Musical: Vom Geist der Weihnacht
 

Siehe auch “Disneys Eine Weihnachtsgeschichte”:

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Vom Geist der Weihnacht - 2007 in Duisburg
© Life On Stage GmbH

Autor: Michael Tasche, Dirk Michael Steffan
Musik:
Dirk Michael Steffan
Uraufführung: 23. November 2001 (Obernhausen, Theatro CentrO)

Spielort 2009:
Capitol Theater Düsseldorf , 26. November – 30. Dezember 2009
Spielzeit: 26. November 2009 – 30. Dezember 2009

Regie:
Iris Limbarth

Scrooge: Kristian Vetter
Engel: Patricia Kelly
Marley: Werner Bauer
 u.v.a.

Produktion:
Manfred Hertlein Veranstaltungs GmbH

Tickets

 

Spielorte 2007:
Theater am Marientor, Plessingstraße 20, 47051 Duisburg
22. November 2007 – 30. Dezember 2007
Musical-Palast Frankfurt, Messegelände/Europaviertel, 60327 Frankfurt/Main 21. November 2007 – 30. Dezember 2007
Regie: Iris Limbarth (Frankfurt) / Craig Simmons (Duisburg)
Produktion: Life on Stage Entertainment

Hauptrollen 2007:
Duisburg:
Scrooge:
Felix Martin
Marley:
Werner Bauer
Engel:
Jasmin Wagner

Frankfurt 2007:
Scrooge:
James Sbano
Engel:
Ina Nadine Wagler
Marley:
Peter Trautwein

Auf der Grundlage von Charles Dickens’ weltberühmter Weihnachtsgeschichte „A Christmas Carol“ hat Produzent und Komponist Dirk Michael Steffan in Zusammenarbeit mit dem Autor Michael Tasche ein Musical geschaffen, das mittlerweile selbst zum Klassiker avanciert ist. Sie erzählen die Geschichte mit aufwändig orchestrierter Musik, mit Liedern und Tänzen, deren Poesie und Emotionalität Publikum und Kritik gleichermaßen begeistern. Seit der Uraufführung im Jahr 2001 ließen sich rund 300.000 Besucher von diesem faszinierenden Gemeinschaftserlebnis für Jung und Alt verzaubern.

Im Mittelpunkt der im London des 19. Jahrhunderts spielenden Handlung steht der kaltherzige Geldverleiher Ebenezer Scrooge, der seine Schuldner zu Weihnachten besonders heftig quält. Bis er an einem Heiligen Abend Besuch aus dem Jenseits bekommt: Sein eigentlich längst verstorbener Geschäftspartner Marley erscheint, um ihn zu bewegen, ein besserer Mensch zu werden. Gemeinsam mit einem geheimnisvollen Engel unternehmen die beiden Freunde eine Reise durch die Zeit. Dabei verstehen sie nicht nur, warum Scrooge so verbittert und hartherzig geworden ist. Sie finden gleichzeitig den Schlüssel zu einem neuen, glücklicheren Leben. Am Ende feiert der geläuterte Geizhals zum ersten Mal in seinem Leben von Herzen Weihnachten – zusammen mit all den Menschen, die er früher verachtet und gehasst hat.

Im Hinblick auf Duisburg als aktiver Bestandteil der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 erklärte Uwe Gerste, Geschäftsführer Duisburg Marketing: „Duisburg wird westlicher Eckpfeiler der Kulturhauptstadt Europas sein. Insofern freuen wir uns, dass die Stadt mit diesem Musical bereits 2007 weihnachtlich glänzt. Mit einer tollen Story, einer hervorragenden Produktion und einzigartigen Darstellern erfüllt Vom Geist der Weihnacht wichtige Kriterien, die wir uns auch von den Kulturhauptstadtprojekten wünschen.“


Dirk Michael Steffan (Komponist / Original-Produzent)
Mit Vom Geist der Weihnacht verwirklichte Dirk Michael Steffan einen lang gehegten Wunsch. Rund 120 musikalische Werke verschiedener Genres, darunter Chansons, Kinderlieder, Balladen sowie Werke für Klavier und Orchester, hatte er bereits geschrieben – ein Musical war noch nicht darunter. Doch Weihnachten 2001 war es so weit, und Vom Geist der Weihnacht nach Charles Dickens’ berühmter Erzählung „A Christmas Carol“ feierte im Oberhausener TheatrO CentrO (heute: Metronom Theater) seine Welturaufführung, für die Dirk Michael Steffan auch als Produzent verantwortlich zeichnete. Presse und Publikum waren begeistert . Seither wurde das Stück mit großem Erfolg in zahlreichen Städten gespielt und gilt mittlerweile als das Familienmusical überhaupt.

Dirk Michael Steffans Karriere begann 1985 im „Düsseldorfer Theaterchen“. Dort übernahm der gebürtige Gelsenkirchener unter anderem Rollen in Franz Kafkas „Bericht für eine Akademie“ und F. K. Waechters „Schule mit Clowns“. In Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Landestheater veranstaltete er ab 1987 Liederabende im Neusser Kulturkeller. Später kreierte er Mittelalter-Events, die er im Großraum Düsseldorf veranstaltete. Schon während dieser Zeit schrieb und produzierte er Musik, die unter anderem auch bei seinen mittelalterlichen Spektakeln zu hören war.

Ab 1990 arbeitete Dirk Michael Steffan in der Medienbranche und war als Moderator bei diversen Radio- und Fernsehsendern tätig, darunter Radio NRW, MDR, n-tv und VOX. Als Redakteur und Producer wirkte er bei Pro Sieben und Kabel 1. Bei der ndF-Entertainment, einer Tochter der Neuen Deutschen Filmgesellschaft, übernahm er ab 1998 die Aufgabe des verantwortlichen Produzenten von Magazin- und Unterhaltungssendungen, darunter die Comedy-Serie „Olli, Tiere, Sensationen“ (ZDF, 2000) und das Showbiz-Magazin „Vivian's Entertainment“ (n-tv, 2000). Auch in dieser Zeit blieb er der Musik treu und verfasste zahlreiche Kompositionen.

Mit dem legendären Arrangeur Gert Wilden sr. und den Münchener Philharmonikern realisierte Dirk Michael Steffan die aufwändige Orchestrierung für „Vom Geist der Weihnacht“. In Berlin entsteht derzeit in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Felix Schönewald ein neues, instrumentales Modern-Classic-Album. Eine Musical -Produktion sowie eine Revue befinden sich in Vorbereitung. Steffan ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt mit seiner Familie in seiner Wahlheimat München. Gleichwohl legt er großen Wert auf seine Herkunft, bekennt sich zum Revier und freut sich bis heute darüber, dass Vom Geist der Weihnacht hier seine Welturaufführung erleben durfte.

Iris Limbarth Regie (Frankfurt/Main)
Die aus Wiesbaden stammende Iris Limbarth stand selbst lange Zeit als Tänzerin und Musical-Darstellerin auf der Bühne. Mittlerweile hat sie sich auch einen Namen als Regisseurin und Choreographin gemacht. Mit ihren wegweisenden Inszenierungen, darunter die deutschen Erstaufführungen von „Footloose“, „Copacabana“ und „She Loves Me“ avancierte sie zu einer der wichtigsten Musical-Regisseurinnen Deutschlands. Nachdem sie gerade im Staatstheater Wiesbaden die erste Stadttheaterproduktion des Musicals „Rent“ auf die Bühne gebracht hat, inszeniert sie nun in Frankfurt Vom Geist der Weihnacht. Dabei verschmilzt sie Charles Dickens’ Geschichte und Dirk Michael Steffans Musik zu einem eindrucksvollen Theatererlebnis.
Iris Limbarth war bereits als Kind vom Theater fasziniert. Mit 13 Jahren begann sie ihre Ausbildung zur Tänzerin als Ballettelevin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und nahm parallel dazu Schauspiel- und Gesangsunterricht. Nach Abitur und Tanzdiplom arbeitete sie zunächst als Tänzerin, Schauspielerin und Musicaldarstellerin an verschiedenen Theatern. So tanzte sie in Klassikern wie „Schwanensee“, „Der Nussknacker“, „Giselle“ oder „Don Quijote“. Als Schauspielerin war sie u.a. in Christopher Hamptons „Geschichten aus Hollywood“ oder Bert Brechts „Galileo Galilei“ zu sehen. Schließlich entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Musical und gab die „Rizzo“ in „Grease“, die „Roxy Hart“ in „Chicago“ sowie die „Chiffon“ in „Der kleine Horrorladen“.
1995 begann Iris Limbarths zweite Karriere als Choreographin. Sie ergänzte ihre Ausbildung am Broadway Dance Center in New York und choreographierte nahezu alle großen Musicals, zahlreiche Operetten und Opern. Dabei wirkte sie an den Theatern in Stralsund und Greifswald, Zwickau, Augsburg, Osnabrück und am Deutschen Theater in Göttingen. Hinzu kamen die Staatsoperette Dresden, das Schauspiel Frankfurt, die Staatstheater in Wiesbaden und Karlsruhe sowie die Vereinigten Bühnen von Krefeld und Mönchengladbach.
Ihre dritte Karriere als Regisseurin startete sie 1999, indem sie am Stadttheater Worms ihr erstes Musical inszenierte. Mittlerweile arbeitet Iris Limbarth als Musiktheaterregisseurin u. a. am Theater Nordhausen, am Theater Annaberg, an der Landesbühne Wilhelmshaven, dem Landestheater Schwaben Memmingen, dem Staatstheater Wiesbaden, dem Theater Bielefeld und am namibischen Nationaltheater in Windhoek.
Im Jahr 2000 übernahm sie die Leitung der Nachwuchs-Musical-Sparte JCT am Staatstheater Wiesbaden, wo sie zwei Stücke pro Spielzeit inszeniert. Seit der Spielzeit 2006/2007 ist sie als Künstlerische Leiterin der Emsländischen Freilichtbühne Meppen tätig, wo sie im Sommer 2008 Andrew Lloyd Webbers „Jesus Christ Superstar“ inszenieren wird.


Craig Simmons Regie (Duisburg)
Der Amerikaner Craig Simmons gehört zu den profiliertesten Musical-Regisseuren in Deutschland. Mit seinen temporeichen und mitreißenden Inszenierungen von „Der kleine Horrorladen“, „Hair“ oder „Non(n)sens“ machte sich der Perfektionist hierzulande einen Namen. Vom Geist der Weihnacht wurde unter seiner Spielleitung weiterentwickelt und erstrahlt nun in einem neuen Glanz, der Charles Dickens’ Geschichte und Dirk Michael Steffans Musik zu einem großen Theatererlebnis verschmilzt.
Craig Simmons wurde 1954 in Worcester, Massachusetts, in eine Theaterfamilie geboren und stand bereits in jungen Jahren auf der Bühne. Er studierte Schauspiel und Regie und arbeitete zunächst an mehreren Theatern in den USA. So trat er unter anderem mit Superstars wie Liza Minelli und Eartha Kitt auf. Beeindruckend ist sein enorm weit gespanntes Rollenrepertoire. Simmons spielte sowohl den „Jaques“ in William Shakespeares „As You Like It“ als auch den „Morell“ in George Bernard Shaws „Candida“ oder den „Riff“ in Leonard Bernsteins „West Side Story“.
Nach diversen Bühnenerfolgen in den Vereinigten Staaten kam Craig Simmons 1983 nach Deutschland, um Germanistik zu studieren. Nach dem Examen kehrte er auf die Bühne zurück und ging mit dem Musical „Anatevka“ auf Europatournee. Es folgten weitere Engagements auf deutschen Bühnen. Hier spielte er u.a. den „Judas“ in Andrew Lloyd Webbers „Jesus Christ Superstar“ und den Macheath in der „Dreigroschenoper“ von Bert Brecht und Kurt Weill.
Auch als Regisseur beschäftigte sich Craig Simmons vor allem mit Musicals und inszenierte an zahlreichen deutschen Theatern mit großem Erfolg. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören neben „Hair“ Cole Porters „Kiss Me Kate“ und „Pippin“ von Stephen Schwartz. Ab 1999 war er zwei Jahre lang künstlerischer Leiter der Disney-Adaption von „Der Glöckner von Notre Dame“ im Theater am Potsdamer Platz in Berlin. Zu seinen weiteren Erfolgen gehören „Das Herz eines Boxers“ am Jungen Theater im Schauspielhaus Erfurt (2001) und die „Rocky Horror Show“ am Theater der Landeshauptstadt Magdeburg (2003/2004).
 

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Vom Geist der Weihnacht - 2007 in Frankfurt/Main
© Life On Stage GmbH

Die Darsteller:

Felix Martin -
Scrooge (Duisburg)

Das Musical Vom Geist der Weihnacht erzählt die Geschichte einer persönlichen Entwicklung. Der Geldverleiher Ebenezer Scrooge wandelt sich im Laufe des Stückes vom Geizhals und Menschenfeind zu einem freundlichen und gutherzigen Zeitgenossen. Diese Veränderung vom Bösen zum Guten verkörpert in Duisburg Felix Martin, der in den Jahren 2004 und 2006 bei der „musicals“-Leserwahl auf Platz 2 der beliebtesten deutschsprachigen Musical-Darsteller gewählt wurde.
Der gebürtige Hamburger stand zum ersten Mal im Alter von zwölf Jahren in Mozarts „Zauberflöte" unter der Regie von Götz Friedrich auf der Bühne der Hamburger Staatsoper. Seine Ausbildung erhielt er am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, wo er am Burgtheater in „Der Hauptmann von Köpenick" debütierte.
Dem Publikum im Ruhrgebiet ist Felix Martin noch in bester Erinnerung, da er in den 90er Jahren im damals eigens gebauten Musicaltheater Duisburg (heute Theater am Marientor) in der Deutschlandpremiere von „Les Misérables“ als Erstbesetzung des „Marius“ zu sehen war. Zuvor hatte er unter Peter Weck die gleiche Rolle in der deutschsprachigen Erstaufführung des Stückes im Wiener Raimund Theater gespielt. In der Welturaufführung von Eric Woolfsons „Freudiana“ trat er ebenfalls unter Weck als „Prof. Spiegel“ im Theater an der Wien auf. Dort gab er auch den „Tod“ in Michael Kunzes „Elisabeth“. In Kunzes „Mozart!“ in der Hamburger Neuen Flora glänzte er in der Rolle des zwielichtigen „Fürsterzbischof Colloredo“ – beide Male unter der Regie von Harry Kupfer. Für seinen „Alex“ in Andrew Lloyd Webbers „Aspects Of Love“ in der Dresdner Staatsoperette wurde er mit dem „Image 98" als bester männlicher Hauptdarsteller ausgezeichnet.
Felix Martin spielte u.a. Titelpartien in der Uraufführung „Schlemihl“, (Theater des Westens, Berlin) und „Elvis“ (Berliner Kammerspiele) sowie Hauptrollen in der „Rocky Horror Show“ (Berliner Kammerspiele) und „Grease“ (Häbse Theater, Basel). Seit 2005 präsentiert er mit großem Erfolg sein Soloprogramm „Musicals & More“, aus der sich seine erste Live-CD „Felix Martin Live“ entwickelte. Das Album belegte mehrere Monate lang Platz 1 der deutschen Musical-Charts.
Bis Ende Januar 2006 konnte man Felix Martin in „Roman Polanski’s Tanz der Vampire“ in Hamburg in der Rolle des „Graf von Krolock“ in alternierender Besetzung sehen. Im März 2007 war er in derselben Rolle im Berliner Theater des Westens zu Gast. Am 30. September 2007 feiert er im Oberhausener Ebertbad die Premiere seines neuen Soloprogramms „Felix Martin livehaftig!“.


James Sbano Scrooge (Frankfurt/Main)
Das Musical Vom Geist der Weihnacht erzählt die Geschichte einer persönlichen Entwicklung. Der Geldverleiher Ebenezer Scrooge wandelt sich im Laufe des Stückes vom Geizhals und Menschenfeind zu einem freundlichen und gutherzigen Zeitgenossen. Diese Veränderung vom Bösen zum Guten verkörpert in Frankfurt James Sbano.
Der Amerikaner begann am New Yorker Broadway als Sänger in der Originalbesetzung von Andrew Lloyd Webbers Rockoper „Jesus Christ Superstar“. Für die Aufnahmen des gleichnamigen Albums sang er Anfang der 70er Jahre gemeinsam mit Deep Purple-Sänger Ian Gillan und Popstar Yvonne Elliman („If I Can’t Have You“). Des Weiteren spielte James Sbano in den Broadway-Inszenierungen von „Hair“, „Marlowe“ und „Evita“.
Später stand er in Los Angeles mit Rockstar Meat Loaf in „The Rocky Horror Show“ auf der Bühne. Hinzu kamen Shows wie „Mary C Brown and the Hollywood Sign“ oder „Bimbo’s Cosmic Circus“, und an der Seite von Anthony Quinn ging er mit „Zorba“ auf ausgedehnte Amerika-Tournee. James Sbano gehörte außerdem zum Cast der Tourneeproduktionen von Pete Townshends Rockoper „Tommy“ und dem Hippie-Musical „Hair“ von Gerome Ragni, James Rado und Galt MacDermot.
1988 kam er erstmals nach Deutschland und spielte in den Original-Inszenierungen der Andrew Lloyd Webber-Musicals „Evita“ und „Jesus Christ Superstar“. Seitdem verkörperte er auch zahlreiche Charakterrollen in deutschen Produktionen. So gab er in der Welturaufführung von Michael Kunzes und Jim Steinmans „Tanz der Vampire“ am Wiener Raimund Theater unter der Regie von Roman Polanski den „Chagal“, eine Rolle, die er auch bei der Deutschland-Premiere in Stuttgart übernahm.
Darüber hinaus war James Sbano u.a. in St. Gallen als „Engineer“ in „Miss Saigon“ von Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil zu sehen. In „Tommy“ interpretierte er zudem 2002 beim Musicalsommer im niederösterreichischen Amstetten den skrupellosen „Uncle Ernie“. Zu seinen größten Erfolgen in Europa zählt ohne Zweifel sein „Bap“ (Original: „Pop“) in der deutschen Uraufführung von Ben Eltons Queen-Musical „We Will Rock You“. James Bano gehörte ab 2004 zur Originalbesetzung im Musical Dome in Köln.


Peter Trautwein Marley (Frankfurt/Main)’
Peter Trautwein verkörpert den Marley wie kein anderer. In diesem Jahr wird der Bariton zum insgesamt 200. Mal den zerzausten, eigentlich längst verstorbenen Kompagnon des geldgierigen Scrooge spielen. Schon in der Welturaufführung 2001 in Oberhausen war er Dirk Michael Steffans erste Wahl. Marley ist die Titelfigur des Stücks, der Geist der Weihnacht, der versucht, seinen alten Gefährten vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren.
Peter Trautwein studierte bei Prof. Hanno Blaschke in München Gesang und war von 1996 bis 1999 an der Opernschule der Musikhochschule München Gaststudent. Ebenfalls in der bayerischen Landeshauptstadt folgten die gesangliche Weiterbildung bei Prof. Bernhard Adler und Schauspielunterricht an der Schauspielschule Gmelin. Einen Höhepunkt seiner Ausbildung bildete 1998 die Teilnahme an einem Meisterkurs der Sopranistin Astrid Varnay bei der „Münchner Singschul’“ der Opernfestspiele. Hierbei trat der gebürtige Ulmer in der „Bayerischen Staatsoper“ als „Vater“ in Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ auf.
Von 1996 bis 1999 spielte er in Produktionen der Opernschule der Musikhochschule München, darunter den „Lerchenauer“ in Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“, den „Don Alfonso“ in Wolfgang Amadeus Mozarts „Così fan tutte“ oder den „Dr. Cajus“ in Otto Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ am Prinzregententheater in München. Als „Dr. Cajus“ war er 1999 auch auf dem Internationalen Opernfestival der Kammeroper Schloss Rheinsberg zu sehen.
Im Bereich der geistlichen Musik sang Peter Trautwein u.a. die Basspartie in Franz Schuberts G-Dur-Messe sowie die Baritonpartie in Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“. Als „Marley“ in Dirk Michael Steffans Vom Geist der Weihnacht stand er nach der Uraufführung u.a. in Oberhausen im Kölner Musical Dome (2002) und im Berliner Schillertheater (2006) auf der Bühne. An der Neuköllner Oper in Berlin war er 2005 und 2006 als „Nourabad“ in George Bizets „Les pecheurs de perles“ zu sehen und zu hören.
Sein soziales Engagement stellte er bereits mehrfach als Mitwirkender bei der Benefizgala zu Gunsten der Berliner Aids-Hilfe e.V. im Theater des Westens unter Beweis. Hinzu kamen das „Festival of Friendship“ der Düsseldorfer Aids-Hilfe (2002 und 2007) und Auftritte am Welt-Aids-Tag in Düsseldorf (2001) und München (2003).


Ina Nadine Wagler Engel (Frankfurt/Main)
Die Figur des Engels kommt in der Originalgeschichte bei Charles Dickens so nicht vor. Sie ist ein dramaturgischer Kunstgriff im Musical Vom Geist der Weihnacht und steht für die Zuversicht, dass Scrooge schließlich doch erlöst werden kann. Dass dies auch in Frankfurt auf eindrucksvolle Weise umgesetzt wird, ist das Verdienst von Ina Nadine Wagler. Für Iris Limbarths Inszenierung ist die Berlinerin ohne Frage eine Idealbesetzung.
Im Alter von sechs Jahren begann sie ihre Ballettausbildung. Später kamen Jazz- und Tapdance hinzu, was schließlich zu ersten kleinen Bühnenauftritten führte. Mit acht spielte sie die Hauptrolle in einem Kindermusical. Wenige Jahre später stieg sie in eine Band ein und begann zu singen. Nach der Schule studierte sie an der Berliner Hochschule der Künste Gesang, Schauspiel und Tanz und machte abschließend ihr Diplom als Musicaldarstellerin – mit Auszeichnung.
An der Neuköllner Oper trat sie in Peter Lunds Inszenierung „Love Bite“ als Biggi auf und gehörte am Schiller-Theater zum Ensemble von „Sisi – Kaiserin der Herzen“. Sie verließ ihre Heimatstadt Richtung Süden und spielte in „Wake up“ von Rainhard Fendrich und Harold Faltermeyer am Raimund Theater in Wien u.a. die „Lydia“ und die „Rosanna“, stand in der Bozener Inszenierung von „Evita“ im Stadtheater auf der Bühne und ging als „Garbo“, „Kommissar“ und „Conny“ in „Falco meets Amadeus“ auf Tournee durch Deutschland und Österreich. Es folgten die „Aylin“ in „What A Feeling“ im Theater im Kosmos Berlin und die „Bianca“ in „Kiss me Kate“ bei den Luisenburger Festspielen. Darüber hinaus verkörperte Ina Nadine Wagler auf der Bühne des Berliner Hansatheaters Hildegard Knef in „Der Geschenkte Gaul“ und war ebenfalls an der Spree als Evelyn Kuenneke in „Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst“ im Kleinen Theater am Südwestkorso zu sehen.
Zuletzt gab sie u.a. die „Madame Pottine“ und die „Madame de la Grande Bouche“ in „Die Schöne und das Biest“ im Metronom Theater Oberhausen sowie im Potsdamer Platz Theater Berlin. In dem ORF-Film „Gefühl ist alles“ spielte und sang sie die Rolle der „Suzie“ und war 2006 als Duett-Partnerin von Österreichs Superstar Rainhard Fendrich auf dessen „hier + jetzt“-Tour unterwegs. Neben ihrer Karriere als Musical-Darstellerin tritt Ina Nadine Wagler auch als Solistin auf, arbeitet als Studiosängerin und ist als Synchronsprecherin tätig.


Jasmin Wagner - Engel (Duisburg)
Sobald in Vom Geist der Weihnacht der Engel auftritt, ist dem Zuschauer klar, dass die Geschichte gut ausgeht. Dass dies so ist, liegt naturgemäß an der Rolle, aber nicht zuletzt auch an der Darstellerin, die diese Rolle verkörpert: Jasmin Wagner. Für die aktuelle Inszenierung ist die charmante Hamburgerin, die in den 90er Jahren als „Blümchen“ zahlreiche internationale Erfolge feierte und mittlerweile unter ihrem bürgerlichen Namen als Schauspielerin, Moderatorin und Musikerin Karriere gemacht hat, ohne Frage eine Idealbesetzung.
2001 gab Jasmin Wagner ihr Kinodebüt und spielte in dem Hollywood-Film „Driven“ neben Stars wie Sylvester Stallone und Burt Reynolds. Bereits Anfang 2000 hatte sie Thomas Gottschalk als Moderator der „Disney Filmparade“ bei RTL abgelöst und präsentierte die Sendung bis April 2002. Sie moderierte außerdem u.a. bei Sat.1, VIVA sowie RTL II und sang „Leb deinen Traum“, den Titelsong der dritten „Popstars“-Staffel.

Musikalisch feierte sie 2006 ein viel beachtetes Comeback, bei dem sie mit dem Songwriter und Produzenten Michel van Dyke (Echt, Jan Josef Liefers, Fury In The Slaughterhouse) und dem Texter und Entertainer Bernd Begemann (Die Antwort, Die Befreiung) zusammen arbeitete. Songs wie „Männer brauchen Liebe“ oder „Komm schon, werd’ wütend“ von dem Album „Die Versuchung“ zeigten eine völlig neue Jasmin Wagner und wurden von der Kritik hoch gelobt. Man müsse Jasmin Wagner lieben „für die unbeschwerteste Platte dieses Sommers“, schrieb beispielsweise Spiegel-Online. Intro feierte „La Wagner“ als „zeitlose Pop-Aktrice mit mehr als einer hübschen Stimme“, und der Stern bescheinigte ihr: „Das gesamte Album zeigt eine enorme Entwicklung von einem Teenie-Star zur Persönlichkeit.“
An einem neuen Album wird bereits gearbeitet. Und am 22. November steht Jasmin Wagner erstmals als Engel in Vom Geist der Weihnacht auf der Bühne.
Jasmin Wagner wurde 1980 in Hamburg geboren. Im Alter von 15 Jahren unterschrieb sie ihren ersten Plattenvertrag und avancierte unter dem Künstlernamen „Blümchen“ zur erfolgreichsten deutschen Popkünstlerin der 90er Jahre. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz erreichten ihre Singles und Alben vor allem in Skandinavien und Asien Top-Ten-Positionen. Insgesamt verkaufte sie mehrere Millionen Platten und landete in mehr als 30 Ländern in den Charts. Hinzu kamen zahlreiche Auszeichnungen und Preise wie der Deutsche Musikpreis ECHO oder der schwedische Energy-Award.


Werner Bauer - Marley (Duisburg)

Der Geist der Weihnacht, also die Figur, die die Läuterung des Menschenfeindes Ebenezer Scrooge initiiert, ist Jacob Marley. Er kann die Erde nicht verlassen, denn zu seinen Lebzeiten stand er Scrooge in Sachen Geiz und Misanthropie in nichts nach. Jetzt versucht er, seinen alten Gefährten vor demselben schrecklichen Schicksal zu bewahren. In Duisburg wird diese Rolle, die im Prinzip die Titelrolle des Stückes ist, von Werner Bauer übernommen, einem der bekanntesten deutschen Musical-Darsteller. Bauer arbeitet als Schauspieler, Sänger, Regisseur und Autor. An den Vereinigten Bühnen Wien gibt er zudem Schauspiel- und Gesangsunterricht.
Seine eigene Ausbildung in den Fächern Gesang, Tanz und Schauspiel absolvierte Werner Bauer in München. Seine Bühnenkarriere begann in der Saison 1991/1992 an den Theatern Zwickau und Chemnitz. Dort spielte er gleich eine Hauptrolle: den „Tony“ in Leonard Bernsteins „Westside Story“. Es folgten der „Riff Raff“ in „The Rocky Horror Show“ in München und Basel, der „Jesus“ in „Jesus Christ Superstar“ in Basel und Meiningen sowie die Rolle des „Claude“ in „Hair“ am Theater Neu-Ulm.
Bis Mitte der 90er war er in zahlreichen Inszenierungen großer Musical-Erfolge zu sehen, darunter „Grease“, „Linie 1“ und „Der kleine Horrorladen“. 1997 gab er in der Deutschland-Premiere von „Disney’s Die Schöne und das Biest“ in Stuttgart den „Lefou“, bevor es ihn 1999 nach Wien ans legendäre Raimund Theater zog. Unter der Regie von Oscar-Preisträger Roman Polanski verkörperte er den „Professor Abronsius“ in „Roman Polanski’s Tanz der Vampire“. Diese Rolle übernahm er auch ein Jahr später bei der Deutschlandpremiere des Stückes in der Musical Hall Stuttgart. 2004 und 2005 stand er in Berlin als „Harry“ in der deutschen Erstaufführung von „Harry und Sally“ auf der Bühne des Hansa Theaters. 2007 begeisterte er das Publikum im Füssener Festspielhaus Neuschwanstein als „Mr. Thenardier“ in „Les Misérables“.
Neben seiner Tätigkeit auf der Bühne führt Werner Bauer seit einigen Jahren auch Regie. So inszenierte er 2006 in München am Akademietheater im Prinzregententheater „Ein Stück vom Mond“ von Paul Brown und am Nordrhein-Westfälischen Landestheater in Dinslaken den Klassiker „Die spanische Fliege“ von Franz Arnold und Ernst Bach. Im Berliner Theater Tribüne machte er mit Paul Browns „Das Newsical“ von sich reden, einer Reihe von Kurzmusicals, die auf aktuellen Zeitungsmeldungen basieren.
Als Komponist kreierte Werner Bauer u.a. „Othello, die Rockoper“ und das Musical „Close Shot Casablanca“. Darüber hinaus ist seine Stimme auf den CD -Veröffentlichungen von „Disney’s Die Schöne und das Biest“ und „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ zu hören. 2007 erschien das Solo-Album „Pleasure Of Doing Nothing“.

Vom Geist der Weihnacht: Die Story

Es ist Heiligabend. Auf dem festlich geschmückten Marktplatz herrscht reges Treiben. Mit Geschenken beladen und voller Vorfreude auf das Fest wünschen die Menschen einander frohe Weihnachten. Nur einer lässt sich von der festlichen Stimmung nicht anstecken: der kaltherzige Geldverleiher Ebenezer Scrooge. Für Scrooge ist Weihnachten nichts anderes als ein willkommener Anlass, die Zinsen zu erhöhen. Schließlich haben die Leute doch selber Schuld, wenn sie für den ganzen Plunder so viel Geld ausgeben. Noch ahnt Scrooge nicht, dass diese Nacht auch für ihn einige Überraschungen bereithält.

Als Scrooge zu Hause genüsslich in seinem Schuldenbuch blättert, erscheint wie aus dem Nichts sein alter Freund und Geschäftspartner Marley – obwohl der eigentlich seit Jahren tot ist. Da auch Marley zu Lebzeiten ein Geizhals und Menschenfeind war, bleibt ihm der Zutritt zum Paradies so lange verwehrt, bis er die einstigen Missetaten wieder gutgemacht hat. Deshalb hat er die Aufgabe, seinen alten Gefährten Scrooge dazu zu bewegen, ein guter Mensch zu werden, damit ihm nicht dasselbe schreckliche Schicksal droht, für alle Zeit auf der Erde als Geist umherirren zu müssen.

Doch Scrooge ist ein harter Brocken. Der finstere Geldverleiher bleibt ungerührt, und der Umstand, dass sein alter Freund an die Erde gekettet bleibt, wenn er sich nicht erweichen lässt, ist ihm genauso gleichgültig wie die Not seiner Schuldner. Er will vor allem eins: Marley so schnell wie möglich loswerden. Doch da tritt plötzlich himmlische Verstärkung auf den Plan. Ein Engel erscheint, und gemeinsam unternimmt das merkwürdige Trio nun eine Reise durch die Zeit.

Der Engel führt die beiden Freunde zunächst in die Vergangenheit. Scrooge sieht sich selbst als den einsamen, kleinen Jungen, der er einst war und der an jedem Weihnachtsfest allein im Internat bleiben musste. Und noch einmal muss er miterleben, wie er den einzigen Menschen, den er je geliebt hat, wegen seiner Gier verloren hat: Er trifft seine große Liebe Belle bei Vollmond im Garten. In dieser Nacht entscheidet er sich für seine Karriere und gegen seine Liebe. Belle läuft weinend davon. Als Scrooge diese Szene noch einmal sieht, wird ihm klar, dass er in seinem Leben vieles falsch gemacht hat. Seine Fassade aus Bosheit und Kaltherzigkeit bekommt Risse.

In der Gegenwart wird Scrooge Zeuge, wie Menschen, für die er nie ein einziges gutes Wort übrig hatte, voller Mitgefühl und guter Wünsche ihr Glas auf ihn erheben. Und dann ist da noch Timmy, der behinderte Sohn seines Angestellten Cratchit, der trotz seiner Krankheit das Leben von ganzem Herzen bejaht. Von nun an kann sich Scrooge dem dringenden Wunsch sich zu bessern, nicht länger verschließen. Der Engel führt ihn schließlich zum Grab seiner Jugendliebe Belle. Verzweifelt bricht er zusammen, weil er Belle jetzt nie mehr sagen kann, wie sehr er sie immer geliebt hat. Doch in diesem Moment enthüllt ihm der Engel der Weihnacht sein ganz persönliches Geheimnis. Scrooge erkennt, dass er eine zweite Chance hat und sein Leben erfährt eine dramatische Wendung. Dazu gehört auch, dass er zum ersten Mal von Herzen Weihnachten feiert – zusammen mit all den Menschen, die er früher verachtet und gehasst hat.

Charles Dickens
(1812-1870), englischer Schriftsteller.

Charles Dickens wurde am 7. Februar 1812 in Portsmouth geboren. Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen, war er bereits mit zwölf Jahren gezwungen, sich den Lebensunterhalt in einer Fabrik selbst zu verdienen, da sein Vater 1824 wegen Schulden ins Gefängnis kam. In Anwaltskanzleien erlernte er das Handwerk des Schreibens. Die Veröffentlichung von kurzen Skizzen über das Leben in London brachten ihm 1836 den Auftrag ein, eine Erzählung über einen Amateursportclub zu schreiben. Als Reporter beim "Morning Chronicle" begann er seine Skizzen, die in Buchform als "Pickwick Papers" veröffentlicht wurden. Mit diesem Werk erzielte Dickens seinen literarischen Durchbruch. In seinen Romanen stellt Dickens mit Liebe und Humor die Welt der kleinen Leute dar: das Alltagsleben der unteren Gesellschaftsschichten im London des 19. Jahrhunderts, die Not der Arbeiter und das düstere Dasein in den Armenvierteln. Berühmt sind seine schrulligen und liebenswerten Charaktere. Dickens starb am 9. Juni 1870 an einem Schlaganfall. Er wurde in Westminster Abbey beigesetzt.

Werke:
- 1837 Die Pickwickier
- 1838 Oliver Twist
- 1839 Nicholas Nickleby
- 1843 A Christmas Carol (Deutscher Titel: Ein Weihnachtslied)
- 1844 Leben und Abenteuer Martin Chuzlewit's
- 1847 Dombey und Sohn
- 1850 David Copperfield
- 1854 Harte Zeiten
- 1859 Eine Geschichte aus zwei Städten
- 1861 Große Erwartungen
 

Zum Film “Disneys Eine Weihnachtsgeschichte”:

DisneysEineWeihanchtsgeschichte©Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH

„Diese Erzählung ist so visuell und filmisch – es scheint, als hätte Charles Dickens sie fürs Kino geschrieben. Es handelt sich hier um die größte Zeitreise-Geschichte aller Zeiten, und ich wollte sie so verfilmen, wie es dem Autor – meiner Meinung nach – ursprünglich vorgeschwebt hatte.”
Robert Zemeckis - Regie, Produktion, Drehbuch

Mit DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE lädt Robert Zemeckis ein zu einer Achterbahnfahrt für alle Sinne. Denn der Oscar®-preisgekrönte Filmemacher macht aus der fantastischen Grundhandlung des Klassikers von Charles Dickens ein bahnbrechendes 3-D-Filmereignis.

Wie jeden Tag zeigt sich Ebenezer Scrooge (JIM CARREY) auch am Heiligen Abend als Geizhals und Misanthrop, ob er nun seinen getreuen Buchhalter (GARY OLDMAN) anblafft oder seinen gut gelaunten Neffen (COLIN FIRTH). Wenig später begegnet er dem Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Joseph Marley, der im Jenseits den Preis für seine Herzlosigkeit bezahlt. Marley, der Scrooge ein ähnliches Schicksal ersparen möchte, erzählt ihm, dass er von drei Geistern Besuch bekommen wird. Und in der Tat: Die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Weihnacht entführen den alten Scrooge auf eine Reise, die ihm letztendlich die Augen öffnet. Dabei wird er mit Wahrheiten konfrontiert, die er am liebsten verleugnen möchte, doch er muss sein Herz öffnen und seinen jahrelangen Groll ablegen, bevor es zu spät ist.

Walt Disney Pictures und ImageMovers Digital präsentieren DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE, mit dem Robert Zemeckis seine eigene Drehbuchadaption von Charles Dickens’ klassischer Novelle verfilmt. Es handelt sich dabei um die erste Produktion der Firma ImageMovers Digital, mit der Robert Zemeckis, Steve Starkey und Jack Rapke 3-D-Performance-Capture-Filme exklusiv für die Walt Disney Studios entwickeln. Das Trio fungiert auch als Produzent des Projekts.

Kopf der Starbesetzung ist der bekanntermaßen facettenreiche Jim Carrey, der wie viele seiner Mitstreiter in mehreren Schlüsselrollen auftritt. Abgesehen von Ebenezer Scrooge, den er in verschiedenen Altersstufen darstellt, erweckt er auch die Geister der vergangenen, der gegenwärtigen und der künftigen Weihnacht zum Leben.

Ein vielfältiges Ensemble von Kollegen leistet ihm dabei Gesellschaft: Gary Oldman (HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX, 2007) spielt Scrooges leidgeprüften Angestellten Bob Cratchit, dessen kleinen kranken Sohn Tiny Tim und den Geist von Joseph Marley, Scrooges verstorbenem Geschäftspartner. Colin Firth (TATSÄCHLICH … LIEBE, 2003, ZUFÄLLIG VERHEIRATET, 2008, BRIDGET JONES – AM RANDE DES WAHNSINNS, 2004) ist als Scrooges fröhlicher und gutherziger Neffe zu sehen. Robin Wright Penn (STATE OF PLAY – STAND DER DINGE, 2009) spielt die Rolle der Belle, die vor langer Zeit Scrooges Herz stahl, und dessen inzwischen verstorbene Schwester Fan.

Bob Hoskins, einer der bemerkenswertesten Schauspieler Englands, arbeitete mit Zemeckis schon bei FALSCHES SPIEL MIT ROGER RABBIT (1987) zusammen und spielt hier den alten Fezziwig, bei dem Scrooge als junger Mann in die Lehre ging, sowie den alten Joe, den Besitzer eines Lumpen- und Alteisenladens, der das Bettzeug und die Vorhänge des „toten” Scrooge kauft. Vervollständigt wird die Besetzung durch Cary Elwes (ELLA – VERFLIXT UND ZAUBERHAFT, 2003, GEORGIA RULE, 2007), der ebenfalls verschiedene Charaktere darstellt, darunter Dick Wilkins, Scrooges früheren Mitbewohner.

Zum Kreativ-Team gehören Szenenbildner Doug Chiang (DIE LEGENDE VON BEOWULF, 2007, DER POLAREXPRESS, 2004), Kameramann Robert Presley (VERWÜNSCHT, 2007, TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN, 2003, SCHATTEN DER WAHRHEIT, 2000), Cutter Jeremiah O’Driscoll (DIE LEGENDE VON BEOWULF, DER POLAREXPRESS), Komponist Alan Silvestri (DIE LEGENDE VON BEOWULF, NACHTS IM MUSEUM, 2006) und Visual Effects Supervisor George Murphy (KING KONG, 2005, CONSTANTINE, 2005).

Kinostart: 5. November 2009

DICKENS’ GESCHICHTE: Eine Hightech-Verfilmung für eine klassische Vision
Die Novelle A Christmas Carol von Charles Dickens, die der Autor 1843 selbst verlegte, gilt als eine der größten Weihnachtsgeschichten aller Zeiten und wird auch heute von Millionen mit Begeisterung zu den Feiertagen gelesen. Die Novelle avancierte gleich nach ihrer Veröffentlichung zu einem Erfolg – und sollte es bleiben.

Die Filmemacher hatten indes das Gefühl, dass keine der bisherigen Filmversionen die Geschichte im Sinne Dickens’ einfangen konnte. „Diese Erzählung ist so visuell und filmisch – es scheint, als hätte Charles Dickens sie fürs Kino geschrieben. Es handelt sich hier um die größte Zeitreise-Geschichte aller Zeiten, und ich wollte sie so verfilmen, wie es dem Autor – meiner Meinung nach – ursprünglich vorgeschwebt hatte”, so Robert Zemeckis.

Performance Capture ist ein Prozess, bei dem computergesteuerte Kameras die Darstellung der Schauspieler digital über 360 Grad einfangen. Auf diese Weise ist es möglich, den Film in Disney Digital 3D™ vorzuführen. Die damit verbundenen Technologien erlauben es den Filmemachern, eine echt Dickens’sche Welt ohne künstlerische Einschränkung zu zeigen, indem sie das Publikum auf nie da gewesene Weise durch Zeit und Raum führen.

„Als Filmemacher empfinde ich diese Technologie als befreiend”, so Zemeckis. „Ich kann damit die Entstehung des Films komplett kontrollieren, was sich jeder meiner Kollegen wünscht, und gleichzeitig die Magie der darstellerischen Leistungen einfangen. Auf diese Weise würdige ich die wunderbaren Zufälle, die sich beim Spiel eines Darstellers ergeben, und setze sie in Bildsprache um.”

Produzent Steve Starkey fügt ergänzend hinzu: „Diese Geschichte hat überlebensgroße Charaktere – Geister und auch Scrooge, der sich im Lauf der Zeit verändert. Wir können mit dieser neuen Form des Kinos Dinge tun, zu denen wir früher nicht imstande waren.”

So gab die Technologie den Filmemachern unglaubliche Freiheiten, wenn es darum ging, nie da gewesene Szenarien und Figuren zu erschaffen. Doch letzten Endes kam es auf die Geschichte an, wie auch Zemeckis betont: „Du nimmst dir den gemeinsten Menschen auf Erden und zeigst ihm die Fehler seines Lebens … und wir sind auf diesem Trip mit dabei.”

Ausgewählte Biographien:

ROBERT ZEMECKIS (Regie, Produktion, Drehbuch)
gewann für seinen immens erfolgreichen Film FORREST GUMP („Forrest Gump”, 1994) einen Oscar®, einen Golden Globe® und die Auszeichnung der Regisseursgewerkschaft als bester Regisseur. Zu den zahlreichen Auszeichnungen des Films gehören auch die Oscars® für den besten Hauptdarsteller (Tom Hanks) und den besten Film. Zemeckis arbeitete mit Hanks erneut bei dem zeitgenössischen Drama Cast Away („Verschollen”, 2000) zusammen. Die Dreharbeiten dazu waren in zwei Abschnitte unterteilt, die vor bzw. nach der Produktion von What Lies Beneath („Schatten der Wahrheit”, 2000) stattfanden. Zemeckis und Hanks fungierten zusammen mit Steve Starkey und Jack Rapke als Produzenten von CAST AWAY.
Die ImageMovers-Partner Zemeckis, Starkey und Rapke riefen vor kurzem ImageMovers Digital ins Leben, das 3-D-Performance-Capture-Filme für die Walt Disney Studios produziert. Das Unternehmen entwickelte dafür die Technologie weiter, die bereits bei Zemeckis’ THE POLAR EXPRESS („Der Polarexpress”, 2004) und BEOWULF („Die Legende von Beowulf”, 2007) sowie Gil Kenans MONSTER HOUSE („Monster House”, 2006) zum Einsatz kam.
In den ersten Jahren seiner Karriere war Zemeckis Ko-Autor (mit Bob Gale) und Regisseur von Back to the Future („Zurück in die Zukunft”), dem erfolgreichsten Film des Jahres 1985, für den Zemeckis und Gale Oscar®- und Golden Globe®-Nominierungen in der Kategorie “Bestes Originaldrehbuch” erhielten. Zemeckis drehte daraufhin einen zweiten und dritten Teil zu Back to the Future („Zurück in die Zukunft II”, 1989, „Zurück in die Zukunft III”, 1990) und schuf damit eine der erfolgreichsten Film-Franchises aller Zeiten.
Darüber hinaus führte er Regie bei CONTACT („Contact”, 1997) mit Jodie Foster, einer Adaption des gleichnamigen Bestseller-Romans von Carl Sagan, die er auch produzierte, und dem makabren Komödienhit Death Becomes Her („Der Tod steht ihr gut”, 1992) mit Meryl Streep, Goldie Hawn und Bruce Willis. Er war zudem Autor und Regisseur des Blockbusters Who Framed Roger Rabbit? („Falsches Spiel mit Roger Rabbit”, 1988), der auf clevere Weise Real- und Animationsaufnahmen miteinander verband, führte Regie bei der überaus erfolgreichen Abenteuer-Romanze Romancing the Stone („Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten”, 1984) mit dem Darstellerpaar Michael Douglas und Kathleen Turner und schrieb zusammen mit Bob Gale die Komödien Used Cars („Mit einem Bein im Kittchen”, 1980) und I Wanna Hold Your Hand („I Wanna Hold Your Hand”, 1977).
Zemeckis produzierte überdies House on Haunted Hill („Haunted Hill”, 1999) und war ausführender Produzent von Filmen wie THE FRIGHTENERS („The Frighteners”, 1996), The Public Eye („Der Reporter“, 1992) und TRESPASS („Trespass”, 1993), den er ebenfalls zusammen mit Bob Gale schrieb. Das Duo verfasste auch das Drehbuch zu 1941 („1941 – Wo, bitte, geht’s nach Hollywood?”, 1979), der Zemeckis’ Zusammenarbeit mit Steven Spielberg einläutete.
Zemeckis führte des Weiteren Regie bei einigen Fernsehprojekten, darunter bei dem Dokumentarfilm „The Pursuit of Happiness” (1999) für Showtime, der die Wirkung von Drogen und Alkohol im 20. Jahrhundert beleuchtet. Darüber hinaus war er Regisseur bei einigen Folgen von Spielbergs „Amazing Stories” (1986) und der HBO-Serie „Tales From the Crypt” (1989, 1991, 1995).
1998 gründeten Zemeckis, Steve Starkey und Jack Rapke gemeinsam ImageMovers. Das erste Projekt der Film- und Fernsehproduktionsfirma war What Lies Beneath, gefolgt von CAST AWAY, einem Kritiker- und Publikumserfolg im Herbst 2000, und MATCHSTICK MEN („Tricks”, 2003).
Im März 2001 feierte die USC School of Cinema-Television die feierliche Eröffnung des Robert Zemeckis Centers for Digital Arts. Die topmoderne Einrichtung ist das bislang einzige rein digitale Ausbildungszentrum der USA und beherbergt nicht nur brandneue nichtlineare Produktions- und Postproduktionseinrichtungen, sondern auch Studiobühnen, einen Vorführraum mit 50 Sitzen und einen Studenten-Fernsehsender namens Trojan Vision.
2004 führte Zemeckis Regie bei dem Motion-Capture-Film The Polar Express mit Tom Hanks, den er auch produzierte. Ein Jahr später produzierte er nach einer wahren Geschichte The Prize Winner of Defiance, Ohio („The Prize Winner of Defiance, Ohio”, 2005) mit Julianne Moore und Woody Harrelson. Darüber hinaus war er ausführender Produzent von MONSTER HOUSE und der Queen-Latifah-Komödie LAST HOLIDAY („Noch einmal Ferien”, 2006).
Zemeckis, Rapke und Starkey produzierten den zweiten Motion-Capture-Film des Regisseurs, BEOWULF, mit Anthony Hopkins, Angelina Jolie und Ray Winstone. Die Geschichte beruht auf einer der ältesten erhaltenen Erzählungen der angelsächsischen Literatur, die vor dem 10. Jahrhundert niedergeschrieben wurde.

STEVE STARKEY (Produktion)
erhielt einen Oscar® als einer der Produzenten von FORREST GUMP („Forrest Gump”, 1994), dem Gewinner in der Kategorie „Bester Film”. Der Film, bei dem Robert Zemeckis Regie führte und Tom Hanks die Hauptrolle spielte, avancierte zu einem der größten Box-Office-Hits aller Zeiten und erhielt insgesamt sechs Oscars®, auch für Regisseur und Hauptdarsteller, sowie den Golden Globe®, die höchste Auszeichnung des National Board of Review, im Jahr 1994, zwei People’s Choice Awards, den Producers Guild Golden Laurel Award sowie eine BAFTA-Nominierung als bester Film.
Starkey gründete mit Zemeckis und Jack Rapke vor nicht allzu langer Zeit ImageMovers Digital, ein Spin-off ihrer 1998 ins Leben gerufenen Firma ImageMovers. Mit dem neuen Unternehmen produzieren die Partner Performance-Capture-Filme für die Walt Disney Studios; dabei bauen sie auf der Technologie auf, der sie mit Zemeckis’ The Polar Express („Der Polarexpress”, 2004) und BEOWULF („Die Legende von Beowulf”, 2007) und Gil Kenans MONSTER HOUSE („Monster House”, 2006) den Weg bereiteten. Bei all den genannten Filmen fungierte Starkey als Produzent.
Mit ImageMovers produzierte Starkey Robert Zemeckis’ episches Drama CAST AWAY („Verschollen”, 2000), bei dem beide wieder mit Tom Hanks zusammenarbeiteten, und den psychologischen Thriller What Lies Beneath („Schatten der Wahrheit”, 2000) mit Harrison Ford und Michelle Pfeiffer. Starkey produzierte zudem THE PRIZE WINNER OF DEFIANCE, OHIO („The Prize Winner of Defiance, Ohio”, 2005) mit Julianne Moore, bei dem Jane Anderson Regie führte, und Ridley Scotts MATCHSTICK MEN („Tricks”, 2003) mit Nicolas Cage.
Starkeys berufliche Verbindung mit Zemeckis geht auf das Jahr 1986 zurück, als er als Associate Producer bei dem innovativen Projekt Who Framed Roger Rabbit? („Falsches Spiel mit Roger Rabbit”, 1987) einstieg und danach bei der zweiten und dritten Folge der Back to the Future-Trilogie (1989, 2000) als Associate Producer fungierte. Diese Zusammenarbeit setzte sich bei der schwarzen Komödie DEATH BECOMES HER („Der Tod steht ihr gut”, 1992) fort, gefolgt von FORREST GUMP und CONTACT („Contact”, 1997).
Starkey war auch Ko-Produzent der Komödienfarce NOISES OFF („Noises Off”, 1992) und produzierte Showtimes Dokumentarfilm „The Pursuit of Happiness” (1999) über Drogen- und Alkoholsucht, bei dem Robert Zemeckis Regie führte und als ausführender Produzent verantwortlich zeichnete.
Am Anfang seiner Karriere arbeitete Starkey mit George Lucas bei Lucasfilm, Ltd. zusammen, wo er als Schnittassistent bei The Empire Strikes Back („Das Imperium schlägt zurück”, 1980) und Return of the Jedi („Die Rückkehr der Jedi-Ritter”, 1984) fungierte. Später schnitt er Dokumentationen für Steven Spielbergs Amblin Entertainment, arbeitete als Associate Producer an Spielbergs TV-Serie „Amazing Stories” (1985–1986) und war ausführender Produzent der CBS-Serie „Johnny Bago” (1993). Starkey war auch ausführender Produzent von LAST HOLIDAY („Noch einmal Ferien”, 2006) mit Queen Latifah, bei dem Wayne Wang Regie führte.

JACK RAPKE (Produktion)
begann seinen Weg im Showbusiness, der ihn bis auf den Chefsessel von ImageMovers Digital führen sollte, im Jahr 1975. Damals zog der Absolvent der NYU Film School nach Los Angeles, um in er Poststelle der William Morris Agency zu arbeiten. Vier Jahre später heuerte der zielbewusste Newcomer bei der Creative Artists Agency (CAA) an, wo er in den nächsten 17 Jahren zu einem der mächtigsten Agenten Hollywoods aufsteigen sollte.
Während seiner siebenjährigen Amtszeit als Ko-Leiter von CAAs Kinofilmabteilung betreute Rapke eine Liste von Top-Klienten wie Jerry Bruckheimer, Ridley Scott, Michael Mann, Harold Ramis, Michael Bay, Terry Gilliam, Bob Gale, Bo Goldman, Steve Kloves, Howard Franklin, Scott Frank, Robert Kamen, John Hughes, Joel Schumacher, Marty Brest, Chris Columbus, Ezra Sacks, die Imagine-Entertainment-Chefs Ron Howard und Brian Grazer und nicht zuletzt Robert Zemeckis. Eines seiner zentralen Anliegen war es, für seine Klienten Produktionsfirmen aufzubauen, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis er ein Unternehmen gemeinsam mit Zemeckis gründete.
1998 verließ Rapke CAA, um mit Zemeckis und Produktionspartner Steve Starkey ImageMovers ins Leben zu rufen. Die Firma, die sich hauptsächlich auf Kinofilme konzentriert, feierte bereits mit ihrem ersten Film, Zemeckis’ CAST AWAY („Verschollen”, 2000) mit Tom Hanks, einen Publikums- und Kritikererfolg. Rapke und seine Partner produzierten noch etliche weitere Filme wie Zemeckis’ Thriller What Lies Beneath („Schatten der Wahrheit”, 2000) mit Harrison Ford und Michelle Pfeiffer, Ridley Scotts Matchstick Men („Tricks”, 2003) mit Nicolas Cage, THe Prize Winner of Defiance, Ohio („The Prize Winner of Defiance, Ohio”, 2005) mit Julianne Moore und Woody Harrelson sowie Last Holiday („Noch einmal Ferien”, 2006) mit Queen Latifah.
Nachdem Zemeckis 2004 für THE POLAR EXPRESS („Der Polarexpress”) eine revolutionäre neue Technologie namens Performance Capture eingesetzt hatte, nutzten Rapke und seine Partner diese auch für zwei weitere Produktionen, den Oscar®-nominierten MONSTER HOUSE („Monster House”, 2006) und Zemeckis’ BEOWULF („Die Legende von Beowulf”, 2007). Auf der Grundlage dieser Erfahrungen gründete das Trio ImageMovers Digital, das erste Hightech-Studio, das sich ausschließlich der neuen Kunstform Performance Capture widmet.

JIM CARREY (Scrooge, Geister der vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Weihnacht)
war zuletzt in YES MAN („Der Ja-Sager”, 2008), einer Hitkomödie von Warner Bros., zu sehen, bei der Peyton Reed Regie geführt hatte. In dem Film nach den Memoiren des englischen Autors Danny Wallace spielt Carrey einen Mann, der beschließt, sein Leben zu ändern, indem er zu allem, was ihm begegnet, „ja“ sagt. Mit von der Partie waren Zooey Deschanel und Bradley Cooper.
2008 lieh Carrey dem Elefanten Horton in dem animierten Blockbuster Horton Hears A Who! („Horton hört ein Hu”) von 20th Century Fox seine Stimme – einer Adaption des Kinderbuchklassikers von Dr. Seuss.
Im Jahr zuvor spielte er neben Virginia Madsen im New-Lines-Psychothriller The Number 23 („Nummer 23”), bei dem Joel Schumacher Regie führte. 2005 drehte er mit Tea Leoni die sehr erfolgreiche Columbia Pictures/Sony-Komödie Fun With Dick and Jane („Dick und Jane”). Regie führte Dean Parisot [Galaxy Quest („Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall”, 1999)], Brian Grazer zeichnete für die Produktion verantwortlich.
2004 hatte Carrey die Hauptrollen in Paramount Pictures’ Lemony Snicket’s A Series Of Unfortunate Events („Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse”) nach der Kinderbuchserie von Daniel Handler und in dem viel gepriesenen Focus-Features-Drama Eternal Sunshine Of The Spotless Mind („Vergiss mein nicht!”).
2003 spielte er in Universals Erfolgskomödie Bruce Almighty („Bruce Allmächtig”), die weltweit über 470 Millionen US-Dollar einspielte und damit zu einem der größten Box-Office-Hits des Jahres avancierte. Bei Bruce Almighty arbeitete er erneut mit Regisseur Tom Shadyac [Ace Ventura: Pet Detective („Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv”, 1993), Liar, Liar („Der Dummschwätzer”, 1997)] sowie mit Autor Steve Oedekerk [Ace Ventura: When Nature Calls („Ace Ventura – Jetzt wird’s wild”, 1995)] zusammen. 
2001 hatte Carrey die Hauptrolle in dem Castle-Rock-Drama THE MAJESTIC („The Majestic”, 2001), bei dem Frank Darabont Regie führte. Ein Jahr zuvor hatte er die Ehre, die Titelfigur im größten Blockbuster des Jahres zu spielen – Universals How The Grinch Stole Christmas („Der Grinch”). Für diesen Film wurde er für einen Golden Globe® in der Kategorie „Bester Schauspieler in einem Spielfilm – Musical oder Komödie“ und einen People’s Choice Award in der Kategorie „Lieblingsfilmstar in einer Komödie“ nominiert.
Im Sommer 2000 hatte Carrey wieder mit den Regisseuren Peter und Bobby Farrelly bei der Fox-Komödie Me, Myself and Irene („Ich, beide & sie”) zusammengearbeitet. Die Rolle eines Mannes mit gespaltener Persönlichkeit brachte ihm eine Nominierung für einen MTV Movie Award in der Kategorie „Beste darstellerische Leistung in einer Komödie“ ein. Für sein Porträt des Komikers Andy Kaufman in MAN ON THE MOON („Der Mondmann”, 1999) gewann er 2000 einen Golden Globe® in der Kategorie „Bester Schauspieler in einem Spielfilm – Musical oder Komödie“. Bereits im Vorjahr hatte er diesen Preis für seine Rolle in dem Kritikerhit THE TRUMAN SHOW („Die Truman Show”, 1998) gewonnen – seine erste Auszeichnung für eine dramatische Rolle.
In der „Musical/Komödien“-Kategorie des Golden Globe®war er 1997 für LIAR, LIAR und 1995 für THE MASK („Die Maske”, 1994) nominiert worden. 2000 wurde er bei der ShoWest als „Männlicher Star des Jahres“ geehrt.
Carrey wurde am 17. Januar 1962 in Newmarket, Ontario geboren und wusste schon als Dreijähriger, dass ihm das Showgeschäft im Blut steckt. Es dauerte aber noch zwölf Jahre, bis er nach Toronto aufbrach, um in dem berühmten Comedy-Club Yuk Yuks aufzutreten. Sofort danach lief seine Karriere an und in den nächsten Jahren trat er auf Comedy-Bühnen in ganz Kanada auf.
1981, im Alter von 19 Jahren, packte er seine Siebensachen und zog nach Los Angeles. Prompt wurde er zu einem Stammkomiker in Mitzi Shores Comedy-Store und weckte so die Aufmerksamkeit seines legendären Kollegen Rodney Dangerfield. Dieser war von dem Nachwuchstalent so beeindruckt, dass er mit ihm gemeinsam auf Tour ging und Carreys Karriere dadurch weiter förderte.
Im magischen Jahr 1982 gab ihm die Mary Tyler Moore Company die Hauptrolle in der NBC-Serie „Duck Factory”. Zwar lief diese nur 13 Wochen, aber Carrey hinterließ in Hollywood einen bleibenden Eindruck. So erhielt er im Jahr darauf die Hauptrolle in ONCE BITTEN („Einmal beißen bitte”) mit Lauren Hutton. Darauf folgten Auftritte in Francis Ford Coppolas Peggy Sue Got Married („Peggy Sue hat geheiratet”, 1986) und der Geena-Davis-Komödie Earth Girls Are EasY („Zebo, der Dritte aus der Sternenmitte”, 1988). Ebenfalls 1988 hatte er neben Clint Eastwood in THE DEAD POOL („Das Todesspiel”) einen kurzen, aber denkwürdigen Auftritt als selbstzerstörerischer Rockstar Johnny Squares.
1990 stieß Carrey zum Ensemble von „In Living Color”, einem Sitcom-Hit des TV-Senders Fox. Im November des darauf folgenden Jahres erhielt seine Sondersendung für den Sender Showtime, „Jim Carrey’s Unnatural Act”, glänzende Kritiken. Nach diesem Erfolg spielte er in Fox’ Emmy®-nominiertem TV-Movie „Doing Time on Maple Drive” („Der Schein trügt”, 1992) die Hauptrolle eines Alkoholikers, der sich im Leben zurechtzufinden versucht.
1994 kehrte Carrey nach mehreren erfolgreichen Staffeln von „In Living Color” mit der Hauptrolle in der Warner-Bros.-Komödie Ace Ventura: Pet DetectivE wieder ins Kino zurück. In der Rolle des Ace Ventura spielte er wie entfesselt auf und landete damit einen Sensationserfolg. Im Sommer 1994 hatte er die Titelrolle in THE MASK nach dem Bestseller-Comic von Dark Horse und landete damit seinen nächsten Erfolg. THE MASK spüllte in den USA über 100 Millionen US-Dollar in die Kassen; Carrey selbst erhielt spektakuläre Rezensionen. Im gleichen Jahr spielte er neben Jeff Daniels in Dumb and Dumber („Dumm und dümmer”) von den Farrelly-Brüdern. In der Blockbuster-Fortsetzung BATMAN FOREVER („Batman Forever”) war er 1995 als Riddler bzw. Edward Nygma zu sehen, und ein Jahr darauf erlebte er erneut als beliebtester Tierdetektiv der Welt in Ace Ventura: When Nature Calls ein Missgeschick nach dem anderen. Als Nächstes spielte er die Hauptrollen in The Cable Guy („Cable Guy – Die Nervensäge”, 1996) von Columbia Pictures und in Universals Hit Liar, Liar, der 1997 schon an seinem Startwochenende neue Rekorde aufstellte und insgesamt über 100 Millionen US-Dollar an den US-Kinokassen umsetzte. Sein triumphaler “Triple“ brachte ihm den Titel des „NATO/ShoWest Comedy Star of the Year” ein.
Jim Carrey wird demnächst neben Ewan McGregor in der schwarzen Komödie I Love You Phillip Morris (2009) zu sehen sein, bei der die Autoren von BAD SANTA („Bad Santa”, 2003), Glenn Ficarra und John Requa, die auch das Drehbuch schrieben, ihr Regiedebüt geben. Die Geschichte beruht auf Tatsachen. Nach einem Buch von Steve McVicker, einem Kriminalreporter des Houston Chronicle gedreht, zeigt Carrey sich in diesem Film als Familienvater Steven Russell, der in die Mühlen des texanischen Strafvollzugs gerät. In der Haft verliebt er sich in seinen Zellengenossen (McGregor); als dieser frei gelassen wird, bricht Russell viermal aus texanischen Gefängnissen aus.

COLIN FIRTH (Fred) erhielt eine klassische Ausbildung als Bühnenschauspieler und arbeitet seit über 30 Jahren für Film, Fernsehen und am Theater. Seine eindrucksvolle Vielseitigkeit war sowohl in Dramen wie Komödien zu bewundern und brachte ihm Kritikerlob und umfangreiche Auszeichnungen ein, darunter mehrfache Nominierungen der Screen Actors Guild, für den BAFTA und für einen Emmy® ein.
Vor kurzem beendete Firth die Dreharbeiten zu A SINGLE MAN nach dem viel gepriesenen Roman von Christopher Isherwood, bei dem Modedesigner Tom Ford sein Regiedebüt gibt. Firth spielt darin einen Mann, der seinen letzten Tag auf Erden erlebt. Zur Besetzung gehören außerdem Julianne Moore, Ginnifer Goodwin und Matthew Goode.
In Michael Winterbottoms GENOVA („Genova”, 2008) spielte Firth neben Catherine Keener. Der Film wurde 2008 beim Toronto International Filmfestival, dem London Filmfestival und dem San Sebastian Filmfestival gezeigt, wo Michael Winterbottom als bester Regisseur ausgezeichnet wurde.
Zu seinen aktuellen Arbeiten gehört außerdem die Verfilmung von Noel Cowards Stück EASY VIRTUE („Easy Virtue”, 2008), in der Firth mit Jessica Biel und Kristin Scott Thomas auftritt.
Im Kino war Firth zuletzt in Universal Pictures’ Superhit MAMMA MIA! („Mamma Mia!”, 2008) zu sehen. Zur Besetzung gehörten Meryl Streep, Pierce Brosnan, Stellan Skarsgard und Amanda Seyfriend. Die Verfilmung des ABBA-Musicals spielte weltweit über eine halbe Milliarde US-Dollar ein; in England ist sie sogar der erfolgreichste Film aller Zeiten.
2007 trat Firth in THEN SHE FOUND ME („Then She Found Me”) auf, bei dem Helen Hunt für Buch und Regie verantwortlich zeichnete. Der Film handelt von einer Lehrerin in ihrer Midlife-Crisis, die eine neue Verbindung zu ihrer leiblichen Mutter aufbaut, während sie gleichzeitig mit den Beziehungen zu ihrem Ex-Mann (Matthew Broderick) und einer neuen Männerbekanntschaft (Firth) klarzukommen versucht. Then She Found Me feierte 2007 beim Toronto International Filmfestival seine Premiere.
Der Sony-Classics-Film And When Did You Last See Your Father (2007) nach den Bestseller-Memoiren von Blake Morrison schildert die komplizierte Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn, gespielt von Jim Broadbent und Colin Firth.
2004 hatte Firth eine der Hauptrollen in dem Universal/Working-Title-Hit Bridget Jones: The Edge of Reason („Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns”). Im gleichen Jahr trat Firth neben Scarlett Johansson in dem Oscar®-nominierten Drama Girl With A Pearl Earring („Das Mädchen mit dem Perlenohrring“) auf. Der Film gewann sowohl den L’Hitchcock d'Or wie auch den L´Hitchcock d'Argent beim Dinard Festival of British Films. Firth selbst erhielt für seine darstellerische Leistung eine Nominierung für den europäischen Filmpreis. 2003 gehörte Firth zum außerordentlichen Ensemble der Universal-Komödie Love Actually („Tatsächlich … Liebe”), bei der Richard Curtis für Buch und Regie verantwortlich zeichnete. Weitere Mitwirkende waren Hugh Grant, Emma Thompson, Liam Neeson, Laura Linney und Keira Knightley. 2002 spielte Firth neben Rupert Everett, Reese Witherspoon und Judi Dench in The Importance of Being Earnest („Ernst sein ist alles”). Zuvor hatte er eine Rolle in dem siebenfachen Oscar®-Gewinner SHAKESPEARE IN LOVE („Shakespeare in Love", 1998), bei dem John Madden Regie führte. 1996 spielte Firth neben Kristin Scott Thomas und Ralph Fiennes ebenfalls in dem großen, Oscar®-prämierten Film, The English Patient („Der englische Patient”). Weitere Rollen hatte er in Atom Egoyans Where the Truth Lies („Wahre Lügen”, 2005), Marc Evans’ Thriller TRAUMA („Trauma”, 2004), in Nanny Mc Phee („Eine zauberhafte Nanny”, 2005), What a Girl Wants („Was Mädchen wollen”, 2003), A Thousand AcreS („Tausend Morgen”, 1997) mit Michelle Pfeiffer und Jessica Lange, APARTMENT ZERO („Apartment Zero”, 1998), My Life So Far (1999), der Verfilmung von Nick Hornbys FEVER PITCH („Fever Pitch”, 1997), CIRCLE OF FRIENDS („Circle of Friends – Im Kreis der Freunde”, 1995), PLAYMAKER („Playmaker”, 1994) und als Darsteller des Titelhelden in Milos Formans VALMONT („Valmont”, 1989) mit Annette Benning.
Im Fernsehen erlebte Firth seinen Durchbruch 1995 in der Rolle des Mr. Darcy in der BBC-Adaption von Jane Austens „Pride and Prejudice” („Pride and Prejudice”, 1995) , für die er eine BAFTA-Nominierung als „Bester Schauspieler” und einen National Television Award als „Populärster Schauspieler” erhielt. Seinen bislang letzten Fernsehauftritt absolvierte er in dem hochgelobten BBC-TV-Movie „Born Equal” (2006), bei dem Dominic Savage Regie führte. 2004 moderierte Firth die legendäre NBC -Serie „Saturday Night Live”. Für das überaus positiv rezensierte TV-Movie „Conspiracy”(2001) von HBO wurde er 2001 für einen Emmy® als „Herausragender Nebendarsteller” nominiert; für seine Leistung in „Tumbledown” (1988) erhielt er einen Royal Television Society Best Actor Award und eine BAFTA-Nominierung. Weitere Fernsehrollen spielte er in „Windmills on the Clyde: Making Donovan Quick” (2000), „Donovan Quick” (1999), „The Widowing of Mrs. Holroyd” (1995), „Deep Blue Sea” (1994), „Hostages” (1993) und in der Miniserie „Nostromo” (1996).
Sein Debüt auf den Londoner Bühnen gab er in der Westend-Produktion von „Another Country”. In der Filmadaption von 1984 spielte er die Rolle des Judd neben Rupert Everett.
Firth unterstützt aktiv Oxfam International, eine Organisation, die sich dem Kampf gegen die weltweite Armut und die dadurch bedingten Ungerechtigkeiten gewidmet hat. Er ist Ko-Leiter von Oxfams Café Progreso, einer Coffee-Shop-Kette, die für Kooperativen in Äthiopien, Honduras und Indonesien faire Handelsbedingungen schafft. 2006 wurde Firth von der EU zum „European Campaigner of the Year” gekürt.

[© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH]

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