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Musical: Bonifatius

BONIFATIUS - Das Musical

Eine Produktion der spotlight Musicalproduktion GmbH


Musik, Liedtexte: Dennis Martin
Buch: Zeno Diegelmann
Dramaturgische Fassung: Reinfried Schieszler / Artur Ortens
Musikproduktion: Peter Scholz

Uraufführung: 3. Juni 2004 (Fulda, Schlosstheater)

Spielzeiten in Fulda: 3. Juni bis 31. Juli 04, 3. Juni bis 30. Juli 05 & 4. August bis 6. September 06 und
23. Juli bis 8. August 2010 (Schlosstheater Fulda)
Spielzeit in Bremen: 12. bis 28. Oktober 06 (Musicaltheater)
Spielzeit in Erfurt:
19. – 22. August 2010 (Theater Erfurt)

Regie: Reinfried Schieszler
Choreografie: Julia Poulet
Musikalischer Leiter: Peter Scholz
Musikproduktion: Dennis Martin, Peter Scholz
Bühnenbild: Bernd-Heinrich Sogel
Lichtdesign: Sabine Wiesenbauer
Lichttechnik: Benedict Krowarz
Kostümdesign: Claudia Kuhr
Chefmaskenbildnerin: Elke Quirmbach
Maskenabteilung: Marion Erb / Conny Winterling
Regieassistenz: Artur Ortens
Beleuchter: Jan Hoffmann, Jörg Hölzer, Sebastian Stäber, Björn Wittwar
Tontechnik: Andreas Balaskas, Maximilian Becker, Jürgen Dassing
Technischer Leiter: Daniel Borsodi / Markus Schob
Inspizienz: Patrick Etzel
Bühnentechnik: Tim Schlosser
Dresser: Antonia Caesar, Beate Caesar, Niki Caesar, Michaela Dimmerling, Elke Fischer, Theresa Gollbach, Veronika Grinow, Renate Günkel-Koch, Alina Heumüller, Rosemarie Hobert, Christa Jost, Theresa Miah
Bühnenhelfer: Thomas Bayer / Anja Diehl / Anna Dimmerling/ Nicole Hartmann / Marius Heil, Nina Huder, Daniel Kehl, Rebecca Kolb, Reimund Kramer, Katharina Menz, Katharina Nitsche, Christian Plappert, Monika Schraub, Jan Reinholz, Benedikt Reinsch, Michaela Spiller, Daniel Wehner
Fronthaus: Isabelle Dege, Juliane Groß, Dominik Hintze, Brigitte Jatzek-Lange, Irmgard Nold, Melanie Pappert, Peter Steinoff, Stephan Steinoff
Merchandise: Peter Stegemann, Marlis Winterling
Produktion: spotlight Musicalproduktion GmbH, Fulda
Produktionsleitung: Peter Scholz (
2004+2005: Michael Weiß)
Produktionsassistenz, Marketing und Presse: Martin Sundermann M.A.
Administration: Maximilian Becker, Angelika Blöcher, Anne Johr, Gerlinde Kempf, Dorothee Seifert

Besprechung 2004 auf kulturfreak.de
Besprechung 2005 auf kulturfreak.de
Besprechung 2010 auf kulturfreak.de

Bonifatius - Das Musical
spotlight Musicalproduktion GmbH im Schlosstheater Fulda
Gewilip (Christian Schöne) und Ensemble
Foto: Dominik Ketz Design (
www.dominikketz.de)

Besetzung 2010:

Bonifatius:
Reinhard Brussmann
Bonifatius alternierend: Ethan Freeman
Alrun: Sabrina Weckerlin
Sturmius: Dirk Johnston
Gewilip: Christian Schöne
Radbod: Daniel Dodd-Ellis
Lioba: Mara Dorn
Willibald: Artur Ortens
Luidger: Karl Grunewald
Pippin: Steffen Dargatz
Karlmann: André Haedicke
Karl Martell / Papst: Dietmr Ziegler
Karl Martell / Papst alternierend: Frank Lang
Mutter: Simone Kerchner
Mutter alternierend / Lioba Zweitbesetzung: Manuela Floryan
Gesandter des Papstes / Ensemble Swing / Dancecaptain Ensemble: Stephan R. Przywara
Alrun Zweitbesetzung: Tabea Grün
Radbod Zweitbesetzung: Philipp Kreinbucher
Sturmius Zweitbesetzung / Gewilip Zweitbesetzung: Robert Meyer
Choreographische Assistenz / Dancecaptain / Swing: Faye Heather Anderson
Fightcaptain / Swing: David Pellerin

Tanzensemble:
Jesco Himmelrath, Yasuko Kayamori, Robb Morris, Wolfgang Schwingler, Laura Stecher, Daniela Walther,

Chorensemble:
Marcus Abé, Josephine Bönsch, Theresa Schäfer, Jörg Alt, Cathleen Anschütz, Elisabeth Auth, Andreas Bornscheuer, Yvonne Goebel, Kristin Heil, Franziska Langer, André Meder, Franziska Niederhausen, Tanja Schmidkunz

Kind: Finn McGilvray / Lilli Michel / Maximilian Rotter / Doreen Sommer

Besetzung 2006:

Bonifatius:
Ethan Freeman
Sturmius: Luciano Di Gregorio (neu in 06)
Alrun: Jasmina Sakr (neu in 06)
Willibald: Artur Ortens
Gewilip : Stefan Poslovski
Radbod: Daniell Dodd Ellis (neu in 06)
Luidger: Till Schubert (neu in 06)
Karlmann: Oliver Grice
Pippin: Gerald Reiter (neu in 06) (2. Besetzung: Lars Fischer)
Karl Martell und Papst: Frank Lang
Lioba: Mara Dorn
Mutter: Simone Kerchner
Gesandter des Papstes: Juan Mochales
Kind: Daniel Draeger / Lenni Caesar / Laurenz Kohl

Tanzensemble: Daniela Thiele / Lars Fischer / Clara Anzenbacher / Betty Dir / Julie Clark / Nora Pichette / Tim Plegge / Robb Morris / Olivier Mauduy

Heiden, Volk, Chor:
Marcus Abé / Andreas Langsch / Daniel Brühl / Eric Voss / Johannes Brüssau / Johannes Trageser / Josefine Herzog-Bönsch / Laura Kohnen / Luisa Kehler / Martina Draeger / Olicer Corvino / Ramon John / Regina Winter / Theresa Schäfer / Vanessa Heid

Besetzung 2005:

Neu im Ensemble 2005:

Bonifatius:
Ethan Freeman
Sturmius: Dave Mandell
Alrun (alternierend): Katrin Wiedmann
Willibald (alternierend): Christian Böhm
Gewilip (alternierend): Koffi Missah
Radbod: Karsten Kammeier
Mutter: Simone Kerchner
Tänzer (Swing): Robb Morris

Folgende Rollen wurden von den Darstellern der Uraufführung erneut gespielt:
Alrun:
Leah Delos Santos
Gewilip: Stefan Poslovski
Willibald: Artur Ortens
Luidger: Ignazio Caporrimo
Karlmann: Oliver Grice
Pippin: Christian Burkhardt
Karl Martell und Papst: Frank Lang
Lioba: Manuela Floryan
Tänzer und Gesandter: Juan Mochales
Tänzer: Alexander Bellinkx
Tänzer: Lars Fischer
Tänzer: Lemuel Pitts
Tänzerin: Clara Anzenbacher
Tänzerin: Dorothee Bretz
Tänzerin: Julie Clark
Tänzerin: Katrin Hunklinger


Besetzung 2004:

Bonifatius: Reinhard Brussmann
Sturmius: Arne Stephan
Alrun: Leah Delos Santos
Radbod: Frank Bahrenberg
Gewilip: Stefan Poslovski
Luidger: Ignazio Caporrimo
Karlmann: Oliver Grice
Pippin: Christian Burkhardt
Willibald: Artur Ortens
Lioba: Manuela Floryan
Karl Martell / Papst: Frank Lang

Inhalt:

Bonifatius - Das Musical ist die Geschichte des Missionars Wynfried von Crediton, der im 8. Jahrhundert den wagemutigen Versuch unternimmt, den christlichen Glauben im heidnischen Germanien zu verkünden. Aber alte und neue Gegner leisten ihm Widerstand und versuchen den fremden Kirchenmann mit aller Macht zu vertreiben.

In einer Zeit, in der Glaube und Recht noch hart erkämpft und verteidigt werden, sieht er sich nicht nur den Anfeindungen des Heidenherzogs Radbod und dessen Gefolgsleuten gegenüber, sondern muss auch den Intrigen aus Reihen der eigenen Kirche standhalten. Dem, durch Mord an den Bischofsstuhl gelangten Bischof Gewilip von Mainz, ist der stringente, gottesfürchtige Bonifatius und dessen unkonventionelle Art der Missionierung ein Dorn im Auge. Doch mit unbändigem Willen und der treuen Ergebenheit seiner Gefährten versucht Bonifatius allen Widerständen zu trotzen, um seine Mission fortzuführen. Nicht frei von Selbstzweifeln bittet er im Gebet zu Gott um die nötige Kraft, seiner Aufgabe gerecht zu werden. Gestärkt in seinem Glauben fällt er daraufhin die, dem Stammesgott Donar geweihte "Donar-Eiche". So versucht er den Heiden die Nichtexistenz ihrer Götter zu beweisen und zieht dadurch Radbods Zorn und Gewilips Missmut noch mehr auf sich.

Doch nicht nur Bonifatius, sondern auch seine Gefährten Karlmann und Pippin, Söhne des fränkischen Hausmeiers Karl Martell, sehen schwierigen Aufgaben und Entscheidungen entgegen. Vor allem der junge Bonifatiusschüler Sturmius muss sich den Anforderungen und Problematiken des Erwachsenwerdens stellen. Er befindet sich im Zwiespalt zwischen seinem Mönchsleben und der Zuneigung zur hübschen Wirtstochter Alrun. Aber dann verbünden sich Herzog Radbod und der, dem weltlichen Genuss verfallene Bischof Gewilip zu einem teuflischen Plan ...

Inzwischen versucht Bonifatius den Heiden christliche Wertvorstellungen wie Glaube, Treue und Nächstenliebe zu vermitteln.

Für seine Überzeugung und das Wort Gottes ist Bonifatius bereit jedes nur erdenkliche Opfer zu bringen - selbst das Opfer des eigenen Lebens ...
 

Rollenbeschreibung:

Bonifatius
Die Titelfigur des Musicals, der Engländer Wynfried von Crediton, den Papst Gregor II. auf den Namen Bonifatius weihte, kommt im 8. Jahrhundert zur Missionierung nach Germanien. Bonifatius ist ein charismatischer Mönch, der seine unbändige Kraft aus dem festen Glauben an das Wort Gottes zieht und unbeirrt seine Sache mit allen Konsequenzen verfolgt.
Mit Unterstützung des Frankenkönigs Karl Martell fasst er im Gebiet der Buchonia an der Fulda Fuß. Um die Nichtexistenz der heidnischen Götter zu beweisen, fällt er die dem Stammesgott Donar geweihte Eiche. Er bietet sowohl dem heidnischen Friesenherzog Radbod als auch Gegnern aus den eigenen kirchlichen Reihen wie dem Mainzer Bischof Gewilip die Stirn. Durch enge Kontakte mit dem Papst in Rom erwirkt er für das Kloster Fulda, das er gründet, ein Selbstbestimmungsrecht. Seinem Schüler Sturmius überträgt er die Aufgabe das Kloster Fulda zu führen. Doch Neid und Missgunst schlagen dem erfolgreichen Missionar entgegen, der nicht frei von Selbstzweifeln erst durch einschneidende Erlebnisse den wahren Auftrag der Missionierungsarbeit erkennt. Schließlich locken ihn seine Feinde in einen Hinterhalt, der ihn zu einer schicksalhaften Entscheidung zwingt…

Sturmius
Sturmius ist der Schüler des Bonifatius. Er begleitet seinen Herrn auf all seinen Wegen durchs heidnische Germanien. Der junge, wissbegierige Klosterschüler lernt viel vom großen Missionar. Er geht den Weg vom unerfahrenen, ungefestigten Novizen bis hin zum großartigen ersten Abt des Klosters Fulda. Mit Karlmann und Pippin macht er sich auf eine lange Reise nach Rom und kämpft sich auch sonst durch all die schweren Prüfungen auf dem Weg des Glaubens und Erwachsenwerdens.
Als er jedoch die hübsche Wirtstochter Alrun kennenlernt, ist er hin- und hergerissen zwischen dem Meer seiner nie gekannten Gefühle und seinem strengen Klostergelübde, zolibatär zu leben. Er muss eine schwere Entscheidung treffen…

Alrun
Alrun betreibt mit ihrem Bruder Luidger eine kleine Schänke in einem verlassenen Gut des fränkischen Hausmeier Karl Martell. Das bildhübsche Mädchen möchte ihrem langweiligen Alltag entfliehen, sie sehnt sich nach mehr, träumt davon mit dem Wind davonzufliegen und neue Welten zu entdecken, als ihr Sturmius begegnet, der mit Bonifatius in ihrem Haus zu Gast ist. Es ist Liebe auf den ersten Blick, doch sie weiß, dass er ihre Liebe eigentlich nicht erwidern kann. Verzweifelt sucht sie Rat bei Lioba. Doch als heranwachsende Frau in der Männerriege um Bonifatius meistert sie alle Klippen, auch die ihres Herzens…

Radbod
Der raubeinige Friesenherzog Radbod ist einer der großen Widersacher des Bonifatius. Er ist jedoch seinem Glauben und seinen heidnischen Werten treu und verteidigt diese gegen alle aufkeimenden Einflüsse von außen. Als Bonifatius bei einem heidnischen Ritual vor seinen Augen eine dem Stammesgott Donar geweihte Eiche fällt und sich viele seiner Anhänger daraufhin auf die Seite des Christen schlagen, schwört er Bonifatius Rache. Doch erst durch einen hinterlistigen Schulterschluss mit dem dekadenten Bischof Gewilip von Mainz ergibt sich für Radbod die Chance, seinen blutigen Racheschwur in die Tat umzusetzen…

Gewilip
Dem den weltlichen Dingen frönenden Bischof Gewilip von Mainz ist der stringente Missionar Bonifatius ein Dorn im Auge. Als Bonifatius bei einem Besuch in Mainz Zeuge des dekadenten Treibens wird und ihm androht, ihn aufgrund seiner zahlreichen Verfehlungen durch den Papst seines Amtes entheben zu lassen, greift Gewilip zum Äußersten: Er sucht einen schlagkräftigen Verbündeten und findet diesen in Gestalt des eigentlichen Gegners, dem Heidenherzog Radbod …

Luidger
Der geradlinige und immer etwas um seine Schwester Alrun besorgte Luidger, erkennt in der Arbeit mit Bonifatius seine Berufung. Er klärt Bonifatius und Sturmius über die Eigenheiten der Region und die plündernden Heerscharen des Herzogs Radbod auf. Fasziniert vom Mut und der Überzeugungskraft Bonifatius’ stellt er sich in seinen Dienst und wird zu einem seiner wichtigsten Gefährten…

Karlmann
Karlmann, einer der beiden Söhne des fränkischen Hausmeiers Karl Martell begleitet zusammen mit seinem Bruder Pippin die Wege des Bonifatius, um ihm im rauen Germanien zur Seite zu stehen und vor Gefahren zu schützen. Durch seine oftmals etwas vorlaute und humorvolle Art gelingt es ihm immer wieder die Stimmung im Lager seiner Mitstreiter zu heben…

Pippin
Pippin ist der Bruder von Karlmann und wurde von seinem Vater Karl Martell mit ihm Bonifatius zur Seite gestellt, um den wehrlosen Prediger nicht schutzlos durch die Lande ziehen zu lassen. Pippin ist der besonnenere der beiden Brüder und ein gewissenhafter Thronfolger, der seine Aufgaben ernst nimmt. Mit Karlmann begleitet er Sturmius auf eine gefahrenreiche aber bedeutungsvolle Reise nach Rom…

Willibald
Der Mönch Willibald schrieb die bedeutendste Biografie des Bonifatius. Er führt uns quasi als Erzähler durch das spannende Leben des Titelhelden und seiner Gefährten. Immer wieder greift er in die Handlung ein und lässt das Publikum teilhaben an den Geschehnissen im Germanien des 8. Jahrhunderts, die noch heute für uns alle große Bedeutung haben…

Lioba
Lioba ist die Cousine des Bonifatius. Nach langen Jahren gibt es ein freudiges Wiedersehen mit ihrem charismatischen Cousin hier in der Region Fulda. Lioba beschließt, seine Missionierungsarbeit zu unterstützen und sich ihm anzuschließen. Als starke, charakterfeste Frau gewinnt sie schnell das Vertrauen der jungen Männer um Bonifatius, aber auch Alrun findet in Lioba eine Art Ersatzmutter und vertraut sich ihr an…

Karl Martell / Papst
Karl Martell ist der fränkische Hausmeier, der große Besitztümer in der Region hat. Er ist bei einer Audienz von Bonifatius und seiner unbändigen Willenskraft sofort überzeugt. Er gibt ihm die Erlaubnis, am Ufer der Fulda ein Kloster zu bauen, um von da aus seine Missionierung voranzutreiben und für ihn so Landgewinnung zu betreiben. Zum Schutze von Bonifatius entsendet er keine geringeren als seine eigenen Söhne Karlmann und Pippin zum Geleit …
Papst Gregor II. in Rom hält große Stücke auf den angelsächsischen Missionar. Er weiht ihn auf den Namen Bonifatius zum Bischof und betraut ihn mit der Missionierung Germaniens. Zwei weitere Entscheidungen des Kirchenoberhaupts sind folgenreich: Er gewährt Fulda ein weit gefasstes Recht auf Selbstbestimmung, das das junge Kloster schon früh zu großer Bedeutung und hoher Blüte treibt. Und er schwört mit der Absetzung des Mainzer Bischofs Gewilip bei gleichzeitiger Ernennung von Bonifatius als dessen Nachfolger Neid und Zorn des untragbaren Bischofs herauf, die einen bedrohlichen Stein ins Rollen bringen…

Mutter:
Kaum einem gelingt es, Bonifatius so deutlich und klar zu machen, dass er die Wahrheit nicht immer kennt, wie dieser energischen Frau. Bei einer großen Taufzeremonie tritt die Mutter mit ihrem Kind dem großen Missionar entgegen, stürzt dessen Taufstein um und macht ihm klar, dass sich die Leute aus Angst vor der Größe seines Gottes und nicht aus Überzeugung taufen lassen ...

Das Produzenten-Team

Dennis Martin: Komposition, Liedtexte
Dennis Martin macht sich seit 1994 als professioneller Musiker und Sänger im Bereich Studio und Bühne einen Namen. Bei mehr als fünfzig Tonträgern – viele davon platzierten sich über mehrere Monate in den Chartlisten der Media Control – hatte er als Komponist, Texter, Arrangeur und Produzent gleichermaßen Erfolg. Ob im Studio oder live auf der Bühne arbeitet Dennis Martin mit vielen namhaften Künstlern zusammen, darunter die Pointers Sisters, LaToya Jackson, Howard Jones, Meat Loaf, Laith al Deen, Chrissie Haynde (Pretenders), UB40, Cuttin Crew, Tina York, Matthias Carras oder auch Nena. Mit dem belgischen Sinfonieorchester „Il Novecento“ ist er Musiker in der „Nokia – Night of the proms“. Seit 2000 arbeitet er als freischaffender Musikproduzent mit angegliedertem Tonstudio. Mit „BONIFATIUS – Das Musical“ verwirklicht er seine erste komplette Musical-Komposition.

Zeno Diegelmann: Buch
Nach seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann absolvierte Zeno Diegelmann ein Sprachstudium in Florida/USA und nahm Schauspielunterricht. Er begleitete mehrere CD-Produktionen und Tourneen durch Deutschland und Europa. Als Organisator internationaler Sportveranstaltungen und des Landes-Behinderten-Sportfestes Rheinland-Pfalz sammelte er viel Erfahrung im Eventmanagement. Zeno Diegelmann ist freier Redakteur des Heinrich-Bauer-Verlags in München. Vom Stoff des Hl. Bonifatius fasziniert schrieb er auf den Spuren des Fuldaer Stadtgründers ein zwischen belegter Historie und dramaturgischer Spannung fein abgestimmtes Libretto zum neuen Fulda-Musical.

Peter Scholz: Musikproduktion
Peter Scholz studierte Musik und Anglistik in Kassel und ließ sich in Offenbach zum Profi-Musiker ausbilden. Workshops am „Liverpool-Institute for performing Arts“ runden seine umfassende musikalische Ausbildung ab. Wohingegen er im Management der international agierenden Gala-Band „Cuba Libre“ Erfahrungen im Organisations- und Backstagebereich sammelte. Musicalerfahrungen sammelte Peter Scholz als Vocal Coach und Chorleiter verschiedener Musical-Inszenierungen.

Michael Weiß: Produktionsleitung
Michael Weiß hatte eine umfassende Tanzausbildung, war mehrfacher Hessenmeister in den Lateintänzen und Dritter der German Open Championships im Formationstanz. Als Choreograf und Vorsitzender des größten deutschen Schautanzsportvereins (TSG Künzell) war er ein erfolgreicher Trainer von Charaktertänzen und sammelte seit 1992 nicht weniger als 20 Europameistertitel und 14 Deutsche Meistertitel im Schautanzsport. Michael Weiß war als europaweit angesehener Sportfunktionär seit 2001 Präsident des Deutschen Verbandes für Garde- und Schautanzsport. Der Sparkassenbetriebswirt mit Marketingstudium inszenierte mit der TSG Künzell erfolgreiche Musicals im Fuldaer Schlosstheater, der Stiftsruine Bad Hersfeld und im Kurtheater Bad Kissingen. National und international avancierte die TSG unter seiner Leitung zu einer der gefragtesten und erfolgreichsten Musical- und Showdance-Formationen. Er verstarb in 2006.



Die Kreativ-Crew:

Reinfried Schießler: Regisseur
Der gebürtige Grazer studierte an der Musikhochschule Graz. Als Schauspieler und Sänger machte er sich an der Oper Graz einen Namen und verkörperte Rollen in „West Side Story“, „Der Mann von La Mancha“, „Alice im Wunderland“, „Pinocchio“ oder „Alexis Sorbas“. Im Kinder- und Jugendtheater „Next Liberty“ stand sein Name in vielen Rollen für Qualität und weckte Begeisterung bei seinem Publikum. Zuletzt war er bei der Uraufführung von „Wake up“ am Raimund-Theater seiner Wahlheimat Wien engagiert. Schießler bekam durch die Bad Hersfelder Festspiele Bezug zu Fulda und dem Musical „BONIFATIUS“. In der Stiftruine spielte er den Ludovico in Brechts „Das Leben des Galilei“, Cléonte in Moliéres „Der Bürger als Edelmann“ und den Schuldknecht in Hoffmannsthals „Jedermann“.
Als Regiesseur sammelte er Erfahrungen in Theater im Bunker Graz mit Samuel Becketts „Warten auf Godot“, beim Auftragswerk „Uhr-dumm!“ anlässlich des Grazer Kasematten-Festivals oder bei Brechts „Der Jasager. Der Neinsager“ in Linz. Er schreib die Dramaturgie der erfolgreichen Produktion von „Jesus Christ Superstar“ bei den Bad Hersfelder Festspielen.

Julia Poulet: Choreografie
Die Französin studierte klassischen Tanz und modern dance in Paris. Engagements als Solotänzerin führten sie zur renommierten Ballettcompagnie der Pariser Oper und zu John Cranko ans Stuttgarter Ballett. Sie tanzte Solorollen in Choreografien von John Forsythe und Birgit Scherzer und war als Solisten am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken engagiert. Ihre umfassende Erfahrung im klasischen und modernen Repertoire erweiterte sie durch Engagements im Musical beispielsweise bei „Falco“ in Berlin und „Jesus Christ Superstar“ in Bad Hersfeld. Seit einigen Jahren choreografiert sie eigene Stücke und gründete vor einem Jahr in Berlin die Company „Out of nothing“.

Claudia Kuhr: Kostüme
Die Hamburgerin studierte in Ihrer Heimatstadt Kostümdesign, sammelte Berufserfahrung am Schauspielhaus Frankfurt und an der Hamburgischen Staatsoper. Seit 1997 arbeitet sie als freischaffende Kostümbildnerin und stattet zahlreiche Erfolgsproduktionen im Sprech-, Musik- und Tanztheater aus.

Bernd-Heinrich Sogel: Bühnenbild
Der Kasselaner war jahrelang im Bereich der architektonischen Fassadenmalerei tätig. In Berlin gehörte er zum Gestalterteam des dt. Pavillions für die Weltausstellung in Sevilla. Er ist langjähriger Mitarbeiter der Bad Hersfelder Festspiele und arbeitet heute als freischaffender Gestalter, Maler und Bühnenbildner.

Sabine Wiesenbauer: Licht
Auf über 250 Produktionen in den unterschiedlichsten Genres kann die Beleuchtungsmeisterin und Lichtdesignerin zurückblicken. Sie arbeitet u.a. im "Teatro Paravento" in Locarno und bei der "Styriarte". Neben vielen weiteren Aufgaben ist sie lichttechnische Koordinatorin der Helmut- List-Halle in Graz.

Elke Quirmbach: Maske
Die gebürtige Düsseldorferin wurde am Theater Oberhausen zur Maskenbildnerin ausgebildet. Sie war Ausstatterin von "Cyrano" in Schwäbisch Hall und Chefmaskenbildnerin von "Les Misérables" in Duisburg und "Elisabeth" in Essen. Für Disney’s "Aida" war sie als Supervisor im Colosseumtheater in Essen tätig.

Karten und weitere Infos auf der offiziellen Seite: www.bonifatius-musical.de
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