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Musical Stückeinfos: B
 

The Beautiful Game

Musik:
Andrew Lloyd Webber
Buch/Texte: Ben Elton
Deutsch: Anja Hauptmann

Uraufführung: 28. September 2000 (Cambridge Theatre, London; bis 1.9.01)
Deutsche Erstaufführung: 24. Januar 2003 (Staatsoperette Dresden)

Das Stück um eine Gruppe fußballbegeisterter Jugendlicher aus Belfast verbindet unterhaltsame Elemente mit der ernsthaften Thematik des Nordirlandkonfliktes. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein ambitioniertes Stürmer-Talent, das zum IRA-Terroristen wird.

Inhalt:

Belfast im Jahre 1969. Nordirland steht kurz vor dem Ausbruch der “Troubles”, der blutigen Unruhen, die die sechs Grafschaften im Norden der Grünen Insel jahrzehntelang in die Schlagzeilen bringen sollten. Auslöser war der friedliche Protest der sozial wie gesellschaftlich benachteiligten katholischen Bevölkerung für mehr Bürgerrechte, der zunächst auf den unerbittlichen starken Arm der vornehmlich aus Protestanten bestehenden nordirischen Polizei und radikaler Vertreter der anderen Konfession traf. Diese befürchteten einen Verlust ihrer Privilegien, was wiederum zu einer Radikalisierung auf Seiten der Protestierer führte. Die Eskalation war vorprogrammiert: Als 1972 in Londonderry 14 unschuldige Personen der Zivilbevölkerung am “Blutigen Sonntag” von der zu Hilfe gerufenen englischen Armee erschossen wurden, waren die Gräben zwischen den beiden Konfessionen tiefer denn je und der Auftrieb der zuvor in der Bedeutungslosigkeit versunkenen Irisch-Republikanischen Armee (IRA) unaufhaltsam.

Die Hintergründe der Ursprünge des heutigen Nordirlandkonflikts sowie die Motivationen und Ängste der Zivilbevölkerung auf die Bühne zu bringen, haben sich Musical-Routinier Andrew Lloyd Webber und der bekannte englische Komiker Ben Elton mit THE BEAUTIFUL GAME zum Ziel gesetzt. Ausgangspunkt sind die Geschicke von einer Gruppe Teenagern, die Mitglieder eines Belfaster Fußballteams sind, und deren Freunde: Unter den wachsamen Augen des Trainers Father O’Donnel sind es John und Del, die genügend Talent im Umgang mit dem Lederball aufweisen. Beide sind ganz normale Teenager, träumen von der großen Karriere als Fußballer und genießen es, von Mädchen angehimmelt zu werden. Als sie ihre ersten Liebeserfahrungen mit Mary und Christine machen, holen sie die politischen Ereignisse ihres Landes ein: Dem umjubelten Sieg im Fußballfinale steht der immer stärker werdende Hass gegenüber, in dessen Umgebung sie leben, der den Teamgeist untergräbt und schließlich darin mündet, dass das Stürmer-Ass zum IRA-Killer wird und andere Spieler ermordet oder verkrüppelt werden oder fliehen müssen. Zurück bleiben desillusionierte junge Menschen, die sich der Bürgerkriegsmaschinerie machtlos ausgeliefert sehen und mit der Entscheidung allein gelassen sind, welchem Teil ihres Herzens sie folgen sollen: dem, der für das Land, oder dem, der für ihre Liebe schlägt. In diesem Fall kann es nicht die Liebe sein, die siegt. Zurück bleibt Mary, die ihrem und Johns fußballbegeistertem Sohn Sean neben dem Ball nur auf den Weg geben kann: “Das Spiel fängt gleich wieder an. Hoffen wir, dass du und deine Freunde es besser spielen, als wir.”

Die Zerrissenheit, in der sich die Charaktere befinden, wird durch Andrew Lloyd Webbers Musik und Ben Eltons Libretto treffend charakterisiert: Lyrische Balladen mit keltischen Klangreminiszenzen werden durch dynamische Songs mit harter, schroffer Schlagzeugdominanz kontrastiert. Intimen Momenten der ersten Annäherung und ersten Liebe stehen unverschleiert brutale Szenen der Gewalt gegenüber. Das gemeinschaftliche Glücksgefühl, das durch den Sieg im Fußballfinale hervorgerufen und trotz der von Father O’Donnel betonten “schweren Zeiten” gebührend gefeiert wird, wird ebenso wie die Romantik von Mary und Johns Hochzeitsnacht durch die Brutalität des Alltags jäh gebrochen. Ben Elton setzt dabei sowohl auf unverblümte Alltagssprache als auch auf ein nicht unbeträchtliches Maß an Komik. Das Ergebnis ist ein Musical, das die komplizierten Zusammenhänge des Nordirlandkonflikts nachvollziehen lässt: anrührend, offen, ehrlich, ohne jedoch einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft zu vergessen. [Felix Bloch Erben]

Im Rahmen des Jugend-Club-Theaters wurde das Stück am Staatstheater Wiesbaden inszeniert:

Premiere:
5. September 04

Bühne: Reinhard Wust
Choreographie: Iris Limbarth
Kostüme: Heike Ruppmann
Musikalische Leitung: Frank Bangert
Videoinstallation: Lisa Violetta Gass
Regie: Iris Limbarth

Es spielen:

Pater O’Donnell:
Marc Zinnecker/Björn Sauer
John: Daniel Kegler
Mary: Nina Vlaovic/Felicitas Geipel
Thomas: Christian Grammel
Christine: Sonja Härtel/Daniela Wellnitz
Del: Klaus Krückemeyer
Bernadette: Jule Pater/Verena Thumser
Daniel: Florian Claus/Peter Weiß
Sean Kelly: Alexandra Fukazawa/Charlotte Thompson
Ginger: Rainer Maaß

sowie:
Laura Decker, Katharina Gerzymisch, Cassandra Göller, Jakob Grebert, Stefanie Köhm, Luisa Kröger, Mirjam Mamphey, Kathrin Pattensen, Angela Seebach, Fabian Spring, Franziska Spring, Aleman Stekic’, Folke Tolk, Jakob Voges und Lena Zipp.

Band:
Keyboards:
Frank Bangert/Wolf Dobberthin/Andreas Karthäuser
Guitar: Patrick Hoss
Bass: Hansi Malolepssy
Drums: Holger Dietz/Thomas Elsner
Reeds: Bodo Christmann/Jens Hunstein
Trumpet: Joachim Braun/Ralf Himmler

www.staatstheater-wiesbaden.de

Während der Gandersheimer Domfestspiele 2003 (vom 19. Juni bis 03. August 2003) war “THE BEAUTIFUL GAME in einer Inszenierung von Georg Immelmann zu erleben. Die musikalische Leitung hatte Hans-Wolfgang Bleich, die Choreographie stammte von Katja Buhl.

Foto: Stadt Bad Gandersheim

Billy Elliot

Musik:
Elton John
Buch: Lee Hall
Uraufführung: 31. März 05 (London, Victoria Palace Theatre)

Musik: Elton John
Buch: Lee Hall

Regie: Stephen Daldry
Choreografie: Peter Darling
Bühnenbild: Ian Mac Neil
Orchestrierung: Martin Koch
Ton-Design: Paul Arditti
Licht-Design: Rick Fisher
Musikalische Leitung: Philip Bateman
Associate Director: Julian Webber
Kostüme: Nicky Gillibrand


London-Besetzung (2005):

Billy:
James Lomas / George Maguire / Liam Mower
Mrs Wilkinson: Haydn Gwynne
Dad: Tim Healy
Tony: Joe Cafffrey
Grandma: Ann Emery
George: Trevor Fox
Mr Braithwaite: Steve Elias
Dead Mum: Stephanie Putson
Billy's Older Self: ISsaac James
Michael: Brad Kavanagh, Ashley Lloyd, Ryan Longbottom
Debbie: Brooke Havana Bailey, Emma Hudson, Lucy Stephenson

Ensemble:
Daniel Coll, Erica Ann Deakin, Alex Delamere, Damien Delaney, Susan Fay, Alan Forrester, Chris Hornby,Gillian Kirkpatrick, Chris Lennon, David Massey, Michelle McAvoy, Karl Morgan, Daniel Page, Steve Paget, Lee Proud, Mike Scott, Phil Snowden

Ballet Girls:
Sarah Frances Houlton, Francessca Marie Williams, Alena Robinson, Eloise Jones, Hannah Stewart, Olivia Cadec, Jessica Bastick-Vines, Sasi Strallen, Hannah Cadec, Vicky Lawrence.
Imogen Bailey, Georgia Davies-Legg, Biancha Szynal, Lucy Horley, Emily Burgess, Olivia James, Hannah Kenneally-Muir, Connie Hook, Rochelle Williams, Jordan Wooldridge.
Alice Stephen, Jennifer Veal, Ellie Woolf, Katie Stephen, Christie Halsey, Charlotte Hamilton, Emily Neil, Poppy Coggins, Stephanie Rawson, Michaela Blake

Small Boy:
Dean Charles Chapman, John-Joe O'Connor, Bradley Jordan White

Tall Boy:
Drew Levi Huntsman, Hugh Wyld, Greg Bernstein

Understudies:
Mrs Wilkinson:
Gillian Kirkpatrick, Stephanie Putson
Dad: Daniel Coll, Alex Delamere
Tony: Chris Lennon, Karl Morgan
Grandma: Tessa Worsley, Susan Fay
George: Phil Snowden, Lee Proud
Mr Braithwaite: Alex Delamere, Lee Proud
Dead Mum: Erica Ann Deakin, Michelle McAvoy


“Das hinreißendste Musical seit langem” (musicals, August 05)

The Black Rider ~ The Casting of the Magic Bullets

Musik und Gesangstexte:
Tom Waits
Regie und Stage Design der Originalproduktion: Robert Wilson
Original Orchestration: Tom Waits und Greg Cohen
Buch: William S. Burroughs
Dramaturgie: Wolfgang Wiens
Uraufführung: 31. März 1990 (Hamburg, Thalia Theater)

Die Volkssage "Der Freischütz" inspirierte den Starregisseur Robert Wilson zu einer eigenen Neufassung, für die er Rocklegende Tom Waits und Beat-Generation-Autor William S. Burroughs als Mitstreiter gewinnen konnte. Durch ihre innovative Zusammenarbeit entstand mit The Black Rider: The Casting of the Magic Bullets die zweite musikalische Bearbeitung des "Freischütz" nach Carl Maria von Webers gleichnamiger Oper – rauer, finsterer und moderner. Waits musikalischer Ideenreichtum zeigt sich auch in diesem Stück in einer ungeheuren Bandbreite an Musikstilen, die auf einzigartige und effektvolle Weise miteinander verschmelzen und die klassische Musical-Musik weit hinter sich lassen.

Die Handlung folgt der Volkssage: Um seine Geliebte, die Tochter des Försters heiraten zu können, ist Wilhelm bereit die versprochene Stelle des Amtsschreibers auszuschlagen und stattdessen Förster zu werden. Ein erfolgreicher Probeschuss ist die Bedingung für die Hochzeit, aber je näher diese Probe rückt, desto unsicherer werden Wilhelms Schießkünste. In seiner Verzweiflung nimmt er von einem geheimnisvollen Invaliden Kugeln an, die ihr Ziel niemals verfehlen. Schnell gewöhnt sich Wilhelm an die magischen Kugeln, für den Probeschuss müssen bereits neue hergestellt werden. Da er den Invaliden nicht wiedersieht, macht sich Wilhelm selbst an das Zauberwerk und lockt so den schwarzen Reiter herbei, der die Bedingung für die magischen Kugeln nennt: Eine der Kugeln gehorcht nur ihm.
Voll dunkler Vorahnung fleht Wilhelms Braut ihn an, den Probeschuss nicht abzugeben, doch Wilhelm schießt – und tötet seine Braut.

Die bejubelte Uraufführung von The Black Rider fand 1990 im Thalia Theater Hamburg statt. Schnell eroberte das Werk die deutschen Bühnen und setzt seinen Erfolg seit 1998 in einer englischsprachigen Version auch im Ausland fort. [© Felix Bloch Erben, Berlin]

Zur Inszenierung des Theater Heilbronn:

Premiere:
17. April 10

Musikalische Leitung: Alexander Suckel
Regie: Christian Marten-Molnár
Ausstattung: Nikolaus Porz

Mit: Sylvia Bretschneider, Oliver Firit, Rolf-Rudolf Lütgens, Judith Raab, Tobias D. Weber, Kai Windhövel


„Verkaufe nie dein Ich...“

Der Schwarze Reiter lädt im Großen Haus des Heilbronner Theaters zu einem neuen Höllenritt ein. Das außergewöhnliche Kult-Musical „The Black Rider“ von Rocklegende Tom Waits, Beat-Generation-Guru William S. Burroughs und Starregisseur Robert Wilson hat in der Inszenierung von Christian Marten-Molnár unter musikalischer Leitung von Alexander Suckel am 17. April 10 um 19.30 Uhr Premiere. Es spielen Sylvia Bretschneider, Judith Raab, Oliver Firit, Rolf-Rudolf Lütgens, Tobias D. Weber und Kai Windhövel, die „Broken Glass and Rusty Nails-Band“ und ein Jäger Chor.

Die Geschichte ist einfach: Käthchen, die Tochter des Försters, liebt den Schreiber Wilhelm. Doch der Familienbrauch will es, dass nur ein Jäger und treffsicherer Schütze die Tochter heiraten darf. Deshalb will ihr Vater sie mit dem Jägerburschen Robert verheiraten. Wilhelm muss das Jagen lernen. Er vertauscht die Feder mit der Flinte und bei den Schießübungen im Wald erteilt ihm der schwarze Reiter Unterricht. Mit den richtigen Kugeln, so versichert es ihm der geheimnisvolle Mann, wäre jeder Schuss ein Treffer. Und tatsächlich ist das Glück Wilhelm nun hold. Aber kurz bevor er den alles entscheidenden Probeschuss abliefern soll, versagt er erneut. Wieder erscheint jener schwarze Reiter und verspricht, ihm mit den magischen Kugeln aus der Patsche zu helfen. Doch diesmal knüpft er Bedingungen an die Vergabe der Zauberkugeln: Eine davon soll nur ihm gehorchen...
Textautor William S. Burroughs griff auf die 1810 im „Gespensterbuch“ erschienene Volkssage vom Freischütz zurück. Diese fußt auf einem Prozessbericht von 1730, nach dem ein böhmischer Schreiber unter Folter das Geständnis ablegte, mit Freikugeln geschossen zu haben.
Burroughs, der Kultautor des Underground, der sich außerhalb aller literarischen und gesellschaftlichen Konventionen bewegte, bereicherte diese Sage mit seinen ganz persönlichen Erfahrungen. 1951 hatte er im Drogenrausch seine Frau erschossen, als beide die Apfelschussszene aus Wilhelm Tell nachstellen wollten. Und natürlich stehen die magischen Kugeln als Synonym für Drogen, die ihn zeitlebens begleiteten und unter deren Einfluss er seine geniale Schreibtechnik entwickelte: „Wir alle haben diese schlechten Tage, wo nichts geht und steht. Aber je mehr du von den Zauberkugeln nimmst, desto mehr hast du ohne sie schlechte Tage. Und schließlich kommst du so weit, dass du ohne sie nur noch schlechte Tage hast. Entweder mit dem Zauber, oder nichts geht mehr“, heißt es im Libretto von „The Black Rider“.

Regisseur Christian Marten-Molnar begibt sich mit seiner Inszenierung in die Welt der Schützenvereine. Sämtliche Männer aus Käthchens Familie gehören dazu und deshalb kann der Schwiegersohn auch nur ein Schütze sein, der sich den strengen, männlichen Ritualen des Vereins anpasst. Käthchens Geliebter Wilhelm jedoch ist eine sensible Künstlernatur, den sie liebt, weil er ganz anders ist, als die Männer im Verein. Mit Wilhelm, so hofft sie, kann sie der rigiden Welt der Schützen entkommen . Pegleg, der Schwarze Reiter, bietet ihm seine Hilfe für den Probeschuss an, nicht ohne ihn gleichzeitig zu warnen: Mit Hilfe der Kugeln (Drogen) treffe jeder, aber Wilhelm müsse dafür bezahlen...
Tatsächlich lassen diese magischen Kugeln Wilhelm hervorragend schießen. Aber sie üben eine destruktive Macht auf seine Persönlichkeit aus. Er gibt sein Ich preis, wird denen, die er bisher ablehnte, immer ähnlicher. Er gleicht bald Robert, dem Burschen, der sich in der strengen Hierarchie des Schützenvereins mit seinen martialischen Ritualen wohlfühlt – nicht ahnend, dass Robert schon lange mit dem Schwarzen Reiter in Verbindung steht.
Am Ende hat Wilhelm nichts mehr von dem, was Käthchen, die sich nach einem besonderen, selbstbestimmten Leben sehnt, einmal an ihm faszinierte.
Pegleg ist in dieser Inszenierung ein freundlicher Verführer, der die dunklen Seiten im eigenen Inneren der Menschen anspricht. Er zwingt niemanden, die Kugeln zu nehmen. Er bietet sie nur an. Die Entscheidung liegt bei jedem selbst.

Ausstatter Nikolaus Porz verwandelt die Bühne in einen tiefen romantischen Wald – Sinnbild für Mystik, Sehnsucht und Tod.
Waits musikalischer Ideenreichtum zeigt sich in diesem Stück in einer ungeheuren Bandbreite an Musikstilen, die auf einzigartige und effektvolle Weise miteinander verschmelzen. Der musikalische Leiter Alexander Suckel rockt mit seinen Musikern der „Broken Glass and Rosty Nails Band“ den Orchestergraben. Außerdem ergänzt er den Abend um neue Arrangements von Arien aus Carl-Maria von Webers „Freischütz“.            [© Text: Theater Heilbronn]

www.theater-heilbronn.de

Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:

Premiere:
15. Mai 09

Inszenierung, Bühne und Kostüme: Andrej Woron
Musikalische Leitung: Michael Erhard

Besetzung:

Kuno: Klaus Ziemann
Stelzfuß: Hubert Schlemmer
Bertram: Gerd K. Wölfle
Anne: Maika Troscheit
Käthchen: Diana Wolf
Wilhelm: Stefan Schuster
Robert/Wilderer/Georg Schmidt: Tom Wild
Wilhelms Onkel/Herzog: Aart Veder
Bote/Vogel/Löffelweib: Iris Melamed

Unheil liegt in der Luft. Käthchen gehorcht in Liebesdingen ihrem Herzen. Auserkoren als Bräutigam hat sie sich den Schreiber Wilhelm. Doch von einer düsteren Vorahnung kann sie sich nicht befreien. Nach einem alten Brauch muss, wen die Försterstochter heiratet, die Ehe mit einem erfolgreichen Probeschuss besiegeln. Ungeschickter als Wilhelm im Umgang mit dem Gewehr kann man jedoch kaum sein. Da hätte der vom Vater als Schwiegersohn auserkorene Robert weit bessere Aussichten. Als Wilhelm sich dennoch plötzlich zum treffsicheren Schützen und begeisterten Jäger wandelt, scheint es, als habe der Teufel seine Hände im Spiel. Schaurig und schön, dämonisch und schräg, diabolisch und betörend ist die moderne Fassung der Volksbuchsage vom Freischütz, mit der Carl Maria von Weber einst die Romantik für die Oper entdeckte. [© Staatstheater Darmstadt]

www.staatstheater-darmstadt.de

Zur Inszenierung des Centraltheater Leipzig:

Premiere:
23. April 09

Regie: Jorinde Dröse
Bühne: Julia Scholz
Kostüm: Barbara Drosihn
Musikalische Leitung und Einstudierung: Ingo Günther
Dramaturgie: Michael Billenkamp
Licht: Carsten Rüger

Mit:
Artemis Chalkidou, Manuel Harder, Matthias Hummitzsch, Andreas Keller, Guido Lambrecht, Thomas Lawinky, Lore Richter, Henrike von Kuick, Anita Vulesica; Band: Simon Bodensiek, Volker Dahms, Ingo Günther, Philipp Rohmer, Bastian Ruppert, Johannes Sens

www.centraltheater-leipzig.de

Bombay Dreams

Musik:
A. R. Rahmaan
Texte: Don Black
Buch: Meera Syal und Thomas Meehan
Basierend auf einer Idee von: Shekar Kapur und Andrew Lloyd Webber

Uraufführung: 19. Juni 2002 (London, Apollo Victoria Theater)
Broadwaypremiere: 29. April 04 (Broadway Theatre, New York,

In dem von Andrey Lloyd Webber produzierten Musical ist Indien mit seiner Kultur und seiner Musik das zentrale Thema. Dabei geht es um die Liebe zwischen der Filmproduzententochter Priya, die sich unstandesgemäßerweise in den Slumarbeiter Akaash verliebt. Das alles spielt in der Traumwelt "Bollywoods", der größten Filmproduktionsmaschinerie der Welt.

Buddy - Das Musical

Von:
Alan Janes
Uraufführung: 12. Oktober 1989 (Plymouth, Theatre Royal)
Deutsche Erstaufführung: 17. Januar 1993 (Hamburg, Landestheater Altenburg)
Premiere Essen: Oktober 09 (Colosseum-Theater)

Welterfolg BUDDY - DAS MUSICAL in NRW

BUDDY der Musical-Welterfolg über das Leben des Rock 'n' Roll-Pioniers Buddy Holly, kommt ab Oktober für die Spielzeit 2009/2010 in die Metropole Ruhr. Im Rahmen einer Pressekonferenz der Ruhr Tourismus GmbH auf der ITB in Berlin, wurde die neue Produktion für das Colosseum Theater Essen vorgestellt. "BUDDY - DAS MUSICAL ist ein tolles, bekanntes Stück mit mitreißender Musik, die alle begeistern wird! Ich freue mich über diese neue Produktion für Essen. Nach dem großen Erfolg in Hamburg bin ich mir sicher, dass BUDDY - DAS MUSICAL auch im Ruhrgebiet eine große Fangemeinde finden wird", so Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhrgebiet Tourismus Management GmbH (RTG). Die Originalproduktion aus dem Theater im Hamburger Hafen wird Nachfolger von ICH WILL SPASS! - DAS MUSICAL, das noch bis zum 26. Juli in Essen zu sehen ist. Jürgen Schröder, Geschäftsführer des Colosseum Theaters zum Spielplanwechsel in Essen: "Wir freuen uns, dem Publikum in der Region einen ganz besonderen Klassiker zu präsentieren. BUDDY - DAS MUSICAL hat schon überall auf der Welt Menschen begeistert und mitgerissen." Der Vorverkauf für BUDDY - DAS MUSICAL ist ab sofort eröffnet.

BUDDY - Die Buddy Holly Story im Colosseum Theater Essen_m
BUDDY - Die Buddy Holly Story im Colosseum Theater in Essen
Foto: Stage Entertainment

BUDDY- DAS MUSICAL hat seit 1989 weltweit mehr als 20 Millionen Zuschauer begeistert. Allein während seiner sechsjährigen Spielzeit in Hamburg riss BUDDY - DAS MUSICAL drei Millionen Zuschauer von den Sitzen. Das Musical von Alan Janes wurde auch international vom Publikum gefeiert, so unter anderem am New Yorker Broadway, Londoner Westend, Australien und Kanada. Das Musical erzählt die kurze und packende Lebensgeschichte Buddy Hollys. Seine kompromisslose Leidenschaft für den Rock 'n' Roll machte aus dem einfachen Jungen aus Texas einen umjubelten Weltstar. Mit seinem unverwechselbaren Sound schrieb er Musikgeschichte und beeinflusst die Musikwelt bis heute. Gezeigt werden die wichtigsten Stationen auf seinem Weg zum Weltruhm: der erste Auftritt, die bahnbrechenden Studioaufnahmen in Nashville, der große Triumph im New Yorker Apollo Theatre, die Begegnung mit seiner großen Liebe und seinen tragischen Tod bei einem Flugzeugabsturz auf seiner Tour mit Richie Valens und The Big Bopper. Buddy Hollys Hits wie "Peggy Sue", "That'll Be The Day" und "Not fade away", sowie Richie Valens "La Bamba" und "Donna" sind nur einige der Highlights des Musicals. Die Legende lebt weiter - und mit ihr der Rock 'n' Roll. [© Stage Entertainment]

Tickets für BUDDY - DAS MUSICAL - der Vorverkauf ist eröffnet!

 

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