Musical: Hairspray
 

Hairspray_logo

Buch: Mark O'Donnell und Thomas Meehan
Musik: Marc Shaiman
Texte: Marc Shaiman und Scott Wittman
Drehbuchautor und Filmregisseur, Consultant Creative Team: John Waters

Broadway-Premiere: 15. August 2002 (Neil Simon Theater)
Deutschsprachige Erstaufführung: 15. März 08 (St. Gallen, Theater St. Gallen)
Deutsche Erstaufführung: 6. Dezember 09 (Köln, Musical Dome)

Kreativ-Team der Broadway-Inszenierung (auch Köln):
Regie:
Jack O'Brien
Choreographie: Jerry Mitchell
Bühnenbild: David Rockwell
Kostüme: William Ivey Long
Licht: Kenneth Posner
Ton: Steve C. Kennedy
Make-up- und Perückendesign: Paul Huntley
Deutsche Dialoge: Jörn Ingwersen
Deutsche Songtexte: Heiko Wohlgemuth
Musical Supervisor: Lon Hoyt
Executive Producer Köln: Dagmar Windisch

Kreativ-Team der Inszenierung des Theater St. Gallen:

Musikalische Leitung:
Robert Paul
Inszenierung: Matthias Davids
Choreografie: Dennis Callahan
Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Renate Schmitzer


Das Stück nach dem gleichnamigen Film aus 1988 gilt als DER neue Broadway Hit.
Das Buch stammt von Mark O'Donnell und Thomas Meehan, Liedtexte von Scott Wittman und Marc Shaiman, die Music von Marc Shaiman. Regie führt Jack O'Brien.

Das Stück wurde am 8. Juni 03 mit insgesamt acht TONY Awards ausgezeichnet:
- Best Musical
- Best Performance by a Leading Actor in a Musical (Harvey Fierstein )
- Best Performance by a Leading Actress in a Musical (Marissa Jaret Winokur)
- Best Direction of a Musical (Jack O'Brien )
- Best Performance by a Featured Actor in a Musical (Dick Latessa )
- Best Original Score (Scott Whittman, Marc Shaiman )
- Best Book of a Musical (Thomas Meehan, Mark O'Donnell )
- Best Costume Design (William Ivey Long)

Besetzung Musical-Dome Köln:

Hairspray Ankunft Cast © Claudia Ast
Die Hairspray Cast: Ankunft in Köln
Foto: Claudia Ast

Hauptrollen:
Edna Turnblad:
Uwe Ochsenknecht / Tetje Mierendorf
Wilbur Turnblad: Leon van Leeuwenberg
Tracy Turnblad: Maite Star Kelly
Link Larkin: Daniel Berini
Velma Von Tussle: Nicòle Berendsen
Inez: Denise Obedekah
Mr Spritzer/Mr Pinky u.a.: Eric Minsk
Penny Pingleton: Jana Stelley
Motormouth Maybelle: Deborah Woodson
Seaweed J Stupps: Tedros Teclebrhan
Corny Collins: Rob Fowler
Prudy Pingleton u.a.: Sarah Schütz
Amber Von Tussle: Tineke Ogink

Ensemble Damen :
Shelley: Kristel van Grunsven
Brenda: Leila Vallio
Louann: Ahou Nikazar
Tammy: Leoni Oeffinger
Lorraine: Julia Davine
Pearl (Dynamite)/ Associate Dance Captain: Nyassa Alberta
Peaches (Dynamite): Samantha Klots
Cindy (Dynamite): Zodwa Selele

Ensembe Herren:
IQ: Michael Heller
Sketch: Michael Ernst
Fender: Martin Schäffner
Brad: Christopher Bolam
Gilbert: Maickel Leijenhorst
Duane: Julius Williams III.
Thad: Devon McKenzie-Smith

Swings
Swing / Resident Choreographer/ Dance Captain : Bart De Clercq
Swings: Christian Louis-James / Valter Azevedo / Ellen Wawrzyniak/ Marleen de Vries / Bishat Araya

Walk in covers:
Edna Turnblad: Martin Berger
Wilbur Turnblad: Martin Berger, Gordon Gesatzki
Tracy Turnblad: Jessica Jäde
Velma: Kati Farkas
Mr. Spritzer/Mr. Pinky u.a.: Martin Berger, Gordon Gesatzki
Corny Collins: Gordon Gesatzki
Prudy Pingleton u.a.: Kati Farkas

Musiker:
Musical Director/ Keyboard: Robert Paul
Associate Musical Director/ Keyboard: Brandon Ethridge
Associate Musical Director/ Keyboard: Jeff Frohner
Keyboard: Hans Christian Petzoldt
Reed: Denis Gäbel
Reed: Matthias Jahner
Trumpet: Martin Reuthner
Trombone: Andreas Deichmann
Guitar: Sebastian Dörries
Guitar: Kai Koschig
E Bass: Gero Gellert
E Bass: Robert Lindemann
Percussion: Martin Esser
Drums: Oliver Kerstan

(Stand: Dezember 2009)

Edna_Tracy_03m_© Guido Ohlenbostel
HAIRSPRAY – YOU CAN’T STOP THE BEAT!
Musical Dome Köln

Frisch, frech und fröhlich: Der herausragende Musical-Hit feiert in Köln Deutschlandpremiere
31 internationale Auszeichnungen
Im Musical Dome kann ab Dezember nichts den Beat stoppen!


Sieben Jahre lang stand der Broadway Kopf. Im Londoner West End ist der Beat durch nichts zu stoppen, wenn sich allabendlich der Vorhang vor stets ausverkauftem Haus hebt. Millionen haben das preisgekrönte Erfolgsmusical inzwischen im Theater, auf Tournee oder als Film bejubelt und in ihr Herz geschlossen. Jetzt kommt das dicke, fette Hit -Musical, bei dem einem die Haare zu Berge und die Füße nicht still stehen, endlich in der Originalversion nach Deutschland. Im Kölner Musical Dome wird die mit 31 Auszeichnungen gekrönte Produktion im Dezember Premiere feiern.

Nichts als Haare im Kopf – Tracy Turnblad, der flippige Teenager, will Spaß in den Alltag der spießigen Sixties bringen, mit der besten Freundin durch dick und dünn gehen, von einer Superstar-Karriere träumen, sich unsterblich in den Schwarm aller Mädchen, den coolen Link Larkin, verlieben und mit ihrer Ballon-Frisur frisch und unbekümmert die Welt erobern. Das Musical HAIRSPRA Y ist eine Adaption des John Waters-Kultfilms aus dem Jahr 1988 über Rock’n’Roll und Rassenschranken im provinziellen amerikanischen Baltimore. Im Zentrum des Geschehens steht neben der pummeligen, hinreißend charmanten Tracy Turnblad deren warmherzige, gewichtige Mutter Edna, die mit aufopfernder Knochenarbeit um jeden Cent für die Familie ringt und die letztendlich auch, wie alle anderen Protagonisten, dem magischen Sog der Motown-Beats erliegt.

Dreh- und Angelpunkt ist die „Corny Collins TV-Show“, ein Talentschuppen für weiße Kids, die zu schwarzen Soul-Rhythmen tanzen. Mit viel Verve und Witz, Herz und Hirn und noch mehr Rock’n’Roll in der fülligen Hüfte und den kurzen Beinen, trotzt Tracy selbstbewusst allen gängigen Vorurteilen. Seite an Seite mit ihren schwarzen Freunden erobert sie die Herzen von Baltimore und stürmt das Parkett der populärsten Fernseh-Tanzshow, wo man sich anschickt, die „Miss Teenage Hairspray ‘62“ zu küren…

HAIRSPRA Y ist eine überschäumende, ironische Hymne auf das Glück, dick, schwarz oder auf jeden Fall anders zu sein im Baltimore des Jahres 1962. Mit Glamour und Glitter bäumt sich da ein erster Anflug von Popkultur gegen bestehende Konventionen auf. In einem genialen Soundtrack aus der Zeit des Rock’n’Roll, R&B und Soul offenbart sich die Erkenntnis, dass die Welt nicht schwarz oder weiß ist, sondern knallbunt!

Komponist und Arrangeur Marc Shaiman schrieb die Musik und die Songtexte für das Musical HAIRSPRA Y zusammen mit seinem Freund und Partner Scott Wittman. Nach der umjubelten Broadway-Premiere 2002 kannte die Euphorie keine Grenzen. Acht Tony Awards, darunter die Auszeichnung „Best Musical“, wurden der Produktion unter der Regie von Jack O’Brien und der Choreografie von Jerry Mitchell zuteil, die darüber hinaus weitere 23 (!) international renommierte Theater-Trophäen erhalten sollte – darunter vier Olivier Awards und den Titel „Best New Musical 2008“. Für das prämierte Buch zeichnen die namhaften Dramatiker und Autoren Mark O’Donnell und Thomas Meehan verantwortlich, einschließlich des Urhebers von HAIRSPRA Y, dem legendären Drehbuchautor und Filmemacher John Waters, der am Feinschliff des Musicals intensiv mitwirkte.

HAIRSPRA Y ist, so bringt es der britische Observer auf einen Nenner, „ganz einfach unwiderstehlich“. „Sollten Sie auf gute Laune aus sein, dann wird Sie die garantiert wie ein Blitz treffen“, resümiert der Telegraph. „Das bezaubernde Stück, das wie ein ZISCH aus der Dose, Unmengen von „Charme versprüht“, so die Folgerung der New York Daily News, ist „eine einzige, ausgeflippte Vinylparty von hinreißender Komik und Warmherzigkeit“, so das Magazin The New Yorker. „Unwiderstehlich! Frisch, einnehmend und betörend melodisch!“, bekennt die New York Times. Und selbst der Independent gesteht auf die Frage, „Hat sich die Show gelohnt?“ ein: „Ja, ja, und nochmals ja!“ und empfiehlt dem Shaftesbury Theater im Londoner West End, „Sitzgurte anzubringen, um das Publikum am Sturm der Bühne zu hindern.“

Frisch, frech und fröhlich – HAIRSPRA Y wuchert nun auch im Musical Dome in Köln mit seinen Pfunden: Tickets über den Link auf dem nachfolgenden Bild.
YOU CAN ’T STOP THE BEAT !

Hairspray Tickets

 

Bei der Besetzung der Hauptrollen ist den Produzenten mit Uwe Ochsenknecht und Maite Kelly ein großer Coup gelungen. Aufsehenerregend ist die Verpflichtung von Uwe Ochsenknecht für die Rolle der Edna Turnblad, eines ebenso warmherzigen wie korpulenten Vollweibs. Als burleske Mutter von Tracy Turnblad, der Teenage-Protagonistin von HAIRSPRAY, kann Ochsenknecht seine Fähigkeiten als Schauspieler, Sänger und Komödiant optimal entfalten. Sein Durchbruch gelang dem Schauspieler 1981 mit „Das Boot“ von Wolfgang Petersen. Seinen nächsten großen Erfolg feierte er 1985 an der Seite von Heiner Lauterbach in „Männer“ von Doris Dörrie. Unter Ochsenknechts zahlreichen Rollen ragen der Fälscher der Hitler-Tagebücher in "Schtonk!" sowie der Liebhaber der Sängerin (Katja Riemann) in "Ein Mann für jede Tonart" heraus. Für das Fernsehen spielte Ochsenknecht in den letzten Jahren unter anderem den Reichskanzler Otto von Bismarck und war in aufwendigen Mehrteilern wie "Dune - Der Wüstenplanet" und "Die Kreuzritter" zu sehen. Für das Kino stand er als Papst Leo X. für das Historienepos "Luther", als Vater eines Fußballknirpses in "Die wilden Kerle 1 & 2" sowie in "Vom Suchen und Finden der Liebe" vor der Kamera. Am 20. und 21. Januar 2010 wird er im Dieter Wedel Zweiteiler "Glanz und Gloria" im ZDF zu sehen sein. Als zweifacher Träger des Bundesfilmpreises wurde er unter anderem mit dem Bambi, dem Bayerischen Filmpreis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Seit Anfang der 90er tritt er regelmäßig mit seiner Band auf und hat bisher fünf Alben veröffentlicht.
Als Edna Turnblad stellt sich Ochsenknecht in eine Reihe mit gefeierten Interpreten dieser Frauenrolle. Am Broadway wurde dieser Part von Theaterstar und Hollywood -Filmgröße Harvey Fierstein verkörpert, der dafür den Tony Award erhielt, den größten amerikanischen Theaterpreis, vergleichbar mit dem Oscar. Im Londoner West End war es Michael Ball, einer der populärsten Schauspieler und Sänger Großbritanniens, der mit dem Olivier Award, dem britischen Pendant zum Tony, ausgezeichnet wurde. Im erfolgreichen Kinofilm interpretierte Hollywood-Star John Travolta die gewichtige Rolle. Uwe Ochsenknecht hat mit HAIRSPRAY endlich die Gelegenheit, seine Liebe zum Musical in vollen Zügen auszukosten. „Ich habe schon viele Musicals gesehen. HAIRSPRAY habe ich in London erlebt und es ist das erste Musical, das mir von Anfang bis Ende Spaß gemacht hat. Von der Geschichte über die Musik zu den Tanzszenen – poppig, bunt, gute Laune. Gesang, Tanz und Spiel haben genau das richtige Gleichgewicht. Und zum Schluss verlassen die Leute das Theater mit einem Lachen im Gesicht. Das ist es doch. Was will man mehr?“ Befragt nach der Vorbereitung auf eine Frauenrolle schmunzelt er: "Vorbereitung? Endlich kann ich diese Seite von mir ausleben - und das nicht nur nachts".

Die Schlüsselrolle der Tracy Turnblad, eines flippigen, pummeligen Teenagers mit dem Herz am rechten Fleck, hat mit
Maite Kelly eine Idealbesetzung gefunden. Sie selbst hatte als Teenager den Aufstieg und die immense Popularität der Kelly Family mitbegründet, bevor sie 2007 auf eigene Wege startete. Jetzt mischt sie mit viel Soul in den Hüften und noch mehr Rock’n’Roll in den Beinen den spießigen Alltag der Sechziger in Baltimore auf und erobert damit nicht nur die Herzen seiner Bewohner. „Mit meiner Rolle in HAIRSPRAY geht ein Traum für mich in Erfüllung. Ich bin überglücklich“, bekennt sie. „Tracy Turnblad hat den Mut, ihrem Herzen zu folgen, und deswegen bekommt man einfach nicht genug von ihr." Auf das Casting hatte sich Maite Kelly besonders intensiv vorbereitet: „Bei uns lief wochenlang der Soundtrack von HAIRSPRAY rauf und runter. Meine beiden Kinder können schon fast jede Zeile mitsingen. Ich wusste, dass ich diese Rolle nur bekomme, wenn ich es wirklich drauf habe."

Als Edna Turnblad wird neben Uwe Ochsenknecht abwechselnd
Tetje Mierendorf zu erleben sein. Er gehört zur Besetzung der Comedy-Show „Schillerstraße“ und ist als Improvisationskünstler und Comedian einer der besten seines Fachs. 2007 wurde er mit dem Deutschen Comedypreis, dem Deutschen Fernsehpreis und der Rose d’Or ausgezeichnet. Seinen Durchbruch schaffte Mierendorf mit der Doku-Soap „Mein großer, dicker, peinlicher Verlobter“. Seine Qualitäten als Musical-Darsteller zeigte er bereits in „Buddy“, „The Rocky Horror Show“, „Der kleine Horrorladen“ und „Grease“. „HAIRSPRAY ist das Karamell auf meinem Kuchen! Ich freue mich irrsinnig, Teil dieser schrillen Show zu werden, die ohne jeden Zweifel ein Knaller wird! Ich weiß, Edna und ich werden dicke Freunde!"

Inhalt (kurz):
Baltimore 1962: Die Teenies Tracy und Penny träumen von einer großen Tanzkarriere. Doch vorerst bleibt den beiden Girls nichts anderes übrig, als vor dem Bildschirm zur Corny - Collins-Show zu proben. Als sie heimlich an einem Talentwettbewerb teilnehmen, werden sie schließlich doch noch engagiert. Obwohl Tracy nicht gerade gertenschlank ist, macht sie - sehr zum Ärger der eitlen Amber - erfolgreich Karriere.
Das Musical trägt seinen Titel dank des Sprays, das Jugendliche literweise versprühen, um für den Tanzwettbewerb richtig gestylt zu sein.

Inhalt (lang):

I. Akt
Schauplatz der turbulenten Geschichte ist Baltimore im Jahr 1962. Allmorgendlich, wenn die Stadt erwacht, nimmt Tracy Turnblad, der quirlige, pummelige Teenager mit den Riesenhaaren, ihren sehnlichsten Traum, bald entdeckt und ein großer Star zu werden, mit in den Tag hinein. „Good Morning Baltimore“ Begeistert verfolgen Tracy und ihre beste Freundin Penny Pingleton ihre Lieblingssendung im Fernsehen, die „Corny Collins Show“, eine populäre Musik- und Tanzshow. Präsentiert von ‚Ultra Clutch Hairspray‘ werden die aktuellsten Tänze und Hits vorgestellt. Höhepunkt der Saison ist die alljährliche Sondersendung, in der die „Miss Teenage Hairspray“ gewählt wird. Und Showmaster Corny Collins präsentiert mit viel Verve „The Nicest Kids in Town“. Als er für den nächsten (absolut nicht schulfreien!) Tag ein Vortanzen für eine Neubesetzung im Ensemble ankündigt, ist Tracy total aus dem Häuschen. Sie will den Part unbedingt! Doch während Mutter Edna – ein wahres Prachtexemplar an Leibesfülle – skeptisch ist, wird Tracy von Vater Wilbur sogar ermuntert, ihr Glück zu versuchen: „Mama, I’m a Big Girl Now“. Wow … ist das nicht … ja aber klar ist er das! Link Larkin, coolster und smartester Junge der Stadt, der mit seiner tollen Tolle, seinen kreisenden Hüften und seinen Songs allen Mädchen den Kopf verdreht. Der rennt im Studio Tracy fast über den Haufen. Pardon! Doch nie zuvor fühlte sich Tracy derart beglückt, entrückt und hört sogar schon die Glocken läuten … „I Can Hear The Bells“…
Aber: Zu dick! Zu klein! Zu hässlich! Die Produzentin der Fernsehshow, Velma von Tussle, eine arrogante und intrigante Zicke, serviert Tracy als Chefin der Casting-Jury kaltschnäuzig ab. Schließlich darf es nur einen Star in der Show geben, ihre Tochter Amber, die perfektes Styling und eine Top-Figur in die Waagschale wirft. Sie ist mit Mädchenschwarm Link Larkin liiert, was natürlich nur einem Girl beschieden sein kann, deren Mutter einst die legendäre Krabbenkönigin, „Miss Baltimore Crabs“, war. Nachsitzen ist zu nichts nütze und obendrein langweilig. Tracy und einige ihrer schwarzen Klassenkameraden so wie Seaweed, ein genialer Tänzer, vertreiben sich die Strafzeit mit dem Üben neuer Tanzschritte. Auf einer Party mit Corny Collins in der Turnhalle ihrer Schule geht es dann richtig ab. Beim „Madison“ kann Tracy endlich mal voll aufdrehen und allen zeigen, was in ihr steckt: Tanzen, tanzen und nochmals tanzen! Dabei wird Link Larkin, der Teenie-Star der Corny Collins Show, erneut auf sie aufmerksam. Corny Collins begrüßt vor laufender Kamera, zum Entsetzen von Velma und Amber sowie Mr. Spritzer, dem ‚Ultra Clutch Hairspray‘-Boss und Sponsor der Show, das neue, stets fröhliche und füllige Ensemblemitglied: Tracy Turnblad. Bei ihrer Vorstellung bricht Tracy eine Lanze für die Gleichberechtigung aller Menschen. Link Larkin antwortet ihr mit einer Hymne auf die Gleichberechtigung aller Geschlechter, „It Takes Two“. Diese gerät gleichzeitig zu einer Liebeserklärung an Tracy, die mit Beat im Bauch und dem Herzen auf dem rechten Fleck zum Star der Corny Collins Show avanciert. Sie fordert, jeden Tag zum ‚Negro Day‘ zu machen. Denn bis dahin dürfen die schwarzen Kids nur einmal im Monat in der Show tanzen wenn Motormouth Maybelle, Seaweeds Mutter, Soulmusik in der Show präsentiert. Tracys enorme Beliebtheit steigert ihren Marktwert und so kann Shopping durchaus zur Droge werden. Inbesondere wenn ein Ladenbesitzer wie Mr. Pinky seine Pforten öffnet und Tracy und Edna Turnblad sich frei aus seinem üppigen XXL-Angebot an grellen Stoffen und poppigen Kleidern bedienen dürfen. „Welcome to The Sixties“ und der Mief aus den biederen 50ern ist plötzlich dahin. Die Welt explodiert zu Motown- und Soulrhythmen in einem bunten Feuerwerk neuer, cooler Songs! Pech wird zu Glück, als die giftige Amber Tracy auf dem Sportplatz mit einem Ball umnietet. Link, Penny und Seaweed lernen sich kennen, während sie sich um die benommene Tracy kümmern. Seaweed lädt alle in den Schallplatten-Shop seiner Mutter Motormouth Maybelle ein, wo eine fetzige Party zu satten Grooves aus den Lautsprecherboxen steigt. „Run and Tell That!“ reißt alle von den Sitzen. Hier wird der Dirty Boogie getanzt, werden Hüften und Beine geschwungen, dass sich die Balken biegen! Motormouth Maybelle betritt das Parkett und begrüßt die weißen Newcomer herzlich inmitten der schwarzen Teenie- Runde. Wie es der Teufel will, platzt Amber auf der Suche nach Link in den Laden. Ihr auf den Fersen Mutter Velma, gefolgt von Edna und Wilbur, die rein zufällig auf der Jagd nach einer Portion Chicken mit Pommes dazu stoßen … Mit einer Demo am „Mutter/Tochter-Tag“ der Corny Collins Show sollen Motormouth Maybelle und ihre jüngste Tochter Little Inez Zugang und Teilnahme an der Sendung verschafft werden. Maybelle macht stimmgewaltig und unmissverständlich klar, welche Power in „Big, Blonde and Beautiful“ steckt. Alle, außer Link, der seine Karriere nicht gefährden möchte, beschließen, das Studio zu stürmen. Aber die alarmierte Polizei macht kurzen Prozess und verhaftet die Demo-Teilnehmer.

II. Akt
Das Frauengefängnis von Baltimore scheint aus allen Nähten zu platzen. Die aufmüpfigen Demonstrantinnen aller Coleur protestieren gegen die Zustände in „The Big Dollhouse“. Trickreich bewegt Velma den Gouverneur dazu, sie und ihre Tochter freizulassen. Für alle restlichen Teilnehmerinnen hinterlegt Wilbur eine Kaution. Die Tapfere Tracy bleibt wegen Velmas Intrigen jedoch allein hinter Gittern zurück und sehnt sich nach Link, „Good Morning Baltimore“ Reprise. Edna und Wilbur haben ihren letzten Cent für die Kaution geopfert, ohne ihrer Tochter helfen zu können. Edna versteht jetzt Tracys Traum und erinnert sich an ihre eigenen Ambitionen, Designerin für Kleider in Übergrößen zu werden. Das ungleiche Paar schwelgt in Erinnerungen an die Vergangenheit und Wilbur versichert Edna mit „You’re Timeless To Me“ seine ewige Liebe.
Indes inspiriert diese Nacht noch manch anderes Liebesgeflüster. Link schleicht ins Gefängnis, wo er Tracy aus ihrer Verzweiflung reißt: „Hold“. Währenddessen wird Tracys beste Freundin Penny von ihrer Mutter zur Strafe ans Bett gefesselt, weil sie sich ohne Erlaubnis hinter schwedische Gardinen begeben hat. Seaweed treibt die Leidenschaft zu Penny, die er sodann aus ihrer misslichen Situation befreit. Beide Paare erkennen, dass „Without Love“ das Leben nur halb soviel wert ist. Sie bekennen sich zueinander und suchen Zuflucht in Maybelles Schallplattenladen. Tracy will sich keineswegs damit abfinden, dass die Corny Collins Show von der weißen Hautfarbe dominiert wird. Inspiriert von Maybelles langem Kampf um Gleichberechtigung, „I Know Where I’ve Been“, schöpfen sie neuen Mut, die Rassenschranken zu durchbrechen. Corny Collins startet die „Miss Teenage Hairspray“-Wahl gemäß ihres Mottos mit „It’s Hairspray“. Vor dem Hintergrund einer überdimensionalen Haarspraydose geht der Wettbewerb in seine entscheidende Runde. Amber, siegessicher, versteht ihren Song „Cooties“ als Seitenhieb auf ihre verhasste Konkurrentin. In letzter Sekunde taucht Tracy doch noch auf und wendet die Wahl zu ihren Gunsten. „You Can’t Stop The Beat“. Jetzt gibt es kein Halten mehr! Barrieren und Konventionen gehen über Bord. Die Corny Collins Show ist nun knallbunt, Penny und Seaweed ein Paar, während für Tracy und Link die Glocken läuten!


Enthaltene Lieder:
Good Morning, Baltimore
The Nicest Kids in Town
Mama, I'm a Big Girl Now
I Can Hear the Bells
(The Legend of) Miss Balitmore Crabs
It Takes Two
Welcome to the '60's
Run and Tell That
Big, Blonde and Beautiful
The Big Dollhouse
Timeless to Me
Without Love
I Know Where I've Been
Cooties
You Can't Stop the Beat

Hairspray´s Erfolgsgeschichte begann schon bei den Previews (Voraufführungen) in Seattle (Mai 02). 40.000 bis 60.000 US$ an Ticketerlösen innerhalb der ersten Woche waren der Anfang. Nach dem das New York Magazin einen großen Artikel brachte, schnellten die Zahlen auf 120.000 bis 150.000 US$ am Tag. In der letzten Woche der Voraufführungen lagen die Einnahmen bei 722.688 US$ und einer Auslastung von 95,8%.

Die Original Broadway Cast Aufnahme ist bei Sony Classical erschienen (SK 87708).


Broadway-Premierenbesetzung:

Marissa Jaret Winokur (Plain Jane Tracy Turnblad)
Harvey Fierstein (Edna Turnblad)
Kerry Butler (Penny Pingleton)
Dick Latessa (Wilbur Turnblad)
Matthew Morrison (Link Larkin)
Clarke Thorell (Corny Collins)

sowie:
Laura Bell Bundy (Von Tussle)
Linda Hart (Velma)
Mary Bond Davis (DJ MotorMouth Mabel)
Corey Reynolds(Seaweed)
Danelle Wilson (Little Inez)

Im Ensemble: Eric Anthony, Shoshana Bean, Joshua Bergasse, Eric Dysart, Adam Fleming, Jennifer Gambatese, Greg Graham, Danielle Lee Greaves , David Greenspan, Katy Grenfell , Jackie Hoffman, Hollie Howard, Katharine Leonard, Kamilah Martin, Rashad Naylor, Judine Richard, Peter Matthew Smith, Todd Michel Smith, Shayna Steele, Brooke Tansley und Joel Vig.

Karten für Hairspray - Das Musical sind ab dem 14. Mai über die Hotline 0180 – 51 52 53 0 (0,14€ pro Minute; Mobilfunkpreise können abweichen), online über www.hairspray-musical.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

John Waters (Drehbuchautor und Filmregisseur; Consultant Creative Team of Musical Hairspray)
Als einer der Mitbegründer der Bewegung des unabhängigen Films in den Vereinigten Staaten, veränderte John Waters das amerikanische Kino mit seiner radikalen Empfindsamkeit, die uns Pink Flamingos, die Leinwand-Attraktion Odorama, die unsterbliche Divine, das Phänomen der Mitternachtsfilme und Baltimore, Maryland, als Film-Hochburg schenkte. Als Amerikas Trashfilmregisseur, Autor, Sozialkritiker, charmanter Liebhaber der etwas drastischeren Unterhaltung und Provokateur, hat er sich an geschockten wie bezauberten Zuschauern überall auf der Welt erfreut. Waters ist Autor und Regisseur der Filme Cecil B. Demented (2000), Pecker (1998), Serial Mom (1994), Cry-Baby (1990), Hairspray (1988), Polyester (1981), Desperate Living (1977), Female Trouble (1974), Pink Flamingos (1972), Multiple Maniacs (1970) und Mondo Trasho (1969). Zudem hat er sich als Fotograf mit Ausstellungen in der internationalen Kunstszene einen Namen gemacht sowie etliche Bücher und Kunstbände, darunter Shock Value, Crackpot und Directors’s Cut verfasst und herausgebracht.

Mark O’Donnell (Buch)
Mark O’Donnell wurde 2003 für Hairspray mit einem Tony Award ausgezeichnet und erhielt 2008 eine Tony Award-Nominierung für Cry-Baby. Zu seinen dramatischen Werken zählen That‘s It, Folks!, Fables for Friends und The Nice and the Nasty, die allesamt am Playwrights Horizons realisiert wurden, sowie Strangers on Earth und Vertigo Park, beide produziert von Zena Group Theatre. Für das Musical Tots in Tinseltown schrieb er das Buch wie auch die Songtexte. Marc O’Donnell arbeitete zusammen mit Bill Irwin an einer Adaptation von Molieres Scapin, war Co-Autor einer Neuübersetzung von Feydeaus La puce â l’oreille (Floh im Ohr), beides für die Roundabout Theatre Company, und übertrug Jean Claude Carrieres La Terrasse für den Manhatten Theatre Club. Er veröffentlichte zwei Sammlungen von Comicgeschichten unter den Titeln Elementary Education und Vertigo Park and Other Tall Tales, beide verlegt bei Knopf, sowie zwei Romane, Getting Over Homer und Let Nothing You Dismay, die auch als Taschenbücher bei Vintage erschienen sind. Seine humoristischen Beiträge, Cartoons und Gedichte sind unter anderem in Magazinen und Zeitungen wie „The New Yorker“, „The New York Times“, „The Atlantic“, „Spy“, „The New Republic“ und „Esquire“ erschienen. Marc O’Donnell wurde ein Stipendium der Guggenheim Fellowship zuerkannt und neben der Verleihung eines Tony Awards und eines Drama Desk Awards für Hairspray in der Kategorie „Bestes Buch“ mit dem Lecomte du Nuoy Prize und dem George S. Kaufman Award ausgezeichnet.

Thomas Meehan (Buch)
2001 als Co-Autor des Buches zu The Producers mit einem Tony Award ausgezeichnet, gewann Thomas Meehan 2003 gemeinsam mit Marc O’Donnell einen Tony und einen Drama Desk Award für den Hit Hairspray. Seinen ersten Tony Award erhielt er 1977 für das Buch zu seiner ersten Broadway-Show Annie, worauf er Bücher zu weiteren Musicals wie I Remember Mama, Ain’t Broadway Grand und Annie Warbucks verfasste. Thomas Meehan war Co-Autor des Buches zur Broadway-Premiere von Bombay Dreams und entwickelte mit Mel Brooks die Musicaladaption zu Young Frankenstein. Des Weiteren ist er im Dienste des Humors als langjähriger Mitarbeiter für das Magazin „The New Yorker“ tätig, wurde als Autor von Comedy-Formaten für das Fernsehen mit einem Emmy Award geehrt und ist Co-Autor bei einer Vielzahl von Drehbüchern, darunter Mel Brooks’ Spaceballs und To Be or Not to Be. Zeitweise leben er und seine Frau Carolyn in einem Haus in Nantucket sowie in einem Apartment in Greenwich Village in New York City, wo Carolyn in der nahegelegenen Hudson Street seit Jahren den fast schon legendären Kinderartikel-Shop „Peanut Butter and Jane“ betreibt. Thomas Meehan ist Mitglied des Councils of the Dramatists Guild.

Marc Shaiman (Musik und Songtexte / Arrangements)
Für ihre Partitur zu Hairspray wurden Marc Shaiman und sein Partner Scott Wittman mit je einem Tony, Grammy und Olivier Award ausgezeichnet. Ihre nächste Broadway-Partitur war die zu Martin Short – Fame Becomes Me, für die sie absolut gar nichts gewannen. Marc wirkte als Komponist und Arrangeur für Filme wie When Harry Met Sally, Beaches, Misery, City Slickers, The Addams Family, A Few Good Men, Sister Act, Sleepless in Seattle, The First Wives Club, Patch Adams, The American President, George of the Jungle, South Park: Bigger, Longer & Uncut und The Bucket List. Er war fünfmal für einen Oscar nominiert und hat keinen einzigen davon gewonnen. Marcs Zusammenarbeit mit Bette Midler bei ihrem mit einem Emmy ausgezeichneten Auftritt in der vorletzten „Tonight Show“ wird für ihn immer ein Traum bleiben. Er ging zum Vorsprechen für ihre Sitcom, in der er sich selbst spielen wollte, aber bekam die Rolle nicht. Für das Skript zu einem Sketch der Sweeney Sisters in „Saturday Night Live“ erhielt Marc eine Emmy-Nominierung und wurde als Co-Autor von Billy Crystals Oscar Medleys tatsächlich mit einem Emmy Award ausgezeichnet. Seine Arbeit mit Harry Connick, Jr. wurde, wie der Soundtrack zu Hairspray, mit einer Grammy-Nominierung bedacht und darüber hinaus arbeitete er mit Künstlern von unglaublicher Vielfalt zusammen, darunter Jack Black, Eric Clapton, Kristen Chenoweth, Will Ferrell, Patti LuPone, John Mayer, Barbra Streisand und, na ja, eigentlich mit jedem im Showbusiness. Marcs Internetsensation PROP 8 – The Musical wurde bis zum 3. Januar 2009 über 4 Millionen Mal aufgerufen – ironischerweise der Tag, an dem er und Scott Wittman ihren 30. Jahrestag als Paar feierten.

Scott Wittman (Songtexte)
Scott Wittman wurde für seine Arbeit an Hairspray mit je einem Tony, Grammy und Olivier Award ausgezeichnet. Am Broadway und auf Tournee zeichnete er als Co-Autor und für die Regie von Martin Short: Fame Becomes Me verantwortlich. Er kreierte und inszenierte zwei Broadway-Shows, drei CDs und mehrere Konzerte in der Carnegie Hall für Patti LuPone. Für das Fernsehen konzipierte er Shows für Nathan Lane und Sarah Jessica Parker und arbeitete mit Christine Ebersole bei ihren häufigen Auftritten in Nachtclubs zusammen. Scott verbindet auf und hinter der Bühne eine mehr als 30 Jahre lange Partnerschaft mit Marc Shaiman.

Jack O’Brien (Regie)
Zu den viel beachteten Broadway-Produktionen, die Jack O’Brien in Szene setzte, zählen neben dem Musicalhit Hairspray, für den er für „Beste Regie“ mit je einem Tony Award, einem Drama Desk Award und einer Nominierung für den Olivier Award ausgezeichnet wurde, ebenso The Full Monty, The Invention of Love, beide nominiert für einen Tony Award, Pride‘s Crossing, The Little Foxes und Hapgood für das Lincoln Center Theater, das 1995 mit einem Lucille Lortel Award in der Kategorie „Regie” ausgezeichnet wurde, Labor Day für den Manhattan Theater Club, Getting Away With Murder von Stephen Sondheim und George Furth, Damn Yankees, nominiert für einen Tony Award als „Bestes Musical-Revival”, Two Shakespearean Actors das mit je einem Tony für „Beste Regie” und als „Bestes Schauspiel ” geehrt wurde, The Cocktail Hour sowie, ebenfalls mit einem Tony Award prämiert, Porgy and Bess. 2001 wurde Jack O’Brien mit einem Joan Cullman Award in der Kategorie „Extraordinary Creativity”, mit einem Joe A. Callaway Award (S.S.D.C.) und dem Drama League Julia Hansen Award for Excellence in Directing ausgezeichnet. Seit 1981 wirkte er als Künstlerischer Leiter an The Globe Theatres, für die er unter anderem The Seagull (Die Möwe), The Magic Fire, How the Grinch Stole Christmas!, Henry IV, Much Ado About Nothing, King Lear, Hamlet und die Welturaufführung von Terrence McNallys Up In Saratoga sowie A.R. Gurneys The Snow Ball inszenierte. Opernproduktionen, bei denen er Regie führte, sind The Magic Flute (Die Zauberflöte) an der San Francisco Opera, Tosca an der Santa Fe Opera und Street Scene an der New York City Opera.
Darüber hinaus zeichnete er auch für die Regie von diversen TV-Shows und -Filmen verantwortlich, darunter An Enemy of the People, All My Sons, Painting Churches und The Skin of Our Teeth für die Reihe American Playhouse auf PBS.

Matt Lenz (Co-Regie)
Matt führte bereits bei der aktuellen nationalen Tournee sowie der südafrikanischen Produktion von Hairspray Regie. Am Broadway, auf der ersten nationalen Tournee sowie bei den Produktionen von Hairspray in Las Vegas und Toronto war er als Co-Regisseur verpflichtet. Zu weiteren seiner Regiearbeiten zählen Idaho! für das New York Musical Theatre Festival, das 2008 in den Kategorien „Beste Regie“ und „Best of Fest“ ausgezeichnet wurde, The Yellow Brick Road Not Taken: A Benefit for Wicked’s 5th Anniversary am Gershwin Theater, die Tisch School of the Arts Annual Awards Galas 2007 und 2008, die Welturaufführung von Saint Heaven im Stamford Center for the Arts und The Irish Curse von Martin Casella auf dem New York International Fringe Festival. Ebenfalls zeichnete er für die Regie von South Pacific im Casa Manana und North Carolina Theater, Disney’s Beauty and the Beast und Hairspray im The Muny in St Louis, im North Carolina Theater und im Michigan Opera Theater, Elton Johns und Tim Rices AI DA im The Muny und im Gateway Playhouse wie auch Dirty Blonde und Love! Valour! Compassion! im Zachary Scott Theatre Center in Austin verantwortlich. Matt führte Regie bei der Welturaufführung von Martin Casellas Scituate am Stamford Center for the Arts, Confidentially, Cole am Tiffany Theatre in Los Angeles, Twelfth Night, Hair, The Ten Percent Revue und The Who’s Tommy sowie off Broadway bei der Welturaufführung von Alan Balls The Amazing Adventures of Tense Guy. Für die Broadway-Produktion und die nationale Tournee von Disney’s Beauty and the Beast war er als Resident Director verantwortlich.
Als Co-Regisseur für Walt Disney Theatrical Productions war er für die weltweit erste Produktion des Musicals AI DA von Elton John und Tim Rice unter dem damaligen Titel Elaborate Lives: The Legend of Aida am Alliance Theatre in Atlanta verpflichtet. Er ist Mitglied der Society of Stage Directors and Choreographers und des Lincoln Center Directors Lab. Matt ist zudem Jack O’Briens Co-Regisseur des in Kürze erscheinenden Musicals Catch Me If You Can.

Jerry Mitchell (Choreografie)
Jerry Mitchell gab sein Broadway-Debüt als Regisseur des Hit-Musicals Legally Blonde, für das er auch als Choreograf verpflichtet war und Tony Award- und Drama Desk Award-Nominierungen für seine Choreografie sowie eine Drama Desk Award-Nominierung für seine Regie erhielt. Zudem zeichnete er für die Co-Produktion, Regie und Co-Choreografie von Peepshow verantwortlich, einer extravaganten Las Vegas- Showproduktion, die zurzeit im Planet Hollywood Hotel gezeigt wird. 2005 wurde Jerry für seine brillante Choreografie zu dem in der Kategorie „Bestes Revival“ mit einem Tony Award ausgezeichneten Musical La Cage Aux Folles ein Tony Award, ein Drama Desk Award und ein Outer Critics‘ Circle Award verliehen und er erhielt darüber hinaus eine Tony Award-Nominierung in der gleichen Kategorie für das Erfolgsmusical Dirty Rotten Scoundrels. Zuvor wurde Jerry für seine Choreografie zum Tony Award-prämierten Broadway-Musical Hairspray bereits für einen Tony Award, einen Drama Desk Award, einen Outer Critics‘ Circle Award und einen Astaire Award nominiert. Für seine Choreografie zu The Full Monty, ebenfalls eine Show, bei der sein geschätzter Kollege Jack O’Brien Regie führte, war er erneut für einen Tony Award, einen Drama Desk Award und einen Astaire Award nominiert. Jerry Mitchell begann seine Karriere als Choreograf in Position des Associate Choreographer von Michael Bennett in Scandal und von Jerome Robbins in Jerome Robbins‘ Broadway. Für die Choreografie der Drew Carey Show mit einer Emmy Award-Nominierung bedacht, zählen zu einigen seiner bemerkenswerten Arbeiten im Film unter anderem In and Out, Camp, Drop Dead Gorgeous und Scent of a Woman. Am Broadway entwarf Jerry zudem die Choreografie zum Hit-Revival von Gypsy mit Bernadette Peter in der Hauptrolle, das seine eigene Arbeit mit seiner Rekreation von Jerome Robbins‘ Original kombinierte, sowie zu Never Gonna Dance, dem ersten und einzigen Broadway-Musical, das auf einem Astaire-/Rogers-Film basiert. Dies machte ihn zu einem der wenigen Choreografen, von denen zur gleichen Zeit drei Musicals am Broadway gezeigt wurden, eine Ehre, die ihm 2005 noch einmal mit Hairspray, La Cage Aux Folles und Dirty Rotten Scoundrels zuteil wurde. Des Weiteren kreierte er die Choreografie für die Broadway-Revivals The Rocky Horror Show, die für einen Drama Desk Award nominiert war, und You‘re a Good Man, Charlie Brown sowie die Bühnen- und Filmversion von Hedwig and the Angry Inch, eine US –Tournee von Jekyll & Hyde und die von der Kritik gefeierte Produktion Follies mit Ann Miller am Paper Mill Playhouse. Im Fernsehen war Jerry als Moderator der Show „Step It Up and Dance“ zu sehen und trat in seiner Position als Regisseur und Choreograf von „Legally Blonde – The Search for Elle Woods“ auf. Darüber hinaus konzipiert, inszeniert und choreografiert Jerry alljährlich voller Stolz eine neue Produktion der Comedy-Burlesque Broadway Bares, die zu Gunsten der Wohltätigkeitsorganisation Broadway Cares aufgeführt wird. Zu seinen künftigen Projekten zählen die Choreografie für Andrew Lloyd Webbers Love Never Dies und Marc Shaimans und Scott Wittmans Catch Me If You Can, beide unter der Regie von Jack O’Brien, sowie die Regie und Choreografie für die Broadway-Musicals zu den Filmen Mad Hot Ballroom und Queen of the Stardust Ballroom.

Michele Lynch (Re-Staging Choreografie)
Michele Lynch freut sich sehr, die Original-Choreografie von Hairspray neu beleben zu können, nachdem sie von Beginn an als Choreografische Assistentin in die Produktionen am Broadway, in Toronto und Las Vegas, wie auch der nationalen Tournee involviert war. Am Broadway war sie außerdem als Choreografin für das preisgekrönte Stück The Coast of Utopia sowie als Choreografische Assistentin für The Full Monty, ebenfalls in Toronto, London und auf einer nationalen Tournee, und Urinetown, the Musical verpflichtet. Erst kürzlich entwarf sie die Choreografie zur nationalen Tournee von Little House on the Prairie mit dem TV-Serienstar Melissa Gilbert in der Hauptrolle. Off-Broadway choreografierte sie die von der Kritik gefeierte Show Everyday Rapture am Second Stages. Sie erhielt einen Garland Award für ihre Choreografie zum Musical 13 von Jason Robert Brown und Dan Elish im Mark Taper Forum. Zu ihren weiteren choreografischen Arbeiten zählen der Film Camp und das neue Musical Idaho, das beim New York Musical Theatre Festival mit dem Titel „Best of Fest“ ausgezeichnet wurde, die mit einem Connecticut Critics Circle Award prämierte nationale Tourneeproduktion von Happy Days, the Musical sowie Breakfast at Tiffany’s und Empire. Des Weiteren zeichnete sie für die Original-Choreografie der Neuinszenierung von The Full Monty in Australien verantwortlich. Regionale Produktionen, für die sie als Choreografin verpflichtet war, sind South Pacific, Meet Me in St. Louis, The Sound of Music, Beauty and the Beast, Footloose, Jekyll & Hyde, Grease und Sondheims Side by Side.


David Rockwell (Setdesign)
David Rockwell entwarf das Bühnenbild für Hairspray, das für einen Tony Award, Drama Desk Award und Outer Critics Circle Award nominiert war, Legally Blonde, The Rocky Horror Show und All Shook Up, die alle drei Nominierungen für Drama Desk Awards erhielten, Dirty Rotten Scoundrels sowie für den Film Team America. Er ist zudem Begründer der Rockwell Group, einer in New Yorker ansässigen Architektur- und Designfirma. Zu seinen weiteren Projekten zählen das Kodak Theatre, der W Union Square, Nobu, The Phantom of the Opera am Venetian Theater sowie das JetBlue-Terminal am JFK International Airport. David ist in der Hall of Fame des Magazins Interior Design gelistet und wurde mit dem Presidential Design Award ausgezeichnet. Spectacle, ein Buch, das David Rockwell mit Bruce Mau verfasste, wurde im vorigen Herbst bei Phaidon veröffentlicht.

William Ivey Long (Kostümdesign)
Zu den Broadway-Produktionen, für die William Ivey Long für das Kostümdesign verantwortlich zeichnete, zählen The Ritz, Curtains und Chicago sowie Hairspray, für das er mit einem Tony Award, Drama Desk Award und Outer Critics Circle Award ausgezeichnet wurde. Am Londoner West End war er für The Producers, Chicago, Contact und Crazy For You verpflichtet. Außerhalb New Yorks kreierte William Ivey Long die Kostüme für unter anderem Grey Gardens, für das er einen Tony Award erhielt, das in der Kategorie „Bestes Kostümdesign“ mit einem Tony Award, Drama Desk Award und Outer Critics Circle Award ausgezeichnete The Producers, wie auch Sweet Charity, A Streetcar Named Desire, La Cage Aux Folles, wofür er einen Helen Hewes Award verliehen bekam, The Frogs, Little Shop of Horrors, The Boy From Oz, die Produktion des New York Ballet von Susan Stromans Double Feature, Cabaret, Contact Came to Dinner, Swing, The Mystery of Irma Vep, Steel Pier, 1776 sowie Smokey Joe’s Café. Für Crazy For You wurde Long mit einem Tony Award und Outer Critics Circle Awards geehrt, sowie für Guys and Dolls mit einem Drama Desk Award. Weiterhin schuf er die Kostüme für die Madison Square Garden-Produktion von A Christmas Carol, Six Degrees of Separation, das mit einem Obie Award ausgezeichnete Assassins, Lend Me a Tenor, mit einem Drama Desk Award und einem Outer Critics Circle Awards geehrt, Nine, das einen Tony Award, Drama Desk Award und Maharam Award erhielt, Robert Wilsons Hamletmachine, Leonard Bernsteins A Quiet Place und Trouble in Tahiti an der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, der Houston Grand Opera und am Kennedy Center. Im kommerziellen Bereich war William Ivey Long für zahlreiche namhafte Künstler tätig, darunter Mick Jagger für die Rolling Stones-Tour Steel Wheels, Siegfried und Roy und The Pointer Sisters für ihre Shows im Mirage Hotel und im Caesar’s Palace, Paul Taylor, Twyla Tharp, Peter Martins, David Parsons und Susan Stroman. Zuletzt arbeitete er an der Broadway-Produktion Young Frankenstein. Im Januar 2006 wurde ihm die Ehre zu Teil in die Theatre Hall of Fame aufgenommen zu werden.

Kenneth Posner (Lichtdesign)
Im West End zeichnete Kenneth Posner für das Lichtdesign des für einen Olivier Award nominierten Musicals Wicked sowie für Side Man verantwortlich. Kenneth entwarf das Licht für mehr als 30 Broadway-Stücke und -Musicals, darunter das mit einem Tony Award ausgezeichnete The Coast of Utopia/Shipwreck, Wicked, Hairspray, Dirty Rotten Scoundrels, The Adventures of Tom Sawyer, das für mehrere Tony Awards nominiert wurde, die Wiederaufnahme von Grease 2007, Legally Blonde, The Odd Couple, Glengarry Glen Ross, Little Women, The Frogs, Imaginary Friends, Swing!, Charlie Brown, The Goat, Uncle Vanya, Side Man, The Loin in Winter, Little Me, A View from a Bridge, The Last Night of Ballyhoo, The Little Foxes und The Rose Tattoo. Für sein fortwährend herausragendes Lichtdesign wurde Kenneth mit einem Obie Award ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Frau Michelle und seinen drei Kindern in Verona, New Jersey.

Steve Canyon Kennedy (Sounddesign)
Steve Canyon Kennedy war als Produktionstechniker für Broadway-Shows wie CATS , Starlight Express, Song & Dance, The Phantom of the Opera, Carrie und Aspects of Love verpflichtet. Am Broadway zeichnete er für das Sounddesign von Guys and Dolls, Mary Poppins, The Lion King, das mit einem Drama Desk Award ausgezeichnet Jersey Boys, Billy Crystal’s 700 Sundays, Hairspray, The Producers, AI DA, Titanic, Big, How to Succeed in Business Without Really Trying, Carousel und The Who’s Tommy, das ebenfalls einen Drama Desk Award erhielt, verantwortlich.

Andrew Keister (Co-Sounddesign)
Am Broadway kreierte Andrew Keister 2006 den Sound für die Wiederaufnahme von Company unter der Regie von John Doyle sowie Elaine Mays Taller Than a Dwarf, bei dem Alan Arkin Regie führte. Off-Broadway zeichnete er als Sounddesigner für John Morans Book of the Dead, 2nd Avenue am Public Theater, Mamets The Water Engine für die Atlantic Theatre Company, Elaine Mays und Alan Arkins Power Plays sowie für die Produktionen von The New Bozena in New York und Los Angeles verantwortlich. Zu seinen Engagements an regionalen Theatern zählen Company am Cincinnati Playhouse, Palm Beach unter der Regie von Des McAnuff am La Jolla Playhouse sowie Mineola Twins für die Trinity Repertory Company. Als stellvertretender Sounddesigner war er für Jersey Boys und Hairspray verpflichtet.

Paul Huntley (Make-up- und Perückendesign)
Der gebürtige Londoner Paul Huntley ist Peisträger eines Special Tony Awards. Zu seinen Produktionen am Broadway zählen Hairspray, Curtains, Grease, Young Frankenstein, The Ritz sowie Is He Dead?. Er zeichnete für die Frisuren im Film Fast Track verantwortlich sowie für die der Schauspieler Ralph Fiennes in Doris, Jennifer Lopez in El Cantante, Christopher Walken in Balls of Fire und Hairspray, Susan Sarandon in Enchanted und Abigail Breslin in Kit, The American Girl.

Jörn Ingwersen (Deutsche Dialoge)
Autor, Übersetzer, Musiker. Sylter Inselfriese im Exil. Aufgewachsen mit der Nase im Wind und heulender Gitarre um den Hals, scheuchte er schon früh verschreckte Schafe über die Heide. Verdiente sich die erste E-Gitarre am Fließband einer Hundefutterfabrik im Hamburger Hafen. Studium der Geschichte und Anglistik. Taxifahrer auf St. Pauli, Spelunkenkellner. Plattenverträge als Sänger, Gitarrist, Komponist und Texter, Statist beim Fernsehen, Journalist beim Feuilleton. Wenn er heute nicht auf der Bühne steht und sich den Großstadt-Blues von der Seele singt, schreibt er erfolgreiche Kriminalromane über seine Heimatinsel („Schafsköpfen“, „Falscher Hase“, „Nah am Wasser“, alle Aufbau Verlag) und übersetzt diverse englischsprachige Autoren, unter anderem Christopher Moore („Die Bibel nach Biff“), Sophie Kinsella („Charleston Girl“), Ben Elton („Popcorn“), Elmore Leonard („Out of Sight“), Jimmy Buffett („Cuba Libre“), Danny Wallace („Der Ja-Sager“), Larry Doyle („Ich liebe dich, Beth Cooper“) und Musikerbiografien von Radiohead bis Metallica. Zu den Theater-Produktionen, deren Dialoge Jörn ins Deutsche übertrug, zählen Ben Eltons Queen-Musical We Will Rock You, die Rocky Horror Show, die Bühnenversion von Dinosaurier – Im Reich der Giganten und die Rockshow How to be a Megastar der Blue Man Group. Für 2010 freut er sich auf die Arbeit an seinem neuen Sylt-Roman und viele spannende Auftritte mit seiner Western-Swing Band ONE TRIC K PON Y. Außerdem warten diverse Übersetzungen auf ihre Veröffentlichung, unter anderem eine neue Komödie von Mil Millington („Überlebenstraining für Unfreiwillige Zeitreisende“).

Heiko Wohlgemuth (Deutsche Songtexte)
Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler, Sänger und Regisseur hat Heiko Wohlgemuth in den letzten Jahren vor allem als Autor und Liedtexter gearbeitet. Er schrieb und spielte für verschiedene Comedy-Fernsehformate. Mit dem Komponisten Martin Lingnau ist Wohlgemuth unter anderem an den Musicals Swinging St. Pauli/Swinging Berlin, Heiße Ecke, Villa Sonnenschein und Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär beteiligt. Mit Lingnau entstanden auch die Lieder für das Stück Ein besserer Herr von Dieter Wedel und etliche Songs für die Pension Schmidt im Hamburger Schmidt Theater. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär wurde 2007 mit dem LEA Live Entertainment Award ausgezeichnet und die Tour-Fassung von Swinging St. Pauli erhielt den Intega Preis für die beste deutsche Tournee-Produktion. Im Auftrag der Stage Entertainment verfasste Heiko Wohlgemuth Buch und Liedtexte der Musical-Fassung des Filmerfolgs Der Schuh des Manitu.

Lon Hoyt (Music Supervisor)
Lon Hoyt war als Musikalischer Leiter und Dirigent für Hairspray am Broadway wie auch für den gleichnamigen Film verpflichtet. Für zwei nationale Tourneen von Hairspray sowie für die Produktionen des Musicals in Toronto, Las Vegas, London und Johannesburg zeichnete er als Music Supervisor verantwortlich. Als Music Supervisor war er auch für das Musical Lennon engagiert. Derzeit ist er als stellvertretender Dirigent für Hair am Broadway tätig. Zu weiteren Broadway-Produktionen, für die er als Musikalischer Leiter oder Dirigent verpflichtet war, zählen The Rocky Horror Show, Street Corner Symphony und Footloose. Off-Broadway dirigierte er Forever Plaid, Song of Singapore, A Backer’s Audition, Hit the Lights und The Diva is Dismissed. Regionale Theaterproduktionen, an denen er mitwirkte, sind Return to the Forbidden Planet, Blackbirds of Broadway, Calamity Jane, 42nd Street und Anything Goes. Des Weiteren verkörperte Lon als Darsteller am Broadway Hauptrollen in Tommy, Baby, Leader of the Pack, Starlight Express und Rock‘n‘Roll! The First 5000 Years. Als Pianist für Whoopie Goldberg ist er im Film sowie auf dem Soundtrack zu Boys on the Side zu hören. Zuletzt arrangierte und orchestrierte er Songs für Todd Graffs Film BandSlam. Seine Liebe gilt den 3 Ls.

Dagmar Windisch (Executive Producer)
Dagmar Windisch, in Wien geboren, machte ihren Magister in Theaterwissenschaften und Publizistik an der Universität Wien. Sie begann ihre Karriere bei Jérôme Savary in verschiedenen Oper- und Musicalproduktionen bei den Bregenzer Festspielen und an der Volksoper Wien. Danach folgten Theater-, TV- und Filmproduktionen wie Berlin Affair, Das weite Land, Die Strauss Dynastie, The Mixer, Mesmer, 100 Objects to Represent the World in Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Liliana Cavani, Luc Bondy, Marvin Chomsky, Roger Spottiswoode und Peter Greenaway. Als Producerin des Etablissement Ronacher in Wien betreute sie von 1993 bis 1996 Shows des internationalen Entertainments von Shirley MacLaine, André Heller und Woody Allen, z.B. Fool, Moon, Magneten und Porgy & Bess. Für das Ronacher produzierte sie unter anderem Spezialitäten unter der Regie von Werner Herzog, Hava Nagila in der Regie von Ivana de Vert und das Théatre Cirque Archaos. Moses Pendletons Momix brachte Dagmar Windisch erstmals auf eine Bühne im deutschen Sprachraum. Als Projektleiterin der Heller Werkstatt produzierte sie Yume von André Heller in Japan und arbeitete für den Zirkus Begnadete Körper. Sie zeichnete für BB Promotion als Supervising Producer der Musicals Die Schöne und das Biest und Saturday Night Fever verantwortlich und leitete das deutsche Casting der Europa Produktion der Broadway-Show Fosse. Sie war Supervising Producer von STOR M am Barbican Center, London, und produzierte die DVD der Bühnenproduktion Carmen Flamenco. Als Executive Producer für BB Promotion entwickelt und realisiert sie seit 2003 die Kreativproduktion des Broadway Klassikers West Side Story in New York, Europa, England und Asien. Dagmar Windisch berät BB Promotion in allen Fragen der künstlerischen Produktion, arbeitet als Kreativ-Beraterin für die Bereiche der künstlerischen Theaterproduktion, Teamzusammenstellung und für Konzept- und Besetzungsfragen sowie für Fragen der Scriptadaption. Dabei hat sie sich auf das Scouten und Adaptieren von Stücken aus dem angelsächsischen Theater spezialisiert. Als Kreativ-Beraterin wirkte sie an der deutschsprachigen Erstaufführung des Broadway-Hits Hairspray in St. Gallen mit, und betreut als Executive Producer die im Dezember 2009 anlaufende Hairspray-Produktion der Original-Version im Musical Dome Köln. Weiterhin war sie als Executive Producer verantwortlich für die Neuproduktion von Richard O’Brien‘s Rocky Horror Show, sowie die Adaption und Kreativproduktion von We Will Rock You in Köln, Zürich, Wien und Stuttgart.

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