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Musical, Stückeinfo: C
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Cabaret
Buch: Joe Masteroff, nach dem Stück “Ich bin eine Kamera" von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Musik: John Kander Gesangstexte: Fred Ebb Deutsch: Robert Gilbert
Uraufführung: 20. November 1966 (New York, Broadhurst Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 14. November 1970 (Wien, Theater an der Wien) Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Inhalt:
Clifford Bradshaw, ein junger amerikansicher Schriftsteller, reist Ende 1929 im Zug von Paris nach Berlin. Dort hofft er, endlich ein Thema für seinen neuen Roman zu finden. Im
Zugabteil lernt er einen jungen Deutschen kennen, der für die NSDAP mit Hilfe gutgläubiger Ausländer Devisen aus dem Ausland nach Deutschland schmuggelt. Von diesem Nationalsozialisten Ernst
Ludwig bekommt er auch die Empfehlung, sich bei der Zimmerwirtin Fräulein Schneider einzumieten, dazu den Tip, sich im heißesten Laden Berlins, dem Kit-Kat-Club, zu amüsieren. In der Pension
am Nollendorfplatz kann Cliff bei der Wirtin einen guten Preis aushandeln, und er lernt seinen Zimmernachbarn, den jüdischen Obsthändler Isaak Schultz, kennen. Seinen ersten Abend, Silvester
1929, verbringt er bereits in dem berühmt-berüchtigten Tingel-Tangel, wo allabendlich ein zynisch-zwielichtiger Conférencier die Attraktion dieses Telefon-Etablissements ankündigt: Miss Sally
Bowles. Diese außergewöhnliche Engländerin verliebt sich Hals über Kopf in Cliff. Kurz entschlossen zieht sie zu ihm in die Pension. Dort bemüht sich auch der schüchterne Obsthändler Schultz
um die Vermieterin: Er macht ihr einen Heiratsantrag, der die resolute Dame rührt und den sie dann sofort annimmt. Sally erwartet ein Kind von Cliff: Sie wollen heiraten und brauchen
wenigstens etwas Geld. Deshalb möchte Sally, dass Cliff auf das Angebot des Hausfreunds Ernst Ludwig eingeht, Devisen aus Paris nach Berlin zu schmuggeln. Im Obstladen feiern Herr Schultz und
seine Zukünftige eine von Sally schnell arrangierte Verlobungsfeier. In dieses Fest platzt Ernst Ludwig, um Fräulein Schneider zu warnen, einen Juden zu heiraten. Die “neue" Zeit steht
bedrohlich vor der Tür... Fräulein Schneider löst resigniert ihre Verbindung mit Herrn Schultz. Cliff möchte dieses Berlin, das ihn beängstigt und zu erschrecken beginnt, verlassen. Er packt
die Koffer, um mit der schwangeren Sally in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Sally klammert sich jedoch an ihre fragwürdige Showgirl-Karriere. Desinteressiert an den politischen
Veränderungen um sie herum, möchte sie in dieser Stadt bleiben, um wieder als Star im Club aufzutreten. Sie lässt ihr Kind abtreiben. Herr Schultz zieht in eine andere Pension – um Frau
Schneider Schwierigkeiten zu ersparen. Immer deutlicher macht sich der Nationalsozialismus bemerkbar, die Scheiben des Obstladen gehen durch braune Horden zu Bruch. Noch versucht der
Conférencier seine Witze darüber zu machen. Clifford Bradshaw verlässt Berlin; er versucht noch einmal Sally zu überzeugen, ihm zu folgen – vergebens. [© Text: Felix Bloch Erben]
Zur Inszenierung der Musik & Theater Saar im Zeltpalast Merzig:
Premiere: 9. August 13 Spielzeit bis:
1. September 13
Musikalische Leitung: Achim Scheider Regie: Holger Hauer Bühne/Kostüm: Sandra Fox Choreografie: Christopher Tölle
Besetzung:
Sally Bowles: Vasiliki Roussi Conferencier: Matthias Pagani Cliff Bradshaw: Alen Hodzovic Fräulein Schneider: Petra Lamy Ernst Ludwig:
Sven Fliege Fräulein Kost: Edda Petri
Die KitKat Girls and Boys:
Sarah Bowden (Assistant Choreographer), Elke Berges, Giulia Fabris, Maja Sikora, Barbara Schmidt, Susanna Mucha, Sara Bispham, Marcus G. Kulp
Die KitKat Band: Piano:
Achim Schneider Saxophon: Johannes Müller Posaune: Philipp Schug Gitarre/Banjo: David Kiefer Bass: Jochen Lauer Schlagzeug: Daniel Weber
www.musik-theater.de
Zur Inszenierung der Bad Gandersheimer Domfestspiele:
Premiere: 14. Juni 13
Musikalische Leitung: Heiko Lippmann Inszenierung: Craig Simmons Ausstattung: Kati Kolb Choreografie: Mathias Schwarz Dramaturgie:
Alexander Kohlmann
www.gandersheimer-domfestspiele.de
Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:
Premiere: 2. Oktober 09 (Bockenheimer Depot)
Aufführungen im Mai 10: 20. / 21. / 22. / 24. / 27. / 29. / 30. (Schauspielhaus)
Regie und Bühne: Michael Simon Musikalische Leitung:
Nina Wurman, , Johannes Bartmes Licht: Jan Walther, Michael Simon Kostüme: Janine Werthmann Choreografie: Irene Klein Dramaturgie: Andreas Erdmann
Besetzung:
Conferencier: Christian Bo Salle Sally Bowles: Franziska Junge Clifford Bradshaw: Torben Kessler Ernst Ludwig:
Mathis Reinhardt Frl. Schneider: Josefin Platt Frl. Kost: Valery Tscheplanowa Tänzerin: Irene Klein Tänzer: James Antony Rizzi
Band: „TheaterMusikEnsemble“: Nina Wurman, Johannes Bartmes, Christoph Lewandowski, Dirk Rumig, Martin Lejeune, Daniel Schild
Besprechung auf kulturfreak.de
Cabaret Schauspiel Frankfurt Clifford Bradshaw (Torben Kessle), Frl. Schneider (Josefin Platt) Foto: Sebastian Hoppe
Das Regieteam:
Michael Simon geboren 1958 in Neumünster, studiert in Stuttgart bei Professor Jürgen Rose Bühnenbild. Er arbeitet infolge in New York und als Bühnenbildner für William Forsythe am
Frankfurter Ballett – sowie für Theater in Amsterdam, Düsseldorf, Freiburg, Darmstadt, Wien, Kiel, Hamburg und Berlin. Erste Arbeiten als Regisseur sind zu Beginn der 90er
Jahre die gemeinsamen Projekte mit Heiner Goebbels am Frankfurter Theater am Turm. Michael Simon arbeitet seitdem als Regisseur von Schauspiel- und Operninszenierungen.
Janine Werthmann geboren 1981 in Dinslaken. Ausbildung zur Bekleidungstechnischen Assistentin in Duisburg, dann Arbeit in verschiedenen Modeateliers. Ab der Spielzeit 2006/2007 ist sie als
Kostümassistentin am Nationaltheater Mannheim tätig. Seit 2007 entwirft sie Kostüme für Theater und Film.
Nina Wurman geboren in Chicago, Illinois. Geht für ihr Musikstudium nach Wien, arbeitet dann als Orchester- und Kammermusikerin, ehe sie sich dem Theater zuwendet. Seither Engagements
als Komponistin und Theatermusikerin, u.a. in Bochum, Heidelberg, Mannheim und Berlin.
Johannes Bartmes Klassisches Klavierstudium in Mainz bei Nina Tichman. Erste Tätigkeit als Bandleader und Theatermusiker. Studiert ab 1991 an der New School und der Aaron Copeland School
of Music in New York, macht dort den Master in Jazz und Komposition. Seit 1999 wieder vorwiegend in Deutschland, wo er in verschiedenen Formationen ein weites Spektrum
zwischen Jazz und elektronischer Musik bespielt.
Irene Klein Ballettausbildung schon in frühster Kindheit. Bereits mit 6 Jahren Mitglied des Kinderballetts der Bayerischen Staatsoper und nach dem Studium an der Bayerischen
Tanzakademie schon mit 18 Jahren Mitglied des Ballett Frankfurt unter der Leitung von William Forsythe. Nach Auflösung des Ballett Frankfurt ist sie Ballettmeisterin der Oper Frankfurt.
www.schauspielfrankfurt.de
Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:
Premiere: 10. Juni 09
Regie: Egon Baumgarten Musikalische Leitung: Thomas Lorey Ausstattung: Thomas Pekny Choreographin: Mecki Fiedler Regieassistenz:
Alexander Katt Regiehospitanz: Lea Walde
Besetzung:
Sally Bowles: Britta Balzer (www.brittabalzer.de) Girl/Ensemble/Cover Sally: Natalya Bogdanis Matrose/Ensemble: Sebastian Coors Fräulein Schneider: Marina Edelhagen Girl/Ensemble/Gorilla:
Nicole Gütling Herr Schulz: Michael Hiller Cliff: Alen Hodzovic (www.alen-hodzovic.de) Girl/Ensemble: Mareike Hüsing Girl/Ensemble: Manja Kloss Matrose/Ensemble: Tim Ludwig Conferencier: Matthias Pagani Ernst Ludwig:
Thomas Schweins Fräulein Kost: Sissy Staudinger (www.sissy-staudinger.de)
Musiker: Andreas Pompe, Heinz Lyko, Milen Boubbov, Andreas Weil, Andreas Neuwirth, Thomas Elsner, Stefan Kreuscher
Besprechung auf kulturfreak.de
"Willkommen, bienvenue, welcome" im atemlosen Rausch der 30er Jahre eines amüsierwütigen Berlin. Das Leben pulsiert im zwielichtigen Milieu des Kit-Kat-Clubs, wo nicht nur
die Nachtclubsängerin Sally Bowles am Abgrund entlang tanzt... Ein weltweit außergewöhnlich erfolgreiches Musical.
Mehr Infos zu den Burgfestspielen Bad Vilbel
www.kultur-bad-vilbel.de
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CABARET English Theatre Franfurt Foto: Bärbel Högner
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CABARET im English Theatre Frankfurt: 27. November 2004 – 12. März 2005
Verzaubernd, verführerisch, verrucht!
Ein Genuss für Augen und Ohren, der mit Korruption, Dekadenz, falschen Träumen und Erotik spielt.
Regie: Matthew White
Besetzung:
Sally Bowls: Sarah Boulton Emcee: Nigel Francis Fräulein Schneider: Gay Soper Herr Schultz: Barry James
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Disneys “Camp Rock - Das Musical”
Text: Robert L. Freedman und Faye Greenberg Musik:
David N. Lawrence Deutsche Übersetzung: Jürgen Kapaun Deutschsprachige Erstaufführung: 25. November 2010 (Wien, Wiener Stadthalle, Halle F)
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Zur Produktion der Wiener Stadthalle:
Premiere: 25. November 10 (Deutschsprachige Erstuafführung)
Regie: Rita Sereinig Musikalische Leitung: Bernd Leichtfried, Marie Landreth Choreographie: Sabine Arthold, Susanne Rietz Bühnenbild:
Hans Kudlich Kostüme: Richard Panzenböck
Es spielt das Ensemble des Performing Center Austria.
Den Verantwortlichen der Wien Holding ist es gelungen, die Bühnenadaption von „Camp Rock“ aus dem Hause Disney in die Wiener Stadthalle zu holen.
Wenn am 25. November 2010 die deutschsprachige Erstaufführung in der Halle F über die Bühne geht, ist das schon sensationell, denn so schnell wurde im deutschsprachigen
Raum noch nie ein Musikfilm in einer Bühnenadaption präsentiert! Nur zwei Monate nach der Erstausstrahlung von „Camp Rock 2 – The Final Jam“ im Disney Channel am 3.
September 2010 um 18 Uhr und der österreichischen Free-TV Premiere in ORF1 am 19. September 2010 um 16.15 Uhr, feiert das Musical in der Wiener Stadthalle Premiere.
Nach „High School Musical“ folgt nun „Camp Rock – Das Musical“ in bewährter Kooperation mit dem Performing Center Austria.
Bereits 2007 präsentierte Alexander Tinodi in der Wiener Stadthalle die Bühnenadaption des erfolgreichen, Emmy-nominierten Disney-Fernsehfilms „High School Musical“. Jetzt
bringt er mit seinen DarstellerInnen „Camp Rock – Das Musical“ zur deutschsprachigen Erstaufführung.
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Camp Rock in der WienerStadthalle © Bernhard Fritsch
Disney „Camp Rock – Das Musical“ – Die Story. Keine andere als Mitchie freut sich mehr auf den Sommer voller Spaß und Musik im „Camp Rock“. Endlich sieht sie Shane wieder, der mit seinen Brüdern Nate und Jason auch in
diesem Jahr wieder dabei sein wird. Doch als Mitchie ankommt, muss sie feststellen, dass auf der anderen Seite des Sees ein weiteres Musik-Camp, „Camp Star“, eröffnet hat.
Mit seinem Hochglanz- Profi-Equipment lockt es nicht nur viele ehemalige „Camp Rock“ Teilnehmer an, auch die meisten Betreuer wandern ab. „Camp Rock“ steht kurz vor dem
Aus, wären da nicht Mitchie, Shane, seine Brüder und all die Freunde, die kurzerhand selbst in die Rollen der Tanz- und Musiklehrer schlüpfen, um ihr Camp zu retten.
Welches Camp das Beste ist, soll sich im ultimativen „Final Jam“ – live im TV – entscheiden. Kann „Camp Rock“ gegen „Camp Star“ bestehen? Und warum muss sich Nate
ausgerechnet jetzt in die Tochter des „Camp Star“ Besitzers verlieben …
Mit bildgewaltigen, starken Tanzeinlagen und einer beeindruckenden Musikvielfalt aus Rock, Pop, R’n’B und Hip Hop präsentiert sich „Camp Rock – Das Musical“ als
deutschsprachige Erstaufführung in der Wiener Stadthalle. Nach „High School Musical“ folgt nun „Camp Rock – Das Musical“ in bewährter Kooperation mit dem Performing Center Austria.
Weitere Vorstellungen bis zum 5. Dezember 2010. Karten: www.camprock-musical.at oder www.stadthalle.com
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Candide Musical (“Comic Operetta”) in zwei Akten
Von: Leonard Bernstein Gesangstexte:
Richard Wilbur, John Treville La Touche und Dorothy Parker Vorlage: „Candide où L’Optimisme" von Voltaire Deutsche Fassung: Marcel Prawy Uraufführung:
1. Dezember 1956 (New York, Martin Beck Theatre) Deutsche Erstaufführung: 5. August 1976 (Wien, Stadthalle)
Das Musical „Candide" geht auf den satirisch-philosophischen
Roman „Candide où L’Optimisme" von Voltaire zurück. Bernstein verarbeitete das Buch zu einer ironischen Humoreske über das Leben des Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz. Die
Titelfigur jagt in seiner Suche nach Glück, Wahrheit und Schönheit rund um den Erdball. Konfrontiert mit Katastrophen, Neid, Mißgunst, religiösem und weltanschaulichem Fanatismus,
Prostitution und Verbrechen, kehrt er schließlich nach Westfalen zurück, um in weiser Einsicht „den eigenen Garten zu bestellen, so gut es geht". „Glitter and be gay" ist der
bekannteste Song des Musicals und kündet von einer optimistischen Einstellung, die besagt, dass die Welt gut ist und alles Geschehen unausbleiblich einen erfreulichen Ausgang nimmt. [©
Musik & Bühne, Wiesbaden]
Zu den konzertanten Aufführungen in der Deutschen Oper Berlin: Gastspiel präsentiert von A Pro Just Classics! und DEAG Classics
Zum Gedenken an Vicco von Bülow – Loriot In englischer Sprache mit deutschen Zwischentexten von Loriot
Aufführungen: 15. und 18. März 12
Musikalische Leitung: Donald Runnicles Chöre: William Spaulding
Besetzung: Candide: Toby Spence Cunegonde: Simone Kermes
Dr. Pangloss, Martin: Simon Pauly Alte Lady: Grace Bumbry Gouverneur, Vanderdendur, Ragotzki: Burkhard Ulrich Paquette: Martina Welschenbach
Maximilian, Kapitän: Alexey Bogdanchikov Bärenhalter, Inquisitor, Zar Ivan: Stephen Bronk Kosmetikhändler, Inquisitor, Prinz Edward: Jörg Schörner
Doktor, Inquisitor, König Stanislaus: Krzysztof Szumanski Trödler, Inquisitor, König August, Croupier: Lenus Carlson Alchimist, Großinquisitor, Sultan Achmed, Crook:
Thomas Blondelle Sprecher: Ben Becker
Chor der Deutschen Oper Berlin Orchester der Deutschen Oper Berlin
www.deutscheoperberlin.de
Zur Inszenierung der Volksoper Wien:
Aufführungen: 22., 24., 26. und 29. Januar 12
Choreinstudierung: Michael Tomaschek Dirigent: Joseph Olefirowicz
Erzähler: Robert Meyer Candide: Stephen Chaundy Cunegonde: Jennifer O´Loughlin
Old Lady: Kim Criswell Pangloss / Martin: Morten Frank Larsen Governor: Otoniel Gonzaga Vanderdendur / Ragotzky: Jeffrey Treganza Paquette:
Beate Ritter Maximilian / Captain: Steven Scheschareg Junkman / Tsar Ivan: Karl Huml Alchemist / Sultan Achmet: Andrew Johnson
Cosmetic Merchant / 1. Inquisitor: Frederick Greene Doctor / Stanislaus / 2. Inquisitor: Thomas Plüddemann 3. Inquisitor / Barkeeper: Heinz Fitzka
www.volksoper.at
Zur Inszenierung der Berliner Staatsoper unter den Linden:
Premiere: 24. Juni 11 (Schillertheater)
Musikalische Leitung: Wayne Marshall Inszenierung: Vincent Boussard Bühnenbild: Vincent Lemaire Kostüme: Christian Lacroix Licht:
Guido Levi Video: Isabel Robson Chöre: Eberhard Friedrich Choreographie: Helge Letonja Drammaturgie: Katharina Winkler
Besetzung:
Candide:
Leonardo Capalbo Pangloss / Martin / Señor II: Graham F. Valentine Maximilian / Inquisitor II / Judge II / Captain / (Maximilian as Jesuit) / Hermann Augustus:
Stephan Loges Cunegonde: Maria Bengtsson Paquette: Stephanie Atanasov The Old Lady: Anja Silja Governor / Señor I / Vanderdendur / Sultan Achmet / Crook:
Stephan Rügamer Inquisitor I / Judge I / Charles Edward: Michael Smallwood Inquisitor III / Judge III / Tsar Ivan: Bernd Zettisch Staatskapelle Berlin
Staatsopernchor
www.staatsoper-berlin.org
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CATS - das Original
Musik: Sir Andrew Lloyd Webber Originaltext: T.S. Eliot Zusätzliche Texte:
Richard Stilgoe und Trevor Nunn Buch: Thomas Stearns Eliot (1888-1965) Vorlage:
“Old Possum‘s Book of Practical Cats” von T.S. Eliot aus dem Jahr 1939 und einige unveröffentlichte Texte/Gedichte des Dichters
Welturaufführung:
11. Mai 1981 New London Theatre, London Broadway Premiere: 7. Oktober 1982 Winter Garden Theatre, New York Deutschsprachige Erstaufführung:
24. September 1983 Theater an der Wien Deutsche Erstaufführung: 18. April 1986 Operettenhaus Hamburg Stuttgarter Premiere:
2. März 2001 SI-Centrum (Spielzeit bis 4. Juli 2002) Berliner Premiere: 20. Oktober 2002 Theater am Potsdamer Platz (bis 30. Januar 2004)
Düsseldorfer Premiere:
17. April 2004 (bis 24. März 2005) München (erste Spielzeit): 2. April - 29. Mai 2005 Bremen: 3. Juni - 10. Juli 2005 Dresden:
15. Juli - 14. August 2005 Hannover: 19. August - 25. September 2005 Basel: 1. Oktober 05 - 25. Februar 2005 (mehr Info unter www.cats.ch ) Leipzig: ab 4. März 2006 München (zweite Spielzeit): ab 7. April 2006
CATS ist das Musical schlechthin. Es ist das Markenzeichen, das Synonym für ein ganzes musikalisches Genre. Mit CATS begann die Ära des neuen, des modernen Musicals. CATS ist das bekannteste und am längsten gespielte Musical der Welt. Übersetzt in 10 Sprachen wurde es in 300 Städten in 26 Ländern der Erde aufgeführt - von Wien bis Tokio, von Alaska bis Sydney. Weltweit zählt CATS 50 Millionen Zuschauer.
CATS auf Reisen! Der Musical-Welterfolg erstmalig im eigenen CATS-Theaterzelt: So hautnah und berührend wie noch nie
Peter Weck präsentiert eine Produktion von Mehr! Entertainment GmbH und BB Promotion GmbH:
CATS-Theaterzelt Mehr! Entertainment GmbH und BB Promotion GmbH © Daniel Cramer
„Katzen haben sieben Leben“, so besagt es der deutsche Volksmund – und in anderen Kulturkreisen sind es gar noch mehr! Eine gewisse Spezies an Katzen scheint sogar
unsterblich zu sein: Getreu dem CATS-Motto „Now and Forever“ – „Auf immer und ewig“ – hat das Musical mit über 65 Millionen Zuschauern weltweit absolut unübertroffen den
ersten Rang in der Geschichte des Musiktheaters erklommen. Seit 2011 ist das Katzen-Spektakel erstmals in Europa mit dem eigenen CATS-Theaterzelt auf großer Reise und
begeistert das Publikum wie niemals zuvor. In Hamburg, Berlin, Zürich und Wien hat es bereits Hunderttausende entzückt.
Allein in der Musical-Metropole an der Donau haben nach fünf Spielzeitverlängerungen rund 250 000 Zuschauer CATS erlebt. So nah dran am berührenden und mitreißenden
Geschehen auf dem Katzenball wie dieses Mal war man noch nie. Denn die Londoner Originalinszenierung in deutscher Sprache wird im speziell für das Musical konzipierten
CATS-Theaterzelt aufwendig in Szene gesetzt. Das Bauwerk verfügt über eine große, rund angelegte Bühne, die zu drei Vierteln von Zuschauerreihen umschlossen wird und
die Zuschauer so mitten hinein in das Geschehen auf dem golden schimmernden Schrottplatz bringt. Die Produktion kehrt damit zu ihren Wurzeln – der umjubelten Weltpremiere
auf der Rundbühne am New London Theatre – zurück. So hat jeder Zuschauer garantiert beste Sicht und ein einmaliges Erlebnis, denn keiner der 1800 Plätze ist mehr als 20
Meter von der Bühne entfernt.
Es ist den Verantwortlichen eine besondere Ehre, Professor Peter Weck als Schirmherr für diese außergewöhnliche Produktion gewonnen zu haben, der CATS 1983 als
Intendant des Theaters an der Wien in der deutschsprachigen Erstaufführung auf die Bühne gebracht hat. Mehr als sieben Jahre wurde das Stück dort von über 2,3 Millionen
Besuchern begeistert aufgenommen und trug entscheidend zum Ausbruch des Musical-Booms im deutschen Sprachraum bei.
Von Wien bis Tokio, von Toronto bis Sydney – Erwachsene wie Kinder sind gleichermaßen verzaubert, wenn in dieser magischen Nacht vergnügliche, listige wie gleichsam
äußerst charmante Charaktere im glänzenden Mondlicht um die Gunst eines zweiten Lebens wettschnurren. Und so reichen sich hier der draufgängerische Rum Tum Tugger, die
bezaubernde Victoria, der bösartige Maccavity oder der magische Kater Mr. Mistoffelees die samtene Pfote zum alljährlichen Ball der „Jellicle-Katzen“, basierend auf der
literarischen Vorlage „Old Possums Book of Practical Cats“ von T. S. Eliot. Faszinierend die atemberaubende, von Gillian Lynne erschaffene, Choreografie aus geschmeidigen,
katzentypischen Bewegungen. Unerreicht die eindrückliche Musik mit dem berührenden Hit „Erinnerung“ aus der Feder Andrew Lloyd Webbers. Neben der einhellig euphorischen Kritik und dem nie
versiegenden Publikumszuspruch in aller Welt wurden dieser einzigartigen Produktion die begehrtesten Auszeichnungen innerhalb der Geschichte des Musicals zuteil, darunter
der Laurence Olivier Award, drei Drama Desk Awards und sieben Tony Awards. Nun erobert CATS im Theaterzelt erneut die Herzen von Jung und Alt. [© BB Promotion]
Tourstationen:
Graz, Am Messegelände: 15. Mai bis 16. Juni 2013 Frankfurt, Ecke Mainzer Landstraße/Güterplatz: 7. April 2013 bis 9. Mai 2013
Linz, Am Urfahranermarkt: 23. Februar bis 1. April 2013 München, am U-Bahnhof Westendstraße: 19. Januar bis 17. Februar 2013 Nürnberg, Volksfestplatz: 15. Dezember 12 - 13. Januar 13
Stuttgart, Cantstätter Wasen: 3. November - 9. Dezember 12 Köln, Festplatz Gummersbacher Strasse: 22. September - 28. Oktober 12
Wien-Neu Marx, Karl Farkas Gasse: 29. Jänner - 28. Mai 12 Oberhausen, Am Centro, Brammenring: 10. Dezember 11 - 22. Januar 12
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CATS Mehr! Entertainment GmbH und BB Promotion GmbH Szene: Skimbleshanks © Thommy Mardo
CATS – Das Musical 2011 feiert CATS 30-jähriges Bühnenjubiläum und kann in seiner einzigartigen Erfolgsgeschichte auf zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken, darunter alleine auf sieben „Tony
Awards“, drei „Drama Desk Awards“ und zwei „Olivier Awards“. Die zauberhafte Geschichte der Katzen mit den weltberühmten Melodien Andrew Lloyd Webbers – basierend
auf der literarischen Vorlage des Nobelpreisträgers T.S. Eliot – begeisterte von Wien bis Tokio, von Toronto bis Sydney. Egal wo die pelzigen Vierbeiner auftauchten, zogen sie
Jung und Alt in ihren Bann. Und auch die CATS-Songs haben Musikgeschichte geschrieben: Jeder kennt das anrührende Lied „Erinnerung“, das von Stars wie Barbra Streisand
und Angelika Milster gesungen wurde.
CATS Mehr! Entertainment GmbH und BB Promotion GmbH Ensemble © Thommy Mardo
Kommt und genießt die Nacht der Nächte… Silbrig glänzt der Mond über dem abgelegenen Schrottplatz. Zwischen ausrangierten Möbeln, zerschlissenen Fahrradreifen, Autowracks und rostigen Öfen schleichen sich
geheimnisvolle Wesen auf Samtpfoten heran. Ihre gelben Augen funkeln in der Dunkelheit und leises Schnurren ist zu hören. Für eine Nacht haben die Jellicle CATS
(verniedlichende Form für „little cats“ = kleine Katzen) diesen schummrigen Ort zum Treffpunkt ihres alljährlichen Balls erkoren. Es ist die Nacht, in der das weise
Katzenoberhaupt Alt Deuteronimus eine von ihnen für ein zweites Leben auswählen wird. Alle sind versammelt: junge und alte, liebenswerte und skurrile Katzen. Und alle
erzählen ihre Geschichte... bis schließlich einer von ihnen die Ehre zu Teil wird, in den Katzenhimmel aufzusteigen. Vorhang auf für Grizabella und die tanzende Katzenschar!
Karten für CATS sind beim bundesweiten Ticketservice 0180 – 51 52 53 0 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.), im Internet unter www.kartenkaufen.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Das CATS-Theaterzelt: Das CATS-Theaterzelt hat eine Höhe von 25 Metern und einen Durchmesser von 60 Metern. Dank der 270° Rundbühne ist keiner der Plätze mehr als 20 Meter vom
Bühnengeschehen entfernt. Das Foyerzelt ist 16 Meter hoch und nimmt eine Fläche von 1.000m² ein, das Hauptzelt sogar die doppelte Fläche.
Insgesamt 15.000m² Zeltplane spannen sich über den Köpfen der 1800 Zuschauer.
Neben Foyer- und Hauptzelt besteht die komplette Anlage aus Büroräumen, einer Wäscherei, einem Aufenthaltsraum mit Cateringbereich, den Garderoben für die Darsteller und
Musiker, Lagerräumen, den Bereichen für Kostüm und Maske, Toiletten, Heizungs- und Klimaanlagen, einem Gastronomiebereich sowie Notstromaggregaten und funktioniert wie
eine Kleinstadt vollkommen unabhängig. Die Plätze, auf denen die „Kleinstadt“ steht, müssen mindestens 10.000m² groß sein.
Insgesamt sind 50 Trucks notwendig, um die komplette Anlage von Gastspiel zu Gastspiel zu transportieren.
Die Darsteller: Die 33 Darsteller stammen aus 9 Nationen (Großbritannien, Österreich, Schweiz, Niederlande, Zypern, Brasilien, USA, Südafrika, Deutschland).
Insgesamt haben sich über 1000 Musicaldarsteller für eine der begehrten Rollen beworben.
Die Technik und das Bühnenbild: 300 Dimmer, 450 Scheinwerfer und ca. 10.000 Glühlampen in Lichterketten sorgen auf der Bühne und im Foyerzelt für die stimmige Atmosphäre.
Das Bühnenbild besteht aus rund 3000 Einzelteilen im Verhältnis 3:1, so sehen die Zuschauer alles aus der „Katzenperspektive“.
Hinter der Bühne kümmern sich 30 Personen jeden Abend um vollkommen reibungslose Abläufe.
Die Kostüme: In 124 Kostümen, bestehend aus 500 Einzelteilen, schleichen, toben und tanzen die Katzen in jeder Vorstellung über die Rundbühne. Jedes dieser Kostüme ist maßgeschneidert.
In mehreren aufwendigen Arbeitsschritten werden die Kostüme besprüht, bemalt und bedruckt, bis sie ihre typische Katzenmaserung haben.
Jedes Kostüm hat eine Herstellungszeit von ca. 4 Wochen.
Einige Kostüme haben ein verstecktes „Innenleben“: So wird der riesige Kragen des Rum Tum Tuggers von Miederstäben gehalten und der Mantel der Gumbie Katze ist mit
Zentimeterdickem Schaumstoff unterpolstert.
Die Jellicle-Katzen wirbeln in 150 Paar Jazz-, Stepp- und anderen Schuhen über die Bühne. Manchmal dauert es nur 2 Wochen bis diese „zertanzt“ sind.
Die Maske: 91 Perücken, alle handgeknüpft, wurden speziell für CATS angefertigt. In jeder dieser Perücken stecken bis zu 70 Arbeitsstunden.
Insgesamt 10 Kilogramm gefärbte Haare wurden dabei verarbeitetet.
Die Darsteller müssen sich Abend für Abend selbst schminken. Bis zu 1,5 Stunden brauchen sie, um sich in ihre Katze zu verwandeln.
Vier Maskenbildner stehen während der Vorstellung hinter der Bühne bereit, um beim Auf- und Absetzen von Perücken zu assistieren. Auch das Kostümteam hilft bei schnellen
Kostümwechseln kleinerer Outfits oder bei kompletten Umzügen.
Tour Creative Team:
Sound Designer: Greg Pink Lighting Designer: Howard Eaton
Associate Scenic Designer: Alan Walker Make-up developed by: Karen Dawson Musical Director: Heribert Feckler Production Musical Supervisor: Daniel Bowling
Assistant Associate Director: Marina Stevenson Direction and Choreography recreated by: Chrissie Cartwright German Lyrics by: Michael Kunze
Cast:
Alonzo: Matt Huet Alt Deuteronimus: Martin Berger Bombalurina: Ines Hengl Pirker
Bustopher Jones / Asperagus/ Growltiger: Frank Logemann Cassandra: Elisabeth Hazel Bell Coricopat: John Baldoz Demeter: Cornelia Waibel
Elektra / Dance Captain: Jo Lucy Rackham Gumbie Katze / Jenny Fleckenfell: Ann Christin Elverum Grizabella: Masha Karell Grizabella alternierend:
Femke Soetenga Jellylorum / Griddlebon: Barbara Tartaglia Mr. Mistoffelees: Mark John Richardson Mungojerrie: Tommie Luyben Munkustrap: Jack Rebaldi
Plato / Maccavity: Jason Winter Pouncival: Andrés Pérez Lopez Rumpleteazer: Marleen de Vries Rum Tum Tugger: Dominik Hees Sillabub:
Myrthes Monteiro Skimbleshanks: Paul Knights Tantomile: Isabela Silvova Tumblebrutus: Nils Haberstroh Victoria: Anique Bosch Swings:
Shane Dickson, Emma Hunter, Adam Margiliewski, Dörte Niedermeier, Dane Quixall
Cover: Alonzo: Adam Margiliewski, Dane Quixall Alt Deuteronimus:
Eric Lee Johnson, Shane Dickson Bombalurina: Emma Hunter, Elisabeth Hazel Bell Bustopher Jones / Asperagus / Growltiger: Eric Lee Johnson, Shane Dickson Cassandra:
Emma Hunter, Dörte Niedermeier Coricopat: Adam Margiliewski, Dane Quixall Demeter: Emma Hunter, Dörte Niedermeier Gumbie Katze / Jenny Fleckenfell:
Eva Maria Bender, Emma Hunter Grizabella: Ann Christin Elverum Jellylorum / Griddlebon: Eva Maria Bender, Dörte Niedermeier Mr. Mistoffelees:
Andrés Pérez Lopez, Jason Winter Mungojerrie: Dane Quixall, Nils Haberstroh Munkustrap: Shane Dickson, Matt Huet Plato / Maccavity:
Shane Dickson, Adam Margiliewski Pouncival: Dane Quixall, Adam Margiliewski Rumpleteazer: Jo Lucy Rackham, Isabela Silvova Rum Tum Tugger:
Shane Dickson, Jason Winter Sillabub: Isabela Silvova, Dörte Niedermeier Skimbleshanks: Dane Quixall, John Baldoz Tantomile: Dörte Niedermeier, Emma Hunter
Tumblebrutus: Adam Margiliewski, Dane Quixall Victoria: Myrthes Monteiro, Jo Lucy Rackham
(Stand: 2011)
Inhalt:
CATS ist ein allegorisches Phantasy-Musical.
Auf einem Schrottplatz, voll von ausrangierten Autoteilen, Fahrradreifen, Regenschirmen, Mausefallen, Bierflaschen und Fischgräten, treffen sich die Katzen alljährlich zum
Jellicle-Ball. In der Katzenversammlung wählt das, greise Katzenoberhaupt Old Deuteronomy diejenige Katze aus, der die Chance zu einem zweiten Leben gegeben wird.
Jede der Katzen erzählt von ihren Stärken, Wünschen, Hoffnungen; jede ist inbrünstig bestrebt, sich von ihrer besten Seite zu zeigen, damit die Gnade der Wahl gerade auf sie
fällt. In revuehaften Gesangsnummern präsentieren sich die romantischen Katzen, theatralischen Katzen, dramatischen Katzen und fanatischen Katzen...
Da ist Gus, der Theaterkater, der von seinem langen Leben an den Bühnen der Welt berichtet. Da ist Gumbie, die dicke, gemütliche Hauskatze. Und Rum Tum Tugger, der
draufgängerische Rock’n‘ Roll-Kater, das Idol aller Katzendamen. Mister Mistoffelees kann zaubern, der Bösewicht Macavity versetzt alle in Angst und Schrecken und das
freche Pärchen Mungojerrie und Rumpleteaser verbreitet überall Chaos.
Die Schlüsselfigur ist Grizabella. Einst war sie in der halsbrecherischen Welt des Showbusiness der berühmte, begehrte, wunderschöne und von allen gefeierte Star. Heute ist
sie abgetakelt, arm, verzweifelt – und ausgestoßen von der Katzengemeinschaft. Erst die Klugheit des Old Deuteronomy hilft ihr, die verlorene Anerkennung wieder zu erlangen.
Originalproduktion LONDON
Regie: Trevor Nunn Produzent: Cameron Mackintosh und The Really Useful Company Ltd.
Bühnenbild/Kostüme: John Napier Lichtdesign: David Hersey Choreographie: Gillian Lynne Orchestrierung David Cullen und Sir Andrew Lloyd Webber
CATS - Die Songs
Die Songs von CATS machen das Musical zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Für die Berliner Premiere wurden die Songs noch einmal von Michael Kunze überarbeitet. Der Musicalautor hatte bereits für die deutschsprachige Erstaufführung in Wien 1983
die Texte aus dem Englischen ins Deutsche übertragen.
Die Songs in ihrer Abfolge:
Songliste 1. AKT:
Ouvertüre Prolog: Jellicle Songs für Jellicle Cats
Die Namen der Katzen Die Einladung zum Jellicle Ball Die Gumbie Katze Der Rum Tum Tugger Grizabella, der Katzen-Star Bustopher Jones Mungojerrie und Rumpleteazer
Alt Deuteronimus Der Kampf zwischen den Pekinesen und Pollicles Der Jellicle Ball Erinnerung
Songliste 2. AKT
Momente des wahren Glücks Gus, der Theater-Kater
Die Ballade von Billy McCaw Growltigers letzter Kampf Skimble von der Eisenbahn Macavity Der Kampf mit Macavity Mr. Mistoffelees Erinnerung
Die Reise in den sphärischen Raum Wie spricht man eine Katze an? Finale
Wie alles begann Die einzigartige Erfolgsgeschichte von CATS begann am 11. Mai 1981 im New London Theatre. Vor der Premire durchaus mit Resentiments beäugt, stieg CATS über Nacht zum
überragenden Erfolg auf. Bereits im Jahr darauf schaffte es den Weg über den großen Teich. Nach der Broadway-Premiere 1982 wurde der Dauerbrenner mit Preisen
geradezu überschüttet. CATS erhielt 1983 sieben Tony-Awards - für das “beste Musical”, die “beste Partitur”, das “beste Buch”, die “beste Regie”, die “besten Kostüme” und
die “beste Lichtregie” sowie für die “best supporting actress” (Betty Buckley als Grizabella). Grizabellas Song “Memory” wurde von über 150 hochkarätigen Künstlerinnen interpretiert, darunter Barbra Streisand und Johnny Mathis. Barry Manilow schaffte es mit diesem
romantischen Ohrwurm in die top-40 der USA.
Angelika Milster machte “Erinnerung” bei CATS in Wien, wo sie von 1983 bis 1987 spielte, zu einem Dauerhit. Bis heute ist im gesamten deutschsprachigen Raum der Name
Angelika Milster engstens verbunden mit der Rolle der Grizabella.
Startschuss für den Musicalboom in Deutschland
Während CATS bereits Erfolge in aller Welt feierte, fieberte man in Deutschland noch der einheimischen Premiere entgegen. Endlich, am 18. April 1986, war es soweit. Die
Premiere im Hamburger Operettenhaus löste einen regelrechten Musicalboom in Deutschland aus. Als sich CATS nach fast 15 Jahren ununterbrochener Spielzeit aus Hamburg
verabschiedete, konnte das Musical mit rund 6000 Vorstellungen mehr als 6 Millionen Besucher verzeichnen. © Stage Entertainment
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Chess
Musik: Benny Andersson & Bjorn Ulvaeus Texte: Tim Rice Buch:
Richard Nelson, basierend auf einer Idee von Tim Rice Uraufführung: 14. Mai 1986 London (Prince Edward Theatre)
Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:
Premiere: 25. September 11
Musikalische Leitung:
William Ward Murta Inszenierung: Kay Kuntze Bühne und Kostüme: Duncan Hayler Choreografie: Götz Hellriegel Choreinstudierung:
Hagen Enke Dramaturgie: Jón Philipp von Linden Regieassistenz und Abendspielleitung: Nora von Linden Musikalische Einstudierung:
Alexis Agrafiotis, Christian van den Berg-Bremer, Ingo Martin Stadtmüller, Witolf Werner Ausstattungsassistenz: Denise Schaap Besetzung:
Frederick Trumper: Alex Melcher Anatoly Sergievsky: Veit Schäfermeier Florence Vassy: Roberta Valentini Svetlana:
Karin Seyfried Arbiter: Jens Janke Molokov: Frank Bahrenberg Walter de Courcey: Michael Pflumm Bürgermeister: N.N.
Reporterin: Julia Dietsch Viigand: N.N. Kind (stumm): N.N. Pop Choir:
Julia Dietsch, Jessica Krüger, Alexander Janacek, Andreas Lutsch Tanzensemble:
Michaela Duhme, Christine Fitz, Anna Grah, Milena Hagedorn, Alina Kuttke, Rebecca Soumagné, Stefan Lehmann, Jörn Seelhorst
Orchester Bielefelder Philharmoniker Chor Bielefelder Opernchor
Das Schachspiel der Supermächte: 1972 trafen im isländischen Reykjavik der amerikanische
Schachweltmeister Bobby Fischer und der sowjetrussische Herausforderer Boris Spassky aufeinander. Bis dahin ein Nischensport, stand Schach plötzlich im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit –
ausgelöst von den politischen Begleiterscheinungen des Kalten Krieges, die dieses Ereignis so eng flankierten wie nie zuvor. Knapp neun Jahre später setzte der Songwriter und Textdichter Tim
Rice seinen Plan in die Tat um, anhand dieses Schachwettkampfes ein Musical zu kreieren, das nach einem uralten Theatertrick die politische mit der sportlichen sowie einer sehr privaten Ebene
verband. Herausgekommen ist 1984 zunächst das Konzeptalbum Chess, dessen unsterbliche Hits (One Night in Bangkok, I Know Him So Well etc.) von niemand Geringeres erschaffen worden waren
als von den beiden Männern der schwedischen Popgruppe ABBA, Benny Andersson und Björn Ulvaeus. In Chess, das bei Aufführungen am Broadway, im Londoner Westend und weiteren Theatern mehrere
Neubearbeitungen erfuhr, kämpfen der Amerikaner Frederick Trumper und der Russe Anatoly Sergievsky in Meran um die Schachkrone. Zwischen ihnen steht die schöne Ungarin Florence Vassy, die im
Budapester Aufstand von 1956 ihre Eltern verloren hatte – oder doch nicht? Trotz der strengen Überwachung des berüchtigten sowjetischen Geheimdienstes KGB gelingt es Anatoly, nach seinem Sieg
in die USA überzulaufen. Doch ein Jahr später muss er sich in Bangkok einem neuen sowjetischen Herausforderer stellen, und der KGB-Mann Molokov scheut kein Mittel, Anatoly vom Kurs
abzubringen – zum Beispiel mit der unfreiwilligen Hilfe von Florence und Trumper... Ein Nervenkrieg beginnt, der die Handlungsebene des Musicals sukzessive in ein Schachspiel verwandelt; doch
es geht hier um wirkliche Menschenleben… Chess besticht durch seine rockigen Songs, seine dramatisch durchkomponierten Szenen und seine zunehmend soghafte Spannung. In Bielefeld vereint
diese Neuproduktion Stars, die bereits die Musical- Produktionen in den vergangenen Spielzeiten geprägt haben und in der Musicalszene längst zu den gefragten Solisten ihrer Generation
gehören: Veit Schäfermeier (Anatoly), Roberta Valentini (Florence), Jens Janke (Schiedsrichter), Karin Seyfried (Svetlana) und Frank Bahrenberg (Molokov). Neu in Bielefeld ist der Rocktenor
Alex Melcher (We Will Rock You, Berlin) als Frederick Trumper. Für die Inszenierung zeichnen mit Kay Kuntze, Duncan Hayler und Götz Hellriegel die Macher von The Birds of Alfred Hitchcock
verantwortlich, dessen Komponist und Dirigent William W. Murta selbstredend auch hier wieder am Pult der Bielefelder Philharmoniker steht.
Inszenierung:
Kay Kuntze wurde in Berlin geboren. Nach Studiensemestern in Mathematik, Schulmusik, Musik- und Theaterwissenschaft in Berlin wechselte er an die Hochschule für Musik und Theater nach Hamburg. Dort erhielt er im von Prof. Götz Friedrich geleiteten Studiengang Musiktheater-Regie sein Diplom »mit Auszeichnung«. Anschließend arbeitete er als Regieassistent u. a. für die Semperoper Dresden, die Kammeroper Schloss Rheinsberg und die Schwetzinger Festspiele. Feste Engagements ging er als Regieassistent mit den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, als Spielleiter mit der Deutschen Oper Berlin und als Chefregisseur am Mittelsächsischen Theater ein. 2002 hat Kay Kuntze die künstlerische Leitung der Berliner Kammeroper übernommen, für die er seit 1996 regelmäßig inszeniert. Als Gastregisseur war er u. a. tätig an Theatern in Berlin, Hamburg, Dresden, Bremen, Kiel, Lübeck, Osnabrück, Bremerhaven, Cottbus, Gera, Potsdam, Eisenach; Linz, Innsbruck, Kaliningrad, Kopenhagen, Montpellier, Paris und Tel Aviv sowie für die Musikfestivals in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, die Kammeroper Schloss Rheinsberg und die Eutiner Festspiele. Mehrfach wurden seine Produktionen bei den Kritikerumfragen der OPERNWELT nominiert – zuletzt 2009 Scharlatan am Theater Gera und 2010 Die Gehetzten am Theater Bremen.
Als Dozent unterrichtet er im Masterstudiengang Bühnenbild an der TUBerlin »Konzeption« und an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig »Dramatischer Unterricht«. Außerdem ist er als
Juror gefragt z. B. beim internationalen Gesangswettbewerb Kammeroper Schloss Rheinsberg, der Rheinsberger Opernwerkstatt und dem Bundeswettbewerb Gesang.
Ab der Spielzeit 11/12 übernimmt Kay Kuntze die Intendanz am Theater Altenburg-Gera.
Bühne und Kostüme: Duncan Hayler studierte
an der Wimbledon School of Art und erhielt bereits während seines Studiums den Thames Television National Design Preis für seine Arbeit als Bühnen- und Kostümbildner. 1986 zog er nach Berlin,
wo er als Bühnenbildassistent an der Deutschen Oper Berlin tätig war und u. a. für Peter Sykora, Stefanos Lazaridis und Paul Brown arbeitete. Für den Transfer von Götz Friedrichs Ring-Zyklus
nach Tokyo, Yokohama, Washington DC und London adaptierte er das Bühnenbild und managte dessen Überstellung. Duncan Hayler gestaltete freischaffend u. a. Bühne und Kostüme für die
Uraufführung von Goreckis Old Polish Music an der Wielki Oper in Warschau, Peter und der Wolf an der Staatsoper Berlin und Karneval der Tiere für das Polnische Staatsballett in Krakau. Er
designte das Bühnenbild für David Pountneys und Nicola Raabs Produktion Der Soldat und Die Tänzerin an der Staatsoper Prag, für Don Giovanni am Bayerischen Staatstheater München, für Der
Leuchtturm, Curlew River und Ormindo an der Neuen Opernbühne Berlin und für Così fan tutte, Vatermord und Wunschpunsch an der Berliner Kammeroper. Kürzlich gestaltete er den höchst
erfolgreichen Mitsommernachtstraum für das Northern Ballett Theatre. Diese Produktion wurde für den Lawrence Olivier Preis nominiert und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. In der Sparte
Musical entwarf er u. a. das Bühnenbild für Buddy – The Buddy Holly Story im Neuen Metropol-Theater Hamburg und Camelot in Cardiff. Für Jazz Leggs war er Assistent von Oscar-Preisträger Ray
Klausen im Berliner Friedrichspalast. Zu seinen jüngsten Projekten gehört u. a. das Bühnenbild für Romeo und Julia im Raimund Theater / Vereinigte Bühnen Wien, Eight Songs for a Mad King an
der Wiener Kammeroper, Der Kuhhandel bei den Bregenzer Festspielen und in Wien sowie für Ariadne auf Naxos in Essen.
Choreografie:
Götz Hellriegel, geboren in Mannheim, erhielt seine Ausbildung zum Tänzer und Schauspieler in Paris, New York und Berlin. Nach einem mehrjährigen Engagement am Berliner
Theater des Westens als Musicaldarsteller arbeitete er in zahlreichen TV-Produktionen als Schauspieler. Seit Mitte der neunziger Jahre ist er als Choreograf tätig. Stationen seiner Karriere
sind in Berlin das Maxim Gorki Theater, die Kammerspiele des Deutschen Theaters, die Neuköllner Oper sowie die Komödie am Kurfürstendamm. Seine Arbeit führte ihn u. a. an die Staatsoper
Hannover, das Staatstheater Cottbus, die Opernhäuser von Halle, Rostock, Chemnitz und Krefeld/Mönchengladbach sowie an die Nationale Reisopera der Niederlande und die Theater Bern und St.
Gallen. Götz Hellriegel ist seit vielen Jahren Dozent für Musicaltanz an der Universität der Künste Berlin.
Alex Melcher absolvierte seine Ausbildung an der Hamburger Stage School of Music, Dance & Drama und war anschließend auf zahlreichen deutschen und internationalen Bühnen zu Gast. So spielte er unter der Regie von Roman Polanski am Raimund Theater in Wien u. a. den Alfred in Tanz der Vampire. In der deutschen Premiere der Original-Produktion von Rent verkörperte er die Erstbesetzung des Mark und spielte in der Schweiz am St. Gallener Theater die Titelrolle in Jesus Christ Superstar, nachdem er zuvor bereits den Judas in Tecklenburg interpretiert hatte. Sein weiterer Weg führte ihn nach Holland, wo er in der Tourneeproduktion von The Who's Tommy in der Rolle des Cousin Kevin gastierte. Darüber hinaus spielte er den Seymour in Little Shop of Horrors, den Eddie in der Rocky Horror Show, Whizzer in der europäischen Erstaufführung von Falsettos sowie diverse Rollen in Saturday Night Fever, Grease, Eating Raoul, Blind Date, Into the Woods, Freak Out und die Rolle des Lucheni im Erfolgsmusical Elisabeth in Essen. Bei der Dernière stand er neben Uwe Kröger, André Bauer und Kasper Holmboe auf der Bühne. Neben Hauptrollen im Musiktheater engagiert sich Alex Melcher seit vielen Jahren in Rock- und Pop-Projekten – und begeistert nicht nur seine Fans. Auch Brian May und Roger Taylor hat er überzeugt: Die beiden Queen-Musiker haben ihn 2004 persönlich für die Hauptrolle in We Will Rock You gecastet – einen Auftritt als Queen-Frontman bei Wetten, dass...? inklusive.
Bereits während seiner Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien konnte der gebürtige Herforder Veit Schäfermeier Erfahrungen als Hauptdarsteller sammeln, u. a. in Produktionen wie The Appletree (Adam), The Secret Garden (Archibald Craven) und Die Blume von Hawaii (Stone). 1999 gewann er den 1. Platz des Landesgesangswettbewerbs NRW in der Sparte Musical, sowie den Förderpreis des Bundesgesangswettbewerbs in Berlin. 2000 spielte er noch während der Ausbildung im Ensemble des Musicals Mozart! In Wien. Bei Jekyll & Hyde in Bremen, Wien und Köln war er u. a. alternierend in der Titelrolle zu sehen. In Les Misérables am Theater des Westens war er die Erstbesetzung des Grantaire. Als Chagall, Professor Abronsius und Graf von Krolock stand er in der Hamburger Inszenierung von Roman Polanskis Tanz der Vampire auf der Bühne und bei der Premiere in Berlin als Erstbesetzung von Professor Abronsius. Am Theater Bielefeld übernahm er die Titelrollen in Jekyll & Hyde und The Scarlet Pimpernel. Zuletzt verkörperte er den Fred Hoffmann in der Welturaufführung von Ich war noch niemals in New York im Hamburger Operettenhaus und stand im Theater des Westens auf der Bühne als Winnetouch im Musical Der Schuh des Manitu.
Die Italienerin Roberta Valentini wurde 1981 in Nürnberg geboren. Nach der Mittleren Reife schloss sie zunächst eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau in Nürnberg ab. 2002 bis 2006 studierte sie Gesang, Tanz und Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Erste Erfahrungen im Bereich Musical sammelte sie unter anderem als Eponine in Les Misérables am Hoftheater Nürnberg. Bei den Bregenzer Festspielen gehörte sie 2003 zum Ensemble von Bernsteins West Side Story und war dort 2004 auch in der Rolle der Francisca, sowie bei der konzertanten Aufführung von Bernsteins Wonderful Town, zu sehen. Im November 2003 stand sie als Daisy im Musical Fletsch-Saturday Bite Fever auf der Bühne des Akademietheaters, ein Jahr später trat sie im Prinzregententheater als Solistin in der Gala Bring on Tomorrow auf. In Sondheims Into the Woods wirkte sie an gleicher Stelle im März 2005 als Florinda mit. Danach war sie bei den Thuner Seespielen im Musical Elisabeth als Gräfin Esterhazy und in der Titelrolle zu sehen. Im Metropoltheater München spielte Roberta Valentini die Ms. Kendall im Elefantenmensch und am Staatstheater Braunschweig gab sie im Musical Anatevka die Chava. Seit Oktober 2007 ist sie im Musical Wicked, die Hexen von Oz im Palladium Theater Stuttgart zu sehen, wo sie die Rolle der Elphaba alternierend besetzte. Von Januar 2009 bis Mai 2009 spielte Roberta Valentini die Hauptrolle der Marie Antoinette im gleichnamigen Musical im Stadttheater Bremen. Außerdem singt sie in mehreren Bandformationen. Seit März 2011 ist Roberta Valentini die Erstbesetzung der Elphaba in Oberhausen im Musical Wicked. Am Theater Bielefeld war sie bereits in Jekyll & Hyde zu erleben.
Karin Seyfried studierte Ballett an der Wiener Staatsoper und absolvierte ihr Musicaldiplom am Tanz/Gesangsstudio Theater an der Wien. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie parallel zum Studium als Meg in Phantom der Oper, Anne in La Cage aux folles und bei der Uraufführung von Elisabeth. Seit 1995 spielt sie auch an deutschen Bühnen, u. a. die Betty in Sunset Boulevard, Sandy und Rizzo in Grease und Stephanie in Saturday Night Fever. Außerdem stand sie in zwei TV-Filmen und einer Serie (Regie: Peter Weck) vor der Kamera. Für die Uraufführung von Miami Nights wurde sie als beste Hauptdarstellerin in einem Pop/Rock Musical ausgezeichnet. In Stuttgart spielte sie Belle/Babette in Die Schöne und das Biest, Peggy in 42nd Street und Kaiserin Sissi in Elisabeth. Danach folgten Rollen in Jekyll & Hyde, Singing in the rain und Mozart sowie in der Uraufführung der Moulin Rouge Story. Am Theater Bielefeld war sie bereits in Crazy for you, The Scarlet Pimpernel und Anything Goes zu erleben.
Das Bielefelder Publikum feierte Jens Janke bereits als Bill Snibson in Me and My Girl (2008/09), als Bobby Child in Gershwins Crazy for you (2009/10) sowie als Billy Crocker in Anything Goes (2010/11). Jens Jankes künstlerische Laufbahn begann mit der Ausbildung am Tanzund Gesangsstudio am Theater an der Wien. Noch vor seiner Bühnenreifeprüfung wurde er als Kronprinz Rudolf in Elisabeth engagiert, Rollen in Grease und Into the Woods schlossen sich an. In Deutschland war Jens Janke in den folgenden Jahren in Hauptrollen bei Erst- und Uraufführungen internationaler Musicalerfolge wie Les Misérables, Disney’s Der Glöckner von Notre Dame, Titanic – Das Musical oder 42nd Street zu sehen. Er begeisterte als Professor Abronsius in Tanz der Vampire in Wien, Stuttgart, Hamburg und Berlin, als Aramis in 3 Musketiere in Stuttgart sowie als Gus in Cats und spielte in John Dews viel beachteter Neuinszenierung von Les Misérables an der Oper Bonn. 1998 wurde er für seine Interpretation des Tobias in Sondheims Sweeney Todd mit dem IMAGE-Award ausgezeichnet. In der Musical-Uraufführung Der Schuh des Manitu am Berliner Theater des Westens war Jens Janke bis Mai 2010 als alternierender Abahachi zu erleben. Neben Musicals spielte Jens Janke auch in Operetten mit, u. a. in Der Bettelstudent, Die Blume von Hawaii und Frau Luna.
Frank Bahrenberg war am Theater Bielefeld bereits als Robert Biberti in Jetzt oder nie – Comedian Harmonists II zu sehen.
Als Mitglied des Ensembles am Theater Krefeld/Mönchengladbach aber auch als freischaffender Sänger übernahm Bahrenberg verschiedene Rollen in Musicals wie Bonifatius, Der kleine Horrorladen,
City of Angles und Black Rider. Im Theatro Centro in Oberhausen spielte er den Mr. Highprice im Geist der Weihnacht. Seine Vielfältigkeit stellte er auch im Opernfach unter Beweis. So spielte
er schon Sarastro in Die Zauberflöte und Bartolo in Die Hochzeit des Figaro. Mit seiner Bassstimme ist Frank Bahrenberg, der an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf Gesang studierte,
auch ein gefragter Sprecher für Hörspiele, Funk- und Fernsehproduktionen.
Der in Hechingen geborene Tenor Michael Pflumm gibt mit der Rolle des Walter de Courcey in Chess seinen Einstand am Theater Bielefeld als festes Ensemblemitglied. Er studierte zunächst Schul- sowie Jazzund Popularmusik. Während dieser Zeit absolvierte er bereits eine private Gesangsausbildung bei Bernhard Gärtner. Das anschließende Gesangsstudium bei Prof. Reginaldo Pinheiro an der Musikhochschule Freiburg i. Br. schloss er mit Auszeichnung ab. In der Spielzeit 2007/08 war Michael Pflumm im Opernstudio des Theater Basel engagiert, anschließend gehörte er zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Dort war er u. a. als Aljeja (Janácek Aus einem Totenhaus), Telemaco (Monteverdi Il ritorno d'Ulisse in patria), wie auch in Il turco in Italia (Rossini), Moses und Aron (Schönberg), Parsifal (Wagner), Norma (Bellini) oder Der Zigeunerbaron (Strauß) zu hören. Zu seinen weiteren Partien gehören Tamino (Mozart Die Zauberflöte), Pedrillo (Mozart Die Entführung aus dem Serail) oder auch Tony (Bernstein West Side Story). Gastspiele führten ihn ans Stadttheater Freiburg, ans Theater Basel, Theater Bremen und an die Komische Oper Berlin. Für die 2007 erschienene Beethoven-Gesamtausgabe nahm er u. a. irische, schottische und walisische Lieder auf. Neben seinen Operntätigkeiten ist er ein gefragter Konzertsänger, dessen weit gefächertes Repertoire vom Barock bis zur Moderne reicht. Neben den klassischen Werken stellen besonders Werke der zeitgenössischenMusik einen Schwerpunkt seiner Arbeit dar. Als Gast wirkt er so regelmäßig bei den Neuen Vokalsolisten Stuttgart mit. Konzerte führten ihn u. a. nach Frankreich, Portugal, Spanien, Monaco, Italien, Lettland und in die Schweiz.
[© Theater Bielefeld]
www.theater-bielefeld.de
Zur Inszenierung am Statstheater Kassel:
Von Türmen, Damen, Königen und anderen Figuren: Schach als Krieg
Das Staatstheater Kassel machte den nächsten Zug: “CHESS” mit Top-Besetzung
Kann etwas dröger sein, als zwei Menschen dabei zuzusehen, wie sie Holzfiguren auf einem Brett
hin- und herschieben? Man sollte meinen, Schach sei nichts anderes als die nonverbale, nicht aggressive, leidenschaftslose, von der Logik diktierte Auseinandersetzung zweier Superhirne. Doch
die Geschichte lehrt uns eines Besseren. Und so hieß es denn auch “Schach ist Krieg” im Musical “Chess”, das am Samstag 2. Februar 02 am Staatstheater Kassel seine Premiere feierte.
Unter der Regie des bekannten Musicalregisseurs Matthias Davids hatte sich eine internationales Ensemble in der nordhessischen Stadt versammelt, um dieses in Deutschland kaum gespielte
Musical der ABBA-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus auf die Bühne zu bringen. Die Hauptrollen übernahmen Annika Bruhns (vormals “Elisabeth” in Essen), Gaines Hall (Joe Gillis,
“Sunset Boulevard”), Charles Fornara (Graf von Krolock ,”Tanz der Vampire”), Erwin Windegger (“Peron” in “Evita”, Bad Hersfeld), Angelina Arnold (Constanze, Mozart) und Wolf Steinbach
(Frollo, “Glöckner von Notre Dame”).
In Kassel wurde eine neue deutsche Adaption des Musicals gezeigt, das bereits in den unterschiedlichsten Versionen um die Welt wanderte. Diese
neue Fassung orientiert sich an jenem berühmten Konzept-Album, das Mitte der 80-er Jahre durch Ohrwürmer wie “One Night in Bangkok” und “I Know Him So Well” auch in Deutschland die Charts
erklomm.
Beziehungskisten “CHESS” benutzt das Schachspiel als Allegorie für die Beziehungen zwischen Menschen. Da ist der junge, aufbrausende Schachweltmeister Frederick
Trumper (Gaines Hall), der versucht, seinen Titel gegen den sowjetischen Herausforderer Anatoly Sergievsky zu verteidigen. Matthias Davids Inszenierung verlegt das Stück in die Kubakrise der
60-er Jahre, wodurch die Ausgangssituation an Brisanz zulegt. Auf beiden Seiten ziehen Funktionäre und Hintermänner die Strippen. Bei ihrem Taktieren ist Schach natürlich nur Mittel zum
Zweck. Florence Vassy (Annika Bruhns), Adjutantin und Freundin von Trumper, versucht ihren schwierigen Partner im Zaum zu halten und verliebt sich dabei in dessen Gegner. Am Ende
des ersten Aktes läuft Anatoly (Charles Fornara) zum Feind über. Für die Sowjets ein Schlag ins Gesicht, den sie nicht auf sich sitzen lassen können. Im zweiten Akt, ein Jahr später, treffen
alle Protagonisten wieder aufeinander. Aber dieses mal wird der Liebe das Heft aus der Hand genommen.
Starke Darsteller, reizvolles Bühnenbild Schon bei den Proben zeigt
sich die Stärke von Inszenierung und Darstellern. Annika Bruhns Stimme fühlte das gesamte Haus mit Leichtigkeit; auch ohne Mikrophone und Verstärker (natürlich nur für die Probenzeit)
beweisen die erstklassigen Akteure ihr Können. Matthias Davids achtete auf kleinste Details in Aussprache und Emotionen. Seine Art Regie zu führen offenbart große Professionalität und tiefes
Verständnis für die unterschiedlichsten und teils absurden menschlichen Verhaltensweisen. Auch Mathias Fischer-Dieskaus Bühnenbild entfaltete seinen ganz eigenen Charme. Er hat ein
zwei riesige Holzplatten zu einem massiven Gewölbe gestaltet, dass über der Schacharena thront. In der ersten Probenphase erklangen die bekannten Songs nur mit Klavierbegleitung. Doch in
der endgültigen, bühnenreifen Fassung hat ein großes Orchester die Lieder der berühmten Schweden intoniert. Steven Gross, der schon bei “THE LIFE” und und “WEST SIDE STORY” den Stab
schwang, richtete “CHESS” musikalisch neu ein. Viele Szenen wurden “entmusikalisiert” und zu reinen Sprechsequenzen umgewandelt, um das Stück klarer und verständlicher zu machen.
Die Hitsongs hingegen blieben natürlich sakrosankt – denn wer möchte schon “One Night in Bangkok” oder “Pity the Child” missen. Q. & ©: FLORIAN SEIBEL
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Children of Eden Familienmusical
Musik: Stephen Schwartz Buch: John Caird
Song-Texte: Stephen Schwartz Vorlage: Das Buch „Genesis" in der Bibel Deutsche Fassung: Christian Gundlach Uraufführung:
1. August 1991 (London, Prince Edward Theater, London) Deutschsprachige Erstaufführung: 9. Juli 2010 (Hildesheim, St. Michaelis-Kirche)
Nach der amerikanischen Erstaufführung
schrieb die „Los Angeles Times": „Unter den von der Bibel inspirierten und durch Rockmusik beeinflussten Musicals ist dieses das Beste!"
Stephen Schwartz ließ sich durch das
Buch Genesis zu einer Handlung anregen, in der die biblische Konflikte zwischen Adam und Noah und ihrer jeweiligen Söhne auf unterhaltsame Art anschaulich geschildert und in Bezug zu den
Generationskonflikten unserer Zeit gesetzt werden.
Die Musik ist eine melodienreiche Mixtur aus Pop, Folk, Rock, Reggae und Gospel. Eingängige Lieder wechseln sich mit kraftvollen
Chorgesängen ab. Das Musical für die ganze Familie hat sich in Amerika auch bei Aufführungen durch kleine und mittlere Compagnien bewährt. [© Musik und Bühne, Wiesbaden)
Zur Inszenierung des Theater für Niedersachsen:
Premiere: 9. Juli 2010 (Deutschsprachige Erstaufführung; in der Hildesheimer St. Michaelis-Kirche)
Inszenierung:
Craig Simmons Musikalische Leitung und Orchestrierung: Manfred Knaak Choreographie: Andrea Heil Bühne und Kostüme: Steffen Lebjedzinski Chor:
Achim Falkenhausen
Mit Vater: Hardy Rudolz / Chris Murray (15., 17. und 18.7.) Adam/Noah: Frank Brunet Eva/Mama Noah: Maureen Wyse
Kain Jafet: Fredrik Wickerts Abel Ham/Schlange: Jens Plewinski Set/Sem/Schlange: Anton Perez Aphra/Schlange: Merle Hoch Aysha/Schlange:
Michaela Linck Yonah/Schlange: Wiebke Wötzel Storyteller: Jens Krause Storyteller: Annika Dickel
Mitglieder des Sinfonischen Chores, des Kinder- und des Jugendchores und weitere HildesheimerInnen
Das TfN inszeniert das Musical zum 1.000jährigen Bestehen der Hildesheimer St. Michaelis-Kirche als deutschsprachige Erstaufführung.
Aufführungen in der St. Michaelis-Kirche in Hildesheim Fr 09.07.10 / Di 13.07.10 / Mi 14.07.10 / Do 15.07.10 / Fr 16.07.10 / Sa 17.07.10 / So 18.07.10 / Mi 21.07.10 / Do 22.07.10 / Fr
23.07.10 / Sa 24.07.10 / So 25.07.10 / Mi 28.07.10 / Do 29.07.10 / Fr 30.07.10, jeweils um 20.00 Uhr
www.tfn-online.de
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A CHORUS LINE
Musik: Marvin Hamlisch Songtexte: Edward Kleban Buch:
James Kirkwood, Nicholas Dante, nach einem Konzept von Michael Bennett Choreographie: Michael Bennett, bob Avian Regie: Michael Bennett
Uraufführung:
15. April 1975 (New York, New York Shakespeare Festival Theatre) Deutsprachige Erstaufführung: 4. Oktober 1980 (Berlin, Theater des Westens)
Das Musical das
Broadwaygeschichte schrieb, hatte am 15. April 1975 seine Premiere im New Yorker Shakespeare Festival Public Theatre, wechselte nach 101 Vorstellungen in das Shubert Theatre, wo es dann 15
Jahre lang gespielt wurde. Die letzte Vorstellung fand am 28. April 1990 statt, es war die 6.137ste.
“A Chorus Line” gewann folgende Preise:
- 9 Tony Awards (Best Musical,
Best Director of a Musical (Michael Bennett), Best Choreographer (Michael Bennett), Best Book (James Kirkwood & Nicholas Dante), Best Score (Marvin Hamlisch & Edward Kleban), Best
Actress in a Musical (Donna McKechnie - Cassie), Best Featured Actress in a Musical (Carole Bishop - Sheila), Best Featured Actor in a Musical (Sammy Williams - Paul), Lighting Designer
(Tharon Musser)
- 5 Drama Desk Awards - den Pulitzer Prize for Drama, - den New York Drama Critics Circle Award - den Los Angeles Drama Critics Circle Award
- den London Evening Standard Award - ein special citation Obie Award - und auch einen Gold Record Award von Columbia Records.
A CHORUS LINE - der Film, entstand im Jahr 1985 mit Super - Star Michael Douglas. Die Produktionskosten von US $ 30 Mio. wurden mehrfach wieder eingespielt.
Regie: Richard Attenborough Buch: Arnold Schulman Kamera: Ronnie Taylor Schnitt: John Bloom Musik: Marvin Hamlisch Choreografie: Jeffrey Hornaday
Produzent: Cy Feuer, Ernest H. Martin Produktion: Embassy/Polygram
Mit: Michael Douglas - (Zach), Alyson Reed - (Cassie), Terrence Mann - (Larry), Yamil Borges - (Diana), Jan Gan
Boyd - (Connie), Matt West - (Bobby), Cameron English - (Paul), Audrey Landers - (Val), Vicki Frederick - (Sheila), Michael Belvins - (Mark), Sharon Brown - (Kim), Gregg Burge - (Richie),
Nicole Fosse - (Kristine), Michelle Johnston - (Bebe), Janet Jones - (Judy), Pam Klinger - (Maggie), Tony Fields - (Al)
Berühmte Songs aus dem Musical:
I Hope I Get It I Can Do That At the Ballet Nothing Dance: Ten, Looks: Three One
What I Did for Love
im Film zusätzlich: Who Am I Anyway Surprise, Surprise Let Me Dance for You
Hamlisch, Marvin(Musik): Marvin Hamlischs Wirken in der Musik ist durch Vielseitigkeit und hohe Qualität geprägt. Im Laufe seiner
Karriere nach dem Abschluss seines Studiums an der Juilliard School und am Queens College, schrieb er als Komponist zahlreiche Werke für Film, Bühne, Studioaufnahmen sowie Konzerthallen,
leitete als Dirigent zahlreiche große Orchester auf der ganzen Welt und trat als Pianist und Entertainer sowohl mit Musikgruppen als auch solo auf.
Als Komponist wurde Hamlisch mit
zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit drei Oscars (alle im Jahre 1974, für die beste Filmmusik und den besten Filmsong zu “The Way We Were” und die gelungene Adaption der
Scott-Joplin-Ragtimes für “Der Clou”), vier Grammys, vier Emmys, einen Tony Award und drei Golden Globes. Für sein 1975 uraufgeführtes Backstage-Musical “A Chorus Line”, das für zwei
Jahrzehnte die Spitzenposition für das erfolgreichste Broadway-Stück halten konnte, wurde Hamlisch mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.
Mehr als 40 Filmmusiken stammen aus seiner
Feder, darunter auch die James Bond-Folge “Der Spion, der mich liebte”, für die Hamlisch 1977 erneut für den Oscar nominiert wurde, ebenso wie für “Sophie’s Entscheidung” aus dem Jahre 1982.
Am Broadway konnte er mit “They’re Playing Our Song”, “The Goodbye Girl” und zuletzt SWEET SMELL OF SUCCESS ebenfalls Akzente setzen.
Zur Zeit lebt Hamlisch mit seiner Frau Terre in New York.
© Felix Bloch Erben
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City of Angels
Musik: Cy Coleman (14.7.1929 - 18.11.2004) Buch:
Larry Gelbart Liedtexte: David Zippel Deutsch: Michael Kunze Uraufführung: 11. Dezember 1989, Virginia Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 17. September 1995, Theater der Stadt Heilbronn Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Los Angeles, in den späten vierziger Jahren.
Der Schriftsteller Stine nimmt voller Begeisterung und Illusionen den gut bezahlten Auftrag an, seinen Roman "City of Angels" zu einem Drehbuch umzuarbeiten. Unerfahren in der
harten Welt der Filmbranche hat er die Einflussmöglichkeiten des mächtigen Filmproduzenten Buddy Fidler unterschätzt. Fidler greift rücksichtslos in die Qualität der ursprünglichen Story ein,
zwingt Stine zu immer weitergehenden Zugeständnissen. Da beginnt sich dessen Romanheld Stone, ein hartgesottener Privatdetektiv aus L.A., gegen seinen eigenen Schöpfer zu wehren und wirft ihm
vor, keine künstlerische Moral mehr zu besitzen. Mehr und mehr verweben sich Realität und Fiktion, Stine begreift, dass Stone ein Teil seiner selbst ist. Wenn er ihn aufgibt und immer weiter
deformieren lässt, wird er seine eigene Existenz aufgeben.
Cy Coleman Cy Coleman wurde am 14. Juli 1929 in New York geboren. Schon als Kind trat er als Pianist u.a. in der
Steinway Hall und der Carnegie Hall auf, studierte dann an der High School of Music und am New York College of Music und wollte ursprünglich Konzertpianist werden. Sein Interesse am Jazz
führte ihn allerdings über ein Engagement als Barpianist und Sänger direkt ins Songwriter- und Musicalgeschäft. Am Broadway feierte er 1960 mit der Uraufführung von "Wildcat" seinen
ersten Erfolg. Es folgte 1962 das Musical "Little Me" und gemeinsam mit Dorothy Fields und Neil Simon 1966 "Sweet Charity" nach Federico Fellinis Film "Die Nächte der
Cabiria" mit dem berühmten Song "Big Spender" und Bob Fosse in der Hauptrolle. Weitere Musicalerfolge waren u.a. 1980 das Zirkusmusical Barnum und 1989 City Of Angels, Colemans
Liebeserklärung an den Film noir. Cy Coleman erlag am 18. November 2004 einem Herzinfarkt. Er wurde 75 Jahre alt.
[© Text: Felix Bloch Erben]
Auszeichnungen: 6 Tony Awards (Musical, Book, Score, Scenic Designer, Actor & Featured Actress
9 Drama Desk Awards (Musical, Book, Music, Lyrics, Orchestration, Set Design, Lighting Design, Actor & Featured Actress) 3 Outer Critics Circle Awards
The New York Drama Critics Circle Award for Best Musical
Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:
Premiere: 18. Mai 13
Musikalische Leitung: William Ward Murta Inszenierung: Thomas Winter Bühne und Kostüme: Ulv Jakobsen Choreographie: Thomas Klotz Bühnenkämpfe:
Benjamin Armbruster Dramaturgie: Jón Philipp von Linden Regieassistenz & Abendspielleitung: Nora von Linden Musikalische Einstudierung:
Narah Chung / Merijn van Driesten / Witolf Werner Bühnenbildassistenz: Linda Siegismund
Besetzung:
Stine, Romanautor: Veit Schäfermeier
Stone, Privatdetektiv: Alexander Franzen Gabby, Stines Ehefrau // Bobbi, Stones Ex-Frau: Roberta Valentini Donna, Fidlers Sekretärin // Oolie, Stones Sekretärin:
Sarah Kuffner Buddy Fidler, Filmproduzent // Irwin S. Irving, Film-Mogul: Norbert Wendel Clara Haywood, Fidlers Ehefrau // Alaura Kingsley // Margie: Brigitte Oelke
Werner Kriegler, Schauspieler // Luther Kingsley, Alauras Ehemann: Helmut Westhausser Gerals Pierce, Schauspieler // Peter Kingsley, Alauras Stiefsohn: Fabian Kaiser
Avril Rains, Starlet // Mallory Kingsley, Alauras Stieftochter: Annabelle Mierzwa Pancho Vargas, Schauspieler // Lieutenant Muñoz, Kriminalbeamter: Carlos H. Rivas
Jimmy Powers, Schlagersänger: Thomas Klotz Del DaCosta, Filmkomponist: N. N. Studio-Wachmann // Big Six, Schlägertyp: Benjamin Armbruster
Anna // Margaret // Lichtdouble // Ensemble: Jessica Krüger Krankenwärter 1 // Sonny, kleiner Schläger // Studio-Wachmann // Mahoney, Reporter // Gilbert, Friseur: Nico Gaik
Krankenwärter 2 // Harlan Yamato, Gerichtsmediziner // Schuhputzer // Wächter // Neffe: Marvin Meinold Officer Pasco: Frank Bahrenberg Dr. Mandril, Esoteriker:
Adrian Kroneberger Angel City Four: Cologne Voices
Westhausser; Cologne Voices Bielefelder Philharmoniker
Am Theater Bielefeld versammelt City Of Angels in der Inszenierung von Thomas Winter und der Ausstattung von Ulv Jakobsen eine Art »Best of« der Musical-Stammgäste: Mit
Brigitte Oelke, Roberta Valentini, Veit Schäfermeier und Alexander Franzen stehen Hauptdarsteller auf der Bühne, die The Who’s Tommy, Chess, Company, The Scarlet Pimpernel und weitere Musicals zu Bestsellern der letzten Spielzeiten gemacht haben.
Mit von der Partie
sind weitere vertraute Gesichter wie Sarah Kuffner, Carlos H. Rivas, Frank Bahrenberg, Jessica Krüger, Nico Gaik, Thomas Klotz, Marvin Meinold und Fabian Kaiser. Es gibt ein Wiedersehen mit
Benjamin Armbruster und Helmuth Westhausser, langjährigen Mitgliedern des Schauspielensembles. Neu auf der Bühne des Stadttheaters: Norbert Wendel als Buddy Fidler und Annabelle Mierzwa
als Mallory sowie die Cologne Voices als Gesangsquartett Angel City Four. Am Pult der Bielefelder Philharmoniker: William Ward Murta, Bielefelds Nummer eins in Sachen Musical.
MUSIKALISCHE LEITUNG William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und aufgewachsen in Oklahoma, ist seit 1984
Musical-Kapellmeister am Theater Bielefeld. Er übernahm die musikalische Leitung vieler Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote
Rosen regnen, Franz Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter, außerdem She Loves Me (2006), Jekyll & Hyde (2007), Me and My Girl, Guys & Dolls (beide 2008) sowie Crazy for you (2009), The Scarlet Pimpernel (2010), Chess (2011), Company und The Who’s Tommy (beides 2012). Murta ist in Musikerkreisen ein gefragter Arrangeur; zahlreiche seiner Arrangements gehören zu den
Standards von Musical-Aufführungen und -Galas im In- und Ausland. Darüber hinaus komponierte Murta eigene Musicals: 1987 M... wie Marilyn, 2004 sein Werk über das Leben von Galileo Galilei, Starry Messenger (Sternenbote), und zuletzt The Birds of Alfred Hitchcock,
das zu Beginn der Spielzeit 2010/11 ausgesprochen erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde.
INSZENIERUNG
Thomas Winter war Sänger der Kölner Soulfunk Band Upstairs, bevor er von 1995 bis 1999 an der Folkwang Hochschule Essen Schauspiel, Gesang und Tanz studierte. 1997
gewann er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin (Musical, Chanson, Song). Von 1999 bis 2001 war er als Schauspieler am Theater Heilbronn und von 2001 bis 2005 am Staatstheater
Oldenburg engagiert. Seit 2005 arbeitet er als freier Schauspieler, war in Film- und Fernsehproduktionen wie Das Duo, Um Himmels Willen oder Der Baader-Meinhof-Komplex zu sehen und spielte u. a. am Theater Münster, in der Bar jeder Vernunft in Berlin und an der Deutschen Oper am Rhein.
Zu seinen zahlreichen Bühnenrollen gehören u. a.: Jim in Die Glasmenagerie von T. Williams, Cornelius Hackl in Hello Dolly! von J. Herman, Cliff in Cabaret von
Kander & Ebb, der Bäcker in Into the Woods von S. Sondheim, Achill in Ein Sportstück von E. Jelinek, Leopold in Im weissen Rössl von R. Benatzky‚ Nathan Detroit in Guys and Dolls von F. Loesser und Prinz Phillip in Yvonne, die Burgunderprinzessin von W. Gombrovicz. Er singt und spielt den Harry Frommermann im Ensemble der Uraufführung Comedian Harmonists – Jetzt oder Nie am Theater am Kudamm in Berlin. Für dieses Ensemble schrieb und inszenierte er den szenischen Abend Comedian Harmonists – Ein neuer Frühling, welcher u. a. am Theater Trier, Theater Coburg, Theater Konstanz, dem Winterhuder Fährhaus Hamburg oder am Gasteig München aufgeführt wurde und wird.
In Bielefeld war er bereits häufig auf der Bühne als Gast zu sehen, zu letzt als Sam im Musical Crazy for You, als Tapioca in der Oper L’Étoile (Der Stern) und als Harry in Company. Seit der Spielzeit 2011/12 kümmert sich Thomas Winter außerdem um das LOFT im Theater Bielefeld. Dort inszenierte er u. a. Du bleibst schön hier, Songs for a New World sowie Zarah 47 und begründete Projekte wie Klassik ab Null oder Oper legt auf.
BÜHNE UND KOSTÜME
Ulv Jakobsen, geboren 1962 in Berlin-Pankow, absolvierte ein Designund Bühnenbildstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Bereits während seines Studiums
assistierte er bei Robert Wilson. Seit seinem Diplomabschluss 1993 kreierte er Bühnen- und Kostümbilder für über 80 Produktionen an verschiedenen Theatern, vom Nationaltheater Lubljana
(Slowenien) über das Deutsche Theater Berlin, dem Staatstheater Schwerin bis nach Norwegen zum Theatret Vart.
Zudem arbeitet Ulv Jakobsen als Theater- und Filmautor. Seine Theaterplakate wurden mehrfach ausgezeichnet und fanden Aufnahme in staatliche und private Sammlungen.
CHOREOGRAPHIE Thomas Klotz konnte schon während seines Studiums an der Folkwang Hochschule Essen sein Können im Musical Cabaret in Düsseldorf und bei den Sommerfestspielen Bad Hersfeld in Evita unter Beweis stellen. Nach seinem Studium spielte er ab 2001 in Stuttgart bei Der Tanz der Vampire unter
anderem den Alfred. Danach zog es ihn nach Hamburg, wo er 2003 als Sky und Eddie in Mamma Mia! Im Operettenhaus engagiert war.
Ebenfalls in Hamburg war er Teil der Europa-Premierenbesetzung des Musicals Dirty Dancing, wo er ab 2006
zunächst in den Rollen Billy, Neil Kellerman und Solosänger zu sehen war. Ab 2007 wurde er die Erstbesetzung des Neil Kellermann. Im Sommer 2007 zog es ihn noch einmal zu den Vampiren,
diesmal als Erstbesetzung des Alfred. Es folgte ein Engagement bei den Freilichtspielen in Tecklenburg, wo er 2008 als Ren McCormack in Footloose glänzte. Danach konnte man Thomas Klotz für die Weltpremiere des Musicals Der Schuh des Manitu im Berliner Theater des Westens gewinnen, wo er den Falschen Hasen, aber auch den Winnetouch spielte. 2010 ging er mit Grease auf Deutschlandtournee, wobei er die Rolle des Roger verkörperte. 2011 wirkte er an der Produktion Songs for a New World im Loft des Theaters Bielefeld mit.
KAMPFCHOREOGRAPHIE Der 1946 in Mühlbach in Rumänien geborene Schauspieler Benjamin Armbruster war von 1980 bis zum Beginn seines Ruhestands 2011 im Ensemble des Bielefelder Theaters, wo er in zahlreichen Rollen zu sehen war, u.a. als Orsino in Shakespeares Was ihr wollt, Bertram in The Black Rider, mehrere Figuren in Charles Ludlams Das Geheimnis der Irma Vep, Gus und Jack in Gewöhnliche Sterbliche von David Ives, Verkoffs in Poliakoffs Das Schweigen brechen, in Ralph Benatzkys Meine Schwester und ich, den Jorgos in Rainer Werner Fassbinders Katzelmacher, mehrere Rollen in der Uraufführung von Lothar Trolles novemberszenen (nach Döblin), Squenz (Prolog)
in Shakespeares Sommernachtstraum, in Sophokles´ Oedipus, Graf Paris in Romeo und Julia und in Männer! Tore, Tränen und Triumphe. Zuletzt wirkte er in Schlachten//Samurai, Fürstengruft 200//Schiller, Wie es euch gefällt, Der Kirschgarten, Spieler und Struwwelpeter mit.
Zudem spielte er sich mit seinen unzähligen Rollen in den Weihnachtsmärchen über viele Jahre in die Herzen der Kinder. Nach dem Besuch eines deutschen Gymnasiums studierte Benjamin
Armbruster an der Kunstakademie für Theater und Film in Bukarest. Parallel zum Studium spielte er bei verschiedenen rumänischen Filmproduktionen mit und übernahm in Sergiu Nicolaescos Film Michael, der Tapfere die Hauptrolle. Seit 1966 arbeitete er überwiegend am Theater und gab viele Jahre lang den Winnetou bei
den Karl-May-Festspielen in Elspe, wodurch er sich eine überregionale Fangemeinde erspielte. Darüber hinaus übernahm der Schauspieler, bekannt als Kampf- und Action-Spezialist, für viele
Produktionen des Theaters auch die Einstudierung der Fecht- und Kampfszenen. [© Theater Bielefeld]
Karten: 0521 / 51 54 54
www.theater-bielefeld.de
Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:
Premiere: 9. November 06
Creative Team: Director: Nikolai Foster Associate Musical Director & Arrangements: Mark Collins Musical Director: Thomas Lorey
Set & Costume Designer: Jeremy Daker Choreographer: Gary Lloyd Lighting Designer: Guy Hoare Sound Designer: Heinz Hess Casting Director:
Kay Magson
Cast: Angel City 1 & Ensemble: Bennett Andrews Angel City 4, Woman With Revolver, Hooker, Oscar Statue, Hairdresser & Ensemble:
Rachael Archer Mallory, Avril, Masseur, Bootsie, Oscar Statue,Stand In Angel City & Ensemble: Gemma Baird Munoz, Dr. Mandrill & Ensemble: Joshua Bancel
Angel City 2, Gilbert, Guest & Understudy: Dominic Cincotta Angel City 3, Margaret, Madam, Oscar Statue,Girl, Carla’s Stand In & Ensemble: Karen Evans
Jimmy Powers, Radio Announcer, Commissioner OfPolice Gaines, Butler & Ensemble: Garrie Harvey Alaura & Carla: Julia Hinchcliffe Stone: Anthony Houghton
Luther, Man’s Voice, Man, Studio Engineer, Del, Harlan Yamoto & Ensemble: Peter Mair Buddy & Irwin: Jack Mckenzie Gabbie & Bobbi: Amy Rogers
Donna & Oolie: Julie Stark Stine: Chris Thatcher
Musicians : Musical Director/piano/ Keyboards: Mark Collins & Thomas Lorey
Trumpet/Flugelhorn: Martin Krämer Clarinet/Saxophone/Electronic Wind Instrument: Heinz Lyko Trombone: Andreas Weil Double Bass/Bass Guitar: Stefan Kreuscher
Drums/Percussion: Thomas Elsner
City of Angels ist eine Rarität unter den Musicals; 1990 geschrieben, katapultiert es das Publikum mit viel Humor und
mitreißender Swing- und Jazzmusik in die Glamour-Welt Hollywoods der 40er Jahre. Der Autor Stine soll seinen Roman zu einem Drehbuch umschreiben. Während seiner Bemü-hungen wechselt die
Handlung zwischen der realen Welt und der schwarz-weißen Welt seiner Fantasie hin und her. Alle Akteure sind doppelt besetzt: Stines Alter ego ist in der fiktiven Filmwelt der sarkastische
Privatdetektiv Stone, der in ein mörderisches Spiel verwickelt wird. Stilelemente des Film noir wechseln sich ab mit der Technicolor-Welt Hollywoods, in der sich herrische Produzenten, kesse
Sekretärinnen und selbstsüchtige Starlets ein Stelldichein geben.
It´s smart, swinging, sexy and funny.” – Newsweek
A delirious celebration of jazz, pop styles (and) flat out funny.” – The New York Times
“One of the most innovative, brilliant, perfect, breathtaking, entertaining pieces of theatre I have ever seen.” – New York Daily News
Besprechung auf kulturfreak.de
www.english-theatre.de
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Closer Than Ever
Musik: David Shire Songtexte: Richard Maltby Jr. Deutsche Übersetzung:
Nina Schneider
Uraufführung: 6. November 1989 (New York, Cherry Lane Theatre) Deutsche Erstaufführung: Frühjahr 2010 (Hamburg)
Zur Inszenierung der ZorWall Playground GbR:
geplante Premiere: Frühajr 2010 (Deutsche Erstaufführung) Regie: Michael Wallfass
Besetzung: Frau 1: Miriam Lotz, Karolin Nehr, Lillemor Spitzer Frau 2: Stefanie Derner, Stephanie Tschöppe Mann 1: Frank Winkels, Umut Sinan Zor
Mann 2: Michael Schüler, Michael Wallfass Pianist/Mann 3: Francis Gaiļus, Markus Schell Bassist: Michal Budnik
Closer Than Ever – eine Musical-Revue
Richard Maltby Jr. und David Shire haben mit Closer Than Ever ein zeitloses Werk geschaffen. Am 6. November 1989 feierte es am Off-Broadway Cherry Lane Theater seine Uraufführung und
gewann damit den Outer Critics Circle Award. 20 Jahre später, fast auf den Tag genau, feiert Closer Than Ever im Kehrwieder Theater in Hamburg seine deutsche Erstaufführung.
Closer Than Ever – mit der Musik von David Shire David Shire, der auch die Filmmusik zu Francis Ford Coppolas „Der Dialog“ komponierte, arbeitete jahrelang mit Barbra Streisand
zusammen. Mit dem Librettisten und engen Freund Richard Maltby Jr. schuf er Werke wie „Starting Here, Starting Now“, „Baby“ und „Big“, welche für den Grammy und auch den Tony Award nominiert
waren. Er dirigierte unter anderem das London Symphony Orchestra und das Münchener Symphonieorchester.
Die Handlung
Akt 1
Der Raum ist dunkel. Das Licht geht an und 4 Personen stehen vor offenen Türen. („Türen“) Sie sind modern,
zeitlos, urban, trendy, kultiviert, verloren und vor Ehrfurcht ergriffen von den überwältigenden Möglichkeiten, die vor ihnen liegen.
Das Leben und vor allem die Liebe können ganz schön kompliziert sein. („Sie liebt mich nicht“) Ein Mann möchte die Beziehung zu seiner Freundin beenden und packt dies in schmeichelnde
Worte, doch seine Ex hat gleich eine kurze und bündige Antwort parat. („Du wärst so gern mein Freund?“)
Wenn Liebe nicht erwidert wird, wird selbst der stärkste Mann zum hilflosen Wesen. („Warum nur?“) Nach unsäglich schlechten Beziehungen beschließt eine Zoologin, es der Tierwelt gleich zu
tun – sie klärt uns auf, wie die Männer dort benutzt werden, und zwar um Nachkommen zu zeugen und sonst nichts. („Der Bär, der Tiger, der Maulwurf und der Aal“)
Die Geborgenheit die hinter manchen Türen auf uns wartet, gibt uns ein Gefühl von unendlicher Wärme. („Wie ein Baby“)
Eine scheinbar ruhige, scheue und unauffällige Dame hat ein kleines schmutziges Geheimnis, welches sie mit uns teilen möchte... Aber sie sagt kein Wort. („Frau Spatz“)
Türen aus längst vergangener und ruhiger Zeit erinnern daran, dass uns nicht jeder Fortschritt glücklich macht. („An die Hintergrundmusik“)
Die Sehnsucht nach Dingen, die unser Leben verändern können, lassen einen Mann davon erzählen, dass er sich im Leben trotzdem richtig entschieden hat. („Einer der Guten“) Der Jugendwahn
macht es fast zur Pflicht, sich dem Sport und der Fitness hinzugeben, auch wenn es schmerzhaft und qualvoll ist, da nur das Endergebnis zählt. („Es ist das Beste“)
In einer bittersüßen Geschichte erzählt uns eine Frau über ihr bisher gelebtes Leben, ohne sich dabei zu beschweren. („Lebensgeschichte“) Türen öffnen und schließen sich, mal sind es
richtige und mal falsche Entscheidungen. Wir erleben gute und schlechte Zeiten. Höhen und Tiefen in der Liebe und im Leben lassen uns trotz der Ungewissheit hoffnungsvoll und mit erhobenem
Haupt vorwärts schreiten. („Bald schon / Ich will nicht zurück“)
Akt 2
Im zweiten Akt werden wir weiterhin durch allerlei Türen geschleust, wir treffen drei
Collegefreunde, die zusammen aufgewachsen sind und sich mit der Zeit immer mehr voneinander entfernt haben, sie versuchen jedoch, ihre Freundschaft aufrecht zu erhalten. („Drei Freunde“)
Ein auf der Karriereleiter emporstrebendes Ehepaar hat Probleme, Job und Kinder unter einen Hut zu bringen. („Fandango“)
Ein anderes Paar wiederum merkt, dass die Beziehung sich dem Ende zuneigt, da er nie für sie da ist und es leider keinen Weg zurück gibt. („Da“)
Die Midlifecrisis lässt eine Frau rastlos erscheinen, doch sie findet Ruhe und Frieden in ihrer eigenen kleinen Welt. („Alltag“) Türen voller Hoffnung öffnen sich bei einem Paar, welches
es wagt, ein zweites Mal zu heiraten... mit einem sehr amüsanten Eheversprechen. („Ein etwas anderes Hochzeitslied“) Mit großem Stolz und voller Freude zollt ein Mann seinem ehrwürdigen
Vater Kredit, da dieser ihm die Liebe zur Musik und die Liebe zum Leben beigebracht hat („Denn ich sing“), während eine Frau mit einer jazzigen Scateinlage ihrem Bass spielenden Freund den
Hof macht. („Gut im Spiel“) Weiterführende Türen zeigen, dass das Altern unaufhaltsam ist. All das Ungewisse und die Angst, die vor uns liegt, lassen uns trotzdem weiter vorwärts
marschieren. („Der Marsch der Zeit“) Die Verbindung der Generationen und der Kreis des Lebens wird hier von den Herren der Schöpfung erzählt („Väter von Vätern“), während die Damen die
bleibenden und auch schwindenden Schmerzen der Liebe miteinander teilen. („Es ist nicht so einfach / All das kenn ich schon“) Letztendlich wurden auch Türen geöffnet, die die Erwartungen
erfüllten. Die ein Licht auf die Hoffnung, die Freuden und auch auf die Schmerzen und Niederlagen, welche uns durch andere Türen widerfuhren, warfen. Ob nun geöffnet oder geschlossen...
Wenn wir durch diese Türen gehen, dann können wir sagen: „Wir haben so Vieles überwunden, haben uns dann doch gefunden, immer noch stärker, immer noch klarer, ich rücke noch näher... zu dir!“
Das Kreativteam
David Shire, Musik David Shire, Gewinner eines Academy Awards, zweier Grammy
Awards und Nominierter für mehrere Tony und Emmy Awards, komponierte im Laufe seiner bisherigen Karriere überaus produktiv für Theater, Film, Fernsehen und Studioaufnahmen. Für den
Broadway verfasste er zusammen mit dem Songtexter Richard Maltby Jr. die Partituren der Musicals Baby, das für Tony Awards in den Kategorien „Beste Partitur“ und „Bestes Musical“ nominiert
war, und Big, das ebenfalls eine Tony Award-Nominierung in der Kategorie „Beste Partitur“ erhielt. Zu seinen Off-Broadway Partituren, die allesamt von Richard Maltby Jr. mitverfasst wurden,
gehören Starting Here, Starting Now, das für einen Grammy Award nominiert war, Closer Than Ever, das mit Outer Critics Circle Awards in den Kategorien „Bestes Musical“ und „Beste Partitur“
ausgezeichnet wurde, Urban Blight im Manhattan Theatre Club sowie das Off-Broadway Musical The Sap Of Life. Er schrieb auch die Bühnenmusiken zu As You Like It beim New York Shakespeare
Festival, Peter Ustinovs The Unknown Soldier And His Wife im Lincoln Center, Donald Margulis The Loman Family Picnic im Manhattan Theatre Club, Schmulnick’s Waltz und Visiting Mr. Green.
Richard Maltby Jr.s und David Shires aktuelles Projekt, das Musical Take Flight nach einem Buch von John Weidman, wurde im Eugene O’Neill Theatre Center in einem Workshop behandelt, in
Russland und Australien konzertant aufgeführt und in der Menier Chocolate Factory in London sowie 2007 in Japan produziert. Im Frühjahr 2010 wird es am Princeton’s McCarter Theatre zum ersten
Mal in Amerika zu sehen sein. A Stream Of Voices, ein Operneinakter, den er mit dem Librettisten Gene Scheer im Auftrag des Colorado Children’s Chorale verfasste, feierte im vorigen Frühjahr
in Denver Premiere. Zurzeit arbeitet David Shire mit dem New Yorker Autoren Adam Gopnik an einem neuen Musical.
Zu den unzähligen Filmen, für die David Shire die Musik komponierte,
gehören „Norma Rae“ mit Songtexten von Norman Gimbel, das in der Kategorie „Bester Song“ mit einem Academy Award ausgezeichnet wurde, Francis Coppolas „The Conversation“, „All the President’s
Men“, „The Taking of Pelham 1-2-3“, „Short Circuit“, „2010“, „Farewell, My Lovely“, „The Hindenberg“, „Return to Oz“ und „Saturday Night Fever“, für dessen Soundtrack er zwei Grammy Awards
erhielt. Zuletzt schrieb er die Filmmusik zu David Finchers Zodiac und Peter Hyams „Beyond A Reasonable Doubt“. Seine zahlreichen Kompositionen für das Fernsehen verhalfen ihm zu fünf
Emmy-Nominierungen, darunter Glenn Closes „Sarah Plain and Tall“, Christopher Reeves „Rear Window“, „Raid on Entebbe“, Oprah Winfreys „The Women of Brewster Place“, „The Kennedys of
Massachusetts“, Wendy Wassersteins „The Heidi Chronicles“ sowie Neil Simons „Jake’s Women“ und „Broadway Bound“. Er komponierte auch die Titelmusik mit Songtexten von Marilyn und Alan Bergman
für die über einen langen Zeitraum ausgestrahlte NBC-Serie „Alice“ mit Linda Lavin.
Vor kurzem schlossen David Shire und seine Frau, die Schauspielerin Didi Conn, die Pilotfolge zu
„Didi Lightful“, einer neuen lebhaften Musical-Fernsehserie ab, die sie mitverfasst und co-produziert haben.
Seine Songs mit Songtexten von u.a. Richard Maltby, Norman Gimbel, Marilyn
und Alan Bergman, Carol Connors oder ihm selbst wurden im Studio aufgenommen, gleich fünf von Barbra Streisand, darunter „Starting Here, Starting Now“, das die Eröffnungsnummer ihrer
aktuellen Welttournee war, von Maureen McGovern, Melissa Manchester, Jennifer Warnes, Julie Andrews, John Pizzarelli, Liz Callaway, Lynne Wintersteller, Nancy Lamont, Vanessa Williams, Glenn
Campbell, Johnny Mathis, Kiri Te Kanawa, Kathy Lee Gifford, Robert Goulet, Michael Crawford und vielen anderen. „I’ll Never Say Goodbye” mit Songtexten von Marilyn und Alan Bergman war im
selben Jahr für einen Academy Award nominiert wie „It Goes Like It Goes“, das schließlich den Oscar gewann. „With You I’m Born Again” mit Songtexten von Carol Connors war ein internationaler
Motown-Hit für Billy Preston und Syreeta. Zusammen mit David Pomeranz schrieb er „In Our Hands”, den Titelsong der United Nations World Summit for Children.
David Shire dirigierte das
Buffalo Philharmonic, das Rockland Symphony, das North Jersey Symphony und das Yale’s Davenport Pops Orchestra und für seine Filmmusiken das London Symphony, Los Angeles Philharmonic, Irish
Film, San Francisco Opera Ochestra sowie das Münchner Symphonieorchester.
Er absolvierte die Yale University Magna Cum Laude, ist Mitglied der Phi Beta Kappa Society,
geschäftsführender Vorstand des Councils of the Dramatists Guild of America und Kurator des Rockland Conservatory of Music.
Richard Maltby Jr. , Songtexte Der amerikanische Theaterregisseur und Produzent, Songtexter und Drehbuchautor Richard Maltby Jr. wurde 1937 in Ripon, Wisconsin
geboren. Auch als Erfinder kryptischer Kreuzworträtsel hat er sich einen Namen gemacht. In dieser Funktion war er, manchmal in Zusammenarbeit mit E.R. Galli, seit der Ausgabe vom Januar 1976
für das Harper’s Magazine tätig. Richard Maltby ist Autor und Regisseur der einzigen zwei Musical-Revuen, die jemals mit einem Tony Award in der Kategorie „Bestes Musical“ ausgezeichnet
wurden: Ain’t Misbehavin’, das 1978 einen Tony, einen New York Drama Critics, einen Outer Critics, einen Drama Desk sowie einen Tony Award für die „Beste Regie“ gewann, und Fosse, das 1999
einen Tony, einen Outer Critics sowie einen Drama Desk Award erhielt. Er war Regisseur und Co-Songtexter für die amerikanische Version von Andrew Lloyd Webbers Song and Dance 1986 mit
Bernadette Peters sowie für Miss Saigon, das 1990 einen Standard Award und 1991 eine Nominierung für einen Tony Award in der Kategorie „Beste Partitur“ erhielt. Bereits als Student der
Yale University begann Richard Maltby seine Zusammenarbeit mit David Shire. Ihre erste Erwähnung am Broadway fanden sie, als ihr Song „The Girl of the Minute“ 1968 in der Revue New Faces
aufgeführt wurde.
1977 produzierte der Manhattan Theatre Club eine Revue ihrer früheren Songs, die sie für andere Werke geschrieben hatten, die später unter dem Titel Starting Here,
Starting Now bekannt wurde. Mit dem Komponisten David Shire war Richard Maltby 1983 Regisseur und Songtexter für Baby, dessen Buch von Sybille Pearson stammt, und 1996 Songtexter für Big, zu
dem John Weidman das Buch verfasste. Ebenfalls mit David Shire schrieb er die Songtexte zu Take Flight nach einem Buch von John Weidman, das im Juli 2007 in der Londoner Menier Chocolate
Factory zur Welturaufführung kam. Des Weiteren zeichnete er 2006 für das Konzept und die Regie von Ring Of Fire, The Johnny Cash Musical Show verantwortlich. Für The Pirate Queen 2007 war
er als Co-Autor und Songtexter verpflichtet. Zuletzt war er am Broadway als Regisseur des neuen Original-Musicals The Story Of My Life des Komponisten/Songtexters Neil Bartram und des Autors
Brian Hill engagiert, das im Februar 2009 eine kurze Spielzeit am Booth Theatre erlebte. Er ist der Sohn des bekannten Orchesterdirigenten Richard Maltby Sr.
Nina Schneider, Deutsche Übersetzung Geboren in Salzburg, schloss Nina Schneider ihre Musicalausbildung am Konservatorium der Stadt Wien erfolgreich ab und spielte anschließend in
verschiedenen deutschen Bühnenproduktionen. Schon während ihrer Tätigkeit als Musicaldarstellerin übersetzte sie Lieder und Zeichentrickserien, u. a. für Warner Brothers und die Walt
Disney Company, und schrieb die deutsche Fassung des Musicals Closer Than Ever von David Shire und Richard Maltby Jr. Im Jahr 2002 verfasste sie zusammen mit dem Komponisten Johannes
Glück ihr erstes Musical Das Greingold oder Marder unter uns, das seine Uraufführung am Alten Stadttheater Grein erlebte. 2005 erhielt Nina das Stipendium der GEMA-Stiftung für Textdichter
und außerdem ihren Bachelor (Hons) in Social Sciences and Politics der Open University in Newcastle, Großbritannien. Im November 2005 erfolgte ihre erste Zusammenarbeit mit dem Komponisten
Paul Graham Brown für sein Projekt Das Newsical am Berliner Tribüne Theater, bei dem während einer Woche pro Nacht ein Mini-Musical geschrieben wurde, das dann tagsüber geprobt und am Abend
aufgeführt wurde. Im Laufe der nächsten zwei Jahre schrieben sie gemeinsam das Episoden-Musical Ein Stück vom Mond für den Studiengang Musical der August Everding Akademie und das
Reality-Musical Create Your Life für die Neuköllner Oper in Berlin, zu dem Nina Schneider drei von fünf Episoden beisteuerte. Das jüngste gemeinsame Werk Show Dogs! gewann im Juli 2007
den „Frank Wildhorn Award for Musical Theatre“ in Graz. Zuletzt schrieb Nina die Neufassung der Tournee-Version des Musicals Miami Nights und war als Drehbuchautorin für die ORF-Sitcom
„Mitten im Achten“ tätig.
ZorWall Playground GbR, Produzenten Die ZorWall Playground GbR, bestehend aus den
erfahrenen Darstellern Michael Wallfass und Umut Sinan Zor, hat sich zum Ziel gesetzt, dem Theatermarkt etwas Neues und Aufregendes zu bieten. Wir möchten in erster Linie Musicals und
Theaterstücke in Deutschland inszenieren, die hierzulande eher unbekannt sind. Unsere Philosophie lautet: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Des Weiteren möchten wir (Nachwuchs-)Darstellern
die Möglichkeit geben, sich individuell zu entfalten, um auf dem hart umkämpften Markt auch zu bestehen. Deshalb bieten wir Einzelauditionvorbereitung und „Pimp-up-your-Vita“ an.
Michael Wallfass, Regie / Produktionsleitung Michael Wallfass kommt aus dem Rheinland und lebt seit 1995 in Hamburg. Er erhielt eine klassische Gesangsausbildung bei Elizabeth Eaton und John Lehman.
Bei Dieter Seidel wurde er in Schauspiel ausgebildet. Sein Wissen erweiterte er durch Workshops in Tel Aviv und New York. Michael stand u.a. in folgenden Produktionen auf der Bühne: Evita
als Magaldi, Jekyll & Hyde als General Lord Glossop und Elisabeth als Kardinalerzbischof Rauscher. Als Solist war er auf den AIDA Kreuzfahrtschiffen engagiert. Hier übernahm
Michael zeitweise auch das Companymanagement und war auf verschiedenen Tourneeproduktionen die Assistenz der künstlerischen Leitung. Er freut sich, die deutsche Erstaufführung von Closer Than
Ever inszenieren zu dürfen.
Umut Sinan Zor, Co-Regie / Produktionsleitung Umut Sinan Zor ist gebürtiger
Hamburger. Er genoss eine umfassende Ausbildung in Schauspiel und Gesang u.a. bei Werner Pohl, Urs Affolter, Sam Thiel sowie James und Beate Wood. Seine unverwechselbare Pop-/Rockstimme
brachte ihn als Solist auf den AIDA Kreuzfahrtschiffen um die halbe Welt. Des Weiteren war er als „Aladin“ in dem gleichnamigen Kindermusical Aladin zu sehen. 2008/09 tourte er mit La
Belle Bizarre du Moulin Rouge durch Europa. Zuletzt stand er im Concordia Theater, in dem Schauspielstück Germania – Tod in Berlin auf der Bühne. Im August 2008 war er im Sprechwerk
Hamburg in Bernhard Shaws Stück Der Mann des Schicksals zu sehen. Zusammen mit Michael Wallfass übernimmt er die künstlerische Leitung des Off-Broadway Erfolges Closer Than Ever.
Das Theater Das Kehrwieder Theater in Hamburg ist eine der namhaften und traditionsreichen Spielstätten in
Deutschland, die von STAGE ENTERTAINMENT, einem der führenden internationalen Veranstalter von Live-Entertainment, betrieben werden. Das neu gestaltete Zweirangtheater im Backsteinspeicher
bietet 340 Besuchern die Möglichkeit, in die Welt der phantasievollen Unterhaltungskunst einzutauchen. Denkmalschutz trifft hier modernste Technik: Ausgestattet mit einer vollwertigen Licht-
und Soundanlage, einem Foyer mit eleganten Lounge-Möbeln, Bar und Garderobe lässt Hamburgs 2005 erbautes Varieté-Theater keine (Veranstaltungs-)Wünsche offen. Die klassische
Varieté-Bestuhlung mit roten gemütlichen Stühlen bietet im unteren Bereich 226 Personen Platz an den Tischen. Durch mobile Podeste und individuell stellbare Tische und Stühle können aber auch
bis 260 Personen in Reihenbestuhlung Platz finden. Mit 150 m² gibt die Bühne genügend Raum für alles, was Sie inszenieren möchten.
Zur Verführung aller Sinne bietet das Kehrwieder Theater in der historischen Speicherstadt originelle kulinarische Genüsse zeitgleich mit berauschender Unterhaltung.
[© ZorWall Playground GbR
www.closerthanever-musical.de
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Company
Musik und Gesangstexte: Stephen Sondheim Orchestrationen: Jonathan Tunick Buch:
George Furth
Uraufführung: 26. April 1970 (New York, Alvin (heute: Neil Simon) Theatre) Deutsche Erstaufführung: 6. Januar 1973 (Düsseldorf, Schauspielhaus)
Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:
Premiere: 5. Mai 12
Musikalische Leitung:
William Ward Murta Inszenierung: Roland Hüve Bühne und Kostüme: Timo Dentler/Okarina Peter Choreographie: Katharina Wiedenhofer Dramaturgie:
Jón Philipp von Linden
Besetzung:
Robert: Alexander Franzen Sarah: Melanie Kreuter Harry: Thomas Winter Susan: Jessica Krüger
Peter: Frank Wöhrmann Jenny: Michaela Duhme David: Tilmann von Blomberg Amy: Carolin Soyka Paul: Thomas Klotz Joanne:
Kerstin Marie Mäkelburg Larry: Nico Gaik Marta: Rebecca Stahlhut Kathy: Karin Seyfried April: Roberta Valentini
Ist man erst erwachsen, wenn
man verheiratet ist? Wann ist jemand »bereit zur Ehe«? Sind Bindungsunfähige die schlechteren Menschen? Reicht das schnelle, kurze Glück mit wechselnden Partnern nicht völlig aus, um sich
wohlzufühlen? Fragen wie diese sind heute genauso aktuell wie 1970, als Stephen Sondheim und George Furth das New York-Musical Company schrieben. Robert, ein lediger und (auch beruflich)
erfolgreicher Womanizer, wird 35. Seine Freunde wünschen ihm viel Glück und endlich »seine erste Ehefrau«, doch als er die Paare reihum besucht, bemerkt er eine ganze Reihe von Rissen in den
Fassaden der »glücklichen Ehe«. Komik und Tragik liegen dicht beieinander, wenn Sarah und Harry entdecken, dass Karate eine gute Ersatzbefriedigung darstellt, wenn Jenny und David sich
scheiden lassen, um sich danach viel besser zu verstehen oder wenn Susans Mann Peter Robert urplötzlich einen Antrag macht. Auch seine drei Freundinnen überraschen Robert mit ungewöhnlichen
Einsichten, doch nach und nach lautet ihr Credo »Bobby is my hobby and I’m givin’ it up« und der Mittdreißiger muss hart gegensteuern, um nicht plötzlich in eine Midlifecrisis zu geraten, und
dazu noch als Single! In pointiert gesungenen Kommentaren, temporeichen Ensembles, urkomischen Duetten und sentimentalen Solos huldigt Company der Frage »Wie möchte ich leben, und wenn
ja, mit wem?« Die Neuproduktion ist zugleich ein Who’s who der jüngsten Bielefelder Musicalerfolge: Alexander Franzen, Roberta Valentini, Karin Seyfried, Carolin Soyka, Thomas Winter, Frank
Wöhrmann, Tilmann von Blomberg, Rebecca Stahlhut, Thomas Klotz, Michaela Duhme und Jessica Krüger spielten in Chess, The Birds of Alfred Hitchcock, The Scarlet Pimpernel, Crazy for you,
Jekyll & Hyde, She loves me und Anything Goes mit oder traten in Songs for a new World und Du Bleibst schön hier im Loft des Stadttheaters auf. Mit Melanie Kreuter gesellt sich eine der
Säulen des Opernensembles dazu, und mit Kerstin Marie Mäkelburg und Nico Gaik zwei willkommene neue Gäste. Das Regieteam mit Roland Hüve, Okarina Peter und Timo Dentler hat am Stadttheater
Bielefeld schon eine ganze Reihe erfolgreicher Produktionen herausgebracht, erstmals dabei ist Katharina Wiedenhofer als Choreographin. William Ward Murta leitet Company musikalisch mit einer
Live-Band. Einführungen gibt es – außer zur Premiere – 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Loft.
Musikalische Leitung William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und aufgewachsen in Oklahoma, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Theater Bielefeld. Er übernahm die musikalische Leitung vieler Produktionen
wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, Franz Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen
und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter, außerdem She Loves Me (2006), Jekyll & Hyde (2007), Me and My Girl, Guys & Dolls (beide 2008) sowie Crazy for you (2009), The Scarlet Pimpernel
(2010) und Chess (2011). Murta ist in Musikerkreisen ein gefragter Arrangeur; zahlreiche seiner Arrangements gehören zu den Standards von Musical-Aufführungen und -Galas im In- und
Ausland. Darüber hinaus komponierte Murta eigene Musicals: 1987 M... wie Marilyn, 2004 sein Werk über das Leben von Galileo Galilei, Starry Messenger (Sternenbote), und zuletzt The Birds of
Alfred Hitchcock, das zu Beginn der Spielzeit 2010/11 ausgesprochen erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde.
Inszenierung
Roland Hüve setzte am Theater Bielefeld bereits zahlreiche Weihnachtsmärchen in Szene, darunter Das Dschungelbuch, Der Räuber Hotzenplotz, Pippi Langstrumpf,
Peterchens Mondfahrt, Ronja Räubertochter und zuletzt Die kleine Hexe. In den letzten Spielzeiten hat Hüve auch die Boulevardkomödie Sechs Tanzstunden in sechs Wochen, die szenische Lesung
Lenins Schuh für das Festival VOICES FROM UNDERGROUNDZERO sowie die beiden Musicals The Scarlet Pimpernel und Anything Goes inszeniert. Seit 1993 arbeitet Hüve als freier Regisseur, u. a. am
DüsseldorferSchauspielhaus, am Theaterhaus Frankfurt, den Städtischen Bühnen Osnabrück, der Landesbühne Niedersachsen Nord und am Deutschen Theater in Göttingen. Ab 2005 war er Hausregisseur
und Mitglied des Schauspielleitungstrios am Theater Augsburg, für die Spielzeit 2006/07 übernahm er dort die Position des Oberspielleiters. Neben seiner Regiearbeit ist Hüve außerdem Autor
von Theaterstücken, Kinderbüchern und Comics. Roland Hüve, geboren 1962 in Dortmund, studierte Literatur- und Theaterwissenschaft in Köln und Paris und gründete 1985 die freie Theatergruppe
THEU. Von 1986 bis 1990 war er als Regieassistent im Bereich Hörspiel beim WDR in Köln engagiert, 1992 wechselte er, ebenfalls als Regieassistent, an das Düsseldorfer Schauspielhaus.
Bühne und Kostüme Timo Dentler, geboren 1971 in Ulm, studierte von 1990 bis 2000 Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf bei
Prof. Kneidl, dessen Meisterschüler er 1999 wurde. 1996 erhielt er den Markus Lüpertz Preis der Kunstakademie Düsseldorf. Seine ersten Engagements hatte er von 1992 bis 1998 als Bühnenbild-
und Kostümbildassistent am Berliner Ensemble, an der Oper Frankfurt, bei den Wiener Festwochen und an den Münchner Kammerspielen bei Karl Kneidl, Peter Zadek und Peter Palitzsch. Seit 1999
arbeitet Timo Dentler als freier Bühnen- und Kostümbildner unter anderem für die Staatsoper Stuttgart, Semperoper Dresden, Zürcher Schauspielhaus, Bregenzer Festspiele, Nationaltheater
Mannheim, Staatstheater Nürnberg, Theater Augsburg, Theater Bremen, Theater Bern, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Düsseldorfer Schauspielhaus, Kölner Schauspielhaus, Luzerner Theater,
Theater Freiburg, Staatstheater Cottbus, Staatstheater am Gärtnerplatz München, Centraltheater Leipzig und Staatstheater Mainz. Häufig arbeitet er mit Okarina Peter zusammen im Team und mit
Regisseuren wie Nicholas Broadhurst, Harald Fuhrmann, Immo Karaman, Peter Konwitschny, Manfred Weiß und Klaus Zehelein. Timo Dentler wurde 2009 und 2011 von der Fachzeitschrift »Opernwelt«
als bester Bühnenbildner des Jahres nominiert. Am Theater Bielefeld arbeitete er bereits mehrfach u. a. für die Produktionen Die Reise nach Reims, Die Hochzeit des Figaro, Oedipe, Der Baum
der Diana, Tristan und Isolde, Don Pasquale, Ruslan und Ludmilla, Brassed Off und Die Dreigroschenoper. Die Bühnen- und Kostümbildnerin
Okarina Peter arbeitete gemeinsam mit Timo Dentler am Theater Bielefeld bereits für die Ausstattung bei Die Reise nach Reims, Die Hochzeit des Figaro, Oedipe
sowie für Der kleine Muck, Das Dschungelbuch, Der Räuber Hotzenplotz, Pippi Langstrumpf, Tristan und Isolde, Peterchens Mondfahrt, Don Pasquale, Ruslan und Ludmila, Brassed Off und Die
Dreigroschenoper. Ihre Engagements führten sie u. a. an das Staatstheater Dresden, das Rheinische Landestheater Neuss, die Landesbühne Niedersachsen, das Neue Theater Halle, das Stadttheater
Nordhausen, die Städtischen Bühnen Osnabrück, das Staatstheater Stuttgart, das Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Cottbus, das Theater Oberhausen und das Schauspielhaus Zürich. Seit
2002 entwirft Okarina Peter Bühnenbilder und Kostüme zusammen mit Timo Dentler. Aus dieser Teamarbeit entstanden u. a. an der Staatsoper Stuttgart Schostakowitschs Moskau in Tscherjomuschki,
Mario und der Zauberer und Die reisende Ceres (Regie: Manfred Weiß). In Stuttgart entwarf Okarina Peter zudem die Kostüme zu Aeneas in Karthago (Regie: Peter Konwitschny/Klaus Zehelein). Für
Nicholas Broadhurst stattete sie außerdem auch Les Nègres am Theater Freiburg, Catone in Utica am Nationaltheater Mannheim und Paul Bunyan (Kostüm) bei den Bregenzer Festspielen 2007 aus.
Am Theater Augsburg entwarf Okarina Peter das Bühnenbild und die Kostüme für Così fan tutte (Regie: Roland Hüve), Was Ihr wollt und Silbersee (Regie: Manfred Weiss) sowie das Bühnenbild für
Un ballo in maschera (Regie: Freo Majer) und für Die Bestmannoper (Theater Osnabrück, Regie: Immo Karaman). Okarina Peter, geboren 1973 in Konstanz, studierte von 1994 bis 2000 Bühnenbild bei
Prof. Kneidl und war während des Studiums Bühnenbildassistentin am Düsseldorfer Schauspielhaus, bei Peter Zadek an den Münchner Kammerspielen und bei den Wiener Festwochen. Seit 1999 ist sie
freiberuflich tätig.
Choreographie Katharina Wiedenhofer absolvierte ihr Tanzstudium im Jahre 2006 an der
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Sie arbeitete u. a. mit den Choreographen Dieter Heitkamp, Marco Santi, Wanda Golonka, Toula Limnaios, Nora Kimbel, Nicole
Caccivio, Marc Spradling, Jean Renshaw, Jay Gonzalez, Célestine Hennermann und William Forsythe. Am Schauspiel Frankfurt tanzte sie für Wanda Golonka in den Produktionen Gier (2006), Weil
Erde in meinem Körper war (2008) und Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten (2009). 2007 war sie als künstlerischer Coach für Jugendliche in der Produktion Unart am schauspielfankfurt
tätig. Weitere Engagements führten sie an das Stadttheater Fürth, wo sie in mehreren Tanz- und Opernproduktionen mitwirkte. Sie war in den Inszenierungen Human Writes von Forsythe und im
Projektensemble PET_1 Tanzlabor 21 im Mousonturm Frankfurt am Main zu sehen. Im Jahre 2006 gründete sie zusammen mit der Tänzerin Victoria Söntgen die Compagnie »Curve Duo«. Ihre zwei Duos
Kinderland und Curve2in wurden in Frankfurt am Main u. a. im Gallus Theater gezeigt. In Mannheim spielte sie in der Produktion Risiko von Luches Huddleston, sowie in Produktionen von Iris
Tenge und Mario Heinemann mit. Im Dezember 2011 war sie in der Produktion Elephant Walk von Célestine Hennermann im Künstlerhaus Mousonturm zu sehen. Sie gewann den Stuttgarter Theaterpreis
für »Beste tänzerische Leistung 2010«. Katharina Wiedenhofer unterrichtet an diversen Tanzschulen in Frankfurt und Umgebung Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Klassischem Ballett, Modern
Dance und Contact Imrpovisation. In Lehraufträgen an der Musikhochschule Frankfurt unterrichtet sie Sänger in Kastagnetten-Technik, Dynamischen Training und Bewegungsunterricht. [©
Theater Bielefeld]
www.theater-bielefeld.de
Die Joop van den Ende Academy zeigte Sondheims „Company“:
Die Schüler des diesjährigen Abschlussjahrgangs der
Joop van den Ende Academy –Ausbildungsstätte von Stage Entertainment - stehen am Ende ihrer dreijährigen Ausbildungszeit und somit am Anfang ihrer Musicalkarriere. Unter der Regie von Ulrich
Wiggers probten die Absolventen seit 4 Wochen täglich für die große Abschlussproduktion: Sondheims Musical-Klassiker „Company“. Premiere war am 17. Februar 12 im Hamburger Kehrwieder-Theater.
Die Joop van den Ende Academy zeigt Sondheims „Company“ © Stage Entertainment
Weitere Vorstellungen: Samstag, 18. Februar um 19.30 Uhr, Sonntag, 19. Februar um 19.30 Uhr, Montag, 20. Februar um 15.30 & 19.30 Uhr. Anschrift: Kehrwieder Theater,
Kehrwieder 6, 20457 Hamburg
Das Abschlussprojekt der Joop van den Ende Academy Alle Schülerinnen und Schüler, die die Möglichkeit haben an der Joop van den Ende Academy zum Musicaldarsteller ausgebildet zu werden, haben eines gemeinsam: sie haben
viel Talent und den Traum von einer Bühnenkarriere sowie den eisernen Willen und die nötige Disziplin, diesen Traum auch zu verwirklichen. Während der Ausbildung werden
ihre Talente gefördert, die technischen Grundlagen in den Fächern Gesang, Tanz und Schauspiel gelegt, und es wird an ihrer individuellen Weiterentwicklung intensiv gearbeitet.
Nach fünf lehrreichen und umfassenden Semestern ist es an der Zeit im Rahmen des großen Abschlussprojekts, die erlernten Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Im letzten
Semester der dreijährigen Ausbildung wird der Fokus auf die Erarbeitung eines Musicals, die Probenarbeit mit einem höchst professionellen Kreativteam und auf die gemeinsame
Entwicklung gelegt. Bei einer im Musicalbetrieb üblichen Long Run Production steht die Produktion selbst und die Möglichkeiten ihrer Vermarktung im Vordergrund. Bei einem
Abschlussprojekt ist insbesondere der Weg das Ziel. Während des Showaufbaus von fünf Wochen wird den Schülern die Möglichkeit gegeben, unter möglichst realen
Bedingungen einen Probenprozess zu durchleben. Innerhalb der Probenwochen stellen sich die Absolventen vielfältigen Herausforderungen. Sie müssen sich ins Ensemble
einfügen, jedoch im jeweiligen Solo die eigene Individualität heraus arbeiten. Sie müssen den Wünschen des Kreativteams immer offen gegenüberstehen und die zahlreichen
Änderungen kurzfristig umsetzen. In der Vergangenheit erlernte technische Fertigkeiten müssen konstant abrufbar und ihre Wiederholbarkeit über mehrere Vorstellungen
sichergestellt sein – denn ein Premierendatum ist nicht verschiebbar! Und auch die Erfahrung von Doppelvorstellungen an einem Tag gehört zu den wichtigen Erfahrungen, die
junge Musicaldarsteller machen sollten.
Auf den Erfahrungsschatz des Abschlussprojekts und dem damit verbundenen Erfolgserlebnis sollen und können die Schüler zurückgreifen und erhalten dadurch die nötige
Sicherheit für ihr erstes Engagement und den Start ihrer Musicalkarriere.
Die Joop van den Ende Academy Joop van den Ende, ein leidenschaftlicher Theatermann durch und durch, gründete 1998 Stage Entertainment,
inzwischen das weltweit führende Musicalunternehmen. Drei Jahre nach dem Markteintritt in Deutschland etablierte
Stage Entertainment 2003 mit der Joop van den Ende Academy eine staatlich anerkannte Berufsausbildung zum Musicaldarsteller, die den höchsten Anforderungen der Branche gerecht wird.
Künstlerische Qualität und das sensible Begleiten von kreativen Prozessen stehen für jede Produktion an erster
Stelle. Dieses gilt auch für die Ausbildung von jungen Talenten. Pro Jahrgang werden maximal 10 ausgewählte
Nachwuchstalente von renommierten Dozenten in einer dreijährigen Berufsausbildung intensiv auf eine
Bühnenkarriere vorbereitet. Jeder angenommene Schüler erhält ein Vollstipendium für die Ausbildung. Dieses für
Privatschulen absolut einmalige Konzept sichert den Qualitätsanspruch, nur die Besten der Besten auszubilden. Das
Ziel der Joop van den Ende Academy ist, herausragenden Talenten die optimale Ausbildung in Tanz, Gesang und Schauspiel zu bieten.
Dies ist nur durch die persönliche und individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers auf höchstem Niveau zu
erreichen. Deshalb baut die Academy auf einen hohen Anteil von Einzelunterricht und die Arbeit in kleinen Gruppen.
Die Nähe zu den Produktionen von Stage Entertainment garantiert einen engen Praxisbezug, der für den Einstieg in
das Berufsleben von elementarer Bedeutung ist. Einzigartig wird die Ausbildung durch die Einbindung der Mitarbeiter des Unternehmens, die auch die künstlerische
Verantwortung der Produktionen von Stage Entertainment tragen und deren Besetzung entscheiden. Gemeinsam mit Perrin Manzer Allen, dem künstlerischen Direktor der Joop
van den Ende Academy, stellen sie als künstlerische Berater sicher, dass die Schüler entsprechend aktueller Anforderungen gefördert werden. Die Absolventen der Ausbildung
sollen letztendlich befähigt sein, ein Engagement sowohl in großen Musicalproduktionen als auch an Stadttheatern zu erhalten - und nicht selten bereichern sie die Cast einer neuen Stage Show.
Um eine derart hochwertige Ausbildung anbieten zu können, wird die Joop van den Ende Academy von Stage Entertainment jährlich mit einem sechsstelligen Betrag sowie von
Unternehmen und privaten Mäzenen mit der Vergabe von Stipendien unterstützt. [© Stage Entertainment] |
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Copacabana
Musik: Barry Manilow Buch: Barry Manilow, Bruce Sussman und Jack Feldman Lyrics:
Bruce Sussman und Jack Feldman Deutsche Fassung: Roman Hinze
Uraufführung: 23. Juni 1994 (London, Prince of Wales Theatre) Deutschsprachige Erstaufführung:
7. September 2006 (Wiesbaden, Staatstheater Wiesbaden)
Originalrechte: Music Theatre International
„Her name was Lola – she was a showgirl“: Mit seinem Sommerhit
„Copacabana“ eroberte Barry Manilow 1978 die amerikanischen und europäischen Charts und spätestens seit diesem Welt-Hit ist sein Name aus dem internationalen Pop-Business nicht mehr
wegzudenken. Das Musical „Copacabana“ ist Barry Manilows Liebeserklärung an die farbenfrohen Technicolor-Musicals aus dem Hollywood der Vierzigerjahre, als Rita Hayworth und Gene Kelly auf
der Leinwand das Publikum verzauberten.
In New York verliebt sich der Komponist Tony in die Tänzerin Lola, die ein großer Star werden möchte. Aber Lola verfällt den Verführungskünsten
des reichen Rico und landet in einem Nachtklub in Havanna. Tony folgt ihr, um sie zur Rückkehr zu bewegen – und gerät in ein Drama voll Eifersucht und Intrigen…
Songs wie „Sweet
Heaven“, „The Jingle“ und vor allem der Smashhit „Copacabana“ bringen südamerikanisches Temperament und Leidenschaft auf die Bühne. [Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
Song-Liste:
· Overture · Copacabana (Opening Sequence) · Just Arrived · Dancin' Fool · Night On The Town · Man Wanted · Lola · Who Needs To Dream?
· Ay Caramba! · Bolero De Amor
· Sweet Heaven · Who Am I Kidding? · Who Am I Kidding? (reprise) · This Can't Be Real · Welcome To Havana · The Mermaids Tale
· El Bravo! · Who Needs To Dream? (Reprise) · Copacabana (Finale)
Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden, Jugend Club Theater:
Premiere: 7. September 06
Inszenierung und Choreografie: Iris Limbarth Musikalische Leitung: Joachim Braun / Frank Bangert
Bühne: Reinhard Wust Kostüme: Heike Ruppmann
Mit:
Stephen: Rainer Maaß Samantha: Ann Christin Fray Tony Forte:
Aleman Stekic / Tim Speckhardt Lola La Mar: Julia Klemm / Charlotte Thompson Gladys Murphy: Felicitas Geipel / Stefanie Köhm Sam Silver:
Björn Sauer / Andreas Kaun Rico Castelli: Klaus Krückemeyer / Marian Kindermann Conchita Alvarez: Alexandra Fukazawa / Anke Budau McManus / Mr. Brill:
Thomas Zimmer Willie: Norman Hofmann Skip / Carlos: Marc Schöttner Oberkellner: Marian Kindermann / Jakob Voges 2 Garderobengirls:
Jasna Bauer, Fabienne Braun Pianist: Manuel Dengler Vorsänger: Daniel Al-Hami Musikverleger: Christopher Hastrich Luis:
Marian Kindermann / Christopher Hastrich Veronika Lake: Marlena Strutz Andrew Sisters / Meerjungfrauen:
Jessica Göttmann, Cassandra Göller, Stefanie Köhm / Felicitas Geipel, Christina Blum Mr. Rogers / Mr. Lerner: Tim Speckhard / Benjamin Muth Mr. Hammerstein / Mr. Loewe:
Jakob Voges Copagirls: Kathrin Pattensen, Christina Blum, Charlotte Thompson, Anke Budau, Marie Lena Kaiser, Caroline Reimann, Marie Ribaric, Ann Christin Fray, Cassandra Göller (
Tänzer / Gäste / Piraten: Ensemble
www.staatstheater-wiesbaden.de
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Crazy for you®
Musik und Liedtexte: George und Ira Gershwin Buch:
Ken Ludwig Konzeption: Ken Ludwig und Mike Ockrent unter Verwendung von Material von Guy Bolton und John McGowan Uraufführung:
19. Februar 1992 (New York, Shubert Theatre) Deutsche Erstaufführung: 4. Juni 1994 (Berlin, Schillertheater; in englischer Sprache) Deutschsprachige Erstaufführung:
9. April 1999 (Bern, Stadttheater) Deutsch: Markus Hertel und Stefan Huber
Tess, Tanzchefin der Zangler Follies, verweigert sich den Nachstellungen ihres verheirateten
Produzenten Bela Zangler. Bobby Child, Nachkomme einer Bankiersfamilie, träumt von einer Broadwaykarriere und stellt sich dem Produzenten vor – und tritt ihm auf die Füße. Bobbys Mutter und
seine Verlobte reden gleichzeitig auf ihn ein, die Mutter will ihn in einer heiklen Immobilienangelegenheit nach Dead Rock, Nevada, in die Wüste schicken; seiner Verlobten Irene ist der
Westen allerdings ein Graus. Bobby tanzt sich aus der Affäre, sucht das Abenteuer, nicht ohne sich vorher der wie auch immer gearteten Zusammenarbeit mit den Follies zu versichern. Im
früheren Goldgräberort Dead Rock ist die Postmeisterin Polly die einzige Frau. Ihr Vater Everett kann die Hypotheken auf der Immobilie des Gaiety Theaters nicht mehr bezahlen, ein Brief aus
New York kündigt den Besuch des Bankers Bobby Child an. Kaum eingetroffen, sieht er Polly – und verliebt sich. Der wenig sensible Nachbar, der Saloonbesitzer Lank, behauptet dagegen seinen
Anspruch auf das Theater und auf Polly. Im Saloon und später im Freien bringt Bobby, noch inkognito, Polly nicht ohne Wirkung das Tanzen bei. Bobby Child will das Theater erhalten und eine
Show herausbringen, mit ihm als Hauptdarsteller. Er nennt seinen Namen – und Polly fühlt sich betrogen. Bobby hat die Follies nach Dead Rock gerufen, er schlüpft in die Rolle Zanglers, um nun
in anderer Gestalt auf Polly Eindruck zu machen. Die Proben mit den aus der Bevölkerung rasch hinzuengagierten Tanzpartnern und Polly als Star versetzen alle in Hochstimmung. Da trifft Irene
ein und droht Bobbys Inkognito platzen zu lassen, verspräche er nicht, mit ihr nach New York zurückzugehen. Inzwischen hat sich Polly so sehr in “Zangler" verliebt, dass der
“Produzent" bei ihr mit seiner Bitte keinen Erfolg hat, auch Bobby in der Show eine Chance zu geben. Am Tag der Premiere wartet man auf die Besucher, die vom Bahnhof kommen. Nur ein
einziges, distinguiertes Paar, Andre und Patricia, trifft ein; es bezieht bei Lank Quartier, um dessen Qualitäten für einen Reiseführer zu testen. Niedergeschlagen entschuldigt sich
“Zangler" bei seinem Ensemble, das ihm aber für das neue Lebensgefühl dankbar ist. In eigener Gestalt macht Bobby Polly einen Heiratsantrag, den sie ihm abschlägt, da sie sich doch so
sehr in Zangler verliebt habe. Als Bobby ihr nun seine Maskerade erklären will, trifft Zangler tatsächlich ein – und wird von Polly leidenschaftlich geküsst. Bobby bleibt nur noch der
verzweifelte Griff zur Flasche. Zangler war Tess nachgereist, die nun mit ihm, dem Erfahrenen, die Show retten will. Als er ablehnt, wendet sich Tess von ihm ab; nun greift auch er zum
Whisky. Bobby, noch in der Maske Zanglers, trifft auf sein lebendiges, ebenso schwankendes Spiegelbild. Am nächsten Morgen trifft Polly auf zwei identische Schnapsleichen. Sie realisiert,
dass Bobby ihr die Wahrheit erklären wollte – dennoch verlässt sie irritiert den Saloon. Lank ist im Service für seine anspruchsvollen Gäste am Ende seiner Kräfte, und so fällt es der von
Bobby verlassenen Irene nicht schwer, ihn für ihre Qualitäten zu interessieren. Im Theater kommt es angesichts der Alternative, es noch einmal versuchen oder das Haus der Bank überlassen, zur
Abstimmung. Gerade als das Ensemble trotz der Ermunterungen durch Andre und Patricia fürs Aufhören votiert hatte, ergreift Zangler die Initiative, steckt sein Geld in Werbung und Ausstattung.
Zurück in New York versucht sich Bobby nun als Banker, seine Gedanken hängen jedoch ausschließlich an Dead Rock und Polly. Obwohl ihm seine Mutter Zanglers Theater überlässt, das dieser
zugunsten des Gaiety Theaters von Dead Rock an sie verkauft hatte, zerreißt Bobby die Schenkungsurkunde und bricht sofort nach Nevada auf. Dead Rock ist von neuem Glanz überzogen, das Theater
ist nicht mehr mit Hypotheken belastet, aus Lanks und Irenes Saloon wurde ein schickes Café, Polly ist der Star der allabendlich ausverkauften Show – aber sie vermisst Bobby und will nach New
York reisen. Fast hätten sich Ankommender und Abreisende verfehlt, doch im letzten Moment gestehen sie sich nicht nur ihre Liebe, sondern auch die nachgereiste Mutter findet am zuvorkommenden
Everett Gefallen. [ © Text: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin]
Zur Inszenierung der Freilichtspiele Tecklenburg:
Premiere: 25. Juni 11
Regie:
Andreas Gergen/Christian Struppeck Choreografie: Danny Costello
Besetzung:
Bobby Child: Marc Seitz Bela Zangler: Mathias Schlung
Everett Baker: Reinhard Brussmann Lank Hawkins: Peter Kaempfe Polly Baker: Filipina Henoch Irene Roth: Bettina Mönch Eugene Fodor: Frank Winkels
Patricia Fodor: Anne Welte Mutter: Iris Werlin Tess (Choreograpin) mit Text: Maryanne Kelly Patsy (naives Revuegirl) mit Text: Elena Zvirbulis
Mitzi (große, elegante Solotänzerin) mit Text: Cora Wüthrich Elaine: Marion Zollinger Louise: Yael de Vries Susie: Lucy Costelloe Betsy:
Jane Reynolds Margie: Esther Mink Shela: Julia Franz Vera: Anke Merz Junior* (mit Text) - hohe Stimme: Stephan Luethy
Moose* (mit Text) - Mittelstimme: Siegmar Tonk Mingo* (mit Text) - tiefe Stimme: Michael Clauder Harry (Barkeeper): Birger van Severen Pete:
Hakan T. Aslan Custus / Perkins (Sekretär): Martin Schäffner Jimmy: Till Nau Billy: David Lake Wyatt: Kevin Foster Sam: Richard Patrocino
CRAZY FOR YOU – das Gute-Laune-Musical in neuer deutscher Übersetzung bei den Freilichtspielen Tecklenburg 32 internationale Solisten und Steppspezialisten, das ist das
Aufgebot der Freilichtspiele Tecklenburg für eine rasante und heitere Show, die nicht nur musikalisch zwischen Walzer und Swing begeistert, sondern auch durch die witzige Story über
einen naiven New Yorker, den es in die tiefste Provinz verschlägt. Das Motto lautet „Ab in den Wilden Westen!“ oder wahlweise „Playboy gegen Raubein!“ Wie auch immer, auf jeden Fall findet
besagter Bobby dort die große Liebe. George Gershwin hat sich musikalisch sehr viel einfallen lassen und nutzt die ganze Bandbreite amerikanischer Unterhaltungsmusik der Spitzenklasse,
von den großen Revueauftritten bis hin zum Klassiker „I got rhythm“. Rasante Tanzszenen wechseln sich ab mit gefühlvollen Evergreens. Im Gegensatz zum Titel des Musicals präsentieren die
Freilichtspiele Tecklenburg diesen Welterfolg erstmals komplett in deutscher Neuübersetzung. Es war der Wunsch der Verantwortlichen der Bühne, ihrem Publikum dieses Stück komplett verstehbar
zu machen. Nach einigem Zögern der Lizenzgeber hat der bekannte Texter Kevin Schröder den Auftrag bekommen und eine Übersetzung abgeliefert, die einhellige Zustimmung bei allen Beteiligten
gefunden hat und die weiterhin auch im Angebot für alle Theater bleiben wird. Zudem setzen die Freilichtspiele mit Andreas Gergen/Christian Struppeck (Regie) und Danny Costello
(Choreografie) absolute Topspezialisten an die Spitze des Leitungsteams, das seit dem 26. Mai die Tecklenburger Originalinszenierung von CRAZY FOR YOU erarbeitet. Es hat in den letzten Jahren
durch vielfach beachtete und immens erfolgreiche Arbeiten an vielen verschiedenen Bühnen eine enorme Reputation erlangt und wird sein Können auch hier wieder unter Beweis stellen.
Freilichtspiele Tecklenburg e.V. – Info Mit mehr als 2300 Sitzplätzen ist die Tecklenburger Bühne das größte Freilicht-Musiktheater Deutschlands. Das Besondere an den Freilichtspielen
Tecklenburg ist die einmalige Kulisse der historischen Burgruine. Zu jeder Saison werden neben verschiedenen Einzelveranstaltungen Musicals, Rock-Opern/Operretten und ein Kindermusical
geboten. Für die Highlights der Saison werden beliebte Profis und Stars der internationalen Theater- und Bühnenszene verpflichtet. Die Darsteller und die vielen Mitarbeiter hinter den
Kulissen tragen mit ihrem unermüdlichen Einsatz jede Saison aufs Neue dazu bei, dass die Besucher die Vorstellungen mit dem Wunsch verlassen, auf alle Fälle wieder zu kommen! [©
Freilichtspiele Tecklenburg]
www.freilichtspiele-tecklenburg.com
Zur Inszenierung des Landestheater Coburg:
Premiere: 12. Februar 11
Musikalische Leitung:
Roland Fister Inszenierung: Jean Renshaw Choreographie: Jean Renshaw Ausstattung: Ingomar Dramaturgie: Georg Mellert
Besetzung:
Bobby Child: Gerd Achilles Polly Baker: Ulrike Barz Mingo, Cowboy: Michael Lion Moose, Cowboy: Roman Payer Sam, Cowboy:
Benjamin Werth Bela Zangler: Niklaus Scheibli Lank Hawkins: Vivian Frey Mrs. Lottie Child/ Eugene Fodor: Sönke Schnitzer Perkins/ Patricia Fodor:
Stephan Ignaz Irene Roth: Anastasia Scheller Everett Baker: Thomas Straus Tess, Choreographin: Marie Smolka Patsy, Follies Girl: Kristin Bauersachs
Betsy, Follies Girl: Jana Kristina Lobreyer Mitzi, Follies Girl: Carina Waldhauser Junior, Cowboy: Tobias Rupprecht Wyatt, Cowboy: Oliver Floris
www.landestheater-coburg.de
Zur Inszenierung der Oper Leipzig:
Premiere: 5. Juni 10 (Musikalische Komödie)
Musikalische Leitung: Stefan Diederich Inszenierung: Kerstin Polenske Bühne, Kostüme: Alexander J. Mudlagk Choreographie:
Kerstin Polenske, Mirko Mahr Choreinstudierung: Mathias Drechsler
Besetzung:
Bobby Child: Uli Scherbel Béla Zangler: Andreas Rainer
Irene Roth: Mirjam Neururer Lottie Child: Angela Mehling Perkins: Frederic Dittmar Tess: Evita Komp Polly Baker:
Marysol Ximénez-Carrillo Lank Hawkins: Guido Weber Everett Baker: Karl Zugowski Patricia Fodor: Margarete Junghans Eugen Fodor: Folker Herterich
Moose (Cowboy-Trio): Jörn-Felix Alt Mingo (Cowboy-Trio): Alexander Voigt Sam (Cowboy-Trio): Dirk Stollberg Brigitt (Sekretärinnen-Trio):
Sabine Töpfer Sue-Ellen (Sekretärinnen-Trio): Anne-Kathrin Fischer Hillary (Sekretärinnen-Trio): Claudia Schütze
Chor und Ballett der Musikalischen Komödie
Orchester der Musikalischen Komödie
Die Regisseurin, Kerstin Polenske, über die Botschaft des Stückes: „Die
große Botschaft, die in diesem Stück steckt, heißt: Lebe deinen Traum! Jeder von uns trägt Wünsche und Visionen mit sich, die wenigsten haben jedoch den Mut, diese Wünsche auszuleben und für
sich zu verwirklichen. Das Stück lädt uns ein, heute damit zu beginnen. Immer mehr von uns wollen sich nicht mehr in eine Schublade stecken lassen wie unser Bobby, ein Banker, der seinen Job
hinschmeißen will. Sie brechen aus und tun das, wozu sie Lust haben und wozu sie sich berufen fühlen. Das Stück macht Mut, einfach mal einen anderen Weg zu gehen, eine andere Tür zu öffnen
und mal zu gucken, was dahinter ist.”
Die Regisseurin: Kerstin Polenske geboren in Berlin,
Choreographie-Studium, Meisterschülerin von Professor Tom Schilling. Ballettmeisterin und Choreographin am Theater Brandenburg, freischaffend in Potsdam, Schwerin, Cottbus, Magdeburg,
Greifswald, Halberstadt und Meiningen. Eigene Ballettinszenierungen sowie Choreographien für Musical, Schauspiel, Oper, Kabarett. Erste eigene Inszenierung: „Der Wasserkristall“, ein
Kindermusical von Reinhard Lakomy (1988). Daraufhin freischaffende Tätigkeit als Regisseurin und Choreographin für „Anatevka“, „La Cage aux Folles“, „Jesus Christ Superstar“, „Der kleine
Horrorladen“, „Fledermaus“, „Dracula“, „Non(n)sense“ und „West Side Story“. Neufassungen für die Operetten „Die Blume von Hawaii“, „Clivia“ und „Nofretete“. Seit einigen Jahren Redakteurin
und Autorin fürs Fernsehen, u.a. bei den Olympischen Sommerspiele in Griechenland mit Herbert Feuerstein und in Monte Carlo zum Internationalen Zirkusfestival. Seit 2004 begleitet sie die
„Feste der Volksmusik“ (Florian Silbereisen) und ist dort als Freie Autorin für das Magazin zur Sendung engagiert. Sie drehte bei den Musicalproduktionen „Elisabeth“, „Schöne & Biest“, „3
Musketiere“ und schuf Fernseh-Beiträge für die ARD, RTL, den RBB und den MDR. An der Musikalischen Komödie 2009/2010 Inszenierung „Crazy for you“.
Der Dirigent: Stefan Diederich geboren in Schwerin. 1994-99 Orchesterdirigier- und Klavierstudium an der Hochschule für Musik in Dresden. Gastdirigent bei der
Elblandphilharmonie Riesa, dem Sinfonieorchester Pirna und der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Assistent bei GMD Jörg Peter Weigle, Siegfried Kurz und Christian Kluttig. 1999-2003
Solorepetitor mit Dirigierauftrag am Anhaltischen Theater Dessau. Seit 2002 ständiger Gastdirigent an der Staatsoper Lodz (Polen). 2003-04 Chefdirigent des Neuen Sinfonieorchesters Berlin,
Konzerte im Konzerthaus Berlin und in der Berliner Philharmonie. Regelmäßige Gastdirigate bei den Nürnberger Symphonikern, dem Filmorchester Babelsberg und dem Rundfunk-Blasorchester Leipzig.
Seit 2004/05 Kapellmeister an der Musikalischen Komödie, u.a. Einstudierung der Uraufführung des Musicals „Heidi“, „Hochzeitsnacht im Paradies“, „Hair“ (Opernhaus), „Dancing Movies“, „Kiss
me, Kate“ sowie der Broadway-Revue „Show Biz“. Ab Spielzeit 2007/08 Chefdirigent und Musikalischer Oberleiter der Musikalischen Komödie mit Einstudierungen wie „Peter und der Wolf“, „Der
Bettelstudent“, „Hello, Dolly!“, dem Doppelabend „Alles im Wunderland“, „My Fair Lady“, „Cabaret“ und „Schwarzwaldmädel“. 2009/10 neu: „Zar und Zimmermann“, „Aschenputtel“, „Wiener Frauen“
und „Crazy for you“ sowie Dirigate von „MerQury“, „Der Zauberer von Oss“, „Mein Freund Bunbury“, „Dancing Movies“.
Der Ausstatter: Alexander J. Mudlagk geboren in Königs Wusterhausen. Ausbildung zum Bau- und Möbeltischler. Studium der Architektur in Weimar. Ausbildung bei
Professor Arturo Dell´Acqua Bellavitis in Mailand mit den Abschlüssen als Interieur- und Industriedesigner. Erste eigene Opernausstattung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg
für Michael Sturms Diplominszenierung von Puccinis „Suor Angelica“. Assistenzen an der Hamburgischen Staatsoper, u.a. bei Marco Arturo Marelli sowie Frank-Phillipp Schlößmann. Seit 1999
freischaffend. Ausstattungen u.a. für „Le nozze di Figaro“ (Opéra de Nantes), „Giselle“, „Fräulein Julie“, „Le sacre du printemps“, „Der wunderbare Mandarin“, „Die Kameliendame“
(Staatstheater Meiningen), „Die Fledermaus“ (Staatstheater Schwerin), „Fidelio“, „Otello“ und „Tiefland“ (Stadttheater Bremerhaven), „Hänsel und Gretel“ (Konzerthaus Dortmund und
Staatsoperette Dresden), „Idomeneo“ (Theater Augsburg), „Die verkaufte Braut“ (Landestheater Linz), „Die Bassariden“ (Oper Köln) mit Regisseuren und Choreographen wie Christine Mielitz,
Sabine Wake, Jasmin Solfaghari, Nicola Panzer, Thomas Mittmann und Frank Hilbrich. Daneben Promotiondesign für die Firma „Montblanc“ und „Louis Vuitton“ im Auftrag von Delphis Dialog,
Designkollektion „Sommernachtstraum“ (Porzellanmanufaktur Staffelstein Kaiser), Stilberatung „Hamburger Presseball“ sowie diverse Architekturprojekte. Leitung des Workshops „Bühnenbild“ bei
den Allermöher Festspielen für Jugendliche. Leitender Designer für das geplante Theaterfestival Hafencity. An der Musikalischen Komödie: Ausstattung „Crazy for you“.
Polly Baker: Marysol Ximénez-Carillo Musical-Ausbildung an der Universität der Künste Berlin. 2004 Auszeichnung mit Diplom. Gesangsunterricht bei
Neil Semer und Roberta Cunnigham. 2001 Preisträgerin beim Bundesgesangswettbewerb in der Sparte Musical, Chanson, Song. Engagements u.a. am Theater Haben (Anita in „West Side Story“, Mae
Jones in „Street Scene“), bei den Bad Hersfelder Festspielen (Lucy in „Jeckyll & Hyde“), am Theater Kiel (Anita), bei den Tecklenburger Freilichfestspielen (Mercedes in „Miami Nights“),
am Theater am Kurfürstendamm, am Theater Bremen (Bianca in „Kiss me Kate!“), am Tipi Berlin sowie an der Neuköllner Oper (Helena in „Panic Sound Club“). An der Musikalischen Komödie Leipzig
Polly Baker in „Crazy for you”.
Bobby Child: Uli Scherbel Uli Scherbel studierte an der Universität der Künste
Berlin und schloss seine Ausbildung als Musicaldarsteller mit Auszeichnung ab. Er ist erster Preisträger beim Bundeswettbewerb Gesang/Musical. Bereits während seiner Ausbildung stand er in
zahlreichen Hauptrollen auf der Bühne. So spielte er u.a. Claude in „Hair“ am Opernhaus Dortmund, die Titelrolle in „Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat“ am Colosseum Theater Essen
und den Robert in dem Zwei-Personen-Musical „Baby Talk“ in Hagen. In „Die 3 Musketiere“ war er als d’Artagnan zu sehen und in der Klagenfurter Produktion von „Cyrano de Bergerac“ als
Christian. In „Cats“ am Theater am Potsdamer Platz Berlin und der „Cats“-Tournee 2005 verzauberte er als Skimbleshanks, Munkustrap und Rum Tum Tugger das Publikum. Außerdem wirkte Uli
Scherbel in der Operette „Bezauberndes Fräulein“ als Felix mit, die an der Komödie am Kurfürstendamm Berlin aufgeführt wurde. Als Willy Helbig stand er in „Die Drei von der Tankstelle“ an der
Komödie im Bayerischen Hof in München auf der Bühne. Außerdem erhielt er Fernseh-Engagements u.a. in der ARD-Serie „Happy Birthday“ und wirkte bei CD-Aufnahmen mit. Mit seinem Soloprogramm
„Land in Sicht“ gab er mehrere Konzerte und veröffentlichte unter gleichem Titel auch seine Solo-CD. Er stand in „Die Schöne und das Biest“ am Melodrom Theater Oberhausen in drei Rollen auf
der Bühne, als Biest, Lumiére und Gaston. An der Musikalischen Komödie Leipzig war er als Brad Majors in „Richard O’Brien’s The Rocky Horror Show“ zu sehen und in der Produktion „Hair“ als
Claude im Opernhaus.
[© Oper Leipzig / Musikalische Komödie]
www.oper-leipzig.de
Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:
Premiere: 5. September 09
Musikalische Leitung:
William Ward Murta Inszenierung: Olaf Strieb Bühne & Kostüme: Christa Beland Choreographie: Jochen Schmidtke
Besetzung: Bobby Child
: Jens Janke Polly Baker: Karin Seyfried Everett Baker: Ulrich Neuweiler Irene Roth: Sarah Kuffner Bela Zangler: Alexander Franzen Lank Hawkins:
Martin Becker Mutter (Mrs. Lottie Child) / Marie-Claire Dumont: Monika Mayer Jean-Claude Dumont / Perkins : Lassi Partanen Cowboys, Trio Mingo, Moose, Sam:
Frank Wöhrmann, Dirk Mestmacher, Thomas Winter Follies Girls Tess & Patsy: Veronique Lafon, Carolin Fink Mitglieder der German Musical Academy Osnabrück; Live-Band
Mit mehr Pep auf der Bühne und im Graben kann man wohl kaum in eine Spielzeit starten: George Gershwins Crazy for you eröffnet die Saison auf der Bielefelder Musiktheater-Bühne. Es wird gesteppt, getanzt und gesungen, was das Zeug hält. Es ist die alte, oft erzählte Geschichte: Einer lebt den Traum, den er nicht leben soll. Und irgendwie auch eine Goldgräbergeschichte. Gegen die erbitterten Widerstände seitens der Mutter, der standesgemäßen Verlobten und so mancher gesellschaftlicher Usancen gelingt es dem New Yorker Bankerssohn Bobby Child, seinen größten Wunsch zu verwirklichen und die Aussicht auf ein Leben hinter dem Bankschalter in die Besitzurkunde eines Theaters und ein Leben mit seiner Herzensdame zu verwandeln. Seine Kraft für diese zunächst so aussichtslos erscheinende Karriere schöpft Bobby aus der simplen Erkenntnis: »Wenn ich tanze, bin ich glücklich!« Den entscheidenden Dreh dafür findet er ausgerechnet auf einem Trip in das Wüstenkaff Dead Rock, in dem er auf Wunsch seiner Mutter eine Hypothek eintreiben soll. Die betreffende Immobilie nämlich erweist sich als ein altes Theater! Bobbys Herz schlägt höher, und als er sich auch noch in Polly verliebt, die einzige Frau am Ort, beschließt er, das Theater zu retten. Leichter gesagt als getan: Das Vertrauen Pollys und der Cowboys gewinnt er zwar schnell, indem er einfach in die Rolle des berühmten Broadway-Produzenten Zangler schlüpft und ein paar knackige Revue-Girls anheuert. Doch dann verliebt sich Polly in den falschen Zangler, und nicht nur Bobbys Verlobte erscheint aus dem Nichts, sondern auch der echte Zangler … Am Ende erweist sich Dead Rock dann aber doch als das, was das ehemalige Goldgräberstädtchen früher für viele war: eine Fundgrube des Glücks!
Der irrwitzige Identitätswechsel Bobbys, seine stets sich am Abgrund bewegende Liebesgeschichte mit Polly, das Aufeinandertreffen dröger Cowboys mit flatterhaften City-Girls: Crazy for you quillt über vor zündenden Situationen, ausgreifenden Tanz-Nummern, skurrilem Slapstick und sentimentalen Songs. Zu verdanken ist das natürlich zuerst George und Ira Gershwin, die mit Girl Crazy (1930) ein Musical auf die Bühne brachten, das zwar eine ganze Reihe unvergesslicher Songs enthielt, das aber an einer wenig bühnenwirksam erzählten Geschichte krankte. Erst in der von Ken Ludwig 1992 überarbeiteten Fassung, die eine weit griffigere Rahmenhandlung hat, kommen Hits wie »I got Rhythm«, »Embraceable you«, »Shall we dance«, »Tonight’s the night« ganz zur Geltung.
Inszenieren wird Olaf Strieb, der zuletzt Jetzt oder nie – Comedian Harmonists II erfolgreich auf die Bielefelder Bühne brachte. Die umfangreichen Tanznummern erarbeitet der erfahrene
Choreograph und Musical-Darsteller Jochen Schmidtke. In den Hauptrollen sind zwei absolut hochklassige Darsteller zu erleben: Polly verkörpert die Wienerin Karin Seyfried, die in ihrer
Heimatstadt zunächst auf der Opernbühne stand, dann ins Musical-Fach wechselte und in vielen der ganz großen Produktionen in Deutschland und Österreich mitwirkte, zuletzt u.a. als Elisabeth
in Stuttgart. Bobby singt, spielt und tanzt Jens Janke, der auf den großen Musical-Bühnen in Berlin und Wien zu Hause ist und sich in der letzten Spielzeit als Bill Snibson (Me and My Girl)
in die Herzen der Bielefelder gespielt hat.
Musikalische Leitung: William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und in Oklahoma
aufgewachsen, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Bielefelder Theater. Er übernahm die musikalische Leitung zahlreicher Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die
Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter sowie zuletzt bei den Produktionen von Jekyll
& Hyde, Me and My Girl und Guys and Dolls. Er komponierte aber auch eigene Musicals: M... wie Marilyn (1987) und sein Werk über das Leben von Galileo Galilei Starry Messenger (Sternenbote), das 2004 sehr erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde.
Inszenierung: Olaf Strieb, geboren in Eschwege, studierte Germanistik und
Theaterwissenschaft in Bochum. In Eisenach, Bochum, Edesheim und Heilbronn war er als Regieassistent engagiert. Seit 2001 arbeitet er als freischaffender Regisseur u.a. in Dortmund, Heilbronn, Rastatt, Oberhausen, Wuppertal und am Nationaltheater Mannheim. An der Landesbühne Wilhelmshaven, wo er ab der Spielzeit 09/10 als Oberspielleiter engagiert ist, inszenierte er u.a. die deutschsprachige Erstaufführung von Latein
(Stephen Fry) und Ein Käfig voller Narren. Zu seinen weiteren Inszenierungen gehören Robin Hood, Mozart in Manhattan, für das er auch das Libretto verfasste, Linie 1 und The
Rocky Horror Show. Am Theater Bielefeld setzte er in der Spielzeit 06/07 bereits das Musical Jetzt oder nie – Comedian Harmonists II in Szene.
Bühne und Kostüme:
Seit 1989 ist Christa Beland neben einigen festen Engagements wie
am Stadttheater Hildesheim (Leiterin der Kostümabteilung) oder der Städtischen Bühne Osnabrück (Bühnen- und Kostümbildnerin) überwiegend als freie Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Ihre Arbeit führte sie dabei u.a. an das Hebbel Theater Berlin, das Kölner Schauspiel, das Mokstheater Bremen, die Landesbühne Schleswig- Holstein, das Theater für Kinder in Hamburg, das Westfälische Landestheater, die Landesbühne Sachsen-Anhalt und an die Landesbühne Hannover. Am Bielefelder Theater war sie bereits u.a. für die Ausstattung bei der Uraufführung von Schöne Neue Werte III, für die Kostüme bei Erwin,
das Naturtalent, bei den Tanzprojekten Zeitsprung – Der Struwwelpeter tanzt und Zeitsprung – Zu Brahms tanzen sowie bei dem Musical Guys and Dolls verantwortlich. Christa Beland wurde 1958 in Nürnberg geboren. Nach der Schule absolvierte sie in Bremen eine Schneiderlehre. Danach begann sie an der Hochschule für gestaltende Kunst und Musik in Bremen ein Studium der Fachrichtung Modedesign. Nach dem Diplom führte sie ihr erstes Engagement als Ausstattungsassistentin an das Bremer Theater, für das sie schon während ihres Studiums tätig war.
Choreographie Jochen Schmidtke, geboren in Stuttgart, studierte am Tanz- und
Gesangsstudio Theater an der Wien unter Leitung von Peter Weck. Er spielte u.a. die Rolle Oscar Lindquist in Sweet Charity, den Diesel in West Side Story, den Cornelius Hackl in Hello Dolly, den Brad Majors in der Rocky
Horror Picture Show sowie den Danny Zuko in Grease. Außerdem stand er in der Originalproduktion von Chicago als Billy Flynn und in der österreichischen Erstaufführung des Klassikers Anything
Goes als Moonface auf der Bühne. Im Jahr 2002 spielte er an der Seite von Helmut Baumann Freddy Eynsford-Hill in My fair Lady und am Stadttheater Bern den Don Lockwood in Singin'
in the Rain. Jochen Schmidtke war 3 Jahre Fight Captain bei 3 Musketiere am Theater des Westens in Berlin, am Apollo Theater in Stuttgart und übernahm im Frühjahr 2008 wieder seine Lieblingsrolle in Singin' in the Rain am Landestheater in Detmold. 2009 choreographierte er die Fechtszenen der Weltpremiere des Musicals Der
Graf von Monte Christo in St. Gallen. In der Werbe- und TV Branche wurde er als »Ültje Mann« bekannt und war als Schauspieler bei den Serien Gute Zeiten, schlechte Zeiten und Unter uns zu sehen. [© Theater Bielefeld]
www.theater-bielefeld.de
Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:
Premiere: 3. September 09
Musikalische Leitung: Joachim Braun Inszenierung/Choreografie: Iris Limbarth Bühne: Reinhard Wust Kostüme: Heike Ruppmann Co-Choreografie:
Myriam Lifka Kampfchoreografie: Jan Käfer Dramaturgie: Stefanie Momper
Besetzung:
Bobby Child: Tim Speckhardt/Nico Schweers Polly Baker:
Felicitas Geipel Bela Zangler: Norman Hofmann/Rainer Maaß Tess: Christina Blum/Anke Budau Lank Hawkins: Christopher Niederelz Irene Roth:
Sophia Schwarzkopf Everett Baker: Andreas Kaun Mutter Mrs. Lottie Child: Jessica Göttmann Eugene Fodor/Perkins: Manuel Dengler/Jan-Philipp Rekeszus
Patricia Fodor: Jasmin Buchholz/Anna Heldmaier Moose, Cowboytrio: Jan-Philipp Rekeszus/Manuel Dengler Mingo, Cowboytrio: Sven Helge Czichy Sam, Cowboytrio:
Thomas Lascheit Patsy: Marielle Simon/Leonie Just Mitzi: Charlotte Katzer Harry: Sven Rausch Custus: Fabian Gallmeister Jimmy:
Benjamin Geipel Wyatt: Nico Schweers/Tim Speckhardt Junior: Vincent Master Louise: Carolin Jordan Betsy: Céline Gros Margie:
Leonie Just/Marielle Simon Sheila: Kathrin Gietl Vera: Juliane Back Moira: Anna-Katharina Follrich Virginia: Anna Heldmaier/Jasmin Buchholz
Susie: Anke Budau
Band:
Dirigent und Trompete: Joachim Braun Klavier: Frank Bangert/Elisabeth Maranca Keyboards:
Claus Weyrauther/Andreas Karthäuser Bass: Hansi Malolepssy Gitarre/Banjo: Patrick Hoss Drums: Holger Dietz Trompete: Helmut Gerber Reeds:
Bodo Christmann, Jens Hunstein Posaune: Allan Jacobson
Finanzkrise in New York, der junge Börsenmakler Bobby Child möchte sowieso viel lieber zum Theater. Seine Mutter
schickt ihn nach Deadrock, Nevada um die fällige Hypothek auf eine Immobilie einzutreiben. Zufällig handelt es sich dabei um ein ehemaliges Theater, dass aus Zuschauermangel zum Postamt
umfunktioniert wurde. Bobby sieht seine Chance und will zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Er will mit einer großen Show das Theater retten und so auch das Geld für die Bank auftreiben.
Er verliebt sich in Polly, die Tochter des Besitzers. Mit ihr, den ortsansässigen Cowboys und ein paar befreundeten Revuegirls von den Zangler Follies will er die große Show auf die Beine
stellen. Er verkleidet sich als Bela Zangler, alles läuft prima bis der echte Zangler plötzlich in Deadrock auftaucht und alle durcheinander bringt.
Große Tanznummern, George Gershwins
hinreißende, weltberühmte Musik, witzige Dialoge und ein Thema das mit Augenzwinkern Aktualität serviert, dass sind die Dinge, die ein gutes Musical ausmachen.
Das Team des
jugend-club-theaters unter der Leitung von Iris Limbarth, das sich die Nachwuchsförderung zur Aufgabe gemacht hat, sucht immer wieder nach neuen Herausforderungen für sein junges Ensemble.
Nachdem man sich im letzten Jahr sehr erfolgreich einem großen Klassiker des Broadway-Musicals – „Anything Goes“ von Cole Porter – gewidmet hat, wagt man sich nun an „Crazy for you“, das neue
Gershwin Musical. Gershwins großartige Musik mit Hits wie „I got rythm“, „Nice work if you can get it“ und „Someone to watch over me“ wurden von Weltstars wie Ella Fitzgerald oder Frank
Sinatra interpretiert und machen dieses Musical zu einem großen Genuss. [© Staatstheater Wiesbaden]
www.staatstheater-wiesbaden.de www.jugendclubtheater.de
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Curtains
Originalbuch und Konzept: Peter Stone Buch: Rupert Holmes Musik: John Kander
Gesangstexte: Fred Ebb Zusätzliche Gesangstexte: John Kander und Rupert Holmes Deutsch von: Wolfgang Adenberg -
Uraufführung:
25. Juli 2006 (Los Angeles, Ahmanson Theatre) Broadwaypremiere: 22. März 2007 (New York, Al Hirschfeld Theatre) Deutsche Erstaufführung: 2009 (Stuttgart, Kelley Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 5. November 2011 (Coburg, Landestheater Coburg)
Curtains: Der Vorhang im Theater öffnet sich für Illusionen und verdeckt so manches
Geheimnis, wenn er sich schließt. Im Bostoner Kolonialtheater fällt zum Schluss der Premiere des wenig vielversprechenden Musicals "Robbin' Hood" nicht nur der Vorhang zu Boden,
sondern auch die Diva Jessica Cranshaw. Für die anderen Darsteller ist dies wenig überraschend, hat der alternde und verblasste Filmstar schon länger nur noch durch Textunsicherheit und
sängerisches wie tänzerisches Unvermögen Aufsehen erregt. So feiern sie dem Misserfolg zum Trotz ihre Premiere. Doch dann ereilt die Theaterproduzenten die Nachricht: Jessica Cranshaw wurde
Opfer eines tödlichen Verbrechens. Auftritt Frank Cioffi. Der Inspektor ordnet an, dass keiner das Theater verlassen darf, bis der Täter ermittelt ist: Da Jessica Cranshaw in den letzten
Minuten der Vorstellung vergiftet wurde, steht das gesamte Ensemble unter Mordverdacht. Cioffi beginnt seine Verhöre - doch dann geschieht das Unfassbare: Er muss vernehmen, dass die
Darsteller die Produktion aufgeben wollen. Das ist zu viel für den theaterbegeisterten Herrn von der Kriminalpolizei: „The show must go on“, ermutigt er seine Helden und gerät während der
Verbrecherjagd auf kreative Abwege. Inspiriert von seiner Erfahrung aus dem Amateurtheater gibt er der Inszenierung neue Impulse für ein gelingendes Musicalspektakel und macht sich damit auch
ein wenig selbst verdächtig. Zumal es nicht bei einem und auch nicht bei einem zweiten Mord bleibt. Darüber hinaus verliebt er sich in die naiv scheinende Darstellerin Niki. Während die Show
perfektioniert wird und der Traum vom Broadwayerfolg in greifbare Nähe rückt, kommen immer mehr dunkle Geheimnisse und Interessenverstrickungen ans Tageslicht. Wer wird, wenn der Vorhang
fällt, den roten Samt gegen schwedische Gardinen eintauschen?
Curtains, eine gelungene Kombination aus Kriminalgeschichte und Backstage-Musical, ist das letzte gemeinsame Werk des
legendären Autorenduos John Kander und Fred Ebb, das hier die Welt der intriganten, konkurrierenden und dennoch umschwärmten "Show People" durchleuchtet. [© Felix Bloch
Erben, Berlin]
Zur Inszenierung des Landestheater Coburg:
Premiere: 5. November 11 (Deutschsprachige Erstaufführung)
Musikalische Leitung: Roland Fister Inszenierung: Jean Renshaw Ausstattung: Ingomar Dramaturgie: Georg Mellert
Besetzung:
Lieutenant Frank Cioffi:
Jens Janke Niki Harris: Marie Smolka Georgia Hendricks: Ulrike Barz Carmen Bernstein: Kerstin Kluge Aaron Fox, Komponist: Alexander Franzen
Sidney Bernstein, Produzent: Boris Stark Christopher Belling, Regisseur: Niklaus Scheibli Bambi Bernét, Tänzerin: Jana Kristina Lobreyer
Daryl Grady, Theaterkritiker: Fredeerik Leberle Johnny Harmon, Stage Manager: Stephan Ignaz Oscar Shapiro, General Manager: Stephan Mertl
Bobby Pepper, Choreograf und Tänzer: Jörn Ortmann Jessica Cranshaw, Hollywoodstar: Betsy Horne Sasha Iljinski, Dirigent: Roland Fister Randy Dexter:
Oliver Floris
Curtains - Vorhang auf für Mord Landestheater Coburg Vorabfoto: Jens Janke als Lieutenant Frank Cioffi © Andrea Kremper
www.landestheater-coburg.de
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Cyrano de Bergerac Ein romantisches Musical
Buch und Gesangstexte:
Wolfgang Adenberg (in enger Anlehnung an das Schauspiel von Edmond Rostand) Musik: Marc Schubring Uraufführung: 22. Oktober 1995 (Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater)
Frankreich, 1640. Cyrano, ein echter Haudegen, verliebt sich in seine Cousine Roxane. Doch Hoffnungen braucht er sich nicht zu machen. Erstens prangt eine grotesk große Nase in seinem
Gesicht, zweitens schwärmt die Schöne für den Kadettenanwärter Christian und drittens ist auch Graf de Guiche ganz angetan von ihr. Roxane gesteht Cyrano ihre Liebe zu Christian und hofft auf
dessen Zeilen. Beim ersten Aufeinandertreffen will Christian dem eigenartigen Cyrano noch zeigen, wer das Sagen hat, doch dann ist er auf seine Hilfe angewiesen. Denn in Cyrano steckt ein
sensibler Poet und Christian fehlt jegliches Talent zum Schreiben. Wie soll er seine Roxane erobern? Christian trifft sich mit ihr und Cyrano schreibt ihr in Christians Namen die schönste
Poesie.
Während Oberbefehlshaber de Guiche an der Front ist, wird Christian heimlich mit Roxane getraut. Aus Rache lässt de Guiche das Regiment der Kadetten abkommandieren: Christian
und Cyrano müssen in den Krieg. Seit Wochen sind sie von Spaniern umstellt, erleiden sie Hunger und Durst, und de Guiche würde sie den Feinden nur all zu gern als Kanonenfutter servieren.
Christian beklagt, dass er Roxane kein Lebewohl mehr sagen kann, doch Cyrano, der diesen Augenblick voraussah, überreicht ihm einen Abschiedsbrief. Plötzlich erscheint Roxane. Sie bittet
Christian um Verzeihung, dass sie ihn zunächst nur seiner Schönheit willen geliebt habe. Nun habe sie aber in seinen Briefen seinen wahren Wert erkannt, selbst wenn er hässlich wäre, würde
sie dieselbe starke Zuneigung empfinden. Christian fordert Cyrano auf, ihr die Wahrheit zu sagen, um sie vor die Entscheidung zu stellen. Doch bevor Cyrano sich als der eigentliche
Schreiberling zu erkennen geben kann, wird Christian tödlich verletzt. Nach dem Tod ihrer großen Liebe zieht sich Roxane in ein Kloster zurück. Jeden Tag wird sie von Cyrano besucht, ohne zu
merken, dass er hinter all den zarten, romantischen Worten steckte und ihr seine Zeilen all die Liebe gegeben haben, nach der sie sich sehnte. Erst, als auch er im Sterben liegt, erkennt
Roxane ihren Helden.
Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Edmond Rostand. Sie changiert zwischen kraftvoll, wilden Momenten und leidenschaftlicher,
romantischer Poesie. Ein Stück über Liebe, Freundschaft und lebenslange Treue.
Marc Schubring In Berlin
geboren und aufgewachsen, begann Marc Schubring nach dem Abitur 1988 an der TU Berlin das Studium der Musikwissenschaft. 1989 verließ er seine Geburtsstadt, um bei Prof. Theo Brandmüller an
der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes in Saarbrücken Komposition zu studieren. Seine Diplomarbeit Fletsch (Saturday Bite Fever) (Buch von Holger Hauer, Liedtexte von Wolfgang
Adenberg) war gleichzeitig der Einstieg als Musicalautor und erlebte 1993 seine Uraufführung am Saarländischen Staatstheater, welches ihn daraufhin als Leiter der Schauspielmusik
verpflichtete. Während dieser Tätigkeit entstanden zahlreiche Schauspielmusiken: "Käthchen von Heilbronn", "Der Kaufmann von Venedig", "Drei Schwestern",
"Hase Hase", "Die Jungfrau von Orleans", "Mephisto", "Wurres" sowie das Kindermusical "Eine Woche voller Samstage".
Als musikalischer
Leiter war Marc Schubring u.a. verantwortlich für Der Zauberer von Oss, "The Black Rider", "Mutter Courage und ihre Kinder", "Hair" und Lucky Stiff (Tot, aber
glcklich). Sein Musical Cyrano de Bergerac wurde 1995 als Auftragswerk am Saarländischen Staatstheater uraufgeführt. Der Saarländische Rundfunk beauftragte ihn 1996 mit der Erstellung
der Jingleformate für SR2 Kulturradio, für das er 1999 weitere Jingles im Auftrag komponierte und produzierte. Für die Städtischen Bühnen Osnabrück schrieb Marc Schubring die Kammeroper
"nimmerlandmensch" nach Texten des Autisten Birger Sellin, die am 14. Mai 2000 uraufgeführt wurde und für die er den Publikumspreis der Stadt Osnabrück erhielt.
1999 kehrte
der Berliner wieder in seine Heimatstadt zurück, wo am 12. November 2001 sein Musical "Emil und die Detektive" im Musical Theater am Potsdamer Platz Premiere feierte.
Seit
2004 lebt Schubring einen Teil des Jahres in New York, wo er Mitglied des renommierten BMI Lehman Engel Musical Theatre Workshops und der Dramatists Guild of America ist. Für den Berliner
Friedrichstadpalast komponierte er einen Teil der Musik zur Revue „Rhythmus Berlin“ (2007), seine Kinderrevue Der Zauberer von Camelot hatte dort im Oktober 2008 Premiere. Für die
Staatsoperette Dresden, das Alte Schauspielhaus Stuttgart und New Yorker Bühnen entstehen momentan weitere Arbeiten.
Wolfgang Adenberg Wolfgang Adenberg wurde 1967 in Köln geboren. Er absolvierte eine juristische Ausbildung und arbeitete sieben Jahre lang als Rechtsanwalt und Justitiar, bis er sich ganz dem
Schreiben widmen konnte.
Seine erste Musicalarbeit waren die Gesangstexte zum Musical Fletsch (Saturday Bite Fever) (Musik von Marc Schubring, Buch von Holger Hauer), das bereits 1993 auf der Bühne des Saarländischen Staatstheaters uraufgeführt
wurde. Ebenfalls mit Marc Schubring schrieb er die Musicals Cyrano de Bergerac (1995) und "Emil und die Detektive" (2001). Mit dem 80er-Jahre-Musical "What a feeling!"
gelang ihm 2002 der größte Erfolg in der Geschichte des Bonner Contra-Kreis-Theaters. Das Stück wurde als bestes Comedy-Musical des Jahres ausgezeichnet. Ähnlich große Beachtung errangen
seine beiden Shows "Fred vom Jupiter" und "Swing Sisters".
Darüber hinaus adaptierte er die Romane "Herr der Diebe" und "Der kleine Wassermann" für die Bühne.
In den vergangenen Jahren konnte sich Wolfgang Adenberg zudem
als einer der führenden deutschen Musicalübersetzer profilieren. So stammen u. a. die deutschen Fassungen von The Scarlet Pimpernel, The Wild Party, Lucky Stiff (Tot, aber glücklich), "3
Musketiere", 42nd Street, Out Of This World (Nicht von dieser Welt), "Pinkelstadt", "Die letzten 5 Jahre" und "Titanic" aus seiner Feder. Für das Musical
"We will rock you" übertrug er einige der legendären Songs der Rockgruppe Queen ins Deutsche.
Felix Bloch Erben vertritt auch Wolfgang Adenbergs Übersetzung von Edmond
Rostands Cyrano von Bergerac, die dem berühmten Stück mit ihrer zeitlos-poetischen Sprache neue Aktualität verleiht.
[© Felix Bloch Erben]
Zur Inszenierung der Clingenburgfestspiele:
Premiere: 2. Juli 09
Regie: Marcel Krohn
Musikalische Leitung: Florian Caspar Seibel Fechtchoreograf : Björn Brakelsberg Bühnenbild: Marco Frezzato Kostüme: Ulla Birkelbach
Technischer Leiter und Licht: Sven Seidel Ton: Horst Deller Maske: Hannie de Lobie-Stapelkamp und Gerard de Lobie Bühnenmalerin: Stephanie Kürschner
Cyrano de Bergerac: Michael Rast Roxane: Inés Zahmoul Graf de Guiche: Folke Paulsen Ragueneau: Karl Straub Vicomte Valvert:
Heiko Schendel Christian: Alessandro Macrí Hauptmann Carbon: Hans Hirschmüller Marie: Korinna Krauss Kadetten:
Hartmut Jonas, Moritz Ross, Peter Hiller, Carlo Benz, Thomas Kellner, Chris Urwyler, Hans Jürgen Pabst
Ab dem 2. Juli schlägt sich bei den Clingenburg Festspielen in Klingenberg am
Main Cyrano de Bergerac mit Poesie und Degen durch das kraftvoll, witzige und zugleich romantisch traurige Musical des Autorenduos Marc Schubring und Wolfgang Adenberg. In der Regie des
Festspielintendanten Marcel Krohn und unter der musikalischen Leitung von Florian Caspar Seibel kämpfen u.a. Michael Rast, Inés Zahmoul, Folke Paulsen und Alessandro Macrí um Liebe, Treue und
Ehre.
Das Musical, basierend auf Edmond Rostands gleichnamigen Stück, dreht sich um den geistreichen Degenfechter des 17. Jahrhunderts. Cyrano, ein echter Haudegen, verliebt sich in
seine Cousine Roxane. Doch Hoffnungen braucht er sich nicht zu machen. Erstens prangt eine grotesk große Nase in seinem Gesicht, zweitens schwärmt die Schöne für den Kadettenanwärter
Christian und drittens ist auch Graf de Guiche ganz angetan von ihr. Roxane gesteht Cyrano ihre Liebe zu Christian und hofft auf dessen Zeilen. Allerdings fehlt Christian jegliches Talent zum
Schreiben und so beginnt Cyrano, in dem ein sensibler Poet schlummert, in Christians Namen die leidenschaftlichsten Briefe an sie zu verfassen. Eines Tages werden die beiden Herren an die
Front berufen. Von Spaniern umstellt, ist ihr Ende gewiss. Noch bevor Roxane die Wahrheit erfährt, stirbt Christian. Trauernd zieht sie sich ins Kloster zurück. Jeden Tag wird sie von Cyrano
besucht, ohne zu merken, dass er hinter all den romantischen Worten und ihrer Sehnsucht steckt. [© Felix Bloch Erben]
Weitere Termine: 3., 4., 5., 15., 16., 17., 18., 19., 25., 26., 29., 30., 31. Juli sowie am 1. August
www.clingenburg-festspiele.de
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