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Musical: 42nd Street
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Die STAGE HOLDING – The Theatre Company präsentiert:
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Die Rollen
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Die Abteilungen
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Die Macher
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Der Inhalt
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Die Hauptrolle
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Zahlen~Daten~Fakten
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Musik: Harry Warren Gesangstexte: Al Dubin (+ Johnny Mercer/Mort Dixon) Buch:
Michael Stewart / Mark Bramble nach dem gleichnamigen Musikfilm (Warner Brothers 1933) mit dem Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman (1932) von Bradford Ropes.
Broadway-Premiere:
25. August 1980 (Winter Garden Theatre) Westend-Premiere: 8. August 1984 (Drury Lane Theatre) Broadway Revival-Premiere:
2. Mai 2001 (Ford Center for the Performing Arts) [mehr Infos auch in der Zeitschrift “musicals” August 01, Heft 90 ]
Deutschsprachige Europa-Premiere:
21. November 2003 (APOLLO-Theater, Stuttgart, bis 31. Dezember 04))
"Come and meet those dancing feet...". Glamourös, sexy und mitreißend - der Broadway-Hit 42ND STREET
kommt endlich nach Deutschland. Ab November 2003 wird das Tanz-Spektakel mit seiner deutschsprachigen Premiere im Stutte in die Musicalwelt bringen. Kein anderes Broadway-Musical ist von der
Inszenierung und dem Ensemble her größer. "Die Stage Holding freut sich, nach Musicals wie Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN und MAMMA MIA! einen weiteren Broadway-Erfolg nach Deutschland zu
bringen. 42ND STREET ist Entertainment auf höchstem Niveau und deswegen ist das SI-Centrum in Stuttgart der ideale Spielort", erklärt Maik Klokow, Geschäftsführer der Stage Holding - The
Theater Company.
42ND STREET gehört zu den erfolgreichsten Musicals, die je am Broadway in New York gespielt wurden. Die Neuinszenierung, die seit dem 2. Mai 2001 am Broadway zu sehen
ist, wurde schon vor der Premiere zum absoluten Kassenschlager. Sie gewann im gleichen Jahr die bedeutendste Auszeichnung für Musicals, den Tony Award, für das beste "Revival
Musical".
42ND STREET bietet gigantischen Stepptanz, mitreißende Musik, farbenprächtige Kostüme und eine Geschichte, die gerade in Zeiten der Casting-Shows wieder aktuell ist wie
nie zuvor: Für eine junge Schauspielerin erfüllt sich ihr größter Traum.
Als Vorlage für die Inszenierung diente das gleichnamige Filmmusical aus dem Jahr 1933. Es erzählt die
Geschichte der jungen verträumten Schauspielerin Peggy Sawyer, die an einer Audition des neuen Julian-Marsh-Musicals, das am Broadway gespielt werden soll, teilnimmt. Peggy erringt schnell
die Aufmerksamkeit des berühmten Regisseurs - und als im Ensemble plötzlich eine Darstellerin fehlt, bekommt Peggy ihre große Chance. Aber Peggy scheint nicht in der Gunst des alternden Stars
des Ensembles Dorothy Brock zu stehen. Zu allem Überfluss stößt Peggy bei der Premiere aus Versehen mit Dorothy zusammen. Diese stolpert und bricht sich ihren Knöchel. Der Regisseur schäumt
vor Wut und feuert Peggy sofort. Frustriert und bereit all ihre Träume ein Star zu werden aufzugeben, packt Peggy ihre Sachen und macht sich auf den Weg zum Bahnhof. Aber das Schicksal
scheint andere Pläne für Peggy zu haben...
42nd Street wurde mehrfach ausgezeichnet:
Tony Award (New York) 1980 Best Musical Outstanding Choreography
Nominierungen Tony Award (New York) 1980 - Best Book of A Musical - Outstanding Direction of a Musical - Outstanding performance by a featured actress in a musical
- Outstanding performance by a featured actor in a musical - Outstanding Costume Designer - Outstanding Lighting Designer The Standard Drama Awards (London) 1984
Best Musical The Laurence Olivier Awards (London) 1984 Best Musical Plays & Players London Theatre Critics Awards (London) 1984 Best Musical
The Mo Awards (Sydney) 1989 Best Musical Tony Award (New York) 2001 Best Revival of a Musical Best Performance by a leading actress in a musical: Christine Ebersole
Drama Desk Award 2001 Best Musical Revival Outer Critics Circle Awards 2001 Best Musical Revival Best Actress in a musical: Christine Ebersole
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Kurzbeschreibung der Rollen
Dorothy Brock Alternder und zickiger Musicalstar. Sie soll die Hauptrolle
im neuen Musical “Pretty Lady” spielen, ist aber zu alt für diese Rolle. Die Zuneigung von Abner Dillon, der das neue Projekt finanziert, sichert ihr diese Rolle. Sie selbst fühlt sich eher
zu ihrem ehemaligen Vaudeville-Partner Pat Denning hingezogen.
Julian Marsh
Berühmter Broadway-Produzent, der durch Börsenprobleme in finanzielle Not geriet. Mit der neuen Produktion “Pretty Lady” erhofft er sich einen großen finanziellen Erfolg.
Hat eigentlich keine Lust auf eine Zusammenarbeit mit Dorothy und verliebt sich während der Proben in Peggy Sawyer.
Peggy Sawyer Naives Mädchen aus der Provinz,
schüchtern aber talentiert, möchte sich in der Großstadt den Traum einer Musicalkarriere erfüllen. Anfangs gibt es zahlreiche Schwierigkeiten, doch letztendlich wird sie über Nacht zum
gefeierten Star.
Maggie Jones und Bert Barry Sie sind das Produzententeam von “Pretty Lady”. Sie versuchen, Julian Marsh das neue Stück schmackhaft zu machen, was ihnen
auch gelingt. Maggie ist die “Mutter” der ganzen Company mit viel Witz und Charme. Ihr Partner Bert ist ein warmherziger Entertainer mit Humor.
Billy Lawlor
Männlicher Star des Musicals. Ein charmanter Angeber, der gerne mit den Damen aus dem Ensemble flirtet, besonders mit Peggy.
Pat Denning
Ehemaliger Vaudeville-Partner von Dorothy, der er immer noch sehr nahe steht. Letztendlich kommt er doch noch mit ihr zusammen und er heiratet sie sogar.
Andy Lee
Dance-Captain, stellt das Ensemble für ”Pretty Lady” zusammen. Ein selbstbewusster und gut aussehender Typ, der gerne das ganze Ensemble auf Trab hält. Auf der Bühne steppt er alle in Grund
und Boden, bis auf Peggy Sawyer.
Abner Dillon Finanzstarker Geschäftsmann, der die nötigen Mittel für das neue Musical bringt und dafür Dorothy Brock in der Hauptrolle
haben möchte. Er ist auch persönlich stark an ihr interessiert, was aber leider nicht auf Gegenseitigkeit beruht.
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Die Abteilungen
Die Kostüme Mit 800 Kostümen und 600 Paar Schuhen übertrifft auch hier 42ND STREET alle
bisher da gewesenen Musicals. Selbst bei der großen Produktion TANZ DER VAMPIRE sind “nur” knapp 250 Kostüme und 200 Paar Schuhe im Einsatz. Da die Anfertigung solch großer Mengen in der
hauseigenen Kostümwerkstatt nicht möglich ist, werden die Kostüme außer Haus angefertigt, u. a. in Indien, London und New York. Die Feinarbeiten und das Anpassen, das sogenannte Fitting, wird
dann von den fleißigen Mitarbeitern der Kostümabteilung im APOLLO THEATER vorgenommen. “Während der Vorstellung gibt es viele Quick-Changes, etwa neun Mal müssen 36 Leute in kürzester Zeit in
neue Kostüme schlüpfen,” verrät Reto Tuchschmidt, Leiter der Kostümabteilung. Rund 20 Dresser werden dafür benötigt, bei TANZ DER VAMPIRE reichten acht aus.
Die Maske Jörg
Müller, Abteilungsleiter Maske im APOLLO THEATER: “Über 200 Perücken werden benötigt, das Knüpfen einer Perücke dauert rund 40 Arbeitsstunden.” Mit den 13 Mitarbeitern, die er bisher in
seiner Abteilung hat, ist das nicht zu schaffen. Daher werden die Perücken komplett in Indonesien hergestellt. Im Gegensatz zu TANZ DER VAMPIRE, wo nur mit Echthaar gearbeitet wurde, sind die
Perücken bei 42ND STREET komplett aus Kunsthaar. “Das muss sein, da die Perücken durch die vielen und schnellen Perückenwechsel stärker beansprucht werden”, erklärt Jörg Müller. Die ersten
Perücken für die deutsche Produktion sind schon in Auftrag: Nach exakten Maßen werden die Perücken für jeden Darsteller passend angefertigt. Frisuren-Designer David H. Lawrence, der auch
schon die Perücken für Disney’s DIE SCHÖNE UND DAS BIEST kreierte, weiß genau was er will: “Jeder Darsteller soll die Perücken in seiner eigenen Haarfarbe bekommen. Die Darsteller sehen dann
wirklich so aus, wie sie in den 30er Jahren mit ihrem eigenen Haar ausgesehen hätten.” Die Perücken werden mit heißem Wasserdampf behandelt und so haltbarer. Allein während der Show sind
10 Maskenbildner nötig, um den 48 Darstellern auf der Bühne in kürzester Zeit, oftmals in Sekundenschnelle, neue Perücken aufzusetzen. Im Tagesdienst werden die Perücken dann gepflegt und
aufgearbeitet.
Das Orchester 42ND STREET spielt Anfang der 30erJahre. Die passende Swing-Musik zur Show kommt jeden Abend live aus dem Orchestergraben. Die Orchestrierung zu
42ND STREET stammt von Donald Johnston, der schon bei der Originalproduktion mitwirkte. Johnston verstarb im Jahr 2002. Insgesamt tragen 22 Musiker knapp drei Stunden lang zum
musikalischen Gelingen des Musicals bei. Das Besondere am 42nd-Street-Orchester ist, dass es eine Art variierte Big-Band ist, d. h. eine “normale” Big-Band, jedoch mit zusätzlichen Hörnern
und einer Harfe. Im Gegensatz zu den meisten Musicals wird bei 42ND STREET auf Elektronik im Orchestergraben gänzlich verzichtet.
Folgende Instrumente sorgen für die mitreißende Swing-Musik: 5 Reeds (Flöten, Klarinetten, Saxophone), 1 Oboe/Englisch Horn/Fagott, 3 Hörner, 4 Trompeten, 3 Posaunen, Schlagzeug,
Percussion, Klavier, Kontrabass, Harfe, Gitarre. Alle Instrumente, außer Gitarre und Vibraphon sind rein akustisch.
Stage-Management Bevor sich der Vorhang für die 48
Darsteller auf der Bühne zum großen Showspektakel hebt, muss der Stage-Manager grünes Licht für den Start geben. Jeweils zwei der insgesamt vier Mitarbeiter des Stage-Managements sind vor
Ort, während die Show läuft. Der Einsatz des Stage Managers fängt schon lange vor Vorstellungsbeginn an. Während der Show laufen bei ihm alle Fäden zusammen. An einem Pult hinter dem
Zuschauerraum überwacht er mit Hilfe von 12 Monitoren alle Bewegungen auf der Bühne. Über Funk ist er zusätzlich mit Kollegen aus den Abteilungen Licht, Ton und Technik verbunden. Elementarer
Bestandteil der Arbeit des Stage-Managements sind die Einsatzbefehle, in Fachkreisen “Cues” genannt. Bei 42ND STREET gibt der Stage-Manager rund 400 dieser Cues und sorgt somit für ein
reibungsloses Zusammenspiel von Musik, Licht, Ton und Technik.
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Die Macher
Regisseur: Eddy Habbema Eddy Habbema arbeitet seit vielen Jahren für die
unterschiedlichsten Theaterproduktionen in Europa. Bereits am Anfang seiner Karriere wurde er Künstlerischer Direktor der größten Theatergruppe in den Niederlanden. Er führte u.a. bei Stücken
von Franz Xaver Kroetz, George Tabori, Anton Tschechov und William Shakespeare Regie.
Danach spezialisierte er sich auf das Genre Oper und feierte beim internationalen Holland Festival große Erfolge. Heute gilt seine Vorliebe vor allem dem Musical. Zunächst inszenierte er
Wiederaufführungen, z.B. “West Side Story”, “My Fair Lady”, “Godspell” und “Blood Brothers”, jetzt vor allem neu komponierte europäische Musicals wie “Cyrano” (auch am Broadway), “Tschechov”
und zuletzt “Elisabeth” in Scheveningen und “Titanic” in Hamburg.
Direktor: Mark Bramble Er arbeitete in den letzten Jahren an verschiedenen Projekten: einer Bühnenversion
des Walt Disney-Films “Dead Poets Society; Lily & Lily”, basierend auf der französischen Farce “Barilett und Gredy” und “Gold Diggers”, eine traditionelle Musical-Komödie. Mark Bramble
leitete die Produktion von “42nd Street” in Amsterdam, London, Sydney und Tokio. “42nd Street” erhielt 1981 den Tony Award für das beste Musical, den Laurence Oliver Award für das
Musical des Jahres und zahlreiche andere Auszeichnungen. Außerdem schrieb er das Buch für “The Three Musketeers”, “The Grand Tour”, “Treasure Island” und für das extravagante Rock’n
Roll-Musical “Fat Pig” am Leicester Haymarket Theatre in England. Er war verantwortlich für die Bühnenversion von “Notre Dame” nach Victor Hugos Novelle und das Radio-Musical “In With The
Old”, produziert von der BBC.
Autor: Michael Steward Michael sorgte erstmals am Broadway für Aufsehen, als er einen Tony Award für das Libretto von “Bye, Bye Birdie” erhielt.
Außerdem schrieb er den Text für “Carnival”, für den er den Drama Critics’ Circle Award gewann, und “Hello, Dolly!”, wofür er gleich beide Awards kassierte. Außerdem schrieb er das Buch für
“George M!”, “Mack and Mabel”, “The Grand Tour”, Buch und Text für “I Love My Wife” und die Texte zu “Barnum”. Michael Steward starb 1987.
Komponist: Harry Warren Harry
Warren, geborener Salvatore Guaragna, wurde 1893 als jüngstes von elf Kindern geboren. Schon früh zeigte sich sein musikalisches Talent und er brachte sich selbst Schlagzeug, Klavier und
Akkordeon spielen bei. Mit 22 spielte er Klavier in den Vitagraph Film Studios in Flatbush. Nach seiner Hochzeit 1917 mit Josephine Wensler ging er zur Navy. Während seiner Dienstzeit schrieb
er Lieder über den Krieg. Erfolglos versuchte er seine Songs zu veröffentlichen und spielte sie nachts in Piano-Bars. Sein Durchbruch in der Musikbranche kam, als der von Natur aus
schüchterne Komponist seine Lieder Sängern anbot. Sein erster veröffentlichter Song war “Rose Of The Rio Grande” 1922. Seinen ersten Erfolgs-Song “I Love My Baby, My Baby Loves Me” schrieb er
1926. Nach der Premiere von “The Jazz Singer”, dem ersten Musik-Film (1927), begannen die Hollywood-Produzenten, New Yorker Talente mit dem Komponieren von Filmmusik zu beauftragen. Warren
schrieb die Musik für “Spring Is Here” 1930, war aber immer darauf erpicht, seine Musik in Broadway-Shows unterzubringen. Als Warner Bros. “42nd Street” planten, lockte das ihn und seinen
Mitarbeiter Al Dubin zurück nach New York. Der Film war ein großer Erfolg mit fünf Songs von Warren und Dubin. In den nächsten 25 Jahren erlebten die Hollywood-Musicals ihre goldenen Jahre
und Harry Warren hörte nicht auf zu arbeiten. Er wechselte von Warner zu Twentieth Century Fox, MGM und letztendlich zu Paramount. Er schrieb die Musik für über 70 Filme und nebenbei auch
etliche Popsongs. Seine aktive Karriere beendete er 1960, als die Film-Musicals aus der Mode kamen. Dennoch wurden 50 seiner rund 400 produzierten und veröffentlichten Titel populär und
wurden oft gesungen und gespielt. Harry Warren starb am 22. September 1981 in Los Angeles.
Choreografie: Randy Skinner Randy ist ein Direktor und Choreograf, der viele Awards
gewonnen hat und dessen Arbeiten am Broadway aber auch in Produktionen in Los Angeles zu sehen sind. Am Broadway choreografierte er die Weltpremiere von Rodger’s und Hammerstein’s “State
Fair” und “Ain’t Broadway Grand”. Außerdem assistierte er Gower Champion bei der Tanz-Choreografie zum Original von “42nd Street” und war verantwortlich für die Tour der Show in den
USA, Australien sowie in London und für die letzte Produktion der Show in Amsterdam. In “Babes In Arms” von der legendären Broadway-Tänzerin Ginger Rogers kreierte und spielte er die
Hauptrolle des Val. An der Westküste choreografierte und spielte Randy Victor in “Pal Joey” mit Dixie Carter, er spielte den Rudolph in “Hello, Dolly!” mit Nell Carter und
choreografierte “Strike up The Band” mit Tom Bosley. Er konzipierte, leitete und choreografierte “Swing! The Big Band Hit Parade” mit Margaret Whiting in der Hauptrolle. Zuletzt war er
verantwortlich für die Produktion von ”Do Re Me” im City Center New York.
Musikalische Leitung: Adrian Werum Adrian ist in Mainz geboren und studierte
in Wien Komposition und Jazzarrangement. 1991 – 1994 war er am Tanz-Gesang-Studio Theater an der Wien Solorepetitor. Er arbeitete als Arrangeur für den ORF, die Vereinigten Bühnen Wien und
das Deutschlandradio/Berlin, wo er auch als Dirigent tätig war. 1992 erhielt er den Kompositionspreis der Stadt Ludwigshafen und war 1997 Preisträger des Ernst-Fischer-Kompositionspreises
des Deutschlandradios Köln. In Pforzheim gastierte er bei ”Evita”, in Wien bei ”Grease” und ”Die Schöne und das Biest”. Bei der deutschsprachigen Erstaufführung von ”Judy” in St. Pölten
war er 1996 Musikalischer Leiter und übernahm 1998 diese Position bei der Wiener Inszenierung von ”Tanz der Vampire” und anschließend bei der Stuttgarter Produktion. Außerdem war er als
Assistant Musical Supervisor bei der Broadway-Produktion “Tanz der Vampire” mit Michael Crawford tätig, die 2003 Premiere feierte. Nebenbei produzierte er die letzte Stella-CD
“Musical-Glanzlichter” und produzierte die Werkstattaufführung von “Der Zwölftonkavalier”, das 2001 erstmals im Foyer des Stuttgarter APOLLO-Theaters aufgeführt wurde.
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Der Inhalt
Als Vorlage für das Musical dient der gleichnamige Musicalfilm von 1933. Die Geschichte spielt Ende der dreißiger Jahre. Julian Marsh, Musicalproduzent mit großen finanziellen
Schwierigkeiten, erhofft sich ein erfolgreiches Come-Back mit einer neuen Produktion: Pretty Lady. Finanziert wird das neue Stück von Abner Dillon, dessen ganzes Interesse jedoch nur der
Hauptdarstellerin Dorothy Brock gilt, die nach Julian Marshs Meinung aber viel zu alt für diese Rolle ist.
Bei der Auswahl von Bewerbern für die Ballettgruppe sind die Ansprüche an
Gesang und Tanz sehr hoch. Kurz vor Schluss des Vortanztermins erscheint die junge Peggy Sawyer. Sie kommt direkt aus der Provinz und hat sich verspätet. Zwar bekommt sie noch die Chance, ihr
Talent zu beweisen, doch Choreograph Andy Lee ist hart, wer zu spät kommt, fliegt raus. Enttäuscht eilt Peggy von der Bühne und prallt mit Julian Marsh zusammen, ohne zu wissen, wer dieser
ist. Billy Lawlor, der männliche Star des Stücks, sowie einige Ensemblemitglieder, sind begeistert von Peggys Talent und überzeugen Julian davon, dass er sie unter Vertrag nimmt. Bei den
Proben hat Julian zunehmend Probleme mit Dorothy und ihrem Verehrer Abner Dillon, der auf jede Liebesszene eifersüchtig reagiert. Hinzu kommt, dass Dorothy immer noch von ihrem früheren
Vaudeville-Partner Pat Denning Besuch bekommt, dem sie mehr zugeneigt ist, als Abner. Pat jedoch interessiert sich mehr für Peggy, worüber sich Dorothy ärgert. Um weitere Probleme zu
vermeiden sorgt Julian dafür, dass Pat verschwindet. Dorothy, die Pat vermisst, betrinkt sich auf einer Party anlässlich der Voraufführungen in Philadelphia und beleidigt Abner
Dillon schwer. Dieser reagiert empört und will sein Geld aus der Show ziehen. Mit Mühe gelingt es dem Ensemble, ihn umzustimmen. In der Hektik einer Aufführung kommt es zu einem unglücklichen
Vorfall: Peggy verursacht einen Zusammenstoß mit Dorothy, die sich dabei den Knöchel bricht. Die Vorstellung muss abgebrochen werden und Peggy wird gefeuert. Wieder ist die Produktion in
Gefahr, weil Dorothy so nicht auftreten kann. Das verzweifelte Ensemble sieht nur eine Chance: Peggy muss zurückgeholt werden und für Dorothy einspringen. Julian, der darin seine letzte
Rettung sieht, holt sie zurück und nimmt sie wieder auf.
Die Proben sind hart, Julian und Peggy arbeiten unermüdlich bis zur Erschöpfung. Die Premiere am Broadway steht kurz bevor,
doch die anstrengenden Proben setzen Peggy zu: Sie ist kurz vor dem Zusammenbruch. Julian ist sicher, dass sie es schaffen wird und macht ihr Mut. Vor der Premiere kommt sogar die verletzte
Dorothy zu Peggy und wünscht ihr Glück. Das Musical beginnt, Premiere wird ein riesen Erfolg und aus dem unbekannten Aschenputtel Peggy wird über Nacht ein Star.
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Die Stuttgarter Besetzung:
Hauptrollen:
Julian Marsh: Kevin Tarte Dorothy Brock: Isabel Dörfler
Peggy Sawyer: Karin Seyfried Billy Lawlor: Jens Janke Maggie: Sabine Maria Reiß Bert Barry: Axel Weidemann
Abner Dillon: Daniel Coninx Pat Danning: Andreas Lichtenberger Anytime Annie: Maryanne Kelly Andy Lee: Wolf Wrobel
Oscar: Tobias Vogt Mac: Christoph Wettstein
Ensemble: Erwin Aarts – Nicole Bourgeois – Jem Brent - Christine Burns - Sanne Buskermolen -
William Cardamis – Melinda Cowan - James Dadley - Bart De Clercq – Suzannah Lucy Fay – Julia Fölck - Danya Gensiorek - Johnathon Michael Hanson – Sabrina Harper – Danielle Harrell - Carien
Keizer – Anita Kertland – Melanie Luepené – Jemma Marsden - Nikolaus Meder - Laura Millar – Esther Mink – Julia Müller - Pablo Peña – Jodie Periam – Melody Noelle Pomeroy – Jane Elizabeth
Reynolds - Benjamin Rufin – Alexander Soehnle – Lisa Todd – Hanna Sangemark - Birger van Severen – Elizabeth Jane Walker – Kerstin Weeber - Axel Weidemann – Nathan Wilson – Jenny Woo
Swings: Jan Remitz – Gonzalo Larrazábal – Phillip Kempster – Jonathan Tilley – Sara Rymer Debbie Kiernan – Samantha Cross – Tressa Schreiber – Joanna Shanks - Christine Middleton –
Lucy Brunt – Claudia Wendrinsky
Walk-In Covers: Martin Berger – Kaatje Dierks – Masha Karell – Mickey Petersson
Folgende Rollen werden außerdem gespielt von:
Julian Marsh: Martin Berger, Andreas Lichtenberger, Christoph Wettstein Dorothy Brock: Kaatje Dierks, Masha Karell, Maryanne Kelly Peggy Sawyer:
Julia Müller, Esther Mink, Carien Keizer Billy Lawlor: Erwin Aarts, Jem Brent, Benjamin Rufin Maggie: Kaatje Dierks, Masha Karell, Maryanne Kelly
Bert Barry: Daniel Coninx, Mickey Petersson, Jan Reimitz Abner Dillon: Martin Berger, Mickey Petersson, Christoph Wettstein Pat Danning:
Martin Berger, Andreas Lichtenberger, Christoph Wettstein, Anytime Annie: Sabrina Harper, Hanna Sangemark, Claudia Wendrinsky Andy Lee:
Jan Reimitz, Benjamin Rufin, Jonathan Tilley Oscar: Martin Gallery, Guido Löflad, Pablo Peña Mac: Mickey Petersson, Jan Reimitz, Birger van Severen
Dance Captain und Emergency Swing: Alison Hughes
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“Ich hab’s geschafft”
“Final Approval in New York für ”Peggy” Karin Seyfried
Rund 1000 Bewerberinnen und Bewerber stellten im April 03 bei den Audition
-Terminen in Hamburg, Stuttgart, Essen und Wien ihr Können unter Beweis. Eine davon hat es nun geschafft, sie bekommt die Hauptrolle der Peggy Sawyer im neuen
Broadway-Musical 42ND STREET: Karin Seyfried. Unter den wachsamen Augen des Casting Teams, das aus Simone Linhoff (Casting Director der Stage Holding), Eddy
Habbema (German Director 42ND STREET), Rick Conant (Associate Choreographer) und Adrian Werum (Musikalischer Leiter 42ND STREET) bestand, überzeugte sie in den Bereichen Gesang und Tanz.
Doch auch die Creatives in New York, wollten Karin noch sehen, bevor sie den heiß-ersehnten Vertrag im Stuttgarter APOLLO Theater erhält. So hieß es Anfang Juli für
die hübsche Wienerin, die zur Zeit bei “Miami Nights” in Düsseldorf, in der Hauptrolle der Laura Gomez auf der Bühne steht, früh aufstehen, Koffer packen und ab nach New York.
Am frühen Morgen früh flog die 31jährige Künstlerin über Paris in den big apple, um sich der Aufgabe zu stellen, und auch die wichtigsten des Creative Teams noch
davon zu überzeugen, dass sie die einzig wahre Peggy ist.
Gut gefrühstückt und ausgeruht war es dann am folgenden Tag soweit: In den Dodger Ateliers warteten Todd Ellisson, Musical Supervisor, Randy Skinner, Choreograf 42ND
STREET und Kelli Barcley, Dance Captain 42nd Street New York, darauf, die angehende Stuttgart-Peggy in Augenschein zu nehmen. In lockerer Atmosphäre traf Karin dort ein
und wurde sehr freundlich begrüßt, bevor es dann an die Arbeit ging. Zuerst probte Randy verschiedene Stepp-Schrittfolgen mit ihr, bevor sie diese dann zusammen mit der
New Yorker Peggy, Shannon O’Brian, vortanzen musste. Nach schweißtreibenden Stepp-Folgen und einem dicken Lob von Randy Skinner wollte Todd Ellisson sich dann auch
noch vom gesanglichen Talent von Karin überzeugen. Nach einigen kurzen Absprachen und dem Durchsehen der Noten des Titelliedes “42nd Street” präsentierte Karin
Seyfried dann eine perfekte und mitreißende Version dieses Titels, begleitet von Todd Ellisson am Klavier. Auch dieser stimmte anschließend begeistert zu: “She is it!”
“Ich hab’s geschafft” jubelte Karin nach dem doch sehr anstrengenden Termin: “Ich hatte so gehofft, diese Rolle zu bekommen!”. Klar, dass sie es sich nicht nehmen ließ, sich
die Stadt anzuschauen und ordentlich “shoppen” zu gehen: “Wenn ich schon mal da bin, darf ich mir das natürlich nicht entgehen lassen.” freute sie sich, als sie den
Broadway und die vielen Shopping-Malls erkundete.
Mit vollen Taschen und überglücklich über den Vertrag bei 42ND STREET flog sie dann am nächsten Tag wieder zurück nach Düsseldorf. Seit September heißt es dann in
Stuttgart proben, proben, proben……
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Fotos: Joan Marcus / Stage Holding
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Zahlen, Daten, Fakten
Apollo-Theater Stuttgart Gesamtleiter des Projekts: Dipl. Ing. Walter Veyhle
Architekten: Schwarz & Schwarz (Stuttgart) und RHWL (London) Bauzeit: 13 Monate (Juli 1993 bis August 1994) 100 000 Kubikmeter umbauter Raum 35 Meter hoher Bühnenturm
2000 qm Foyerfläche
Theaterraum Zweirangtheater mit ansteigender Bestuhlung 1800 Plätze: 1. Balkon 469, 2. Balkon 256, Parkett 1075
maximale Sichtentfernung von den hintersten Stuhlreihen zum Bühnenrand: 29,50 Meter
Ensemble
Insgesamt 65 Darsteller unter Vertrag; 48 Darsteller sind pro Vorstellung auf der Bühne (24 Tänzerinnen, 12 Tänzer, 12 Solisten)
Orchester
22 Musiker spielen pro Vorstellung live im Orchestergraben
Maske 18 Mitarbeiter, jeweils 10 arbeiten während der Show über 200 Perücken
9 Quick-Changes (Schnelle Perückenwechsel für 36 Personen)
Kostüme 19 Dresser arbeiten während der Show 800 Kostüme 600 Paar Schuhe
9 Quick-Changes (schnelle Kostümwechsel für 36 Künstler)
Bühnentechnik Kulissenteile: Showtreppe: 10 Meter breit, 11 Meter tief, 2,5 Meter hoch
Garderobenarkade (von oben): knapp 4 Tonnen Gewicht Spiegel (von oben): extra Aufhängungstrasse nötig, damit der Spiegel nicht vibriert Lichttechnik:
706 Scheinwerfer (davon 107 mit Farbwechsler) 4 Verfolgerspots 11.483 Glühbirnen sind in die Dekoration eingebaut 300 Lichtcues (Befehle zum Lichtwechsel) pro Show
Umbau Bühne, Zuschauerraum, Foyer
Planungsbeginn November 2002 Dauer des Umbaus: ca. acht Wochen, von letzter Vorstellung TANZ DER VAMPIRE am 31.08.2003 bis zur ersten Bühnenprobe am 21. Oktober 2003
Umbau der Obermaschinerie
Anschrift APOLLO Theater Produktionsgesellschaft mbH Plieninger Str. 102 70567 Stuttgart
Vorstellungen
Dienstag, Donnerstag, Freitag 20 Uhr Mittwoch 18:30 Uhr Samstag 15 und 20 Uhr Sonntag 14 und 19 Uhr
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