|
|
|
|
|
Musical: Les Misérables
|
|
Musik: Claude-Michel Schönberg Gesangstexte: Herbert Kretzmer Buch: Alain Boublil, Claude Michel Schönberg nach
dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo (1862) und einem französischen Libretto von Boublil / Jean Marc Natel unter Verwendung weiterer Vorlagen von James Fenton.
Uraufführung:
8.10.1985 (London, im Barbican Theatre unter der Schirmherrschaft der Royal Shakespeare Company; ab 4.12.1985 Palace Theatre, dann Imperial Theatre) Broadwaypremiere:
12. März 1987 (Broadway Theatre ) Deutsche Erstaufführung: 15. September 1988 (Wien, Raimundtheater) Deutsche Übersetzung: Heinz Rudolf Kunze
Schweizer Erstaufführung: 10. März 07 (St. Gallen, Theater St. Gallen)
|
|
|
Zur Inszenierung des Tiroler Landestheater:
Premiere: 14. Mai 11
Musikalische Leitung:
Hansjörg Sofka (Solorepetitor und Kapellmeister am TLT) Inszenierung: Pierre Wyss Bühne: Helfried Lauckner (Ausstattungsleiter des TLT) Kostüme:
Michael D. Zimmermann (Ausstattungsleiter und Leiter der Kostümabteilung des TLT) Choreographie: Enrique Gasa Valga (Leiter der Tanzcompany des TLT)
Besetzung:
Jean Valjean: Chris Murray Javert: Guido Weber Fantine: Jennifer Chamandy / Anne Schuldt Thénardier: Dale Albright Madame Thénadier:
Kristina Cosumano Cosette: Sophie Mitterhuber / Anja Scholz Eponine: Elisabeth Müller / Lysianne Tremblay Marius: Martin Mitterrutzner / Thomas Paul
Enjolras: Ansgar Matthes / Michael Gann Bamatabois / Grantaire: Matthias Wölbitsch Gavroche: Gustav Heidorn / Viktor Henökl / Lukas Roilo Die kleine Cosette:
Alina Crepaz / Lea Klemml / Jana Stadlmayr Die kleine Eponine: Marie Hering-Grunicke / Smaida Mayr
Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Chor und Extrachor Herren des TLT, Tanzcompany des TLT, Kinderchor
Frankreich, 1815: Jean Valjean, ein ehemaliger Häftling, hat es nach 19jähriger
Haft geschafft, sich eine neue Existenz aufzubauen. Unter falschem Namen lebt er als Fabrikbesitzer und Bürgermeister in einer Kleinstadt vor den Toren von Paris. Eine seiner Arbeiterinnen,
Fantine, fristet ein trostloses Dasein mit ihrer kleinen Tochter Cosette. Das Kind findet ein neues Zuhause bei den Wirtsleuten Thenardier, wo sie wie ein Aschenputtel behandelt wird, während
die Tochter des Hauses, Eponine, als Prinzessin behandelt wird. Der berüchtigte Polizeiinspektor Javert ist Valjeans Erzfeind und seit den Tagen im Gefängnis hinter ihm her. Als Javert durch
Zufall Valjeans wahre Identität entlarvt, scheinen dessen Tage gezählt. Valjean muss fliehen. Seine Verbundenheit mit Fantine hindert ihn daran, sich dem fanatischen Inspektor zu stellen. Als
Fantine stirbt, nimmt Valjean Cosette zu sich und flieht mit ihr nach Paris. Er schenkt dem Kind seine ganze Liebe, spricht jedoch nie offen über seine Vergangenheit. Jahre später, während
der Revolutionswirren in Paris, verliebt sich die inzwischen erwachsene Cosette in den jungen Revolutionär Marius, der von Javert gejagt wird. So gerät Valjean erneut ins Fadenkreuz seines
unbarmherzigen Widersachers. In den Wirren des Juli-Aufstandes von 1832 kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung der beiden...
Dieses rasante Drama, das auf dem gleichnamigen Roman
von Victor Hugo basiert, steckt voller Emotionen und großer Gefühle und natürlich siegt am Ende die Liebe von Cosette und Marius… Die großartige Musik, die von Balladen in ergreifender
Einfachheit, romantischen Duetten bis hin zu großen Chortableaus alles beinhaltet, was zu einem erfolgreichen Musical gehört, garantiert ein Erlebnis der Sonderklasse, an dem seit der
Uraufführung 1985 in London mehr als 50 Mio. Menschen in 38 Ländern teilhatten. In mehr als 20 Sprachen übersetzt, mit 8 Tony-Awards und weiteren 50 internationalen Preisen ausgezeichnet, hat
das Musical bis heute nichts von seiner Faszination verloren.
Pierre Wyss (Inszenierung) Geboren in Lausanne.
Ballettausbildung u.a. Royal Ballet School/London und Akademie der John Cranko Schule/Stuttgart. 1976-83 Mitglied des Stuttgarter Balletts. Seit 1978 eigene Choreographien, u.a. in Basel,
Stuttgart, Washington Ballett/USA und im Rahmen des Maggio Musicale. 1983 „Nachwuchs-Choreograph Deutschlands“. Neben Opern- und Musicalinszenierungen führte Pierre Wyss auch Regie bei Events
der Industrie, des Sports und der Politik. 1988-2003 in Folge Ballettdirektor und Chefchoreograph am Ulmer Theater, am Staatstheater Wiesbaden, am Staatstheater Braunschweig und am
Staatstheater Karlsruhe. Seither freischaffend; am TLT inszenierte er Evita, Jesus Christ Superstar, Cavalleria/Pagliacci, La Bohème und zuletzt die Uraufführung von Lulu – Das Musical.
[© Tiroler Landestheater)
Weitere Vorstellungen: Mai: 22., 26., 28., 30.
Juni: 1., 3., 4., 11., 16., 17., 18., 25., 29.
www.landestheater.at
|
|
|
Zur Inszenierung des Theater Pforzheim: (in Übereinkunft mit CAMERON MACKINTOSH LTD)
Premiere:
31. Dezember 07
Musikalische Leitung: Marc Niemann Inszenierung: Hartmut H. Forche Ausstattung: Karel Spanhak
Besetzung: Jean Valjean:
Matthias Pagani / Ansgar Schäfer Javert: Jon Geoffrey Goldsworthy Thenardier: Klaus Geber Marius: Nikolaj Alexander Brucker Enjolras:
Dirk Mestmacher Fantine: Lilian Huynen / Saskia Steinfeld Madame Thenardier: Gabriela Zamfirescu Eponine: Lilian Huynen / Saskia Steinfeld Cosette:
Sofia Kallio Gavroche: Uta Jacobi / Dexter Mason
Die Studenten: Combeferre: Brian Garner Feuilly: Frank Traub Courfeyrac: Jong-Kwueol Lee
Joly: Rigobert Störkle Grantaire: Lothar Helm Prouvaire: N.N. Lesgles: Holger Wecht
Thenardiers Bande: Montparnasse: Iwan Zlabek Babet:
Spencer Mason Brujon: Archibald Lenschow Claquesous: Holger Wecht
Bauer: Iwan Zlabek Knecht: Holger Wecht Wirtin: Alena Klein
Wirt: Archibald Lenschow Bischof von Digne: Spencer Mason Vorarbeiter: Rigobert Störkle Fabrikmädchen: Antonia Georgieva Hair-Lady:
Angela Wollschläger Bagatelle-Lady: Marina Mejinska Bamatabois: Lothar Helm Fauchelevant: N.N. Armeeoffizier: N.N. Major Domus: Holger Wecht
Vorstellungstermine: Montag, 31. Dezember 2007, 19.00 Uhr Dienstag, 1. Januar 2008, 20.00 Uhr Dienstag, 8. Januar 2008, 20.00 Uhr
Freitag, 11. Januar 2008, 20.00 hr Donnerstag, 17. Januar 2008, 20.00 Uhr Sonntag, 3. Februar 2008, 15.00 Uhr Sonntag, 10. Februar 2008, 15.00 Uhr
Samstag, 16. Februar 2008, 19.30 Uhr Sonntag, 24. Februar 2008, 19.30 Uhr Freitag, 29. Februar 2008, 20.00 Uhr Mittwoch, 12. März 2008, 20.00 Uhr Sonntag, 6. April 2008, 15.00 Uhr
Dienstag, 8. April 2008, 20.00 Uhr Mittwoch, 30. April 2008, 20.00 Uhr Dienstag, 20. Mai 2008, 20.00 Uhr Mittwoch, 18. Juni 2008, 20.00 Uhr Mittwoch, 25. Juni 2008, 20.00 Uhr
Donnerstag, 3. Juli 2008, 20.00 Uhr
Der Vorverkauf für die Silvesterpremiere beginnt am Samstag, den 24.11.2007 um 9.00 Uhr. Pro Person werden maximal vier Karten reserviert / verkauft.
|
|
|
Zur Inszenierung des Theater St. Gallen:
Premiere: 10. März 07 (Schweizer Erstaufführung)
Musikalische Leitung: Koen Schoots Inszenierung: Matthias Davids Choreografie: Melissa King Bühnenbild: Mathias Fischer-Dieskau Kostüme:
Noelle Blancpain
Besetzung:
Jean Valjean: Oskar Bly Javert: Matthias Edenborn Marius: Jesper Tydén Thénardier: Kurt Schrepfer
Enjolras: Ivar Helgason Fantine: Caroline Vasicek Eponine: Lucy Scherer Cosette: Eva Aasgaard Madame Thénardier: Sonja Atlas u.a.
www.theaterstgallen.ch
|
|
|
Zur Inszenierung des Theater Hof:
Premiere: 27. Oktober 06 Musikalische Leitung: Arn Goerke
Inszeneierung: Ulf Reiher Bühne: Michael Engel Kostüme: Marlis Knobvlauch Choreographie: Barbara Buser Chor: Michel Roberge
www.theater-hof.de (externer Link)
|
|
|
Zur Inszenierung des Theater Regensburg:
Premiere. 22. Dezember 05 (Theater am Bismarckplatz; Regensburg)
Musikalische Leitung:
Manfred Knaak Inszenierung: Hartmut H. Forche Bühne: Konrad Kulke Kostüme: Ellen Haub
Besetzung: Jean Valjean:
Matthias Pagani Javert: Martin-Jan Nijhof Thenardier: Berthold Gronwald Marius: Karsten Münster Enjolras: Brent L. Damkier Fantine:
Christiana Knaus-Waldmann Madame Thenardier: Ruth Müller Eponine: Ilonka Vöckel Cosette: Gesche Geier Combeferre: Arpad Vulkan Feuilly:
Christian Sollberger Courfeyrac: Norbert Leppin Joly: Harald Mück Grantaire: Franz Garlik Prouvaire: Gabriel Mondragón Lesgles:
Jürgen Fischer
Opernchor und Extrachor des Theaters Regensburg . Philharmonisches Orchester Regensburg
Weitere Vorstellungen am 26. Dezember 05, 15./22. Januar, 4./5.*/11./18./27./28. Februar, 9./24./25. März, 15./25./26./28. April, 3./16./25. Mai, 1. Juli 06
*= Beginn 15.00 Uhr, sonst 19.30 Uhr Änderungen vorbehalten
|
|
|
Die Premiere des vielfach ausgezeichneten Musicals von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg im Berliner Theater des Westens war am 26.
September 03, die Derniere am 31. Dezember 04.
Das THEATER DES WESTENS produzierte, nach der Übernahme durch die STAGE HOLDING - The
Theatre Company, eine international bedeutende Bühnenproduktion mit Weltruf. Seit dem 26. September 2003 hebte sich in dem traditionsreichen Berliner Theaterhaus der Vorhang für das Musical
LES MISÉRABLES. Die imposante Produktion hat weltweit Geschichte geschrieben: aufgeführt in 21 Sprachen und 38 Ländern hat LES MISÉRABLES bis heute mehr als 50 Millionen Menschen begeistert
und tief bewegt. Für die Premiere der mit 50 hochkarätigen Preisen ausgezeichneten Musical-Produktion wurde das THEATER DES WESTENS aufwändig neu gestaltet.
LES MISÉRABLES beruht auf
der berühmten Romanvorlage von Victor Hugo. Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg schufen aus dem historischen Stoff ein "pulsierendes und ergreifendes Musical" (Sunday
Telegraph), das von Publikum und Kritikern gefeiert wird. "LES MISÉRABLES zeichnet die Schicksale seiner Figuren, verwoben mit dem historischen Augenblick und ihrem Glauben an Werte. Es
geht um Liebe, Leben in Freiheit, Ehre und Gerechtigkeit und den Mut sich für seine Überzeugung einzusetzen", beschreibt Maik Klokow, Geschäftsführer der Stage Holding, das bewegende
Musical. Für seine außerordentliche Qualität wurde LES MISÉRABLES unter anderem mit zwei Grammys und acht Tony-Awards ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Jean Valjean,
dem es nach 19jähriger Haft gelingt, sich eine neue Existenz als Fabrikbesitzer aufzubauen. Von seinem Erzfeind Inspektor Javert weiter verfolgt, führt Valjean sein neues Leben unter falschem
Namen. Das Schicksal bringt ihn mit dem verarmten Arbeitermädchen Fantine zusammen, für die er sich verantwortlich fühlt. Als sie stirbt, hinterlässt sie ihre Tochter Cosette, die Valjean aus
den Klauen verschlagener Wirtsleute befreit und um die er sich als dann aufopferungsvoll. Doch sein Erzfeind, Inspektor Javert, ist ihm auf den Fersen, bis es in Paris in den Wirren des
Juli-Aufstandes von 1832 zu einer tragischen Begegnung kommt.
Claude-Michel Schönbergs Kompositionen reichen von romantischen Liebesduetten bis hin zu ergreifenden Chorpassagen. 42
Darsteller, 30 Kinder und ein 18-köpfiges Orchester wurden für das klassische Ensemble-Musical engagiert und garantieren große Emotionen.
LES MISÉRABLES ist die aufwändigste
Bühnenproduktion, die jemals im THEATER DES WESTENS realisiert wurde. Musicalproduzent Cameron Mackintosh freute sich über die Entscheidung, das Musical endlich in Berlin aufführen zu können:
"Diese Stadt atmet Geschichte. Deshalb war es immer mein Wunsch, LES MISÉRABLES - neben Weltstädten wie New York und London - in Berlin aufzuführen. Mit dem THEATER DES WESTENS ist nun
auch ein geschichtsträchtiges Bühnenhaus mit einer großen Musical-Tradition gefunden." Für Maik Klokow ist Berlin damit auf dem Weg zur Musical-Hauptstadt: "Wir glauben an
Berlin. Unser Erfolg mit CATS im Theater am Potsdamer Platz zeigt, wie groß die Begeisterung für das Genre Musical auch in der Hauptstadt ist. Und mit LES MISÉRABLES bringen wir eines der
ruhmreichsten großen Musiktheaterstücke nach Berlin."
Die Besetzung der Hauptrollen: Jean Valjean: Oleh Vynnyk Javert: Uwe Kröger Fantine:
Ann-Christin Elverum Cosette: Valerie Link Eponine: Vera Bolton Madame Thénardier: Heike Schmitz Thénardier: Ulrich Wiggers Marius:
Lucius Wolter Enjolras: Martin Pasching
|
|
|
LES MISÉRABLES Die Story
LES MISÉRABLES
Die Geschichte von LES MISÉRABLES beruht auf dem Roman von Victor Hugo und wurde von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg sensationell aufbereitet.
Frankreich, 1815: Jean Valjean
wird nach 19jähriger Haft entlassen. Acht Jahre später hat er es geschafft, sich unter falschem Namen eine neue Existenz als Fabrikbesitzer und Bürgermeister in einer Stadt vor den Toren von
Paris aufzubauen. Doch er hat einen Erzfeind; Inspektor Javert. Als dieser Valjeans wahre Identität entlarvt, scheinen dessen Tage gezählt. Valjean muss fliehen. Seine Verbundenheit zur
völlig verarmten Arbeiterin Fantine hindert ihn daran, sich dem fanatischen Gesetzeshüter zu stellen.
Fantine stirbt und hinterlässt ihre uneheliche Tochter Cosette, die in der
Spelunke der Familie Thénardier Unterschlupf findet, wo sie all die Arbeiten verrichten muss, die für Eponine, die Tochter der Wirtsleute, zu schmutzig sind. Valjean nimmt Cosette zu sich und
flieht mit ihr nach Paris. Er schenkt dem Kind seine ganze Liebe, spricht jedoch nie offen über seine Vergangenheit.
Während der Revolutionswirren in Paris verliebt sich Cosette in
den Revolutionär Marius, der von Javert gejagt wird - so gerät Jean Valjean erneut ins Fadenkreuz seines alten Widersachers. In den Wirren des Juli-Aufstandes von 1832 kommt es zu einer
schicksalhaften Begegnung zwischen den beiden. Einzig die Konfrontation von Jäger und Gejagtem kann der noch jungen Liebe den Weg ebnen.
|
|
|
Zahlen, Daten und Fakten zu LES MISÉRABLES
Musik: Claude-Michel Schönberg
Gesangstexte: Herbert Kretzmer Buch: Alain Boublil, Claude Michel Schönberg nach dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo (1862) und einem französischen Libretto von Boublil /
Jean Marc Natel unter Verwendung weiterer Vorlagen von James Fenton.
ERFOLGSGESCHICHTE
Westendpremiere:
8.10.1985 im Barbican Theatre unter der Schirmherrschaft der Royal Shakespeare Company; ab 4.12.1985 Palace Theatre, dann Imperial Theatre Regie und Choreographie:
Trevor Nunn, John Caird Musikalische Leitung: Martin Koch Bühnenbild: John Napier Lichtdesign: David Hersey Kostüme: Andreane Neofitou
Orchestrierung: John Cameron Produzent: Cameron Mackintosh/ Royal Shakespeare Company
Broadwaypremiere: 12. März 1987, Broadway Theatre
Deutsche Erstaufführung: 15. September 1988, Vereinigte Bühnen Wien (Raimundtheater) Deutsche Übersetzung: Heinz Rudolf Kunze Regie: Gale Edward
Musikalische Leitung: Caspar Richter Bühnenbild: John Napier Kostüme: Andreane Neofitou
Berlin-Premiere: 26. September 2003
Seit der
Welturaufführung wurde die Show in 38 Ländern präsentiert. Dazu zählen: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Dänemark, Deutschland, England, Estland, Finnland, Frankreich,
Hongkong, Irland, Island, Israel, Japan, Kanada, Korea, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Nord-Irland, Norwegen, Österreich, Philippinen, Polen, Schottland, Schweden, Singapur, Spanien,
Südafrika, Tschechien, Ungarn, USA und Wales
In 21 Sprachen wurde die Show gezeigt: Argentinisch, dänisch, deutsch, englisch, estnisch, finnisch, flämisch, französisch, hebräisch,
isländisch, japanisch, kastilisch, kreolisch, mauretanisch, mexikanisches spanisch, niederländisch, norwegisch, polnisch, portugiesisch, schwedisch, tschechisch und ungarisch.
In 213 Städten hat es über 36.000 Vorstellungen gegeben.
Im Juni 2002 gastierte die US-Tourneeproduktion in Shanghai und war damit die erste Broadway/Westend Show, die jemals in China zu sehen war.
Über 50 Millionen Menschen in 213 Städten haben das Musical bereits gesehen.
Die Show hat über 50 Internationale Preise gewonnen unter anderem 2 Grammy- und 8 Tony-Awards (unter anderem für das beste Musical).
Es gibt 31 Cast-Aufnahmen unter anderem die
Londoner, die mehrmals mit Platin ausgezeichnet wurde und das Broadway Cast-Album, das mit dem Grammy prämiert wurde. Außerdem ist ein komplett symphonisches Album produziert worden. Das
Video des Gala-Konzerts in der Royal Albert-Hall wurde weltweit über eine Million Mal verkauft und gehört zu den meistverkauftesten Musical Videos in Großbritannien.
Entstehungsgeschichte
Von der Idee zu einer der erfolgreichsten Musicalproduktionen weltweit
Vorlage für das Musical war Victor Hugos Roman LES MISÉRABLES, der mit seiner
melodramatischen Ereignisfolge vor historischem Hintergrund immer schon zu Adaptionen angeregt hat.
Drehbuchautoren und Regisseure ließen sich von dem Stoff inspirieren, aber auch
Puccini und andere Komponisten des 19. Jahrhunderts haben darüber nachgedacht, aus LES MISÉRABLES ein Stück Musiktheater zu machen. Erst 120 Jahre später, als der Franzose Alain Boublil das
britische Musical "Oliver!", das auf einem Roman von Charles Dickens beruht, in London gesehen hatte, entschieden sich er und sein Kollege Claude-Michel Schönberg, LES MISÉRABLES
als Musical auf die Bühne zu bringen. Und es wurde genauso erfolgreich wie der Roman, auf dem es beruht.
Um den Stoff für die Bühne adaptieren zu können, arbeiteten die Autoren
sorgfältig die Charaktere und Handlungsstränge heraus, die die Geschichte vorantrieben. Schönberg sagte über diese Arbeit: "Man muss das Buch einfach lieben. Es ist wie ein Strom - man
hat das Gefühl, mit dem Strom ins Meer zu fließen. Als ich das Buch las, hörte ich bereits die Musik."
Von dem 1980 veröffentlichten Doppelalbum LES MISÉRABLES wurden eine
Viertelmillion Platten verkauft. Boublil und Schönberg legten damit den Grundstein für den Siegeszug der Produktion durch die ganze Welt. Der nächste Schritt auf diesem Weg war eine
zweistündige Bühnenshow im Pariser Palais des Sports, die eine halbe Million Zuschauer hatte.
1982 machte Peter Farago, ein junger Regisseur, den englischen Produzenten Cameron
Mackintosh auf das Album der beiden Franzosen aufmerksam. Mackintosh hatte sich bereits einen Namen mit der Produktion von Inszenierungen wie "My Fair Lady", "Oklahoma",
"Oliver!", "Side By Side", "Little Shop Of Horrors" und dem internationalen Hit "Cats" gemacht. Unter Insidern galt er als jemand, der sich auch an
schwierige Projekte heranwagte.
Überzeugt von Stoff und Musik, bat er den Theaterkritiker James Fenton darum, die englische Version des Stückes gemeinsam mit Boublil und Schönberg zu
erarbeiten. Mackintosh verpflichtete Trevor Nunn für die Regie, der durchsetzte, dass John Caird Co-Regisseur wurde und die Premiere von LES MISÉRABLES im Londoner Barbican Theatre unter der
Schirmherrschaft der Royal Shakespeare Company stattfinden solle.
Herbert Kretzmer, der für James Fenton als Librettist kam, kommentierte die Arbeit am Text so: "Woran ich
arbeitete konnte man auf keinen Fall eine Übersetzung nennen, ... Ein Drittel der Arbeit bestand aus reiner Übersetzung, ein weiteres Drittel war freie Adaption und der andere Teil bestand
daraus, komplett neue Songs zu schreiben."
Caird erzählte später: "Wir betrachteten die Arbeit von Anfang an als ein schwieriges Unterfangen, denn wir wussten, dass die
einzige Herangehensweise sein konnte, uns Victor Hugos Roman vorzunehmen und neu anzufangen. Wir entschieden uns dazu, das Elend, das Hugo in seinem Buch beschreibt, in den Mittelpunkt der
Geschichte zu stellen, um so auch seiner Entrüstung darüber Ausdruck zu geben."
Nunn sagte über seine Arbeit: "Ich habe mich an den Stoff herangetastet als würde ich an einem Stück von Tschechow oder Shakespeare arbeiten."
Über den Prozess des
Schreibens berichtet Boublil: "Es war eine wunderbare Zusammenarbeit. Nicht nur während des Prozess des Schreibens, auch beim Casting. Wir waren ein neuartiges Autorenteam und wir
kreierten eine noch nie da gewesene Show."
Die Premiere in den Hallen der Royal Shakespeare Company wurde vom Publikum enthusiastisch gefeiert und die dortige Vorstellungsserie war komplett ausverkauft.
Im Dezember 1985 zog
die Show ins Palace Theatre um, wo sie immer noch läuft. Die US-Premiere fand im Dezember 1986 im Kennedy Center statt. Die Broadway Premiere war am 12. März 1987.
LES MISÉRABLES
erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Die Show hat über 50 internationale Preise gewonnen, darunter sind zwei Grammy- und acht Tony-Awards (unter anderem für das beste Musical).
© Text: Stage Entertainment
|
|
|
nach oben
|
|
|