–2006, Electronic Rock Fusion) wurde er 1999 mit dem Werkbeitrag von Stadt und
Kanton Luzern und 2006 mit dem Anerkennungspreis der Stadt Luzern ausgezeichnet.
Die Maag Music- & EventHall
Im September 2001 luden Darko Soolfrank und Guido Schilling die Medien zum Spatenstich auf das Maag-Areal ein. In einer leer stehenden Industriehalle, wo bis vor kurzem
Zahnräder hergestellt wurden, sollte innerhalb weniger Monate ein Theater entstehen. Im Beisein des Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber vollbrachten die Initianten den ersten
symbolischen Bauakt. Nach jahrelanger Standortsuche für ein Musicaltheater wurden die beiden Space-Dream-Produzenten im Zürcher Industriequartier fündig. Für ihr Projekt
«Deep» bauten sie auf dem Maag-Areal ein Theater mit tausend Sitzplätzen. Im März 2002 feierte die bis heute grösste Schweizer Musical-Produktion seine Welturaufführung
und spielte bis im Sommer 2003.
Zur MusicHall, die fortan Tourneeproduktionen zur Verfügung stand, kamen 2003 die 1450 m2 grosse EventHall und 2004 die 455 m2 Härterei dazu, welche für Grossevents,
Partys und Konzerte vermietet werden. Die Maag MusicHall AG tritt heute einerseits als Vermieterin des Theaters und der Hallen auf, ist aber auch bei verschiedenen
Produktionen Veranstalterin und zeigt sicheres Gespür bei der Auswahl von Shows. So konnten mit «THE RAT PACK», «The Bar at Buena Vista», «TAO», «Traumfrau Mutter»,
«Bollywood – The Show», «Tango Fire», «Havana Rumba» oder jüngst «Rock the Ballet» Produktionen in der Schweiz lanciert werden, die sich als äusserst erfolgreiche
Shows etablierten. Nicht nur in Zürich zählt das Theater längst zum Kulturangebot. Dank TV-Produktionen wie «MusicStar» oder «Die grössten Schweizer Hits» etablierte sich
das Areal schweizweit.
Der Bau der Maag MusicHall erfolgte durch private Gelder und erhielt keinerlei Zuschüsse, Kredite oder Darlehen der öffentlichen Hand. Der Unterhalt finanziert sich aus dem
Spielbetrieb und ist in keiner Weise subventioniert.
Zurzeit wird auf dem Maag Areal der Prime Tower gebaut. Der Spielbetrieb der Maag MusicHall ist nicht beeinträchtigt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Frühling 2011.
Das Theater ist über einen neuen Eingang (von Seite Escher-Wyss Platz) bequem erreichbar.
© Ewigi Liebi / Profilwerk - Christoph Rüdt
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