Musical: Falco Meets Amadeus
 


    Musik: Manfred Schweng & Johnny Bertl
    Buch: Burkhard Driest
    Inszenierung: Elmar Ottenthal
    Uraufführung: 23. September 2000 (Berlin, Theater des Westens, bis 10.3.02)


    Tour 1. Halbjahr 06:

    08.01.06 Essenbach / Eskara
    10.01.06 Stuttgart / Liederhalle
    11.01.06 Freiburg / Konzerthaus
    12.01.06 Kempten / Big Box
    13.01.06 Heilbronn / Harmonie
    14.01.06 Bayreuth / Oberfrankenhalle
    15.01.06 Ilsenburg / Harzlandhalle
    17.01.06 Magdeburg / Stadthalle
    18.01.06 Zwickau / Stadthalle
    19.01.06 Bielefeld / Stadthalle
    20.01.06 Hannover / AWD Hall
    21.01.06 Erfurt / Messehalle
    22.01.06 Suhl / CCS
    24.01.06 Dresden / Kulturpalast
    25.01.06 Chemnitz / Stadthalle
    26.01.06 Gera / Kongreß- und Kulturzentrum
    27.01.06 Leipzig / Arena
    28.01.06 Frankfurt / Jahrhunderthalle
    29.01.06 Fulda / Congreßzentrum
    31.01.06 Passau / Dreiländerhalle
    01.02.06 A-Linz / Intersportarena
    02.02.06 A-Salzburg / Salzburgarena
    03.02.06 A-Graz / Stadthalle Graz
    04.02.06 A-Graz / Stadthalle Graz
    04. bis 23.04.06 Düsseldorf, Capitoltheater
    25.04.06 Trier / Arena
    26.04.06 Aachen / Eurogress
    27.04.06 Aachen / Eurogress
    28.04.06 Münster / Halle Münsterland
    29.04.06 Lübeck / MuK
    30.04.06 Lübeck / MuK
    03.05.06 Braunschweig / Stadthalle
    04.05.06 Cottbus / Stadthalle
    05.05.06 Berlin, Tempodrom
    06.05.06 Berlin, Tempodrom
    07.05.06 Berlin, Tempodrom


    Die Besetzung der letzten Tour (2004/05):

    FALCO:
    Axel Herrig, Alexander Kerbst
    AMADEUS: Nicolaus Hagg, Reinhard Peer
    JOHNNY KLEIN: Koffi Missah, David-Michael Johnson
    KONNY: Sandra Danyella / Kathrin Stahl
    GARBO: Ina Wagler / Meike Brose
    KOMMISSAR – TOD: Gudrun Schade / Ina Wagler
    JOSEF: Hans Hisleiter / Michael Kemper
    MUTTER: Margarete Hamm / Ulrike Sladky
    JEANNY: Jenny Mahr / Isabella Kraus

    Besprechung der Mainzer Premiere 

    Inhalt:

    Wer sich an die Achtziger erinnern kann, der hat sie nicht miterlebt"
    Falco lebte den Zeitgeist der Achtzigerjahre intensiv bis zur Selbstzerstörung und schrieb Pop-Geschichte. Er prägte diese Epoche, und diese Epoche prägte ihn. "Er war Superstar, er war populär, er war exaltiert because er hatte Flair, er war ein Virtuose, war ein Rock-Idol und alles rief: rock me..." Durch seine Kompromisslosigkeit wurde er zur Ikone einer Generation.

    Die Musical-Show lässt die Achtzigerjahre aufstehen. Sie erzählt von Falcos Sucht nach Ruhm und seiner verhängnisvollen Beziehung zu Frauen. Die fatale Faszination am Rausch und sein musikalisches Genie bestimmten Falcos Leben und Schaffen. Er steht - mitten in einer kreativen Krise - kurz vor dem finanziellen Ruin. Da begegnet er Mozart, seine Inspiration: "Amadeus", ein Welthit, wird geboren. Ganz Europa liegt ihm zu Füßen.

    "Der Kommissar"
    "Rock me Amadeus"
    "Jeanny"
    "The Sound of Musik"
    "Mutter, der Mann mit dem Koks ist da"
    "Egoist"
    "Out of the Dark"
    und viele mehr

    FMA – Die Künstler
    Für den Erfolg des Stückes ist die Qualität der Musical-Sänger und Tänzer von entscheidender Bedeutung. Unter den über 250 Bewerbungen finden sich Künstler, die bereits im gesamten europäischen Ausland gearbeitet und Erfahrung gesammelt haben, aber auch „Newcomer“, die gerade an einer Musical School von Los Angeles, New York über London bis zur Stage School in Hamburg und dem Vienna Performing Arts Center ihren Abschluss machen oder bereits gemacht haben. „Es ist jedes Mal aufs Neue eine ganz besondere Herausforderung, aus den vielen begabten Künstlern die richtige Besetzung auszuwählen,“ freut sich Regisseur Elmar Ottenthal auf seine Aufgabe.

    FMA – Die Musik
    Für diese Story arrangierte Johnny Bertl einen einmaligen Soundtrack. Er verbindet Falcos Pop-Melange aus Funk, Rock und Hip Hop - darunter seine großen Hits wie „Jeanny“, „Der Kommissar“, „Der Egoist“ oder „Rock me Amadeus“ - mit der klassischen Musik Mozarts. Immer wieder tauchen bekannte Melodien wie das Komtur-Thema, die Registerarie aus Don Giovanni oder die kleine Nachtmusik auf und vermischen sich mit den Falco Hits.
     



FMA - Falco meet Amadeus (Tour)
Foto: Veranstaler / Heike Rost

 


FMA - Falco meet Amadeus (Tour)
Foto: Veranstaler / Heike Rost

 



FMA - Falco meet Amadeus (Tour)
Foto: Veranstaler / Heike Rost

 



FMA - Falco meet Amadeus (Tour)
Foto: Veranstaler / Heike Rost

 

Die offizielle Seite: www.falcomeetsamadeus.com


    Als erstes und bislang einziges Theater erhielt die Oper Chemnitz außerhalb der laufenden Tournee-Produktion die Genehmigung, in einer Eigenproduktion dieses fiktive Treffen der musikalischen Giganten auf die Bühne zu bringen. Regisseur Matthias Winter will dabei die Mozart-Figur stärker als im Original musikalisch zu Wort kommen lassen. Dafür hat Heiko Lippmann spezielle zusätzliche musikalische Arrangements geschrieben.

    Premiere am 23. April 2005, 19.30 Uhr in der Oper Chemnitz

    Musikalische Leitung: Michael Korth
    Inszenierung: Matthias Winter
    Bühne und Kostüme: Stefan Wiel
    Choreographie: Peter Schache

    Besetzung:
    Falco:
    Matthias Otte
    Amadeus: Andreas Kindschuh
    Konny: Ute Baum
    Johnny Zuweger: André Riemer
    Kommissar: Muriel Wenger
    Falcos Mutter: Sylvia Schramm-Heilfort
    Garbo: Claudia Müller
    Jeanny: Juliane Anna Pfeifer/Katrin Schmidt
    Josef/Kohlenhändler: Martin Gäbler
    Falco als Kind: Erik Bartl*/Lukas Sandmann*/Konstantin Weber*
    sowie Damen und Herren des BALLETT CHEMNITZ

    *Mitglieder des Studio W.M.

    „FALCO MEETS AMADEUS“ ist die Geschichte zweier musikalischer Ausnahmeerscheinungen: Falco und Wolfgang Amadeus Mozart. Beide waren Genies, die bis zur Selbstzerstörung arbeiteten. Sie wurden als musikalische Wunderkinder bezeichnet, lebten intensiv in und mit der Musik und starben beide viel zu früh.

    Falco (alias Hans Hölzel, den der Skispringer Falko Weisspflog zu seinem Künstlernamen anregte) inspirierte entscheidend die Popmusik der achtziger Jahre. Sein Leben begann 1957 genau so spektakulär, wie es knapp 41 Jahre später enden sollte. Er wurde als quasi blinder Passagier geboren – als einzig Überlebender einer Drillingsschwangerschaft, die von den Ärzten nur als Zwillingsschwangerschaft erkannt worden war. Mit vier lernte er Klavierspielen, mit viereinhalb fiel er bei einem musikalischen Wettbewerb durch sein absolutes Gehör auf, und schon bald verkündete der Knabe, dass er Popstar werden wolle - und hat dieses Ziel auch durchgesetzt.

    Im Musical werden seine wichtigsten Lebensstationen schlaglichtartig beleuchtet. Falco, der erfolgreiche Star, steht neben Falco, der – getrieben von seinem Manager und der Öffentlichkeit - verzweifelt nach neuen erfolgreichen Songs sucht und dabei von Herrn Mozart höchstselbst Inspiration erhält. Der Ruhm in der Öffentlichkeit geht einher mit einer immer stärkeren privaten Isolation, mit Enttäuschungen über nicht lebbare Beziehungen zu verschiedenen Frauen und dem Unvermögen, mit sich selbst auszukommen. Der Aufstieg endet im freien Fall: Falco stirbt auf dramatische Weise bei einem Autounfall. „Muß ich denn sterben, um zu leben?“ – beinahe prophetisch mutet dieser Text aus einem der letzten Songs „Out of the Dark“ an, wenn man den Platten-Verkaufsboom betrachtet, den sein Tod auslöste. Bezeichnend sind diese Gedanken auch für seinen Hang zur Theatralik, der ihn im ganzen Leben begleitete und der dann, nach seinem Tod, den Weg zur Darstellung seiner Geschichte auf der Bühne fast zwingend machte.

    Warum gemeinsam mit Mozart? Den Klassikern unter den Theaterbesuchern geht der Vergleich mit Mozart wahrscheinlich durch Mark und Bein. Mozart – ein Rockmusiker seiner Zeit! Warum denn nicht? „Er war Superstar, er war populär, er war exaltiert because er hatte Flair, er war ein Virtuose, war ein Rock-Idol ...“

    Projekt Premierenklasse
    Nach den guten Erfahrungen mit der „Dornröschen“-Premierenklasse, wird es auch bei „Falco Meets Amadeus“ eine Schulklasse geben, die Möglichkeit erhält, Einblick in eine Produktion zu nehmen, die Entstehung einer Inszenierung in ihren verschiedenen Phasen zu verfolgen, durch Gespräche und Probenbesuche den Ablauf nachvollziehen und Verständnis für die einzelnen Arbeitsprozesse entwickeln zu können. Als Premierenklasse wurde die Klasse 9/1 mit musischem Profil am Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium ausgewählt. Die Musiklehrerin Frau Schröter und die Deutschlehrerin Frau Förster begleiten das Projekt.

    Personen

    Matthias Winter (Inszenierung)
    Matthias Winter, der zum Solisten-Ensemble des Chemnitzer Opernhauses gehört und hier derzeit u. a. als Faninal im „Rosenkavalier“, als Graf Danilo in „Die lustige Witwe“, als Alfred P. Doolittle in der Neuinszenierung des Musicals „My Fair Lady“, als Onegin in Tschaikowskys gleichnamiger Oper, als Herr Schultz in dem Musical „Cabaret“ und als Zar Peter I. in „Zar und Zimmermann“ zu erleben ist, wird mit dem Musical „FMA - Falco Meets Amadeus“ seine erste Chemnitzer Regiearbeit vorlegen. Erfahrungen in diesem Metier sammelte er bereits am Theater Altenburg-Gera, wo er u. a. die Musicals „Non(n)sense“, „F.L.E.T.S.C.H.“, „Der kleine Horrorladen“ und „Der Zauberer von Oss“ inszenierte, sowie am Theater Eisenach mit der Operette „Das Wirtshaus im Spessart“.
    Matthias Winter wurde 1959 geboren. Als Kind begann er eine Klavierausbildung und erhielt seit seinem 17. Lebensjahr Gesangsunterricht. Nach dem Abitur nahm er ein Gesangsstudium an der Musikhochschule in Leipzig auf und war danach am Theater Gera engagiert.

    Heiko Lippmann (Zusätzliche Arrangements)
    Bereits während seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik in Dresden trat Heiko Lippmann sein erstes Engagement an der Bühnen der Stadt Gera als Solorepetitor, Dirigent und Chordirektor an. Dort leitete er zwischen 1986 und 1992 zahlreiche Aufführungen des Musiktheaters, bevor er als Dirigent und später Musikalischer Direktor bei der Hamburger Produktion von „Das Phantom der Oper“ tätig war. In dieser Zeit war Heiko Lippmann ebenfalls als musikalischer Leiter zahlreicher Theaterproduktionen u. a. in Gera, an der Neuköllner Oper Berlin sowie in Operetten- und Musicalproduktionen in Hamburg, Leipzig und Düsseldorf zu erleben.
    Heiko Lippmann dirigierte Disney's „Der Glöckner von Notre Dame“ in Berlin sowie „Cats“ in Berlin und Düsseldorf. Durch seine umfangreichen Arbeiten als Arrangeur waren seine Bearbeitungen u. a. in „Kiss me Kate“ am Theater Bremen, in „Beautiful Games“ an der Musikalischen Komödie Leipzig und in zahlreichen Gala- und Konzertprogrammen vieler Orchester zu hören. Er war außerdem beschäftigt für „Pomp, Duck and Circumstance“ in Berlin sowie als Begleiter für viele bekannte Künstler aus der Musicalszene. Im Moment ist Heiko Lippmann als Musikalischer Leiter der Produktionen „West Side Story“ am Theater Altenburg-Gera sowie „Cats“ am Deutschen Theater München zu erleben. Er freut sich sehr, hier in seiner Heimatstadt Chemnitz die langjährige Zusammenarbeit mit Matthias Winter fortsetzen zu dürfen.

    Matthias Otte (Falco)
    Matthias Otte ist gelernter Zimmermann und jobbte als Verkäufer, Versicherungsvertreter und Kraftfahrer, bevor er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig studierte. Von 1996 bis 1998 war er Mitglied im Chemnitzer Schauspielstudio. Danach war er in Halle engagiert und spielte dort u. a. Egmont, Sergeant Trotter („Mausefalle“) sowie Baby John („West Side Story“). Mit letztgenannter Rolle gastierte er auch am Theater Cottbus. In Chemnitz war er bereits als Rocky in der „Rocky Horror Show“ zu erleben. Seit der Spielzeit 2002/2003 ist er festes Ensemblemitglied der Chemnitzer Oper. Hier spielte er Enjolras in „Les Misérables“ und Jesus in „Jesus Christ Superstar“ und ist derzeit als Joe in „FAME“, Samiel im „Freischütz“, Higgins in der Neuinszenierung des Musicals „My Fair Lady“, Clifford Bradshaw in dem Musical „Cabaret“ sowie als Pluto in „Orpheus in der Unterwelt“ zu erleben.

    Andreas Kindschuh (Amadeus)
    Andreas Kindschuh, 1973 geboren, studierte nach dreijähriger Mitgliedschaft im Rundfunk-Jugendchor Wernigerode ab 1991 an der Franz-Liszt-Hochschule Weimar bei Gudrun Fischer und Mario Hoff. Noch in den ersten Studienjahren wurde er Mitglied des Kammerchores Kloster Michaelstein (Harz) und des auch international erfolgreichen Oktetts „Die Minnesänger“. 1994/95 absolvierte er bei Christa Hilpisch in Halle ein Zweitfachstudium als Altus. Von 1995-1997 wirkte Andreas Kindschuh als Assistent für Stimmbildung und Chorleitung an der Weimarer Hochschule, danach war er 2 Jahre lang Stimmbildner beim Landesmusikrat Thüringen. 2000 schloss er sein Studium in Weimar im Fach Sologesang/Bühne ab, danach begann er an gleicher Stelle ein Aufbaustudium bei Mario Hoff.
    Seit 1996 führten ihn Gastengagements (Oper, Operette, Musical) an das Landestheater Eisenach/Rudolstadt, an das Theater Gera/Altenburg, an das Deutsche Nationaltheater Weimar, an die Komische Oper Berlin und an das Opernhaus Chemnitz. Mit Erfolg gastierte Andreas Kindschuh bereits in zahlreichen europäischen Ländern und in den USA.
    Seit der Spielzeit 2002/2003 ist Andreas Kindschuh festes Ensemblemitglied der Oper Chemnitz. Hier ist er weiterhin als Roman Cycowski in „Die Comedian Harmonists“ zu hören sowie als Papageno in Mozarts „Zauberflöte“, als Kilian im „Freischütz“, als Freddy in der Neuinszenierung von „My Fair Lady“, als Conférencier in dem Musical „Cabaret“ sowie als Jupiter in „Orpheus in der Unterwelt“ zu erleben.

    www.theater-chemnitz.de
     

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