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Musical: HAIR
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HAIR Musik: Galt MacDermot Buch und Songtexte: Gerome Ragni & James Rado
Premiere in New York:
NY Shakespeare Festival Public Theatre, 29. Oktober 1967 Produzent: Joseph Papp, Choreographie und Regie: Gerald Freedman
Premiere am Broadway:
Biltmore Theatre, 29. April 1968 Produzent: Michael Butler, Choreographie: Julie Arenal Regie: Tom O'Horgan
Premiere im Londoner West End:
Shaftesbury Theatre, 27. September 1968.
Deutschsprachige Erstaufführung: 24. November 1968 (München, Theater an der Brienner Straße) Deutsch von:
Ulf von Mechow & Karl-Heinz Freynik, Gesangstexte: Walter Brandin.
Filmversion 1978: Produzenten Lester Persky, Michael Butler, Choreographie:
Twyla Tharp, Regie: Milos Forman.
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Zur Inszenierung am Staatstheater Kassel:
Premiere: 24. Januar 09
Musikalische Leitung: Giulia Glennon
Inszenierung: Philipp Kochheim Bühne: Thomas Gruber Kostüme: Bernhard Hülfenhaus Dramaturgie: Stephanie Winte Choreografie: Alonso Barros
Besetzung
Berger: Randy Diamond / Henrik Wager Claude: Kai Hösgen / Markus Schneider Woof: Christof Maria Kaiser Hud: Alvin Le Bass Steve:
Markus Schneider / Sven Olaf Denkinger Sheila: Nora Leschkowitz Jeanie: Peggy Pollow Dionne, Supremes: Judith Lefeber Crissy:
Isabel Dan / Filipina Henoch Tribe 1: Ursula Baumgartner Tribe 2: Philipp Georgopoulos Tribe 3: Filipina Henoch Tribe 4:
Elisabeth Markstein Tribe 5: Annabelle Corine Mierzwa Tribe 6: Tanja Schön Tribe 7: (Cover Steve): Sven Olaf Denkinger
Supremes 1: Dionne Wudu Supremes 2: Jennifer Sarah Boone / Tertia Beryl Botha Claudes Mutter/Scarlett O´Hara/Blanche Dubois: Eva-Maria Keller
Claudes Vater/Lincoln/Sergeant/Rhett Butler/Stanley Kowalski: Carlo Ghirardelli
Musiker: Bass: Heiko Pape (Bass) Drumset:
Manfred von der Emde (Drumset) Percussions: Philipp Nauk / Matthias Reuter Lead Trompete: German Marstatt / Johannes Rosenberger Keybord:
Giulia Glennon / Jan Reinelt Keybord: Donato Deliano Lead Gitarre: Frank Pecher Gitarre: Thorsten Drücker Reed:
Rolf Rasch Posaune: Tobias Geismann
www.staatstheater-kassel.de
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Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:
Premiere: 22. November 08 Spielzeit bis: 6. März 09
Director: Ryan McBryde Musical Supervisor / Arranger: Andrew Hilton Choreographer: Lizzi Gee Set & Costume Designer: Bob Bailey
Lightning Designer: Mike Robertson Sound Designer: Heinz Hess Video Designer: Matthias Michel Casting Director: Amy Rycroft Assistant Costume Designer:
Constanze Walldorf Associate Lightning Designer: Howard Hudson Deputy Stage Manager, London: Emily Gill Dance Captain: Grant Murphy Rehearsal Pianist:
Ben Warn
Cast: Old Berger: Matt Harrop Berger: Peter Saul Claude: Josh Canfield Hud: Matthew J Henry Woof: Alan Pearson
Sheila: Ellie Boswell Tribes: Rosalind James, Carly Mercedes Dyer, Grant Murphy, Jacqui Sanchez, Stephen Sinclaire und Rebecca Wicking
Musicians: Musical Director / Keyboards:
Thomas Lorey Trumpet: Martin Krämer Tenor Saxophone / Flute / Clarinet: Heinz Lyko Electric and acoustic Guitar: Kai Picker Electric Bass:
Stefan Kreuscher Drums / Percussion: Thomas Elsner
Besprechung auf kulturfreak.de
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Hair English Theatre Frankfurt Foto: Silke Goes
Das English Theatre Frankfurt zeigt 40 Jahre nach der Uraufführung am Broadway das Rockmusical HAI R. Ryan McBryde, der am English Theatre in der vergangenen Spielzeit
bereits sehr erfolgreich den Thriller „Deathtrap" inszenierte, kehrt nun nach Frankfurt zurück, um ein neues Licht auf das Kultmusical zu werfen. Die HAiR-lnszenierung wird
nicht der „make love not war"- Folklore folgen, sondern viele Bezüge zu der Zeit um 1968 herstellen. Die heutige Perspektive erlaubt natürlich auch - nach 40-jähriger Distanz -
eine gewisse kritische Haltung anzunehmen. McBryde nimmt dem Musical alle verstaubten Klischees und bringt eine spritzige, mit vielen zeitgeschichtlichen Bezügen gespickte
Inszenierung nach Frankfurt.
Schirmherr für „HAIR" ist der Kommunarde und Alt-Achtundsechziger Rainer Langhans.
„Wir sind äußerst zufrieden, dass wir eine Neuinszenierung von H AI R auf den Spielplan gesetzt haben. Ursprünglich wollten wir nur 40 Jahre ,Flower Power' feiern. Durch
die Präsidentschaffswahlen in den USA gibt es dort jetzt eine Stimmung, die deutliche Parallelen zur Aufbruchsstimmung in 1968 zeigt. Barack Obama sagte:,Change has come to America.'
Obwohl HAIR bereits 40 Jahre alt ist, scheint es aktueller denn je!" so Daniel John Nicolai, Intendant des English Theatre Frankfurt.
Zum Musical:
Die Vorpremiere von HAIR - the american tribal love/rock musical fand 1967 am Joseph Papp's Public Theater in New York statt. Als eigentliche Uraufführung gilt allerdings die
Inszenierung von Tom O'Horgan 1968 am Biltmore Theatre (Broadway). Noch im gleichen Jahr feierte HAIR weltweit Erfolge.
Die Musik schrieb Galt MacDermot, Liedtexte und Handlung stammen aus den Federn von James Rado und Gerome Ragni. Die Entstehung des Musicals resultiert aus der in den
60er Jahren aufkommenden Hippie-Bewegung, den politischen Protesten in dieser Zeit und den sich ausbreitenden Forderungen nach Veränderung. Die Handlung des Musicals
spielt in den späten 60er Jahren zur Zeit des Vietnamkrieges, der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung und den in vielen westlichen Ländern aufkommenden
Studentenunruhen. Liebe, Frieden und Harmonie wurden zu Schlagworten einer ganzen Generation und prägten das Lebensgefühl der Hippies. Das Musical der Hippies, HAIR,
macht aber nicht nur dieses Lebensgefühl transparent, sondern deckt auch die Widersprüche der Zeit auf: So stehen poetische Lieder stehen neben politischen Songtexten.
Das Musical HAIR kann als künstlerische Antwort auf die zeitgeschichtlichen Entwicklungen gesehen werden, als Perspektive des Wunsches nach Wirklichkeitsflucht, vor allem
aber als der Ausdruck eines Lebensgefühls, das die Hippie-Bewegung weltweit versprühte.
Die Inszenierung in Frankfurt:
Regisseur Ryan McBryde, der in der vergangenen Spielzeit bereits sehr erfolgreich den Thriller „Deathtrap" inszeniert hat, wirft ein neues Licht auf das Musical HAIR, ohne den
Songs die Originalität und Kraft zu nehmen: Der erste Akt beginnt im Jahr 2008. Berger ist mittlerweile 61 Jahre alt und liegt im Krankenhaus. Seine Freunde besuchen den
Todkranken und singen für ihn in Erinnerung an ihre gemeinsame Jugend das Lied age of aquarius. Berger fühlt sich in das Jahr 1968 zurückversetzt: Bilder des Vietnamkrieges,
der politischen Proteste und der Jugendbewegungen kommen ihm in den Sinn. Dabei stellt er den Zuschauern sein damaliges Lebengefühl vor, das ihn und seine Freunde tief
prägte, McBryde wagt den 40-jährigen Zeitsprung von 2008 in das Jahr 1968 und nimmt dem Musical seine „make love not war"- Romantik. Besonders im ersten Akt werden viele
historische und politische Bezüge hergestellt, ohne aber das Musical zu verbiegen oder an den berühmten und spritzigen Songs wie age of aquarius, lei the sunshine, hashish
and l believe in love etwas zu ändern.
Das English Theatre freut sich besonders über die freundliche Leihgabe einiger legendären
Will McBride-Bilder aus der Sammlung der DZ-Bank. Die Fotografien aus der Zeit
um 1968 werden in der James Bar ausgestellt. Darüber hinaus übernimmt das English Theatre ausgewählte Exponate der 68er-Ausstellung des Historischen Museums, die im
Foyer des Theaters gezeigt werden. Die Bilder werden bis einschließlich 20. Februar 2009 im Foyer des Theaters und in der oberen Etage der James Bar zu sehen sein.
Als exklusiver Sponsor für HAIR unterstützt das Unternehmen Wella die Produktion mit 50.000 Euro.
Ryan McBryde (Regie) Ryan McBryde absolvierte sein Studium der Theaterwissenschaften am Liverpool Institute of Performing Arts. Er arbeitete in Paris, Oslo und London, wo er an einer Vielzahl von
unterschiedlichen Projekten mitwirkte, von Sondheim's „Marry Me a Little" am Kings Head bis hin zu Elmer Rices expressionistischem Klassiker „The Adding Machine", Er führte
Regie in "Deathtrap", „Heart of a Dog", „The Adding Machine", „Tonight - The Musical", Gogol's „Underdogs", „Dance When No One's Looking", „The Jabberwocky" und „Maria
Stuart". McBryde übernahm die Stelle als Resident Director für „Bat Boy" und wirkte zudem als Assistant Director an Robert Gillespies „Ghosts in the Cottonwoods" und Jon
Harris' „Driving Miss Daisy" mit. Ryan McBryde ist Mitbegründer der Rogue State Theatre Company.
Thomas Lorey - Musikalische Leitung
Thomas studierte Klavier an der Musikhochschule in Frankfurt, Er arbeitete seither in der Rhein-Main-Region als musikalischer Leiter in verschiedenen Produktionen, Für das
English Theatre war er bereits musikalisch verantwortlich in Produktionen wie Jesus Christ Superstar, City of Angels, Five Guys named Moe und anderen. Sein Repertoire
umfasst neben dem Dirigieren und Arrangieren auch Komponieren.
Bob Bailey(Bühnenbild) In London studierte Bob Theaterdesign am Central Saint Martin's College of Art and Design. Für das English Theatre Frankfurt hat er bereits bei den Produktionen cabaret und rent
mitgewirkt. In London und Großbritannien entwickelte Bob unzählige Bühnenbilder, u.a. für pumpgirl, hijra, bottle universe, the god botherer's und stitching, the new statesman,
paradise bound und the way home, the real thing, love me tonight. Auch für die Oper entwarf Bob bereits Bühnenbilder, u.a. macbeth.
Matt Harrop (Old Berger) Matt lernte Schauspiel an der Guildford School of Acting. Zuletzt war er in der Titelrolle des Cat Steven Musicals moonshadows zu sehen. Des Weiteren spielte er Riff Raff in der
berühmten Rocky Horror Picture Show und tourte durch ganz Großbritannien. Seine Karriere umfasst Rollen in vielen bekannten Musicals wie bspw. les miserables, my fair lady, sunset boulevard.
Matthew J Henry (Hud) Matthew ist in Birmingham geboren und wurde an der Urdang Academy ausgebildet. Bisher spielte er u.a. in the harder they come, miss saigon, the llon klng, saturday nlght fever
. [English Theatre Frankfurt}
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Fotografiekunst aus der DZ BANK im English Theatre Frankfurt:
Ausstellung mit Aufnahmen von Will McBride zum Musical HAIR
Fotografien der 1960er und 1970er
Jahre aus der Kunstsammlung der DZ BANK sind vom 14. November 2008 an bis 20. Februar 2009 in der James Bar des English Theatre in Frankfurt am Main zu
sehen. Die Ausstellung von Schwarzweißarbeiten des 1931 in Saint Louis, USA, geborenen Künstlers Will McBride begleitet die Aufführungen des Musicals
hair, das in einer Neuproduktion auf die Bühne kommt.
McBrides HAIR-Darsteller in Pappkartons zählen neben vielen anderen Motiven zu
fotografischen Happenings, die dem Lebensgefühl einer Generation Ausdruck verliehen. Als amerikanischer Soldat ging der ausgebildete Künstler Will
McBride 1953 nach Deutschland. Die Fotografie wurde für ihn zur ästhetischen Möglichkeit, die Sehnsucht nach individueller Freiheit jenseits aller
sozialen Zwänge zu beschwören.
Die 1960er Jahre verschafften McBride den Durchbruch. In Zeitschriften wie dem frühen Trendmagazin twen, das er
nachhaltig prägte, der Quick und Jasmin erschienen seine Fotografien. Er erhielt Werbeaufträge, die ihm den Aufbau eines eigenen Studios erlaubten.
Stern und GEO wurden seine großen Auftraggeber, bevor er Mitte der 1980er Jahre nach Italien übersiedelte. Später zog er nach Deutschland zurück und
lebt seither in Frankfurt am Main.
Vierzig Jahre nach den „68ern" waren Werke von McBride unlängst in Frankfurt Teil der Ausstellung
„Freedom is just another word ..." im ART FOYER DZ BANK.
„Umso mehr freuen wir uns, dem
Künstler zum 41. Geburtstag von HAIR eine Einzelschau im größten englischsprachigen Theater auf dem europäischen Festland widmen zu können. Es
entspricht dem Kunstengagement unseres Hauses, namhaften Kulturinstitutionen Leihgaben aus unserer Kunstsammlung zur Verfügung zu stellen. In einem
kulturellen Leuchtturm wie dem English Theatre können viele Besucher die Bilder betrachten, die so eng mit dem Zeitgeist des Musicals verbunden sind", erläutert Luminita Sabau, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung.
Die DZ BANK verfügt über eine weltweit anerkannte
Sammlung zeitgenössischer Fotografie und visueller Medien, Nach 15 Jahren Sammlungstätigkeit umfasst die renommierte Kollektion, die international zu
den größten ihrer Art zählt, heute mehr als 5500 Werke von über 600 Künstlern, In ART FOYER DZ BANK veranstaltet die Deutsche
Zentral-Genossenschaftsbank in Frankfurt am Main regelmäßig Ausstellungen mit Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die in der unternehmenseigenen
Kunstsammlung vertreten sind.
Ausstellung:
Fotografien von Will McBride aus den 1960er und 1970er Jahren Dauer der Ausstellung: 14. November 2008 - 20. Februar 2009 Ort:
James, The Bar; English Theatre, Gallusanlage 7, 60329 Frankfurt am Main
Leihgeber: DZ BANK AG, Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main kunst@dzbank.de
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag ab 18.00 Uhr, Sonntag ab 17.00 Uhr
www.dzbank.de
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HAARE ALS STATEMENT ~ The English Theatre Frankfurt zeigt das Kult-Musical ,HAIR' - Wella Professionals
unterstützt die Neuauflage des legendären Klassikers als Hauptsponsor
Vor 40 Jahren trat
„HAIR" seinen Triumphzug um die Welt an. Das Musical rund um Hippies, Lebensfreude und friedliche Koexistenz ist heute eines der weltweit
erfolgreichsten. Ab dem 22. November zeigt das renommierte „English Theatre" in Frankfurt mit „Hair -The American Tribal Love-Rock Musical"
eine fulminante Neuauflage der legendären Original-Broadway-Version. Wella Professionals unterstützt das Kult-Ereignis der Saison 08/09 als
Hauptsponsor mit 50.000 Euro.
Ausdruck von Lebensgefühl Noch heute steht „Hair" für das unnachahmliche Lebensgefühl einer ganzen
Generation, die auch durch ihre Haare Sehnsüchte, Hoffnungen, ihren gesamten Lebensstil auszudrücken suchte. Haar-Styling verstanden die „68er"
als handfestes Statement, als Rebellion gegen das Establishment. Doch auch viele Generationen vor und nach ihnen nutzten die Faszination Haar als
Beauty-lnstrument.
Wella begleitet diese Menschen seit mehr als 125 Jahren, prägte und prägt Trends, entwickelt Produkte, die Haare schöner und
gesünder und Stylings aufregender machen. Innovation ist dabei die Triebfeder für Veränderung. Erst dadurch werden die Stylings verschiedener
Generation so einzigartig und zugleich zeitlos.
„Wella Passionately Professional - Haar Leidenschaft ein Leben lang". www.wella.de
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HAIR: The Internet-Blog “The English
Theatre Frankfurt starts a blog”: Über die neusten Begebenheiten hinter den Kulissen und die Entstehung eines Kultmusicals durch die Berichte der
Schauspieler und des creatice team informiert: http://blog.prinz.de/englishtheatrefrankfurt
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Vorstellungen: Dienstag bis Samstag um 19.30 Uhr, Sonntag um 18 Uhr Preise/Vollzahler:
je nach Tag und Kategorie zwischen 29,- und 44,-Euro (Students, ab Reihe 8, je nach Wochentag 20,- / 23,- Euro)
Kartenvorverkauf: Gallusanlage 7, FFM
Öffnungszeiten des Ticketschalters: Montag: 12 bis 18.00 Uhr, Dienstag bis Freitag: 11.00 Uhr bis 18.30 Uhr, Samstag: 13.00 bis 16.30 Uhr, Sonntag: 15.00 bis 17.00 Uhr
Tel.:
069.242 316 20, Fax: 069.242 316 45
E-Mail: box-office@english-theatre.org
www.english-theatre.org |
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Zur Inszenierung des Theater Basel:
Premiere: 31. Oktober 08
Musikalische Leitung: David Cowan / Bartholomew Berzonsky
Inszenierung: Tom Ryser Bühne: Marion Menziger Kostüme: Gabriele Kortmann Licht: Markus Küry Chor: Henryk Polus
Akrobatik-Training: Fabian Nichele Studienleitung: David Cowan Dramaturgie: Brigitte Heusinger Regieassistenz: Marco Ercolani / Ulrike Jühe
Kostümassistenz: Carina Florig / Anna von Zerboni Inspizienz Jean Pierre Bitterli Beleuchtungsinspizienz: Claudia Christ Bühnenbildhospitanz: Diana Schroth
Besetzung:
Georg Berger: Kai Hüsgen Claude Hooper Bukowski: Nikolaj Alexander Brucker Sheila Franklin: Jennifer Caron Crissy:
Lucca Züchner Hud: Meimouna Coffi Jenny: Rula Badeen Woof: Lutz Standop Paul: Uli Kirsch Ronny: Illias Jusufi Steve:
Burim Jusufi Opa Claude: Hendrik J. Köhler Oma Sheila: Alberta Reimann-Scholler Aushebungsoffiziere: Waltraud Danner-Herrmann / Giulia Del Re / Daniela Bianca
Gierok / Theophana Iliewa-Otto / Svetlana Korneeva / Evelyn Meier / Doris Monnerat / Anna-Monika Noll / Esther Randegger zwei höhere Töchter: Daniela Bianca Gierok / Evelyn Meier
Partysänger: N N Soldat am Schlagbaum: Eckhard Otto Vater Franklin: Klaus Kury Mutter Franklin: Ulrike Schünith Georgia:
Anna Cowan / Nora Müller Offizier: Jean Claude Cuenat / Erich Geismann
Chor des Theater Basel Extrachor des Theater Basel HairBand
www.theater-basel.ch
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Zur Inszenierung der Musical Inc. (Johannes Gutenberg Universität Mainz):
Premiere: 23. Mai 08
Weitere Termine: Sa, 24.5.2008 (Sekundiere, dann anschließende Motto-Party im Studihaus), Di, 27.5.08, Mi, 28.5.08, Fr, 30.5.08, Sa, 31.5.08, Mo, 2.6.08, Di, 3.6.08, Werkseinführungen um
19 Uhr, Aufführung um 20 Uhr im P1.; sowie am Fr, 6. und Sa, 7.6.08 Showbühne Mainz, jeweils 20 Uhr
HAIR Foto: Musical Inc.
Gute Neuigkeiten kann derzeit die Musical Inc. der Johannes Gutenberg-Universität Mainz für sich verbuchen. Während die kreativen Planungen und Proben noch auf Hochtouren
laufen, prasseln bereits Einladungen zu Gastspielen, kulturelle Auszeichnungen und zahlreiche Unterstützungsangebote auf die studentische Hochschulgruppe ein, die in diesem
Jahr nicht nur spielt, sondern auch akademisch weiterbildet.
Noch vier Monate sind es bis zur Premiere der neuen Produktion „Hair“ dem Rock-Musical-Klassiker über Frieden, Freude und Blumenkinder, über Gruppenzwänge, Rassismus
und Krieg. Dementsprechend proben die 50 Freizeitmusiker, -schauspieler, -sänger und –tänzer hart am ersten Akt. „Wie eine Marionette bewegen“, „Posauneneinsätze
herausschmettern“ und „Haardrehungen synchronisieren“ steht derzeit auf dem extracurricularen Stundenplan, der voll ist mit bis zu 30 Wochenstunden an möglicher Probenleistung.
Die Zeit rennt. Der zweite Akt liegt noch in der Ferne. Obwohl das Stück noch nicht fertig ist, gibt es schon Anfragen für Gastspiele und Revuen. Ein Auftritt auf der
Landesgartenschau in Bingen ist im Gespräch, Mainzer Kneipen wünschen Themenabend und Konzert. Die erste Zusage bekam der Lumpenball der Freibeuter und Piraten in der
Mainzer Rheingold-Halle. Danach macht sich die Musical Inc. aber erst mal wieder rar. Weiterproben und Weiterbilden stehen auf dem Programm, denn im Bewusstsein Ihres
akademischen Hintergrunds organisiert die Musicalgruppe der Johannes Gutenberg Universität derzeit zwei Vorlesungsreihen des Studium Generale. „Hair und die 60er-Jahre“
heißen die Vorträge von Universitätsprofessoren und Künstlern, die sich den Themen des Musicals zum Beispiel aus japanologischer, amerikanistischer,
musikwissenschaftlicher und schauspielerischer Sicht nähern. Letztere Perspektive liegt Reiner Schönes Beitrag zugrunde. Der Ur-Berger der deutschen Erstproduktion fühlt
sich geehrt, die studentische Gruppe durch seinen Vortrag zu unterstützen.
EU- und Kultursommerprojekt “Hair” im Studium Generale
Die Verbindung von Kunst und Wissenschaft gelingt im Fall von „Hair“ wie bei keinem anderen Musical sonst. „Between Black Power and Non-Violence: The African-American
Civil Rights Movement" heißt zum Beispiel das Thema von Manfred Siebald, dem Amerikanistik-Professor, der am 17. April den Auftakt der ersten, wöchentlichen Vorlesungsreihe
einläutet. Untermalt wird sein wissenschaftlicher Vortrag durch ausgewählte Szenen des Musicals, die die Dramatik um die Diskriminierung der Schwarzen verdeutlichen.
Von so viel Engagement und Einsatz sind auch hochoffizielle Stellen beeindruckt. Das Musical „Hair“ der Musical Inc. ist aufgrund der politischen und sozialen Thematik und
wegen des integrativen Charakters des studentenverbindenden Projekts in das Programm „Jugend in Aktion“ der EU aufgenommen worden, darf sich fortan mit dem Titel EU
-Jugendinitiative schmücken. Ebenso anerkennend zeigte sich der Kultursommer Rheinland-Pfalz, der „Hair“ in sein Programm aufnahm.
Mit so viel Unterstützung und Bestätigung zeigt sich die Musical Inc. zuversichtlich und setzt alles daran, den hohen Ansprüchen dieser Ehrungen gerecht zu werden. Gut, dass
dabei die Universität mit vielen tausend Studenten hinter Ihnen steht, von denen einige tatkräftig beim Karten- und Getränkeverkauf, dem sammeln von „Altkleidern“ – also
Kostümen – und dem Bau des Bühnenbilds helfen werden, sodass die Aufführungen von „Hair“ und die dazu gehörige Vortragsreihe ein voller Erfolg werden. [Stand vom Januar 08]
www.musicalinc.de
Musical Academical – Erste szenisch gestützte wissenschaftliche Vortragsreihe Deutschlands
Im Allgemeinen ist die Gattung Musical als populäre, schlagereske Glamourshow verschrien und kämpft, mal mehr, mal weniger intensiv damit, sich aus diesem Urteil
freizuschwimmen. Auf akademischem Weg nähert sich deshalb die Musical Inc. der Johannes Gutenberg-Universität Mainz dem Genre. Nicht nur inszeniert das vierköpfige
Vorstandsteam aus Lars Mattil, Mareike Hachemer, Sarah Becker und Alexandra Kather mit 60 Darstellern aus allen universitären Fachbereichen und zahlreichen weiteren
Helfern das Musical „Hair“, sondern organisiert auch – und das ist das Außergewöhnliche – eine zwölfteilige Vorlesungsreihe im Rahmen des Studium Generale mit Wissenschaftlern aller Couleur.
Ausgewählt hat die Musical Inc. der Johannes Gutenberg-Universität Mainz das Weltmusical „Hair“ als Mittelpunkt der akademischen Vorlesungsreihe. Es feiert in diesem Jahr
den 40sten Geburtstag seiner Broadway-Premiere und ist bekannt für seine gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen. Der Vietnamkrieg zum Beispiel ist hierin nicht nur
als Politikum („Hey, hey LBJ – how many kids did you kill today?“, „Three-Five-Zero-Zero“) sondern auch als Bedrohung der persönlichen Freiheit und des eigenen Lebens
präsent („Wo geh ich hin?“), der Freiheitskampf der schwarzen Bevölkerung spiegelt sich in der Figur „Hud“ wieder („Colored Spade“, „Abie Baby“), Drogenkonsum zur
Bewusstseinserweiterung nach dem Vorbild Timothy Learys bestimmt den Tagesablauf des Hippiestamms („Haschisch“, „Schweben im Raum“).
„Diese Themen verdienen eine akademische Auseinandersetzung. Zum einen sind sie auch heute noch in aller Munde, zum anderen ist das Wissen über sie häufig gering oder
klischeeverstellt. Das Musical „Hair“ in seiner ganzen Aussagekraft zu verstehen ist für die junge Generation zumeist nicht ohne Vorinformationen möglich“, erklärt Lars Mattil,
musikalischer Leiter und – gemeinsam mit Saxophonist Johannes Knewitz – Initiator der Vorlesungsreihe die Motivation der Gruppe. Es handele sich, so Mattil, bei den
Vorlesungen dennoch nicht um Grundkurse, das garantiere die hochkarätige wissenschaftliche Besetzung: „Die Themen werden gründlich und aus überraschenden Winkeln
beleuchtet, so dass sie auch „Hair“-Experten noch verblüffen können.“ Aus Sicht der Amerikanistik nähern sich daher Prof. Dr. Alfred Hornung, Prof. Dr. Manfred Siebald und
Prof. Dr. Winfried Herget dem Musical und der Ära der 1960er. Sie vergleichen die amerikanische und die deutsch Gesellschaften des revolutionären Jahrzehnts (Hornung),
betrachten die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung (Siebald) und die Protestkultur der Babyboomer (Herget). Im Gegensatz dazu präsentiert Dr. Marion Grein vom Institut
für Südostasiatische und Japanische Studien in Mainz die Sichtweise Japans auf die 1960er Jahre und das Broadway-Musical.
Musikwissenschaftlich analysieren Dr. Peter Niemüller und Prof. Dr. Ludwig Striegel das Zeitalter. Sie stellen einen Vergleich von „Hair“ und „Easy Rider“ an (Niemüller) und
beleuchten die Musik der 60er Jahre (Striegel).
Der wohl bekannteste Professor der Universität Mainz, Prof. Dr. Jürgen W. Falter, Professor der Politikwissenschaft und häufiger Gast bei „Christiansen“, lenkt seinen Blick auf
die politische Situation der späten 60er Jahre, während Andreas Linsemann vom historischen Seminar den Vietnamkrieg betrachtet. In einer anderen Vorlesung widmet sich Prof.
Dr. Bernd Epe (Institut für Pharmakologie und Toxikologie) den Trips und Ekstasen der Hippies, indem er die Wirkungen von Rauschdrogen vorstellt. Prof. Dr. Johannes Ullmaier
konzentriert sich mit germanistischem Fokus auf das Theater der Erfahrung, das dem Stück zugrunde liegt, Prof. Dr. Steffen Aufenanger vom Pädagogischen Institut erklärt die
kulturellen Aspekte der 60er.
Der erste Teil der Vorlesungsreihe beginnt am 17. April mit dem Vortrag „Die 1960er in den USA und in Deutschland“. Von diesem Termin an findet an vier aufeinander folgenden
Donnerstagen eine ausführliche Vorlesung mit szenischer Untermalung statt. Den Vortrag der Japanologin Grein illustriert der Musicalchor zum Beispiel durch eine japanische
Version von „Let the Sunshine in“, den Vortrag zur Black Power mit der Inszenierung von „Ich bin ne Farbige“ („Colored Spade“). Ab dem 23. Mai startet der zweite Teil der
Vorlesungsreihe, in der die Lesungen als Werkseinführungen im unmittelbaren Vorfeld der acht Aufführungen angelegt sind. – Mareike Hachemer
Szenisch gestützte Vorlesungen: Alle Vorträge beleuchten spezielle Aspekte der 1960er-Jahre und des Musicals „Hair“ und werden durch Songs und Szenen aus dem Stück ergänzt.
Prof. Dr. Manfred Siebald (Department of English and Linguistics; Mainz)
Zwischen Black Power und gewaltlosem Widerstand: Die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung Donnerstag, 17. April 2008, 20.00 Uhr
Dr. Peter Niedermüller (Musikwissenschaftliches Institut; Mainz) Die Konzepte von „Hair“ und „Easy Rider“ im Vergleich Donnerstag, 24. April 2008, 20.00 Uhr
Dr. Marion Grein (Southeast Asian and Japanese Studies; Mainz) Hair und die 1960er in Japan
Donnerstag, 08. Mai 2008, 20.00 Uhr
Prof. Dr. Alfred Hornung (Department of English and Linguistics; Mainz)
Die 1960er in den USA und in Deutschland Donnerstag, 15. Mai 2008, 20.00 Uhr
Wissenschaftliche Werkseinführungen:
Alle Vorträge dieser Reihe finden im Foyer des Hörsaals P 1 (Philosophicum), Jakob-Welder-Weg 18,55122 Mainz statt. Sie dienen direkt vor den Aufführungen des Musicals
„Hair“ als Werkseinführung.
Prof. Dr. Alfred Hornung (Department of English and Linguistics; Mainz)
Die 1960er in den USA und in Deutschland Freitag, 23. Mai 2008, 19.00 Uhr
Dr. Johannes Ullmaier (Deutsche Philologie; Mainz) Theater der Erfahrung Samstag, 24. Main 2008, 19.00 Uhr
Andreas Linsenmann M.A. (Historisches Seminar; Mainz) „Where Do I Go?“ – Die USA und der Krieg in Vietnam Dienstag, 27. Main 2008, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Jürgen W. Falter (Institut für Politikwissenschaft; Mainz) Die späten 60er Jahre – Reminiszenzen eines „Generationen-68ers“ Mittwoch, 28. Mai 2008, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Winfried Herget (Department of English and Linguistics; Mainz)
Die Protestkultur der Babyboomers – zwischen Bürgerschock und utopischem Potenzial Freitag, 30. Mai 2008, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Stefen Aufenanger (Pädagogisches Institut; Mainz) Kulturelle Aspekte der 1960er-Jahre Samstag, 31. Mai 2008, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Bernd Epe (Pharmakologie und Toxikologie; Mainz) Wirkungen von Rauschdrogen Montag, 02. Juni 2008, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Ludwig Striegel (Hochschule für Musik; Mainz) Musik in den 1960er-Jahren Dienstag, 03.Juni 2008, 19.00 Uhr
„Hair“ – ein Projekt der Musical Inc. der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, des Kultursommers Rheinland- Pfalz und des EU-Programms „Jugend in Aktion“.
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Die Zeit ist wieder reif für
Hair Das neue Love & Rock Musical - Tour 2003 -
Die 68er liegen zwar weit hinter uns und das Musical HAIR feiert mittlerweile schon 35jährigen Geburtstag, doch die Thematik des Stückes ist vielleicht so aktuell wie nie zuvor.
Damals regte sich in der Jugend erstmals der Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung. Die jungen Leute wollten sich abheben von den faden Alltagswelten Ihrer Eltern und
erhoben “Peace”, “Love” und “Happiness” zu Ihren Maximen und trotzten den Zwängen der Gesellschaft durch offenes Zurschautragen ihrer langen Haare. In dieser Zeit ist
die Handlung von HAIR angesetzt (siehe unten).
Die Neuinszenierung von Produzent Wolfgang Bocksch schlägt eine Brücke zwischen den 68ern und den Jahren am Anfang des neuen Jahrtausends. Die beiden
Choreografinnen Carla Kama und Melissa Williams haben die Choreografie an die heutige Zeit mit schnellen Schritten und Anlehnung an die Musikvideos der heutigen Zeit
gestrafft – es wird schwungvoll zugehen auf der HAIR-Bühne. Durch aufwändige Videoinstallationen wird der Transfer zur heutigen Zeit hergestellt – hierzu werden Images
aus Kultur, Politik und Gesellschaft der letzten 35 Jahre projeziert. Verantwortlich hierfür zeichnet der Videokünstler Kosh, der schon mit den Beatles zusammen gearbeitet hat.
Nach einer Idee von Barry Arnold konnte der renommierte Engländer David Gilmore für die Regie von Hair gewonnen werden.
Sicher ist jedenfalls, dass man sich damals wie heute nicht den Hits wie “Hair”, “Let The Sunshine In”, “Aquarius” und “Donna” entziehen kann. Eingespielt von einem Live –
Orchester sorgen sie und das hochkarätige, am Broadway gecastete Ensemble für nachdenklich unterhaltsame Stunden im Theater. So also die Aufforderung an das Publikum “Let The Sunshine In”.
Wie HAIR an den Broadway kam HAIR wurde von James Rado und Gerome Ragni, zwei arbeitslosen Schauspielern, geschaffen, die sich laut Rado des traditionellen Broadway – Formates bewusst waren,
“aber wir wollten etwas Neues, etwas Anderes schaffen, etwas, das die wunderbare Spannung auf die Bühne brachte, die wir auf den Straßen gefühlt haben”. Diese
“Spannung” war die der langhaarigen, friedensliebenden, lockeren Hippies des New Yorker East Village.
Wie Rado berichtet, war HAIR explizit auf den Broadway zugeschnitten und wurde zahlreichen Produzenten immer wieder angeboten, doch diese lehnten eins ums andere Mal
ab. Natürlich waren die beiden Macher erfreut, als Joseph Papp schließlich auf sie zukam und vorschlug, HAIR zu der allerersten Produktion des im Aufbau befindlichen New
York Shakespeare Festival Public Theater zu machen, für eine zunächst auf sechs Wochen begrenzte Spielzeit. Papp war es auch, der den beiden vorschlug, Musik zu dem
Stück zu schreiben, und so kam Galt MacDermot ins Spiel, der sich mit der Hippie-Kultur – und –Musik vertraut machte, um diese auf HAIR zuschneiden zu können. HAIR
eröffnete am Public Theater am 17. Oktober 1967, aber die Spielzeit war eigentlich viel zu schnell zu Ende und es war keine neue in Sicht.
Zu diesem Zeitpunkt kam Michael Butler ins Spiel. Er hatte HAIR am Shakespeare Theatre gesehen und sich dabei in das Stück verliebt. Er entschied, sich in die Produktion
einzuklinken und brachte HAIR in eine Disko, das Cheetah. Rein geografisch hatte HAIR so bereits den Broadway erreicht, denn das Cheetah war dort, wo sich heute das
Roundabout Theatre befindet. HAIR mußte schon früh am Abend spielen, um die Tanzfläche wieder für das Disko-Publikum freizumachen.
Nach einigen Nachbearbeitungen durch die Autoren und nachdem Butler James Rado überredet hatte, die Rolle des Claude selbst zu übernehmen, fand HAIR schließlich ein
neues Zuhause am Biltmore Theater, und zwar am 29. April 1968. Es wurde erst 1972 beendet, nach 1.742 Shows.
Heute wird HAIR in allen Ländern der Welt gespielt. Dies zeigt, dass der Wunsch nach Friede, Liebe, Freiheit und Glück damals wie heute besonders stark ausgeprägt und immer aktuell ist....
Inhalt von “HAIR” :
New York 1967. Haschischduft und Blumenkinder - eine eigene Szene entsteht, die Hippie-Kultur. Außerhalb der Normen, friedliebend, gut drauf was Drogen, Sex und
wechselnde Beziehungen und das Verhältnis zwischen Schwarz und Weiß betrifft.
Auf dem Weg erwachsen zu werden, bemüht, den konventionellen Regeln der Gesellschaft nicht zu gehorchen - sich jedenfalls nicht von ihnen beherrschen zu lassen - Hair,
die langen Haare sind der sichtbare Ausdruck dafür. Als Claude, die Hauptfigur des Musicals, der Einberufungsbefehl erreicht (immerhin führen die USA Krieg in Vietnam),
bringen er, sein Freund Berger und der ganze "Tribe", die Freunde, ihre Ablehnung der Gesellschaft lauthals zum Ausdruck. In Songs und Tanznummern artikulieren sie ihren
Unmut, aber auch ihre Träume für das kommende Zeitalter, das das ihre sein wird, "Age of Aquarius". Sie diskutieren, streiten, leben und lieben heftig:
Berger ist deswegen schon von der Highschool geflogen. Sheila erwartet ein Kind von ihm und streitet für die Gewerkschaften, Hud für Black Power, Woof haben sie aus dem
Christlichen Verein Junger Männer eliminiert (er imitiert Mick Jagger von den Rolling Stones). Sie und die ganze Gruppe wollen nicht so werden, wie das "Establishment" (die
erfolgreichen und schönen), aber schließlich folgt Claude doch dem Einberufungsbefehl und tritt seinen Militärdienst an.
HAIR - Die Macher -
Gerome Ragni – Buch und Texte Gerome Ragni wurde 1942 in Pittsburgh geboren und ist Mitbegründer des “Open Theatre”. Am New Yorker Broadway war er als Schauspieler tätig und erhielt den Barter
Theater Award for Acting. Die Zusammenarbeit mit James Rado für HAIR ergab sich aus Aktivitäten in der Off-off-Broadway-Szene. In der Broadway – Fassung spielte er
schließlich sogar selbst den Berger. Nach einigen weiteren Musicalarbeiten (Dude, Sun) zog er sich ganz aus dem Business zurück, um sich der Malerei zuzuwenden. Heute
stellt er in einer kleinen privaten Galerie in Detroit/Michigan seine Bilder aus.
James Rado – Buch und Texte
James Rado wurde 1939 in Los Angeles geboren und wuchs in Washington auf. Auch er war Schauspieler und spielte z.B. den Richard Löwenherz in “The Lion in Winter”.
Von ihm stammt nach seinen Erfahrungen mit experimentellem Theater die Idee zu HAIR, dem sogenannten “Musical ohne Libretto” – wie die beiden Autoren das Stück dann
untertitelten. Auch er übernahm am Broadway eine Rolle des Stückes. Er war des öfteren als Claude zu sehen. Er lebt heute noch mit und für diese Produktion und war
federführend bei verschiedenen Inszenierungen in Europa. Die letzte Fassung seinerseits stammt aus dem Jahre 1995.
Galt MacDermot – Musik
Der Diplomatensohn Galt MacDermot wurde 1928 in Montreal/Kanada geboren und erhielt eine umfassende musikalische Ausbildung in Klavier und Geige. Klassische Musik war
ihm allerdings von vorneherein ein Greuel – er liebte moderne Unterhaltungsmusik mit schwarzer “Seele”. Als sein Vater nach Südafrika versetzt wurde, nutzte er die Zeit für
ein Studium afrikanischer Folklore am Capetown College of Music.
In Montreal arbeitete er einige Zeit lang als Komponist von Jazz- und Rocksongs, war Pianist für Dancebands und spielte Orgel in einer Baptistenkirche. In New York
komponierte er zahlreiche Songs und spielte in Bars. “African Waltz” avancierte in London zu einem riesigen Erfolg und gewann in den USA sogar einen Grammy-Award. Aus
der Zusammenarbeit mit den Autoren Ragni und Rado resultierte schließlich sein größter Erfolg: das Musical HAIR.
Eine Rock-Adaption von Shakespeares “Zwei Herren aus Verona” (1972) wurde mit dem Tony Award ausgezeichnet, mit Ragni schrieb er noch einmal ein Musical, Dude.
Heute lebt Galt McDermot in New York, auf Staten Island. Er arbeitete nach HAIR fürs Ballett, schrieb Kammermusik, Bühnenmusik und Filmscores. Sein Stil ist nach wie vor
geprägt von Spiel mit Elementen des Jazz, Folk, Gospel, Reggae und trotz allem, der Klassik.
Wolfgang Bocksch – Produzent
Wolfgang Bocksch ist ein Pionier mit vielen Visionen. Alles fing vor 26 Jahren an. Wolfgang Bocksch kam nach Mannheim und wollte eigentlich Photograph werden. Während
seines Studiums als Graphik - Designer und Photograph jobbte er im Showgeschäft. Schnell kam der Entschluss: “Ich werde meine Träume wahr werden lassen! Ich suche im
Ausland Qualitäts - Musicals und - Shows und hole sie nach Europa!" Sein weiterer Werdegang geriet zur filmreifen Erfolgsstory.
Er machte die letzte Welttournee von Rudolf Nurejev und die erste Europatournee von David Copperfield. Sein Gespür für Erfolge hat er vielfach bewiesen: Mit ungewöhnlichen
Ideen und spektakulären Neuproduktionen geriet er immer wieder in die Schlagzeilen. Er hat weder Kosten noch Mühe gescheut, um dem Publikum feinste Qualität zu bieten.
Für MY FAIR LADY holte er RICHARD CHAMBERLAIN als Professor Higgins auf die Bühne, mit CHORUS LINE und AIN´T MISBEHAVIN eroberte er Asien, 42nd STREET, WEST
SIDE STORY, CRAZY FOR YOU, FAME, CARMEN, EVITA, SARAFINA, JESUS CHRIST SUPERSTAR waren nur einige der Broadway - Musicals, die ihn berühmt machten. Vom
Tanz in seiner ganzen Majestät, wie im Jazz-Blus-Tap-Hit BLACK & BLUE, bis hin zur Magie, wie in HANS KLOK`S MAGIC FOR A NEW MILLENIUM, alles trägt die Handschrift von Wolfgang Bocksch.
Aber auch Marktlücken spürte er auf: So rief er die Body - Dance Show CALIFORNIA DREAM MEN ins Leben und sorgte für Beatles - ähnliche Hysterieanfälle beim weiblichen
Publikum. Für das Musical SEKRETÄRINNEN posierte Topmodel MARKUS SCHENKENBERG, und Filmdiva SOPHIA LOREN feierte sogar ihren Geburtstag auf der Bühne zusammen mit dem GREASE - Ensemble.
Wolfgang Bocksch ist heute wie vor 20 Jahren das Herz der Company. Er spürt die Erfolge auf, verhandelt über die Rechte, ist bei fast jeder Audition dabei und sitzt immer
noch in der ersten Reihe mit kritischem Blick. Jeder Schritt und jede Note muß sitzen, damit der Zuschauer nur das Beste zu sehen bekommt.
David Gilmore - Regie
David Gilmore wurde in London geboren und erhielt seine Ausbildung an der Alleyn´s School in Dulwich. Schon in jungen Jahren durchlief er alle Bereiche des Theater – hinter
der Bühne und auch auf der Bühne. Als Regisseur leitete er drei Jahre lang das Watermill Theatre in Berkshire und fünf Jahre das Nuffield Theatre auf dem Universitätsgelände in Southampton.
Am Londoner West End enstanden unter seiner Regie mehr als ein Dutzend Stücke.
David Gilmore ist der Mann, der mit seinem Revival von Grease seit 1990 ununterbrochen in London und in der Neuproduktion für Wolfgang Bocksch Concerts dem Welterfolg
zu neuem Ruhm verhalf.
Olly Ashmore – Musikalischer Direktor
Der Komponist und Dirigent absolvierte die hochkarätige Royal Academy of Music in London und ist zur Zeit als Musical Director bei der Londoner West-End Produktion von
"Fame" tätig. Vorher war er fünf Jahre lang ebenfalls am West End als Musical Director für GREASE tätig. Bei seinen weiteren Projekten wurde er sowohl als Dirigent, als auch
als Musical Director verpflichtet, u.a. wirkte er bei "Love Forever True", "Who Killed Cock Robin", "The Rocky Horror Show", "Golden Musicals of Broadway", "Aspects of
Dance", "Hackney Empire" uvm. mit. Er schrieb die Musik für die Bühnenstücke "The Mysteries", "Measure for Measure", "The Suicide" und "Great Expectations" und
komponierte die Musik für diverse Musicals, darunter für "Forever Eve" und "Fantastic Mr. Fox". Außerdem hatte er den Auftrag, das neue Kinder – Musical “Look Back” zu
schreiben, das im Millenium Dome in Greenwich seine Premiere hatte. Seine Musical Version von “Snow White” für das Plymoth Theatre Royal fand in fünf verschiedenen
Städten Englands seine Aufführung. Seine Musik hörte man oft auch im Fernsehen, wie etwa bei den BBC Produktionen "Going Live", "The Friday Zone" uvm. Die Musik der
Bühnenversion der Paramount - Fernsehkomödie "Happy Days" und die beiden Kurzfilme “Time Tangle” (LWT) und “Gorilla in the Roses” (BBC) geht ebenfalls auf sein Konto.
Mit Wolfgang Bocksch arbeitete Oliver Ashmore u.a. für die erfolgreiche GREASE-Tourneeproduktion, für die er auch immer noch als Supervisor verantwortlich ist, zusammen
und verstärkt jetzt das Creative Team von HAIR mit seinen Kompositionen.
Carla Kama – Choreografie
Carla Kama ist eine wegweisende Choreografin, deren Arbeiten bereits in allen Bereichen der Entertainment – Branche zu sehen waren. Ihr außergewöhnlicher Stil ist eine
Mischung aus einer Höchstleistung an Energie, Bewegung und traditionellem Jazz Dance. Da sie ständig mit neuen, innovativen Bewegungen über die Stränge schlägt, legt sie
die Messlatte für jene, die ihren Stil imitieren, immer höher. Sie hat sich stets aus ihren Mitbewerbern herausgehoben und ihre Kreationen waren in USA, Europa und Asien zu bewundern.
Carlas choreografische Fähigkeiten zeigten sich in Projekten wie Mandalay Bay’s STORM, Prince’s NPG Dance Company, GREASE – The Musical, Stutter – The Femme Fatale
Cabaret, in dem Film “Debtor$” mit Randy Quaid und Michael Caine, bei den California Dream Men und in Werbespots für die Marken Sketchers, Toyota, Reebok, Sun
Microsystems, Platinum Guild International und Bongo. Zur Zeit arbeitet Carla mit der Band “Jane’s Addiction” an der 2003 Lollapalooza Summer Tour ebenso wie an deren
bevorstehenden Welt-Tournee.
Mit ihrer professionellen Karriere, die sich nun schon über einen Zeitraum von 15 Jahren erstreckt, arbeitete sie in allen Facetten der Entertainment – Industrie, sowohl als
Choreografin als auch als Director und Künstler. Am Beginn ihrer Karriere wurde sie aus über 1000 Mitbewerbern ausgewählt, um das sechste Mitglied der original “Fly Girls”
aus der TV-Serie “In Living Color” zu sein, die sogar einen Emmy gewann. Sie trat bei den VH-! Music Awards und den Billboard Music Awards auf und arbeitete für
verschiedene Preisverleihungen mit Künstlern wie Prince & Carmen Electra, Robbie Williams, The Smashing Pumpkins, Ricky Martin, Rita Moreno und den Teams von Friends und
Baywatch zusammen, um nur eine kleine Auswahl zu nennen.
Für die Neuproduktion des Wolfgang Bocksch – Musicals HAIR verstärkt Carla Kama wiederum das Creative Team mit ihren innovativen Ideen.
Melissa Williams – Choreografie
Ursprünglich aus Windsor, Ontario, in Kanada, kam Melissa in die Vereinigten Staaten, weil sie eine Karriere als Tänzerin einschlagen wollte. Als Tänzerin war sie an
zahlreichen hochklassigen Produktionen wie den Academy Awards, den American Music Awards, den Grammys, den VH1 Honors und den Fashion Awards beteiligt.
Melissas professionelle Tanzkarriere führte sie zur Choreografie, zur Regie und zur Produktion.
Sie hat für Musical – Produktionen überall auf der Welt die künstlerische Richtung maßgeblich bestimmt und die Choreografien erstellt, so z.B. für “Storm” im Mandalay Bay in
Las Vegas, bei “American Superstars” im Stratosphere Hotel und -Casino, bei der Europa-Tournee von “GREASE- The Musical”, bei der “NPG Dance Co‘ US Tour” von Prince und vielen mehr.
Einige der sehr bekannten Künstler, mit denen Melissa entweder als Tänzerin oder als Kreative schon zusammen gearbeitet hat, sind: Randy Quade, Michael Caine, Catherine
McCormack, Prince, George Michael, The Smashing Pumpkins, Carmen Electra, Vanessa Williams und Brian Adams. Zu Ihren Auftritten im Filmbereich zählt die Rolle der “Julie” in
dem viel diskutierten Film “Showgirls”, außerdem war sie dabei bei “Batman & Robin”, “That Thing You Do” und “Red Shoe Diaries”.
Ken Cox – Production Stage Manager
Bio liegt derzeit noch nicht vor.
Herbert Erhardt – Kostümdesign
Geboren bei Frankfurt/Main studierte Herbert Erhardt Musik, Tanz, Fashion- und Kostümdesign. Neben Musikvideos, Pop – Konzerten und Werbespots arbeitet er viel an Musical
- und Kabarett – Produktionen. Er war als Kostümdesigner und Wardrobe – Supervisor u.a. bei folgenden Produktionen tätig: “Jesus Christ Superstar”, “West Side Story”, “42nd
Street”, “My Fair Lady”, “California Dream Men”, “Evita”, “Fame” und “GREASE”.
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