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Musical: Heidi
 

Heidi - Das Musical
Nach dem Roman und der Lebensgeschichte der Johanna Spyri

Buch und Gesangstexte: Shaun McKenna
Musik: Stephen Keeling
Originalidee und Instrumentation: Stefan Mens
Creative Development: John Havu
Deutsch: Anja Hauptmann

Uraufführung: 23. Juli 2005 (Walenstadt, Seebühne)
Deutsche Erstaufführung: 8. Dezember 06 (Dessau, Anhaltisches Theater Dessau)
 

Heidi - Das Musical, Teil 2
Nach dem Roman und der Lebensgeschichte der Johanna Spyri

Buch und Gesangstexte: Shaun McKenna
Musik: Stephen Keeling
Originalidee und Instrumentation: Stefan Mens
Creative Development: John Havu
Übersetzung: Stefan Huber

Uraufführung: 26. Juli 2007 (Walenstadt, Seebühne)

Zur Uraufführungsinszenierung der TSW Event AG:

Premiere:
26. Juli 07

Regie: Stefan Huber
Choreographie: Markus Buehlmann
Musikalischer Leiter: Dominique Huber
Bühnenbild: Harald Thor
Kostüme: Susanne Hubrich
Lichtdesign: Pia Virolainen
Tondesign: Pia Virolainen
Geschäftsführerin, Produzentin: Susanne Steinbock

«Heidi – Das Musical, Teil 2»: Ein neues Musical in Walenstadt
Während zweier Jahre lockte «Heidi – Das Musical» rund 100'000 Menschen in die Ferienregion Heidiland am Walensee. Diesen Sommer folgt nun die Fortsetzung des Erfolgsmusicals über das Leben Johanna Spyris und ihrer Romanfigur Heidi. Der 2. Teil von «Heidi – Das Musical» verknüpft wiederum die Lebensgeschichte von Johanna Spyri mit ihrem zweiten Heidiroman «Heidi kann brauchen, was es gelernt hat». Als neue Figur lernt das Publikum den Schweizer Schriftsteller C. F. Meyer kennen. Einen Menschen, mit dem Johanna Spyri eine jahrelange enge Freundschaft verband und der ihr Leben prägte. Weltpremiere des 5-Millionen-Projektes ist am 26. Juli 2007 in Walenstadt. Ein kultureller Höhepunkt auch für alle Besucher, die Teil 1 nicht gesehen haben.

Initiator und Direktor der Ferienregion Heidiland Marco Wyss freut sich über Teil 2 von «Heidi – Das Musical» ganz besonders: «Mit Teil 2 verwirklichen wir unsere strategische Ausrichtung, jährlich eine Heidi-Grossproduktion in der Ferienregion Heidiland zu realisieren.»
«Heidi – Das Musical, Teil 2» setzt mit dem Erfolg von Spyris erstem Heidiroman ein. Die Freude darüber währt allerdings nicht lange. Denn der Tod ihres Ehemannes wirft sie aus der Bahn. Die Arbeit an ihrem zweiten Heidiroman, «Heidi kann brauchen, was es gelernt hat», hilft Johanna, wieder Tritt im Leben zu finden. Aber nicht nur das Schreiben lenkt Johanna in ihren dunklen Stunden ab. Ihre Freundin Betsy überredet sie, nach Montreux zu reisen und die Belle Epoque in der gehobenen Gesellschaft zu geniessen. In Montreux begegnet Johanna nach Jahren wieder Betsys Bruder, dem Schriftsteller Conrad Ferdinand Meyer. Eine Begegnung, welche von ihrer beidseitigen Leidenschaft für literarisches Schaffen lebt. Aber nicht nur das Schreiben verbindet die beiden. Aus der anfänglichen Freundschaft zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebe, welche sowohl das Leben Johanna Spyris wie auch das ihrer Romanfigur nachhaltig prägen wird. Lange Zeit scheint es, als könnte es Johanna Spyri und C.F. Meyer gelingen, aus den gesellschaftlichen Konventionen auszubrechen. Doch Verrat und Missgunst holen die beiden ein. Von Johannas Verzweiflung bleibt auch Heidis bis anhin heile Welt nicht verschont. Erst kurz vor Abgabe des Manuskriptes entschliesst sich Johanna dazu, Heidis Welt ein versöhnliches Ende zu gönnen.

Ein eigenständiges Musical
«Alle werden der Geschichte folgen können, auch Gäste, welche den 1. Teil nicht gesehen haben», führt Produzentin Susanne Steinbock aus. Eine Besonderheit ist diese Fortsetzung auch für Regisseur Stefan Huber: «I
m Theater hat man höchst selten die Möglichkeit, lieb gewonne Figuren wieder zu begegnen. «Heidi – Das Musical, Teil 2» ist aber mehr als eine Fortsetzung: Es ist eine runde Geschichte, die mit Vertrautem spielerisch umgeht und überraschende Wendungen nimmt.» Besonders gespannt kann das Publikum auf die neue, um 20 Prozent grössere Bühne von Harald Thor sein. Biete sie doch viele neue Überraschungseffekte und neue, einmalige Ausblicke auf den Walensee und die Churfirsten. Ziel aller Beteiligten ist es, dass «Heidi – Das Musical, Teil 2» das Publikum erneut begeistert und berührt.

Beliebte Bühnenstars auch diesen Sommer dabei
Vom 26. Juli bis zum 1. September 2007 werden in den Hauptrollen bei «Heidi – Das Musical, Teil 2» die Zürcherin Sue Mathys als Johanna Spyri, die Aargauerin Sabine Schädler als Heidi, der Baselbieter Florian Schneider als Alpöhi und Patric Scott aus Gams als Peter zu sehen sein. Die neue Rolle des C. F. Meyer spielt der Zürcher Theater- und Filmschauspieler Christoph Wettstein. Weitere bekannte und neue Darsteller, ein Live-Orchester und die einzigartige Umgebung am Walensee mit den steil aufragenden Churfirsten im Hintergrund machen den Musicalbesuch zum eindrücklichen Gesamterlebnis.

Vorverkauf läuft
Tickets für «Heidi – Das Musical, Teil 2» gibt es unter
www.heidimusical.ch , an den Vorverkaufsstellen von Eventim oder mit ermässigtem Bahnbillett an über 200 Schweizer Bahnhöfen. Telefonischer Ticketvorverkauf bei Eventim 0900 55 22 25 (CHF 1.–/Min.) oder über Railaway 0900 300 300 (CHF 1.19/Min.). Für Kinder gibt es an den Nachmittagsvorstellungen und am 1. August 50% Rabatt. Verschiedene Pauschalangebote sind unter www.heidimusical.ch zu finden.


«Heidi – Das Musical, Teil 2»: Die neue Geschichte
Inszeniert wird «Heidi – Das Musical, Teil 2» wiederum als Doppelgeschichte, in der Johanna Spyris Lebensrealität die Welt ihrer Romanfiguren prägt und beeinflusst. «Heidi – Das Musical, Teil 2» setzt mit dem Erfolg von Spyris erstem Heidiroman ein. Die Freude darüber währt allerdings nicht lange. Denn der Tod ihres Ehemannes wirft sie aus der Bahn und weckt schmerzhafte Erinnerungen an das Sterben ihres einzigen Kindes Bernhard. Die Arbeit an ihrem zweiten Heidiroman, «Heidi kann brauchen, was es gelernt hat», hilft Johanna, wieder Tritt im Leben zu finden. Aber nicht nur das Schreiben lenkt Johanna in ihren dunklen Stunden ab, auch ihre Freundin Betsy bemüht sich sehr um sie. Ist es doch Betsy, welche Johanna dazu überredet, nach Montreux zu reisen und dort die Belle Epoque in der gehobenen Gesellschaft zu geniessen.
In Montreux begegnet Johanna nach Jahren wieder Betsys Bruder, dem Schriftsteller Conrad Ferdinand Meyer. Eine Begegnung, die den Beginn tiefer Zuneigung markiert, welche von ihrer beidseitigen Lei-denschaft für literarisches Schaffen lebt. Aber nicht nur das Schreiben verbindet die beiden. Sowohl C. F. Meyer wie auch Johanna Spyri wissen aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn Trauer die Seele so verfinstert, dass jede Hoffnung und Lebensfreude schwindet. Zudem bewegen sich zwar beide in bester Gesellschaft, Johanna lange Zeit als Frau des Zürcher Stadtschreibers und C. F. Meyer als Ehemann der Tochter des Zürcher Stadtpräsidenten, doch beide bekunden Mühe mit der Oberflächlich-keit und der Gefühlsarmut, welche dieser Gesellschaftsschicht eigen ist.
So verwundert es nicht, dass sich aus der anfänglichen Freundschaft zwischen den beiden eine Liebe entwickelt, welche sowohl das Leben Johanna Spyris wie auch das ihrer Romanfiguren nachhaltig prägen wird. Lange Zeit scheint es, als könnte es Johanna Spyri und C. F. Meyer gelingen, aus den gesellschaftlichen Konventionen auszubrechen. Doch Verrat und Missgunst in ihrem engsten Umfeld holen die beiden ein. Johanna erlebt am eigenen Leibe, wie Liebe und Eifersucht, Freundschaft und Verrat Hand in Hand gehen können, und bleibt hilflos, einsam und verzweifelt zurück. Von Johannas Verzweiflung bleibt auch Heidis bis anhin heile Welt nicht verschont. Erst kurz vor Abgabe des Manuskriptes entschliesst sich Johanna dazu, Heidis Welt ein versöhnlicheres Ende zu gönnen…  [Q. & ©: TSW Event AG ]
 

Zur Inszenierung von “Heidi - Das Musical”
des Anhaltischen Theater Dessau:

Premiere:
8. Dezember 06 (Deutsche Erstaufführung)
weitere Aufführungen: So. 10.12., 17.00 Uhr | Mo. 11.12., 10.00 Uhr | Sa. 23.12., 17.00 Uhr | Do. 28.12., 16.00 Uhr | Sa. 07.01., 17.00 Uhr | Sa. 24.02., 17.00 Uhr | So. 25.03., 15.00 Uhr | Mo. 09.04., 16.00 Uhr | Do. 07.06., 19.30 Uhr | So. 24.06., 17.00 Uhr

Musikalische Leitung: Wolfgang Kluge
Inszenierung: Ana Christine Haffter
Bühne und Kostüme: Stefanie Klie
Einstudierung der Chöre: Helmut Sonne

Solisten:
Johanna:
Sue Mathys
Heidi: Svenja Kruse
Kleine Heidi: Hannah Fricke
Peter: Christoph Rosenbaum
Kleiner Peter: Tizian Steffen
Alpöhi: Manfred Ohnoutka
Herr Spyri: Pavel Šafář
Bernhard: Kai Bronisch
Hedwig: Cornelia Marschall / Jagna Jedrzyńska- Rotkiewicz
Frl. Rottenmeier / Haushälterin: Sabine Noack
Klara: Kristina Baran
Herr Sesemann: Kostadin Arguirov
Doktor / Kandidat: David Schroeder
Sebastian: Christian Most
Tinette: Sabine Jeschke
Dete: Anne Weinkauf
Großmutter: Ellen-Jutta Poller
Brigitte: Ulrike Hoffmann
Grete: Grażyna Fenger
Bärbel: Petra Stein
Pfarrer: Dorin Vaidean
Damen und Heren des Opernchores, Anhaltische Philharmonie

Besprechung auf kulturfreak.de

Heidi erzählt in bester Musicaltradition in bewegenden Bildern die Lebensgeschichte der Autorin Johanna Spyri und verknüpft sie mit den herzerfrischenden Episoden um ihre weltberühmte Romanfigur, das Mädchen aus den Schweizer Bergen. Heidi hatte 2005 seine Weltpremiere in der Schweiz und erlebt am Anhaltischen Theater in einer eigens für die Anhaltische Philharmonie geschriebenen, großen Orchestrierung seine Deutsche Erstaufführung. In der Titelrolle ist Sue Mathys zu sehen, die auch die Schweizer Uraufführung sang.
Als Johanna Spyri ihren schwerkranken Sohn Bernhard pflegt, beginnt sie, ihm die Heidi-Geschichte zu erzählen. Während Bernhard im Krankenbett liegt, wird das Waisenkind Heidi zum Alpöhi, seinem sturen und menschenscheuen Großvater, in eine Almhütte oberhalb Maienfelds gebracht. So, wie Heidi in der Natur auflebt und die Herzen vom Großvater und dem Geißenpeter erobert, beginnt sich auch der Gesundheitszustand von Bernhard zu bessern. Er entscheidet sich zur Fortsetzung seiner Studien in Leipzig und schmiedet Hochzeitspläne. Für Johanna Spyri ist der Abschied von ihrem Sohn sehr schwer und auch Heidis Glück dauert nicht an: sie wird schonungslos ihrem geliebten Umfeld entrissen und nach Frankfurt gebracht, um Klara, der gehbehinderten Tochter des Hauses Sesemann, eine Freundin zu sein. Dort ist das Naturkind, das das Herz auf der Zunge trägt, den Anstandsregeln und Verboten der Gouvernante Fräulein Rottenmeier ausgesetzt. Heidi bekommt Heimweh, sucht nach den Bergen und schlafwandelt des Nachts. Johanna hingegen widersetzt sich ihrem Mann, dem Stadtschreiber Spyri, und entzieht sich den gesellschaftlichen Verpflichtungen. Sie begegnet ihrer Romanfigur und führt Heidi auf einen Kirchturm, damit sie die Berge sehen kann. Als Bernhard im Sterben liegt, muss Johanna ihm versprechen, die Heidi-Geschichte niederzuschreiben. Schließlich reicht Heidi ihrer Schöpferin symbolisch den Stift. Sie soll ihre Geschichte zu einem positiven Ende bringen. So schließt sich der Kreis mit einer überglücklich nach Hause zurückkehrenden Heidi und einer tief bewegten Johanna Spyri. Glücklich, ihrem einzigen Kind den letzten Wunsch erfüllt zu haben, hält Johanna Spyri die ersten druckfrischen Exemplare von Heidi in den Händen.

Heidi
Anhaltisches Theater Dessau
Geisterstunde im Haus Sesemann
Foto: Claudia Heysel

Shaun McKenna, Buch und Gesangstexte
Die jüngste Arbeit des vielseitigen Autors Shaun McKenna waren Buch und Liedtexte des Musicals „Lord Of The Rings" (zusammen mit Matthew Warchus), einer Bühnenproduktion von Kevin Wallace LtdVSaul Zaentz, die 2006 in Toronto uraufgeführt wurde und ab 2007 im Londoner West End zu sehen ist. Kürzlich wurde er dafür mit dem prestigeträchtigen kanadischen „Dora Award" ausgezeichnet.
Bisher entwickelte McKenna am West End u.a. in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Stephen Keeling das Buch und die Liedtexte für „Maddie" (1997). Es folgten das Buch für „Lautrec" (2000) und zusätzliche Liedtexte für „La Cava" (2003). McKenna arbeitet zudem als Drehbuchautor. Im Auftrag des Britischen Fernsehens schrieb er u.a. Bücher für die erfolgreichen Produktionen „Like Father, Like Son" (Ecosse Films 2005), „The Crooked Man", „Ruling Passions", „Lawless", „The Spider And The Fly", „Rigoletto" und „Bodily Harm". Darüber hinaus schrieb Shaun McKenna eine Reihe von Hörspielen für BBC Radio, darunter „The Postman Always Rings Twice" (1993), „The Ghost Train" (1997), „Smiles Of A Summer Night" (2001) und „Mrs. Warren's Profession" (2002). McKennas erstes Theaterstück war „Killing Camille" (Paines Plough, Old Red Lion, 1990). Es folgten zwei Bearbeitungen und ein Originalwerk für das Royal Theatre in Northampton: Richard Llewellyns „How Green Was My Valley" (1990), R.F. Delderfields „To Serve Them All My Days" (1992) und „Ruling Passions" (1995). Seither schrieb er noch die zwei Stücke „Fever" (1997) und „The Perpetual Curate" (1999, mit Michael Rudman, überarbeitete Novellen von Anthony Tollope).

Stephen Keeling, Musik
Der Komponist Stephen Keeling studierte Musik an der University of London. An der Oxford University besuchte er Workshops des berühmten Broadway-Komponisten Stephen Sondheim. In einer Sondersendung über sein Musical „Maddie" unter dem Titel: „In Company With Sondheim" trat er als Gast zusammen mit Stephen Sondheim auf.
Neben „Heidi" war Stephen Keelings Musik u.a. in „La Cave" (Piccadilly und Victoria Palace Theater, London) und „Maddie" (Lyric Theatre, London) zu Buch und Liedtexten von Shaun McKenna zu hören. Weitere Werke sind „The Devil And Mr. Stone" (Don-mar Warehouse, London) und „My Father's Son" (Sadler's Wells Theatre, London). Für den Mercury Workshop, dessen Gründungsmitglied er ist, komponierte Stephen Keeling „The Amazing Mr. Blunden" und das erste „Commandment" von „The Ten Commandments". Zurzeit arbeitet er zusammen mit dem Autor Shaun McKenna an mehreren neuen Projekten. Stephen Keeling schrieb außerdem die Musik für Schauspielproduktionen von „The Broken Heart", „The Indian Wants The Bronx", Ibsens „Peer Gynt" und Shakespeares „The Tempest".
Als Musical Director dirigierte er u.a. am Leicester Haymarket Theatre und am Manchester Library Theatre mehrere Shows, unter anderem „A Funny Thing Happened On The Way To The Forum" und die „Godspell" UK National Tour, 1988.

Wolfgang Kluge, Musikalische Leitung
Wolfgang Kluge begann im Alter von sechs Jahren die Instrumentalausbildung im Fach Klavier an der Leipziger Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy" bei Ruth Benkstein. Während dieser Zeit beteiligte er sich erfolgreich am Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb für Schüler und Jugendliche im Fach Klavier. 1987 nahm er an der Leipziger Musikhochschule in der Benkstein-Klasse ein Klavierstudium auf, das er 1991 als Diplommusikpädagoge (Klavier) abschloss. Danach begann er ein Aufbaustudium im Fach Dirigieren bei Prof. G. Blumhagen, ab 1992 bei Prof. V. Rohde sowie im Fach Korrepetition bei Prof. H.-G. Kluge. Während des Studiums arbeitete er mit zahlreichen Orchestern zusammen und war im Praktikum als Solorepetitor an den Opernhäusern Leipzig und Halle tätig. 1994 bis 1996 war Wolfgang Kluge als Solorepetitor am Opernhaus Halle engagiert. Seit Beginn der Spielzeit 1996/97 ist er Kapellmeister und Studienleiter am Anhaltischen Theater Dessau. Hier dirigierte er unter anderem: „Andre Chenier", „La Boheme", „Figaros Hochzeit", „Les Miserables", „Street Scene", „Coppelia", „Der Nussknacker", „II Campiello", „Der Bettelstudent", „Carmen" (Ballett), „Johanna d'Arc", „Romeo und Julia", „Don Giovanni" sowie Schüler-, Kinder-und Jugendkonzerte. Wolfgang Kluge pflegt daneben auch eine umfangreiche Tätigkeit als Liedbegleiter, Komponist und Pianist in der Kammermusik und arbeitet als Dozent an den Hochschulen für Musik und Theater Leipzig und Rostock in den Fächern Partiturspiel, Vokale Korrepetition, Partienstudium und Dirigieren.

Ana Christine, Haffter Regie
Ana Christine Haffter wurde in Südafrika geboren und absolvierte ein Studium der Theaterwissenschaften am Techniken Pretoria. Nach einem Praktikum in der Dekorations- und Bühnenbildabteilung beim Schweizer Fernsehen DRS war sie an der Oper Kapstadt Inspizientin, wechselte dann als Regieassistentin (u.a. von Pet Halmen und Günther Schneider-Siemssen) an das Staatstheater Pretoria und kam später als Inspizientin zu den Bayreuther Festspielen. Dort betreute sie 1993 Heiner Müllers Neuinszenierung von „Tristan und Isolde" und von 1994 bis 1998 Alfred Kirchners Neuinszenierung der Tetralogie „Der Ring des Nibelungen". Freie Regieassistenzen führten sie an die Oper Dublin und die Bayerische Staatsoper. Von 1996 bis 2004 war sie Regieassistentin und Abendspielleiterin am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und arbeitete u.a. mit Kurt Horres, Claus Guth, Vicco von Bülow und Peer Boysen zusammen. Seit dieser Zeit ist sie Persönliche Mitarbeiterin LORIOTs. 1998 debütierte Ana Christine Haffter als Regisseurin am Staatstheater am Gärtnerplatz mit Wilfried Hillers Oper „Die Waldkinder". Am gleichen Hause folgten Inszenierungen für „Kiss Me, Kate" und „La Traviata". Zu ihren Inszenierungen gehören u.a. „l Do! l Do! - Das Musikalische Himmelbett" (Kiel), „Der Zauberer von Oz" (Dessau), „The Rocky Horror Show" (Leipzig und Dortmund), „Das Land des Lächelns" (Dessau), „Nellie Goodbye" (St. Gallen), „Hair" und „Kiss Me, Kate" (Leipzig).


Stefani Klie, Bühne und Kostüme
Die Bühnen- und Kostümbildnerin Stefani Klie studierte Architektur an der Muthesius-Hochschule für Kunst und Gestaltung in Kiel. Schon während ihres Studiums absolvierte sie zahlreiche Bühnen- und Kostümassistenzen und zeichnete verantwortlich für die Ausstattung zweier Schauspielproduktionen am Theater Kiel. Im Rahmen der Jeunesses Musicales realisierte sie die Ausstattungen der Opern „Figaros Hochzeit" und „Don Giovanni". Nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums wurde sie 1999 als Ausstattungsassistentin an das Theater Kiel engagiert, wo sie u.a. Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt", Donizettis „Liebestrank" und gemeinsam mit Bernd Damovsky Rezniceks „Donna Diana" ausstattete. Seit 2003 ist Stefani Klie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper, Ballett, Musical und Schauspiel tätig. Zu ihren bisherigen Arbeiten zählen u.a. die Kostüme für „Der Zauberer von Oz" am Theater Lübeck, die Ausstattung für „Das hässliche Entlein" am Theater Biel Solothurn (Schweiz) sowie Ausstattungen für die Produktionen „The Rocky Horror Show" an der Oper Dortmund und an der Musikalischen Komödie in Leipzig. Hier zeichnete sie auch für Bühne und Kostüme bei der Produktion „Kiss Me, Kate" verantwortlich. An der Oper Leipzig war sie Ausstatterin für das Musical „Hair". Derzeit plant sie Bühne und Kostüme für „Der tolle Tag" an den Landesbühnen Neuss sowie für die Tango-Oper „Maria de Buenos Aires" an der Oper Dortmund.



Kristina Baran (Klara)
Kristina Baran wurde 1967 in Berlin geboren. Dort besuchte sie von 1973 bis 1978 die Musikschulen Pankow und Prenzlauer Berg und wurde in den Fächern Violine, Klavier und Gesang unterrichtet. Von 1983 bis 1988 studierte sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" Gesang bei Elisabeth Fritzsche. Weiterhin hatte sie einige weitere Gesangsstudien u.a. bei Sonja Borowski-Tudor, KS Carola Nossek, KS Brigitte Eisenfeld und KS Magda Nador.
Nach Abschluss ihres Gesangsstudiums wurde sie 1988 als 1. Chorsopranistin an das Anhaltische Theater Dessau engagiert. 1995 bis 1997 ging sie als 1. Chorsopranistin an das Niedersächsische Staatstheater Hannover. 1998 kehrte sie wieder an das Anhaltische Theater Dessau zurück, wo sie noch heute als 1. Chorsopranistin und auch in vielen Einzelrollen zu erleben ist.


Stephan Biener (Doktor | Kandidat)
Der Bassbariton Stephan Biener wurde 1971 in Berlin geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er mit Violinunterricht, bevor er von 1990-1998 sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt" in Weimar u.a. bei Prof. V. Hruba-Freiberger absolvierte. Seit 1998 arbeitet er mit Prof. Mario Hoff zusammen. Er nahm an Meisterkursen bei Siegfried Lorenz, Thomas Quasthoff und Hellmut Rilling teil.
1998 erhielt er sein erstes Engagement bei den Wernigeröder Schlossfestspielen als Bartolo in Mozarts „Figaros Hochzeit". Seit August 2000 ist er als Chorsänger am Anhaltischen Theater Dessau engagiert. Neben seiner Tätigkeit im Chor ist er hier oft auch solistisch engagiert, so in der Vergangenheit u.a. als Testaccio („Nacht in Venedig") , Leutnant Schweinitz („Der Bettelstudent"), Kaiserlicher Kommissar („Madame Butterfly"), Jake Wallace („Mädchen aus dem goldenen Westen"), Theophil („Frau Luna"), als Zauberer („Zauberer von Oz") und als George Jones („Street Scene"). Aktuell ist er als Student in „Les Miserables" und im nächsten Jahr als Schtschelkalow und Tschernikowski in „Boris Godunow" zu erleben. Seit dem Jahr 2001 Konzerttätigkeit mit der Gächinger Kantorei Stuttgart und als Liedsänger (u.a. Schubert-Winterreise, Loewe-Balladen und Otto-Reutter-Couplets).

Kai Bronisch (Bernhard) | als Gast
Bevor Kai Bronisch an der Hamburger Stage School of Music, Dance and Drama Musical studierte, war er mit „Up With People" ein Jahr auf USA-Europa Tournee. Seine zahlreichen Musical- und Theaterengagements beinhalten u.a. Hauptrollen in „The Who's Tommy", „Anatevka", „West Side Story", „Cabaret", „Ladies Night", „Kiss Me, Kate!", „Irma la Douce" und am Thalia Theater Hamburg in Dantes „Die Göttliche Komödie". Danach war er für verschiedene Projekte am Wiener Burgtheater engagiert. Auf der Bregenzer Seebühne war er als Diesel und Riff in Leonard Bernsteins „West Side Story" und als Wreck in „Wonderful Town" zu sehen. Zu seinen Fernseherfahrungen zählen u.a. die „Sesamstraße", „Verbotene Liebe", „Unter Uns", „4 gegen Z" und Evelyn Hamanns „Geschichten aus dem Leben". Darüber hinaus arbeitete er als Sänger für Walt Disney Pictures für den Film „Mine Dogs Christmas". Dem Fernsehpublikum ist Kai Bronisch aus zahlreichen Werbespots bekannt. Im Moment steht Kai Bronisch in München für „Marienhof" (ARD) vor der Kamera und in Lübeck in „Kuss der Spinnenfrau" und „Ladies Night" auf der Bühne. „Heidi" ist nach „Hallo Dolly!", „On the Town", „Der Zauberer von Oz", „Les Miserables", „Street Scene" und „Me and My Girl" bereits seine siebte Produktion am Anhaltischen Theater Dessau.


Hannah Fricke (Die kleine Heidi) | als Gast
Hannah Frances Fricke wurde am 5.7.1996 in Dessau in eine Musikerfamilie geboren. Sie besucht die 4. Klasse der Grundschule in Ziebigk und ist außerdem Schülerin der Musikschule Dessau im Fach Klavier. In ihrer Freizeit besucht sie einen Schach-Kurs und wird in der chinesischen Kampfsportart Wushu unterrichtet. Ihr absolutes Lieblingstier ist die Katze. Ihre erste kleine Rolle (Ronja) spielte Hannah im Alter von 5 Jahren in dem Kinderstück „Ronja Räubertochter". Mit neun Jahren folgte die Rolle der kleinen Cosette im Musical „Les Miserables" am Anhaltischen Theater.


Svenja Kruse (Heidi) | als Gast
Die in Hamburg geborene Sopranistin Svenja Kruse erhielt den ersten Gesangsunterricht bei ihrem Vater, dem Tenor KS Heinz Kruse (Hamburgische Staatsoper). Sie gewann erste Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert" und nahm in Vorbereitung auf das Gesangsstudium Unterricht bei Prof. Ingrid Kremling.Sie studierte Gesang/Musiktheater an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" in Berlin bei Prof. Norma Sharp und Snezana Brzakovic. Sie war außerdem Studentin in der Lied-Meisterklasse bei Prof. Wolfram Rieger und absolvierte Meisterkurse bei KS Peter Tschaplik und bei Prof. Peter Konwitschny. Svenja Kruse trat als Mitglied einiger Berliner Vokalensembles u.a. im Berliner Konzerthaus auf und war als Liedinterpretin und Solistin bei zahlreichen Konzerten im Raum Berlin und in Hamburg zu erleben, so z.B. im Jahr 2005 an der Seite von KS Franz Grundheber in einer Aufführung des „Paulus" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Sie wirkte in zahlreichen Produktionen mit, u.a. als Barbarina in „Le Nozze di Figaro", Berta in „Der Barbier von Sevilla" und Gretchen in „Der Wildschütz". Zu ihrem Repertoire gehören außerdem die Despina in „Cosi fan tutte", die Papagena in „Die Zauberflöte" und die Bronislava in „Der Bettelstudent". Gastverträge und freie Produktionen führten sie u.a. nach Potsdam, Frankfurt (Oder) und nach Israel. Mit der Partie der Heidi am Anhaltischen Theater Dessau gibt Svenja Kruse ihr Musical-Debüt.


Cornelia Marschall (Hedwig)
Cornelia Marschall erhielt ihre Ausbildung 1995-99 an der Leipziger Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy" bei Jitka Kovarikovä und anschließend an der Musikhochschule „Hanns Eisler" in Berlin bei Hannerose Katterfeld. Meisterkurse belegte sie bei Norman Shetler und Elisabeth Schwarzkopf. Sie war Schülerin der Meisterklasse von Julia Varady und der Liedklasse von Wolfram Rieger. Seit 1997 wirkte sie in verschiedenen Inszenierungen am Opernhaus Halle mit, z.B. als Drusilla in Monteverdis „Krönung der Poppea". Nach der Inszenierung „Der Zwerg" an der Komischen Oper Berlin (Regie: Andreas Homoki) kam es zu weiteren Verpflichtungen an diesem Haus, u.a. mit Jochen Kowalski in Telemanns „Pastorelle" oder in Sondheims „Sweeney Todd". An der Staatsoper Unter den Linden sang sie die Solosopranpartie in „Hyp'Op" von Juliane Klein. Weitere Gastverpflichtungen führten sie zum Opernhaus Magdeburg, zum Philharmonischen Staatsorchester Halle sowie ans Hans-Otto-Theater Potsdam. Cornelia Marschall war Finalistin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. Seit der Spielzeit 2006/07 ist sie festes Ensemblemitglied in Dessau.


Sue Mathys (Johanna Spyri) | als Gast
Sue Mathys ist längst international gefragt als Schauspielerin und Sängerin. In der Weltpremiere von „Heidi" 2005 kreierte sie die Rolle der Johanna Spyri. Theater: Maria Callas in „Meisterklasse", Norma Desmond in „Sunset Boulevard" (DEA), Edith Piaf in „Piaf (Prix Walo Beste Schauspielerin), Titel- und Hauptrollen in „Lila Rosen" (UA), „Irma La Douce", „Die Schöne Helena", „Sweeney Todd" (DEA), „Cabaret", „West Side Story", „My Fair Lady", „Grease", „Non(n)sense", „Company", „Jesus Christ Super-star", „Der Schwarze Hecht" („Das Feuerwerk"), „Die Rocky Horror Show" (DEA), „Im Weißen Rössl" und viele mehr. 2006 Schweizer Tournee mit dem LIEDERlichen Abend „Drei Bräute für ein Halleluja"; Auftritt an der National Day Celebration von SWISS ROOTS in New York City mit „Believe" aus „Heidi" als USA-Premiere im original englischen Text; das amerikanische Autorenteam Jay Dias / Clayton Stang schreibt für sie die Titelrolle im neuen Musical „Stella Dallas". Unzählige Revuen und Konzerte: Neujahrskonzert 2004 im großen Konzertsaal des KKL Luzern (Leitung: Jay Dias) mit dem Sinfonieorchester Luzern. Solo-CD's (Live-Aufnahmen): „Sue Mathys Sings Broadway and Piaf (Neujahrskonzert 04), „Lila Rosen", „Sue Mathys In PIAF". Galas mit renommierten Orchestern und Pianist Brian Gill, Tournee mit Soloprogramm „Act l: The Same Old Song"; TV -Shows, Filme, Synchron- und Sprechertätigkeit, Gastdozentin an Schweizer Musik- und Theaterhochschulen, Vorstandsmitglied des Schweizerischen Bühnenkünstlerverbandes, Ausbildung in Zürich und New York.


Christian Most (Sebastian)
wurde 1979 in Magdeburg geboren. Bereits als Schüler war er Mitglied der Magdeburger Singakademie und wirkte im Chor bei Opern- und Oratorienaufführungen mit. Von 1999-2005 studierte er an der Musikhochschule „Franz Liszt" in Weimar bei Prof. Mario Hoff. Engagements während seiner Studienzeit führten ihn bereits an die Theater Altenburg, Gera und Rudolstadt. Festengagement seit August 2005 in Gera-Altenburg als Solist. Seit März 2006 ist Christian Most engagiert als Chorbass am Anhaltischen Theater Dessau.


Manfred Ohnoutka (Alpöhi) | als Gast
Manfred Ohnoutka wurde in Lünen in Westfalen geboren und absolvierte nach dem Abitur das Grundstudium in Anglistik / Germanistik in Münster. Nach seiner dreijährigen Ausbildung zum Schauspieler und Musicaldarsteller an der Hamburger Stage School of Dance and Drama war er von 1990 bis 1993 am Theater Lüneburg engagiert, wo er unter anderem Herodesin „Jesus Christ Superstar", Cornelius Hackl in „Hallo, Dolly", Laertes in „Hamlet" und Vladimir in „Warten auf Godot" spielte. Im folgenden Jahr war er als freier Schauspieler als Roger in „Grease", Erzähler und Aschenputtels Prinz in „Into the Woods" und in verschiedenen Episodenrollen in ZDF-Produktionen zu sehen. 1995 wurde er an das Landestheater Detmold engagiert, wo er unter anderem Petrucchio in „Die Zähmung der Widerspenstigen", Benedikt in „Viel Lärmen um Nichts", Malvolio in „Was ihr wollt" und den Macbeth von William Shakespeare spielte und sein Repertoire um Rollen wie Robespierre in „Dantons Tod" und „Tartuffe" von Moliere erweiterte. Musicalpartien wie Thenardier aus „Les Miserables", Conferencier in „Cabaret", Riff in „West Side Story" und Albin / Zaza in „La Cage aux Folles", die er auch in Lüneburg und Trier spielte, kamen hinzu. Seit 1998 ist Manfred Ohnoutka freier Schauspieler und Regisseur. Zu seinen Inszenierungen gehören „Victor / Victoria", „Into the Woods", „Loriots dramatische Werke" und die Kindermusicals „König Drosselbart", „Urmel taucht ins Meer" und „Die Biene Maja."


Christoph Rosenbaum (Peter)
Christoph Rosenbaum stammt aus Südthüringen. Er erhielt eine Ausbildung im Fach Hörn und war daneben Chormitglied der Stadtkantorei Hildburghausen und der Suhler Philharmonie. Nach der Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach wechselte er 1996 an die Hochschule für Musik und Theater Hannover und wurde in die Gesangsklasse von Prof. Carol Richardson-Smith aufgenommen. Meisterkurse belegte er bei Maria Kowollik, Eugen Rabine und Irwin Gage. Bereits während des Studiums trat er in zahlreichen Konzerten auf. 2001 erhielt Christoph Rosenbaum noch als Student ein Gastengagement an der Staatsoper Hannover, dem sich weitere Rollenverpflichtungen anschlössen. Er arbeitete mit bekannten Regisseuren wie Calixto Bieto (Andres in „Wozzeck"), Joachim Schlömer (Steuermann / Hirte in „Tristan und Isolde"), Luc Perceval (Janek in „Die Sache Ma-kropulos") und Peter Konwitschny (Sizilianischer Emigrant in „AI gran sole carico d'amore"). Seit Beginn der Spielzeit 2006/2007 ist Christoph Rosenbaum festes Ensemblemitglied des Anhaltischen Theaters Dessau. Hier singt er den Zsupan in „Gräfin Mari-za" und den Peter in der deutschen Erstaufführung des Musicals „Heidi". Außerdem ist er in der „Zauberflöte" zu erleben und wird auch in „Boris Godunow", „Mignon" und „Der Zarewitsch" zu hören sein.


Pavel Safäf (Herr Spyri)
wurde in Brno geboren, wo er 3 Jahre an der Janäcek-Hochschule Gesang studierte. 1967 setzte er seine Studien in Prag fort. Von 1969 war er bis 1978 Mitglied des bekannten Vokal-Ensembles „Linha-Singers". Seine Bühnenlaufbahn begann er 1978 am Stadttheater Döbeln. Seit 1987 ist er in Dessau engagiert. Hier sang er u.a. die Titelpartien in „Figaros Hochzeit" und „Don Giovanni" sowie Sharpless („Madame Butterfly"), Silvio („Bajazzo"), Posa („Don Carlos"), Wolfram („Tannhäuser") und viele andere.


David Schroeder (Doktor | Kandidat)
Nach einer vierjährigen Schauspielausbildung bei Eise Bongers studierte David Schroeder an der Berliner Hochschule der Künste Gesang in der Opernklasse von Prof. Richard Gsell. Parallel dazu absolvierte er den Studiengang Diplom-Tonmeister. Es folgten Theater- und Musicalengagements in Berlin, Köln, Gelsenkirchen, Hagen sowie verschiedene Tourneen, zahlreiche Konzerte und eigene Produktionen. Als regelmäßiger Gast in den Chören der Berliner Opernhäuser nahm er unter anderem an Gastspielen in Paris, Madrid und Hongkong teil. Weitere stimmliche Ausbildung erhielt er bei Hartmut Singer in Köln sowie zur Zeit bei Anton Metternich und Peter Maus in Berlin. Als Tenor ist er seit 2004 festes Ensemblemitglied des Anhaltischen Theaters Dessau.


Tizian Steffen (Der kleine Peter)
Tizian Steffen besucht die 10. Klasse des Dessauer Liborius-Gymnasiums. Außerdem ist er Mitglied des Kinderchors des Anhaltischen Theaters. Er hat bereits in zahlreichen Produktionen des Anhaltischen Theaters mitgewirkt, zuletzt war er einer der Drei Knaben in der „Zauberflöte".


Silke Wallstein (Fräulein Rottenmeier/ Haushälterin)
Silke Wallstein wurde in Chemnitz geboren und studierte Schauspiel in Rostock. Es folgte ein 6-jähriges Engagement am Anhaltischen Theater Dessau. Seit 1995 ist sie als freischaffende Schauspielerin, als Regisseurin und Theaterpädagogin tätig. Sie arbeitet als Gast am Anhaltischen Theater Dessau und an anderen Bühnen, in freien Theaterproduktionen und bei diversen TV-und Filmproduktionen. Sie sang u.a. die Audrey in „Little Shop of Horror" (Ashman / Menken), spielte die Maria in „Was Ihr wollt" (Shakespeare), die Terry in „Extremities" (Mastrosimone), die Elpore in „Pandora" (Goethe, Hacks) und ist derzeit am Anhaltischen Theater Dessau als Amme in „Romeo und Julia" (Shakespeare) zu erleben. Tourneen mit eigenen Liedprogrammen (Weill, Eisler) führten sie durch Deutschland und den mittleren Westen der USA. Sie sang in Saginaw, USA die Anna l in „Die Sieben Todsünden" (Weill/Brecht) und die Bessie im „Mahagonny" Songspiel (Weill / Brecht). Desweiteren ist Silke Wallstein regelmäßig als Beraterin und Jurorin bei Schülertheatertreffen des Landes Sachsen-Anhalttätig und war von 1997 bis 2002 Jurymitglied für den Jugend-Kultur-Preis des Landes Sachsen-Anhalt. Als Regisseurin inszenierte sie u.a. das Musical „That's koscher" (Eigenproduktion), die Theaterstücke „Mirad, ein Junge aus Bosnien" (Ad de Bont) und „Fernsehkrieg" (Karge) sowie für das Kurt Weill Fest 2006 die Schulopern „Der Jasager" (Weill / Brecht) und „Der Neinsager" (Bredemeyer / Brecht), mit denen sie sich als Regisseurin u.a. auch zum Brecht Fest 2006 im Berliner Ensemble präsentierte.

Das Anhaltische Theater Dessau
Die Ende des 18. Jahrhunderts begonnene Dessauer Theatertradition wurde mit der Eröffnung des Theaterneubaus am 29.5.1938 fortgesetzt. Im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, wurde das Dessauer Theater wieder aufgebaut und 1949 mit Mozarts Zauberflöte eröffnet.
Das 1994 in „Anhaltisches Theater Dessau" umbenannte Haus rangiert mit einer Bühnenraumbreite von 24 m, einer Tiefe von 20 m und mit einer Drehscheibe (Durchmesser: 16 m) immer noch unter den größten Bühnenhäusern Deutschlands und Europas, auch was die Platzkapazität betrifft: 1095 Plätze im Zuschauerraum sowie weitere 80 im Studio und 150 im Foyer.
Das Anhaltische Theater Dessau mit seinen unterschiedlichen Spielstätten (neben dem Großen Haus und dem Studio am Friedensplatz die Spielstätten in der Marienkirche und im Puppentheater in der Ferdinand-von-Schill-Straße) ist ein Haus mit einem künstlerisch unverwechselbaren Profil. In diesem Mehrsparten-Theater werden Oper und Schauspiel ebenso gepflegt wie Operette, Musical, Ballett und Figurentheater. Geleitet wird das Haus von Generalintendant Johannes Felsenstein (Sohn des legendären Begründers und Leiters der Komischen Oper Berlin, Walter Felsenstein). Gleichzeitig ist Johannes Felsenstein Chefregisseur des Musiktheaters. Ihm zur Seite stehen als Chefdirigent der Anhaltischen Philharmonie Dessau Generalmusikdirektor Golo Berg, als Ausstattungsleiter Stefan Rieckhoff, als Schauspieldirektor Herbert Olschok sowie Kammertänzer Gregor Seyffert als künstlerischer Direktor der Gregor Seyffert Compagnie Dessau|Anhaltisches Theater.
Seit seinem Amtsantritt im Dezember 1991 ist Felsenstein und seinem Leitungsteam ein spürbarer künstlerischer Qualitätsanstieg gelungen, der ein großes überregionales Interesse auf das Dessauer Theater gelenkt hat. Mittlerweile kommen nicht nur Besucher aus Dessau und Umgebung in die aufsehenerregenden Inszenierungen des Hauses am Friedensplatz, sondern auch viele Gäste aus deutschen Metropolen zwischen Hamburg, Berlin und München sowie Japan und vielen europäischen Ländern. Ein von internationalem Publikum und Presse beachtetes Ereignis war der von Johannes Felsenstein zum Schillerjahr 2005 erarbeitete Verdi-Schiller-Zyklus, der in der Spielzeit 2005/06 - begleitet von Diskussionsveranstaltungen, Theaterführungen und musikalisch-literarischen Programmen - mehrmals zu sehen war. 2006 feiert das Anhaltische Theater den 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart mit der Neuinszenierung der Opern Don Giovanni und Die Zauberflöte, zahlreichen Konzerten der Anhaltischen Philharmonie und weiteren Rahmenprogrammen. Die Wagner-Tradition des Dessauer Theaters wird mit Felsensteins Inszenierung von Tristan und Isolde fortgesetzt, die auch in der Spielzeit 2006/07 zu sehen sein wird.
Bei nationalen und internationalen Gastspielen (u. a. mit Salome und Der Fliegende Holländer 2001 in Japan, Die Hochzeit des Figaro und Rusalka in der Schweiz, Die Hochzeit des Figaro beim Mozartfest Schwetzingen 2004 und Das Land des Lächelns in Dänemark 2007) hat das Anhaltische Theater Dessau seine enorme Leistungsfähigkeit immer wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In Koproduktion mit dem Kurt Weill Fest Dessau gestaltet im März 2007 die Anhaltische Philharmonie gemeinsam mit der Gregor Seyffert Compagnie Dessau im Anhaltischen Theater den „kurz-weilligen" Abend Tango Palast.
Zum Ersten Internationalen Tanzfest Dessau 2006 kam als Höhepunkt das Cross-Genre-Aktionstheater Marquis de Sade im Kraftwerkdenkmal Vockerode zur Premiere.
Das Schauspiel zeigt ein profiliertes Programm der Klassik und Moderne sowohl im Großen Haus als auch in den kleineren Spielstätten. Im Sommertheater 2007 werden Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren im Dessauer Georgengarten sowie Henry Purcells Kammeroper Dido und Aeneas auf der Insel „Stein" im zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Dessau-Wörlitzer Gartenreich aufgeführt. In der Kooperation zwischen dem Dessauer Puppentheater und dem Puppentheater der Stadt Magdeburg präsentiert das Anhaltische Theater zahlreiche Neuinszenierungen und Wiederaufnahmen im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich.
[© Anhaltisches Theater Dessau]

www.anhaltisches-theater,de
 

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