kulturfreak

Musical, Stückeinfo: C

Cabaret

Buch:
Joe Masteroff, nach dem Stück “Ich bin eine Kamera" von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Musik: John Kander
Gesangstexte: Fred Ebb
Deutsch: Robert Gilbert

Uraufführung: 20. November 1966 (New York, Broadhurst Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 14. November 1970 (Wien, Theater an der Wien)
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Inhalt:

Clifford Bradshaw, ein junger amerikansicher Schriftsteller, reist Ende 1929 im Zug von Paris nach Berlin. Dort hofft er, endlich ein Thema für seinen neuen Roman zu finden. Im Zugabteil lernt er einen jungen Deutschen kennen, der für die NSDAP mit Hilfe gutgläubiger Ausländer Devisen aus dem Ausland nach Deutschland schmuggelt. Von diesem Nationalsozialisten Ernst Ludwig bekommt er auch die Empfehlung, sich bei der Zimmerwirtin Fräulein Schneider einzumieten, dazu den Tip, sich im heißesten Laden Berlins, dem Kit-Kat-Club, zu amüsieren. In der Pension am Nollendorfplatz kann Cliff bei der Wirtin einen guten Preis aushandeln, und er lernt seinen Zimmernachbarn, den jüdischen Obsthändler Isaak Schultz, kennen. Seinen ersten Abend, Silvester 1929, verbringt er bereits in dem berühmt-berüchtigten Tingel-Tangel, wo allabendlich ein zynisch-zwielichtiger Conférencier die Attraktion dieses Telefon-Etablissements ankündigt: Miss Sally Bowles. Diese außergewöhnliche Engländerin verliebt sich Hals über Kopf in Cliff. Kurz entschlossen zieht sie zu ihm in die Pension. Dort bemüht sich auch der schüchterne Obsthändler Schultz um die Vermieterin: Er macht ihr einen Heiratsantrag, der die resolute Dame rührt und den sie dann sofort annimmt. Sally erwartet ein Kind von Cliff: Sie wollen heiraten und brauchen wenigstens etwas Geld. Deshalb möchte Sally, dass Cliff auf das Angebot des Hausfreunds Ernst Ludwig eingeht, Devisen aus Paris nach Berlin zu schmuggeln. Im Obstladen feiern Herr Schultz und seine Zukünftige eine von Sally schnell arrangierte Verlobungsfeier. In dieses Fest platzt Ernst Ludwig, um Fräulein Schneider zu warnen, einen Juden zu heiraten. Die “neue" Zeit steht bedrohlich vor der Tür... Fräulein Schneider löst resigniert ihre Verbindung mit Herrn Schultz. Cliff möchte dieses Berlin, das ihn beängstigt und zu erschrecken beginnt, verlassen. Er packt die Koffer, um mit der schwangeren Sally in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Sally klammert sich jedoch an ihre fragwürdige Showgirl-Karriere. Desinteressiert an den politischen Veränderungen um sie herum, möchte sie in dieser Stadt bleiben, um wieder als Star im Club aufzutreten. Sie lässt ihr Kind abtreiben. Herr Schultz zieht in eine andere Pension – um Frau Schneider Schwierigkeiten zu ersparen. Immer deutlicher macht sich der Nationalsozialismus bemerkbar, die Scheiben des Obstladen gehen durch braune Horden zu Bruch. Noch versucht der Conférencier seine Witze darüber zu machen. Clifford Bradshaw verlässt Berlin; er versucht noch einmal Sally zu überzeugen, ihm zu folgen – vergebens. [© Text: Felix Bloch Erben]

Zur Inszenierung des Theater Lüneburg:

Premiere:
15. November 14

Musikalische Leitung: Thomas Dorsch
Inszenierung: Hajo Fouquet / Olaf Schmidt
Choreographie: Olaf Schmidt
Bühnenbild: Barbara Bloch
Kostümbild: Heide Schiffer El-Fouly

Besetzung:

Conférencier / Zollbeamter:
Olaf Schmidt
Sally Bowles: Kristin Darragh
Clifford Bradshaw: Philip Richert
Fräulein Schneider: Agnes Müller
Herr Schultz:
Ulrich Kratz
Ernst Ludwig: Oliver Hennes
Fräulein Kost: Elke Tauber
Max: Volker Tancke
Mausi, Inge, Heidi, Helga: Damen des Ballettensembles

Ballettensemble
Haus- und Extrachor
Statisterie
Lüneburger Symphoniker

Ab dem 15. November präsentiert das Theater Lüneburg mit Cabaret eines der bekanntesten Musicals überhaupt im Großen Haus. Die Neuinszenierung von Hajo Fouquet und Olaf Schmidt verbindet alle drei Sparten des Hauses: Neben Mitgliedern des Musiktheaterensembles, allen voran Kristin Darragh als Sally Bowles, stehen auch die Tänzerinnen und Tänzer samt Ballettdirektor Olaf Schmidt sowie Philip Richert aus dem Schauspielensemble auf der Bühne. Bis zum 17. Mai sind insgesamt 14 Vorstellungen geplant.

John Kanders, Fred Ebbs und Joe Masteroffs Cabaret basiert auf autobiographischen Erzählungen von Christopher Isherwood und dem Broadwaystück I Am a Camera von John Van Druten. Die Uraufführung fand 1966 am New Yorker Broadway statt.
Silvester 1929: Die Weimarer Republik steht vor dem Ende, die Nazis sind auf dem Weg zur Macht. Am Vorabend der Katastrophe herrscht eine eigentümlich frivole Endzeitstimmung. Der mittellose amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw will in Berlin einen neuen Roman schreiben und bezieht ein Zimmer in der billigen Pension von Fräulein Schneider. Mit seinem Freund Ernst Ludwig verbringt er den Silvesterabend im exklusiven Kit Kat Klub, wo ein zwielichtiger Conférencier durch das Programm führt. Star des Klubs ist die exzentrische Engländerin Sally Bowles, in die sich Cliff prompt verliebt. Doch das unbeschwerte gemeinsame Leben ist nur von kurzer Dauer: Nazis verwüsten den Laden von Fräulein Schneiders Verlobten und Sally wird schwanger. Cliff möchte mit ihr nach Amerika zurückkehren, doch Sally kann ihr Leben, ihren „Tanz auf dem Vulkan“ nicht aufgeben. Sie verlässt Cliff und entscheidet sich, in Deutschland zu bleiben.

Cabaret wurde 1967 mit acht Tony Awards ausgezeichnet, unter anderem in den Kategorien „Bestes Musical“ und „Beste Originalmusik“. Zu einem wirklichen Welterfolg brachte es das Musical spätestens durch die erfolgreiche Verfilmung mit Liza Minelli in der Hauptrolle (1972). Der Film wurde mit insgesamt acht Oscars und drei Golden Globes bedacht.

In der Inszenierung von Intendant Hajo Fouquet und Ballettdirektor Olaf Schmidt ist Kristin Darragh als Sally Bowles zu erleben. Die Sängerin gehört seit August 2012 zum Ensemble des Theaters Lüneburg. Olaf Schmidt ist bei Cabaret nicht nur Teil des Regie-Duos sondern tritt gleichzeitig als Choreograph in Erscheinung. Außerdem übernimmt er die Rolle des Conférenciers, in der er unter anderem schon das Regensburger Publikum überzeugen konnte. Als Cliff Bradshaw steht Ensemblemitglied Philip Richert auf der Bühne. Agnes Müller ist als Fräulein Schneider zu erleben, Ulrich Kratz als ihr Verlobter Herr Schultz. Außerdem dabei sind Oliver Hennes als Ernst Ludwig, Elke Tauber als Fräulein Kost, Volker Tancke als Max sowie das Ballettensemble, der Haus- und Extrachor und die Statisterie des Theaters Lüneburg. Unter der Leitung von Musikdirektor Thomas Dorsch spielen die Lüneburger Symphoniker. Für das Bühnen- und Kostümbild zeichnen Barbara Bloch und Heide Schiffer El-Fouly verantwortlich. Für die Premiere sind noch Restkarten erhältlich. [© Theater Lüneburg]

www.theater-lueneburg.de

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 2. Oktober 09 (Bockenheimer Depot)
Aufführungen im Mai 10: 20. / 21. / 22. / 24. / 27. / 29. / 30. (Schauspielhaus)

Regie und Bühne: Michael Simon
Musikalische Leitung: Nina Wurman, , Johannes Bartmes
Licht: Jan Walther, Michael Simon
Kostüme: Janine Werthmann
Choreografie: Irene Klein
Dramaturgie: Andreas Erdmann

Besetzung:

Conferencier:
Christian Bo Salle
Sally Bowles: Franziska Junge
Clifford Bradshaw: Torben Kessler
Ernst Ludwig: Mathis Reinhardt
Frl. Schneider: Josefin Platt
Frl. Kost: Valery Tscheplanowa
Tänzerin: Irene Klein
Tänzer: James Antony Rizzi

Band: „TheaterMusikEnsemble“: Nina Wurman, Johannes Bartmes, Christoph Lewandowski, Dirk Rumig, Martin Lejeune, Daniel Schild

Besprechung auf kulturfreak.de


Cabaret

Schauspiel Frankfurt
Clifford Bradshaw (Torben Kessle), Frl. Schneider (Josefin Platt)
Foto: Sebastian Hoppe

www.schauspielfrankfurt.de

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere:
10. Juni 09

Regie: Egon Baumgarten
Musikalische Leitung: Thomas Lorey 
Ausstattung: Thomas Pekny
Choreographin: Mecki Fiedler
Regieassistenz: 
Alexander Katt
Regiehospitanz:
Lea Walde

Besetzung:

Sally Bowles
: Britta Balzer
Girl/Ensemble/Cover Sally: Natalya Bogdanis
Matrose/Ensemble: Sebastian Coors
Fräulein Schneider: Marina Edelhagen
Girl/Ensemble/Gorilla: Nicole Gütling
Herr Schulz: Michael Hiller
Cliff: Alen Hodzovic
Girl/Ensemble: Mareike Hüsing
Girl/Ensemble: Manja Kloss
Matrose/Ensemble: Tim Ludwig
Conferencier: Matthias Pagani
Ernst Ludwig: Thomas Schweins
Fräulein Kost: Sissy Staudinger

Musiker: Andreas Pompe, Heinz Lyko, Milen Boubbov, Andreas Weil, Andreas Neuwirth, Thomas Elsner, Stefan Kreuscher

Besprechung auf kulturfreak.de

"Willkommen, bienvenue, welcome" im atemlosen Rausch der 30er Jahre eines amüsierwütigen Berlin. Das Leben pulsiert im zwielichtigen Milieu des Kit-Kat-Clubs, wo nicht nur die Nachtclubsängerin Sally Bowles am Abgrund entlang tanzt... Ein weltweit außergewöhnlich erfolgreiches Musical.

www.kultur-bad-vilbel.de


CABARET im English Theatre Frankfurt:
27. November 2004 – 12. März 2005

Verzaubernd, verführerisch, verrucht!

Ein Genuss für Augen und Ohren, der mit Korruption, Dekadenz, falschen Träumen und Erotik spielt.

Regie:
Matthew White

Besetzung:

Sally Bowls:
Sarah Boulton
Emcee: Nigel Francis
Fräulein Schneider: Gay Soper
Herr Schultz: Barry James


CABARET
English Theatre Franfurt
Foto: Bärbel Högner

Café ohne Aussicht
Eine Comedian Harmonists-Geschichte von heute

Von: Franz Wittenbrink und Anne X. Weber

Zur Inszenierung der Komödie am Kurfürstendamm, Berlin

Premiere: 2. März 14 (bis 26. März 14)
Wiederaufnahme: 16. Juli 14 (bis 17. August 14)

Regie und Musik: Franz Wittenbrink
Bühne: Miriam Busch
Kostüm: Katrin Kersten

Mit: Holger Off, Olaf Drauschke, Wolfgang Höltzel, Ralf Steinhagen, Philipp Seibert und Horst Maria Merz


Im Café "Schöne Aussicht" geht es hoch her
V. l.: Ralf Steinhagen, Holger Off, Wolfgang Höltzel, Philipp Seibert, Horst Maria Merz und Olaf Drauschke

Foto: Michael Petersohn (www.polarized.de)

„Nach über 10 Jahren erfolgreicher Auftritte und Konzerte, in denen die ´Berlin Comedian Harmonists´ das Erbe der originalen Comedian Harmonists weitergetragen haben, stellte sich für mich die Frage: Was würde denn so eine Truppe heute machen, mit ihrer Gesangstechnik, den raffinierten Arrangements und ihren humorvollen Textverdrehungen bezogen auf die Hits der heutigen Zeit? Daraus ergab sich direkt die Idee zu dem neuen Stück ´Café ohne Aussicht´: Das abenteuerliche Zusammenfinden eines Gesangs-Sextetts in einem abgewrackten Berliner Café unserer Tage, das mit Bearbeitungen heutiger Hits im Stil der Comedian Harmonists eine kleine Erfolgsstory landet. Sting, Peter Fox oder der Sirtaki aus Alexis Sorbas im Comedian Harmonists-Sound: Das ist, wie schon bei den ersten musikalischen Proben zu spüren war, ein außerordentliches Klang-Erlebnis“, beschreibt der Autor, Arrangeur und Regisseur Franz Wittenbrink die Ideenfindung zu dem neuen Berlin Comedian Harmonists-Stück „Café ohne Aussicht“ und gibt damit auch gleichzeitig einen ersten Einblick in die Proben.

Das Stück
Die drei Brüder Konoppke betreiben gemeinsam das Berliner Café „Schöne Aussicht“. Der Familienbetrieb hat Tradition: In den 20er Jahren von Uroma Konoppke gegründet, erlebte er Glanz und Gloria des vergangenen Jahrhunderts.
Aber seit der Übernahme des Cafés durch den Traumtänzer Felix, den Trinker Frank und den triebgesteuerten Bang geht es stetig bergab.
Nicht einmal der Handwerker, der zu Beginn (vergeblich) versucht, die kaputte Jukebox zu reparieren, kann bezahlt werden. Und mit der Pacht für das Café sind sie auch schon lange im Verzug. Deswegen hat die Vermieterin ihnen gekündigt und eine Maklerin mit dem Verkauf des Lokals beauftragt. Aber Felix hat das Einschreiben der Vermieterin ungeöffnet weggeworfen. Deswegen sind die drei Brüder einigermaßen überrascht, als die Maklerin in ihrem Lokal steht und ihnen eröffnet, dass aus ihrem Café ein „Coffeeshop im gehobenen Preissegment“ entstehen soll. Zur Rettung des Cafés entscheiden sich die drei alles auf eine Karte zu setzen – und das kann bei dieser Besetzung natürlich nur der Gesang sein.

Die Berlin Comedian Harmonists
Am 19.12.1997 fand die Premiere von „Veronika, der Lenz ist da – Die Comedian Harmonists“ statt. Es war ein überwältigender Erfolg. Eine große überregionale Tageszeitung schrieb nach der Uraufführung: „Der Film ´Comedian Harmonists´ hat die bekannten Stars für sich. Doch das Theater zieht die Live-Trumpfkarte. Den lebendigen Klang sticht nichts aus. Standing Ovations. Tobendes Haus.“ Allein in Berlin wurde das Stück über 700-mal gespielt. Seitdem tourt das Sextett mit seinem Programm durch die ganze Welt. Das NOK lud die sechs zur Olympiade 2000 als Kulturbotschafter Deutschlands nach Sydney ein. Große Festivals, wie das „Festival des Deux Rives“ in Strasbourg und „Cité de la musique“ luden die Berlin Comedian Harmonists ein. Die „Goldkehlchen“, wie sie manchmal liebevoll genannt werden, sind BZ-Kulturpreisträger und erhielten vom Berliner Theaterclub den ‘Goldenen Vorhang’ als beste männliche Schauspieler des Jahres 1998.
In ihrem Stück „Die Comedian Harmonists besuchen Frau Luna“ wagten sie sich erfolgreich an die Evergreens von Paul Lincke. Das Stück hatte im Frühjahr 2006 Premiere.
Mit „Verrückte Zeiten“ schlugen die Berlin Comedian Harmonists ganz neue Saiten an, indem sie auch Songs von den Beatles bis hin zu Michael Jackson neu interpretierten. Das Stück feierte im Herbst 2009 seine Berliner Erstaufführung.
Die Berlin Comedian Harmonists: Das sind Holger Off, Olaf Drauschke, Wolfgang Höltzel, Ralf Steinhagen, Philipp Seibert und Horst Maria Merz. [©Komödie am Kurfürstendamm, Berlin]

www.komoedie-berlin.de

Casanova

Ein Musical von:
Stephan Kanyar
Text von: Andreas Hillger

Uraufführung: 4. Juli 2014 (Dessau, Anhaltisches Theater)

Zur Inszenierung des Anhaltischen Theater Dessau:

Premiere:
4. Juli 14 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Daniel Carlberg
Inszenierung: Christian von Götz
Bühne und Kostüme: Ulrich Schulz
Choreographie: Carlos Matos
Chor: Helmut Sonne
Dramaturgie: Felix Losert

Casanova: Patrick Stanke
Henriette: Roberta Valentini
Constanze: Karen Helbing
Conte: Adam Fenger
Leporello: André Eckert
Vater: Alexander Dubnov
2 Nonnen: Alexandra Joel | Anne Weinkauf
2 Schwestern: Kristina Baran | Grazyna Fenger
Die Alte: Constanze Wilhelm
Braut: Gerit Ada Hammer
Brautmutter: Ines Peter
Koch: Stephan Biener
2 Zofen: Scarlett Rex | Noriko Kishida
Graf: Christian Most

Anhaltische Philharmonie
Ballettensemble des Anhaltischen Theaters
Opernchor des Anhaltischen Theaters

© Anhaltisches Theater Dessau

Das Anhaltische Theater stellt mit „Casanova“ eine Aufsehen erregende Weltpremiere vor. Das neue Musical von Stephan Kanyar („Shylock“, „Lulu“, „Frankenstein“) stellt den berühmtesten Liebhaber aller Zeiten auf die Bühne: Giacomo Casanova. Der Autor Andreas Hillger hat sich vom Leben des historischen Casanova inspirieren lassen und ein spannendes, romantisches Buch geschrieben, das Liebesabenteuer und spannende Mantel- und Degen-Geschichten auf die Bühne bringt. Der Venezianer Casanova wurde vor allem durch seine zahlreichen Affären mit Frauen jeden Alters und Standes zur Legende. Im neuen Musical wird das Geheimnis um den großen Liebhaber gelüftet! Casanovas Suche nach der großen Liebe wird mit der berauschenden Musik von Stephan Kanyar zur atemberaubenden Show! Das Anhaltische Theater bietet alles für diese Musical-Sensation auf: berühmte Musical-Stars, die groß besetzte Anhaltische Philharmonie und alle Tricks einer der größten Bühnen Europas!

Zwei der besten Musicaldarsteller der deutschen Musical-Szene konnte das Anhaltische Theater für „Casanova“ engagieren: Patrick Stanke (u.a. D’Artagna in „Die 3 Musketiere“, Jesus in „Jesus Christ Superstar“, Radames in „Aida“ und zuletzt „Artus“) und Roberta Valentini (u.a. Sukie Rougemont in „Die Hexen von Eastwick“, Elphaba in „Wicked“ sowie „Marie Antoinette“).
Ihnen zur Seite steht Karen Helbing (u.a. Anita in „West Side Story“, Swing in „Sister Act“).

Weitere Termine: 06.07.2014 / 12.09.2014 / 13.09.2014 / 02.11.2014 / 20.11.2014 / 21.11.2014 / 07.12.2014 / 31.12.2014 / 12.03.2015 / 30.04.2015 / 24.05.2015
Der Vorverkauf hat bereits begonnen!

www.anhaltisches-theater.de

CATS - das Original

Musik:
Sir Andrew Lloyd Webber
Originaltext: T.S. Eliot
Zusätzliche Texte: Richard Stilgoe und Trevor Nunn
Buch: Thomas Stearns Eliot (1888-1965)
Vorlage: “Old Possum‘s Book of Practical Cats” von T.S. Eliot aus dem Jahr 1939 und einige unveröffentlichte Texte/Gedichte des Dichters

Welturaufführung: 11. Mai 1981 New London Theatre, London
Broadway Premiere: 7. Oktober 1982 Winter Garden Theatre, New York
Deutschsprachige Erstaufführung: 24. September 1983 Theater an der Wien
Deutsche Erstaufführung: 18. April 1986 Operettenhaus Hamburg
Stuttgarter Premiere: 2. März 2001 SI-Centrum (Spielzeit bis 4. Juli 2002)
Berliner Premiere: 20. Oktober 2002 Theater am Potsdamer Platz (bis 30. Januar 2004)

Düsseldorfer Premiere: 17. April 2004 (bis 24. März 2005)
München (erste Spielzeit): 2. April - 29. Mai 2005
Bremen: 3. Juni  - 10. Juli  2005
Dresden: 15. Juli - 14. August 2005
Hannover: 19. August - 25. September 2005
Basel: 1. Oktober 05 - 25. Februar 2005 (mehr Info unter www.cats.ch )
Leipzig: ab 4. März 2006
München (zweite Spielzeit):  ab 7. April 2006

CATS ist das Musical schlechthin. Es ist das Markenzeichen, das Synonym für ein ganzes musikalisches Genre. Mit CATS begann die Ära des neuen, des modernen Musicals. CATS ist das bekannteste und am längsten gespielte Musical der Welt. Übersetzt in 10 Sprachen wurde es in 300 Städten in 26 Ländern der Erde aufgeführt - von Wien bis Tokio, von Alaska bis Sydney. Weltweit zählt CATS 50 Millionen Zuschauer.

Zur Inszenierung der Freilichtspiele Tecklenburg:

Premiere:
Sommer 2015

www.buehne-tecklenburg.de


Inhalt:

CATS ist ein allegorisches Phantasy-Musical.

Auf einem Schrottplatz, voll von ausrangierten Autoteilen, Fahrradreifen, Regenschirmen, Mausefallen, Bierflaschen und Fischgräten, treffen sich die Katzen alljährlich zum Jellicle-Ball. In der Katzenversammlung wählt das, greise Katzenoberhaupt Old Deuteronomy  diejenige Katze aus, der die Chance zu einem zweiten Leben gegeben wird.
Jede der Katzen erzählt von ihren Stärken, Wünschen, Hoffnungen; jede ist inbrünstig bestrebt, sich von ihrer besten Seite zu zeigen, damit die Gnade der Wahl gerade auf sie fällt. In revuehaften Gesangsnummern präsentieren sich die  romantischen Katzen, theatralischen Katzen, dramatischen Katzen und fanatischen Katzen...
Da ist Gus, der Theaterkater, der von seinem langen Leben an den Bühnen der Welt berichtet. Da ist Gumbie, die dicke, gemütliche Hauskatze. Und Rum Tum Tugger, der draufgängerische Rock’n‘ Roll-Kater, das Idol aller Katzendamen. Mister Mistoffelees kann zaubern, der Bösewicht Macavity versetzt alle in Angst und Schrecken und das freche Pärchen Mungojerrie und Rumpleteaser verbreitet überall Chaos.
Die Schlüsselfigur ist Grizabella. Einst war sie in der halsbrecherischen Welt des Showbusiness der berühmte, begehrte, wunderschöne und von allen gefeierte Star. Heute ist sie abgetakelt, arm, verzweifelt – und ausgestoßen von der Katzengemeinschaft. Erst die Klugheit des Old Deuteronomy hilft ihr, die verlorene Anerkennung wieder zu erlangen.

Originalproduktion LONDON

Regie: Trevor Nunn
Produzent: Cameron Mackintosh und The Really Useful Company Ltd.
Bühnenbild/Kostüme: John Napier
Lichtdesign: David Hersey
Choreographie: Gillian Lynne
Orchestrierung David Cullen und Sir Andrew Lloyd Webber

CATS - Die Songs

Die Songs von CATS machen das Musical zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Für die Berliner Premiere wurden die Songs noch einmal von Michael Kunze überarbeitet. Der Musicalautor hatte bereits für die deutschsprachige Erstaufführung in Wien 1983 die Texte aus dem Englischen ins Deutsche übertragen.

Die Songs in ihrer Abfolge:

Songliste 1. AKT:

Ouvertüre
Prolog: Jellicle Songs für Jellicle Cats
Die Namen der Katzen
Die Einladung zum Jellicle Ball
Die Gumbie Katze
Der Rum Tum Tugger
Grizabella, der Katzen-Star
Bustopher Jones
Mungojerrie und Rumpleteazer
Alt Deuteronimus
Der Kampf zwischen den Pekinesen und Pollicles
Der Jellicle Ball
Erinnerung


Songliste 2. AKT

Momente des wahren Glücks
Gus, der Theater-Kater
Die Ballade von Billy McCaw
Growltigers letzter Kampf
Skimble von der Eisenbahn
Macavity
Der Kampf mit Macavity
Mr. Mistoffelees
Erinnerung
Die Reise in den sphärischen Raum
Wie spricht man eine Katze an?
Finale

Wie alles begann
Die einzigartige Erfolgsgeschichte von CATS begann am 11. Mai 1981 im New London Theatre. Vor der Premire durchaus mit Resentiments beäugt, stieg CATS über Nacht zum überragenden Erfolg auf. Bereits im Jahr darauf schaffte es  den Weg über den großen Teich. Nach der Broadway-Premiere 1982 wurde der Dauerbrenner  mit Preisen geradezu überschüttet. CATS erhielt 1983 sieben Tony-Awards - für das “beste Musical”, die “beste Partitur”, das “beste Buch”, die “beste Regie”, die  “besten Kostüme” und die “beste Lichtregie” sowie für die “best supporting actress” (Betty Buckley als Grizabella).
Grizabellas Song “Memory” wurde von über 150 hochkarätigen  Künstlerinnen interpretiert, darunter Barbra Streisand und Johnny Mathis. Barry Manilow schaffte es mit diesem romantischen Ohrwurm in die top-40 der USA.
Angelika Milster machte  “Erinnerung” bei CATS in Wien, wo sie von 1983 bis 1987 spielte, zu einem Dauerhit. Bis heute ist im gesamten deutschsprachigen Raum der Name Angelika Milster engstens verbunden mit der Rolle der Grizabella.

Startschuss für den Musicalboom in Deutschland
Während CATS bereits Erfolge in aller Welt feierte, fieberte man in Deutschland noch der einheimischen Premiere entgegen. Endlich, am 18. April 1986, war es soweit. Die Premiere im Hamburger Operettenhaus löste einen regelrechten Musicalboom in Deutschland aus.  Als sich CATS nach fast 15 Jahren ununterbrochener Spielzeit aus Hamburg verabschiedete, konnte das Musical mit rund 6000 Vorstellungen mehr als 6 Millionen Besucher verzeichnen. © Stage Entertainment

Chess

Musik:
Benny Andersson & Bjorn Ulvaeus
Texte: Tim Rice
Buch: Richard Nelson, basierend auf einer Idee von Tim Rice
Uraufführung: 14. Mai 1986 London (Prince Edward Theatre)

Chicago ~ Das Musical


© Stage Entertainment

Musik: John Kander
Gesangstexte: Fred Ebb
Buch: Fred Ebb und Bob Fosse (nach dem gleichnamigen Schauspiel von Maurine Dallas Watkins)
Original-Regie / Original-Choreographie: Bob Fosse

Uraufführung: 1. Juni 1975 (New York, 46th Street Theatre [heute: Richard Rodgers])
Deutsche Erstaufführung: 21. Mai 1977 (Hamburg, Thalia Theater)

Zur Inszenierung im Stuttgarter Palladium Theater:

Premiere: 6. November 14

Besetzung der Hauptrollen:

Roxie:
Carien Keizer
Velma: Lana Gordon
Billy Flynn: Nigel Casey / Pasquale Aleardi (Jan. - Mitte März 2015)
Mamma Morton: Isabel Dörfler
Amos Hart: Volker Metzger
Mary Sunshine: M. Schäffner

Ensemble: Julieta Anahi Frias – Alan Byland – Alex Frei – Bryan Mottram – Connor Collins – Philipp Hägeli – Ross McDermott – Sean McFadden – Fleur Jagt – Marce
lla Adema – Zoe Leone Gappy – Natalie Bennyworth – Rachel Colley
Swing: Danilo Brunetti – Rhys George – Timo Muller – Livio Cecini – Victor Petersen – Bianca Benjamin – Ellen Wawrzyniak – Giulia Vazzoler

Broadway pur: CHICAGO – DAS MUSICAL in Stuttgart
Nachdem Ute Lemper am 10. März 2014 den Startschuss für CHICAGO – DAS MUSICAL in Stuttgart gegeben hatte, feierte CHICAGO – DAS MUSICAL am 6. November 2014 Premiere im Stage Palladium Theater.

CHICAGO läuft seit über 18 Jahren ohne Unterbrechung in New York und ist damit eines der erfolgreichsten Broadway-Musicals aller Zeiten. Mit seinem Glamour, der zeitlosen Geschichte, dem bissigen Humor, der weltbekannten Musik und natürlich den aufregenden Tanzszenen bringt es alles mit, was ein klassisches Broadway-Musical auszeichnet. „Mit CHICAGO und Disneys Musical TARZAN werden dem Publikum im Süden Deutschlands zwei Musical-Highlights geboten, die unterschiedlicher kaum sein könnten und die man beide einfach gesehen haben muss!“ erklärt Uschi Neuss, Geschäftsführerin von Stage Entertainment Deutschland bei der Vorstellung im März 2014.


Chicago

Palladium Theater Stuttgart
Szenenmotiv “Girls”
© Stage Entertainment

Die international gefeierte Musical- und Chansonsängerin Ute Lemper, die als einzige deutsche Darstellerin eine Hauptrolle in CHICAGO sowohl im Londoner Westend als auch am New Yorker Broadway verkörperte, freut sich über die Spielplan-Entscheidung von Stage: „CHICAGO ist ein Highlight in meinem Leben und begleitet mich bis heute. Bob Fosse hat damit ein Meisterwerk geschaffen, das aus der Musicalwelt nicht mehr wegzudenken ist! Besser geht es einfach nicht! Ich finde es großartig, dass Stage Entertainment dieses aufregende Musical in Stuttgart präsentiert.“

CHICAGO ist eines der heißesten Musicals, das der Broadway je erlebt hat. Die Show bietet eine leidenschaftliche Mischung aus Liebe und Lüge, Ruhmsucht und Eitelkeit, Betrug und Verrat, Sex und Verbrechen – garniert mit heißem Jazz und einzigartigen Tanzszenen im Lebensgefühl der 20er Jahre.


Chicago
Palladium Theater Stuttgart
Szenenmotiv “Tap Dance”
© Stage Entertainment

Der Broadway-Legende Bob Fosse gelang damit ein zeitloses Musical, das auf den ersten Blick verführerisch wirkt, dahinter aber eine Geschichte bietet, die mit bissigem Humor den Medien und unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält. Gemeinsam mit der Musik von John Kander und Fred Ebb, die sowohl für Frank Sinatra als auch für Liza Minelli Welthits komponierten, entstand ein einzigartiges Musical, welches das gesamte Musicalgenre prägte. 

Die mehrfach preisgekrönte Show (u.a. 6 Tony-Awards) war 2002 auch als Kinoverfilmung mit Starbesetzung (u.a. René Zellweger, Catherine Zeta-Jones, Richard Gere) erfolgreich und erhielt sechs Oscars© und drei Golden Globes.

Tickets & Informationen unter 01805 – 44 44* oder www.musicals.de
*0,14/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen. Mobilfunkpreis max. 0,42 €/Min.



CHICAGO – DAS MUSICAL: … And All That Jazz
Chicago ist eines der heißesten und aufregendsten Musicals, die der Broadway je erlebt hat. Die Show bietet eine leidenschaftliche Mischung aus Liebe und Lüge, Ruhmsucht und Eitelkeit, Betrug und Verrat, Sex und Verbrechen – garniert mit heißem Jazz und einzigartigen Tanzszenen im Lebensgefühl der 20er Jahre.

Chicago in den 20er Jahren: Die Nachtclubsängerin Roxie Hart ermordet ihren Liebhaber. Im Gefängnis lernt sie die korrupte Mama Morton und Velma Kelly kennen. Velma, ebenfalls Tänzerin und dank der Hilfe von Morton ein Medienstar, plant die Fortsetzung ihrer Karriere nach ihrer Freilassung. Hierfür soll sie der durchtriebene Staranwalt Billy Flynn aus dem Gefängnis boxen, der allerdings gleiches auch für Roxie plant. Es beginnt ein undurchsichtiges Dreiecksspiel, bei dem die beiden Tänzerinnen um die Gunst Flynns buhlen. Als dann die Boulevardjournalistin Mary Sunshine dafür sorgt, dass Roxie als „Jazz-Mörderin“ zum Medienstar wird, beginnt ein Verwirrspiel aus Tricks, Lügen und Eifersucht. Doch werden die Tänzerinnen mit Hilfe der Medien wieder ihre Freiheit zurückgewinnen und damit Ruhm und Reichtum erlangen?

Bob Fosse gelang mit CHICAGO ein zeitloses Musical, das auf den ersten Blick verführerisch wirkt, dahinter aber eine Geschichte bietet, die mit bissigem Humor den Medien und unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält.  
Die mehrfach preisgekrönte Show (u.a. 6 Tony-Awards) war 2002 auch als Kinoverfilmung mit Starbesetzung (u.a. René Zellweger, Catherine Zeta-Jones, Richard Gere) erfolgreich und erhielt sechs Oscars© und drei Golden Globes. [© Stage Entertainment]

www.stage.de

Children of Eden
Familienmusical

Musik:
Stephen Schwartz
Buch: John Caird
Song-Texte: Stephen Schwartz
Vorlage: Das Buch „Genesis" in der Bibel
Deutsche Fassung: Christian Gundlach
Uraufführung: 1. August 1991 (London, Prince Edward Theater, London)
Deutschsprachige Erstaufführung: 9. Juli 2010 (Hildesheim, St. Michaelis-Kirche)

Nach der amerikanischen Erstaufführung schrieb die „Los Angeles Times": „Unter den von der Bibel inspirierten und durch Rockmusik beeinflussten Musicals ist dieses das Beste!"

Stephen Schwartz ließ sich durch das Buch Genesis zu einer Handlung anregen, in der die biblische Konflikte zwischen Adam und Noah und ihrer jeweiligen Söhne auf unterhaltsame Art anschaulich geschildert und in Bezug zu den Generationskonflikten unserer Zeit gesetzt werden.

Die Musik ist eine melodienreiche Mixtur aus Pop, Folk, Rock, Reggae und Gospel. Eingängige Lieder wechseln sich mit kraftvollen Chorgesängen ab. Das Musical für die ganze Familie hat sich in Amerika auch bei Aufführungen durch kleine und mittlere Compagnien bewährt. [© Musik und Bühne, Wiesbaden)

Zur Inszenierung des Theater für Niedersachsen:

Premiere: 9. Juli 2010 (Deutschsprachige Erstaufführung; in der Hildesheimer St. Michaelis-Kirche)

Inszenierung:
Craig Simmons
Musikalische Leitung und Orchestrierung: Manfred Knaak
Choreographie: Andrea Heil
Bühne und Kostüme: Steffen Lebjedzinski
Chor: Achim Falkenhausen


Mit
Vater:
Hardy Rudolz / Chris Murray (15., 17. und 18.7.)
Adam/Noah: Frank Brunet
Eva/Mama Noah: Maureen Wyse
Kain Jafet: Fredrik Wickerts
Abel Ham/Schlange: Jens Plewinski
Set/Sem/Schlange: Anton Perez
Aphra/Schlange: Merle Hoch
Aysha/Schlange: Michaela Linck
Yonah/Schlange: Wiebke Wötzel
Storyteller: Jens Krause
Storyteller: Annika Dickel

Mitglieder des Sinfonischen Chores, des Kinder- und des Jugendchores und weitere HildesheimerInnen

Das TfN inszeniert das Musical zum 1.000jährigen Bestehen der Hildesheimer St. Michaelis-Kirche als deutschsprachige Erstaufführung.

www.tfn-online.de

A CHORUS LINE

Musik:
Marvin Hamlisch
Songtexte: Edward Kleban
Buch: James Kirkwood, Nicholas Dante, nach einem Konzept von Michael Bennett
Choreographie: Michael Bennett, bob Avian
Regie: Michael Bennett

Uraufführung: 15. April 1975 (New York, New York Shakespeare Festival Theatre)
Deutsprachige Erstaufführung: 4. Oktober 1980 (Berlin, Theater des Westens)

Das Musical das Broadwaygeschichte schrieb, hatte am 15. April 1975 seine Premiere im New Yorker Shakespeare Festival Public Theatre, wechselte nach 101 Vorstellungen in das Shubert Theatre, wo es dann 15 Jahre lang gespielt wurde. Die letzte Vorstellung fand am 28. April 1990 statt, es war die  6.137ste.

“A Chorus Line” gewann folgende Preise:

- 9 Tony Awards (Best Musical, Best Director of a Musical (Michael Bennett), Best Choreographer (Michael Bennett), Best Book (James Kirkwood & Nicholas Dante), Best Score (Marvin Hamlisch & Edward Kleban), Best Actress in a Musical (Donna McKechnie - Cassie), Best Featured Actress in a Musical (Carole Bishop - Sheila), Best Featured Actor in a Musical (Sammy Williams - Paul), Lighting Designer (Tharon Musser)

- 5 Drama Desk Awards
- den Pulitzer Prize for Drama,
- den New York Drama Critics Circle Award
- den Los Angeles Drama Critics Circle Award
- den London Evening Standard Award
- ein special citation Obie Award
- und auch einen Gold Record Award von Columbia Records.

A CHORUS LINE - der Film, entstand im Jahr 1985 mit Super - Star Michael Douglas. Die Produktionskosten von US $ 30 Mio. wurden mehrfach wieder eingespielt.

Regie: Richard Attenborough
Buch: Arnold Schulman
Kamera: Ronnie Taylor
Schnitt: John Bloom
Musik: Marvin Hamlisch
Choreografie: Jeffrey Hornaday
Produzent: Cy Feuer, Ernest H. Martin
Produktion: Embassy/Polygram

Mit: Michael Douglas - (Zach), Alyson Reed - (Cassie), Terrence Mann - (Larry), Yamil Borges - (Diana), Jan Gan Boyd - (Connie), Matt West - (Bobby), Cameron English - (Paul), Audrey Landers - (Val), Vicki Frederick - (Sheila), Michael Belvins - (Mark), Sharon Brown - (Kim), Gregg Burge - (Richie), Nicole Fosse - (Kristine), Michelle Johnston - (Bebe), Janet Jones - (Judy), Pam Klinger - (Maggie), Tony Fields - (Al)

Berühmte Songs aus dem Musical:

I Hope I Get It
I Can Do That
At the Ballet
Nothing
Dance: Ten, Looks: Three
One
What I Did for Love

im Film zusätzlich:
Who Am I Anyway
Surprise, Surprise
Let Me Dance for You

Hamlisch, Marvin(Musik):
Marvin Hamlischs Wirken in der Musik ist durch Vielseitigkeit und hohe Qualität geprägt. Im Laufe seiner Karriere nach dem Abschluss seines Studiums an der Juilliard School und am Queens College, schrieb er als Komponist zahlreiche Werke für Film, Bühne, Studioaufnahmen sowie Konzerthallen, leitete als Dirigent zahlreiche große Orchester auf der ganzen Welt und trat als Pianist und Entertainer sowohl mit Musikgruppen als auch solo auf.

Als Komponist wurde Hamlisch mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit drei Oscars (alle im Jahre 1974, für die beste Filmmusik und den besten Filmsong zu “The Way We Were” und die gelungene Adaption der Scott-Joplin-Ragtimes für “Der Clou”), vier Grammys, vier Emmys, einen Tony Award und drei Golden Globes. Für sein 1975 uraufgeführtes Backstage-Musical “A Chorus Line”, das für zwei Jahrzehnte die Spitzenposition für das erfolgreichste Broadway-Stück halten konnte, wurde Hamlisch mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Mehr als 40 Filmmusiken stammen aus seiner Feder, darunter auch die James Bond-Folge “Der Spion, der mich liebte”, für die Hamlisch 1977 erneut für den Oscar nominiert wurde, ebenso wie für “Sophie’s Entscheidung” aus dem Jahre 1982. Am Broadway konnte er mit “They’re Playing Our Song”, “The Goodbye Girl” und zuletzt SWEET SMELL OF SUCCESS ebenfalls Akzente setzen.

Zur Zeit lebt Hamlisch mit seiner Frau Terre in New York.

© Felix Bloch Erben

City of Angels

Musik:
Cy Coleman (14.7.1929 - 18.11.2004)
Buch: Larry Gelbart
Liedtexte: David Zippel
Deutsch: Michael Kunze
 
Uraufführung: 11. Dezember 1989, Virginia Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 17. September 1995, Theater der Stadt Heilbronn
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Los Angeles, in den späten vierziger Jahren. Der Schriftsteller Stine nimmt voller Begeisterung und Illusionen den gut bezahlten Auftrag an, seinen Roman "City of Angels" zu einem Drehbuch umzuarbeiten. Unerfahren in der harten Welt der Filmbranche hat er die Einflussmöglichkeiten des mächtigen Filmproduzenten Buddy Fidler unterschätzt. Fidler greift rücksichtslos in die Qualität der ursprünglichen Story ein, zwingt Stine zu immer weitergehenden Zugeständnissen. Da beginnt sich dessen Romanheld Stone, ein hartgesottener Privatdetektiv aus L.A., gegen seinen eigenen Schöpfer zu wehren und wirft ihm vor, keine künstlerische Moral mehr zu besitzen. Mehr und mehr verweben sich Realität und Fiktion, Stine begreift, dass Stone ein Teil seiner selbst ist. Wenn er ihn aufgibt und immer weiter deformieren lässt, wird er seine eigene Existenz aufgeben.

Cy Coleman
Cy Coleman wurde am 14. Juli 1929 in New York geboren. Schon als Kind trat er als Pianist u.a. in der Steinway Hall und der Carnegie Hall auf, studierte dann an der High School of Music und am New York College of Music und wollte ursprünglich Konzertpianist werden. Sein Interesse am Jazz führte ihn allerdings über ein Engagement als Barpianist und Sänger direkt ins Songwriter- und Musicalgeschäft. Am Broadway feierte er 1960 mit der Uraufführung von "Wildcat" seinen ersten Erfolg. Es folgte 1962 das Musical "Little Me" und gemeinsam mit Dorothy Fields und Neil Simon 1966 "Sweet Charity" nach Federico Fellinis Film "Die Nächte der Cabiria" mit dem berühmten Song "Big Spender" und Bob Fosse in der Hauptrolle. Weitere Musicalerfolge waren u.a. 1980 das Zirkusmusical Barnum und 1989 City Of Angels, Colemans Liebeserklärung an den Film noir. Cy Coleman erlag am 18. November 2004 einem Herzinfarkt. Er wurde 75 Jahre alt.

[© Text: Felix Bloch Erben]

Auszeichnungen:
6 Tony Awards (Musical, Book, Score, Scenic Designer, Actor & Featured Actress
9 Drama Desk Awards (Musical, Book, Music, Lyrics, Orchestration, Set Design, Lighting Design, Actor & Featured Actress)
3 Outer Critics Circle Awards
The New York Drama Critics Circle Award for Best Musical

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere: 9. November 06

Creative Team:
Director:
Nikolai Foster
Associate Musical Director & Arrangements: Mark Collins
Musical Director: Thomas Lorey
Set & Costume Designer: Jeremy Daker
Choreographer: Gary Lloyd
Lighting Designer: Guy Hoare
Sound Designer: Heinz Hess
Casting Director: Kay Magson

Cast:
Angel City 1 & Ensemble: Bennett Andrews
Angel City 4, Woman With Revolver, Hooker, Oscar Statue, Hairdresser & Ensemble: Rachael Archer
Mallory, Avril, Masseur, Bootsie, Oscar Statue,Stand In Angel City & Ensemble: Gemma Baird
Munoz, Dr. Mandrill & Ensemble: Joshua Bancel
Angel City 2, Gilbert, Guest & Understudy: Dominic Cincotta
Angel City 3, Margaret, Madam, Oscar Statue,Girl, Carla’s Stand In & Ensemble: Karen Evans
Jimmy Powers, Radio Announcer, Commissioner OfPolice Gaines, Butler & Ensemble: Garrie Harvey
Alaura & Carla: Julia Hinchcliffe
Stone: Anthony Houghton
Luther, Man’s Voice, Man, Studio Engineer, Del, Harlan Yamoto & Ensemble: Peter Mair
Buddy & Irwin: Jack Mckenzie
Gabbie & Bobbi: Amy Rogers
Donna & Oolie: Julie Stark
Stine: Chris Thatcher

Musicians :
Musical Director/piano/ Keyboards:
Mark Collins & Thomas Lorey
Trumpet/Flugelhorn: Martin Krämer
Clarinet/Saxophone/Electronic Wind Instrument: Heinz Lyko
Trombone: Andreas Weil
Double Bass/Bass Guitar: Stefan Kreuscher
Drums/Percussion: Thomas Elsner

City of Angels ist eine Rarität unter den Musicals; 1990 geschrieben, katapultiert es das Publikum mit viel Humor und mitreißender Swing- und Jazzmusik in die Glamour-Welt Hollywoods der 40er Jahre. Der Autor Stine soll seinen Roman zu einem Drehbuch umschreiben. Während seiner Bemü-hungen wechselt die Handlung zwischen der realen Welt und der schwarz-weißen Welt seiner Fantasie hin und her. Alle Akteure sind doppelt besetzt: Stines Alter ego ist in der fiktiven Filmwelt der sarkastische Privatdetektiv Stone, der in ein mörderisches Spiel verwickelt wird. Stilelemente des Film noir wechseln sich ab mit der Technicolor-Welt Hollywoods, in der sich herrische Produzenten, kesse Sekretärinnen und selbstsüchtige Starlets ein Stelldichein geben.  

Besprechung auf kulturfreak.de

www.english-theatre.de 

Closer Than Ever

Musik:
David Shire
Songtexte:
Richard Maltby Jr.
Deutsche Übersetzung: Nina Schneider

Uraufführung: 6. November 1989 (New York, Cherry Lane Theatre)

Company

Musik und Gesangstexte:
Stephen Sondheim
Orchestrationen: Jonathan Tunick
Buch: George Furth

Uraufführung: 26. April 1970 (New York, Alvin (heute: Neil Simon) Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 6. Januar 1973 (Düsseldorf, Schauspielhaus)

Copacabana

Musik:
Barry Manilow
Buch: Barry Manilow, Bruce Sussman und Jack Feldman
Lyrics: Bruce Sussman und Jack Feldman
Deutsche Fassung: Roman Hinze

Uraufführung: 23. Juni 1994 (London, Prince of Wales Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 7. September 2006 (Wiesbaden, Staatstheater Wiesbaden)

Originalrechte: Music Theatre International


„Her name was Lola – she was a showgirl“: Mit seinem Sommerhit „Copacabana“ eroberte Barry Manilow 1978 die amerikanischen und europäischen Charts und spätestens seit diesem Welt-Hit ist sein Name aus dem internationalen Pop-Business nicht mehr wegzudenken. Das Musical „Copacabana“ ist Barry Manilows Liebeserklärung an die farbenfrohen Technicolor-Musicals aus dem Hollywood der Vierzigerjahre, als Rita Hayworth und Gene Kelly auf der Leinwand das Publikum verzauberten.

In New York verliebt sich der Komponist Tony in die Tänzerin Lola, die ein großer Star werden möchte. Aber Lola verfällt den Verführungskünsten des reichen Rico und landet in einem Nachtklub in Havanna. Tony folgt ihr, um sie zur Rückkehr zu bewegen – und gerät in ein Drama voll Eifersucht und Intrigen…

Songs wie „Sweet Heaven“, „The Jingle“ und vor allem der Smashhit „Copacabana“ bringen südamerikanisches Temperament und Leidenschaft auf die Bühne.   [Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]

Song-Liste:

· Overture
· Copacabana (Opening Sequence)
· Just Arrived
· Dancin' Fool
· Night On The Town
· Man Wanted
· Lola
· Who Needs To Dream?
· Ay Caramba!
· Bolero De Amor

· Sweet Heaven
· Who Am I Kidding?
· Who Am I Kidding? (reprise)
· This Can't Be Real
· Welcome To Havana
· The Mermaids Tale
· El Bravo!
· Who Needs To Dream? (Reprise)
· Copacabana (Finale)
 

Crazy for you®

Musik und Liedtexte
: George und Ira Gershwin
Buch: Ken Ludwig
Konzeption: Ken Ludwig und Mike Ockrent unter Verwendung von Material von Guy Bolton und John McGowan
Uraufführung: 19. Februar 1992 (New York, Shubert Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 4. Juni 1994 (Berlin, Schillertheater; in englischer Sprache)
Deutschsprachige Erstaufführung: 9. April 1999 (Bern, Stadttheater)
Deutsch: Markus Hertel und Stefan Huber

Tess, Tanzchefin der Zangler Follies, verweigert sich den Nachstellungen ihres verheirateten Produzenten Bela Zangler. Bobby Child, Nachkomme einer Bankiersfamilie, träumt von einer Broadwaykarriere und stellt sich dem Produzenten vor – und tritt ihm auf die Füße. Bobbys Mutter und seine Verlobte reden gleichzeitig auf ihn ein, die Mutter will ihn in einer heiklen Immobilienangelegenheit nach Dead Rock, Nevada, in die Wüste schicken; seiner Verlobten Irene ist der Westen allerdings ein Graus. Bobby tanzt sich aus der Affäre, sucht das Abenteuer, nicht ohne sich vorher der wie auch immer gearteten Zusammenarbeit mit den Follies zu versichern. Im früheren Goldgräberort Dead Rock ist die Postmeisterin Polly die einzige Frau. Ihr Vater Everett kann die Hypotheken auf der Immobilie des Gaiety Theaters nicht mehr bezahlen, ein Brief aus New York kündigt den Besuch des Bankers Bobby Child an. Kaum eingetroffen, sieht er Polly – und verliebt sich. Der wenig sensible Nachbar, der Saloonbesitzer Lank, behauptet dagegen seinen Anspruch auf das Theater und auf Polly. Im Saloon und später im Freien bringt Bobby, noch inkognito, Polly nicht ohne Wirkung das Tanzen bei. Bobby Child will das Theater erhalten und eine Show herausbringen, mit ihm als Hauptdarsteller. Er nennt seinen Namen – und Polly fühlt sich betrogen. Bobby hat die Follies nach Dead Rock gerufen, er schlüpft in die Rolle Zanglers, um nun in anderer Gestalt auf Polly Eindruck zu machen. Die Proben mit den aus der Bevölkerung rasch hinzuengagierten Tanzpartnern und Polly als Star versetzen alle in Hochstimmung. Da trifft Irene ein und droht Bobbys Inkognito platzen zu lassen, verspräche er nicht, mit ihr nach New York zurückzugehen. Inzwischen hat sich Polly so sehr in “Zangler" verliebt, dass der “Produzent" bei ihr mit seiner Bitte keinen Erfolg hat, auch Bobby in der Show eine Chance zu geben. Am Tag der Premiere wartet man auf die Besucher, die vom Bahnhof kommen. Nur ein einziges, distinguiertes Paar, Andre und Patricia, trifft ein; es bezieht bei Lank Quartier, um dessen Qualitäten für einen Reiseführer zu testen. Niedergeschlagen entschuldigt sich “Zangler" bei seinem Ensemble, das ihm aber für das neue Lebensgefühl dankbar ist. In eigener Gestalt macht Bobby Polly einen Heiratsantrag, den sie ihm abschlägt, da sie sich doch so sehr in Zangler verliebt habe. Als Bobby ihr nun seine Maskerade erklären will, trifft Zangler tatsächlich ein – und wird von Polly leidenschaftlich geküsst. Bobby bleibt nur noch der verzweifelte Griff zur Flasche. Zangler war Tess nachgereist, die nun mit ihm, dem Erfahrenen, die Show retten will. Als er ablehnt, wendet sich Tess von ihm ab; nun greift auch er zum Whisky. Bobby, noch in der Maske Zanglers, trifft auf sein lebendiges, ebenso schwankendes Spiegelbild. Am nächsten Morgen trifft Polly auf zwei identische Schnapsleichen. Sie realisiert, dass Bobby ihr die Wahrheit erklären wollte – dennoch verlässt sie irritiert den Saloon. Lank ist im Service für seine anspruchsvollen Gäste am Ende seiner Kräfte, und so fällt es der von Bobby verlassenen Irene nicht schwer, ihn für ihre Qualitäten zu interessieren. Im Theater kommt es angesichts der Alternative, es noch einmal versuchen oder das Haus der Bank überlassen, zur Abstimmung. Gerade als das Ensemble trotz der Ermunterungen durch Andre und Patricia fürs Aufhören votiert hatte, ergreift Zangler die Initiative, steckt sein Geld in Werbung und Ausstattung. Zurück in New York versucht sich Bobby nun als Banker, seine Gedanken hängen jedoch ausschließlich an Dead Rock und Polly. Obwohl ihm seine Mutter Zanglers Theater überlässt, das dieser zugunsten des Gaiety Theaters von Dead Rock an sie verkauft hatte, zerreißt Bobby die Schenkungsurkunde und bricht sofort nach Nevada auf. Dead Rock ist von neuem Glanz überzogen, das Theater ist nicht mehr mit Hypotheken belastet, aus Lanks und Irenes Saloon wurde ein schickes Café, Polly ist der Star der allabendlich ausverkauften Show – aber sie vermisst Bobby und will nach New York reisen. Fast hätten sich Ankommender und Abreisende verfehlt, doch im letzten Moment gestehen sie sich nicht nur ihre Liebe, sondern auch die nachgereiste Mutter findet am zuvorkommenden Everett Gefallen. [ © Text: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin]

Curtains

Originalbuch und Konzept:
Peter Stone
Buch: Rupert Holmes
Musik: John Kander
Gesangstexte: Fred Ebb
Zusätzliche Gesangstexte: John Kander und Rupert Holmes
Deutsch von: Wolfgang Adenberg -

Uraufführung: 25. Juli 2006 (Los Angeles, Ahmanson Theatre)
Broadwaypremiere: 22. März 2007 (New York, Al Hirschfeld Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 2009 (Stuttgart, Kelley Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 5. November 2011 (Coburg, Landestheater Coburg)


Curtains: Der Vorhang im Theater öffnet sich für Illusionen und verdeckt so manches Geheimnis, wenn er sich schließt. Im Bostoner Kolonialtheater fällt zum Schluss der Premiere des wenig vielversprechenden Musicals "Robbin' Hood" nicht nur der Vorhang zu Boden, sondern auch die Diva Jessica Cranshaw. Für die anderen Darsteller ist dies wenig überraschend, hat der alternde und verblasste Filmstar schon länger nur noch durch Textunsicherheit und sängerisches wie tänzerisches Unvermögen Aufsehen erregt. So feiern sie dem Misserfolg zum Trotz ihre Premiere. Doch dann ereilt die Theaterproduzenten die Nachricht: Jessica Cranshaw wurde Opfer eines tödlichen Verbrechens.
Auftritt Frank Cioffi. Der Inspektor ordnet an, dass keiner das Theater verlassen darf, bis der Täter ermittelt ist: Da Jessica Cranshaw in den letzten Minuten der Vorstellung vergiftet wurde, steht das gesamte Ensemble unter Mordverdacht. Cioffi beginnt seine Verhöre - doch dann geschieht das Unfassbare: Er muss vernehmen, dass die Darsteller die Produktion aufgeben wollen. Das ist zu viel für den theaterbegeisterten Herrn von der Kriminalpolizei: „The show must go on“, ermutigt er seine Helden und gerät während der Verbrecherjagd auf kreative Abwege. Inspiriert von seiner Erfahrung aus dem Amateurtheater gibt er der Inszenierung neue Impulse für ein gelingendes Musicalspektakel und macht sich damit auch ein wenig selbst verdächtig. Zumal es nicht bei einem und auch nicht bei einem zweiten Mord bleibt. Darüber hinaus verliebt er sich in die naiv scheinende Darstellerin Niki. Während die Show perfektioniert wird und der Traum vom Broadwayerfolg in greifbare Nähe rückt, kommen immer mehr dunkle Geheimnisse und Interessenverstrickungen ans Tageslicht. Wer wird, wenn der Vorhang fällt, den roten Samt gegen schwedische Gardinen eintauschen?

Curtains, eine gelungene Kombination aus Kriminalgeschichte und Backstage-Musical, ist das letzte gemeinsame Werk des legendären Autorenduos John Kander und Fred Ebb, das hier die Welt der intriganten, konkurrierenden und dennoch umschwärmten "Show People" durchleuchtet.  [© Felix Bloch Erben, Berlin]

Zur Inszenierung der Musical Inc., Mainz:

© Musical Inc.Mainz

Premiere mit Besetzung "Backbord": 30. Mai 14
Premiere mit Besetzung "Steuerbord":
31. Mai 14

Vorstand:
Mareike Hachemer, Florian Pfaff, Elena Lorscheid, Jessica Jopp
Musikalische Leitung: Lukas Witzel, Thomas Wagner
Regie: Marie Friedl, Henning Witte
Choreografie: Nadhezda Jung, Thomas Heep
Ausstattung: Rosalia Virga
Bühnenbild: Jaqueline Rudolf, Christina Wagner, Sabrina Brix, Jamin Janssen, Nathalie Nied, Julia Rodland, Alexandra Sayn, Henrike Schall, Antje Schilling, Britta Seiffer, Tamina Söll, Henry Willhelmy
Kostüm: Nathalie Nied, Sarah Dennert, Anna Krautz, Karina Michel, Jasmin Janssen, Melanie Wolff, Ayla Hohenstein
Maske: Pearl Abbey-Obaro, Safak Sengül, Nadhezda Jung, Jessica Gleisberg, Annika Link, Marie Friedl, Elena Lorscheid, Alexandra Granieczny
Requisite: Philipp Seidel, Tamina Söll, Nils Klitsch, Melina Löffler
Backstage: Clara Vogel, Melina Löffler

Besetzung:
Frank Cioffi:
Jan Schneider, Moritz Schümann
Niki Harris: Christina Wagner, Jessica Jopp
Georgia Hendricks: Janina Jungbluth, Elena Lorscheid
Carmen Bernstein: Verena Bonnkirch, Marie Friedl
Aaron Fox: Daniel Bogacki, Lukas Witzel
Sidney Bernstein: Johannes Lotz, Florian Pfaff
Christopher Belling: Roman Hoeck, Henning Witte
Bambi Bernét: Annika Link, Jessica Gleisberg
Carrie Shapiro: Judith Heiermann, Katharina Schäfer
Bobby Pepper: Nils Klitsch. Thomas Heep
Daryl Grady: Philipp Seidel, Florian Mahlberg
Jenny Harmon: Franziska Runkel, Karina Michel
Jessica Cranshaw: Mareike Hachemer, Sabine Fischer, Johanna Hartmann, Safak Sengül
Randy Dexter: Jakob Ghasemian
Harv Fremont: Holger Reuter, Oliver Bonn
Roberta Wooster: Pearl Abbey-Obaro, Barbara Werner
Mona: Anna Krautz, Sarah Dennert
Detective O'Hare: Melina Löffler, Clara Vogel
Sasha, der Dirigent: Thomas Wagner

Tanz-Ensemble: Ayla Hohenstein, Rosalia Virga, Christina Griebel, Jessica Gleisberg, Annika Link
Orchester: Thomas Wagner (Bandleitung), Benjamin Hinkeldey (Bass), Dania Böcker, Hannah Rasel (Querflöte), Lisa Walter (Saxophon), Anna Ederer, Raphael Stumpf, Sarah Krebs (Klarinette), Karoline Kraft, Veronica Voss (Bassklarinette), Alex Schoth, Sebastian Thelen (Trompete), Fabian Bendel (Horn), Yan Vogel, Ingo Hunz (Gitarre), Nico Hörpel (Schlagzeug)

Besprechung auf kulturfreak.de


Curtains
Musical Inc. Mainz
Ensemble
© David Funk

Weitere Aufführungen:
Dienstag, 03.06., 20 Uhr
Mittwoch, 04.06., 20 Uhr
Freitag, 06.06., 20 Uhr
Sonntag, 08.06., 18 Uhr
Mittwoch, 11.06., 20 Uhr
Donnerstag, 12.06., 20 Uhr
Samstag, 14.06., 20 Uhr
Sonntag, 15.06., 18 Uhr
Dienstag, 17.06., 20 Uhr
Mittwoch, 18.06., 20 Uhr

Anschrift des Theaters:
Theater im P1, Jakob-Welder-Weg 18, 55128 Mainz
Anzahl der Sitzplätze: 300
Kartenpreise (von… bis…): 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

www.musicalinc.de

Zur Inszenierung des Landestheater Coburg:

Premiere:
5. November 11 (Deutschsprachige Erstaufführung)

Musikalische Leitung: Roland Fister
Inszenierung: Jean Renshaw
Ausstattung: Ingomar
Dramaturgie: Georg Mellert

Besetzung:

Lieutenant Frank Cioffi: Jens Janke
Niki Harris: Marie Smolka
Georgia Hendricks: Ulrike Barz
Carmen Bernstein: Kerstin Kluge
Aaron Fox, Komponist: Alexander Franzen
Sidney Bernstein, Produzent: Boris Stark
Christopher Belling, Regisseur: Niklaus Scheibli
Bambi Bernét, Tänzerin: Jana Kristina Lobreyer
Daryl Grady, Theaterkritiker: Fredeerik Leberle
Johnny Harmon, Stage Manager: Stephan Ignaz
Oscar Shapiro, General Manager: Stephan Mertl
Bobby Pepper, Choreograf und Tänzer: Jörn Ortmann
Jessica Cranshaw, Hollywoodstar: Betsy Horne
Sasha Iljinski, Dirigent: Roland Fister
Randy Dexter: Oliver Floris


Curtains - Vorhang auf für Mord
Landestheater Coburg
Vorabfoto: Jens Janke als Lieutenant Frank Cioffi
© Andrea Kremper

www.landestheater-coburg.de

Cyrano de Bergerac
Ein romantisches Musical

Buch und Gesangstexte: Wolfgang Adenberg (in enger Anlehnung an das Schauspiel von Edmond Rostand)
Musik: Marc Schubring
Uraufführung: 22. Oktober 1995 (Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater)

Frankreich, 1640. Cyrano, ein echter Haudegen, verliebt sich in seine Cousine Roxane. Doch Hoffnungen braucht er sich nicht zu machen. Erstens prangt eine grotesk große Nase in seinem Gesicht, zweitens schwärmt die Schöne für den Kadettenanwärter Christian und drittens ist auch Graf de Guiche ganz angetan von ihr. Roxane gesteht Cyrano ihre Liebe zu Christian und hofft auf dessen Zeilen. Beim ersten Aufeinandertreffen will Christian dem eigenartigen Cyrano noch zeigen, wer das Sagen hat, doch dann ist er auf seine Hilfe angewiesen. Denn in Cyrano steckt ein sensibler Poet und Christian fehlt jegliches Talent zum Schreiben. Wie soll er seine Roxane erobern? Christian trifft sich mit ihr und Cyrano schreibt ihr in Christians Namen die schönste Poesie.

Während Oberbefehlshaber de Guiche an der Front ist, wird Christian heimlich mit Roxane getraut. Aus Rache lässt de Guiche das Regiment der Kadetten abkommandieren: Christian und Cyrano müssen in den Krieg. Seit Wochen sind sie von Spaniern umstellt, erleiden sie Hunger und Durst, und de Guiche würde sie den Feinden nur all zu gern als Kanonenfutter servieren. Christian beklagt, dass er Roxane kein Lebewohl mehr sagen kann, doch Cyrano, der diesen Augenblick voraussah, überreicht ihm einen Abschiedsbrief. Plötzlich erscheint Roxane. Sie bittet Christian um Verzeihung, dass sie ihn zunächst nur seiner Schönheit willen geliebt habe. Nun habe sie aber in seinen Briefen seinen wahren Wert erkannt, selbst wenn er hässlich wäre, würde sie dieselbe starke Zuneigung empfinden. Christian fordert Cyrano auf, ihr die Wahrheit zu sagen, um sie vor die Entscheidung zu stellen. Doch bevor Cyrano sich als der eigentliche Schreiberling zu erkennen geben kann, wird Christian tödlich verletzt. Nach dem Tod ihrer großen Liebe zieht sich Roxane in ein Kloster zurück. Jeden Tag wird sie von Cyrano besucht, ohne zu merken, dass er hinter all den zarten, romantischen Worten steckte und ihr seine Zeilen all die Liebe gegeben haben, nach der sie sich sehnte. Erst, als auch er im Sterben liegt, erkennt Roxane ihren Helden.

Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Edmond Rostand. Sie changiert zwischen kraftvoll, wilden Momenten und leidenschaftlicher, romantischer Poesie. Ein Stück über Liebe, Freundschaft und lebenslange Treue.  [© Felix Bloch Erben]

 

nach oben