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Literatur: Musik

Neuheiten Herbst/Winter 2010:

Instrumenten-Portraits
Die neue Reihe fängt die Faszination der Instrumente aus fünf Perspektiven ein:
Musikleben früher und heute
Wichtige Werke
Herausragende Interpreten
Grundlegendes zum Bau
Tipps für die eigene aktive Laufbahn

Viele farbige Abbildungen und verschiedene Layoutelemente gestalten die Bände abwechslungsreich und laden zum Schmökern ein. Neben der allgemein verständlichen, flüssig geschriebenen Darstellung kommen Komponisten, Interpreten und Fans in Statements und Interviews zu Wort und sorgen so für eine persönliche Note. Die Autoren, allesamt bestens vertraut mit der jeweiligen Szene, geben dem Leser außerdem Buch-Tipps an die Hand und empfehlen besondere Aufnahmen. Mit dem Portrait Gitarre und dem Portrait Violine wird die Reihe 2011 fortgesetzt.

© Baerenreiter Matthias Kornemann: Portrait Klavier ~ Kultur · Praxis · Repertoire · Interpreten
Eine faszinierende Aura umgibt das Klavier und vor allem die Pianisten: Als »Tastenlöwen« bewundert, können Virtuosen am Flügel einem vollen Orchester gegenübertreten wie mit keinem anderen Instrument. Ebenso war das Klavier ein unverzichtbarer Bestandteil des bürgerlichen Salons und spielt bis heute eine große Rolle beim Musizieren zuhause.
Matthias Kornemann beleuchtet diese Facetten und porträtiert eine Auswahl wichtiger Interpreten. Darüber hinaus schlägt er einen großen Bogen über die Klaviermusik von Bach bis ins 20. Jahrhundert und zeigt, welche Formen sich ausprägten, wie die Komponisten die Möglichkeiten von Klang und Ausdruck nutzten.
Der Leser erhält außerdem einen Überblick über die Bau- und Funktionsweise des Instruments. Wer über ein Musikstudium nachdenkt, findet im abschließenden Kapitel Hinweise für den Einstieg, für Wettbewerbe und mögliche Berufsfelder.

Der Autor
Matthias Kornemann arbeitet seit 1992 als Musikpublizist für verschiedene Fachmagazine (FonoForum, Stereo, Rondo ImageHifi) und unterrichtete an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin. Seit 2003 ist er verantwortlich für die Erschließung und Katalogisierung des Notenarchivs der Sing-Akademie zu Berlin. 2006 veröffentlichte er eine Biografie über Johannes Brahms.  [© Bärenreiter]

Matthias Kornemann
Portrait Klavier
Kultur · Praxis · Repertoire · Interpreten
ca. 160 Seiten mit zahlreichen,
großteils farbigen Abbildungen; broschiert
ISBN 978-3-7618-1841-1
ca. E 27,50 / CHF 49.50
Erscheint im Oktober 2010

© BaerenreiterRalf Dombrowski : Portrait Saxofon ~ Kultur · Praxis · Repertoire · Interpreten
Wie sich Motorrad-Fans für den Sound einer Harley begeistern können, die viel mehr ist als ein bloßes Fortbewegungsmittel, so spielt auch das Instrument eine wichtige Rolle für den Musiker. Saxofonisten tüfteln mit großer Hingabe an ihrem Mundstück, und der gemeinsame »Ausflug« mit anderen Musikern in Form einer Jam-Session ist ein Ereignis.
Ralf Dombrowski zeigt die vielfältigen Beziehungen zwischen verschiedenen Musikern, die sich gegenseitig inspirierten und mit neuen Sounds zu übertrumpfen suchten. Er folgt den Spuren des Saxofons in die Militärkapellen, nach New Orleans, in die Clubs und Kneipen , aber auch auf die Konzertbühnen und ins Aufnahmestudio. Wie bahnbrechende Alben – u. a. von Coleman Hawkins, John Coltrane und Jan Garbarek – entstanden und was sie ausmacht, ist Thema eines eigenen Kapitels.
Durch die Vorstellung der Bauteile und ihrer Funktionsweise lernt der Leser die Gründe für klangliche Unterschiede kennen, die verschiedenen Bauformen der Instrumentenfamilie werden kurz porträtiert und die wichtigsten Hersteller charakterisiert. Grundlegende Tipps für die Entwicklung des eigenen Stils sowie mögliche Ausbildungs- und Berufswege schließen den Band ab.

Der Autor
Ralf Dombrowski schreibt als freier Musikjournalist unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, den Bayerischen Rundfunk, diverse Fachmagazine und Online-Medien. Er veröffentlichte 2002 die Biografie »John Coltrane – Sein Leben, seine Musik, seine Schallplatten« und 2005 die »Basis-Diskothek Jazz«. Seit 1998 arbeitet er außerdem als künstlerischer Leiter verschiedener Festivals wie dem »European Jazztival« auf Schloss Elmau / Oberbayern.  [© Bärenreiter]

Ralf Dombrowski
Portrait Saxofon
Kultur Praxis Repertoire Interpreten
ca. 160 Seiten mit zahlreichen,
großteils farbigen Abbildungen; broschiert
ISBN 978-3-7618-1840-4
ca. E 27,50 / CHF 49.50
Erscheint im Oktober 2010

Dorothea Redepenning,Joachim Steinheuer (Hrsg.): Inszenierung durch Musik ~ Der Komponist als Regisseur
Bei Bühnenwerken gehen wir heute davon aus, dass ein Regisseur für die Inszenierung zuständig ist und ein Komponist für die Musik, allenfalls auch für Regieanweisungen. In der Musikgeschichte waren diese Rollen längst nicht so getrennt, wie es heute scheint. Dasselbe Libretto wurde etwa im 18. Jahrhundert vielfach vertont, und die Bühnenausstattung arbeitete mit standardisierten Elementen. Der Musik kam daher die Aufgabe zu, den allbekannten Text jeweils neu zu deuten und zu inszenieren. Die in diesem Band versammelten Beiträge gehen dem Phänomen der Inszenierung durch Musik an Beispielen nach, die sich durch die europäische Musikgeschichte vom Mittelalter bis ins 21 . Jahrhundert erstrecken.  [© Bärenreiter]

Dorothea Redepenning,
Joachim Steinheuer (Hrsg.)
Inszenierung durch Musik
Der Komponist als Regisseur
ca. 320 Seiten; gebunden
ISBN 978-3-7618-21 96-1
ca. E 49,95 / CHF 89.90
Erscheint im November 2010

Melanie Wald: »Ein Mittel wider sich selbst« ~ Melancholie in der Instrumentalmusik um 1800
Die Melancholie spielte in Europas Kulturgeschichte immer wieder eine große Rolle. Und seit David dem schwermütigen König Saul auf der Harfe vorspielte, ist die Musik ihr wichtigstes Heilmittel, aber auch ihr klingender Ausdruck. Diese Zwitterrolle der Musik wurde um 1800 auf besondere Weise aktuell: Komponisten schufen nun melancholische Musik, die ohne Texte auskam und den scheinbar abstrakten Verlaufskriterien von Sonate, Streichquartett oder Konzert folgte.
Rund um Beethovens Quartett-Satz La malinconia von 1801 untersucht Melanie Wald das scheinbare Paradox, dass gerade während der Entstehungszeit der sogenannten »absoluten« Musik die Melancholie zu einem entscheidenden »Inhalt« von Instrumentalmusik werden konnte.  [© Bärenreiter]

Melanie Wald
»Ein Mittel wider sich selbst«
Melancholie in der Instrumentalmusik um 1800
ca. 450 Seiten; gebunden, mit umfangreichem Notenteil im Anhang
ISBN 978-3-7618-21 97-8
ca. E 49,95 / CHF 89.90
Erscheint im November 201
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