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Musical, Stückeinfo: D
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Daddy Cool Mit der Musik von Boney M (und weiteren Frank Farian Produktionen)
Mit den 70er Hits: Rivers of Babylon, Brown Girl In The Ring, Ma Baker, Girl You Know It’s True, Where Do You Go, One Way Ticket, Mary’s Boychild.
Zur Produktion in London (Shaftesbury-Theatre):
Premiere: 21. Sptember 06 Previews: ab 22. August 06
Regie:
Andy Goldberg Buch: Amani Naphtali Creative Associate: Gurinder Chadha Choreographie: Sean Cheesman Bühne und Kostüme: Jon Morrell Licht:
David Hersey Ton: Nick Lister für Autograph Musical Supervision: Mike Dixon Orchestrierung: Steve Sidwell. Produzenten:
Robert Mackintosh und Frank Farian.
Besetzung: Ma Baker: Michelle Collins Shake: Harvey Asia Blue: Javine Pearl:
Melanie La Barrie Rose: Camilla Beeput Sunny: Dwayne Wint
Sowie: Hope Augustus, Donovan F Blackwood, Maxine Bowers, Jordan Darrell, Davie Fairbanks,
Richard ‘Lianhart’ Francis, Duane O’ Garro, Adrian Gas, Alani Gibbon, Simon Harvey, Yasmin Kadi, Helen Kurup, Jay McKay, Michael Moulton, Sarah Moyle, Ricky Norwood, Page, Darvina Plante,
Amber Rimell, Ezra Russell, Kirisa Samuel, Marc Small, Emmanuel Sonubi, Maria Swainson, Elliot Treend, Dennis Victory, Larrington Walker, Shelley Williams and Jacqui Zvimba.
Web: www.daddycool-musical.com (externer Link)
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Dancer in the Light <> Dancer in the Dark Musik und Gesangtexte: Björk, Sjon Sigurdsson, Lars von Trier, Mark Bell, Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II sowie Harry Warren und Al Dubin
Inszenierung des Off-Broadway Musicaltheater München:
Premiere: 7 Januar 10 Weitere Aufführungen:
8. bis 10., und 14. bis 17. Januar 2010
Szenische Einrichtung: Ana C. Haffter Mit: Navina Heyne
E-Piano: Matthias Seitz Schlagzeug:
Sven Lehmkämper
Amerika in den 1960er Jahren: Die Einwanderin Selma droht zu erblinden. Ihren Trost sieht sie im Musical, in das sie sich hineinträumt. Um ihrem 12-jährigen Sohn, dem
sie die Krankheit vererbt hat, ihr Schicksal zu ersparen, arbeitet sie Tag und Nacht in einer Metallfabrik, um das Geld für die Operation zu verdienen. Wegen ihres zunehmend getrübten
Augenlichts beschädigt sie eine Maschine und wird entlassen. Sie findet ihr Erspartes nicht mehr, eilt zum Polizisten Bill und fordert das Geld zurück. Im Handgemenge löst sich ein Schuss aus
Bills Dienstpistole. Der Polizist wird schwer verletzt und beschwört Selma, ihn vollends zu töten. Verzweifelt schießt Sie mehrmals auf ihn. Selma wird gefasst, angeklagt und zum Tode
verurteilt. Bevor sie erhängt wird, singt sie ein letztes Lied. Der erste Teil des Abends beleuchtet Selmas optimistischere Seite, eine Fiktion des Lebens ohne ihr Erblinden, der zweite folgt
der schicksalhaften und kompromisslosen Film-Adaption nach Lars von Trier.
Navina Heyne Die gebürtige Berlinerin lebt seit ihrem Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Dort erlangte sie 2008 mit der eigenen Inszenierung von Dancer In the Dark ihr Diplom in den Fächern Schauspiel, Gesang und Tanz. Sie war am Staatstheater am Gärtnerplatz in Marilyn sowie
an der Komödie im Bayerischen Hof zu sehen, ferner in der weiblichen Hauptrolle des neuen Musicals Fast wie im Fernsehen im Theaterzelt »Das Schloss« in München sowie in Die kleine Seejungfrau beim
Seefestival Wustrau. 2008 war sie Finalistin bei der ZDF-Casting-Show Musical Showstar, moderiert von Thomas Gottschalk.
Sven Lehmkämper
Schlagzeuger für alle Lebenslagen, studierte an der HfM Würzburg von 1999 bis 2005 Jazz-Schlagzeug (DML/DM). Mit verschiedenen lokalen Jazzformationen und
seiner eigenen Jazzreihe »say yes to jazz« (2000 – 2006) nahm sein musikalisches Schaffen den Anfang. Gefolgt von CD-Produktionen und kleinen Tourneen unter anderem mit den Jazzprojekten
T.O.C., Triotism, Julia Ortmann Trio, Abstechern in die Popmusik »TheLoveboats« (Rocksteady), MUSA (Panikpreisgewinner 2008) u.a. Derzeit arbeitet er zusammen mit dem Gitarristen Marko Hohner
an Gleis3.
Matthias Seitz Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte Matthias Seitz bei den
Regensburger Domspatzen. Im Jahr 2001 wurde er Träger des Richard Wagner Stipendiums. Nach seinem sozialen Jahr beim Heeresmusikkorps 4 begann er an der Musikhochschule München mit den
Instrumenten Klavier und Geige Schulmusik zu studieren, was er 2008 mit dem 1. Staatsexamen abschloss. Seitdem ist er in verschiedenen musikalischen Bereichen tätig. Er unterrichtet an der
Musikhochschule München Schulpraktisches Klavierspiel, leitet u.a. den Pop- & Jazzchor Munich Blue Notes und singt selbst in der A-Cappella-Gruppe StimmBand (vgl. www.munichbluenotes.de oder www.stimmband.eu .
www.offbroadway-muenchen.de
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Daniel - Das Roockoratorium
Text: Eugen Eckert Musik: Thomas Gabriel
“Daniel” wurde von Eugen Eckert und Thomas Gabriel anlässlich der Heilig-Rock-Wallfahrt 1996 in Trier geschrieben. Mittlerweile wurde das Oratorium schon 18 mal aufgeführt,
unter anderem bei den Weltjugendtagen in Paris und beim Katholikentag 1998 in Mainz.
In sieben Bildern wird die Geschichte des Propheten Daniel erzählt, der sein Volk, das Volk der Israeliter, durch die schwere Zeit der Babylonischen Gefangenschaft führt.
Seine politischen Gegenspieler sind Nebukadnezar, Belsazar und Darius, die drei aufeinanderfolgenden Könige und Herrscher des babylonischen Reiches.
Daniel, intelligent und gebildet,
wird bei den jeweiligen Königen persönlicher Berater und Minister. Durch seine Gradlinigkeit, die er aus seinem unerschütterlichen Glauben erhält, bietet er den Königen in vielen
Auseinandersetzungen die Stirn und führt so sein Volk sicher durch die Gefangenschaft.
Die Episoden heißen im einzelnen:
Die Gefangennahme Am babylonischen Hof
Nebukadnezars Traum Die Drei im Feuerofen Daniels Traum Belsazars Gastmal Daniel in der Löwengrube
Die Musik ist eine Mischung aus Rock und Jazz. Sechs Musiker wirken in der Band mit, sechs Solisten auf der Bühne: Daniel, die Könige, Hananja, Aschpenas, Asarja und Michael.
Der Chor übernimmt, ähnlich wie in der griechischen Tragödie, verschiedene Rollen: Stimme Gottes, Volk Israel, Babylonier. Dauer: ca 1 ¾ Stunde
Inhalt:
Im dritten Jahr der Herrschaft Joakims wird Jerusalem von Nebukadnezar, König von Babylon, eingenommen. Als Krönung seines Triumphs
läßt er die heiligen Geräte aus den Tempeln in seine Schatzkammer bringen und befiehlt, Kinder aus den Häusern der Stadt zu rauben, um sie zu seinen Dienern zu machen. Unter ihnen sind auch
Daniel, Michael, Hananja und Asarja. Nur der Glaube an Gott läßt sie die langen Jahre der Gefangenschaft überstehen.
Als der König eines Nachts von schlimmen Alpträumen heimgesucht
wird, läßt er Traumdeuter, Wahrsager und Zauberer aus dem ganzen Land kommen, damit sie ihm seine Träume deuten. Doch niemand ist dazu fähig. Zornig befiehlt er, alle Weisen Babylons zu
töten. Als Daniel davon erfährt, bittet er den König um deren Leben. Nebukadnezar will die Bitte nur gewähren, wenn Daniel ihm seinen Traum deuten kann. In der Nacht erfährt Daniel in einer
Vision die Bedeutung des Traums und kann so das Leben der Weisen retten. Nebukadnezar lobt den mächtigen Gott und belohnt Daniel und seine drei Gefährten mit Statthalterposten.
Getrieben von unersättlicher Machtgier vergißt der König alsbald den Gott Daniels. Er läßt sich ein goldenes Standbild errichten und befiehlt seinem Volk niederzuknien und es anzubeten.
Daniel, Michael, Hananja und Asarja aber weigern sich, das Götzenbild zu verehren. Nebukadnezar ist darüber so aufgebracht, daß er sie ins Feuer werfen läßt. Aber ein von Gott gesandter Engel
schützt sie vor der Glut. Da bereut der König und befiehlt seinem Volk, den Gott Daniels zu loben und zu achten.
Nach dem Tod Nebukadnezars wird sein Sohn König. Während eines großen
Festmahls, bei dem sich alle mit Wein aus den geraubten Gefäßen betrinken, erscheint eine Geisterschrift an der Wand. Niemand kann sie lesen und so muß Daniel kommen, um sie zu entziffern.
Dieser sagt Belsazar den Untergang voraus und der König kommt alsbald ums Leben.
Die Nachfolge tritt Darius an, der Daniel schon bald zum engsten Vertrauten über sein Reich machen
will. Das neiden ihm die anderen Statthalter. Sie überreden den König zu einem Gesetz, was besagt, daß alle, die Hilfe bei einem anderen als ihrem König erflehen, zu den Löwen geworfen werden
sollen. Als Daniel kurz darauf beim Gebet überrascht wird, wirft man ihn zur Strafe in die Löwengrube. Darius aber plagt das Gewissen. Am nächsten Morgen eilt er zur Grube und findet Daniel
an Körper und Geist unversehrt. Da bereut Darius und seinem Volk befiehlt er, den Gott Daniels zu ehren.
Die Schauspieler, Künstler & Musiker
Barbara Bach (Asarja / Erzählerin) Barbara Bach studierte Gesang an der Musikhochschule
Frankfurt und ist eine ausgebildete Tänzerin. Sie erhielt Schauspielunterricht am Hoch´schen Konservatorium in Frankfurt. Am Münchener Theater für Kinder agierte sie zwei Jahre lang in
verschiedenen Stücken. Sie spielte u.a. in ”Sommernachtstraum”, ”Was ihr wollt”, ”Im weißen Rössl”, ”Schneewittchen” und ”Jorinde & Joringel”.
Benjamin Baumann (Daniel)
Steffen Bodensohn (Michael) Steffen Bodensohn wurde am 5. Oktober 1979 geboren. Er spielte seit 14 Jahren Geige und sammelte so seine ersten Bühnenerfahrungen im Seligenstädter
Orchester. Er war einige Zeit als Leadsänger der Band ”Deinhard” beschäftigt und spielte u.a. in dem Musical ”Joseph and the amazing technicolour dreamcoat” und ”West-Side-Story”.
Marcel Ehmann (Nebukadnezar/Belsazar/Darius) Der am 21. Februar 1974 geborene Schauspieler ist seit 1998 beim Funkhaus Aschaffenburg als Redakteur und Moderator beschäftigt.
zusätzlich arbeitet er als Sprecher für Radio, Fernseh- und Kinowerbung. Von 1995 - 1998 erheilt er privaten Gesangsunterricht und spielte u.a. in dem Musical ”Zwerg Nase” und ”Der kleine
Horrorladen”. Außerdem ist er zur Zeit als Leadsänger der Band ”Poppgruppe” beschäftigt.
Isabella Hof (Hananja) Die am 26. Juli 1979 geborene Sängerin erhielt von 1988-1991
privaten Gesangsunterricht, und 1998 Phonetik- & Schauspielunterricht bei Benjamin Baumann. Sie war zwischen 1995 und 1997 als Studiosängerin beschäftigt und schloß 1996 einen
Plattenvertrag mit ZYX ab. Sie spielte u.a. in dem Musical ”The Trip”, ”Der kleine Horrorladen” und Non(n)sense.
Der Chor Ende 1998 gründete sich der Chor ”Main Stream
Projekt” in der Gemeinde St. Marien in Seligenstadt. Jugendliche aus Seligenstadt und dem Umland proben regelmäßig unter der Leitung von Thomas Gabriel neue und neuste Musik mit religiösen
Inhalten. Der Chor besteht aus ca. 40 Mitgliedern und bestreitet verschiedene Projekte, so u.a. ”Daniel”. Der Chor nahm beim Katholikentag 2000 in Hamburg teil und startete im Sommer 2000
die Aufführung des Oratoriums ”Die Spur von morgen” von Gregor Linßen. Auch sind einige Mitglieder des Chors in ”Daniel” als Schauspieler zu sehen, wie Christian Müth in der Rolle des
”Aschpenas” und Verena Rohrbock, Tanja Ott, Monika Wurzel, Nicole Hutzler und Yvonne Hutzler als Wahrsagerinnen.
Die Band Die Band formierte sich eigens für ”Daniel”. Die
sechs hochqualifizierten Musiker, jeder Meister seines Instruments, kommen aus verschiedenen Teilen Deutschalnds. In intensiven Probephasen werden die Projekte erarbeitet. Die Arrangements
und die musikalische Leitung liegen in den Händen von Thomas Gabriel, der auch selbst mitspielt.
Gitarre: Jan Masuhr Saxophon: Stefan Weilmünster Bass: Stefan Engelmann
Schlagzeug: Martin Klusmann Percussion: Olaf Normann Keyboards: Thomas Gabriel
Die Tänzer Das Ballettensemble unter der Leitung von Susanne Voss unterstreicht die
Stimmung des Musicals mit eindrucksvollen Tanzeinlagen. Die fünf Tänzerinnen überzeugen als ”Flammen” durch anmutige, gefühlvolle Bewegungen, als ”Alpträume” und ”Wachen” mit bedrohlichen
Akzenten, beweisen jedoch als ”Weinköniginnen” durchaus auch komische Talente. Die Tänzerinnen sind: Christine Blumör, Kirstin Egner, Ingrid Höhne, Alexandra Meyer und Angela Till.
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Dracula - Ein romantisches Musical
Musik: Karel Svoboda Originallibretto und Gesangstexte:
Zdenek Borovec und Richard Hes Deutsch: Michael Kunze
Uraufführung: Freitag, 13. Oktober 1995 (Prag, Kulturpalast) Deutschsprachige Erstaufführung:
30. April 2004 (Basel, Musicaltheater Basel)
Zur Inszenierung der Oper Halle:
Premiere: 1. Juli 11
Musikalische Leitung:
Michael Fuchs Inszenierung: Matthias Brenner Choreografie: Alexandre Tourinho Bühne: Nicolaus-Johannes Heyse Kostüme: Jenny Schall
Choreinstudierung: Jens Petereit
Besetzung: Dracula: Gerd Vogel / Ásgeir Páll Ágústsson Adriana/Sandra: Nadine Eisenhardt Lorraine: Kerstin Ibald
Scapino: Björn Christian Kuhn Mönch: Michael Mehnert Magd: Anja Binkenstein
und andere
Chor der Oper Halle
Mitglieder des Ballett Rossa der Oper Halle Staatskapelle Halle
www.opernhaus-halle.de
Zur Inszenierung der Schlossfestspiele Ettlingen:
Premiere: 24. Juni 10
Musikalische Leitung: Jürgen Voigt Regie: Udo Schürmer Bühnenbild: Steven Koop Kostümbild: Kiki de Kock Choreographie: Andrè Sultan-Sade
Maske: Marion Kleinbub Technische Leitung: Mario Moser Requisite: Sebastian Ganz Ton- und Lichttechnik: David Horn Ltg. Kostümabteilung: Olga Knack
Dracula: Hans Neblung Adriana / Sandra: Nina Janke Lorraine: Vanessa Wilcek Scapino: Thomas Christ Priester: Thomas Schirano
Nick: Stefan Stara Steven: André Sultan-Sade Mönch: Marc Schlapp 3 Nymphen: Tina Podstawa, Tammy Sperlich, Lilian Wilhelm Ensemble:
Stefanie Derner, Janna Blaurock, Saskia Dreyer, Gunnar Frietsch, Verena Raab, Lars Rindelaub, Tim Schulz, Marc Uijen Corvers:
Marc Schlapp (Dracula), Saskia Dreyer (Adriana / Saskia), Thomas Schirano (Scapino)
www.ettlingen.de
Zur Inszenierung des Volkstheater Rostock:
Premiere: 19. Januar 08
Musikalische Leitung:
Volker M. Plangg Inszenierung: Ralf Nürnberger Choreographie: Stephan Brauer Bühne: Martin Rupprecht Kostüme: Claudia Rhle
Choreinstudierung: Ronald Monem
Darsteller:
Dracula: Olaf Plassa Adriana/Sandra: Lehmann, Anika Lorraine: Andrea Höcht Scapino:
Christoph Kayser Priester: Olaf Lemme Nick/Steven: Tomke, Thomas Mönch: Titus Paspirgilis 1. Nymphe: Ines Wilhelm 2. Nymphe:
Anke Lder 3. Nymphe: Gabriele Schwabe
www.volkstheater-rostock.de
Zur Produktion der Liechtenstein Musical Company:
Premiere: 19. August 06 Spielzeit bis 7. Oktober 06
Regie: Patrick Biagioli Choreografie: Barbara Rodriguez-Frick
LMC-Präsident: Hans Nigg
Besetzung:
Dracula: Christian Büchel
Dracula: Mark B. Lay Scapino: Martin Beck Scapino: Ingo Anders Lorraine / Adriana: Monica Quinter Lorraine / Adriana: Andrea Viaricci
Cover Adriana: Kathrin Wille Cover Adriana: Tanja Wehinger Sandra: Brigitte Schöb Sandra: Tamara Kaufmann Steven: Patrick Biagioli
Priester: Michael Berndonner Priester: Daniel Stüssi 1. Mönch: Kurt Schädler 1. Mönch: Ernst Walch Nick: Michael Hartinger Nick:
Carlos Fernandez Nymphe: Kathrin Wille Nymphe: Tanja Wehinger Nymphe: Doris Gstöhl Nymphe: Isabelle Nigg Nymphe: Isabelle Marxer Nymphe:
Iris Vogt Vampir / Kellner: Wolfgang Veit Blutengel / Tänzer: Gianni Notari Blutengel / Tänzerin: Marion Büchel Blutengel / Tänzerin: Jasmin Wälti
Tänzerin: Kathrin Röhtlisberger Tänzerin: Martina Holstein Tänzerin: Joyce Tetteh Tänzerin: Rebekka Scharf Tänzer: Yuris Santo
Weitere Infos unter: www.lmc.li (externer Link)
Zur Produktion im Baseler Musicalheater:
Produzenten: fine arts management, Walter Hitz & Musicaltheater Gdynia Regie: Maciej Korwin
Choreographie: Jaroslav Staniek
Besetzung Basel:
Dracula: Ethan Freeman Adriana 1: Eveline Suter Scapino: Florian Schneider Lorraine:
Michaela Christl Steven: Patrick Biagioli Priester: Kenneth Derby Nymphe: Iréne Straub Dracula 2: Christian Venzke Adriana2, Lorraine2:
Bianca Arndt Scapino 2: Roland Duppenthaler Lorraine2, Nymphe2: Karin Rindlisbacher
Blut, Leidenschaft und Sehnsucht. Mythos und Legende. Das ist Dracula! Mit Spannung wird das Prager Erfolgsmusical DRACULA vom Schweizer Publikum erwartet. Ab dem 30. April wird
das Stück um den bekanntesten aller Vampire zum ersten Mal in deutscher Sprache im Musical Theater Basel zu sehen sein. Die Rolle des eleganten Grafen Draculas wird die Musical-Grösse
Ethan Freeman, bekannt aus Phantom of the Opera, übernehmen. Der Diener und Professor Scapino wird vom populären Schweizer Sänger-Darsteller Florian Schneider gespielt . Mit
Evelyne Suter (Adriana), Patrick Biagioli (Steven), Irène Straub und Karin Rindlisbacher konnten weitere Schweizer Musicaldarsteller für DRACULA gewonnen werden.
Das tschechische Erfolgsmusical DRACULA begeisterte seit seiner Welturaufführung 1995 in Prag fast drei Millionen Zuschauer. Der charmante und zugleich diabolische Vampir aus
Transsilvanien fasziniert seit Bram Stockers Novelle. Dieser Klassiker diente auch als Vorlage für das Musical, dennoch wartet „DRACULA“ mit einigen originellen Realitätsbezügen auf.
Inhalt:
Jeder der drei Akte spielt in einer anderen Epoche. Im 16. Jahrhundert zieht Fürst Dracula mordend und plündernd durchs Land. Als er ein Kloster überfällt, wird er von einem Mönch zu
ewigem Leben und unstillbarer Blutgier verflucht. Auf seine Burg zurückgekehrt muss der Graf miterleben, wie seine Frau Adriana nach der Totgeburt des ersten Kindes in seinen Armen
stirbt. In seiner Verzweiflung will er sich das Leben nehmen, stellt aber fest, dass sich der Fluch des Mönchs bewahrheitet hat: er kann nicht sterben. 300 Jahre später, zunächst von der
Aussicht auf ewiges Leben begeistert, versteht es Dracula nicht nur Schrecken sondern auch Faszination zu verbreiten. Die englische Baronesse Lorraine verliebt sich in ihn, und auch er
erliegt ihrer Schönheit. Im 21. Jahrhundert ist Dracula ein mächtiger Casino-Boss, allerdings hat ihn seine Kraft verlassen. Er muss tagsüber von einem Professor in einem unterirdischen
Laboratorium am Leben erhalten werden. Eine Rockgang, die einen Überfall auf das Casino plant und eine Frau, die Draculas erster Frau Adriana zum Verwechseln ähnlich sieht, leiten das
Ende einer langen Odyssee ein.
Karl Svobodas Musik beeindruckt durch ihre Vielfalt an Melodien und Formen. So wie die Handlung der drei Akte in drei Jahrhunderten spielt, werden auch in der Musik verschiedene Stile
zitiert: Mystische Kirchenklänge zu Beginn, gefolgt von traditionellen Tänzen bis hin zur modernen Fantasy-Musik unserer Tage. Mehrere der eingängigen Songs aus DRACULA stürmten
kurz nach der Uraufführung die tschechischen Hitparaden. DRACULA wird das erste grosse, romantische Musical im Basler Musical Theater sein seit der legendären Inszenierung von
Phantom of the Opera.
Seine Weltpremiere erlebte das Musical DRACULA am 13. Oktober 1995 im grössten Prager Theatersaal, dem damaligen Kulturpalast. Das Musical wurde siebenmal wöchentlich und mit
Ausnahme der Theaterferien durchgehend bis 1998 gespielt. Erst wegen der anstehenden Rekonstruktion des Kulturpalasts wurde die Aufführung des Musicals vorübergehend eingestellt.
Dank des Erfolgs in Prag konnte DRACULA auch den tschechischen Raum verlassen. Die erste ausländische Station war Bratislava (Pressburg). Der erste tatsächlich weit entfernte Ort an
dem DRACULA aufgeführt wurde, war Seoul. Das ursprüngliche Musical erklang in koreanischer Sprache durch die grössten lokalen Sängerstars. 2002 wurde DRACULA in russischer
Sprache in Moskau aufgeführt und kehrte im März 2003 zurück in seine Heimatstadt Prag.
Für die deutsche Erstaufführung konnte eine hochkarätige Besetzung aus internationalen und Schweizern Musical-Darsteller gewonnen werden. Der populäre amerikanische Musical-Star
Ethan Freeman übernimmt die Hauptrolle von Dracula. Mit der Österreicherin Michaela Christl (Lorraine) und dem Amerikaner Kenneth Derby (Priester) sind weitere internationale
Musicalsänger im Ensemble vertreten. Für die weiteren Hauptrollen konnten namhafte Schweizer Musical-Stars, aber auch vielversprechende Schweizer Newcomer engagiert werden. Die
Rolle von Scapino wird vom populären Schweizer Sänder-Darsteller Florian Schneider verkörpert. Die Schweizer Newcomerin Evelyn Suter spielt Adriana und die Rolle von Steven wird
vom Schweizer Musical-Star Patrick Biagioli („Space Dream“) dargestellt. In der Rolle der Nymphe sehen wir die aus dem Zentralschweizer Musical „ Der Drachenstein“ bekannte Luzerner
Sopranistin Irène Straub.
Fine arts management brachte die deutsche Erstaufführung in einer Eigenproduktion, zusammen mit dem Musicaltheater Gdynia, nach Basel. Die deutsche Textfassung stammt vom
profiliertesten aller Musicalautoren, nämlich von Michael Kunze, der schon Musicals wie „Tanz der Vampire“, „Elisabeth“ oder „Mozart“ geschrieben hat. Kunze ist auch derjenige, der das
Unmögliche schaffte, das Erfolgsstück „Mamma Mia“ in eine faszinierende deutschsprachige Version umzuschreiben.
Eine Besprechung findet sich auf der Besprechungsseite von kulturfreak.de .
Die hervorragend gemachte Highlight CD bietet diese Lieder:
1. Ouvertüre 2. Gott, erhör uns 3. Der Fluch 4. Schmetterling 5. Wir zwei!
6. Tod 7. Gott, wenn es Dich gibt 8. Nacht für Nacht 9. Blutsverwandte 10. Ein schrecklicher Verdacht 11. Hab' mich an Dich verloren
12. Wenn die Trommeln erdröhnen 13. Ein weit verbreitetes Syndrom 14. Sexy musst du sein 15. Umsonst, vorbei 16. Draculas Monolog 17. Dafür bist du geboren
Zur Inszenierung der Freilichtspiele Tecklenburg:
Regie: Dean Welterlen Musikalische Leitung:
Klaus Hillebrecht Bühnenbild: Diba Corvus Kostüme: Karin Alberti Choreinstudierung: Ralf Junghöfer Maske: Karin Becks Requisite:
Christian Hubig Musikalische Assistenz: Brandon Ethridge Regieassistenz: Meike Niemeyer Technische Leitung: Dieter Basner Veranstaltungsmeister:
Heiko Büchter Sounddesign: Sven Trees Lichttechnik: Urs Heine, Matthias Völker Technische Mitarbeiter:
Bastian Schallenberg, Benjamin Witthoff, Simon Dierkes, Lukas Pietruschka, Gunther Janowsky
Besetzung:
Dracula: Ethan Freeman Adriana/Sandra: Jana Werner
Lorraine: Anke Fiedler Scapino: Martin Berger Priester: Harald Tauber Nick: Sascha Th. G. Krebs Steven: Sven Olaf Denkinger Mönch:
Bernd Julius Arends 1. Blutstropfen: Iris Morakis 2. Blutstropfen: Marcelo Marinho 1. Nymphe: Lillemor Spitzer 2. Nymphe: Jessica Fendler
3. Nymphe: Gudrun Lercher
Flüchtlinge, Volk, Ritter, Gesinde, Hofgesellschaft, Stockers und andere
Jan Altenbockum, Bernd Julius Arends, Marc Basiner, Michael Bergmann, Michael Clauder, Udo Eickelmann, Sascha Littig, Michael Micheiloff, Michael Schüler, Florian Theiler, Isabel Dan,
Monika J. Dehnert, Jessica Fendler, Rahel Fischer, Saskia Kiselowa, Nathalie C. Kleeberger, Gudrun Lercher, Ramona Ludwig, Lillemor Spitzer
Dracula, Das Musical
Musik: Frank Wildhorn Buch und Songtexte:
Christopher Hampton und Don Black Deutsch von: Roman Hinze
Uraufführung: 9. Oktober 2001 (La Jolla, La Jolla Playhouse) Broadway-Premiere:
19. August 2004 (Belasco Theatre) Deutschsprachige Erstaufführung: 23. April 2005 (St.Gallen, Theater St. Gallen) Österreichische Erstaufführung:
9. August 2007 (Graz, 1. Grazer Musicalfestival) Deutsche Erstaufführung: 18. November 2011 (Trier, Europahalle)
Regie bei DRACULA, DAS MUSICAL führte der zweifache Tony® Award-Sieger Des McAnuff (Big River, The Who’s Tommy, How to Succeed…).
Buch und Texte stammen vom Academy Award und Tony Award-Sieger Don Black (Sunset Boulevard, Aspects of Love) und Christopher Hampton (Sunset Boulevard, Les Liaisons
Dangereuses) mit Musik von Jekyll & Hyde, The Scarlet Pimpernel und The Civil War Komponist Frank Wildhorn.
Frank Wildhorn’s war im Jahr 1999 der erste amerikanische Komponist der letzten 22 Jahre, der gleichzeitig drei Shows am Broadway laufen hatte: The Scarlet Pimpernel, Jekyll and Hyde
und The Civil War. Daneben hat er Lieder für Liza Minnelli, Julie Andrews, Sammy Davis, Jr und Whitney Houston geschrieben.
Die Rolle des Dracula wurde von Tom Hewitt gespielt, der im Jahr 2001 eine Tony Award Nominierung für seine Darstellung des Dr. Frank N. Furter in der Rocky Horror Show.
Weitere Cast-Mitglieder: Joe Cassidy (Jack Seward), Michael Cullen (Child), Tom Flynn (Abraham Van Helsing), Margaret Ann Gates (Ensemble), Chris Hoch (Arthur Holmwood), Emily
Kosloski (Third Vampire /Ensemble), Guy LeMonnier (Ensemble), Lynnette Marrero (Ensemble), Tracy Miller (Ensemble), Lee Morgan (Quincey Morris), Jenn Morse (Mina Murray), Amy
Rutberg (Lucy Westenra), Angelo Scolari (Child), Jodi Stevens (Erster Vampire/Ensemble), Tom Stuart (Jonathan Harker), Jenny-Lynn Suckling (Zweiter Vampire/Ensemble), Sara Tobin
(Ensemble) und William Youmans (Renfield).
DRACULA, DAS MUSICAL Creative Team der Uraufführung:
Choreographie: Mindy Cooper
Musikalische Leiterin: Constantine Kitsopoulos Bühnenbild: John Arnone Kostüme: Catherine Zube Licht: Howell Binkley Ton: Acme Sound Partners
Broadwaypremiere:
19. August 04, Previews ab 26. Juli 04 (Belasco Theater) Broadwayderniere: 2. Januar 05
Creative Team der Broadwayproduktion:
Regie: Des McAnuff
Choreographie: Mindy Cooper Bühnenbild: Heidi Ettinger Kostüme: Catherine Zuber Licht: Howell Binkley Musikalische Leiterin:
Constantine KitsopoulosJ
Besetzung:
Dracula: Tom Hewitt Mina Murray: Melissa Errico Van Helsing: Hinton Battle Renfield: Don Stephenson
Jonathan Harker: Darren Ritchie Lucy Westenra: Kelli O’Hara Arthur Holmwood: Chris Hoch Jack Seward: Shonn Wiley Quincey Morris: Bart Shatto
Ensemble: Celina Carvajal, Melissa Fagan, Jenifer Foote, Anthony Holds, Pamela Jordan, Elizabeth Loyocano, Tracy Miller, Graham Rowat, Megan Sikora and Chuck Wagner.
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Drei Musketiere - Das Musical
Musik & Liedtexte: Rob Bolland & Ferdi Bolland
Arrangements und zusätzliche Musik: Paul Bogoaev Buch: André Breedland nach dem Roman von Alexandre Dumas Mitarbeit Buch und zusätzliche Liedtexte: Gerard Cox
zusätzliche Liedtexte: Jan-Simon Minkema / Petra van der Eerden
Uraufführung: 30. März 2003 Nieuwe Luxor Theatre, Rotterdam (Niederlande) Deutschlandpremiere:
6. April 05 (Berlin) Stuttgart-Premiere: 17. November 06 (Derniere: 31. Januar 08)
Zur Inszenierung der Feilichtspiele Tecklenburg:
Premiere: 19. Juni 10
Regie: Marc Clear Choreographie:
Doris Marlis Musikalische Leitung: Klaus Hillebrecht Kostüme: Karin Alberti Bühnenbild: Susanna Buller
Besetzung: D'Artagnan:
Thomas Hohler Milady de Winter: Femke Soetenga Kardinal Richelieu: Yngve Gasoy-Romdal Athos: Marc Clear Porthos: Enrico de Pieri Aramis:
Jens Janke Constance: Lisa Antoni Königin Anna: Wietske van Tongeren König Ludwig XIII.: Lars Kemter Rochefort: Paul Stampehl
Herzog von Buckingham: Harald Tauber James / Conférencier: Stefan Poslovski Cabarét-Sängerin / Mutter: Anne Welte
Ensemble: Kevin Foster / Nils
Haberstroh / Till Schubert / Harald Tauber / Andrew Hill / Lars Kemter / Kristian Lucas / Phillipp Georgopoulos / Marius Hatt / Julian Sylva / Jan Altenbockum / Hakan T. Aslan / Daniela Römer
/ Jessica Krüger / Sophie Blümel / Angela Hunkeler / Juliane Bischoff / Silja Schenk / Esther Lach
Wenn am 19. Juni die ersten Takte der Musik zum Musical "3 Musketiere" das
Zuschauerrund füllen, dann entfaltet sich parallel ein farbenprächtiger Bilderbogen auf der Bühne. Paris zur Zeit von König Ludwig XIII., das ist der Schauplatz einer abenteuerlichen
Geschichte nach dem berühmten Roman von Alexandre Dumas. Aramis, Porthos und Athos sind die drei Musketiere und Freunde, zu denen sich der temperamentvolle D’Artagnan gesellt, ohne zu ahnen,
in welche Gefahr er sich begibt. Es geht um die Ehre des französischen Königspaares in einer Staatskrise, ausgelöst von Kardinal Richelieu und der Intrigantin Milady de Winter.
Ob in
vielen Filmen, in Comics oder in der Werbung, immer sind "3 Musketiere" ein Thema. 2003 feierte das Musical von Rob & Ferdi Bolland, u. a. Komponisten für Falco, in Rotterdam
Premiere und wechselte
anschließend mit großem Erfolg nach Berlin und Stuttgart. Nicht nur szenisch, sondern auch musikalisch bietet "3 Musketiere" die gesamte Bandbreite von der
romantischen Ballade bis hin zur großen, orchestralen Dramatik, wobei Songs oder Ensembles wie "Engel aus Kristall", "Einer für alle" oder "Männer" zu absoluten
Musicalhits geworden sind.
Die Freilichtspiele Tecklenburg präsentieren das Musical mit großem Aufwand. Mehr als 34 Solisten sind engagiert, unter anderem die Original-Musketiere aus
Stuttgart, dazu großer Chor und Orchester, so dass an dieser Produktion mehr als 120 Mitwirkende beteiligt sind. Schon eine Woche vor den szenischen Proben beginnt das Fechttraining unter der
Leitung von Malcolm Ranson, der sonst für die Royal Shakespeare Company und für viele internationale Filme arbeitet.
"3 Musketiere" braucht den großen Aufwand, ob für
Kostüme, Bühnenbild oder in der Besetzung. 20mal steht diese Großproduktion auf dem Programm der Freilichtspiele Tecklenburg, erstmals gibt es eine Vorstellung am Samstagnachmittag (21. 8. -
15 Uhr), um auch Besuchern von weither die Gelegenheit zu geben, die Inszenierung, die in dieser Form erstmals open air in Deutschland gezeigt wird, zu sehen.
Weitere Informationen und Karten unter www.freilichtspiele-tecklenburg.de oder telefonisch unter 05482-220.
Zur Inszenierung in Rotterdam 2003:
Regie und Dramaturgie: Paul Eenens Choreographie: Stephen Mear
Fecht-Choreografie: Malcolm Ranson Bühnenbild: Eric van der Palen Kostüme: Yan Tax Licht: Reinier Tweebeeke Ton: Jeroen ten Brinke
Musikalische Leitung: René op den Camp
d’ Artagnan: Bastiaan Ragas Milady de Winter: Pia Douwes Kardinaal Richeliu: Stanley Burleson Athos:
Henk Poort Porthos: Cees Geel Aramis: Rein Kolpa Constance: Tooske Breugem Koningin Anna: Ellen Evers Koning Lodewijk XIII/Spreekstalmeester:
Christo van Klaveren Lord Buckingham/Vader d’ Artagnan: Bart de Vries Rochefrt/Kamerheer: Ids van der Krieke
Die Stuttgarter Hauptdarsteller:
D’Artagnan: Thomas Hohler (Bottrop, Deutschland) Milady de Winter:
Pia Douwes (Niederlande) Kardinal Richelieu: Ethan Freeman (USA) Athos: Marc Clear (Großbritannien) Porthos: Enrico De Pieri (Kiel, Deutschland) Aramis:
Jens Janke (Recklinghausen, Deutschland) Constance: Nadine Schreier (Hamburg, Deutschland) Königin Anna: Ann Christin Elverum (Norwegen) König Ludwig XIII:
Peter Stassen (Belgien) Rochefort: Daniele Nonnis (Italien) Herzog von Buckingham: Kevin Tarte (USA) James / Conférencier:
Stefan Poslovski (Karlsruhe, Deutschland) D’Artagnan alternierend: Rasmus Borkowski (Lübeck, Deutschland)
En garde, Stuttgart - Das gesamte Ensemble von 3 Musketiere Foto: Stage Entertainment
Folgende Rollen werden außerdem gespielt von:
D’Artagnan: Tobias Weis (Schwetzingen, Deutschland) Milady de Winter:
Ann Christin Elverum (Norwegen), Helena Blöcker (Bad Godesberg, Deutschland) Kardinal Richelieu: Marc Clear (Großbritannien), Peter Stassen (Belgien) Athos:
Mark Riemer (USA) Porthos: Hannes Staffler (Italien), Alexander Bellinkx (Belgien) Aramis: Tobias Weis (Schwetzingen, Deutschland), Mark Riemer (USA) Constance:
Annemieke van Dam (Niederlande), Karen Selig (Murr, Deutschland) Königin Anna: Anna Thorén (Schweden), Sabrina Harper (USA) König Ludwig XIII:
Martin Schäffner (Deutschland), Artur Molin (Deutschland) Rochefort: Paul Stampehl (Berlin, Deutschland), Jochen Schmidtke (Esslingen, Deutschland) Herzog von Buckingham:
Hannes Staffler (Italien), Alexander Bellinkx (Belgien) James / Conférencier: Maik Lohse (Wyk auf Föhr, Deutschland), Gerben Grimmius (Niederlande)
Das Ensemble
Alexander Bellinkx (Belgien) * Helena Blöcker (Bad Godesberg, Deutschland) * Michel Driesse (Niederlande) * Niklas-Philipp Gertl (Österreich) * Ivo Giacomozzi (Italien) * Mona Graw (Münster
/ Westfalen) * Gerben Grimmius (Niederlande) * Sabrina Harper (USA) * David Hartland (Großbritannien) * Andrew Hill (Großbritannien) * Michael John (Großbritannien) * Stéphane le Breton
(Markranstädt, Deutschland) * Maik Lohse (Wyk auf Föhr, Deutschland) * Nikolaus Meder (Augsburg, Deutschland) * Artur Molin (Deutschland) * Oliver Polenz (Karlsruhe, Deutschland) *
Mark Riemer (USA) * Martin Schäffner (Deutschland) * Jochen Schmidtke (Esslingen, Deutschland) * Joanna Shanks (Großbritannien) * Paul Stamphel (Berlin, Deutschland) * Michael
Svensson (Flensburg, Deutschland) * Till Schubert (Berlin, Deutschland) * Tressa Rose Schreiber (USA) * Karen Selig (Murr, Deutschland) * Hannes Staffler (Italien) * Anna Thorén
(Schweden) * Michael Toutountsidis (Stuttgart, Deutschland) * Kimberly Trees (Australien) * Amanda Thiele (Kanada) * Nina Susanne Ungerer (Stuttgart, Deutschland) * Katarina
Trinkewitzova (Slowakei) * Tobias Weis (Schwetzingen, Deutschland)
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Das "Duo Infernale" im Stück: Ethan Freeman (Kardinal Richelieu) und Pia Douwes (Milady de Winter) Foto: Stage Entertainment
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Für sie wurde in Stuttgart ein neues Duett geschrieben: Marc Clear (Athos) und Pia Douwes (Milady de Winter). Foto: Stage Entertainment
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Das Liebespaar in 3 Musketiere: Nadine Schreier (Constance) und Thomas Hohler (D'Artagnan). Foto: Stage Entertainment
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Die Berliner Hauptdarsteller:
D'Artagnan: Patrick Stanke Milady de Winter: Pia Douwes
Kardinal Richelieu: Uwe Kröger Athos: Marc Clear Porthos: Christian Schleicher Aramis: Mathias Sanders Constance:
Sabrina Weckerlin Königin Anna: Kristin Hölck König Ludwig XIII: Hans Piesbergen Rochefort: Cusch Jung Herzg von Buckingham:
Nikolas Gerdell James/Conferencier: Oliver Mülich
Das Ensemble
Maurizio Ariosto, Axel Baer, Eva-Maria Bender, Friedrich Bührer, Andrew Chadwick, Melissa Conner, Bart De Clerqc, Shane Dickson, Fanny Drenthe, Matthias Dressel, Matteo Gastaldo,
Simone Geyer, Gerben Grimmius, David Hartland, Marcus Hezel, Nobert Kohler, Britt Koole, Svenja Kühl, Marcel Meyer, Christopher Morandi, Julia Müller, Susanna Panzer, Samuel Paul, Bridie
Rack, Mark Riemer, Jochen Schmidtke, Wolfgang Schwingler, Patrick Stamme, Paul Stampehl, Kimberly Trees, Tobias Weis, Katie Wood, Lachlan Youngberg, Mirjam Zipf
Das Orchester
Mihail Anton, Andreas Birnbaum, David Bürgers, Claudia Cecilia, Gregory Dinunzi, Dinar Enikeev, Stefanie Hölk, Alexander Hötzinger, Jens Jouvenal, Christoph Krane, Winnie Kübart, Broder
Kühne, Oliver Lüdecke, Michael Pappagallo, Bernhard Reichel, Katja Reinbold, David Reinhart, Susanne Rümpler, Dirk Schmigotzki, Benjamin Schwenen, Marcus Sommer, Ariane Spiegel,
Frank Struck, Markus Weißer, Almute Zwiener
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Die Drei von der Tankstelle
Musik: Werner Richard Heymann Buch: Sepp Tatzel Neufassung von:
Christian Struppeck
Zur Produktion im Berliner Schlossparktheater:
Premiere: 22. September 05
Musikalische Leitung: Carsten Gerlitz Bühnenbild: Stephan Prattes Lilian Coßmann: Katharine Mehrling („Pinkelstadt“, „Cabaret“) Die drei Tankstellenunternehmer:
Axel Herrig, Dieter Landuris, Monty Arnold sowie Andreas Mannkopff und Sylvia Wintergrün
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Die Drei von der Tankstelle Foto: Matthias Heyde
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TILMANN VON BLOMBERG / Kurt alternierend Hans ab 13.12.2005 Der gebürtige Hamburger steht seit seinem zehnten Lebensjahr auf der Bühne und spielte bereits mit vierzehn seine erste Hauptrolle in EMIL UND DIE DETEKTIVE. Schon während seiner
Ausbildung an der damaligen Hochschule der Künste Berlin arbeitete er mit Regisseuren wie Peter Lund, Wolfgang Kolneder und Angelica Domröse und war unter anderem in DIE BOYS
VON SYRACUS und INTO THE WOODS zu sehen. Sein erstes professionelles Engagement führte ihn nach Wien, wo er neben anderen Produktionen die Rolle des Eddie in BLUTSBRÜDER
interpretierte. Es folgten Engagements in Bruck a. d. Leitha (ROCKY HORROR SHOW), Essen (JOSEPH), Bielefeld (KISS ME, KATE, CABARET) und Füssen (LUDWIG II).
Seit vier Jahren arbeitet er wieder in Berlin und war hauptsächlich unter Peter Lund an der Neuköllner Oper, wo er in LOVE BITE, CINDERELLA und ASSASSINS von Stephen Sondheim
mitwirkte. Bis September konnte man Tilmann als Zweitbesetzung des Monsieur Thénardier in der Originalproduktion von LES MISÉRABLES im Theater des Westens sehen. Weitere Stationen
seines künstlerischen Schaffens waren die Verleihung des Sonderpreises der Robert Stolz Stiftung beim Bundesgesangswettbewerb 1997, sowie die Teilnahme an der Masterclass von
Harold Prince 2003 im Rahmen des Symposiums HAROLD PRINCE AND THE MUSICAL THEATRE in Berlin. In 2004 spielte er an der Seite von Ilja Richter in der Europäischen Erstaufführung
von PINKELSTADT – DAS MUSICAL im Schlossparktheater. In 2005 war er auf der MS Astor engagiert und wirkte in der Produktion LUDWIG am Deutschen Theater in München mit.
KATJA BERG / Lilian Coßmann ab 2.1.2006
wurde in Gesang, Tanz und Schauspiel an der Universität der Künste in Berlin ausgebildet und bekam noch vor ihrem Diplom ihre erste Hauptrolle an der Neuköllner Oper Berlin. Mit ihrer vier
Oktaven umfassenden Stimme konnte sie mehr als einmal Jurys wichtiger Gesangswettbewerbe wie den "Bundeswettbewerb Gesang Berlin" überzeugen. Ob als "Yentl- der
Talmudstudent", als Sharona in "Freak Out", als Sheila in "Hair", als Hexe Clony in "Hexen" im Friedrichstadtpalast Berlin, als Orginalbesetzung der Sally in "Harry und Sally" oder der Sophie in
"Mamma Mia" - Katja Berg begeistert mit ihrem Temperament und Können Publikum und Kritiker gleichermaßen. 2005/06 wird Katja Berg u. a. am Theater Kiel als Charity im Broadway Musical
"Sweet Charity" und als Rosemarie Nitribitt in "Das Mädchen Rosemarie" an den Westfälischen Kammerspielen zu sehen und zu hören sein. Mehr unter: www.katjaberg.de
FRANZISKA BECKER / Edith von Turoff ab 2.1.2006
Aufgewachsen in Berlin, absolvierte Franziska dort im Juni 1991 ihr Abitur. Von 1992 - 96 studierte sie an der Westfälischen Schauspielschule Bochum, während dieser Zeit gab sie ihr
Debut am dortigen Schauspielhaus. Bereits 1995 holte sie Intendant Holk Freytag ans Schillertheater NRW nach Wuppertal, wo sie fast 4 Spielzeiten blieb. Hier erarbeitete sich Franziska ein
eindrucksvolles und umfangreiches Rollenrepertoire und war unter anderem als ARSINOE in "DER MENSCHENFEIND" von Molière, BERTA VON BRUNECK in "WILHELM TELL" von Schiller,
HELENA in "EIN SOMMERNACHTSTRAUM", MARIA in "WAS IHR WOLLT" von Shakespeare, LUCY in der "DREIGROSCHENOPER" von Brecht oder in dem Liederabend "SEKRETÄRINNEN" von
Franz Wittenbrink zu sehen. Sie arbeitete unter anderem mit Regisseuren wie Hans-Günther Heyme, Paolo Magelli und Frank-Patrick Steckel zusammen. 1999 studierte Franziska am
renommierten Lee Strassberg Theatre Institute in New York, unterstützt durch ein Stipendium des Kultusministeriums Nordrhein-Westfalen.
Danach führte ihr Weg in ihre Heimatstadt Berlin ans Theater des Westens, wo sie in der Uraufführung von Burkhard Driests "FALCO MEETS AMADEUS" in der Rolle der Journalistin GARBO
mitwirkte. Anschließend sammelte sie neue Erfahrungen im Varieté–Theater POMP DUCK & CIRCUMSTANCE als 'KITTY BROADWAY'. Von 2003 - 04 war Franziska an der Tribüne Berlin im
Musical "NON(N)SENS" als SCHWESTER ROBERT ANNA zu erleben.
Regie führten Andreas Gergen und Gerald Michel. Danach spielte sie die ANITA in der "WEST SIDE STORY" im Theater Osnabrück. Im Juli 2004 führte Franziskas Weg nach Stuttgart ans
Palladium Theater, wo sie im Musical "MAMMA MIA!" mit großem Erfolg die Rolle der TANJA verkörperte. Zuletzt stand sie im Alten Schauspielhaus Stuttgart in Schillers "KABALE UND LIEBE"
als LADY MILFORD auf der Bühne. Nun freut sie sich auf ihr neues Engagement am Schlossparktheater. Weitere Informationen unter: www.franziska-becker.info
Text zur Premiere in 2005:
Andreas Gergen, Künstlerischer Direktor, stellte euphorisch das neue Musical am Berliner Schlossparktheater vor: Mit Songs von Werner Richard Heymann wird das Originaltheaterstück
von Sepp Tatzel „Die 3 von der Tankstelle“ am 22. September Premiere feiern.
Im Gegensatz zur Verfilmung der 30er-Jahre mit Heinz Rühmann werden in der Berliner Neuinszenierung insgesamt 18 Songs erklingen, die, wie Artistic Director Christian Struppeck
versicherte, harmonisch in die Handlung integriert werden.
Für die musikalische Bearbeitung zeichnet Carsten Gerlitz verantwortlich, der bereits mit Max Raabe u.a. eng zusammen arbeitete. Als Choreographin wurde erneut Melissa King verpflichtet
, die bereits weltweit Anerkennung für zahlreiche Produktionen erhielt. Bühnenbildner Stephan Prattes wird erneut in die bunte Farbpalette greifen und ein farbenfrohes und
wandlungsfähiges Bühnenbild erschaffen. Neben der Route 66 à la Paris Texas wird auch eine große Showtreppe den Fokus der Zuschauer auf sich ziehen.
Für die DREI von der Tankstelle konnten neben Axel Herrig (Falco aus „FMA – Falco meets Amadeus), Dieter Landuris (u.a. Premierencast „Linie 1“ und Uli Fichte in der Pro7-Serie „Alles
außer Mord“) und Monty Arnold (bekannt aus der Comedy-Szene) für die Rollen als Kurt, Willy und Hans verpflichtet werden. Katharine Mehrling (Titelfigur Piaf und Klein Erna aus
„Pinkelstadt“) wird als Lilian Coßmannn den drei Neu-Tankwarten gehörig den Kopf verdrehen. Weitere Rollen spielen: Andreas Mannkopff, Silvia Wintergrün, Boris Freytag, Roswitha
Stadlmann und Eric Minsk.
Die Story, die Andreas Gergen in einen aktuellen Bezug stellen will, liest sich wie folgt: Tanz, Gesang und eine pfiffige Menage à quatre quirlen die Ölfässer an der Tankstelle der drei
Protagonisten gehörig durcheinander. Die drei schlitzohrigen Jungunternehmer übernehmen, aus den Höhen der New Economy auf den Boden der wirtschaftlichen Tatsachen herabgestürzt
, nach dem totalen Bankrott eine Tankstelle, quasi als Wir-AG, und verdienen sich an Benzin und Zubehör flugs eine goldene Nase. Auf selbiger tanzt ihnen bald eine forsche junge Dame im
Porsche rasant choreografiert herum. Nicht lange, und die drei unzertrennlichen Tankstellen-Unternehmer fahren dreistimmig auf die hübsche unkonventionelle Lilian ab, was für gehörigen
Zündstoff im Treibstofflager sorgt… Prompt gerät der Mehrtakter ins Stottern und läuft erst nach vielen Verwicklungen und Schlagern wieder rund.
Mit dem Titel und dem Stoff dürfte Gergen erneut den Geschmack des lokal, bürgerlichen Publikums bedienen und so für klingende Kassen im Schlossparktheater in Berlin-Steglitz sorgen.
Manuela Kippes, Berlin
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Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär
Von: Walter Moers Buch und Songtexte: Heiko Wohlgemuth Komposition und Konzeption:
Martin Lingnau
Uraufführung: 26. Oktober 2006 (Köln, Zeltpaläste des Käpt´n Blaubär)
Inszenierung: Zapo Schwalbe Choreographie: Andrea Heil
Bühnenbild, Projektion: Sam Madwar Kostüme: Martina Feldmann Puppenbau: Carsten Sommer Figuren- und Kostümbau: Tom Haas / Maria Romanowska (matoArt)
Produzent: Folkert Koopmans Projektmanagement & Projektleitung Marketing: Klaus Wilhelm Projektleitung Produktion: Christian Komorowski
Künstlerisches Produktionsmanagement: Renate Gritschke Regieassistenz: Florian Caspar Seibel 2. Regieassistenz: Musikproduktion: Claartje Karnatz
Musikalische Einstudierung und Bühnenmusiker: Ferdinand von Seebach Bühnenbildassistenz: Martina Stoian Kostümbildassistenz: Christian Luz Coaching Puppenspiel:
Iris Schleuss Marketing und Vertrieb: Katja Meißner Assistenz Projektmanagement: Harry Kühl Produktionsleitung Zelt & Location: Claudio Urban
Technische Leitung Bühne: Eric Witzke Ausstattungsleitung Bühne & Requisiten: Urmel Meyering Tondesign: Justus Kopanski Lichtdesign:
Alexandra Ehrlitzer / Christian Sellin Requisite: Thorsten Böning Ausstattungsassistenz: Nicole Bettinger Leitung Kostümwerkstatt Capitol Düsseldorf:
Cheesha Gayden Leitung Maskenwerkstatt Capitol Düsseldorf: Svetlana Jovic
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Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär Foto: Herbert Schulze
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Besetzung:
Blaubär: Björn Klein/ Sven Prüwer Prof. Dr. Nachtigaller: Stefan Stara
alternierende Besetzung Prof. Dr.Nachtigaller, Groot, Stollentroll: Stefan Stara Wahnsinn, Yeti u. a.: Arthur Büscher Groot, Stollentroll u. a.: Nik Breidenbach
Chemluth Havanna u. a.: Oliver Parchment Ensemble: Tobias Roloff, Oliver Sekula, Oliver Pauli Swing: Pascal Illi Akrobatik: Benjamin Pfeiffer
Blaubärmädchen u. a.: Jasmin Madwar Tratschwelle, Smeik u. a.: Pamela Zottele Tratschwelle, Fredda u. a.: Barbara Tartaglia 16 U, u.a.: Peggy Pollow
Ensemble: Jessie Roggemann, Janine Tippl, Daniela Grubert Swing: Jenny Winkler
Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär. Eine skurrile Reise in eine phantastische Welt
„Gelungenere Unterhaltung wird es in absehbarer Zeit schwerlich geben", urteilte die Frankfurter Allgemeine Zeitung über die phantastischen Abenteuer eines blauen Bären. Einhellig begeistert zeigten sich Presse und Leser. Weit über 750.000 mal wurde der Roman Die 13 V2 Leben des Käpt'n Blaubär verkauft, mehr als dreißig Wochen hielt sich das Buch auf den Bestsellerlisten. Nach den Jahren der „Kindertümelei", so Walter Moers, sei sein Roman ein Versuch gewesen, den Käpt'n Blaubär wieder auf „Erwachsenenkurs" zu bringen. Tatsächlich hat sich der Blaubär von seiner ersten Erscheinungsgestalt als Lügen erzählender Opa beim WDR zu ganz neuen Höhen aufgeschwungen.
Der geradezu barock anmutende Titel bezeichnet ein Werk, in dem atemberaubende Hirngespinste und Phantastereien eines in sich geschlossenen Kosmos überborden. Walter Moers entführt in eine Welt abenteuerlicher Komik, die ironisch und voller Witz ihr Spiel mit unserer Wirklichkeit treibt. „Seit dem Schaffen des alten Lügenbarons Karl Friedrich Freiherr von
Münchhausen hat niemand mehr mit ähnlich ausschweifender Phantasie die Winkel abendländischer Kultur durchforstet", urteilte die Süddeutsche Zeitung. Entstanden ist im Genre gängiger
Abenteuer- und Fantasyliteratur der Entwicklungsroman eines Blaubären. Nichts ist Moers heilig, alles kann als Stoff für eine aberwitzige Idee dienen. Paten standen die Simpsons und Monty Python, Vorbilder lieferten Werke Michael Endes und Douglas Adams, John Ronald Reuel Tolkiens und Jonathan Swifts, die Irrfahrten des Odysseus, Bibelsegmente sowie bekannte Filme von Spielberg und Lucas. Triefend vor Pseudowissenschaftlichkeit persifliert Moers jeglichen Anspruch zu belehren.
Mit scharfem Witz erzählt der Meister der Übertreibungen, der unermesslichen Steigerungen und Mutationen einen satirischen Bildungsroman mit einer bizarren Figurenwelt.
Käpt'n Blaubär, der schlitzohrige Abenteurer auf den sieben Meeren der Phantasie, macht sich auf die Suche nach dem Glück. Im legendären Atlantis hofft er, seinesgleichen und Freunde
zu finden. Nach dem Motto „Das Leben ist zu kostbar, um es dem Schicksal zu überlassen", durchquert er verwegen groteske Landschaften wie eine Wüste aus Zucker, einen bewohnten
Tornado und den Kopf eines Riesen, wo ihm eine Schlechte Idee das Leben rettet. Wilde Zwergpiraten, geschwätzige Tratschwellen, düstere Finsterbergtrolle und andere Zeitgenossen
begegnen ihm auf seiner Reise durch das legendäre Zamonien. Unterstützung findet er bei dem kurzsichtigen Rettungssaurier Deus X. Machina - der sich auf Rettungen in letzter Sekunde
spezialisiert hat - und bei Prof. Dr. Abdul Nachtigaller, einem Eydeeten mit sieben Gehirnen, dessen Devise frei nach Francis Bacon „Wissen ist Nacht!" lautet.
„Blaubärs Lebensroman ist rasante Literatur", so befand der Spiegel. Jetzt haben sich Kreative gefunden, die Walter Moers davon überzeugen konnten, dass sie das scheinbar Unmögliche
Wirklichkeit werden lassen können: Martin Lingnau und Heiko Wohlgemuth haben aus dem siebenhundert Seiten umfassenden phantastischen Werk eine Bühnenfassung erarbeitet, ein
Musical für Erwachsene. Inszeniert wird durch den Regisseur Zapo Schwalbe ein Buch, das vor Einfallsreichtum, unglaublichen Begebenheiten, skurrilen Figuren, grimmig-ironischen
Handlungswendungen und intellektuellen Haarspaltereien nur so strotzt. Wie einen Rausch erlebt man so auch die 13 Y2 Leben des Käpt'n Blaubär auf der Bühne. Die Zeltpaläste entführen
den Besucher schon beim Betreten in eine Welt des verrückten Witzes. Atemberaubend öffnet sich die Bühne mit immer neuen Phantasiebildern in unglaublichen Dimensionen. Und so
vielfältig wie die phantastischen Figuren, farbenprächtigen Kostüme und originellen Puppen ist die Musik von Martin Lingnau und Heiko Wohlgemuth: Rauhe Seemanns-Shanties, fetziger
Swing, zauberhafte Balladen und wuchtige Orchesterklänge erzählen dem Besucher Geschichten aus einer fabelhaften Welt. Dabei bricht dieses Musical zuweilen ironisch mit der Tradition
seines Genres, die Liebeslieder überdrehen von eingängigem Schmelz zu schrägen Dissonanzen, die Vermittlung neuer Inhalte findet neue Ausdrucksformen. Mit dem Käpt'n Blaubär kommt
auf einer großen Bühne das Comedy Musical nach Deutschland, voller Witz und Esprit. Verwirklicht wird die Umsetzung des Romans eines deutschen Autors in einer Inszenierung, die ihre
Ursprünge in den Traditionen des Theaters findet, bewegungsintensiv, voller ausgefallener Choreographien. Hierfür braucht es ganz besondere Darsteller: mit Lust am Neuen, Spaß an der
Herausforderung, mit der Fähigkeit, Innovationen zu schaffen.
Die Macher des wahrscheinlich erlogensten Musicals der Welt haben einen ganzen Kosmos auf die Bühne gezaubert und ihren Teil zu der Unsterblichkeit des Lügengladiatoren Käpt'n
Blaubär beigetragen, denn, so Moers:
„Wenn in wer-weiß-wievielen Jahren irgendwas von mir übrig bleibt, dann wird das Käpt'n Blaubär sein. Ich halte ihn für das Gelungenste, was ich in die Welt gesetzt habe."
Walter Moers - Der Schöpfer Der Moerssche Witz ist unerreicht und hat schon lange durch zahlreiche Werke Kultstatus erreicht. Der 1957 in Mönchengladbach geborene Autodidakt gilt als der unumstritten größte Star
in der deutschen Comicszene. Erste Berühmtheit erlangte Moers zunächst mit seinen Geschichten um den Käpt'n Blaubär. Dann gewann das Kleine Arschloch eine breite Fangemeinde mit
seiner Respektlosigkeit, die Verfilmung von 1997 lockte über drei Millionen Zuschauer in die Kinos. 1998 publizierte Moers den Skandalcomic Adolf- die Nazisau, mit dem er an die Grenzen
des guten Geschmacks ging und Leser sowie Feuilleton begeisterte. 1991 log der Käpt'n zum ersten Mal im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die Rechte an seiner Figur des Käpt'n Blaubär
verkaufte Moers 1993 an den Ravensburger-Verlag, dieser gab sie an den WDR weiter. Hier spinnt der Käpt'n Blaubär seit nunmehr 15 Jahren mit großem Erfolg vor seinen kleinen Enkeln
und Hein Blöd Seemannsgarn.
Mit der Verlegung der Figur in einen Roman unternahm Moers den Versuch, den Käpt'n „wieder etwas mehr auf Erwachsenenkurs zu bringen". Nach fünfjähriger Schaffensphase erschien
1999 Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär. Über 750.000 mal verkaufte sich der Roman, über 30 Wochen stand er auf den Bestsellerlisten.
Der Zeichentrickfilm lockte 1,3 Millionen Besucher in die Kinos. Weitere Romane, die auf dem fiktiven Kontinent Zamonien spielen, sind Ensel und Krete, Rumo & Die Wunder im Dunkeln sowie
Die Stadt der träumenden Bücher. Zuletzt entstand der Kurzfilm Adolf, der Bonker.
Lange Zeit konnte niemand Walter Moers davon überzeugen, die Rechte an seinem Käpt'n Blaubär für eine Musicalproduktion freizugeben. Erst Martin Lingnau und Heiko Wohlgemuth fanden
mit ihrem Konzept, das sich eng an der Romanvorlage orientiert, sein Vertrauen.
So erfolgreich alle seine Figuren auch sind, der Blaubär ist Moers' Lieblingsgestalt. So etwas gelinge nur einmal im Leben, sagte er in einem Interview mit der Zeit, so eine Figur mit
„Ewigkeitscharakter".
Martin Lingnau und Heiko Wohlgemuth - Die Autoren des Musicals
Moersscher Humor in Ton und Wort Die Welt, die Walter Moers in den 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär erschaffen hat, explodiert geradezu vor Einfällen, Phantasie und vielseitiger Schöpfungskraft. Diesen Facettenreichtum
künstlerisch umsetzen zu können, sahen Martin Lingnau und Heiko Wohlgemuth als ein Geschenk an Komponist und Texter. Rockige Piraten-Shanties, fetziger Swing, schmelzende Balladen
und wuchtige Orchesterklänge erfüllen des Käptn's Zeltpaläste und erzählen von bizarren Erfindungen, Entdeckungen, Prüfungen, Heldentaten und Katastrophen - weise und gelehrt,
gemein und grausam, aber auch rührend und empfindsam und immer spannend.
Mit einer breiten Palette musikalischer Möglichkeiten haben die beiden Künstler den moersschen Humor eingefangen, seine Sprachgewandtheit und seinen Wortwitz auf der Bühne zum Leben erweckt.
Martin Lingnau - Komposition und Konzeption Geprägt wird die Inszenierung von einem der erfolgreichsten Musiktheaterautoren und Komponisten Deutschlands: Mehr als eine Million Besucher sahen die vielfach ausgezeichneten
Produktionen Martin Lingnaus. Seine Musicals Fifty Fifty, Villa Sonnenschein, Jostein Gaarders Orangenmädchen, Heiße Ecke und Swinging St. Pauli/ Swinging Berlin werden in ganz
Deutschland bejubelt. Außerdem zählt Martin Lingnau zu den Erfindern der Pension Schmidt, der erfolgreichsten deutschen Bühnen-Soap-Opera. Allein in Hamburg werden im Sommer 2006
drei seiner Musicals gleichzeitig gezeigt. Als Pianist arbeitet er mit Künstlern wie Lucia Alberti und Udo Lindenberg zusammen. Er schreibt Popsongs, komponiert für TV und Theater, wie
etwa 2005 für die Inszenierung Dieter Wedels Ein besserer Herr an den Hamburger Kammerspielen. Als künstlerisch-musikalischer Leiter ist er für das Hamburger Schmidt Theater, das
Schmidts TIVOLI und SeeLive TIVOLI tätig.
Heiko Wohlgemuth - Buch und Songtexte Die Texte des Käpt'n Blaubär Musicals stammen von einem weiteren Multitalent: Heiko Wohlgemuth hat bereits zahlreiche Stücke verfasst. Größte Erfolge feierten seine Werke Achtung.
Selten. Die Comedian Harmonists, Heisse Ecke, Swinging St. Pauli/ Swinging Berlin, Pension Schmidt und Villa Sonnenschein. Als Schauspieler und Comedian agierte er in verschiedenen
Film- und Fernsehproduktionen. Auf der Theaterbühne stand er etwa für den Quatsch Comedy Club Berlin, das Metropol Theater Wien, Schmidts Tivoli und das Schmidt Theater Hamburg.
„Es war eine unglaubliche Herausforderung, diesen siebenhundert Seiten fassenden Roman, diesen Quell an absurder Skurrilität, diesen überbordenden moersschen Kosmos in ein
Bühnenstück zu verwandeln", so der Künstler. „Und jetzt denke ich während der Proben oft: ´Wow - das wird noch viel besser, als alles, was ich mir jemals vorgestellt habe'."
Zapo Schwalbe - Der Regisseur Gemeinsam mit seinem Team hat sich Zapo Schwalbe an ein Abenteuer gemacht: die Umsetzung des phantastischen Romans Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär in ein Musical. Die
Aufgabe entspricht dem Multitalent. Als Schauspieler, Artist und Autor war Zapo Schwalbe bereits tätig, seine Profession ist das Regiefach. Nach seiner Ausbildung in Frankreich und der
Promotion in Deutschland wurde er Deutschlands jüngster Intendant am Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen. Er hatte eine Professur an der Hochschule für Musik
und Theater in Hannover inne, anschließend war er zehn Jahre lang Intendant in Essen. Als Regisseur brachte er unter anderem das Musical Vom Geist der Weihnacht am Berliner Theater
des Westens und im Musical Dome Köln auf die Bühne. Er inszenierte eine vielbeachtete Fassung von Wilsons The Black Rider, die Rockoper Starmania und das mehrfach ausgezeichnete
Musical Der Mann von La Mancha. An dem Stoff Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär fasziniert ihn der deftige Wahn- und Katastrophenwitz:
„So turbulent wie der Stoff ist auch unsere Arbeit an dem Musical. Mein Theater ist sehr bewegungsintensiv, ich arbeite viel mit geradezu artistischen Elementen. Meine Künstler müssen
bereit sein für das Neue, sie müssen Freude haben am Experimentieren. Ich möchte keine glattgeschliffenen Darsteller auf der Bühne stehen haben, sondern Individuen, echte Typen, die
durch ihre Eigenarten das Werk Moers, seinen Witz, auf der Bühne lebendig werden lassen."
Andrea Heil - Die Choreographin Die ebenso originellen wie ungewöhnlichen Choreographien des Musicals entwickelte Andrea Heil. Ihre erfolgreiche Karriere als Tänzerin und Musicaldarstellerin beschloss sie bei der
Musicalproduktion Chicago am Berliner Theater des Westens. Seither entwirft sie vielfältige Choreographien für unterschiedliche Produktionen, die sie immer wieder vor neue
Herausforderungen stellen: So arbeitete sie etwa für Kofi Yakpos und Rainer Killius RAPsodie Schichtwechsel und Eduard Künnekes Wahlkampf-Operette Herz über Bord an der Berliner
Neuköllner Oper ebenso wie für eine Inszenierung der West Side Story zu den Ostseefestspielen 2005. Andrea Heil leitete die choreographische Arbeit der Inszenierung Die Comedian
Harmonists treffen Frau Luna im Berliner Theater am Kurfürstendamm; als Regisseurin und Choreographin brachte sie das Musical Hair zu den Ostseefestspielen 2006 auf die Bühne. An
den künstlerischen Nachwuchs gibt sie ihren Erfahrungsschatz als Dozentin an der Universität der Künste, Berlin, weiter. In Vorbereitung stehen derzeit Choreographien für die neue
Revue 2007 des Friedrichstadtpalasts.
Garsten Sommer - Der Puppenbauer Da sich die Inszenierung des Musicals nah an die Buchvorlage hält, stellt die Erschaffung dreidimensionaler Puppen und Figuren nach den Zeichnungen Walter Moers eine besondere
Herausforderung dar. Jahrelange Erfahrungen hat hierbei der Puppenbauer Garsten Sommer. Seit seinem dreizehnten Lebensjahr konstruiert er Trickmodellpuppen. Er erschuf die Käpt'n
-Blaubär-Puppe des WDR und die dreidimensionalen Figuren von Moers Kleinem Arschloch, Peppi sowie von dem Alten Sack. Auch die Gummipolitiker der Gerd-Show erblickten in seinem
Atelier das Licht der Welt. Sommer sieht es als besondere Herausforderung an, „dass die Figuren von Walter Moers auf verschiedenen Ebenen wirken. Sie sind plakativ und provozierend,
ironisierend, aber auch niedlich - und in jedem Fall durchweg ungewöhnlich".
Martina Feldmann - Kostümbildnerin Die Kostüme des Musicals werden von Martina Feldmann entworfen. Ihr ist es dabei besonders wichtig, den Schauspieler zu kennen, der sich in dem Kostüm in ein anderes Wesen
verwandeln wird, ihm genügend Raum für seine Bewegungen zu lassen. Eine enge Absprache zwischen ihr, dem Regisseur Zapo Schwalbe und dem Bühnenbildner Sam Madwar ist
unerlässlich: „Die Kostüme und Masken müssen in dem Rahmen wirken, in dem sie während des Bühnengeschehens stehen. Außerdem müssen die technischen Umstände, wie zum
Beispiel die Notwendigkeit schneller Kostümwechsel, schon in der Entwurfsphase mit bedacht werden."
matoArt Kostüm- und Figurenwerkstatt
Erschaffen werden die Kostüme und größeren Figuren von dem Unternehmen matoArt. Kreativ überlegen die beiden Leiter Maria Romanowska und Tom Haass, wie die Kostüme, Masken
und Figuren technisch funktionieren, wie sie widerstandsfähig für viele hundert Aufführungen im Jahr gemacht werden können. Das Ergebnis ist eine reiche Phantasiewelt, in der Darsteller
, Wesen und Puppen, mannigfaltige Erfindungen aus Stoffen, Folien und Geweben den Moersschen Figurenkosmos zum Leben erwecken.
Sam Madwar - Der Bühnenbildner „Ich liebe das Rhetorische Walter Moers', das Überladende, Überbordende, Ausufernde - in der Inszenierung der ,13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär' kann sich ein Bühnenbildner mit aller
Phantasie und Kraft verwirklichen." Sam Madwar bringt ein ganzes Universum auf die Theaterbühne des Blaubär-Musical-Palastes. Neun Werkstätten arbeiten an seinen phantastischen
Entwürfen. Die grotesken Landschaften, die Käpt'n Blaubär auf seiner Reise durchquert, die bizarren Naturerscheinungen sind an Vielfalt und abenteuerlichem Ideenreichtum nicht zu
überbieten. Der Käpt'n durchquert den Kopf eines Riesen, er reist auf einem winzigen Floß und auf dem größtvorstellbaren Sklavenschiff, er fliegt durch die Lüfte auf dem Rücken des
gewaltigen, aber kurzsichtigen Rettungssauriers Deus X. Machina, die Süße Wüste aus Zucker bezwingt er ebenso wie die Finsterberge und unendliche Labyrinthe. Möglich wird dies
durch eine phantasievolle und technisch streng durchdachte Kombination von Projektionen und Materialien, die vielfältig und unkonventionell eingesetzt werden.
Bei seiner Arbeit kommt Sam Madwar zugute, dass er bereits in Deutschland und Österreich selbst erfolgreich als Schauspieler auf der Bühne stand, als Theaterphotograph,
Musikvideoregisseur und Lichtdesigner wirkte, zahlreiche Stücke selbst inszenierte und auch eigene Werke verfasste, bis er seine wahre Profession entdeckte: Als Bühnenbildner sieht
und versteht er aufgrund seiner Erfahrungen die Bedürfnisse und Ansprüche aller Beteiligten. Somit ist auch seine Arbeit steten Veränderungen unterworfen, flexibel muss er sich den
kreativen Entwicklungen der Probenarbeiten anpassen:
„Wir schwappen in dem Entstehungsprozess von Welle zu Welle, den Stürmen ausgeliefert, ganz wie der Käpt'n Blaubär. Und wir hoffen, dass wir am Ende lebendig aus der Sache rauskommen."
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