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Zum Film “Disneys Eine Weihnachtsgeschichte”:
„Diese Erzählung ist so visuell und filmisch – es scheint, als hätte Charles Dickens sie fürs Kino geschrieben. Es handelt sich hier um die größte
Zeitreise-Geschichte aller Zeiten, und ich wollte sie so verfilmen, wie es dem Autor – meiner Meinung nach – ursprünglich vorgeschwebt hatte.” Robert Zemeckis - Regie, Produktion, Drehbuch
Mit DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE lädt Robert Zemeckis ein zu einer Achterbahnfahrt für alle Sinne. Denn der Oscar®-preisgekrönte Filmemacher macht aus
der fantastischen Grundhandlung des Klassikers von Charles Dickens ein bahnbrechendes 3-D-Filmereignis.
Wie jeden Tag zeigt sich Ebenezer Scrooge (JIM CARREY) auch am Heiligen Abend als Geizhals und Misanthrop, ob er nun seinen getreuen Buchhalter (GARY
OLDMAN) anblafft oder seinen gut gelaunten Neffen (COLIN FIRTH). Wenig später begegnet er dem Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Joseph Marley, der im
Jenseits den Preis für seine Herzlosigkeit bezahlt. Marley, der Scrooge ein ähnliches Schicksal ersparen möchte, erzählt ihm, dass er von drei Geistern Besuch
bekommen wird. Und in der Tat: Die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Weihnacht entführen den alten Scrooge auf eine Reise, die ihm letztendlich
die Augen öffnet. Dabei wird er mit Wahrheiten konfrontiert, die er am liebsten verleugnen möchte, doch er muss sein Herz öffnen und seinen jahrelangen Groll ablegen, bevor es zu spät ist.
Walt Disney Pictures und ImageMovers Digital präsentieren DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE, mit dem Robert Zemeckis seine eigene Drehbuchadaption von
Charles Dickens’ klassischer Novelle verfilmt. Es handelt sich dabei um die erste Produktion der Firma ImageMovers Digital, mit der Robert Zemeckis, Steve Starkey und
Jack Rapke 3-D-Performance-Capture-Filme exklusiv für die Walt Disney Studios entwickeln. Das Trio fungiert auch als Produzent des Projekts.
Kopf der Starbesetzung ist der bekanntermaßen facettenreiche Jim Carrey, der wie viele seiner Mitstreiter in mehreren Schlüsselrollen auftritt. Abgesehen von
Ebenezer Scrooge, den er in verschiedenen Altersstufen darstellt, erweckt er auch die Geister der vergangenen, der gegenwärtigen und der künftigen Weihnacht zum Leben.
Ein vielfältiges Ensemble von Kollegen leistet ihm dabei Gesellschaft: Gary Oldman (HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX, 2007) spielt Scrooges leidgeprüften
Angestellten Bob Cratchit, dessen kleinen kranken Sohn Tiny Tim und den Geist von Joseph Marley, Scrooges verstorbenem Geschäftspartner. Colin Firth
(TATSÄCHLICH … LIEBE, 2003, ZUFÄLLIG VERHEIRATET, 2008, BRIDGET JONES – AM RANDE DES WAHNSINNS, 2004) ist als Scrooges fröhlicher und gutherziger
Neffe zu sehen. Robin Wright Penn (STATE OF PLAY – STAND DER DINGE, 2009) spielt die Rolle der Belle, die vor langer Zeit Scrooges Herz stahl, und dessen inzwischen verstorbene Schwester Fan.
Bob Hoskins, einer der bemerkenswertesten Schauspieler Englands, arbeitete mit Zemeckis schon bei FALSCHES SPIEL MIT ROGER RABBIT (1987) zusammen und
spielt hier den alten Fezziwig, bei dem Scrooge als junger Mann in die Lehre ging, sowie den alten Joe, den Besitzer eines Lumpen- und Alteisenladens, der das
Bettzeug und die Vorhänge des „toten” Scrooge kauft. Vervollständigt wird die Besetzung durch Cary Elwes (ELLA – VERFLIXT UND ZAUBERHAFT, 2003, GEORGIA
RULE, 2007), der ebenfalls verschiedene Charaktere darstellt, darunter Dick Wilkins, Scrooges früheren Mitbewohner.
Zum Kreativ-Team gehören Szenenbildner Doug Chiang (DIE LEGENDE VON BEOWULF, 2007, DER POLAREXPRESS, 2004), Kameramann Robert Presley
(VERWÜNSCHT, 2007, TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN, 2003, SCHATTEN DER WAHRHEIT, 2000), Cutter Jeremiah O’Driscoll (DIE LEGENDE VON
BEOWULF, DER POLAREXPRESS), Komponist Alan Silvestri (DIE LEGENDE VON BEOWULF, NACHTS IM MUSEUM, 2006) und Visual Effects Supervisor George Murphy (KING KONG, 2005, CONSTANTINE, 2005).
Kinostart: 5. November 2009
DICKENS’ GESCHICHTE: Eine Hightech-Verfilmung für eine klassische Vision Die Novelle A Christmas Carol von Charles Dickens, die der Autor 1843 selbst verlegte, gilt als eine der größten Weihnachtsgeschichten aller Zeiten und wird auch heute
von Millionen mit Begeisterung zu den Feiertagen gelesen. Die Novelle avancierte gleich nach ihrer Veröffentlichung zu einem Erfolg – und sollte es bleiben.
Die Filmemacher hatten indes das Gefühl, dass keine der bisherigen Filmversionen die Geschichte im Sinne Dickens’ einfangen konnte. „Diese Erzählung ist so visuell
und filmisch – es scheint, als hätte Charles Dickens sie fürs Kino geschrieben. Es handelt sich hier um die größte Zeitreise-Geschichte aller Zeiten, und ich wollte sie so
verfilmen, wie es dem Autor – meiner Meinung nach – ursprünglich vorgeschwebt hatte”, so Robert Zemeckis.
Performance Capture ist ein Prozess, bei dem computergesteuerte Kameras die Darstellung der Schauspieler digital über 360 Grad einfangen. Auf diese Weise ist es
möglich, den Film in Disney Digital 3D vorzuführen. Die damit verbundenen Technologien erlauben es den Filmemachern, eine echt Dickens’sche Welt ohne
künstlerische Einschränkung zu zeigen, indem sie das Publikum auf nie da gewesene Weise durch Zeit und Raum führen.
„Als Filmemacher empfinde ich diese Technologie als befreiend”, so Zemeckis. „Ich kann damit die Entstehung des Films komplett kontrollieren, was sich jeder meiner
Kollegen wünscht, und gleichzeitig die Magie der darstellerischen Leistungen einfangen. Auf diese Weise würdige ich die wunderbaren Zufälle, die sich beim Spiel eines
Darstellers ergeben, und setze sie in Bildsprache um.”
Produzent Steve Starkey fügt ergänzend hinzu: „Diese Geschichte hat überlebensgroße Charaktere – Geister und auch Scrooge, der sich im Lauf der Zeit verändert.
Wir können mit dieser neuen Form des Kinos Dinge tun, zu denen wir früher nicht imstande waren.”
So gab die Technologie den Filmemachern unglaubliche Freiheiten, wenn es darum ging, nie da gewesene Szenarien und Figuren zu erschaffen. Doch letzten Endes
kam es auf die Geschichte an, wie auch Zemeckis betont: „Du nimmst dir den gemeinsten Menschen auf Erden und zeigst ihm die Fehler seines Lebens … und wir sind auf diesem Trip mit dabei.”
Ausgewählte Biographien:
ROBERT ZEMECKIS (Regie, Produktion, Drehbuch) gewann für seinen immens erfolgreichen Film FORREST GUMP („Forrest Gump”, 1994) einen Oscar®, einen Golden Globe® und die Auszeichnung der
Regisseursgewerkschaft als bester Regisseur. Zu den zahlreichen Auszeichnungen des Films gehören auch die Oscars® für den besten Hauptdarsteller (Tom Hanks)
und den besten Film. Zemeckis arbeitete mit Hanks erneut bei dem zeitgenössischen Drama Cast Away („Verschollen”, 2000) zusammen. Die Dreharbeiten dazu waren
in zwei Abschnitte unterteilt, die vor bzw. nach der Produktion von What Lies Beneath („Schatten der Wahrheit”, 2000) stattfanden. Zemeckis und Hanks fungierten
zusammen mit Steve Starkey und Jack Rapke als Produzenten von CAST AWAY.
Die ImageMovers-Partner Zemeckis, Starkey und Rapke riefen vor kurzem ImageMovers Digital ins Leben, das 3-D-Performance-Capture-Filme für die Walt Disney
Studios produziert. Das Unternehmen entwickelte dafür die Technologie weiter, die bereits bei Zemeckis’ THE POLAR EXPRESS („Der Polarexpress”, 2004) und
BEOWULF („Die Legende von Beowulf”, 2007) sowie Gil Kenans MONSTER HOUSE („Monster House”, 2006) zum Einsatz kam.
In den ersten Jahren seiner Karriere war Zemeckis Ko-Autor (mit Bob Gale) und Regisseur von Back to the Future („Zurück in die Zukunft”), dem erfolgreichsten Film
des Jahres 1985, für den Zemeckis und Gale Oscar®- und Golden Globe®-Nominierungen in der Kategorie “Bestes Originaldrehbuch” erhielten. Zemeckis drehte
daraufhin einen zweiten und dritten Teil zu Back to the Future („Zurück in die Zukunft II”, 1989, „Zurück in die Zukunft III”, 1990) und schuf damit eine der erfolgreichsten
Film-Franchises aller Zeiten. Darüber hinaus führte er Regie bei CONTACT („Contact”, 1997) mit Jodie Foster, einer Adaption des gleichnamigen Bestseller-Romans von Carl Sagan, die er auch
produzierte, und dem makabren Komödienhit Death Becomes Her („Der Tod steht ihr gut”, 1992) mit Meryl Streep, Goldie Hawn und Bruce Willis. Er war zudem Autor und
Regisseur des Blockbusters Who Framed Roger Rabbit? („Falsches Spiel mit Roger Rabbit”, 1988), der auf clevere Weise Real- und Animationsaufnahmen miteinander
verband, führte Regie bei der überaus erfolgreichen Abenteuer-Romanze Romancing the Stone („Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten”, 1984) mit dem
Darstellerpaar Michael Douglas und Kathleen Turner und schrieb zusammen mit Bob Gale die Komödien Used Cars („Mit einem Bein im Kittchen”, 1980) und I Wanna Hold
Your Hand („I Wanna Hold Your Hand”, 1977).
Zemeckis produzierte überdies House on Haunted Hill („Haunted Hill”, 1999) und war ausführender Produzent von Filmen wie THE FRIGHTENERS („The Frighteners”,
1996), The Public Eye („Der Reporter“, 1992) und TRESPASS („Trespass”, 1993), den er ebenfalls zusammen mit Bob Gale schrieb. Das Duo verfasste auch das
Drehbuch zu 1941 („1941 – Wo, bitte, geht’s nach Hollywood?”, 1979), der Zemeckis’ Zusammenarbeit mit Steven Spielberg einläutete.
Zemeckis führte des Weiteren Regie bei einigen Fernsehprojekten, darunter bei dem Dokumentarfilm „The Pursuit of Happiness” (1999) für Showtime, der die Wirkung
von Drogen und Alkohol im 20. Jahrhundert beleuchtet. Darüber hinaus war er Regisseur bei einigen Folgen von Spielbergs „Amazing Stories” (1986) und der HBO-Serie
„Tales From the Crypt” (1989, 1991, 1995).
1998 gründeten Zemeckis, Steve Starkey und Jack Rapke gemeinsam ImageMovers. Das erste Projekt der Film- und Fernsehproduktionsfirma war What Lies Beneath,
gefolgt von CAST AWAY, einem Kritiker- und Publikumserfolg im Herbst 2000, und MATCHSTICK MEN („Tricks”, 2003).
Im März 2001 feierte die USC School of Cinema-Television die feierliche Eröffnung des Robert Zemeckis Centers for Digital Arts. Die topmoderne Einrichtung ist das
bislang einzige rein digitale Ausbildungszentrum der USA und beherbergt nicht nur brandneue nichtlineare Produktions- und Postproduktionseinrichtungen, sondern auch
Studiobühnen, einen Vorführraum mit 50 Sitzen und einen Studenten-Fernsehsender namens Trojan Vision.
2004 führte Zemeckis Regie bei dem Motion-Capture-Film The Polar Express mit Tom Hanks, den er auch produzierte. Ein Jahr später produzierte er nach einer wahren
Geschichte The Prize Winner of Defiance, Ohio („The Prize Winner of Defiance, Ohio”, 2005) mit Julianne Moore und Woody Harrelson. Darüber hinaus war er
ausführender Produzent von MONSTER HOUSE und der Queen-Latifah-Komödie LAST HOLIDAY („Noch einmal Ferien”, 2006).
Zemeckis, Rapke und Starkey produzierten den zweiten Motion-Capture-Film des Regisseurs, BEOWULF, mit Anthony Hopkins, Angelina Jolie und Ray Winstone. Die
Geschichte beruht auf einer der ältesten erhaltenen Erzählungen der angelsächsischen Literatur, die vor dem 10. Jahrhundert niedergeschrieben wurde.
STEVE STARKEY (Produktion) erhielt einen Oscar® als einer der Produzenten von FORREST GUMP („Forrest Gump”, 1994), dem Gewinner in der Kategorie „Bester Film”. Der Film, bei dem Robert
Zemeckis Regie führte und Tom Hanks die Hauptrolle spielte, avancierte zu einem der größten Box-Office-Hits aller Zeiten und erhielt insgesamt sechs Oscars®, auch
für Regisseur und Hauptdarsteller, sowie den Golden Globe®, die höchste Auszeichnung des National Board of Review, im Jahr 1994, zwei People’s Choice Awards,
den Producers Guild Golden Laurel Award sowie eine BAFTA-Nominierung als bester Film.
Starkey gründete mit Zemeckis und Jack Rapke vor nicht allzu langer Zeit ImageMovers Digital, ein Spin-off ihrer 1998 ins Leben gerufenen Firma ImageMovers. Mit dem
neuen Unternehmen produzieren die Partner Performance-Capture-Filme für die Walt Disney Studios; dabei bauen sie auf der Technologie auf, der sie mit Zemeckis’ The
Polar Express („Der Polarexpress”, 2004) und BEOWULF („Die Legende von Beowulf”, 2007) und Gil Kenans MONSTER HOUSE („Monster House”, 2006) den Weg
bereiteten. Bei all den genannten Filmen fungierte Starkey als Produzent.
Mit ImageMovers produzierte Starkey Robert Zemeckis’ episches Drama CAST AWAY („Verschollen”, 2000), bei dem beide wieder mit Tom Hanks zusammenarbeiteten,
und den psychologischen Thriller What Lies Beneath („Schatten der Wahrheit”, 2000) mit Harrison Ford und Michelle Pfeiffer. Starkey produzierte zudem THE PRIZE
WINNER OF DEFIANCE, OHIO („The Prize Winner of Defiance, Ohio”, 2005) mit Julianne Moore, bei dem Jane Anderson Regie führte, und Ridley Scotts MATCHSTICK MEN
(„Tricks”, 2003) mit Nicolas Cage.
Starkeys berufliche Verbindung mit Zemeckis geht auf das Jahr 1986 zurück, als er als Associate Producer bei dem innovativen Projekt Who Framed Roger Rabbit?
(„Falsches Spiel mit Roger Rabbit”, 1987) einstieg und danach bei der zweiten und dritten Folge der Back to the Future-Trilogie (1989, 2000) als Associate Producer
fungierte. Diese Zusammenarbeit setzte sich bei der schwarzen Komödie DEATH BECOMES HER („Der Tod steht ihr gut”, 1992) fort, gefolgt von FORREST GUMP und CONTACT („Contact”, 1997).
Starkey war auch Ko-Produzent der Komödienfarce NOISES OFF („Noises Off”, 1992) und produzierte Showtimes Dokumentarfilm „The Pursuit of Happiness” (1999)
über Drogen- und Alkoholsucht, bei dem Robert Zemeckis Regie führte und als ausführender Produzent verantwortlich zeichnete.
Am Anfang seiner Karriere arbeitete Starkey mit George Lucas bei Lucasfilm, Ltd. zusammen, wo er als Schnittassistent bei The Empire Strikes Back („Das Imperium
schlägt zurück”, 1980) und Return of the Jedi („Die Rückkehr der Jedi-Ritter”, 1984) fungierte. Später schnitt er Dokumentationen für Steven Spielbergs Amblin
Entertainment, arbeitete als Associate Producer an Spielbergs TV-Serie „Amazing Stories” (1985–1986) und war ausführender Produzent der CBS-Serie „Johnny Bago”
(1993). Starkey war auch ausführender Produzent von LAST HOLIDAY („Noch einmal Ferien”, 2006) mit Queen Latifah, bei dem Wayne Wang Regie führte.
JACK RAPKE (Produktion) begann seinen Weg im Showbusiness, der ihn bis auf den Chefsessel von ImageMovers Digital führen sollte, im Jahr 1975. Damals zog der Absolvent der NYU Film
School nach Los Angeles, um in er Poststelle der William Morris Agency zu arbeiten. Vier Jahre später heuerte der zielbewusste Newcomer bei der Creative Artists
Agency (CAA) an, wo er in den nächsten 17 Jahren zu einem der mächtigsten Agenten Hollywoods aufsteigen sollte.
Während seiner siebenjährigen Amtszeit als Ko-Leiter von CAAs Kinofilmabteilung betreute Rapke eine Liste von Top-Klienten wie Jerry Bruckheimer, Ridley Scott,
Michael Mann, Harold Ramis, Michael Bay, Terry Gilliam, Bob Gale, Bo Goldman, Steve Kloves, Howard Franklin, Scott Frank, Robert Kamen, John Hughes, Joel
Schumacher, Marty Brest, Chris Columbus, Ezra Sacks, die Imagine-Entertainment-Chefs Ron Howard und Brian Grazer und nicht zuletzt Robert Zemeckis. Eines seiner
zentralen Anliegen war es, für seine Klienten Produktionsfirmen aufzubauen, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis er ein Unternehmen gemeinsam mit Zemeckis gründete.
1998 verließ Rapke CAA, um mit Zemeckis und Produktionspartner Steve Starkey ImageMovers ins Leben zu rufen. Die Firma, die sich hauptsächlich auf Kinofilme
konzentriert, feierte bereits mit ihrem ersten Film, Zemeckis’ CAST AWAY („Verschollen”, 2000) mit Tom Hanks, einen Publikums- und Kritikererfolg. Rapke und seine
Partner produzierten noch etliche weitere Filme wie Zemeckis’ Thriller What Lies Beneath („Schatten der Wahrheit”, 2000) mit Harrison Ford und Michelle Pfeiffer, Ridley
Scotts Matchstick Men („Tricks”, 2003) mit Nicolas Cage, THe Prize Winner of Defiance, Ohio („The Prize Winner of Defiance, Ohio”, 2005) mit Julianne Moore und Woody
Harrelson sowie Last Holiday („Noch einmal Ferien”, 2006) mit Queen Latifah.
Nachdem Zemeckis 2004 für THE POLAR EXPRESS („Der Polarexpress”) eine revolutionäre neue Technologie namens Performance Capture eingesetzt hatte, nutzten
Rapke und seine Partner diese auch für zwei weitere Produktionen, den Oscar®-nominierten MONSTER HOUSE („Monster House”, 2006) und Zemeckis’ BEOWULF („Die
Legende von Beowulf”, 2007). Auf der Grundlage dieser Erfahrungen gründete das Trio ImageMovers Digital, das erste Hightech-Studio, das sich ausschließlich der
neuen Kunstform Performance Capture widmet.
JIM CARREY (Scrooge, Geister der vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Weihnacht) war zuletzt in YES MAN („Der Ja-Sager”, 2008), einer Hitkomödie von Warner Bros., zu sehen, bei der Peyton Reed Regie geführt hatte. In dem Film nach den Memoiren
des englischen Autors Danny Wallace spielt Carrey einen Mann, der beschließt, sein Leben zu ändern, indem er zu allem, was ihm begegnet, „ja“ sagt. Mit von der Partie
waren Zooey Deschanel und Bradley Cooper. 2008 lieh Carrey dem Elefanten Horton in dem animierten Blockbuster Horton Hears A Who! („Horton hört ein Hu”) von 20th Century Fox seine Stimme – einer Adaption
des Kinderbuchklassikers von Dr. Seuss.
Im Jahr zuvor spielte er neben Virginia Madsen im New-Lines-Psychothriller The Number 23 („Nummer 23”), bei dem Joel Schumacher Regie führte. 2005 drehte er mit
Tea Leoni die sehr erfolgreiche Columbia Pictures/Sony-Komödie Fun With Dick and Jane („Dick und Jane”). Regie führte Dean Parisot [Galaxy Quest („Galaxy Quest –
Planlos durchs Weltall”, 1999)], Brian Grazer zeichnete für die Produktion verantwortlich.
2004 hatte Carrey die Hauptrollen in Paramount Pictures’ Lemony Snicket’s A Series Of Unfortunate Events („Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse”) nach der
Kinderbuchserie von Daniel Handler und in dem viel gepriesenen Focus-Features-Drama Eternal Sunshine Of The Spotless Mind („Vergiss mein nicht!”).
2003 spielte er in Universals Erfolgskomödie Bruce Almighty („Bruce Allmächtig”), die weltweit über 470 Millionen US-Dollar einspielte und damit zu einem der größten
Box-Office-Hits des Jahres avancierte. Bei Bruce Almighty arbeitete er erneut mit Regisseur Tom Shadyac [Ace Ventura: Pet Detective („Ace Ventura – Ein tierischer
Detektiv”, 1993), Liar, Liar („Der Dummschwätzer”, 1997)] sowie mit Autor Steve Oedekerk [Ace Ventura: When Nature Calls („Ace Ventura – Jetzt wird’s wild”, 1995)] zusammen.
2001 hatte Carrey die Hauptrolle in dem Castle-Rock-Drama THE MAJESTIC („The Majestic”, 2001), bei dem Frank Darabont Regie führte. Ein Jahr zuvor hatte er die Ehre,
die Titelfigur im größten Blockbuster des Jahres zu spielen – Universals How The Grinch Stole Christmas („Der Grinch”). Für diesen Film wurde er für einen Golden
Globe® in der Kategorie „Bester Schauspieler in einem Spielfilm – Musical oder Komödie“ und einen People’s Choice Award in der Kategorie „Lieblingsfilmstar in einer Komödie“ nominiert.
Im Sommer 2000 hatte Carrey wieder mit den Regisseuren Peter und Bobby Farrelly bei der Fox-Komödie Me, Myself and Irene („Ich, beide & sie”) zusammengearbeitet.
Die Rolle eines Mannes mit gespaltener Persönlichkeit brachte ihm eine Nominierung für einen MTV Movie Award in der Kategorie „Beste darstellerische Leistung in einer
Komödie“ ein. Für sein Porträt des Komikers Andy Kaufman in MAN ON THE MOON („Der Mondmann”, 1999) gewann er 2000 einen Golden Globe® in der Kategorie
„Bester Schauspieler in einem Spielfilm – Musical oder Komödie“. Bereits im Vorjahr hatte er diesen Preis für seine Rolle in dem Kritikerhit THE TRUMAN SHOW („Die
Truman Show”, 1998) gewonnen – seine erste Auszeichnung für eine dramatische Rolle.
In der „Musical/Komödien“-Kategorie des Golden Globe®war er 1997 für LIAR, LIAR und 1995 für THE MASK („Die Maske”, 1994) nominiert worden. 2000 wurde er bei
der ShoWest als „Männlicher Star des Jahres“ geehrt.
Carrey wurde am 17. Januar 1962 in Newmarket, Ontario geboren und wusste schon als Dreijähriger, dass ihm das Showgeschäft im Blut steckt. Es dauerte aber noch
zwölf Jahre, bis er nach Toronto aufbrach, um in dem berühmten Comedy-Club Yuk Yuks aufzutreten. Sofort danach lief seine Karriere an und in den nächsten Jahren
trat er auf Comedy-Bühnen in ganz Kanada auf.
1981, im Alter von 19 Jahren, packte er seine Siebensachen und zog nach Los Angeles. Prompt wurde er zu einem Stammkomiker in Mitzi Shores Comedy-Store und
weckte so die Aufmerksamkeit seines legendären Kollegen Rodney Dangerfield. Dieser war von dem Nachwuchstalent so beeindruckt, dass er mit ihm gemeinsam auf
Tour ging und Carreys Karriere dadurch weiter förderte.
Im magischen Jahr 1982 gab ihm die Mary Tyler Moore Company die Hauptrolle in der NBC-Serie „Duck Factory”. Zwar lief diese nur 13 Wochen, aber Carrey hinterließ in
Hollywood einen bleibenden Eindruck. So erhielt er im Jahr darauf die Hauptrolle in ONCE BITTEN („Einmal beißen bitte”) mit Lauren Hutton. Darauf folgten Auftritte in
Francis Ford Coppolas Peggy Sue Got Married („Peggy Sue hat geheiratet”, 1986) und der Geena-Davis-Komödie Earth Girls Are EasY („Zebo, der Dritte aus der
Sternenmitte”, 1988). Ebenfalls 1988 hatte er neben Clint Eastwood in THE DEAD POOL („Das Todesspiel”) einen kurzen, aber denkwürdigen Auftritt als
selbstzerstörerischer Rockstar Johnny Squares.
1990 stieß Carrey zum Ensemble von „In Living Color”, einem Sitcom-Hit des TV-Senders Fox. Im November des darauf folgenden Jahres erhielt seine Sondersendung
für den Sender Showtime, „Jim Carrey’s Unnatural Act”, glänzende Kritiken. Nach diesem Erfolg spielte er in Fox’ Emmy®-nominiertem TV-Movie „Doing Time on Maple
Drive” („Der Schein trügt”, 1992) die Hauptrolle eines Alkoholikers, der sich im Leben zurechtzufinden versucht.
1994 kehrte Carrey nach mehreren erfolgreichen Staffeln von „In Living Color” mit der Hauptrolle in der Warner-Bros.-Komödie Ace Ventura: Pet DetectivE wieder ins
Kino zurück. In der Rolle des Ace Ventura spielte er wie entfesselt auf und landete damit einen Sensationserfolg. Im Sommer 1994 hatte er die Titelrolle in THE MASK
nach dem Bestseller-Comic von Dark Horse und landete damit seinen nächsten Erfolg. THE MASK spüllte in den USA über 100 Millionen US-Dollar in die Kassen; Carrey
selbst erhielt spektakuläre Rezensionen. Im gleichen Jahr spielte er neben Jeff Daniels in Dumb and Dumber („Dumm und dümmer”) von den Farrelly-Brüdern. In der
Blockbuster-Fortsetzung BATMAN FOREVER („Batman Forever”) war er 1995 als Riddler bzw. Edward Nygma zu sehen, und ein Jahr darauf erlebte er erneut als
beliebtester Tierdetektiv der Welt in Ace Ventura: When Nature Calls ein Missgeschick nach dem anderen. Als Nächstes spielte er die Hauptrollen in The Cable Guy
(„Cable Guy – Die Nervensäge”, 1996) von Columbia Pictures und in Universals Hit Liar, Liar, der 1997 schon an seinem Startwochenende neue Rekorde aufstellte und
insgesamt über 100 Millionen US-Dollar an den US-Kinokassen umsetzte. Sein triumphaler “Triple“ brachte ihm den Titel des „NATO/ShoWest Comedy Star of the Year” ein.
Jim Carrey wird demnächst neben Ewan McGregor in der schwarzen Komödie I Love You Phillip Morris (2009) zu sehen sein, bei der die Autoren von BAD SANTA
(„Bad Santa”, 2003), Glenn Ficarra und John Requa, die auch das Drehbuch schrieben, ihr Regiedebüt geben. Die Geschichte beruht auf Tatsachen. Nach einem Buch
von Steve McVicker, einem Kriminalreporter des Houston Chronicle gedreht, zeigt Carrey sich in diesem Film als Familienvater Steven Russell, der in die Mühlen des
texanischen Strafvollzugs gerät. In der Haft verliebt er sich in seinen Zellengenossen (McGregor); als dieser frei gelassen wird, bricht Russell viermal aus texanischen Gefängnissen aus.
COLIN FIRTH (Fred) erhielt eine klassische Ausbildung als Bühnenschauspieler und arbeitet seit über 30 Jahren für Film, Fernsehen und am Theater. Seine
eindrucksvolle Vielseitigkeit war sowohl in Dramen wie Komödien zu bewundern und brachte ihm Kritikerlob und umfangreiche Auszeichnungen ein, darunter
mehrfache Nominierungen der Screen Actors Guild, für den BAFTA und für einen Emmy® ein.
Vor kurzem beendete Firth die Dreharbeiten zu A SINGLE MAN nach dem viel gepriesenen Roman von Christopher Isherwood, bei dem Modedesigner Tom Ford sein
Regiedebüt gibt. Firth spielt darin einen Mann, der seinen letzten Tag auf Erden erlebt. Zur Besetzung gehören außerdem Julianne Moore, Ginnifer Goodwin und Matthew Goode.
In Michael Winterbottoms GENOVA („Genova”, 2008) spielte Firth neben Catherine Keener. Der Film wurde 2008 beim Toronto International Filmfestival, dem London
Filmfestival und dem San Sebastian Filmfestival gezeigt, wo Michael Winterbottom als bester Regisseur ausgezeichnet wurde.
Zu seinen aktuellen Arbeiten gehört außerdem die Verfilmung von Noel Cowards Stück EASY VIRTUE („Easy Virtue”, 2008), in der Firth mit Jessica Biel und Kristin Scott Thomas auftritt.
Im Kino war Firth zuletzt in Universal Pictures’ Superhit MAMMA MIA! („Mamma Mia!”, 2008) zu sehen. Zur Besetzung gehörten Meryl Streep, Pierce Brosnan, Stellan
Skarsgard und Amanda Seyfriend. Die Verfilmung des ABBA-Musicals spielte weltweit über eine halbe Milliarde US-Dollar ein; in England ist sie sogar der erfolgreichste Film aller Zeiten.
2007 trat Firth in THEN SHE FOUND ME („Then She Found Me”) auf, bei dem Helen Hunt für Buch und Regie verantwortlich zeichnete. Der Film handelt von einer Lehrerin
in ihrer Midlife-Crisis, die eine neue Verbindung zu ihrer leiblichen Mutter aufbaut, während sie gleichzeitig mit den Beziehungen zu ihrem Ex-Mann (Matthew Broderick)
und einer neuen Männerbekanntschaft (Firth) klarzukommen versucht. Then She Found Me feierte 2007 beim Toronto International Filmfestival seine Premiere.
Der Sony-Classics-Film And When Did You Last See Your Father (2007) nach den Bestseller-Memoiren von Blake Morrison schildert die komplizierte Beziehung
zwischen einem Vater und seinem Sohn, gespielt von Jim Broadbent und Colin Firth.
2004 hatte Firth eine der Hauptrollen in dem Universal/Working-Title-Hit Bridget Jones: The Edge of Reason („Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns”). Im gleichen
Jahr trat Firth neben Scarlett Johansson in dem Oscar®-nominierten Drama Girl With A Pearl Earring („Das Mädchen mit dem Perlenohrring“) auf. Der Film gewann
sowohl den L’Hitchcock d'Or wie auch den L´Hitchcock d'Argent beim Dinard Festival of British Films. Firth selbst erhielt für seine darstellerische Leistung eine
Nominierung für den europäischen Filmpreis. 2003 gehörte Firth zum außerordentlichen Ensemble der Universal-Komödie Love Actually („Tatsächlich … Liebe”), bei der
Richard Curtis für Buch und Regie verantwortlich zeichnete. Weitere Mitwirkende waren Hugh Grant, Emma Thompson, Liam Neeson, Laura Linney und Keira Knightley.
2002 spielte Firth neben Rupert Everett, Reese Witherspoon und Judi Dench in The Importance of Being Earnest („Ernst sein ist alles”). Zuvor hatte er eine Rolle in dem
siebenfachen Oscar®-Gewinner SHAKESPEARE IN LOVE („Shakespeare in Love", 1998), bei dem John Madden Regie führte. 1996 spielte Firth neben Kristin Scott
Thomas und Ralph Fiennes ebenfalls in dem großen, Oscar®-prämierten Film, The English Patient („Der englische Patient”). Weitere Rollen hatte er in Atom Egoyans
Where the Truth Lies („Wahre Lügen”, 2005), Marc Evans’ Thriller TRAUMA („Trauma”, 2004), in Nanny Mc Phee („Eine zauberhafte Nanny”, 2005), What a Girl Wants
(„Was Mädchen wollen”, 2003), A Thousand AcreS („Tausend Morgen”, 1997) mit Michelle Pfeiffer und Jessica Lange, APARTMENT ZERO („Apartment Zero”, 1998),
My Life So Far (1999), der Verfilmung von Nick Hornbys FEVER PITCH („Fever Pitch”, 1997), CIRCLE OF FRIENDS („Circle of Friends – Im Kreis der Freunde”, 1995),
PLAYMAKER („Playmaker”, 1994) und als Darsteller des Titelhelden in Milos Formans VALMONT („Valmont”, 1989) mit Annette Benning.
Im Fernsehen erlebte Firth seinen Durchbruch 1995 in der Rolle des Mr. Darcy in der BBC-Adaption von Jane Austens „Pride and Prejudice” („Pride and Prejudice”, 1995)
, für die er eine BAFTA-Nominierung als „Bester Schauspieler” und einen National Television Award als „Populärster Schauspieler” erhielt. Seinen bislang letzten
Fernsehauftritt absolvierte er in dem hochgelobten BBC-TV-Movie „Born Equal” (2006), bei dem Dominic Savage Regie führte. 2004 moderierte Firth die legendäre NBC
-Serie „Saturday Night Live”. Für das überaus positiv rezensierte TV-Movie „Conspiracy”(2001) von HBO wurde er 2001 für einen Emmy® als „Herausragender
Nebendarsteller” nominiert; für seine Leistung in „Tumbledown” (1988) erhielt er einen Royal Television Society Best Actor Award und eine BAFTA-Nominierung. Weitere
Fernsehrollen spielte er in „Windmills on the Clyde: Making Donovan Quick” (2000), „Donovan Quick” (1999), „The Widowing of Mrs. Holroyd” (1995), „Deep Blue Sea”
(1994), „Hostages” (1993) und in der Miniserie „Nostromo” (1996).
Sein Debüt auf den Londoner Bühnen gab er in der Westend-Produktion von „Another Country”. In der Filmadaption von 1984 spielte er die Rolle des Judd neben Rupert Everett.
Firth unterstützt aktiv Oxfam International, eine Organisation, die sich dem Kampf gegen die weltweite Armut und die dadurch bedingten Ungerechtigkeiten gewidmet hat.
Er ist Ko-Leiter von Oxfams Café Progreso, einer Coffee-Shop-Kette, die für Kooperativen in Äthiopien, Honduras und Indonesien faire Handelsbedingungen schafft.
2006 wurde Firth von der EU zum „European Campaigner of the Year” gekürt.
[© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH]
# # # OSCAR® und ACADEMY AWARD® sind die eingetragenen Handels- und Servicezeichen der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.
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