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Musical: Elisabeth - Die Legende einer Heiligen

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Buch: Dennis Martin, Peter Scholz
Musik / Texte: Dennis Martin, Peter Scholz
Produktion: Spotlight Musicalproduktion GmbH, Geschäftsführer Dennis Martin und Peter Scholz

Welturaufführung: 7. Juli 2007 (Eisenach, Landestheater)

Spielzeit 09: 3. bis 19. Juli 09 (Eisenach) und 26. - 30. Dezember 09 (Marburg)
Spielzeit 08: 25. Juli bis 10. August 08 (Eisenach) und 18. bis 20. Oktober 08 (Marburg)
Spielzeit 07: 8. Juli bis 15. September 2007 Spielort: Landestheater Eisenach

„Mit wachsender Aufmerksamkeit beobachtete sie den krassen Unterschied zwischen dem Luxus und der Verschwendung auf der Burg und der Armut auf dem Lande ...wo sie konnte, versuchte die zukünftige Landesherrin die Not der Armen zu mildern ...Man warf ihr vor, sie eigne sich eher zu einer Dienstmagd oder bigotten Nonne, als zu einer deutschen Fürstin.“


ELISABETH - Die Legende einer Heiligen
Ein Musical über das Leben der Elisabeth von Thüringen. Eine moderne, historisch kontroverse Auseinandersetzung, in einer aufwändigen Bühnenproduktion mit spektakulären Choreografien, atemberaubenden Kostümen, mitreißender Musik und hohem Entertainmentfaktor! Eine Show für alle Altersklassen.

13. Jahrhundert n. Chr.: In finsteren Zeiten von Ketzerverbrennungen, Kreuzzügen, Elend und Hungersnot bricht eine Frau ein jahrhunderte altes Tabu. Sie steigt vom fürstlichen Thron hinab zu den Niedrigsten der Niederen, um zu helfen. Ihr verzweifelter Kampf gegen die steigende Flut aus Hunger und Elend wird zur Suche nach der verlorenen Unschuld menschlichen Daseins. Doch in ihrer Opfer- und Leidensbereitschaft gerät sie in die Fänge eines dämonisierten Fanatikers. Dies ist der Anfang vom Ende eines schicksalhaften Lebens, wie es tragischer nicht sein könnte ...

Kartenverkauf: Ticketshop Thüringen: 0180 - 505 5505 Ticket-Hotline Fulda: 0661 - 280 644 Gruppenbuchungen: 0661-606673 oder über online-Saalplanbuchung auf
www.spotlightmusical.de (externer Link).

Das Team

Dennis Martin Buch, Komposition, Liedtexte
Dennis Martin macht sich seit 1994 als professioneller Musiker und Sänger im Bereich Studio und Bühne einen Namen. Bei mehr als fünfzig Tonträgern ￿viele davon platzierten sich über mehrere Monate in den Chartlisten der Media Control ￿hatte er als Komponist, Texter, Arrangeur und Produzent gleichermaßen Erfolg. Ob im Studio oder live auf der Bühne arbeitet Dennis Martin mit vielen namhaften Künstlern zusammen, darunter die Pointers Sisters, LaToya Jackson, Howard Jones, Meat Loaf, Laith al Deen, Chrissie Haynde (Pretenders), UB40, Cuttin Crew, Tina York, Matthias Carras oder auch Nena. Mit dem belgischen Sinfonieorchester „Il Novecento“￿ist er Musiker in der „Nokia ￿Night of the proms“￿ Seit 2000 arbeitet er als freischaffender Musikproduzent mit angegliedertem Tonstudio. Mit „BONIFATIUS ￿Das Musical“￿verwirklichte er seine erste komplette Musical-Komposition und erreichte mit seiner Musik die Herzen aller Zuschauer. Peter Scholz Buch, Komposition, Liedtexte Peter Scholz studierte Musik und Anglistik in Kassel und ließ sich in Offenbach zum Profi-Musiker ausbilden. Workshops am „Liverpool-Institute for performing Arts“￿runden seine umfassende musikalische Ausbildung ab. Wohingegen er im Management der international agierenden Gala-Band „Cuba Libre“￿Er-fahrungen im Organisations- und Backstage-bereich sammelte. Musicalerfahrungen sammelte Peter Scholz als Vocal Coach und Chorleiter verschiedener Musical-Inszenierungen. Bei „BONIFATIUS ￿Das Musical“￿war er für alle musikalischen Einstudierungen der Haupt-darsteller und des Laienchors verantwortlich und koordinierte die Ton- und Lichtanlagen im Theater.


Peter Scholz, Buch, Komposition, Liedtexte
Peter Scholz studierte Musik und Anglistik in Kassel und ließ sich in Offenbach zum Profi-Musiker ausbilden. Workshops am „Liverpool-Institute for performing Arts“ runden seine umfassende musikalische Ausbildung ab. Wohingegen er im Management der international agierenden Gala-Band „Cuba Libre“ Er-fahrungen im Organisations- und Backstage -bereich sammelte. Musicalerfahrungen sammelte Peter Scholz als Vocal Coach und Chorleiter verschiedener Musical-Inszenierungen. Bei „BONIFATIUS – Das Musical“ war er für alle musikalischen Einstudierungen der Haupt-darsteller und des Laienchors verantwortlich und koordinierte die Ton- und Lichtanlagen im Theater.


Michael Weiß, Geschäftsführung
Michael Weiß hat eine umfassende Tanzausbildung, war mehrfacher Hessenmeister in den Lateintänzen und Dritter der German Open Championships im Formationstanz. Als Choreograf und Vorsitzender des größten deutschen Schautanzsportvereins (TSG Künzell) ist er der derzeit erfolgreichste Trainer von Charaktertänzen und sammelte seit 1992 nicht weniger als 21 Europameistertitel und 18 Deutsche Meistertitel im Schautanzsport. Michael Weiß ist als europaweit angesehener Sportfunktionär seit 2001 Präsident des Deutschen Verbandes für Garde- und Schautanzsport. Der Sparkassenbetriebswirt mit Marketingstudium inszenierte mit der TSG Künzell erfolgreiche Musicals. Seit ihrer Gründung übernahm er die Geschäftsführung der spotlight Musicalproduktion GmbH und zeichnet für alle organisatorischen Fragen des Bonifatiusmusicals verantwortlich.


Reinfried Schießler, Regiesseur
Der gebürtige Grazer studierte an der Musikhochschule Graz. Als Schauspieler und Sänger machte er sich an den Vereinigten Bühnen Graz einen Namen und verkörperte Rollen in "West Side Story", "Der Mann von La Mancha", "Alice im Wunderland" oder die Titelrolle in "Pinocchio". Zuletzt war er als Reporter und Gefängniswärter bei der Uraufführung von "Wake up" am Raimund-Theater in Wien engagiert. In der Stiftruine Bad Hersfeld spielte er den Ludovico in Brechts "Das Leben des Galilei", Cléonte in Moliéres "Der Bürger als Edelmann" und den Schuldknecht in Hoffmannsthals "Jedermann". Außerdem war er als dramaturgischer Berater für "Jesus Christ Superstar" engagiert. Als Regisseur sammelte er Erfahrungen in der freien Theaterszene in Linz und Graz, beispielsweise mit "Warten auf Godot" oder "Der Jasager. Der Neinsager."

Offizielle Webseite:
www.spotlightmusical.de (externer Link)

Infoseite zur Heiligen Elisabeth des Runneburgverein Weißensee / Thür. e.V, Webseitenupdate:
www.heilige-elisabeth-thueringen.de

 

Elisabeth von Thüringen - Zeittafel:

1207  Elisabeth wird in Ungarn als drittes Kind König Andreas’ II. und Gertruds von Andechs -Meranien geboren.

1211  Die vierjährige Elisabeth wird als Verlobte des künftigen Landgrafen Ludwig IV. an den Landgrafenhof in Thüringen gebracht.

1213  Elisabeths Mutter, Gertrud von Andechs-Meranien, wird von ungarischen Adligen ermordet.

1217  Nach dem Tod Landgraf Hermanns I. folgt ihm sein Sohn Ludwig in der Herrschaft über die Landgrafschaft Thüringen, die Pfalzgrafschaft Sachsen und in Hessen nach.

1221  Landgraf Ludwig IV. vermählt sich mit Elisabeth. Aus der Ehe gehen drei Kinder hervor: Landgraf Hermann II. (* 1222), Sophie, später Herzogin von Brabant (* 1224), und Gertrud, die als Kleinkind in das Prämonstratenserinnenstift Altenberg gegeben werden und diesem später als Priorin vorstehen wird (* 1227). Als Landgräfin strebt Elisabeth nach einem Leben in der Nachfolge Christi und kümmert sich um Arme und Kranke.

1222 Ludwig und Elisabeth reisen nach Ungarn.

1226 Ludwig wird von Kaiser Friedrich II. zum Reichstag nach Cremona gerufen und legt zusammen mit dem Kaiser das Kreuzzugsgelübde ab. Elisabeth verwaltet in der Zwischenzeit die Landgrafschaft. Sie verteilt die Vorräte in den fürstlichen Scheuern an die Bevölkerung, die unter einer Hungersnot leidet und gründet ein Hospital am Fuß der Wartburg.

1226 Der Kreuzzugs- und Ketzerprediger Konrad von Marburg wird Beichtvater Elisabeths. Sie gelobt ihm Gehorsam und folgt seinen Anweisungen bedingungslos, wodurch sie den Unmut der höfischen Gesellschaft erregt. Ihr Mann Ludwig schützt sie vor den Anfeindungen ihrer Umgebung.

1227 Landgraf Ludwig bricht am 24. Juni von Schmalkalden aus zum Kreuzzug auf und stirbt am 11. September in Otranto auf dem Weg ins Heilige Land.

1227/1228 Elisabeth wird gezwungen, die Wartburg zu verlassen. Mit ihren kleinen Kindern in verbringt sie den Winter in verschiedenen armseligen Unterkünften in Eisenach.

1228 Am Karfreitag, dem 24. März, entsagt Elisabeth in der Eisenacher Franziskanerkirche allem weltlichen Luxus und ihrem eigenen Willen. Konrad von Marburg hält sie jedoch davor zurück, auch jeglichen Besitz aufzugeben.

1228 Ihre Tante mütterlicherseits, Äbtissin Mechthild von Kitzingen, bringt Elisabeth nach Bamberg zu ihrem Onkel, Bischof Ekbert, der sie auf Burg Pottenstein festsetzt und für sie eine hochrangige Eheschließung plant. Als der Leichenzug mit den Gebeinen Landgraf Ludwigs IV. aus Italien in Bamberg eintrifft, lässt er Elisabeth mit den thüringischen Adligen nach Reinhardsbrunn zur Beisetzung ihres Mannes ziehen.

Konrad von Marburg, inzwischen von Papst Gregor IX. mit dem Schutz Elisabeths betraut, erreicht, dass ihr von den Landgrafen 2000 Mark als Ersatz für das ihr zustehende Witwengut ausgezahlt werden.

Elisabeth folgt ihrem Beichtvater nach Marburg und gründet dort ein Hospital, in dem sie persönlich die Pflege der Kranken übernimmt. Als Schwester in der Welt wird sie den Niedrigsten gleich.

1231  Elisabeth stirbt in der Nacht vom 16. auf den 17. November in Marburg. Nach ihrem Tod wird sie drei Tage lang aufgebahrt, die einfachen Leute drängen sich an ihrem Leichnam und sichern sich die ersten Reliquien der künftigen Heiligen.

1232 Das Grab Elisabeths wird zu einem weit besuchten Wallfahrtsort. Konrad von Marburg bemüht sich um die Kanonisierung Elisabeths, doch zunächst ohne Erfolg.

1233 Die Bestrebungen Konrads von Marburg scheitern endgültig mit seiner Ermordung am 30. Juli.

1234 Konrad von Thüringen, ein Schwager Elisabeths, tritt in den Deutschen Orden ein. Die Ludowinger übertragen dem Ritterorden das Hospital Elisabeths in Marburg und bemühen sich um die Kanonisation der ehemaligen Landgräfin Elisabeth. Am 11. Oktober ergeht eine Bulle Papst Gregors IX., die den Heiligsprechungsprozess wieder in Gang bringt.

1235 Im Januar befragt in Marburg eine päpstliche Kommission die Dienerinnen Elisabeths über deren Leben und zeichnet Wunder auf, die auf Anrufung Elisabeths geschehen sind. Am 27. Mai, dem Pfingstfest, wird Elisabeth feierlich in Perugia im Beisein Konrads von Thüringen heilig gesprochen.

1236 Am 1. Mai wird der Leichnam Elisabeths im Beisein Kaiser Friedrichs II. aus ihrem Grab in der Marburger Hospitalskapelle erhoben und in einen kostbaren Schrein überführt. Für ihr Haupt stiftet der Kaiser ein kostbares Kronenreliquiar. [Quelle: Stadt Eisenach)
 

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