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Musical Stückeinfos: P
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Pardon My English Musical comedy in 2 Akten
Musik: George Gershwin. Liedtexte von Ira Gershwin Buch:
Herbert Fields & Morrie Ryskind Deutsch: Wolfgang Adenberg
Uraufführung: 20. Januar 1933 (New York, Majestic Theatre) Europäische Erstaufführung:
27. November 2009 (Dresden, Staatsoperette Dresden)
Zur Inszenierung der Staatsoperette Dresden:
Premiere: 27. November 2009 (Europäische Erstaufführung)
Musikalische Leitung: Ernst Theis Regie: Holger Hauer Ausstattung: Christoph Weyers Choreographie: Andrea Kingston Choreinstudierung:
Thomas Runge Dramaturgie: André Meyer
Golo Schmidt/Michael Bramleigh: Christian Grygas / Marcus Günzel Gitta: Elke Kottmair / Ann Mandrella
Kommissar Bauer: Alfred Berg / Gerd Wiemer Frieda, seine Tochter: Romana Beutel / Jeannette Oswald Dickie Carter: Frank Ernst / Bernd Könnes Magda:
Inka Lange / Annegret Reißmann
Chor, Ballett und Orchester der Staatsoperette Dresden
Weitere Vorstellungen in der Spielzeit 2009/10: 29.11.09, 15:00 Uhr | 09.12.09 | 10.12.09| 14.01.10 | 15.01.10 | 27.03.10 | 28.03.10, 15:00 Uhr | 18.05.10 | 19.05.10
Musicalsatire George Gershwins musical comedy „Pardon My English“ kam am 20. Januar 1933 am Broadway im legendären Majestic Theatre heraus, wo es
lediglich 43 Aufführungen erlebte. Geschlossen wurde die Show am 25. Februar, zwei Tage vor der Nacht des Reichstagsbrandes in Berlin. Ein Umstand, der, bei einem Musical, das in Deutschland
spielt, nicht ganz ohne Bedeutung scheint.
„Pardon My English“ steht in einer Reihe mit drei anderen Gershwin-Musicals, die politische Themen aufgreifen: der Kriegssatire „Strike Up
The Band“ (1927), der Wahlkampfparodie „Of Thee I Sing“ (1931) und der Farce auf Gleichschaltung und Revolution „Let 'Em Eat Cake“ (1933).
Die Textautoren von „Pardon My English“
gehörten mit zum Besten, was der Broadway aufzubieten hatte. Neben George Gershwins kongenialem Bruder Ira, der die Songtexte dichtete, schrieben Morrie Ryskind, der u. a. die Drehbücher für
vier Filme der Marx Brothers, darunter „A Night at the Opera“ (1935), verfasst hat, und Herbert Fields das Bühnenbuch. Fields zählt zu den erfolgreichsten Musical-Buch-Autoren seiner Zeit; er
schrieb unter anderem die Bücher für einen Großteil der Musicals von Rodgers & Hart oder auch für Irvin Berlins „Annie Get Your Gun“. Das Buch zu „Pardon My English“ mit seiner
überdrehten Handlung steht ganz in der Tradition der film comedies und Broadwayerfolge jener Jahre. Im Gangstermilieu angesiedelt wird mit schnellen Situationswechseln, flotten Dialogen in
der Manier der screw ball comedies und Slapstickmitteln, also einer bewusst körperbetonten Komik, eine absurde Geschichte erzählt, die aktuelle Modethemen von Prohibition bis
Persönlichkeitsspaltung aufgreift. Mit diesen Elementen wird eine skurrile Satire auf die umstrittene Prohibition entworfen und damit auf die Innenpolitik einiger Bundesstaaten der USA. Wie
aktuell das war, zeigt die Tatsache, dass exakt einen Monat nach der Premiere, am 20. Februar 1933, die Prohibition aufgehoben wurde. Durch den Wegfall dieses Anlasses der Satire hatte das
Musical seinen Angriffspunkt verloren. Ein untypisches Schicksal für ein Zeitstück wie „Pardon My English“. Konsequenter Weise fiel nur 5 Tage nach Ende der Prohibition der letzte
Vorhang für das Stück am Broadway.
Tatort: Dresden „Pardon My English“ haben die Autoren in Deutschland,
genauer gesagt in Dresden und dem nahegelegenen Bad Schandau angesiedelt. Schon in „Strike Up The Band“ (1927/30) hatte Morrie Ryskind mit der Wahl der Schweiz als Handlungsort einer
Kriegssatire einen europäisch-‚exotischen’ Schauplatz gewählt. In „Pardon My English“, das eigentlich amerikanische Verhältnisse persifliert, wird nun die Kulturstadt Dresden zum Schauplatz
der Handlung. Diese Ortswahl wird für die Autoren auch zum Anlass, vermeintlich deutsche Eigenarten wie Volksmusik, Leberwurst oder polizeilichen Ordnungssinn zu parodieren. Dies ist eine
gängige Methode, die unter anderem auch in den zahlreichen Heidelberg-Stücken und -Filmen der Zeit (z. B. Rombergs „The Student Prince“, 1931) ihren Ausdruck gefunden hat. Auffällig bleibt,
dass reale Bezüge zu Dresden oder zeitpolitische zur deutschen Politik nicht vorkommen, so wird weder eine Topographie Dresdens entworfen, noch kommen die zehn Tage nach der Uraufführung an
die Macht kommenden Nationalsozialisten vor. Damit bleibt das Buch in der Tradition zeitloser Satire mit dem Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Die Handlung enthält eine Vielzahl von
Elementen, die man heute noch aus Hollywoodfilmen jener Jahre kennt. Die Grundsituation des Plots ist folgende: In Dresden und Bad Schandau herrscht Limonadenverbot. Um das süße Getränk
trotzdem genießen zu können, trifft man sich heimlich in verschiedenen Clubs. Einen davon betreibt der Gangster Golo Schmidt. Der leidet allerdings an einer veritablen
Persönlichkeitsspaltung: Immer, wenn er einen Schlag auf den Kopf bekommt – und das passiert öfter - verwandelt er sich in bester ‚Jekyll-und-Hyde’-Manier in den britischen
Geheimagenten Michael Bramleigh. In dieser Gestalt verliebt er sich ausgerechnet in die Tochter des Kommissars Bauer, der damit beauftragt ist, dem illegalen Limonadenausschank ein Ende zu
bereiten. Bevor es zum unvermeidlichen Happy End kommt, begegnen wir mehreren Psychiatern, erleben eine Entführung nach Bad Schandau samt glücklicher Rettung und erfahren etwas über die
Unzulänglichkeiten der Dresdner – und damit eigentlich der amerikanischen – Polizei.
Bekanntes wiederentdeckt Auch
wenn berühmte Gershwin-Standards, die Bestandteil des Great American Songbook geworden sind, wie „The Lorelei“, „Isn't It a Pity“ oder „My Cousin in Milwaukee“ im Gedächtnis blieben, so
geriet – wie so oft – die Show, aus der sie stammten, in Vergessenheit. Das Werk wurde erst 1982 in einem Musiklager von Warner Brothers in Secaucus, New York wiedergefunden. Das Stück
wurde rekonstruiert und 1993 für die CD eingespielt. Allerdings in einer rein musikalischen Fassung mit einigen Kürzungen, denen zum Beispiel unverständlicherweise auch die Titelnummer
„Pardon My English“ zum Opfer fiel. In der New Yorker Reihe City Center Encores!, die sich alljährlich zu unrecht vergessenen Musicals in semiszenischen Produktionen annimmt, kam es im
Frühjahr 2004 zu einer beim Publikum und Presse überaus erfolgreichen Wiederaufführung. Über 75 Jahre nach der Uraufführung am Broadway erlebt „Pardon my English“ nun an der Staatsoperette
endlich seine Europäische Erstaufführung. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Chefdirigenten der Staatsoperette Dresden, Ernst Theis. Für die szenische Umsetzung, die mit
überraschenden Bühnenbildlösungen und witzig-ironischen Kostümen (beides von Christoph Weyers), die den Handlungsort reflektieren, aufwarten, konnte der Sänger, Schauspieler und Regisseur
Holger Hauer gewonnen werden. [ © André Meyer und Uwe Schneider, Staatsoperette Dresden]
Karten unter: (0351) 207 99 99 www.staatsoperette-dresden.de
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"PINKELSTADT - DAS MUSICAL" (“Urinetown - The Musical")
Musik: Mark Hollman Liedtexte:
Mark Hollman & Greg Kotis Buch: Greg Kotis Deutsche Übersetzung: Ruth Deny (Dialoge) & Wolfgang Adenberg (Liedtexte)
Uraufführung:
1999 beim New Yorker Internationalem Fringe Festival Off-Broadway: im American Theatre of Actors (1. April bis 28. Mai 01) Broadway-Premiere:
20. September 01 (bis zum 18. Januar 04, 965 Vorstellungen, Ende wegen Abriss des Gebäudes).
Unter dem Originaltitel "Urinetown - The Musical" lief das Stück drei Jahre lang
ununterbrochen mit phänomenalem Erfolg am Broadway und wurde mit insgesamt 16 der begehrtesten Theaterpreise der USA ausgezeichnet, darunter "Bestes Musical", "Beste
Musik" und "Bestes Buch". Publikum und Kritiker feiern einstimmig die Musicalkomödie mit dem ungewöhnlichen Titel und der schrägen Handlung als das originellste und
intelligenteste Broadway-Stück der letzen Jahre.
Europa-Premiere: 7. Oktober 2004 im Berliner Schlossparktheater
Regie: Andreas Gergen
Bühnenbild:
Stephan Prattes Choreographie: Melissa King Frisuren & Make-Up Design: Günter Schoberth Kostüme: Regina Schill Musikalische Leitung: Steven Gross
Orchestrierung: Bruce Coughlin Produktion:
TOYS Theater GmbH, Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter: Andreas Gergen Produktionsmanagement: Gerald Michel Technische Leitung:
Jürgen Becks
Clevere Musik und erfrischend satirische Texte wurde hier zu einem Stück verarbeitet, das das Genre Musical frech parodiert. Die Übersetzung übernimmt ein prominentes
Gespann: die Dialoge übersetzt Ruth Deny, die nicht nur für Hollywood Filme übersetzt, sondern auch Musicalerfahrung mitbringt (u.a. "Findet Nemo", "Der Herr der Ringe",
"Mamma Mia!", "42nd Street"), die Deutschen Songtexte stammen von Wolfgang Adenberg, selbst Autor vieler Stücke und Übersetzer zahlreicher Musicals (u.a. "Emil und
die Detektive, "The Scarlett Pimpernel", "Titanic - Das Musical", "42nd Street")
Darsteller:
Ilia Richter, Anton Rattinger, Tilmann von
Blomberg, Daniel Costello, Aemée Covo, Uwe Dreves, Tamás Ferkay, Sara Fonseca, Agnes Hilpert, Jörn Linnenbröker, Katharine Mehrling, Bettina meske, Eric minsk, Felix Powroslo, Gabriele Ramm,
Aris Sas, Christa Schreiner, Thorsten Tinney
Inhalt:
PINKELSTADT - DAS MUSICAL erzählt die Geschichte einer Stadt, in der nach einer ökologischen Katastrophe die
Regierung das Wasser rationieren muss uns deshalb private Toiletten verbietet. Ausschließlich die Benutzung öffentlicher Toiletten ist gegen hohe Gebühr erlaubt, die von einer
geldgierigen Betreiberfirma für das menschlichste aller Bedürfnisse erhoben wird. Aus den Reihen der von Staatpolizei und rigorosen Toilettenfrauen unterdrückten Armen tritt eines Tages
ein Held hervor, der das geknechtete Volk in die Freiheit führen soll...
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Foto: Stage Holding
Song Liste der US-Aufführung:
1. Akt:
· Urinetown (Lockstock & Company) · It’s a Privilege to Pee (Penny & The Poor)
· It’s a Privilege to Pee (reprise) (Lockstock & The Poor) · Mr. Cladwell (Cladwell, McQueen, Hope & UGC Staff) · Cop Song (Lockstock, Barrel & The Cops)
· Follow Your Heart (Hope & Bobby) · Look at the Sky (Bobby & The Poor) · Don’t Be the Bunny (Cladwell & UGC Staff) · Act 1 Finale (Ensemble)
2. Akt:
· What Is Urinetown? (Ensemble) · Snuff That Girl (Hot Blades Harry, Little Becky Two Shoes & The Rebel Poor) · Run Freedom Run (Bobby & The Poor)
· Follow Your Heart (reprise) (Hope) · Why Did I Listen to That Man? (Penny, Fipp, Lockstock, Barrel, Hope, Bobby) · Tell Her I Love Her (Little Sally & Bobby)
· We’re Not Sorry (The Rich & The Poor) · We’re Not Sorry (reprise) (Cladwell & Penny) · I See a River (Hope & The Ensemble)
Andreas Gergen, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Schlossparktheater und Regisseur der Europapremiere „Pinkelstadt – das Musical“ zur Inszenierung:
„Das Stück bietet eine breite Angriffsfläche, um bestehende Verhältnisse und Missstände innerhalb einer Gesellschaft auf schwarzhumorige und parodistische Weise zu
kritisieren. Unser Publikum erwartet neben einem Ensemble der Spitzenklasse und einer raffinierten Choreographie ein intelligenter Theaterabend mit doppeltem Boden. Dem
Stück wird das Antlitz Berlins verliehen, so dass Interpretationsmöglichkeiten auf existierende Strukturen und Tendenzen zulässig werden. Es stellt sich die Frage, ob wir uns
nicht selbst auf dem direkten Wege zu diesem Ort befinden, über den wir uns beim Besuch des Musicals vor Lachen herzhaft auf die Schenkel klopfen können." Nicht zuletzt
geht es aber auch um die Liebe zweier Menschen, zwischen denen ein ganzes gesellschaftliches System steht, dessen Grenzen auf ungewöhnliche Weise überwunden werden.
Das Genre „Musical" erwartet von seinen Darstellern ein unglaubliches Maß an Vielseitigkeit und künstlerischem Talent in vielen Bereichen. Wir haben aus unseren 600
Bewerbungen für PINKELSTADT-DAS MUSICAL ein Ensemble von 15 Schauspielern, Sängern und Tänzern zusammengestellt, das selbst auf internationaler Ebene
Seinesgleichen sucht, allen voran llja Richter. In ihm haben wir die perfekte Mischung, sozusagen den Prototypen des PINKELSTAOT-Darstellers mit
schauspielerischer Glaubwürdigkeit, humoristischem Feingefühl und technischem Vermögen gefunden. Als ähnlichen Glücksfall für unsere Musicalproduktion können wir
seine alternierende Besetzung mit Anton Rattinger bezeichnen. Aber auch Aris Sas („TANZ DER VAMPIRE" in Wien unter Regie von Roman Polanski), Gabriele Ramm („GYPSY"
im TdW in Berlin), Torsten Thinney („CHICAGO", Wien) und Katharine Mehrung (die „Berliner Piaf") verheißen mit ihren unterschiedlichen Theatererfahrungen eine
vielversprechende, spannende und hochkarätige Cast. Schade, dass an dieser Stelle nicht die Möglichkeit der Nennung jedes Einzelnen der Darsteller ist, aber ich bin stolz mein
Ensemble und freue mich auf die Zusammenarbeit bei PINKELSTADT-DAS MUSICAL. Mögen die Spiele beginnen!"
Lebensläufe der Kreativen bei der Europapremiere von Pinkelstadt – das Musical
Ruth Deny (Übersetzung Buch) ist Müinchnerin und wuchs in Südafrika, München und Malaysia auf. Ruth absolvierte das Studium der Philosophie sowie der Anglistik, Germanistik und Allgemeinen
Sprachwissenschaften in München, Erste Dialog-Übersetzungen für Kino- und TV-Produktionen übernahm sie 1988.
Seit 2001 ist Ruth Texterin für Coda Entertainment in München. U.a. hat sie folgende Filme übersetzt: DER MIT DEM WOLF TANZT, DICK TRACEY, DIE ABENTEUER DES BARON
MÜNCHHAUSEN, INTERVIEW MIT EINEM VAMPIR, TRAINSPOTTING, SINN UND SINNLICHKEIT, KUCK MAL, WER DA SPRICHT, DER TALENTIERTE MR. RIPLEY, MAVERICK, STUART
LITTLE, SCREAM, FRENCH KISS, DER ENGLISCHE PATIENT, AUSTIN POWERS, 6th DAY, MEN IN BLACK, FÜLL FRONTAL, CONFESSIONS OF A DANGEROUS MIND, DOGVILLE,
und HERR DER RINGE. Erfahrungen in Übersetzungen von Bühnenwerken hat Ruth Deny mit Kinoadaptionen wie MISS JULIE EDWARD II und SHIMMER sowie den Musicals
NEWSIES (Disney/Buenavista), DANCER IN THE DARK und MAMMA MIA! gemacht.
Wolfgang Gadenberg (Übersetzung Liedtexte)
wurde 1967 in Köln geboren und studierte Jura in München und Saarbrücken. Über einen Aushang an der Universität lernte er den Komponisten Marc Schubring kennen, mit dem
er 1993 das Werwolf-Musical FLETSCH - SATURDAY BITE FEVER auf die Bühne des Saarbrücker Staatstheaters brachte. Das Stück avancierte auf Anhieb zu einem der
meistgespielten deutschsprachigen Musicals. Ebenfalls mit Marc Schubring schrieb Wolfgang Adenberg CYRANO DE BERGERAC (1995) und EMIL UND DIE DETEKTIVE (2001),
den letzten großen Erfolg der STELLA Entertainment AG: Mit dem 80er-Jahre-Musical WHAT A FEELING! gelang ihm 2002 das erfolgreichste Stück in der Geschichte des Bonner
Contra-Kreis-Theaters. Das Stück wurde als „Bestes Comedy-Musical des Jahres" ausgezeichnet. Aus Wolfgang Adenbergs Feder stammen auch die deutschen Fassungen
des Musicals LUCKY STIFF - TOT ABER GLÜCKLICH, NESSIE, THE SCARLET PIMPERNEL, THE WILD PARTY und TITANIC. Für die überarbeitete Version von Andrew Lloyd
Webbers STARLIGHT EXPRESS übersetzte er die neu eingefügten Lieder. Wolfgang Adenberg arbeitet nebenher als Syndikusanwalt einer großen Wissenschaftsorganisation in Bonn.
Andreas Gergen (Regie) siehe Lebenslauf bei Toys Theater GmbH
Steven Gross (Musikalische Leitung und Einstudierung)
ist gebürtiger New Yorker. Er dirigierte am Broadway u.a. A CHORUS LINE, INTO THE WOODS, THE DAYTIME BEFORE SPRING, CATS, LES MISERABLES, THE MOST HAPPY
FELLA & THE LIFE sowie A LITTLE NIGHT MUSiC an der New York City Opera. Sein Off-Broadway Repertoire umfasst Produktionen von CLOSER THAN EVER über FANNY
HACKABOUT JONES bis hin zu einer neuen Fassung von PIRATES OF PENZANCE. Außerdem arbeitete er in verschiedenen amerikanischen Staatstheatern, wie z.B. Atlanta, St.
Louis, Cleveland, Cincinnati, Miami, Boston, Washington D.C. und Los Angeles. Am Berliner Theater des Westens zeichnete er sich für Musicals wie ZUSTÄNDE WIE IM ALTEN
ROM, MY FAIR LADY, GYPSY, die deutschsprachigen Erstaufführungen von DREAMGIRLS und NINE als Musikalischer Leiter verantwortlich. Zusätzliche europäische und
deutschsprachige Erstaufführungen unter seine Leitung waren u.a. FLORA, DIE ROTE GEFAHR, FALSETTOS, THE LIFE, BEEHIVE, FOREVER PLAID und eine neue Fassung von
CHESS, bei der er auch die neue musikalische Einrichtung schrieb.
Melissas King (Choreografie)
studierte an der Yale University Politikwissenschaft. Danach arbeitete sie als Tänzerin in verschiedenen modernen Tanzensembles und wechselte schließlich zum Musical. Als
Darstellerin war sie u.a. zu sehen als Anita in der WEST SIDE STORY, als Aldonza in DER MANN VON LA MANCHA und in STREET SCENE, CABARET und ANYTHING GOES.
Nach verschiedenen Verpflichtungen als Dance Captain und Choreografieassistentin arbeitet sie mittlerweile freischaffend als Choreografin. Engagements führen sie u.a. nach
Linz, Dortmund, Berlin und Kassel. Nach der Künstlerischen Leitung für CHICAGO in Wien, Berlin, München und Basel war sie Associate Director für die CHICAGO-Produktion in
Buenos Aires und Director in Moskau. Sie arbeitet außerdem für Sprechtheater und Varietes sowie für Werbe- und Videoproduktionen. Choreografien (u.a.): 30 60 90° -
DURCHGEHEND GEÖFFNET (Theater des Westens, Berlin), WEST SIDE STORY (Bonn und Mannheim), HAIR (Saarbrücken), SWEENEY TODD (Münster und Mannheim), TOMMY
(Osnabrück), Europäische Erstaufführung von THE LIFE (Kassel), NON(N)SENS (Berlin).
Stephan Prattes (Bühnenbild)
geboren 1973 in Wien, Studium an der Universität der Künste in Graz, Österreich. Seit 1998 Kostüm- und Bühnenbildner in zahlreichen Städten in Österreich, Deutschland und der
Schweiz: Schauspiel- und Opernhaus Graz, Bremer Theater, Oktogon Wien, Stadttheater Klagenfurt, Theater Basel, Kammeroper Rheinsberg, Theater Essen, Theater Bielefeld,
Thalia-Theater Graz, Metropoltheater Wien, Städtische Bühnen Köln, Theater Halle, Landesbühnen Sachsen, Volkstheater Rostock, sowie in Berlin: Bar jeder Vernunft und Tipi -
das Zelt, Neuköllner Oper und Hebbel-Theater. Seit 1999 ist Stephan Prattes Ausstatter der Geschwister Pfister: THE VOICE OF SNQW WHITE am Hebbel-Theater, ON THE RUN -
EINE REISE INS GLÜCK und BEYOND THERAPY an der Bar jeder Vernunft und HACE A BALL im Tipi das Zelt. Außerdem ist er als Raumgestalter für Ausstellungen, Museen,
Events und Clubs sowie als Ausstatter im Werbefilmbereich tätig. Arbeiten (u.a.): OTHELLO DARF NICHT PLATZEN, ROBIN HOOD, DER GUTE MENSCH VON SEZUAN (Graz),
COSI FAN TUTTE (Kammeroper Rheinsberg), MICHAEL KOHLHAAS, MUTTER COURAGE (Rostock), SCHÖNE BESCHERUNG, TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN, DIE RATTEN
(Bremen), DER KLEINE HORRORLADEN (Wien und Basel).
Regina Schill (Kostümbild)
studierte Bühnenkostüm an der Hochschule der Künste in Berlin. Engagements u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, am Schauspielhaus Düsseldorf, Schauspielhaus Frankfurt am
Main, im Theater in der Josefstadt Wien und bei den Händel-Festspielen in Halle. Für die Kostümgestaltung der Verdi-Oper SIMON BOCCANEGRA (1999) und für das
Silvesterkonzert 2000 unter Leitung von Claudio Abbado an der Berliner Philharmonie war sie verantwortlich. Die Uraufführung von Glanerts SCHERZ-SATIRE-IRONIE im
Opernhaus Halle wurde 2001 mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet. Arbeiten für Musicals (u.a.): GYPSY (Deutsche Erstaufführung) am Theater des Westens, DER
KUSS DER SPINNENFRAU am Landestheater Coburg, ASSASSINS und PANiC SOUND CLUB (Uraufführung) an der Neuköllner Oper Berlin. Das Peanuts-Musical DU BIST IN
ORDNUNG, CHARLIE BROWN (Deutsche und Schweizer Erstaufführung) im Kleinen Theater Berlin und in Basel, NON(N)SENS an der Tribüne Berlin.
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POE Pech und Schwefel
Auftragswerk des Saarländischen Staatstheaters
Musik & Arrange
ement: Frank Nimsgern Text: Heinz Rudolf Kunze (unter Verwendung einer Konzeption von Frank Nimsgern sowie Aino Laos und Frank Felicetti)
Uraufführung:
30. Oktober 2004 (Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater)
Zur Inszenierung des Saarländischen Staatstheaters:
Premiere: 30. Oktober 04 (Uraufführung)
Musikalische Leitung: Frank Nimsgern / Constantin Trinks Inszenierung: Christian von Götz Bühne: Detlev Beaujean
Kostüme: Angela C. Schuett Choreinstudierung: Andrew Ollivant Dramaturgie: Matthias Kaiser
Besetzung:
Pilatur: Darius Merstein-MacLeod
Edgar Allan Poe: Henrik Wager Virginia Usher: Aino Laos Madeline Pfaahl: Peti van der Velde Thingum Bob/Reynolds: Frank Felicetti
Duc de L´Omelette / Richter: Stefan Röttig Psyche Zenobia: Barbara Dunkel General A.B.C. Smith: Sepp Scheepers Baron Metzengerstein: Fred Woywode
Tänzerinnen und Tänzer: Kevyn Haile (Dance Captan), Franziska H. Ballenberger, Paul Cless, Anne Hamann, Lucy Hickey, Julia Köhler, Kordula Kohlschmitt, Dave Mandell, Carla Oya, Daniela
Rausch, Will Sky, Korina Zecirovic
Mitglieder der Statisterie: Double der Virginia: Desiree Becker Kameramann u.a.: Alexander Wittmann
Opernchor des Saarländischen Staatstheaters
Das Saarländische Staatsorchester
Die Frank Nimsgern Group: Gitarren, Piano: Frnak Nimsgern Drums, Percussion:
Hardy Fischötter Keyboards: Rainer Scheithauer Bass: Marius Goldhammer
Besprechung auf kulturfreak.de
Das Stück Hauptfigur und Ideen-Pool für dieses Musical liefert der Stammvater aller Schauerliteratur: Edgar Allan Poe. In sieben Bildern, die thematisch den berühmtesten
Erzählungen Poes folgen, wird die Geschichte eines verhängnisvollen Teufelspaktes erzählt: Poe, dessen schaurige Obsessionen ihn schier in den Wahnsinn treiben, wird von einem geheimnisvollen
Dr. Pilatus, hinter dem sich niemand anders als der Teufel selbst verbirgt, Heilung versprochen. Wenn Poe dem notorisch fantasielosen Teufel seine grausamen Szenarien überlasse, werde er
endlich Ruhe vor seinen Wahnbildern finden. Poe akzeptiert – und findet sich unversehens im Strudel der nun zur Realität werdenden eigenen Fantasien wieder. Als Schöpfer und Opfer seiner
eigenen Phantasmagorien versucht er zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Einmal in die Wirklichkeit entlassen, finden seine Visionen nicht mehr zwischen die Buchdeckel zurück, für die sie
einst gedacht waren. Nur das Selbstopfer kann diesen Teufelskreis noch stoppen.
Der Autor Nach den Publikumsrennern „Paradise of Pain“ und „SnoWhite“ oder jüngst „Arena“
schreibt Frank Nimsgern ein neues Musical für das Saarländische Staatstheater. Seine Musik wird längst nicht nur im Berliner Friedrichstadtpalast („Elements“ und „Hexen“) umjubelt, sondern
war u.a. auch bei den letzten vom Saarländischen Rundfunk produzierten „Tatort“-Folgen in der ARD zu hören. Als Autor konnte für Nimsgern drittes Saarbrücker Großprojekt der international
und seit Jahrzehnten gefeierte Musiker, Literat und Songschreiber Heinz Rudolf Kunze gewonnen werden. Neben Konzerten, Solo-Alben und Buchveröffentlichungen erarbeitete Kunze u.a. die
deutschen Fassungen für „Les Misérables“ oder „Miss Saigon“.
Das Team In den Hauptrollen wirken wieder internationale Musical-Stars mit, der Opernchor des Saarländischen
Staatstheaters ist ebenfalls dabei und natürlich auch wieder die „Frank-Nimsgern-Group“, musikalisch geleitet von Frank Nimsgern selbst. Dirigieren wird das Saarländische Staatsorchester
Kapellmeister Constantin Trinks. Das Ballett aus eigens für dieses Musical engagierten Tänzern und Tänzerinnen choreographiert wieder Marvin A. Smith, der am Erfolg der zurückliegenden
Musical-Renner Nimsgerns wesentlich beteiligt war. Als Regisseur kommt zurück nach Saarbrücken Christian von Götz, der sich längst einen guten Namen in der deutschen Musical-Szene machen
konnte (u.a. in Hamburg und Köln) und auch bereits in Saarbrücken erfolgreich im Genre des unterhaltenden Musiktheaters gearbeitet hat („Wiener Blut“, „Die lustigen Weiber von Windsor“). Die
Bühne entwirft – erstmals für Saarbrücken – Detlev Beaujean und die Kostüme Angela C. Schuett. Q. & ©: Saarländisches Staatstheater
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Der Prinz von Dänemark Ein Hamlet-Musical von und mit Harald Schmidt
Uraufführung: 25. Oktober 2008 (Stuttgart, Schauspielhaus)
Zur Inszenierung des Stuttgarter Schauspielhauses:
Premiere: 25. Oktober 08 (Uraufführung)
Konzept:
Harald Schmidt Regie: Christian Brey Bühne: Elisa Limberg Kostüme: Petra Bongard Dramaturgie: Frederik Zeugke Choreografie: Bridget Breiner
Kampfchoreografie: Klaus Figge Gesangscoach: Nannita Peschke
Besetzung:
Claudius, König von Dänemark: Martin Leutgeb
Hamlet, Sohn des vorigen und Neffe des gegenwärtigen Königs: Benjamin Grüter Polonius, Oberkämmerer: Harald Schmidt Horatio, Hamlets Freund: Thomas Eisen
Laertes, Sohn des Polonius: Sebastian Schwab Rosenkranz: Thomas Eisen Güldenstern: Sebastian Schwab Bernardo, Offizier: Sebastian Schwab
Der Geist von Hamlets Vater: Harald Schmidt Gertrud, Königin von Dänemark und Hamlets Mutter: Marietta Meguid Ophelia, Tochter des Polonius: Lilly Marie Tschörtner
Totengräber: Thomas Eisen, Sebastian Schwab Der Bote: Harald Schmidt Band Fort`n`Brass: Jean Pierre Barraqué, Max Braun, Matthias Klein, Andreas Zbik
Jeder
Zoo braucht seinen Eisbären, jedes Theater seinen Hamlet. 'Der Prinz von Dänemark', jener geheimnisvolle, jüngste und zugegeben auch einfach ziemlich süße Spross der Königsfamilie, scheint
ein märchenhaftes Leben zu führen. Aber wenn er nicht so ein dickes Fell hätte, würde er sicher schon längst alle Ketten gesprengt haben, die ihm seine Umgebung auferlegt hat. Harald
Schmidt nimmt sich des HAMLET-Stoffes an, horcht sorgsam wie ein guter Geist in den Text hinein - auf seine Weise. Und die Zuschauer dürfen gespannt sein, was für Laute dort herauskommen
mögen, wo unter einer unschuldigen Oberfläche doch die Fragen von Sein oder Nichtsein miteinander ringen. Im selbsternannten HAMLET-MUSICAL werden hier die ultimativen Antworten auf das
Leben im 'Gefängnis Dänemark' erschallen. Die Schauspieltruppe, die Hamlet seinerzeit im Drama aufspielen ließ, um den bösen König mit der Wahrheit zu konfrontieren, sie wird hier singen,
spielen - vielleicht auch tanzen? Ein Genre erblickt das Licht des SCHAUSPIEL STUTTGART, das sonst nur in der freien Wildbahn der Musicalindustrie anzutreffen ist. Aber dafür ist dieser
"Prinz" der vielleicht am lautesten singende Hamlet dieses Herbstes, man könnte auch sagen: ein stilistischer Bastard, gefährlich für alle Freunde des gesprochenen Klassikers und
Kenner des guten musikalischen Kammertons. Christian Brey, der bereits bei dem Liederabend ELVIS LEBT. UND SCHMIDT KANN ES BEWEISEN die Co-Regie geführt hat, setzt nun als Regisseur die
erfolgreiche Zusammenarbeit mit Harald Schmidt fort. [© Schauspielhaus Stuttgart]
Mit freundlicher Unterstützung von Beyerdynamic
www.staatstheater.stuttgart.de
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