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Musical, Stückeinfos: A
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AIDA - Das Musical
Musik: Elton John Texte: Tim Rice Buch: Linda Woolverton
Uraufführung:
12. November 1999 (Spielzeit bis zum 9. Januar 2000, Chicago) Broadway-Premiere: 23 März 2000 Palace Theatre (Previews ab 25. Feb. 2000) Deutschsprachige Erstaufführung:
5. Oktober 03 (Colosseum Theater, Essen) Produzent: Stage Entertainment in Zusammenarbeit mit Disney Theatrical Production Spielzeit Essen bis: 24. Juli 2005
Auswahl an Auszeichnungen: Tony Award 2000: Beste Musik / Liedtexte (Elton John; Tim Rice) Tony Award 2000: Beste weibliche Hauptrolle (Heather Headley)
Tony Award 2000: Bestes Bühnenbild (Bob Crowley) Tony Award 2000: Bestes Lichtdesign (Natasha Katz) Drama Desk Award 2000: Beste weibliche Hauptrolle (Heather Headley)
Drama League Award 2000: Beste weibliche Hauptrolle (Heather Headley) Grammy Awards 2000:
Bestes Musical Album (Aufnahme der Original Broadway-Cast, u.a. mit Heather Headley, Adam Pascal, Sherie Renée Scott)
Verdi würde staunen: In Zusammenarbeit mit Disney Theatrical
Production produzierte die Stage Entertainment die Legende von AIDA und Radames auf moderne Weise – als Pop-/Rock-Musical. AIDA basiert auf einer klassischen Liebesgeschichte in
kriegerischen Zeiten, die schon Guiseppe Verdi 1869 zur gleichnamige Oper inspirierte. Verdis AIDA wurde am 24. Dezember 1871 in Kairo zur offiziellen Öffnung des Suez-Kanals erstmals
aufgeführt. Die deutsche Erstaufführung erfolgte 1874 in Berlin. Für das Musical AIDA haben Elton John und Tim Rice die Legende sehr modern interpretiert.
Der Broadway-Hit erzählt die
Geschichte der nubischen Prinzessin Aida, von Amneris, der Tochter des Pharaos, und dem Soldaten Radames, den beide Frauen lieben. Zu Zeiten der Pharaos regiert Ägypten mit eiserner Macht.
Benachbarte Kulturen werden unterworfen, ihre Bevölkerung versklavt. Auch Nubien gerät ins Visier der Eroberer. Der ägyptische Kommandant Radames erobert das Land und verschleppt Aida,
Prinzessin von Nubien, aus ihrer Heimat. Er ahnt nichts von ihrer königlichen Herkunft. Aida beeindruckt ihn durch ihr kämpferisches und mutiges Auftreten so, dass er sie als Sklavin seiner
Verlobten Amneris schenkt. Eine Geschichte mit tragischem Ende nimmt ihren Lauf: Denn Aida und Radames verlieben sich ineinander, was Amneris nicht verborgen bleibt. Alle drei werden im Lauf
der tragischen Verwicklungen zerrissen zwischen ihrer Liebe und politischem Pflichtgefühl. Aidas Vater wird von den Ägyptern gefangen genommen und Aida gefasst, als sie ihm zur Flucht
verhelfen will. Radames steht vor der Wahl, sie gehen oder gefangen nehmen zu lassen. Seine Entscheidung zu Gunsten Aidas ist für beide schicksalshaft: Radames und Aida werden gefangen
genommen und zum Tode verurteilt. Amneris befiehlt, dass die Liebenden auf grausame Weise zusammen sterben... [© Stage Entertainment]
Songliste:
Akt I
Jede Geschichte handelt von der Liebe Wer viel wagt, der gewinnt Ein fernes Land Eine Pyramide mehr Ich kenn dich Mein Sinn für Stil Wer viel wagt (Reprise)
Von einem Traum entführt Mein Sinn für Stil (Reprise) Manteltanz Nicht ich, ich nicht Durch das Dunkel der Welt Die Sonne Nubiens
Akt II Einen Schritt zu weit
So einfach, so schwer Wie Vater, so Sohn Radames Brief Ich kann dich nicht verstehen (Reprise) Sind die Sterne gegen uns? Die Wahrheit Durch das Dunkel der Welt (Reprise)
Von einem Traum entführt (Reprise) Jede Geschichte handelt von der Liebe (Reprise)
Besprechungen auf kulturfreak.de:
Zur Premiere Oktober 03 Zum Castwechsel Oktober 04 Zur Tour 2006 Zur CD
Zur Inszenierung der Oper Chemnitz:
Premiere: 10. September 11 (Opernhaus Chemnitz)
Musikalische Leitung: Heiko Lippmann Inszenierung: Matthias Winter Choreografie: Lode Devos Bühne und Kostüme: Walter Schütze
Choreinstudierung: Simon Zimmermann
Besetzung:
Aida: Judith Lefeber Radames: Christian Alexander Müller Amneris:
Bettina Mönch / Claudia Müller Zoser: Steffen Friedrich Mereb: Fehmi Göklü / Michael Heller Nehebka: Claudia Müller / Sophie Becker Pharao:
Roland Glass Amonasro: Thomas Mäthger u. a.
Das Inszenierungsteam
Heiko Lippmann (Musikalische Leitung) stammt aus Chemnitz, begann seine Karriere als Solorepetitor an den Bühnen der Stadt Gera und ist inzwischen ein gefragter Dirigent im Musicalbereich. Unter seiner Leitung liefen „Das Phantom der Oper“, „Cats“, „Der Glöckner von Notre Dame“, „Aida – Das Musical“ sowie „Jekyll & Hyde“ u. a. in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, München und Basel. An der Oper Chemnitz war er bereits als musikalischer Leiter des Musicals „Der kleine Horrorladen“ zu erleben. Daneben ist er als Arrangeur tätig und gilt als bewährter Begleiter von Musicalstars wie Hardy Rudolz, Katja Brauneis, Carolin Fortenbacher.
Matthias Winter (Inszenierung) studierte Gesang an der Musikhochschule in Leipzig. Danach erhielt er ein Engagement am Theater Gera. Dort gestaltete er zahlreiche große Bariton-Partien und führte Regie bei verschiedenen Musicals. Seit der Spielzeit 2001/2002 ist Matthias Winter an der Chemnitzer Oper fest engagiert. Hier war er in zahlreichen Opern-, Operetten und Musical-Rollen zusehen und inszenierte die Operette „Die Csárdásfürstin“ sowie die Musicals „Der kleine Horrorladen“, „FMA – Falco Meets Amadeus“, „West Side Story“, „Evita“ und „Ganz oder gar nicht“.
Lode Devos (Choreografie) begann im Alter von sieben Jahren seine Ballettausbildung am Königlichen Konservatorium in Kortrijk/Belgien und setzte sie an der Königlichen Ballettschule Antwerpen und der Mudra Schule von Maurice Béjart in Brüssel fort. Danach war er u. a. beim Béjart Ballet Lausanne als Solotänzer engagiert. Seit 1987 arbeitet Lode Devos auch als Choreograf, war von 2003 bis 2006 Co-Direktor und Choreograf am Tiroler Landestheater Innsbruck. Seit 2006 ist er Ballettdirektor der Theater Chemnitz und erarbeitete u. a. „Brel“, „Waits“, „Salon Rouge“, „Schwanensee“, „Sheherazade“ sowie „Melina Mercouri“ und schuf die Choreografien für „West Side Story“ und „Evita“.
Walter Schütze (Bühne und Kostüme) stammt aus Frankenberg an der Eder. Er war einige Jahre als Architekt tätig, bevor er ein Masterstudium im Fach Bühnen- und Kostümbild an der Technischen Universität Berlin absolvierte. Seit 2005 ist er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner für Schauspiel, Oper, Operette und Musical tätig. Seine bisherigen Projekte führten ihn neben dem Theater Chemnitz auch an das Staatstheater Darmstadt, die Bühnen der Stadt Gera und das Landestheater Altenburg, das Theater an der Parkaue Berlin, das Mittelsächsische Theater Freiberg, das Pfalztheater Kaiserslautern und die Neue Oper Wien.
Die Hauptpartien
Judith Lefeber (Aida) wurde in Manipal, im Bundesstaat Karnataka, Indien geboren und begann bereits mit vier Jahren ihre Ballett- und musikalische Ausbildung. Sie studierte an der Detmolder Musikhochschule Gesang sowie an der Folkwang Hochschule Gesang (Mezzospran) und Klavier. Nach ihrer Teilnahme an der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ erschien 2003 ihr Debütalbum „In my Dreams“. 2004 übernahm sie die Titelrolle im Musical „Aida“ von Elton John und Tim Rice im Colosseum Theater in Essen. Im gleichen Jahr veröffentlichte sie ihr zweites Album „In my Room“. 2006/2007 war sie bei der Musicaltournee-Produktion Musical Hautnah verpflichtet. 2009/2010 sang sie die Dionne in „Hair“ am Staatstheater Kassel sowie am Nationaltheater Mannheim.
Christian Alexander Müller (Radames) ist gebürtiger Chemnitzer. Seine Ausbildung erhielt er an den Hochschulen in Rostock und Weimar. Im Musicalrepertoire sang er u. a. Nick („Fame“) an der Oper Chemnitz (DE), Franz-Joseph („Elisabeth“), Radames („Aida“ von Elton John / Tim Rice) am Colosseum Theater Essen sowie Javert / Enjolras in Berlin, Chemnitz und Detmold. Der Durchbruch gelang ihm als Phantom der Oper zum 20-jährigen Jubiläum von Webbers Meisterwerk. In Wien begeisterte er als Victor Frankenstein im Musical Tryout von „Frankenstein“. 2008 eröffnete er mit Cornelia Drese in Dresden die Musicalwerkstatt „Oh-Töne“. Nach seinem Tony in der Chemnitzer und der Kieler „West Side Story“ wurde er bei den Bad Hersfelder Festspielen 2009 mit dem Zuschauerpreis für seine Interpretation der Rolle geehrt. In Chemnitz war er außerdem als Che und Magaldi in „Evita“ zu erleben. Seit 2011 hat er einen Lehrauftrag für Gesang an der Abteilung Musical der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.
Bettina Mönch (Amneris) wurde in München geboren und absolvierte am Konservatorium der Stadt Wien eine Ausbildung in den Bereichen Musical, Operette und Chanson. 2004 wurde sie als Amneris im Musical „Aida“ am Colosseum Theater Essen engagiert. In der Tourneeversion dieses Musicals stand sie anschließend als Erstbesetzung der Amneris bis zum Frühjahr 2007 u. a. in München, Berlin, Bremen, Basel und Bregenz auf der Bühne. Sie war als Lisa („Jekyll & Hyde“) am Saarländischen Staatstheater, als Ulla („The Producers“) am Ronacher in Wien und am Berliner Admiralspalast, als Lina Lamont („Singin’ in the Rain“) am Stadttheater Klagenfurt und an der Oper Graz, als Bianca („Kiss me, Kate“) am Salzburger Landestheater sowie als Irene („Crazy for you“) bei den Freilichtspielen Tecklenburg zu erleben. [© Städtische Theater Chemnitz gGmbH]
www.theater-chemnitz.de
Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:
Premiere 10. September 11
Musikalische Leitung: Vladislav Karklin Inszenierung: Johannes Reitmeier Choreografie: Anthoula Papadakis Bühne: Thomas Dörfler Kostüme:
Michael D. Zimmermann
Besetzung:
Radames: Christopher Murray / Martin Pasching Aida: Dominique Aref Zoser: Randy Diamond Amneris:
Sigrid Brandstetter Nehebka: Sarah Rögner Mereb: Andreas Wagner Pharao: Hans-Joachim Porcher Amonasro: Malte Godglück Krieger
: Werner Volker Meyer Wächter: Klaus Riedelsheimer / Geoffrey Browne Nubier: Juri Lavrentiev Nubierin: Stephanie Eineder / Hanna Broström u.a.
Besprechung auf kulturfreak.de
AIDA Staatstheater Darmstadt Zoser (Randy Diamond), Radames (Chris Murray), Ensemble © Barbara Aumüller
www.staatstheater-darmstadt.de
Zur Inszenierung der Clingenburg Festspiele
Premiere: 22. Juni 11
Regie: Marcel Krohn
Musikalische Leitung: Ralph Scheiner Choreografie: Kerstin Bruhn Assistenz: Petra Hofmann Kostüm: Ulla Birkelbach Maske:
Grimeburo MANJA Raalte, Hannie und Gerard de Lobie Licht und Technische Leitung: Sven Seidel Ton: Horst Deller Werkstätten und Bühnenbetreib:
Frank Neumann und Herbert Klinger
Besetzung:
Aida: Sidonie Smith Radames: Sasha Di Capri Amneris: Katja Wiesigkstrauch Zoser:
Hans Steunzer Mereb: Eddie Jordan Soldat: Karsten Kenzel Amonasro: Hans Hirschmueller Nehebka: Iris Wilk Pharao: Kurt Spielmann
Dienerin: Lena Wischhusen Krieger: Benedikt Ivo
Packende Liebesgeschichte mit tragischem Ende
Mit dem Musical „AIDA“ von Elton John haben die Clingenburg Festspiele in Klingenberg am Main offensichtlich genau das Interesse einer breiten Öffentlichkeit getroffen. Selten
war die Nachfrage nach Eintrittskarten so groß. Die Freude der Verantwortlichen in Vorstand und Beirat ist entsprechend, denn diese Produktion ist die aufwändigste, die jemals
auf der Clingenburg aufgeführt wurde.
Bereits im November hatten sich Schauspieler und Musical-Darsteller in mehreren Auditions dem Intendanten Marcel Krohn und dem neuen Musikalischen Leiter Ralph Scheiner
vorgestellt. „Es war gar nicht so einfach“, so Marcel Krohn, „aus der Fülle der zum Teil hochkarätigen Bewerber die richtigen Darsteller für die verschiedenen Rollen
auszuwählen. Die Darsteller müssen zum einen dem Charakter der Rolle entsprechen und zum anderen gut singen und schauspielern können.“ Die Entscheidungen sind jetzt
getroffen, die Anstellungsverträge unterschrieben. Die Clingenburg Festspiele haben ein neues Ensemble mit internationalen Darstellern.
Die Premiere und die festlichen Premierenfeier mit Sektempfang und Festspielbüffet vor der Aufführung finden am 22. Juni 2011 statt. Bis zum 30. Juli 2011 sind insgesamt 25
Aufführungen geplant. 22 rockige, fetzige, balladenhafte Songs hat Elton John geschrieben. Das Ensemble wird von einem 15-köpfigen Orchester und 20-köpfigen Chor begleitet
. Eintrittskarten gibt es zum Preis von 34 Euro bis 46 Euro.
Vorverkauf
Eintrittskarten gibt es in der Tourist-Information der Stadt Klingenberg, Hauptstraße 26a, 63911 Klingenberg am Main, Telefon 09372 3040 und 921259, Telefax 09372 12354. Die
Tourist-Information ist Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Eintrittskarten sind auch online unter www.clingenburg-festspiele.de und fü
r alle Nachmittags- und Abendvorstellungen auch bei www.adticket.de sowie in den bekannten
Vorverkaufsstellen erhältlich.
www.clingenburg-festspiele.de
AIDA - Die Essener Besetzung (Okt. 03):
Aida: Florence Kasumba, Oceana (alternierend), Dominique Aref, Ana Milwa Gomes
Radames: Mathias Edenborn, Patrick Stanke (alternierend), Mischa Mang, Petter Bjällö Amneris: Maricel, Anke Fiedler (alternierend), Natascha Cecilia Hill, Dominique Aref
Zoser: Kristian Vetter, Eric Madsen, Mischa Mang Mereb: Joel Karie, Sanny Roumimper, Nivaldo Alves, Reynaldo Rodriguez Pharao:
Lutz Ulrich Flöth, Eric Madsen, Mischa Mang Amonasro: Daniel White, Walter Reynolds, Christofer van Beau
Ensemble:
Nivaldo Allves, Dominique Aref, Petter Bjällö, William Centurion, Christina Chong, Michelle Cornelius, Stacey Dore, Michael Eckel, Belinda Edwards, Matteo Gastaldo, Ana Milwa
Gomes, Maria Graciano, Kevyn Haile, Melissa Hunte, Jimmy Laremore, Sarah Lasaki, Robert Pendilla, Sean Perkins, Laurie Reijs, Reynaldo Rodriguez, Sanny Roumimper,
Nielson Soares, Chris Tanamal, Vanni Viscusi, Maria Wells, Kirsty Wright, Cora Wüthrich
Booth:
Christopher van Beau, Natascha Cecilia Hill, Eric Madsen, Mischa Mang, Walter Reynolds
AIDA - Die Essener Besetzung (Okt. 04):
Aida: Judith Lefeber, Dominique Aref, Ana Milva Gomes, Maria Graciano Radames: Bernhard Forcher, Patrick Stanke (alternierend) Retter Bjällö, Thomas Puskailer
Amneris: Maricel, Anke Fiedler (alternierend) Bettina Mönch, Dominique Aref Zoser: Kristian Vetter, Alexander Bellinkx, Retter Bjällö Mereb:
Sean Parkins, Tabi Awan, Reynaldo Rodriguez Pharao: Lutz Ulrich Flöth, Alexander Bellinkx Amonasro: Daniel White, Mario Mariano, Walter Reynolds, Reynaldo Rodriguez
Ensemble:
Chris Apitius, Dominique Aref, Tabi Awan, Retter Bjällö, Stacey Dore, Michael Eckel, Belinda Edwards, Layla Garrett, Ana Milva Gomes, Maria Graciano, Luke Hallifax, Simon
Hardwick, Ben Harris, Melissa Hunte, Carlen Keizer, Melissa Keys, Jimmy Laremore, Sarah Lasaki, Mario Mariano, Thomas Puskailer, Reynaldo Rodriguez, Dominic Shaw,
Nielson Soares, Naomi Williams, Damian Winter Higgins, Kirsty Wright
Booth / Walking Cover: Alexander Bellinkx, Retter Bjällö, Bettina Mönch, Walter Reynolds
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Alexandra - Glück und Verhängnis eines Stars
Von: Michael Kunze Uraufführung:
15. Oktober 2011 (Berlin, Schlosspark Theater)
ALEXANDRA erzählt die Geschichte vom Aufstieg der jungen Folkloresängerin Doris Nefedov zur gefeierten "Stimme der Sehnsucht".
Ihr tragisches Leben, ihre markanten Lieder und ihr mysteriöser Tod haben aus der Schlagersängerin Alexandra einem legendenumwehten Mythos gemacht Die junge Folksängerin will unbedingt
Karriere machen, ohne sich in ein Klischee pressen zu lassen. Doch beeinflusst von Sympathie und Bewunderung für erfahrene Männer, verwirrt und erschöpft vom Trubel der Populärität, lässt sie
sich führen und manipulieren. Erst die Liebe zu dem viel älteren Jaques, einem Mann, der nichts mit der Musikbranche zu tun hat, scheint die entscheidende Wendung zu ermöglichen. Mit
seiner Hilfe will Alexandra ihre Zukunft endlich selbst gestalten. Doch dann erfährt sie, dass auch Jaques sie nur für eigene Zwecke benutzt. Jetzt will sie erst recht nur noch auf die eigene
Stimme hören. Da endet ihr Leben durch einen unerklärbaren Autounfall. Mord oder Unglück? Überlebt haben ihre Lieder, die auch noch rund 45 Jahre später den Zuhörer auf eigentümliche Art
berühren: Zigeuner Junge, Mein Freund der Baum, Schwarze Balalaika und viele andere. [© att-agentur]
Zur Inszenierung des Berliner Schlossparktheaters:
Premiere: 15. Oktober 11 (Uraufführung)
Regie: Adelheid Müther Musikal. Leitung: Dietmar Loeffler Bühne: Matthias Karch Kostüme: Suse Braun
Mit: Jasmin Wagner, Timothy Peach,
Susanne Häusler, Anne Rathsfeld, Stephan Szasz, Harald Effenberg, Tilmar Kuhn, Dietmar Loeffler / Andreas Peschel (Piano), Ingo York / Jan Maihorn (Gitarre), Alexander Hetterle
www.schlossparktheater.de
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Anatevka (Fiddler on the Roof)
Musical von: Jerry Bock (1928 - 2010) Buch von: Joseph Stein (1912-2010)
Song-Texte von: Sheldon Harnick nach der Erzählung von: Sholem Alejchem mit besonderer Genehmigung von: Arnold Perl Deutsche Fassung von: Rolf Merz
Uraufführung: 22. September 1964 (New York, Imperial Theater; mit Zero Mostel als Tevye; Produzent: Harold Prince, Regie & Choreographie: Jerome Robbins)
Deutschsprachige Erstaufführung: 1. Februar 1968 (Hamburg, Operettenhaus)
Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:
Premiere: 9. Juni 11
Regie: Egon Baumgarten
Musikalische Leitung: Thomas Lorey Ausstattung: Thomas Pekny Choreografie: Stephan Brauer
Besetzung:
Tevje: Marco Jorge Rudolph
Golde: Marina Edelhagen Zeitel: Dorothée Kahler Hodel: Nina Vlaovic Chava: Stephanie Marin Jente, Heiratsvermittlerin: Inez Timmer
Mottel Kamzoi, Schneider: Oliver Heim Perchik, Student: Udo Eickelmann Fedja: Raphael Koeb Lazar Wolf, Metzger: Heiko Stang Motschach, Gastwirt:
Axel Kraus Rabbi: Thorsten Tinney Mendel, sein Sohn: Sebastian Hammer Wachtmeister: Axel Weidemann Fiedler auf dem Dach: Benedikt Bach
Sprintze und Bielke, Töchter: Lina Eicke, Franziska Hinkel, Malin Hörl, Ina Reitz, Lara Schneider, Melanie Schubert, Andrea Geißler Chor: Vil-BelCanto
Musiker:
Piano: Thomas Lorey 1. Violine: Benedikt Bach Cello: Heidrun Eberhard Schlagzeug: Thomas Elsner Kontrabass: Stefan Kreuscher
Klarinette: Heinz Lyko Gitarre: Kai Picker Trompete: Markus Privat Flöte: Britta Roscher Posaune: Andreas Weil
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Anatevka Burgfestspiele Bad Vilbel
vorne: Golde (Marina Edelhagen), Wachtmeister (Axel Weidemann), Tevje (Marco Jorge Rudolph); hinten: Ensemble Foto: Eugen Sommer
"Wenn ich einmal reich wär", sinniert Tewje, der Milchmann. Obwohl - richtige Sorgen machen dem geplagten Familienvater die heiratsfähigen Tächter, die sich ganz
eigenwillig ihre Ehemänner selbst aussuchen. Das verstößt gegen die Tradition!
www.kultur-bad-vilbel.de
Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt/Drama Club:
Premiere: 20. August 10 Spielzeit bis:
29. August 10
Director: Michael Gonszar Musical Directors: Rudi and Angela Federspiel Choreography: André Koschyk Set Designer:
Michael Gonszar, Angela Federspiel, Jürgen Koss Lighting Designer: Jürgen Koss Sound Designer: David Gumpper Costumes Assistant: Julia Stimpert Props:
Dirk Conrad
Cast:
Tevje, the dairyman: James Morgan Golde, his wife: Stephanie Uhrlandt Zeitel, 1. daughter: Jana Hess Hodel, 2. daughter: Swana Rode
Chava, 3. daughter: Stina Heinrich Shprintze, 4. daughter: Patricia Uhrlandt Bielke, 5. daughter:
Lisa Schirber Jente, the matchmaker: Rebekka Viehl MotteI, the tailor: Lasse Heinrich
Perchik, the student: Mike Marklove Lazar Wolf, the butcher: Sebastian Polag Mordcha, the innkeeper:
Christopher Hock Rabbi: Jürgen Stockhausen Avram, the bookseller: Malte Sandstede
Nachum, the beggar: Mako Yamaoka Oma Zeitel: Anna Ruth Wenz Fruma-Sara: Rebekka Viehl Constable: Niko Christahl Fedja: Ferdinand Hieronymi Russians:
Matti Hönig, Malte Lammers, Bennet Seus Shandel, Motel’s mother: Anna Ruth Wenz Villagers from Anatevka:
Vanessa Barros, Arpy Dartyan, Hannah Mansmann, Annika Meier-Gerßler, Miriam Lellek, Marie Scheurer The Fiddler: Dina Ziethen
Orchestra:
Violin: Christian Knust, Svenja Kohlmann, Johanna Franz, Alexandra Wiedner, Dina Ziethen, Miriam Lindert, Camilla Metz
Viola: Martin Metz, Daniela Hawlina-Hess Violoncello: Nora Scheele, Robert Gufler; Marc Ziethen Bass:
Fritz Hänel Flute: Lea Vens-Capell, Sophia Waldvogel Clarinet: Larissa Habbel, Carolin Müller
French Horn: Susanne Lorenz Bass: Fritz Hänel Trumpet: Eva Heiny, Karina Haas, Annika Hübner
Trombone: Juliane Tampe Accordion: Matthias Goebel Keyboard: Yvonne Pickmann Drums: Sonja Lenhard, Leonhard Asal
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Fiddler on the Roof English Theatre Frankfurt ~ DramaClub production Golde (Stephanie Uhrlandt)
Foto: Anja Kühn
A Bird May Love a Fish Der Drama Club zeigt in Kooperation mit dem Gymnasium Oberursel das berühmte Musical Fiddler On The Roof
As the good book says “Each shall seek his own kind.” Which, translated means, a bird may love a fish, but where would they build a home together? (Tevye Act II , Sc 5)
Der Drama Club des English Theatre eröffnet in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Musik des Gymnasiums Oberursel/Ts. die Spielzeit 2010/11 mit “Fiddler On the Roof“. Das
Musical entstand nach der Erzählung „Tevye, der Milchmann“ von Scholem Alejchem und wurde 1964 in New York uraufgeführt. Die Musik komponierte Jerry Bock, Das Buch ist
aus der Feder von Joseph Stein, die Liedtexte schrieb Sheldon Harnick.
Das Musical,
das in Deutschland unter dem Tiel „Anatevka gespielt und bekannt wurde, erzählt vom Leben einer jüdischen Familie, die stets von außen bedroht ist. „Fiddler On
The Roof“ erlangte Weltruhm u.a. durch Lieder wie “Tradition”, “Matchmaker” und “If I were a Rich Man.”
Den historischen Hintergrund
des Musicals bildet die unsichere politische Situation kurz vor Ende des Zarenreiches in Russland. Nicht nur die Revolution wirft ihre Schatten
voraus, auch Judenpogrome nehmen zu. Die jüdische Bevölkerung muss ihre „Schtetl“ verlassen, sie steht vor einer ungewissen Zukunft. „Fiddler On The Roof“ reflektiert auf
diese politische Situation in Russland aus der Perspektive der jüdischen Minderheit. Durch die Darstellung des Alltags einer jüdischen Familie auf dem Land entsteht ein
lebendiges Bild der jüdisch-chassidischen Kultur, welche sich einerseits durch das strenge Einhalten orthodoxer Rituale und Traditionen auszeichnet, andererseits aber ebenso
durch pragmatische Lebensweisheit und Lebenslust. Diese Aspekte prägen die historische und ethnische Grundsituation des Musicals.
Die Arbeit von Regisseur Michael Gonszar betont weniger den äußeren Aspekt der Verfolgung und der Vertreibung des jüdischen Volkes als einer ethnisch-religiösen Minderheit. Seine
Inszenierung fokussiert das Allgemeine im besonderen Fall und arbeitet in Bühnenbild und Szene mit märchenhafter Stilisierung der Figuren, mit seltenen
Bildern von Marc Chagall und Requisiten mit Zeichencharakter.
Sie untersucht eine grundsätzliche Frage: Wie sieht die Innenperspektive von Menschen aus, die in der Fremde leben, wo sie keine Wurzeln haben? Rückhalt bieten ihnen das
Festhalten an Traditionen, an Religion und das strenge Einhalten religiöser Riten, das Bestehen auf klaren Familienhierarchien, genau definierten Normen und Werten aus der
eigenen Kultur. Darauf, so scheint es, beruhen die Grundlagen, die es in der Fremde braucht, um sich zu Hause zu fühlen. Zumal in einer Fremde, die immer bedrohlicher wird.
Doch notwendigerweise muss dieses Verhaftetsein im Alten zum Konflikt führen, kollidieren erwachende Gefühle und Träume einer jüngeren Generation mit dem Wunsch, im
Beharren auf überkommenen Traditionen Stabilität zu wahren.
Der Generationenkonflikt
, der sich im Musical darin zeigt, dass Kinder – in diesem Fall die drei ältesten Töchter Tevyes und Goldes - auch gegen den Willen der Eltern eigene
Wege gehen, ist nur ein Aspekt der Komplexität des Anatevka-Stoffes. So liegt zum Beispiel die Tragik der Vater/Tevye-Figur eigentlich darin, dass er die politische
Außensituation erst dann wahrnimmt, als der nicht gewollte Abschied von seinen Töchtern droht bzw. Realität wird. Mit der Erkenntnis, dass diese ihr eigenes Leben leben und
neue Wege beschreiten wollen – auch jenseits der gelebten Tradition – geht einher das Eindringen der äußeren Wirklicheit in Form der Revolution und drohenden Judenpogrome.
Der geschützte Raum der Familie, des Dorfes, erweist sich als Schein. Die Eltern müssen nicht nur ihre Kinder in eine Welt entlassen, in der sie keinen Einfluss mehr haben,
sondern sich auch selbst Entwicklungen stellen, die ihr eigenes Leben aus den Fugen bringen.
Das Thema Abschied ist damit im Fiddler on the Roof zentral - Abschied als existentielle Grunderfahrung in all seiner Komplexität. Dazu gehören Schmerz, Hilflosigkeit und
auch Haltlosigkeit, die entstehen können durch den Abschied oder Verlust von geliebten Menschen, von vertrauten Traditionen, von Träumen von materiellem Wohlstand oder
auch den Abschied von den falschen Sehnsüchten, die die Armut erzeugt. Dazu gehört aber auch, dass Abschiede Bereitschaft zu Veränderungen herausfordern.
Veränderungen im gesellschaftlichen Außen wie im privaten Innenraum, in denen auch die Chance auf etwas Neues liegt. Tevye, so schwer es ihm fällt, muss diese Erkenntnis
aushalten und leben lernen. Der dreifach gesteigerte Schmerz über den Verlust der Töchter ist auch eine Chance. Es bleibt offen, ob Tevye sie annimmt. Mit dieser Frage ist das
Schlusslied („Anatevka“) unterlegt.
Der Drama Club und die Kooperation mit dem Gymnasium Oberursel:
Seit 2005 hat sich der Drama Club des English Theatre mit seinen „Reach-Out Projects“ für Schulen und den Inszenierungen von Peter Shaffers „Equus“, Rob Johns „Living with
Lady Macbeth“, „OLIVER!“ und Shakespeares „Romeo and Juliet“ einen Namen gemacht.
So werden Stückvorlagen ausgewählt, in denen es sowohl jugendliche als auch erwachsene Rollen gibt. Letztere werden immer von erwachsenen Schauspielern aus der
freien Szene und mit Amateuren, die neu zum Drama Club kommen, besetzt. In den Jugendrollen zeigen Schüler und Studenten ihr Können und haben die Möglichkeit, in der
Zusammenarbeit mit erfahrenen und professionellen Theaterleuten Bühnenerfahrung zu sammeln.
In den Erwachsenenrollen von „Fiddler On The Roof“ sind Schauspieler des Drama Clubs zu sehen, u.a. James Morgan als Tevye (zuletzt Wladimir in „Waiting for Godot“) Die
meisten anderen Rollen werden vonSchüler des Gymnasiums Oberursel der Jahrgangstufen 9 -13 verkörpert. Im Rahmen einer Theater-Sommerferien-Akademie des English
Theatre konnten sie ihre musikalischen Fähigkeiten weiter entwickeln, ihre Kompetenzen im Umgang mit der englischen Sprache stärken und sich als Musiktheater-Darsteller bewähren.
Die Kooperation des Drama Clubs des English Theatre mit dem Gymnasium Oberursel führte in der Vergangenheit bereits zur Aufführung der Musicals „Oliver“ (2006) und „Little
Shop of Horrors“ (2008). In „Fiddler On The Roof“ sind manche Schüler schon zum dritten Mal dabei, andere haben noch nie auf der Bühne gestanden und sind stolz, neben
erwachsenen und erfahrenen Schauspielern zu agieren.
Auch im Orchester spielt eine bunte Mischung von jungen Menschen zusammen mit erwachsenen Musikern und Musiklehrern. Das jüngste Orchestermitglied (Schlagzeug) ist 10
Jahre alt. Das Projekt wird musikalisch betreut von Angela Federspiel (Gesang) und Rudi Federspiel (Orchester), die ihre Schule in zwanzig Jahren intensiver
musikpädagogischer Arbeit zu einer musikalischen Profil-Schule mit Fokus auf Musiktheater und Vorbild – Charakter in ganz Hessen entwickelt haben.
Das English Theatre Frankfurt ergänzt die kulturpädagogische Zusammenarbeit von „Theater und Schule“ gerne, nun bereits im 4. Jahr durch die Zusammenarbeit mit dem
Regisseur Michael Gonszar, dem technischen Direktor des English Theatre Jürgen Koss (hier verantwortlich für Bühnenbild und Licht), sowie professionellen Toningenieuren
und Bildtechnikern. [© English Theatre Frankfurt]
www.english-theatre.de
Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:
Premiere: 12. Juni 10
Musikalische Leitung:
Bartholomew Berzonsky Inszenierung: John Dew Choreografie: Anthoula Papadakis Bühne: Heinz Balthes Kostüme: José-Manuel Vázquez
Choreinstudierung: André Weiss
Anatevka Staatstheater Darmstadt Chor, Tewje (Monte Jaffe) Foto: Barbara Aumüller
Besetzung:
Tewje: Monte Jaffe Golde: Katrin Gerstenberger / Monika Mayer Zeitel: Anja Vincken (
Hodel, Oma Zeitel: Margaret Rose Koenn Chava: Susanne Serfling Sprintze: Aki Hashimoto Jente: ephanie Theiß Mottel Kamzoil: Lucian Krasznec
Perchik: David Pichlmaier Fedja: Sven Ehrke Mendel: Stefan Steinbauer Schandel: Gabriela Fliegel Lazar Wolf: lte Godglück Rabbi
: Lawrence Jordan Fruma Sarah: Bernd Kaiser Motschach: Christopher Ryan / Tom Schmidt Awra: Werner Volker Meyer Nachum: Radoslav Damianov
Jussel: Alin Codreanu-Ariesanu Wachtmeister: Georg Heckel Fiedler auf dem Dach: Isabel Aguilera Erster Mann: Wiktor Czerniawski Erste Frau
: Barbara Haber Zweite Frau: Gundula Schulte Dritte Frau: Florence Bonnefont Bielke: Lucia Hofmann | Franka Eiche | Olga Lavrentieva
Tänzer:
Lee Bamford, Simone Deriu, Daniel Gillard, Peter de Grasse, Wout Geers, László Kocsis, Celedonio Indalecio Moreno Fuentes, Leonardo Rodrigues Santos
www.staatstheater-darmstadt.de
Zur Inszenierung des Landestheater Coburg:
Premiere: 6. Februar 10
Musikalische Leitung:
Georgios Vranos Inszenierung und Choreografie: Claudio Bueno Bühnenbild: Erwin Bode Dramaturgie: Kathrin Liebhäuser / Christof Wahlefeld
Choreinstudierung: Stefan Meier Kostüme: Ellen Haub
Besetzung:
Tevje: Stephan Mertl Golde: Elga Mangold Zeitel: Anja Lenßen
Hodel: Ulrike Barz Chava: Katrin Dieckelt Jente, Heiratsvermittlerin: Gabriele König Mottel Kamzoil, ein Schneider: Benjamin Savoie
Perchik, ein Student: Jason-Nandor Tomory Fedja, ein junger Mann: Vivian Frey Lazar Wolf: Hans-Peter Deppe Polizeichef: Thomas Straus
Mordcha, Gastwirt: Helmut Jakobi Rabbi: Niklaus Scheibli Avram, Buchhändler: Martin Trepl Nachum: Wolfgang Mühlenbeck Oma Tzeitel, Goldes Großmutter:
Kerstin Kluge Fruma Sara, Kazar Wolfs erste Frau: Monika Tahal
Chor des Landestheaters Coburg Ballett des Landestheaters Coburg
Statisterie des Landestheaters Coburg Kinderstatisterie des Landestheaters
www.landestheater-coburg.de
Zur Inszenierung des Theater Trier:
Premiere: 8. November 08
Musikalische Leitung: Jens Bingert
Inszenierung: Peter Zeug Choreographie: Sven Grützmacher | Peter Zeug Ausstattung: Anita Rask-Nielsen Dramaturgie: Dr. Peter Larsen
Besetzung:
Tevje | Milchmann: Pawel Czekala Golde | seine Frau: Dunja Rajter
Ihre Töchter: Zeitel: Eva Maria Günschmann Hodel:
Evelyn Czesla / Antonia Lutz Chava: Silvia Lefringhausen Bielke: Annika Konder / Annika Lintz Shprintze: Melina Boden / Franca Rieff
Mottel Kamzoil | Schneider: Eric Rieger Perschik | Student aus Kiew: Peter Koppelmann Lazar Wolf | Fleischer: Jürgen Orelly
Fruma Sara | verstorbene Frau von Lazar Wolf: Vera Ilieva Wachtmeister: Horst Lorig Fedja | ein junger Russe: Alexander Ourth Sascha | sein Freund:
René Klötzer / David Scherzer Jente | Heiratsvermittler: Sabine Brandauer Motschach | Gastwirt: Tim Heisse Avram | Buchhändler: Hak-Ill Kim Rabbi:
Wolfram Winter Mendel | sein Sohn: Andrea Azzurrini Nachum | Bettler: Sergej Snegirev Oma Zeitel | verstorbene Großmutter von Golde: Hee-Gyong Jeong
Schandel | Mutter von Mottel: Cynthia Nay Zwei Russen: Yurj Dolgopolov | Sergej Snegirev Der Fiedler auf dem Dach: Andras Magyar
Opernchor und Extrachor des Theaters Trier Tanztheater Trier Philharmonisches Orchester der Stadt Trier Statisterie des Theaters Trier
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Anatevka Theater Trier Tevje (Pawel Czekala) und Golde (Dunja Rajter) Foto: Friedemann Vetter, © Theater Trier
So ein bisschen sieht das russische Dörfchen Anatevka aus wie von Marc Chagall gemalt. Und tatsächlich geistern Motive aus seinen Bildern – vor allem natürlich der „Fiedler
auf dem Dach“ – durch die Szenen. Doch die scheinbar beschauliche jüdische Welt ist im Umbruch und die seit Generationen gültige Tradition gerät durch zunehmende
Pogrome in Gefahr. Doch der arme, aber lebenskluge Milchmann Tevje hat mit seinem humanen Weltwitz einen Weg gefunden, das Dasein dennoch zu meistern. Zwar gelingt
es ihm nicht, seine fünf Töchter an wohlhabende Bewerber zu verheiraten, doch findet jede von ihnen ihr Glück. Für Tevje und seine Frau Golde bleibt dabei Wohlstand auch
weiterhin nur ein Wunschtraum: „Wenn ich einmal reich wär’“ ...
Jerry Bocks Erfolgsmusical nach einer Erzählung des russisch-jüdischen Dichters Sholem Alejchem eroberte nach der Uraufführung in New York 1964 die Herzen der Welt.
Das an zündenden Melodien reiche Stück gibt Einblicke in das jüdische Leben von einst – vor dem Hintergrund existentieller Bedrohung durch Antisemitismus und Verfolgung.
Dabei zeigen sich die unzerstörbare Widerstandskraft und der Humor der jüdischen Lebensphilosophie, die auch den größten Katastrophen standhalten kann. Für die Rolle der
Golde konnte die aus Kroatien stammende beliebte Sängerin Dunja Rajter gewonnen werden. [© Theater Trier]
www.theater-trier.de
Zur Inszenierung der Oper Hannover:
Premiere: 15. Oktober 06
Musikalische Leitung: Lutz de Veer
Inszenierung: David Mouchtar-Samorai Bühne: Heinz Hauser Kostüme: Urte Eicker Chor: Dan Ratiu Choreografie: Otto Pichler Dramaturgie:
Sylvia Roth
Besetzung:
Tevje: Roland Wagenführer Golde: Gertraud Wagner Zeitel: Julia Grinjuk Hodel: Dorothea Maria Marx
Chava: Hinako Yoshikawa Jente: Carola Rentz Mottel Kamzoil: Jörn Eichler Perchik: Stefan Zenkl
Zur Inszenierung des Theater Braunschweig:
Premiere: 15. Februar 07
Musikalische Leitung:
Georg Menskes Inszenierung: G.H. Seebach Bühne und Kostüme: Hartmut Schörghofer Choreografie: Fabian Posca
Zur Inszenierung am Staatstheater am Gärtnerplatz (München):
Premiere: 23. Dezember 1991
Musikalische Leitung: Hans-Joachim Willrich Nach einer Inszenierung von: Peter Baumgardt Leitung der Wiederaufnahme: Ferdinand Hofmann Bühne:
Jörg Zimmermann Kostüme: Sophia Schröck Licht: Peter Schaffert / Richard Kornprobst Chöre: Hans-Joachim Willrich Choreographie: Rosita Steinhauser
Besetzung:
Tewje: Pawel Czekala Golde: Gisela Ehrensperger Tzeitel: Rotraut Arnold Hodel: Talia Or Chawa: Ulrike Dostal
Oma Tzeitel: Erik Årman Jente: Susanne Heyng Motel Kamsoil: Michael Gann Lasar Wolf: Jörg Simon Fedja: Florian Mock *Änderungen vorbehalten
www.staatstheater-am-gaertnerplatz.de
Zur Inszenierung des Theater Krefeld Mönchengladbach:
Inszenierung: Matthias Kniesbeck
Musikalische Leitung: Jochen Kilian Bühne: Monika Gora Kostüme: Heike Keinath Choreografie: Danielle Sasso Dramaturgie: Vera Ring
Besetzung:
Tevje, ein Milchmann: Carsten Andörfer Golde, seine Frau: Ines Krug Zeitel: Esther Keil Hodel: Judith C. Jakob als Gast Chava:
Nikola Norgauer Jente, eine Heiratsvermittlerin / Oma Zeitel, Goldes Großmutter: Suly Röthlisberger Mottel Kamzoil, ein Schneider: Stefan Diekmann
Schandel, seine Mutter /Fruma-Sara, Lazar Wolfs erste Frau: Kerstin Pajic-Dahl Perchik, ein Student: Adrian Linke Lazar Wolf, ein Metzger: Tobias Wessler (als Gast)
Motschach, ein Gastwirt: Joachim Henschke Rabbi: Matthias Oelrich Mendel, sein Sohn: Christopher Wintgens Awram, ein Buchhändler: Sven Seeburg
Nachum, ein Bettler /Jussel, ein Hutmacher: Alexander Weichbrodt Wachtmeister: Robert Brandt Fedja, ein junger Mann: Paul Kaiser Sascha, sein Freund:
Tim Moritz Breyvogel Der Fiedler auf dem Dach: N.N. Sprintze, Bielke, zwei Jungen, Soldaten, Russen: Statisterie
Zum Inhalt:
Der Milchmann Tevje hat so einiges auszumachen mit seinem Gott, mit dem er immer wieder mal direkt ein Wörtchen reden muss: Nicht nur fünf Töchter hat der ihm zugedacht,
sondern auch eine Menge Sorgen hat er ihm aufgebürdet: “Wenn ich einmal reich wär...“ - davon kann Tevje nur träumen. Wie soll ein Milchmann Geld verdienen, wenn sein
Pferd lahmt? Wie soll ein Vater die ehrwürdigen Traditionen einer jüdischen Familie aufrechterhalten, wenn seine Töchter plötzlich anfangen, sich ihre Männer selbst
auszusuchen, und aus Liebe heiraten wollen?
Und überhaupt, die Welt ist ziemlich aus den Fugen geraten im kleinen ukrainischen Dörfchen Anatevka: Wo sonst die alltäglichen Freuden und Leiden der Liebesgeschichten,
Hochzeiten, Geburten und Beerdigungen den Gang des Lebens bestimmt haben, werden die jüdischen Familien plötzlich von Hass und Gewalt bedroht und am Ende sogar
dazu gezwungen, ihre Heimat Anatevka aufzugeben. Tevje lässt sich nicht unterkriegen, denn da ist ja noch Onkel Abraham in Amerika...
Vor der Uraufführung von “Anatevka“ 1964 glaubte kaum jemand, dass diese Dramatisierung jiddischer Geschichten von Sholem Alejchem ein Erfolg auf der Musicalbühne
werden könnte: kein Glamour, keine glitzernde Show mit bunten Kostümen. Aber der Humor und die Lebenswärme dieser Figuren haben alle Pessimisten glänzend widerlegt.
[Q. & ©: Theater Krefeld - Mönchengladbach]
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Anton - Das Mäusemusical
Von: Gertrud und Thomas Pigor Musik: Jan Fritsch
Uraufführung: 28. November 2004 (Konstanz, Theater Konstanz) Österreichische Erstaufführung: 4. Dezember 08 (Wien, Theater der Jugend)
Zur Inszenierung des Wiener Theater der Jugend:
Premiere: 4. Dezember 08
Weitere Vorstellungen: täglich außer sonntags bis 24. Jänner 2009
Regie: Markus Felkel Bühne: Andreas Lungenschmid Kostüme: Polly Matthies
Licht: Lukas Kaltenbäck Komposition und Arrangements: Klaus Erharter Choreographie: Sabine Bartosch-Ziegler
Mit: Peter Kratochvil, Robert G. Neumayr, Josefin Platt, Bettina Reifschneider, Markus Schöttel sowie Klaus Erharter, Sophie Hassfurther, Jakob Kovacic und Robert Pistracher
Renaissancetheater 7, Neubaugasse 36 Aufführungen ab 2. Dezember 2008 ab 6 Jahren
Anton: Und warum ist jetzt plötzlich Weihnachten? Franz: Weihnachten ist
so eine Art Hausputz. Und dann treffen sich plötzlich alle im Wohnzimmer, schenken sich gegenseitig das ganze unnütze Zeug und sagen ständig Frohes Fest, Frohes Fest, Frohes Fest, und das
nennen sie dann Bescherung. Anton: Komisches Fest, dieses Weihnachten. Gertrud und Thomas Pigor. Anton – Das Mäusemusical
Was braucht es mehr im Leben der Mäusebrüder
Franz, Willi und Anton als ein altes Sofa zum Unterschlüpfen, eine sorgsame Spinne und das wunderbare Geigenspiel des kleinen Anton? Manchmal auch noch jede Menge an Glück, Zusammenhalt und
Verstand! Denn die Idylle trügt. Oder anders gesagt, nirgends kann das Leben so brutal sein wie in einem Wohnzimmer, weiß Franz, der Älteste. Mausefalle, Staubsauger und überhaupt: Diese
Menschen können das Mäusedasein im Nu in ein wahres Hundeleben verwandeln. Und dann ist guter Rat teuer!
Glücklicherweise steht jedoch Weihnachten vor der Tür, die friedvollste, duftendste und mäuseparadiesischste Zeit im Jahr. Doch nicht diesmal! Eine Katastrophe reiht sich an die nächste:
Zuerst bringen die Menschen die Kekse in Sicherheit, dann stellen sie eine riesige Mausefalle unter dem Sofa auf, völlig unerwartet kreuzt die nervig-anstrengende Mäuse-Tante Lizzy auf und –
damit nicht genug – landet plötzlich auch noch der Wunschzettel eines dieser Menschenkinder auf dem Fußboden, worauf in großen Lettern prangt: “Liebes Christkind! Ich wünsche mir nichts
sehnlicher als eine Katze!” Gertrud und Thomas Pigor sowie Komponist Jan Fritsch erzählen frech, flott, keck und humorvoll die Dinge mal aus mäuseartiger Sicht – frei nach dem
altbewährten Motto “Einer für alle, alle für einen!”, wenn es darum geht, den Feind zum Freund zu machen und die eigenen Lieben zu schützen.
Gertrud Pigor wird 1958 in Bad
Neustadt/Saale geboren, studiert Philosophie und Bildende Kunst, arbeitet als Regieassistentin und entwickelt eine Vorliebe für Figuren- und Objekttheater. Seit 1996 ist sie als freie
Regisseurin und Autorin tätig – hauptsächlich im Kinder- und Jugendtheaterbereich –, u.a. am Schauspielhaus Hamburg, am Theater Konstanz, am Staatstheater Saarbrücken, am Theater Kiel sowie
am u\hof in Linz. Zu ihren bekanntesten Stücken zählen “Motte & Co“, “Zwei Monster” sowie “Die zweite Prinzessin”.
Thomas Pigor,
geboren 1956 in Alzey, ist Autor, Komponist und Musikkabarettist. Er verfasst Texte für Tim Fischer, Ina Müller sowie die Missfits und ist auch mit eigenen Bühnenprogrammen unterwegs – seit 1995 sehr erfolgreich mit Benedikt Eichhorn. Unter dem Namen “Pigor & Eichhorn” erhält das Kabarett- und Chansonduo zahlreiche Preise – darunter den Deutschen Kleinkunstpreis und den Österreichischen Kabarettpreis.
Jan Fritsch
kommt 1970 in Bremen zur Welt, ist gelernter Klarinettist und Saxophonist sowie Komponist und musikalischer Leiter in zahlreichen Theaterproduktionen. Seit 1994 steht er mit Projekten wie “Charles und Erika” und “Die Golden Flamingos” selbst auf der Bühne und begleitet musikalisch die Berliner Chansonniere Cora Frost. Seit 1995 ist er Mitglied der Künstlerkooperative “Hebebühne Hannover”. Neben “Anton – Das Mäusemusical” zeichnet er auch verantwortlich für die Musik der Kinderstücke “Die zweite Prinzessin” und “Frühstück mit Wolf”.
Markus Felkel, 1974 in Wien geboren, wendet sich nach – in eigenen Worten – “tristen und visionslosen” Semestern an der Wirtschaftsuniversität dem Studium der Theater-, Film-
und Medienwissenschaft sowie der Geschichte zu. Währenddessen arbeitet er an zahlreichen Theaterproduktionen mit Jugendlichen, nimmt an Regieworkshops teil, mitproduziert Multimediashows, wie
“Godmania 2000”, und veröffentlicht in der Schriftenreihe “Maske und Kothurn”. Seit 2002 ist er am Theater der Jugend tätig, zunächst als Regieassistent, dann als Dramaturg. 2004 ist er für
die Dramatisierung von Cornelia Funkes Roman “Herr der Diebe” verantwortlich, im darauffolgenden Jahr für eine Bearbeitung von Erich Kästners “Pünktchen und Anton”. In der vergangenen Saison
gab er mit Lutz Hübners „Alles Gute“ sein Regiedebüt.
www.tdj.at
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