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Musical, Stückeinfo: C

Cabaret

Buch:
Joe Masteroff, nach dem Stück “Ich bin eine Kamera" von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Musik: John Kander
Gesangstexte: Fred Ebb
Deutsch: Robert Gilbert

Uraufführung: 20. November 1966 (New York, Broadhurst Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 14. November 1970 (Wien, Theater an der Wien)
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Inhalt:

Clifford Bradshaw, ein junger amerikansicher Schriftsteller, reist Ende 1929 im Zug von Paris nach Berlin. Dort hofft er, endlich ein Thema für seinen neuen Roman zu finden. Im Zugabteil lernt er einen jungen Deutschen kennen, der für die NSDAP mit Hilfe gutgläubiger Ausländer Devisen aus dem Ausland nach Deutschland schmuggelt. Von diesem Nationalsozialisten Ernst Ludwig bekommt er auch die Empfehlung, sich bei der Zimmerwirtin Fräulein Schneider einzumieten, dazu den Tip, sich im heißesten Laden Berlins, dem Kit-Kat-Club, zu amüsieren. In der Pension am Nollendorfplatz kann Cliff bei der Wirtin einen guten Preis aushandeln, und er lernt seinen Zimmernachbarn, den jüdischen Obsthändler Isaak Schultz, kennen. Seinen ersten Abend, Silvester 1929, verbringt er bereits in dem berühmt-berüchtigten Tingel-Tangel, wo allabendlich ein zynisch-zwielichtiger Conférencier die Attraktion dieses Telefon-Etablissements ankündigt: Miss Sally Bowles. Diese außergewöhnliche Engländerin verliebt sich Hals über Kopf in Cliff. Kurz entschlossen zieht sie zu ihm in die Pension. Dort bemüht sich auch der schüchterne Obsthändler Schultz um die Vermieterin: Er macht ihr einen Heiratsantrag, der die resolute Dame rührt und den sie dann sofort annimmt. Sally erwartet ein Kind von Cliff: Sie wollen heiraten und brauchen wenigstens etwas Geld. Deshalb möchte Sally, dass Cliff auf das Angebot des Hausfreunds Ernst Ludwig eingeht, Devisen aus Paris nach Berlin zu schmuggeln. Im Obstladen feiern Herr Schultz und seine Zukünftige eine von Sally schnell arrangierte Verlobungsfeier. In dieses Fest platzt Ernst Ludwig, um Fräulein Schneider zu warnen, einen Juden zu heiraten. Die “neue" Zeit steht bedrohlich vor der Tür... Fräulein Schneider löst resigniert ihre Verbindung mit Herrn Schultz. Cliff möchte dieses Berlin, das ihn beängstigt und zu erschrecken beginnt, verlassen. Er packt die Koffer, um mit der schwangeren Sally in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Sally klammert sich jedoch an ihre fragwürdige Showgirl-Karriere. Desinteressiert an den politischen Veränderungen um sie herum, möchte sie in dieser Stadt bleiben, um wieder als Star im Club aufzutreten. Sie lässt ihr Kind abtreiben. Herr Schultz zieht in eine andere Pension – um Frau Schneider Schwierigkeiten zu ersparen. Immer deutlicher macht sich der Nationalsozialismus bemerkbar, die Scheiben des Obstladen gehen durch braune Horden zu Bruch. Noch versucht der Conférencier seine Witze darüber zu machen. Clifford Bradshaw verlässt Berlin; er versucht noch einmal Sally zu überzeugen, ihm zu folgen – vergebens. [© Text: Felix Bloch Erben]

Zur Inszenierung der Musik & Theater Saar im Zeltpalast Merzig:

Premiere:
9. August 13
Spielzeit bis: 1. September 13

Musikalische Leitung: Achim Scheider
Regie: Holger Hauer
Bühne/Kostüm: Sandra Fox
Choreografie: Christopher Tölle

Besetzung:

Sally Bowles:
Vasiliki Roussi
Conferencier: Matthias Pagani
Cliff Bradshaw: Alen Hodzovic
Fräulein Schneider: Petra Lamy
Ernst Ludwig: Sven Fliege
Fräulein Kost: Edda Petri

Die KitKat Girls and Boys:
Sarah Bowden (Assistant Choreographer), Elke Berges, Giulia Fabris, Maja Sikora, Barbara Schmidt, Susanna Mucha, Sara Bispham, Marcus G. Kulp

Die KitKat Band:
Piano:
Achim Schneider
Saxophon: Johannes Müller
Posaune: Philipp Schug
Gitarre/Banjo: David Kiefer
Bass: Jochen Lauer
Schlagzeug: Daniel Weber

www.musik-theater.de

Zur Inszenierung der Bad Gandersheimer Domfestspiele:

Premiere:
14. Juni 13

Musikalische Leitung: Heiko Lippmann
Inszenierung: Craig Simmons
Ausstattung: Kati Kolb
Choreografie: Mathias Schwarz
Dramaturgie: Alexander Kohlmann

www.gandersheimer-domfestspiele.de

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
2. Oktober 09 (Bockenheimer Depot)
Aufführungen im Mai 10: 20. / 21. / 22. / 24. / 27. / 29. / 30. (Schauspielhaus)

Regie und Bühne: Michael Simon
Musikalische Leitung: Nina Wurman, , Johannes Bartmes
Licht: Jan Walther, Michael Simon
Kostüme: Janine Werthmann
Choreografie: Irene Klein
Dramaturgie: Andreas Erdmann

Besetzung:

Conferencier:
Christian Bo Salle
Sally Bowles: Franziska Junge
Clifford Bradshaw: Torben Kessler
Ernst Ludwig: Mathis Reinhardt
Frl. Schneider: Josefin Platt
Frl. Kost: Valery Tscheplanowa
Tänzerin: Irene Klein
Tänzer: James Antony Rizzi

Band: „TheaterMusikEnsemble“: Nina Wurman, Johannes Bartmes, Christoph Lewandowski, Dirk Rumig, Martin Lejeune, Daniel Schild

Besprechung auf kulturfreak.de


Cabaret
Schauspiel Frankfurt
Clifford Bradshaw (Torben Kessle), Frl. Schneider (Josefin Platt)
Foto: Sebastian Hoppe

Das Regieteam:

Michael Simon
geboren 1958 in Neumünster, studiert in Stuttgart bei Professor Jürgen Rose Bühnenbild. Er arbeitet infolge in New York und als Bühnenbildner für William Forsythe am Frankfurter Ballett – sowie für Theater in Amsterdam, Düsseldorf, Freiburg, Darmstadt, Wien, Kiel, Hamburg und Berlin. Erste Arbeiten als Regisseur sind zu Beginn der 90er Jahre die gemeinsamen Projekte mit Heiner Goebbels am Frankfurter Theater am Turm. Michael Simon arbeitet seitdem als Regisseur von Schauspiel- und Operninszenierungen.

Janine Werthmann
geboren 1981 in Dinslaken. Ausbildung zur Bekleidungstechnischen Assistentin in Duisburg, dann Arbeit in verschiedenen Modeateliers. Ab der Spielzeit 2006/2007 ist sie als Kostümassistentin am Nationaltheater Mannheim tätig. Seit 2007 entwirft sie Kostüme für Theater und Film.

Nina Wurman
geboren in Chicago, Illinois. Geht für ihr Musikstudium nach Wien, arbeitet dann als Orchester- und Kammermusikerin, ehe sie sich dem Theater zuwendet. Seither Engagements als Komponistin und Theatermusikerin, u.a. in Bochum, Heidelberg, Mannheim und Berlin.

Johannes Bartmes
Klassisches Klavierstudium in Mainz bei Nina Tichman. Erste Tätigkeit als Bandleader und Theatermusiker. Studiert ab 1991 an der New School und der Aaron Copeland School of Music in New York, macht dort den Master in Jazz und Komposition. Seit 1999 wieder vorwiegend in Deutschland, wo er in verschiedenen Formationen ein weites Spektrum zwischen Jazz und elektronischer Musik bespielt.

Irene Klein
Ballettausbildung schon in frühster Kindheit. Bereits mit 6 Jahren Mitglied des Kinderballetts der Bayerischen Staatsoper und nach dem Studium an der Bayerischen Tanzakademie schon mit 18 Jahren Mitglied des Ballett Frankfurt unter der Leitung von William Forsythe. Nach Auflösung des Ballett Frankfurt ist sie Ballettmeisterin der Oper Frankfurt.

www.schauspielfrankfurt.de

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere:
10. Juni 09

Regie: Egon Baumgarten
Musikalische Leitung: Thomas Lorey 
Ausstattung: Thomas Pekny
Choreographin: Mecki Fiedler
Regieassistenz:  Alexander Katt
Regiehospitanz: Lea Walde

Besetzung:

Sally Bowles
: Britta Balzer (
www.brittabalzer.de)
Girl/Ensemble/Cover Sally: Natalya Bogdanis
Matrose/Ensemble: Sebastian Coors
Fräulein Schneider: Marina Edelhagen
Girl/Ensemble/Gorilla: Nicole Gütling
Herr Schulz: Michael Hiller
Cliff: Alen Hodzovic (
www.alen-hodzovic.de)
Girl/Ensemble: Mareike Hüsing
Girl/Ensemble: Manja Kloss
Matrose/Ensemble: Tim Ludwig
Conferencier: Matthias Pagani
Ernst Ludwig: Thomas Schweins
Fräulein Kost: Sissy Staudinger (
www.sissy-staudinger.de)

Musiker: Andreas Pompe, Heinz Lyko, Milen Boubbov, Andreas Weil, Andreas Neuwirth, Thomas Elsner, Stefan Kreuscher

Besprechung auf kulturfreak.de

"Willkommen, bienvenue, welcome" im atemlosen Rausch der 30er Jahre eines amüsierwütigen Berlin. Das Leben pulsiert im zwielichtigen Milieu des Kit-Kat-Clubs, wo nicht nur die Nachtclubsängerin Sally Bowles am Abgrund entlang tanzt... Ein weltweit außergewöhnlich erfolgreiches Musical.

Mehr Infos zu den Burgfestspielen Bad Vilbel

www.kultur-bad-vilbel.de


Fotograph: Bärbel Högner

CABARET
English Theatre Franfurt
Foto: Bärbel Högner

CABARET im English Theatre Frankfurt:
27. November 2004 – 12. März 2005

Verzaubernd, verführerisch, verrucht!

Ein Genuss für Augen und Ohren, der mit Korruption, Dekadenz, falschen Träumen und Erotik spielt.

Regie:
Matthew White

Besetzung:

Sally Bowls:
Sarah Boulton
Emcee: Nigel Francis
Fräulein Schneider: Gay Soper
Herr Schultz: Barry James

Café ohne Aussicht
Eine Comedian Harmonists-Geschichte von heute

Von: Franz Wittenbrink und Anne X. Weber

Zur Inszenierung der Komödie am Kurfürstendamm, Berlin

Premiere:
2. März 14 (bis 26. März 14)
Wiederaufnahme: 16. Juli 14 (bis 17. August 14)

Regie und Musik: Franz Wittenbrink
Bühne: Miriam Busch
Kostüm: Katrin Kersten

Mit: Holger Off, Olaf Drauschke, Wolfgang Höltzel, Ralf Steinhagen, Philipp Seibert und Horst Maria Merz


Im Café "Schöne Aussicht" geht es hoch her
V. l.: Ralf Steinhagen, Holger Off, Wolfgang Höltzel, Philipp Seibert, Horst Maria Merz und Olaf Drauschke
Foto: Michael Petersohn (www.polarized.de)

„Nach über 10 Jahren erfolgreicher Auftritte und Konzerte, in denen die ´Berlin Comedian Harmonists´ das Erbe der originalen Comedian Harmonists weitergetragen haben, stellte sich für mich die Frage: Was würde denn so eine Truppe heute machen, mit ihrer Gesangstechnik, den raffinierten Arrangements und ihren humorvollen Textverdrehungen bezogen auf die Hits der heutigen Zeit? Daraus ergab sich direkt die Idee zu dem neuen Stück ´Café ohne Aussicht´: Das abenteuerliche Zusammenfinden eines Gesangs -Sextetts in einem abgewrackten Berliner Café unserer Tage, das mit Bearbeitungen heutiger Hits im Stil der Comedian Harmonists eine kleine Erfolgsstory landet. Sting, Peter Fox oder der Sirtaki aus Alexis Sorbas im Comedian Harmonists-Sound: Das ist, wie schon bei den ersten musikalischen Proben zu spüren war, ein außerordentliches Klang -Erlebnis“, beschreibt der Autor, Arrangeur und Regisseur Franz Wittenbrink die Ideenfindung zu dem neuen Berlin Comedian Harmonists-Stück „Café ohne Aussicht“ und gibt damit auch gleichzeitig einen ersten Einblick in die Proben.

Das Stück
Die drei Brüder Konoppke betreiben gemeinsam das Berliner Café „Schöne Aussicht“. Der Familienbetrieb hat Tradition: In den 20er Jahren von Uroma Konoppke gegründet, erlebte er Glanz und Gloria des vergangenen Jahrhunderts.
Aber seit der Übernahme des Cafés durch den Traumtänzer Felix, den Trinker Frank und den triebgesteuerten Bang geht es stetig bergab.
Nicht einmal der Handwerker, der zu Beginn (vergeblich) versucht, die kaputte Jukebox zu reparieren, kann bezahlt werden. Und mit der Pacht für das Café sind sie auch schon lange im Verzug. Deswegen hat die Vermieterin ihnen gekündigt und eine Maklerin mit dem Verkauf des Lokals beauftragt. Aber Felix hat das Einschreiben der Vermieterin ungeöffnet weggeworfen. Deswegen sind die drei Brüder einigermaßen überrascht, als die Maklerin in ihrem Lokal steht und ihnen eröffnet, dass aus ihrem Café ein „Coffeeshop im gehobenen Preissegment“ entstehen soll. Zur Rettung des Cafés entscheiden sich die drei alles auf eine Karte zu setzen – und das kann bei dieser Besetzung natürlich nur der Gesang sein.

Die Berlin Comedian Harmonists
Am 19.12.1997 fand die Premiere von „Veronika, der Lenz ist da – Die Comedian Harmonists“ statt. Es war ein überwältigender Erfolg. Eine große überregionale Tageszeitung schrieb nach der Uraufführung: „Der Film ´Comedian Harmonists´ hat die bekannten Stars für sich. Doch das Theater zieht die Live-Trumpfkarte. Den lebendigen Klang sticht nichts aus. Standing Ovations. Tobendes Haus.“ Allein in Berlin wurde das Stück über 700-mal gespielt. Seitdem tourt das Sextett mit seinem Programm durch die ganze Welt. Das NOK lud die sechs zur Olympiade 2000 als Kulturbotschafter Deutschlands nach Sydney ein. Große Festivals, wie das „Festival des Deux Rives“ in Strasbourg und „Cité de la musique“ luden die Berlin Comedian Harmonists ein. Die „Goldkehlchen“, wie sie manchmal liebevoll genannt werden, sind BZ-Kulturpreisträger und erhielten vom Berliner Theaterclub den ‘Goldenen Vorhang’ als beste männliche Schauspieler des Jahres 1998.
In ihrem Stück „Die Comedian Harmonists besuchen Frau Luna“ wagten sie sich erfolgreich an die Evergreens von Paul Lincke. Das Stück hatte im Frühjahr 2006 Premiere.
Mit „Verrückte Zeiten“ schlugen die Berlin Comedian Harmonists ganz neue Saiten an, indem sie auch Songs von den Beatles bis hin zu Michael Jackson neu interpretierten. Das Stück feierte im Herbst 2009 seine Berliner Erstaufführung.
Die Berlin Comedian Harmonists: Das sind Holger Off, Olaf Drauschke, Wolfgang Höltzel, Ralf Steinhagen, Philipp Seibert und Horst Maria Merz. [©Komödie am Kurfürstendamm, Berlin]

www.komoedie-berlin.de

Disneys “Camp Rock - Das Musical”

Text:
Robert L. Freedman und Faye Greenberg
Musik: David N. Lawrence
Deutsche Übersetzung: Jürgen Kapaun
Deutschsprachige Erstaufführung: 25. November 2010 (Wien, Wiener Stadthalle, Halle F)

CampRockWienerStadthalle_ ®Disney

Zur Produktion der Wiener Stadthalle:

Premiere:
25. November 10 (Deutschsprachige Erstaufführung)

Regie: Rita Sereinig
Musikalische Leitung: Bernd Leichtfried, Marie Landreth
Choreographie: Sabine Arthold, Susanne Rietz
Bühnenbild: Hans Kudlich
Kostüme: Richard Panzenböck

Es spielt das Ensemble des Performing Center Austria.

Den Verantwortlichen der Wien Holding ist es gelungen, die Bühnenadaption von „Camp Rock“ aus dem Hause Disney in die Wiener Stadthalle zu holen.
Wenn am 25. November 2010 die deutschsprachige Erstaufführung in der Halle F über die Bühne geht, ist das schon sensationell, denn so schnell wurde im deutschsprachigen Raum noch nie ein Musikfilm in einer Bühnenadaption präsentiert! Nur zwei Monate nach der Erstausstrahlung von „Camp Rock 2 – The Final Jam“ im Disney Channel am 3. September 2010 um 18 Uhr und der österreichischen Free-TV Premiere in ORF1 am 19. September 2010 um 16.15 Uhr, feiert das Musical in der Wiener Stadthalle Premiere.
Nach „High School Musical“ folgt nun „Camp Rock – Das Musical“ in bewährter Kooperation mit dem Performing Center Austria.
Bereits 2007 präsentierte Alexander Tinodi in der Wiener Stadthalle die Bühnenadaption des erfolgreichen, Emmy-nominierten Disney-Fernsehfilms „High School Musical“. Jetzt bringt er mit seinen DarstellerInnen „Camp Rock – Das Musical“ zur deutschsprachigen Erstaufführung.


Camp Rock in der WienerStadthalle
 
© Bernhard Fritsch

Disney „Camp Rock – Das Musical“ – Die Story.
Keine andere als Mitchie freut sich mehr auf den Sommer voller Spaß und Musik im „Camp Rock“. Endlich sieht sie Shane wieder, der mit seinen Brüdern Nate und Jason auch in diesem Jahr wieder dabei sein wird. Doch als Mitchie ankommt, muss sie feststellen, dass auf der anderen Seite des Sees ein weiteres Musik-Camp, „Camp Star“, eröffnet hat. Mit seinem Hochglanz- Profi-Equipment lockt es nicht nur viele ehemalige „Camp Rock“ Teilnehmer an, auch die meisten Betreuer wandern ab. „Camp Rock“ steht kurz vor dem Aus, wären da nicht Mitchie, Shane, seine Brüder und all die Freunde, die kurzerhand selbst in die Rollen der Tanz- und Musiklehrer schlüpfen, um ihr Camp zu retten.
Welches Camp das Beste ist, soll sich im ultimativen „Final Jam“ – live im TV – entscheiden. Kann „Camp Rock“ gegen „Camp Star“ bestehen? Und warum muss sich Nate ausgerechnet jetzt in die Tochter des „Camp Star“ Besitzers verlieben …
Mit bildgewaltigen, starken Tanzeinlagen und einer beeindruckenden Musikvielfalt aus Rock, Pop, R’n’B und Hip Hop präsentiert sich „Camp Rock – Das Musical“ als deutschsprachige Erstaufführung in der Wiener Stadthalle. Nach „High School Musical“ folgt nun „Camp Rock – Das Musical“ in bewährter Kooperation mit dem Performing Center Austria.

Weitere Vorstellungen bis zum 5. Dezember 2010.
Karten:
www.camprock-musical.at oder www.stadthalle.com

Candide
Musical (“Comic Operetta”) in zwei Akten

Von: Leonard Bernstein
Gesangstexte: Richard Wilbur, John Treville La Touche und Dorothy Parker
Vorlage: „Candide où L’Optimisme" von Voltaire
Deutsche Fassung: Marcel Prawy
Uraufführung: 1. Dezember 1956 (New York, Martin Beck Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 5. August 1976 (Wien, Stadthalle)

Das Musical „Candide" geht auf den satirisch-philosophischen Roman „Candide où L’Optimisme" von Voltaire zurück. Bernstein verarbeitete das Buch zu einer ironischen Humoreske über das Leben des Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz.
Die Titelfigur jagt in seiner Suche nach Glück, Wahrheit und Schönheit rund um den Erdball. Konfrontiert mit Katastrophen, Neid, Mißgunst, religiösem und weltanschaulichem Fanatismus, Prostitution und Verbrechen, kehrt er schließlich nach Westfalen zurück, um in weiser Einsicht „den eigenen Garten zu bestellen, so gut es geht".
„Glitter and be gay" ist der bekannteste Song des Musicals und kündet von einer optimistischen Einstellung, die besagt, dass die Welt gut ist und alles Geschehen unausbleiblich einen erfreulichen Ausgang nimmt. [© Musik & Bühne, Wiesbaden]

Casanova

Ein Musical von:
Stephan Kanyar
Text von: Andreas Hillger

Uraufführung: 4. Juli 2014 (Dessau, Anhaltisches Theater)

Zur Inszenierung des Anhaltischen Theater Dessau:

Premiere:
4. Juli 14 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Daniel Carlberg
Inszenierung: Christian von Götz
Bühne und Kostüme: Ulrich Schulz
Choreographie: Carlos Matos
Chor: Helmut Sonne
Dramaturgie: Felix Losert

Casanova: Patrick Stanke
Henriette: Roberta Valentini
Constanze: Karen Helbing
Conte: Adam Fenger
Leporello: André Eckert
Vater: Alexander Dubnov
2 Nonnen: Alexandra Joel | Anne Weinkauf
2 Schwestern: Kristina Baran | Grazyna Fenger
Die Alte: Constanze Wilhelm
Braut: Gerit Ada Hammer
Brautmutter: Ines Peter
Koch: Stephan Biener
2 Zofen: Scarlett Rex | Noriko Kishida
Graf: Christian Most

Anhaltische Philharmonie
Ballettensemble des Anhaltischen Theaters
Opernchor des Anhaltischen Theaters

© Anhaltisches Theater Dessau

Das Anhaltische Theater stellt mit „Casanova“ eine Aufsehen erregende Weltpremiere vor. Das neue Musical von Stephan Kanyar („Shylock“, „Lulu“, „Frankenstein“) stellt den berühmtesten Liebhaber aller Zeiten auf die Bühne: Giacomo Casanova. Der Autor Andreas Hillger hat sich vom Leben des historischen Casanova inspirieren lassen und ein spannendes, romantisches Buch geschrieben, das Liebesabenteuer und spannende Mantel- und Degen-Geschichten auf die Bühne bringt. Der Venezianer Casanova wurde vor allem durch seine zahlreichen Affären mit Frauen jeden Alters und Standes zur Legende. Im neuen Musical wird das Geheimnis um den großen Liebhaber gelüftet! Casanovas Suche nach der großen Liebe wird mit der berauschenden Musik von Stephan Kanyar zur atemberaubenden Show! Das Anhaltische Theater bietet alles für diese Musical -Sensation auf: berühmte Musical-Stars, die groß besetzte Anhaltische Philharmonie und alle Tricks einer der größten Bühnen Europas!

Zwei der besten Musicaldarsteller der deutschen Musical-Szene konnte das Anhaltische Theater für „Casanova“ engagieren: Patrick Stanke (u.a. D’Artagna in „Die 3 Musketiere“, Jesus in „Jesus Christ Superstar“, Radames in „Aida“ und zuletzt „Artus“) und Roberta Valentini (u.a. Sukie Rougemont in „Die Hexen von Eastwick“, Elphaba in „Wicked“ sowie „Marie Antoinette“).
Ihnen zur Seite steht Karen Helbing (u.a. Anita in „West Side Story“, Swing in „Sister Act“).

Weitere Termine: 06.07.2014 / 12.09.2014 / 13.09.2014 / 02.11.2014 / 20.11.2014 / 21.11.2014 / 07.12.2014 / 31.12.2014 / 12.03.2015 / 30.04.2015 / 24.05.2015
Der Vorverkauf hat bereits begonnen!

www.anhaltisches-theater.de

CATS - das Original

Musik:
Sir Andrew Lloyd Webber
Originaltext: T.S. Eliot
Zusätzliche Texte: Richard Stilgoe und Trevor Nunn
Buch: Thomas Stearns Eliot (1888-1965)
Vorlage: “Old Possum‘s Book of Practical Cats” von T.S. Eliot aus dem Jahr 1939 und einige unveröffentlichte Texte/Gedichte des Dichters

Welturaufführung: 11. Mai 1981 New London Theatre, London
Broadway Premiere: 7. Oktober 1982 Winter Garden Theatre, New York
Deutschsprachige Erstaufführung: 24. September 1983 Theater an der Wien
Deutsche Erstaufführung: 18. April 1986 Operettenhaus Hamburg
Stuttgarter Premiere: 2. März 2001 SI-Centrum (Spielzeit bis 4. Juli 2002)
Berliner Premiere: 20. Oktober 2002 Theater am Potsdamer Platz (bis 30. Januar 2004)

Düsseldorfer Premiere: 17. April 2004 (bis 24. März 2005)
München (erste Spielzeit): 2. April - 29. Mai 2005
Bremen: 3. Juni  - 10. Juli  2005
Dresden: 15. Juli - 14. August 2005
Hannover: 19. August - 25. September 2005
Basel: 1. Oktober 05 - 25. Februar 2005 (mehr Info unter
www.cats.ch )
Leipzig: ab 4. März 2006
München (zweite Spielzeit):   ab 7. April 2006

CATS ist das Musical schlechthin. Es ist das Markenzeichen, das Synonym für ein ganzes musikalisches Genre. Mit CATS begann die Ära des neuen, des modernen Musicals. CATS ist das bekannteste und am längsten gespielte Musical der Welt. Übersetzt in 10 Sprachen wurde es in 300 Städten in 26 Ländern der Erde aufgeführt - von Wien bis Tokio, von Alaska bis Sydney. Weltweit zählt CATS 50 Millionen Zuschauer.

Zur Inszenierung der Freilichtspiele Tecklenburg:

Premiere:
Sommer 2015

www.buehne-tecklenburg.de

CATS auf Reisen!
Der Musical-Welterfolg erstmalig im eigenen CATS-Theaterzelt: So hautnah und berührend wie noch nie

Peter Weck präsentiert eine Produktion von Mehr! Entertainment GmbH und BB Promotion GmbH:


CATS-Theaterzelt
Mehr! Entertainment GmbH und BB Promotion GmbH
© Daniel Cramer

„Katzen haben sieben Leben“, so besagt es der deutsche Volksmund – und in anderen Kulturkreisen sind es gar noch mehr! Eine gewisse Spezies an Katzen scheint sogar unsterblich zu sein: Getreu dem CATS-Motto „Now and Forever“ – „Auf immer und ewig“ – hat das Musical mit über 65 Millionen Zuschauern weltweit absolut unübertroffen den ersten Rang in der Geschichte des Musiktheaters erklommen. Seit 2011 ist das Katzen-Spektakel erstmals in Europa mit dem eigenen CATS-Theaterzelt auf großer Reise und begeistert das Publikum wie niemals zuvor. In Hamburg, Berlin, Zürich und Wien hat es bereits Hunderttausende entzückt.
Allein in der Musical-Metropole an der Donau haben nach fünf Spielzeitverlängerungen rund 250 000 Zuschauer CATS erlebt. So nah dran am berührenden und mitreißenden Geschehen auf dem Katzenball wie dieses Mal war man noch nie. Denn die Londoner Originalinszenierung in deutscher Sprache wird im speziell für das Musical konzipierten CATS-Theaterzelt aufwendig in Szene gesetzt. Das Bauwerk verfügt über eine große, rund angelegte Bühne, die zu drei Vierteln von Zuschauerreihen umschlossen wird und die Zuschauer so mitten hinein in das Geschehen auf dem golden schimmernden Schrottplatz bringt. Die Produktion kehrt damit zu ihren Wurzeln – der umjubelten Weltpremiere auf der Rundbühne am New London Theatre – zurück. So hat jeder Zuschauer garantiert beste Sicht und ein einmaliges Erlebnis, denn keiner der 1800 Plätze ist mehr als 20 Meter von der Bühne entfernt.
Es ist den Verantwortlichen eine besondere Ehre, Professor Peter Weck als Schirmherr für diese außergewöhnliche Produktion gewonnen zu haben, der CATS 1983 als Intendant des Theaters an der Wien in der deutschsprachigen Erstaufführung auf die Bühne gebracht hat. Mehr als sieben Jahre wurde das Stück dort von über 2,3 Millionen Besuchern begeistert aufgenommen und trug entscheidend zum Ausbruch des Musical-Booms im deutschen Sprachraum bei.
Von Wien bis Tokio, von Toronto bis Sydney – Erwachsene wie Kinder sind gleichermaßen verzaubert, wenn in dieser magischen Nacht vergnügliche, listige wie gleichsam äußerst charmante Charaktere im glänzenden Mondlicht um die Gunst eines zweiten Lebens wettschnurren. Und so reichen sich hier der draufgängerische Rum Tum Tugger, die bezaubernde Victoria, der bösartige Maccavity oder der magische Kater Mr. Mistoffelees die samtene Pfote zum alljährlichen Ball der „Jellicle-Katzen“, basierend auf der literarischen Vorlage „Old Possums Book of Practical Cats“ von T. S. Eliot. Faszinierend die atemberaubende, von Gillian Lynne erschaffene, Choreografie aus geschmeidigen, katzentypischen Bewegungen.
Unerreicht die eindrückliche Musik mit dem berührenden Hit „Erinnerung“ aus der Feder Andrew Lloyd Webbers. Neben der einhellig euphorischen Kritik und dem nie versiegenden Publikumszuspruch in aller Welt wurden dieser einzigartigen Produktion die begehrtesten Auszeichnungen innerhalb der Geschichte des Musicals zuteil, darunter der Laurence Olivier Award, drei Drama Desk Awards und sieben Tony Awards. Nun erobert CATS im Theaterzelt erneut die Herzen von Jung und Alt.  [© BB Promotion]

Tourstationen:

Graz, Am Messegelände: 15. Mai bis 16. Juni 2013
Frankfurt, Ecke Mainzer Landstraße/Güterplatz: 7. April 2013 bis 9. Mai 2013
Linz, Am Urfahranermarkt: 23. Februar bis 1. April 2013
München, am U-Bahnhof Westendstraße: 19. Januar bis 17. Februar 2013
Nürnberg, Volksfestplatz: 15. Dezember 12 - 13. Januar 13
Stuttgart, Cantstätter Wasen: 3. November  - 9. Dezember 12
Köln, Festplatz Gummersbacher Strasse: 22. September - 28. Oktober 12
Wien-Neu Marx, Karl Farkas Gasse: 29. Jänner - 28. Mai 12
Oberhausen, Am Centro, Brammenring: 10. Dezember 11 - 22. Januar 12


CATS
Mehr! Entertainment GmbH und BB Promotion GmbH
Szene: Skimbleshanks
© Thommy Mardo

CATS – Das Musical
2011 feiert CATS 30-jähriges Bühnenjubiläum und kann in seiner einzigartigen Erfolgsgeschichte auf zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken, darunter alleine auf sieben „Tony Awards“, drei „Drama Desk Awards“ und zwei „Olivier Awards“. Die zauberhafte Geschichte der Katzen mit den weltberühmten Melodien Andrew Lloyd Webbers – basierend auf der literarischen Vorlage des Nobelpreisträgers T.S. Eliot – begeisterte von Wien bis Tokio, von Toronto bis Sydney. Egal wo die pelzigen Vierbeiner auftauchten, zogen sie Jung und Alt in ihren Bann. Und auch die CATS-Songs haben Musikgeschichte geschrieben: Jeder kennt das anrührende Lied „Erinnerung“, das von Stars wie Barbra Streisand und Angelika Milster gesungen wurde.


CATS
Mehr! Entertainment GmbH und BB Promotion GmbH
Ensemble
© Thommy Mardo

Kommt und genießt die Nacht der Nächte…
Silbrig glänzt der Mond über dem abgelegenen Schrottplatz. Zwischen ausrangierten Möbeln, zerschlissenen Fahrradreifen, Autowracks und rostigen Öfen schleichen sich geheimnisvolle Wesen auf Samtpfoten heran. Ihre gelben Augen funkeln in der Dunkelheit und leises Schnurren ist zu hören. Für eine Nacht haben die Jellicle CATS (verniedlichende Form für „little cats“ = kleine Katzen) diesen schummrigen Ort zum Treffpunkt ihres alljährlichen Balls erkoren. Es ist die Nacht, in der das weise Katzenoberhaupt Alt Deuteronimus eine von ihnen für ein zweites Leben auswählen wird. Alle sind versammelt: junge und alte, liebenswerte und skurrile Katzen. Und alle erzählen ihre Geschichte... bis schließlich einer von ihnen die Ehre zu Teil wird, in den Katzenhimmel aufzusteigen.
Vorhang auf für Grizabella und die tanzende Katzenschar!

Karten für CATS sind beim bundesweiten Ticketservice 0180 – 51 52 53 0 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.), im Internet unter www.kartenkaufen.de
sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Das CATS-Theaterzelt:
 Das CATS-Theaterzelt hat eine Höhe von 25 Metern und einen Durchmesser von 60 Metern. Dank der 270° Rundbühne ist keiner der Plätze mehr als 20 Meter vom Bühnengeschehen entfernt.
 Das Foyerzelt ist 16 Meter hoch und nimmt eine Fläche von 1.000m² ein, das Hauptzelt sogar die doppelte Fläche.
 Insgesamt 15.000m² Zeltplane spannen sich über den Köpfen der 1800 Zuschauer.
 Neben Foyer- und Hauptzelt besteht die komplette Anlage aus Büroräumen, einer Wäscherei, einem Aufenthaltsraum mit Cateringbereich, den Garderoben für die Darsteller und Musiker, Lagerräumen, den Bereichen für Kostüm und Maske, Toiletten, Heizungs- und Klimaanlagen, einem Gastronomiebereich sowie Notstromaggregaten und funktioniert wie eine Kleinstadt vollkommen unabhängig.
 Die Plätze, auf denen die „Kleinstadt“ steht, müssen mindestens 10.000m² groß sein.
 Insgesamt sind 50 Trucks notwendig, um die komplette Anlage von Gastspiel zu Gastspiel zu transportieren.

Die Darsteller:
 Die 33 Darsteller stammen aus 9 Nationen (Großbritannien, Österreich, Schweiz, Niederlande, Zypern, Brasilien, USA, Südafrika, Deutschland).
 Insgesamt haben sich über 1000 Musicaldarsteller für eine der begehrten Rollen beworben.

Die Technik und das Bühnenbild:
 300 Dimmer, 450 Scheinwerfer und ca. 10.000 Glühlampen in Lichterketten sorgen auf der Bühne und im Foyerzelt für die stimmige Atmosphäre.
 Das Bühnenbild besteht aus rund 3000 Einzelteilen im Verhältnis 3:1, so sehen die Zuschauer alles aus der „Katzenperspektive“.
 Hinter der Bühne kümmern sich 30 Personen jeden Abend um vollkommen reibungslose Abläufe.

Die Kostüme:
 In 124 Kostümen, bestehend aus 500 Einzelteilen, schleichen, toben und tanzen die Katzen in jeder Vorstellung über die Rundbühne. Jedes dieser Kostüme ist maßgeschneidert.
 In mehreren aufwendigen Arbeitsschritten werden die Kostüme besprüht, bemalt und bedruckt, bis sie ihre typische Katzenmaserung haben.
 Jedes Kostüm hat eine Herstellungszeit von ca. 4 Wochen.
 Einige Kostüme haben ein verstecktes „Innenleben“: So wird der riesige Kragen des Rum Tum Tuggers von Miederstäben gehalten und der Mantel der Gumbie Katze ist mit Zentimeterdickem Schaumstoff unterpolstert.
 Die Jellicle-Katzen wirbeln in 150 Paar Jazz-, Stepp- und anderen Schuhen über die Bühne. Manchmal dauert es nur 2 Wochen bis diese „zertanzt“ sind.

Die Maske:
 91 Perücken, alle handgeknüpft, wurden speziell für CATS angefertigt. In jeder dieser Perücken stecken bis zu 70 Arbeitsstunden.
 Insgesamt 10 Kilogramm gefärbte Haare wurden dabei verarbeitetet.
 Die Darsteller müssen sich Abend für Abend selbst schminken. Bis zu 1,5 Stunden brauchen sie, um sich in ihre Katze zu verwandeln.
 Vier Maskenbildner stehen während der Vorstellung hinter der Bühne bereit, um beim Auf- und Absetzen von Perücken zu assistieren. Auch das Kostümteam hilft bei schnellen Kostümwechseln kleinerer Outfits oder bei kompletten Umzügen.

Tour Creative Team:

Sound Designer:
Greg Pink
Lighting Designer: Howard Eaton
Associate Scenic Designer: Alan Walker
Make-up developed by: Karen Dawson
Musical Director: Heribert Feckler
Production Musical Supervisor: Daniel Bowling
Assistant Associate Director: Marina Stevenson
Direction and Choreography recreated by: Chrissie Cartwright
German Lyrics by: Michael Kunze

Cast:

Alonzo: Matt Huet
Alt Deuteronimus: Martin Berger
Bombalurina: Ines Hengl Pirker
Bustopher Jones / Asperagus/ Growltiger: Frank Logemann
Cassandra: Elisabeth Hazel Bell
Coricopat: John Baldoz
Demeter: Cornelia Waibel
Elektra / Dance Captain: Jo Lucy Rackham
Gumbie Katze / Jenny Fleckenfell: Ann Christin Elverum
Grizabella: Masha Karell
Grizabella alternierend: Femke Soetenga
Jellylorum / Griddlebon: Barbara Tartaglia
Mr. Mistoffelees: Mark John Richardson
Mungojerrie: Tommie Luyben
Munkustrap: Jack Rebaldi
Plato / Maccavity: Jason Winter
Pouncival: Andrés Pérez Lopez
Rumpleteazer: Marleen de Vries
Rum Tum Tugger: Dominik Hees
Sillabub: Myrthes Monteiro
Skimbleshanks: Paul Knights
Tantomile: Isabela Silvova
Tumblebrutus: Nils Haberstroh
Victoria: Anique Bosch
Swings: Shane Dickson, Emma Hunter, Adam Margiliewski, Dörte Niedermeier, Dane Quixall

Cover:
Alonzo:
Adam Margiliewski, Dane Quixall
Alt Deuteronimus: Eric Lee Johnson, Shane Dickson
Bombalurina: Emma Hunter, Elisabeth Hazel Bell
Bustopher Jones / Asperagus / Growltiger: Eric Lee Johnson, Shane Dickson
Cassandra: Emma Hunter, Dörte Niedermeier
Coricopat: Adam Margiliewski, Dane Quixall
Demeter: Emma Hunter, Dörte Niedermeier
Gumbie Katze / Jenny Fleckenfell: Eva Maria Bender, Emma Hunter
Grizabella: Ann Christin Elverum
Jellylorum / Griddlebon: Eva Maria Bender, Dörte Niedermeier
Mr. Mistoffelees: Andrés Pérez Lopez, Jason Winter
Mungojerrie: Dane Quixall, Nils Haberstroh
Munkustrap: Shane Dickson, Matt Huet
Plato / Maccavity: Shane Dickson, Adam Margiliewski
Pouncival: Dane Quixall, Adam Margiliewski
Rumpleteazer: Jo Lucy Rackham, Isabela Silvova
Rum Tum Tugger: Shane Dickson, Jason Winter
Sillabub: Isabela Silvova, Dörte Niedermeier
Skimbleshanks: Dane Quixall, John Baldoz
Tantomile: Dörte Niedermeier, Emma Hunter
Tumblebrutus: Adam Margiliewski, Dane Quixall
Victoria: Myrthes Monteiro, Jo Lucy Rackham

(Stand: 2011)


Inhalt:

CATS ist ein allegorisches Phantasy-Musical.

Auf einem Schrottplatz, voll von ausrangierten Autoteilen, Fahrradreifen, Regenschirmen, Mausefallen, Bierflaschen und Fischgräten, treffen sich die Katzen alljährlich zum Jellicle-Ball. In der Katzenversammlung wählt das, greise Katzenoberhaupt Old Deuteronomy  diejenige Katze aus, der die Chance zu einem zweiten Leben gegeben wird.
Jede der Katzen erzählt von ihren Stärken, Wünschen, Hoffnungen; jede ist inbrünstig bestrebt, sich von ihrer besten Seite zu zeigen, damit die Gnade der Wahl gerade auf sie fällt. In revuehaften Gesangsnummern präsentieren sich die  romantischen Katzen, theatralischen Katzen, dramatischen Katzen und fanatischen Katzen...
Da ist Gus, der Theaterkater, der von seinem langen Leben an den Bühnen der Welt berichtet. Da ist Gumbie, die dicke, gemütliche Hauskatze. Und Rum Tum Tugger, der draufgängerische Rock’n‘ Roll-Kater, das Idol aller Katzendamen. Mister Mistoffelees kann zaubern, der Bösewicht Macavity versetzt alle in Angst und Schrecken und das freche Pärchen Mungojerrie und Rumpleteaser verbreitet überall Chaos.
Die Schlüsselfigur ist Grizabella. Einst war sie in der halsbrecherischen Welt des Showbusiness der berühmte, begehrte, wunderschöne und von allen gefeierte Star. Heute ist sie abgetakelt, arm, verzweifelt – und ausgestoßen von der Katzengemeinschaft. Erst die Klugheit des Old Deuteronomy hilft ihr, die verlorene Anerkennung wieder zu erlangen.

Originalproduktion LONDON

Regie: Trevor Nunn
Produzent: Cameron Mackintosh und The Really Useful Company Ltd.
Bühnenbild/Kostüme: John Napier
Lichtdesign: David Hersey
Choreographie: Gillian Lynne
Orchestrierung David Cullen und Sir Andrew Lloyd Webber

CATS - Die Songs

Die Songs von CATS machen das Musical zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Für die Berliner Premiere wurden die Songs noch einmal von Michael Kunze überarbeitet. Der Musicalautor hatte bereits für die deutschsprachige Erstaufführung in Wien 1983 die Texte aus dem Englischen ins Deutsche übertragen.

Die Songs in ihrer Abfolge:

Songliste 1. AKT:

Ouvertüre
Prolog: Jellicle Songs für Jellicle Cats
Die Namen der Katzen
Die Einladung zum Jellicle Ball
Die Gumbie Katze
Der Rum Tum Tugger
Grizabella, der Katzen-Star
Bustopher Jones
Mungojerrie und Rumpleteazer
Alt Deuteronimus
Der Kampf zwischen den Pekinesen und Pollicles
Der Jellicle Ball
Erinnerung


Songliste 2. AKT

Momente des wahren Glücks
Gus, der Theater-Kater
Die Ballade von Billy McCaw
Growltigers letzter Kampf
Skimble von der Eisenbahn
Macavity
Der Kampf mit Macavity
Mr. Mistoffelees
Erinnerung
Die Reise in den sphärischen Raum
Wie spricht man eine Katze an?
Finale

Wie alles begann
Die einzigartige Erfolgsgeschichte von CATS begann am 11. Mai 1981 im New London Theatre. Vor der Premire durchaus mit Resentiments beäugt, stieg CATS über Nacht zum überragenden Erfolg auf. Bereits im Jahr darauf schaffte es  den Weg über den großen Teich. Nach der Broadway-Premiere 1982 wurde der Dauerbrenner  mit Preisen geradezu überschüttet. CATS erhielt 1983 sieben Tony-Awards - für das “beste Musical”, die “beste Partitur”, das “beste Buch”, die “beste Regie”, die  “besten Kostüme” und die “beste Lichtregie” sowie für die “best supporting actress” (Betty Buckley als Grizabella).
Grizabellas Song “Memory” wurde von über 150 hochkarätigen  Künstlerinnen interpretiert, darunter Barbra Streisand und Johnny Mathis. Barry Manilow schaffte es mit diesem romantischen Ohrwurm in die top-40 der USA.
Angelika Milster machte  “Erinnerung” bei CATS in Wien, wo sie von 1983 bis 1987 spielte, zu einem Dauerhit. Bis heute ist im gesamten deutschsprachigen Raum der Name Angelika Milster engstens verbunden mit der Rolle der Grizabella.

Startschuss für den Musicalboom in Deutschland
Während CATS bereits Erfolge in aller Welt feierte, fieberte man in Deutschland noch der einheimischen Premiere entgegen. Endlich, am 18. April 1986, war es soweit. Die Premiere im Hamburger Operettenhaus löste einen regelrechten Musicalboom in Deutschland aus.  Als sich CATS nach fast 15 Jahren ununterbrochener Spielzeit aus Hamburg verabschiedete, konnte das Musical mit rund 6000 Vorstellungen mehr als 6 Millionen Besucher verzeichnen. © Stage Entertainment

Chess

Musik:
Benny Andersson & Bjorn Ulvaeus
Texte: Tim Rice
Buch: Richard Nelson, basierend auf einer Idee von Tim Rice
Uraufführung: 14. Mai 1986 London (Prince Edward Theatre)

Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:

Premiere:
25. September 11

Musikalische Leitung: William Ward Murta
Inszenierung: Kay Kuntze
Bühne und Kostüme: Duncan Hayler
Choreografie: Götz Hellriegel
Choreinstudierung: Hagen Enke
Dramaturgie: Jón Philipp von Linden
Regieassistenz und Abendspielleitung: Nora von Linden
Musikalische Einstudierung: Alexis Agrafiotis, Christian van den Berg-Bremer, Ingo Martin Stadtmüller, Witolf Werner
Ausstattungsassistenz: Denise Schaap
 
Besetzung:

Frederick Trumper: 
Alex Melcher
Anatoly Sergievsky: Veit Schäfermeier
Florence Vassy: Roberta Valentini
Svetlana: Karin Seyfried
Arbiter: Jens Janke
Molokov: Frank Bahrenberg
Walter de Courcey:  Michael Pflumm
Bürgermeister:  N.N.
Reporterin:  Julia Dietsch
Viigand:  N.N.
Kind (stumm):  N.N.
Pop Choir:  Julia Dietsch, Jessica Krüger, Alexander Janacek, Andreas Lutsch
Tanzensemble:  Michaela Duhme, Christine Fitz,  Anna Grah, Milena Hagedorn,  Alina Kuttke, Rebecca Soumagné,  Stefan Lehmann,  Jörn Seelhorst 

Orchester  Bielefelder Philharmoniker
Chor  Bielefelder Opernchor

Das Schachspiel der Supermächte: 1972 trafen im isländischen Reykjavik der amerikanische Schachweltmeister Bobby Fischer und der sowjetrussische Herausforderer Boris Spassky aufeinander. Bis dahin ein Nischensport, stand Schach plötzlich im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit – ausgelöst von den politischen Begleiterscheinungen des Kalten Krieges, die dieses Ereignis so eng flankierten wie nie zuvor. Knapp neun Jahre später setzte der Songwriter und Textdichter Tim Rice seinen Plan in die Tat um, anhand dieses Schachwettkampfes ein Musical zu kreieren, das nach einem uralten Theatertrick die politische mit der sportlichen sowie einer sehr privaten Ebene verband.
Herausgekommen ist 1984 zunächst das Konzeptalbum Chess, dessen unsterbliche Hits (One Night in Bangkok, I Know Him So Well etc.) von niemand Geringeres erschaffen worden waren als von den beiden Männern der schwedischen Popgruppe ABBA, Benny Andersson und Björn Ulvaeus.
In Chess, das bei Aufführungen am Broadway, im Londoner Westend und weiteren Theatern mehrere Neubearbeitungen erfuhr, kämpfen der Amerikaner Frederick Trumper und der Russe Anatoly Sergievsky in Meran um die Schachkrone. Zwischen ihnen steht die schöne Ungarin Florence Vassy, die im Budapester Aufstand von 1956 ihre Eltern verloren hatte – oder doch nicht? Trotz der strengen Überwachung des berüchtigten sowjetischen Geheimdienstes KGB gelingt es Anatoly, nach seinem Sieg in die USA überzulaufen. Doch ein Jahr später muss er sich in Bangkok einem neuen sowjetischen Herausforderer stellen, und der KGB-Mann Molokov scheut kein Mittel, Anatoly vom Kurs abzubringen – zum Beispiel mit der unfreiwilligen Hilfe von Florence und Trumper... Ein Nervenkrieg beginnt, der die Handlungsebene des Musicals sukzessive in ein Schachspiel verwandelt; doch es geht hier um wirkliche Menschenleben…
Chess besticht durch seine rockigen Songs, seine dramatisch durchkomponierten Szenen und seine zunehmend soghafte Spannung. In Bielefeld vereint diese Neuproduktion Stars, die bereits die Musical- Produktionen in den vergangenen Spielzeiten geprägt haben und in der Musicalszene längst zu den gefragten Solisten ihrer Generation gehören: Veit Schäfermeier (Anatoly), Roberta Valentini (Florence), Jens Janke (Schiedsrichter), Karin Seyfried (Svetlana) und Frank Bahrenberg (Molokov). Neu in Bielefeld ist der Rocktenor Alex Melcher (We Will Rock You, Berlin) als Frederick Trumper. Für die Inszenierung zeichnen mit Kay Kuntze, Duncan Hayler und Götz Hellriegel die Macher von The Birds of Alfred Hitchcock verantwortlich, dessen Komponist und Dirigent William W. Murta selbstredend auch hier wieder am Pult der Bielefelder Philharmoniker steht.

Inszenierung:
Kay Kuntze
wurde in Berlin geboren. Nach Studiensemestern in Mathematik, Schulmusik, Musik- und Theaterwissenschaft in Berlin wechselte er an die Hochschule für Musik und Theater nach Hamburg. Dort erhielt er im von Prof. Götz Friedrich geleiteten Studiengang Musiktheater-Regie sein Diplom »mit Auszeichnung«. Anschließend arbeitete er als Regieassistent u. a. für die Semperoper Dresden, die Kammeroper Schloss Rheinsberg und die Schwetzinger Festspiele. Feste Engagements ging er als Regieassistent mit den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, als Spielleiter mit der Deutschen Oper Berlin und als Chefregisseur am Mittelsächsischen Theater ein. 2002 hat Kay Kuntze die künstlerische Leitung der Berliner Kammeroper übernommen, für die er seit 1996 regelmäßig inszeniert. Als Gastregisseur war er u. a. tätig an Theatern in Berlin, Hamburg, Dresden, Bremen, Kiel, Lübeck, Osnabrück, Bremerhaven, Cottbus, Gera, Potsdam, Eisenach; Linz, Innsbruck, Kaliningrad, Kopenhagen, Montpellier, Paris und Tel Aviv sowie für die Musikfestivals in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, die Kammeroper Schloss Rheinsberg und die Eutiner Festspiele. Mehrfach wurden seine Produktionen bei den Kritikerumfragen der OPERNWELT nominiert – zuletzt 2009 Scharlatan am Theater Gera und 2010 Die Gehetzten am Theater Bremen.
Als Dozent unterrichtet er im Masterstudiengang Bühnenbild an der TUBerlin »Konzeption« und an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig »Dramatischer Unterricht«. Außerdem ist er als Juror gefragt z. B. beim internationalen Gesangswettbewerb Kammeroper Schloss Rheinsberg, der Rheinsberger Opernwerkstatt und dem Bundeswettbewerb Gesang.
Ab der Spielzeit 11/12 übernimmt Kay Kuntze die Intendanz am Theater Altenburg-Gera.

Bühne und Kostüme:
Duncan Hayler
studierte an der Wimbledon School of Art und erhielt bereits während seines Studiums den Thames Television National Design Preis für seine Arbeit als Bühnen- und Kostümbildner. 1986 zog er nach Berlin, wo er als Bühnenbildassistent an der Deutschen Oper Berlin tätig war und u. a. für Peter Sykora, Stefanos Lazaridis und Paul Brown arbeitete. Für den Transfer von Götz Friedrichs Ring-Zyklus nach Tokyo, Yokohama, Washington DC und London adaptierte er das Bühnenbild und managte dessen Überstellung.
Duncan Hayler gestaltete freischaffend u. a. Bühne und Kostüme für die Uraufführung von Goreckis Old Polish Music an der Wielki Oper in Warschau, Peter und der Wolf an der Staatsoper Berlin und Karneval der Tiere für das Polnische Staatsballett in Krakau. Er designte das Bühnenbild für David Pountneys und Nicola Raabs Produktion Der Soldat und Die Tänzerin an der Staatsoper Prag, für Don Giovanni am Bayerischen Staatstheater München, für Der Leuchtturm, Curlew River und Ormindo an der Neuen Opernbühne Berlin und für Così fan tutte, Vatermord und Wunschpunsch an der Berliner Kammeroper. Kürzlich gestaltete er den höchst erfolgreichen Mitsommernachtstraum für das Northern Ballett Theatre. Diese Produktion wurde für den Lawrence Olivier Preis nominiert und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
In der Sparte Musical entwarf er u. a. das Bühnenbild für Buddy – The Buddy Holly Story im Neuen Metropol-Theater Hamburg und Camelot in Cardiff. Für Jazz Leggs war er Assistent von Oscar-Preisträger Ray Klausen im Berliner Friedrichspalast. Zu seinen jüngsten Projekten gehört u. a. das Bühnenbild für Romeo und Julia im Raimund Theater / Vereinigte Bühnen Wien, Eight Songs for a Mad King an der Wiener Kammeroper, Der Kuhhandel bei den Bregenzer Festspielen und in Wien sowie für Ariadne auf Naxos in Essen.

Choreografie:
Götz Hellriegel
, geboren in Mannheim, erhielt seine Ausbildung zum Tänzer und Schauspieler in Paris, New York und Berlin. Nach einem mehrjährigen Engagement am Berliner Theater des Westens als Musicaldarsteller arbeitete er in zahlreichen TV-Produktionen als Schauspieler. Seit Mitte der neunziger Jahre ist er als Choreograf tätig. Stationen seiner Karriere sind in Berlin das Maxim Gorki Theater, die Kammerspiele des Deutschen Theaters, die Neuköllner Oper sowie die Komödie am Kurfürstendamm. Seine Arbeit führte ihn u. a. an die Staatsoper Hannover, das Staatstheater Cottbus, die Opernhäuser von Halle, Rostock, Chemnitz und Krefeld/Mönchengladbach sowie an die Nationale Reisopera der Niederlande und die Theater Bern und St. Gallen. Götz Hellriegel ist seit vielen Jahren Dozent für Musicaltanz an der Universität der Künste Berlin.


Alex Melcher absolvierte seine Ausbildung an der Hamburger Stage School of Music, Dance & Drama und war anschließend auf zahlreichen deutschen und internationalen Bühnen zu Gast. So spielte er unter der Regie von Roman Polanski am Raimund Theater in Wien u. a. den Alfred in Tanz der Vampire. In der deutschen Premiere der Original-Produktion von Rent verkörperte er die Erstbesetzung des Mark und spielte in der Schweiz am St. Gallener Theater die Titelrolle in Jesus Christ Superstar, nachdem er zuvor bereits den Judas in Tecklenburg interpretiert hatte. Sein weiterer Weg führte ihn nach Holland, wo er in der Tourneeproduktion von The Who's Tommy in der Rolle des Cousin Kevin gastierte. Darüber hinaus spielte er den Seymour in Little Shop of Horrors, den Eddie in der Rocky Horror Show, Whizzer in der europäischen Erstaufführung von Falsettos sowie diverse Rollen in Saturday Night Fever, Grease, Eating Raoul, Blind Date, Into the Woods, Freak Out und die Rolle des Lucheni im Erfolgsmusical Elisabeth in Essen. Bei der Dernière stand er neben Uwe Kröger, André Bauer und Kasper Holmboe auf der Bühne. Neben Hauptrollen im Musiktheater engagiert sich Alex Melcher seit vielen Jahren in Rock- und Pop-Projekten – und begeistert nicht nur seine Fans. Auch Brian May und Roger Taylor hat er überzeugt: Die beiden Queen-Musiker haben ihn 2004 persönlich für die Hauptrolle in We Will Rock You gecastet – einen Auftritt als Queen-Frontman bei Wetten, dass...? inklusive.

Bereits während seiner Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien konnte der gebürtige Herforder
Veit Schäfermeier Erfahrungen als Hauptdarsteller sammeln, u. a. in Produktionen wie The Appletree (Adam), The Secret Garden (Archibald Craven) und Die Blume von Hawaii (Stone). 1999 gewann er den 1. Platz des Landesgesangswettbewerbs NRW in der Sparte Musical, sowie den Förderpreis des Bundesgesangswettbewerbs in Berlin. 2000 spielte er noch während der Ausbildung im Ensemble des Musicals Mozart! In Wien. Bei Jekyll & Hyde in Bremen, Wien und Köln war er u. a. alternierend in der Titelrolle zu sehen. In Les Misérables am Theater des Westens war er die Erstbesetzung des Grantaire. Als Chagall, Professor Abronsius und Graf von Krolock stand er in der Hamburger Inszenierung von Roman Polanskis Tanz der Vampire auf der Bühne und bei der Premiere in Berlin als Erstbesetzung von Professor Abronsius. Am Theater Bielefeld übernahm er die Titelrollen in Jekyll & Hyde und The Scarlet Pimpernel. Zuletzt verkörperte er den Fred Hoffmann in der Welturaufführung von Ich war noch niemals in New York im Hamburger Operettenhaus und stand im Theater des Westens auf der Bühne als Winnetouch im Musical Der Schuh des Manitu.

Die Italienerin
Roberta Valentini wurde 1981 in Nürnberg geboren. Nach der Mittleren Reife schloss sie zunächst eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau in Nürnberg ab. 2002 bis 2006 studierte sie Gesang, Tanz und Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Erste Erfahrungen im Bereich Musical sammelte sie unter anderem als Eponine in Les Misérables am Hoftheater Nürnberg. Bei den Bregenzer Festspielen gehörte sie 2003 zum Ensemble von Bernsteins West Side Story und war dort 2004 auch in der Rolle der Francisca, sowie bei der konzertanten Aufführung von Bernsteins Wonderful Town, zu sehen. Im November 2003 stand sie als Daisy im Musical Fletsch-Saturday Bite Fever auf der Bühne des Akademietheaters, ein Jahr später trat sie im Prinzregententheater als Solistin in der Gala Bring on Tomorrow auf. In Sondheims Into the Woods wirkte sie an gleicher Stelle im März 2005 als Florinda mit. Danach war sie bei den Thuner Seespielen im Musical Elisabeth als Gräfin Esterhazy und in der Titelrolle zu sehen. Im Metropoltheater München spielte Roberta Valentini die Ms. Kendall im Elefantenmensch und am Staatstheater Braunschweig gab sie im Musical Anatevka die Chava. Seit Oktober 2007 ist sie im Musical Wicked, die Hexen von Oz im Palladium Theater Stuttgart zu sehen, wo sie die Rolle der Elphaba alternierend besetzte. Von Januar 2009 bis Mai 2009 spielte Roberta Valentini die Hauptrolle der Marie Antoinette im gleichnamigen Musical im Stadttheater Bremen. Außerdem singt sie in mehreren Bandformationen. Seit März 2011 ist Roberta Valentini die Erstbesetzung der Elphaba in Oberhausen im Musical Wicked. Am Theater Bielefeld war sie bereits in Jekyll & Hyde zu erleben.

Karin Seyfried studierte Ballett an der Wiener Staatsoper und absolvierte ihr Musicaldiplom am Tanz/Gesangsstudio Theater an der Wien. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie parallel zum Studium als Meg in Phantom der Oper, Anne in La Cage aux folles und bei der Uraufführung von Elisabeth. Seit 1995 spielt sie auch an deutschen Bühnen, u. a. die Betty in Sunset Boulevard, Sandy und Rizzo in Grease und Stephanie in Saturday Night Fever. Außerdem stand sie in zwei TV-Filmen und einer Serie (Regie: Peter Weck) vor der Kamera. Für die Uraufführung von Miami Nights wurde sie als beste Hauptdarstellerin in einem Pop/Rock Musical ausgezeichnet. In Stuttgart spielte sie Belle/Babette in Die Schöne und das Biest, Peggy in 42nd Street und Kaiserin Sissi in Elisabeth. Danach folgten Rollen in Jekyll & Hyde, Singing in the rain und Mozart sowie in der Uraufführung der Moulin Rouge Story. Am Theater Bielefeld war sie bereits in Crazy for you, The Scarlet Pimpernel und Anything Goes zu erleben.

Das Bielefelder Publikum feierte
Jens Janke bereits als Bill Snibson in Me and My Girl (2008/09), als Bobby Child in Gershwins Crazy for you (2009/10) sowie als Billy Crocker in Anything Goes (2010/11). Jens Jankes künstlerische Laufbahn begann mit der Ausbildung am Tanzund Gesangsstudio am Theater an der Wien. Noch vor seiner Bühnenreifeprüfung wurde er als Kronprinz Rudolf in Elisabeth engagiert, Rollen in Grease und Into the Woods schlossen sich an. In Deutschland war Jens Janke in den folgenden Jahren in Hauptrollen bei Erst- und Uraufführungen internationaler Musicalerfolge wie Les Misérables, Disney’s Der Glöckner von Notre Dame, Titanic – Das Musical oder 42nd Street zu sehen. Er begeisterte als Professor Abronsius in Tanz der Vampire in Wien, Stuttgart, Hamburg und Berlin, als Aramis in 3 Musketiere in Stuttgart sowie als Gus in Cats und spielte in John Dews viel beachteter Neuinszenierung von Les Misérables an der Oper Bonn. 1998 wurde er für seine Interpretation des Tobias in Sondheims Sweeney Todd mit dem IMAGE-Award ausgezeichnet. In der Musical-Uraufführung Der Schuh des Manitu am Berliner Theater des Westens war Jens Janke bis Mai 2010 als alternierender Abahachi zu erleben. Neben Musicals spielte Jens Janke auch in Operetten mit, u. a. in Der Bettelstudent, Die Blume von Hawaii und Frau Luna.

Frank Bahrenberg war am Theater Bielefeld bereits als Robert Biberti in Jetzt oder nie – Comedian Harmonists II zu sehen. Als Mitglied des Ensembles am Theater Krefeld/Mönchengladbach aber auch als freischaffender Sänger übernahm Bahrenberg verschiedene Rollen in Musicals wie Bonifatius, Der kleine Horrorladen, City of Angles und Black Rider. Im Theatro Centro in Oberhausen spielte er den Mr. Highprice im Geist der Weihnacht. Seine Vielfältigkeit stellte er auch im Opernfach unter Beweis. So spielte er schon Sarastro in Die Zauberflöte und Bartolo in Die Hochzeit des Figaro. Mit seiner Bassstimme ist Frank Bahrenberg, der an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf Gesang studierte, auch ein gefragter Sprecher für Hörspiele, Funk- und Fernsehproduktionen.

Der in Hechingen geborene Tenor
Michael Pflumm gibt mit der Rolle des Walter de Courcey in Chess seinen Einstand am Theater Bielefeld als festes Ensemblemitglied. Er studierte zunächst Schul- sowie Jazzund Popularmusik. Während dieser Zeit absolvierte er bereits eine private Gesangsausbildung bei Bernhard Gärtner. Das anschließende Gesangsstudium bei Prof. Reginaldo Pinheiro an der Musikhochschule Freiburg i. Br. schloss er mit Auszeichnung ab. In der Spielzeit 2007/08 war Michael Pflumm im Opernstudio des Theater Basel engagiert, anschließend gehörte er zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Dort war er u. a. als Aljeja (Janácek Aus einem Totenhaus), Telemaco (Monteverdi Il ritorno d'Ulisse in patria), wie auch in Il turco in Italia (Rossini), Moses und Aron (Schönberg), Parsifal (Wagner), Norma (Bellini) oder Der Zigeunerbaron (Strauß) zu hören. Zu seinen weiteren Partien gehören Tamino (Mozart Die Zauberflöte), Pedrillo (Mozart Die Entführung aus dem Serail) oder auch Tony (Bernstein West Side Story). Gastspiele führten ihn ans Stadttheater Freiburg, ans Theater Basel, Theater Bremen und an die Komische Oper Berlin. Für die 2007 erschienene Beethoven-Gesamtausgabe nahm er u. a. irische, schottische und walisische Lieder auf. Neben seinen Operntätigkeiten ist er ein gefragter Konzertsänger, dessen weit gefächertes Repertoire vom Barock bis zur Moderne reicht. Neben den klassischen Werken stellen besonders Werke der zeitgenössischenMusik einen Schwerpunkt seiner Arbeit dar. Als Gast wirkt er so regelmäßig bei den Neuen Vokalsolisten Stuttgart mit. Konzerte führten ihn u. a. nach Frankreich, Portugal, Spanien, Monaco, Italien, Lettland und in die Schweiz.

[© Theater Bielefeld]

www.theater-bielefeld.de

Zur Inszenierung am Statstheater Kassel:

Von Türmen, Damen, Königen und anderen Figuren: Schach als Krieg 
Das Staatstheater Kassel machte den nächsten Zug: “CHESS” mit Top-Besetzung  

Kann etwas dröger sein, als zwei Menschen dabei zuzusehen, wie sie Holzfiguren auf einem Brett hin- und herschieben? Man sollte meinen, Schach sei nichts anderes als die nonverbale, nicht aggressive, leidenschaftslose, von der Logik diktierte Auseinandersetzung zweier Superhirne. Doch die Geschichte lehrt uns eines Besseren. Und so hieß es denn auch “Schach ist Krieg” im Musical “Chess”, das am Samstag 2. Februar 02 am Staatstheater Kassel seine Premiere feierte.

Unter der Regie des bekannten Musicalregisseurs Matthias Davids hatte sich eine internationales Ensemble in der nordhessischen Stadt versammelt, um dieses in Deutschland kaum gespielte Musical der ABBA-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus auf die Bühne zu bringen. Die Hauptrollen übernahmen Annika Bruhns (vormals “Elisabeth” in Essen), Gaines Hall (Joe Gillis, “Sunset Boulevard”), Charles Fornara (Graf von Krolock ,”Tanz der Vampire”), Erwin Windegger (“Peron” in “Evita”, Bad Hersfeld), Angelina Arnold (Constanze, Mozart) und Wolf Steinbach (Frollo, “Glöckner von Notre Dame”).

In Kassel wurde eine neue deutsche Adaption des Musicals gezeigt, das bereits in den unterschiedlichsten Versionen um die Welt wanderte. Diese neue Fassung orientiert sich an jenem berühmten Konzept-Album, das Mitte der 80-er Jahre durch Ohrwürmer wie “One Night in Bangkok” und “I Know Him So Well” auch in Deutschland die Charts erklomm.

Beziehungskisten
“CHESS” benutzt das Schachspiel als Allegorie für die Beziehungen zwischen Menschen. Da ist der junge, aufbrausende Schachweltmeister Frederick Trumper (Gaines Hall), der versucht, seinen Titel gegen den sowjetischen Herausforderer Anatoly Sergievsky zu verteidigen. Matthias Davids Inszenierung verlegt das Stück in die Kubakrise der 60-er Jahre, wodurch die Ausgangssituation an Brisanz zulegt. Auf beiden Seiten ziehen Funktionäre und Hintermänner die Strippen. Bei ihrem Taktieren ist  Schach natürlich nur Mittel zum Zweck.
 Florence Vassy (Annika Bruhns), Adjutantin und Freundin von Trumper, versucht ihren schwierigen Partner im Zaum zu halten und verliebt sich dabei in dessen Gegner. Am Ende des ersten Aktes läuft Anatoly (Charles Fornara) zum Feind über. Für die Sowjets ein Schlag ins Gesicht, den sie nicht auf sich sitzen lassen können. Im zweiten Akt, ein Jahr später, treffen alle Protagonisten wieder aufeinander. Aber dieses mal wird der Liebe das Heft aus der Hand genommen.

Starke Darsteller, reizvolles Bühnenbild
Schon bei den Proben zeigt sich die Stärke von Inszenierung und Darstellern. Annika Bruhns Stimme fühlte das gesamte Haus mit Leichtigkeit; auch ohne Mikrophone und Verstärker (natürlich nur für die Probenzeit) beweisen die erstklassigen Akteure ihr Können. Matthias Davids achtete auf kleinste Details in Aussprache und Emotionen. Seine Art Regie zu führen offenbart große Professionalität und tiefes Verständnis für die unterschiedlichsten und teils absurden menschlichen Verhaltensweisen. 
Auch Mathias Fischer-Dieskaus Bühnenbild entfaltete seinen ganz eigenen Charme. Er hat ein zwei riesige Holzplatten zu einem massiven Gewölbe gestaltet, dass über der Schacharena thront.
In der ersten Probenphase erklangen die bekannten Songs nur mit Klavierbegleitung. Doch in der endgültigen, bühnenreifen Fassung hat ein großes Orchester die Lieder der berühmten Schweden intoniert. Steven Gross, der schon bei “THE LIFE” und und “WEST SIDE STORY”  den Stab schwang, richtete “CHESS” musikalisch neu ein. Viele Szenen wurden “entmusikalisiert” und zu reinen Sprechsequenzen umgewandelt, um das Stück klarer und verständlicher zu machen.
Die Hitsongs hingegen blieben natürlich sakrosankt – denn wer möchte schon “One Night in Bangkok” oder “Pity the Child” missen.          Q. & ©:  FLORIAN SEIBEL

Chicago ~ Das Musical


© Stage Entertainment

Musik: John Kander
Gesangstexte: Fred Ebb
Buch: Fred Ebb und Bob Fosse (nach dem gleichnamigen Schauspiel von Maurine Dallas Watkins)
Original-Regie / Original-Choreographie: Bob Fosse

Uraufführung: 1. Juni 1975 (New York, 46th Street Theatre [heute: Richard Rodgers])
Deutsche Erstaufführung: 21. Mai 1977 (Hamburg, Thalia Theater)

Zur Inszenierung im Stuttgarter Palladium Theater:

Premiere:
6. November 14

Broadway pur: CHICAGO – DAS MUSICAL ab Herbst 2014 in Stuttgart
Ute Lemper gab am 10. März 2014 den Startschuss für CHICAGO – DAS M USICAL in Stuttgart. Leidenschaftlich, aufregend, sexy… and all that jazz: CHICAGO – DAS MUSICAL wird am 6. November 2014 Premiere im Stage Palladium Theater feiern. Mit dieser Nachricht überraschte die Geschäftsführerin von Stage Entertainment Deutschland Uschi Neuss gemeinsam mit Stargast Ute Lemper die geladenen Gäste bei der Präsentation des neuen Musicals für Stuttgart.

CHICAGO läuft seit über 18 Jahren ohne Unterbrechung in New York und ist damit eines der erfolgreichsten Broadway-Musicals aller Zeiten. Mit seinem Glamour, der zeitlosen Geschichte, dem bissigen Humor, der weltbekannten Musik und natürlich den aufregenden Tanzszenen bringt es alles mit, was ein klassisches Broadway-Musical auszeichnet. „Mit CHICAGO und Disneys Musical TARZAN bieten wir unserem Publikum im Süden Deutschlands zwei Musical-Highlights, die unterschiedlicher kaum sein könnten und die man beide einfach gesehen haben muss!“ erklärt Uschi Neuss, Geschäftsführerin von Stage Entertainment Deutschland.


Chicago
Palladium Theater Stuttgart
Szenenmotiv “Girls”
© Stage Entertainment

Die international gefeierte Musical- und Chansonsängerin Ute Lemper, die als einzige deutsche Darstellerin eine Hauptrolle in CHICAGO sowohl im Londoner Westend als auch am New Yorker Broadway verkörperte, freut sich über die Spielplan-Entscheidung von Stage: „CHICAGO ist ein Highlight in meinem Leben und begleitet mich bis heute. Bob Fosse hat damit ein Meisterwerk geschaffen, das aus der Musicalwelt nicht mehr wegzudenken ist! Besser geht es einfach nicht! Ich finde es großartig, dass Stage Entertainment dieses aufregende Musical in Stuttgart präsentiert.“

CHICAGO ist eines der heißesten Musicals, das der Broadway je erlebt hat. Die Show bietet eine leidenschaftliche Mischung aus Liebe und Lüge, Ruhmsucht und Eitelkeit, Betrug und Verrat, Sex und Verbrechen – garniert mit heißem Jazz und einzigartigen Tanzszenen im Lebensgefühl der 20er Jahre.


Chicago
Palladium Theater Stuttgart
Szenenmotiv “Tap Dance”
© Stage Entertainment

Der Broadway-Legende Bob Fosse gelang damit ein zeitloses Musical, das auf den ersten Blick verführerisch wirkt, dahinter aber eine Geschichte bietet, die mit bissigem Humor den Medien und unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält. Gemeinsam mit der Musik von John Kander und Fred Ebb, die sowohl für Frank Sinatra als auch für Liza Minelli Welthits komponierten, entstand ein einzigartiges Musical, welches das gesamte Musicalgenre prägte. 

Die mehrfach preisgekrönte Show (u.a. 6 Tony-Awards) war 2002 auch als Kinoverfilmung mit Starbesetzung (u.a. René Zellweger, Catherine Zeta-Jones, Richard Gere) erfolgreich und erhielt sechs Oscars© und drei Golden Globes.

Tickets & Informationen unter 01805 – 44 44* oder www.musicals.de
*0,14/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen. Mobilfunkpreis max. 0,42 €/Min.



CHICAGO – DAS MUSICAL: … And All That Jazz
Chicago ist eines der heißesten und aufregendsten Musicals, die der Broadway je erlebt hat. Die Show bietet eine leidenschaftliche Mischung aus Liebe und Lüge, Ruhmsucht und Eitelkeit, Betrug und Verrat, Sex und Verbrechen – garniert mit heißem Jazz und einzigartigen Tanzszenen im Lebensgefühl der 20er Jahre.

Chicago in den 20er Jahren: Die Nachtclubsängerin Roxie Hart ermordet ihren Liebhaber. Im Gefängnis lernt sie die korrupte Mama Morton und Velma Kelly kennen. Velma, ebenfalls Tänzerin und dank der Hilfe von Morton ein Medienstar, plant die Fortsetzung ihrer Karriere nach ihrer Freilassung. Hierfür soll sie der durchtriebene Staranwalt Billy Flynn aus dem Gefängnis boxen, der allerdings gleiches auch für Roxie plant. Es beginnt ein undurchsichtiges Dreiecksspiel, bei dem die beiden Tänzerinnen um die Gunst Flynns buhlen. Als dann die Boulevardjournalistin Mary Sunshine dafür sorgt, dass Roxie als „Jazz-Mörderin“ zum Medienstar wird, beginnt ein Verwirrspiel aus Tricks, Lügen und Eifersucht. Doch werden die Tänzerinnen mit Hilfe der Medien wieder ihre Freiheit zurückgewinnen und damit Ruhm und Reichtum erlangen?

Bob Fosse gelang mit CHICAGO ein zeitloses Musical, das auf den ersten Blick verführerisch wirkt, dahinter aber eine Geschichte bietet, die mit bissigem Humor den Medien und unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält.  
Die mehrfach preisgekrönte Show (u.a. 6 Tony-Awards) war 2002 auch als Kinoverfilmung mit Starbesetzung (u.a. René Zellweger, Catherine Zeta-Jones, Richard Gere) erfolgreich und erhielt sechs Oscars© und drei Golden Globes.

UTE LEMPER - Musicaldarstellerin, Chansonsängerin, Schauspielerin
Die Karriere von Ute Lemper ist äußerst vielfältig. Sie hat sich international sowohl auf der Bühne, in Filmen als auch mit Konzerten einen großen Namen gemacht.  Die geborene Münsteranerin hat an der Dance Academy Köln und am Max Reinhardt Seminar (Schauspielschule) in Wien studiert. Im Anschluss daran feierte sie am Stuttgarter Staatstheater ihr Debut auf der Theaterbühne.


Chicago ~ Ute Lemper ist Botschafterin von CHICAGO - DAS MUSICAL
© Stage Entertainment

Im Genre Musical besetzte sie Hauptrollen in verschiedenen Stücken, darunter in der ersten deutschsprachigen Produktion von Cats und später in Cabaret, wofür das sie den Moliere Award für die beste Musicaldarstellerin erhielt. Besonders großen Erfolg feierte Ute Lemper bei dem Musical Chicago. Hier kreierte sie 1998 am Londoner West End die Hauptrolle der Velma Kelly. Dafür erhielt sie den Laurence Olivier Award. Das ist die höchste Auszeichnung am britischen Theater und ist mit dem amerikanischen Tony Award.

Ein Jahr später krönt sie ihren Erfolg mit einem Engagement am New Yorker Broadway, ebenfalls in Chicago. Für ihr Debüt an einer New Yorker Bühne wurde sie 1999 mit dem Theatre World Award geehrt.

Auch mit ihren Konzerten machte sie international Karriere. Sei es mit ihren Soloauftritten unter anderem mit Werken von Kurt Weill, Berthold Brecht, Marlene Dietrich und Edith Piaf oder mit ihren eigenen Songs oder großen Auftritten mit den besten Symphonieorchestern weltweit, zum Beispiel in London, Paris, Berlin oder Hollywood.

Auf der Kinoleinwand war Ute Lemper seit Mitte der 80-er Jahre in rund einem Dutzend Filmen zu sehen, darunter als Marie Antoinette in L´Autrichienne, in Prêt-à-Porter und demnächst in der aktuellen Woody Allen Produktion Magic in the moonlight.

Seit einigen Jahren lebt sie mit dem Musiker Todd Turkisher zusammen, der mit ihr als Schlagzeuger auf Tour geht und den sie im Jahr 2011 heiratete. Mit ihm hat sie zwei Kinder und lebt in New York an der Upper West Side. Aus einer früheren Beziehung bringt sie zwei weitere Kinder mit.

[© Stage Entertainment]
www.stage.de

Children of Eden
Familienmusical

Musik:
Stephen Schwartz
Buch: John Caird
Song-Texte: Stephen Schwartz
Vorlage: Das Buch „Genesis" in der Bibel
Deutsche Fassung: Christian Gundlach
Uraufführung: 1. August 1991 (London, Prince Edward Theater, London)
Deutschsprachige Erstaufführung: 9. Juli 2010 (Hildesheim, St. Michaelis-Kirche)

Nach der amerikanischen Erstaufführung schrieb die „Los Angeles Times": „Unter den von der Bibel inspirierten und durch Rockmusik beeinflussten Musicals ist dieses das Beste!"

Stephen Schwartz ließ sich durch das Buch Genesis zu einer Handlung anregen, in der die biblische Konflikte zwischen Adam und Noah und ihrer jeweiligen Söhne auf unterhaltsame Art anschaulich geschildert und in Bezug zu den Generationskonflikten unserer Zeit gesetzt werden.

Die Musik ist eine melodienreiche Mixtur aus Pop, Folk, Rock, Reggae und Gospel. Eingängige Lieder wechseln sich mit kraftvollen Chorgesängen ab. Das Musical für die ganze Familie hat sich in Amerika auch bei Aufführungen durch kleine und mittlere Compagnien bewährt. [© Musik und Bühne, Wiesbaden)

Zur Inszenierung des Theater für Niedersachsen:

Premiere: 9. Juli 2010 (Deutschsprachige Erstaufführung; in der Hildesheimer St. Michaelis-Kirche)

Inszenierung: Craig Simmons
Musikalische Leitung und Orchestrierung: Manfred Knaak
Choreographie: Andrea Heil
Bühne und Kostüme: Steffen Lebjedzinski
Chor: Achim Falkenhausen


Mit
Vater:
Hardy Rudolz / Chris Murray (15., 17. und 18.7.)
Adam/Noah: Frank Brunet
Eva/Mama Noah: Maureen Wyse
Kain Jafet: Fredrik Wickerts
Abel Ham/Schlange: Jens Plewinski
Set/Sem/Schlange: Anton Perez
Aphra/Schlange: Merle Hoch
Aysha/Schlange: Michaela Linck
Yonah/Schlange: Wiebke Wötzel
Storyteller: Jens Krause
Storyteller: Annika Dickel

Mitglieder des Sinfonischen Chores, des Kinder- und des Jugendchores und weitere HildesheimerInnen

Das TfN inszeniert das Musical zum 1.000jährigen Bestehen der Hildesheimer St. Michaelis-Kirche als deutschsprachige Erstaufführung.

Aufführungen in der St. Michaelis-Kirche in Hildesheim
Fr 09.07.10 / Di 13.07.10 / Mi 14.07.10 / Do 15.07.10 / Fr 16.07.10 / Sa 17.07.10 / So 18.07.10 / Mi 21.07.10 / Do 22.07.10 / Fr 23.07.10 / Sa 24.07.10 / So 25.07.10 / Mi 28.07.10 / Do 29.07.10 / Fr 30.07.10, jeweils um 20.00 Uhr 

www.tfn-online.de

A CHORUS LINE

Musik:
Marvin Hamlisch
Songtexte: Edward Kleban
Buch: James Kirkwood, Nicholas Dante, nach einem Konzept von Michael Bennett
Choreographie: Michael Bennett, bob Avian
Regie: Michael Bennett

Uraufführung: 15. April 1975 (New York, New York Shakespeare Festival Theatre)
Deutsprachige Erstaufführung: 4. Oktober 1980 (Berlin, Theater des Westens)

Das Musical das Broadwaygeschichte schrieb, hatte am 15. April 1975 seine Premiere im New Yorker Shakespeare Festival Public Theatre, wechselte nach 101 Vorstellungen in das Shubert Theatre, wo es dann 15 Jahre lang gespielt wurde. Die letzte Vorstellung fand am 28. April 1990 statt, es war die  6.137ste.

“A Chorus Line” gewann folgende Preise:

- 9 Tony Awards (Best Musical, Best Director of a Musical (Michael Bennett), Best Choreographer (Michael Bennett), Best Book (James Kirkwood & Nicholas Dante), Best Score (Marvin Hamlisch & Edward Kleban), Best Actress in a Musical (Donna McKechnie - Cassie), Best Featured Actress in a Musical (Carole Bishop - Sheila), Best Featured Actor in a Musical (Sammy Williams - Paul), Lighting Designer (Tharon Musser)

- 5 Drama Desk Awards
- den Pulitzer Prize for Drama,
- den New York Drama Critics Circle Award
- den Los Angeles Drama Critics Circle Award
- den London Evening Standard Award
- ein special citation Obie Award
- und auch einen Gold Record Award von Columbia Records.

A CHORUS LINE - der Film, entstand im Jahr 1985 mit Super - Star Michael Douglas. Die Produktionskosten von US $ 30 Mio. wurden mehrfach wieder eingespielt.

Regie: Richard Attenborough
Buch: Arnold Schulman
Kamera: Ronnie Taylor
Schnitt: John Bloom
Musik: Marvin Hamlisch
Choreografie: Jeffrey Hornaday
Produzent: Cy Feuer, Ernest H. Martin
Produktion: Embassy/Polygram

Mit: Michael Douglas - (Zach), Alyson Reed - (Cassie), Terrence Mann - (Larry), Yamil Borges - (Diana), Jan Gan Boyd - (Connie), Matt West - (Bobby), Cameron English - (Paul), Audrey Landers - (Val), Vicki Frederick - (Sheila), Michael Belvins - (Mark), Sharon Brown - (Kim), Gregg Burge - (Richie), Nicole Fosse - (Kristine), Michelle Johnston - (Bebe), Janet Jones - (Judy), Pam Klinger - (Maggie), Tony Fields - (Al)

Berühmte Songs aus dem Musical:

I Hope I Get It
I Can Do That
At the Ballet
Nothing
Dance: Ten, Looks: Three
One
What I Did for Love

im Film zusätzlich:
Who Am I Anyway
Surprise, Surprise
Let Me Dance for You

Hamlisch, Marvin(Musik):
Marvin Hamlischs Wirken in der Musik ist durch Vielseitigkeit und hohe Qualität geprägt. Im Laufe seiner Karriere nach dem Abschluss seines Studiums an der Juilliard School und am Queens College, schrieb er als Komponist zahlreiche Werke für Film, Bühne, Studioaufnahmen sowie Konzerthallen, leitete als Dirigent zahlreiche große Orchester auf der ganzen Welt und trat als Pianist und Entertainer sowohl mit Musikgruppen als auch solo auf.

Als Komponist wurde Hamlisch mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit drei Oscars (alle im Jahre 1974, für die beste Filmmusik und den besten Filmsong zu “The Way We Were” und die gelungene Adaption der Scott-Joplin-Ragtimes für “Der Clou”), vier Grammys, vier Emmys, einen Tony Award und drei Golden Globes. Für sein 1975 uraufgeführtes Backstage-Musical “A Chorus Line”, das für zwei Jahrzehnte die Spitzenposition für das erfolgreichste Broadway-Stück halten konnte, wurde Hamlisch mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Mehr als 40 Filmmusiken stammen aus seiner Feder, darunter auch die James Bond-Folge “Der Spion, der mich liebte”, für die Hamlisch 1977 erneut für den Oscar nominiert wurde, ebenso wie für “Sophie’s Entscheidung” aus dem Jahre 1982. Am Broadway konnte er mit “They’re Playing Our Song”, “The Goodbye Girl” und zuletzt SWEET SMELL OF SUCCESS ebenfalls Akzente setzen.

Zur Zeit lebt Hamlisch mit seiner Frau Terre in New York.

© Felix Bloch Erben

City of Angels

Musik:
Cy Coleman (14.7.1929 - 18.11.2004)
Buch: Larry Gelbart
Liedtexte: David Zippel
Deutsch: Michael Kunze
 
Uraufführung: 11. Dezember 1989, Virginia Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 17. September 1995, Theater der Stadt Heilbronn
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Los Angeles, in den späten vierziger Jahren. Der Schriftsteller Stine nimmt voller Begeisterung und Illusionen den gut bezahlten Auftrag an, seinen Roman "City of Angels" zu einem Drehbuch umzuarbeiten. Unerfahren in der harten Welt der Filmbranche hat er die Einflussmöglichkeiten des mächtigen Filmproduzenten Buddy Fidler unterschätzt. Fidler greift rücksichtslos in die Qualität der ursprünglichen Story ein, zwingt Stine zu immer weitergehenden Zugeständnissen. Da beginnt sich dessen Romanheld Stone, ein hartgesottener Privatdetektiv aus L.A., gegen seinen eigenen Schöpfer zu wehren und wirft ihm vor, keine künstlerische Moral mehr zu besitzen. Mehr und mehr verweben sich Realität und Fiktion, Stine begreift, dass Stone ein Teil seiner selbst ist. Wenn er ihn aufgibt und immer weiter deformieren lässt, wird er seine eigene Existenz aufgeben.

Cy Coleman
Cy Coleman wurde am 14. Juli 1929 in New York geboren. Schon als Kind trat er als Pianist u.a. in der Steinway Hall und der Carnegie Hall auf, studierte dann an der High School of Music und am New York College of Music und wollte ursprünglich Konzertpianist werden. Sein Interesse am Jazz führte ihn allerdings über ein Engagement als Barpianist und Sänger direkt ins Songwriter- und Musicalgeschäft. Am Broadway feierte er 1960 mit der Uraufführung von "Wildcat" seinen ersten Erfolg. Es folgte 1962 das Musical "Little Me" und gemeinsam mit Dorothy Fields und Neil Simon 1966 "Sweet Charity" nach Federico Fellinis Film "Die Nächte der Cabiria" mit dem berühmten Song "Big Spender" und Bob Fosse in der Hauptrolle. Weitere Musicalerfolge waren u.a. 1980 das Zirkusmusical Barnum und 1989 City Of Angels, Colemans Liebeserklärung an den Film noir. Cy Coleman erlag am 18. November 2004 einem Herzinfarkt. Er wurde 75 Jahre alt.

[© Text: Felix Bloch Erben]

Auszeichnungen:
6 Tony Awards (Musical, Book, Score, Scenic Designer, Actor & Featured Actress
9 Drama Desk Awards (Musical, Book, Music, Lyrics, Orchestration, Set Design, Lighting Design, Actor & Featured Actress)
3 Outer Critics Circle Awards
The New York Drama Critics Circle Award for Best Musical

Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:

Premiere:
18. Mai 13

Musikalische Leitung: William Ward Murta
Inszenierung: Thomas Winter
Bühne und Kostüme: Ulv Jakobsen
Choreographie: Thomas Klotz
Bühnenkämpfe: Benjamin Armbruster
Dramaturgie: Jón Philipp von Linden
Regieassistenz & Abendspielleitung: Nora von Linden
Musikalische Einstudierung: Narah Chung / Merijn van Driesten / Witolf Werner
Bühnenbildassistenz: Linda Siegismund

Besetzung:

Stine, Romanautor: Veit Schäfermeier
Stone, Privatdetektiv: Alexander Franzen
Gabby, Stines Ehefrau // Bobbi, Stones Ex-Frau: Roberta Valentini
Donna, Fidlers Sekretärin // Oolie, Stones Sekretärin: Sarah Kuffner
Buddy Fidler, Filmproduzent // Irwin S. Irving, Film-Mogul: Norbert Wendel
Clara Haywood, Fidlers Ehefrau // Alaura Kingsley // Margie: Brigitte Oelke
Werner Kriegler, Schauspieler // Luther Kingsley, Alauras Ehemann: Helmut Westhausser
Gerals Pierce, Schauspieler // Peter Kingsley, Alauras Stiefsohn: Fabian Kaiser
Avril Rains, Starlet // Mallory Kingsley, Alauras Stieftochter: Annabelle Mierzwa
Pancho Vargas, Schauspieler // Lieutenant Muñoz, Kriminalbeamter: Carlos H. Rivas
Jimmy Powers, Schlagersänger: Thomas Klotz
Del DaCosta, Filmkomponist: N. N.
Studio-Wachmann // Big Six, Schlägertyp: Benjamin Armbruster
Anna // Margaret // Lichtdouble // Ensemble: Jessica Krüger
Krankenwärter 1 // Sonny, kleiner Schläger // Studio-Wachmann // Mahoney, Reporter // Gilbert, Friseur: Nico Gaik
Krankenwärter 2 // Harlan Yamato, Gerichtsmediziner // Schuhputzer // Wächter // Neffe: Marvin Meinold
Officer Pasco: Frank Bahrenberg
Dr. Mandril, Esoteriker: Adrian Kroneberger
Angel City Four: Cologne Voices

Westhausser; Cologne Voices
Bielefelder Philharmoniker

Am Theater Bielefeld versammelt
City Of Angels in der Inszenierung von Thomas Winter und der Ausstattung von Ulv Jakobsen eine Art »Best of« der Musical-Stammgäste: Mit Brigitte Oelke, Roberta Valentini, Veit Schäfermeier und Alexander Franzen stehen Hauptdarsteller auf der Bühne, die The Who’s Tommy, Chess, Company, The Scarlet Pimpernel und weitere Musicals zu Bestsellern der letzten Spielzeiten gemacht haben.

Mit von der Partie sind weitere vertraute Gesichter wie Sarah Kuffner, Carlos H. Rivas, Frank Bahrenberg, Jessica Krüger, Nico Gaik, Thomas Klotz, Marvin Meinold und Fabian Kaiser. Es gibt ein Wiedersehen mit Benjamin Armbruster und Helmuth Westhausser, langjährigen Mitgliedern des Schauspielensembles.
Neu auf der Bühne des Stadttheaters: Norbert Wendel als Buddy Fidler und Annabelle Mierzwa als Mallory sowie die Cologne Voices als Gesangsquartett Angel City Four. Am Pult der Bielefelder Philharmoniker: William Ward Murta, Bielefelds Nummer eins in Sachen Musical.

MUSIKALISCHE LEITUNG
William Ward Murta
, geboren in Fort Smith/Arkansas und aufgewachsen in Oklahoma, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Theater Bielefeld. Er übernahm die musikalische Leitung vieler Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, Franz Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter, außerdem She Loves Me (2006), Jekyll & Hyde (2007), Me and My Girl, Guys & Dolls (beide 2008) sowie Crazy for you (2009), The Scarlet Pimpernel (2010), Chess (2011), Company und The Who’s Tommy (beides 2012). Murta ist in Musikerkreisen ein gefragter Arrangeur; zahlreiche seiner Arrangements gehören zu den Standards von Musical-Aufführungen und -Galas im In- und Ausland. Darüber hinaus komponierte Murta eigene Musicals: 1987 M... wie Marilyn, 2004 sein Werk über das Leben von Galileo Galilei, Starry Messenger (Sternenbote), und zuletzt The Birds of Alfred Hitchcock, das zu Beginn der Spielzeit 2010/11 ausgesprochen erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde.

INSZENIERUNG
Thomas Winter
war Sänger der Kölner Soulfunk Band Upstairs, bevor er von 1995 bis 1999 an der Folkwang Hochschule Essen Schauspiel, Gesang und Tanz studierte. 1997 gewann er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin (Musical, Chanson, Song). Von 1999 bis 2001 war er als Schauspieler am Theater Heilbronn und von 2001 bis 2005 am Staatstheater Oldenburg engagiert. Seit 2005 arbeitet er als freier Schauspieler, war in Film- und Fernsehproduktionen wie Das Duo, Um Himmels Willen oder Der Baader-Meinhof-Komplex zu sehen und spielte u. a. am Theater Münster, in der Bar jeder Vernunft in Berlin und an der Deutschen Oper am Rhein.
Zu seinen zahlreichen Bühnenrollen gehören u. a.: Jim in
Die Glasmenagerie von T. Williams, Cornelius Hackl in Hello Dolly! von J. Herman, Cliff in Cabaret von Kander & Ebb, der Bäcker in Into the Woods von S. Sondheim, Achill in Ein Sportstück von E. Jelinek, Leopold in Im weissen Rössl von R. Benatzky‚ Nathan Detroit in Guys and Dolls von F. Loesser und Prinz Phillip in Yvonne, die Burgunderprinzessin von W. Gombrovicz.
Er singt und spielt den Harry Frommermann im Ensemble der Uraufführung
Comedian Harmonists – Jetzt oder Nie am Theater am Kudamm in Berlin. Für dieses Ensemble schrieb und inszenierte er den szenischen Abend Comedian Harmonists – Ein neuer Frühling, welcher u. a. am Theater Trier, Theater Coburg, Theater Konstanz, dem Winterhuder Fährhaus Hamburg oder am Gasteig München aufgeführt wurde und wird.

In Bielefeld war er bereits häufig auf der Bühne als Gast zu sehen, zu letzt als Sam im Musical
Crazy for You, als Tapioca in der Oper L’Étoile (Der Stern) und als Harry in Company. Seit der Spielzeit 2011/12 kümmert sich Thomas Winter außerdem um das LOFT im Theater Bielefeld. Dort inszenierte er u. a. Du bleibst schön hier, Songs for a New World sowie Zarah 47 und begründete Projekte wie Klassik ab Null oder Oper legt auf.

BÜHNE UND KOSTÜME
Ulv Jakobsen
, geboren 1962 in Berlin-Pankow, absolvierte ein Designund Bühnenbildstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Bereits während seines Studiums assistierte er bei Robert Wilson. Seit seinem Diplomabschluss 1993 kreierte er Bühnen- und Kostümbilder für über 80 Produktionen an verschiedenen Theatern, vom Nationaltheater Lubljana (Slowenien) über das Deutsche Theater Berlin, dem Staatstheater Schwerin bis nach Norwegen zum Theatret Vart.
Zudem arbeitet Ulv Jakobsen als Theater- und Filmautor. Seine Theaterplakate wurden mehrfach ausgezeichnet und fanden Aufnahme in staatliche und private Sammlungen.

CHOREOGRAPHIE
Thomas Klotz
konnte schon während seines Studiums an der Folkwang Hochschule Essen sein Können im Musical Cabaret in Düsseldorf und bei den Sommerfestspielen Bad Hersfeld in Evita unter Beweis stellen. Nach seinem Studium spielte er ab 2001 in Stuttgart bei Der Tanz der Vampire unter anderem den Alfred. Danach zog es ihn nach Hamburg, wo er 2003 als Sky und Eddie in Mamma Mia! Im Operettenhaus engagiert war.
Ebenfalls in Hamburg war er Teil der Europa-Premierenbesetzung des Musicals
Dirty Dancing, wo er ab 2006 zunächst in den Rollen Billy, Neil Kellerman und Solosänger zu sehen war. Ab 2007 wurde er die Erstbesetzung des Neil Kellermann. Im Sommer 2007 zog es ihn noch einmal zu den Vampiren, diesmal als Erstbesetzung des Alfred. Es folgte ein Engagement bei den Freilichtspielen in Tecklenburg, wo er 2008 als Ren McCormack in Footloose glänzte. Danach konnte man Thomas Klotz für die Weltpremiere des Musicals Der Schuh des Manitu im Berliner Theater des Westens gewinnen, wo er den Falschen Hasen, aber auch den Winnetouch spielte. 2010 ging er mit Grease auf Deutschlandtournee, wobei er die Rolle des Roger verkörperte. 2011 wirkte er an der Produktion Songs for a New World im Loft des Theaters Bielefeld mit.

KAMPFCHOREOGRAPHIE
Der 1946 in Mühlbach in Rumänien geborene Schauspieler Benjamin Armbruster war von 1980 bis zum Beginn seines Ruhestands 2011 im Ensemble des Bielefelder Theaters, wo er in zahlreichen Rollen zu sehen war, u.a. als Orsino in Shakespeares Was ihr wollt, Bertram in The Black Rider, mehrere Figuren in Charles Ludlams Das Geheimnis der Irma Vep, Gus und Jack in Gewöhnliche Sterbliche von David Ives, Verkoffs in Poliakoffs Das Schweigen brechen, in Ralph Benatzkys Meine Schwester und ich, den Jorgos in Rainer Werner Fassbinders Katzelmacher, mehrere Rollen in der Uraufführung von Lothar Trolles novemberszenen (nach Döblin), Squenz (Prolog) in Shakespeares Sommernachtstraum, in Sophokles´ Oedipus, Graf Paris in Romeo und Julia und in Männer! Tore, Tränen und Triumphe. Zuletzt wirkte er in Schlachten//Samurai, Fürstengruft 200//Schiller, Wie es euch gefällt, Der Kirschgarten, Spieler und Struwwelpeter mit. Zudem spielte er sich mit seinen unzähligen Rollen in den Weihnachtsmärchen über viele Jahre in die Herzen der Kinder.
Nach dem Besuch eines deutschen Gymnasiums studierte Benjamin Armbruster an der Kunstakademie für Theater und Film in Bukarest. Parallel zum Studium spielte er bei verschiedenen rumänischen Filmproduktionen mit und übernahm in Sergiu Nicolaescos Film
Michael, der Tapfere die Hauptrolle. Seit 1966 arbeitete er überwiegend am Theater und gab viele Jahre lang den Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe, wodurch er sich eine überregionale Fangemeinde erspielte. Darüber hinaus übernahm der Schauspieler, bekannt als Kampf- und Action-Spezialist, für viele Produktionen des Theaters auch die Einstudierung der Fecht- und Kampfszenen. [© Theater Bielefeld]

Karten: 0521 / 51 54 54

www.theater-bielefeld.de

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere:
9. November 06

Creative Team:
Director:
Nikolai Foster
Associate Musical Director & Arrangements: Mark Collins
Musical Director: Thomas Lorey
Set & Costume Designer: Jeremy Daker
Choreographer: Gary Lloyd
Lighting Designer: Guy Hoare
Sound Designer: Heinz Hess
Casting Director: Kay Magson

Cast:
Angel City 1 & Ensemble:
Bennett Andrews
Angel City 4, Woman With Revolver, Hooker, Oscar Statue, Hairdresser & Ensemble: Rachael Archer
Mallory, Avril, Masseur, Bootsie, Oscar Statue,Stand In Angel City & Ensemble: Gemma Baird
Munoz, Dr. Mandrill & Ensemble: Joshua Bancel
Angel City 2, Gilbert, Guest & Understudy: Dominic Cincotta
Angel City 3, Margaret, Madam, Oscar Statue,Girl, Carla’s Stand In & Ensemble: Karen Evans
Jimmy Powers, Radio Announcer, Commissioner OfPolice Gaines, Butler & Ensemble: Garrie Harvey
Alaura & Carla: Julia Hinchcliffe
Stone: Anthony Houghton
Luther, Man’s Voice, Man, Studio Engineer, Del, Harlan Yamoto & Ensemble: Peter Mair
Buddy & Irwin: Jack Mckenzie
Gabbie & Bobbi: Amy Rogers
Donna & Oolie: Julie Stark
Stine: Chris Thatcher

Musicians :
Musical Director/piano/ Keyboards:
Mark Collins & Thomas Lorey
Trumpet/Flugelhorn: Martin Krämer
Clarinet/Saxophone/Electronic Wind Instrument: Heinz Lyko
Trombone: Andreas Weil
Double Bass/Bass Guitar: Stefan Kreuscher
Drums/Percussion: Thomas Elsner

City of Angels ist eine Rarität unter den Musicals; 1990 geschrieben, katapultiert es das Publikum mit viel Humor und mitreißender Swing- und Jazzmusik in die Glamour-Welt Hollywoods der 40er Jahre. Der Autor Stine soll seinen Roman zu einem Drehbuch umschreiben. Während seiner Bemü-hungen wechselt die Handlung zwischen der realen Welt und der schwarz-weißen Welt seiner Fantasie hin und her. Alle Akteure sind doppelt besetzt: Stines Alter ego ist in der fiktiven Filmwelt der sarkastische Privatdetektiv Stone, der in ein mörderisches Spiel verwickelt wird. Stilelemente des Film noir wechseln sich ab mit der Technicolor-Welt Hollywoods, in der sich herrische Produzenten, kesse Sekretärinnen und selbstsüchtige Starlets ein Stelldichein geben.  

It´s smart, swinging, sexy and funny.”
– Newsweek

 A delirious celebration of jazz, pop styles (and) flat out funny.”
– The New York Times
 
“One of the most innovative, brilliant, perfect, breathtaking,
entertaining pieces of theatre I have ever seen
.”
– New York Daily News

Besprechung auf kulturfreak.de


www.english-theatre.de 
 

Closer Than Ever

Musik:
David Shire
Songtexte: Richard Maltby Jr.
Deutsche Übersetzung: Nina Schneider

Uraufführung: 6. November 1989 (New York, Cherry Lane Theatre)

Company

Musik und Gesangstexte:
Stephen Sondheim
Orchestrationen: Jonathan Tunick
Buch: George Furth

Uraufführung: 26. April 1970 (New York, Alvin (heute: Neil Simon) Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 6. Januar 1973 (Düsseldorf, Schauspielhaus)

Copacabana

Musik:
Barry Manilow
Buch: Barry Manilow, Bruce Sussman und Jack Feldman
Lyrics: Bruce Sussman und Jack Feldman
Deutsche Fassung: Roman Hinze

Uraufführung: 23. Juni 1994 (London, Prince of Wales Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 7. September 2006 (Wiesbaden, Staatstheater Wiesbaden)

Originalrechte: Music Theatre International


„Her name was Lola – she was a showgirl“: Mit seinem Sommerhit „Copacabana“ eroberte Barry Manilow 1978 die amerikanischen und europäischen Charts und spätestens seit diesem Welt-Hit ist sein Name aus dem internationalen Pop-Business nicht mehr wegzudenken. Das Musical „Copacabana“ ist Barry Manilows Liebeserklärung an die farbenfrohen Technicolor-Musicals aus dem Hollywood der Vierzigerjahre, als Rita Hayworth und Gene Kelly auf der Leinwand das Publikum verzauberten.

In New York verliebt sich der Komponist Tony in die Tänzerin Lola, die ein großer Star werden möchte. Aber Lola verfällt den Verführungskünsten des reichen Rico und landet in einem Nachtklub in Havanna. Tony folgt ihr, um sie zur Rückkehr zu bewegen – und gerät in ein Drama voll Eifersucht und Intrigen…

Songs wie „Sweet Heaven“, „The Jingle“ und vor allem der Smashhit „Copacabana“ bringen südamerikanisches Temperament und Leidenschaft auf die Bühne.   [Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]

Song-Liste:

· Overture
· Copacabana (Opening Sequence)
· Just Arrived
· Dancin' Fool
· Night On The Town
· Man Wanted
· Lola
· Who Needs To Dream?
· Ay Caramba!
· Bolero De Amor

· Sweet Heaven
· Who Am I Kidding?
· Who Am I Kidding? (reprise)
· This Can't Be Real
· Welcome To Havana
· The Mermaids Tale
· El Bravo!
· Who Needs To Dream? (Reprise)
· Copacabana (Finale)


Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden, Jugend Club Theater:

Premiere: 7. September 06

Inszenierung und Choreografie: Iris Limbarth
Musikalische Leitung: Joachim Braun / Frank Bangert
Bühne: Reinhard Wust
Kostüme: Heike Ruppmann


Mit:

Stephen:
Rainer Maaß
Samantha: Ann Christin Fray
Tony Forte: Aleman Stekic / Tim Speckhardt
Lola La Mar: Julia Klemm / Charlotte Thompson
Gladys Murphy: Felicitas Geipel / Stefanie Köhm
Sam Silver: Björn Sauer / Andreas Kaun
Rico Castelli: Klaus Krückemeyer / Marian Kindermann
Conchita Alvarez: Alexandra Fukazawa / Anke Budau
McManus / Mr. Brill: Thomas Zimmer
Willie: Norman Hofmann
Skip / Carlos: Marc Schöttner
Oberkellner: Marian Kindermann / Jakob Voges
2 Garderobengirls: Jasna Bauer, Fabienne Braun
Pianist: Manuel Dengler
Vorsänger: Daniel Al-Hami
Musikverleger: Christopher Hastrich
Luis: Marian Kindermann / Christopher Hastrich
Veronika Lake: Marlena Strutz
Andrew Sisters / Meerjungfrauen: Jessica Göttmann, Cassandra Göller, Stefanie Köhm / Felicitas Geipel, Christina Blum
Mr. Rogers / Mr. Lerner: Tim Speckhard / Benjamin Muth
Mr. Hammerstein / Mr. Loewe: Jakob Voges
Copagirls: Kathrin Pattensen, Christina Blum, Charlotte Thompson, Anke Budau, Marie Lena Kaiser, Caroline Reimann, Marie Ribaric, Ann Christin Fray, Cassandra Göller (
Tänzer / Gäste / Piraten: Ensemble

www.staatstheater-wiesbaden.de

Crazy for you®

Musik und Liedtexte
: George und Ira Gershwin
Buch: Ken Ludwig
Konzeption: Ken Ludwig und Mike Ockrent unter Verwendung von Material von Guy Bolton und John McGowan
Uraufführung: 19. Februar 1992 (New York, Shubert Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 4. Juni 1994 (Berlin, Schillertheater; in englischer Sprache)
Deutschsprachige Erstaufführung: 9. April 1999 (Bern, Stadttheater)
Deutsch: Markus Hertel und Stefan Huber

Tess, Tanzchefin der Zangler Follies, verweigert sich den Nachstellungen ihres verheirateten Produzenten Bela Zangler. Bobby Child, Nachkomme einer Bankiersfamilie, träumt von einer Broadwaykarriere und stellt sich dem Produzenten vor – und tritt ihm auf die Füße. Bobbys Mutter und seine Verlobte reden gleichzeitig auf ihn ein, die Mutter will ihn in einer heiklen Immobilienangelegenheit nach Dead Rock, Nevada, in die Wüste schicken; seiner Verlobten Irene ist der Westen allerdings ein Graus. Bobby tanzt sich aus der Affäre, sucht das Abenteuer, nicht ohne sich vorher der wie auch immer gearteten Zusammenarbeit mit den Follies zu versichern. Im früheren Goldgräberort Dead Rock ist die Postmeisterin Polly die einzige Frau. Ihr Vater Everett kann die Hypotheken auf der Immobilie des Gaiety Theaters nicht mehr bezahlen, ein Brief aus New York kündigt den Besuch des Bankers Bobby Child an. Kaum eingetroffen, sieht er Polly – und verliebt sich. Der wenig sensible Nachbar, der Saloonbesitzer Lank, behauptet dagegen seinen Anspruch auf das Theater und auf Polly. Im Saloon und später im Freien bringt Bobby, noch inkognito, Polly nicht ohne Wirkung das Tanzen bei. Bobby Child will das Theater erhalten und eine Show herausbringen, mit ihm als Hauptdarsteller. Er nennt seinen Namen – und Polly fühlt sich betrogen. Bobby hat die Follies nach Dead Rock gerufen, er schlüpft in die Rolle Zanglers, um nun in anderer Gestalt auf Polly Eindruck zu machen. Die Proben mit den aus der Bevölkerung rasch hinzuengagierten Tanzpartnern und Polly als Star versetzen alle in Hochstimmung. Da trifft Irene ein und droht Bobbys Inkognito platzen zu lassen, verspräche er nicht, mit ihr nach New York zurückzugehen. Inzwischen hat sich Polly so sehr in “Zangler" verliebt, dass der “Produzent" bei ihr mit seiner Bitte keinen Erfolg hat, auch Bobby in der Show eine Chance zu geben. Am Tag der Premiere wartet man auf die Besucher, die vom Bahnhof kommen. Nur ein einziges, distinguiertes Paar, Andre und Patricia, trifft ein; es bezieht bei Lank Quartier, um dessen Qualitäten für einen Reiseführer zu testen. Niedergeschlagen entschuldigt sich “Zangler" bei seinem Ensemble, das ihm aber für das neue Lebensgefühl dankbar ist. In eigener Gestalt macht Bobby Polly einen Heiratsantrag, den sie ihm abschlägt, da sie sich doch so sehr in Zangler verliebt habe. Als Bobby ihr nun seine Maskerade erklären will, trifft Zangler tatsächlich ein – und wird von Polly leidenschaftlich geküsst. Bobby bleibt nur noch der verzweifelte Griff zur Flasche. Zangler war Tess nachgereist, die nun mit ihm, dem Erfahrenen, die Show retten will. Als er ablehnt, wendet sich Tess von ihm ab; nun greift auch er zum Whisky. Bobby, noch in der Maske Zanglers, trifft auf sein lebendiges, ebenso schwankendes Spiegelbild. Am nächsten Morgen trifft Polly auf zwei identische Schnapsleichen. Sie realisiert, dass Bobby ihr die Wahrheit erklären wollte – dennoch verlässt sie irritiert den Saloon. Lank ist im Service für seine anspruchsvollen Gäste am Ende seiner Kräfte, und so fällt es der von Bobby verlassenen Irene nicht schwer, ihn für ihre Qualitäten zu interessieren. Im Theater kommt es angesichts der Alternative, es noch einmal versuchen oder das Haus der Bank überlassen, zur Abstimmung. Gerade als das Ensemble trotz der Ermunterungen durch Andre und Patricia fürs Aufhören votiert hatte, ergreift Zangler die Initiative, steckt sein Geld in Werbung und Ausstattung. Zurück in New York versucht sich Bobby nun als Banker, seine Gedanken hängen jedoch ausschließlich an Dead Rock und Polly. Obwohl ihm seine Mutter Zanglers Theater überlässt, das dieser zugunsten des Gaiety Theaters von Dead Rock an sie verkauft hatte, zerreißt Bobby die Schenkungsurkunde und bricht sofort nach Nevada auf. Dead Rock ist von neuem Glanz überzogen, das Theater ist nicht mehr mit Hypotheken belastet, aus Lanks und Irenes Saloon wurde ein schickes Café, Polly ist der Star der allabendlich ausverkauften Show – aber sie vermisst Bobby und will nach New York reisen. Fast hätten sich Ankommender und Abreisende verfehlt, doch im letzten Moment gestehen sie sich nicht nur ihre Liebe, sondern auch die nachgereiste Mutter findet am zuvorkommenden Everett Gefallen. [ © Text: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin]

Curtains

Originalbuch und Konzept:
Peter Stone
Buch: Rupert Holmes
Musik: John Kander
Gesangstexte: Fred Ebb
Zusätzliche Gesangstexte: John Kander und Rupert Holmes
Deutsch von: Wolfgang Adenberg -

Uraufführung: 25. Juli 2006 (Los Angeles, Ahmanson Theatre)
Broadwaypremiere: 22. März 2007 (New York, Al Hirschfeld Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 2009 (Stuttgart, Kelley Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 5. November 2011 (Coburg, Landestheater Coburg)


Curtains: Der Vorhang im Theater öffnet sich für Illusionen und verdeckt so manches Geheimnis, wenn er sich schließt. Im Bostoner Kolonialtheater fällt zum Schluss der Premiere des wenig vielversprechenden Musicals "Robbin' Hood" nicht nur der Vorhang zu Boden, sondern auch die Diva Jessica Cranshaw. Für die anderen Darsteller ist dies wenig überraschend, hat der alternde und verblasste Filmstar schon länger nur noch durch Textunsicherheit und sängerisches wie tänzerisches Unvermögen Aufsehen erregt. So feiern sie dem Misserfolg zum Trotz ihre Premiere. Doch dann ereilt die Theaterproduzenten die Nachricht: Jessica Cranshaw wurde Opfer eines tödlichen Verbrechens.
Auftritt Frank Cioffi. Der Inspektor ordnet an, dass keiner das Theater verlassen darf, bis der Täter ermittelt ist: Da Jessica Cranshaw in den letzten Minuten der Vorstellung vergiftet wurde, steht das gesamte Ensemble unter Mordverdacht. Cioffi beginnt seine Verhöre - doch dann geschieht das Unfassbare: Er muss vernehmen, dass die Darsteller die Produktion aufgeben wollen. Das ist zu viel für den theaterbegeisterten Herrn von der Kriminalpolizei: „The show must go on“, ermutigt er seine Helden und gerät während der Verbrecherjagd auf kreative Abwege. Inspiriert von seiner Erfahrung aus dem Amateurtheater gibt er der Inszenierung neue Impulse für ein gelingendes Musicalspektakel und macht sich damit auch ein wenig selbst verdächtig. Zumal es nicht bei einem und auch nicht bei einem zweiten Mord bleibt. Darüber hinaus verliebt er sich in die naiv scheinende Darstellerin Niki. Während die Show perfektioniert wird und der Traum vom Broadwayerfolg in greifbare Nähe rückt, kommen immer mehr dunkle Geheimnisse und Interessenverstrickungen ans Tageslicht. Wer wird, wenn der Vorhang fällt, den roten Samt gegen schwedische Gardinen eintauschen?

Curtains, eine gelungene Kombination aus Kriminalgeschichte und Backstage-Musical, ist das letzte gemeinsame Werk des legendären Autorenduos John Kander und Fred Ebb, das hier die Welt der intriganten, konkurrierenden und dennoch umschwärmten "Show People" durchleuchtet.  [© Felix Bloch Erben, Berlin]

Zur Inszenierung der Musical Inc., Mainz:

© Musical Inc.Mainz

Premiere mit Besetzung "Backbord": 30. Mai 14
Premiere mit Besetzung "Steuerbord": 31. Mai 14

Vorstand: Mareike Hachemer, Florian Pfaff, Elena Lorscheid, Jessica Jopp
Musikalische Leitung: Lukas Witzel, Thomas Wagner
Regie: Marie Friedl, Henning Witte
Choreografie: Nadhezda Jung, Thomas Heep
Ausstattung: Rosalia Virga
Bühnenbild: Jaqueline Rudolf, Christina Wagner, Sabrina Brix, Jamin Janssen, Nathalie Nied, Julia Rodland, Alexandra Sayn, Henrike Schall, Antje Schilling, Britta Seiffer, Tamina Söll, Henry Willhelmy
Kostüm: Nathalie Nied, Sarah Dennert, Anna Krautz, Karina Michel, Jasmin Janssen, Melanie Wolff, Ayla Hohenstein
Maske: Pearl Abbey-Obaro, Safak Sengül, Nadhezda Jung, Jessica Gleisberg, Annika Link, Marie Friedl, Elena Lorscheid, Alexandra Granieczny
Requisite: Philipp Seidel, Tamina Söll, Nils Klitsch, Melina Löffler
Backstage: Clara Vogel, Melina Löffler

Besetzung:
Frank Cioffi:
Jan Schneider, Moritz Schümann
Niki Harris: Christina Wagner, Jessica Jopp
Georgia Hendricks: Janina Jungbluth, Elena Lorscheid
Carmen Bernstein: Verena Bonnkirch, Marie Friedl
Aaron Fox: Daniel Bogacki, Lukas Witzel
Sidney Bernstein: Johannes Lotz, Florian Pfaff
Christopher Belling: Roman Hoeck, Henning Witte
Bambi Bernét: Annika Link, Jessica Gleisberg
Carrie Shapiro: Judith Heiermann, Katharina Schäfer
Bobby Pepper: Nils Klitsch. Thomas Heep
Daryl Grady: Philipp Seidel, Florian Mahlberg
Jenny Harmon: Franziska Runkel, Karina Michel
Jessica Cranshaw: Mareike Hachemer, Sabine Fischer, Johanna Hartmann, Safak Sengül
Randy Dexter: Jakob Ghasemian
Harv Fremont: Holger Reuter, Oliver Bonn
Roberta Wooster: Pearl Abbey-Obaro, Barbara Werner
Mona: Anna Krautz, Sarah Dennert
Detective O'Hare: Melina Löffler, Clara Vogel
Sasha, der Dirigent: Thomas Wagner

Tanz-Ensemble: Ayla Hohenstein, Rosalia Virga, Christina Griebel, Jessica Gleisberg, Annika Link
Orchester: Thomas Wagner (Bandleitung), Benjamin Hinkeldey (Bass), Dania Böcker, Hannah Rasel (Querflöte), Lisa Walter (Saxophon), Anna Ederer, Raphael Stumpf, Sarah Krebs (Klarinette), Karoline Kraft, Veronica Voss (Bassklarinette), Alex Schoth, Sebastian Thelen (Trompete), Fabian Bendel (Horn), Yan Vogel, Ingo Hunz (Gitarre), Nico Hörpel (Schlagzeug)

Besprechung auf kulturfreak.de


Curtains
Musical Inc. Mainz
Ensemble
© David Funk

Weitere Aufführungen:
Dienstag, 03.06., 20 Uhr
Mittwoch, 04.06., 20 Uhr
Freitag, 06.06., 20 Uhr
Sonntag, 08.06., 18 Uhr
Mittwoch, 11.06., 20 Uhr
Donnerstag, 12.06., 20 Uhr
Samstag, 14.06., 20 Uhr
Sonntag, 15.06., 18 Uhr
Dienstag, 17.06., 20 Uhr
Mittwoch, 18.06., 20 Uhr

Anschrift des Theaters:
Theater im P1, Jakob-Welder-Weg 18, 55128 Mainz
Anzahl der Sitzplätze: 300
Kartenpreise (von… bis…): 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

www.musicalinc.de

    Termine für die wissenschaftliche Begleitreihe zu Curtains - Vorhang auf für Mord und die Aufführungen an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz

    Als einzige Musicalgruppe weltweit spielt Musical Inc. die ausgewählten Stücke nicht nur, sondern organisiert in Zusammenarbeit mit Professoren und Dozenten der Universität Mainz wissenschaftliche Vorträge, die besondere Aspekte von Musicals akademisch beleuchten. Im Sinne eines ganzheitlichen Erfahrens werden die theoretischen Vorträge durch passende Szenen und Musikbeiträge illustriert. Die Darsteller geben damit schon vor der Premiere einen Vorgeschmack auf das Musical.

    Studium Generale
    Dr. med. Dorothea Hatz (Institut für Rechtsmedizin, Universitätsmedizin, JGU Mainz):
    "Nachdem der Vorhang fällt - Der menschliche Körper nach dem Tod“
    Mittwoch, 30. April, 18:15 Uhr
    P11 (Philosophicum)
    Rechtsmedizinerin Dr. Dorothea Hatz erklärt wie Rechtsmediziner vorgehen. Sie beleuchtet unter anderem, wie die Morde aus „Curtains – Vorhang auf für Mord“ aufgeklärt werden könnten. Die Darsteller der Musical Inc. zeigen dazu passend eine Auswahl der Mordsituationen und präsentiert mordafffine Musikstücke aus dem Murder-Mystery Musical.

    Dr. phil. Constanze Schuler (Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft, JGU Mainz)
    „Was für ein Theater!? – Metatheatrale Grenzgänge zwischen Spiel und Illusion“
    Dienstag, 6. Mai, 18:15 Uhr
    P 208 (Philosophicum)
    Theaterwissenschaftlerin Dr. Constanze Schuler erklärt Hintergründe zum Prinzip des Stücks im Stück und zu metatheatralen Elementen im Musiktheater. Die Darsteller der Musical Inc. zeigen dazu passend Szenen aus „Curtains – Vorhang auf für Mord“, in denen dieses Prinzip illustriert wird. Die Darsteller in „Curtains“ inszenieren im Stück das Stück „Robbin Hood“. Dies ermöglicht eine humorvolle Auseinandersetzung mit dem Theater an sich insbesondere durch viele Seitenhiebe auf Klischees in der Theaterarbeit.

    Verantwortliche Organisatoren: Mareike Hachemer, Florian Mahlberg

Zur Inszenierung des Landestheater Coburg:

Premiere:
5. November 11 (Deutschsprachige Erstaufführung)

Musikalische Leitung: Roland Fister
Inszenierung: Jean Renshaw
Ausstattung: Ingomar
Dramaturgie: Georg Mellert

Besetzung:

Lieutenant Frank Cioffi:
Jens Janke
Niki Harris: Marie Smolka
Georgia Hendricks: Ulrike Barz
Carmen Bernstein: Kerstin Kluge
Aaron Fox, Komponist: Alexander Franzen
Sidney Bernstein, Produzent: Boris Stark
Christopher Belling, Regisseur: Niklaus Scheibli
Bambi Bernét, Tänzerin: Jana Kristina Lobreyer
Daryl Grady, Theaterkritiker: Fredeerik Leberle
Johnny Harmon, Stage Manager: Stephan Ignaz
Oscar Shapiro, General Manager: Stephan Mertl
Bobby Pepper, Choreograf und Tänzer: Jörn Ortmann
Jessica Cranshaw, Hollywoodstar: Betsy Horne
Sasha Iljinski, Dirigent: Roland Fister
Randy Dexter: Oliver Floris


Curtains - Vorhang auf für Mord
Landestheater Coburg
Vorabfoto: Jens Janke als Lieutenant Frank Cioffi
© Andrea Kremper

www.landestheater-coburg.de

Cyrano de Bergerac
Ein romantisches Musical

Buch und Gesangstexte: Wolfgang Adenberg (in enger Anlehnung an das Schauspiel von Edmond Rostand)
Musik: Marc Schubring
Uraufführung: 22. Oktober 1995 (Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater)

Frankreich, 1640. Cyrano, ein echter Haudegen, verliebt sich in seine Cousine Roxane. Doch Hoffnungen braucht er sich nicht zu machen. Erstens prangt eine grotesk große Nase in seinem Gesicht, zweitens schwärmt die Schöne für den Kadettenanwärter Christian und drittens ist auch Graf de Guiche ganz angetan von ihr. Roxane gesteht Cyrano ihre Liebe zu Christian und hofft auf dessen Zeilen. Beim ersten Aufeinandertreffen will Christian dem eigenartigen Cyrano noch zeigen, wer das Sagen hat, doch dann ist er auf seine Hilfe angewiesen. Denn in Cyrano steckt ein sensibler Poet und Christian fehlt jegliches Talent zum Schreiben. Wie soll er seine Roxane erobern? Christian trifft sich mit ihr und Cyrano schreibt ihr in Christians Namen die schönste Poesie.

Während Oberbefehlshaber de Guiche an der Front ist, wird Christian heimlich mit Roxane getraut. Aus Rache lässt de Guiche das Regiment der Kadetten abkommandieren: Christian und Cyrano müssen in den Krieg. Seit Wochen sind sie von Spaniern umstellt, erleiden sie Hunger und Durst, und de Guiche würde sie den Feinden nur all zu gern als Kanonenfutter servieren. Christian beklagt, dass er Roxane kein Lebewohl mehr sagen kann, doch Cyrano, der diesen Augenblick voraussah, überreicht ihm einen Abschiedsbrief. Plötzlich erscheint Roxane. Sie bittet Christian um Verzeihung, dass sie ihn zunächst nur seiner Schönheit willen geliebt habe. Nun habe sie aber in seinen Briefen seinen wahren Wert erkannt, selbst wenn er hässlich wäre, würde sie dieselbe starke Zuneigung empfinden. Christian fordert Cyrano auf, ihr die Wahrheit zu sagen, um sie vor die Entscheidung zu stellen. Doch bevor Cyrano sich als der eigentliche Schreiberling zu erkennen geben kann, wird Christian tödlich verletzt. Nach dem Tod ihrer großen Liebe zieht sich Roxane in ein Kloster zurück. Jeden Tag wird sie von Cyrano besucht, ohne zu merken, dass er hinter all den zarten, romantischen Worten steckte und ihr seine Zeilen all die Liebe gegeben haben, nach der sie sich sehnte. Erst, als auch er im Sterben liegt, erkennt Roxane ihren Helden.

Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Edmond Rostand. Sie changiert zwischen kraftvoll, wilden Momenten und leidenschaftlicher, romantischer Poesie. Ein Stück über Liebe, Freundschaft und lebenslange Treue.


Marc Schubring
In Berlin geboren und aufgewachsen, begann Marc Schubring nach dem Abitur 1988 an der TU Berlin das Studium der Musikwissenschaft. 1989 verließ er seine Geburtsstadt, um bei Prof. Theo Brandmüller an der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes in Saarbrücken Komposition zu studieren. Seine Diplomarbeit Fletsch (Saturday Bite Fever) (Buch von Holger Hauer, Liedtexte von Wolfgang Adenberg) war gleichzeitig der Einstieg als Musicalautor und erlebte 1993 seine Uraufführung am Saarländischen Staatstheater, welches ihn daraufhin als Leiter der Schauspielmusik verpflichtete. Während dieser Tätigkeit entstanden zahlreiche Schauspielmusiken: "Käthchen von Heilbronn", "Der Kaufmann von Venedig", "Drei Schwestern", "Hase Hase", "Die Jungfrau von Orleans", "Mephisto", "Wurres" sowie das Kindermusical "Eine Woche voller Samstage".

Als musikalischer Leiter war Marc Schubring u.a. verantwortlich für Der Zauberer von Oss, "The Black Rider", "Mutter Courage und ihre Kinder", "Hair" und Lucky Stiff (Tot, aber glcklich). Sein Musical Cyrano de Bergerac wurde 1995 als Auftragswerk am Saarländischen Staatstheater uraufgeführt. Der Saarländische Rundfunk beauftragte ihn 1996 mit der Erstellung der Jingleformate für SR2 Kulturradio, für das er 1999 weitere Jingles im Auftrag komponierte und produzierte. Für die Städtischen Bühnen Osnabrück schrieb Marc Schubring die Kammeroper "nimmerlandmensch" nach Texten des Autisten Birger Sellin, die am 14. Mai 2000 uraufgeführt wurde und für die er den Publikumspreis der Stadt Osnabrück erhielt.

1999 kehrte der Berliner wieder in seine Heimatstadt zurück, wo am 12. November 2001 sein Musical "Emil und die Detektive" im Musical Theater am Potsdamer Platz Premiere feierte.

Seit 2004 lebt Schubring einen Teil des Jahres in New York, wo er Mitglied des renommierten BMI Lehman Engel Musical Theatre Workshops und der Dramatists Guild of America ist. Für den Berliner Friedrichstadpalast komponierte er einen Teil der Musik zur Revue „Rhythmus Berlin“ (2007), seine Kinderrevue Der Zauberer von Camelot hatte dort im Oktober 2008 Premiere. Für die Staatsoperette Dresden, das Alte Schauspielhaus Stuttgart und New Yorker Bühnen entstehen momentan weitere Arbeiten.

Wolfgang Adenberg
Wolfgang Adenberg wurde 1967 in Köln geboren. Er absolvierte eine juristische Ausbildung und arbeitete sieben Jahre lang als Rechtsanwalt und Justitiar, bis er sich ganz dem Schreiben widmen konnte.

Seine erste Musicalarbeit waren die Gesangstexte zum Musical Fletsch (Saturday Bite Fever) (Musik von Marc Schubring, Buch von
Holger Hauer), das bereits 1993 auf der Bühne des Saarländischen Staatstheaters uraufgeführt wurde. Ebenfalls mit Marc Schubring schrieb er die Musicals Cyrano de Bergerac (1995) und "Emil und die Detektive" (2001). Mit dem 80er-Jahre-Musical "What a feeling!" gelang ihm 2002 der größte Erfolg in der Geschichte des Bonner Contra-Kreis-Theaters. Das Stück wurde als bestes Comedy-Musical des Jahres ausgezeichnet. Ähnlich große Beachtung errangen seine beiden Shows "Fred vom Jupiter" und "Swing Sisters".

Darüber hinaus adaptierte er die Romane "Herr der Diebe" und "Der kleine Wassermann" für die Bühne.

In den vergangenen Jahren konnte sich Wolfgang Adenberg zudem als einer der führenden deutschen Musicalübersetzer profilieren. So stammen u. a. die deutschen Fassungen von The Scarlet Pimpernel, The Wild Party, Lucky Stiff (Tot, aber glücklich), "3 Musketiere", 42nd Street, Out Of This World (Nicht von dieser Welt), "Pinkelstadt", "Die letzten 5 Jahre" und "Titanic" aus seiner Feder. Für das Musical "We will rock you" übertrug er einige der legendären Songs der Rockgruppe Queen ins Deutsche.

Felix Bloch Erben vertritt auch Wolfgang Adenbergs Übersetzung von Edmond Rostands Cyrano von Bergerac, die dem berühmten Stück mit ihrer zeitlos-poetischen Sprache neue Aktualität verleiht.

 [© Felix Bloch Erben]

Zur Inszenierung der Clingenburgfestspiele:

Premiere:
2. Juli 09

Regie: Marcel Krohn
Musikalische Leitung: Florian Caspar Seibel
Fechtchoreograf : Björn Brakelsberg
Bühnenbild: Marco Frezzato
Kostüme: Ulla Birkelbach
Technischer Leiter und Licht: Sven Seidel
Ton: Horst Deller
Maske: Hannie de Lobie-Stapelkamp und Gerard de Lobie
Bühnenmalerin: Stephanie Kürschner

Cyrano de Bergerac: Michael Rast
Roxane: Inés Zahmoul
Graf de Guiche: Folke Paulsen
Ragueneau: Karl Straub
Vicomte Valvert: Heiko Schendel
Christian: Alessandro Macrí
Hauptmann Carbon: Hans Hirschmüller
Marie: Korinna Krauss
Kadetten: Hartmut Jonas, Moritz Ross, Peter Hiller, Carlo Benz, Thomas Kellner, Chris Urwyler, Hans Jürgen Pabst

Ab dem 2. Juli schlägt sich bei den Clingenburg Festspielen in Klingenberg am Main Cyrano de Bergerac mit Poesie und Degen durch das kraftvoll, witzige und zugleich romantisch traurige Musical des Autorenduos Marc Schubring und Wolfgang Adenberg. In der Regie des Festspielintendanten Marcel Krohn und unter der musikalischen Leitung von Florian Caspar Seibel kämpfen u.a. Michael Rast, Inés Zahmoul, Folke Paulsen und Alessandro Macrí um Liebe, Treue und Ehre.

Das Musical, basierend auf Edmond Rostands gleichnamigen Stück, dreht sich um den geistreichen Degenfechter des 17. Jahrhunderts. Cyrano, ein echter Haudegen, verliebt sich in seine Cousine Roxane. Doch Hoffnungen braucht er sich nicht zu machen. Erstens prangt eine grotesk große Nase in seinem Gesicht, zweitens schwärmt die Schöne für den Kadettenanwärter Christian und drittens ist auch Graf de Guiche ganz angetan von ihr. Roxane gesteht Cyrano ihre Liebe zu Christian und hofft auf dessen Zeilen. Allerdings fehlt Christian jegliches Talent zum Schreiben und so beginnt Cyrano, in dem ein sensibler Poet schlummert, in Christians Namen die leidenschaftlichsten Briefe an sie zu verfassen. Eines Tages werden die beiden Herren an die Front berufen. Von Spaniern umstellt, ist ihr Ende gewiss. Noch bevor Roxane die Wahrheit erfährt, stirbt Christian. Trauernd zieht sie sich ins Kloster zurück. Jeden Tag wird sie von Cyrano besucht, ohne zu merken, dass er hinter all den romantischen Worten und ihrer Sehnsucht steckt. [© Felix Bloch Erben]

Weitere Termine: 3., 4., 5., 15., 16., 17., 18., 19., 25., 26., 29., 30., 31. Juli sowie am 1. August

www.clingenburg-festspiele.de

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