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Musical: Ewigi Liebi
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Ewigi Liebi - Das Musical
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Uraufführung: 13. September 2007 (Zürich, Maag MusicHall)
Autor, Musikalischer Leiter: Roman Riklin Regie: Dominik Flaschka
Choreografie: Markus Buehlmann Bühnenbild, zusätzliches Lichtdesign: Simon Schmidmeister Kostümbild: Kathrin Kündig Murmelihandpuppen, Bärenkopf:
Jan Vágner Maskendesign: Ronald Fahm Maskendesign: Tina Salzmann Choreografie der Kampfszenen: Lukas Schmocker Lichtdesign: Timo Martens
Lichtdesign: Robi Voigt Zusätzliches Lichtdesign, Lichtoperator: Andreas Zwahlen Tondesign, Tonoperator: Gögs Andrighetto Company Manager, Produktionsleitung:
Adrian T. Mai Resident Director: Beat Luethi Musical Supervisor: Daniel Steger Choreografische Einstudierung: Fabio Romano Berndeutsch-Coach:
Reto Mosimann Technische Leitung, Inspizient, Bühnenmeister: Marco Willi Crewchef, Inspizient: Lukas Grüter Produzent, Geschäftsführer: Darko Soolfrank
Produzent: Guido Schilling Marketing, Kommunikation, Medien: Christoph Rüdt Artwork: André Juchli
Besetzung Herbst 2009:
Dänu:
Christoph Wettstein Heidi (heute), Cover: Sabe: Caroline Sommer Herr Lieberherr, Cover: Martha: Enzo Scanzi Daneli: Daniel Kandlbauer Heidi (damals):
Marianne Varga Ferdinand: Eric Hättenschwiler Hanspeter: Reto Mosimann Sabe: Martina Lory Hene, Murmeli Bruno, Cover Bert, Bär: Fabio Romano
Bert, Bär: Claudia Kuebler Gret: Sandra Leon Die Murmelifamilie: Trio Eden Martha, Murmelimutter: Helmi Sigg Guschti, Murmelivater: Guy Landolt
Baschti, Murmelisohn: Midi Gottet Cover: Dänu, Herr Lieberherr, Ferdinand: Patrick Imhof Cover: Daneli, Baschti, Hanspeter: Gregor Altenburger
Cover: Heidi (heute): Bea Schneider Cover: Heidi (damals), Sabe, Gret: Annie-May Mettraux Cover: Hene, Murmeli Bruno, Guschti, Baschti: Christian Johannes Käser
Die Band:
Keyboard, Akkordeon: Hansjörg Messmer (Bandleader) Keyboard, Akkordeon: Daniel Steger (Bandleader) Keyboard, Akkordeon:
Christian Roffler (Bandleader) Guitars, Mandoline: Christian Hugelshofer Guitars, Mandoline: Mario Frei Guitars, Keyboard: Martin Peter Guitars, Keyboard:
Felix Brühwiler Bass: Christoph Fischer Bass: Roland Hofer Drums: Christian Buehrle Drums: Rafael Woll
www.ewigiliebi.ch
Die Geschichte
Durch schicksalhafte Umstände treffen Dänu und Heidi, die in ihrer Jugend ein Liebespaar waren, fast dreissig Jahre später wieder aufeinander. Glücklich über die
schicksalhafte Begegnung schwelgen sie in ihren Erinnerungen und lassen ihre Beziehung, die ein jähes Ende fand, Revue passieren. Ihre gemeinsame Geschichte begann
gerade zu der Zeit, als im Emmentaler Dorf Trueb die Gondelbahn eingeweiht wurde. Die Sennen und Bauern haben damals für dieses grosse Ereignis ein Fest mit Musik und
Tanz organisiert. Auf diesem Fest haben sich die beiden nach der letzten Polka im Mondenschein zum ersten Mal geküsst. Je länger sie erzählen, desto mehr versinken sie in
ihre Geschichte, die plötzlich zu leben beginnt.
Sogar die Murmelifamilie (Trio Eden), die gerade einen Familienkrach austrägt (der Sohn will sich einen Tunnel ins Engadin graben und dort als Au-pair arbeiten!), hört plötzlich
aufmerksam zu und kommentiert die Geschichte singend aus ihren Löchern. Es wird gelacht, aber auch geweint, denn das gemeinsame, dauerhafte Glück blieb Dänu und Heidi
damals verwehrt. Intrigen und Missverständnisse, falscher Stolz und jugendlicher Übermut haben die Liebenden auseinandergebracht.
Heute – viele Jahre später – würden Dänu und Heidi das Rad der Zeit am liebsten zurückdrehen. Aber was einmal war, lässt sich nicht mehr ändern. Oder doch? Ein alter,
merkwürdiger Mann landet mit einem verrosteten Gondeli auf dem Schrottplatz und bietet Dänu die Möglichkeit, damit in die Vergangenheit zu reisen. Dort soll er versuchen, die
unglückliche Liebesgeschichte zum Guten zu wenden. – Wird es Dänu gelingen, die Geschichte von Heidi und Dänu zum Positiven zu ändern? Wird die Murmelifamilie wieder zu
ihrer trauten Höhlenharmonie finden? Werden die Sennen nach dem tragischen Gondelbahnunglück wieder eine richtige Dorfgemeinschaft? Und: Wer ist dieser sonderbare
Mann in Weiss, der behauptet, er sei kein Kiosk?
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Ewigi Liebi Gondelieinweihung © vasistas.ch / Christian Knecht
Das Compilation-Musical Compilation-Musicals werden mit Erfolg auf den grössten Musicalbühnen der Welt aufgeführt. Grosse Hits von grossen Interpreten, eine schmissige Story und eine sorgfältige
Dramaturgie mit hervorragenden Darstellern vermögen das Publikum zu begeistern.
Auch in der Schweiz ist ein grosses Potenzial für Compilation-Musicals vorhanden, wobei die Macher von «Ewigi Liebi» den Fächer öffnen und an die Schweizer Bedürfnisse
anpassen. Das Musical beinhaltet jedoch nicht – wie meist bei Compilation-Musicals üblich – Songs eines einzelnen Interpreten oder einer einzelnen Band, sondern greift auf die
Vielfalt der Schweizer Mundartszene zurück. Die Macher von «Ewigi Liebi» nutzen die hohe Beliebtheit und Gunst der Schweizer Mundarthits beim Publikum. So wurden
beispielsweise von der «Mundart 1» Compilation-CD über 190'000 Stück verkauft. Gesamthaft setzte der Musikmarkt über 400'000 Best-of-CDs mit helvetischen Songs ab. Im
Herbst 2006 erkor das Schweizer Fernsehen das erste Mal den besten Mundartsong in seiner Sendung «Die grössten Schweizer Hits». 997'000 Zuschauerinnen und
Zuschauer waren live dabei, als Polo Hofers «Alperose» zum beliebtesten Song ernannt wurde. Die Sendung war so erfolgreich, dass 2007 eine sechsteilige Staffel unter
demselben Namen folgte. Schauplatz: Maag EventHall. Die Nachbarhalle, wo «Ewigi Liebi» aufgeführt wurde. Eine Fortsetzung der Sendung im Herbst 2008 knüpfte an den
Erfolg im Vorjahr an. Bereits ist eine weitere Staffel für den Herbst 2009 in Planung.
Die Schweizer Bands unterstützten das Projekt «Ewigi Liebi». Alle angefragten Interpreten gaben die Zustimmung zur Verwendung ihrer Titel im Musical. Der Autor und
musikalische Leiter vom Musical, Roman Riklin, arrangierte die Songs zum Teil neu, passte sie ans Musical an und fügte sie raffiniert in die Geschichte ein. Er arbeitete rund
zwei Jahre am Buch. Nicht nur die Songs bei «Ewigi Liebi» sind Swiss Made. Das in Berndeutsch gesprochene und gesungene Musical setzt voraus, dass die
Schauspielerinnen und Schauspieler der Landessprache mächtig sind. «Ewigi Liebi» ist somit durch und durch ein Schweizer Musical!
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Vorverkauf:
ticketportal: Hotline 0900 101 102 (1.19/Min.) www.ewigiliebi.ch www.ticketportal.com
RailAway, Kombiangebote Vorverkaufsstellen: Migros City Zürich, Hotelplan Filialen, Jelmoli, Manor, Hauptbahnhof
Zürich (SBB Kundendienst), SBB Ticketschalter, weitere Vorverkaufsstellen ersichtlich unter www.ewigiliebi.ch
Die Facts: Theater: Maag MusicHall, Hardstrasse 219, 8005 Zürich Spieldaten:
18. September bis 31. Dezember 2009 Spieltage: Mittwoch bis Sonntag Vorstellungen: Mittwoch bis Samstag 19.30 Uhr, Samstag 14.30 Uhr, Sonntag 14.00 Uhr und/oder 19.00 Uhr
Der genaue Spielplan ist unter www.ewigiliebi.ch ersichtlich.
Preise: CHF 59.– bis 119.– Familienticket: CHF 249.–, 2 Erwachsene und 2 Kinder bis 16 Jahre CHF 279.-, 2 Erwachsene und 3 Kinder bis 16 Jahren
(gültig nur Sa-Nachmittag; So-Nachmittag; So-Abend)
www.ewigiliebi.ch
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Das Creative-Team:
Roman Riklin (Autor, Musikalischer Leiter) Roman Riklin feierte bereits Anfang der Neunziger als Singer-Songwriter Erfolge (Mumpitz, Paul`s Diary, Q & the Exe-Qtive Orchestra). Als Komponist, musikalischer Leiter oder
Regisseur wirkte Roman Riklin in verschiedenen Produktionen mit. In den letzten Jahren komponierte er unter anderem Musik für Kinder- und Jugendtheaterstücke am Stadttheater Luzern wie «Emil
& die Detektive», «Das Gespenst von Canterville», am Theater an der Sihl (Zürich), Junges Ensemble Stuttgart, Theater Brave Bühne (Winterthur), Theater Einhorn (Dübendorf) oder für das
Theater Katerland (Winterthur) und Theater Zamt und Zunder (Baden). Auch als Autor macht er sich mit Musiktheaterstücken wie «Alfonsa Di Monsa», «Why Not», «Kaufhaus», «Manege frei für
Mircolino!», «Welcome Tomorrow» (Auftragswerk zum 150-Jahre-Jubiläum der TH) und mehreren Hörspielen einen Namen. Riklins Musik ist auf rund fünfzehn Tonträgern veröffentlicht, und für sein
künstlerisches Schaffen erhielt er diverse Preise und Auszeichnungen. Zurzeit tourt Roman Riklin mit Heinz de Specht und Marius & die Jagdkapelle durch die Lande und lebt als
freischaffender Musiker, Komponist und Autor in Zürich.
Dominik Flaschka (Regie) Dominik Flaschka schreibt
Stücke, bearbeitet Stücke, führt Regie und steht auch selbst auf der Bühne. 1995 gründet er die Shake Musical Company. Sie produziert mit Lollipop, einer Schlagerrevue der fünfziger Jahre,
ihren ersten Erfolg. Weitere Produktionen wie zum Beispiel der Liederabend «Sekretärinnen», die Flughafenrevue «Bye Bye Bar» oder das Kultmusical «Dä chli Horrorlade» folgen. Zusätzlich
führte er Regie für «Drei Bräute» mit Sandra Studer, Sue Mathys und Gardi Hutter und bei der Abschiedshow der Acapickels. Heute ist Dominik Flaschka Direktor im Theater am Hechtplatz. Mit
einem «eigenen» Theater ging für ihn ein langjähriger Traum in Erfüllung.
Markus Buehlmann (Choreografie) Ausgebildet
in klassischem Ballett, zum Musicaldarsteller, Weiterbildung in Choreografie und Regie. Am Theater des Westens Berlin war er Co-Choreograf für das Musical «Blue Jeans». Zu seiner Arbeit als
Choreograf gehören unter anderem Produktionen unter der Regie von Dominik Flaschka mit der Shake Musical Company in Zürich sowie «Drei Bräute für ein Halleluja» am Casinotheater in
Winterthur. Auch choreografierte er bei den Welturaufführungen von «Heidi –Das Musical» und «Heidi – Das Musical, Teil 2» in Walenstadt, «Anything Goes» in Gelsenkirchen und Mannheim, «Silk
Stockings» in Gelsenkirchen und betreute das Tourneeprogramm für die A-cappella-Gruppe a-live. Beim Musical «Deep» in Zürich war er artistic and resident director, gleichzeitig
choreografierte er am Stadttheater Bern «Singin’ in the Rain» und später «Hello Dolly». Sein Regiedebüt gab er 2005 in Brunnen mit «No Way to Treat a Lady». Ebenfalls Regie und Choreografie
führte er bei «Manche mögens heiss» auf der Seebühne Brunnen. Seine letzten Regiearbeiten waren «Downtown – Die Musicalrevue» in Brunnen, «Blood Brothers» in Bern und in den letzten beiden
Jahren die Produktion «Charivari» in Basel.
Simon Schmidmeister (Bühnenbild, zusätzliches Lichtdesign) Nach dem
Vorkurs an der Kunstgewerbeschule Zürich im Jahr 1985 absolvierte Simon Schmidmeister ein Zwischenjahr am Theater, das bis heute andauert. Er war auf Auslandstourneen als Beleuchter der
Pariser Companie André Tahon tätig. Seit fünfzehn Jahren ist er Bühnenmeister am Theater am Hechtplatz, arbeitet aber zwischendurch immer selbstständig als Gestalter und Beleuchter.
Bühnenbilder entwarf und realisierte er für folgende Produktionen: «Der Büchsenöffner», «De dritt Früelig», «Blume von Hawaii», «Der nackte Wahnsinn», «Dä chli Horrorlade», «Toll trieben es
die alten Römer», «Elternabend» und «Bye Bye Bar» sowie für die Kinderstücke: «E Wuche lang Samschtig», «Urmel aus dem Eis», «Pippi im Taka Tuka Land» und «Jim Knopf».
Katrin Kündig (Kostümbild) Als berufliche Grundlage lernte Kathrin Kündig Damenschneiderin an der Modeco in Zürich und bildete sich nach einiger
Berufspraxis im Modehandel an der Schule für Gestaltung Zürich zur dipl. Modedesignerin weiter. 1988 bis 1994 entwarf sie Kollektionen und organisierte Produktionen für Modelabels in der
Schweiz, England und Portugal. Seit 1996 arbeitet sie als freischaffende Kostümbildnerin für die Theater- und Musicalszene im deutschen Sprachraum. Ein Auszug aus den vielseitigen Arbeiten:
Regie Dominik Flaschka: «Elternabend», «Alles in Butter», «Bye Bye Bar», «Drei Bräute für ein Halleluja», «Dä chli Horrorladen» u.a. Regie Peter Steiner: «Dracula» Freilicht,
Langenberg/Turbinen Theater u.a. Regie Markus Bühlmann: «Manche mögens heiss», Seebühne Brunnen.
Jan Vágner (Murmelihandpuppen, Bärenkopf)
1963 in Prag geboren, studierte Jan Vágner Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in seiner Heimatstadt. 1991 ging er für ein Semester an die
Fachhochschule Kiel, um anschliessend sein Studium mit der Diplomarbeit an der Akademie der bildenden Künste in Prag erfolgreich abzuschliessen. Seitdem nahm Jan Vágner an verschiedenen
Ausstellungen, Symposien und Kunstprojekten in Tschechien, Holland, Belgien, Deutschland, Kanada, Österreich, Mexiko und der Schweiz teil. 1996 hat sich Jan Vágner in Zürich niedergelassen,
ist Partner der Bildhauerin Yvonne Christen Vágner und glücklicher Vater von Yma (11) und Jill (7). In der Schweiz arbeitet er zu sechzig Prozent für die plastische Abteilung des Opernhauses
Zürich und realisierte weitere Projekte für die Expo 02, das Burbaki-Museum Luzern, das Schweizer Fernsehen sowie für diverse Theater und Filme.
Ronald Fahm (Maskendesign) Ronald Fahm absolvierte die Ausbildung als Maskenbildner am Stadttheater Bern. Anschliessend wurde er am Staatstheater am
Gärtnerplatz in München und am Schauspielhaus Zürich angestellt. Ab 1987 wirkte er freischaffend. Es folgten verschiedene Produktionen als freier Mitarbeiter für das Schweizer Fernsehen und
für das Opernhaus Zürich sowie Film-, Theater- und Fotoproduktionen im In- und Ausland. Seit 2006 ist Ronald Fahm im Leitungsteam der Maskenbildnerschule Schweiz.
Tina Salzmann (Maskendesign) Tina Salzmann lies sich in Zürich zur Maskenbildnerin ausbilden und nahm an der Maskenbildnerprüfung bei der
Paritätischen Prüfungskomission in Köln 2005 teil. Seither ist sie in der Schweiz freischaffend für Fernsehen, Film, Theater und Oper.
Lukas Schmocker (Choreografie der Kampfszenen) Lukas Schmocker absolvierte von 1996 bis 2000 die Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Danach
spezialisierte er sich auf Kampfchoreografie und inszenierte solche für verschiedene Schauspielhäuser. So choreografierte er für das Stück «Hamlet» unter der Regie von Stefan Bachmann am
Schauspielhaus Basel die Gefechte. Am Schauspielhaus Zürich inszenierte er die Kampfszenen für das Stück «Lucie de Beaune» unter der Regie von Igor Bauersima. Im Jahr 2003 wurde Lukas
Schmocker Dozent für Bühnenkampf an der Hochschule für Theater in Zürich. Zusätzlich ist er Mitbegründer der Theater-Komplizenschaft Transmitter, die sich zum Ziel gesetzt hat, Inszenierungen
im öffentlichen wie auch privaten Raum zu fördern.
Timo Martens (Lichtdesign) Timo Martens begann 1994 als
Lichtdesigner tätig zu werden. Seitdem absolvierte er viele Tourneeproduktionen wie z.B. SEEED und a-ha. Vormals bei der Delux AG beschäftigt, ist er nun als Licht- und Setdesigner für die
Habegger AG in Regensdorf tätig. Für die Habegger AG setzte er u.a. das Lichtdesign für «Les Misérables» bei den Thuner Seespielen 2007 und «Art on Ice 2008» um.
Robi Voigt (Lichtdesign) Robi Voigt kommt ursprünglich aus Hamburg. Von 2000 bis 2006 sammelte er Erfahrungen als freier Lichtdesigner für
Theater-, Musik und Filmproduktionen. Dazu kamen Filmprojekte als Regisseur und Kameramann. Vor Abschluss seines Studiums als Dipl.-Ing. für Medientechnik, bei dem der Fokus auf Dramaturgie
und Mediendesign gelegt wurde, verschob sich der Schwerpunkt auf inszenierte Architekturbeleuchtung. Seit 2006 ist Robi Voigt angestellt bei der Delux AG in Zürich und zeichnet sich u.a. für
das Lichtdesign von «Les Misérables» an den Thuner Seespielen 2007 verantwortlich. Robi Voigt leistet seinen Beitrag in den Bereichen inszenierte Architektur und Eventarchitektur,
Lichtdesign, Szenographie und Mediendesign, ohne jemals die Dramaturgie und den Gesamtkontext aus den Augen zu verlieren. Kurz gesagt; er hat sich dem Schaffen von Räumen und Erlebnissen auf
hohem künstlerischem und qualitativem Niveau verschrieben.
Andreas Zwahlen (Zusätzliches Lichtdesign, Lichtoperator) Nach der Ausbildung zum Maurer wechselte Andreas Zwahlen bald in die Veranstaltungsbranche, wo er erst jahrelang als Dekorateur arbeitete. Während dieser Zeit weckten Musicals sein
Interesse, und er begann in Winterthur bei «Melissa» und «Twist of Time» als Chefbühnentechniker mitzuwirken. Anschliessend war er als Followspot-Operator und Lichtoperator bei der Triologie
von «Space Dream» tätig. Weiter programmierte er unter der Leitung von Josef Ernst Köpplinger an den St. Galler Festspielen 2006 «Carmina Burana» und in Walenstadt bei «Heidi – Das
Musical, Teil 1 und Teil 2» (2006–2008) das Licht. Andreas Zwahlen war auch für das KKL in Luzern tätig und in den Jahren 2006 und 2007 bei Konzerten von Joss Stone, Afrob, Lang Lang usw. und
auf Tourneen mit Mia Aegerter, Bo Katzman und Dolly Parton dabei.
Gögs Andrighetto (Tondesign, Tonoperator) Seit
über vierzehn Jahren ist Gögs Andrighetto als Tonmeister «on the road». Im Studio als Pro-Tools-Spezialist, Tontechniker und Produzent arbeitete er zehn Jahre lang im Gallus Tonstudio St.
Gallen. Seit vier Jahren besitzt er sein eigenes Studio im Appenzellerland. Live ist Gögs unterwegs mit Bands wie QL, Kandlbauer, Swiss Army Big Band oder mit Pepe Lienhard. Die Liebe zum
Musical entdeckte er als Tontechniker bei «Space Dream», «Melissa», «Hair», «Roxy», «Kaufhaus» und weiteren Produktionen. Als ehemaliger Bandleader kennt er die Probleme und Wünsche der
MusikerInnen und SängerInnen und weiss nicht nur den besten Klang fürs Publikum zu zaubern, sondern auch den Wünschen der KünstlerInnen gerecht zu werden.
Die Produzenten & Marketing:
Darko Soolfrank (Produzent, Geschäftsführer) Darko Soolfrank ist seit
über fünfzehn Jahren erfolgreich im Veranstaltungsbereich tätig. Die ersten Jahre setzte er sich aktiv im Sportbereich ein und wechselte dann 1995 ins Showbusiness, wo er zusammen mit Guido
Schilling die mit über 555 000 Besuchern erfolgreichste Schweizer Showproduktion «Space Dream» auf die Bühne brachte. Mehr als fünf Jahre spielte das Musical in Baden und übertraf damit alle
Rekorde. Darko Soolfranks Beruf ist Berufung, Leidenschaft und Hobby zugleich und als eidg. dipl. Leiter Marketing-Kommunikation hat er den Riecher für aktuelle Trends. So war er als
Veranstalter mit «TAO», «The Bar at Buena Vista», «Lady Salsa», «Traumfrau Mutter», «The Rat Pack», «Bollywood – The Show», «Tango Fire», «Born to Samba» und anderen verantwortlich für
diverse Schweizer Premieren in der kürzeren Vergangenheit.
Guido Schilling (Produzent) Guido Schilling ist seit
bald drei Jahrzehnten erfolgreich im Executive Search und der Unternehmensberatung tätig. In seinem Kerngeschäft führt er drei Firmen mit einem Personalbestand von fünfzig Personen. Er ist
Gründer, Vorsteher und Mitglied von verschiedenen Marketingorganisationen und anderen Vereinigungen. Seine Passion und sein professionelles Hobby ist der Showbereich. Seit 2002 betreibt er
mit seinem Geschäftspartner Darko Soolfrank erfolgreich die Maag Music- und EventHall in Zürich. Seit 1995 und der Initiierung von «Space Dream» sind die beiden ein Team.
Christoph Rüdt (Marketing, Kommunikation, Medien) Christoph Rüdt ist mit seiner Marketing- und Kommunikationsagentur Profilwerk in Fällanden auf
die Vermarktung von Shows spezialisiert. Seit über zehn Jahren arbeitet er mit den Produzenten von «Ewigi Liebi» zusammen und promotet die Shows der Maag MusicHall. Für Produktionen wie «The
Rat Pack», «The Bar at Buena Vista», «TAO», «Traumfrau Mutter», «Bollywood – The Show», «Tango Fire», «Born to Samba» und andere entwickelte er die Kommunikationsstrategien. Christoph Rüdt
arbeitet mit seinem Team für weitere Grossveranstaltungen.
André Juchli (Artwork) André Juchli führt sein
eigenes grafisches Atelier, inkognito - visuelle kommunikation, im aargauischen Zufikon und arbeitet für einen breit gefächerten, illustren Kundenstamm aus dem In- und Ausland. Mit dem
Musical «Deep» setzte er bereits eine Produktion der «Ewigi Liebi»-Produzenten gestalterisch ins Szene. Weitere erfolgreiche Show-Produktionen wie «Bollywood – The Show», «The Bar at Buena
Vista», «Havana Rumba», «Tango Fire» und andere Veranstaltungen tragen seine unverkennbare Handschrift.
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Biografien Darsteller und Band:
Christoph Wettstein (Dänu) Christoph besuchte in Zürich die
Schauspielakademie und bildete sich in namhaften Studios in New York und Los Angeles weiter. Einer Musicalwelttournee mit «Up with People» folgten Engagements an renommierten Bühnen in
Berlin, Hamburg und München. Er trat in über sechzig Produktionen auf, so in den Hauptrollen von «Clavigo», «Jud Süss» und Kafkas «Das Schloss», als Frank n’Furter in «The Rocky Horror
Picture Show», als Bambi in «Linie1» und als Wilhelm in «The Black Rider». In Zürich sah man ihn als die Krabbe und den Schwertfisch in «Deep». In Stuttgart bei «42nd Street» verkörperte er
unter anderem die Hauptrolle Julian Marsh. Zuletzt spielte er den Herzog Max in den «Elisabeth»-Produktionen von Stuttgart und bei den Seefestspielen Thun, den Markovitch in Gelsenkirchens
«Silk Stockings» sowie den Erzähler in Bozens «Into the Woods». In Walenstadt gefiel Christoph Wettstein als Alpöhi und Sesemann in «Heidi – Das Musical» und begeisterte als C.F. Meyer in
«Heidi – Das Musical, Teil 2». Seine sonore Stimme macht ihn auch zu einem gefragten Sprecher, und zudem dreht er regelmässig Filme und Serien wie «Krambambuli», «Tatort», «Um Himmels Willen»
und «Der Bulle von Tölz». www.christoph-wettstein.de
Caroline Sommer (Heidi (heute), Cover: Sabe) Die Sopranistin erhielt ihre Gesangs- und Tanzausbildung in Basel und New York und schloss vor acht
Jahren die Stella Academy mit Schwerpunkt Musical in Hamburg ab. Bereits vor ihrer Ausbildung sammelte sie erste Bühnenerfahrungen als Abigail in «Hexenjagd», als Frau Marthe Schwerdtlein in
«Faust» und als Stepptänzerin der «Crazy Feet», mit Fernsehauftritten in Deutschland und der Schweiz. Zu ihren zahlreichen Musicalproduktionen gehören «My fair Lady», «La Cage aux
Folles», «Ludwig II», «Show Boat», «Tanz der Vampire», «Anatevka» bei den Thuner Seefestspielen, am Theater an der Wien die Lady Beaconsfield in «Jekyll & Hyde». Als Gumbie Cat und
Jellylorum tourte sie mit «Cats» durch Deutschland und die Schweiz. In Stuttgart verkörperte sie die Ludowika/Frau Wolf und Erzherzogin Sophie in «Elisabeth» und in Wien sah man sie im «Tanz
der Vampire»-Jubiläumskonzert. Als erste deutschsprachige Produktion im Ausland ging sie mit der Wiener Original-«Elisabeth»-Produktion auf Japan-Tour, in den gleichen Rollen, die sie auch
schon in Stuttgart gespielt hatte.
Enzo Scanzi (Herr Lieberherr, Cover: Martha, Murmelimutter) Der geborene
Italiener Enzo Scanzi begann im Theater am Neumarkt seine ersten Theaterarbeiten. Er ist Mitbegründer der freien Theatertruppe Theaterwehr Brandheide in Hamburg und Mitglied des Jerry Dental
Kollekdoofs. 1981 war er bei der Gründung des Teatro Matto dabei. Für folgende Ensembles war er bei den Regiearbeiten tätig: Karl’s kühne Gassenschau, Vorstadt-Theater Basel «Der
Widerspenstigen Zähmung» nach W. Shakespeare, Jaap Achterberg «Du bist meine Mutter», Urs Bihler «Requiem für einen verbotenen Teppich», Klaus Henner Russius «Das Nibelungenlied» sowie
«Michael Kohlhaas» und im Casinotheater Winterthur «Wiss wie Schnee». Engagements u.a. als Schauspieler nahm er im Schauspielhaus Zürich, im Theater am Neumarkt Zürich, im Theater Basel
und im Casinotheater Winterthur an. Als Regisseur und Schauspieler war er bei «Dinnerkrimi» tätig. Als Co-Leiter im Theater an der Winkelwiese von 1995 bis 1999. Auch als Schauspiellehrer
wirkte er in der Comart Zürich. Enzo Scanzi spielte in diversen Film- und TV-Produktionen wie «Grounding» und «Piff, Paff, Puff» etc. mit.
Daniel Kandlbauer (Daneli) Daniel Kandlbauer, geboren 1983, wuchs, abgesehen von drei Jahren, die er in Amerika verbrachte, in Grindelwald auf. Mit der Absicht,
einen Plattenvertrag zu bekommen und von seiner Musik leben zu können, meldete er sich für die zweite Staffel von Music-Star an und kam im Februar 2005 bis ins Finale. Am 20. August erschien
sein Debüt-Album «Home», das direkt auf Platz eins der Schweizer Charts einstieg und nach zehn Wochen Gold erreichte. Er wirkte bei diversen Projekten mit, wie zum Beispiel bei «Children of
Columbus» für die Reber-Rock-CD, sang zusammen mit Marc Sway, Kisha und Tanja Dankner den offiziellen Olympia-Song der Schweiz «We Are on Fire» für Torino 06 und nahm gemeinsam mit Polo
Hofer, Sina und Sandee «Alperose» neu auf. Für die Eishockeysaison 2007/08 schrieb Daniel Kandlbauer den offiziellen Song für die National League A «Power on Ice». Im Januar 2008 erschien
sein drittes Album «The Shades of Light», das eine neue Version vom Uriah-Heep-Klassiker «Lady in Black» im Duett mit dem Komponisten Ken Hensley beinhaltet.
Marianne Varga (Heidi (damals) Die Baslerin Marianne Varga, geboren 1981, begann im Alter von drei Jahren mit klassischem Balletttraining. Sie
absolvierte in Budapest die Hungarian Dance Academy und tanzte während ihrer Ausbildung zur klassischen Tänzerin schon im Ensemble an der Staatsoper in Budapest und spielte verschiedene
Rollen in ungarischen Musicals. Zurück in der Schweiz absolvierte sie die Swiss Musical Academy in Bern. Sie spielte verschiedene Rollen im Rahmen der Ausbildung in Stücken wie «A Chorus
Line», «Die 12 vom Büro» und «Mentale Anorexie». Weitere Produktionen: «Dä chli Horrorlade» im Stadttheater Bern, «My Fair Lady» in Stötten DE, «Heidi – Das Musical» in Walenstadt, «Glaini
Rhygass Opere» in Helmut Förnbacher Theater Company in Basel, «Lucky Stiff» Musical im Gartencenter und «Jesus Christ Superstar» im Stadttheater Klagenfurt.
Eric Hättenschwiler (Ferdinand) Der gebürtige Argentinier ist seit seiner Kindheit von Musik und Theater fasziniert und tourte schon seit seinem
siebzehnten Lebensjahr mit diversen Soulund Funkbands wie «Pick up the Pieces» durch die Schweiz. In Mittel- und Südamerika war er unter dem Namen «El Guero» mit dem Strassentheater Los del
Barrio unterwegs. Erste Musicalerfahrungen machte er mit der Rolle des Sansibars in Roman Riklins Kinderstück «Alfonsa Di Monsa». Es folgten Engagements und Hauptrollen in Galas und diversen
Musicals, unter anderem in «Pippi im Taka Tuka Land», «Space Dream 1 & 2», «Musical Highlights», «Twist of Time», «Hair» und «Elternabend». Nach Dreharbeiten für die Kinodokumentation
über den Komponisten Paul Burkhard überzeugte Eric Hättenschwiler bei einem Kurzauftritt im legendären Apollo-Theater in New York und brilliert immer wieder im Züricher Theater am Hechtplatz
als Pilot und Hausmeister in der Kultrevue «Bye Bye Bar». www.guero.ch
Reto Mosimann (Hanspeter) Nach seinem Studium am Lehrerseminar in Bern begann Reto Mosimann seine Ausbildung zum Schauspieler an
der Mountview Theatre School, Academy of Performing Arts, in London. Neben verschiedenen Rollen an der Zürcher Märchenbühne unter der Leitung von Erich Vock spielte er 2000 in Musicals wie
«Cabaret» als Cliff Bradshaw und in «The Voice» als Vater. Als Mitgründer der Musicalformation «The Cast» war er 2002 mit der Eigenproduktion «Something’s coming» unterwegs. 2003 verkörperte
Reto den Prinzen Lilo-Taro in der Operette «Blume von Hawaii» am Hechtplatztheater unter der Leitung von Dominik Flaschka. Zusammen mit Walter Andreas Müller war er 2004/05 in Hans Gmürs
Komödie «s’Gäschtebuech» am Bernhardtheater und auf Schweizer Tournee zu sehen. 2006/07 folgte eine weitere Tournee zusammen mit Jörg Schneider in der Komödie «Nöd ohni mini Hose». In
Hörspielen wie «Globi», «Pippi im Taka Tuka Land», «Die chli Häx» sowie diversen Radiospots verleiht Reto seine Stimme. Zuletzt spielte er im «s’Dschungelbuech» als Balou im Bernhardtheater
und auf der Tournee mit «Das Zelt».
Martina Lory (Sabe) Die Bernerin Martina Lory absolvierte ihre Schauspiel-,
Gesangs- und Tanzausbildung an der Swiss Musical Academy in ihrer Heimatstadt Bern. Während der Ausbildung hatte sie diverse Auftritte, u.a. bei der Kleinkunstbühne Rampe als Hexe in «Into
the woods» und als Sibyll in «Private Lives». Auch übernahm sie die Rolle der bösen Stiefschwester Grabalot in «Wo drückt der Schuh» im Theater Remise in Bern. Es folgten Engagements für das
Musical «Silk Stockings» im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen und als Velma Kelly in «Chicago» in den Kammerspielen Mainz. Zurück in der Schweiz trat sie im Musical «Die schwarzen
Brüder» in Schaffhausen auf. Es folgte die Tournee «Lucky Stiff – tot, aber glücklich» in der sie die Annabel Glick verkörperte. Zuletzt sah man sie als Gabi in «Elternabend – das Musical» am
Theater am Hechtplatz Zürich. Sie ist Sängerin in verschiedenen Musikformationen wie Morgain, Ensemble Leonardo und 007 only. Auch arbeitet sie als Studiosängerin. An der Universität Zürich
studiert Martina Lory Psychologie und Musikwissenschaft.
Fabio Romano (Hene, Murmeli Bruno, Cover: Bert) Der
in Zürich geborene Italiener Fabio Romano wurde mit sechzehn Jahren bei der Tamuté-Company im Jazztanz unterrichtet. Dort entdeckte er seine Leidenschaft für die Bühne. Zusätzlich bildet er
sich seit einiger Zeit bei Matthias Toggenburger im Gesang weiter. Seine ersten Musical-Engagements hatte er in Winterthur bei «Melissa», «Twist of Time» und «Space Dream Saga 1 & 2».
Unter anderem spielte er in Kindermusicals wie «Alfonsa Di Monsa», «Manege frei für Mircolino» und «Pippi im Taka Tuka Land» mit. Danach folgte die Rolle des Hans Meyerhofer in «Hanf im
Glück» im Bernhard Theater Zürich. Zuletzt war er in «Mafioso – The Sandman Strozzo» mit Andreas Winkler & The Sentimental Gangsters zu sehen. www.fabioromano.ch
Claudia Kuebler (Bert, Bär) Die
Thurgauerin hat im Sommer 2009 die StageArt Musical & Theatre School (SAMTS) in den Hauptfächern Gesang und Schauspiel abgeschlossen. Seit über zehn Jahren bildet sie ihre Stimme bei
Lehrern wie Anna Caleb, Monica Quinter und Matthias Toggenburger weiter. Claudia Kuebler sammelte bereits in der Sekundarschule erste Erfahrungen als Solistin und gelangte durch ihr
Engagement bei «Space Dream» zum Musical, wo sie bis 2003 mitwirkte. 2007 spielte sie in «Sister Act – Das Musical» die Rolle der Nachtklubsängerin Tina. Ausserdem war sie in diversen
Musicalgalas in Rollen wie Eponine aus «Les Misérables» oder Audrey aus «Little Shop of Horrors» zu sehen und veranstaltete eigene szenische Liederabende. Im Bereich Theater spielte sie unter
anderem in den SAMTS-Produktionen «Das Sanatorium» oder «Fabulieren mit La Fontaine» mit. Nebenbei tritt sie mit Gisela Stäheli am Klavier alias «Straints of Peppermint» an verschiedensten
Anlässen auf.
Sandra Leon (Gret) Schon in ihrer Kindheit verfiel die Bernerin Sandra Leon, geboren 1988, der
Leidenschaft zur Bühne. Im Sommer 2008 schloss sie ihr Studium in Gesang, Tanz und Schauspiel an der Swiss Musical Academy ab. Mit 14 Jahren spielte sie zum ersten Mal auf einer
Musicalbühne im Stück «Evita». Es folgten «Anatevka» mit der Rolle der Sprintze, im Jahr darauf «Miss Saigon», danach «Elisabeth». Allesamt produziert von den Thuner Seespielen. Im Stück «Les
Misérables» spielte sie im Jahr 2007 die Rolle des Fabrikmädchens. Seit sieben Jahren singt sie in Bands und beteiligt sich an verschiedenen Gesangsprojekten. Anfang 2008 spielte sie im Stück
«Sekretärinnen». Am Swiss Musical Theater in Bern war sie als Eliza in «Schlaflos im Himmel» zu sehen und in «Step into the Mad Side» verkörperte sie Belinda und Louis. Weitergebildet hat
sich Sandra Leon im Gesang bei Previn Moore und im Tanz bei Sean Stephens.
Trio Eden (Die Murmelifamilie) Das
Trio Eden steht für Midi Gottet, Guy Landolt und Helmi Sigg. Zwischen 1993 und 1996 starten sie mit über 150 Sendungen «Eden TV» im Fernsehen durch. Sie gründen das Trio Eden und präsentieren
ihre erste erfolgreiche Bühnenshow «Jenseits von Eden». Sie leisten Pionierarbeit und lancieren die erste und erfolgreiche Standup Comedy Show nach amerikanischem Vorbild «One Night Stand»
live im Luv! Ausgestrahlt wird die Show auf Star TV. 1999 kommt ihre CD «Onenightstand» heraus, und im selben Jahr präsentieren sie ihre neue Bühnenshow «A.M.E.N». Zwischen 2001 und 2006 war
das Trio Eden mit folgenden Shows unterwegs: «That’s Amore», «Hello Swiss Peoples», «Trio Eden The Very, Very, Very Best Of», «Trio Eden – Die TV-Show-Show» und «Heiweh To Hell».
Helmi Sigg (Martha, Murmelimutter) Helmi ist seit 1974 im Showbusiness tätig unter anderem als Kabelträger («Teleboy»),
Kulissenschieber, Regieassistent und Inspizient («Kleine Niederdorfoper», «Schwarzer Hecht», «De Huswart», «Kindermärli Hechtplatz»). 1987 wurde Helmi Sigg Moderator bei Radio 24, später bei
Opusradio und Radio Argovia. Er arbeitete an diversen Filmprojekten mit: «Mad Foxes» (Trashkult-Action-Thriller), «Mann ohne Gedächtnis» (Kurt Gloor), «Filou» (Samir) und gründete 1989 seine
Kreativagentur (Film, Funk und Fernsehen), die bis heute besteht. 1993 stieg Helmi in das kultige Lokalfernsehen «Eden TV» ein und legte somit den ersten Stein für das Trio Eden, zu dem bald
auch Midi Gottet und Guy Landolt stiessen. Er moderierte auf Star TV sechs Jahre zusammen mit Thomas Hitz die Spezial-Filmsendung «HitzSigg». Helmi Sigg produziert heute lustige Industrie-
und Comedy-Filme, auch mit dem Trio Eden, und ist Kolumnist beim «Tages-Anzeiger».
Guy Landolt (Guschti, Murmelivater) Wie es sich für einen braven Schweizer gehört, machte Guy Landolt erst einmal eine Ausbildung zum Bankkaufmann und Betriebsökonomen. Ab 1993 lancierte er mit Midi Gottet und Helmi
Sigg die Trash Comedy «Eden TV», die über 150 Mal in die Schweizer Wohnzimmer flimmerte. Das Trio Eden war geboren und ist heute nicht mehr aus der Schweizer Kulturszene wegzudenken. Nicht
zuletzt auch die mittlerweile sieben abendfüllenden Bühnenprogramme, die das Comedy-Trio in den letzten Jahren erfolgreich auf die Bühne brachte. Auch solo sammelte Guy Landolt in der
Vergangenheit schon einige Erfahrungen; insbesondere als regelmässiger Gast im «Quatsch Comedy Club». 2006 hatte er mit seinem ersten, abendfüllenden Soloprogramm «Popcomedy» in Zürich
Premiere. Im Frühjahr 2007 durfte dann in Berlin Deutschlandpremiere gefeiert werden.
Midi Gottet (Baschti, Murmelisohn) Midi Gottet startete seine Künstlerkarriere 1983 als Electric-Boogie-Tänzer und wurde 1984 zum Schweizermeister erkoren. Diese Tanzform kombinierte Midi mit Zauberei und kreierte
mit seinem Partner Marco Tempest einen Bühnen-Act, welcher die Schweizer Band Yello so begeisterte, dass sie einen eigens dafür komponierten Soundtrack lieferten. Tempest & Gottet
gewannen 1987 den World Cup of Magic in New York. Eine darauf folgende Soloshow brachte ihn bis nach Las Vegas. 1992 wurde Midi von der Muse «Comedy» geküsst. Seine Leidenschaft für Pointen
führte ihn vom legendären «Eden TV» über «Rajiv» bis hin zum Trio Eden auf die Bühne. Eigene TV-Shows folgten: «Comedy Total» auf TV3 und «The Movie Club» auf SAT1 (Schweiz). 2003 schrieb er
seine erste Stand-up Comedy Show «Lactis Ultro». Als Musicaldarsteller sah man Midi Gottet unter der Regie von Dominik Flaschka in «Hanf im Glück», «Dä chli Horrorlade» und «Ladies Night».
Heute ist Midi Solo, aber auch immer noch mit dem Trio Eden auf den Brettern, die die Schweiz bedeuten, zu sehen.
Patrick Imhof (
Cover: Dänu, Herr Lieberherr, Ferdinand) Erste Theatererfahrungen sammelte Patrick Imhof, geboren 1971, in der Theatergruppe des Gymnasiums Oberwil unter der Leitung
von Stephan Müller. Nach seinem Kontrabassstudium an der Musikakademie Basel studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy, in Leipzig Schauspiel und war
bis 2004 festes Ensemblemitglied im Theater Leipzig. Er war in Inszenierungen unter anderem von Wolfgang Engel, Karin Henkel, Johanna Schall, Jorinde Dröse, Enrico Lübbe und Mark Lunghuss auf
der Bühne zu sehen. Seitdem arbeitet er als freier Schauspieler, Regisseur, Musiker und Sprecher für Radio und Fernsehen. Zum Musiktheater kam er durch seine Dozententätigkeit an der
Hochschule in Leipzig, wo er seit 2000 die Studenten im Fachbereich Musical ausbildet. Leidenschaftlich gerne rockt Patrick mit seiner Band «müller108» durch die Musikclubs Deutschlands.
Gregor Altenburger (Cover: Daneli, Hanspeter, Baschti, Murmelisohn) Gregor Altenburger ist in Rapperswil-Jona
aufgewachsen und schloss 2006 die dreijährige Schauspiel-, Gesangs- und Tanzausbildung an der Swiss Musical Academy in Bern ab. Seine ersten Erfahrungen sammelte er 2003 in «Anatevka» in der
Rolle als Schneider Mottel. Im Jahr darauf tourte er als Hero in «Toll trieben es die alten Römer» durch die Schweiz. Am Swiss Musical Theater in Bern spielte er unter anderem in «It`s My
Chance Now», Jack in «Ab in den Wald», Elliot in «Private Lives» und den Prinzen Lookalot in «Wo drückt der Schuh?». Im Dezember 2005 war er bei der Schweizer Premiere von «No Way to Treat a
Lady» als Detektiv Morris Brummel zu sehen. 2006 spielte er auf der Seebühne Brunnen in «Manche mögens heiss» und war Solist beim Swiss Army Orchestra im KKL Luzern. Es folgten Engagements am
Stadttheater Biel-Solothurn in der Oper «Weisse Rose» und als Hansi in «Heidi - Das Musical, Teil 2». Gregor Altenburger ist Mitglied des Ensemble Leonardo.
Bea Schneider (Cover: Heidi (heute)) Die Sängerin, Schauspielerin und Musikerin ist seit Jahren in diversen Pop-, Jazz-, Gospel- und Soulprojekten
involviert, schreibt eigene Songs und ist neben ihrer Bühnentätigkeit auch als Gesangslehrerin und Vocalcoach tätig. Am Konservatorium Basel erhielt sie ihre Ausbildung zur Musiklehrerin und
bildete sich mit Theater -und Musicalworkshops weiter. Bea Schneider stand in der Hauptrolle bei der deutschen Erstaufführung von «Blutsbrüder» auf der Bühne, worauf viele weitere
Musicalengagements folgten, u.a: «Dä chli Horrorlade», «Beehive», «Non(n)sense», «Wirtshaus im Spessart», «Zauberer von Oz», «Dreigroschenoper», «Saturday Night Fever». Sehr erfolgreich
verkörperte sie Edith Piaf im gleichnamigen Stück. Die vielseitige Ausnahmesängerin holte erste Preise bei Gesangswettbewerben und ist eine gefragte Sängerin im Studio wie auch auf der Bühne.
Für Musiktheaterprojekte übernahm sie die musikalische Leitung und stand im Spielfilm «Welthund» in der weiblichen Hauptrolle vor die Kamera. Ihre souligen Eigenkompositionen veröffentlichte
die charismatische Sängerin auf der CD BEIJA.
Annie-May Mettraux (Cover: Heidi (damals), Sabe, Gret) Die aus
Bern stammende Schweizerin absolvierte ihre Theaterausbildung anden Performing Arts Studios Vienna sowie in klassischem Gesang am Konservatorium Bern. Bühnenerfahrung konnte Annie-May
Mettraux bereits während ihrer Studienzeit in Berner und Wiener Produktionen sammeln. So spielte sie unter anderem die Schwester Amnesia in «Non(n)sense», verkörperte die Gräfin Wittgenstein
in «Hearts» im Interkulttheater Wien, spielte auf der «Burg Forchtenstein Fantastisch» die Hauptrolle Prinzessin Pina und die Karin in der Theater-der-Jugend-Produktion «Finix» im Wiener
Raimundtheater. Noch bevor sie die Bühnenreifeprüfung absolviert hatte, holte sie das Kabarett Simpl ins Ensemble. Es folgten bisher Engagements bei «Mamma Mia!» in Stuttgart, in «We Will
Rock You» in Zürich sowie am Raimundtheater Wien in der Erstbesetzung Ozzy. Bevor Annie-May für «Ewigi Liebi» in ihre Heimat zurückkehrte, sah man sie noch als Consuelo in «West Side Story»
an der Oper Graz und in der Titelrolle der Teatro-Uraufführung von «Sara, die kleine Prinzessin».
Christian Johannes Käser (
Cover: Hene, Murmeli Bruno, Guschti, Murmelivater) Christian Johannes Käser studierte Philosophie und Politikwissenschaft an der Uni Zürich. Bereits während des
Studiums spielte er in Musical- und Theaterproduktionen aus der Feder von Roman Riklin wie «Alfonsa Di Monsa» oder im Neue-Deutsche-Welle-Musical «Kaufhaus». Nach dem Studienabschluss 2004
professionalisierte er seine Theaterbegeisterung und es folgten Engagements in den Theater- und Musicalproduktionen wie «Manege frei für Mircolino!», «Elling», «Little Voice» und «Pippi im
Taka Tuka Land». Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Spieler und Workshopleiter beim theater anundpfirsich mit unterschiedlichen Formen des Improvisationstheaters. Neben seiner
Tätigkeit als Schauspieler ist er auch immer wieder als Musiker für Theaterprojekte oder Lesungen engagiert. 2008 wirkte Christian Johannes Käser im Zweipersonenstück «Reizender Reigen» in
Winterthur und München mit und war mit dem Solostück für Kinder «Das Konzert der Tiere» in Süddeutschland auf Tournee.
Die Band:
Hansjörg Messmer (Bandleader) (Keyboard, Akkordeon) Obwohl Hansjörg Messmer schon früh mit dem Musizieren begann, kam «Musik» als
Beruf lange Zeit nicht in Frage. Erst nach der Lehre als kaufmännischer Angestellter begann er das Studium an der Jazzschule St. Gallen bei Markus Bischof und hat dieses im Juni 2009
erfolgreich abgeschlossen. Daniel Steger zieht sich wie ein roter Faden durch die musikalische Karriere von Hansjörg Messmer. Die erste Begegnung fand an der Sekundarschule in Sulgen statt.
Seither folgten viele Engagements als Background-Duo an Hochzeiten und Geburtstagen. Als Pianist spielte Hansjörg bei allen Savian-Chor-Projekten unter der Leitung von Daniel Steger mit. Die
ersten Musicalerfahrungen sammelte er als Keyboarder beim Musical «4 Engel für Charly». Wieder unter der musikalischen Leitung von Daniel Steger übernahm Hansjörg die Funktion als Pianist und
Bandleader am Freilichtspektakel «Xang im Ried», worauf ein Engagement als musikalischer Leiter und Keyboarder für das Musical «Little Shop of Horrors» folgte. Momentan arbeitet Hansjörg
Messmer als Klavierund Musiklehrer an der Sekundarschule Bürglen.
Daniel Steger (Bandleader - Keyboard, Akkordeon) Daniel Steger ist Musiker mit breit gefächertem musikalischem Interesse und Können. Schon zu seinen Gymnasialzeiten lotete er die Musik mit spielerischem Ernst aus und versuchte
sich erfolgreich als Komponist und Musiker. Auch nach abgeschlossenem HMT-Studium für Querflöte und Schulmusik II in Zürich nähert er sich der Musik gerne aus verschiedenen Perspektiven,
lässt sich nicht festlegen, spielt mit ihr und bewegt sich dabei sicher zwischen und innerhalb der verschiedensten Musikstile. Eine grosse musikalische Bandbreite ist seine Eigenheit. Daniel
Steger gilt als Multiinstrumentalist, wirkt als Komponist unter anderem beim Freilichtspektakel «Xang im Ried», als Arrangeur, als Musiker unter anderem in den Musicals «Hair», «Alfonsa Di
Monsa», «Kaufhaus», «4 Engel für Charly» und in verschiedenen Rock und Jazzformationen sowie als Chor-Coach und -Leiter. Auch hat er sein eigenes Musikprojekt «Savian», das bereits in
diversen Formen und Formationen über die Bühne ging, initiiert, geleitet und umgesetzt. Ausserdem lehrt er an der Pädagogischen Maturitätsschule in Kreuzlingen.
Christian Roffler (Bandleader - Keyboard, Akkordeon) Christian Roffler erblickte 1975 das Licht der Welt, ist verheiratet und stolzer Vater dreier
Kinder. Er wollte eigentlich Fussballer werden, wozu ihm leider das Talent fehlte. Zum Glück stand in der Kinderstube noch ein Klavier. Und so tauchte er immer tiefer in diese Welt ein. Zum
Leidwesen seiner Eltern und Geschwister. Einmal war er beim Begleiten einer Jimi-Hendrix-Aufnahme, das Klavier war natürlich offen und somit möglichst laut, fast von einer gerissenen
Basssaite erschlagen worden. Christian Roffler machte eine Schreinerlehre und studierte später Musik. Mittlerweile sind es schon bald zwanzig Jahre seit seinem ersten öffentlichen Konzert,
das er mit zertrümmertem Knie und Krücken, nach einem Grümpelturnier, meisterte. Christian Roffler klimperte auf Tourneen und Aufnahmen von Florian Ast, Marc Sway, Vera Kaa, Adrian Stern etc.
mit und macht einfach gerne Musik.
Christian Hugelshofer (Guitars, Mandoline) Christian Hugelshofer absolvierte
die Academy of Contemporary Music in Zürich. Ausgebildet zum Musiker sowie Musiklehrer SMPV, arbeitet er als E-Gitarrenlehrer in verschiedenen Gemeinden im Kanton Zürich und im Kanton Aargau.
Zusätzlich ist Christian Hugelshofer als Gitarrist, Songschreiber und Produzent in verschiedenen Projekten engagiert. Unter anderem gehören dazu Blusbueb, Slimboy, Vanessaedita und das
Rätoromanische Radio.
Mario Frei (Guitars, Mandoline) Aufgewachsen in St. Gallen begann Mario Frei mit neun
Jahren das Klavierspiel. Nach einer dreijährigen musikalischen Pause wechselte er mit sechzehn Jahren zur E-Gitarre. 1994 besuchte er für ein Jahr das American Institute of Music in Wien und
absolvierte anschliessend sein Studium an der Musikakademie (Jazzschule) St. Gallen, welches er im Jahr 2000 erfolgreich abschloss. Während dieser Zeit spielte er in etlichen Ostschweizer
Bands und sammelte wertvolle Studioerfahrungen. Es folgten grössere Projekte wie die Musicals «Hair» und «Kaufhaus» unter der Leitung von Roman Riklin und Engagements am Stadttheater St.
Gallen. Neben der Leidenschaft zur Gitarre hat Mario während all der Jahre auch die Faszination der Tontechnik gepackt. Er betreibt seit ca. zwei Jahren sein eigenes kleines Tonstudio namens
fridaymusic recordingstudio. Zurzeit spielt Mario Frei mit Roman Fischer, Christoph Fischer und Manuel Angelini in der Rockband Big Friday.
Martin Peter (Guitars, Keyboard) Schon während der Ausbildung zum Primarlehrer stand die Musik im Mittelpunkt des gebürtigen Thurgauers. In dieser Zeit spielte
er in diversen Bands aus der Ostschweiz, darunter Sillywalk, Soulflakes und Die wilde 13. Nachdem er einige Jahre als Lehrer arbeitete, besuchte er die Jazzschule in Zürich. Neben dem
Unterricht bei Theo Kapilidis nahm der versierte Gitarrist u.a. an Workshops von Ralph Towner und John Abercrombie teil. Danach folgten Engagements in den Musicals «Kaufhaus» und «Hair» unter
der Leitung von Roman Riklin sowie im Musical «4 Engel für Charly» unter der Leitung von Marcel Wattenhofer. In der Zwischenzeit war der vielseitige Musiker Mitglied der Band von Savian, des
Chorprojekts von Daniel Steger, sowie Bassist der Zürcher Rockband The Cracks rund um den Singer/Songwriter Martin Moling.
Felix Brühwiler (
Guitars, Keyboard) Bereits in seiner Jugend spielte Felix Brühwiler in einer Band und konnte erste Bühnenerfahrungen sammeln. Nach dem Lehrerseminar in
Kreuzlingen studierte er in der Berufsklasse der Musikhochschule Luzern. Der gebürtige Ostschweizer spielte bei den Musicals «Rat ’n’ Roll» in Luzern, «Elisabeth» bei den Thuner Seespielen
sowie «D’Gotthardbahn» bei den Freilichtspielen Göschenen. Für ein Konzert mit der Akkordeonvirtuosin Claudia Muff reiste er im Jahr 2008 nach Moskau und mit «Swing de Paris» nach Zaragoza
(Spanien) an die Expo. Heute arbeitet er als E-Gitarrenlehrer in Luzern und Reussbühl. Als Gitarrist wirkt er bei verschiedenen Bands und Projekten mit, unter anderem in der Pop/Rock-Band
Pink Bliss oder Swing de Paris, einem Quartett, das den Zigeunerjazz wieder aufleben lässt. Zudem spielt Felix Brühwiler immer wieder beim 21st Century Orchestra in Luzern.
Christoph Fischer (Bass) Christoph Fischer betrat im Alter von fünfzehn Jahren das erste Mal eine Bühne als Bassist. In den
folgenden zwanzig Jahren spielte er unzählige Konzerte in verschiedenen Formationen wie Mumpitz, Birds of Paradise, Die wilde 13, Q & the Exe-Qtive Orchestra oder Katy Winter. Ebenfalls
wirkte er unter der Leitung von Roman Riklin in den Musicals «Hair» und «Kaufhaus» mit. Momentan spielt Christoph Fischer zusammen mit Manuel Angelini, Mario Frei und Roman Fischer in der
Rockband Big Friday und tritt sporadisch als Verschreckjäger bei «Marius und die Jagdkapelle» auf.
Roland Hofer (Bass) Der Bassist aus dem Seebachtal hat erst einmal eine Lehrerausbildung absolviert. Aber so wie Wasser seinen Weg findet, fand er immer wieder zur Musik. Nach zweijährigem
Musikwissenschaftsstudium an der Universität Zürich entschied er sich für ein vierjähriges Musikstudium an der Jazzschule St. Gallen auf dem E-Bass. Roland Hofer ist leidenschaftlicher
Musiker und erinnert sich gerne an Kooperationen mit unzähligen Musikern in verschiedenen Projekten: an das Freilichtspektakel «Xang im Ried», an Daniel Stegers «Savian», an die Musicals
«Hair», «Roxy» und «4 Engel für Charly», an die Konzerte als Freelancer in diversen Gala-, Party-, Rock- und Jazzbands, so unter anderem in der Dani Felber Big Band und im Dani Sparn
Orchester (Swing-Night-Tour 2007 mit Max Greger, Hugo Strasser und Ambros Seelos), an das Philippe Kuhn Quartett (mit Adrian Stern, Stephen Magnusson und Andi Mötz) und an die
Kristin-Ash-Band (mit Clive «Mayuyu» Mngaza). Aussermusikalische Hobbys: seine immer grösser werdende Familie und sein Häuschen auf dem Land.
Christian Buehrle (Drums) Christian Buehrle lernte die Grundlagen des Trommelns als Tambour bei der Kadettenmusik in Aarau. Mehr vom Rock ’n’ Roll als von der
Marschmusik angezogen, war der Weg zum Schlagzeug nicht mehr weit. Mit sechzehn Jahren erhält Christian das erste Drumset, auf welchem er sich fortan konsequent autodidaktisch weiterbildete.
Musikalisch durchläuft er anfangs den üblichen Weg: Die ersten Gehversuche fanden mit einer lauten und ungehobelten Keller-Krach-Band statt. Dann folgte – etwas ungewöhnlich – der Einstieg
bei einer Hip-Hop-Crew mit Live-Instrumentierung. Dies brachte bereits eine Menge Konzert- und erste Studioerfahrung. In den vergangen Jahren konnte Christian Buehrle sich bei unzähligen
Studio- und Liveprojekten ein breites musikalisches Fundament erarbeiten. Ohne seine Wurzeln in Rock, Funk und Soul zu verleugnen, bewegt sich der umtriebige Schlagzeuger heute gewandt in
einem weiten Spektrum von Musikstilen.
Rafael Woll (Drums) Im Alter von neun Jahren erhielt Rafael seinen ersten
Unterricht am Schlagzeug und am Klavier. Ab diesem Zeitpunkt beschäftigte er sich auch gelegentlich mit diesen Instrumenten, sofern sich gerade niemand zum Fussballspielen finden liess …
Es folgte ein Studium an der Jazzschule Luzern, der Abschluss (mit Auszeichnung) im Jahre 1997 und schon kurz darauf erste Tourneen, die ihn durch ganz Europa, Kanada und die USA führten. Als
Sideman ist Rafael Woll heute in verschiedensten Kontexten im weiten Feld zwischen Jazz, Pop und Rock aktiv. Dabei spielte er mit Leuten wie George Gruntz, Ray Anderson, Franco Ambrosetti und
Bugge Wesseltoft. Im Popbereich resultierten Zusammenarbeiten mit William White, Heidi Happy, Reto Burrell, Ivo Rickenbacher, Adrian Stern, Betty Legler, Bligg, Maozinha und Valeska Steiner.
Mit der Band Kubus (1997–2006, Electronic Rock Fusion) wurde er 1999 mit dem Werkbeitrag von Stadt und Kanton Luzern und 2006 mit dem Anerkennungspreis der Stadt Luzern ausgezeichnet.
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Die Maag Music- & EventHall
Im September 2001 luden Darko Soolfrank und Guido Schilling die
Medien zum Spatenstich auf das Maag-Areal ein. In einer leer stehenden Industriehalle, wo bis vor kurzem Zahnräder hergestellt wurden, sollte innerhalb weniger Monate ein Theater entstehen.
Im Beisein des Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber vollbrachten die Initianten den ersten symbolischen Bauakt. Nach jahrelanger Standortsuche für ein Musicaltheater wurden die beiden
Space-Dream-Produzenten im Zürcher Industriequartier fündig. Für ihr Projekt «Deep» bauten sie auf dem Maag-Areal ein Theater mit tausend Sitzplätzen. Im März 2002 feierte die bis heute
grösste Schweizer Musical-Produktion seine Welturaufführung und spielte bis im Sommer 2003. Zur MusicHall, die fortan Tourneeproduktionen zur Verfügung stand, kamen 2003 die 1450 m2
grosse EventHall und 2004 die 455 m2 Härterei dazu, welche für Grossevents, Partys und Konzerte vermietet werden. Die Maag MusicHall AG tritt heute einerseits als Vermieterin des Theaters und
der Hallen auf, ist aber auch bei verschiedenen Produktionen Veranstalterin und zeigt sicheres Gespür bei der Auswahl von Shows. So konnten mit «THE RAT PACK», «The Bar at Buena Vista»,
«TAO», «Traumfrau Mutter», «Bollywood – The Show», «Tango Fire», «Havana Rumba» oder jüngst «Rock the Ballet» Produktionen in der Schweiz lanciert werden, die sich als äusserst erfolgreiche
Shows etablierten. Nicht nur in Zürich zählt das Theater längst zum Kulturangebot. Dank TV-Produktionen wie «MusicStar» oder «Die grössten Schweizer Hits» etablierte sich das Areal
schweizweit. Der Bau der Maag MusicHall erfolgte durch private Gelder und erhielt keinerlei Zuschüsse, Kredite oder Darlehen der öffentlichen Hand. Der Unterhalt finanziert sich aus dem
Spielbetrieb und ist in keiner Weise subventioniert. Zurzeit wird auf dem Maag Areal der Prime Tower gebaut. Der Spielbetrieb der Maag MusicHall ist nicht beeinträchtigt. Die Bauarbeiten
dauern voraussichtlich bis Frühling 2011. Das Theater ist über einen neuen Eingang (von Seite Escher-Wyss Platz) bequem erreichbar.
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© Ewigi Liebi / Profilwerk - Christoph Rüdt
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