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Musical, Stückeinfo: C
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Cabaret
Buch: Joe Masteroff, nach dem Stück “Ich bin eine Kamera" von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Musik: John Kander Gesangstexte: Fred Ebb Deutsch: Robert Gilbert
Uraufführung: 20. November 1966 (New York, Broadhurst Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 14. November 1970 (Wien, Theater an der Wien) Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Inhalt:
Clifford Bradshaw, ein junger amerikansicher Schriftsteller, reist Ende 1929 im Zug von Paris nach Berlin. Dort hofft er, endlich ein Thema für seinen neuen Roman zu finden. Im
Zugabteil lernt er einen jungen Deutschen kennen, der für die NSDAP mit Hilfe gutgläubiger Ausländer Devisen aus dem Ausland nach Deutschland schmuggelt. Von diesem Nationalsozialisten Ernst
Ludwig bekommt er auch die Empfehlung, sich bei der Zimmerwirtin Fräulein Schneider einzumieten, dazu den Tip, sich im heißesten Laden Berlins, dem Kit-Kat-Club, zu amüsieren. In der Pension
am Nollendorfplatz kann Cliff bei der Wirtin einen guten Preis aushandeln, und er lernt seinen Zimmernachbarn, den jüdischen Obsthändler Isaak Schultz, kennen. Seinen ersten Abend, Silvester
1929, verbringt er bereits in dem berühmt-berüchtigten Tingel-Tangel, wo allabendlich ein zynisch-zwielichtiger Conférencier die Attraktion dieses Telefon-Etablissements ankündigt: Miss Sally
Bowles. Diese außergewöhnliche Engländerin verliebt sich Hals über Kopf in Cliff. Kurz entschlossen zieht sie zu ihm in die Pension. Dort bemüht sich auch der schüchterne Obsthändler Schultz
um die Vermieterin: Er macht ihr einen Heiratsantrag, der die resolute Dame rührt und den sie dann sofort annimmt. Sally erwartet ein Kind von Cliff: Sie wollen heiraten und brauchen
wenigstens etwas Geld. Deshalb möchte Sally, dass Cliff auf das Angebot des Hausfreunds Ernst Ludwig eingeht, Devisen aus Paris nach Berlin zu schmuggeln. Im Obstladen feiern Herr Schultz und
seine Zukünftige eine von Sally schnell arrangierte Verlobungsfeier. In dieses Fest platzt Ernst Ludwig, um Fräulein Schneider zu warnen, einen Juden zu heiraten. Die “neue" Zeit steht
bedrohlich vor der Tür... Fräulein Schneider löst resigniert ihre Verbindung mit Herrn Schultz. Cliff möchte dieses Berlin, das ihn beängstigt und zu erschrecken beginnt, verlassen. Er packt
die Koffer, um mit der schwangeren Sally in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Sally klammert sich jedoch an ihre fragwürdige Showgirl-Karriere. Desinteressiert an den politischen
Veränderungen um sie herum, möchte sie in dieser Stadt bleiben, um wieder als Star im Club aufzutreten. Sie lässt ihr Kind abtreiben. Herr Schultz zieht in eine andere Pension – um Frau
Schneider Schwierigkeiten zu ersparen. Immer deutlicher macht sich der Nationalsozialismus bemerkbar, die Scheiben des Obstladen gehen durch braune Horden zu Bruch. Noch versucht der
Conférencier seine Witze darüber zu machen. Clifford Bradshaw verlässt Berlin; er versucht noch einmal Sally zu überzeugen, ihm zu folgen – vergebens. [© Text: Felix Bloch Erben]
Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:
Premiere: 2. Oktober 09 (Bockenheimer Depot)
Regie und Bühne: Michael Simon Musikalische Leitung: Nina Wurman, , Johannes Bartmes Licht: Jan Walther, Michael Simon Kostüme: Janine Werthmann
Choreografie: Irene Klein Dramaturgie: Andreas Erdmann
Besetzung:
Conferencier: Christian Bo Salle Sally Bowles: Franziska Junge
Clifford Bradshaw: Torben Kessler Ernst Ludwig: Mathis Reinhardt Frl. Schneider: Josefin Platt Frl. Kost: Valery Tscheplanowa Tänzerin:
Irene Klein Tänzer: James Antony Rizzi
Band: „TheaterMusikEnsemble“: Nina Wurman, Johannes Bartmes, Christoph Lewandowski, Dirk Rumig, Martin Lejeune, Daniel Schild
Besprechung auf kulturfreak.de
Cabaret Schauspiel Frankfurt Clifford Bradshaw (Torben Kessle), Frl. Schneider (Josefin Platt) Foto: Sebastian Hoppe
Das Regieteam:
Michael Simon geboren 1958 in Neumünster, studiert in Stuttgart bei Professor Jürgen Rose Bühnenbild. Er arbeitet infolge in New York und als Bühnenbildner für William Forsythe am
Frankfurter Ballett – sowie für Theater in Amsterdam, Düsseldorf, Freiburg, Darmstadt, Wien, Kiel, Hamburg und Berlin. Erste Arbeiten als Regisseur sind zu Beginn der 90er
Jahre die gemeinsamen Projekte mit Heiner Goebbels am Frankfurter Theater am Turm. Michael Simon arbeitet seitdem als Regisseur von Schauspiel- und Operninszenierungen.
Janine Werthmann geboren 1981 in Dinslaken. Ausbildung zur Bekleidungstechnischen Assistentin in Duisburg, dann Arbeit in verschiedenen Modeateliers. Ab der Spielzeit 2006/2007 ist sie als
Kostümassistentin am Nationaltheater Mannheim tätig. Seit 2007 entwirft sie Kostüme für Theater und Film.
Nina Wurman geboren in Chicago, Illinois. Geht für ihr Musikstudium nach Wien, arbeitet dann als Orchester- und Kammermusikerin, ehe sie sich dem Theater zuwendet. Seither Engagements
als Komponistin und Theatermusikerin, u.a. in Bochum, Heidelberg, Mannheim und Berlin.
Johannes Bartmes Klassisches Klavierstudium in Mainz bei Nina Tichman. Erste Tätigkeit als Bandleader und Theatermusiker. Studiert ab 1991 an der New School und der Aaron Copeland School
of Music in New York, macht dort den Master in Jazz und Komposition. Seit 1999 wieder vorwiegend in Deutschland, wo er in verschiedenen Formationen ein weites Spektrum
zwischen Jazz und elektronischer Musik bespielt.
Irene Klein Ballettausbildung schon in frühster Kindheit. Bereits mit 6 Jahren Mitglied des Kinderballetts der Bayerischen Staatsoper und nach dem Studium an der Bayerischen
Tanzakademie schon mit 18 Jahren Mitglied des Ballett Frankfurt unter der Leitung von William Forsythe. Nach Auflösung des Ballett Frankfurt ist sie Ballettmeisterin der Oper Frankfurt.
www.schauspielfrankfurt.de
Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:
Premiere: 10. Juni 09
Regie: Egon Baumgarten Musikalische Leitung: Thomas Lorey Ausstattung: Thomas Pekny Choreographin: Mecki Fiedler Regieassistenz:
Alexander Katt Regiehospitanz: Lea Walde
Besetzung:
Sally Bowles: Britta Balzer (
www.brittabalzer.de) Girl/Ensemble/Cover Sally: Natalya Bogdanis Matrose/Ensemble: Sebastian Coors Fräulein Schneider:
Marina Edelhagen Girl/Ensemble/Gorilla: Nicole Gütling Herr Schulz: Michael Hiller Cliff: Alen Hodzovic (www.alen-hodzovic.de) Girl/Ensemble: Mareike Hüsing Girl/Ensemble: Manja Kloss Matrose/Ensemble:
Tim Ludwig Conferencier: Matthias Pagani Ernst Ludwig: Thomas Schweins Fräulein Kost: Sissy Staudinger (www.sissy-staudinger.de)
Musiker:
Andreas Pompe, Heinz Lyko, Milen Boubbov, Andreas Weil, Andreas Neuwirth, Thomas Elsner, Stefan Kreuscher
Besprechung auf kulturfreak.de
"Willkommen, bienvenue, welcome" im atemlosen Rausch der 30er Jahre eines amüsierwütigen Berlin. Das Leben pulsiert im zwielichtigen Milieu des Kit-Kat-Clubs, wo nicht nur
die Nachtclubsängerin Sally Bowles am Abgrund entlang tanzt... Ein weltweit außergewöhnlich erfolgreiches Musical.
Mehr Infos zu den Burgfestspielen Bad Vilbel
www.kultur-bad-vilbel.de
Zur Inszenierung der Vereinigten Bühnen Bozen:
Premiere: 14. Mai 09
Regie:
Paul Kribbe & James de Groot Musikalische Leitung: Stephen Lloyd Bühne. Manfred Gruber Kostüme: Kirsten Dephoff Regieassistenz: Mirco Vogelsang
Besetzung: Conferencier: Tomas Tomke Sally Bowles: Franziska Lessing Clifford Bradshaw: Markus Pol Frl. Schneider: Marion Schüller
Herr Schultz: Hans B. Goetzfried Ernst Ludwig: Franz Frickel Frl. Kost: Christine Lasta Ensemble:
Alice van den Beucken, Cornelia Braun, Cornelia Waibel, Esther Mink, Julia Waldmayer, Gernot Romic, Mathias Schiemann, Renee (Andreas Swoboda), Stefan Konrad, Thomas Huber
In weiteren Rollen: Anton Gallmetzer, Luciano Di Dio, Simon Cazzanelli
www.theater-bozen.it
Zur Inszenierung der Oper Leipzig:
Premiere: 21. Februar 09 (Musikalische Komödie)
Musikalische Leitung: Stefan Diederich Inszenierung: Wolfgang Lachnitt Bühne: Thomas Richter-Forgach Kostüme: Imme Kachel Choreographie:
Mirko Mahr Choreinstudierung: Mathias Drechsler
Besetzung: Sally Bowles: Sandra Danyella Conférencier: Oliver Frischknecht
Clifford Bradshaw: Alexander Voigt Fräulein Schneider: Anne-Kathrin Fischer Herr Schultz: Karl Zugowski Fräulein Kost: Angela Mehling Ernst Ludwig:
Ullrich Graichen Two Ladies: Kristin Kuhnert, Jennifer Siemann I Chor, Ballett und Orchester der Musikalischen Komödie
Wie die Linse einer Kamera öffnet sich langsam der Vorhang einer kleinen Bühne und macht den Blick frei auf einen elegant gekleideten Mann, in jenem Etablissement als der
„Master of Ceremonies“ bekannt. Er setzt sein maskenhaftes Lächeln auf, gibt der Kapelle ein Zeichen und beginnt seine Show mit den allabendlichen Worten: „Willkommen,
bienvenue, welcome...“, dem Opening von John Kanders Musical-Klassiker „Cabaret“. Joe Masteroff hatte das Buch nach Christopher William Bradshaw-Isherwoods
Erzählungen „Berlin Stories“ und John William Van Drutens Schauspiel „I am a Camera“ verfasst. Isherwoods Sicht auf das Berlin der späten 20er Jahre ist in der Tat wie ein
Blick durch das Objektiv einer Kamera. Nahezu fotografisch gibt er ein Abbild der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse, wie er sie während seines eigenen
Aufenthalts in den Jahren 1929-33 selbst erlebt hatte. Kanders Musical spiegelt eine Art Endzeitstimmung wider, in der das System mehr und mehr zu kippen droht. Während
sich im Untergrund immer mehr der braune Sumpf formiert, versucht die Welt von Glanz und Glamour ihre grell-bunte Fassade inmitten jener gefesselt-enthemmten Zeit vor dem
Tausendjährigen Reich aufrecht zu erhalten und im Cabaret die Sorgen des Alltags zu verdrängen: „Live is a Cabaret.“
Dem Regisseur Wolfgang Lachnitt, der an der Musikalischen Komödie bereits Lehárs „Paganini“ sowie den Kassenschlager „Die Sternstunde des Josef Bieder“ inszeniert hat,
ist es ein Anliegen, diese zutiefst menschlichen Geschichten des Musicals „Cabaret“ zu erzählen, ohne Gefahr zu laufen, den Film aus den 70er Jahren einfach nur zu kopieren
. Gemeinsam mit Stefan Diederich, dem musikalischen Leiter der Produktion, vertraut er dem Buch und der Musik dieses legendären Musicalklassikers.
Weitere Vorstellungen: 22.02.09, 15:00 Uhr I 28.02.09, 19:00 Uhr I 01.03.09, 15:00 Uhr I 04.03.09, 19:30 Uhr I 06.03.09, 19:30 Uhr I 21.03.09, 19:00 Uhr I 22.03.09, 15:00 Uhr I 31
.03.09, 19:30 Uhr I 18.04.09, 19:00 Uhr I 19.04.09, 15:00 Uhr I 05.05.09, 19:30 Uhr
Biographien
Wolfgang Lachnitt (Regie)
geboren in Essen, lernte das Regiehandwerk u.a. in Salzburg und Spoleto, Italien. Erste eigenständige Regie 1981 an den Städtischen Bühnen Regensburg („Paganini“ von
Franz Lehár). 1982 bis 1988 Oberspielleiter des Musiktheaters am Stadttheater Gießen, anschließend bis 1993 Operndirektor am Oldenburgischen Staatstheater. Seit 1994
freischaffender Regisseur für Oper, Operette und Musical, u.a. an den Theatern Bremerhaven, Bielefeld, Dessau, Flensburg, Hildesheim, Hagen, Lübeck, Osnabrück, Würzburg
, Wuppertal und Zwickau. Wichtige Inszenierungen: „Die tote Stadt“, „Capriccio“, „Margarethe“, „Jakob Lenz“, „Der Mann von La Mancha“, „La Périchole“ und „La Cage aux
Folles“. An der Musikalischen Komödie „Paganini“ (2006/07). 2007/08 Regie „Die Sternstunde des Josef Bieder“, 2008/09 „Cabaret“.
Oliver Frischknecht (Conférencier)
geboren in der Schweiz. Ausbildung an der Joop van den Ende-Academy (Hamburg) und an der London School of Musical Theatre in den Sparten Gesang, Tanz und
Schauspiel. Erstes eigenes Soloprojekt mit dem Titel „Gewächshaus des Bösen“. Darüber hinaus Engagements in den Produktionen „Les Misérables“ bei den Freilichtspielen
Tecklenburg sowie an der Oper Graz, als King Louis in der Hamburger Produktion „Das Dschungelbuch“, in „Die 131/2 Leben des Käpt'n Blaubär“ im Musicalzelt Köln, in
„Dracula“ in den Grazer Kasematten sowie in der Hauptrolle des David in Tobias Künzels Musical „Elixier“ an der Komödie Dresden. An der Musikalischen Komödie 2008/09
Conférencier in „Cabaret“. [© Oper Leipzig]
www.oper-leipzig.de
Zur Inszenierung des Staatstheater Cottbus:
Premiere: 19. Januar 07
Regie: Martin Schüler
Musikalische Leitung: Frank Bernard Ausstattung: Gundula Martin Choreographie: Götz Hellriegel Dramaturgie: Bernhard Lenort Regieassistent:
Hauke Tesch
Besetzung: Conferencier: Heiko Walter Sally Bowles: Sigrun Fischer Cliff Bradshaw: Paul Grill Fräulein Schneider:
Gabriele Lohmar Herr Schultz: Hans-Peter Jantzen Fräulein Kost: Susann Thiede Ernst Ludwig: Peter Princz Bobby: Rolf-Jürgen Gebert Max:
Michael Becker Matrosen, Zollbeamte: Rolf-Jürgen Gebert, Michael Becker Kit-Kat-Klub-Girls: Weinina Weilijiang, Mandy Krügel, Heike Jahns Victor:
Dirk Neumann 1. Girl: Cornelia Zink, N.N. 2. Girl: Anne Hofmann, N.N. Gorilla: Aslanbek Kotsoev, Dirk Neumann Kit-Kat-Klub-Band:
Mitglieder des Philharmonischen Orchesters
www.staatstheater-cottbus.de
Zur Inszenierung des Opernhaus Halle:
Premiere: 24. Februar 06
Inszenierung:
Helmut Baumann Musikalische Leitung: Kay Stromberg Bühnenbild: Helmut Baumann Kostüme: Andrea Kleber Choreografie und Co-Regie: Claudio Bueno
Choreinstudierung: Ulrike Stein Dramaturgie: Volker Weiske
Besetzung:
Conférencier: Björn Christian Kuhn Sally Bowles, Cabaretsängerin:
Charlotte Heinke Clifford Bradshaw, Schriftsteller: Tobias Schulze Fräulein Schneider, Pensionswirtin: Gabriele Bernsdorf Herr Schultz, Gemüsehändler:
Horst Krüger Ernst Ludwig, Nazi-Funktionär: Gerd Vogel Max: Olaf Schöder Zigarettenmädchen: Helmut Neumann Kit-Kat Girls:
Sylvia Andiel, Christina van Leyen, Eva-Maria Keding, Maika Wüscher, Joséphine Striebeck, Katja Vogel, Denise Dumröse, Christiane Rottmann, Tina Pulst
„Willkommen, bienvenue, welcome to Cabaret!“
Bereits zum dritten Mal erscheint das im November 1966 am Broadway uraufgeführte, später auch berühmt verfilmte Musical auf der Hallenser Bühne. Diesmal in der Regie vom
derzeitig wohl bedeutendsten Musicalspezialisten im deutschen Raum, Helmut Baumann. In der Verbindung von Show, anrührenden Schicksalen und politischer Botschaft ist
CABARET von keinem anderen Musical übertroffen worden.
Der junge englische Schriftsteller Clifford Bradshaw kommt zur Recherche für einen Roman ins Berlin der späten 20er Jahre. Im Kit Kat Klub fühlt der Conférencier maliziös der
Zeit auf den Zahn. Hier verliebt sich Cliff in die englische Sängerin Sally Bowles. Sie zieht zu ihm. Fräulein Schneider, seine Vermieterin toleriert dies, da sie selbst mit dem
jüdischen Obsthändler Schultz verlobt ist. Die Braunen schlagen Schultz zusammen, voller Angst löst Fräulein Schneider die Verlobung. Cliff, unwissentlich zum Wasserträger
der Nazis geworden, verlässt Deutschland. Sally kommt nicht mit, lässt das gemeinsame Kind abtreiben und setzt im verruchten Kit Kat Klub die Karriere fort...
Helmut Baumann, Tänzer, Schauspieler und Regisseur leitete 15 Jahre bis 1999 das Theater des Westens in Berlin. Das Haus wurde mit herausragenden Inszenierungen im In-
und Ausland zu Gastspielen eingeladen, so an das Opernhaus in Zürich, die Hamburger Staatsoper und das Kennedy Center in Washington D.C. 2002 brachte er am Bremer
Musical Theater die hoch gelobte Inszenierung von CABARET heraus, die jetzt in neuer Besetzung am OPERNHAUS HALLE zu erleben ist.
In der Rolle der Sally Bowles gibt Charlotte Heinke ihr Debüt in Halle und als Cliff ist Tobias Schulze zu erleben.
www.opernhaus-halle.de (externer Link)
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CABARET English Theatre Franfurt Foto: Bärbel Högner
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CABARET im English Theatre Frankfurt: 27. November 2004 – 12. März 2005
Verzaubernd, verführerisch, verrucht!
Ein Genuss für Augen und Ohren, der mit Korruption, Dekadenz, falschen Träumen und Erotik spielt.
Regie: Matthew White
Besetzung:
Sally Bowls: Sarah Boulton Emcee: Nigel Francis Fräulein Schneider: Gay Soper Herr Schultz: Barry James
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Candide Musical (“Comic Operetta”) in zwei Akten
Von: Leonard Bernstein Gesangstexte:
Richard Wilbur, John Treville La Touche und Dorothy Parker Vorlage: „Candide où L’Optimisme" von Voltaire Deutsche Fassung: Marcel Prawy Uraufführung:
1. Dezember 1956 (New York, Martin Beck Theatre) Deutsche Erstaufführung: 5. August 1976 (Wien, Stadthalle)
Das Musical „Candide" geht auf den satirisch-philosophischen
Roman „Candide où L’Optimisme" von Voltaire zurück. Bernstein verarbeitete das Buch zu einer ironischen Humoreske über das Leben des Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz. Die
Titelfigur jagt in seiner Suche nach Glück, Wahrheit und Schönheit rund um den Erdball. Konfrontiert mit Katastrophen, Neid, Mißgunst, religiösem und weltanschaulichem Fanatismus,
Prostitution und Verbrechen, kehrt er schließlich nach Westfalen zurück, um in weiser Einsicht „den eigenen Garten zu bestellen, so gut es geht". „Glitter and be gay" ist der
bekannteste Song des Musicals und kündet von einer optimistischen Einstellung, die besagt, dass die Welt gut ist und alles Geschehen unausbleiblich einen erfreulichen Ausgang nimmt. [©
Musik & Bühne, Wiesbaden]
Zur Inszenierung des Anhaltischen Theater Dessau:
Premiere: 4. Dezember 09 Weitere Vorstellungen:
06.12.2009, 17 Uhr; 10.12.2009, 16 Uhr; 20.12.2009, 17 Uhr; 09.01.2010, 17 Uhr, 28.01.2010, 19:30 Uhr, 14.02.2010, 17 Uhr; 20.03.2010, 17 Uhr, 05.04.2010, 17 Uhr; 30.05.2010, 17 Uhr.
Musikalische Leitung: Daniel Carlberg Inszenierung: Cordula Däuper Bühne: Jochen Schmitt Kostüme: Justine Klimczyk Dramaturgie:
Heribert Germeshausen Chor: Helmut Sonne
Mit Candide: David Ameln/Angus Wood (ab Januar 10) Cunegonde: Angelina Ruzzafante Maximilian:
Wiard Witholt Old Lady: Renate Dasch Voltaire/Pangloss: Stephan Lohse
Cordula Däuper
legte 2004 ihr Regie-Diplom mit Poulencs surrealer Oper „Die Brüste des Tiresias“ im Saalbau Neukölln ab. Von 2003 bis 2005 war sie Stipendiatin an der Akademie „Musiktheater heute“ der Deutschen Bank Stiftung, von der sie 2005 mit dem Förderpreis der Akademie für ihre szenische Version der „Schönen Müllerin“ ausgezeichnet wurde.
Seit 2000 erarbeitete sie diverse Inszenierungen – sowohl Oper als auch Schauspiel – u. a. am Nationaltheater Mannheim, Staatstheater Braunschweig, Theater Augsburg, Mousonturm FfM sowie
an der Neuköllner Oper. Anfang 2008 inszenierte sie die Oper „Flavius Bertaridus“ von Georg Philipp Telemann am Theater Magdeburg. An der Komischen Oper Berlin inszenierte sie 2005 Ernst
Tochs Musikmärchen „Die Prinzessin auf der Erbse“ und 2009 Eduard Küneckes „Der Vetter aus Dingsda“.
Angelina Ruzzafante
gewann jeweils den ersten Preis beim Internationaal Vocalisten Concours in 's-Hertogenbosch und beim Operaconcours Christina Deutekom in Enschede. Mehrere Spielzeiten war sie Ensemblemitglied am Theater Hagen, wo sie die großen Partien ihres Fachs verkörperte, u.a. Königin der Nacht („Die Zauberflöte“) und Violetta („La Traviata“).
Mit großem Erfolg sang sie im Januar 2008 an der Oper Frankfurt die Titelrolle in der Premiere von „Suor Angelica“ sowie Donna Anna in Achim Freyers „Don Giovanni“ an der Oper Rennes im Mai/Juni 2009. Ensemblemitglied des
Anhaltischen Theaters Dessau seit der Spielzeit 2009/2010.
Angus Wood
war als Bariton Meisterschüler von Malena Malas, Dame Joan Sutherland und Luigi Alva. Er war Mitglied des Förderprogramms der Victoria State Opera und der Opera Australia, wo er zunächst Baritonrollen wie Papageno und Figaro sang, bevor er ins Tenorfach wechselte. 2005 wurde er Sieger des German-Australian Opera Grant und kam zunächst als Stipendiat an das Hessische Staatstheater Wiesbaden, dem er von 2007 bis 2009 als Ensemblemitglied angehörte. Zu seinen Rollen zählten dort u.a. Tamino („Die Zauberflöte“), Alfredo („La Traviata“), Sou-Chong („Das Land des Lächelns“) und Melot („Tristan und Isolde“). Gastspiele führten ihn mehrfach in die USA und nach Australien, wo er zuletzt u.a. Cavaradossi („Tosca“) und die Tenorpartie in Händels „The Messiah" sang. Im Juni 2009 debütierte er erfolgreich an der Staatsoper Berlin als „Tenore“ in „Viva la Mamma.“
Ensemblemitglied des Anhaltischen Theaters Dessau seit der Spielzeit 2009/2010. [© Anhaltisches Theater Dessau]
www.anhaltisches-theater.de
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Chess
Musik: Benny Andersson & Bjorn Ulvaeus Texte: Tim Rice Buch:
Richard Nelson, basierend auf einer Idee von Tim Rice Uraufführung: 14. Mai 1986 London (Prince Edward Theatre)
Zur Inszenierung des Theater Essen:
Premiere: 13. September 08
Weitere Vorstellungen: 14., 16., 28. September; 2., 4., 26. Oktober; 1., 16. (geschl.), 29. November;
4., 10., 12. Dezember 2008; 7., 9., 16., 18. Januar; 14., 20. Februar; 13. März; 1. April 2009
Musikalische Leitung: Heribert Feckler Inszenierung und Choreographie:
James de Groot / Paul Kribbe Bühne: Dirk Becker Kostüme: Martina Feldmann Choreinstudierung: Alexander Eberle
Besetzung: Florence:
Ann-Christin Elverum / Femke Soetenga Svetlana: Claudia Hauf Reporterin: Marie-Helen Joël Frederick: Kai Hüsgen / Henrik Wager Anatoly:
Serkan Kaya / Kristian Vetter Arbiter: Romeo Salazar Molokov: Michael Haag / Thomas Sehrbrock Walther: Günter Kiefer United Rock Orchestra
(Zweitbesetzung in alphabethischer Reihenfolge)
Nach dem riesigen Erfolg von „Jesus Christ Superstar“ in der Saison 2006/07 präsentiert das Aalto-Theater als erste Premiere der
aktuellen Spielzeit eine neue Musical-Produktion. Passend zum ABBA-Fieber, das wieder überall um sich greift, steht „Chess“ auf dem Programm. Das beliebte Regie-Duo James de Groot und Paul
Kribbe bringt eine neue, zeitgemäße Fassung des rockigen Musicals auf die Aalto-Bühne, die musikalische Leitung übernimmt Heribert Feckler.
Komponiert von den ehemaligen
ABBA-Mitgliedern Benny Andersson und Björn Ulvaeus feierte das Stück 1986 vier Jahre nach der Auflösung der schwedischen Kult-Band seine Uraufführung. Die Idee für die Geschichte reich an
Verschwörung, Intrige, Liebe und Eifersucht stammt von dem bekannten Autor Tim Rice, der auch das Libretto zu „Jesus Christ Superstar“ lieferte. Zu mitreißenden Hits wie „One Night in
Bangkok“ und vielseitiger Musik mit Anklängen an Klassik, Folklore und Pop kämpfen zwei Schachspieler um die Weltmeisterschaft. Doch der Kampf zwischen dem Amerikaner Frederick Trumper und
Anatoly Sergievsky findet nicht nur auf sportlichem Gebiet statt. Auch die Liebe spielt eine Rolle…
James de Groot und Paul Kribbe haben schon mehrfach ihr vielseitiges Können am Aalto
bewiesen. Vorgestellt haben sie sich mit dem Musical „Kiss me, Kate“ (Choreographie und Gesang). Es folgten choreographische Arbeiten bei „Orpheus in der Unterwelt“ und „Jesus Christ
Superstar“ sowie die Inszenierung von „Das Feuerwerk“. Das Team arbeitet seit vielen Jahren für Film und Fernsehen, Paul Kribbe choreographierte zum Beispiel für die RTL-Show „Deutschland
sucht den Superstar“ und war Jury- Mitglied bei der Casting-Sendung „Dance for you“ auf Sat1. James de Groot war als Choreograph für Formate wie „Schmidteinander“ oder „Flitterabend“ tätig.
Ebenfalls keine Unbekannte in Essen ist Martina Feldmann, die auch für „Das Feuerwerk“ und „Hänsel und Gretel“ die Kostüme gestaltete. Das Bühnenbild kreiert Dirk Becker, der auf der
Aalto-Bühne zuletzt „Dornröschen“ und „A Midsummernight’s Dream“ ausstattete. Heribert Feckler übernimmt wie schon bei „Kiss me, Kate“ und „Jesus Christ Superstar“ die musikalische Leitung,
sein United Rock Orchestra sorgt für den adäquaten Sound.
Gesungen, gespielt und getanzt wird von Gästen aus der Musicalszene sowie von Mitgliedern des Aalto-Theaters. Die
Publikumslieblinge aus „Jesus Christ Superstar“, Henrik Wager und Serkan Kaya, übernehmen auch in „Chess“ die Hauptpartien. Serkan Kaya tritt als Anatoly Sergievsky auf. Er wurde u.a. mit
seinen Interpretationen des Luigi Lucheni („Elisabeth“) in Wien sowie des Galileo („We Will Rock You“) in Köln zum Musical-Star. Demnächst wird er in einem Pilot-Film der Serie Kommissar Rex
die Rolle eines türkischen Nationalspielers übernehmen. Nicht weniger gefragt ist der Engländer Henrik Wager, der die Partie des Frederick Trumper übernimmt. Er steht nicht nur auf der
Theaterbühne sondern tritt auch im Fernsehen auf, z.B. als Sänger in Stefan Raabs „TV Total“-Band, und produziert Songs. Femke Soetenga verkörpert Florence Vassy, die weibliche Hauptrolle.
Die Niederländerin hat sich durch Auftritte in ihrer Heimat und in Deutschland einen Namen gemacht. Unter anderem stand sie in Hamburg als Magda in „Tanz der Vampire“ auf der Bühne und
schrieb und präsentierte außerdem ein Soloprogramm. Die Florence mimte sie bereits am Theater Nordhausen und an der Staatsoperette Dresden. Claudia Hauf war in „Jesus Christ Superstar“ als
Soulgirl zu erleben, nun singt und spielt sie die Svetlana Sergievsky. Als freischaffende Künstlerin, die für Musical, Theater, Film und Fernsehen arbeitet, trat sie u.a. an der Seite von
Harald Schmidt und Anke Engelke auf. Auch Romeo Salazar, der den Schiedsrichter interpretiert, ist bekannt aus Fernsehshows – er wirkte z.B. bei „Wetten dass?“ mit – sowie durch seine
zahlreichen Musicalauftritte in aller Welt von „Starlight Express“ in Bochum bis zu „Evita“ auf den Philippinen. In weiteren Rollen wirken die Aalto-Sänger Marie-Helen Joël (Jane
Richardson), Michael Haag (Alexander Molokov), Günter Kiefer (Walther de Courcey) sowie der Opernchor und Mitglieder des Aalto Ballett Theater Essen mit. [© Theater Essen]
Karten unter +49.201.8122 200 und tickets@theater-essen.de www.theater-essen.de
Zur Inszenierung der Staatsoperette Dresden:
Premiere: 27. Juni 2008
Musikalische Leitung:
Michael Fuchs Inszenierung: Wolf Widder
Florence: Nadine Eisenhardt / Femke Soetenga Svetlana: Elke Kottmair / Maria Staszak Frederick Trumper:
Kai Hüsgen / Chris Murray Anatoly Sergievsky: Christian Grygas / Matthias Pagani Arbiter: Matthias Otte Alexander Molokov: Gerd Wiemer
Walter de Coursey: Marcus Günzel / Christian Theodoridis
Ballett, Chor und Orchester der Staatsoperette Dresden Michael Fuchs-Band
Schach – Schwarz gegen Weiß, Mann
gegen Mann. Zug um Zug, bis einer der Kontrahenten schachmatt gesetzt ist: Was liegt näher, als dieses faszinierende Spiel zum Ausgangspunkt eines Musicals zu machen. So geschehen 1984 mit
dem Musical „Chess“, das alles bietet, was Freunde des Genres lieben: eine fesselnde Geschichte von einem der besten Musicalautoren, mitreißende Ensemblenummern von zwei Topkomponisten sowie
Hits, die bis heute an Beliebtheit nichts verloren haben. Tim Rice – der als erfolgreicher Autor zum Beispiel auch das Buch zu den Welterfolgen „Jesus Christ Superstar“ und „Evita“
geschrieben hat – und den beiden Männern der Popformation ABBA, Benny Andersson und Björn Ulvaeus, gelang mit „Chess“ ein Musical von besonderer Ausdruckskraft zu schaffen, das den typischen
ABBA-Sound mit einer spannenden Geschichte kombiniert.
Über zwanzig Jahre nach der Uraufführung ist das Werk jetzt erstmals in Dresden zu sehen und wird von der Staatsoperette auch
anlässlich der Schacholympiade im November dieses Jahres zu sehen sein. Die Aufführung in Dresden kommt in teilweiser neuer deutscher Übersetzung einer Erstaufführung gleich, da sie
erstmals bisher nicht auf deutsch gespielte Songs und Szenen des Musicals zur Aufführung bringt. Damit zeigt die Inszenierung an der Staatsoperette eine neue, bisher oft übersehene Facette
der beiden Komponisten Andersson und Ulvaeus: sie konnten nicht nur grandiose Hits schreiben, sondern auch echte Theatermusik. So ist ein spannendes Werk mit einer thrillerartigen Handlung in
bester James Bond-Manier und packender Musik entstanden. Ein faszinierendes Musical!
Schach, Liebe und Kalter Krieg In „Chess“ wird die Welt des Schachspiels zu einer
Metapher für den Konflikt zwischen Ost und West während des Kalten Krieges und für die Liebe eines Mannes und einer Frau. Aber im Spiel wie in der Wirklichkeit bleibt die Menschlichkeit und
das Individuum auf der Strecke, geopfert für den Sieg, so wie der Bauer für den König im Schach: Bei einer Weltmeisterschaft in Meran messen sich der amerikanische Weltmeister Frederick
Trumper und sein russischer Kontrahent Anatoly Sergievsky – ein Spiel, das beider Leben verändern soll. Während der aggressive Trumper als Weltmeister entthront wird und seine Assistentin
Florence Vassy an Sergievsky verliert, beschließt dieser im Westen zu bleiben. Ein Jahr später treffen sich die Kontrahenten in Bangkok erneut...
Bobby Fisher und Boris Spasski
Die Handlung des Musicals wurde inspiriert von der Auseinandersetzung des russischen Weltmeisters Boris Spasski und seines kürzlich verstorbenen Herausforderers Bobby Fischer. Ihr Kampf
um die Weltmeisterschaft ist als das Match des Jahrhunderts in die Geschichte des Schachsports eingegangen. Es fand – auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges – im Spätsommer 1972 in Reykjavík
statt. Seit dem Zweiten Weltkrieg hatte nur die Sowjetunion den Weltmeister gestellt. Bobby Fischer sah sich als Einzelkämpfer gegen eine erdrückende sowjetische Übermacht. Nach einundzwanzig
Spielen gelang es ihm schließlich, Spasski zu besiegen und zum neuen und in der Geschichte bis dato jüngsten Weltmeister gekürt zu werden.
Überraschender Welterfolg Die
schwedische Popformation ABBA gehört zu den erfolgreichsten Bands der Welt. Mit Hits wie „Mama Mia“, Waterloo“, „Money, Money, Money“ oder „Thank you for the music“ beherrschte sie für ein
Jahrzehnt die Charts. Für einen Großteil der Songs zeichneten vor allem die beiden Männer der Band – Benny Andersson und Björn Ulvaeus – verantwortlich. Kurz nach der Auflösung der Gruppe
überraschten die beiden die Welt mit einem besonderen Projekt: Gemeinsam haben sie 1984 ein Musical geschrieben, das zunächst als Konzeptalbum erschien, bevor es 1986 am Londoner West End
seine erfolgreiche Uraufführung erlebte. Auch in „Chess“ sorgen die beiden Komponisten für den typischen ABBA-Sound, überraschen aber dennoch mit neuen Farben. Bekannt wurde das Werk vor
allem durch den Hit „One Night In Bangkok“, der bis heute von den Radiosendern in aller Welt regelmäßig gespielt wird und durch die Interpretation des britischen Schauspielers und Sängers
Murray Head berühmt wurde. Auch das Duett „I Know Him So Well“ fand sich in den Charts wieder: gesungen wurde es nicht nur von Barbara Streisand, sondern auch Whitney Houston machte es in
einer Aufnahme gemeinsam mit ihrer Mutter Crissy zum Welterfolg.
Prominente Unterstützung Unterstützung erhielten die beiden ABBA-Männer mit Tim Rice von einem der
erfolgreichsten Musicalautoren der letzten Jahrzehnte. Er sprach Andersson und Ulvaeus 1982 nach der Trennung von ABBA auf die Idee an, ein Musical mit dem Hintergrund des Kalten Krieges zu
schreiben und wurde damit zum Initiator des Projektes. Rice begann seine Karriere als Agent einer Schallplattenfirma, bevor er sich als Liedtexter und Buchautor verschiedenster Musicals einen
Namen machte. Gleich eines seiner ersten Projekte wurde ein großer Wurf: Die gemeinsam mit Andrew Lloyd Webber geschriebene Rockoper „Jesus Christ Superstar“ machte Tim Rice innerhalb weniger
Jahre weltweit bekannt. In den vergangenen Jahren arbeitete er vor allem für den Disney-Konzern, für den er die Bühnenversionen für die Musicals „Die Schöne und das Biest“ und „Der König der
Löwen“ sowie eine Musical-Version der Verdi-Oper „Aida“ erarbeitet hat. „Chess“ gehört bis heute zu seinen erfolgreichsten Werken. Von London aus sollte das Werk schon kurz nach seiner
Erstaufführung regelmäßig auf der ganzen Welt gespielt werden. [© Staatsoperette Dresden ]
www.staatsoperette-dresden.de
Zur Inszenierung des Theater Nordhausen:
Premiere: 2. Februar 07 Weitere Aufführungen:
4. Februar, 3. und 4. März, 20. und 21. April 07
Musikalische Leitung: Joseph R. Olefirowicz Regie / Choreographie: Iris Limbarth Bühne: Frank Olle
Kostüme: Elisabeth Stolze-Bley Choreinstudierung: Friedemann Schulz Dramaturgie: Anja Eisner
Florence: Femke Soetenga Svetlana:
Anja Daniela Wagner Reporterin: Andra Fischer-Poerschke Frederick: Paul Erkamp Anatoly: Rob Pitcher Arbiter: Christian Venzke Molokov:
Thomas Kohl Walter: Daniel Shay Botschafter: Matthias Ehm Vijgand: Alexander Hetman
Damen und Herren des Opernchores, Damen und Herren der Ballettkompanie, Loh-Orchester Sondershausen
www.theater-nordhausen.de
Zur Inszenierung am Statstheater Kassel:
Von Türmen, Damen, Königen und anderen Figuren: Schach als Krieg
Das Staatstheater Kassel machte den nächsten Zug: “CHESS” mit Top-Besetzung
Kann etwas dröger sein, als zwei Menschen dabei zuzusehen, wie sie Holzfiguren auf einem Brett
hin- und herschieben? Man sollte meinen, Schach sei nichts anderes als die nonverbale, nicht aggressive, leidenschaftslose, von der Logik diktierte Auseinandersetzung zweier Superhirne. Doch
die Geschichte lehrt uns eines Besseren. Und so hieß es denn auch “Schach ist Krieg” im Musical “Chess”, das am Samstag 2. Februar 02 am Staatstheater Kassel seine Premiere feierte.
Unter der Regie des bekannten Musicalregisseurs Matthias Davids hatte sich eine internationales Ensemble in der nordhessischen Stadt versammelt, um dieses in Deutschland kaum gespielte
Musical der ABBA-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus auf die Bühne zu bringen. Die Hauptrollen übernahmen Annika Bruhns (vormals “Elisabeth” in Essen), Gaines Hall (Joe Gillis,
“Sunset Boulevard”), Charles Fornara (Graf von Krolock ,”Tanz der Vampire”), Erwin Windegger (“Peron” in “Evita”, Bad Hersfeld), Angelina Arnold (Constanze, Mozart) und Wolf Steinbach
(Frollo, “Glöckner von Notre Dame”).
In Kassel wurde eine neue deutsche Adaption des Musicals gezeigt, das bereits in den unterschiedlichsten Versionen um die Welt wanderte. Diese
neue Fassung orientiert sich an jenem berühmten Konzept-Album, das Mitte der 80-er Jahre durch Ohrwürmer wie “One Night in Bangkok” und “I Know Him So Well” auch in Deutschland die Charts
erklomm.
Beziehungskisten “CHESS” benutzt das Schachspiel als Allegorie für die Beziehungen zwischen Menschen. Da ist der junge, aufbrausende Schachweltmeister Frederick
Trumper (Gaines Hall), der versucht, seinen Titel gegen den sowjetischen Herausforderer Anatoly Sergievsky zu verteidigen. Matthias Davids Inszenierung verlegt das Stück in die Kubakrise der
60-er Jahre, wodurch die Ausgangssituation an Brisanz zulegt. Auf beiden Seiten ziehen Funktionäre und Hintermänner die Strippen. Bei ihrem Taktieren ist Schach natürlich nur Mittel zum
Zweck. Florence Vassy (Annika Bruhns), Adjutantin und Freundin von Trumper, versucht ihren schwierigen Partner im Zaum zu halten und verliebt sich dabei in dessen Gegner. Am Ende
des ersten Aktes läuft Anatoly (Charles Fornara) zum Feind über. Für die Sowjets ein Schlag ins Gesicht, den sie nicht auf sich sitzen lassen können. Im zweiten Akt, ein Jahr später, treffen
alle Protagonisten wieder aufeinander. Aber dieses mal wird der Liebe das Heft aus der Hand genommen.
Starke Darsteller, reizvolles Bühnenbild Schon bei den Proben zeigt
sich die Stärke von Inszenierung und Darstellern. Annika Bruhns Stimme fühlte das gesamte Haus mit Leichtigkeit; auch ohne Mikrophone und Verstärker (natürlich nur für die Probenzeit)
beweisen die erstklassigen Akteure ihr Können. Matthias Davids achtete auf kleinste Details in Aussprache und Emotionen. Seine Art Regie zu führen offenbart große Professionalität und tiefes
Verständnis für die unterschiedlichsten und teils absurden menschlichen Verhaltensweisen. Auch Mathias Fischer-Dieskaus Bühnenbild entfaltete seinen ganz eigenen Charme. Er hat ein
zwei riesige Holzplatten zu einem massiven Gewölbe gestaltet, dass über der Schacharena thront. In der ersten Probenphase erklangen die bekannten Songs nur mit Klavierbegleitung. Doch in
der endgültigen, bühnenreifen Fassung hat ein großes Orchester die Lieder der berühmten Schweden intoniert. Steven Gross, der schon bei “THE LIFE” und und “WEST SIDE STORY” den Stab
schwang, richtete “CHESS” musikalisch neu ein. Viele Szenen wurden “entmusikalisiert” und zu reinen Sprechsequenzen umgewandelt, um das Stück klarer und verständlicher zu machen.
Die Hitsongs hingegen blieben natürlich sakrosankt – denn wer möchte schon “One Night in Bangkok” oder “Pity the Child” missen. Q. & ©: FLORIAN SEIBEL
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A CHORUS LINE
Musik: Marvin Hamlisch Songtexte: Edward Kleban Buch:
James Kirkwood, Nicholas Dante, nach einem Konzept von Michael Bennett Choreographie: Michael Bennett, bob Avian Regie: Michael Bennett
Uraufführung:
15. April 1975 (New York, New York Shakespeare Festival Theatre) Deutsprachige Erstaufführung: 4. Oktober 1980 (Berlin, Theater des Westens)
Das Musical das
Broadwaygeschichte schrieb, hatte am 15. April 1975 seine Premiere im New Yorker Shakespeare Festival Public Theatre, wechselte nach 101 Vorstellungen in das Shubert Theatre, wo es dann 15
Jahre lang gespielt wurde. Die letzte Vorstellung fand am 28. April 1990 statt, es war die 6.137ste.
“A Chorus Line” gewann folgende Preise:
- 9 Tony Awards (Best Musical,
Best Director of a Musical (Michael Bennett), Best Choreographer (Michael Bennett), Best Book (James Kirkwood & Nicholas Dante), Best Score (Marvin Hamlisch & Edward Kleban), Best
Actress in a Musical (Donna McKechnie - Cassie), Best Featured Actress in a Musical (Carole Bishop - Sheila), Best Featured Actor in a Musical (Sammy Williams - Paul), Lighting Designer
(Tharon Musser)
- 5 Drama Desk Awards - den Pulitzer Prize for Drama, - den New York Drama Critics Circle Award - den Los Angeles Drama Critics Circle Award
- den London Evening Standard Award - ein special citation Obie Award - und auch einen Gold Record Award von Columbia Records.
A CHORUS LINE - der Film, entstand im Jahr 1985 mit Super - Star Michael Douglas. Die Produktionskosten von US $ 30 Mio. wurden mehrfach wieder eingespielt.
Regie: Richard Attenborough Buch: Arnold Schulman Kamera: Ronnie Taylor Schnitt: John Bloom Musik: Marvin Hamlisch Choreografie: Jeffrey Hornaday
Produzent: Cy Feuer, Ernest H. Martin Produktion: Embassy/Polygram
Mit: Michael Douglas - (Zach), Alyson Reed - (Cassie), Terrence Mann - (Larry), Yamil Borges - (Diana), Jan Gan
Boyd - (Connie), Matt West - (Bobby), Cameron English - (Paul), Audrey Landers - (Val), Vicki Frederick - (Sheila), Michael Belvins - (Mark), Sharon Brown - (Kim), Gregg Burge - (Richie),
Nicole Fosse - (Kristine), Michelle Johnston - (Bebe), Janet Jones - (Judy), Pam Klinger - (Maggie), Tony Fields - (Al)
Berühmte Songs aus dem Musical:
I Hope I Get It I Can Do That At the Ballet Nothing Dance: Ten, Looks: Three One
What I Did for Love
im Film zusätzlich: Who Am I Anyway Surprise, Surprise Let Me Dance for You
Hamlisch, Marvin(Musik): Marvin Hamlischs Wirken in der Musik ist durch Vielseitigkeit und hohe Qualität geprägt. Im Laufe seiner
Karriere nach dem Abschluss seines Studiums an der Juilliard School und am Queens College, schrieb er als Komponist zahlreiche Werke für Film, Bühne, Studioaufnahmen sowie Konzerthallen,
leitete als Dirigent zahlreiche große Orchester auf der ganzen Welt und trat als Pianist und Entertainer sowohl mit Musikgruppen als auch solo auf.
Als Komponist wurde Hamlisch mit
zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit drei Oscars (alle im Jahre 1974, für die beste Filmmusik und den besten Filmsong zu “The Way We Were” und die gelungene Adaption der
Scott-Joplin-Ragtimes für “Der Clou”), vier Grammys, vier Emmys, einen Tony Award und drei Golden Globes. Für sein 1975 uraufgeführtes Backstage-Musical “A Chorus Line”, das für zwei
Jahrzehnte die Spitzenposition für das erfolgreichste Broadway-Stück halten konnte, wurde Hamlisch mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.
Mehr als 40 Filmmusiken stammen aus seiner
Feder, darunter auch die James Bond-Folge “Der Spion, der mich liebte”, für die Hamlisch 1977 erneut für den Oscar nominiert wurde, ebenso wie für “Sophie’s Entscheidung” aus dem Jahre 1982.
Am Broadway konnte er mit “They’re Playing Our Song”, “The Goodbye Girl” und zuletzt SWEET SMELL OF SUCCESS ebenfalls Akzente setzen.
Zur Zeit lebt Hamlisch mit seiner Frau Terre in New York.
© Felix Bloch Erben
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City of Angels
Musik: Cy Coleman (14.7.1929 - 18.11.2004) Buch:
Larry Gelbart Liedtexte: David Zippel Deutsch: Michael Kunze Uraufführung: 11. Dezember 1989, Virginia Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 17. September 1995, Theater der Stadt Heilbronn Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
Los Angeles, in den späten vierziger Jahren.
Der Schriftsteller Stine nimmt voller Begeisterung und Illusionen den gut bezahlten Auftrag an, seinen Roman "City of Angels" zu einem Drehbuch umzuarbeiten. Unerfahren in der
harten Welt der Filmbranche hat er die Einflussmöglichkeiten des mächtigen Filmproduzenten Buddy Fidler unterschätzt. Fidler greift rücksichtslos in die Qualität der ursprünglichen Story ein,
zwingt Stine zu immer weitergehenden Zugeständnissen. Da beginnt sich dessen Romanheld Stone, ein hartgesottener Privatdetektiv aus L.A., gegen seinen eigenen Schöpfer zu wehren und wirft ihm
vor, keine künstlerische Moral mehr zu besitzen. Mehr und mehr verweben sich Realität und Fiktion, Stine begreift, dass Stone ein Teil seiner selbst ist. Wenn er ihn aufgibt und immer weiter
deformieren lässt, wird er seine eigene Existenz aufgeben.
Cy Coleman Cy Coleman wurde am 14. Juli 1929 in New York geboren. Schon als Kind trat er als Pianist u.a. in der
Steinway Hall und der Carnegie Hall auf, studierte dann an der High School of Music und am New York College of Music und wollte ursprünglich Konzertpianist werden. Sein Interesse am Jazz
führte ihn allerdings über ein Engagement als Barpianist und Sänger direkt ins Songwriter- und Musicalgeschäft. Am Broadway feierte er 1960 mit der Uraufführung von "Wildcat" seinen
ersten Erfolg. Es folgte 1962 das Musical "Little Me" und gemeinsam mit Dorothy Fields und Neil Simon 1966 "Sweet Charity" nach Federico Fellinis Film "Die Nächte der
Cabiria" mit dem berühmten Song "Big Spender" und Bob Fosse in der Hauptrolle. Weitere Musicalerfolge waren u.a. 1980 das Zirkusmusical Barnum und 1989 City Of Angels, Colemans
Liebeserklärung an den Film noir. Cy Coleman erlag am 18. November 2004 einem Herzinfarkt. Er wurde 75 Jahre alt.
[© Text: Felix Bloch Erben]
Auszeichnungen: 6 Tony Awards (Musical, Book, Score, Scenic Designer, Actor & Featured Actress
9 Drama Desk Awards (Musical, Book, Music, Lyrics, Orchestration, Set Design, Lighting Design, Actor & Featured Actress) 3 Outer Critics Circle Awards
The New York Drama Critics Circle Award for Best Musical
Die Songs:
1. Akt:
Prologue ("City Of Angels" Theme) Stone On Gurney (Instrumental)
Stone's Office (Instrumental) Alaura's Theme No. 1 Double Talk - Stone Double Talk - Alaura & Stone Alaura's Exit (Instrumental) Double Talk - Buddy
Double Talk - Stine What You Don't Know About Women Stay With Me (pre-recorded) You Gotta Look Out For Yourself (pre-recorded) You Gotta Look Out For Yourself
Look Out Stone The Buddy System After Buddy (Instrumental) Flashback To Breath (Instrumental) With Every Breath I Take After With Ev'ry Breath (Instrumental)
Sucker's Wobble (Instrumental) Donna Á Basier (Instrumental) Pay Phone (Instrumental) Alaura's Rubdown (Instrumental) Multiple Doors (Instrumental) The Tennis Song
Everybody's Gotta Be Somewhere Lost And Found Lost And Found - Furniture (Instrumental) Flash Pictures (Instrumental) Stone Surrenders (Instrumental)
With Ev'ry Breath (Underscore) Buddy's Massage (Instrumental) Morgue No. 2 (Instrumental) All You Have To Do Is Wait You're Nothing Without Me
2. Akt:
Entr'acte Stay With Me No. 2 Stay With Me No. 3 (pre-recorded) Jail Cell No. 1 (Instrumental) You Can Always Count on Me
Nondescript Noodle ("You Can Always Count On Me" Underscore) Double Talk - Brunch More Nondescript ("All You Have To Do Is Wait" Underscore)
What You Don't Know About Women (Underscore) Jail Cell No. 2 Lost And Found (Underscore) The Tennis Song (Underscore) All Tied Up (Instrumental)
Stone's Amazing Escape (Instrumental) Stay With Me - Party (Underscore) Stay With Me - Party You Gotta Look Out For Yourself (Underscore) Del Experiments (Underscore)
This Is Alaura's Theme The Kiss Shoot First (Instrumental) New York City (Instrumental) It Needs Work To Margie's Place - Red Room ("L.A. Blues") (Instrumental)
With Ev'ry Breath I Take Oolie's Last Telephone Call (Instrumental) Alaura's Heartbeat (Instrumental) Three Gun Shots/Two Clients (Instrumental) Funny
Stone's Entrance (Instrumental) Fight With The Cops (Instrumental) I'm Nothing Without You Bows Exit Music
Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:
Premiere: 9. November 06
Creative Team:
Director: Nikolai Foster Associate Musical Director & Arrangements: Mark Collins Musical Director: Thomas Lorey Set & Costume Designer: Jeremy Daker
Choreographer: Gary Lloyd Lighting Designer: Guy Hoare Sound Designer: Heinz Hess Casting Director: Kay Magson
Cast: Angel City 1 & Ensemble:
Bennett Andrews Angel City 4, Woman With Revolver, Hooker, Oscar Statue, Hairdresser & Ensemble: Rachael Archer
Mallory, Avril, Masseur, Bootsie, Oscar Statue,Stand In Angel City & Ensemble: Gemma Baird Munoz, Dr. Mandrill & Ensemble: Joshua Bancel
Angel City 2, Gilbert, Guest & Understudy: Dominic Cincotta Angel City 3, Margaret, Madam, Oscar Statue,Girl, Carla’s Stand In & Ensemble: Karen Evans
Jimmy Powers, Radio Announcer, Commissioner OfPolice Gaines, Butler & Ensemble: Garrie Harvey Alaura & Carla: Julia Hinchcliffe Stone: Anthony Houghton
Luther, Man’s Voice, Man, Studio Engineer, Del, Harlan Yamoto & Ensemble: Peter Mair Buddy & Irwin: Jack Mckenzie Gabbie & Bobbi: Amy Rogers
Donna & Oolie: Julie Stark Stine: Chris Thatcher
Musicians : Musical Director/piano/ Keyboards: Mark Collins & Thomas Lorey
Trumpet/Flugelhorn: Martin Krämer Clarinet/Saxophone/Electronic Wind Instrument: Heinz Lyko Trombone: Andreas Weil Double Bass/Bass Guitar: Stefan Kreuscher
Drums/Percussion: Thomas Elsner
City of Angels ist eine Rarität unter den Musicals; 1990 geschrieben, katapultiert es das Publikum mit viel Humor und
mitreißender Swing- und Jazzmusik in die Glamour-Welt Hollywoods der 40er Jahre. Der Autor Stine soll seinen Roman zu einem Drehbuch umschreiben. Während seiner Bemü-hungen wechselt die
Handlung zwischen der realen Welt und der schwarz-weißen Welt seiner Fantasie hin und her. Alle Akteure sind doppelt besetzt: Stines Alter ego ist in der fiktiven Filmwelt der sarkastische
Privatdetektiv Stone, der in ein mörderisches Spiel verwickelt wird. Stilelemente des Film noir wechseln sich ab mit der Technicolor-Welt Hollywoods, in der sich herrische Produzenten, kesse
Sekretärinnen und selbstsüchtige Starlets ein Stelldichein geben.
It´s smart, swinging, sexy and funny.” – Newsweek
A delirious celebration of jazz, pop styles (and) flat out funny.” – The New York Times
“One of the most innovative, brilliant, perfect, breathtaking, entertaining pieces of theatre I have ever seen.” – New York Daily News
Besprechung auf kulturfreak.de
www.english-theatre.org
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Copacabana
Musik: Barry Manilow Buch: Barry Manilow, Bruce Sussman und Jack Feldman Lyrics:
Bruce Sussman und Jack Feldman Deutsche Fassung: Roman Hinze
Uraufführung: 23. Juni 1994 (London, Prince of Wales Theatre) Deutschsprachige Erstaufführung:
7. September 2006 (Wiesbaden, Staatstheater Wiesbaden)
Originalrechte: Music Theatre International
„Her name was Lola – she was a showgirl“: Mit seinem Sommerhit
„Copacabana“ eroberte Barry Manilow 1978 die amerikanischen und europäischen Charts und spätestens seit diesem Welt-Hit ist sein Name aus dem internationalen Pop-Business nicht mehr
wegzudenken. Das Musical „Copacabana“ ist Barry Manilows Liebeserklärung an die farbenfrohen Technicolor-Musicals aus dem Hollywood der Vierzigerjahre, als Rita Hayworth und Gene Kelly auf
der Leinwand das Publikum verzauberten.
In New York verliebt sich der Komponist Tony in die Tänzerin Lola, die ein großer Star werden möchte. Aber Lola verfällt den Verführungskünsten
des reichen Rico und landet in einem Nachtklub in Havanna. Tony folgt ihr, um sie zur Rückkehr zu bewegen – und gerät in ein Drama voll Eifersucht und Intrigen…
Songs wie „Sweet
Heaven“, „The Jingle“ und vor allem der Smashhit „Copacabana“ bringen südamerikanisches Temperament und Leidenschaft auf die Bühne. [Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
Song-Liste:
· Overture · Copacabana (Opening Sequence) · Just Arrived · Dancin' Fool · Night On The Town · Man Wanted · Lola · Who Needs To Dream?
· Ay Caramba! · Bolero De Amor
· Sweet Heaven · Who Am I Kidding? · Who Am I Kidding? (reprise) · This Can't Be Real · Welcome To Havana · The Mermaids Tale
· El Bravo! · Who Needs To Dream? (Reprise) · Copacabana (Finale)
Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden, Jugend Club Theater:
Premiere: 7. September 06
Inszenierung und Choreografie: Iris Limbarth Musikalische Leitung: Joachim Braun / Frank Bangert
Bühne: Reinhard Wust Kostüme: Heike Ruppmann
Mit:
Stephen: Rainer Maaß Samantha: Ann Christin Fray Tony Forte:
Aleman Stekic / Tim Speckhardt Lola La Mar: Julia Klemm / Charlotte Thompson Gladys Murphy: Felicitas Geipel / Stefanie Köhm Sam Silver:
Björn Sauer / Andreas Kaun Rico Castelli: Klaus Krückemeyer / Marian Kindermann Conchita Alvarez: Alexandra Fukazawa / Anke Budau McManus / Mr. Brill:
Thomas Zimmer Willie: Norman Hofmann Skip / Carlos: Marc Schöttner Oberkellner: Marian Kindermann / Jakob Voges 2 Garderobengirls:
Jasna Bauer, Fabienne Braun Pianist: Manuel Dengler Vorsänger: Daniel Al-Hami Musikverleger: Christopher Hastrich Luis:
Marian Kindermann / Christopher Hastrich Veronika Lake: Marlena Strutz Andrew Sisters / Meerjungfrauen:
Jessica Göttmann, Cassandra Göller, Stefanie Köhm / Felicitas Geipel, Christina Blum Mr. Rogers / Mr. Lerner: Tim Speckhard / Benjamin Muth Mr. Hammerstein / Mr. Loewe:
Jakob Voges Copagirls: Kathrin Pattensen, Christina Blum, Charlotte Thompson, Anke Budau, Marie Lena Kaiser, Caroline Reimann, Marie Ribaric, Ann Christin Fray, Cassandra Göller (
Tänzer / Gäste / Piraten: Ensemble
www.staatstheater-wiesbaden.de
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Crazy for you
Musik und Liedtexte: George und Ira Gershwin Buch: Ken Ludwig Konzeption:
Ken Ludwig und Mike Ockrent unter Verwendung von Material von Guy Bolton und John McGowan Uraufführung: 19. Februar 1992 (New York, Shubert Theatre) Deutsche Erstaufführung:
4. Juni 1994 (Berlin, Schillertheater; in englischer Sprache) Deutschsprachige Erstaufführung: 9. April 1999 (Bern, Stadttheater) Deutsch:
Markus Hertel und Stefan Huber
Tess, Tanzchefin der Zangler Follies, verweigert sich den Nachstellungen ihres verheirateten Produzenten Bela Zangler. Bobby Child, Nachkomme einer
Bankiersfamilie, träumt von einer Broadwaykarriere und stellt sich dem Produzenten vor – und tritt ihm auf die Füße. Bobbys Mutter und seine Verlobte reden gleichzeitig auf ihn ein, die
Mutter will ihn in einer heiklen Immobilienangelegenheit nach Dead Rock, Nevada, in die Wüste schicken; seiner Verlobten Irene ist der Westen allerdings ein Graus. Bobby tanzt sich aus der
Affäre, sucht das Abenteuer, nicht ohne sich vorher der wie auch immer gearteten Zusammenarbeit mit den Follies zu versichern. Im früheren Goldgräberort Dead Rock ist die Postmeisterin Polly
die einzige Frau. Ihr Vater Everett kann die Hypotheken auf der Immobilie des Gaiety Theaters nicht mehr bezahlen, ein Brief aus New York kündigt den Besuch des Bankers Bobby Child an. Kaum
eingetroffen, sieht er Polly – und verliebt sich. Der wenig sensible Nachbar, der Saloonbesitzer Lank, behauptet dagegen seinen Anspruch auf das Theater und auf Polly. Im Saloon und später im
Freien bringt Bobby, noch inkognito, Polly nicht ohne Wirkung das Tanzen bei. Bobby Child will das Theater erhalten und eine Show herausbringen, mit ihm als Hauptdarsteller. Er nennt seinen
Namen – und Polly fühlt sich betrogen. Bobby hat die Follies nach Dead Rock gerufen, er schlüpft in die Rolle Zanglers, um nun in anderer Gestalt auf Polly Eindruck zu machen. Die Proben mit
den aus der Bevölkerung rasch hinzuengagierten Tanzpartnern und Polly als Star versetzen alle in Hochstimmung. Da trifft Irene ein und droht Bobbys Inkognito platzen zu lassen, verspräche er
nicht, mit ihr nach New York zurückzugehen. Inzwischen hat sich Polly so sehr in “Zangler" verliebt, dass der “Produzent" bei ihr mit seiner Bitte keinen Erfolg hat, auch Bobby in
der Show eine Chance zu geben. Am Tag der Premiere wartet man auf die Besucher, die vom Bahnhof kommen. Nur ein einziges, distinguiertes Paar, Andre und Patricia, trifft ein; es bezieht bei
Lank Quartier, um dessen Qualitäten für einen Reiseführer zu testen. Niedergeschlagen entschuldigt sich “Zangler" bei seinem Ensemble, das ihm aber für das neue Lebensgefühl dankbar ist.
In eigener Gestalt macht Bobby Polly einen Heiratsantrag, den sie ihm abschlägt, da sie sich doch so sehr in Zangler verliebt habe. Als Bobby ihr nun seine Maskerade erklären will, trifft
Zangler tatsächlich ein – und wird von Polly leidenschaftlich geküsst. Bobby bleibt nur noch der verzweifelte Griff zur Flasche. Zangler war Tess nachgereist, die nun mit ihm, dem Erfahrenen,
die Show retten will. Als er ablehnt, wendet sich Tess von ihm ab; nun greift auch er zum Whisky. Bobby, noch in der Maske Zanglers, trifft auf sein lebendiges, ebenso schwankendes
Spiegelbild. Am nächsten Morgen trifft Polly auf zwei identische Schnapsleichen. Sie realisiert, dass Bobby ihr die Wahrheit erklären wollte – dennoch verlässt sie irritiert den Saloon. Lank
ist im Service für seine anspruchsvollen Gäste am Ende seiner Kräfte, und so fällt es der von Bobby verlassenen Irene nicht schwer, ihn für ihre Qualitäten zu interessieren. Im Theater kommt
es angesichts der Alternative, es noch einmal versuchen oder das Haus der Bank überlassen, zur Abstimmung. Gerade als das Ensemble trotz der Ermunterungen durch Andre und Patricia fürs
Aufhören votiert hatte, ergreift Zangler die Initiative, steckt sein Geld in Werbung und Ausstattung. Zurück in New York versucht sich Bobby nun als Banker, seine Gedanken hängen jedoch
ausschließlich an Dead Rock und Polly. Obwohl ihm seine Mutter Zanglers Theater überlässt, das dieser zugunsten des Gaiety Theaters von Dead Rock an sie verkauft hatte, zerreißt Bobby die
Schenkungsurkunde und bricht sofort nach Nevada auf. Dead Rock ist von neuem Glanz überzogen, das Theater ist nicht mehr mit Hypotheken belastet, aus Lanks und Irenes Saloon wurde ein
schickes Café, Polly ist der Star der allabendlich ausverkauften Show – aber sie vermisst Bobby und will nach New York reisen. Fast hätten sich Ankommender und Abreisende verfehlt, doch im
letzten Moment gestehen sie sich nicht nur ihre Liebe, sondern auch die nachgereiste Mutter findet am zuvorkommenden Everett Gefallen. [ © Text: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin]
Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:
Premiere: 5. September 09
Musikalische Leitung: William Ward Murta Inszenierung: Olaf Strieb Bühne & Kostüme: Christa Beland Choreographie: Jochen Schmidtke
Besetzung: Bobby Child: Jens Janke Polly Baker: Karin Seyfried Everett Baker: Ulrich Neuweiler Irene Roth: Sarah Kuffner Bela Zangler:
Alexander Franzen Lank Hawkins: Martin Becker Mutter (Mrs. Lottie Child) / Marie-Claire Dumont: Monika Mayer Jean-Claude Dumont / Perkins : Lassi Partanen
Cowboys, Trio Mingo, Moose, Sam: Frank Wöhrmann, Dirk Mestmacher, Thomas Winter Follies Girls Tess & Patsy: Veronique Lafon, Carolin Fink
Mitglieder der German Musical Academy Osnabrück; Live-Band
Mit mehr Pep auf der Bühne und im Graben kann man wohl kaum in eine Spielzeit starten: George Gershwins Crazy for you eröffnet die Saison auf der Bielefelder Musiktheater-Bühne. Es wird gesteppt, getanzt und gesungen, was das Zeug hält. Es ist die alte, oft erzählte Geschichte: Einer lebt den Traum, den er nicht leben soll. Und irgendwie auch eine Goldgräbergeschichte. Gegen die erbitterten Widerstände seitens der Mutter, der standesgemäßen Verlobten und so mancher gesellschaftlicher Usancen gelingt es dem New Yorker Bankerssohn Bobby Child, seinen größten Wunsch zu verwirklichen und die Aussicht auf ein Leben hinter dem Bankschalter in die Besitzurkunde eines Theaters und ein Leben mit seiner Herzensdame zu verwandeln. Seine Kraft für diese zunächst so aussichtslos erscheinende Karriere schöpft Bobby aus der simplen Erkenntnis: »Wenn ich tanze, bin ich glücklich!« Den entscheidenden Dreh dafür findet er ausgerechnet auf einem Trip in das Wüstenkaff Dead Rock, in dem er auf Wunsch seiner Mutter eine Hypothek eintreiben soll. Die betreffende Immobilie nämlich erweist sich als ein altes Theater! Bobbys Herz schlägt höher, und als er sich auch noch in Polly verliebt, die einzige Frau am Ort, beschließt er, das Theater zu retten. Leichter gesagt als getan: Das Vertrauen Pollys und der Cowboys gewinnt er zwar schnell, indem er einfach in die Rolle des berühmten Broadway-Produzenten Zangler schlüpft und ein paar knackige Revue-Girls anheuert. Doch dann verliebt sich Polly in den falschen Zangler, und nicht nur Bobbys Verlobte erscheint aus dem Nichts, sondern auch der echte Zangler … Am Ende erweist sich Dead Rock dann aber doch als das, was das ehemalige Goldgräberstädtchen früher für viele war: eine Fundgrube des Glücks!
Der irrwitzige Identitätswechsel Bobbys, seine stets sich am Abgrund bewegende Liebesgeschichte mit Polly, das Aufeinandertreffen dröger Cowboys mit flatterhaften City-Girls: Crazy for you quillt über vor zündenden Situationen, ausgreifenden Tanz-Nummern, skurrilem Slapstick und sentimentalen Songs. Zu verdanken ist das natürlich zuerst George und Ira Gershwin, die mit Girl Crazy (1930) ein Musical auf die Bühne brachten, das zwar eine ganze Reihe unvergesslicher Songs enthielt, das aber an einer wenig bühnenwirksam erzählten Geschichte krankte. Erst in der von Ken Ludwig 1992 überarbeiteten Fassung, die eine weit griffigere Rahmenhandlung hat, kommen Hits wie »I got Rhythm«, »Embraceable you«, »Shall we dance«, »Tonight’s the night« ganz zur Geltung.
Inszenieren wird Olaf Strieb, der zuletzt Jetzt oder nie – Comedian Harmonists II erfolgreich auf die Bielefelder Bühne brachte. Die umfangreichen Tanznummern erarbeitet der erfahrene
Choreograph und Musical-Darsteller Jochen Schmidtke. In den Hauptrollen sind zwei absolut hochklassige Darsteller zu erleben: Polly verkörpert die Wienerin Karin Seyfried, die in ihrer
Heimatstadt zunächst auf der Opernbühne stand, dann ins Musical-Fach wechselte und in vielen der ganz großen Produktionen in Deutschland und Österreich mitwirkte, zuletzt u.a. als Elisabeth
in Stuttgart. Bobby singt, spielt und tanzt Jens Janke, der auf den großen Musical-Bühnen in Berlin und Wien zu Hause ist und sich in der letzten Spielzeit als Bill Snibson (Me and My Girl)
in die Herzen der Bielefelder gespielt hat.
Musikalische Leitung: William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und in Oklahoma
aufgewachsen, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Bielefelder Theater. Er übernahm die musikalische Leitung zahlreicher Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die
Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter sowie zuletzt bei den Produktionen von Jekyll
& Hyde, Me and My Girl und Guys and Dolls. Er komponierte aber auch eigene Musicals: M... wie Marilyn (1987) und sein Werk über das Leben von Galileo Galilei Starry Messenger (Sternenbote), das 2004 sehr erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde.
Inszenierung: Olaf Strieb, geboren in Eschwege, studierte Germanistik und
Theaterwissenschaft in Bochum. In Eisenach, Bochum, Edesheim und Heilbronn war er als Regieassistent engagiert. Seit 2001 arbeitet er als freischaffender Regisseur u.a. in Dortmund, Heilbronn, Rastatt, Oberhausen, Wuppertal und am Nationaltheater Mannheim. An der Landesbühne Wilhelmshaven, wo er ab der Spielzeit 09/10 als Oberspielleiter engagiert ist, inszenierte er u.a. die deutschsprachige Erstaufführung von Latein
(Stephen Fry) und Ein Käfig voller Narren. Zu seinen weiteren Inszenierungen gehören Robin Hood, Mozart in Manhattan, für das er auch das Libretto verfasste, Linie 1 und The
Rocky Horror Show. Am Theater Bielefeld setzte er in der Spielzeit 06/07 bereits das Musical Jetzt oder nie – Comedian Harmonists II in Szene.
Bühne und Kostüme:
Seit 1989 ist Christa Beland neben einigen festen Engagements wie
am Stadttheater Hildesheim (Leiterin der Kostümabteilung) oder der Städtischen Bühne Osnabrück (Bühnen- und Kostümbildnerin) überwiegend als freie Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Ihre Arbeit führte sie dabei u.a. an das Hebbel Theater Berlin, das Kölner Schauspiel, das Mokstheater Bremen, die Landesbühne Schleswig- Holstein, das Theater für Kinder in Hamburg, das Westfälische Landestheater, die Landesbühne Sachsen-Anhalt und an die Landesbühne Hannover. Am Bielefelder Theater war sie bereits u.a. für die Ausstattung bei der Uraufführung von Schöne Neue Werte III, für die Kostüme bei Erwin,
das Naturtalent, bei den Tanzprojekten Zeitsprung – Der Struwwelpeter tanzt und Zeitsprung – Zu Brahms tanzen sowie bei dem Musical Guys and Dolls verantwortlich. Christa Beland wurde 1958 in Nürnberg geboren. Nach der Schule absolvierte sie in Bremen eine Schneiderlehre. Danach begann sie an der Hochschule für gestaltende Kunst und Musik in Bremen ein Studium der Fachrichtung Modedesign. Nach dem Diplom führte sie ihr erstes Engagement als Ausstattungsassistentin an das Bremer Theater, für das sie schon während ihres Studiums tätig war.
Choreographie Jochen Schmidtke, geboren in Stuttgart, studierte am Tanz- und
Gesangsstudio Theater an der Wien unter Leitung von Peter Weck. Er spielte u.a. die Rolle Oscar Lindquist in Sweet Charity, den Diesel in West Side Story, den Cornelius Hackl in Hello Dolly, den Brad Majors in der Rocky
Horror Picture Show sowie den Danny Zuko in Grease. Außerdem stand er in der Originalproduktion von Chicago als Billy Flynn und in der österreichischen Erstaufführung des Klassikers Anything
Goes als Moonface auf der Bühne. Im Jahr 2002 spielte er an der Seite von Helmut Baumann Freddy Eynsford-Hill in My fair Lady und am Stadttheater Bern den Don Lockwood in Singin'
in the Rain. Jochen Schmidtke war 3 Jahre Fight Captain bei 3 Musketiere am Theater des Westens in Berlin, am Apollo Theater in Stuttgart und übernahm im Frühjahr 2008 wieder seine Lieblingsrolle in Singin' in the Rain am Landestheater in Detmold. 2009 choreographierte er die Fechtszenen der Weltpremiere des Musicals Der
Graf von Monte Christo in St. Gallen. In der Werbe- und TV Branche wurde er als »Ültje Mann« bekannt und war als Schauspieler bei den Serien Gute Zeiten, schlechte Zeiten und Unter uns zu sehen. [© Theater Bielefeld]
www.theater-bielefeld.de
Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:
Premiere: 3. September 09
Musikalische Leitung: Joachim Braun Inszenierung/Choreografie: Iris Limbarth Bühne: Reinhard Wust Kostüme: Heike Ruppmann Co-Choreografie:
Myriam Lifka Kampfchoreografie: Jan Käfer Dramaturgie: Stefanie Momper
Besetzung:
Bobby Child: Tim Speckhardt/Nico Schweers Polly Baker:
Felicitas Geipel Bela Zangler: Norman Hofmann/Rainer Maaß Tess: Christina Blum/Anke Budau Lank Hawkins: Christopher Niederelz Irene Roth:
Sophia Schwarzkopf Everett Baker: Andreas Kaun Mutter Mrs. Lottie Child: Jessica Göttmann Eugene Fodor/Perkins: Manuel Dengler/Jan-Philipp Rekeszus
Patricia Fodor: Jasmin Buchholz/Anna Heldmaier Moose, Cowboytrio: Jan-Philipp Rekeszus/Manuel Dengler Mingo, Cowboytrio: Sven Helge Czichy Sam, Cowboytrio:
Thomas Lascheit Patsy: Marielle Simon/Leonie Just Mitzi: Charlotte Katzer Harry: Sven Rausch Custus: Fabian Gallmeister Jimmy:
Benjamin Geipel Wyatt: Nico Schweers/Tim Speckhardt Junior: Vincent Master Louise: Carolin Jordan Betsy: Céline Gros Margie:
Leonie Just/Marielle Simon Sheila: Kathrin Gietl Vera: Juliane Back Moira: Anna-Katharina Follrich Virginia: Anna Heldmaier/Jasmin Buchholz
Susie: Anke Budau
Band:
Dirigent und Trompete: Joachim Braun Klavier: Frank Bangert/Elisabeth Maranca Keyboards:
Claus Weyrauther/Andreas Karthäuser Bass: Hansi Malolepssy Gitarre/Banjo: Patrick Hoss Drums: Holger Dietz Trompete: Helmut Gerber Reeds:
Bodo Christmann, Jens Hunstein Posaune: Allan Jacobson
Finanzkrise in New York, der junge Börsenmakler Bobby Child möchte sowieso viel lieber zum Theater. Seine Mutter
schickt ihn nach Deadrock, Nevada um die fällige Hypothek auf eine Immobilie einzutreiben. Zufällig handelt es sich dabei um ein ehemaliges Theater, dass aus Zuschauermangel zum Postamt
umfunktioniert wurde. Bobby sieht seine Chance und will zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Er will mit einer großen Show das Theater retten und so auch das Geld für die Bank auftreiben.
Er verliebt sich in Polly, die Tochter des Besitzers. Mit ihr, den ortsansässigen Cowboys und ein paar befreundeten Revuegirls von den Zangler Follies will er die große Show auf die Beine
stellen. Er verkleidet sich als Bela Zangler, alles läuft prima bis der echte Zangler plötzlich in Deadrock auftaucht und alle durcheinander bringt.
Große Tanznummern, George Gershwins
hinreißende, weltberühmte Musik, witzige Dialoge und ein Thema das mit Augenzwinkern Aktualität serviert, dass sind die Dinge, die ein gutes Musical ausmachen.
Das Team des
jugend-club-theaters unter der Leitung von Iris Limbarth, das sich die Nachwuchsförderung zur Aufgabe gemacht hat, sucht immer wieder nach neuen Herausforderungen für sein junges Ensemble.
Nachdem man sich im letzten Jahr sehr erfolgreich einem großen Klassiker des Broadway-Musicals – „Anything Goes“ von Cole Porter – gewidmet hat, wagt man sich nun an „Crazy for you“, das neue
Gershwin Musical. Gershwins großartige Musik mit Hits wie „I got rythm“, „Nice work if you can get it“ und „Someone to watch over me“ wurden von Weltstars wie Ella Fitzgerald oder Frank
Sinatra interpretiert und machen dieses Musical zu einem großen Genuss. [© Staatstheater Wiesbaden]
www.staatstheater-wiesbaden.de www.jugendclubtheater.de
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Cyrano de Bergerac Ein romantisches Musical
Buch und Gesangstexte:
Wolfgang Adenberg (in enger Anlehnung an das Schauspiel von Edmond Rostand) Musik: Marc Schubring Uraufführung: 22. Oktober 1995 (Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater)
Frankreich, 1640. Cyrano, ein echter Haudegen, verliebt sich in seine Cousine Roxane. Doch Hoffnungen braucht er sich nicht zu machen. Erstens prangt eine grotesk große Nase in seinem
Gesicht, zweitens schwärmt die Schöne für den Kadettenanwärter Christian und drittens ist auch Graf de Guiche ganz angetan von ihr. Roxane gesteht Cyrano ihre Liebe zu Christian und hofft auf
dessen Zeilen. Beim ersten Aufeinandertreffen will Christian dem eigenartigen Cyrano noch zeigen, wer das Sagen hat, doch dann ist er auf seine Hilfe angewiesen. Denn in Cyrano steckt ein
sensibler Poet und Christian fehlt jegliches Talent zum Schreiben. Wie soll er seine Roxane erobern? Christian trifft sich mit ihr und Cyrano schreibt ihr in Christians Namen die schönste
Poesie.
Während Oberbefehlshaber de Guiche an der Front ist, wird Christian heimlich mit Roxane getraut. Aus Rache lässt de Guiche das Regiment der Kadetten abkommandieren: Christian
und Cyrano müssen in den Krieg. Seit Wochen sind sie von Spaniern umstellt, erleiden sie Hunger und Durst, und de Guiche würde sie den Feinden nur all zu gern als Kanonenfutter servieren.
Christian beklagt, dass er Roxane kein Lebewohl mehr sagen kann, doch Cyrano, der diesen Augenblick voraussah, überreicht ihm einen Abschiedsbrief. Plötzlich erscheint Roxane. Sie bittet
Christian um Verzeihung, dass sie ihn zunächst nur seiner Schönheit willen geliebt habe. Nun habe sie aber in seinen Briefen seinen wahren Wert erkannt, selbst wenn er hässlich wäre, würde
sie dieselbe starke Zuneigung empfinden. Christian fordert Cyrano auf, ihr die Wahrheit zu sagen, um sie vor die Entscheidung zu stellen. Doch bevor Cyrano sich als der eigentliche
Schreiberling zu erkennen geben kann, wird Christian tödlich verletzt. Nach dem Tod ihrer großen Liebe zieht sich Roxane in ein Kloster zurück. Jeden Tag wird sie von Cyrano besucht, ohne zu
merken, dass er hinter all den zarten, romantischen Worten steckte und ihr seine Zeilen all die Liebe gegeben haben, nach der sie sich sehnte. Erst, als auch er im Sterben liegt, erkennt
Roxane ihren Helden.
Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Edmond Rostand. Sie changiert zwischen kraftvoll, wilden Momenten und leidenschaftlicher,
romantischer Poesie. Ein Stück über Liebe, Freundschaft und lebenslange Treue.
Marc Schubring In Berlin
geboren und aufgewachsen, begann Marc Schubring nach dem Abitur 1988 an der TU Berlin das Studium der Musikwissenschaft. 1989 verließ er seine Geburtsstadt, um bei Prof. Theo Brandmüller an
der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes in Saarbrücken Komposition zu studieren. Seine Diplomarbeit Fletsch (Saturday Bite Fever) (Buch von Holger Hauer, Liedtexte von Wolfgang
Adenberg) war gleichzeitig der Einstieg als Musicalautor und erlebte 1993 seine Uraufführung am Saarländischen Staatstheater, welches ihn daraufhin als Leiter der Schauspielmusik
verpflichtete. Während dieser Tätigkeit entstanden zahlreiche Schauspielmusiken: "Käthchen von Heilbronn", "Der Kaufmann von Venedig", "Drei Schwestern",
"Hase Hase", "Die Jungfrau von Orleans", "Mephisto", "Wurres" sowie das Kindermusical "Eine Woche voller Samstage".
Als musikalischer
Leiter war Marc Schubring u.a. verantwortlich für Der Zauberer von Oss, "The Black Rider", "Mutter Courage und ihre Kinder", "Hair" und Lucky Stiff (Tot, aber
glcklich). Sein Musical Cyrano de Bergerac wurde 1995 als Auftragswerk am Saarländischen Staatstheater uraufgeführt. Der Saarländische Rundfunk beauftragte ihn 1996 mit der Erstellung
der Jingleformate für SR2 Kulturradio, für das er 1999 weitere Jingles im Auftrag komponierte und produzierte. Für die Städtischen Bühnen Osnabrück schrieb Marc Schubring die Kammeroper
"nimmerlandmensch" nach Texten des Autisten Birger Sellin, die am 14. Mai 2000 uraufgeführt wurde und für die er den Publikumspreis der Stadt Osnabrück erhielt.
1999 kehrte
der Berliner wieder in seine Heimatstadt zurück, wo am 12. November 2001 sein Musical "Emil und die Detektive" im Musical Theater am Potsdamer Platz Premiere feierte.
Seit
2004 lebt Schubring einen Teil des Jahres in New York, wo er Mitglied des renommierten BMI Lehman Engel Musical Theatre Workshops und der Dramatists Guild of America ist. Für den Berliner
Friedrichstadpalast komponierte er einen Teil der Musik zur Revue „Rhythmus Berlin“ (2007), seine Kinderrevue Der Zauberer von Camelot hatte dort im Oktober 2008 Premiere. Für die
Staatsoperette Dresden, das Alte Schauspielhaus Stuttgart und New Yorker Bühnen entstehen momentan weitere Arbeiten.
Wolfgang Adenberg Wolfgang Adenberg wurde 1967 in Köln geboren. Er absolvierte eine juristische Ausbildung und arbeitete sieben Jahre lang als Rechtsanwalt und Justitiar, bis er sich ganz dem
Schreiben widmen konnte.
Seine erste Musicalarbeit waren die Gesangstexte zum Musical Fletsch (Saturday Bite Fever) (Musik von Marc Schubring, Buch von Holger Hauer), das bereits 1993 auf der Bühne des Saarländischen Staatstheaters
uraufgeführt wurde. Ebenfalls mit Marc Schubring schrieb er die Musicals Cyrano de Bergerac (1995) und "Emil und die Detektive" (2001). Mit dem 80er-Jahre-Musical "What a
feeling!" gelang ihm 2002 der größte Erfolg in der Geschichte des Bonner Contra-Kreis-Theaters. Das Stück wurde als bestes Comedy-Musical des Jahres ausgezeichnet. Ähnlich große
Beachtung errangen seine beiden Shows "Fred vom Jupiter" und "Swing Sisters".
Darüber hinaus adaptierte er die Romane "Herr der Diebe" und "Der kleine Wassermann" für die Bühne.
In den vergangenen Jahren konnte sich Wolfgang Adenberg zudem
als einer der führenden deutschen Musicalübersetzer profilieren. So stammen u. a. die deutschen Fassungen von The Scarlet Pimpernel, The Wild Party, Lucky Stiff (Tot, aber glücklich), "3
Musketiere", 42nd Street, Out Of This World (Nicht von dieser Welt), "Pinkelstadt", "Die letzten 5 Jahre" und "Titanic" aus seiner Feder. Für das Musical
"We will rock you" übertrug er einige der legendären Songs der Rockgruppe Queen ins Deutsche.
Felix Bloch Erben vertritt auch Wolfgang Adenbergs Übersetzung von Edmond
Rostands Cyrano von Bergerac, die dem berühmten Stück mit ihrer zeitlos-poetischen Sprache neue Aktualität verleiht.
[© Felix Bloch Erben]
Zur Inszenierung der Clingenburgfestspiele:
Premiere: 2. Juli 09
Regie: Marcel Krohn
Musikalische Leitung: Florian Caspar Seibel Fechtchoreograf : Björn Brakelsberg Bühnenbild: Marco Frezzato Kostüme: Ulla Birkelbach
Technischer Leiter und Licht: Sven Seidel Ton: Horst Deller Maske: Hannie de Lobie-Stapelkamp und Gerard de Lobie Bühnenmalerin: Stephanie Kürschner
Cyrano de Bergerac: Michael Rast Roxane: Inés Zahmoul Graf de Guiche: Folke Paulsen Ragueneau: Karl Straub Vicomte Valvert:
Heiko Schendel Christian: Alessandro Macrí Hauptmann Carbon: Hans Hirschmüller Marie: Korinna Krauss Kadetten:
Hartmut Jonas, Moritz Ross, Peter Hiller, Carlo Benz, Thomas Kellner, Chris Urwyler, Hans Jürgen Pabst
Ab dem 2. Juli schlägt sich bei den Clingenburg Festspielen in Klingenberg am
Main Cyrano de Bergerac mit Poesie und Degen durch das kraftvoll, witzige und zugleich romantisch traurige Musical des Autorenduos Marc Schubring und Wolfgang Adenberg. In der Regie des
Festspielintendanten Marcel Krohn und unter der musikalischen Leitung von Florian Caspar Seibel kämpfen u.a. Michael Rast, Inés Zahmoul, Folke Paulsen und Alessandro Macrí um Liebe, Treue und
Ehre.
Das Musical, basierend auf Edmond Rostands gleichnamigen Stück, dreht sich um den geistreichen Degenfechter des 17. Jahrhunderts. Cyrano, ein echter Haudegen, verliebt sich in
seine Cousine Roxane. Doch Hoffnungen braucht er sich nicht zu machen. Erstens prangt eine grotesk große Nase in seinem Gesicht, zweitens schwärmt die Schöne für den Kadettenanwärter
Christian und drittens ist auch Graf de Guiche ganz angetan von ihr. Roxane gesteht Cyrano ihre Liebe zu Christian und hofft auf dessen Zeilen. Allerdings fehlt Christian jegliches Talent zum
Schreiben und so beginnt Cyrano, in dem ein sensibler Poet schlummert, in Christians Namen die leidenschaftlichsten Briefe an sie zu verfassen. Eines Tages werden die beiden Herren an die
Front berufen. Von Spaniern umstellt, ist ihr Ende gewiss. Noch bevor Roxane die Wahrheit erfährt, stirbt Christian. Trauernd zieht sie sich ins Kloster zurück. Jeden Tag wird sie von Cyrano
besucht, ohne zu merken, dass er hinter all den romantischen Worten und ihrer Sehnsucht steckt. [© Felix Bloch Erben]
Weitere Termine: 3., 4., 5., 15., 16., 17., 18., 19., 25., 26., 29., 30., 31. Juli sowie am 1. August
www.clingenburg-festspiele.de
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